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Technische Universität Dresden

Die Technische Universität Dresden (TUD) ist mit rund 32.000 Studierenden, etwa 600 Professoren sowie rund 8.300 Beschäftigten aus 70 Ländern die größte Universität des Freistaates Sachsen (107.600 Studierende). Sie befindet sich mit drei Standorten in Dresden sowie mit mehreren kleineren Nebenstellen im Umland der Stadt. Zusammen mit acht anderen Universitäten für technische Studiengänge gründete sie 2006 die TU9 und ist dort das einzige Mitglied aus den neuen Bundesländern. Mit 124 Studiengängen (Stand März 2021) und 17 Fakultäten hat sie eines der breitesten Fächerspektren in Deutschland. Für das Wintersemester 2020/2021 wurden 7.339 Studierende für das Erstsemester immatrikuliert.

Technische Universität Dresden
Motto Wissen schafft Brücken – Bildung verbindet Menschen.
Gründung 1828/1961
Trägerschaft staatlich
Ort Dresden
Bundesland Sachsen Sachsen
Land Deutschland Deutschland
Rektorin Ursula M. Staudinger
Studenten 31.517 (WS 2020/21)
Mitarbeiter Landesmittel: 4559
(12, 2019)
Drittmittel: 3245
(12, 2019)
davon Professoren 560 (2018)
Jahresetat über 577 Mio. Euro (2018)
davon ca. 46 % Drittmittel
Netzwerke CESAER, DFH, DRESDEN-concept, TU9, TIME, ACQUIN, EUA, Silicon Saxony u. a.
Website tu-dresden.de
1913 für die Abteilung Bauingenieurwesen errichtet: Der Beyer-Bau mit charakteristischem Lohrmann-Observatorium

Ab der dritten Runde der Exzellenzinitiative wurden an der TU Dresden zwei Exzellenzcluster und ein Graduiertenkolleg gefördert. Außerdem gewann die TU Dresden mit ihrem Zukunftskonzept „Die Synergetische Universität“ in der größten Förderlinie, die für die Gesamtstrukturen der Universitäten vorgesehen ist. Damit zählte sie zu den elf in den Medien so genannten Elite- bzw. Exzellenzuniversitäten. Im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder, deren Förderungsphase im Herbst 2019 begann, war die Universität mit drei geförderten Exzellenzclustern erfolgreich und setzte sich zudem als eine von elf Universitäten in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten durch.

Inhaltsverzeichnis

Technische Bildungsanstalt

Technische Bildungsanstalt am Antonsplatz (1846–1873)

Am 1. Mai 1828 wurde die Königlich-Technische Bildungsanstalt zu Dresden gegründet, um für die zunehmende Industrialisierung Fachkräfte in technischen Bereichen wie Mechanik, Maschinenbau und Schiffskonstruktion ausbilden zu können. Gründungsdirektor war Wilhelm Gotthelf Lohrmann, der die Anstalt im Brühlschen Gartenpavillon auf der Brühlschen Terrasse aufbaute. Das Gebäude enthielt einen Hörsaal und zwei Zeichenräume; im ersten Jahr ihres Bestehens lernten an der Technischen Bildungsanstalt 161 Schüler, darunter neun in der ersten Abteilung. Zu den ab 1828 unterrichtenden elf Lehrern gehörten neben Gründungsdirektor Lohrmann auch Heinrich Ficcinus (Physik, Chemie, Technologie) und Rudolf Sigismund Blochmann (Mechanik).

Einer der wichtigen Charaktere der Anfangsjahre wurde Johann Andreas Schubert, der im Alter von 20 Jahren an der gerade gegründeten Schule zunächst Buchhaltung und als zweiter Lehrer Mathematik unterrichtete und 1832 sowohl an der benachbarten Bauschule der Akademie der bildenden Künste als auch an der Technischen Bildungsanstalt zum Professor berufen wurde. Schubert kann dabei als Universalgenie der Ingenieurwissenschaften bezeichnet werden: Er konstruierte unter anderem Dampfschiffe, die Saxonia (eine der ersten Dampflokomotiven in Deutschland) und die Göltzschtalbrücke. Daneben war er schon früh als Unternehmer tätig, war kurzzeitig 1849/50 kommissarischer Direktor der Technischen Bildungsanstalt und leitete ab 1851 deren Bauingenieur-Abteilung.

Bereits 1833 bezog die Technische Bildungsanstalt größere Räumlichkeiten in der ehemaligen Rüstkammer beim Jüdenhof, bevor sie 1846 einen Neubau am Antonsplatz erhielt, der bis 1873 genutzt wurde. Mit ihrer ersten Reform 1851 wurde die Schule durch König Friedrich August II. zur Königlichen Polytechnischen Schule befördert und damit der Königlich Sächsischen Bergakademie zu Freiberg (der heutigen Technischen Universität Bergakademie Freiberg) als bis dahin höchste technische Bildungsstätte in Sachsen gleichgestellt. Unter Direktor Julius Ambrosius Hülße, der der Schule von 1850 bis 1873 vorstand, „verbindet sich die entscheidende qualitative Veränderung der Ausbildung von der Praxis zur Theorie“.

Im Jahr 1815 wurde die Chirurgisch-Medizinische Akademie zu Dresden gegründet, deren Gründungsmitglied Carl Gustav Carus namensgebend für die Medizinische Fakultät war. Diese entstand 1993 aus der Medizinischen Akademie Dresden. Im Jahr 1816 wurde die 1811 in Tharandt durch Heinrich Cotta gegründete Forstlehranstalt zur Königlich Sächsischen Forstakademie ernannt. Die 1929 integrierte Einrichtung existierte ab 1941 als eigenständige Fakultät Forstwissenschaften und gehört in der Gegenwart als Fachrichtung Forstwissenschaften zur Fakultät Umweltwissenschaften.

Technische Hochschule

Gebäude der Technischen Hochschule am damaligen Bismarckplatz (1945 zerstört)

Im Gründungsjahr des Deutschen Reichs wurde die Bildungsanstalt 1871 in Königlich Sächsisches Polytechnikum umbenannt. Auch nichttechnische Fächer wie Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Philosophie, Geschichte und Sprachen hielten zu der Zeit Einzug oder wurden vertieft. Damit wurde die Anstalt noch vor der Bergakademie in Freiberg in den nach heutigem Ermessen technisch-universitären Stand erhoben. Ihr neues Hauptgebäude am Bismarckplatz mit Sitz des Rektorats und der Verwaltung bezog sie 1875. Gleichziehend mit anderen technischen Hochschulen im deutschsprachigen Raum wurden 1883 erstmals Diplomarbeiten als Abschluss des Studiums verfasst und verteidigt.

Den Status einer Technischen Hochschule erhielt die Einrichtung mit Erlass vom 3. Februar 1890; sie hieß nun Königlich Sächsische Technische Hochschule. Maßgeblichen Einfluss bei der Umstellung auf das Wahlrektorat hatte der damalige Professor und letzter Direktor des Polytechnikums Gustav Zeuner; erster Rektor der Technischen Hochschule wurde Karl Ernst Hartig.

Ab 1900 hatte die Hochschule das Promotionsrecht. Eine Übersicht über die frühen Promovenden (Zeitraum: 1900–1945) wurde im Jahr 2019 vom Universitätsarchiv veröffentlicht. Ebenfalls konnten nunmehr Ehrenpromotionen an verdienstvolle Wissenschaftler und Unternehmer verliehen werden. Erster Ehrenpromovend war Friedrich Siemens.

Auf Hermann Krone, der als Begründer der Landschaftsfotografie an der Technischen Hochschule Fotografie lehrte, und den Unternehmer Richard Hüttig geht die Tradition Dresdens und der Hochschule als Zentrum der Fototechnik zurück.

Nachdem die Hochschule schon im 19. Jahrhundert immer größere Räumlichkeiten benötigte, begann zur Jahrhundertwende die Anlage des heutigen Campusgeländes in der Südvorstadt hangabwärts von Räcknitz. Zahlreiche Gebäude des erhaltenen Kerncampus entstanden nach Plänen von Karl Weißbach und Martin Dülfer. Die Bauten sind vorwiegend in historistischer Architektur mit Fassaden in Klinker und Sandstein-Gliederungen ausgeführt. Zu den markantesten Gebäuden des Campus gehören unter anderem das zwischen 1900 und 1905 erbaute Hauptkollegiengebäude (seit den 1920er Jahren Zeuner-Bau) und das am Fritz-Foerster-Platz gelegene, 1913 eingeweihte Bauingenieurgebäude (seit 1953 Beyer-Bau) mit dem Lohrmann-Observatorium und seiner etwa 40 Meter über Straßenniveau reichenden Kuppel. Der 30-cm-Heyde-Refraktor dient Beobachtungen auf dem Gebiet der Geodätischen Astronomie. Aufgrund ungünstiger Beobachtungsbedingungen wurde für die astronomischen Beobachtungen ab den 1960er Jahren die Außenstelle in Gönnsdorf aufgebaut. Seit 2007 werden die astronomischen Beobachtungen in der neuen modernen Außenstelle auf dem Triebenberg am östlichen Rand von Dresden durchgeführt.

Der 1902 zum Professor für Physiologische Chemie und Allgemeine Physiologie an der Chemischen Abteilung der TH berufene Arthur Schloßmann begründete in der Dresdner Johannstadt zusammen mit dem Unternehmer Karl August Lingner das Institut (Kinderpoliklinik mit Säuglingsheim), aus dem das heutige Universitätsklinikum Carl Gustav Carus hervorging. Richard Mollier forschte an der TH zur Technischen Thermodynamik und wurde später durch die Bezeichnung der Mollier-Diagramme geehrt. Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner, Gründungsmitglieder der expressionistischen Künstlergruppe Brücke, studierten in der Zeit Architektur an der Hochbauabteilung der TH Dresden.

Ab 1902 bot die Hochschule eine vollständige wissenschaftliche oder künstlerische Ausbildung für technische Berufe und Lehrberufe im technischen Bereich an. Ab 1907 wurden Frauen zum Vollstudium zugelassen.

Der Erste Weltkrieg ließ Forschung und Lehre fast zum Stillstand kommen. Viele Studenten und Mitarbeiter der Hochschule wurden verwundet oder starben im Kriegseinsatz.

Pädagogisches Institut der TH Dresden am Weberplatz

Ab 1923 wurde in Sachsen die Volksschullehrerbildung akademisiert und dazu an der TH Dresden ein Pädagogisches Institut unter Leitung von Richard Seyfert gegründet. In den 1920er Jahren wirkten an der jungen Hochschule bekannte Wissenschaftler in den nichttechnischen Fächern, so Victor Klemperer, der 1920 als Professor für Romanistik berufen wurde. In der Zeit erhielten die ersten Gebäude ihre Ehrennamen, die sich bis in die Gegenwart erhalten haben (so zum Beispiel der Zeuner-Bau). Der Fritz-Foerster-Bau, wie schon der Beyer-Bau als Teil einer umfassenden Neubau-Planung von Martin Dülfer entworfen, wurde bis 1927 am Hang leicht überhöht erbaut und schloss den historischen Kern des Campus zur Mommsenstraße ab.

In der Zeit des Nationalsozialismus waren zahlreiche bekannte Wissenschaftler der TH mit Berufsverbot belegt und Repressalien ausgesetzt. Victor Klemperer, Gustav Kafka, Richard Seyfert, Hans Gehrig und andere blieben in Deutschland und arbeiteten verborgen und privat weiter an ihren wissenschaftlichen Themen. Andere, wie der Mathematiker Richard von Mises, der Theologe Paul Tillich, der Physiker Harry Dember oder der Ingenieur Heinrich Luftschitz, mussten ins Ausland emigrieren. Jüdische Studenten sowie Studenten, die einer kommunistischen oder sozialdemokratischen Partei angehörten, wurden nicht zum Studium zugelassen oder exmatrikuliert.

An der TH Dresden gab es bereits vor 1933 offen nationalsozialistische Wissenschaftler wie den Pädagogen Alfred Baeumler, der an den Grundlagen zur nationalsozialistischen Erziehung mitwirkte, oder Otto Oesterhelt (geb. Israel), der bereits 1933 seinen Nachnamen ändern ließ und später unter anderem aktiver Leiter der NS-Dozentenhilfe war. Über 30 Hochschulangehörige waren z. B. mit geheimen Forschungsaufträgen in das Raketenprojekt Peenemünde eingebunden.

Bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 wurden große Teile des Campus zerstört, 16 Mitarbeiter und Studierende verloren ihr Leben.

In der Nachkriegszeit entstanden weitere Gebäude wie der Barkhausen-Bau

Der Wiederaufbau der Hochschule nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ab 1945/46 unter schwierigsten Bedingungen und unter der Aufsicht der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD). Der strukturelle Neuaufbau begann 1946 mit der Einrichtung von drei Fakultäten für Pädagogik und kommunale Wirtschaft sowie Forstwirtschaft unter dem Rektorat des Maschinenbauingenieurs Enno Heidebroek. Vorübergehend bestand an der TH Dresden von 1949 bis 1961 eine Arbeiter-und-Bauern-Fakultät, die die Abiturausbildung zum Inhalt hatte und damit der Vorbereitung von Arbeiter- und Bauernkindern auf ein wissenschaftliches Studium diente.

Für das seit 1951 für alle Studierenden in der DDR obligatorische marxistisch-leninistische Grundlagenstudium, später auch für die entsprechende laufende Schulung der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Dozenten, Professoren, gab es ein Institut für Marxismus-Leninismus, ab 1969 Sektion für Marxismus-Leninismus, die bis 1990 existierte.

Im Jahr 1950 wurde die bis in die Gegenwart einzige Fakultät für Verkehrswissenschaften gegründet. Gründungsdekan dieser Fakultät war Verkehrsminister Hans Reingruber. Ab 1953 bis zu seinem Tod 1964 lehrte und forschte er wieder an der 1952 ausgegliederten eigenständigen Hochschule für Verkehrswesen. Diese wurde vierzig Jahre später wieder als Fakultät in die TU eingegliedert. Ebenfalls einzigartigen Stellenwert erlangten die bis 1961 bestehenden Fakultäten für Luftfahrtwesen sowie für Kerntechnik.

Heinrich Barkhausen baute nach dem Krieg sein Institut für Schwachstromtechnik in einem Neubau wieder auf. Barkhausen wurde bereits 1911 an die Technische Hochschule berufen und gehörte zu ihren bekanntesten Elektrotechnikern. Auf Barkhausens Arbeit an der TH über die Transistortechnik, an der er bis zuletzt beteiligt war, geht im Wesentlichen die Bedeutung Dresdens als internationaler Mikroelektronik-Standort zurück. Unterstützend wurde 1951 die Fakultät Maschinenbau und Elektrotechnik geteilt.

Ab 1959 gab es mehrere politische Prozesse gegen Studenten der Hochschule wegen eines von ihnen erstellten 16-Punkte-Programms für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der DDR. Für die meisten Angeklagten endeten sie mit hohen Zuchthausstrafen. Werner Gruner, der von 1958 bis 1961 als Nachfolger von Kurt Pommer Rektor der TH Dresden war, lud Studentenvertreter der Freien Universität Berlin und der TH Berlin-Charlottenburg ein, den ersten Dresdner Studentenprozess mitzuerleben. Nachdem in West-Berlin auf einer Pressekonferenz nationale und internationale Medien über den Prozess und die im Prozess verhängten unverhältnismäßig hohen Zuchthausstrafen informiert wurden, fand der zweite Studentenprozess in Dresden dann hinter verschlossenen Türen statt.

Technische Universität

Am 5. Oktober 1961 erfolgte auf Regierungsbeschluss der DDR die Umbenennung in die heutige Bezeichnung Technische Universität Dresden (lateinisch: Universitas litterarum et technicarum Dresdensis). Erster Universitätsrektor wurde Kurt Schwabe.

Zu diesem Zeitpunkt existierten acht Fakultäten mit 10.741 immatrikulierten Studierenden, davon etwa 4 % Ausländer.

In diese Zeit fiel der Versuch, mit dem in Dresden entwickelten Flugzeug-Prototyp 152 den Flugzeugbau in der DDR zu etablieren. Nach dem Abbruch der Versuche Ende der 1950er Jahre konnte der leitende Ingenieur Brunolf Baade seine Grundlagenforschung als Direktor des Instituts für Leichtbau an der Hochschule fortsetzen.

Einem Architekturprojekt der TUD aus dem Jahr 1963 entstammt mit dem Schulbau Typ Dresden Atrium einer der am häufigsten realisierten Entwürfe unter den Typenschulbauten der DDR. Allein im damaligen Bezirk Dresden wurden bis 1981 etwa 180 Schulen des Typs Dresden Atrium errichtet.

Die historische Struktur der Fakultäten wurde 1968 im Rahmen der dritten Hochschulreform der DDR so gut wie aufgelöst, an ihre Stelle traten 22 neu gegründete Sektionen mit Wissenschaftsbereichen und Instituten. Für die Durchführung von Promotionen, Ehrenpromotionen sowie Forschungsleistungen war der neu gebildete Wissenschaftliche Rat zuständig, dem weiterhin Fakultäten untergliedert waren. Die Umsetzung der auf Regierungsebene entwickelten Hochschulreform wurde in Dresden von der Rektorin Lieselott Herforth geleitet; die Kernphysikerin war die erste Rektorin (Frau als Rektor) an einer deutschen Universität überhaupt. Im Jahr 1986 wurde die Ingenieurhochschule Dresden (IHD) mit der TU Dresden vereinigt und bildete zusammen mit der Sektion 8 – Informatik – das Informatikzentrum des Hochschulwesens der DDR, aus welchem Ende 1990 die Fakultät Informatik hervorging.

Nach der Wende

Der erste frei gewählte Rektor der Technischen Universität Dresden wurde 1990 Günther Landgraf. Er hatte an der Entwicklung der TU Dresden nach 1989 maßgeblichen Anteil. Durch die Gründung neuer Institute, Fachbereiche und Fakultäten (Jura, Wirtschaft, Philosophie, Architektur) und die Integration von anderen Dresdner Hochschulen (Medizinische Akademie „Carl Gustav Carus“, Hochschule für Verkehrswesen, Pädagogische Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden) wurde die TU Dresden 1992 erstmals Volluniversität mit 14 Fakultäten. Bis 1994 wurde die Verwaltung der Universität modernisiert, wozu der damalige Kanzler der TU Dresden Alfred Post maßgeblich beitrug. Im Jahr 1994 sorgte Harald Schaub für deutschlandweite Schlagzeilen, als er erstmals Werbung zur Finanzierung der Vorlesungsskripte benutzte.

1998 eröffnetes Hörsaalzentrum

Ab Mitte der 1990er Jahre wurden zahlreiche Instituts- und Hörsaalgebäude neu errichtet, andere grundlegend saniert. Zudem erfolgte eine Erweiterung des Campus nach Süden (hangaufwärts) und Osten, wodurch bis Ende der 2000er Jahre die Fakultät Informatik und die naturwissenschaftlichen Institute (Chemie, Biologie) moderne Forschungseinrichtungen beziehen konnten.

Im Jahr 2002 beschloss die Sächsische Staatsregierung erneute Strukturreformen an den Hochschulen des Bundeslandes. So wurden vor allem die geisteswissenschaftlichen Fakultäten (insbesondere die Juristische Fakultät) trotz kostenintensiven Aufbaus in den 1990er Jahren in ihrem Umfang wieder verkleinert. Diese Pläne führten 2002 zu heftigen Protesten unter Studierenden und Mitarbeitern, weshalb sie teilweise revidiert werden mussten.

Im Jahr 2003 wurde das 175-jährige Jubiläum der Universität gefeiert und das neue Hauptgebäude der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek in Campusnähe eingeweiht. Gleichzeitig fand die Gründung der Dresden International University (DIU) statt, der privaten Schwesteruniversität der TUD.

Auf den im Oktober 2005 verstorbenen Alfred Post gehen die inzwischen wieder revidierten Pläne zur Umwandlung der TU Dresden in eine Stiftungsuniversität zurück. Im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative konnte die Universität in der ersten Runde die Förderung einer Graduiertenschule und eines Exzellenzclusters im Forschungsfeld der Biotechnologien durchsetzen. Die TU Dresden bewarb sich in der zweiten Runde in der dritten Förderlinie Zukunftskonzepte, scheiterte allerdings mit ihrem Antrag „School of Excellence“, der sich vor allem auf die tertiäre Bildung der Hochschule bezog. In der dritten Runde der Exzellenzinitiative wurde neben zwei Exzellenzclustern und einem Graduiertenkolleg das Zukunftskonzept „Die Synergetische Universität“ gefördert, wodurch die TU Dresden zu den elf in den Medien so genannten Exzellenzuniversitäten zählte. Im Rahmen der der Exzellenzinitiative folgenden „Exzellenzstrategie“ des Bundes und der Länder war die Universität mit drei geförderten Exzellenzclustern sowie in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten erfolgreich.

Im Jahr 2014 wurden an der TU Dresden und dabei erstmals in Deutschland Open-Topic-Lehrstühle ausgeschrieben und besetzt.

Die Mehrzahl der Fakultäten ist gegenwärtig in Institute untergliedert. Andere Strukturen sind in den Fakultäten Wirtschaftswissenschaften und Umweltwissenschaften zu finden. Alle Fakultäten sind seit Mai 2012 zudem fünf Bereichen (Mathematik und Naturwissenschaften; Geistes- und Sozialwissenschaften; Bau und Umwelt; Ingenieurwissenschaften; Medizin) untergeordnet. Weiterhin gehören noch 13 An-Institute und 16 zentrale wissenschaftliche Einrichtungen zur Technischen Universität Dresden.

Unter dem Motto „Wissen schafft Brücken – Bildung verbindet Menschen.“ formuliert die TU Dresden seit 2003 ihren Anspruch, Synergien zwischen Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken, indem Serviceangebote für lebenslanges Lernen entwickelt und bereitgestellt werden. In diesem Zusammenhang betont die Universität insbesondere die interdisziplinäre Ausrichtung ihrer Forschungseinrichtungen sowie deren internationale Vernetzung. Erklärtes Ziel der TU Dresden ist es, bis 2022 in den Kreis der 100 besten Universitäten weltweit aufzusteigen.

Die Hochschule gilt als deutlich unterfinanziert. Bis 2020 sollten an sächsischen Hochschulen, darunter der TU Dresden, mehr als 1000 Stellen gestrichen werden. Im Budget der Hochschule fehlen rund 50 Millionen Euro pro Jahr (Stand: 2012). Seit März 2012 muss die Schaffung oder Verlängerung von Haushaltsstellen vom Sächsischen Ministerpräsidenten persönlich genehmigt werden. 6 Studiengänge, 49 Professuren und 224 Stellen sollen nunmehr entfallen (Stand: Mai 2013). Aufgrund des Erfolgs in der Exzellenzinitiative waren 94 geplante Stellenkürzungen von der Landesregierung zurückgenommen worden.

Um den „bestehenden Ungleichheiten insbesondere bei der Besetzung von Professuren an der TU Dresden“ entgegenzuwirken, hat die Universität 2013 ein Gastprofessorinnenprogramm begonnen. Es ist nach der Physikerin und Mathematikerin Eleonore Trefftz benannt.

Exzellenzinitiative

Im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern werden an der Universität seit November 2006 die Graduiertenschule „Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering“ (DIGS-BB) und das ExzellenzclusterCenter for Regenerative Therapies Dresden“ (CRTD) gefördert. Zusätzlich wurde am 15. Juni 2012 die Förderung des Exzellenzclusters Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) eingeworben. In der höchsten Förderlinie Zukunftskonzept war die Universität in der dritten Runde mit dem Programm „Die Synergetische Universität“, das eine enge Zusammenarbeit der TU Dresden mit den weiteren wissenschaftlichen Institutionen in Dresden vorsieht, erfolgreich und gehörte daher seit 2012 zu den elf deutschen „Exzellenz-Universitäten“.

In der die Exzellenzinitiative ablösenden Exzellenzstrategie, deren Förderung im Herbst 2019 begann, war die TU Dresden 2018 in der Förderlinie Exzellenzcluster (EXC) mit drei Exzellenzclustern erfolgreich: Dem Zentrum für taktiles Internet mit Mensch-Maschine-Interaktion (CeTI), dem Cluster Physik des Lebens – Die dynamische Organisation lebender Materie (PoL) und dem Cluster Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien: Grundlegende Konzepte, Materialdesign und neue Technologien (ct.qmat; gemeinsam mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg). Die Universität qualifizierte sich damit für die Bewerbung um die zweite Förderlinie Exzellenzuniversitäten (EXU) und setzte sich im Juli 2019 im Wettbewerb um die dauerhafte Förderung als Exzellenzuniversität durch.

Gesellschaft und Politik

Die TU Dresden initiierte oder unterstützte verschiedene Projekte und Einrichtungen, die Universität und Gesellschaft verbinden bzw. Nicht-Studierenden die Teilnahme an universitären Angeboten ermöglichen. Im Jahr 1994 initiierte die TU Dresden die Dresdner Bürgeruniversität, die sich an Einwohner von Dresden und Umgebung wendet. Im selben Jahr wurde von TU Dresden, dem Deutschen-Hygiene-Museum Dresden (DHMD) und verschiedenen weiteren Bildungseinrichtungen der Stadt die Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst (DSA) gegründet. Teile des universitären Angebots können zudem als Gasthörer besucht werden; seit 2015 richtet sich das Gasthörerangebot auch an Asylsuchende.

Im Jahr 2004 wurde von TU Dresden, dem Deutschen-Hygiene-Museum und der Sächsischen Zeitung die Kinderuniversität ins Leben gerufen, die sich an Schulkinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren richtet. Die erste Vorlesung fand im Mai 2004 statt. Die TU Dresden beteiligt sich jährlich an der Langen Nacht der Wissenschaften.

Die TU Dresden stand im Zusammenhang mit der islam- und fremdenfeindlichen Organisation Pegida im Fokus der Öffentlichkeit. Hans Vorländer, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden, veröffentlichte im Januar 2015 die erste empirische Studie zu Pegida-Demonstranten, die aufgrund ihrer Methodik in die Kritik geriet. Werner J. Patzelt, bis 2019 TUD-Professor für Politische Systeme und Systemvergleich, veröffentlichte im selben Monat eine weitere Studie zu Pegida und war zum Thema regelmäßiger Gast in Fernsehtalkshows sowie Interviewpartner für Presse und Radio.

Im Mai 2015 teilte der damalige Universitätsrektor Hans Müller-Steinhagen mit, dass mehrere Spitzenwissenschaftler im Zusammenhang mit Pegida damit „gedroht“ hätten, die TU Dresden zu verlassen. Die „verbale und physische Gewalt gegen ausländische und ausländisch aussehende“ Studenten und Mitarbeiter komme immer wieder vor, was ein „enormer Reputationsverlust“ für die TU Dresden sei. Eines von Müller-Steinhagens Zielen war, den Anteil ausländischer Studenten bis zum Ende seiner Amtszeit 2020 von 14 Prozent (Stand 2015) auf 20 Prozent zu erhöhen. Im November 2019 betrug der Anteil 16 Prozent.

Internationale Kooperation

Die TU Dresden kooperiert mit zahlreichen Universitäten und Hochschulen weltweit. Hochschulverträge, die zu einer Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sowie anderen wissenschaftlichen Bereichen verpflichten, bestehen unter anderem mit international renommierten Universitäten wie der Boston University, der Ohio State University, dem King’s College London, der Pohang University of Science and Technology oder der Technischen Universität Peking die in den Times Higher World University Rankings regelmäßig unter den Topuniversitäten ihrer Region rangieren. Darüber hinaus bietet die TU Dresden in Kooperation mit verschiedenen Partneruniversitäten für einige Fachrichtungen doppelte Abschlüsse an. Hierzu zählen etwa Doppeldiplome in Bauingenieurwesen mit der ESTP Paris, der INSA Straßburg oder der Universität Trient, in Maschinenbau mit der ENSAM Metz und der VŠB – Technischen Universität Ostrava, in Wirtschaftswissenschaften mit der IECS Straßburg und der Universität Trient und im Wirtschaftsrecht mit der Universität Paris-Nanterre. Ebenso unterhält die TU Dresden im Rahmen von Austauschprogrammen, wie dem Erasmus-Programm oder dem Fulbright-Programm, Partnerschaften zu europäischen, asiatischen und US-amerikanischen Hochschulen.

Rankings

In internationalen Rankings der fast 20.000 Hochschulen weltweit wie dem Shanghai-Ranking oder dem Times Higher Education Ranking wurde die TU Dresden 2018 in der Gruppe der 151–200 (Shanghai-Ranking) bzw. 2019 auf Platz 151 (THER) der weltweit besten Universitäten geführt. Deutschlandweit steht die Universität damit auf Platz 8–14 (Shanghai-Ranking). Im QS World University Ranking 2021 liegt die TU Dresden auf Rang 173, in Deutschland hat sie Rang 9 inne. Beim RUR World University Ranking belegt die TU Rang 67, in Deutschland Rang 3.

Standorte in Dresden

Blick auf den Hauptcampus mit Rektorat (unten links), Alter Mensa und Hermann-Krone-Bau (mittig), Barkhausen-Bau (rechts), im Hintergrund Mierdel-Bau, Heidebroek-Bau und Andreas-Pfitzmann-Bau (v. l. n. r.)

Die TU Dresden ist zu großen Teilen eine Campus-Universität. Ihr Hauptcampus befindet sich südlich des Dresdner Stadtzentrums in den Stadtteilen Südvorstadt und Räcknitz zwischen Fritz-Foerster-Platz und Nöthnitzer Straße in Nord-Süd-Richtung sowie Münchner Platz und Zelleschem Weg in West-Ost-Richtung. Das Campusgelände ist jederzeit öffentlich zugänglich; ehemalige Pförtnereinrichtungen wurden aufgelassen.

Über Gebäude wie den Andreas-Schubert-Bau oder den Drude-Bau und vielen Studentenwohnheimen entlang des Zelleschen Weges, der eine vierspurige Straße mit grünem Mittelstreifen ist, kommt man zu einem weiteren großen Standort der TU im Stadtteil Strehlen an der Teplitzer Straße. Das Lehrerseminar Dresden-Strehlen am Weberplatz gehörte schon seit 1923 zur damaligen Technischen Hochschule. Das Gelände südwestlich der August-Bebel-Straße wurde von der ehemaligen Militärakademie „Friedrich Engels“ übernommen. Dort sind hauptsächlich die Philosophische Fakultät sowie die Fakultäten Erziehungswissenschaften und Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften untergebracht.

Die Medizinische Fakultät ist an der Fetscherstraße in der Johannstadt gelegen.

Seit dem Wintersemester 2006/07 nutzt die Fakultät Informatik ihr neues Gebäude (Andreas-Pfitzmann-Bau) an der Nöthnitzer Straße auf dem Hauptcampus. Rund um das alte Gebäude in der Johannstadt entstand der Campus Johannstadt. Zum Wintersemester 2011/12 zogen dorthin die Berufsakademie Dresden, die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (EHS) sowie mehrere Institute der Fakultät Maschinenwesen der Technischen Universität.

Standorte außerhalb Dresdens

Die TU Dresden erstreckt sich über die innenstadtnahen, linkselbischen Standorte Dresdens hinaus.

Triebenberg (bis 2017)

Noch innerhalb des erweiterten Stadtgebiets von Dresden im Schönfelder Hochland befand sich bis 2017 das Labor Elektronenmikroskopie und eine Sternwarte auf dem 383 Meter hohen Triebenberg. Das Observatorium hatte ein automatisches 60-Zentimeter-Spiegelteleskop in Newton-Bauweise und eine CCD-Astrokamera mit 16 Megapixeln. Die Lage weit außerhalb der geschlossenen Ortschaft Dresdens wählte man, um elektromagnetische Störungen zu reduzieren und der für Observatorien ungünstigen Lichtverschmutzung in Ballungsräumen zu entkommen.

Gebäude der TU Dresden in Tharandt im Tal der Wilden Weißeritz

Tharandt

Die Gebäude der Fachrichtung Forstwissenschaften der Fakultät Umweltwissenschaften befinden sich in der südwestlich von Dresden gelegenen Stadt Tharandt. Der 1811 gegründete Forstbotanische Garten Tharandt ist ebenfalls eine Einrichtung der TU Dresden und gleichzeitig das sächsische Landesarboretum.

Pirna und Neunzehnhain

In Pirna-Copitz befindet sich das Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft und in Neunzehnhain die „Ökologische Station Neunzehnhain“, die beide zur Fachrichtung Hydrowissenschaften gehören.

Merkers (Thüringen)

In einem Salzbergwerk in Merkers (Krayenberggemeinde) befindet sich die Außenstelle des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik mit diversen Hochgeschwindigkeitswindkanälen. Für den Betrieb dieser Anlagen werden gezielt Druckunterschiede zwischen einzelnen Salzkammern (Überdruckkammer 100 m³ und Unterdruckkammer 30.000 m³) aufgebaut. Für die Messungen wird die rückströmende Luft genutzt, wodurch sich mit relativ geringem maschinellen Aufwand (Antrieb 300 kW) starke gleichmäßige Strömungen (bis 10 MW) aufbauen lassen.

Zittau

Seit 2013 gehört das IHI Zittau als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung zur TU Dresden. Es bietet Masterstudiengänge und Promotionsmöglichkeiten im Bereich der Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an.

Chemnitz

Auf Beschluss des Sächsischen Landtages wurde 2019 ein Außenstandort der Medizinischen Fakultät „Carl Gustav Carus“ der TU Dresden am Klinikum Chemnitz GmbH gegründet. Am dortigen Campus findet die Ausbildung angehender Mediziner im Modellstudiengang „Medic“ statt. Der Campus wurde im Oktober 2021 eröffnet.

Verkehr

Messtraßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe

Im Jahr 2005 wurde der Ausbau der zwischen Hörsaalzentrum und Neuen Mensa verlaufenden Bergstraße (Bundesstraße 170) zu einem vierspurigen Autobahnzubringer abgeschlossen. Das Zentrum der Universität ist somit einem erhöhten Verkehrsaufkommen ausgesetzt. Über diese Straße spannt sich zwischen Hörsaalzentrum und Mensa eine Fußgänger- und Fahrradbrücke. In Ost-West-Richtung wird der TUD-Campus über den Zelleschen Weg erschlossen.

Im Öffentlichen Personennahverkehr erbringen die Dresdner Verkehrsbetriebe die größte Transportleistung an der Universität. Die Buslinie 61, die den Campus nördlich tangiert, verbindet die zentralen Einrichtungen am Fritz-Foerster-Platz, die Universitätsbibliothek und die Wohnquartiere und ist somit in Stoßzeiten bei dreiminütiger Taktfolge an der Kapazitätsgrenze ausgelastet. Südlich des Campus wurde in paralleler Ausrichtung zur Linie 61 die Buslinie 85 eingerichtet. Richtung Norden (Innenstadt) verbindet die Buslinie 66, die ebenfalls stark belastet ist, den Campus mit dem Hauptbahnhof. Die Straßenbahnlinien 3 und 8 tangieren den Campus an dessen westlichem Ende und verbinden ihn ebenfalls mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt. Der Fritz-Foerster-Platz ist etwa 5 Minuten Fahrzeit vom Bahnhof entfernt. Daneben verkehren noch Überlandbusse, die Dresden mit Dippoldiswalde und Altenberg verbinden. Die Fakultät in Tharandt ist mit der S-Bahnlinie 3 oder Regionalzügen erreichbar. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof beträgt zwischen 15 und 20 Minuten.

Für die Nutzung der Öffentlichen Personennahverkehrsmittel im Verkehrsverbund Oberelbe nutzt der Großteil der Studierenden ein Semesterticket, das seit dem Wintersemester 2010/2011 sachsenweit für die Nutzung des Schienenpersonennahverkehrs genutzt werden kann. Ende 2019 wurde auf dem TUD-Campus auf der Hettnerstraße ein sogenannter „Mobilitätspunkt“ der Dresdner Verkehrsbetriebe in Betrieb genommen, an dem neben Fahrzeugen für Carsharing auch Ladeplätze für Elektroautos zur Verfügung stehen.

Im Sommer 2007 begann ein Projekt unter Federführung der Fakultät Verkehrswissenschaften, bei dem ein Straßenbahntriebwagen für Langzeitstudien vielfältige Daten über einen mehrjährigen Zeitraum erfasst, beispielsweise zur strukturellen Belastung. Dazu wurde bei Bombardier Transportation im Werk Bautzen bereits während der Fertigung ein Serienfahrzeug vom Typ Gelenktriebwagen NGT D8DD mit vielfältigen Sensoren als Messträger ausgerüstet. Nach der Auslieferung nahm das Fahrzeug mit projektbezogener Ganzreklame als Messstraßenbahn im März 2009 den Regelbetrieb im Dresdner Stadtbetrieb auf. Die gewonnenen Daten dienen unter anderem der Verbesserung von Fahrkomfort, Lärmemission und Energieeffizienz folgender Modelle.

Einrichtungen

Zentraler Lesesaal der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Universität um einige zentrale Einrichtungen erweitert. So wurde mit dem Hörsaalzentrum eine Einrichtung geschaffen, die die Kapazität in der Lehre erhöhen soll. Das Hörsaalzentrum bietet insgesamt 3469 Sitzplätze in elf Seminarräumen und davon 2765 Sitzplätze in sechs Hörsälen, darunter das fast 1000 Sitzplätze fassende Auditorium maximum. Das Hörsaalzentrum liegt am Fritz-Foerster-Platz zentral auf dem Hauptcampus.

Mit der Zusammenlegung der Sächsischen Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek zur Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden erhielt der Campus eine der größten Bibliotheken Deutschlands mit rund 8,94 Mio. Bestandseinheiten (davon 4,39 Mio. Bücher). Als Universitätsgebäude stellt dieser Bau Arbeitsraum in Form von Gruppenarbeitsräumen und Carrels zur Verfügung. Vier Zweigbibliotheken befinden sich in den Fakultäten.

An den Gebäudekomplex des Instituts für Mathematik (in der Nähe der Universitätsbibliothek am Zelleschen Weg) wurde ein Gebäude für das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) angebaut. Auffällig ist das Gebäude vor allem deshalb, weil die Wasserkühlung der Rechentechnik eine ständige Abführung von Wasserdampf über das Dach des Gebäudes erfordert. Der eingesetzte Supercomputer gehörte bei seiner Inbetriebnahme 2006/07 zu den 100 schnellsten Rechnern der Welt und verarbeitet 11,5 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde. Die Rechentechnik dient vor allem zur Forschung an Themen wie Grid-Computing, Methoden der Programmierung, Optimierungsmethoden und Algorithmen der Mathematik sowie zur Beschreibung biologischer Prozesse. Als Einrichtung der Universität wird das ZIH auch in der Lehre genutzt.

Eingang des Botanischen Gartens in der Nähe des Straßburger Platzes

In der Nähe der Gläsernen Manufaktur befindet sich der 1820 im Großen Garten angelegte Botanische Garten der TU Dresden. Er gehört seit 1949 zur Hochschule, ist aber vorher schon durch das Wirken des Professors Oscar Drude, der die botanische Sammlung 1893 pflanzengeografisch gliederte, mit der Hochschule verbunden gewesen. Der Garten enthält etwa 10.000 Pflanzenarten auf einer Fläche von 3,25 Hektar und ist geographisch gegliedert worden.

Das Mitteleuropazentrum für Staats-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften (MEZ) verleiht jährlich die Chamisso-Poetikdozentur für Migrantenliteratur an deutschsprachige Autoren nichtdeutscher Sprachherkunft.

Fotoalbum im Nachlass Pressler im Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Dresden gehört bereits seit 1952 zu den zentralen Einrichtungen der TH/TU Dresden und ist laut dem Sächsischen Archivgesetz für die Aufbewahrung aller anfallenden dienstlichen Unterlagen der Universität zuständig. Der Umfang der Überlieferungen ist mittlerweile auf 7000 laufende Meter Akteneinheiten gewachsen. Allein der Bestand der Studierendenakten ist seit 1945 auf etwa 600.000 Akten gestiegen. Der Gesamtbestand des Universitätsarchivs widerspiegelt damit vor allem die historische Entwicklung der TH/TU Dresden ab 1828 sowie die historischen Entwicklungen der integrierten wissenschaftlichen Institutionen (ehemalige Forstliche Hochschule Tharandt ab 1800, Ingenieurhochschule Dresden, Pädagogische Hochschule Dresden, Verkehrshochschule Dresden sowie die ehemalige Medizinische Akademie „Carl Gustav Carus“). Darüber hinaus werden bestandsübergreifende Sammlungen (Pläne und Zeichnungen, Fotoaufnahmen, Medaillen) und Inventare zur Geschichte angelegt und mit Hilfe von Übergaben weiter ausgebaut. Neben den wissenschaftlichen Institutionen und den Verwaltungseinrichtungen der TU Dresden, die laut Sächsischem Archivgesetz regelmäßig ihr dienstliches Schriftgut anzubieten haben, werden Nachlässe oder persönliche Dokumentationen von Wissenschaftlern und herausragenden Alumni aufgenommen. Das Archiv ist eine öffentliche Einrichtung und steht Wissenschaftlern wie Privatpersonen für Auskünfte zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte zur Verfügung. Einige Bestände des Universitätsarchivs sind neben dem eigenen Internetauftritt über das Archivportal-D abrufbar.

Mensen

Es existieren mehrere Mensen, die alle vom Studentenwerk Dresden betrieben werden und sich mit ihren Angeboten vorwiegend an Studierende und Mitarbeiter der TU Dresden richten. In allen Mensen des Studentenwerks existiert ein System zur bargeldlosen Zahlung (eMeal).

Die Neue Mensa an der Bergstraße (zurzeit geschlossen)

Größte Mensa Dresdens ist die 1981 eröffnete Neue Mensa Bergstraße am Fritz-Foerster-Platz gegenüber dem Hörsaalzentrum. Sie bot mehr als 1000 Plätze in Cafeteria und Essenssälen. Die Mensa sollte ab Wintersemester 2014/15 renoviert werden, diente jedoch im Zuge der Flüchtlingskrise von Oktober 2015 bis Ende 2016 als Erstaufnahmeeinrichtung. Die Renovierung begann Mitte 2018, bis 2023 sollen die Sanierung des Bestandsgebäudes sowie ein Terrassenanbau erfolgen. Als Ausweichmensa wurde 2014 an der Nürnberger Straße die 350 m (Luftlinie) von der Neuen Mensa entfernte Interimsmensa Zeltschlösschen mit 700 Plätzen errichtet, in der 2800 Menüs pro Tag ausgegeben werden können.

Die Alte Mensa Mommsenstraße befindet sich südlich am Hauptcampus und wurde bis Mitte Januar 2007 vollständig erneuert. Sie dient als repräsentatives Gebäude für Empfänge und ähnliches. Die Kernteile der Alten Mensa gehen auf das 1925 eröffnete Studentenhaus zurück. Das Gebäude wurde bis in die 1950er Jahre um mehrere Anbauten erweitert. Dadurch wurde der westliche Gebäudekomplex auf der Mommsenstraße, Ecke Helmholtzstraße, auch Sitz des Rektorats der Hochschule (bis 2003, Günther-Landgraf-Bau mit Universitätsarchiv). Der Innenhof des östlichen Gebäudekomplexes mit Mensa wurde beim Umbau und der Sanierung vom Februar 2004 bis Dezember 2006 glasüberdacht und enthält nun die Essenausgaben. In den vier Sälen und in der Cafeteria rings um den Ausgabebereich bietet die Mensa etwa 850 Plätze.

Eine weitere Mensa, der Siedepunkt, befindet sich gegenüber der Staats- und Universitätsbibliothek am östlichen Rand des Hauptcampus. Ursprünglich als Betriebskantine für die Landesbibliothek geplant, wurde sie nach Eröffnung der Bibliothek erweitert und bietet Abendgerichte an. Am Campus Johannstadt eröffnete im Mai 2011 eine Mensa mit ca. 250 Plätzen. Im Mai 2012 folgte die ehemalige Cafeteria U-Boot im Gerhart-Potthoff-Bau, die nach einem Umbau als reine Bio-Mensa wiedereröffnet wurde.

Für die beiden Standorte Universitätsklinikum und Tharandt existieren ebenfalls kleinere Mensen. TU-Studierende können die Mensen anderer Hochschulen in Dresden nutzen. Auf Grund der räumlichen Nähe ist insbesondere die Mensa Reichenbachstraße auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden relevant, die nur etwa 650 Meter von der Neuen Mensa Bergstraße entfernt liegt.

Namensgeber von Gebäuden der TU Dresden

Hermann-Krone-Bau (KRO), Sitz des Instituts für Angewandte Physik der Fakultät Physik
Siehe Liste der Namensgeber von Gebäuden der Technischen Universität Dresden

Zahlreiche Hochschulgebäude der TU Dresden haben im Gegensatz zu Gebäuden anderer Universitäten die Besonderheit, dass sie nach Personen benannt wurden. Bei den Namensgebern handelt es sich in der Mehrzahl um Wissenschaftler der TH und späteren TU Dresden, die in einer besonders engen Beziehung zu dem nach ihnen benannten Gebäude, und damit in den meisten Fällen Institut, gestanden haben. Nach Gustav Zeuner, der als Professor für Technische Mechanik und Maschinenlehre an der TH Dresden wirkte, wurde so zum Beispiel 1928 das Hauptgebäude der Fakultät Maschinenwesen in Zeuner-Bau benannt. Der Professor für Betriebstechnik der Verkehrsmittel Gerhart Potthoff wurde 1993 Namensgeber des Hauptgebäudes der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ und den Professor für Kraftfahrtwesen Alfred Jante ehrte man 1993 mit der Namensweihe des Jante-Baus, der das Institut für Automobiltechnik Dresden beherbergt.

Hörsäle der Universität und Versuchslabore tragen teilweise die Namen bekannter Wissenschaftler, so lernen Studierende an der TU Dresden unter anderem im Victor-Klemperer-Saal, Lichtenheldt-Hörsaal oder im Heinz-Schönfeld-Hörsaal.

Gebäude- und Hörsaalbenennungen stehen oftmals in engem Zusammenhang mit Geburtstagsjubiläen der zu Ehrenden. Andere Gebäudebenennungen erfolgten vor allem nach 1945 nach der baulichen Fertigstellung eines Universitätsgebäudes oder dem Tod eines besonders verdienten Wissenschaftlers der Universität. Die letzte Namensgebung eines Gebäudes (Stand: Juli 2017) erfolgte im Januar 2017, als das neue Gebäude des Instituts für Angewandte Physik nach dem Fotografen und Professor für Fotografie Hermann Krone als „Hermann-Krone-Bau“ benannt wurde. Die letzte Namensgebung einer sonstigen Einrichtung war im November 2012, als ein Hörsaal des Hörsaalzentrums nach dem ersten TUD-Kanzler nach der Wende den Namen „Alfred-Post-Hörsaal“ erhielt.

Organe und Gremien

Die TU Dresden hat zur zentralen Leitung ein Rektoratskollegium, das aus einer Rektorin, drei Prorektoren und zwei Chief Officers besteht und repräsentative, akademische Aufgaben wahrnimmt. Das Kollegium ist verantwortlich für den Haushalt der Hochschule sowie für die Investitions- und Hochschulplanung. Amtierende Rektorin ist seit dem 18. August 2020 Ursula M. Staudinger, die Prorektoren sind Angela Rösen-Wolff (Forschung), Michael Kobel (Bildung) sowie Roswitha Böhm (Universitätskultur), die Chief Officer sind Ronald Tetzlaff (Technologietransfer und Internationalisierung) und Lars Bernard (Digitalisierung und Informationsmanagement).

Der Kanzler führt die Verwaltung, die sich in acht Dezernate gliedert. Der Kanzler ist Mitglied des Rektoratskollegiums. Andreas Handschuh wurde zum 1. Februar 2016 vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst als Kanzler eingesetzt.

Der Hochschulrat ist Beratungs- und Kontrollorgan. Er wirkt an der Strategiebildung sowie an der Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschule mit. Gunda Röstel wurde im April 2010 zu seiner Vorsitzenden bestellt. Neben ihr gehören zehn weitere Mitglieder dem Rat an, wobei zwei Personen Mitglieder der Universität sind. Der Hochschulrat ersetzte gemäß der Neufassung des Sächsischen Hochschulgesetzes (SächsHSG) vom 10. Dezember 2008 das Konzil. Das Konzil der Hochschule bestand bis Ende 2008 (§ 114 Abs. 4 SächsHSG) aus 428 Mitgliedern, von denen 215 durch die Hochschullehrer, jeweils 84 von den Studierenden und den akademischen Mitarbeitern sowie 45 von sonstigen Mitarbeitern gewählt wurden. Es bildete das größte parlamentarische Organ der TU Dresden. Das Konzil wählte das Rektoratskollegium und bewertete die jährlichen Forschungs- und Lehrberichte. Es bestimmte über die Grundordnung der Universität und fasste Beschlüsse.

Der Senat ist für akademische Angelegenheiten in Lehre, Studium, Weiterbildung und Forschung zuständig, die die gesamte Universität betreffen oder von fundamentaler Bedeutung sind. Dazu bildet der Senat Kommissionen, die in der Regel von einem Prorektor geleitet werden. Vorsitzender des Senats, deren Mitglieder ebenfalls von allen vier Interessengruppen stammen, ist der Rektor. Dem Senat gehören unter Vorsitz des Rektors elf Hochschullehrer, vier Vertreter des akademischen Mittelbaus, zwei sonstige Mitarbeiter sowie jeweils ein studentisches Mitglied für die vier Fachbereiche der TU (Ingenieurs-, Geistes-, Naturwissenschaften und Medizin) an; er wird gemäß dem neuen Sächsischen Hochschulgesetz direkt gewählt, zuvor erfolgte dies durch das Konzil.

Die Universität hat als Lehreinrichtung einen Studierendenrat (StuRa) und als Körperschaft öffentlichen Rechts einen Personalrat.

Jede Fakultät hat ein Dekanat mit einem Dekan und einem oder mehreren Studiendekanen. Die Fakultäten verwalten ihre Studienangelegenheiten in eigenen Prüfungsämtern, Ausschüssen und Fakultätsräten. Die Interessenvertretungen der Studierenden auf Fakultätsebene sind die Fachschaftsräte.

Bereiche und Fakultäten

Die Technische Universität Dresden gliedert sich seit Mai 2012 in fünf übergeordnete Bereiche, denen insgesamt 17 Fakultäten zugeordnet sind. Die im Folgenden dargestellten Studierendenzahlen beziehen sich auf das Wintersemester 2018/19.

Naturwissenschaften

Gebäude der Fakultät Biologie am Zelleschen Weg

Der Bereich Mathematik und Naturwissenschaften umfasst insgesamt 3780 Studierende (Stand WS 2018/2019) und enthält das gesamte naturwissenschaftliche Spektrum sowie Mathematik. Er gliedert sich in die Fakultäten Mathematik, Biologie, Chemie und Lebensmittelchemie, Physik und Psychologie. Jede Fakultät fasst einzelne Professuren in Instituten zusammen. Die Hauptgebäude der einzelnen Fakultäten befinden sich östlich und westlich der Bergstraße. Für die Fakultät Biologie wurde bis 2006 ein Neubau am Zelleschen Weg errichtet.

Ingenieurwissenschaften

Andreas-Pfitzmann-Bau der Fakultät Informatik an der Nöthnitzer Straße
Barkhausen-Bau der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik

Die Fakultät Informatik gliedert sich in sechs Institute. In den Studienrichtungen Informatik, Medieninformatik, Informationssystemtechnik sowie den Masterstudiengängen Computational Science and Engineering, Computational Modeling and Simulation und Distributed Systems Engineering studieren 1891 Studenten. Außerdem bietet die Fakultät Aufbaustudiengänge an und ist Bildungsstätte für das Lehramt Informatik. Die Tradition der Informatik an der TH und TU Dresden geht insbesondere auf Nikolaus Joachim Lehmann zurück, der im Kontakt mit Konrad Zuse die Entwicklung des Computers begründete.

An der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik studieren 2219 Studierende. Sie gliedert sich in zwölf Institute und bildet mit dem Institut Halbleiter- und Mikrosystemtechnik und dem Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik die wichtigste Schnittstelle der Technischen Universität zu Halbleiterindustrie und -forschung in Dresden („Silicon Saxony“).

An der, gemessen an der Studierendenzahl, größten Fakultät, der Fakultät Maschinenwesen, studieren 5218 Studenten Maschinenbau, Werkstoffwissenschaft oder Verfahrens- und Naturstofftechnik sowie Textil- und Konfektionstechnik (Masterstudiengang). Sie bildet zudem das Zentrum zahlreicher interdisziplinärer Studiengänge. Gegliedert ist die Fakultät in 16 Institute, die über mehrere Gebäude verteilt sind. Hauptgebäude der Fakultät Maschinenwesen ist der Zeuner-Bau.

Bau und Umwelt

Gebäude der Fakultät Architektur am Zelleschen Weg

Die Fakultät Architektur untergliedert sich in sieben Institute. An ihr studieren 1067 Studenten Architektur oder Landschaftsarchitektur.

An der Fakultät Bauingenieurwesen studieren 1724 Studierende. Sie ist in elf Institute gegliedert und kann geschichtlich als Urkern der Universität betrachtet werden. Den Hauptsitz hat sie im Beyer-Bau, der nach dem Bauingenieur Kurt Beyer benannt ist.

Die Fakultät Umweltwissenschaften vereint Fächer aus Ingenieur-, Natur- und Sozialwissenschaften. Sie ist in die drei Fachrichtungen Forstwissenschaft, Geowissenschaft und Hydrowissenschaften geteilt, in denen 2162 Studierende immatrikuliert sind. Die Institute der Fachrichtung Geowissenschaften befinden sich fast ausschließlich auf dem Campus, während sich die Gebäude der Fachrichtung Hydrowissenschaften auf dem Campus, im Stadtgebiet von Dresden, in Pirna und in Tharandt südlich von Dresden befinden. Die Fachrichtung Forstwissenschaft ist ebenfalls am traditionsreichen Standort in Tharandt angesiedelt und geht auf die 1816 von Heinrich Cotta gegründete Königlich-Sächsische Forstakademie zurück. Der Campus in Tharandt war im Jahr 2002 vom Hochwasser der Wilden Weißeritz betroffen.

Die Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ mit ihren rund 1153 Studierenden ist die einzige Fakultät für Verkehrswissenschaften im deutschsprachigen Raum. In Tradition des Wirtschaftswissenschaftlers Friedrich List betrachtet die Fakultät das Forschungsgebiet Verkehr einerseits aus sozialwissenschaftlicher Sicht am „Institut für Wirtschaft und Verkehr“ und hat dort eine breite Schnittstelle zur Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Die Fachrichtung Verkehrsingenieurwesen ist andererseits interdisziplinär mit weiteren Ingenieurwissenschaften anderer Fakultäten wie Mechatronik, Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik verbunden und teilt sich in sechs Institute.

An der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sind 2518 Studierende eingeschrieben. Die Fakultät hat keine Institute, sondern gliedert sich in die Fachgruppen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik sowie zwei Nachwuchsforschungsgruppen.

Geistes- und Sozialwissenschaften

Gebäude der Fakultät Erziehungswissenschaften am Weberplatz
Georg-Schumann-Bau der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

An der Fakultät Erziehungswissenschaften studieren 450 Studierende. Neben dem Bachelorstudiengang Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften mit dem Abschluss B.A. (Bachelor of Arts) findet an dieser Einrichtung die zentrale Lehramtsausbildung statt. Der Hauptsitz der Fakultät befindet sich am nordöstlich gelegenen Weberplatz an der Grenze zum Stadtteil Strehlen.

Die Juristische Fakultät stellte zum Wintersemester 2004/05 den grundständigen Studiengang Rechtswissenschaften ein. Sie folgte damit einer Vereinbarung zwischen den Hochschulen des Freistaates Sachsen und dem zuständigen Staatsministerium (sogenannter Hochschulpakt). Daher konnte sie keine neuen Studierenden mehr im grundständigen Studiengang Rechtswissenschaften immatrikulieren. Angeboten werden Masterstudiengänge wie „International Studies in Intellectual Property Law“ sowie „Wirtschaftsrecht – Unternehmen zwischen Freiheit und staatlicher Steuerung“. Die Fakultät gliedert sich in sieben Institute, im Wintersemester 2018/19 studierten 420 Personen an der Fakultät. Die Juristische Fakultät wurde zum 30. September 2020 aufgelöst und die verbleibenden Institute und Lehrstühle mit Beginn des Wintersemesters 2020/21 im Institut für Internationales Recht, Geistiges Eigentum und Technikrecht an der Philosophischen Fakultät zusammengefasst.

Die Philosophische Fakultät gliedert sich in die Institute für Philosophie, Geschichte, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Kunst- und Musikwissenschaft, Evangelische Theologie sowie Katholische Theologie und Internationales Recht, Geistiges Eigentum und Technikrecht. An ihr sind derzeit 1828 Studierende immatrikuliert. Die Fakultät nimmt die Lehramtsausbildung für die geistes- und sozialwissenschaftlichen Schulfächer wahr.

An der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften studieren 717 Studenten. Die Fakultät gliedert sich in die fünf Institute für Germanistik, Romanistik, Anglistik und Amerikanistik, Slavistik sowie Klassische Philologie. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen findet an der Fakultät die Lehramtsausbildung für die sprachlichen Schulfächer statt. Außerdem gehört zur Fakultät das Lehrzentrum Sprachen und Kulturen mit dem Ostasienzentrum und dem Multimedialen Sprachzentrum.

Medizin

Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus hat einen eigenen Campus beim Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in der Johannstadt. Benannt ist sie nach dem Mediziner und Künstler Carl Gustav Carus. An ihr studieren 2912 Studenten Medizin oder Zahnmedizin. Seit dem 1. Juli 1999 sind Fakultät und Universitätsklinikum rechtlich getrennt; das Klinikum ist seitdem eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Besitz des Freistaats Sachsen. Die Medizinische Fakultät ist seit 1999 eines von zwölf Partnerinstituten der Harvard Medical School und wird ebenfalls seit 1999 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als Reformfakultät gefördert.

Zentrale Einrichtungen

Die Zentralen Einrichtungen der TU Dresden sind:

Weitere Einrichtungen der TU Dresden sind:

  • Zentrum für Lehrerbildung, Schul- und Berufsbildungsforschung (ZLSB) – Zentrale interdisziplinäre Einrichtung
  • Kustodie – Zentrale Betriebseinheit
  • Universitätsarchiv (UA) – Zentrale Betriebseinheit
  • Universitätssportzentrum (USZ) – Zentrale Betriebseinheit

An-Institute

An-Institute der TU Dresden sind:

  • An-Institut Life Science Inkubator Sachsen (LSI Sachsen)
  • Dendro-Institut Tharandt an der Technischen Universität Dresden (DIT)
  • Deutsches Institut für Sachunmittelbare Demokratie (DISUD)
  • Dresden International University (DIU)
  • Europäisches Institut für postgraduale Bildung (EIPOS)
  • Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT)
  • Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden an der TU Dresden (IDAS)
  • Institut für Holztechnologie Dresden (IHD)
  • Institut für Musikinstrumentenbau (IfM)
  • Nanoelectronics Materials Lab gGmbH (NaMLab)
  • Struktur- und Werkstoffmechanikforschung Dresden GmbH an der Technischen Universität Dresden (SWM)
  • Technische Universität Dresden Institute of Advanced Studies (TUDIAS)
  • Barkhausen Institut gGmbH (BI)

Namensgeber für Fakultäten und Institute

Nur die medizinische Fakultät und verkehrswissenschaftliche Fakultät tragen Namen von Persönlichkeiten, die sie bei ihrer Integration in die Technische Universität behielten.

Carl Gustav Carus (* 3. Januar 1789 in Leipzig; † 28. Juli 1869 in Dresden) ist Namensgeber der medizinischen Fakultät. Carus studierte in Leipzig unter anderem Medizin und promovierte dort. 1813 wechselte er an die Hebammenschule in Dresden und wurde dort Professor. Zwei Jahre später gehörte er zu den Mitgründern der Chirurgisch-Medizinischen Akademie zu Dresden. Aus dieser ging die Medizinische Akademie Dresden hervor, die seit 1954 seinen Namen trug.

Friedrich List (* 6. August 1789 in Reutlingen; † 30. November 1846 in Kufstein) ist Namensgeber der verkehrswissenschaftlichen Fakultät. Friedrich List war Ökonom und setzte sich in Deutschland gegen die kleinstaatlichen Zollschranken ein. Er unterstützte den Bau der ersten deutschen Ferneisenbahn von Dresden nach Leipzig. In seinem Werk Über ein sächsisches Eisenbahn-System als Grundlage eines allgemeinen deutschen Eisenbahn-Systems stellte er 1833 die Vorbildrolle des geplanten Eisenbahnnetzes heraus. Die Hochschule für Verkehrswesen trug seit 1962 seinen Namen.

Hannah Arendt (Johanna Arendt; * 14. Oktober 1906 in Linden bei Hannover; † 4. Dezember 1975 in New York) ist Namensgeberin für das An-Institut für Totalitarismusforschung. Sie stellte in ihrem Werk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft bedeutende Thesen der politischen Philosophie zu totalitären Herrschaftsformen und staatlichen Begrenzungen individueller Freiheit auf.

Die TU Dresden gehört zu den drittmittelstärksten Universitäten Deutschlands. Sie konnte 2018 Projekte in einem Umfang von 295 Millionen Euro einwerben. Partner aus Wirtschaft und Politik stifteten mehr als 20 Professuren; 14 ausgelaufene Stiftungsprofessuren wurden von der TU Dresden weitergeführt. Auf historische Einbindungen in die Dresdner Wissenschaftslandschaft kann die Universität vor allem im Bereich Mikroelektronik und Verkehrswissenschaften bauen. Neben diesen für den Charakter der Technischen Universität typischen Schwerpunkt der Forschung hat die Universität noch weitere Felder mit guten Forschungsleistungen, die vor allem in den letzten Jahren im Bereich Biotechnologien entstanden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Technische Universität durch mehrere Sonderforschungsbereiche, Schwerpunktprogramme sowie Forschergruppen und durch ein Forschungszentrum. Daneben arbeitet die TU Dresden mit Forschungsinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft zusammen, die seit August 2010 im Partnernetzwerk DRESDEN-concept vereinigt sind.

Mikro- und Nanoelektronik

Im Technologiecluster „Silicon Saxony“ ist die Universität mit dem Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik, dem Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik (beide Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik), dem Institut für Angewandte Informatik (Fakultät Informatik) und dem Institut für Angewandte Photophysik Dresden (Fakultät Physik) vertreten. Mit dem Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien im Zentrum und weiteren Forschungsinstituten ist die Universität Teil eines Forschungsverbunds der Nanoelektronik. Im Jahr 2006 gründete die TU Dresden mit dem damaligen Halbleiterspeicherhersteller Qimonda das Labor „NaMLab gGmbH“ (Nanoelectronics Materials Lab) zur Entwicklung von nanoelektronischen Komponenten.

Magnetismus und Werkstoffe

Im Bereich Magnetismus förderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft die TU Dresden von 2002 bis 2012 über den Sonderforschungsbereich „Elektromagnetische Strömungsbeeinflussung in Metallurgie, Kristallzüchtung und Elektrochemie“ (SFB 609). Zuvor bestanden auf diesem Gebiet bereits die Sonderforschungsbereiche „Seltenerd-Übergangsmetallverbindungen: Struktur, Magnetismus und Transport“ (SFB 463) und „Reaktive Polymere in nichthomogenen Systemen, in Schmelzen und an Grenzflächen“ (SFB 287).

Biotechnologie und Medizintechnik

Im Bereich Molekulares Bioengineering arbeitet die TU Dresden mit dem Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik zusammen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützte die Arbeit auf diesem Gebiet durch eines von sechs geförderten DFG-Forschungszentren in Deutschland. Das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden („From cells to tissues to therapies – Engineering the cellular basis of regeneration“) hat zum Ziel, neue regenerative Therapien für bisher kaum oder nicht heilbare Krankheiten, wie Diabetes oder Alzheimer, zu entwickeln. Bei der Exzellenzinitiative ging dieses Forschungszentrum 2006 und 2012 als geförderter Exzellenzcluster hervor. Ergänzt wird es durch die ebenfalls ursprünglich über die Exzellenzinitiative geförderte Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering (DIGS-BB).

Die medizintechnische Forschung wird vor allem zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf betrieben. Hierbei geht es in erster Linie um Strahlenbehandlungs- und Strahlendiagnoseverfahren, wie die Positronen-Emissions-Tomographie.

Geistes- und Sozialwissenschaften

Im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften fördert die DFG an der TU Dresden seit 2017 den Sonderforschungsbereich „Invektivität – Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“ (SFB 1285). Zuvor bestanden an der Universität bereits der Sonderforschungsbereiche „Transzendenz und Gemeinsinn“ (SFB 804) und „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ (SFB 537), welcher seinerzeit von der DFG als erster Sonderforschungsbereich auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften in den neuen Bundesländern eingerichtet wurde.

Leichtbau

Die beiden Sonderforschungsbereiche „Textilverstärkten Verbundkomponenten für funktionsintegrierende Mischbauweisen bei komplexen Leichtbauanwendungen“ (SFB 639; 2004–2015) und „Textilen Bewehrungen zur bautechnischen Verstärkung und Instandsetzung“ (SFB 528; 1999–2011) beschäftigten sich mit Textilfasern in Verbundwerkstoffen und deren Anwendung insbesondere für Leichtbau-Anwendungen. Die TU Dresden hat hierzu das Leichtbauinnovationszentrum (LIZ) sowie das Kompetenzzentrum Technische Textilien etabliert. Am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) wurde der „Funktionsintegrative Systemleichtbau in Multi-Material-Design (Dresdner Modell)“ entwickelt.

Im Jahr 2013 wurde am ILK der TU Dresden gemeinsam mit der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Forschungs- und Technologiezentrum für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität (FOREL) gestartet. Die Forschungsplattform FOREL ist ein nationales Netzwerk von Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, um den Standort Deutschland auf dem Gebiet der Elektromobilität langfristig zu stärken. FOREL beinhaltet mehrere Forschungsprojekte, unter anderem das Projekt ReLei (Fertigungs- und Recyclingstrategien für die Elektromobilität zur stofflichen Verwertung von Leichtbaustrukturen in Faserkunststoffverbund-Hybridbauweise), das vom BMBF 2015 als Satellitenprojekt ausgezeichnet und im Juni 2015 auf der Nationalen Konferenz Elektromobilität in Berlin vorgestellt wurde.

Weitere Forschungsfelder

In den Verkehrswissenschaften kooperiert die TU Dresden mit dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, das zusammen mit der Universität vor allem an den Informationssystemen des öffentlichen Personennahverkehrs in Dresden wirkt. Seitens der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH wird Unfallforschung bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden betrieben.

Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist über eine Niederlassung des ifo Institut für Wirtschaftsforschung mit der volkswirtschaftlichen Entwicklung der neuen Bundesländer befasst.

Angeschlossen an das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der Fakultät Maschinenwesen, betreibt die TU Dresden einen Niedergeschwindigkeitswindkanal in Johannstadt.

Mit dem Stand vom Juli 2021 gibt es folgende DFG-Sonderforschungsbereiche an der TU Dresden:

  • SFB 912: „HAEC – Highly Adaptive Energy-Efficient Computing“
  • SFB 940: „Volition und kognitive Kontrolle: Mechanismen, Modulatoren, Dysfunktionen“ (mit integriertem Graduiertenkolleg)
  • SFB 1143: „Korrelierter Magnetismus: Von Frustration zu Topologie“ (mit integriertem Graduiertenkolleg)
  • SFB 1285: „Invektivität – Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“
  • SFB/Transregio 67: „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik“ (in Verbindung mit der Universität Leipzig)
  • SFB/Transregio 83: „Molekulare Architektur und Zelluläre Funktionen von Lipid/Protein Komplexen“ (in Verbindung mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
  • SFB/Transregio 96: „Thermo-Energetische Gestaltung von Werkzeugmaschinen – Eine systemische Lösung des Zielkonflikts von Energieeinsatz, Genauigkeit und Produktivität am Beispiel der spanenden Fertigung“ (zusammen mit der RWTH Aachen und der Technischen Universität Chemnitz)
  • SFB/Transregio 127: „Biologie der xenogenen Zell- und Organtransplantation“ (in Verbindung mit der Ludwig-Maximilians-Universität München)
  • SFB/Transregio 205: „Die Nebenniere: Zentrales Relais in Gesundheit und Krankheit“ (mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
  • SFB/Transregio 237: „Nucleic Acid Immunity“ (mit Universitätsklinikum Bonn und München)
  • SFB/Transregio 248: „Grundlagen verständlicher Software-Systeme“ (mit Universität des Saarlandes)
  • SFB/Transregio 265: „Verlust und Wiedererlangung der Kontrolle bei Suchterkrankungen: Verläufe, Mechanismen und Interventionen“ (mit der FU und HU Berlin und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
  • SFB/Transregio 280: „Konstruktionsstrategien für materialminimierte Carbonbetonstrukturen – Grundlagen für eine neue Art zu bauen“ (mit der RWTH Aachen University und dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden)
  • SFB/Transregio 285: „Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten“ (zusammen mit der Universität Paderborn und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Bologna-Prozess und Diplomstudium

Im Zuge des Bologna-Prozesses wurden an der Technischen Universität Dresden zahlreiche Studiengänge auf das konsekutive Prinzip der Bachelor- und Master-Abschlüsse umgestellt. In einigen Fällen werden Masterprogramme angeboten, ohne dass an der Universität selbst ein dafür grundlegender Bachelorabschluss erworben werden kann. Andererseits werden Bachelorstudiengänge angeboten, die an der TU Dresden nicht zu einem Masterabschluss fortgesetzt werden können.

In einigen Fächern wurde die Umstellung auf Bachelor und Master aber nicht vollzogen. Zu diesen Fächern zählen zahlreiche technische, aber auch sozialwissenschaftliche Studiengänge, die weiter auf Diplom studiert werden können. Im Zuge des Bologna-Prozesses wurden diese Studiengänge modularisiert und somit vergleichbar entsprechend den Vorgaben. Die Fakultäten und das akkreditierende sächsische Staatsministerium erkannten dabei, dass der Bologna-Prozess die Aufgabe des Diplomstudiums nicht zwingend vorgibt und begründen die Beibehaltung, insbesondere in den technischen Fächern, mit der Berufsqualifizierung des Bachelor-Abschlusses, die am Maßstab des Eigenverständnisses als universitär-technische Bildungsstätte als zu gering erachtet wird.

Diplomabschlüsse können weiterhin in Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informationssystemtechnik, Lebensmittelchemie, Maschinenbau (auch Bachelor), Mechatronik, Regenerative Energiesysteme, Soziologie, Verfahrens- und Naturstofftechnik (auch Bachelor), Verkehrsingenieurwesen und Werkstoffwissenschaften (auch Bachelor) grundständig erworben werden.

Der Diplomstudiengang Informatik wurde wiedereingeführt, wobei Bachelor und Master Informatik weiter angeboten werden. Zum Wintersemester 2014/2015 stellten die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen vom Bachelor-/Mastersystem auf Diplom um. Erste aufgelegte Masterstudiengänge bieten den Zugang zu Lehrinhalten der verschiedenen Hauptstudiumsabschnitte.

Aufteilung

In den fünf Wissenschaftsgebieten der Universität teilt sich die Anzahl der Studierenden wie folgt auf: 28,16 % studierten Ingenieur-, 21,93 % Geistes- und Sozialwissenschaften, 11,6 % Naturwissenschaften, 26,71 % Bau und Umwelt sowie 9,3 % Medizin (Stand WS 2019/20).

Herkunft

Von den 31.966 im Wintersemester 2019/2020 eingeschriebenen Studierenden kamen 67 % aus Sachsen, 7,6 % aus den neuen Bundesländern (ohne Sachsen), 7,8 % aus den alten Bundesländern und 16,9 % aus dem Ausland. Die Herkunft wird auf Basis des Orts, an dem das Abitur abgelegt wurde, ermittelt.

Internationale Studierende

Im Wintersemester 2018/2019 waren 4786 internationale Studierende an der TU Dresden eingeschrieben. Die meisten ausländischen Studierenden kamen aus Asien (2.669), gefolgt von Europa (EU 966, übriges Europa 475) und Amerika (438). Durch das Erasmus-Programm kommen Studierende aus ganz Europa nach Dresden. Um diese Studierenden in Dresden zu integrieren und ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, führt das „Erasmus Student Network (ESN) TU Dresden“ während des Semesters eine Vielzahl von Aktivitäten durch. Die Veranstaltungen sind für alle Studierenden offen (auch für Nicht-Erasmus-Studierende) und dienen dem Kennenlernen der Kultur und der Umgebung der Stadt Dresden. Mit dem „LinkPartnerProgramm“ (LPP) existiert eine weitere studentische Initiative, die Kontakte zwischen internationalen und deutschen Studierenden vermittelt.

Besondere Lehreinrichtungen

Die Technische Universität betreibt den Ausbildungskernreaktor Dresden (AKR-2) mit einer maximalen Dauerleistung von 2 W. Dieser gehört zum Institut für Energietechnik der Fakultät Maschinenwesen.

Die Fakultät Verkehrswissenschaften besitzt ein Eisenbahnbetriebslabor, in dem durch eine Kombination von Modelleisenbahn, Betriebs- und Stellwerksimulation und virtuell simuliertem Bahnnetz Bahnabläufe in Eisenbahnnetzen erprobt und ausgebildet werden.

An der Professur für Akustik und Haptik gibt es akustische Spezialräume: Neben dem Hallraum mit einer Nachhallzeit von rund zehn Sekunden existiert ein schallreflexionsarmer Raum.

Seit Juli 2007 existiert als interdisziplinäres Kompetenzzentrum das Italien-Zentrum der TU Dresden.

Mit der TU Dresden verbundene Personen

Siehe Liste von Persönlichkeiten der Technischen Universität Dresden

mit:

  • Vorstehern, Direktoren und Rektoren
  • Ehrenwürden (Liste der Ehrensenatoren und Auswahl der Ehrendoktoren)
  • Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiter (Auswahl)
  • Absolventen (Auswahl)

Vor und nach dem Studium

Die TU Dresden beteiligt sich jährlich am Tag der offenen Tür („Uni-Live“), der zu Jahresbeginn sachsenweit stattfindet. Neben Informationen zum Studium können Studieninteressierte Vorlesungen besuchen. Ein weiterer Tag der offenen Tür („Uni-Tag“) findet jährlich im Frühjahr an einem Wochenendtag statt.

Bei Fragen können sich Studieninteressierte und Studierende der TU Dresden an die Studienberatung wenden. Sie ist zweigeteilt organisiert. Erster Ansprechpartner ist die Zentrale Studienberatung. Hinzu kommt die Studienfachberatung an den einzelnen Instituten und Fakultäten. Die TU Dresden betreibt seit 2016 unter der Bezeichnung „PASST?! Partnerschaft – Studienerfolg – TU Dresden“ zudem ein Frühwarnsystem, um potenzielle Studienabbrecher rechtzeitig zu identifizieren sowie Ursachen von Studienabbruch und die Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen zu erforschen.

Die TU Dresden besitzt ein Absolventenreferat, das unter anderem über ein Absolventennetzwerk Kontakt zu ehemaligen Studierenden hält. Das Absolventenreferat betreibt verschiedene Publikationen und veröffentlichte z. B. 2006 das Buch Mit dem Motorrad durch den Zeuner-Bau mit Studentenanekdoten der 1950er bis 1970er Jahre.

Es gibt 480 ehrenamtliche Regionalbotschafter in 95 Ländern, meist Absolventen, die für ein Studium an der TU werben.

Studentenleben

Als eine Besonderheit des Dresdner studentischen Nachtlebens hat aus Vorwendezeiten eine Vielzahl an Studentenclubs überlebt. Mit 13 von Studierenden ehrenamtlich geführten Clubs gilt Dresden als „Hauptstadt der Studentenclubs“. Diese befinden sich meist in einem der 33 Studentenwohnheime des Studentenwerks in Dresden. Die Wohnheime verteilen sich dabei über das gesamte Stadtgebiet sowie Tharandt. In diesen wird seit Oktober 2009 das Projekt WOMIKO („Wohnen mit Kommilitonen“) angeboten, bei dem Studierende einer Fakultät, auf eigenen Wunsch, in einem Wohnheim zusammen wohnen können.

Kulturgruppen

Unter den vielen Ensembles der TU Dresden sind vier hervorhebenswert:

Die Theatergruppe Die Bühne besteht aus einem kleinen Ensemble von Amateurschauspielern und professionellen Regisseuren. Sie besitzt eine eigene Spielstätte im Victor-Klemperer-Saal der TU Dresden und besteht seit 1956. die bühne wurde mehrfach für Produktionen ausgezeichnet, so erhielt sie für das Stück Der Amateur Schauspieler oder: Are you lonesome tonight? unter der Regie von Andreas Mihan 2017 den Sächsischen Amateurtheaterpreis für die Beste Inszenierung; im Jahr 2018 folgte die Auszeichnung mit dem Deutschen Amateurtheaterpreis für das Stück Burning Walls and Urgent Calls unter der Regie von Mathias Kammerer.

Das 1950 gegründete Folkloretanzensemble „Thea Maass“ widmet sich der Wiederbelebung von Tanzstilen sowie kulturellen Bräuchen aus verschiedenen Regionen Deutschlands und nimmt regelmäßig an Tanzwettbewerben und internationalen Folklorefestivals teil. Das Ensemble wurde vielfach ausgezeichnet, so 1987 mit dem Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis, und gewann mehrfach den Bundeswettbewerb „Jugend tanzt“.

Der Universitätschor Dresden besteht aus circa 200 Sängern (Stand 2015), der Großteil davon sind Studierende der TU Dresden. Der 1950 gegründete Chor ist das größte Ensemble der Universität.

Das Universitätsorchester besteht seit 1961 und hat rund 70 studentische und nicht-studentische Mitglieder aller Altersstufen. Ein Teil des Universitätsorchesters wurde 1997 in ein Kammerensemble abgezweigt: die rund 40-köpfige TU-Kammerphilharmonie. Da sie fast ausschließlich aus Studierenden besteht, probt das Ensemble nur während der Semesterzeiten. Jedes dieser großen Ensembles führt durchschnittlich ein- bis viermal pro Semester auf. Diese Vorstellungen und Konzerte erfolgen oft in Sachsen, mitunter überregional.

Studentenverbindungen

Die TU Dresden Aktiengesellschaft ist das Dach der TUDAG-Unternehmensgruppe, die im Umfeld der TU Dresden mit ihren über 30 Tochterunternehmen im Wissens- und Technologietransfer für die Universität tätig ist. Der Jahresumsatz beträgt 64 Millionen Euro. Die TUDAG hat 630 Mitarbeiter und 200 weitere in den Start-ups.

Das TUDAG-Modell gilt bundesweit als beispielgebend dafür, wie eine öffentlich-rechtliche Universität Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschafts- und Industriepartnern profitabel gestalten kann. Die TUDAG ist dabei der privatrechtliche Teil der Transferstrategie der TU Dresden.

Alleiniger Gesellschafter der TUDAG ist die Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.V. (GFF). Etwaige Überschüsse der TUDAG-Holding fließen als finanzielle Förderung von Lehre und Forschung über die gemeinnützige GFF an die TU Dresden und ihre Mitglieder zurück. Zugleich leistet die TUDAG mit der Einwerbung von Drittmitteln und Forschungsaufträgen einen Beitrag zu Finanzierung des wissenschaftlichen und des technischen Personals der Universität sowie Investitionen in die Forschungsausstattung.

Zur TUDAG-Gruppe gehören folgende Unternehmen: Dresden International University, GWT-TUD GmbH (Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer), TUDIAS – TU Dresden Institute of Advanced Studies, IAM Dresden – Institute of Automotive Mechatronics GmbH, IAP – Institutsambulanz und Tagesklinik für Psychotherapie der TU Dresden, TUD FaCE – TU Dresden Institute for Further and Continuing Education, Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH, Deutsches Zentrum Textilbeton sowie weitere Minderheitsbeteiligungen wie an der Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH.

Der Vorstandssprecher der TUDAG ist Udo Werner. Weitere Vorstände sind Prof. Hans Müller-Steinhagen und Prof. Jacques Rohayem.

Für sein Engagement bei der Gestaltung und dem Aufbau der TUDAG-Holding wurde der inzwischen verstorbene Kanzler Alfred Post vom Centrum für Hochschulentwicklung 2004 als innovativster Universitätskanzler der vergangenen Dekade ausgezeichnet.

Die Historische Farbstoffsammlung, eine von rund 40 Einzelsammlungen der TU Dresden
  • Am 19. Juni 2007 erhielt die TU Dresden das Zertifikat „familiengerechte hochschule“ der audit beruf und familie gGmbH. Dafür wurden von der Universitätsverwaltung Zielvereinbarungen und Maßnahmen beschlossen. Das Grobziel ist die Bildung einer familienbewussten und geschlechtergerechten Universität.
  • Eine Besonderheit ist das Fernstudienangebot der TUD. Seit 1993 können Studierende im universitären technischen Fernstudium nach dem Dresdner Modell Bauingenieurwesen, Maschinenwesen und Verfahrenstechnik studieren.
  • Das offizielle Publikationsorgan der TU Dresden ist das von der Rektorin herausgegebene Dresdner Universitätsjournal. Diese im Berliner Format vierfarbig gedruckte Zeitung erscheint seit Januar 1990 zwanzigmal im Jahr – von einer Sommerpause im Juli und August abgesehen üblicherweise alle zwei Wochen. Sie berichtet sowohl für die Mitarbeiter der Universität als auch darüber hinaus für alle an der TU Dresden Interessierten im gesamten Dresdner Stadtgebiet und in der Region aus Forschung, Lehre, aus dem akademischen Leben, über die Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft (insbesondere Wirtschaft) und über kulturelle Aktivitäten rund um die Universität. Die Redaktion arbeitet unabhängig und kann Beiträge ablehnen, die einer objektiven Berichterstattung zuwiderlaufen.
  • Eine Publikation der TU Dresden zur wissenschaftlichen Kommunikation war die Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden, die als Hochglanzmagazin bis Ende 2009 zweimal jährlich erschien. Für die Absolventen gibt es das Magazin Kontakt-online. Die Onlinezeitschrift berichtet beispielsweise über Innovationen aus der Wissenschaft und stellt Lebensläufe von TU-Absolventen vor.
  • Der älteste Doktorand ist Bernd Müller-Kaller (* 1939), der 2020 an der Philosophischen Fakultät mit einer Dissertation zum Thema Weinkultur in Mähren 1648 bis 1904 promovierte und mit cum laude abschloss.
  • Als Sammlungen und Kunstbesitz der TU Dresden werden die künstlerischen und technischen Sammlungen der Universität bezeichnet. Die rund 40 Einzelsammlungen umfassen ungefähr eine Million Objekte. Zu den Sammlungen zählt beispielsweise die Historische Farbstoffsammlung im König-Bau. Die Kustodie der Technischen Universität hat die Aufgabe, die Bestände zu bewahren, zu inventarisieren und in Ausstellungen zu präsentieren. Eine ständige Ausstellung zur Hochschulgeschichte wird im Bürogebäude Zellescher Weg gezeigt. Außerdem gibt es seit 2003 unter der Bezeichnung Universitätssammlungen Kunst + Technik in der Altana-Galerie wechselnde Sonderausstellungen.
  • Der Universitätssportverein TU Dresden ist historisch mit der Universität verknüpft und ging 1990 aus der vormaligen HSG TU Dresden hervor.
  • Die Universität ist im Ausland als Dresden University of Technology bekannt. Offiziell ist allerdings nur der deutsche Eigenname: Technische Universität Dresden. Das Akronym TUD ist als Wortmarke der TU Dresden geschützt.
  • Die Poststelle der TU Dresden hat eine eigene Postleitzahl. Diese lautet 01062 im Gegensatz zur Postleitzahl des umgebenden Stadtteils Südvorstadt, der die Postleitzahlen 01069 und 01187 hat.
  • Das Praktikumslabor der Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie im Keller des Walter-Hempel-Baus mit seinen Brauanlagen ist eine „Probe-Brauerei“, an der auf wissenschaftlicher Grundlage Biersorten entwickelt werden. Im Ergebnis wurde 2019 eine Ausgründung mit der TUDAG durchgeführt. Ein Ausschank mit einer Kleinbrauerei in der Dresdner Innenstadt soll bis spätestens 2023 im ehemaligen Kraftwerk Mitte im Lichtwerk eröffnet werden. Um die Verbindung zur TU-Geschichte herzustellen, wurde die Persönlichkeit des Gründers der Technischen Bildungsanstalt Wilhelm Gotthelf Lohrmann gewählt und das ausgewählte Produkt (Pils, Hell) als „Lohrmanns Brew“ benannt.
  • Eine Untersuchung des Bildungsanbieters WBS im Jahr 2019 ergab, dass die Technische Universität Dresden mit einem Anteil von 16,1 % den viertkleinsten Frauenanteil unter den Professuren aller untersuchten 44 Hochschulen aufwies.
  • Mathias Lienert u. a.: Von der Technischen Bildungsanstalt (1828) zum Königlich Sächsischen Polytechnikum (1871). In: Günther Landgraf (Hrsg.): Geschichte der Technischen Universität Dresden in Dokumenten und Bildern.Band1. TU Dresden Verlag, Dresden 1992, ISBN 3-86005-126-1.
  • Mathias Lienert, Ute Hendlmeier: Wissenschaft in Dresden vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis 1945. In: Günther Landgraf (Hrsg.): Geschichte der Technischen Universität Dresden in Dokumenten und Bildern.Band2. TU Dresden Verlag, Dresden 1994, ISBN 3-86005-140-7.
  • Matthias Lienert, Wolfgang Falta: Zur Wissenschaft in Dresden nach 1945. In: Günther Landgraf (Hrsg.): Geschichte der Technischen Universität Dresden in Dokumenten und Bildern.Band3. TU Dresden Verlag, Dresden 1996, ISBN 3-86005-172-5.
  • Reiner Pommerin: 175 Jahre TU Dresden. Band 1: Geschichte der TU Dresden 1828–2003. Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. von Reiner Pommerin, Böhlau, Köln u. a. 2003, ISBN 3-412-02303-5.
  • Dorit Petschel: 175 Jahre TU Dresden. Band 3: Die Professoren der TU Dresden 1828–2003. Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. von Reiner Pommerin, Böhlau, Köln u. a. 2003, ISBN 3-412-02503-8.
  • Zentrale Studienberatung, Absolventenreferat (Redaktion): Mit dem Motorrad durch den Zeuner-Bau. Erinnerungen ehemaliger TU-Studenten. Hrsg.: Rektor der Technischen Universität Dresden. TUD, Dresden 2005 (Studentenerinnerungen der ersten Nachkriegsgeneration – ohne ISBN).
  • Rolf Sonnemann und Autorenkollektiv: Geschichte der Technischen Universität Dresden 1828− 1988. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1988, ISBN 3-326-00342-0.
  • Waltraud Voss: „… eine Hochschule (auch) für Mathematiker …“ Dresdner Mathematiker und die höhere Lehrerbildung: 1825 – 1945. Rauner, Augsburg 2005, ISBN 3-936905-12-6.
  • Waltraud Voss: Von Dresden in die Welt. Frühe Promovenden der TU Dresden in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. In: Veröffentlichung des Universitätsarchivs der Technischen Universität Dresden. TUDpress, Dresden 2007, ISBN 978-3-938863-86-2.
  • Matthias Lienert: Zwischen Widerstand und Repression. Studenten der TU Dresden 1946–1989. Böhlau, Köln u. a. 2011, ISBN 978-3-412-20598-0.
  • Konstantin Hermann: Alltagsleben von Schülern und Studenten der Technischen Bildungsanstalt und des Polytechnikums von 1828 bis 1890. In: Dresdner Geschichtsbuch 11, Stadtmuseum Dresden 2005, ISBN 3-936300-21-6, S. 121–140.
Commons: Technische Universität Dresden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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  94. Detailseite SFB 1285: Invektivität – Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung. gepris.dfg.de, abgerufen am 11. November 2017.
  95. Detailseite SFB 804: Transzendenz und Gemeinsinn. gepris.dfg.de, abgerufen am 11. November 2017.
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  97. plattform-forel.de
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  99. DFG-Sonderforschungsbereiche an der TU Dresden
  100. Interview mit dem Rektor der TU Dresden Hans Müller-Steinhagen zur Lehre
  101. TU Dresden: Studienangebot 2017/2018. Flyer, Mai 2017.
  102. TU Dresden: Statistischer Jahresbericht 2018. PDF. tu-dresden.de, September 2019, S. 38.
  103. Übersicht über die akustischen Spezialräume der TU Dresden auf tu-dresden.de
  104. Italien-Zentrum der TU Dresden
  105. Uni-Tag auf tu-dresden.de
  106. [2]. Zentrale Studienberatung, abgerufen am 13. November 2019.
  107. [3]. Studienfachberatung, abgerufen am 13. November 2019.
  108. Franziska Schulze-Stocker, Christian Schäfer-Hock: Transformation von Hochschulen – Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener: Frühwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland. In: Olaf Dörner et al. (Hrsg.): Erwachsenenbildung und Lernen in Zeiten von Globalisierung, Transformation und Entgrenzung. Barbara Budrich, Berlin 2020, S. 237–249.
  109. Kim-Astrid Magister: Neuerscheinung: „Mit dem Motorrad durch den Zeuner-Bau“ – Studenten der ersten Nachkriegs-Generation erinnern sich. idw-online.de, 7. Juni 2006.
  110. Studentenclubs in Dresden. studentenwerk-dresden.de, abgerufen am 7. Juni 2016.
  111. Anja Buch: WOMIKO – was ist das? Ein Erfahrungsbericht aus dem Pilotprojekt. In: SPIEGEL-Ei. 8/2010.
  112. Zuordnung der Wohnheime nach WOMIKO. studentenwerk-dresden.de, abgerufen am 7. Juni 2016.
  113. Beste Inszenierung: „Die Bühne“ erhält Sächsischen Amateurtheaterpreis. tu-dresden.de, 14. November 2017.
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  119. Innovationsfaktor Kooperation. Bericht des Stifterverbandes zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen, S. 106, Mai 2007. (PDF; 3,5 MB)
  120. www.tudag.de
  121. TUDIAS, TU Dresden Institute of Advanced Studies
  122. Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH
  123. Deutsches Zentrum Textilbeton
  124. Karsten Eckold: Innovativster Kanzler. In: Dresdner Universitätsjournal. Nr. 8, 2004, S. 1 (online als PDF; 1 MB).
  125. Audit Familiengerechte Hochschule (Memento vom 15. Juli 2012 im Webarchiv archive.today), tu-dresden.de.
  126. Familiengerechte Hochschule TU Dresden. In: tu-dresden.de. Abgerufen am 6. August 2017.
  127. Steffi Eckold: Letzte WZ erscheint. In: Dresdner Universitätsjournal. Nr. 18, 2009, S. 1 (online als PDF; 2,8 MB)
  128. Website der Altana-Galerie (Memento vom 30. August 2009 im Internet Archive)
  129. Patentinformationszentrum (PIZ): Registrierte Marken der TU Dresden (Memento vom 20. Mai 2011 im Internet Archive) (PDF; 122 kB)
  130. Heiko Weckbrodt: Uni-Bier aus Dresden wird „Lohrmanns“ heißen. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 8. Juli 2019: „Unser Name ,Lohrmanns’ leitet sich vom Begründer der TU Dresden ab, Wilhelm Gotthelf Lohrmann“
  131. Torsten Hilscher: Erste sächsische Uni-Brauerei mit köstlichem TU-Bier In: TAG24, 7. August 2019
  132. Heiko Weckbrodt: TU-Chemiker gründen eine Brauerei in Dresden. In: „Oiger Neues aus Wirtschaft und Forschung“, 19. Juni 2019
  133. Frauenquote an deutschen Hochschulen und Universitäten: Hier arbeiten die meisten Professorinnen. WBS Gruppe, abgerufen am 17. Oktober 2019.
VD
Universitäten und Hochschulen in Sachsen
(Technische) Universitäten

TU Chemnitz* • Dresden International UniversityTU Dresden* • TU Bergakademie Freiberg* • Handelshochschule LeipzigUniversität Leipzig*

Kunst- und Musikhochschulen

Hochschule für Bildende Künste Dresden* • Hochschule für Musik Dresden* • Hochschule für Kirchenmusik DresdenPalucca Hochschule für Tanz Dresden* • Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig* • Hochschule für Musik und Theater Leipzig*

Fachhochschulen

Fachhochschule DresdenHTW Dresden* • HTWK Leipzig* • Hochschule für Telekommunikation LeipzigHochschule Mittweida* • Hochschule Zittau/Görlitz* • Westsächsische Hochschule Zwickau* • Hochschule der Sächsischen Polizei* • Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum* • Evangelische Hochschule MoritzburgHochschule für Soziale Arbeit DresdenDPFA Hochschule

(* Trägerschaft durch den Freistaat Sachsen)
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51.02805555555613.726666666667Koordinaten:51° 1′ 41″ N,13° 43′ 36″ O

Normdaten (Körperschaft): GND:2024114-8(OGND, AKS) | LCCN:n82119110 | VIAF:149572715

Technische Universität Dresden
Technische Universitat Dresden Universitat in Deutschland Sprache Beobachten Bearbeiten Die Technische Universitat Dresden TUD ist mit rund 32 000 Studierenden 8 etwa 600 Professoren 9 sowie rund 8 300 Beschaftigten aus 70 Landern 10 die grosste Universitat des Freistaates Sachsen 107 600 Studierende Sie befindet sich mit drei Standorten in Dresden sowie mit mehreren kleineren Nebenstellen im Umland der Stadt Zusammen mit acht anderen Universitaten fur technische Studiengange grundete sie 2006 die TU9 und ist dort das einzige Mitglied aus den neuen Bundeslandern Mit 124 Studiengangen Stand Marz 2021 10 und 17 Fakultaten hat sie eines der breitesten Facherspektren in Deutschland Fur das Wintersemester 2020 2021 wurden 7 339 Studierende fur das Erstsemester immatrikuliert Technische Universitat DresdenMotto Wissen schafft Brucken Bildung verbindet Menschen Grundung 1828 1961Tragerschaft staatlichOrt DresdenBundesland Sachsen SachsenLand Deutschland DeutschlandRektorin Ursula M Staudinger 1 Studenten 31 517 WS 2020 21 2 Mitarbeiter Landesmittel 4559 12 2019 Drittmittel 3245 12 2019 3 davon Professoren 560 2018 4 Jahresetat uber 577 Mio Euro 2018 davon ca 46 Drittmittel 5 Netzwerke CESAER DFH 6 DRESDEN concept TU9 TIME ACQUIN EUA Silicon Saxony u a 7 Website tu dresden de1913 fur die Abteilung Bauingenieurwesen errichtet Der Beyer Bau mit charakteristischem Lohrmann Observatorium Ab der dritten Runde der Exzellenzinitiative wurden an der TU Dresden zwei Exzellenzcluster und ein Graduiertenkolleg gefordert Ausserdem gewann die TU Dresden mit ihrem Zukunftskonzept Die Synergetische Universitat in der grossten Forderlinie die fur die Gesamtstrukturen der Universitaten vorgesehen ist Damit zahlte sie zu den elf in den Medien so genannten Elite bzw Exzellenzuniversitaten 11 Im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Lander deren Forderungsphase im Herbst 2019 begann war die Universitat mit drei geforderten Exzellenzclustern erfolgreich 12 und setzte sich zudem als eine von elf Universitaten in der Forderlinie Exzellenzuniversitaten durch 13 Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1 1 Technische Bildungsanstalt 1 2 Technische Hochschule 1 3 Technische Universitat 1 4 Nach der Wende 2 Profil und Stellenwert 2 1 Exzellenzinitiative 2 2 Gesellschaft und Politik 2 3 Internationale Kooperation 2 4 Rankings 3 Lage 3 1 Standorte in Dresden 3 2 Standorte ausserhalb Dresdens 3 2 1 Triebenberg bis 2017 3 2 2 Tharandt 3 2 3 Pirna und Neunzehnhain 3 2 4 Merkers Thuringen 3 2 5 Zittau 3 2 6 Chemnitz 3 3 Verkehr 4 Bauwerke 4 1 Einrichtungen 4 2 Mensen 4 3 Namensgeber von Gebauden der TU Dresden 5 Gliederung 5 1 Organe und Gremien 5 2 Bereiche und Fakultaten 5 2 1 Naturwissenschaften 5 2 2 Ingenieurwissenschaften 5 2 3 Bau und Umwelt 5 2 4 Geistes und Sozialwissenschaften 5 2 5 Medizin 5 3 Zentrale Einrichtungen 5 4 An Institute 5 5 Namensgeber fur Fakultaten und Institute 6 Forschung 6 1 Mikro und Nanoelektronik 6 2 Magnetismus und Werkstoffe 6 3 Biotechnologie und Medizintechnik 6 4 Geistes und Sozialwissenschaften 6 5 Leichtbau 6 6 Weitere Forschungsfelder 7 Studium und Lehre 7 1 Bologna Prozess und Diplomstudium 7 2 Aufteilung 7 3 Herkunft 7 4 Internationale Studierende 7 5 Besondere Lehreinrichtungen 7 6 Mit der TU Dresden verbundene Personen 7 7 Vor und nach dem Studium 7 8 Studentenleben 7 9 Kulturgruppen 7 10 Studentenverbindungen 8 TUDAG 9 Weitere Informationen 10 Siehe auch 11 Literatur 12 Weblinks 13 EinzelnachweiseGeschichte BearbeitenTechnische Bildungsanstalt Bearbeiten Technische Bildungsanstalt am Antonsplatz 1846 1873 Am 1 Mai 1828 wurde die Koniglich Technische Bildungsanstalt zu Dresden gegrundet um fur die zunehmende Industrialisierung Fachkrafte in technischen Bereichen wie Mechanik Maschinenbau und Schiffskonstruktion ausbilden zu konnen Grundungsdirektor war Wilhelm Gotthelf Lohrmann der die Anstalt im Bruhlschen Gartenpavillon auf der Bruhlschen Terrasse aufbaute Das Gebaude enthielt einen Horsaal und zwei Zeichenraume im ersten Jahr ihres Bestehens lernten an der Technischen Bildungsanstalt 161 Schuler darunter neun in der ersten Abteilung 14 Zu den ab 1828 unterrichtenden elf Lehrern gehorten neben Grundungsdirektor Lohrmann auch Heinrich Ficcinus Physik Chemie Technologie und Rudolf Sigismund Blochmann Mechanik 15 Einer der wichtigen Charaktere der Anfangsjahre wurde Johann Andreas Schubert der im Alter von 20 Jahren an der gerade gegrundeten Schule zunachst Buchhaltung und als zweiter Lehrer Mathematik unterrichtete und 1832 sowohl an der benachbarten Bauschule der Akademie der bildenden Kunste als auch an der Technischen Bildungsanstalt zum Professor berufen wurde Schubert kann dabei als Universalgenie der Ingenieurwissenschaften bezeichnet werden Er konstruierte unter anderem Dampfschiffe die Saxonia eine der ersten Dampflokomotiven in Deutschland und die Goltzschtalbrucke Daneben war er schon fruh als Unternehmer tatig war kurzzeitig 1849 50 kommissarischer Direktor der Technischen Bildungsanstalt und leitete ab 1851 deren Bauingenieur Abteilung Bereits 1833 bezog die Technische Bildungsanstalt grossere Raumlichkeiten in der ehemaligen Rustkammer beim Judenhof 16 bevor sie 1846 einen Neubau am Antonsplatz erhielt der bis 1873 genutzt wurde Mit ihrer ersten Reform 1851 wurde die Schule durch Konig Friedrich August II zur Koniglichen Polytechnischen Schule befordert 17 und damit der Koniglich Sachsischen Bergakademie zu Freiberg der heutigen Technischen Universitat Bergakademie Freiberg als bis dahin hochste technische Bildungsstatte in Sachsen gleichgestellt Unter Direktor Julius Ambrosius Hulsse der der Schule von 1850 bis 1873 vorstand verbindet sich die entscheidende qualitative Veranderung der Ausbildung von der Praxis zur Theorie 18 Im Jahr 1815 wurde die Chirurgisch Medizinische Akademie zu Dresden gegrundet deren Grundungsmitglied Carl Gustav Carus namensgebend fur die Medizinische Fakultat war Diese entstand 1993 aus der Medizinischen Akademie Dresden Im Jahr 1816 wurde die 1811 in Tharandt durch Heinrich Cotta gegrundete Forstlehranstalt zur Koniglich Sachsischen Forstakademie ernannt Die 1929 integrierte Einrichtung existierte ab 1941 als eigenstandige Fakultat Forstwissenschaften und gehort in der Gegenwart als Fachrichtung Forstwissenschaften zur Fakultat Umweltwissenschaften Technische Hochschule Bearbeiten Gebaude der Technischen Hochschule am damaligen Bismarckplatz 1945 zerstort Im Grundungsjahr des Deutschen Reichs wurde die Bildungsanstalt 1871 in Koniglich Sachsisches Polytechnikum umbenannt Auch nichttechnische Facher wie Volkswirtschaftslehre Rechtswissenschaft Philosophie Geschichte und Sprachen hielten zu der Zeit Einzug oder wurden vertieft Damit wurde die Anstalt noch vor der Bergakademie in Freiberg in den nach heutigem Ermessen technisch universitaren Stand erhoben Ihr neues Hauptgebaude am Bismarckplatz mit Sitz des Rektorats und der Verwaltung bezog sie 1875 Gleichziehend mit anderen technischen Hochschulen im deutschsprachigen Raum wurden 1883 erstmals Diplomarbeiten als Abschluss des Studiums verfasst und verteidigt Den Status einer Technischen Hochschule erhielt die Einrichtung mit Erlass vom 3 Februar 1890 sie hiess nun Koniglich Sachsische Technische Hochschule Massgeblichen Einfluss bei der Umstellung auf das Wahlrektorat hatte der damalige Professor und letzter Direktor des Polytechnikums Gustav Zeuner erster Rektor der Technischen Hochschule wurde Karl Ernst Hartig 17 Ab 1900 hatte die Hochschule das Promotionsrecht Eine Ubersicht uber die fruhen Promovenden Zeitraum 1900 1945 wurde im Jahr 2019 vom Universitatsarchiv veroffentlicht 19 Ebenfalls konnten nunmehr Ehrenpromotionen an verdienstvolle Wissenschaftler und Unternehmer verliehen werden Erster Ehrenpromovend war Friedrich Siemens Auf Hermann Krone der als Begrunder der Landschaftsfotografie an der Technischen Hochschule Fotografie lehrte und den Unternehmer Richard Huttig geht die Tradition Dresdens und der Hochschule als Zentrum der Fototechnik zuruck Nachdem die Hochschule schon im 19 Jahrhundert immer grossere Raumlichkeiten benotigte begann zur Jahrhundertwende die Anlage des heutigen Campusgelandes in der Sudvorstadt hangabwarts von Racknitz Zahlreiche Gebaude des erhaltenen Kerncampus entstanden nach Planen von Karl Weissbach und Martin Dulfer Die Bauten sind vorwiegend in historistischer Architektur mit Fassaden in Klinker und Sandstein Gliederungen ausgefuhrt Zu den markantesten Gebauden des Campus gehoren unter anderem das zwischen 1900 und 1905 erbaute Hauptkollegiengebaude seit den 1920er Jahren Zeuner Bau 20 und das am Fritz Foerster Platz gelegene 1913 eingeweihte Bauingenieurgebaude seit 1953 Beyer Bau 21 mit dem Lohrmann Observatorium und seiner etwa 40 Meter uber Strassenniveau reichenden Kuppel Der 30 cm Heyde Refraktor dient Beobachtungen auf dem Gebiet der Geodatischen Astronomie Aufgrund ungunstiger Beobachtungsbedingungen wurde fur die astronomischen Beobachtungen ab den 1960er Jahren die Aussenstelle in Gonnsdorf aufgebaut Seit 2007 werden die astronomischen Beobachtungen in der neuen modernen Aussenstelle auf dem Triebenberg am ostlichen Rand von Dresden durchgefuhrt Der 1902 zum Professor fur Physiologische Chemie und Allgemeine Physiologie an der Chemischen Abteilung der TH berufene Arthur Schlossmann 22 begrundete in der Dresdner Johannstadt zusammen mit dem Unternehmer Karl August Lingner das Institut Kinderpoliklinik mit Sauglingsheim aus dem das heutige Universitatsklinikum Carl Gustav Carus hervorging Richard Mollier forschte an der TH zur Technischen Thermodynamik und wurde spater durch die Bezeichnung der Mollier Diagramme geehrt Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner Grundungsmitglieder der expressionistischen Kunstlergruppe Brucke studierten in der Zeit Architektur an der Hochbauabteilung der TH Dresden Ab 1902 bot die Hochschule eine vollstandige wissenschaftliche oder kunstlerische Ausbildung fur technische Berufe und Lehrberufe im technischen Bereich an Ab 1907 wurden Frauen zum Vollstudium zugelassen 17 Der Erste Weltkrieg liess Forschung und Lehre fast zum Stillstand kommen Viele Studenten und Mitarbeiter der Hochschule wurden verwundet oder starben im Kriegseinsatz Padagogisches Institut der TH Dresden am Weberplatz Ab 1923 wurde in Sachsen die Volksschullehrerbildung akademisiert und dazu an der TH Dresden ein Padagogisches Institut unter Leitung von Richard Seyfert gegrundet In den 1920er Jahren wirkten an der jungen Hochschule bekannte Wissenschaftler in den nichttechnischen Fachern so Victor Klemperer der 1920 als Professor fur Romanistik berufen wurde In der Zeit erhielten die ersten Gebaude ihre Ehrennamen die sich bis in die Gegenwart erhalten haben so zum Beispiel der Zeuner Bau Der Fritz Foerster Bau wie schon der Beyer Bau als Teil einer umfassenden Neubau Planung von Martin Dulfer entworfen wurde bis 1927 am Hang leicht uberhoht erbaut und schloss den historischen Kern des Campus zur Mommsenstrasse ab In der Zeit des Nationalsozialismus waren zahlreiche bekannte Wissenschaftler der TH mit Berufsverbot belegt und Repressalien ausgesetzt Victor Klemperer Gustav Kafka Richard Seyfert Hans Gehrig und andere blieben in Deutschland und arbeiteten verborgen und privat weiter an ihren wissenschaftlichen Themen Andere wie der Mathematiker Richard von Mises der Theologe Paul Tillich der Physiker Harry Dember oder der Ingenieur Heinrich Luftschitz mussten ins Ausland emigrieren Judische Studenten sowie Studenten die einer kommunistischen oder sozialdemokratischen Partei angehorten wurden nicht zum Studium zugelassen oder exmatrikuliert An der TH Dresden gab es bereits vor 1933 offen nationalsozialistische Wissenschaftler wie den Padagogen Alfred Baeumler der an den Grundlagen zur nationalsozialistischen Erziehung mitwirkte oder Otto Oesterhelt geb Israel der bereits 1933 seinen Nachnamen andern liess und spater unter anderem aktiver Leiter der NS Dozentenhilfe war Uber 30 Hochschulangehorige waren z B mit geheimen Forschungsauftragen in das Raketenprojekt Peenemunde eingebunden Bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 wurden grosse Teile des Campus zerstort 16 Mitarbeiter und Studierende verloren ihr Leben In der Nachkriegszeit entstanden weitere Gebaude wie der Barkhausen Bau Der Wiederaufbau der Hochschule nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ab 1945 46 unter schwierigsten Bedingungen und unter der Aufsicht der Sowjetischen Militaradministration in Deutschland SMAD Der strukturelle Neuaufbau begann 1946 mit der Einrichtung von drei Fakultaten fur Padagogik und kommunale Wirtschaft sowie Forstwirtschaft unter dem Rektorat des Maschinenbauingenieurs Enno Heidebroek Vorubergehend bestand an der TH Dresden von 1949 bis 1961 eine Arbeiter und Bauern Fakultat die die Abiturausbildung zum Inhalt hatte und damit der Vorbereitung von Arbeiter und Bauernkindern auf ein wissenschaftliches Studium diente Fur das seit 1951 fur alle Studierenden in der DDR obligatorische marxistisch leninistische Grundlagenstudium spater auch fur die entsprechende laufende Schulung der wissenschaftlichen Mitarbeiter Dozenten Professoren gab es ein Institut fur Marxismus Leninismus ab 1969 Sektion fur Marxismus Leninismus die bis 1990 existierte Im Jahr 1950 wurde die bis in die Gegenwart einzige Fakultat fur Verkehrswissenschaften gegrundet Grundungsdekan dieser Fakultat war Verkehrsminister Hans Reingruber Ab 1953 bis zu seinem Tod 1964 lehrte und forschte er wieder an der 1952 ausgegliederten eigenstandigen Hochschule fur Verkehrswesen Diese wurde vierzig Jahre spater wieder als Fakultat in die TU eingegliedert Ebenfalls einzigartigen Stellenwert erlangten die bis 1961 bestehenden Fakultaten fur Luftfahrtwesen sowie fur Kerntechnik Heinrich Barkhausen baute nach dem Krieg sein Institut fur Schwachstromtechnik in einem Neubau wieder auf Barkhausen wurde bereits 1911 an die Technische Hochschule berufen und gehorte zu ihren bekanntesten Elektrotechnikern Auf Barkhausens Arbeit an der TH uber die Transistortechnik an der er bis zuletzt beteiligt war geht im Wesentlichen die Bedeutung Dresdens als internationaler Mikroelektronik Standort zuruck Unterstutzend wurde 1951 die Fakultat Maschinenbau und Elektrotechnik geteilt Ab 1959 gab es mehrere politische Prozesse gegen Studenten der Hochschule wegen eines von ihnen erstellten 16 Punkte Programms fur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der DDR Fur die meisten Angeklagten endeten sie mit hohen Zuchthausstrafen Werner Gruner der von 1958 bis 1961 als Nachfolger von Kurt Pommer Rektor der TH Dresden war 23 lud Studentenvertreter der Freien Universitat Berlin und der TH Berlin Charlottenburg ein den ersten Dresdner Studentenprozess mitzuerleben Nachdem in West Berlin auf einer Pressekonferenz nationale und internationale Medien uber den Prozess und die im Prozess verhangten unverhaltnismassig hohen Zuchthausstrafen 24 informiert wurden fand der zweite Studentenprozess in Dresden dann hinter verschlossenen Turen statt 25 Technische Universitat Bearbeiten Am 5 Oktober 1961 erfolgte auf Regierungsbeschluss der DDR die Umbenennung in die heutige Bezeichnung Technische Universitat Dresden lateinisch Universitas litterarum et technicarum Dresdensis Erster Universitatsrektor wurde Kurt Schwabe Zu diesem Zeitpunkt existierten acht Fakultaten mit 10 741 immatrikulierten Studierenden davon etwa 4 Auslander 17 In diese Zeit fiel der Versuch mit dem in Dresden entwickelten Flugzeug Prototyp 152 den Flugzeugbau in der DDR zu etablieren Nach dem Abbruch der Versuche Ende der 1950er Jahre konnte der leitende Ingenieur Brunolf Baade seine Grundlagenforschung als Direktor des Instituts fur Leichtbau an der Hochschule fortsetzen Einem Architekturprojekt der TUD aus dem Jahr 1963 entstammt mit dem Schulbau Typ Dresden Atrium einer der am haufigsten realisierten Entwurfe unter den Typenschulbauten der DDR Allein im damaligen Bezirk Dresden wurden bis 1981 etwa 180 Schulen des Typs Dresden Atrium errichtet 26 Die historische Struktur der Fakultaten wurde 1968 im Rahmen der dritten Hochschulreform der DDR so gut wie aufgelost an ihre Stelle traten 22 neu gegrundete Sektionen mit Wissenschaftsbereichen und Instituten Fur die Durchfuhrung von Promotionen Ehrenpromotionen sowie Forschungsleistungen war der neu gebildete Wissenschaftliche Rat zustandig dem weiterhin Fakultaten untergliedert waren Die Umsetzung der auf Regierungsebene entwickelten Hochschulreform wurde in Dresden von der Rektorin Lieselott Herforth geleitet die Kernphysikerin war die erste Rektorin Frau als Rektor an einer deutschen Universitat uberhaupt 27 Im Jahr 1986 wurde die Ingenieurhochschule Dresden IHD mit der TU Dresden vereinigt und bildete zusammen mit der Sektion 8 Informatik das Informatikzentrum des Hochschulwesens der DDR aus welchem Ende 1990 die Fakultat Informatik hervorging Nach der Wende Bearbeiten Der erste frei gewahlte Rektor der Technischen Universitat Dresden wurde 1990 Gunther Landgraf Er hatte an der Entwicklung der TU Dresden nach 1989 massgeblichen Anteil Durch die Grundung neuer Institute Fachbereiche und Fakultaten Jura Wirtschaft Philosophie Architektur und die Integration von anderen Dresdner Hochschulen Medizinische Akademie Carl Gustav Carus Hochschule fur Verkehrswesen Padagogische Hochschule Karl Friedrich Wilhelm Wander Dresden wurde die TU Dresden 1992 erstmals Volluniversitat mit 14 Fakultaten Bis 1994 wurde die Verwaltung der Universitat modernisiert wozu der damalige Kanzler der TU Dresden Alfred Post massgeblich beitrug Im Jahr 1994 sorgte Harald Schaub fur deutschlandweite Schlagzeilen als er erstmals Werbung zur Finanzierung der Vorlesungsskripte benutzte 28 1998 eroffnetes Horsaalzentrum Ab Mitte der 1990er Jahre wurden zahlreiche Instituts und Horsaalgebaude neu errichtet andere grundlegend saniert Zudem erfolgte eine Erweiterung des Campus nach Suden hangaufwarts und Osten wodurch bis Ende der 2000er Jahre die Fakultat Informatik und die naturwissenschaftlichen Institute Chemie Biologie moderne Forschungseinrichtungen beziehen konnten Im Jahr 2002 beschloss die Sachsische Staatsregierung erneute Strukturreformen an den Hochschulen des Bundeslandes So wurden vor allem die geisteswissenschaftlichen Fakultaten insbesondere die Juristische Fakultat trotz kostenintensiven Aufbaus in den 1990er Jahren in ihrem Umfang wieder verkleinert Diese Plane fuhrten 2002 zu heftigen Protesten unter Studierenden und Mitarbeitern weshalb sie teilweise revidiert werden mussten Im Jahr 2003 wurde das 175 jahrige Jubilaum der Universitat gefeiert und das neue Hauptgebaude der Sachsischen Landes und Universitatsbibliothek in Campusnahe eingeweiht Gleichzeitig fand die Grundung der Dresden International University DIU statt der privaten Schwesteruniversitat der TUD Auf den im Oktober 2005 verstorbenen Alfred Post gehen die inzwischen wieder revidierten Plane zur Umwandlung der TU Dresden in eine Stiftungsuniversitat zuruck Im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative konnte die Universitat in der ersten Runde die Forderung einer Graduiertenschule und eines Exzellenzclusters im Forschungsfeld der Biotechnologien durchsetzen Die TU Dresden bewarb sich in der zweiten Runde in der dritten Forderlinie Zukunftskonzepte scheiterte allerdings mit ihrem Antrag School of Excellence der sich vor allem auf die tertiare Bildung der Hochschule bezog In der dritten Runde der Exzellenzinitiative wurde neben zwei Exzellenzclustern und einem Graduiertenkolleg das Zukunftskonzept Die Synergetische Universitat gefordert wodurch die TU Dresden zu den elf in den Medien so genannten Exzellenzuniversitaten zahlte Im Rahmen der der Exzellenzinitiative folgenden Exzellenzstrategie des Bundes und der Lander war die Universitat mit drei geforderten Exzellenzclustern sowie in der Forderlinie Exzellenzuniversitaten erfolgreich Im Jahr 2014 wurden an der TU Dresden und dabei erstmals in Deutschland Open Topic Lehrstuhle ausgeschrieben und besetzt 29 30 Die Mehrzahl der Fakultaten ist gegenwartig in Institute untergliedert Andere Strukturen sind in den Fakultaten Wirtschaftswissenschaften und Umweltwissenschaften zu finden Alle Fakultaten sind seit Mai 2012 zudem funf Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften Geistes und Sozialwissenschaften Bau und Umwelt Ingenieurwissenschaften Medizin untergeordnet 31 Weiterhin gehoren noch 13 An Institute 32 und 16 zentrale wissenschaftliche Einrichtungen zur Technischen Universitat Dresden 33 Profil und Stellenwert BearbeitenUnter dem Motto Wissen schafft Brucken Bildung verbindet Menschen formuliert die TU Dresden seit 2003 ihren Anspruch Synergien zwischen Gesellschaft Wissenschaft und Wirtschaft zu starken indem Serviceangebote fur lebenslanges Lernen entwickelt und bereitgestellt werden In diesem Zusammenhang betont die Universitat insbesondere die interdisziplinare Ausrichtung ihrer Forschungseinrichtungen sowie deren internationale Vernetzung 34 Erklartes Ziel der TU Dresden ist es bis 2022 in den Kreis der 100 besten Universitaten weltweit aufzusteigen 35 Die Hochschule gilt als deutlich unterfinanziert Bis 2020 sollten an sachsischen Hochschulen darunter der TU Dresden mehr als 1000 Stellen gestrichen werden 36 Im Budget der Hochschule fehlen rund 50 Millionen Euro pro Jahr Stand 2012 37 Seit Marz 2012 muss die Schaffung oder Verlangerung von Haushaltsstellen vom Sachsischen Ministerprasidenten personlich genehmigt werden 38 6 Studiengange 49 Professuren und 224 Stellen sollen nunmehr entfallen Stand Mai 2013 Aufgrund des Erfolgs in der Exzellenzinitiative waren 94 geplante Stellenkurzungen von der Landesregierung zuruckgenommen worden 39 Um den bestehenden Ungleichheiten insbesondere bei der Besetzung von Professuren an der TU Dresden entgegenzuwirken hat die Universitat 2013 ein Gastprofessorinnenprogramm begonnen Es ist nach der Physikerin und Mathematikerin Eleonore Trefftz benannt 40 Exzellenzinitiative Bearbeiten Das Center for Regenerative Therapies Dresden CRTD am Tatzberg Im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Landern werden an der Universitat seit November 2006 die Graduiertenschule Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering DIGS BB 41 und das Exzellenzcluster Center for Regenerative Therapies Dresden CRTD 42 gefordert Zusatzlich wurde am 15 Juni 2012 die Forderung des Exzellenzclusters Center for Advancing Electronics Dresden cfaed 43 eingeworben In der hochsten Forderlinie Zukunftskonzept war die Universitat in der dritten Runde mit dem Programm Die Synergetische Universitat 44 das eine enge Zusammenarbeit der TU Dresden mit den weiteren wissenschaftlichen Institutionen in Dresden vorsieht erfolgreich und gehorte daher seit 2012 zu den elf deutschen Exzellenz Universitaten In der die Exzellenzinitiative ablosenden Exzellenzstrategie deren Forderung im Herbst 2019 begann war die TU Dresden 2018 in der Forderlinie Exzellenzcluster EXC mit drei Exzellenzclustern erfolgreich Dem Zentrum fur taktiles Internet mit Mensch Maschine Interaktion CeTI dem Cluster Physik des Lebens Die dynamische Organisation lebender Materie PoL und dem Cluster Komplexitat und Topologie in Quantenmaterialien Grundlegende Konzepte Materialdesign und neue Technologien ct qmat gemeinsam mit der Julius Maximilians Universitat Wurzburg 12 45 Die Universitat qualifizierte sich damit fur die Bewerbung um die zweite Forderlinie Exzellenzuniversitaten EXU und setzte sich im Juli 2019 im Wettbewerb um die dauerhafte Forderung als Exzellenzuniversitat durch 46 Gesellschaft und Politik Bearbeiten Die TU Dresden initiierte oder unterstutzte verschiedene Projekte und Einrichtungen die Universitat und Gesellschaft verbinden bzw Nicht Studierenden die Teilnahme an universitaren Angeboten ermoglichen Im Jahr 1994 initiierte die TU Dresden die Dresdner Burgeruniversitat die sich an Einwohner von Dresden und Umgebung wendet Im selben Jahr wurde von TU Dresden dem Deutschen Hygiene Museum Dresden DHMD und verschiedenen weiteren Bildungseinrichtungen der Stadt die Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst DSA gegrundet 47 Teile des universitaren Angebots konnen zudem als Gasthorer besucht werden seit 2015 richtet sich das Gasthorerangebot auch an Asylsuchende 48 Im Jahr 2004 wurde von TU Dresden dem Deutschen Hygiene Museum und der Sachsischen Zeitung die Kinderuniversitat ins Leben gerufen die sich an Schulkinder im Alter zwischen acht und zwolf Jahren richtet Die erste Vorlesung fand im Mai 2004 statt 49 Die TU Dresden beteiligt sich jahrlich an der Langen Nacht der Wissenschaften Die TU Dresden stand im Zusammenhang mit der islam und fremdenfeindlichen Organisation Pegida im Fokus der Offentlichkeit Hans Vorlander Professor fur Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden veroffentlichte im Januar 2015 die erste empirische Studie zu Pegida Demonstranten 50 die aufgrund ihrer Methodik in die Kritik geriet 51 Werner J Patzelt bis 2019 TUD Professor fur Politische Systeme und Systemvergleich veroffentlichte im selben Monat eine weitere Studie zu Pegida und war zum Thema regelmassiger Gast in Fernsehtalkshows sowie Interviewpartner fur Presse und Radio 52 Im Mai 2015 teilte der damalige Universitatsrektor Hans Muller Steinhagen mit dass mehrere Spitzenwissenschaftler im Zusammenhang mit Pegida damit gedroht hatten die TU Dresden zu verlassen Die verbale und physische Gewalt gegen auslandische und auslandisch aussehende Studenten und Mitarbeiter komme immer wieder vor was ein enormer Reputationsverlust fur die TU Dresden sei Eines von Muller Steinhagens Zielen war den Anteil auslandischer Studenten bis zum Ende seiner Amtszeit 2020 von 14 Prozent Stand 2015 auf 20 Prozent zu erhohen 53 Im November 2019 betrug der Anteil 16 Prozent 2 Internationale Kooperation Bearbeiten Die TU Dresden kooperiert mit zahlreichen Universitaten und Hochschulen weltweit 54 Hochschulvertrage die zu einer Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sowie anderen wissenschaftlichen Bereichen verpflichten bestehen unter anderem mit international renommierten Universitaten wie der Boston University der Ohio State University dem King s College London der Pohang University of Science and Technology oder der Technischen Universitat Peking die in den Times Higher World University Rankings regelmassig unter den Topuniversitaten ihrer Region rangieren Daruber hinaus bietet die TU Dresden in Kooperation mit verschiedenen Partneruniversitaten fur einige Fachrichtungen doppelte Abschlusse an Hierzu zahlen etwa Doppeldiplome in Bauingenieurwesen mit der ESTP Paris der INSA Strassburg oder der Universitat Trient 55 in Maschinenbau mit der ENSAM Metz und der VSB Technischen Universitat Ostrava 56 in Wirtschaftswissenschaften mit der IECS Strassburg und der Universitat Trient 57 und im Wirtschaftsrecht mit der Universitat Paris Nanterre 58 Ebenso unterhalt die TU Dresden im Rahmen von Austauschprogrammen wie dem Erasmus Programm oder dem Fulbright Programm Partnerschaften zu europaischen asiatischen und US amerikanischen Hochschulen Rankings Bearbeiten In internationalen Rankings der fast 20 000 Hochschulen weltweit wie dem Shanghai Ranking oder dem Times Higher Education Ranking wurde die TU Dresden 2018 in der Gruppe der 151 200 Shanghai Ranking bzw 2019 auf Platz 151 THER der weltweit besten Universitaten gefuhrt 59 60 Deutschlandweit steht die Universitat damit auf Platz 8 14 Shanghai Ranking 61 Im QS World University Ranking 2021 liegt die TU Dresden auf Rang 173 in Deutschland hat sie Rang 9 inne 62 Beim RUR World University Ranking belegt die TU Rang 67 in Deutschland Rang 3 Lage BearbeitenStandorte in Dresden Bearbeiten Blick auf den Hauptcampus mit Rektorat unten links Alter Mensa und Hermann Krone Bau mittig Barkhausen Bau rechts im Hintergrund Mierdel Bau Heidebroek Bau und Andreas Pfitzmann Bau v l n r Die TU Dresden ist zu grossen Teilen eine Campus Universitat Ihr Hauptcampus befindet sich sudlich des Dresdner Stadtzentrums in den Stadtteilen Sudvorstadt und Racknitz zwischen Fritz Foerster Platz und Nothnitzer Strasse in Nord Sud Richtung sowie Munchner Platz und Zelleschem Weg in West Ost Richtung Das Campusgelande ist jederzeit offentlich zuganglich ehemalige Pfortnereinrichtungen wurden aufgelassen Uber Gebaude wie den Andreas Schubert Bau oder den Drude Bau und vielen Studentenwohnheimen entlang des Zelleschen Weges der eine vierspurige Strasse mit grunem Mittelstreifen ist kommt man zu einem weiteren grossen Standort der TU im Stadtteil Strehlen an der Teplitzer Strasse Das Lehrerseminar Dresden Strehlen am Weberplatz gehorte schon seit 1923 zur damaligen Technischen Hochschule Das Gelande sudwestlich der August Bebel Strasse wurde von der ehemaligen Militarakademie Friedrich Engels ubernommen Dort sind hauptsachlich die Philosophische Fakultat sowie die Fakultaten Erziehungswissenschaften und Sprach Literatur und Kulturwissenschaften untergebracht Die Medizinische Fakultat ist an der Fetscherstrasse in der Johannstadt gelegen Seit dem Wintersemester 2006 07 nutzt die Fakultat Informatik ihr neues Gebaude Andreas Pfitzmann Bau an der Nothnitzer Strasse auf dem Hauptcampus Rund um das alte Gebaude in der Johannstadt entstand der Campus Johannstadt Zum Wintersemester 2011 12 zogen dorthin die Berufsakademie Dresden die Evangelische Hochschule fur Soziale Arbeit Dresden EHS sowie mehrere Institute der Fakultat Maschinenwesen der Technischen Universitat 63 Standorte ausserhalb Dresdens Bearbeiten Die TU Dresden erstreckt sich uber die innenstadtnahen linkselbischen Standorte Dresdens hinaus Triebenberg bis 2017 Bearbeiten Noch innerhalb des erweiterten Stadtgebiets von Dresden im Schonfelder Hochland befand sich bis 2017 das Labor Elektronenmikroskopie und eine Sternwarte auf dem 383 Meter hohen Triebenberg Das Observatorium hatte ein automatisches 60 Zentimeter Spiegelteleskop in Newton Bauweise und eine CCD Astrokamera mit 16 Megapixeln Die Lage weit ausserhalb der geschlossenen Ortschaft Dresdens wahlte man um elektromagnetische Storungen zu reduzieren und der fur Observatorien ungunstigen Lichtverschmutzung in Ballungsraumen zu entkommen Gebaude der TU Dresden in Tharandt im Tal der Wilden Weisseritz Tharandt Bearbeiten Die Gebaude der Fachrichtung Forstwissenschaften der Fakultat Umweltwissenschaften befinden sich in der sudwestlich von Dresden gelegenen Stadt Tharandt Der 1811 gegrundete Forstbotanische Garten Tharandt ist ebenfalls eine Einrichtung der TU Dresden und gleichzeitig das sachsische Landesarboretum Pirna und Neunzehnhain Bearbeiten In Pirna Copitz befindet sich das Institut fur Abfall und Kreislaufwirtschaft und in Neunzehnhain die Okologische Station Neunzehnhain die beide zur Fachrichtung Hydrowissenschaften gehoren Merkers Thuringen Bearbeiten In einem Salzbergwerk in Merkers Krayenberggemeinde befindet sich die Aussenstelle des Instituts fur Luft und Raumfahrttechnik mit diversen Hochgeschwindigkeitswindkanalen Fur den Betrieb dieser Anlagen werden gezielt Druckunterschiede zwischen einzelnen Salzkammern Uberdruckkammer 100 m und Unterdruckkammer 30 000 m aufgebaut Fur die Messungen wird die ruckstromende Luft genutzt wodurch sich mit relativ geringem maschinellen Aufwand Antrieb 300 kW starke gleichmassige Stromungen bis 10 MW aufbauen lassen Zittau Bearbeiten Seit 2013 gehort das IHI Zittau als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung zur TU Dresden Es bietet Masterstudiengange und Promotionsmoglichkeiten im Bereich der Natur Sozial und Wirtschaftswissenschaften an Chemnitz Bearbeiten Auf Beschluss des Sachsischen Landtages wurde 2019 ein Aussenstandort der Medizinischen Fakultat Carl Gustav Carus der TU Dresden am Klinikum Chemnitz GmbH gegrundet Am dortigen Campus findet die Ausbildung angehender Mediziner im Modellstudiengang Medic statt Der Campus wurde im Oktober 2021 eroffnet 64 Verkehr Bearbeiten Messtrassenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe Im Jahr 2005 wurde der Ausbau der zwischen Horsaalzentrum und Neuen Mensa verlaufenden Bergstrasse Bundesstrasse 170 zu einem vierspurigen Autobahnzubringer abgeschlossen Das Zentrum der Universitat ist somit einem erhohten Verkehrsaufkommen ausgesetzt Uber diese Strasse spannt sich zwischen Horsaalzentrum und Mensa eine Fussganger und Fahrradbrucke In Ost West Richtung wird der TUD Campus uber den Zelleschen Weg erschlossen Im Offentlichen Personennahverkehr erbringen die Dresdner Verkehrsbetriebe die grosste Transportleistung an der Universitat Die Buslinie 61 die den Campus nordlich tangiert verbindet die zentralen Einrichtungen am Fritz Foerster Platz die Universitatsbibliothek und die Wohnquartiere und ist somit in Stosszeiten bei dreiminutiger Taktfolge an der Kapazitatsgrenze ausgelastet Sudlich des Campus wurde in paralleler Ausrichtung zur Linie 61 die Buslinie 85 eingerichtet Richtung Norden Innenstadt verbindet die Buslinie 66 die ebenfalls stark belastet ist den Campus mit dem Hauptbahnhof Die Strassenbahnlinien 3 und 8 tangieren den Campus an dessen westlichem Ende und verbinden ihn ebenfalls mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt Der Fritz Foerster Platz ist etwa 5 Minuten Fahrzeit vom Bahnhof entfernt Daneben verkehren noch Uberlandbusse die Dresden mit Dippoldiswalde und Altenberg verbinden Die Fakultat in Tharandt ist mit der S Bahnlinie 3 oder Regionalzugen erreichbar Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof betragt zwischen 15 und 20 Minuten Fur die Nutzung der Offentlichen Personennahverkehrsmittel im Verkehrsverbund Oberelbe nutzt der Grossteil der Studierenden ein Semesterticket das seit dem Wintersemester 2010 2011 sachsenweit fur die Nutzung des Schienenpersonennahverkehrs genutzt werden kann 65 66 Ende 2019 wurde auf dem TUD Campus auf der Hettnerstrasse ein sogenannter Mobilitatspunkt der Dresdner Verkehrsbetriebe in Betrieb genommen an dem neben Fahrzeugen fur Carsharing auch Ladeplatze fur Elektroautos zur Verfugung stehen 67 Im Sommer 2007 begann ein Projekt unter Federfuhrung der Fakultat Verkehrswissenschaften bei dem ein Strassenbahntriebwagen fur Langzeitstudien vielfaltige Daten uber einen mehrjahrigen Zeitraum erfasst beispielsweise zur strukturellen Belastung Dazu wurde bei Bombardier Transportation im Werk Bautzen bereits wahrend der Fertigung ein Serienfahrzeug vom Typ Gelenktriebwagen NGT D8DD mit vielfaltigen Sensoren als Messtrager ausgerustet Nach der Auslieferung nahm das Fahrzeug mit projektbezogener Ganzreklame als Messstrassenbahn im Marz 2009 den Regelbetrieb im Dresdner Stadtbetrieb auf Die gewonnenen Daten dienen unter anderem der Verbesserung von Fahrkomfort Larmemission und Energieeffizienz folgender Modelle 68 69 Bauwerke BearbeitenEinrichtungen Bearbeiten Zentraler Lesesaal der Sachsischen Landesbibliothek Staats und Universitatsbibliothek Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Universitat um einige zentrale Einrichtungen erweitert So wurde mit dem Horsaalzentrum eine Einrichtung geschaffen die die Kapazitat in der Lehre erhohen soll Das Horsaalzentrum bietet insgesamt 3469 Sitzplatze in elf Seminarraumen und davon 2765 Sitzplatze in sechs Horsalen darunter das fast 1000 Sitzplatze fassende Auditorium maximum Das Horsaalzentrum liegt am Fritz Foerster Platz zentral auf dem Hauptcampus Mit der Zusammenlegung der Sachsischen Staatsbibliothek und der Universitatsbibliothek zur Sachsischen Landesbibliothek Staats und Universitatsbibliothek Dresden erhielt der Campus eine der grossten Bibliotheken Deutschlands mit rund 8 94 Mio Bestandseinheiten davon 4 39 Mio Bucher Als Universitatsgebaude stellt dieser Bau Arbeitsraum in Form von Gruppenarbeitsraumen und Carrels zur Verfugung Vier Zweigbibliotheken befinden sich in den Fakultaten An den Gebaudekomplex des Instituts fur Mathematik in der Nahe der Universitatsbibliothek am Zelleschen Weg wurde ein Gebaude fur das Zentrum fur Informationsdienste und Hochleistungsrechnen ZIH angebaut Auffallig ist das Gebaude vor allem deshalb weil die Wasserkuhlung der Rechentechnik eine standige Abfuhrung von Wasserdampf uber das Dach des Gebaudes erfordert Der eingesetzte Supercomputer gehorte bei seiner Inbetriebnahme 2006 07 zu den 100 schnellsten Rechnern der Welt 70 und verarbeitet 11 5 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde Die Rechentechnik dient vor allem zur Forschung an Themen wie Grid Computing Methoden der Programmierung Optimierungsmethoden und Algorithmen der Mathematik sowie zur Beschreibung biologischer Prozesse Als Einrichtung der Universitat wird das ZIH auch in der Lehre genutzt Eingang des Botanischen Gartens in der Nahe des Strassburger Platzes In der Nahe der Glasernen Manufaktur befindet sich der 1820 im Grossen Garten angelegte Botanische Garten der TU Dresden Er gehort seit 1949 zur Hochschule ist aber vorher schon durch das Wirken des Professors Oscar Drude der die botanische Sammlung 1893 pflanzengeografisch gliederte mit der Hochschule verbunden gewesen Der Garten enthalt etwa 10 000 Pflanzenarten auf einer Flache von 3 25 Hektar und ist geographisch gegliedert worden Das Mitteleuropazentrum fur Staats Wirtschafts und Kulturwissenschaften MEZ verleiht jahrlich die Chamisso Poetikdozentur fur Migrantenliteratur an deutschsprachige Autoren nichtdeutscher Sprachherkunft Fotoalbum im Nachlass Pressler im Universitatsarchiv Das Universitatsarchiv der Technischen Universitat Dresden gehort bereits seit 1952 zu den zentralen Einrichtungen der TH TU Dresden und ist laut dem Sachsischen Archivgesetz fur die Aufbewahrung aller anfallenden dienstlichen Unterlagen der Universitat zustandig Der Umfang der Uberlieferungen ist mittlerweile auf 7000 laufende Meter Akteneinheiten gewachsen Allein der Bestand der Studierendenakten ist seit 1945 auf etwa 600 000 Akten gestiegen Der Gesamtbestand des Universitatsarchivs widerspiegelt damit vor allem die historische Entwicklung der TH TU Dresden ab 1828 sowie die historischen Entwicklungen der integrierten wissenschaftlichen Institutionen ehemalige Forstliche Hochschule Tharandt ab 1800 Ingenieurhochschule Dresden Padagogische Hochschule Dresden Verkehrshochschule Dresden sowie die ehemalige Medizinische Akademie Carl Gustav Carus Daruber hinaus werden bestandsubergreifende Sammlungen Plane und Zeichnungen Fotoaufnahmen Medaillen und Inventare zur Geschichte angelegt und mit Hilfe von Ubergaben weiter ausgebaut Neben den wissenschaftlichen Institutionen und den Verwaltungseinrichtungen der TU Dresden die laut Sachsischem Archivgesetz regelmassig ihr dienstliches Schriftgut anzubieten haben werden Nachlasse oder personliche Dokumentationen von Wissenschaftlern und herausragenden Alumni aufgenommen Das Archiv ist eine offentliche Einrichtung und steht Wissenschaftlern wie Privatpersonen fur Auskunfte zur Universitats und Wissenschaftsgeschichte zur Verfugung Einige Bestande des Universitatsarchivs sind neben dem eigenen Internetauftritt uber das Archivportal D abrufbar 71 Mensen Bearbeiten Es existieren mehrere Mensen die alle vom Studentenwerk Dresden betrieben werden und sich mit ihren Angeboten vorwiegend an Studierende und Mitarbeiter der TU Dresden richten In allen Mensen des Studentenwerks existiert ein System zur bargeldlosen Zahlung eMeal Die Neue Mensa an der Bergstrasse zurzeit geschlossen Grosste Mensa Dresdens ist die 1981 eroffnete Neue Mensa Bergstrasse am Fritz Foerster Platz gegenuber dem Horsaalzentrum Sie bot mehr als 1000 Platze in Cafeteria und Essenssalen Die Mensa sollte ab Wintersemester 2014 15 renoviert werden diente jedoch im Zuge der Fluchtlingskrise von Oktober 2015 bis Ende 2016 als Erstaufnahmeeinrichtung Die Renovierung begann Mitte 2018 bis 2023 sollen die Sanierung des Bestandsgebaudes sowie ein Terrassenanbau erfolgen 72 Als Ausweichmensa wurde 2014 an der Nurnberger Strasse die 350 m Luftlinie von der Neuen Mensa entfernte Interimsmensa Zeltschlosschen mit 700 Platzen errichtet in der 2800 Menus pro Tag ausgegeben werden konnen 73 Die Alte Mensa Mommsenstrasse befindet sich sudlich am Hauptcampus und wurde bis Mitte Januar 2007 vollstandig erneuert Sie dient als reprasentatives Gebaude fur Empfange und ahnliches Die Kernteile der Alten Mensa gehen auf das 1925 eroffnete Studentenhaus zuruck Das Gebaude wurde bis in die 1950er Jahre um mehrere Anbauten erweitert Dadurch wurde der westliche Gebaudekomplex auf der Mommsenstrasse Ecke Helmholtzstrasse auch Sitz des Rektorats der Hochschule bis 2003 74 Gunther Landgraf Bau mit Universitatsarchiv Der Innenhof des ostlichen Gebaudekomplexes mit Mensa wurde beim Umbau und der Sanierung vom Februar 2004 bis Dezember 2006 glasuberdacht und enthalt nun die Essenausgaben In den vier Salen und in der Cafeteria rings um den Ausgabebereich bietet die Mensa etwa 850 Platze Eine weitere Mensa der Siedepunkt befindet sich gegenuber der Staats und Universitatsbibliothek am ostlichen Rand des Hauptcampus Ursprunglich als Betriebskantine fur die Landesbibliothek geplant wurde sie nach Eroffnung der Bibliothek erweitert und bietet Abendgerichte an Am Campus Johannstadt eroffnete im Mai 2011 eine Mensa mit ca 250 Platzen 75 Im Mai 2012 folgte die ehemalige Cafeteria U Boot im Gerhart Potthoff Bau die nach einem Umbau als reine Bio Mensa wiedereroffnet wurde 76 Fur die beiden Standorte Universitatsklinikum und Tharandt existieren ebenfalls kleinere Mensen TU Studierende konnen die Mensen anderer Hochschulen in Dresden nutzen Auf Grund der raumlichen Nahe ist insbesondere die Mensa Reichenbachstrasse auf dem Campus der Hochschule fur Technik und Wirtschaft Dresden relevant die nur etwa 650 Meter von der Neuen Mensa Bergstrasse entfernt liegt Namensgeber von Gebauden der TU Dresden Bearbeiten Hermann Krone Bau KRO Sitz des Instituts fur Angewandte Physik der Fakultat Physik Siehe Liste der Namensgeber von Gebauden der Technischen Universitat Dresden Zahlreiche Hochschulgebaude der TU Dresden haben im Gegensatz zu Gebauden anderer Universitaten die Besonderheit dass sie nach Personen benannt wurden Bei den Namensgebern handelt es sich in der Mehrzahl um Wissenschaftler der TH und spateren TU Dresden die in einer besonders engen Beziehung zu dem nach ihnen benannten Gebaude und damit in den meisten Fallen Institut gestanden haben Nach Gustav Zeuner der als Professor fur Technische Mechanik und Maschinenlehre an der TH Dresden wirkte wurde so zum Beispiel 1928 das Hauptgebaude der Fakultat Maschinenwesen in Zeuner Bau benannt Der Professor fur Betriebstechnik der Verkehrsmittel Gerhart Potthoff wurde 1993 Namensgeber des Hauptgebaudes der Fakultat Verkehrswissenschaften Friedrich List und den Professor fur Kraftfahrtwesen Alfred Jante ehrte man 1993 mit der Namensweihe des Jante Baus der das Institut fur Automobiltechnik Dresden beherbergt Horsale der Universitat und Versuchslabore tragen teilweise die Namen bekannter Wissenschaftler so lernen Studierende an der TU Dresden unter anderem im Victor Klemperer Saal Lichtenheldt Horsaal oder im Heinz Schonfeld Horsaal Gebaude und Horsaalbenennungen stehen oftmals in engem Zusammenhang mit Geburtstagsjubilaen der zu Ehrenden Andere Gebaudebenennungen erfolgten vor allem nach 1945 nach der baulichen Fertigstellung eines Universitatsgebaudes oder dem Tod eines besonders verdienten Wissenschaftlers der Universitat Die letzte Namensgebung eines Gebaudes Stand Juli 2017 erfolgte im Januar 2017 als das neue Gebaude des Instituts fur Angewandte Physik nach dem Fotografen und Professor fur Fotografie Hermann Krone als Hermann Krone Bau benannt wurde 77 Die letzte Namensgebung einer sonstigen Einrichtung war im November 2012 als ein Horsaal des Horsaalzentrums nach dem ersten TUD Kanzler nach der Wende den Namen Alfred Post Horsaal erhielt 78 Gliederung BearbeitenOrgane und Gremien Bearbeiten Die TU Dresden hat zur zentralen Leitung ein Rektoratskollegium das aus einer Rektorin drei Prorektoren und zwei Chief Officers besteht und reprasentative akademische Aufgaben wahrnimmt Das Kollegium ist verantwortlich fur den Haushalt der Hochschule sowie fur die Investitions und Hochschulplanung Amtierende Rektorin ist seit dem 18 August 2020 Ursula M Staudinger 79 die Prorektoren sind Angela Rosen Wolff Forschung Michael Kobel Bildung sowie Roswitha Bohm Universitatskultur die Chief Officer sind Ronald Tetzlaff Technologietransfer und Internationalisierung und Lars Bernard Digitalisierung und Informationsmanagement 1 Der Kanzler fuhrt die Verwaltung die sich in acht Dezernate gliedert 80 Der Kanzler ist Mitglied des Rektoratskollegiums Andreas Handschuh wurde zum 1 Februar 2016 vom Sachsischen Staatsministerium fur Wissenschaft und Kunst als Kanzler eingesetzt 81 Der Hochschulrat ist Beratungs und Kontrollorgan Er wirkt an der Strategiebildung sowie an der Struktur und Entwicklungsplanung der Hochschule mit Gunda Rostel wurde im April 2010 zu seiner Vorsitzenden bestellt Neben ihr gehoren zehn weitere Mitglieder dem Rat an wobei zwei Personen Mitglieder der Universitat sind 82 Der Hochschulrat ersetzte gemass der Neufassung des Sachsischen Hochschulgesetzes SachsHSG vom 10 Dezember 2008 das Konzil Das Konzil der Hochschule bestand bis Ende 2008 114 Abs 4 SachsHSG aus 428 Mitgliedern von denen 215 durch die Hochschullehrer jeweils 84 von den Studierenden und den akademischen Mitarbeitern sowie 45 von sonstigen Mitarbeitern gewahlt wurden Es bildete das grosste parlamentarische Organ der TU Dresden Das Konzil wahlte das Rektoratskollegium und bewertete die jahrlichen Forschungs und Lehrberichte Es bestimmte uber die Grundordnung der Universitat und fasste Beschlusse Der Senat ist fur akademische Angelegenheiten in Lehre Studium Weiterbildung und Forschung zustandig die die gesamte Universitat betreffen oder von fundamentaler Bedeutung sind Dazu bildet der Senat Kommissionen die in der Regel von einem Prorektor geleitet werden Vorsitzender des Senats deren Mitglieder ebenfalls von allen vier Interessengruppen stammen ist der Rektor Dem Senat gehoren unter Vorsitz des Rektors elf Hochschullehrer vier Vertreter des akademischen Mittelbaus zwei sonstige Mitarbeiter sowie jeweils ein studentisches Mitglied fur die vier Fachbereiche der TU Ingenieurs Geistes Naturwissenschaften und Medizin an er wird gemass dem neuen Sachsischen Hochschulgesetz direkt gewahlt zuvor erfolgte dies durch das Konzil Die Universitat hat als Lehreinrichtung einen Studierendenrat StuRa und als Korperschaft offentlichen Rechts einen Personalrat Jede Fakultat hat ein Dekanat mit einem Dekan und einem oder mehreren Studiendekanen Die Fakultaten verwalten ihre Studienangelegenheiten in eigenen Prufungsamtern Ausschussen und Fakultatsraten Die Interessenvertretungen der Studierenden auf Fakultatsebene sind die Fachschaftsrate Bereiche und Fakultaten Bearbeiten Die Technische Universitat Dresden gliedert sich seit Mai 2012 in funf ubergeordnete Bereiche denen insgesamt 17 Fakultaten zugeordnet sind 83 Die im Folgenden dargestellten Studierendenzahlen beziehen sich auf das Wintersemester 2018 19 84 Bereich Mathematik und Naturwissenschaften mit der Fakultat Biologie der Fakultat Chemie und Lebensmittelchemie der Fakultat Mathematik der Fakultat Physik und der Fakultat Psychologie Bereich Ingenieurwissenschaften mit der Fakultat Elektrotechnik und Informationstechnik der Fakultat Informatik und der Fakultat Maschinenwesen Bereich Bau und Umwelt mit der Fakultat Architektur der Fakultat Bauingenieurwesen der Fakultat Umweltwissenschaften der Fakultat Verkehrswissenschaften Friedrich List und der Fakultat Wirtschaftswissenschaften Bereich Geistes und Sozialwissenschaften mit der Fakultat Erziehungswissenschaften der Philosophischen Fakultat und der Fakultat Sprach Literatur und Kulturwissenschaften Bereich Medizin mit der Medizinischen Fakultat Carl Gustav Carus Naturwissenschaften Bearbeiten Gebaude der Fakultat Biologie am Zelleschen Weg Der Bereich Mathematik und Naturwissenschaften umfasst insgesamt 3780 Studierende Stand WS 2018 2019 84 und enthalt das gesamte naturwissenschaftliche Spektrum sowie Mathematik Er gliedert sich in die Fakultaten Mathematik Biologie Chemie und Lebensmittelchemie Physik und Psychologie Jede Fakultat fasst einzelne Professuren in Instituten zusammen Die Hauptgebaude der einzelnen Fakultaten befinden sich ostlich und westlich der Bergstrasse Fur die Fakultat Biologie wurde bis 2006 ein Neubau am Zelleschen Weg errichtet Ingenieurwissenschaften Bearbeiten Andreas Pfitzmann Bau der Fakultat Informatik an der Nothnitzer Strasse Barkhausen Bau der Fakultat Elektrotechnik und Informationstechnik Die Fakultat Informatik gliedert sich in sechs Institute In den Studienrichtungen Informatik Medieninformatik Informationssystemtechnik sowie den Masterstudiengangen Computational Science and Engineering Computational Modeling and Simulation und Distributed Systems Engineering studieren 1891 Studenten 84 Ausserdem bietet die Fakultat Aufbaustudiengange an und ist Bildungsstatte fur das Lehramt Informatik Die Tradition der Informatik an der TH und TU Dresden geht insbesondere auf Nikolaus Joachim Lehmann zuruck der im Kontakt mit Konrad Zuse die Entwicklung des Computers begrundete An der Fakultat Elektrotechnik und Informationstechnik studieren 2219 Studierende Sie gliedert sich in zwolf Institute und bildet mit dem Institut Halbleiter und Mikrosystemtechnik und dem Institut fur Aufbau und Verbindungstechnik der Elektronik die wichtigste Schnittstelle der Technischen Universitat zu Halbleiterindustrie und forschung in Dresden Silicon Saxony An der gemessen an der Studierendenzahl grossten Fakultat der Fakultat Maschinenwesen studieren 5218 84 Studenten Maschinenbau Werkstoffwissenschaft oder Verfahrens und Naturstofftechnik sowie Textil und Konfektionstechnik Masterstudiengang Sie bildet zudem das Zentrum zahlreicher interdisziplinarer Studiengange Gegliedert ist die Fakultat in 16 Institute die uber mehrere Gebaude verteilt sind Hauptgebaude der Fakultat Maschinenwesen ist der Zeuner Bau Bau und Umwelt Bearbeiten Gebaude der Fakultat Architektur am Zelleschen Weg Die Fakultat Architektur untergliedert sich in sieben Institute An ihr studieren 1067 Studenten Architektur oder Landschaftsarchitektur 84 An der Fakultat Bauingenieurwesen studieren 1724 Studierende 84 Sie ist in elf Institute gegliedert und kann geschichtlich als Urkern der Universitat betrachtet werden Den Hauptsitz hat sie im Beyer Bau der nach dem Bauingenieur Kurt Beyer benannt ist Die Fakultat Umweltwissenschaften vereint Facher aus Ingenieur Natur und Sozialwissenschaften Sie ist in die drei Fachrichtungen Forstwissenschaft Geowissenschaft und Hydrowissenschaften geteilt in denen 2162 Studierende immatrikuliert sind 84 Die Institute der Fachrichtung Geowissenschaften befinden sich fast ausschliesslich auf dem Campus wahrend sich die Gebaude der Fachrichtung Hydrowissenschaften auf dem Campus im Stadtgebiet von Dresden in Pirna und in Tharandt sudlich von Dresden befinden Die Fachrichtung Forstwissenschaft ist ebenfalls am traditionsreichen Standort in Tharandt angesiedelt und geht auf die 1816 von Heinrich Cotta gegrundete Koniglich Sachsische Forstakademie zuruck Der Campus in Tharandt war im Jahr 2002 vom Hochwasser der Wilden Weisseritz betroffen Die Fakultat Verkehrswissenschaften Friedrich List mit ihren rund 1153 Studierenden 84 ist die einzige Fakultat fur Verkehrswissenschaften im deutschsprachigen Raum 85 In Tradition des Wirtschaftswissenschaftlers Friedrich List betrachtet die Fakultat das Forschungsgebiet Verkehr einerseits aus sozialwissenschaftlicher Sicht am Institut fur Wirtschaft und Verkehr und hat dort eine breite Schnittstelle zur Fakultat Wirtschaftswissenschaften Die Fachrichtung Verkehrsingenieurwesen ist andererseits interdisziplinar mit weiteren Ingenieurwissenschaften anderer Fakultaten wie Mechatronik Maschinenbau Informatik und Elektrotechnik verbunden und teilt sich in sechs Institute An der Fakultat Wirtschaftswissenschaften sind 2518 Studierende eingeschrieben 84 Die Fakultat hat keine Institute sondern gliedert sich in die Fachgruppen Betriebswirtschaftslehre Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik sowie zwei Nachwuchsforschungsgruppen 86 Geistes und Sozialwissenschaften Bearbeiten Gebaude der Fakultat Erziehungswissenschaften am Weberplatz Georg Schumann Bau der Fakultat Wirtschaftswissenschaften An der Fakultat Erziehungswissenschaften studieren 450 Studierende 84 Neben dem Bachelorstudiengang Sozialpadagogik Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften mit dem Abschluss B A Bachelor of Arts findet an dieser Einrichtung die zentrale Lehramtsausbildung statt Der Hauptsitz der Fakultat befindet sich am nordostlich gelegenen Weberplatz an der Grenze zum Stadtteil Strehlen Die Juristische Fakultat stellte zum Wintersemester 2004 05 den grundstandigen Studiengang Rechtswissenschaften ein Sie folgte damit einer Vereinbarung zwischen den Hochschulen des Freistaates Sachsen und dem zustandigen Staatsministerium sogenannter Hochschulpakt Daher konnte sie keine neuen Studierenden mehr im grundstandigen Studiengang Rechtswissenschaften immatrikulieren Angeboten werden Masterstudiengange wie International Studies in Intellectual Property Law sowie Wirtschaftsrecht Unternehmen zwischen Freiheit und staatlicher Steuerung Die Fakultat gliedert sich in sieben Institute im Wintersemester 2018 19 studierten 420 Personen an der Fakultat 84 Die Juristische Fakultat wurde zum 30 September 2020 aufgelost und die verbleibenden Institute und Lehrstuhle mit Beginn des Wintersemesters 2020 21 im Institut fur Internationales Recht Geistiges Eigentum und Technikrecht an der Philosophischen Fakultat zusammengefasst 87 Die Philosophische Fakultat gliedert sich in die Institute fur Philosophie Geschichte Politikwissenschaft Kommunikationswissenschaft Soziologie Kunst und Musikwissenschaft Evangelische Theologie sowie Katholische Theologie und Internationales Recht Geistiges Eigentum und Technikrecht An ihr sind derzeit 1828 Studierende immatrikuliert 84 Die Fakultat nimmt die Lehramtsausbildung fur die geistes und sozialwissenschaftlichen Schulfacher wahr An der Fakultat Sprach Literatur und Kulturwissenschaften studieren 717 Studenten 84 Die Fakultat gliedert sich in die funf Institute fur Germanistik Romanistik Anglistik und Amerikanistik Slavistik sowie Klassische Philologie Neben den Bachelor und Masterstudiengangen findet an der Fakultat die Lehramtsausbildung fur die sprachlichen Schulfacher statt Ausserdem gehort zur Fakultat das Lehrzentrum Sprachen und Kulturen mit dem Ostasienzentrum und dem Multimedialen Sprachzentrum Medizin Bearbeiten Die Medizinische Fakultat Carl Gustav Carus hat einen eigenen Campus beim Universitatsklinikum Carl Gustav Carus in der Johannstadt Benannt ist sie nach dem Mediziner und Kunstler Carl Gustav Carus An ihr studieren 2912 Studenten Medizin oder Zahnmedizin Seit dem 1 Juli 1999 sind Fakultat und Universitatsklinikum rechtlich getrennt das Klinikum ist seitdem eine Anstalt des offentlichen Rechts im Besitz des Freistaats Sachsen Die Medizinische Fakultat ist seit 1999 eines von zwolf Partnerinstituten der Harvard Medical School und wird ebenfalls seit 1999 vom Stifterverband fur die Deutsche Wissenschaft als Reformfakultat gefordert 88 Zentrale Einrichtungen Bearbeiten Die Zentralen Einrichtungen der TU Dresden sind 89 Centre for Tactile Internet with Human in the Loop CeTI Center for Advancing Electronics Dresden cfaed Exzellenzcluster Physik des Lebens PoL Center for Molecular and Cellular Bioengineering CMCB B CUBE Center for Molecular Bioengineering Biotechnologisches Zentrum BIOTEC Zentrum fur Regenerative Therapien Dresden CRTD DRESDEN concept Project Center Center for Transport and Devices of Emergent Materials CTD Dresden Center for Computational Material Science DCMS Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials DC IAPP Forschungsstelle fur vergleichende Ordensgeschichte FOVOG Botanischer Garten Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering DIGS BB Graduiertenakademie Internationales Hochschulinstitut Zittau IHI Lehmann Zentrum Medienzentrum MZ Zentrum fur Informationsdienste und Hochleistungsrechnen ZIH Zentrum fur Internationale Studien ZIS Zentrum fur Qualitatsanalyse ZQA Weitere Einrichtungen der TU Dresden sind Zentrum fur Lehrerbildung Schul und Berufsbildungsforschung ZLSB Zentrale interdisziplinare Einrichtung Kustodie Zentrale Betriebseinheit Universitatsarchiv UA Zentrale Betriebseinheit Universitatssportzentrum USZ Zentrale BetriebseinheitAn Institute Bearbeiten An Institute der TU Dresden sind 32 An Institut Life Science Inkubator Sachsen LSI Sachsen Dendro Institut Tharandt an der Technischen Universitat Dresden DIT Deutsches Institut fur Sachunmittelbare Demokratie DISUD Dresden International University DIU Europaisches Institut fur postgraduale Bildung EIPOS Hannah Arendt Institut fur Totalitarismusforschung HAIT Institut fur Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden an der TU Dresden IDAS Institut fur Holztechnologie Dresden IHD Institut fur Musikinstrumentenbau IfM Nanoelectronics Materials Lab gGmbH NaMLab Struktur und Werkstoffmechanikforschung Dresden GmbH an der Technischen Universitat Dresden SWM Technische Universitat Dresden Institute of Advanced Studies TUDIAS Barkhausen Institut gGmbH BI Namensgeber fur Fakultaten und Institute Bearbeiten Nur die medizinische Fakultat und verkehrswissenschaftliche Fakultat tragen Namen von Personlichkeiten die sie bei ihrer Integration in die Technische Universitat behielten Carl Gustav Carus 3 Januar 1789 in Leipzig 28 Juli 1869 in Dresden ist Namensgeber der medizinischen Fakultat Carus studierte in Leipzig unter anderem Medizin und promovierte dort 1813 wechselte er an die Hebammenschule in Dresden und wurde dort Professor Zwei Jahre spater gehorte er zu den Mitgrundern der Chirurgisch Medizinischen Akademie zu Dresden Aus dieser ging die Medizinische Akademie Dresden hervor die seit 1954 seinen Namen trug Friedrich List 6 August 1789 in Reutlingen 30 November 1846 in Kufstein ist Namensgeber der verkehrswissenschaftlichen Fakultat Friedrich List war Okonom und setzte sich in Deutschland gegen die kleinstaatlichen Zollschranken ein Er unterstutzte den Bau der ersten deutschen Ferneisenbahn von Dresden nach Leipzig In seinem Werk Uber ein sachsisches Eisenbahn System als Grundlage eines allgemeinen deutschen Eisenbahn Systems stellte er 1833 die Vorbildrolle des geplanten Eisenbahnnetzes heraus Die Hochschule fur Verkehrswesen trug seit 1962 seinen Namen Hannah Arendt Johanna Arendt 14 Oktober 1906 in Linden bei Hannover 4 Dezember 1975 in New York ist Namensgeberin fur das An Institut fur Totalitarismusforschung Sie stellte in ihrem Werk Elemente und Ursprunge totaler Herrschaft bedeutende Thesen der politischen Philosophie zu totalitaren Herrschaftsformen und staatlichen Begrenzungen individueller Freiheit auf Forschung BearbeitenDie TU Dresden gehort zu den drittmittelstarksten Universitaten Deutschlands Sie konnte 2018 Projekte in einem Umfang von 295 Millionen Euro einwerben 2 Partner aus Wirtschaft und Politik stifteten mehr als 20 Professuren 14 ausgelaufene Stiftungsprofessuren wurden von der TU Dresden weitergefuhrt 90 Auf historische Einbindungen in die Dresdner Wissenschaftslandschaft kann die Universitat vor allem im Bereich Mikroelektronik und Verkehrswissenschaften bauen Neben diesen fur den Charakter der Technischen Universitat typischen Schwerpunkt der Forschung hat die Universitat noch weitere Felder mit guten Forschungsleistungen die vor allem in den letzten Jahren im Bereich Biotechnologien entstanden Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fordert die Technische Universitat durch mehrere Sonderforschungsbereiche Schwerpunktprogramme sowie Forschergruppen und durch ein Forschungszentrum Daneben arbeitet die TU Dresden mit Forschungsinstituten der Fraunhofer Gesellschaft der Max Planck Gesellschaft der Leibniz Gemeinschaft und der Helmholtz Gemeinschaft zusammen die seit August 2010 im Partnernetzwerk DRESDEN concept vereinigt sind Mikro und Nanoelektronik Bearbeiten Im Technologiecluster Silicon Saxony ist die Universitat mit dem Institut fur Aufbau und Verbindungstechnik der Elektronik dem Institut fur Halbleiter und Mikrosystemtechnik beide Fakultat Elektrotechnik und Informationstechnik dem Institut fur Angewandte Informatik Fakultat Informatik und dem Institut fur Angewandte Photophysik Dresden Fakultat Physik vertreten 91 Mit dem Fraunhofer Center Nanoelektronische Technologien im Zentrum und weiteren Forschungsinstituten ist die Universitat Teil eines Forschungsverbunds der Nanoelektronik Im Jahr 2006 grundete die TU Dresden mit dem damaligen Halbleiterspeicherhersteller Qimonda das Labor NaMLab gGmbH Nanoelectronics Materials Lab zur Entwicklung von nanoelektronischen Komponenten Magnetismus und Werkstoffe Bearbeiten Im Bereich Magnetismus forderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft die TU Dresden von 2002 bis 2012 uber den Sonderforschungsbereich Elektromagnetische Stromungsbeeinflussung in Metallurgie Kristallzuchtung und Elektrochemie SFB 609 92 Zuvor bestanden auf diesem Gebiet bereits die Sonderforschungsbereiche Seltenerd Ubergangsmetallverbindungen Struktur Magnetismus und Transport SFB 463 und Reaktive Polymere in nichthomogenen Systemen in Schmelzen und an Grenzflachen SFB 287 Biotechnologie und Medizintechnik Bearbeiten Im Bereich Molekulares Bioengineering arbeitet die TU Dresden mit dem Max Planck Institut fur molekulare Zellbiologie und Genetik zusammen Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstutzte die Arbeit auf diesem Gebiet durch eines von sechs geforderten DFG Forschungszentren in Deutschland Das Zentrum fur Regenerative Therapien Dresden From cells to tissues to therapies Engineering the cellular basis of regeneration hat zum Ziel neue regenerative Therapien fur bisher kaum oder nicht heilbare Krankheiten wie Diabetes oder Alzheimer zu entwickeln Bei der Exzellenzinitiative ging dieses Forschungszentrum 2006 und 2012 als geforderter Exzellenzcluster hervor Erganzt wird es durch die ebenfalls ursprunglich uber die Exzellenzinitiative geforderte Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering DIGS BB Die medizintechnische Forschung wird vor allem zusammen mit dem Helmholtz Zentrum Dresden Rossendorf betrieben Hierbei geht es in erster Linie um Strahlenbehandlungs und Strahlendiagnoseverfahren wie die Positronen Emissions Tomographie Geistes und Sozialwissenschaften Bearbeiten Im Bereich Geistes und Sozialwissenschaften fordert die DFG an der TU Dresden seit 2017 den Sonderforschungsbereich Invektivitat Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung SFB 1285 93 94 Zuvor bestanden an der Universitat bereits der Sonderforschungsbereiche Transzendenz und Gemeinsinn SFB 804 95 und Institutionalitat und Geschichtlichkeit SFB 537 96 welcher seinerzeit von der DFG als erster Sonderforschungsbereich auf dem Gebiet der Geistes und Sozialwissenschaften in den neuen Bundeslandern eingerichtet wurde Leichtbau Bearbeiten Die beiden Sonderforschungsbereiche Textilverstarkten Verbundkomponenten fur funktionsintegrierende Mischbauweisen bei komplexen Leichtbauanwendungen SFB 639 2004 2015 und Textilen Bewehrungen zur bautechnischen Verstarkung und Instandsetzung SFB 528 1999 2011 beschaftigten sich mit Textilfasern in Verbundwerkstoffen und deren Anwendung insbesondere fur Leichtbau Anwendungen Die TU Dresden hat hierzu das Leichtbauinnovationszentrum LIZ sowie das Kompetenzzentrum Technische Textilien etabliert Am Institut fur Leichtbau und Kunststofftechnik ILK wurde der Funktionsintegrative Systemleichtbau in Multi Material Design Dresdner Modell entwickelt Im Jahr 2013 wurde am ILK der TU Dresden gemeinsam mit der Nationalen Plattform Elektromobilitat NPE und dem Bundesministerium fur Bildung und Forschung BMBF das Forschungs und Technologiezentrum fur ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilitat FOREL gestartet Die Forschungsplattform FOREL ist ein nationales Netzwerk von Vertretern aus Wissenschaft Wirtschaft und Politik um den Standort Deutschland auf dem Gebiet der Elektromobilitat langfristig zu starken 97 FOREL beinhaltet mehrere Forschungsprojekte unter anderem das Projekt ReLei Fertigungs und Recyclingstrategien fur die Elektromobilitat zur stofflichen Verwertung von Leichtbaustrukturen in Faserkunststoffverbund Hybridbauweise das vom BMBF 2015 als Satellitenprojekt ausgezeichnet und im Juni 2015 auf der Nationalen Konferenz Elektromobilitat in Berlin vorgestellt wurde 98 Weitere Forschungsfelder Bearbeiten In den Verkehrswissenschaften kooperiert die TU Dresden mit dem Fraunhofer Institut fur Verkehrs und Infrastruktursysteme das zusammen mit der Universitat vor allem an den Informationssystemen des offentlichen Personennahverkehrs in Dresden wirkt Seitens der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH wird Unfallforschung bei Verkehrsunfallen mit Personenschaden betrieben Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultat ist uber eine Niederlassung des ifo Institut fur Wirtschaftsforschung mit der volkswirtschaftlichen Entwicklung der neuen Bundeslander befasst Angeschlossen an das Institut fur Luft und Raumfahrttechnik der Fakultat Maschinenwesen betreibt die TU Dresden einen Niedergeschwindigkeitswindkanal in Johannstadt Mit dem Stand vom Juli 2021 gibt es folgende DFG Sonderforschungsbereiche an der TU Dresden 99 SFB 912 HAEC Highly Adaptive Energy Efficient Computing SFB 940 Volition und kognitive Kontrolle Mechanismen Modulatoren Dysfunktionen mit integriertem Graduiertenkolleg SFB 1143 Korrelierter Magnetismus Von Frustration zu Topologie mit integriertem Graduiertenkolleg SFB 1285 Invektivitat Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung SFB Transregio 67 Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen und Hautgewebe vom Material zur Klinik in Verbindung mit der Universitat Leipzig SFB Transregio 83 Molekulare Architektur und Zellulare Funktionen von Lipid Protein Komplexen in Verbindung mit der Ruprecht Karls Universitat Heidelberg SFB Transregio 96 Thermo Energetische Gestaltung von Werkzeugmaschinen Eine systemische Losung des Zielkonflikts von Energieeinsatz Genauigkeit und Produktivitat am Beispiel der spanenden Fertigung zusammen mit der RWTH Aachen und der Technischen Universitat Chemnitz SFB Transregio 127 Biologie der xenogenen Zell und Organtransplantation in Verbindung mit der Ludwig Maximilians Universitat Munchen SFB Transregio 205 Die Nebenniere Zentrales Relais in Gesundheit und Krankheit mit der Ludwig Maximilians Universitat Munchen und der Julius Maximilians Universitat Wurzburg SFB Transregio 237 Nucleic Acid Immunity mit Universitatsklinikum Bonn und Munchen SFB Transregio 248 Grundlagen verstandlicher Software Systeme mit Universitat des Saarlandes SFB Transregio 265 Verlust und Wiedererlangung der Kontrolle bei Suchterkrankungen Verlaufe Mechanismen und Interventionen mit der FU und HU Berlin und der Ruprecht Karls Universitat Heidelberg SFB Transregio 280 Konstruktionsstrategien fur materialminimierte Carbonbetonstrukturen Grundlagen fur eine neue Art zu bauen mit der RWTH Aachen University und dem Leibniz Institut fur Polymerforschung Dresden SFB Transregio 285 Methodenentwicklung zur mechanischen Fugbarkeit in wandlungsfahigen Prozessketten zusammen mit der Universitat Paderborn und der Friedrich Alexander Universitat Erlangen Nurnberg Studium und Lehre BearbeitenBologna Prozess und Diplomstudium Bearbeiten Im Zuge des Bologna Prozesses wurden an der Technischen Universitat Dresden zahlreiche Studiengange auf das konsekutive Prinzip der Bachelor und Master Abschlusse umgestellt In einigen Fallen werden Masterprogramme angeboten ohne dass an der Universitat selbst ein dafur grundlegender Bachelorabschluss erworben werden kann Andererseits werden Bachelorstudiengange angeboten die an der TU Dresden nicht zu einem Masterabschluss fortgesetzt werden konnen In einigen Fachern wurde die Umstellung auf Bachelor und Master aber nicht vollzogen Zu diesen Fachern zahlen zahlreiche technische aber auch sozialwissenschaftliche Studiengange die weiter auf Diplom studiert werden konnen Im Zuge des Bologna Prozesses wurden diese Studiengange modularisiert und somit vergleichbar entsprechend den Vorgaben Die Fakultaten und das akkreditierende sachsische Staatsministerium erkannten dabei dass der Bologna Prozess die Aufgabe des Diplomstudiums nicht zwingend vorgibt und begrunden die Beibehaltung insbesondere in den technischen Fachern mit der Berufsqualifizierung des Bachelor Abschlusses die am Massstab des Eigenverstandnisses als universitar technische Bildungsstatte als zu gering erachtet wird 100 Diplomabschlusse konnen weiterhin in Architektur Bauingenieurwesen Elektrotechnik Informationssystemtechnik Lebensmittelchemie Maschinenbau auch Bachelor Mechatronik Regenerative Energiesysteme Soziologie Verfahrens und Naturstofftechnik auch Bachelor Verkehrsingenieurwesen und Werkstoffwissenschaften auch Bachelor grundstandig erworben werden 101 Der Diplomstudiengang Informatik wurde wiedereingefuhrt wobei Bachelor und Master Informatik weiter angeboten werden Zum Wintersemester 2014 2015 stellten die Studiengange Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen vom Bachelor Mastersystem auf Diplom um Erste aufgelegte Masterstudiengange bieten den Zugang zu Lehrinhalten der verschiedenen Hauptstudiumsabschnitte Aufteilung Bearbeiten In den funf Wissenschaftsgebieten der Universitat teilt sich die Anzahl der Studierenden wie folgt auf 28 16 studierten Ingenieur 21 93 Geistes und Sozialwissenschaften 11 6 Naturwissenschaften 26 71 Bau und Umwelt sowie 9 3 Medizin Stand WS 2019 20 2 Herkunft Bearbeiten Von den 31 966 im Wintersemester 2019 2020 eingeschriebenen Studierenden kamen 67 aus Sachsen 7 6 aus den neuen Bundeslandern ohne Sachsen 7 8 aus den alten Bundeslandern und 16 9 aus dem Ausland 2 Die Herkunft wird auf Basis des Orts an dem das Abitur abgelegt wurde ermittelt Internationale Studierende Bearbeiten Im Wintersemester 2018 2019 waren 4786 internationale Studierende an der TU Dresden eingeschrieben 102 Die meisten auslandischen Studierenden kamen aus Asien 2 669 gefolgt von Europa EU 966 ubriges Europa 475 und Amerika 438 102 Durch das Erasmus Programm kommen Studierende aus ganz Europa nach Dresden Um diese Studierenden in Dresden zu integrieren und ihnen den Aufenthalt so angenehm wie moglich zu gestalten fuhrt das Erasmus Student Network ESN TU Dresden wahrend des Semesters eine Vielzahl von Aktivitaten durch Die Veranstaltungen sind fur alle Studierenden offen auch fur Nicht Erasmus Studierende und dienen dem Kennenlernen der Kultur und der Umgebung der Stadt Dresden Mit dem LinkPartnerProgramm LPP existiert eine weitere studentische Initiative die Kontakte zwischen internationalen und deutschen Studierenden vermittelt Besondere Lehreinrichtungen Bearbeiten Die Technische Universitat betreibt den Ausbildungskernreaktor Dresden AKR 2 mit einer maximalen Dauerleistung von 2 W Dieser gehort zum Institut fur Energietechnik der Fakultat Maschinenwesen Die Fakultat Verkehrswissenschaften besitzt ein Eisenbahnbetriebslabor in dem durch eine Kombination von Modelleisenbahn Betriebs und Stellwerksimulation und virtuell simuliertem Bahnnetz Bahnablaufe in Eisenbahnnetzen erprobt und ausgebildet werden An der Professur fur Akustik und Haptik gibt es akustische Spezialraume Neben dem Hallraum mit einer Nachhallzeit von rund zehn Sekunden existiert ein schallreflexionsarmer Raum 103 Seit Juli 2007 existiert als interdisziplinares Kompetenzzentrum das Italien Zentrum der TU Dresden 104 Mit der TU Dresden verbundene Personen Bearbeiten Siehe Liste von Personlichkeiten der Technischen Universitat Dresden mit Vorstehern Direktoren und Rektoren Ehrenwurden Liste der Ehrensenatoren und Auswahl der Ehrendoktoren Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiter Auswahl Absolventen Auswahl Vor und nach dem Studium Bearbeiten Die TU Dresden beteiligt sich jahrlich am Tag der offenen Tur Uni Live der zu Jahresbeginn sachsenweit stattfindet Neben Informationen zum Studium konnen Studieninteressierte Vorlesungen besuchen Ein weiterer Tag der offenen Tur Uni Tag findet jahrlich im Fruhjahr an einem Wochenendtag statt 105 Bei Fragen konnen sich Studieninteressierte und Studierende der TU Dresden an die Studienberatung wenden Sie ist zweigeteilt organisiert Erster Ansprechpartner ist die Zentrale Studienberatung 106 Hinzu kommt die Studienfachberatung an den einzelnen Instituten und Fakultaten 107 Die TU Dresden betreibt seit 2016 unter der Bezeichnung PASST Partnerschaft Studienerfolg TU Dresden zudem ein Fruhwarnsystem um potenzielle Studienabbrecher rechtzeitig zu identifizieren sowie Ursachen von Studienabbruch und die Wirksamkeit von Gegenmassnahmen zu erforschen 108 Die TU Dresden besitzt ein Absolventenreferat das unter anderem uber ein Absolventennetzwerk Kontakt zu ehemaligen Studierenden halt Das Absolventenreferat betreibt verschiedene Publikationen und veroffentlichte z B 2006 das Buch Mit dem Motorrad durch den Zeuner Bau mit Studentenanekdoten der 1950er bis 1970er Jahre 109 Es gibt 480 ehrenamtliche Regionalbotschafter in 95 Landern meist Absolventen die fur ein Studium an der TU werben Studentenleben Bearbeiten Als eine Besonderheit des Dresdner studentischen Nachtlebens hat aus Vorwendezeiten eine Vielzahl an Studentenclubs uberlebt Mit 13 von Studierenden ehrenamtlich gefuhrten Clubs gilt Dresden als Hauptstadt der Studentenclubs 110 Diese befinden sich meist in einem der 33 Studentenwohnheime des Studentenwerks in Dresden Die Wohnheime verteilen sich dabei uber das gesamte Stadtgebiet sowie Tharandt In diesen wird seit Oktober 2009 111 das Projekt WOMIKO Wohnen mit Kommilitonen angeboten bei dem Studierende einer Fakultat auf eigenen Wunsch in einem Wohnheim zusammen wohnen konnen 112 Kulturgruppen Bearbeiten Unter den vielen Ensembles der TU Dresden sind vier hervorhebenswert Die Theatergruppe Die Buhne besteht aus einem kleinen Ensemble von Amateurschauspielern und professionellen Regisseuren Sie besitzt eine eigene Spielstatte im Victor Klemperer Saal der TU Dresden und besteht seit 1956 die buhne wurde mehrfach fur Produktionen ausgezeichnet so erhielt sie fur das Stuck Der Amateur Schauspieler oder Are you lonesome tonight unter der Regie von Andreas Mihan 2017 den Sachsischen Amateurtheaterpreis fur die Beste Inszenierung 113 im Jahr 2018 folgte die Auszeichnung mit dem Deutschen Amateurtheaterpreis fur das Stuck Burning Walls and Urgent Calls unter der Regie von Mathias Kammerer 114 Das 1950 gegrundete Folkloretanzensemble Thea Maass 115 116 widmet sich der Wiederbelebung von Tanzstilen sowie kulturellen Brauchen aus verschiedenen Regionen Deutschlands und nimmt regelmassig an Tanzwettbewerben und internationalen Folklorefestivals teil Das Ensemble wurde vielfach ausgezeichnet so 1987 mit dem Martin Andersen Nexo Kunstpreis und gewann mehrfach den Bundeswettbewerb Jugend tanzt Der Universitatschor Dresden 117 besteht aus circa 200 Sangern Stand 2015 der Grossteil davon sind Studierende der TU Dresden Der 1950 gegrundete Chor ist das grosste Ensemble der Universitat Das Universitatsorchester 118 besteht seit 1961 und hat rund 70 studentische und nicht studentische Mitglieder aller Altersstufen Ein Teil des Universitatsorchesters wurde 1997 in ein Kammerensemble abgezweigt die rund 40 kopfige TU Kammerphilharmonie Da sie fast ausschliesslich aus Studierenden besteht probt das Ensemble nur wahrend der Semesterzeiten Jedes dieser grossen Ensembles fuhrt durchschnittlich ein bis viermal pro Semester auf Diese Vorstellungen und Konzerte erfolgen oft in Sachsen mitunter uberregional Studentenverbindungen Bearbeiten Hauptartikel Liste der Studentenverbindungen in DresdenTUDAG BearbeitenDie TU Dresden Aktiengesellschaft ist das Dach der TUDAG Unternehmensgruppe die im Umfeld der TU Dresden mit ihren uber 30 Tochterunternehmen im Wissens und Technologietransfer fur die Universitat tatig ist Der Jahresumsatz betragt 64 Millionen Euro Die TUDAG hat 630 Mitarbeiter und 200 weitere in den Start ups Das TUDAG Modell gilt bundesweit als beispielgebend dafur wie eine offentlich rechtliche Universitat Wissens und Technologietransfer mit Wirtschafts und Industriepartnern profitabel gestalten kann 119 Die TUDAG ist dabei der privatrechtliche Teil der Transferstrategie der TU Dresden Alleiniger Gesellschafter der TUDAG ist die Gesellschaft von Freunden und Forderern der TU Dresden e V GFF 120 Etwaige Uberschusse der TUDAG Holding fliessen als finanzielle Forderung von Lehre und Forschung uber die gemeinnutzige GFF an die TU Dresden und ihre Mitglieder zuruck Zugleich leistet die TUDAG mit der Einwerbung von Drittmitteln und Forschungsauftragen einen Beitrag zu Finanzierung des wissenschaftlichen und des technischen Personals der Universitat sowie Investitionen in die Forschungsausstattung Zur TUDAG Gruppe gehoren folgende Unternehmen Dresden International University GWT TUD GmbH Gesellschaft fur Wissens und Technologietransfer TUDIAS TU Dresden Institute of Advanced Studies 121 IAM Dresden Institute of Automotive Mechatronics GmbH IAP Institutsambulanz und Tagesklinik fur Psychotherapie der TU Dresden TUD FaCE TU Dresden Institute for Further and Continuing Education Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH 122 Deutsches Zentrum Textilbeton 123 sowie weitere Minderheitsbeteiligungen wie an der Leichtbau Zentrum Sachsen GmbH Der Vorstandssprecher der TUDAG ist Udo Werner Weitere Vorstande sind Prof Hans Muller Steinhagen und Prof Jacques Rohayem Fur sein Engagement bei der Gestaltung und dem Aufbau der TUDAG Holding wurde der inzwischen verstorbene Kanzler Alfred Post vom Centrum fur Hochschulentwicklung 2004 als innovativster Universitatskanzler der vergangenen Dekade ausgezeichnet 124 Weitere Informationen Bearbeiten Die Historische Farbstoffsammlung eine von rund 40 Einzelsammlungen der TU Dresden Am 19 Juni 2007 erhielt die TU Dresden das Zertifikat familiengerechte hochschule der audit beruf und familie gGmbH 125 Dafur wurden von der Universitatsverwaltung Zielvereinbarungen und Massnahmen beschlossen Das Grobziel ist die Bildung einer familienbewussten und geschlechtergerechten Universitat 126 Eine Besonderheit ist das Fernstudienangebot der TUD Seit 1993 konnen Studierende im universitaren technischen Fernstudium nach dem Dresdner Modell Bauingenieurwesen Maschinenwesen und Verfahrenstechnik studieren Das offizielle Publikationsorgan der TU Dresden ist das von der Rektorin herausgegebene Dresdner Universitatsjournal Diese im Berliner Format vierfarbig gedruckte Zeitung erscheint seit Januar 1990 zwanzigmal im Jahr von einer Sommerpause im Juli und August abgesehen ublicherweise alle zwei Wochen Sie berichtet sowohl fur die Mitarbeiter der Universitat als auch daruber hinaus fur alle an der TU Dresden Interessierten im gesamten Dresdner Stadtgebiet und in der Region aus Forschung Lehre aus dem akademischen Leben uber die Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft insbesondere Wirtschaft und uber kulturelle Aktivitaten rund um die Universitat Die Redaktion arbeitet unabhangig und kann Beitrage ablehnen die einer objektiven Berichterstattung zuwiderlaufen Eine Publikation der TU Dresden zur wissenschaftlichen Kommunikation war die Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden die als Hochglanzmagazin bis Ende 2009 127 zweimal jahrlich erschien Fur die Absolventen gibt es das Magazin Kontakt online Die Onlinezeitschrift berichtet beispielsweise uber Innovationen aus der Wissenschaft und stellt Lebenslaufe von TU Absolventen vor Der alteste Doktorand ist Bernd Muller Kaller 1939 der 2020 an der Philosophischen Fakultat mit einer Dissertation zum Thema Weinkultur in Mahren 1648 bis 1904 promovierte und mit cum laude abschloss Als Sammlungen und Kunstbesitz der TU Dresden werden die kunstlerischen und technischen Sammlungen der Universitat bezeichnet Die rund 40 Einzelsammlungen umfassen ungefahr eine Million Objekte Zu den Sammlungen zahlt beispielsweise die Historische Farbstoffsammlung im Konig Bau Die Kustodie der Technischen Universitat hat die Aufgabe die Bestande zu bewahren zu inventarisieren und in Ausstellungen zu prasentieren Eine standige Ausstellung zur Hochschulgeschichte wird im Burogebaude Zellescher Weg gezeigt Ausserdem gibt es seit 2003 unter der Bezeichnung Universitatssammlungen Kunst Technik in der Altana Galerie wechselnde Sonderausstellungen 128 Der Universitatssportverein TU Dresden ist historisch mit der Universitat verknupft und ging 1990 aus der vormaligen HSG TU Dresden hervor Die Universitat ist im Ausland als Dresden University of Technology bekannt Offiziell ist allerdings nur der deutsche Eigenname Technische Universitat Dresden Das Akronym TUD ist als Wortmarke der TU Dresden geschutzt 129 Die Poststelle der TU Dresden hat eine eigene Postleitzahl Diese lautet 01062 im Gegensatz zur Postleitzahl des umgebenden Stadtteils Sudvorstadt der die Postleitzahlen 01069 und 01187 hat Das Praktikumslabor der Fakultat Chemie und Lebensmittelchemie im Keller des Walter Hempel Baus mit seinen Brauanlagen ist eine Probe Brauerei an der auf wissenschaftlicher Grundlage Biersorten entwickelt werden Im Ergebnis wurde 2019 eine Ausgrundung mit der TUDAG durchgefuhrt Ein Ausschank mit einer Kleinbrauerei in der Dresdner Innenstadt soll bis spatestens 2023 im ehemaligen Kraftwerk Mitte im Lichtwerk eroffnet werden Um die Verbindung zur TU Geschichte herzustellen wurde die Personlichkeit des Grunders der Technischen Bildungsanstalt Wilhelm Gotthelf Lohrmann gewahlt und das ausgewahlte Produkt Pils Hell als Lohrmanns Brew benannt 130 131 132 Eine Untersuchung des Bildungsanbieters WBS im Jahr 2019 ergab dass die Technische Universitat Dresden mit einem Anteil von 16 1 den viertkleinsten Frauenanteil unter den Professuren aller untersuchten 44 Hochschulen aufwies 133 Siehe auch BearbeitenListe der Hochschulen in Deutschland Top Industrial Managers for Europe Georg Helm PreisLiteratur BearbeitenMathias Lienert u a Von der Technischen Bildungsanstalt 1828 zum Koniglich Sachsischen Polytechnikum 1871 In Gunther Landgraf Hrsg Geschichte der Technischen Universitat Dresden in Dokumenten und Bildern Band 1 TU Dresden Verlag Dresden 1992 ISBN 3 86005 126 1 Mathias Lienert Ute Hendlmeier Wissenschaft in Dresden vom letzten Drittel des 19 Jahrhunderts bis 1945 In Gunther Landgraf Hrsg Geschichte der Technischen Universitat Dresden in Dokumenten und Bildern Band 2 TU Dresden Verlag Dresden 1994 ISBN 3 86005 140 7 Matthias Lienert Wolfgang Falta Zur Wissenschaft in Dresden nach 1945 In Gunther Landgraf Hrsg Geschichte der Technischen Universitat Dresden in Dokumenten und Bildern Band 3 TU Dresden Verlag Dresden 1996 ISBN 3 86005 172 5 Reiner Pommerin 175 Jahre TU Dresden Band 1 Geschichte der TU Dresden 1828 2003 Hrsg im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Forderern der TU Dresden e V von Reiner Pommerin Bohlau Koln u a 2003 ISBN 3 412 02303 5 Dorit Petschel 175 Jahre TU Dresden Band 3 Die Professoren der TU Dresden 1828 2003 Hrsg im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Forderern der TU Dresden e V von Reiner Pommerin Bohlau Koln u a 2003 ISBN 3 412 02503 8 Zentrale Studienberatung Absolventenreferat Redaktion Mit dem Motorrad durch den Zeuner Bau Erinnerungen ehemaliger TU Studenten Hrsg Rektor der Technischen Universitat Dresden TUD Dresden 2005 Studentenerinnerungen der ersten Nachkriegsgeneration ohne ISBN Rolf Sonnemann und Autorenkollektiv Geschichte der Technischen Universitat Dresden 1828 1988 Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin 1988 ISBN 3 326 00342 0 Waltraud Voss eine Hochschule auch fur Mathematiker Dresdner Mathematiker und die hohere Lehrerbildung 1825 1945 Rauner Augsburg 2005 ISBN 3 936905 12 6 Waltraud Voss Von Dresden in die Welt Fruhe Promovenden der TU Dresden in Wirtschaft Wissenschaft und Gesellschaft In Veroffentlichung des Universitatsarchivs der Technischen Universitat Dresden TUDpress Dresden 2007 ISBN 978 3 938863 86 2 Matthias Lienert Zwischen Widerstand und Repression Studenten der TU Dresden 1946 1989 Bohlau Koln u a 2011 ISBN 978 3 412 20598 0 Konstantin Hermann Alltagsleben von Schulern und Studenten der Technischen Bildungsanstalt und des Polytechnikums von 1828 bis 1890 In Dresdner Geschichtsbuch 11 Stadtmuseum Dresden 2005 ISBN 3 936300 21 6 S 121 140 Weblinks Bearbeiten Commons Technische Universitat Dresden Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Offizielle Webprasenz mit allen Fakultaten Offizielles Portrat der TUD Freunde und Stifter der TU Dresden PDF 4 9 MB Dokumentationen zur Geschichte durch das UA der TUDEinzelnachweise Bearbeiten a b TU Dresden Rektorat abgerufen am 18 August 2020 a b c d e Zahlen und Fakten zur TU Dresden Stichtag 1 Dezember 2020 Zahlen und Fakten zur TU Dresden Stichtag 1 Dezember 2019 TU Dresden Statistischer Jahresbericht 2018 PDF tu dresden de September 2019 S 85 TU Dresden Das Blaue Wunder unter den Universitaten Zahlen und Fakten Flyer Stand Januar 2019 Netzwerk Liste der Hochschulen im Netzwerk der DFH In www dfh ufa org Deutsch Franzosische Hochschule abgerufen am 7 Oktober 2019 Mitgliedschaften auf tu dresden de Stand 2 Marz 2016 Daniel Thieme Mehr Geld fur Sachsens Hochschulen In Landtagskurier 5 2020 Sachsischer Landtag S 4 abgerufen am 11 August 2020 Sachsische Zeitung vom 16 Juli 2020 S 5 a b Portrat der TU Dresden auf tu dresden de abgerufen am 21 Februar 2020 Dresdner Neueste Nachrichten Grosse Freude in Dresden Die TU Dresden erhalt Zuschlag als Exzellenz Universitat 15 Juni 2012 abgerufen am 16 Juni 2012 a b Erfolgreich im Exzellenzwettbewerb Drei Exzellenzcluster fur die TU Dresden tu dresden de 27 Dezember 2018 Heiko Weckbrodt TU Dresden bleibt einzige ostdeutsche Exzellenz Uni dnn de 19 Juli 2019 Reiner Pommerin Geschichte der TU Dresden 1828 2003 Bohlau Verlag Koln Weimar Wien 2003 S 26 Reiner Pommerin Geschichte der TU Dresden 1828 2003 Bohlau Verlag Koln Weimar Wien 2003 S 25 26 Reiner Pommerin Geschichte der TU Dresden 1828 2003 Bohlau Verlag Koln Weimar Wien 2003 S 31 a b c d Ralf Hubner Aus Technischer Hochschule wird Technische Universitat In Sachsische Zeitung vom 9 10 Oktober 2021 S 19 Reiner Pommerin Geschichte der TU Dresden 1828 2003 Bohlau Verlag Koln Weimar Wien 2003 S 46 Voss Waltraud Musiol Anja Biographisches Lexikon der fruhen Promovenden der TU Dresden 1900 1945 in zwei Banden hg vom Universitatsarchiv der TU Dresden Matthias Lienert Merseburg 2019 Hochschulverlag Band 1 ISBN 978 3 948058 08 1 Band 2 ISBN 978 3 948058 09 8 Technische Universitat Dresden Gebaude und Namen 2 Auflage Klingenberg Buchkunst Leipzig 1997 S 77 Technische Universitat Dresden Gebaude und Namen 2 Auflage Klingenberg Buchkunst Leipzig 1997 S 10 Schlossmann Arthur In Dorit Petschel Bearb Die Professoren der TU Dresden 1828 2003 In 175 Jahre TU Dresden Band 3 Bohlau Koln 2003 S 842 Gruner Werner bei tu dresden de Abgerufen am 16 November 2012 Der Dresdner Studentenprozess von 1959 Memento vom 19 Februar 2014 im Internet Archive Der Dresdner Studentenprozess von 1959 Memento vom 19 Februar 2014 im Internet Archive Sekretariat der Kultusministerkonferenz Typenschulbauten in den neuen Landern Gebaudekatalog Atriumtypen auf S 20 PDF 16 MB Waltraud Voss Lieselott Herforth Die erste Rektorin einer deutschen Universitat Bielefeld 2016 Transcript z B Schokoriegel im Horsaal In Der Spiegel Nr 47 1994 S 34 online 21 November 1994 Werbung an der Uni In Dresden darf man Ein Experiment mit Hintergedanken In Frankfurter Allgemeine Zeitung 23 November 1994 S 16 kostenpflichtig online Catalina Schroder Open Topic Lehrstuhle Ein Prof fur alle Falle 28 Oktober 2014 online Die Uni Dresden geht neue Wege Sie schreibt Lehrstuhle aus die nicht an eine Disziplin gebunden sind Was unspektakular klingt ist in Wahrheit eine Sensation in der deutschen Hochschullandschaft Open Topic Tenure Track Professuren tu dresden de abgerufen am 23 Juni 2016 Die Bereiche und Fakultaten der TU Dresden tu dresden de Stand 14 Marz 2016 a b An Institute tu dresden de Stand 4 Mai 2020 Zahlen und Fakten zur TU Dresden 1 tu dresden de abgerufen 20 August 2021 Das Leitbild der TU Dresden Wissen schafft Brucken tu dresden de 10 Marz 2016 Exzellenzinitiative TU Dresden reicht vier Vollantrage ein tu dresden de 1 September 2011 Schnitt nach vorn In Die Zeit Nr 44 27 Oktober 2011 Halb gedroht In Die Zeit 2 Februar 2012 Staatsregierung schrankt Personalpolitik an Sachsens Hochschulen ein Grune sprechen von Skandal In Dresdner Neueste Nachrichten Onlineausgabe 9 Marz 2012 Nadine Faust Das Ende der Fahnenstange In adrem Band 25 Nr 9 2 Mai 2013 S 1 2 ahnliche Version online Memento vom 30 Juni 2013 im Webarchiv archive today Eleonore Trefftz Programm Technische Universitat Dresden abgerufen am 26 Juli 2020 Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering tu dresden de 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Weckbrodt Pegida Effekt Spitzenforscher wollen TU Dresden verlassen 20 Mai 2015 abgerufen am 22 Mai 2015 Hochschulkooperationen tu dresden de 14 Marz 2016 Fakultat Bauingenieurwesen Doppeldiplome tu dresden de 10 Marz 2016 Auslandsstudium an der Fakultat Maschinenwesen tu dresden de 8 Dezember 2016 TU Dresden Fakultat Wirtschaftswissenschaften Marz 2016 S 14 online Doppeldiplom Master Wirtschaftsrecht tu dresden de 21 Marz 2016 Technische Universitat Dresden shanghairanking com abgerufen am 31 Juli 2019 Technische Universitat Dresden timeshighereducation com abgerufen am 31 Juli 2019 Academic Ranking of World Universities 2018 shanghairanking com abgerufen am 31 Juli 2019 Eintrag auf topuniversities com abgerufen am 24 Juni 2020 Ein neuer Campus entsteht in Dresden Johannstadt Memento vom 24 Juli 2012 im Webarchiv archive today Pressemitteilung des Dresdner Stadtmarketings 4 Mai 2011 Medizin studieren in Chemnitz Campus offiziell eroffnet Abgerufen am 23 Oktober 2021 Semesterticket stura tu dresden de abgerufen am 28 Juni 2011 Semesterticket Nicht mehr online verfugbar Verkehrsverbund Oberelbe archiviert vom Original am 12 Juli 2016 abgerufen am 28 Juni 2011 Neuer MOBIpunkt offnet an der TU dvb de 13 Dezember 2019 Die Messstrassenbahn der TU Dresden Professur fur Dynamik und Mechanismentechnik am Institut fur Festkorpermechanik der TU Dresden abgerufen am 26 Juli 2020 Messen fur die Strassenbahn der Zukunft PDF 10 MB In Geschaftsbericht der DVB AG 2009 Dresdner Verkehrsbetriebe 2010 S 31 abgerufen am 26 Juli 2020 TOP500 List June 2007 Auf TOP500 Org abgerufen am 26 Feb 2009 Archivportal D In www archivportal d de Abgerufen am 27 Juli 2016 Sebastian Kositz Nach Monaten des Stillstands So geht es mit der Neuen Mensa weiter In Dresdner Neueste Nachrichten 18 September 2019 abgerufen am 30 September 2019 Zeltschlosschen in Dresden Studentenwerk Dresden abgerufen am 30 September 2019 Rektorat nun in der Mommsenstrasse 11 In Dresdner Universitatsjournal 14 Jg Nr 16 14 Oktober 2003 S 1 online als PDF 1 MB Mensa Johannstadt studentenwerk dresden de abgerufen am 11 Mai 2016 Studentenwerk Dresden offnet erste Bio Mensa Deutschlands Pressemitteilung Studentenwerk Dresden Annechristin Bonss Die geschlossene Lucke in der Technologiemeile In Sachsische Zeitung 24 Januar 2017 S 18 Feierliche Benennung Alfred Post Horsaal In Veranstaltungskalender der TU Dresden Archiviert vom Original am 17 Februar 2013 abgerufen am 28 Mai 2015 TU Dresden auf dem Weg zu einer globalen Universitat fur das 21 Jahrhundert Interdisziplinaritat auf Augenhohe tu dresden de abgerufen am 18 August 2020 Aufgliederung der Zentralen Universitatsverwaltung nach Verantwortungen der Rektoratsmitglieder tu dresden de abgerufen am 17 April 2020 Heiko Weckbrodt Handschuh ist neuer Kanzler der TU Dresden oiger de 1 Februar 2016 abgerufen am 10 Februar 2014 TU Dresden Statisstischer Jahresbericht 2018 tu dresden de September 2019 S 5 Die Bereiche und Fakultaten der TU Dresden tu dresden de abgerufen am 30 Oktober 2020 a b c d e f g h i j k l m TU Dresden Statistischer Jahresbericht 2018 PDF tu dresden de September 2019 S 8 Technische Universitat Dresden Studiengange und Abschlusse In Bahn Media Institut Hrsg Zukunftsbranche Bahn 12 Auflage Bahn Media Verlag GmbH amp Co KG Suhlendorf 2020 ISBN 978 3 9819896 2 5 S 262 Professuren und Forschergruppen Fakultat Wirtschaftswissenschaften tu dresden de abgerufen am 20 April 2020 Christian Hoffmann Neues Institut IRGET Internationales Recht Geistiges Eigentum und Technikrecht 30 September 2020 abgerufen am 30 Oktober 2020 Innovationen an den funf ReformFakultaten jetzt nutzen presseportal de 30 Juli 2001 Zentrale Einrichtungen tu dresden de 4 Mai 2020 Stiftungsprofessuren an der TU Dresden Stand Mai 2020 Vgl Ubersicht uber Mitglieder im Cluster Silicon Saxony auf silicon saxony de Detailseite SFB 609 Elektromagnetische Stromungsbeeinflussung in Metallurgie Kristallzuchtung und Elektrochemie gepris dfg de abgerufen am 7 Juni 2016 SFB 1285 Invektivitat Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung tu dresden de abgerufen am 11 November 2017 Detailseite SFB 1285 Invektivitat Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung gepris dfg de abgerufen am 11 November 2017 Detailseite SFB 804 Transzendenz und Gemeinsinn gepris dfg de abgerufen am 11 November 2017 Detailseite SFB 537 Institutionalitat und Geschichtlichkeit gepris dfg de abgerufen am 11 November 2017 plattform forel de Tanja Kirsten Auszeichnung BMBF ernennt ReLei zum Leuchtturmprojekt TU Dresden 20 April 2015 archiviert vom Original am 10 September 2015 abgerufen am 11 September 2015 DFG Sonderforschungsbereiche an der TU Dresden Interview mit dem Rektor der TU Dresden Hans Muller Steinhagen zur Lehre TU Dresden Studienangebot 2017 2018 Flyer Mai 2017 a b TU Dresden Statistischer Jahresbericht 2018 PDF tu dresden de September 2019 S 38 Ubersicht uber die akustischen Spezialraume der TU Dresden auf tu dresden de Italien Zentrum der TU Dresden Uni Tag auf tu dresden de 2 Zentrale Studienberatung abgerufen am 13 November 2019 3 Studienfachberatung abgerufen am 13 November 2019 Franziska Schulze Stocker Christian Schafer Hock Transformation von Hochschulen Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener Fruhwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland In Olaf Dorner et al Hrsg Erwachsenenbildung und Lernen in Zeiten von Globalisierung Transformation und Entgrenzung Barbara Budrich Berlin 2020 S 237 249 Kim Astrid Magister Neuerscheinung Mit dem Motorrad durch den Zeuner Bau Studenten der ersten Nachkriegs Generation erinnern sich idw online de 7 Juni 2006 Studentenclubs in Dresden studentenwerk dresden de abgerufen am 7 Juni 2016 Anja Buch WOMIKO was ist das Ein Erfahrungsbericht aus dem Pilotprojekt In SPIEGEL Ei 8 2010 Zuordnung der Wohnheime nach WOMIKO studentenwerk dresden de abgerufen am 7 Juni 2016 Beste Inszenierung Die Buhne erhalt Sachsischen Amateurtheaterpreis tu dresden de 14 November 2017 Ausgezeichnet Deutscher Amateurtheaterpreis fur DIE BUHNE tu dresden de 14 Mai 2018 Folkloretanzensemble Thea Maass Abgerufen am 22 November 2015 Thea Maass Abgerufen am 24 November 2015 Universitatschor Dresden Abgerufen am 22 November 2015 Universitatsorchester Dresden Abgerufen am 4 Mai 2020 Innovationsfaktor Kooperation Bericht des Stifterverbandes zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen S 106 Mai 2007 PDF 3 5 MB www tudag de TUDIAS TU Dresden Institute of Advanced Studies Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH Deutsches Zentrum Textilbeton Karsten Eckold Innovativster Kanzler In Dresdner Universitatsjournal Nr 8 2004 S 1 online als PDF 1 MB Audit Familiengerechte Hochschule Memento vom 15 Juli 2012 im Webarchiv archive today tu dresden de Familiengerechte Hochschule TU Dresden In tu dresden de Abgerufen am 6 August 2017 Steffi Eckold Letzte WZ erscheint In Dresdner Universitatsjournal Nr 18 2009 S 1 online als PDF 2 8 MB Website der Altana Galerie Memento vom 30 August 2009 im Internet Archive Patentinformationszentrum PIZ Registrierte Marken der TU Dresden Memento vom 20 Mai 2011 im Internet Archive PDF 122 kB Heiko Weckbrodt Uni Bier aus Dresden wird Lohrmanns heissen In Dresdner Neueste Nachrichten 8 Juli 2019 Unser Name Lohrmanns leitet sich vom Begrunder der TU Dresden ab Wilhelm Gotthelf Lohrmann Torsten Hilscher Erste sachsische Uni Brauerei mit kostlichem TU Bier In TAG24 7 August 2019 Heiko Weckbrodt TU Chemiker grunden eine Brauerei in Dresden In Oiger Neues aus Wirtschaft und Forschung 19 Juni 2019 Frauenquote an deutschen Hochschulen und Universitaten Hier arbeiten die meisten Professorinnen WBS Gruppe abgerufen am 17 Oktober 2019 TU9 German Institutes of Technology RWTH Aachen TU Berlin TU Braunschweig TU Darmstadt TU Dresden Leibniz Universitat Hannover Karlsruher Institut fur Technologie TU Munchen Universitat StuttgartV DUniversitaten und Hochschulen in Sachsen Technische Universitaten TU Chemnitz Dresden International University TU Dresden 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