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Die Zyklonsaison im Südwestindik 2011–2012 begann offiziell am 15. November 2011 und endet am 30. April 2012, mit Ausnahme von Mauritius und den Seychellen, wo sie erst am 15. Mai 2012 endet. Diese Daten begrenzen konventionell die Zeit des meteorologischen Jahres der Südhalbkugel, in denen sich im südwestlichen Indik die meisten tropischen Wirbelstürme bilden. Das erste tropische System bildete sich am 5. Dezember 2011.

Zyklonsaison im Südwestindik 2011–2012

Alle Stürme der Saison
Bildung des
ersten Sturms
5. Dezember 2011
Auflösung des
letzten Sturms
7. Juni 2012
Stärkster SturmGiovanna – 932 hPa (mbar), 100 kn (185 km/h) (10-minütig)
Trop. Störungen14
Tropische Tiefs14
Zahl der Zyklone10
Zahl der Zyklone3
Opferzahl gesamt164 total
Gesamtschaden~ Unbekannt
Südwestindik-Zyklonsaison
2009–10, 2010–11, 2011–2012, 2012–13, 2013–14

Die tropischen Wirbelstürme in diesem Becken werden durch das Regional Specialized Meteorological Centre (RSMC) in La Réunion, Frankreich überwacht. Das Verantwortungsgebiet von Météo-France umfasst den Indischen Ozean südlich des Äquators und westlich von 90° östlicher Länge. Tropische Wirbelstürme in diesem Bereich werden Zyklone genannt. Das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) in Honolulu beobachtet ebenfalls das Wettergeschehen in diesem Seegebiet; es gibt Sturmwarnungen aus, die sich primär an Einrichtungen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten im Indischen Ozean richten.

Inhaltsverzeichnis

Schwerer Tropischer Sturm Alenga

Schwerer tropischer Sturm (MFR)
Tropischer Sturm
Dauer 5. Dezember – 7. Dezember (→ australische Region)
Intensität 55 kn (100 km/h) (10-minütig), 982 hPa

Am 5. Dezember überquerte ein sich rasch entwickelndes Tiefdruckgebiet 90° östlicher Länge und gelangte so in den Verantwortungsbereich von Météo-France in La Réunion. Nur einige Stunden später klassifizierte das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) das System als tropischen Sturm und vergab die Bezeichnung 01S. Zu diesem Zeitpunkt waren auf den Satellitenbildern Bandstrukturen erkennbar. Günstige atmosphärische Bedingungen erlaubten einen Anstieg der Konvektion im Bereich des Zentrums sowie einen guten Ausfluss. Einige Stunden später stellte das RSMC in La Réunion fest, dass sich das System in einen mäßigen tropischen Sturm intensiviert hatte und durch den Mauritius Meteorological Service erhielt das System den Namen Alenga. Alenge intensivierte sich rapide weiter und erreichte im Tagesverlauf die Stärke eines schweren tropischen Sturmes. Obwohl die Prognosen von einer Intensivierung in einen tropischen Zyklon ausgingen, schwächte sich Alenga gegen Mittag des 6. Dezember ab und wurde zu einem mäßigen tropischen Sturm zurückgestuft. Im Verlaufe des 6. Dezembers hat Alenga außerdem eine scharfe Linkskurve eingeschlagen und begann früh am 7. Dezember, etwa 550 Seemeilen westlich der Kokosinseln nach Südosten zu ziehen. Er erreichte am 7. Dezember gegen 7:00 Uhr UTC den 90. östlichen Längengrad und verließ somit das Becken.

Tropische Depression 02

Tropische Depression (MFR)
Tropischer Sturm
Dauer 6. Dezember – 16. Dezember
Intensität 30 kn (55 km/h) (10-minütig), 998 hPa

Am 6. Dezember 2011 klassifizierte Météo-France eine tropische Störung zwischen La Réunion und Diego Garcia als tropische Depression. Am nächsten Tag gelangte das System in ein Gebiet mit starker vertikaler Windscherung, wodurch das Oberflächenzirkulationszentrum freigestellt wurde und schon bald in ein Resttief zerfiel, doch früh am 8. Dezember regenerierte sich das System in eine schwache tropische Depression. Im Tagesverlauf entwickelte sich erneut Konvektion um das Zirkulationszentrum, selbst als das nach Westen ziehende System langsam an Intensität einbüßte. Météo-France gab am 9. Dezember die letzten Warnungen zu dem System aus, weil es zu schwach war, um als tropische Depression eingestuft zu bleiben. Das Resttief zog noch bis zu seiner völligen Auflösung am 16. Dezember über den südwestlichen Indischen Ozean.

Subtropische Depression 03

Subtropische Depression (SSHWS)
Dauer 19. Dezember – 23. Dezember
Intensität 30 kn (55 km/h) (10-minütig), 1000 hPa

Ein Tiefdruckgebiet an der südöstlichen Küste von Madagaskar wurde am 19. Dezember von Météo-France als subtropische Depression klassifiziert. Das System bewegte sich bis zum 20. Dezember kaum. Am 21. Dezember zog es sehr langsam südwärts und begann sich abzuschwächen. Das RSMC gab am 23. Dezember seine letzte Warnung zu dem sich auflösenden System aus.

Tropischer Zyklon Benilde

Tropischer Zyklon (MFR)
Kategorie-2-Zyklon
Dauer 28. Dezember (zuvor östl. 90° O) – 5. Januar
Intensität 80 kn (150 km/h) (10-minütig), 968 hPa

Am 28. Dezember meldete das RSMC La Réunion, dass die vierte tropische Störung der Saison aus der australischen Region herübergezogen sei; diese war dort etwa eine Woche lang zunächst in südlicher und dann in westlicher Richtung durch den südöstlichen Indik gezogen. Im Tagesverlauf entwickelte die Störung sich stetig, sodass das JTWC die Ausgabe von Warnungen zu 02S aufnahm. Météo-France stufte das System am 29. Dezember als mäßigen tropischen Sturm ein und durch die Wetterbehörde von Mauritius erhielt der Sturm den Namen Benilde, der von Mosambik vorgeschlagen worden war.

Benilde zog weiterhin in etwa westlicher Richtung und intensivierte sich rasch, bis sie am 31. Dezember als tropischer Zyklon eingestuft wurde. Dann schwenkte der Sturm nach Südwesten, und die Intensivierung setzte sich fort, bis am 1. Januar in die südlichen Bereiche des Sturmes trockenere Luft gelangte. Die Konvektion verstärkte sich noch für eine kurze Zeit, doch stellte das RSMC nach dem Erreichen des Höhepunktes mit andauernden Windgeschwindigkeiten von 150 km/h später am gleichen Tag fest, dass die Eyewall auf der Nordseite des Auges kollabierte. Am 3. Januar schwächte sich Benilde in einen schweren tropischen Sturm ab. Starke Windscherung trug zur weiteren Abschwächung des Systems bei, das am 4. Januar nur noch eine tropische Depression war. Diese absorbierte noch spät an diesem Tag eine schwache Störung nördlich des Systems, doch schwächte sich Benilde früh am 5. Januar noch weiter ab. Die nördlichen Bereiche des Systems zerfielen vollständig, und die Konvektion verlagerte sich südlich des Sturmzentrums, während das System seine tropischen Eigenschaften verlor.

Mäßiger Tropischer Sturm Chanda

Moderater tropischer Sturm (MFR)
Tropischer Sturm
Dauer 8. Januar – 11. Januar
Intensität 35 kn (65 km/h) (10-minütig), 996 hPa

Am 4. Januar stellte Météo-France fest, dass eingebettet in die Innertropische Konvergenzzone im Bereich der Straße von Mosambik sich starke konvektive Aktivität entwickelte und sich nahe der Küste zu Mosambik eine bodennahe Zirkulation bildete. Diese Zone gestörten Wetters blieb während der nächsten Tage bestehen, und am morgen des 8. Januar gab Météo-France bekannt, dass sich eine tropische Störung gebildet habe. Sechs Stunden später wurde das System in eine tropische Depression hochgestuft. Diese zog südostwärts auf Morondava an der Westküste Madagaskars zu. Weitere sechs Stunden später wurde das System als mäßiger tropischer Sturm eingestuft und erhielt den von Mauritius vorgeschlagenen Namen Chanda. Nach dem Landfall spät am 8. Januar begann Chanda sich abzuschwächen. Über Land zog der Sturm dann in den Süden der Insel und erreichte schließlich am 10. Januar im Südosten Madagaskars über den Indischen Ozean. Über Wasser intensivierte sich Chanda leicht, doch Windscherung führte dann zu einer Abschwächung. Die Struktur des Sturms im nördlichen Halbkreis kollabierte früh am 11. Januar und das System wurde zu einem außertropischen System.

Über Madagaskar erzeugte Chanda heftige Regenfälle, sodass innerhalb von 48 Stunden rund 280 mm Niederschlag verzeichnet wurden. Hochwasser und Überschwemmungen schnitten mehrere Ortschaften von der Außenwelt ab, und zahlreiche Häuser wurden überflutet. In Miandrivazo ertrank mindestens eine Person in den Fluten.

Subtropische Depression Dando

Subtropische Depression (MFR)
Dauer 11. Januar – 16. Januar
Intensität 45 kn (85 km/h) (10-minütig), 990 hPa

Östlich von Madagaskar bildete sich am 11. Januar eine nichttropische Störung, die unter Einfluss des zerfallenden Sturms Chanda am darauffolgenden Tag in eine subtropische Depression überging. Das System behielt zwar die subtropischen Merkmale bei, als es in Richtung afrikanisches Festland wanderte, entwickelte jedoch am 15. Januar ausreichende Windgeschwindigkeiten, sodass die Meteorologen in Madagaskar den Namen Dando zuwiesen, der von Tansania vorgeschlagen worden war. Am 16. Januar gab das RSMC die letzte Warnung für das inzwischen zum Resttief abgeschwächte System aus. Dieses Resttief zog am 17. Januar über das Festland, wo sich Dando am 18. Januar vollständig auflöste.

Dando war der erste tropische oder subtropische Sturm seit dem Tropischen Sturm Domoina 1984, der den Süden von Mosambik traf. Schwere Regenfälle über dem Süden des Landes löste erhebliche Überschwemmungen aus, sodass die Behörden Bewohner hochwassergefährdeter Gebiete zur Evakuierung aufforderten. An der Küste wurden bis zu sechs Meter hohe Wellen beobachtet, wodurch die Fischer am Ausfahren gehindert wurden. Vom Sturm verursachte Regenfälle wirkten sich auch auf Teile von Simbabwe und Swasiland aus. Hunderte von Touristen im Kruger-Nationalpark in Südafrika waren teilweise abgeschnitten und mindestens 30 Personen mussten ausgeflogen werden, weil Sturzfluten Brücken weggespült und zahlreiche Gebäude und Straßen beschädigt hatten. Mindestens zehn Tote verursachten die Auswirkungen Dandos, davon sechs Personen, die in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga ertranken, nachdem der Olifants River über die Ufer getreten war.

Schwerer Tropischer Sturm Ethel

Schwerer tropischer Sturm (MFR)
Kategorie-1-Zyklon
Dauer 18. Januar – 23. Januar
Intensität 55 kn (100 km/h) (10-minütig), 985 hPa

Am 18. Januar begann das RSMC La Réunion mit der Beobachtung einer tropischen Störung, die sich nordöstlich von Rodrigues entwickelt hatte. An dem Tag entwickelte sich das System stetig besser und erhielt nach dem Erreichen des Status eines tropischen Sturmes vom Mauritius Meteorological Service den Namen Ethel. Ethel intensivierte sich spät am 19. Januar in einen schweren tropischen Sturm. Am nächsten Tag erreichte Ethel eine Stärke äquivalent zur Kategorie 1 der Saffir-Simpson-Hurrikan-Windskala, doch kühles Wasser und die für eine weitere Entwicklung ungünstige Windscherung verhinderten die Intensivierung Ethels. Am 22. Januar wurde Ethel zum mäßigen tropischen Sturm zurückgestuft. Die Konvektion verlagerte sich auf die Südseite des Zentrums, das am 23. Januar seine tropischen Eigenschaften verlor.

Als Ethel an Rodrigues vorüberzog, wurden auf der Insel starke Winde und Starkregen mit einer Niederschlagsmenge von 174 mm innerhalb von 24 Stunden aufgezeichnet. Auf der Insel kam es zu signifikanten Sachschäden und Störungen im Kommunikationswesen. Eine Person starb in einem von dem Sturm verursachten Zwischenfall an einem Stromschlag.

Intensiver Tropischer Zyklon Funso

Intensiver tropischer Zyklon (MFR)
Kategorie-4-Zyklon
Dauer 19. Januar – 28. Januar
Intensität 105 kn (195 km/h) (10-minütig), 936 hPa

Am 17. Januar begannen das RSMC und das JTWC mit der Beobachtung eines Tiefdruckgebietes, das sich etwa 620 km nordwestlich von Antananarivo, Madagaskar in der Straße von Mosambik gebildet hatte. Im Laufe der beiden folgenden Tage intensivierte sich das System aufgrund günstiger Bedingungen rasch. Früh am 19. Januar erklärte das RSMC das System zur tropischen Depression 08 und kurz darauf stellte das JTWC fest, dass das System einminütige Windgeschwindigkeiten eines tropischen Sturmes entwickelte und das System als tropischen Zyklon 08S klassifizierte. Das System wurde schließlich auch vom RSMC zu einem tropischen Sturm hochgestuft und erhielt den Namen Funso. Am 20. Januar stufte Météo-France Funso zum tropischen Zyklon auf. Der Zyklon zog auf die Küste von Mosambik zu, blieb jedoch über Wasser und wandte sich nach einer Schleife im Uhrzeigersinn südwärts. Die Nähe zum Festland, wo rund drei Millionen Menschen Winden in der Stärke eines tropischen Sturmes ausgesetzt waren, sorgte am 22. und 23. Januar für eine leichte Abschwächung, doch als sich Funso vom Festland entfernte, gewann der Zyklon erneut an Kraft. Am 24. Januar intensivierte sich Funso noch ein wenig mehr und setzte seine süd-südöstlich gerichte Wanderung fort. Eine Eyewall-Neubildung führte am 25. Januar zu einer vorübergehenden Abschwächung des Zyklons, doch einige Stunden später stufte Météo-France Funso am Mittag des Tages erneut als intensiven tropischen Zyklon ein. Dieser Intensivierung folgte im Tagesverlauf eine weitere Eyewall-Neubildung, die in der Bildung eines noch größeren Auges mit einem Durchmesser von 55 km resultierte.

Durch die Auswirkungen des Zyklons starben auf dem Festland und auf See zahlreiche Menschen. In der Nacht zum 18. Januar sank ein Schiff auf dem Weg von Anjouan nach Mayotte mit 54 Personen an Bord in der rauen See, die durch den sich entwickelnden Sturm erzeugt wurde. Mindestens 15 von ihnen ertranken und Dutzende wurden vermisst.

Bis zum 24. Januar verzeichneten die mosambikanischen Behörden 25 Tote durch den Zyklon Funso, die meisten von ihnen in der im Norden gelegenen Provinz Zambezia, vor deren Küste der Zyklon seine stärkste Annäherung an das Festland gemacht hatte. Mindestens sieben der Opfer entfielen auf den Distrikt Maganja da Costa und eine weitere auf die Provinzhauptstadt Quelimane. Die einzige Straßenverbindung zwischen der Hauptstadt Maputo und dem Norden des Landes wurde durch den Hochwasser führenden Fluss Komati schwer beschädigt. Mehr als 56.000 Bewohner des Landes mussten vor Überschwemmungen flüchten, mindestens 70.000 Menschen verloren die Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Auswirkungen hatte der Sturm auch in Malawi, wo 450 Familien im südlichen Teil des Distriktes Nsanje obdachlos wurden, vor allem in Bangula und Phokela. Starkregen zerstörte mindestens 320 Häuser und überschwemmte 125 weitere. Die Fluten vernichteten die Ernte, wodurch für die betroffenen Ortschaften die Gefahr einer Hungersnot besteht.

Intensiver Tropischer Zyklon Giovanna

Intensiver tropischer Zyklon (MFR)
Kategorie-4-Zyklon
Dauer 9. Februar – 20. Februar
Intensität 100 kn (185 km/h) (10-minütig), 932 hPa

Eine tropische Störung, die sich am 7. Februar im südlichen Indischen Ozean gebildet hatte, intensivierte sich und wurde vom RSMC La Réunion am 9. Februar süd-südwestlich von Diego Garcia als tropische Depression 09 eingestuft. Das System intensivierte sich am selben Tag zu einem tropischen Sturm und wurde vom JTWC als 12S bezeichnet. Das System gewann weiter an Kraft und wurde einige Stunden später intensivierte sich der Sturm zu einem mäßigen tropischen Sturm und erhielt den Namen Giovanna. Am 10. Februar hielt der Trend zur Intensivierung an und Giovanna verstärkte sich in einen schweren tropischen Sturm. Im Tagesverlauf unterlief Giovanna eine explosive Intensivierung in einen intensiven tropischen Zyklon, äquivalent zur Kategorie 4 der Saffir-Simpson-Windskala. Schon bald setzte eine zyklische Eyewall-Neubildung ein, was den Sturm am 11. Februar in einen tropischen Zyklon abschwächte. Die Windscherung in der Umgebung Giovannas nahm jedoch ab, sodass Giovanna sich am 13. Februar mit einem größeren Auge erneut in einen intensiven tropischen Zyklon verstärkte. Gegen 22:00 Uhr UTC am 13. Februar gelangte Giovanna bei Andovoranto in Madagaskar über Land. Dort schwächte sich das System am 14. Februar sehr rasch in eine Depression über Land ab. Früh am 15. Februar erreichte Giovanna die Westküste der Insel und gelangt in die Straße von Mosambik, wo sich der Sturm zu reorganisieren begann. Das geschah auch, während der Sturm nach Osten wanderte, bevor Giovanna eine scharfe Kurve nach links einschlug und drohte, nochmal über Land zu ziehen. Dazu kam es aber nicht mehr, weil der Sturm vorher außertropisch wurde.

Bis zu acht Meter hohe Wellen trafen auf die Küste von La Réunion, wo ein Mann von den Brechern erfasst und auf das Meer hinausgespült wurde. Auf Mauritius wurde ein Mann bei einem wetterbedingten Verkehrsunfall getötet. Mindestens 16 Personen wurden auf Madagaskar durch die Auswirkungen des Sturmes getötet, 65 weitere verletzt. Etwa 11.000 Bewohner der Insel wurden obdachlos.

Mäßiger Tropischer Sturm Hilwa

Moderater tropischer Sturm (MFR)
Tropischer Sturm
Dauer 14. Februar (aus australischer Region) – 22. Februar
Intensität 40 kn (75 km/h) (10-minütig), 993 hPa

Am 5. Februar 2012 bildete sich im südöstlichen Indischen Ozean vor der Südküste von Java ein kleiner Streifen von Gewittern, der sich schließlich westlich der Kokosinseln zu einem Tiefdruckgebiet formierte und rasch nach Westen zog. Am selben Tag stufte das TCWC in Perth das Tiefdruckgebiet als tropisches Tief ein. Das System zog weiter westwärts und organisierte sich dabei zunehmend. Am 14. Februar überquerte das System den 90. östlichen Längengrad und gelangte somit in den südwestlichen Indischen Ozean. Das RSMC La Réunion klassifizierte das System dann ost-südöstlich von Diego Garcia als tropische Depression. Das System wurde in dieser Phase vom JTWC bereits als tropischer Sturm 13S eingestuft. Das System zog weiter westwärts, verlor jedoch ab dem 15. Februar leicht an Kraft. Am 17. Februar reorganisierte sich das System. Bis zum 20. Februar intensivierte sich das System weiter und erlangte auf seiner weiter westwärts gerichteten Bahn nur langsam einen Zuwachs an geographischer Breite. Am 20. Februar um 18:00 Uhr UTC stufte Météo-France das System als mäßigen tropischen Sturm ein, und das Sturm erhielt den Namen Hilwa. Im Tagesverlauf wandte sich Hilwa nach Süden, doch schwächte Windscherung das System wieder ab. Spät am 22. Februar war die Struktur des vollständig der Scherung zum Opfer gefallen, und der Sturm wandelte sich rasch in ein nichttropisches System. Diese Entwicklung war am 23. Februar um 00:00 Uhr UTC abgeschlossen, und einige Stunden später gab Météo-France die letzte Warnung zu dem System aus.

Schwerer Tropischer Sturm Irina

Schwerer tropischer Sturm (MFR)
Tropischer Sturm
Dauer 26. Februar – 10. März
Intensität 50 kn (95 km/h) (10-minütig), 979 hPa

Am 22. Februar bildete sich im südwestlichen Indischen Ozean ein Gebiet gestörten Wetters, das sich aufgrund günstiger Bedingungen und starker Konvektion, die sich um das Zirkulationszentrum legte, ein Tiefdruckgebiet und am 25. Februar entstand eine tropische Depression. Das elfte System der Saison wurde vom RSMC am 26. Februar zum mäßigen tropischen Sturm hochgestuft und erhielt den Namen Irina. Doch schon einige Stunden darauf gelangte Irina im Norden Madagaskars über Land und schwächte sich innerhalb weniger Stunden in eine Depression über Land ab. Früh am 28. Februar gelangte Irina im Nordwesten der Insel erneut über Wasser und begann, sich zu reorganisieren, doch ein zweiter Landfall verzögerte diese Intensivierung, bis das System in der Straße von Mosambik angelangt war. Die in dieser Phase schlechte Organisierung des Systems behinderte jedoch zunächst die Reintensivierung in einen mäßigen tropischen Sturm, zumal die bodennahe Zirkulation ein gutes Stück westlich der Konvektion verlagert war. Irina drehte auf eine südliche Bahn, entlang der Westküste Madagaskars ein und intensivierte sich langsam. Dann zog der Sturm erneut nach Westen und näherte sich der Küste von Mosambik. Früh am 29. Februar war Irina in der Lage, sich ausreichend zu reorganisieren, um erneut als mäßiger tropischer Sturm klassifiziert zu werden, und einige Stunden später klassifizierte das JTWC den Sturm erstmals als Tropischen Zyklon 12S. Vor dem Erreichen des afrikanischen Festlandes schwenkte der Sturm jedoch nach Süden. Spät am 1. März erreichte Irina schließlich den Status eines schweren tropischen Sturms. Einige Stunden später änderte Irina erneut die Zugrichtung und triftete zwei Tage lang nach Osten.

Tropische Depression 12

Tropische Depression (MFR)
Tropischer Sturm
Dauer 29. Februar – 3. März
Intensität 30 kn (55 km/h) (10-minütig), 996 hPa

Am 22. Februar bildete sich ein Monsuntrog, der mit einem kleinen Tiefdruckgebiet in Verbindung stand, in einer Region im zentralen südlichen Indischen Ozean. Während der folgenden Tag driftete das System langsam westwärts und organisierte sich dabei stetig. Früh am 29. Februar stufte das RSMC La Réunion das System, das inzwischen einer nach Süden gerichtete Zugbahn eingeschlagen hatte, als tropische Störung ein und sechs Stunden später zu einer tropischen Depression hoch. Spät am 29. Februar klassifizierte das JTWC das System als Tropischen Zyclon 15S. Einige Stunden später setzte die Abschwächung des Systems ein, da die Windscherung in dem Gebiet zunahm. Am 3. März führte das System eine zyklonische Schleife aus und drehte dann nach Osten. Spät an diesem Tag schwächte sich das System in ein Resttief ab, das kurz darauf außertropisch wurde.

Schwerer Tropischer Sturm Koji–Joni

Schwerer tropischer Sturm (MFR)
Kategorie-1-Zyklon
Dauer 8. März (aus australischer Region) – 12. März
Intensität 55 kn (100 km/h) (10-minütig), 980 hPa

Eine Gewitterzone, die vom TCWC Perth bereits seit dem 3. März überwacht wurde, entwickelte sich am 6. März zum Tropischen Tief 15U. Es wurde vom JTWC einige Stunden später als Tropischer Zyklon 16S gekennzeichnet. Am Vormittag des 8. März intensivierte sich das Tief in einen Kategorie-1-Zyklon und erhielt den Namen Koji. Einige Stunden später überquerte Koji den 90. östlichen Längengrad nach Westen und wurde daher vom Mauritius Meteorological Service in Joni umbenannt. Während der nächsten Tage organisierte sich Joni, doch am 11. März begann Windscherung die äußeren Konvektionsbänder zu erodieren. Starke Windscherung löste am 12. März die Konvektion auf der Nordseite vollständig auf und versetzte die verbleibende Konvektion südöstlich des Zentrums, sodass das bodennahe Zirkulationszentrum vollständig freigestellt wurde. In der Folge schwächte sich Joni schnell ab. Spät an diesem Tag gab das RSMC Réunion seine letzte Warnung zu Koji–Joni aus, weil der Sturm sich in ein nichttropisches Tiefdruckgebiet abgeschwächt hatte.

Schwerer Tropischer Sturm Kuena

Schwerer tropischer Sturm (MFR)
Tropischer Sturm
Dauer 5. Juni – 7. Juni
Intensität 50 kn (95 km/h) (10-minütig), 990 hPa

Am 1. Juni formte sich eine tropische Welle im Südwestindischen Ozean, die am 5. Juni eine tropische Störung wurde. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Störung 640 km entfernt von den Agalega-Inseln. Später wurde sie zu einem tropischen Tiefdruckgebiet. Am 6. Juni wurde es vom JTWC als Tropischer Zyklon 20S bezeichnet. Kurz danach verstärkte sich 20S zu einem mäßigen tropischen Sturm und bekam den Namen Kuena. Später an diesem Tag schaffte Kuena sogar die Verstärkung zu einem Schweren tropischen Sturm. Am 7. Juni löste sich Kuena auch schon so schnell wieder auf, wie sie sich gebildet hatte.

Tropische Wirbelstürme erhalten in diesem Becken einen Namen, sofern sie mindestens die Stärke eines moderaten tropischen Sturmes erreichen. Wenn ein System diese Stärke westlich von 55° östlicher Länge erreicht, wird der Name durch das Sub-Regional Tropical Cyclone Advisory Centre in Madagaskar zugewiesen; erreicht der Sturm diese Stärke zwischen 55° und 90° östlicher Länge ist das Regional Tropical Cyclone Advisory Centre in Mauritius für die Namensvergabe zuständig. Die Namensliste für die Zyklonsaison im Südwestindik 2011–2012 wurde durch Météo-France im August 2009 bekanntgegeben. Zum letzten Mal gilt während dieser Zyklonsaison die Regel, dass aus der australischen Region hereinziehende Stürme durch Mauritius einen neuen Namen erhalten. Stürme die aus dem südwestlichen Indik in das Verantwortungsgebiet des Bureau of Meteorology in Perth ziehen, behalten den im südwestlichen Indik vergebenen Namen. Neue Namenslisten werden für jedes Jahr herausgegeben, weswegen von der Liste der Namen tropischer Wirbelstürme keine Namen gestrichen werden. Die folgenden Namen wurden für benannte Stürme benutzt:

Alenga, Benilde, Chanda, Dando, Ethel, Funso, Giovanna, Hilwa, Irina, Joni, Kuena
  1. Tropical Cyclone 01S Advisory Number 001 (Englisch) In: Joint Typhoon Warning Center. United States Navy. 5. Dezember 2011. Archiviert vomOriginal am 5. Dezember 2011. Abgerufen am 5. Dezember 2011.
  2. Moderate Tropical Storm Alenga Advisory One (Englisch) La Réunion. 5. Dezember 2011. Archiviert vomOriginal am 5. Dezember 2011. Abgerufen am 5. Dezember 2011.
  3. Severe Tropical Storm Alenga Advisory Two (Englisch) Météo-France La Réunion. 5. Dezember 2011. Archiviert vomOriginal am 5. Dezember 2011. Abgerufen am 5. Dezember 2011.
  4. Moderate Tropical Storm Alenga Advisory Seven (Englisch) La Réunion. 6. Dezember 2011. Archiviert vomOriginal am 6. Dezember 2011. Abgerufen am 6. Dezember 2011.
  5. Tropical Cyclone 01S (Alenga) Warning Nr 005 (Englisch) Joint Typhoon Warning Center. 7. Dezember 2011. Archiviert vomOriginal am 7. Dezember 2011. Abgerufen am 7. Dezember 2011.
  6. Subtropical Depression 03 Advisory One (Englisch) La Réunion. 19. Dezember 2011. Archiviert vomOriginal am 20. Dezember 2011. Abgerufen am 21. Dezember 2011.
  7. Tropical Storm Chanda Drenches Madagascar (Englisch) Earthweek. 13. Januar 2012. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  8. Regional Association I Tropical Cyclone Committee: Tropical Cyclone Operational Plan for the South-West Indian Ocean (Englisch, PDF; 870 kB) World Meteorological Organization. 2010. Abgerufen am 6. Dezember 2011.
  9. Tropical Storm Dando Hits Mozambique (Englisch) OurAmazingPlanet.com. 16. Januar 2012. Abgerufen am 21. Januar 2012.
  10. Mozambicans urged to leave flood-prone areas as heavy rains fall (Englisch) AP. 17. Januar 2012. Archiviert vomOriginal am 11. Juni 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/finance.yahoo.com Abgerufen am 23. Mai 2016.
  11. http://www.times.co.sz/News/36747.html
  12. http://www.thecultureist.com/2012/01/24/floods-continue-to-devastate-mozambique-as-south-africas-kruger-national-park-recovers-video/
  13. http://www.globalpost.com/dispatch/news/regions/africa/120119/mozambique-tropical-storm-dando-floods-maputo
  14. http://www.timeslive.co.za/local/2012/01/23/six-killed-in-mpumalanga-floods
  15. Mozambique: Floods, storms kill 22 and cut off Maputo(Englisch), Global Post. 23. Januar 2012. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  16. http://actualite.lachainemeteo.com/actualite-meteo/2012-01-22-00h33/le-mozambique-frappe-par-le-cyclone-funso-15319.php
  17. Agence France-Presse: Tropical storm kills one on Indian Ocean island (Englisch) Emirates 24/7. 21. Januar 2012. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  18. Automatic impact report (JRC) FUNSO-12 in SWIndian. In: Newsroom America GDACS Daily Newsletter, 24. Januar 2012. Archiviert vomOriginal am 4. Mai 2014 Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.newsroomamerica.com. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  19. Intense Tropical Cyclone 8 (Funso) Warning Number 31 (Englisch) Météo-France. 25. Januar 2012. Archiviert vomOriginal am 25. Januar 2012. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  20. Intense Tropical Cyclone 8 (Funso) Warning Number 32 (Englisch) Météo-France. 25. Januar 2012. Archiviert vomOriginal am 25. Januar 2012. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  21. http://www.linfo.re/-Faits-divers,372-/Le-naufrage-d-un-kwassa-kwassa-fait-15-morts-a-Anjouan
  22. Death toll 25, thousands homeless in Mozambique floods(Englisch), Alertnet. 25. Januar 2012. Archiviert vomOriginal am 14. März 2013. Abgerufen am 24. Januar 2012.
  23. Cyclone Funso kills 12 in Mozambique(Englisch). In: Times Live, 23. Januar 2012. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  24. Malawi faces Cyclone Funso as floods displace 450 families(Englisch). In: Nyasa Times, 23. Januar 2012.
  25. Tropical Cyclone 14S (Irina) Warning Nr 001 (Memento vom 29. Februar 2012 auf WebCite)
  26. Bulletin for Cyclonic Activity and Significant Tropical Weather in the Southwest Indian Ocean – Date: 2012/02/23 at 1200 UTC (Memento vom 23. Februar 2012 auf WebCite)
  27. Securite Warning for Metarea VIII (S) Issued by Meteo-France/Tropical Cyclone Center/La Reunion 03/03/2012 at 0600 UTC (Memento vom 3. März 2012 auf WebCite)
  28. Tropical Cyclone three-day outlook for the Western Region – Issued at 2:00pm WST on Saturday the 3rd of March 2012 (Memento vom 5. März 2012 auf WebCite)
  29. Tropical Cyclone three-day outlook for the Western Region – Issued at 1:39pm WST on Tuesday the 6th of March 2012 (Memento vom 6. März 2012 auf WebCite)
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Zyklonsaison im Sudwestindik 2011 2012 Sprache Beobachten Bearbeiten Die Zyklonsaison im Sudwestindik 2011 2012 begann offiziell am 15 November 2011 und endet am 30 April 2012 mit Ausnahme von Mauritius und den Seychellen wo sie erst am 15 Mai 2012 endet Diese Daten begrenzen konventionell die Zeit des meteorologischen Jahres der Sudhalbkugel in denen sich im sudwestlichen Indik die meisten tropischen Wirbelsturme bilden Das erste tropische System bildete sich am 5 Dezember 2011 Zyklonsaison im Sudwestindik 2011 2012Alle Sturme der SaisonBildung des ersten Sturms5 Dezember 2011Auflosung des letzten Sturms7 Juni 2012Starkster SturmGiovanna 932 hPa mbar 100 kn 185 km h 10 minutig Trop Storungen14Tropische Tiefs14Zahl der Zyklone10Zahl der Zyklone3Opferzahl gesamt164 totalGesamtschaden UnbekanntSudwestindik Zyklonsaison 2009 10 2010 11 2011 2012 2012 13 2013 14 Die tropischen Wirbelsturme in diesem Becken werden durch das Regional Specialized Meteorological Centre RSMC in La Reunion Frankreich uberwacht Das Verantwortungsgebiet von Meteo France umfasst den Indischen Ozean sudlich des Aquators und westlich von 90 ostlicher Lange Tropische Wirbelsturme in diesem Bereich werden Zyklone genannt Das Joint Typhoon Warning Center JTWC in Honolulu beobachtet ebenfalls das Wettergeschehen in diesem Seegebiet es gibt Sturmwarnungen aus die sich primar an Einrichtungen der Streitkrafte der Vereinigten Staaten im Indischen Ozean richten Inhaltsverzeichnis 1 Sturme 1 1 Schwerer Tropischer Sturm Alenga 1 2 Tropische Depression 02 1 3 Subtropische Depression 03 1 4 Tropischer Zyklon Benilde 1 5 Massiger Tropischer Sturm Chanda 1 6 Subtropische Depression Dando 1 7 Schwerer Tropischer Sturm Ethel 1 8 Intensiver Tropischer Zyklon Funso 1 9 Intensiver Tropischer Zyklon Giovanna 1 10 Massiger Tropischer Sturm Hilwa 1 11 Schwerer Tropischer Sturm Irina 1 12 Tropische Depression 12 1 13 Schwerer Tropischer Sturm Koji Joni 1 14 Schwerer Tropischer Sturm Kuena 2 Zeitlicher Uberblick der Saison 3 Sturmnamen 4 Siehe auch 5 Weblinks 6 EinzelnachweiseSturme BearbeitenSchwerer Tropischer Sturm Alenga Bearbeiten Schwerer tropischer Sturm MFR Tropischer Sturm Dauer 5 Dezember 7 Dezember australische Region Intensitat 55 kn 100 km h 10 minutig 982 hPa Am 5 Dezember uberquerte ein sich rasch entwickelndes Tiefdruckgebiet 90 ostlicher Lange und gelangte so in den Verantwortungsbereich von Meteo France in La Reunion Nur einige Stunden spater klassifizierte das Joint Typhoon Warning Center JTWC das System als tropischen Sturm und vergab die Bezeichnung 01S Zu diesem Zeitpunkt waren auf den Satellitenbildern Bandstrukturen erkennbar Gunstige atmospharische Bedingungen erlaubten einen Anstieg der Konvektion im Bereich des Zentrums sowie einen guten Ausfluss 1 Einige Stunden spater stellte das RSMC in La Reunion fest dass sich das System in einen massigen tropischen Sturm intensiviert hatte und durch den Mauritius Meteorological Service erhielt das System den Namen Alenga 2 Alenge intensivierte sich rapide weiter und erreichte im Tagesverlauf die Starke eines schweren tropischen Sturmes 3 Obwohl die Prognosen von einer Intensivierung in einen tropischen Zyklon ausgingen schwachte sich Alenga gegen Mittag des 6 Dezember ab und wurde zu einem massigen tropischen Sturm zuruckgestuft 4 Im Verlaufe des 6 Dezembers hat Alenga ausserdem eine scharfe Linkskurve eingeschlagen und begann fruh am 7 Dezember etwa 550 Seemeilen westlich der Kokosinseln nach Sudosten zu ziehen 5 Er erreichte am 7 Dezember gegen 7 00 Uhr UTC den 90 ostlichen Langengrad und verliess somit das Becken Tropische Depression 02 Bearbeiten Tropische Depression MFR Tropischer Sturm Dauer 6 Dezember 16 DezemberIntensitat 30 kn 55 km h 10 minutig 998 hPa Am 6 Dezember 2011 klassifizierte Meteo France eine tropische Storung zwischen La Reunion und Diego Garcia als tropische Depression Am nachsten Tag gelangte das System in ein Gebiet mit starker vertikaler Windscherung wodurch das Oberflachenzirkulationszentrum freigestellt wurde und schon bald in ein Resttief zerfiel doch fruh am 8 Dezember regenerierte sich das System in eine schwache tropische Depression Im Tagesverlauf entwickelte sich erneut Konvektion um das Zirkulationszentrum selbst als das nach Westen ziehende System langsam an Intensitat einbusste Meteo France gab am 9 Dezember die letzten Warnungen zu dem System aus weil es zu schwach war um als tropische Depression eingestuft zu bleiben Das Resttief zog noch bis zu seiner volligen Auflosung am 16 Dezember uber den sudwestlichen Indischen Ozean Subtropische Depression 03 Bearbeiten Subtropische Depression SSHWS Dauer 19 Dezember 23 DezemberIntensitat 30 kn 55 km h 10 minutig 1000 hPa Ein Tiefdruckgebiet an der sudostlichen Kuste von Madagaskar wurde am 19 Dezember von Meteo France als subtropische Depression klassifiziert 6 Das System bewegte sich bis zum 20 Dezember kaum Am 21 Dezember zog es sehr langsam sudwarts und begann sich abzuschwachen Das RSMC gab am 23 Dezember seine letzte Warnung zu dem sich auflosenden System aus Tropischer Zyklon Benilde Bearbeiten Tropischer Zyklon MFR Kategorie 2 Zyklon Dauer 28 Dezember zuvor ostl 90 O 5 JanuarIntensitat 80 kn 150 km h 10 minutig 968 hPa Am 28 Dezember meldete das RSMC La Reunion dass die vierte tropische Storung der Saison aus der australischen Region herubergezogen sei diese war dort etwa eine Woche lang zunachst in sudlicher und dann in westlicher Richtung durch den sudostlichen Indik gezogen Im Tagesverlauf entwickelte die Storung sich stetig sodass das JTWC die Ausgabe von Warnungen zu 02S aufnahm Meteo France stufte das System am 29 Dezember als massigen tropischen Sturm ein und durch die Wetterbehorde von Mauritius erhielt der Sturm den Namen Benilde der von Mosambik vorgeschlagen worden war Benilde zog weiterhin in etwa westlicher Richtung und intensivierte sich rasch bis sie am 31 Dezember als tropischer Zyklon eingestuft wurde Dann schwenkte der Sturm nach Sudwesten und die Intensivierung setzte sich fort bis am 1 Januar in die sudlichen Bereiche des Sturmes trockenere Luft gelangte Die Konvektion verstarkte sich noch fur eine kurze Zeit doch stellte das RSMC nach dem Erreichen des Hohepunktes mit andauernden Windgeschwindigkeiten von 150 km h spater am gleichen Tag fest dass die Eyewall auf der Nordseite des Auges kollabierte Am 3 Januar schwachte sich Benilde in einen schweren tropischen Sturm ab Starke Windscherung trug zur weiteren Abschwachung des Systems bei das am 4 Januar nur noch eine tropische Depression war Diese absorbierte noch spat an diesem Tag eine schwache Storung nordlich des Systems doch schwachte sich Benilde fruh am 5 Januar noch weiter ab Die nordlichen Bereiche des Systems zerfielen vollstandig und die Konvektion verlagerte sich sudlich des Sturmzentrums wahrend das System seine tropischen Eigenschaften verlor Massiger Tropischer Sturm Chanda Bearbeiten Moderater tropischer Sturm MFR Tropischer Sturm Dauer 8 Januar 11 JanuarIntensitat 35 kn 65 km h 10 minutig 996 hPa Am 4 Januar stellte Meteo France fest dass eingebettet in die Innertropische Konvergenzzone im Bereich der Strasse von Mosambik sich starke konvektive Aktivitat entwickelte und sich nahe der Kuste zu Mosambik eine bodennahe Zirkulation bildete Diese Zone gestorten Wetters blieb wahrend der nachsten Tage bestehen und am morgen des 8 Januar gab Meteo France bekannt dass sich eine tropische Storung gebildet habe Sechs Stunden spater wurde das System in eine tropische Depression hochgestuft Diese zog sudostwarts auf Morondava an der Westkuste Madagaskars zu Weitere sechs Stunden spater wurde das System als massiger tropischer Sturm eingestuft und erhielt den von Mauritius vorgeschlagenen Namen Chanda Nach dem Landfall spat am 8 Januar begann Chanda sich abzuschwachen Uber Land zog der Sturm dann in den Suden der Insel und erreichte schliesslich am 10 Januar im Sudosten Madagaskars uber den Indischen Ozean Uber Wasser intensivierte sich Chanda leicht doch Windscherung fuhrte dann zu einer Abschwachung Die Struktur des Sturms im nordlichen Halbkreis kollabierte fruh am 11 Januar und das System wurde zu einem aussertropischen System Uber Madagaskar erzeugte Chanda heftige Regenfalle sodass innerhalb von 48 Stunden rund 280 mm Niederschlag verzeichnet wurden 7 Hochwasser und Uberschwemmungen schnitten mehrere Ortschaften von der Aussenwelt ab und zahlreiche Hauser wurden uberflutet In Miandrivazo ertrank mindestens eine Person in den Fluten Subtropische Depression Dando Bearbeiten Subtropische Depression MFR Dauer 11 Januar 16 JanuarIntensitat 45 kn 85 km h 10 minutig 990 hPa Ostlich von Madagaskar bildete sich am 11 Januar eine nichttropische Storung die unter Einfluss des zerfallenden Sturms Chanda am darauffolgenden Tag in eine subtropische Depression uberging Das System behielt zwar die subtropischen Merkmale bei als es in Richtung afrikanisches Festland wanderte entwickelte jedoch am 15 Januar ausreichende Windgeschwindigkeiten sodass die Meteorologen in Madagaskar den Namen Dando zuwiesen der von Tansania vorgeschlagen worden war 8 Am 16 Januar gab das RSMC die letzte Warnung fur das inzwischen zum Resttief abgeschwachte System aus Dieses Resttief zog am 17 Januar uber das Festland wo sich Dando am 18 Januar vollstandig aufloste Dando war der erste tropische oder subtropische Sturm seit dem Tropischen Sturm Domoina 1984 der den Suden von Mosambik traf 9 Schwere Regenfalle uber dem Suden des Landes loste erhebliche Uberschwemmungen aus sodass die Behorden Bewohner hochwassergefahrdeter Gebiete zur Evakuierung aufforderten An der Kuste wurden bis zu sechs Meter hohe Wellen beobachtet wodurch die Fischer am Ausfahren gehindert wurden 10 Vom Sturm verursachte Regenfalle wirkten sich auch auf Teile von Simbabwe und Swasiland aus 11 Hunderte von Touristen im Kruger Nationalpark in Sudafrika waren teilweise abgeschnitten und mindestens 30 Personen mussten ausgeflogen werden weil Sturzfluten Brucken weggespult und zahlreiche Gebaude und Strassen beschadigt hatten 12 13 Mindestens zehn Tote verursachten die Auswirkungen Dandos davon sechs Personen die in der sudafrikanischen Provinz Mpumalanga ertranken nachdem der Olifants River uber die Ufer getreten war 14 15 Schwerer Tropischer Sturm Ethel Bearbeiten Schwerer tropischer Sturm MFR Kategorie 1 Zyklon Dauer 18 Januar 23 JanuarIntensitat 55 kn 100 km h 10 minutig 985 hPa Am 18 Januar begann das RSMC La Reunion mit der Beobachtung einer tropischen Storung die sich nordostlich von Rodrigues entwickelt hatte An dem Tag entwickelte sich das System stetig besser und erhielt nach dem Erreichen des Status eines tropischen Sturmes vom Mauritius Meteorological Service den Namen Ethel Ethel intensivierte sich spat am 19 Januar in einen schweren tropischen Sturm Am nachsten Tag erreichte Ethel eine Starke aquivalent zur Kategorie 1 der Saffir Simpson Hurrikan Windskala doch kuhles Wasser und die fur eine weitere Entwicklung ungunstige Windscherung verhinderten die Intensivierung Ethels Am 22 Januar wurde Ethel zum massigen tropischen Sturm zuruckgestuft Die Konvektion verlagerte sich auf die Sudseite des Zentrums das am 23 Januar seine tropischen Eigenschaften verlor Als Ethel an Rodrigues voruberzog wurden auf der Insel starke Winde und Starkregen mit einer Niederschlagsmenge von 174 mm innerhalb von 24 Stunden aufgezeichnet Auf der Insel kam es zu signifikanten Sachschaden und Storungen im Kommunikationswesen 16 Eine Person starb in einem von dem Sturm verursachten Zwischenfall an einem Stromschlag 17 Intensiver Tropischer Zyklon Funso Bearbeiten Intensiver tropischer Zyklon MFR Kategorie 4 Zyklon Dauer 19 Januar 28 JanuarIntensitat 105 kn 195 km h 10 minutig 936 hPa Am 17 Januar begannen das RSMC und das JTWC mit der Beobachtung eines Tiefdruckgebietes das sich etwa 620 km nordwestlich von Antananarivo Madagaskar in der Strasse von Mosambik gebildet hatte Im Laufe der beiden folgenden Tage intensivierte sich das System aufgrund gunstiger Bedingungen rasch Fruh am 19 Januar erklarte das RSMC das System zur tropischen Depression 08 und kurz darauf stellte das JTWC fest dass das System einminutige Windgeschwindigkeiten eines tropischen Sturmes entwickelte und das System als tropischen Zyklon 08S klassifizierte Das System wurde schliesslich auch vom RSMC zu einem tropischen Sturm hochgestuft und erhielt den Namen Funso Am 20 Januar stufte Meteo France Funso zum tropischen Zyklon auf Der Zyklon zog auf die Kuste von Mosambik zu blieb jedoch uber Wasser und wandte sich nach einer Schleife im Uhrzeigersinn sudwarts Die Nahe zum Festland wo rund drei Millionen Menschen Winden in der Starke eines tropischen Sturmes ausgesetzt waren sorgte am 22 und 23 Januar fur eine leichte Abschwachung doch als sich Funso vom Festland entfernte gewann der Zyklon erneut an Kraft 18 Am 24 Januar intensivierte sich Funso noch ein wenig mehr und setzte seine sud sudostlich gerichte Wanderung fort Eine Eyewall Neubildung fuhrte am 25 Januar zu einer vorubergehenden Abschwachung des Zyklons doch einige Stunden spater stufte Meteo France Funso am Mittag des Tages erneut als intensiven tropischen Zyklon ein 19 Dieser Intensivierung folgte im Tagesverlauf eine weitere Eyewall Neubildung die in der Bildung eines noch grosseren Auges mit einem Durchmesser von 55 km resultierte 20 Durch die Auswirkungen des Zyklons starben auf dem Festland und auf See zahlreiche Menschen In der Nacht zum 18 Januar sank ein Schiff auf dem Weg von Anjouan nach Mayotte mit 54 Personen an Bord in der rauen See die durch den sich entwickelnden Sturm erzeugt wurde Mindestens 15 von ihnen ertranken und Dutzende wurden vermisst 21 Bis zum 24 Januar verzeichneten die mosambikanischen Behorden 25 Tote durch den Zyklon Funso die meisten von ihnen in der im Norden gelegenen Provinz Zambezia vor deren Kuste der Zyklon seine starkste Annaherung an das Festland gemacht hatte 22 Mindestens sieben der Opfer entfielen auf den Distrikt Maganja da Costa und eine weitere auf die Provinzhauptstadt Quelimane Die einzige Strassenverbindung zwischen der Hauptstadt Maputo und dem Norden des Landes wurde durch den Hochwasser fuhrenden Fluss Komati schwer beschadigt 23 Mehr als 56 000 Bewohner des Landes mussten vor Uberschwemmungen fluchten mindestens 70 000 Menschen verloren die Versorgung mit sauberem Trinkwasser Auswirkungen hatte der Sturm auch in Malawi wo 450 Familien im sudlichen Teil des Distriktes Nsanje obdachlos wurden vor allem in Bangula und Phokela Starkregen zerstorte mindestens 320 Hauser und uberschwemmte 125 weitere Die Fluten vernichteten die Ernte wodurch fur die betroffenen Ortschaften die Gefahr einer Hungersnot besteht 24 Intensiver Tropischer Zyklon Giovanna Bearbeiten Intensiver tropischer Zyklon MFR Kategorie 4 Zyklon Dauer 9 Februar 20 FebruarIntensitat 100 kn 185 km h 10 minutig 932 hPa Eine tropische Storung die sich am 7 Februar im sudlichen Indischen Ozean gebildet hatte intensivierte sich und wurde vom RSMC La Reunion am 9 Februar sud sudwestlich von Diego Garcia als tropische Depression 09 eingestuft Das System intensivierte sich am selben Tag zu einem tropischen Sturm und wurde vom JTWC als 12S bezeichnet Das System gewann weiter an Kraft und wurde einige Stunden spater intensivierte sich der Sturm zu einem massigen tropischen Sturm und erhielt den Namen Giovanna Am 10 Februar hielt der Trend zur Intensivierung an und Giovanna verstarkte sich in einen schweren tropischen Sturm Im Tagesverlauf unterlief Giovanna eine explosive Intensivierung in einen intensiven tropischen Zyklon aquivalent zur Kategorie 4 der Saffir Simpson Windskala Schon bald setzte eine zyklische Eyewall Neubildung ein was den Sturm am 11 Februar in einen tropischen Zyklon abschwachte Die Windscherung in der Umgebung Giovannas nahm jedoch ab sodass Giovanna sich am 13 Februar mit einem grosseren Auge erneut in einen intensiven tropischen Zyklon verstarkte Gegen 22 00 Uhr UTC am 13 Februar gelangte Giovanna bei Andovoranto in Madagaskar uber Land Dort schwachte sich das System am 14 Februar sehr rasch in eine Depression uber Land ab Fruh am 15 Februar erreichte Giovanna die Westkuste der Insel und gelangt in die Strasse von Mosambik wo sich der Sturm zu reorganisieren begann Das geschah auch wahrend der Sturm nach Osten wanderte bevor Giovanna eine scharfe Kurve nach links einschlug und drohte nochmal uber Land zu ziehen Dazu kam es aber nicht mehr weil der Sturm vorher aussertropisch wurde Bis zu acht Meter hohe Wellen trafen auf die Kuste von La Reunion wo ein Mann von den Brechern erfasst und auf das Meer hinausgespult wurde Auf Mauritius wurde ein Mann bei einem wetterbedingten Verkehrsunfall getotet Mindestens 16 Personen wurden auf Madagaskar durch die Auswirkungen des Sturmes getotet 65 weitere verletzt Etwa 11 000 Bewohner der Insel wurden obdachlos Massiger Tropischer Sturm Hilwa Bearbeiten Moderater tropischer Sturm MFR Tropischer Sturm Dauer 14 Februar aus australischer Region 22 FebruarIntensitat 40 kn 75 km h 10 minutig 993 hPa Am 5 Februar 2012 bildete sich im sudostlichen Indischen Ozean vor der Sudkuste von Java ein kleiner Streifen von Gewittern der sich schliesslich westlich der Kokosinseln zu einem Tiefdruckgebiet formierte und rasch nach Westen zog Am selben Tag stufte das TCWC in Perth das Tiefdruckgebiet als tropisches Tief ein Das System zog weiter westwarts und organisierte sich dabei zunehmend Am 14 Februar uberquerte das System den 90 ostlichen Langengrad und gelangte somit in den sudwestlichen Indischen Ozean Das RSMC La Reunion klassifizierte das System dann ost sudostlich von Diego Garcia als tropische Depression Das System wurde in dieser Phase vom JTWC bereits als tropischer Sturm 13S eingestuft Das System zog weiter westwarts verlor jedoch ab dem 15 Februar leicht an Kraft Am 17 Februar reorganisierte sich das System Bis zum 20 Februar intensivierte sich das System weiter und erlangte auf seiner weiter westwarts gerichteten Bahn nur langsam einen Zuwachs an geographischer Breite Am 20 Februar um 18 00 Uhr UTC stufte Meteo France das System als massigen tropischen Sturm ein und das Sturm erhielt den Namen Hilwa Im Tagesverlauf wandte sich Hilwa nach Suden doch schwachte Windscherung das System wieder ab Spat am 22 Februar war die Struktur des vollstandig der Scherung zum Opfer gefallen und der Sturm wandelte sich rasch in ein nichttropisches System Diese Entwicklung war am 23 Februar um 00 00 Uhr UTC abgeschlossen und einige Stunden spater gab Meteo France die letzte Warnung zu dem System aus Schwerer Tropischer Sturm Irina Bearbeiten Schwerer tropischer Sturm MFR Tropischer Sturm Dauer 26 Februar 10 MarzIntensitat 50 kn 95 km h 10 minutig 979 hPa Am 22 Februar bildete sich im sudwestlichen Indischen Ozean ein Gebiet gestorten Wetters das sich aufgrund gunstiger Bedingungen und starker Konvektion die sich um das Zirkulationszentrum legte ein Tiefdruckgebiet und am 25 Februar entstand eine tropische Depression Das elfte System der Saison wurde vom RSMC am 26 Februar zum massigen tropischen Sturm hochgestuft und erhielt den Namen Irina Doch schon einige Stunden darauf gelangte Irina im Norden Madagaskars uber Land und schwachte sich innerhalb weniger Stunden in eine Depression uber Land ab Fruh am 28 Februar gelangte Irina im Nordwesten der Insel erneut uber Wasser und begann sich zu reorganisieren doch ein zweiter Landfall verzogerte diese Intensivierung bis das System in der Strasse von Mosambik angelangt war Die in dieser Phase schlechte Organisierung des Systems behinderte jedoch zunachst die Reintensivierung in einen massigen tropischen Sturm zumal die bodennahe Zirkulation ein gutes Stuck westlich der Konvektion verlagert war Irina drehte auf eine sudliche Bahn entlang der Westkuste Madagaskars ein und intensivierte sich langsam Dann zog der Sturm erneut nach Westen und naherte sich der Kuste von Mosambik Fruh am 29 Februar war Irina in der Lage sich ausreichend zu reorganisieren um erneut als massiger tropischer Sturm klassifiziert zu werden und einige Stunden spater klassifizierte das JTWC den Sturm erstmals als Tropischen Zyklon 12S 25 Vor dem Erreichen des afrikanischen Festlandes schwenkte der Sturm jedoch nach Suden Spat am 1 Marz erreichte Irina schliesslich den Status eines schweren tropischen Sturms Einige Stunden spater anderte Irina erneut die Zugrichtung und triftete zwei Tage lang nach Osten Tropische Depression 12 Bearbeiten Tropische Depression MFR Tropischer Sturm Dauer 29 Februar 3 MarzIntensitat 30 kn 55 km h 10 minutig 996 hPa Am 22 Februar bildete sich ein Monsuntrog der mit einem kleinen Tiefdruckgebiet in Verbindung stand in einer Region im zentralen sudlichen Indischen Ozean Wahrend der folgenden Tag driftete das System langsam westwarts und organisierte sich dabei stetig 26 Fruh am 29 Februar stufte das RSMC La Reunion das System das inzwischen einer nach Suden gerichtete Zugbahn eingeschlagen hatte als tropische Storung ein und sechs Stunden spater zu einer tropischen Depression hoch Spat am 29 Februar klassifizierte das JTWC das System als Tropischen Zyclon 15S Einige Stunden spater setzte die Abschwachung des Systems ein da die Windscherung in dem Gebiet zunahm Am 3 Marz fuhrte das System eine zyklonische Schleife aus und drehte dann nach Osten Spat an diesem Tag schwachte sich das System in ein Resttief ab das kurz darauf aussertropisch wurde 27 Schwerer Tropischer Sturm Koji Joni Bearbeiten Schwerer tropischer Sturm MFR Kategorie 1 Zyklon Dauer 8 Marz aus australischer Region 12 MarzIntensitat 55 kn 100 km h 10 minutig 980 hPa Eine Gewitterzone die vom TCWC Perth bereits seit dem 3 Marz uberwacht wurde 28 entwickelte sich am 6 Marz zum Tropischen Tief 15U 29 Es wurde vom JTWC einige Stunden spater als Tropischer Zyklon 16S gekennzeichnet Am Vormittag des 8 Marz intensivierte sich das Tief in einen Kategorie 1 Zyklon und erhielt den Namen Koji Einige Stunden spater uberquerte Koji den 90 ostlichen Langengrad nach Westen und wurde daher vom Mauritius Meteorological Service in Joni umbenannt Wahrend der nachsten Tage organisierte sich Joni doch am 11 Marz begann Windscherung die ausseren Konvektionsbander zu erodieren Starke Windscherung loste am 12 Marz die Konvektion auf der Nordseite vollstandig auf und versetzte die verbleibende Konvektion sudostlich des Zentrums sodass das bodennahe Zirkulationszentrum vollstandig freigestellt wurde In der Folge schwachte sich Joni schnell ab Spat an diesem Tag gab das RSMC Reunion seine letzte Warnung zu Koji Joni aus weil der Sturm sich in ein nichttropisches Tiefdruckgebiet abgeschwacht hatte Schwerer Tropischer Sturm Kuena Bearbeiten Schwerer tropischer Sturm MFR Tropischer Sturm Dauer 5 Juni 7 JuniIntensitat 50 kn 95 km h 10 minutig 990 hPa Am 1 Juni formte sich eine tropische Welle im Sudwestindischen Ozean die am 5 Juni eine tropische Storung wurde Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Storung 640 km entfernt von den Agalega Inseln Spater wurde sie zu einem tropischen Tiefdruckgebiet Am 6 Juni wurde es vom JTWC als Tropischer Zyklon 20S bezeichnet Kurz danach verstarkte sich 20S zu einem massigen tropischen Sturm und bekam den Namen Kuena Spater an diesem Tag schaffte Kuena sogar die Verstarkung zu einem Schweren tropischen Sturm Am 7 Juni loste sich Kuena auch schon so schnell wieder auf wie sie sich gebildet hatte Zeitlicher Uberblick der Saison BearbeitenSturmnamen BearbeitenTropische Wirbelsturme erhalten in diesem Becken einen Namen sofern sie mindestens die Starke eines moderaten tropischen Sturmes erreichen 30 Wenn ein System diese Starke westlich von 55 ostlicher Lange erreicht wird der Name durch das Sub Regional Tropical Cyclone Advisory Centre in Madagaskar zugewiesen erreicht der Sturm diese Starke zwischen 55 und 90 ostlicher Lange ist das Regional Tropical Cyclone Advisory Centre in Mauritius fur die Namensvergabe zustandig 8 Die Namensliste fur die Zyklonsaison im Sudwestindik 2011 2012 wurde durch Meteo France im August 2009 bekanntgegeben 31 Zum letzten Mal gilt wahrend dieser Zyklonsaison die Regel dass aus der australischen Region hereinziehende Sturme durch Mauritius einen neuen Namen erhalten Sturme die aus dem sudwestlichen Indik in das Verantwortungsgebiet des Bureau of Meteorology in Perth ziehen behalten den im sudwestlichen Indik vergebenen Namen Neue Namenslisten werden fur jedes Jahr herausgegeben weswegen von der Liste der Namen tropischer Wirbelsturme keine Namen gestrichen werden 8 Die folgenden Namen wurden fur benannte Sturme benutzt Alenga Benilde Chanda Dando Ethel Funso Giovanna Hilwa Irina Joni KuenaSiehe auch BearbeitenAtlantische Hurrikansaison 2011 2012 Pazifische Hurrikansaison 2011 2012 Pazifische Taifunsaison 2011 2012 Zyklonsaison im Nordindik 2011 2012 Australische Zyklonsaison 2011 2012 Sudpazifische Zyklonsaison 2011 2012Weblinks BearbeitenMeteo France RSMC La Reunion englisch Joint Typhoon Warning Center JTWC englisch World Meteorological Organization englisch Einzelnachweise Bearbeiten Tropical Cyclone 01S Advisory Number 001 Englisch In Joint Typhoon Warning Center United States Navy 5 Dezember 2011 Archiviert vom Original am 5 Dezember 2011 Abgerufen am 5 Dezember 2011 Moderate Tropical Storm Alenga Advisory One Englisch La Reunion 5 Dezember 2011 Archiviert vom Original am 5 Dezember 2011 Abgerufen am 5 Dezember 2011 Severe Tropical Storm Alenga Advisory Two Englisch Meteo France La Reunion 5 Dezember 2011 Archiviert vom Original am 5 Dezember 2011 Abgerufen am 5 Dezember 2011 Moderate Tropical Storm Alenga Advisory Seven Englisch La Reunion 6 Dezember 2011 Archiviert vom Original am 6 Dezember 2011 Abgerufen am 6 Dezember 2011 Tropical Cyclone 01S Alenga Warning Nr 005 Englisch Joint Typhoon Warning Center 7 Dezember 2011 Archiviert vom Original am 7 Dezember 2011 Abgerufen am 7 Dezember 2011 Subtropical Depression 03 Advisory One Englisch La Reunion 19 Dezember 2011 Archiviert vom Original am 20 Dezember 2011 Abgerufen am 21 Dezember 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