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Als Zimmerische Chronik (auch Chronik der Grafen von Zimmern, seltener Zimmernsche Chronik oder Zimmersche Chronik) bezeichnet man ein deutsches Geschichtswerk aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Familienchronik der schwäbischen Herren von Zimmern (seit 1538: Grafen) wurde 1540/1558 bis 1566 von Froben Christoph von Zimmern im Schloss Meßkirch geschrieben.

Handschrift B, aufgeschlagen

Die Chronik ist eine herausragende Quelle zur Kultur des Adels im 16. Jahrhundert, dessen Werten und Familienleben, aber auch zur Volkskultur.

Inhaltsverzeichnis

Illustration der Zimmerischen Chronik, Cod. Don. 580a, Seite 33
Blatt 177 aus der Handschrift A mit eigenhändigen Korrekturen Froben Christophs

Die Zimmerische Chronik unterscheidet sich von anderen zeitgenössischen Adels- und Bistumschroniken (und somit auch vom Werk Wilhelm Werners von Zimmern) dadurch, dass sie über genealogische Aufzählungen von Generationsabfolgen hinausgeht und die beschriebenen Personen als psychologisch differenzierte Persönlichkeiten darstellt. Dies geschieht nicht nur für die Familienmitglieder der Zimmern, sondern auch für benachbarte Adelsgeschlechter: Württemberg, Zollern, Werdenberg, Waldburg, Fürstenberg, Thengen etc. Dabei werden zur Charakterisierung auch, dem literarisch gebildeten zeitgenössischen Leser bekannte, Bilder und Fabeln sowie Fazetien herangezogen. Einige der Berichte erlangen dadurch den Charakter dessen, was wir heute als Urban Legend bezeichnen.

Die Chronik ist überwiegend in der dritten Person erzählt, gelegentlich schleicht sich ein Ich ein. Seit der Monographie von Jenny (1959) gilt Graf Froben Christoph von Zimmern (1519–1566) als Alleinverfasser. Früher galt sein Sekretär Johannes (Hans) Müller († um 1600) als Mitautor, er war aber vermutlich lediglich als Schreiber tätig. Dass die Chronik wesentlich beeinflusst wurde von Froben Christophs Onkel, dem Kammerrichter und Historiker Wilhelm Werner von Zimmern, ist sicherlich richtig. Jedoch zeichnet sich Froben Christophs Werk durch einen eigenständigen Stil und einen völlig anders gelagerten Erzählansatz aus. Eine Unterscheidung in einen wissenschaftlich arbeitenden Onkel und einen dilettierenden Neffen ist daher nicht aufrechtzuerhalten.

Froben Christoph verfasste bereits 1540 den Liber rerum Cimbriacarum. Dieser kann als Vorläufer der Zimmerischen Chronik gelten. Das Original ist nicht erhalten, aber es ist uns durch zwei Abschriften bekannt. Der Inhalt entspricht bereits dem Grundgerüst der späteren Chronik:

  • Cimberndeduktion – Ableitung der Abstammung Zimmerns von den Cimbern
  • Zwangsverpflanzung römischer Adliger in den Schwarzwald durch Karl den Großen, den ersten Zimmern
  • Lücke von 120 Jahren
  • Hunneneinfall 934: Beginn der Stammfolge mit dem siegreichen Helden eines Zweikampfs mit einem hunnischen Riesen (fehlt in der Chronik).
  • Danach lückenlose Auflistung des Namensgerüsts des Stammbaums (Mann, Frau, Kinder)
  • 1104: Sage vom Hirschwunder auf dem Stromberg.
  • Mit Konrad von Reichenau Beginn der historischen Nachrichten.
  • Das Rohrdorfer Erbe, Anfang 14. Jahrhundert, ist die endgültige Abkehr von den Erfindungen.
  • Die Klage über den Unfall der Familie (Werdenbergfehde, Ächtung des Großvaters) 1486, leitet die „Gegenwart“ ein.
  • Der Vater Johannes Werner wird nur mit Namen erwähnt.
  • Der Onkel Gottfried Werner wird mit einem Panegyrikus gewürdigt.
  • Die Ausführungen über Wilhelm Werner sind am ergiebigsten. Froben Christoph zollt ihm Dank für Ratschläge, Unterstützung und Förderung.

Die Zimmerische Chronik ist im Gegensatz zum Liber rerum Cimbriacarum deutlich erzählerischer angelegt, was im Liber rerum nur in der Cimberndeduktion und in der Strombergsage der Fall ist.

Die Schwänke und unterhaltsamen Geschichten werden von Froben Christoph sehr bewusst und zielgerichtet eingesetzt. Sie dienen der Charakterisierung der von ihm beschriebenen Personen anhand literarischer Muster, die dem damaligen Leser sehr wohl bekannt waren.

Das Schloss der Grafen von Zimmern in Meßkirch

Der Zweck der Chronik bestand erstens darin, nach dem Aufstieg des Hauses in den Grafenstand zukünftigen Generationen Belege für die Herkunft und den Besitzstand der Familie zu liefern (vergangene Generationen waren nachlässig in der Bewahrung von Dokumenten; noch Gottfried Werner ließ es zu, dass aus alten Pergamenten Leim gesiedet wurde). Zweitens sollten die Handlungen der zimmerischen Vorfahren als Anweisung für zukünftige Mitglieder des Hauses Zimmern dienen. Deshalb durchzieht die Verurteilung verschwenderischen Verhaltens und des Verkaufs zimmerischen Gutes einerseits und das Lob der Besitzmehrung andererseits wie ein roter Faden die Chronik. Der Dienst für mächtigere Herrscherhäuser, z. B. Österreich oder Württemberg, wird verurteilt; er war meist im Nachhinein mit Nachteilen für das Haus Zimmern verbunden. Beispiele aus anderen Adelshäusern werden einzig aus diesem Gesichtspunkt ebenfalls herangezogen.

Die Chronik ist in zwei Handschriften überliefert:

  • Hs. 580: Zwei, im Jahre 1792 getrennte, papierne Foliobände, im ersten die Seiten 1 bis 802, im zweiten die Seiten 803 bis 1567. Die Bände sind mit 41 Wappenbildern, einem Bannerträger und drei Schmuckseiten mit Ornamentranken bebildert. Der Haupttext der Chronik reicht bis Seite 1181. Bis Seite 1557 folgen Nachträge, bis Seite 1567 schließt sich ein Literaturverzeichnis an. In der Sekundärliteratur werden die Foliobände oft auch als Handschriften B1 und B2 bezeichnet.
  • Hs. 581: Eine Pergamenthandschrift, 296 Blatt, in alter Foliierung, geschrieben von der Hand des Sekretärs Hans Müller aus Meßkirch, mit Korrekturen von Graf Froben Christoph von Zimmern versehen. Der Band wurde verstümmelt, alle Illustrationen bis auf ein Wappenbild herausgeschnitten und eine Anzahl Blätter durchgerissen oder entfernt. In der Sekundärliteratur oft auch als Handschrift A bezeichnet.

Anhand von Schriftvergleichen konnten in den Handschriften drei Schreiber nachgewiesen werden. Den Schwerpunkt nimmt hier der seit 1552 im Dienste Gottfried Werners von Zimmer nachweisbare Schreiber Hans Müller ein. Die Hälfte der Nachträge stammen von der Hand eines unbekannten Schreibers und die umfangreichen Korrekturvermerke, insbesondere in der Handschrift A, stammen von Froben Christoph von Zimmern selbst. Eine Verfasserschaft Hans Müllers lässt sich aber daraus nicht ableiten.

Gerhard Wolf leitet aus Hinweisen aus der Chronik den Beginn der Niederschrift von Handschrift A auf das Jahr 1554 zurück (1604 Jahre seit der Niederschrift des „De Bello Gallico“ (ZC, Band I, S. 33)) und sieht dies auch logisch in die Biografie Froben Christophs eingereiht. (1549, Geburt des Stammhalters Wilhelm, dadurch auch stärkere Förderung durch den Onkel Gottfried Werner, für den Froben quasi ein Adoptivsohn geworden war und der nun, nach einer Zeit der Enttäuschung über das Fehlen eigener Söhne, wieder dynastisch zu denken begann und nach dessen Tod im Jahr 1554 Froben Christoph die notwendige Unabhängigkeit bescherte, seine historischen Interessen zu verfolgen). Die Handschrift A, aufwändig auf Pergament geschrieben, war zunächst sicherlich als Reinschrift geplant. Mit der Beschäftigung mit dem Stoff wuchs aber die Zahl der notwendigen Korrekturen und Nachträge, sodass eine Neufassung in Angriff genommen wurde. Den Beginn dieser Niederschrift von Handschrift B datiert Wolf, wiederum aus dem Rückschluss einer Textstelle in B, die in A nicht mehr vorhanden war (die Zerstörung eines Bildteppichs im Kloster Ettenheimmünster vor 40 Jahren im Bauernkrieg, ZC, Band I, S. 65), auf 1564/65.

Die Abschrift von A und die Erstellung von Nachträgen erfolgten parallel, was aus der Abnahme der Anzahl der Nachträge zum Ende der Chronik geschlossen werden kann. Die Erstellung einer endgültigen Niederschrift wurde durch Froben Christophs Tod im November 1566 verhindert. Geschrieben wurde die Chronik in der Kanzlei Froben Christophs in Meßkirch, der Residenz der Grafen von Zimmern. Burg Wildenstein als möglicher Entstehungsort entspricht wohl eher einem neuzeitlichen romantisierenden Wunschdenken.

Froben Christoph hinterließ neben acht Töchtern mit Wilhelm von Zimmern nur einen männlichen Erben. Dieser verkaufte bzw. verschenkte bereits zu Lebzeiten die wertvolle Wunderkammer (aus dem Stammsitz Burg Herrenzimmern) Wilhelm Werners von Zimmern an Ferdinand II. Sie bildete den Grundstock der Ambraser Sammlung. 1594 verstarb Wilhelm kinderlos, das Geschlecht der Zimmern erlosch. Das Ziel der Chronik wurde bereits nach einer Generation verfehlt.

Die Chronik verblieb nach Graf Wilhelms Ausverkauf an Ferdinand II. in Familienbesitz. Nach dem Tod Wilhelms scheint die helfensteinische Familie der zweitältesten Schwester Apollonia in der besten ökonomischen Verfassung gewesen zu sein. Beim Erbgang 1596 übernahmen sie den Familienbesitz in Meßkirch und Wildenstein, die übrigen Erben wurden mit 400.000 Gulden abgefunden. Ein Teil des literarischen Nachlasses kam zwar auch über die jüngere Schwester Kunigunde an die Familie der Königsegger nach Aulendorf, Wolf weist aber logisch darauf hin, dass die Chronik, deren Inhalt ja auch eine Dokumentation der Zimmerischen Besitzverhältnisse darstellt, bei den Haupterben verblieben sein muss. Ein früherer Übergang, zumindest der Handschrift A an Fürstenberg über die Schwester Anna ist ebenfalls möglich. Diese hatte den Nonnen des Klosters Frauenalb Informationen aus einem „uhralten … Buch“ übermittelt, die sich auch in der Chronik wieder finden.

Der verbleibende Teil der Zimmerischen Bibliothek befand sich bis 1768 in Meßkirch und wurde erst dann nach Donaueschingen verbracht. Im dabei aufgestellten Inventar ist die Chronik aber nicht aufgeführt. Sie ist dennoch kurz nach diesem Zeitpunkt in der Donaueschinger Hofbibliothek nachweisbar.

Leihschein der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek für Handschrift 580

Nach ihrer Wiederentdeckung um 1776 durch den Hofkammerrat und Archivar Carl Joseph Doepfer erlangte sie durch Joseph von Laßberg Anfang des 19. Jahrhunderts Bekanntheit in literarischen wie historischen Kreisen. Laßberg verwendete Teile daraus in seinem „Liedersaale“. Sein Freund Joseph Albrecht von Ittner zog ebenfalls Stoffe für seine Erzählungen aus der Chronik. Ebenfalls auf Vermittlung Laßbergs verwendete Friedrich Heinrich von der Hagen (1838) Teile daraus in seiner Geschichte der Minnesänger und Joseph Eiselein in seiner Sprichwörtersammlung. Sowohl Ernst Münch für seine „Geschichte des Hauses Fürstenberg“ (1829) als auch Krieg von Hochfelden für die „Geschichte der Grafen von Eberstein in Schwaben“ (1836) und Johann Nepomuk Vanotti in der „Geschichte der Grafen von Montfort und Werdenberg“ (1845) griffen auf die Chronik zurück. Heinrich Ruckgaber schrieb daraus seine „Geschichte der Grafen von Zimmern“ (1840). Ludwig Uhland zog sie als Quelle für seine Sagensammlung heran.

Die Manuskripte befanden sich bis 1993 in der Hofbibliothek Donaueschingen und kamen von dort in die Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart.

Karl August Barack edierte im Rahmen der Bibliothek des Litterarischen Vereins in Stuttgart die Chronik zum ersten Mal 1869 (Bände der Reihe 91 bis 94), eine neue verbesserte Ausgabe erschien von ihm 1882 (nachgedruckt 1932 durch den F. W. Hendel Verlag und herausgegeben von Paul Herrmann). Das Verdienst Baracks liegt darin, die Chronik in ihrer Gesamtheit erstmals einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Alle späteren Veröffentlichungen sind lediglich zumeist auf die Schwänke und Sagen begrenzte Auszüge, die darüber hinaus in die heutige Sprache übersetzt wurden.

Baracks Edition enthält ein umfangreiches Personen- und Ortsverzeichnis. Das ebenfalls sehr umfangreiche Wörterverzeichnis stellt den Stand der Mitte des 16. Jahrhunderts in Meßkirch verwendeten Kanzleisprache dar, die als eine Art Hochschwäbisch bezeichnet werden kann. Die Biografie Froben Christophs bedenkend, der sich diese Sprache erst mit 24 Jahren voll aneignen konnte, sollten aber Einflüsse des kurmainzischen Fränkisch seiner Jugend in Mespelbrunn und Aschaffenburg sowie die Sprache des kaiserlichen Kammergerichts in Speyer nicht ausgeschlossen werden.

Barack wollte die unvollendete Chronik in einer – Baracks Ansicht nach – von Froben Christoph gedachten Form rekonstruieren, indem er spätere „Nachträge“ an ihren „gedachten“ Platz einfügte. Dadurch entsteht oft der Eindruck der Langatmigkeit und des häufigen Abschweifens vom Thema und möglicherweise auch der Eindruck, es handele sich mehr um eine Schwanksammlung als um ein historisches Werk. Auch wurden logische Zusammenhänge dadurch so auseinandergerissen, dass sie sich dem heutigen Leser nicht mehr erschließen.

In den 1960er Jahren begann Hansmartin Decker-Hauff in Zusammenarbeit mit Rudolf Seigel (der die Hauptarbeit leistete, während Decker-Hauff erläuternde Randbemerkungen beitrug) mit einer Neuedition, die unvollendet blieb. Diese orientierte sich an der Handschrift B1 und B2. Es war geplant, die Nachträge als solche auch am Schluss des Werkes zu veröffentlichen. Die Chronik gewann dadurch an Lesbarkeit.

  1. Google Buchsuche online, Wilhelm Kosch: Deutsches Literatur-Lexikon: Das 20. Jahrhundert Sp. 273-274
  2. im Kapitel über die Ermordung von Andreas von Sonnenberg (Zimmerische Chronik, Band 2, S. 235–246) werden nach der Erklärung, dass Graf Felix von Werdenberg eine Heirat seiner Schwester mit Andreas von Sonnenberg verhindert hat (S. 236, Zeile 20–22), fünf unterschiedliche Einschübe vorgenommen. Später (S. 241, Zeile 34 ff) wird dann, für den heutigen Leser unvermittelt, mit den Worten „Aus solcher ursach…“ erklärt, wie Andreas von Sonnenberg auf der Hochzeit Herzogs Ulrichs von Württemberg, Felix von Werdenberg öffentlich beleidigt, was später zum Rachemord des Werdenbergers an Andreas von Sonnenberg führte
  • Zimmerische Chronik. Hrsg. von Karl August Barack. Stuttgart 1869 (4 Bde.), veraltet.
  • Zimmerische Chronik. Hrsg. von Karl August Barack. 2. Aufl., Mohr, Freiburg 1881–1882 (4 Bde.), maßgeblich. (Bd. 1, Bd. 2, Bd. 3, Bd. 4 im Internet Archive)
  • Zimmersche Chronik. Nach der Ausgabe von Barack hrsg. von Paul Hermann. Hendel, Meersburg und Leipzig 1932 (4 Bde.), Nachdruck der Barackschen 2. Auflage.
  • Die Chronik der Grafen von Zimmern. Handschriften 580 und 581 der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen. Hrsg. von Hansmartin Decker-Hauff unter Mitarbeit von Rudolf Seigel. Thorbecke, Konstanz 1964–1972 (3 Bde.), unvollständig.

Auswahlausgaben und Bearbeitungen

  • Bernhard Ihringer (Hrsg.): Aus der Chronika derer von Zimmern. Historien und Kuriosa aus sechs Jahrhunderten deutschen Lebens (= Lebensdokumente vergangener Jahrhunderte. Bd. 3). Langewiesche-Brandt, Ebenhausen und Leipzig 1911 (online).
  • Johannes Buehler (Hrsg.): Wappen, Becher, Liebesspiel. Die Chronik der Grafen von Zimmern 1288-1566. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1940 (Nachdruck 1988).
  • Walther Frick: Es war so ganz anders. Geschichten aus der Zimmern'schen Chronik. Geiger, Horb 1988, ISBN 3-89264-260-5.
  • Gunter Haug: Von Rittern, Bauern und Gespenstern. Geschichten aus der Chronik der Grafen von Zimmern. Gmeiner, Meßkirch 1996, ISBN 3-926633-34-4.
  • Gunter Haug: Die Welt ist die Welt. Noch mehr Geschichten aus der Chronik der Grafen von Zimmern. Gmeiner, Meßkirch 1997, ISBN 3-926633-37-9.
  • Erica Bastress-Dukehart: The Zimmern chronicle. Nobility, memory, and self-representation in sixteenth-century Germany. Ashgate, Aldershot 2002 ISBN 0-7546-0342-3. (Besprechung)
  • Casimir Bumiller, Bernhard Rüth, Edwin Ernst Weber (Hrsg.): Mäzene, Sammler, Chronisten. Die Grafen von Zimmern und die Kultur des schwäbischen Adels. Belser, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7630-2625-8, doi:10.15463/rec.reg.1466502917 (Besprechung – Katalog zur Ausstellung 15.7. – 16.9.2012, Kreisgalerie Schloss Meßkirch und 30.9. – 2.12.2012 Dominikanermuseum Rottweil).
  • Otto Franklin: Die freien Herren und Grafen von Zimmern. Beiträge zur Rechtsgeschichte nach der Zimmerischen Chronik. Mohr, Freiburg 1884.
  • Judith J. Hurwich: Noble Strategies: Marriage and Sexuality in the Zimmern Chronicle. Pennsylvania State University Press, University Park 2006, ISBN 978-1-931112-59-8.
  • Beat Rudolf Jenny: Graf Froben Christoph von Zimmern. Geschichtsschreiber, Erzähler, Landesherr. Ein Beitrag zur Geschichte des Humanismus in Schwaben. Thorbecke, Lindau und Konstanz 1959.
  • Gerhard Wolf: Von der Chronik zum Weltbuch. Sinn und Anspruch südwestdeutscher Hauschroniken am Ausgang des Mittelalters. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2002 ISBN 3-11-016805-7. (Google Books; Besprechung)
Wikisource: Zimmerische Chronik – Quellen und Volltexte
Commons: Zimmerische Chronik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Zimmerische Chronik deutsches Geschichtswerk aus der Mitte des 16 Jahrhunderts die Familienchronik der schwabischen Herren von Zimmern Sprache Beobachten Bearbeiten Als Zimmerische Chronik auch Chronik der Grafen von Zimmern seltener Zimmernsche Chronik oder Zimmersche Chronik bezeichnet man ein deutsches Geschichtswerk aus der Mitte des 16 Jahrhunderts Die Familienchronik der schwabischen Herren von Zimmern seit 1538 Grafen wurde 1540 1558 bis 1566 von Froben Christoph von Zimmern im Schloss Messkirch geschrieben Handschrift B aufgeschlagen Die Chronik ist eine herausragende Quelle zur Kultur des Adels im 16 Jahrhundert dessen Werten und Familienleben aber auch zur Volkskultur Inhaltsverzeichnis 1 Inhalt 2 Uberlieferung und Editionsgeschichte 3 Anmerkungen 4 Ausgaben 5 Literatur 6 WeblinksInhalt Bearbeiten Illustration der Zimmerischen Chronik Cod Don 580a Seite 33 Blatt 177 aus der Handschrift A mit eigenhandigen Korrekturen Froben Christophs Die Zimmerische Chronik unterscheidet sich von anderen zeitgenossischen Adels und Bistumschroniken und somit auch vom Werk Wilhelm Werners von Zimmern dadurch dass sie uber genealogische Aufzahlungen von Generationsabfolgen hinausgeht und die beschriebenen Personen als psychologisch differenzierte Personlichkeiten darstellt Dies geschieht nicht nur fur die Familienmitglieder der Zimmern sondern auch fur benachbarte Adelsgeschlechter Wurttemberg Zollern Werdenberg Waldburg Furstenberg Thengen etc Dabei werden zur Charakterisierung auch dem literarisch gebildeten zeitgenossischen Leser bekannte Bilder und Fabeln sowie Fazetien herangezogen Einige der Berichte erlangen dadurch den Charakter dessen was wir heute als Urban Legend bezeichnen Die Chronik ist uberwiegend in der dritten Person erzahlt gelegentlich schleicht sich ein Ich ein Seit der Monographie von Jenny 1959 gilt Graf Froben Christoph von Zimmern 1519 1566 als Alleinverfasser Fruher galt sein Sekretar Johannes Hans Muller um 1600 als Mitautor er war aber vermutlich lediglich als Schreiber tatig Dass die Chronik wesentlich beeinflusst wurde von Froben Christophs Onkel dem Kammerrichter und Historiker Wilhelm Werner von Zimmern ist sicherlich richtig Jedoch zeichnet sich Froben Christophs Werk durch einen eigenstandigen Stil und einen vollig anders gelagerten Erzahlansatz aus Eine Unterscheidung in einen wissenschaftlich arbeitenden Onkel und einen dilettierenden Neffen ist daher nicht aufrechtzuerhalten Froben Christoph verfasste bereits 1540 den Liber rerum Cimbriacarum Dieser kann als Vorlaufer der Zimmerischen Chronik gelten Das Original ist nicht erhalten aber es ist uns durch zwei Abschriften bekannt Der Inhalt entspricht bereits dem Grundgerust der spateren Chronik Cimberndeduktion Ableitung der Abstammung Zimmerns von den Cimbern Zwangsverpflanzung romischer Adliger in den Schwarzwald durch Karl den Grossen den ersten Zimmern Lucke von 120 Jahren Hunneneinfall 934 Beginn der Stammfolge mit dem siegreichen Helden eines Zweikampfs mit einem hunnischen Riesen fehlt in der Chronik Danach luckenlose Auflistung des Namensgerusts des Stammbaums Mann Frau Kinder 1104 Sage vom Hirschwunder auf dem Stromberg Mit Konrad von Reichenau Beginn der historischen Nachrichten Das Rohrdorfer Erbe Anfang 14 Jahrhundert ist die endgultige Abkehr von den Erfindungen Die Klage uber den Unfall der Familie Werdenbergfehde Achtung des Grossvaters 1486 leitet die Gegenwart ein Der Vater Johannes Werner wird nur mit Namen erwahnt Der Onkel Gottfried Werner wird mit einem Panegyrikus gewurdigt Die Ausfuhrungen uber Wilhelm Werner sind am ergiebigsten Froben Christoph zollt ihm Dank fur Ratschlage Unterstutzung und Forderung Die Zimmerische Chronik ist im Gegensatz zum Liber rerum Cimbriacarum deutlich erzahlerischer angelegt was im Liber rerum nur in der Cimberndeduktion und in der Strombergsage der Fall ist Die Schwanke und unterhaltsamen Geschichten werden von Froben Christoph sehr bewusst und zielgerichtet eingesetzt Sie dienen der Charakterisierung der von ihm beschriebenen Personen anhand literarischer Muster die dem damaligen Leser sehr wohl bekannt waren Das Schloss der Grafen von Zimmern in Messkirch Der Zweck der Chronik bestand erstens darin nach dem Aufstieg des Hauses in den Grafenstand zukunftigen Generationen Belege fur die Herkunft und den Besitzstand der Familie zu liefern vergangene Generationen waren nachlassig in der Bewahrung von Dokumenten noch Gottfried Werner liess es zu dass aus alten Pergamenten Leim gesiedet wurde Zweitens sollten die Handlungen der zimmerischen Vorfahren als Anweisung fur zukunftige Mitglieder des Hauses Zimmern dienen Deshalb durchzieht die Verurteilung verschwenderischen Verhaltens und des Verkaufs zimmerischen Gutes einerseits und das Lob der Besitzmehrung andererseits wie ein roter Faden die Chronik Der Dienst fur machtigere Herrscherhauser z B Osterreich oder Wurttemberg wird verurteilt er war meist im Nachhinein mit Nachteilen fur das Haus Zimmern verbunden Beispiele aus anderen Adelshausern werden einzig aus diesem Gesichtspunkt ebenfalls herangezogen Uberlieferung und Editionsgeschichte BearbeitenDie Chronik ist in zwei Handschriften uberliefert Hs 580 Zwei im Jahre 1792 getrennte papierne Foliobande im ersten die Seiten 1 bis 802 im zweiten die Seiten 803 bis 1567 Die Bande sind mit 41 Wappenbildern einem Bannertrager und drei Schmuckseiten mit Ornamentranken bebildert Der Haupttext der Chronik reicht bis Seite 1181 Bis Seite 1557 folgen Nachtrage bis Seite 1567 schliesst sich ein Literaturverzeichnis an In der Sekundarliteratur werden die Foliobande oft auch als Handschriften B1 und B2 bezeichnet Hs 581 Eine Pergamenthandschrift 296 Blatt in alter Foliierung geschrieben von der Hand des Sekretars Hans Muller aus Messkirch mit Korrekturen von Graf Froben Christoph von Zimmern versehen Der Band wurde verstummelt alle Illustrationen bis auf ein Wappenbild herausgeschnitten und eine Anzahl Blatter durchgerissen oder entfernt In der Sekundarliteratur oft auch als Handschrift A bezeichnet Anhand von Schriftvergleichen konnten in den Handschriften drei Schreiber nachgewiesen werden Den Schwerpunkt nimmt hier der seit 1552 im Dienste Gottfried Werners von Zimmer nachweisbare Schreiber Hans Muller ein Die Halfte der Nachtrage stammen von der Hand eines unbekannten Schreibers und die umfangreichen Korrekturvermerke insbesondere in der Handschrift A stammen von Froben Christoph von Zimmern selbst Eine Verfasserschaft Hans Mullers lasst sich aber daraus nicht ableiten Gerhard Wolf leitet aus Hinweisen aus der Chronik den Beginn der Niederschrift von Handschrift A auf das Jahr 1554 zuruck 1604 Jahre seit der Niederschrift des De Bello Gallico ZC Band I S 33 und sieht dies auch logisch in die Biografie Froben Christophs eingereiht 1549 Geburt des Stammhalters Wilhelm dadurch auch starkere Forderung durch den Onkel Gottfried Werner fur den Froben quasi ein Adoptivsohn geworden war und der nun nach einer Zeit der Enttauschung uber das Fehlen eigener Sohne wieder dynastisch zu denken begann und nach dessen Tod im Jahr 1554 Froben Christoph die notwendige Unabhangigkeit bescherte seine historischen Interessen zu verfolgen Die Handschrift A aufwandig auf Pergament geschrieben war zunachst sicherlich als Reinschrift geplant Mit der Beschaftigung mit dem Stoff wuchs aber die Zahl der notwendigen Korrekturen und Nachtrage sodass eine Neufassung in Angriff genommen wurde Den Beginn dieser Niederschrift von Handschrift B datiert Wolf wiederum aus dem Ruckschluss einer Textstelle in B die in A nicht mehr vorhanden war die Zerstorung eines Bildteppichs im Kloster Ettenheimmunster vor 40 Jahren im Bauernkrieg ZC Band I S 65 auf 1564 65 Die Abschrift von A und die Erstellung von Nachtragen erfolgten parallel was aus der Abnahme der Anzahl der Nachtrage zum Ende der Chronik geschlossen werden kann Die Erstellung einer endgultigen Niederschrift wurde durch Froben Christophs Tod im November 1566 verhindert Geschrieben wurde die Chronik in der Kanzlei Froben Christophs in Messkirch der Residenz der Grafen von Zimmern Burg Wildenstein als moglicher Entstehungsort entspricht wohl eher einem neuzeitlichen romantisierenden Wunschdenken Froben Christoph hinterliess neben acht Tochtern mit Wilhelm von Zimmern nur einen mannlichen Erben Dieser verkaufte bzw verschenkte bereits zu Lebzeiten die wertvolle Wunderkammer aus dem Stammsitz Burg Herrenzimmern Wilhelm Werners von Zimmern an Ferdinand II Sie bildete den Grundstock der Ambraser Sammlung 1594 verstarb Wilhelm kinderlos das Geschlecht der Zimmern erlosch Das Ziel der Chronik wurde bereits nach einer Generation verfehlt Die Chronik verblieb nach Graf Wilhelms Ausverkauf an Ferdinand II in Familienbesitz Nach dem Tod Wilhelms scheint die helfensteinische Familie der zweitaltesten Schwester Apollonia in der besten okonomischen Verfassung gewesen zu sein Beim Erbgang 1596 ubernahmen sie den Familienbesitz in Messkirch und Wildenstein die ubrigen Erben wurden mit 400 000 Gulden abgefunden Ein Teil des literarischen Nachlasses kam zwar auch uber die jungere Schwester Kunigunde an die Familie der Konigsegger nach Aulendorf Wolf weist aber logisch darauf hin dass die Chronik deren Inhalt ja auch eine Dokumentation der Zimmerischen Besitzverhaltnisse darstellt bei den Haupterben verblieben sein muss Ein fruherer Ubergang zumindest der Handschrift A an Furstenberg uber die Schwester Anna ist ebenfalls moglich Diese hatte den Nonnen des Klosters Frauenalb Informationen aus einem uhralten Buch ubermittelt die sich auch in der Chronik wieder finden Der verbleibende Teil der Zimmerischen Bibliothek befand sich bis 1768 in Messkirch und wurde erst dann nach Donaueschingen verbracht Im dabei aufgestellten Inventar ist die Chronik aber nicht aufgefuhrt Sie ist dennoch kurz nach diesem Zeitpunkt in der Donaueschinger Hofbibliothek nachweisbar Leihschein der Furstlich Furstenbergischen Hofbibliothek fur Handschrift 580 Nach ihrer Wiederentdeckung um 1776 durch den Hofkammerrat und Archivar Carl Joseph Doepfer erlangte sie durch Joseph von Lassberg Anfang des 19 Jahrhunderts Bekanntheit in literarischen wie historischen Kreisen Lassberg verwendete Teile daraus in seinem Liedersaale Sein Freund Joseph Albrecht von Ittner zog ebenfalls Stoffe fur seine Erzahlungen aus der Chronik Ebenfalls auf Vermittlung Lassbergs verwendete Friedrich Heinrich von der Hagen 1838 Teile daraus in seiner Geschichte der Minnesanger und Joseph Eiselein in seiner Sprichwortersammlung Sowohl Ernst Munch fur seine Geschichte des Hauses Furstenberg 1829 als auch Krieg von Hochfelden fur die Geschichte der Grafen von Eberstein in Schwaben 1836 und Johann Nepomuk Vanotti in der Geschichte der Grafen von Montfort und Werdenberg 1845 griffen auf die Chronik zuruck Heinrich Ruckgaber schrieb daraus seine Geschichte der Grafen von Zimmern 1840 Ludwig Uhland zog sie als Quelle fur seine Sagensammlung heran Die Manuskripte befanden sich bis 1993 in der Hofbibliothek Donaueschingen und kamen von dort in die Wurttembergische Landesbibliothek in Stuttgart Karl August Barack edierte im Rahmen der Bibliothek des Litterarischen Vereins in Stuttgart die Chronik zum ersten Mal 1869 Bande der Reihe 91 bis 94 eine neue verbesserte Ausgabe erschien von ihm 1882 nachgedruckt 1932 durch den F W Hendel Verlag und herausgegeben von Paul Herrmann 1 Das Verdienst Baracks liegt darin die Chronik in ihrer Gesamtheit erstmals einer breiteren Offentlichkeit zuganglich gemacht zu haben Alle spateren Veroffentlichungen sind lediglich zumeist auf die Schwanke und Sagen begrenzte Auszuge die daruber hinaus in die heutige Sprache ubersetzt wurden Baracks Edition enthalt ein umfangreiches Personen und Ortsverzeichnis Das ebenfalls sehr umfangreiche Worterverzeichnis stellt den Stand der Mitte des 16 Jahrhunderts in Messkirch verwendeten Kanzleisprache dar die als eine Art Hochschwabisch bezeichnet werden kann Die Biografie Froben Christophs bedenkend der sich diese Sprache erst mit 24 Jahren voll aneignen konnte sollten aber Einflusse des kurmainzischen Frankisch seiner Jugend in Mespelbrunn und Aschaffenburg sowie die Sprache des kaiserlichen Kammergerichts in Speyer nicht ausgeschlossen werden Barack wollte die unvollendete Chronik in einer Baracks Ansicht nach von Froben Christoph gedachten Form rekonstruieren indem er spatere Nachtrage an ihren gedachten Platz einfugte Dadurch entsteht oft der Eindruck der Langatmigkeit und des haufigen Abschweifens vom Thema und moglicherweise auch der Eindruck es handele sich mehr um eine Schwanksammlung als um ein historisches Werk Auch wurden logische Zusammenhange dadurch so auseinandergerissen dass sie sich dem heutigen Leser nicht mehr erschliessen 2 In den 1960er Jahren begann Hansmartin Decker Hauff in Zusammenarbeit mit Rudolf Seigel der die Hauptarbeit leistete wahrend Decker Hauff erlauternde Randbemerkungen beitrug mit einer Neuedition die unvollendet blieb Diese orientierte sich an der Handschrift B1 und B2 Es war geplant die Nachtrage als solche auch am Schluss des Werkes zu veroffentlichen Die Chronik gewann dadurch an Lesbarkeit Anmerkungen Bearbeiten Google Buchsuche online Wilhelm Kosch Deutsches Literatur Lexikon Das 20 Jahrhundert Sp 273 274 im Kapitel uber die Ermordung von Andreas von Sonnenberg Zimmerische Chronik Band 2 S 235 246 werden nach der Erklarung dass Graf Felix von Werdenberg eine Heirat seiner Schwester mit Andreas von Sonnenberg verhindert hat S 236 Zeile 20 22 funf unterschiedliche Einschube vorgenommen Spater S 241 Zeile 34 ff wird dann fur den heutigen Leser unvermittelt mit den Worten Aus solcher ursach erklart wie Andreas von Sonnenberg auf der Hochzeit Herzogs Ulrichs von Wurttemberg Felix von Werdenberg offentlich beleidigt was spater zum Rachemord des Werdenbergers an Andreas von Sonnenberg fuhrteAusgaben BearbeitenZimmerische Chronik Hrsg von Karl August Barack Stuttgart 1869 4 Bde veraltet Zimmerische Chronik Hrsg von Karl August Barack 2 Aufl Mohr Freiburg 1881 1882 4 Bde massgeblich Bd 1 Bd 2 Bd 3 Bd 4 im Internet Archive Zimmersche Chronik Nach der Ausgabe von Barack hrsg von Paul Hermann Hendel Meersburg und Leipzig 1932 4 Bde Nachdruck der Barackschen 2 Auflage Die Chronik der Grafen von Zimmern Handschriften 580 und 581 der Furstlich Furstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen Hrsg von Hansmartin Decker Hauff unter Mitarbeit von Rudolf Seigel Thorbecke Konstanz 1964 1972 3 Bde unvollstandig Auswahlausgaben und Bearbeitungen Bernhard Ihringer Hrsg Aus der Chronika derer von Zimmern Historien und Kuriosa aus sechs Jahrhunderten deutschen Lebens Lebensdokumente vergangener Jahrhunderte Bd 3 Langewiesche Brandt Ebenhausen und Leipzig 1911 online Johannes Buehler Hrsg Wappen Becher Liebesspiel Die Chronik der Grafen von Zimmern 1288 1566 Societats Verlag Frankfurt am Main 1940 Nachdruck 1988 Walther Frick Es war so ganz anders Geschichten aus der Zimmern schen Chronik Geiger Horb 1988 ISBN 3 89264 260 5 Gunter Haug Von Rittern Bauern und Gespenstern Geschichten aus der Chronik der Grafen von Zimmern Gmeiner Messkirch 1996 ISBN 3 926633 34 4 Gunter Haug Die Welt ist die Welt Noch mehr Geschichten aus der Chronik der Grafen von Zimmern Gmeiner Messkirch 1997 ISBN 3 926633 37 9 Literatur BearbeitenErica Bastress Dukehart The Zimmern chronicle Nobility memory and self representation in sixteenth century Germany Ashgate Aldershot 2002 ISBN 0 7546 0342 3 Besprechung Casimir Bumiller Bernhard Ruth Edwin Ernst Weber Hrsg Mazene Sammler Chronisten Die Grafen von Zimmern und die Kultur des schwabischen Adels Belser Stuttgart 2012 ISBN 978 3 7630 2625 8 doi 10 15463 rec reg 1466502917 Besprechung Katalog zur Ausstellung 15 7 16 9 2012 Kreisgalerie Schloss Messkirch und 30 9 2 12 2012 Dominikanermuseum Rottweil Otto Franklin Die freien Herren und Grafen von Zimmern Beitrage zur Rechtsgeschichte nach der Zimmerischen Chronik Mohr Freiburg 1884 Judith J Hurwich Noble Strategies Marriage and Sexuality in the Zimmern Chronicle Pennsylvania State University Press University Park 2006 ISBN 978 1 931112 59 8 Beat Rudolf Jenny Graf Froben Christoph von Zimmern Geschichtsschreiber Erzahler Landesherr Ein Beitrag zur Geschichte des Humanismus in Schwaben Thorbecke Lindau und Konstanz 1959 Gerhard Wolf Von der Chronik zum Weltbuch Sinn und Anspruch sudwestdeutscher Hauschroniken am Ausgang des Mittelalters Walter de Gruyter Berlin New York 2002 ISBN 3 11 016805 7 Google Books Besprechung Weblinks Bearbeiten Wikisource Zimmerische Chronik Quellen und Volltexte Commons Zimmerische Chronik Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Digitalisat von Hs 580 Digitalisat von Hs 581Normdaten Werk GND 4079511 1 OGND AKS LCCN n2002022659 VIAF 175522698 Anmerkung Weiterer GND Eintrag 4542772 0 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Zimmerische Chronik amp oldid 218799323, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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