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Die politische Haltung der Zeitung gilt als liberal beziehungsweise linksliberal. Sie pflegt die Debatte. Bei kontroversen Themen werden zur unabhängigen Meinungsbildung des Lesers zuweilen auch unterschiedliche Positionen gegenübergestellt. Sie wird von Journalisten als eines der deutschsprachigen Leitmedien eingestuft.

Anfang der neunziger Jahre betrug die verkaufte Auflage der Wochenzeitung über 500.000 Exemplare, sank aber nach dem Start der linksliberalen Wochenzeitung Die Woche auf 460.000 Exemplare im Jahr 1997. Sie beträgt gegenwärtig 610.576 Exemplare. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 77,9 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage
Entwicklung der Abonnentenzahlen

Die erste Ausgabe der Zeitung erschien am 21. Februar 1946 in einer Auflage von 25.000 Exemplaren als Blatt der sogenannten Lizenzpresse. Sie umfasste acht Seiten und kostete 40 Pfennig. Sie wurde „veröffentlicht unter Zulassung Nr. 6 der Militärregierung“ der Briten.

Das Logo am Hamburger Helmut-Schmidt-Haus
Marion Dönhoff, Bernhard zur Lippe-Biesterfeld und Fred Luchsinger anlässlich der Verleihung des Erasmuspreises an die Zeit und die Neue Zürcher Zeitung, 1979

Die ersten Herausgeber der Zeit waren Gerd Bucerius, Lovis H. Lorenz, Richard Tüngel und Ewald Schmidt di Simoni. Sie hatten bereits während der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs geplant, eine bürgerliche Zeitung herauszugeben. Die Anfangsjahre der Zeit waren, vor allem ab 1949, von Auseinandersetzungen zwischen Bucerius und den übrigen Herausgebern gekennzeichnet. In dieser Zeit mussten Verluste der Zeit durch die Einnahmen der Illustrierten Stern, die sich seit 1951 ebenfalls in Bucerius’ Besitz befand, ausgeglichen werden.

Erster Chefredakteur der Zeitung war Ernst Samhaber. Da er zuvor im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und für einige Medien des NS-Regimes gearbeitet hatte, erhielt er im Rahmen der Entnazifizierung im August 1946 zwei Jahre lang Berufsverbot und musste noch im Gründungsjahr von Mitherausgeber Richard Tüngel ersetzt werden. Tüngel steuerte die Zeitung in eine konservative Richtung. Die Zeit war damals in zahlreichen Artikeln „Vorreiter der Wiederbewaffnung“. Auch unterstützte die Zeitung anfangs die Forderungen nach „Heimholung der Ostgebiete“.

1955 kam es zu einer Redaktionskrise: Tüngel hatte einen Text des Staatsrechtlers Carl Schmitt, der oft als „Kronjurist des Dritten Reiches“ angesehen wird, veröffentlicht. Aus Protest dagegen verließ Marion Gräfin Dönhoff, die am 1. März 1946 zur Zeit gestoßen war, nach zehn Jahren die Redaktion. Kurz darauf versuchte Tüngel, den Chef vom Dienst Josef Müller-Marein zu entlassen, nachdem dieser in einem Artikel den amerikanischen Politiker Joseph McCarthy für dessen Kommunistenverfolgung scharf kritisiert hatte. Nach diesen Vorkommnissen wurde Tüngel entlassen, was eine Rückkehr der Gräfin Dönhoff ermöglichte. Dies stellte gleichzeitig eine Entscheidung über die politische Linie der Zeitung dar, deren Verleger ab 1956 allein Bucerius war. Auf Tüngel folgten als Chefredakteure zunächst Josef Müller-Marein (1957–1968) und schließlich Marion Gräfin Dönhoff (1968–1972), die ab 1972 als Herausgeberin die Zeitung bis zu ihrem Tod im Jahre 2002 prägte.

Energisch unterstützte die Redaktion die Ostpolitik Willy Brandts.

In der Zeit schrieben unter anderem Walter Jens unter dem Pseudonym Momos, Uwe Nettelbeck und Ben Witter.

1969 brachte die Zeit einen Artikel des damaligen Feuilleton-Chefs Rudolf Walter Leonhardt, der dazu aufrief, Pädophilie freizugeben, 1976 einen Artikel des Hamburger Pädagogen Karlheinz Lutzmann, der Pädophilie zumindest im Ansatz relativierte. 2013 bat der damalige stellvertretende Chefredakteur Theo Sommer um Entschuldigung dafür, damals nicht sensibler gewesen zu sein.

Im Jahr 1979 erhielt die Zeit gemeinsam mit der Neuen Zürcher Zeitung den niederländischen Erasmuspreis. Von 1985 bis 1996 war Hilde von Lang Verlegerin und von 1985 bis 1999 Geschäftsführerin. Im Mai 2012 wurde die Jakob Fugger-Medaille des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern, einer der renommiertesten Preise für das deutschsprachige Zeitschriftenwesen, erstmals nicht an eine Einzelperson, sondern an die Herausgeber, Verleger, Geschäftsführer, Chefredaktion und Mitarbeiter der Zeit verliehen.

Chefredakteur ist seit 2004 Giovanni di Lorenzo mit den Stellvertretern Moritz Müller-Wirth, Sabine Rückert, Holger Stark und Bernd Ulrich.

Frühere Chefredakteure:

Zum 1. Mai 2017 wurde ein fünfköpfiger Herausgeberrat bestehend aus Jutta Allmendinger, Zanny Minton Beddoes, Florian Illies, René Obermann und Josef Joffe berufen. Er soll zwei Mal im Jahr zusammenkommen und Verleger, Chefredaktion und Geschäftsführung publizistisch beraten. Im Mai 2020 ersetzte Nicola Leibinger-Kammüller René Obermann. Das Mandat von Josef Joffe ruht seit Mitte Mai 2022, weil er seinen Freund und Banker Max Warburg vor den CumEx-Recherchen der eigenen Zeitung warnte. Weitere Herausgeber waren unter anderen Gerd Bucerius, Marion Gräfin Dönhoff, Helmut Schmidt, Theo Sommer und Michael Naumann.

Am 17. Februar 2021 veröffentlichte die ARD zum 75-jährigen Jubiläum der Zeit die Reportage „Die Zeit“ – Eine Wochenzeitung wird 75 über ihre Geschichte und Arbeitsweise im NDR.

Ressorts und Beilagen

Die Redaktion mit über 100 festen Angestellten ist in zehn Ressorts unterteilt (mit Leiter):

Das Ressort Glauben und Zweifeln wurde im März 2010 eingeführt und das Ressort Z – Zeit zum Entdecken im November 2015. Im September 2019 wurden das Ressort Politik und das Hauptstadtbüro sowie das Ressort Wissen und das Ressort Chancen zusammengelegt und das Ressort Streit eingeführt.

Seit Dezember 2010 liegt einer Teilauflage der Zeitung die Beilage Christ und Welt bei. Sie ist eine Fortführung der Wochenzeitung Rheinischer Merkur, die zuvor eingestellt wurde. Seit 2015 erscheinen viermal jährlich die Beilagen Zeit Doctor und Zeit Geld und dreimal jährlich die Beilage Zeit Golfen.

Seit September 2021 erscheint zusätzlich das Ressort Green, welches „alle Aspekte nachhaltigen Lebens behandelt“ und dessen Leitung der frühere Leiter des Wirtschaftsressort, Uwe Jean Heuser übernimmt.

Erscheinungsbild und Druck

Das Hamburger Wappen in der Grafik für das Zeit-Logo (Nr. 1–12, 1946)
Hamburger Wappen mit offenem Tor im zweiten Zeit-Logo (Nr. 13–18, 1946)
Kopfzeile der Zeit mit dem Hamburger Wappen (Nr. 13–18, 1946)
Kopfzeile der Zeit mit dem Bremer Wappen (ab Nr. 19, 1946)

Den Schriftzug in der Titelzeile der Wochenzeitung Die Zeit mit der eleganten Schrift „mit Seele“ (weiße Innenlinie) gestaltete 1946 der aus Wien stammende Jugendstilkünstler Carl Otto Czeschka. Czeschka orientierte sich bei der Gestaltung der Kopfzeile an der britischen Tageszeitung The Times, die das britische Staatswappen mit Löwe und Einhorn zwischen den beiden Titelworten trägt. Dies war nicht nur von graphischer Bedeutung, sondern zeigte das Selbstverständnis des Gründers der Zeitung Gerd Bucerius – nachzulesen in seinem Editorial „Unsere Aufgabe“ am 21. Februar 1946:

„Wir hoffen, daß „Die Zeit“ ihrer Namensschwester in England würdig sein wird. […] Wir sind nicht so vermessen, mit unseren bescheidenen Mitteln die überragende Stellung anzustreben, die die Londoner ‚Times‘ in der ganzen Welt genießen, aber wir haben den Sinn dieses Vergleichs als Mahnung verstanden. Mit diesem Vorsatz beginnen wir unsere Wochenzeitung.“

Gerd Bucerius

Von der ersten Ausgabe (21. Februar 1946) bis zur 12. Ausgabe (9. Mai 1946) wurde die erste von Czeschka gestaltete Fassung verwendet, die das Hamburger Wappen mit schildhaltenden Löwen zwischen den beiden Wörtern zeigt. Dieses Wappen hatte im Unterschied zum offiziellen Staatswappen die Besonderheit, dass die Pfauenfedern der Helmzier mit kleinen Herzen versehen waren. Die Beinstellung der Löwen entsprach dabei der älteren Fassung des Großen Staatswappens; erst in der Zeit zwischen 1952 und 1955 wurde diese Beinhaltung (aus unbekannten Gründen) verändert. Trotz dieser kleinen Differenz wurde es vom Hamburger Senat als Großes Hamburger Wappen und damit als „Hoheitszeichen“ angesehen. Daraufhin wurde das Wappen verändert: Ein offenes Tor sollte die Weltoffenheit der Hansestadt zeigen. Doch auch diese zweite veränderte Fassung des Hamburger Wappens, das von der Ausgabe Nr. 13 bis Nr. 18 Verwendung fand, wurde vom Senat abgelehnt. Auch so sei dies der „Missbrauch eines Hoheitszeichens“ für kommerzielle Zwecke, und dieses Verbot gilt bis heute.

So zeigt die Titelzeile des Blattes seit ihrer 19. Ausgabe vom 27. Juni 1946 mit Erlaubnis des Bremer Bürgermeisters Wilhelm Kaisen stattdessen den Bremer Schlüssel und die goldene Krone des Bremer Stadtwappens. Dies geschah durch Vermittlung von Josef Müller-Marein, der später Chefredakteur der Zeit (1957–1968) wurde. Die Grafik mit dem Bremer Schlüssel in der Kopfzeile wurde ebenfalls von Carl Otto Czeschka gestaltet. Sie wird heute als Logo der gesamten Verlagsgruppe verwendet.

Ressort-Überschriften 1946

Der Hamburger Künstler Alfred Mahlau hatte nach den Vorgaben von Ernst Samhaber die gesamte erste Ausgabe gestaltet, mit fünfspaltigem Umbruch „in klassischer Strenge und Sachlichkeit“. Der Druck erfolgte in der Hamburger Druckerei Broschek. Daneben hatte C. O. Czeschka in der ersten Zeit ebenfalls Überschriften für die verschiedene Ressorts gezeichnet. Die Artikel der Zeit und vor allem die Leitartikel auf der ersten Seite sind traditionell länger und ausführlicher als etwa bei Tageszeitungen. Die Titelseite wurde aus diesem Grund gar als „Grabplatte“ verspottet. Seit einigen Jahren sind viele Artikel jedoch deutlich kürzer und stärker bebildert. Seit dem Redesign durch Mario Garcia im Januar 1998 werden die Überschriften in der Tiemann-Antiqua gesetzt. Die Fließtexte stehen in der Garamond, einer typischen Buchschrift, die Zeitungen sonst selten verwenden.

An der Diskussion um die Rückkehr zur traditionellen deutschen Rechtschreibung, die Der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und Bild anführten, beteiligte sich die Zeit nicht. Sie verwendete seit 1999 eine eigene, sowohl von der traditionellen als auch von den verschiedenen Versionen der reformierten Rechtschreibung abweichende Hausorthographie, die der langjährige Zeit-Redakteur Dieter E. Zimmer ausgearbeitet hatte. Seit 2007 verzichtet die Zeit auf diese Hausorthografie und schreibt, wie viele andere Zeitungen auch, gemäß den Empfehlungen des Dudens.

Das nordische Format, ein Markenzeichen der Zeit, wird seit je in Literatur und Kleinkunst – meist in satirischer Form – thematisiert: Laut dem Schriftsteller Hanns Dieter Hüsch ist die Zeit z. B. „so groß, wenn man die aufschlägt, muss der Nachbar gleich zum Zahnarzt“. Das Format ist jedoch nicht größer als bei einem Dutzend anderer deutscher Tageszeitungen. 2018 wurde über eine Umstellung zum Tabloidformat diskutiert, die aber vorläufig nicht durchgeführt wurde.

Die Zeit wird von der Frankfurter Societäts-Druckerei in Mörfelden-Walldorf gedruckt. Bis zum 31. Dezember 2020 wurde ein Teil der Auflage von der Axel Springer SE in Ahrensburg gedruckt. Den Vertrieb übernimmt der Deutsche Pressevertrieb.

Im Mai 2020 wurde der neue Claim Die Zeit ist anders eingeführt. Zuvor wurde 20 Jahre lang der Claim Genießen Sie die Zeit benutzt.

Zeitmagazin

1970 erschien die farbige Zeitungs-Beilage Zeitmagazin. Nach der Einstellung der Beilage 1999 wurde in der Nachfolge das Zeit-Ressort Leben unter der Leitung von Andreas Lebert eingerichtet. Seit der Zeit-Ausgabe vom 24. Mai 2007 ist das Ressort wieder in eine Zeitungs-Beilage mit Titel Zeitmagazin ausgegliedert. In dieser Beilage führte Giovanni di Lorenzo bis Ende Januar 2009 wöchentlich ein Kurzinterview mit Helmut Schmidt unter dem Titel Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt. Besonders bekannt sind darin außerdem die wöchentlichen Kolumnen von Harald Martenstein, der meist recht sarkastisch, aber durchaus humorvoll über „Gott und die Welt“ philosophiert, die Rubrik „Deutschlandkarte“ zu wechselnden Themen, die von 2007 bis 2021 bestand, sowie Wolfram Siebecks Kochseite. Seit 1971 wird im Zeitmagazin das „kryptische“ Kreuzworträtsel Um die Ecke gedacht abgedruckt. Mathematische Unterhaltung findet sich in der Zeit-Rubrik Logelei.

Am 14. Oktober 2010 erschien zum 40. Geburtstag des Zeitmagazins eine Jubiläumsausgabe mit hundert Extraseiten. Sie enthält unter anderem vierzig verschiedene Titelbilder, für jedes Lebensjahr eins. Für die Ausgabe vom 21. Juni 2012 wurden mögliche Themen vorab online von der Netzgemeinde mittels der Liquid-Democracy-Software Adhocracy gesammelt und bewertet.

Regionalausgaben

Die Österreich-Ausgabe der Zeit startete 2005. Seitdem konnte die Auflage um rund ein Drittel auf über 15.000 Exemplare gesteigert werden. Gegründet wurden die Österreichseiten von Joachim Riedl. Seit März 2020 führt Florian Gasser das Team in Wien. Seit dem 12. Mai 2010 erscheint die Zeit in Österreich mit drei (statt wie zuvor zwei) Regionalseiten. Außerdem erhält die Österreich-Ausgabe häufig landesspezifische Titelseiten.

Ab November 2009 erschien die Zeit auf zwei Seiten in einer mit Zeit für Sachsen betitelten sächsischen Lokalausgabe, die in einem eigens dafür eingerichteten Korrespondenzbüro in Dresden produziert wurde. 2013 wurde der Teil in Zeit im Osten umbenannt, um drei Seiten ergänzt und auf weitere Bundesländer ausgeweitet. 2017 zog die Redaktion nach Leipzig um und wurde bis 2021 von Martin Machowecz geleitet, seither von Anne Hähnig.

Seit dem 4. Dezember 2008 wird für die Leserschaft in der Schweiz eine Extra-Ausgabe mit zwei zusätzlichen schweizbezogenen Seiten produziert: Seit dem 12. Mai 2010 ist die Seitenanzahl auf drei angestiegen. Verantwortlich für die Schweiz-Seiten ist Matthias Daum. Die Auflage betrug per 2017 19.500 Exemplare; 74 % der Leser sind Schweizer, 30 % deutscher Nationalität, die meisten besitzen einen hohen Bildungsstand. Seit April 2020 wird die Schweizer Ausgabe von Goldbach Publishing vermarktet.

Zum 75-jährigen Bestehen der ZEIT am 21. Februar 2021 zeigt die Ausgabe 9/2021 das Titelblatt der „Nullnummer“ vom 15. September 1945. Axel Schuster, der Archivar der ZEIT-Stiftung, beschreibt in seinem Text „Wir haben bei null angefangen“ die Veränderung des Schriftzugs DIE ZEIT in einer Aufmachung der Nullnummer, die stark der nationalsozialistischen Vorzeige-Zeitung „Das Reich“ ähnelte, allerdings ohne ausführlich darauf einzugehen, weshalb der Grafiker Carl Otto Czeschka das Hamburg-Wappen bereits 1946 durch das Bremer Stadtwappen mit dem Schlüssel unter der „Bremer Markgrafenkrone“ ersetzten musste.

Logo der Hamburg-Beilage der Zeit ab 3. April 2014: „Hamburg-Symbol“ mit „Bremer Krone“
Aus der Titelzeile der Hamburg-Beilage ab 3. April 2014

Seit dem 3. April 2014 gibt es auch eine Regionalbeilage für Hamburg als gesondertes Zeitungsbuch Zeit Hamburg. In dem Editorial von Giovanni di Lorenzo zur Erstausgabe der Hamburger Beilage heißt es:

„Die ZEIT lebt seit ihren ersten Tagen mit einer Mogelpackung im Titelkopf. Weil die damaligen Stadtväter dem ZEIT-Verleger Gerd Bucerius den Gebrauch des Hamburger Wappens verweigerten, ist dort seit fast 70 Jahren das Bremer Stadt-Emblem zu sehen. Für den Hamburg-Teil darf Hamburg auch wie Hamburg aussehen. Olaf Scholz hat es möglich gemacht. Wenn das kein Anfang ist!“

In diesem Editorial wird der Anschein erweckt, als habe der damalige Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz den Titelkopf der Hamburg-Beilage als Mischform des Bremer Wappens mit dem kleinen Hamburger Staatswappen genehmigt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das Zeit Hamburg-Logo zeigt das frei verwendbare „Hamburg-Symbol“ anstelle des Bremer Schlüssels, bleibt daneben aber bei der üblichen Gestaltung mit „Bremer Krone“.

Seit Januar 2019 erscheint Zeit Hamburg monatlich statt wöchentlich.

Neben dem redaktionellen Onlineangebot Zeit Online wird das Printangebot in verschiedenen Formen im dafür geschaffenen Bereich online gestellt. Für den Zugriff ist ein Abonnement abzuschließen; Abonnenten der Druckausgabe erhalten den Zugang vergünstigt.

Mit dem Digital-Zugang gibt es die Ausgabe der Wochenzeitung und des Zeitmagazins

  • in digitaler Form mit Originallayout als PDF,
  • in Textversionen für elektronische Lesegeräte angepasste ePUB- und seit 2011 Mobipocket-Dateien, die seit Ende 2012 mit ausgewählten Bildern ergänzt sind, sowie
  • als E-Paper App für Android und iOS (alle Geräte ab Android 4.0.3 und iOS 8.0 oder höher)

Die Webapp für Tablets, die ab Mitte August 2012 angeboten wurde, wurde durch die E-Paper App ersetzt.

Weiterhin werden ausgewählte Artikel aus der gedruckten Zeit-Ausgabe als vorgelesene Audiodateien im MP3-Format zum Download angeboten. Die Zeit bietet darüber hinaus den sogenannten Audiofon-Service zum Anhören über eine Telefonfestnetznummer an.

Alle verwendeten Dateiformate sind seit Mitte 2010 DRM-frei.

Logo des Onlineangebots Zeit Online
Screenshot des Internet-Auftritts von Zeit Online vom 23. Dezember 2012 mit einem Text von John H. Weitzmann, der unter einer Creative-Commons-Lizenz steht
Screenshot desselben Artikels am 18. September 2017

Zeit Online wird von der Zeit Online GmbH betrieben, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Zeitverlags. Die eigenständige Redaktion besteht aus rund 70 Redakteuren, Grafikern und Technikern.

Zum 1. Februar 2009 wurden Zeit Online, Tagesspiegel Online und zoomer.de als Zeit Digital zusammengelegt und erhielten eine gemeinsame Redaktion in Berlin. In Hamburg blieben lediglich einige Verbindungsredakteure sowie Technik und Vermarktung. zoomer.de wurde Ende Februar 2009 eingestellt und die Redaktion von Tagesspiegel Online gehört seit September 2009 wieder zum Tagesspiegel.

Die Zeit gehört zu den 100 meistbesuchten Websites in Deutschland.

Ressorts

Das kostenfreie Angebot setzt inhaltlich, technisch und grafisch deutlich andere Akzente als das gedruckte Blatt: Auf der Website finden sich Themen für eine jüngere Zielgruppe. Meldungen, Analysen und Hintergrundstücke werden exklusiv für die Website geschrieben, gesprochen oder gefilmt. Die Beiträge werden dabei nicht nur von der Onlineredaktion, sondern auch von Zeitredakteuren und freien Autoren verfasst. Auch Artikel der gedruckten Ausgabe werden online veröffentlicht. Artikel können von angemeldeten Benutzern kommentiert werden. Die Redaktion kann nach eigenem Ermessen Kommentare editieren, löschen oder den Kommentator-Account sperren, wenn Beiträge den Rahmen der Netiquette verlassen oder in den Augen der Redaktion zu polemisch sind.

Das Angebot ist in verschiedene Ressorts gegliedert, wobei jeweils mehrere zu Ressortgruppen zusammengefasst sind:

  • Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Kultur & Entdecken
  • Wissen & Digital
  • Sport

Außerdem bietet Zeit Online seit dem 3. April 2014 einen Lokalteil für Hamburg an.

Bei einer Umfrage unter deutschsprachigen Literaturblogs wurde der Literaturteil von Zeit Online als bestes Portal bewertet. Es setzte sich unter anderem gegen die Literaturressorts der Onlineausgaben von Spiegel, Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung durch.

Seit dem 23. November 2012 steht Interessierten eine für nicht kommerzielle Zwecke frei zugängliche API zum Archiv der Zeit seit 1946 zur Verfügung.

Reichweite

Die Anzahl der Website-Besuche stieg bis 2017 stark an. Im März 2017 wurde das Bezahlmodell Z+ eingeführt, wodurch manche Inhalte nur gegen Bezahlung abgerufen werden können. Im Januar 2019 wurden 75,1 Mio. Besuche der Website gezählt, bei denen im Mittel 2,34 Seiten abgerufen wurden.

Entwicklung

Chefredakteur war bis Ende Februar 2008 der frühere Zeit-Redakteur Gero von Randow. Am 1. März 2008 wurde der Journalist Wolfgang Blau sein Nachfolger. Er wechselte zum April 2013 zu der britischen Tageszeitung The Guardian. Sein Nachfolger ist seit 15. März 2013 Jochen Wegner; er war von 2006 bis 2010 Chefredakteur von Focus Online.

Seit September 2006 gibt es eine Kooperation mit dem Berliner Tagesspiegel. Dieser gehört ebenfalls zur Verlagsgruppe Holtzbrinck. Im Rahmen der Kooperation tauschen beide Onlineangebote Texte aus. Ähnliche Vereinbarungen gibt es mit dem Handelsblatt und mit dem IT-Portal Golem.de.

Im Juni 2008 begann Zeit Online eine Kooperation mit dem ZDF und strahlte deren Nachrichtenformat 100 Sekunden aus.

Seit 2018 ist der Online-Auftritt von brand eins mit Zeit Online verknüpft und wird gemeinsam vermarktet.

Zuender

Mit dem Zuender betrieb Zeit Online von 2005 bis 2009 ein Internetportal für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren.

Zeit Campus Online

Im Jahr 2006 wurde Zeit Campus Online als Internetangebot des Printmagazins Zeit Campus gestartet.

Störungsmelder

2007 startete Zeit Online zusammen mit dem Musikmagazin Intro, dem Verein Gesicht Zeigen! und der Agentur WE DO gemeinsam mit den Moderatoren Markus Kavka, Ole Tillmann und Klaas Heufer-Umlauf das Projekt Störungsmelder gegen Rechtsextremismus.

Netz gegen Nazis

Am 5. Mai 2008 startete Zeit Online mit Partnern wie dem Deutschen Fußball-Bund, dem Deutschen Feuerwehrverband, den VZ-Netzwerken, dem ZDF und dem Deutschen Olympischen Sportbund das Internetportal Netz gegen Nazis. Das Portal erfuhr neben dieser Unterstützung jedoch auch Kritik von publizistischer Seite, da es oberflächlich argumentiere und wenig Neues biete. Am 1. Januar 2009 zog sich die Zeit weitgehend aus dem Projekt zurück und überließ die Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Eine nicht definierte Kooperation soll weiterhin bestehen.

ze.tt

Am 27. Juli 2015 startete der Zeitverlag mit ze.tt ein Onlinemagazin, das sich an eine Zielgruppe zwischen 16 und 35 Jahren richtete. Am 15. Dezember 2020 wurde ze.tt ein Ressort von Zeit Online.

Podcasts

Seit September 2017 bietet Zeit Online auch Podcasts an. Zu den angebotenen Podcasts gehören unter anderem Alles gesagt?, Die Zeit – Verbrechen und Die sogenannte Gegenwart.

Berichterstattung über Dieter Wedel

Der damalige Zeit-Online-Autor Thomas Fischer kritisierte die Berichterstattung über die Missbrauchsvorwürfe gegen Dieter Wedel und bezeichnete sie als tendenziös und voreingenommen. Daraufhin trennte sich der Zeitverlag von Fischer.

Die Juristen der Zeit versicherten den Frauen, dass die Fälle verjährt seien und es zu keinen Prozessen kommen würde. Sie übersahen jedoch, dass wegen einer Gesetzesänderung aus dem Jahr 2015 die Verjährung bei Vergewaltigungen erst mit Ablauf des 30. Lebensjahres beginnt und die Vorwürfe von Jany Tempel deswegen erst im Jahr 2019 verjährten. Die Staatsanwaltschaft München leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen Dieter Wedel ein. Laut Tempel war die Verjährung eine Bedingung für ihre Aussage. Tempel zufolge habe die Zeit ihr die Übernahme ihrer Anwaltskosten zugesagt. Ihr Anwalt reichte deswegen eine Klage gegen die Zeit ein. Der Zeit zufolge wurde nur die Übernahme der Anwaltskosten bei Zivilprozessen zugesagt und nicht bei Strafprozessen. Im März 2020 urteilte das Landgericht Hamburg zugunsten der Zeit. Tempels Anwalt kündigte an, in Berufung zu gehen.

Berichterstattung über private Seenotrettung

Im Politikteil der Ausgabe vom 12. Juli 2018 veröffentlichte die Zeit unter dem Titel Oder soll man es lassen? einen von Caterina Lobenstein und Mariam Lau verfassten Artikel über das Pro und Contra von privater Seenotrettung im Mittelmeer. Im Contra-Teil kritisierte Lau, dass private Seenotretter längst Teil des Geschäftsmodells der Schlepper seien und politisch denjenigen nutzen würden, die gar kein Asylrecht mehr wollen. Der Artikel wurde insbesondere von Journalisten und Politikern heftig kritisiert. Der Zeit wurde vorgeworfen, Seenotrettung generell in Frage zu stellen. Eine Woche später entschuldigte sich die Chefredaktion auf der Titelseite dafür, dass insbesondere durch den Titel Oder soll man es lassen? der Eindruck entstanden sei, man würde Seenotrettung generell in Frage stellen. Lau wurde vorgeworfen, den Seenotrettern nicht genügend Respekt entgegengebracht zu haben. Der Chefredaktion wurde daraufhin vorgeworfen, die eigene Redakteurin an den Pranger gestellt zu haben. Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe vom 27. Juli 2018, dass die Kontroverse Teil eines Führungsstreits innerhalb der Chefredaktion sei. Der Contra-Teil sei auf Wunsch von Chefredakteur Giovanni di Lorenzo entstanden und der stellvertretende Chefredakteur und Leiter des Politikressorts Bernd Ulrich soll dies und den Inhalt des Textes als Kritik an seinem Kurs aufgefasst haben. Im April 2019 stand der Artikel auf der Shortlist für den Theodor-Wolff-Preis. Er wurde jedoch nicht in die Endauswahl übernommen, weil Lobenstein nicht mit diesem Artikel für den Preis nominiert werden wollte.

Big Brother Award

Im Juni 2019 erhielt Zeit Online – zum Teil stellvertretend für die gesamte Verlagsbranche – den Negativpreis Big Brother Award in der Kategorie Verbraucherschutz. Die Begründung in Kurzform:

„dafür, dass sie 1.) auf ihren Websites zeit.de und mycountrytalks.org zum Teil in großem Stil Werbetracker, wie auch das Facebook-Pixel einsetzen, 2.) dafür, dass sie 2017 bei ihrem Projekt Deutschland spricht alle personenbeziehbaren Daten inklusiv der politischen Meinung auf den Rechnern von Google abgespeichert und verarbeitet haben und 3.) dass sie sich für das Nachfolgeprojekt My Country Talks nicht nur von dem nimmersatten Werbeunternehmen mit Weltmachtsanspruch Google bei ihrem Projekt sponsern lassen, sondern dass sie zusätzlich Trackingtools eingebunden haben, mit denen Informationen an Dritte weiter gegeben werden können.“

padeluun: Laudatio bei den Big Brother Awards 2019

Gemeinsam mit der Zeitschrift Forschung & Lehre betreibt die Zeit-Verlagsgruppe academics, ein Karriereportal für Wissenschaft und Forschung. Seit 2013 ist die e-fellows.net GmbH & Co. KG aus München eine 66-%-Tochter des Zeit-Verlags: Das Karrierenetzwerk bringt seit 2000 Nachwuchskräfte mit Arbeitgebern zusammen. Den Mitgliedern bietet es ein Online-Stipendium mit Praktikums- und Jobangeboten, Zeitungs-Abos, Karriere-Events, Mentoren und einer Online-Community. Mit TEMPUS CORPORATE betreibt der Zeit-Verlag seit 2010 eine Agentur für Corporate Publishing, während der ZEIT Kunstverlag die Zeitschrift WELTKUNST, die Zeitung KUNST UND AUKTIONEN sowie Kataloge für Kunstmessen veröffentlicht. Über die Convent Kongresse GmbH veranstaltet der Zeit-Verlag seit 1998 Kongresse und Tagungen für den deutschen Mittelstand.

Die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius fördert Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung.

  • Die Zeit. Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft, Wissen und Kultur. Zeitverlag Bucerius, Hamburg 1946 ff. (erscheint wöchentlich).
  • Ralf Dahrendorf: Liberal und unabhängig. Gerd Bucerius und seine Zeit. C. H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-46474-2.
  • Mathias von der Heide, Christian Wagner: „Weiter rechts als die CDU“. Das erste Jahrzehnt der „Zeit“. In: Lutz Hachmeister, Friedemann Sierung (Hrsg.): Die Herren Journalisten. Die Elite der deutschen Presse nach 1945. C.H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47597-3, S. 165–184.
  • Karl-Heinz Janßen, Haug von Kuenheim, Theo Sommer (Hrsg.): Die Zeit: Geschichte einer Wochenzeitung – 1946 bis heute. Siedler, München 2006, ISBN 978-3-88680-847-2.
  • Frank Bajohr: Der Mann, der bei der Zeit Ernst Krüger war. „Sechs Jahre lang, von 1950 bis 1956, schrieb er für unsere Zeitung unter falschem Namen. Erst jetzt wurde seine wahre Identität entdeckt: hinter „Ernst Krüger“ verbarg sich der Diplomat und SS-General Erwin Ettel.“ In: DIE ZEIT vom 23. Februar 2006, Nr. 9, S. 94.
  • Christian Haase, Axel Schildt (Hrsg.): Die Zeit und die Bonner Republik. Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung. Wallstein, Göttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0243-3.
  • Die besten Reportagen aus 65 Jahren ZEIT-Geschehen (Reportagensammlung). Wissenmedia, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-577-14655-5.
  • Heinz Spielmann: Carl Otto Czeschka. Ein Wiener Künstler in Hamburg. HWS-Reihe Bd. 1: Künstler in Hamburg (Hg. von Ekkehard Nümann, Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung), Wallstein-Verlag 2019, ISBN 978-3-8353-3434-2
  • Smetek für DIE ZEIT, Titelbilder, Skizzen und Ideen vom Illustrator Wieslaw Smetek. Propaganda Verlag, 2014, ISBN 978-3-9816557-0-4.
Commons: Die Zeit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Administratives: Impressum DIE ZEIT. In: Die Zeit. 1. August 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 7. August 2019]).
  2. Dieter von Holtzbrinck beteiligt sich am Zeit-Verlag zeit.de, 26. März 2009.
  3. Michael Kohler: „Die Zeit“ – Erfolg mit Qualität. In: Goethe-Institut. Mai 2012, abgerufen am 13. September 2015.
  4. Katja Hanke: Deutsche Wochenpublikationen – Hintergründe anstatt Tagesaktualität. Goethe Institut, Dezember 2011, abgerufen am 26. Januar 2019: „Dabei lässt das Blatt, das als bürgerlich-liberal bezeichnet werden kann, auch unterschiedliche Meinungen zu.“
  5. Autor: Hans-Ulrich Wehler Deutsche Gesellschaftsgeschichte Bd. 5: Bundesrepublik und DDR 1949–1990. C.H.Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-52171-3, S. 401 f.
  6. Autoren: Marcus Maurer & Carsten Reinemann Medieninhalte – Eine Einführung. VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer-VS, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-90179-4, S. 130.
  7. Die Zeit im 70-Jahre-Auflagenvergleich: Durchbruch in den 60ern, auf dem Gipfel Anfang der 90er und heute. meedia.de, 16. Februar 2016
  8. laut IVW, erstes Quartal 2022, wöchentlich (Details und Quartalsvergleich auf ivw.de)
  9. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
  10. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
  11. Christian Haase, Axel Schildt (Hrsg.): Die Zeit und die Bonner Republik. Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung. Göttingen 2008, S. 245–263, 1. Zitat S. 245, 2. Zitat S. 261 f.
  12. Die Zeit bleibt, wir vergehen sueddeutsche.de, 10. Juni 2020.
  13. Die Zeit bleibt, wir vergehen sueddeutsche.de, 10. Juni 2020.
  14. Karl Heinz Bohrer: 1968: Die Phantasie an die Macht? Studentenbewegung – Walter Benjamin – Surrealismus. In: Merkur 51,12 (Dezember 1997), S. 1069–1080, hier S. 1077 f. über die Bedeutung „[d]es quasi surrealistischen Kritikers Uwe Nettelbeck“ für Die Zeit (Zitat: S. 1078).
  15. Rudolf Walter Leonhardt: Unfug mit Unschuld und Unzucht (II): Kurzes Kichern, kein Erröten. In: Zeit Online. 25. April 1969, abgerufen am 17. Mai 2016 (Nr. 17.).
  16. Sexualdelikte: Der unbekannte Sittenstrolch. In: Zeit Online. 3. September 1976, abgerufen am 17. Mai 2016 (Nr. 37.).
  17. Theo Sommer: Pädophilie: Irrungen und Wirrungen der Zeit. In: Zeit Online. 3. Oktober 2013, abgerufen am 17. Mai 2016 (Nr. 41.).
  18. Hilde von Lang gestorben. In: Spiegel Online, 5. April 2011.
  19. „Die Zeit“ erhält Jakob Fugger Medaille 2012. (Memento vom 7. Juli 2014 im Internet Archive) In: Antenne Bayern, 23. April 2012.
  20. Mit Zanny Minton Beddoes und René Obermann: Zeit bekommt fünfköpfiges Herausgebergremium meedia.de, 28. April 2017
  21. Die Zeit holt Nicola Leibinger-Kammüller in den Herausgeberrat dnv-online.net, 25. Mai 2020
  22. Meedia Redaktion: "Zeit"-Herausgeber Josef Joffe lässt sein Mandat ruhen | MEEDIA. 16. Mai 2022, abgerufen am 5. Juni 2022 (deutsch).
  23. „Die Zeit“ – Eine Wochenzeitung wird 75. In: ARD Mediathek. ARD, abgerufen am 18. Februar 2021.
  24. Neues ZEIT-Ressort: Glauben und Zweifeln zeit-verlagsgruppe.de, 31. März 2010
  25. DIE ZEIT führt ein neues Ressort ein: Z – Zeit zum Entdecken zeit-verlagsgruppe.de, 7. Oktober 2015
  26. DIE ZEIT führt neues Streit-Ressort ein blog.zeit.de, 4. September 2019
  27. Der „Rheinische Merkur“ erscheit erstmals als Beilage in der „Zeit“ horizont.net, 1. Dezember 2010
  28. Redaktion und Verlag im Profil (PDF) zeit-verlagsgruppe.de
  29. Start des neuen Ressorts Green bei ZEIT und ZEIT ONLINE zeit-verlagsgruppe.de, 8. September 2021
  30. Artikel zum 75. Geburtstag von C. O. Czeschka in: Die Zeit, Nr. 43, 1953.
  31. * Heinz Spielmann: Carl Otto Czeschka. Ein Wiener Künstler in Hamburg. HWS-Reihe Bd. 1: Künstler in Hamburg (Hg. von Ekkehard Nümann) – S. 70f und S. 440
  32. Titelblatt der Times vom 4. Dezember 1788.
  33. Gerd Bucerius: zeit.de Unsere Aufgabe. In: Die Zeit, 21. Februar 1946.
  34. Für kleine Scans der Titelseiten vgl.DIE ZEIT: Jahrgang 1946. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Zeit Online. Archiviert vomOriginal am3. März 2016; abgerufen am 3. März 2016.
  35. Zur Kopfzeile mit Bremer Wappen: Unser Wappen. In: Die Zeit, 27. Juni 1946.
  36. Prof. Hans-Dieter Loose, Leiter des Staatsarchivs: Warum Hamburgs Raubtiere auf dem falschen Bein stehen. In: Hamburger Abendblatt, 28. Juli 1988, S. 5, abgerufen am 5. Juni 2019.
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  41. Janßen, v. Kuehnheim, Sommer: Die Zeit. Geschichte einer Wochenzeitung. 1946 bis heute. München 2006.
  42. Mario R. Garcia: How we did it: Pure Design case study of Die Zeit (mit Bildbeispielen vorher und nachher), auf garciamedia.com, 22. Juli 2009, abgerufen am 5. Juni 2019.
  43. Roger de Weck:Im Stil der Zeit. In: Die Zeit, Nr. 6, 29. Januar 1998.
  44. Statt Formatänderung in Print: So wollen Giovanni di Lorenzo und Jochen Wegner die Zeit digitaler machen. In: horizont.net. 6. Dezember 2018, abgerufen am 6. Dezember 2018.
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  78. In eigener Sache: Die ZEIT ZUENDER. Bei: blog.zeit.de, 27. Februar 2009
  79. ZEIT Campus startet am 18. August im Internet. Bei: zeit-verlagsgruppe.de, 17. August 2006
  80. Was wir machen und wer bei uns schreibt
  81. Störungsmelder-Blog. Bei: Zeit Online.
  82. Christoph Seils: Netz gegen Nazis: Bohren, wo es wehtut. In: Zeit Online. 9. Mai 2008, abgerufen am 17. Mai 2016.
  83. Thomas Lindemann: Ein Anti-Nazi-Netz, das wenig zu bieten hat. In: Die Welt, 20. Mai 2008.
  84. Robert Scholz: Amadeu-Antonio-Stiftung übernimmt „Netz gegen Nazis“. In: Endstation Rechts. 25. Dezember 2008.
  85. Es ist ein ze.tt! blog.zeit.de, 27. Juli 2015
  86. Es bleibt ein ze.tt! blog.zeit.de, 15. Dezember 2020
  87. Sie hören von uns: ZEIT ONLINE startet Podcasts blog.zeit.de, 12. September 2017
  88. Das Sternchen-System: Thomas Fischers Zeit-kritische Anmerkungen zum Medien-“Tribunal” gegen Dieter Wedel meedia.de, 29. Januar 2018
  89. Dieter Wedel, Die Zeit und der „Kameltester“: Thomas Fischer über die “Selbstgerechtigkeit” eines Leitmediums meedia.de, 8. März 2018
  90. Die „Zeit“ verläuft sich auf der Suche nach dem „System Wedel“ uebermedien.de, 28. März 2018
  91. Unrecht für Fischer taz.de, 27. März 2018
  92. „Du bist unser Autor. Du hast uns nicht in den Rücken zu fallen.“ uebermedien.de, 28. März 2018
  93. Die Geschichte hinter der „Zeit“-Story zum Fall Wedel welt.de, 19. Dezember 2018
  94. Preisgekrönte Frauenfreunde: Thomas Fischers Rückschau auf ein Medienjahr der Skandale von „Wedel“ bis „Relotius“ meedia.de, 27. Dezember 2018
  95. Betroffene im Streit mit der „Zeit“ taz.de, 6. Juni 2019
  96. Fall Wedel: Jany Tempel fühlt sich von der „Zeit“ im Stich gelassen uebermedien.de, 30. Mai 2019
  97. Klage gegen „Zeit-Magazin“ abgewiesen faz.net, 12. März 2020
  98. Oder soll man es lassen? zeit.de, 11. Juli 2018
  99. „Soll man es lassen?“: Zeit-Politikaufmacher über Flüchtlingsrettung stößt auf massive Kritik von Politikern und Journalisten meedia.de, 12. Juli 2018
  100. Gut gemeint, aber nicht gut genug zeit.de, 18. Juli 2018
  101. Wie die „Zeit“-Chefredaktion der Meinungsfreiheit einen Bärendienst erweist welt.de, 19. Juli 2018
  102. Gegen das Gebrüll auf Twitter faz.net, 21. Juli 2018
  103. Gute „Zeit“, böse Zeiten spiegel.de, 27. Juli 2018
  104. „Gute Zeit, böse Zeiten“: Spiegel zündelt in der Debatte um die Wochenzeitung und attestiert der Zeit eine Führungskrise meedia.de, 30. Juli 2018
  105. „Oder soll man es lassen?“ Warum der Zeit-Beitrag zur Flüchtlingsrettung nicht mehr für den Wolff-Preis nominiert ist meedia.de, 9. April 2019
  106. padeluun: Laudatio Verbraucherschutz: Zeit Online. In: bigbrotherawards.de. 8. Juni 2019, abgerufen am 21. Juni 2019.
  107. „Tochtergesellschaften und Beteiligungen“ auf der Website des Zeit-Verlags
  108. Online-Karriere-Netzwerk e-fellows.net

53.5496944444449.9985Koordinaten:53° 32′ 58,9″ N,9° 59′ 54,6″ O

Normdaten (Werk): GND:4136962-2(OGND, AKS) | LCCN:n84804260 | VIAF:216130053

Die Zeit deutsche Wochenzeitung Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Zeit Online Dieser Artikel behandelt die Wochenzeitung Zu weiteren Bedeutungen siehe Zeit Begriffsklarung Die Zeit Eigenschreibweise des Verlags DIE ZEIT ist eine uberregionale deutsche Wochenzeitung die erstmals am 21 Februar 1946 erschien Der Zeitverlag und somit Die Zeit wurde 1996 von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ubernommen und gehort seit 2009 zu jeweils 50 Prozent zur DvH Medien und zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck 2 Sie erscheint jeden Donnerstag an Feiertagen wird der Erscheinungstag in der Regel vorgezogen Die ZeitBeschreibung WochenzeitungSprache DeutschVerlag Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH amp Co KG Deutschland Hauptsitz HamburgErstausgabe 21 Februar 1946Erscheinungsweise wochentlich donnerstags Verkaufte Auflage 610 576 Exemplare IVW 1 2022 Reichweite 1 95 Mio Leser MA 2021 II Chefredakteur Giovanni di Lorenzo 1 Herausgeber Jutta Allmendinger Zanny Minton Beddoes Florian Illies Nicola Leibinger Kammuller 1 Josef Joffe Mandat ruht Geschaftsfuhrer Rainer Esser 1 Weblink zeit deArtikelarchiv 1946 ff ISSN Print 0044 2070CODEN ZEITD Erscheinungsort ist seit jeher Hamburg Die Zeit unterhalt Redaktionsburos in Beirut Berlin Brussel Frankfurt am Main Leipzig Moskau New York Paris Peking Washington Wien und Zurich Ein Korrespondent der Zeit arbeitet in London 1 Inhaltsverzeichnis 1 Profil 2 Auflage 3 Geschichte 4 Printausgabe 4 1 Ressorts und Beilagen 4 2 Erscheinungsbild und Druck 4 3 Zeitmagazin 4 4 Regionalausgaben 5 Digital Zugang 6 Zeit Online 6 1 Ressorts 6 2 Reichweite 6 3 Entwicklung 6 4 Zuender 6 5 Zeit Campus Online 6 6 Storungsmelder 6 7 Netz gegen Nazis 6 8 ze tt 6 9 Podcasts 7 Kontroversen 7 1 Berichterstattung uber Dieter Wedel 7 2 Berichterstattung uber private Seenotrettung 7 3 Big Brother Award 8 Tochtergesellschaften und Beteiligungen des Zeit Verlags 9 Zeit Stiftung 10 Verwandte Themen 11 Literatur 12 Weblinks 13 EinzelnachweiseProfil BearbeitenDie politische Haltung der Zeitung gilt als liberal 3 4 beziehungsweise linksliberal 5 6 Sie pflegt die Debatte Bei kontroversen Themen werden zur unabhangigen Meinungsbildung des Lesers zuweilen auch unterschiedliche Positionen gegenubergestellt Sie wird von Journalisten als eines der deutschsprachigen Leitmedien eingestuft Auflage BearbeitenAnfang der neunziger Jahre betrug die verkaufte Auflage der Wochenzeitung uber 500 000 Exemplare sank aber nach dem Start der linksliberalen Wochenzeitung Die Woche auf 460 000 Exemplare im Jahr 1997 7 Sie betragt gegenwartig 610 576 Exemplare 8 Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 77 9 Prozent Entwicklung der verkauften Auflage 9 Entwicklung der Abonnentenzahlen 10 Geschichte BearbeitenDie erste Ausgabe der Zeitung erschien am 21 Februar 1946 in einer Auflage von 25 000 Exemplaren als Blatt der sogenannten Lizenzpresse Sie umfasste acht Seiten und kostete 40 Pfennig Sie wurde veroffentlicht unter Zulassung Nr 6 der Militarregierung der Briten Helmut Schmidt Haus in Hamburg Das Logo am Hamburger Helmut Schmidt Haus Marion Donhoff Bernhard zur Lippe Biesterfeld und Fred Luchsinger anlasslich der Verleihung des Erasmuspreises an die Zeit und die Neue Zurcher Zeitung 1979 Die ersten Herausgeber der Zeit waren Gerd Bucerius Lovis H Lorenz Richard Tungel und Ewald Schmidt di Simoni Sie hatten bereits wahrend der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs geplant eine burgerliche Zeitung herauszugeben Die Anfangsjahre der Zeit waren vor allem ab 1949 von Auseinandersetzungen zwischen Bucerius und den ubrigen Herausgebern gekennzeichnet In dieser Zeit mussten Verluste der Zeit durch die Einnahmen der Illustrierten Stern die sich seit 1951 ebenfalls in Bucerius Besitz befand ausgeglichen werden Erster Chefredakteur der Zeitung war Ernst Samhaber Da er zuvor im Reichsministerium fur Volksaufklarung und Propaganda und fur einige Medien des NS Regimes gearbeitet hatte erhielt er im Rahmen der Entnazifizierung im August 1946 zwei Jahre lang Berufsverbot und musste noch im Grundungsjahr von Mitherausgeber Richard Tungel ersetzt werden Tungel steuerte die Zeitung in eine konservative Richtung Die Zeit war damals in zahlreichen Artikeln Vorreiter der Wiederbewaffnung 11 Auch unterstutzte die Zeitung anfangs die Forderungen nach Heimholung der Ostgebiete 12 1955 kam es zu einer Redaktionskrise Tungel hatte einen Text des Staatsrechtlers Carl Schmitt der oft als Kronjurist des Dritten Reiches angesehen wird veroffentlicht Aus Protest dagegen verliess Marion Grafin Donhoff die am 1 Marz 1946 zur Zeit gestossen war nach zehn Jahren die Redaktion Kurz darauf versuchte Tungel den Chef vom Dienst Josef Muller Marein zu entlassen nachdem dieser in einem Artikel den amerikanischen Politiker Joseph McCarthy fur dessen Kommunistenverfolgung scharf kritisiert hatte Nach diesen Vorkommnissen wurde Tungel entlassen was eine Ruckkehr der Grafin Donhoff ermoglichte Dies stellte gleichzeitig eine Entscheidung uber die politische Linie der Zeitung dar deren Verleger ab 1956 allein Bucerius war Auf Tungel folgten als Chefredakteure zunachst Josef Muller Marein 1957 1968 und schliesslich Marion Grafin Donhoff 1968 1972 die ab 1972 als Herausgeberin die Zeitung bis zu ihrem Tod im Jahre 2002 pragte Energisch unterstutzte die Redaktion die Ostpolitik Willy Brandts 13 In der Zeit schrieben unter anderem Walter Jens unter dem Pseudonym Momos Uwe Nettelbeck 14 und Ben Witter 1969 brachte die Zeit einen Artikel des damaligen Feuilleton Chefs Rudolf Walter Leonhardt der dazu aufrief Padophilie freizugeben 15 1976 einen Artikel des Hamburger Padagogen Karlheinz Lutzmann der Padophilie zumindest im Ansatz relativierte 16 2013 bat der damalige stellvertretende Chefredakteur Theo Sommer um Entschuldigung dafur damals nicht sensibler gewesen zu sein 17 Im Jahr 1979 erhielt die Zeit gemeinsam mit der Neuen Zurcher Zeitung den niederlandischen Erasmuspreis Von 1985 bis 1996 war Hilde von Lang Verlegerin und von 1985 bis 1999 Geschaftsfuhrerin 18 Im Mai 2012 wurde die Jakob Fugger Medaille des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern einer der renommiertesten Preise fur das deutschsprachige Zeitschriftenwesen erstmals nicht an eine Einzelperson sondern an die Herausgeber Verleger Geschaftsfuhrer Chefredaktion und Mitarbeiter der Zeit verliehen 19 Chefredakteur ist seit 2004 Giovanni di Lorenzo mit den Stellvertretern Moritz Muller Wirth Sabine Ruckert Holger Stark und Bernd Ulrich 1 Fruhere Chefredakteure 1946 Ernst Samhaber 1946 1955 Richard Tungel 1957 1968 Josef Muller Marein 1968 1972 Marion Grafin Donhoff 1973 1992 Theo Sommer 1992 1997 Robert Leicht 1997 2001 Roger de Weck 2001 2004 Josef Joffe und Michael Naumann Zum 1 Mai 2017 wurde ein funfkopfiger Herausgeberrat bestehend aus Jutta Allmendinger Zanny Minton Beddoes Florian Illies Rene Obermann und Josef Joffe berufen Er soll zwei Mal im Jahr zusammenkommen und Verleger Chefredaktion und Geschaftsfuhrung publizistisch beraten 20 Im Mai 2020 ersetzte Nicola Leibinger Kammuller Rene Obermann 21 Das Mandat von Josef Joffe ruht seit Mitte Mai 2022 weil er seinen Freund und Banker Max Warburg vor den CumEx Recherchen der eigenen Zeitung warnte 22 Weitere Herausgeber waren unter anderen Gerd Bucerius Marion Grafin Donhoff Helmut Schmidt Theo Sommer und Michael Naumann Am 17 Februar 2021 veroffentlichte die ARD zum 75 jahrigen Jubilaum der Zeit die Reportage Die Zeit Eine Wochenzeitung wird 75 uber ihre Geschichte und Arbeitsweise im NDR 23 Printausgabe BearbeitenRessorts und Beilagen Bearbeiten Die Redaktion mit uber 100 festen Angestellten ist in zehn Ressorts unterteilt mit Leiter 1 Politik Marc Brost Elisabeth Raether und Heinrich Wefing Streit Jochen Bittner und Martin Machowecz Dossier Malte Henk Tanja Stelzer und Wolfgang Uchatius Leserbriefe Christof Siemes Geschichte Christian Staas Wirtschaft Charlotte Parnack und Roman Pletter Green Uwe Jean Heuser Unterhaltung Cathrin Gilbert Wissen Manuel J Hartung und Andreas Sentker Junge Leser Katrin Hornlein Feuilleton Adam Soboczynski Glauben und Zweifeln Evelyn Finger Entdecken Dorothee Stobener und Moritz von Uslar ZEITmagazin Sascha Chaimowicz und Maria Exner Das Ressort Glauben und Zweifeln wurde im Marz 2010 eingefuhrt 24 und das Ressort Z Zeit zum Entdecken im November 2015 25 Im September 2019 wurden das Ressort Politik und das Hauptstadtburo sowie das Ressort Wissen und das Ressort Chancen zusammengelegt und das Ressort Streit eingefuhrt 26 Seit Dezember 2010 liegt einer Teilauflage der Zeitung die Beilage Christ und Welt bei Sie ist eine Fortfuhrung der Wochenzeitung Rheinischer Merkur die zuvor eingestellt wurde 27 Seit 2015 erscheinen viermal jahrlich die Beilagen Zeit Doctor und Zeit Geld und dreimal jahrlich die Beilage Zeit Golfen 28 Seit September 2021 erscheint zusatzlich das Ressort Green welches alle Aspekte nachhaltigen Lebens behandelt und dessen Leitung der fruhere Leiter des Wirtschaftsressort Uwe Jean Heuser ubernimmt 29 Erscheinungsbild und Druck Bearbeiten Das Hamburger Wappen in der Grafik fur das Zeit Logo Nr 1 12 1946 Hamburger Wappen mit offenem Tor im zweiten Zeit Logo Nr 13 18 1946 Kopfzeile der Zeit mit dem Hamburger Wappen Nr 13 18 1946 Kopfzeile der Zeit mit dem Bremer Wappen ab Nr 19 1946 Den Schriftzug in der Titelzeile der Wochenzeitung Die Zeit mit der eleganten Schrift mit Seele weisse Innenlinie gestaltete 1946 der aus Wien stammende Jugendstilkunstler Carl Otto Czeschka 30 31 Czeschka orientierte sich bei der Gestaltung der Kopfzeile an der britischen Tageszeitung The Times 32 die das britische Staatswappen mit Lowe und Einhorn zwischen den beiden Titelworten tragt Dies war nicht nur von graphischer Bedeutung sondern zeigte das Selbstverstandnis des Grunders der Zeitung Gerd Bucerius nachzulesen in seinem Editorial Unsere Aufgabe am 21 Februar 1946 Wir hoffen dass Die Zeit ihrer Namensschwester in England wurdig sein wird Wir sind nicht so vermessen mit unseren bescheidenen Mitteln die uberragende Stellung anzustreben die die Londoner Times in der ganzen Welt geniessen aber wir haben den Sinn dieses Vergleichs als Mahnung verstanden Mit diesem Vorsatz beginnen wir unsere Wochenzeitung Gerd Bucerius 33 Von der ersten Ausgabe 21 Februar 1946 bis zur 12 Ausgabe 9 Mai 1946 34 wurde die erste von Czeschka gestaltete Fassung verwendet die das Hamburger Wappen mit schildhaltenden Lowen zwischen den beiden Wortern zeigt 35 Dieses Wappen hatte im Unterschied zum offiziellen Staatswappen die Besonderheit dass die Pfauenfedern der Helmzier mit kleinen Herzen versehen waren Die Beinstellung der Lowen entsprach dabei der alteren Fassung des Grossen Staatswappens erst in der Zeit zwischen 1952 und 1955 wurde diese Beinhaltung aus unbekannten Grunden verandert 36 Trotz dieser kleinen Differenz wurde es vom Hamburger Senat als Grosses Hamburger Wappen und damit als Hoheitszeichen angesehen Daraufhin wurde das Wappen verandert Ein offenes Tor sollte die Weltoffenheit der Hansestadt zeigen 37 Doch auch diese zweite veranderte Fassung des Hamburger Wappens das von der Ausgabe Nr 13 bis Nr 18 Verwendung fand wurde vom Senat abgelehnt Auch so sei dies der Missbrauch eines Hoheitszeichens fur kommerzielle Zwecke und dieses Verbot gilt bis heute 38 So zeigt die Titelzeile des Blattes seit ihrer 19 Ausgabe vom 27 Juni 1946 mit Erlaubnis des Bremer Burgermeisters Wilhelm Kaisen stattdessen den Bremer Schlussel und die goldene Krone des Bremer Stadtwappens Dies geschah durch Vermittlung von Josef Muller Marein der spater Chefredakteur der Zeit 1957 1968 wurde Die Grafik mit dem Bremer Schlussel in der Kopfzeile wurde ebenfalls von Carl Otto Czeschka gestaltet 39 Sie wird heute als Logo der gesamten Verlagsgruppe verwendet 40 Ressort Uberschriften 1946 Der Hamburger Kunstler Alfred Mahlau hatte nach den Vorgaben von Ernst Samhaber die gesamte erste Ausgabe gestaltet mit funfspaltigem Umbruch in klassischer Strenge und Sachlichkeit 41 Der Druck erfolgte in der Hamburger Druckerei Broschek Daneben hatte C O Czeschka in der ersten Zeit ebenfalls Uberschriften fur die verschiedene Ressorts gezeichnet Die Artikel der Zeit und vor allem die Leitartikel auf der ersten Seite sind traditionell langer und ausfuhrlicher als etwa bei Tageszeitungen Die Titelseite wurde aus diesem Grund gar als Grabplatte verspottet Seit einigen Jahren sind viele Artikel jedoch deutlich kurzer und starker bebildert Seit dem Redesign durch Mario Garcia 42 im Januar 1998 43 werden die Uberschriften in der Tiemann Antiqua gesetzt Die Fliesstexte stehen in der Garamond einer typischen Buchschrift die Zeitungen sonst selten verwenden An der Diskussion um die Ruckkehr zur traditionellen deutschen Rechtschreibung die Der Spiegel die Suddeutsche Zeitung und Bild anfuhrten beteiligte sich die Zeit nicht Sie verwendete seit 1999 eine eigene sowohl von der traditionellen als auch von den verschiedenen Versionen der reformierten Rechtschreibung abweichende Hausorthographie die der langjahrige Zeit Redakteur Dieter E Zimmer ausgearbeitet hatte Seit 2007 verzichtet die Zeit auf diese Hausorthografie und schreibt wie viele andere Zeitungen auch gemass den Empfehlungen des Dudens Das nordische Format ein Markenzeichen der Zeit wird seit je in Literatur und Kleinkunst meist in satirischer Form thematisiert Laut dem Schriftsteller Hanns Dieter Husch ist die Zeit z B so gross wenn man die aufschlagt muss der Nachbar gleich zum Zahnarzt Das Format ist jedoch nicht grosser als bei einem Dutzend anderer deutscher Tageszeitungen 2018 wurde uber eine Umstellung zum Tabloidformat diskutiert die aber vorlaufig nicht durchgefuhrt wurde 44 Die Zeit wird von der Frankfurter Societats Druckerei in Morfelden Walldorf gedruckt Bis zum 31 Dezember 2020 wurde ein Teil der Auflage von der Axel Springer SE in Ahrensburg gedruckt 45 Den Vertrieb ubernimmt der Deutsche Pressevertrieb 28 Im Mai 2020 wurde der neue Claim Die Zeit ist anders eingefuhrt Zuvor wurde 20 Jahre lang der Claim Geniessen Sie die Zeit benutzt 46 Zeitmagazin Bearbeiten 1970 erschien die farbige Zeitungs Beilage Zeitmagazin Nach der Einstellung der Beilage 1999 wurde in der Nachfolge das Zeit Ressort Leben unter der Leitung von Andreas Lebert eingerichtet Seit der Zeit Ausgabe vom 24 Mai 2007 ist das Ressort wieder in eine Zeitungs Beilage mit Titel Zeitmagazin ausgegliedert In dieser Beilage fuhrte Giovanni di Lorenzo bis Ende Januar 2009 wochentlich ein Kurzinterview mit Helmut Schmidt unter dem Titel Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt Besonders bekannt sind darin ausserdem die wochentlichen Kolumnen von Harald Martenstein der meist recht sarkastisch aber durchaus humorvoll uber Gott und die Welt philosophiert die Rubrik Deutschlandkarte zu wechselnden Themen die von 2007 bis 2021 bestand 47 sowie Wolfram Siebecks Kochseite Seit 1971 wird im Zeitmagazin das kryptische Kreuzwortratsel Um die Ecke gedacht abgedruckt Mathematische Unterhaltung findet sich in der Zeit Rubrik Logelei Am 14 Oktober 2010 erschien zum 40 Geburtstag des Zeitmagazins eine Jubilaumsausgabe mit hundert Extraseiten Sie enthalt unter anderem vierzig verschiedene Titelbilder fur jedes Lebensjahr eins Fur die Ausgabe vom 21 Juni 2012 wurden mogliche Themen vorab online von der Netzgemeinde mittels der Liquid Democracy Software Adhocracy gesammelt und bewertet 48 Regionalausgaben Bearbeiten Die Osterreich Ausgabe der Zeit startete 2005 Seitdem konnte die Auflage um rund ein Drittel auf uber 15 000 Exemplare gesteigert werden Gegrundet wurden die Osterreichseiten von Joachim Riedl Seit Marz 2020 fuhrt Florian Gasser das Team in Wien 49 Seit dem 12 Mai 2010 erscheint die Zeit in Osterreich mit drei statt wie zuvor zwei Regionalseiten Ausserdem erhalt die Osterreich Ausgabe haufig landesspezifische Titelseiten 50 Ab November 2009 erschien die Zeit auf zwei Seiten in einer mit Zeit fur Sachsen betitelten sachsischen Lokalausgabe die in einem eigens dafur eingerichteten Korrespondenzburo in Dresden produziert wurde 51 2013 wurde der Teil in Zeit im Osten umbenannt um drei Seiten erganzt und auf weitere Bundeslander ausgeweitet 52 2017 zog die Redaktion nach Leipzig um 53 und wurde bis 2021 von Martin Machowecz geleitet seither von Anne Hahnig 54 Seit dem 4 Dezember 2008 wird fur die Leserschaft in der Schweiz eine Extra Ausgabe mit zwei zusatzlichen schweizbezogenen Seiten produziert Seit dem 12 Mai 2010 ist die Seitenanzahl auf drei angestiegen 50 Verantwortlich fur die Schweiz Seiten ist Matthias Daum 55 Die Auflage betrug per 2017 19 500 Exemplare 74 der Leser sind Schweizer 30 deutscher Nationalitat die meisten besitzen einen hohen Bildungsstand 56 Seit April 2020 wird die Schweizer Ausgabe von Goldbach Publishing vermarktet 57 Zum 75 jahrigen Bestehen der ZEIT am 21 Februar 2021 zeigt die Ausgabe 9 2021 das Titelblatt der Nullnummer vom 15 September 1945 Axel Schuster der Archivar der ZEIT Stiftung beschreibt in seinem Text Wir haben bei null angefangen die Veranderung des Schriftzugs DIE ZEIT in einer Aufmachung der Nullnummer die stark der nationalsozialistischen Vorzeige Zeitung Das Reich ahnelte allerdings ohne ausfuhrlich darauf einzugehen weshalb der Grafiker Carl Otto Czeschka das Hamburg Wappen bereits 1946 durch das Bremer Stadtwappen mit dem Schlussel unter der Bremer Markgrafenkrone ersetzten musste Logo der Hamburg Beilage der Zeit ab 3 April 2014 Hamburg Symbol mit Bremer Krone Aus der Titelzeile der Hamburg Beilage ab 3 April 2014 Seit dem 3 April 2014 gibt es auch eine Regionalbeilage fur Hamburg als gesondertes Zeitungsbuch Zeit Hamburg In dem Editorial von Giovanni di Lorenzo zur Erstausgabe der Hamburger Beilage heisst es Die ZEIT lebt seit ihren ersten Tagen mit einer Mogelpackung im Titelkopf Weil die damaligen Stadtvater dem ZEIT Verleger Gerd Bucerius den Gebrauch des Hamburger Wappens verweigerten ist dort seit fast 70 Jahren das Bremer Stadt Emblem zu sehen Fur den Hamburg Teil darf Hamburg auch wie Hamburg aussehen Olaf Scholz hat es moglich gemacht Wenn das kein Anfang ist 58 In diesem Editorial wird der Anschein erweckt als habe der damalige Hamburger Burgermeister Olaf Scholz den Titelkopf der Hamburg Beilage als Mischform des Bremer Wappens mit dem kleinen Hamburger Staatswappen genehmigt Dies ist jedoch nicht der Fall Das Zeit Hamburg Logo zeigt das frei verwendbare Hamburg Symbol anstelle des Bremer Schlussels bleibt daneben aber bei der ublichen Gestaltung mit Bremer Krone Seit Januar 2019 erscheint Zeit Hamburg monatlich statt wochentlich 59 Digital Zugang BearbeitenNeben dem redaktionellen Onlineangebot Zeit Online wird das Printangebot in verschiedenen Formen im dafur geschaffenen Bereich online gestellt Fur den Zugriff ist ein Abonnement abzuschliessen Abonnenten der Druckausgabe erhalten den Zugang vergunstigt Mit dem Digital Zugang gibt es die Ausgabe der Wochenzeitung und des Zeitmagazins in digitaler Form mit Originallayout als PDF in Textversionen fur elektronische Lesegerate angepasste ePUB und seit 2011 Mobipocket Dateien die seit Ende 2012 mit ausgewahlten Bildern erganzt sind sowie als E Paper App fur Android 60 und iOS 61 alle Gerate ab Android 4 0 3 und iOS 8 0 oder hoher Die Webapp fur Tablets die ab Mitte August 2012 angeboten wurde wurde durch die E Paper App ersetzt 62 Weiterhin werden ausgewahlte Artikel aus der gedruckten Zeit Ausgabe als vorgelesene Audiodateien im MP3 Format zum Download angeboten Die Zeit bietet daruber hinaus den sogenannten Audiofon Service zum Anhoren uber eine Telefonfestnetznummer an Alle verwendeten Dateiformate sind seit Mitte 2010 63 DRM frei Zeit Online Bearbeiten Logo des Onlineangebots Zeit Online Screenshot des Internet Auftritts von Zeit Online vom 23 Dezember 2012 mit einem Text von John H Weitzmann der unter einer Creative Commons Lizenz steht Screenshot desselben Artikels am 18 September 2017 Zeit Online wird von der Zeit Online GmbH betrieben einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Zeitverlags Die eigenstandige Redaktion besteht aus rund 70 Redakteuren Grafikern und Technikern 64 Zum 1 Februar 2009 wurden Zeit Online Tagesspiegel Online und zoomer de als Zeit Digital zusammengelegt und erhielten eine gemeinsame Redaktion in Berlin 65 In Hamburg blieben lediglich einige Verbindungsredakteure sowie Technik und Vermarktung 66 zoomer de wurde Ende Februar 2009 eingestellt 67 und die Redaktion von Tagesspiegel Online gehort seit September 2009 wieder zum Tagesspiegel 68 Die Zeit gehort zu den 100 meistbesuchten Websites in Deutschland 69 Ressorts Bearbeiten Das kostenfreie Angebot setzt inhaltlich technisch und grafisch deutlich andere Akzente als das gedruckte Blatt Auf der Website finden sich Themen fur eine jungere Zielgruppe Meldungen Analysen und Hintergrundstucke werden exklusiv fur die Website geschrieben gesprochen oder gefilmt Die Beitrage werden dabei nicht nur von der Onlineredaktion sondern auch von Zeitredakteuren und freien Autoren verfasst Auch Artikel der gedruckten Ausgabe werden online veroffentlicht Artikel konnen von angemeldeten Benutzern kommentiert werden Die Redaktion kann nach eigenem Ermessen Kommentare editieren loschen oder den Kommentator Account sperren wenn Beitrage den Rahmen der Netiquette verlassen oder in den Augen der Redaktion zu polemisch sind Das Angebot ist in verschiedene Ressorts gegliedert wobei jeweils mehrere zu Ressortgruppen zusammengefasst sind Politik Wirtschaft und Gesellschaft Kultur amp Entdecken Wissen amp Digital Sport Ausserdem bietet Zeit Online seit dem 3 April 2014 einen Lokalteil fur Hamburg an 70 Bei einer Umfrage unter deutschsprachigen Literaturblogs wurde der Literaturteil von Zeit Online als bestes Portal bewertet Es setzte sich unter anderem gegen die Literaturressorts der Onlineausgaben von Spiegel Suddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung durch 71 Seit dem 23 November 2012 steht Interessierten eine fur nicht kommerzielle Zwecke frei zugangliche API zum Archiv der Zeit seit 1946 zur Verfugung 72 Reichweite Bearbeiten Die Anzahl der Website Besuche stieg bis 2017 stark an Im Marz 2017 wurde das Bezahlmodell Z eingefuhrt wodurch manche Inhalte nur gegen Bezahlung abgerufen werden konnen 73 Im Januar 2019 wurden 75 1 Mio Besuche der Website gezahlt bei denen im Mittel 2 34 Seiten abgerufen wurden Entwicklung Bearbeiten Chefredakteur war bis Ende Februar 2008 der fruhere Zeit Redakteur Gero von Randow Am 1 Marz 2008 wurde der Journalist Wolfgang Blau sein Nachfolger Er wechselte zum April 2013 zu der britischen Tageszeitung The Guardian 74 Sein Nachfolger ist seit 15 Marz 2013 Jochen Wegner er war von 2006 bis 2010 Chefredakteur von Focus Online Seit September 2006 gibt es eine Kooperation mit dem Berliner Tagesspiegel Dieser gehort ebenfalls zur Verlagsgruppe Holtzbrinck Im Rahmen der Kooperation tauschen beide Onlineangebote Texte aus Ahnliche Vereinbarungen gibt es mit dem Handelsblatt und mit dem IT Portal Golem de Im Juni 2008 begann Zeit Online eine Kooperation mit dem ZDF und strahlte deren Nachrichtenformat 100 Sekunden aus 75 Seit 2018 ist der Online Auftritt von brand eins mit Zeit Online verknupft und wird gemeinsam vermarktet 76 Zuender Bearbeiten Mit dem Zuender betrieb Zeit Online von 2005 bis 2009 ein Internetportal fur Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren 77 78 Zeit Campus Online Bearbeiten Im Jahr 2006 wurde Zeit Campus Online als Internetangebot des Printmagazins Zeit Campus gestartet 79 Storungsmelder Bearbeiten 2007 startete Zeit Online zusammen mit dem Musikmagazin Intro dem Verein Gesicht Zeigen und der Agentur WE DO gemeinsam mit den Moderatoren Markus Kavka Ole Tillmann und Klaas Heufer Umlauf 80 das Projekt Storungsmelder gegen Rechtsextremismus 81 Netz gegen Nazis Bearbeiten Am 5 Mai 2008 startete Zeit Online mit Partnern wie dem Deutschen Fussball Bund dem Deutschen Feuerwehrverband den VZ Netzwerken dem ZDF und dem Deutschen Olympischen Sportbund das Internetportal Netz gegen Nazis 82 Das Portal erfuhr neben dieser Unterstutzung jedoch auch Kritik von publizistischer Seite da es oberflachlich argumentiere und wenig Neues biete 83 Am 1 Januar 2009 zog sich die Zeit weitgehend aus dem Projekt zuruck und uberliess die Tragerschaft der Amadeu Antonio Stiftung Eine nicht definierte Kooperation soll weiterhin bestehen 84 ze tt Bearbeiten Am 27 Juli 2015 startete der Zeitverlag mit ze tt ein Onlinemagazin das sich an eine Zielgruppe zwischen 16 und 35 Jahren richtete 85 Am 15 Dezember 2020 wurde ze tt ein Ressort von Zeit Online 86 Podcasts Bearbeiten Seit September 2017 bietet Zeit Online auch Podcasts an 87 Zu den angebotenen Podcasts gehoren unter anderem Alles gesagt Die Zeit Verbrechen und Die sogenannte Gegenwart Kontroversen BearbeitenBerichterstattung uber Dieter Wedel Bearbeiten Der damalige Zeit Online Autor Thomas Fischer kritisierte die Berichterstattung uber die Missbrauchsvorwurfe gegen Dieter Wedel und bezeichnete sie als tendenzios und voreingenommen 88 89 90 Daraufhin trennte sich der Zeitverlag von Fischer 91 92 Die Juristen der Zeit versicherten den Frauen dass die Falle verjahrt seien und es zu keinen Prozessen kommen wurde Sie ubersahen jedoch dass wegen einer Gesetzesanderung aus dem Jahr 2015 die Verjahrung bei Vergewaltigungen erst mit Ablauf des 30 Lebensjahres beginnt und die Vorwurfe von Jany Tempel deswegen erst im Jahr 2019 verjahrten Die Staatsanwaltschaft Munchen leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen Dieter Wedel ein Laut Tempel war die Verjahrung eine Bedingung fur ihre Aussage 93 94 Tempel zufolge habe die Zeit ihr die Ubernahme ihrer Anwaltskosten zugesagt Ihr Anwalt reichte deswegen eine Klage gegen die Zeit ein Der Zeit zufolge wurde nur die Ubernahme der Anwaltskosten bei Zivilprozessen zugesagt und nicht bei Strafprozessen 95 96 Im Marz 2020 urteilte das Landgericht Hamburg zugunsten der Zeit Tempels Anwalt kundigte an in Berufung zu gehen 97 Berichterstattung uber private Seenotrettung Bearbeiten Im Politikteil der Ausgabe vom 12 Juli 2018 veroffentlichte die Zeit unter dem Titel Oder soll man es lassen einen von Caterina Lobenstein und Mariam Lau verfassten Artikel uber das Pro und Contra von privater Seenotrettung im Mittelmeer Im Contra Teil kritisierte Lau dass private Seenotretter langst Teil des Geschaftsmodells der Schlepper seien und politisch denjenigen nutzen wurden die gar kein Asylrecht mehr wollen 98 Der Artikel wurde insbesondere von Journalisten und Politikern heftig kritisiert Der Zeit wurde vorgeworfen Seenotrettung generell in Frage zu stellen 99 Eine Woche spater entschuldigte sich die Chefredaktion auf der Titelseite dafur dass insbesondere durch den Titel Oder soll man es lassen der Eindruck entstanden sei man wurde Seenotrettung generell in Frage stellen Lau wurde vorgeworfen den Seenotrettern nicht genugend Respekt entgegengebracht zu haben 100 Der Chefredaktion wurde daraufhin vorgeworfen die eigene Redakteurin an den Pranger gestellt zu haben 101 102 Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe vom 27 Juli 2018 dass die Kontroverse Teil eines Fuhrungsstreits innerhalb der Chefredaktion sei Der Contra Teil sei auf Wunsch von Chefredakteur Giovanni di Lorenzo entstanden und der stellvertretende Chefredakteur und Leiter des Politikressorts Bernd Ulrich soll dies und den Inhalt des Textes als Kritik an seinem Kurs aufgefasst haben 103 104 Im April 2019 stand der Artikel auf der Shortlist fur den Theodor Wolff Preis Er wurde jedoch nicht in die Endauswahl ubernommen weil Lobenstein nicht mit diesem Artikel fur den Preis nominiert werden wollte 105 Big Brother Award Bearbeiten Im Juni 2019 erhielt Zeit Online zum Teil stellvertretend fur die gesamte Verlagsbranche den Negativpreis Big Brother Award in der Kategorie Verbraucherschutz Die Begrundung in Kurzform dafur dass sie 1 auf ihren Websites zeit de und mycountrytalks org zum Teil in grossem Stil Werbetracker wie auch das Facebook Pixel einsetzen 2 dafur dass sie 2017 bei ihrem Projekt Deutschland spricht alle personenbeziehbaren Daten inklusiv der politischen Meinung auf den Rechnern von Google abgespeichert und verarbeitet haben und 3 dass sie sich fur das Nachfolgeprojekt My Country Talks nicht nur von dem nimmersatten Werbeunternehmen mit Weltmachtsanspruch Google bei ihrem Projekt sponsern lassen sondern dass sie zusatzlich Trackingtools eingebunden haben mit denen Informationen an Dritte weiter gegeben werden konnen padeluun Laudatio bei den Big Brother Awards 2019 106 Tochtergesellschaften und Beteiligungen des Zeit Verlags BearbeitenGemeinsam mit der Zeitschrift Forschung amp Lehre betreibt die Zeit Verlagsgruppe academics 107 ein Karriereportal fur Wissenschaft und Forschung Seit 2013 ist die e fellows net GmbH amp Co KG 108 aus Munchen eine 66 Tochter des Zeit Verlags Das Karrierenetzwerk bringt seit 2000 Nachwuchskrafte mit Arbeitgebern zusammen Den Mitgliedern bietet es ein Online Stipendium mit Praktikums und Jobangeboten Zeitungs Abos Karriere Events Mentoren und einer Online Community Mit TEMPUS CORPORATE betreibt der Zeit Verlag seit 2010 eine Agentur fur Corporate Publishing wahrend der ZEIT Kunstverlag die Zeitschrift WELTKUNST die Zeitung KUNST UND AUKTIONEN sowie Kataloge fur Kunstmessen veroffentlicht Uber die Convent Kongresse GmbH veranstaltet der Zeit Verlag seit 1998 Kongresse und Tagungen fur den deutschen Mittelstand Zeit Stiftung BearbeitenDie Zeit Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius fordert Wissenschaft und Forschung Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung Verwandte Themen BearbeitenDie ZEIT Bibliothek der 100 Bucher ist eine Zusammenstellung der Feuilleton Redaktion Der Marion Donhoff Preis fur internationale Verstandigung und Versohnung wird jahrlich von der Zeit der Zeit Stiftung und der Marion Donhoff Stiftung vergeben Literatur BearbeitenDie Zeit Wochenzeitung fur Politik Wirtschaft Wissen und Kultur Zeitverlag Bucerius Hamburg 1946 ff erscheint wochentlich Ralf Dahrendorf Liberal und unabhangig Gerd Bucerius und seine Zeit C H Beck Munchen 2000 ISBN 3 406 46474 2 Mathias von der Heide Christian Wagner Weiter rechts als die CDU Das erste Jahrzehnt der Zeit In Lutz Hachmeister Friedemann Sierung Hrsg Die Herren Journalisten Die Elite der deutschen Presse nach 1945 C H Beck Munchen 2002 ISBN 3 406 47597 3 S 165 184 Karl Heinz Janssen Haug von Kuenheim Theo Sommer Hrsg Die Zeit Geschichte einer Wochenzeitung 1946 bis heute Siedler Munchen 2006 ISBN 978 3 88680 847 2 Frank Bajohr Der Mann der bei der Zeit Ernst Kruger war Sechs Jahre lang von 1950 bis 1956 schrieb er fur unsere Zeitung unter falschem Namen Erst jetzt wurde seine wahre Identitat entdeckt hinter Ernst Kruger verbarg sich der Diplomat und SS General Erwin Ettel In DIE ZEIT vom 23 Februar 2006 Nr 9 S 94 Christian Haase Axel Schildt Hrsg Die Zeit und die Bonner Republik Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung Wallstein Gottingen 2008 ISBN 978 3 8353 0243 3 Die besten Reportagen aus 65 Jahren ZEIT Geschehen Reportagensammlung Wissenmedia Gutersloh 2011 ISBN 978 3 577 14655 5 Heinz Spielmann Carl Otto Czeschka Ein Wiener Kunstler in Hamburg HWS Reihe Bd 1 Kunstler in Hamburg Hg von Ekkehard Numann Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung Wallstein Verlag 2019 ISBN 978 3 8353 3434 2 Smetek fur DIE ZEIT Titelbilder Skizzen und Ideen vom Illustrator Wieslaw Smetek Propaganda Verlag 2014 ISBN 978 3 9816557 0 4 Weblinks Bearbeiten Commons Die Zeit Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Website der Zeitung Rezension von UbermedienEinzelnachweise Bearbeiten a b c d e f Administratives Impressum DIE ZEIT In Die Zeit 1 August 2019 ISSN 0044 2070 zeit de abgerufen am 7 August 2019 Dieter von Holtzbrinck beteiligt sich am Zeit Verlag zeit de 26 Marz 2009 Michael Kohler Die Zeit Erfolg mit Qualitat In Goethe Institut Mai 2012 abgerufen am 13 September 2015 Katja Hanke Deutsche Wochenpublikationen Hintergrunde anstatt Tagesaktualitat Goethe Institut Dezember 2011 abgerufen am 26 Januar 2019 Dabei lasst das Blatt das als burgerlich liberal bezeichnet werden kann auch unterschiedliche Meinungen zu Autor Hans Ulrich Wehler Deutsche Gesellschaftsgeschichte Bd 5 Bundesrepublik und DDR 1949 1990 C H Beck Munchen 2008 ISBN 978 3 406 52171 3 S 401 f Autoren Marcus Maurer amp Carsten Reinemann Medieninhalte Eine Einfuhrung VS Verlag fur Sozialwissenschaften Springer VS Wiesbaden 2006 ISBN 978 3 531 90179 4 S 130 Die Zeit im 70 Jahre Auflagenvergleich Durchbruch in den 60ern auf dem Gipfel Anfang der 90er und heute meedia de 16 Februar 2016 laut IVW erstes Quartal 2022 wochentlich Details und Quartalsvergleich auf ivw de laut IVW jeweils viertes Quartal Details auf ivw de laut IVW jeweils viertes Quartal Details auf ivw de Christian Haase Axel Schildt Hrsg Die Zeit und die Bonner Republik Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung Gottingen 2008 S 245 263 1 Zitat S 245 2 Zitat S 261 f Die Zeit bleibt wir vergehen sueddeutsche de 10 Juni 2020 Die Zeit bleibt wir vergehen sueddeutsche de 10 Juni 2020 Karl Heinz Bohrer 1968 Die Phantasie an die Macht Studentenbewegung Walter Benjamin Surrealismus In Merkur 51 12 Dezember 1997 S 1069 1080 hier S 1077 f uber die Bedeutung d es quasi surrealistischen Kritikers Uwe Nettelbeck fur Die Zeit Zitat S 1078 Rudolf Walter Leonhardt Unfug mit Unschuld und Unzucht II Kurzes Kichern kein Erroten In Zeit Online 25 April 1969 abgerufen am 17 Mai 2016 Nr 17 Sexualdelikte Der unbekannte Sittenstrolch In Zeit Online 3 September 1976 abgerufen am 17 Mai 2016 Nr 37 Theo Sommer Padophilie Irrungen und Wirrungen der Zeit In Zeit Online 3 Oktober 2013 abgerufen am 17 Mai 2016 Nr 41 Hilde von Lang gestorben In Spiegel Online 5 April 2011 Die Zeit erhalt Jakob Fugger Medaille 2012 Memento vom 7 Juli 2014 im Internet Archive In Antenne Bayern 23 April 2012 Mit Zanny Minton Beddoes und Rene Obermann Zeit bekommt funfkopfiges Herausgebergremium meedia de 28 April 2017 Die Zeit holt Nicola Leibinger Kammuller in den Herausgeberrat dnv online net 25 Mai 2020 Meedia Redaktion Zeit Herausgeber Josef Joffe lasst sein Mandat ruhen MEEDIA 16 Mai 2022 abgerufen am 5 Juni 2022 deutsch Die Zeit Eine Wochenzeitung wird 75 In ARD Mediathek ARD abgerufen am 18 Februar 2021 Neues ZEIT Ressort Glauben und Zweifeln zeit verlagsgruppe de 31 Marz 2010 DIE ZEIT fuhrt ein neues Ressort ein Z Zeit zum Entdecken zeit verlagsgruppe de 7 Oktober 2015 DIE ZEIT fuhrt neues Streit Ressort ein blog zeit de 4 September 2019 Der Rheinische Merkur erscheit erstmals als Beilage in der Zeit horizont net 1 Dezember 2010 a b Redaktion und Verlag im Profil PDF zeit verlagsgruppe de Start des neuen Ressorts Green bei ZEIT und ZEIT ONLINE zeit verlagsgruppe de 8 September 2021 Artikel zum 75 Geburtstag von C O Czeschka in Die Zeit Nr 43 1953 Heinz Spielmann Carl Otto Czeschka Ein Wiener Kunstler in Hamburg HWS Reihe Bd 1 Kunstler in Hamburg Hg von Ekkehard Numann S 70f und S 440 Titelblatt der Times vom 4 Dezember 1788 Gerd Bucerius zeit de Unsere Aufgabe In Die Zeit 21 Februar 1946 Fur kleine Scans der Titelseiten vgl DIE ZEIT Jahrgang 1946 Nicht mehr online verfugbar In Zeit Online Archiviert vom Original am 3 Marz 2016 abgerufen am 3 Marz 2016 Zur Kopfzeile mit Bremer Wappen Unser Wappen In Die Zeit 27 Juni 1946 Prof Hans Dieter Loose Leiter des Staatsarchivs Warum Hamburgs Raubtiere auf dem falschen Bein stehen In Hamburger Abendblatt 28 Juli 1988 S 5 abgerufen am 5 Juni 2019 Karl Heinz Janssen Haug von Kuehnheim Theo Sommer Die Zeit Geschichte einer Wochenzeitung 1946 bis heute Siedler Munchen 2006 S 29 Hamburg Logo Flaggen und Wappen unter hamburg de abgerufen am 5 Juni 2019 Manfred Sack in der Zeit Nr 40 29 September 1978 Komplettansicht Website des Zeitverlags abgerufen am 5 Juni 2019 Janssen v Kuehnheim Sommer Die Zeit Geschichte einer Wochenzeitung 1946 bis heute Munchen 2006 Mario R Garcia How we did it Pure Design case study of Die Zeit mit Bildbeispielen vorher und nachher auf garciamedia com 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schreibt uber ostdeutschen Alltag MDR DE Abgerufen am 9 August 2021 Parnack Pletter Machowecz Hahnig Die Zeit besetzt Fuhrung der Ressorts Wirtschaft Streit und Zeit im Osten neu Abgerufen am 10 August 2021 deutsch Matthias Daum wird Schweiz Chef Mediadaten ZEIT PDF Beat Hurlimann Medienvermarktung DIE ZEIT Schweiz ab sofort im Portfolio von Goldbach In horizont net 27 April 2020 abgerufen am 27 April 2020 zeit de DIE ZEIT erscheint mit neuer Hamburg Ausgabe zeit verlagsgruppe de 31 Januar 2019 ZEIT ONLINE DIE ZEIT E Paper App ZEIT ONLINE 23 November 2017 abgerufen am 13 Marz 2018 DIE ZEIT E Paper im App Store Abgerufen am 13 Marz 2018 Verweis auf neue Android Apps Nicht mehr online verfugbar Die Zeit archiviert vom Original am 27 Mai 2016 abgerufen am 13 Marz 2018 DIE ZEIT im Online Abo auch als ePub MobileRead Forums In mobileread com Abgerufen am 5 Februar 2013 Impressum Zeit Online Bei zeit de Holtzbrinck bundelt Online Portale Bei tagesspiegel de 17 Dezember 2008 Zeit Online Chefs zum Umzug Wir wollen die beste Nachrichtensite werden Bei horizont net 2 April 2009 Zoomer de wird eingestellt Bei tagesspiegel de 10 Februar 2009 tagesspiegel de dockt an Print Redaktion an Bei dwdl de 2 September 2009 zeit de Competitive Analysis Marketing Mix and Traffic Alexa Rank Ebba Schroder ZEIT ONLINE startet Hamburg Site Bei zeit verlagsgruppe de 3 April 2014 abgerufen am 8 Januar 2015 ZEIT ONLINE und Perlentaucher Die besten Literaturportale im Netz In 100 beste Bestseller Bucher Abgerufen am 5 Mai 2018 ZEIT ONLINE Developer In developer zeit de 23 November 2012 abgerufen am 23 November 2012 Die Zeit wachst mit Paid Content wuv abgerufen am 7 August 2019 Chefredakteur Blau geht zum Guardian In Suddeutsche Zeitung 16 Oktober 2012 abgerufen am 16 Oktober 2012 Die Zeit sendet ZDF Nachrichten Bei spiegel de 23 Juni 2008 Warum wir ab sofort auf Beitrage von brand eins hinweisen 27 Marz 2018 abgerufen am 16 September 2019 ZEIT online startet Jugendportal Zuender Bei zeit 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