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Zappendorf ist eine Ortschaft der Einheitsgemeinde Salzatal im Saalekreis in Sachsen-Anhalt in Deutschland.

Zappendorf
Gemeinde Salzatal
51.50777777777811.80444444444490Koordinaten:51° 30′ 28″ N,11° 48′ 16″ O
Höhe: 90 m ü. NHN
Fläche: 11,2 km²
Einwohner: 1500 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 134 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06198
Vorwahl: 034609
Lage von Zappendorf in Salzatal

Inhaltsverzeichnis

Durch Zappendorf fließen die Bäche Salza, Würde und Laweke. Die Stadt Halle ist etwa 15 Kilometer von Zappendorf entfernt.

Ortschaftsgliederung

Die Ortschaft Zappendorf setzt sich aus den Ortsteilen Zappendorf, Köllme und Müllerdorf zusammen.

1211 wurde Zappendorf erstmals erwähnt. Der Bergbau war lange Zeit einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, ist aber heute vollständig eingestellt worden. Zappendorf gehörte zum Oberamt Friedeburg im Distrikt Schraplau der Grafschaft Mansfeld. Bei der Teilung der Grafschaft Mansfeld 1738/80 kam der Ort zu dem Anteil, den das preußische Herzogtum Magdeburg erhielt. Mit dem Frieden von Tilsit wurde Zappendorf im Jahr 1807 dem Königreich Westphalen angegliedert und dem Distrikt Halle im Departement der Saale zugeordnet. Er kam zum Kanton Fienstedt. Nach der Niederlage Napoleons und dem Ende des Königreichs Westphalen befreiten die verbündeten Gegner Napoleons Anfang Oktober 1813 das Gebiet. Bei der politischen Neuordnung nach dem Wiener Kongress 1815 wurde Zappendorf im Jahr 1816 dem Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen angeschlossen und dem Mansfelder Seekreis angegliedert.

Am 20. Juli 1950 wurden Müllerdorf und Köllme nach Zappendorf, nun mehr im Saalkreis, eingemeindet. Mit der zweiten Kreisreform kam Zappendorf am 25. Juli 1952 in den neu zugeschnittenen Saalkreis (im Bezirk Halle), der am 1. Juli 2007 im Saalekreis aufging.

Bis zur Neubildung der Einheitsgemeinde Salzatal am 1. Januar 2010 war Zappendorf eine selbständige Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Westlicher Saalkreis. Ortsbürgermeisterin von Zappendorf ist Ina Zimmermann.

St.-Elisabeth-Kirche

Evangelisch-lutherische Einwohner gehören zum Kirchengemeindeverband Zappendorf-Salzmünde mit den Kirchengemeinden Köllme und Müllerdorf, im Kirchenkreis Halle-Saalkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Römisch-katholische Einwohner gehören zur Pfarrei „Carl Lampert“ mit Sitz in Halle (Saale) im Bistum Magdeburg.

In Zappendorf steht die katholische St.-Elisabeth-Kirche, evangelisch-lutherische Kirchen befinden sich in den Ortsteilen Köllme (St. Maria) und Müllerdorf (St. Peter).

Blasonierung: „Von Silber über Rot geteilt; oben balkenweise drei grüne Weinstöcke mit je zwei roten Trauben, der mittlere mit fünf, die beiden äußeren mit je vier grünen Blättern; unten ein silbernes Mühlrad mit acht Speichen und acht Zähnen.“

Die ehemalige Zappendorfer Wassermühle

Der Ort ist Mitglied im Verband Naturpark Unteres Saaletal e. V. und der Weinstraße Mansfelder Seen.

2003 als auch 2014 errang Zappendorf den Titel „schönstes Dorf im Saalekreis“. Der gewonnene 9. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ machte den Weg frei zur Teilnahme am Landeswettbewerb 2015.

In einem der Bauernhöfe des Ortsteils Müllerdorf befindet sich das Heimatmuseum Zappendorf, ein gut besuchtes Heimat- und Landwirtschaftsmuseum mit vielseitigen Angeboten.

Als Sehenswürdigkeiten gelten die drei Kirchen, die drei Mühlen, Händels Weinberg, die Beetstehle (eine Betsäule in Form eines Bildstocks aus dem frühen 16. Jahrhundert) und die Kalkbrüche. Zahlreiche Wanderrouten, darunter auch der Europäische Fernwanderweg E11, machen den Ort attraktiv.

Der Friedhof Zappendorf ist als Kulturdenkmal in der örtlichen Denkmalliste aufgeführt. Besonders erwähnenswert ist hier das Grabmal des Mühlenbesitzers Franz Tannroth von 1886.

Um den Ort herum existieren zahlreiche Schutzgebiete: LSG Laweketal, NSG Muschelkalkhänge und das NSG Salzatal. Höchste Erhebung ist der Hügelberg (143 m).

In der Ortschaft Zappendorf sind neben einer Bäckerei, eine Fahrschule, zwei Bauunternehmen, drei Fleischereien sowie ein kleiner Einzelhandel angesiedelt. In einem externen Gewerbegebiet, das fernab von Ortskernen am Schauchenberg bebaut wurde, befinden sich neben einer Autolackerei eine Müllverwertungsanlage und ein Solarpark.

Commons: Zappendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Beschreibung des Herzogtums Magdeburg und der Grafschaft Mansfeld magdeburgischen Anteils
  2. Beschreibung des Saale-Departements
  3. Der Mansfelder Seekreis im Gemeindeverzeichnis 1900
  4. Zappendorf und seine Ortsteile auf gov.genealogy.net
  5. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
Normdaten (Geografikum): GND:4516445-9(OGND, AKS) | VIAF:241859268

Zappendorf Ortsteil von Salzatal Sprache Beobachten Bearbeiten Zappendorf ist eine Ortschaft der Einheitsgemeinde Salzatal im Saalekreis in Sachsen Anhalt in Deutschland ZappendorfGemeinde Salzatal51 507777777778 11 804444444444 90 Koordinaten 51 30 28 N 11 48 16 OHohe 90 m u NHNFlache 11 2 km Einwohner 1500 31 Dez 2008 Bevolkerungsdichte 134 Einwohner km Eingemeindung 1 Januar 2010Postleitzahl 06198Vorwahl 034609Lage von Zappendorf in Salzatal Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 1 1 Ortschaftsgliederung 2 Geschichte 3 Religion 4 Wappen 5 Kultur und Sehenswurdigkeiten 6 Wirtschaft und Infrastruktur 7 Weblinks 8 EinzelnachweiseGeografie BearbeitenDurch Zappendorf fliessen die Bache Salza Wurde und Laweke Die Stadt Halle ist etwa 15 Kilometer von Zappendorf entfernt Ortschaftsgliederung Bearbeiten Die Ortschaft Zappendorf setzt sich aus den Ortsteilen Zappendorf Kollme und Mullerdorf zusammen Geschichte Bearbeiten1211 wurde Zappendorf erstmals erwahnt Der Bergbau war lange Zeit einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ist aber heute vollstandig eingestellt worden Zappendorf gehorte zum Oberamt Friedeburg im Distrikt Schraplau der Grafschaft Mansfeld 1 Bei der Teilung der Grafschaft Mansfeld 1738 80 kam der Ort zu dem Anteil den das preussische Herzogtum Magdeburg erhielt Mit dem Frieden von Tilsit wurde Zappendorf im Jahr 1807 dem Konigreich Westphalen angegliedert und dem Distrikt Halle im Departement der Saale zugeordnet Er kam zum Kanton Fienstedt 2 Nach der Niederlage Napoleons und dem Ende des Konigreichs Westphalen befreiten die verbundeten Gegner Napoleons Anfang Oktober 1813 das Gebiet Bei der politischen Neuordnung nach dem Wiener Kongress 1815 wurde Zappendorf im Jahr 1816 dem Regierungsbezirk Merseburg der preussischen Provinz Sachsen angeschlossen und dem Mansfelder Seekreis angegliedert 3 Am 20 Juli 1950 wurden Mullerdorf und Kollme nach Zappendorf nun mehr im Saalkreis eingemeindet Mit der zweiten Kreisreform kam Zappendorf am 25 Juli 1952 in den neu zugeschnittenen Saalkreis im Bezirk Halle der am 1 Juli 2007 im Saalekreis aufging 4 Bis zur Neubildung der Einheitsgemeinde Salzatal am 1 Januar 2010 5 war Zappendorf eine selbstandige Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Westlicher Saalkreis Ortsburgermeisterin von Zappendorf ist Ina Zimmermann Religion Bearbeiten St Elisabeth Kirche Evangelisch lutherische Einwohner gehoren zum Kirchengemeindeverband Zappendorf Salzmunde mit den Kirchengemeinden Kollme und Mullerdorf im Kirchenkreis Halle Saalkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland Romisch katholische Einwohner gehoren zur Pfarrei Carl Lampert mit Sitz in Halle Saale im Bistum Magdeburg In Zappendorf steht die katholische St Elisabeth Kirche evangelisch lutherische Kirchen befinden sich in den Ortsteilen Kollme St Maria und Mullerdorf St Peter Wappen BearbeitenBlasonierung Von Silber uber Rot geteilt oben balkenweise drei grune Weinstocke mit je zwei roten Trauben der mittlere mit funf die beiden ausseren mit je vier grunen Blattern unten ein silbernes Muhlrad mit acht Speichen und acht Zahnen Kultur und Sehenswurdigkeiten Bearbeiten Die ehemalige Zappendorfer Wassermuhle Der Ort ist Mitglied im Verband Naturpark Unteres Saaletal e V und der Weinstrasse Mansfelder Seen 2003 als auch 2014 errang Zappendorf den Titel schonstes Dorf im Saalekreis Der gewonnene 9 Kreiswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft machte den Weg frei zur Teilnahme am Landeswettbewerb 2015 In einem der Bauernhofe des Ortsteils Mullerdorf befindet sich das Heimatmuseum Zappendorf ein gut besuchtes Heimat und Landwirtschaftsmuseum mit vielseitigen Angeboten Als Sehenswurdigkeiten gelten die drei Kirchen die drei Muhlen Handels Weinberg die Beetstehle eine Betsaule in Form eines Bildstocks aus dem fruhen 16 Jahrhundert und die Kalkbruche Zahlreiche Wanderrouten darunter auch der Europaische Fernwanderweg E11 machen den Ort attraktiv Der Friedhof Zappendorf ist als Kulturdenkmal in der ortlichen Denkmalliste aufgefuhrt Besonders erwahnenswert ist hier das Grabmal des Muhlenbesitzers Franz Tannroth von 1886 Um den Ort herum existieren zahlreiche Schutzgebiete LSG Laweketal NSG Muschelkalkhange und das NSG Salzatal Hochste Erhebung ist der Hugelberg 143 m Wirtschaft und Infrastruktur BearbeitenIn der Ortschaft Zappendorf sind neben einer Backerei eine Fahrschule zwei Bauunternehmen drei Fleischereien sowie ein kleiner Einzelhandel angesiedelt In einem externen Gewerbegebiet das fernab von Ortskernen am Schauchenberg bebaut wurde befinden sich neben einer Autolackerei eine Mullverwertungsanlage und ein Solarpark Weblinks Bearbeiten Commons Zappendorf Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Website des Ortes ZappendorfEinzelnachweise Bearbeiten Beschreibung des Herzogtums Magdeburg und der Grafschaft Mansfeld magdeburgischen Anteils Beschreibung des Saale Departements Der Mansfelder Seekreis im Gemeindeverzeichnis 1900 Zappendorf und seine Ortsteile auf gov genealogy net StBA Gebietsanderungen vom 01 Januar bis 31 Dezember 2010Ortschaften der Gemeinde Salzatal Beesenstedt Bennstedt Fienstedt Hohnstedt Kloschwitz Lieskau Salzmunde Schochwitz Zappendorf Normdaten Geografikum GND 4516445 9 OGND AKS VIAF 241859268 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Zappendorf amp oldid 220067722, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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