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Zahnersatz (Abkürzung ZE) ist der Sammelbegriff für jegliche Form des Ersatzes fehlender natürlicher Zähne. Die Planung, Herstellung und Eingliederung von Zahnersatz fällt unter die zahnmedizinische Fachrichtung Prothetik. Einen herausnehmbaren Zahnersatz bezeichnet man als Zahnprothese.

Inhaltsverzeichnis

Den frühesten Zahnersatz bildeten falsche Zähne aus Elfenbein, aus Holz oder aus Knochen von Tieren oder verstorbenen Menschen. Diese wurden mit Golddrähten an verbliebene gesunde Frontzähne gebunden. Dies wirkte nur ästhetisch und verbesserte die Aussprache, ohne die Kaufunktion wiederherstellen zu können. Mit einem ähnlichen Verfahren wurden auch bereits etwa durch Parodontitis gelockerte Zähne fixiert. Solche künstlichen Zähne und Vorrichtungen, die schon die Phönizier und Etrusker kannten, führten oft zu Entzündungen im Mundbereich, da sich an den Drähten und Ersatzzähnen leicht Bakterien festsetzten. Die auf etruskische Einflüsse zurückgehenden Zahnersatze der römischen Antike bestanden aus Kalbs- oder Menschenzähnen. Einer der frühesten archäologischen Funde in Mitteleuropa stammt aus dem slawischen Gräberfeld von Sanzkow (Kreis Demmin) aus dem 12. Jahrhundert. Ende des 18. Jahrhunderts gab es erste Porzellangebisse. Der französische Apotheker Alexis Duchâteau stellte zusammen mit dem französischen Zahnarzt Nicolas Dubois de Chémant im Jahre 1774 die ersten Porzellanzähne her. Dubois de Chémant hat später ein Herstellungsmonopol für Porzellangebisse erhalten und führte 1802 die Porzellanstiftkrone ein. Im Jahr 1785 stellte der New Yorker Zahnarzt John Greenwood ebenfalls Zahnersatz auf Porzellanbasis vor. Am 9. März 1822 wurde dem New Yorker Charles M. Graham ein US-Patent für seine Erfindung einer Verbesserung im Aufbau künstlicher Zähne bewilligt. Erst im 19. Jahrhundert ermöglichte der Rohstoff Kautschuk die Herstellung funktionierenden Zahnersatzes. Heute bestehen ersetzte Zähne zumeist aus Kunststoff oder Keramik-Materialien. Zahnersatz aus Kautschuk wird aufgrund der mit der Zeit steigenden Sprödigkeit und der porösen Oberfläche sowie der mäßigen Zahnfleisch-Ästhetik nicht mehr verwendet. Bekannte Prothetiker haben spezielle Verfahren entwickelt, um zu einem bestmöglichen Ergebnis zu kommen. Hierzu gehören Albert Gerber, Alfred Gysi, Alexander Gutowski und Arne Lauritzen.

Zahnersatz wird in verschiedene Klassen eingeteilt: Der festsitzende Zahnersatz umfasst Kronen, Teilkronen und Brücken und bei herausnehmbarem Zahnersatz wird zwischen Totalprothesen und Teilprothesen unterschieden, die wiederum in mehrere Untergruppen eingeteilt werden können. Hierbei kann entweder die Ausführung oder der Umfang der Teilprothese als Kriterium herangezogen werden. Kombinierter Zahnersatz besteht aus einem fest einzementierten Teil und einem herausnehmbaren Teil.

Zahnersatz soll die Kauleistung der teil- oder unbezahnten Kiefer wiederherstellen. Weitere Aspekte betreffen die Ästhetik und die Sprechleistung, da die Aussprache mancher Buchstaben oft vom Vorhandensein und der richtigen Position der Zähne abhängig ist.

Festsitzender Zahnersatz wird an vorhandenen Zähnen befestigt, die dann zusätzlich auch die Kaukräfte des Ersatzes mittragen. Als Faustregel hierbei gilt, dass jeder Zahn den Kaudruck eines weiteren Zahnes aufnehmen kann. Für zwei zu ersetzende Zähne sollten also auch zwei Pfeilerzähne zur Verfügung stehen. Die Verwendbarkeit von Pfeilerzähnen als Brückenanker hängt von der Pfeilerwertigkeit ab.

Festsitzender Zahnersatz kommt der natürlichen Situation am nächsten und ist daher – anders als herausnehmbarer Zahnersatz – in der Lage, die normale Kau- und Sprechfunktion nahezu vollständig wiederherzustellen.

Brücken und Kronen haben nur eine begrenzte Verweildauer im Mund – im Durchschnitt ca. 15 bis 20 Jahre. Da sich das Zahnfleisch im Rahmen einer Parodontitis zurückbilden kann, ist der Hauptgrund für die Insuffizienz einer Krone oder Brücke darin begründet, dass der dann freiliegende Zahnhals als Prädilektionsstelle der Karies wieder zugänglich wird. Auch Zahnlockerungen durch Überbelastung können (insbesondere im Oberkiefer) zum Verlust festsitzenden Zahnersatzes führen. Ebenfalls ist die Vorschädigung der Pfeilerzähne vor der Überkronung von Bedeutung.

Brücken

Hauptartikel: Brücke (Zahntechnik)

Brücken bestehen aus Brückenpfeilern (Fixierelemente) und aus Brückenkörper(n) (Brückenglieder). Brücken können aus Metall, Keramik oder der Kombination beider Werkstoffe (Verblend-Metall-Keramik, abgekürzt VMK) hergestellt sein und werden mit einem speziellen Zement an den entsprechend präparierten (beschliffenen) Pfeilerzähnen befestigt.

Teleskopierende Brücke

Hauptartikel: Teleskopkrone

Unter einer teleskopierenden Brücke versteht man eine Brücke, deren Brückenpfeiler Teleskopkronen (Doppelkronen) sind. Ihr Tragekomfort entspricht dem festsitzenden Zahnersatz, da diese Konstruktion von den Pfeilerzähnen getragen wird und die Mundschleimhaut keine tragende Funktion hat.

Klebebrücke

Hauptartikel: Klebebrücke

Eine Klebebrücke ist in der Zahnmedizin eine Brücke, die mit einer Klebeverbindung an den Nachbarzähnen befestigt wird. Nach ihrer Entstehungsstätte wird eine solche Brücke auch als Marylandbrücke bezeichnet. Der große Vorteil dieser Art des Lückenschlusses ist, dass im Gegensatz zur konventionellen Brücke die Pfeilerzähne nicht ringsherum beschliffen werden müssen, sondern nur sehr wenig Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss. Das Verfahren bot sich daher speziell dann an, wenn die Nachbarzähne karies- und füllungsfrei waren. Eine Klebebrücke wird mittels Adhäsiv-Technik befestigt. Durch eine Kombination von Oberflächenbearbeitung des Metalls (Sandstrahlen, Silikatisieren, früher auch Anätzen) und Verwendung besonderer Metallprimer wird ebenfalls eine Klebeverbindung zum Metall erzielt (Käyser et al., 1997). Das Verfahren spart somit im Gegensatz zur herkömmlichen Brückentechnik sehr viel Zahnsubstanz. Das Verfahren hat sich in Deutschland nicht durchgesetzt, was vor allem daran liegt, dass es nie Kassenleistung geworden ist (und es mittlerweile eine bessere Lösung für solche Fälle gibt). Brücken dieser Bauart sind weniger belastbar als herkömmliche Brücken und auch weniger dauerhaft. Die Klebebrücke hatte einen engen Indikationsbereich und ist daher eine Nischenanwendung geblieben. In der Zwischenzeit hat die Implantologie die Klebebrücke weitgehend ersetzt.

Zahnkronen und Teilkronen

Hauptartikel: Zahnkrone

Einzelne Zahnkronen sind kein Zahnersatz, sondern dienen der Zahnerhaltung. In Verbindung mit dem Ersatz von Zähnen werden Zahnkronen zum Bestandteil von Zahnersatz. In Deutschland wird bei der Abrechnung einer Krone jedoch nicht unterschieden, sondern jede Zahnkrone unter Zahnersatz subsumiert, was zu einer finanziellen Eigenbeteiligung des Patienten führt. Eine Zahnkrone bedeckt den betreffenden Zahn vollständig (wie ein Fingerhut). Teilkronen überdecken den betreffenden Zahn nicht vollständig.

Implantate

Hauptartikel: Zahnimplantat

Ein Implantat ist ein Zahnwurzelersatz, auf dem eine Krone oder Zahnersatz befestigt wird. Die Funktion von Implantaten entspricht der der natürlichen Zähne. Sie können als Brückenpfeiler, aber auch als Halte- und Stützelemente bei kombiniertem Zahnersatz verwendet werden. Ein Implantat kann indiziert sein, wenn ein einzelner Zahn fehlt, die Nachbarzähne gesund sind und diese nicht für die Aufnahme einer Brücke präpariert, also beschliffen werden sollen. Das Zahnimplantat wird anschließend mit einer Einzelkrone überkront.

Veneer

Hauptartikel: Veneer

Ein Veneer ist eine dünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, die mit einem Spezialkleber auf die Zahnoberfläche aufgeklebt wird.

Totalprothese

Hauptartikel: Totalprothese

Unter einer Totalprothese versteht man in der Zahnmedizin den Ersatz aller Zähne eines Kiefers durch herausnehmbaren Zahnersatz, der aus einer Kunststoffbasis und den darauf befestigten künstlichen Zähnen besteht. Die Totalprothese findet durch Unterdruck, Adhäsion- und Kohäsionskräfte ihren Halt am Kiefer. Hierzu wird der Prothesenrand mit Hilfe einer Funktionsabformung gestaltet.

Eine Sonderform ist die Immediatprothese (Sofortprothese). Bei einer notwendigen Reihenextraktion wird im Vorfeld der Extraktionen eine Prothese vorbereitet, die unmittelbar nach der Extraktion der Zähne eingegliedert wird. Eine solche Prothese wird nach wenigen Wochen korrigiert, z. B. mittels Unterfütterung, weil sich der Kiefer im Verlauf der Abheilung der Extraktionswunden stark ändert. Ein Nebeneffekt einer Immediatversorgung ist, dass eine solche Prothese gleichzeitig als Verbandplatte dient. Ist das Tragen einer Totalprothese durch Knochenschwund nicht möglich, ist ein Kieferaufbau angezeigt.

Teilprothese

Unterscheidung nach der Ausführung

Einfache partielle Oberkieferprothese zum Ersatz der Zähne 21 und 22

Teilprothesen stellen in der Zahnmedizin einen Zahnersatz dar, der bei einem Gebiss mit Restbezahnung hergestellt werden kann. Eine Teilprothese (partielle Prothese (lat.: pars Teil)) kann in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt werden. Die einfachste Ausführung, die Klammerprothese, besteht aus einer Kunststoffbasis, den zu ersetzenden Zähnen und gebogenen Halte- und Stützelementen. Das sind die sogenannten Klammern als Halteelemente und bestenfalls zusätzliche Auflagedorne als Stützelemente, die ein Absinken der Prothese verhindern sollen. Die Prothese kann nötigenfalls durch einen eingearbeiteten Draht oder Bügel verstärkt werden. Eine Klammerprothese gilt als Interimsprothese (Übergangsprothese, um z. B. einige Wochen die Wundheilung nach einer Zahnextraktion abzuwarten) und nicht als Dauerlösung, weil sie sowohl die verbliebenen natürlichen Zähne als auch das Zahnfleisch und den darunterliegenden Knochen schädigen kann (mechanische Atrophie). Nach der Abheilungsphase muss die hergestellte Prothese entweder angepasst oder eine neue Prothese angefertigt werden.

Partielle Unterkiefer-Modellgussprothese zum Ersatz der Zähne 37, 36, 35 und 47. Die blauen Punkte sind Markierungen, um die künstlichen Zähne einzuschleifen. Der rechte und linke Prothesensattel werden durch einen Unterzungenbügel verbunden.

Bei einer Modellguss-Teilprothese wird auf einem Kiefermodell zunächst ein Metallgerüst mitsamt den Halte- und Stützelementen in einem Guss hergestellt. Durch dieses Verfahren ist eine hohe Passgenauigkeit und Stabilität gewährleistet. Als Legierung wird in aller Regel eine Chrom-Cobalt-Molybdän-Legierung eingesetzt – in den letzten Jahren aber auch zunehmend reines Titan, da dieses besonders gewebeverträglich ist. Auf dieser Basis werden dann Kunststoff und Zähne aufgebaut. Es ist wichtig, dass eine Modellgussprothese parodontienfrei gestaltet wird, das heißt, wo immer möglich sollte ein Abstand von mehreren Millimetern zwischen den natürlichen Zähnen und der Prothese eingehalten werden, um „Schmutzecken“ zu vermeiden. Insgesamt ist eine solche Modellguss-Teilprothese länger haltbar als die oben beschriebene einfache Teilprothese und vor allem durch die bessere Passgenauigkeit und Abstützung auch als Dauer-Zahnersatz möglich. Ein langfristiger Erfolg ist aber auch bei dieser Ausführung nur durch eine regelmäßige und intensive Zahn- und Prothesenpflege gewährleistet.

Einteilung nach dem Umfang

Teilprothesen lassen sich zusätzlich auch nach der Lage der ersetzten Zähne klassifizieren:

Eine Schaltprothese schließt eine Zahnlücke. Das heißt, vor (mesial) und hinter (distal) den fehlenden Zähnen sind natürliche Zähne vorhanden. (Siehe Abbildung: Einfache Prothese)

Eine Freiendprothese endet mit einem Prothesensattel, der nach hinten (distal) nicht durch einen natürlichen Zahn begrenzt wird. (Siehe Abbildung: Modellgussprothese)

Sowohl Schaltprothesen als auch Freiendprothesen können einseitig oder beidseitig Prothesensättel haben. Damit ist auch eine Kombination möglich, wenn z. B. im linken Unterkiefer eine Zahnlücke noch vorne und hinten von Zähnen umschlossen ist, und im rechten Unterkiefer die Zahnreihe ab dem ersten Prämolaren endet.

In diesem Abschnitt wird nicht zwischen Kronen auf natürlichen Zähnen oder auf Zahnimplantaten unterschieden, weil beide in der Konstruktion sehr ähnliche Funktionen erfüllen.

Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, besteht kombinierter Zahnersatz aus einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Teil. Der festsitzende Teil kann aus Kronen – eventuell auch als Teil einer Brücke, Teleskop- und/oder Konuskronen, Stegen oder Geschieben bzw. (nur noch selten) Gelenken bestehen. An dieser festsitzenden Konstruktion findet passgenau eine Teilprothese ihren Halt. Bei Teleskop- und Konuskronen wird der Halt durch Friktion, bei Stegen ebenfalls oft durch Friktion, manchmal auch durch einen „Reiter“ erreicht, der den Steg wie eine Klemme umfasst. Geschiebe bestehen aus einer Patrize am festsitzenden Teil und einer Matrize am herausnehmbaren Teil. Es gibt sie in sehr unterschiedlichen Ausführungen und Größen: mit kleinen Friktionsstiften, mit konusartigen T-förmigen Riegeln oder auch als druckknopfartiges Kugelköpfchen. (Siehe Abbildungen!) Oftmals kann die „Klemmwirkung“ zusätzlich durch eine kleine Schraube ein- oder nachgestellt (aktiviert) werden. Es müssen nicht immer alle Restzähne mit Teleskopkronen versorgt werden, einzelne Zähne können zusätzlich stattdessen auch mit gegossenen Halte- und Stützelementen einbezogen werden, um den Halt und die Abstützung der Prothese zu optimieren. So wird auch ein Kippen der nicht überkronten Restzähne vermieden. Die übrige Gerüstkonstruktion unterscheidet sich nicht von einer Modellgussprothese.

Vorteile des kombinierten Zahnersatzes:

  • sehr guter Halt an der Restbezahnung und/oder den Implantaten
  • sehr gute Abstützung auf der Restbezahnung
  • verglichen mit „normalen“ Teilprothesen werden die Zähne, die zur Befestigung herangezogen werden, besser vor Karies geschützt
  • durch eine Verblockung der Restbezahnung kann eine Überbelastung einzelner Zähne vermieden werden.
  • in gewissem Ausmaß ist eine Erweiterung oder Reparatur möglich.

Die Indikation zu einer einseitigen Teilprothese ohne Halt und Abstützung auf der Gegenseite des Kiefers sollte sehr zurückhaltend erfolgen, weil ein Kippen der Prothese – meist nach vestibulär – oft nicht ausgeschlossen werden kann. Außerdem sollte eine einseitige Teilprothese so konstruiert sein, dass sie sich niemals unbeabsichtigt lösen kann, da sie sonst verschluckt werden oder in die Luftwege geraten könnte.

Ein Beispiel für eine einseitige Unterkiefer-Teilprothese (Sonderfall)

Ersetzt werden die Zähne 37, 36 und 35. Die Zähne 33 und 34 werden mit VMK-Kronen versorgt. Als Verbindungselement dient ein an den Kronen befestigtes aktivierbares Geschiebe.

Ein Beispiel für eine Teilprothese, die von Implantaten getragen und gehalten wird

  • Totale Gebissrekonstruktion auf Zahnimplantaten, von vestibulär

  • Totale Gebissrekonstruktion auf Zahnimplantaten, von oral – die Gesamtkonstruktion ist zu Pflege- und Wartungszwecken abnehmbar

Eine Sonderform des kombinierten Zahnersatzes ist die Deck- oder Cover-Denture-Prothese, auch Hybridprothese genannt. Sie wird z. B. mit Teleskopkronen, Stegen auf Wurzelstiftkappen oder Kugelköpfchen an der meist nur noch geringen Restbezahnung befestigt. Hierbei kommt neben der eingeschränkten Belastungsfähigkeit der restlichen Zähne auch die Resilienz des Prothesenlagers zum Tragen. Eingegliedert sieht eine Cover-Denture-Prothese einer totalen Prothese ähnlich und hat in etwa auch die gleiche Ausdehnung, bietet durch den „Unterbau“ aber einen wesentlich höheren Tragekomfort und schont das Prothesenlager.

Stegprothese

Prothesenzahnbürste
Hauptartikel: Stegprothese

Eine Stegprothese ist eine Teilprothese, die an einem Steg befestigt ist. Der Steg hat eine Halte- und Stützfunktion und einen runden oder rechteckigen Querschnitt. Der Steg verblockt zwei oder mehr Zähne oder Implantate.

Als Prothesenmaterial für alle Prothesenarten ist Kunststoff das Mittel der Wahl. Die Prothesenzähne bestehen in der Regel aus weitgehend abriebfestem Kunststoff. Keramikzähne wurden insbesondere früher wegen ihrer damals besseren Ästhetik verwendet, sind jedoch bruchanfälliger und schwieriger einzuschleifen, wobei sie nach dem Einschleifen nur begrenzt polierbar sind. Sie können darüber hinaus ein störendes Klappergeräusch beim Zusammenbeißen erzeugen.

Polyetheretherketon (PEEK)

Polyetheretherketon (PEEK), ein Hochleistungskunststoff, wurde von dem Unternehmen Imperial Chemical Industries (ICI) in England entwickelt. Die Firma Victrex übernahm die Vermarktung, bis das Material 2012 über Juvora Einzug in die Zahnmedizin zur Herstellung von Zahnersatz fand. Im festen Zustand lässt sich PEEK mit einer CNC-Fräse bearbeiten. Langzeitstudien stehen noch aus.

Neben CNC-Fräsen gibt es seit Januar 2016 ein, zur Herstellung von Medizinprodukten der Klasse IIa, verwendbares PEEK Filament. Dieses lässt sich mit dem materialeffizienten 3D-Druck Verfahren Fused Filament Fabrication verarbeiten.

Zur Reinigung einer Prothese hält der Handel spezielle Prothesenbürsten bereit. Als Reinigungsmittel können Flüssigseife, Spülmittel aber auch Kernseife dienen. Zahnpasten mit enthaltenen Schleifkörpern sollen nicht verwendet werden, da diese den Prothesenkunststoff anrauen, wodurch der Anlagerung von Zahnstein und Belägen Vorschub geleistet wird.

Seit vielen Jahren wird Zahnersatz auch im CAD/CAM-Verfahren hergestellt. Dies garantiert eine hohe, gleichbleibende Qualität und Passgenauigkeit bei annehmbaren Kosten.

Zahnersatz aus Titanlegierungen wird schon relativ lange im Gussverfahren hergestellt. Die computergestützte Fertigung ermöglicht es nun, Kronen in sehr guter Qualität bei relativ günstigen Preisen herzustellen.

Ein relativ neues Material für festsitzenden Zahnersatz ist Zirkoniumdioxid (Kurzbezeichnung: Zirkonoxid). Das Zirkoniumdioxid dient als Gerüst für Vollkeramikkronen und Vollkeramikbrücken. Darauf wird eine weichere, kiefergelenkfreundliche Keramikmasse in der passenden Zahnfarbe aufgebrannt. So lassen sich natürliche Zähne deutlich besser nachahmen, als es bei Kronen und Brücken mit Metallgerüst erreichbar war. Die Kosten sind etwas höher als bei Verblend-Metall-Keramik-Arbeiten. Weil aber Goldlegierungen in den letzten Jahren zunehmend teurer werden, fällt die Entscheidung inzwischen oftmals zugunsten einer Keramikrestauration aus Zirkoniumdioxid aus.

Vorteile der Vollkeramikkronen gegenüber Edelmetallrestaurationen:

Nachteile:

  • Aufwändige Befestigung in der Dentin-Adhäsiv-Technik
  • geringere Stabilität als bei Restaurationen mit (Edel)Metallgerüst

Als Kontraindikationen für vollkeramischen Zahnersatz gelten: Bruxismus und allergische Reaktionen auf die Werkstoffe, die bei einer dentinadhäsiven Befestigung eingesetzt werden. Werden Patienten, die an Bruxismus leiden, dennoch mit Vollkeramikzahnersatz versorgt, ist insbesondere nachts eine Aufbissschiene dringend zu empfehlen.

Eine ungenügende Befestigung von Vollkeramikkronen – etwa mit konventionellem Zement – birgt das Risiko in sich, dass mit der Zeit Undichtigkeiten entstehen, indem sich der Zement auswäscht und in der Folge Karies entsteht, die den Zahn irreversibel schädigen kann – oftmals unbemerkt, weil der Defekt von der Krone überdeckt wird. Bei einer ungenügenden Befestigung nimmt aber auch das Frakturrisiko von Vollkeramikrestaurationen signifikant zu.

Forschungen im Jenaer Otto-Schott-Institut für Glaschemie gehen dahin, neuartige Glaskeramiken auf Basis von Magnesium-, Aluminium- und Siliziumdioxid mit einer nanokristallinen Struktur herzustellen, die aufgrund ihrer hohen Festigkeit und ihrer optischen Eigenschaften für den Einsatz in der Zahnmedizin geeignet sind.

Hauptartikel: Heil- und Kostenplan

Ein Heil- und Kostenplan (HKP) für zahnärztlich-prothetische Leistungen stellt in Deutschland eine geplante Zahnersatz-Versorgung und deren voraussichtliche Kosten detailliert dar. Er erfüllt zweierlei Funktionen, einerseits stellt er schriftlich die zahnärztliche Leistung einer Therapieplanung dar und andererseits einen Kostenvoranschlag. Er dient der Kostentransparenz für den Zahlungspflichtigen und der Klärung, inwieweit Kosten vom Patienten, von Krankenkassen, von privaten Krankenversicherern, durch die Beihilfe oder vom Sozialamt zu tragen sind. Heil- und Kostenpläne sind für gesetzlich und privat versicherte Patienten nach unterschiedlichen Bestimmungen zu erstellen.

Die durchschnittliche Zuzahlung für Zahnersatz in Deutschland soll gemäß einer forsa-Umfrage im Auftrag eines Direktversicherers im Jahr 2012 1286 Euro betragen haben.

Commons: Zahnersatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Zahnersatz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  1. John Woodforde: Die merkwürdige Geschichte der falschen Zähne, mit einem Vorwort und einem Anhang von Annemarie Leibbrand-Wettley. München 1968.
  2. Jutta Kollesch, Diethard Nickel: Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus den medizinischen Schriften der Griechen und Römer. Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= Reclams Universal-Bibliothek. Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 35.
  3. Gerd C. Koenig: Schamane und Schmied, Medicus und Mönch – Ein Überblick zur Archäologie der merowingerzeitlichen Medizin im südlichen Europa. In: Helvetia Archaeologica. 51/52 Zürich 1982. S. 135–136.
  4. Vgl. auch Heinrich-Alfred Dilsen: Das Porzellan und seine Verwendung in der Zahnheilkunde. Eine historische Studie. Medizinische Dissertation Köln 1965.
  5. The Henry J. McKellops Collection in Dental Medicine.
  6. Alfred Renk: Werkstoffkunde, zahnärztliche. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1472 f.; hier: S. 1472.
  7. Zeitschrift The Rotarian, Juni 1985, Ausgabe 146, Nr. 6, Seite 24.ISSN 0035-838X, (englisch) abgefragt am 8. März 2010.
  8. Peter Force: The National Calendar and Annals of the United States for 1823, Band 4, Washington 1823, S. 168. (englisch).
  9. Die Geschichte der Kautschukprothese (PDF)
  10. Zahnfehlstellungen.
  11. P.J.B. Leempoel et al.: An evaluation of crowns and bridges in a general dental practice. In: Journal of Oral Rehabilitation, 2008.
  12. B. Siewert, M. Parra, Eine neue Werkstoffklasse in der Zahnmedizin, PEEK als Gerüstmaterial bei 12-gliedrigen implantatgetragenen Brücken (PDF; 586 kB) Z Zahnärztl Implantol 2013;29:148–159. Abgerufen am 13. Juli 2015.
  13. Pressemitteilung PEEK MedTec Filament von Indmatec. (Memento vom 28. Januar 2016 im Internet Archive; PDF) Abgerufen am 28. Januar 2016
  14. Josef Schmidseder: Ästhetische Zahnmedizin. Band 15 der Farbatlanten der Zahnmedizin. Thieme Verlag, Stuttgart / New York 1998, S. 195 ff, S. 120 und S. 234.
  15. M. Dittmer, C. Rüssel.: Colorless and high strength MgO/Al2O3/SiO2 glass-ceramic dental material using zirconia as nucleating agent. In: Journal of Biomedical Materials Research Part B: Applied Biomaterials, 2011 Nov 21, doi:10.1002/jbm.b.31972
  16. Schau mir auf die Zähne, Kleines. In: Handelsblatt.Nr.121, 27. Juni 2013,S.28.
Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Normdaten (Sachbegriff): GND:4190494-1(OGND, AKS)

Zahnersatz Sammelbegriff fur jegliche Form des Ersatzes fehlender naturlicher Zahne Sprache Beobachten Bearbeiten Zahnersatz Abkurzung ZE ist der Sammelbegriff fur jegliche Form des Ersatzes fehlender naturlicher Zahne Die Planung Herstellung und Eingliederung von Zahnersatz fallt unter die zahnmedizinische Fachrichtung Prothetik Einen herausnehmbaren Zahnersatz bezeichnet man als Zahnprothese Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Systematik und Unterscheidungsmerkmale 3 Festsitzender Zahnersatz 3 1 Brucken 3 2 Teleskopierende Brucke 3 3 Klebebrucke 3 4 Zahnkronen und Teilkronen 3 5 Implantate 3 6 Veneer 4 Herausnehmbarer Zahnersatz Zahnprothese 4 1 Totalprothese 4 2 Teilprothese 4 2 1 Unterscheidung nach der Ausfuhrung 4 2 2 Einteilung nach dem Umfang 5 Kombinierter Zahnersatz 5 1 Stegprothese 6 Prothesenmaterial 6 1 Polyetheretherketon PEEK 7 Prothesenreinigung 8 Neue Verfahren bei der Herstellung von Zahnersatz 9 Kosten 10 Literatur 11 Weblinks 12 EinzelnachweiseGeschichte Bearbeiten Hauptartikel Geschichte des Zahnersatzes Den fruhesten Zahnersatz bildeten falsche Zahne 1 aus Elfenbein aus Holz oder aus Knochen von Tieren oder verstorbenen Menschen Diese wurden mit Golddrahten an verbliebene gesunde Frontzahne gebunden Dies wirkte nur asthetisch und verbesserte die Aussprache ohne die Kaufunktion wiederherstellen zu konnen Mit einem ahnlichen Verfahren wurden auch bereits etwa durch Parodontitis gelockerte Zahne fixiert Solche kunstlichen Zahne und Vorrichtungen die schon die Phonizier und Etrusker kannten fuhrten oft zu Entzundungen im Mundbereich da sich an den Drahten und Ersatzzahnen leicht Bakterien festsetzten Die auf etruskische Einflusse zuruckgehenden Zahnersatze der romischen Antike bestanden aus Kalbs oder Menschenzahnen 2 Einer der fruhesten archaologischen Funde in Mitteleuropa stammt aus dem slawischen Graberfeld von Sanzkow Kreis Demmin aus dem 12 Jahrhundert 3 Ende des 18 Jahrhunderts gab es erste Porzellangebisse 4 Der franzosische Apotheker Alexis Duchateau stellte zusammen mit dem franzosischen Zahnarzt Nicolas Dubois de Chemant im Jahre 1774 die ersten Porzellanzahne her 5 Dubois de Chemant hat spater ein Herstellungsmonopol fur Porzellangebisse erhalten und fuhrte 1802 die Porzellanstiftkrone ein 6 Im Jahr 1785 stellte der New Yorker Zahnarzt John Greenwood ebenfalls Zahnersatz auf Porzellanbasis vor 7 Am 9 Marz 1822 wurde dem New Yorker Charles M Graham ein US Patent fur seine Erfindung einer Verbesserung im Aufbau kunstlicher Zahne bewilligt 8 Erst im 19 Jahrhundert ermoglichte der Rohstoff Kautschuk die Herstellung funktionierenden Zahnersatzes Heute bestehen ersetzte Zahne zumeist aus Kunststoff oder Keramik Materialien Zahnersatz aus Kautschuk wird aufgrund der mit der Zeit steigenden Sprodigkeit und der porosen Oberflache sowie der massigen Zahnfleisch Asthetik nicht mehr verwendet 9 Bekannte Prothetiker haben spezielle Verfahren entwickelt um zu einem bestmoglichen Ergebnis zu kommen Hierzu gehoren Albert Gerber Alfred Gysi Alexander Gutowski und Arne Lauritzen Systematik und Unterscheidungsmerkmale BearbeitenZahnersatz wird in verschiedene Klassen eingeteilt Der festsitzende Zahnersatz umfasst Kronen Teilkronen und Brucken und bei herausnehmbarem Zahnersatz wird zwischen Totalprothesen und Teilprothesen unterschieden die wiederum in mehrere Untergruppen eingeteilt werden konnen Hierbei kann entweder die Ausfuhrung oder der Umfang der Teilprothese als Kriterium herangezogen werden Kombinierter Zahnersatz besteht aus einem fest einzementierten Teil und einem herausnehmbaren Teil Zahnersatz soll die Kauleistung der teil oder unbezahnten Kiefer wiederherstellen Weitere Aspekte betreffen die Asthetik und die Sprechleistung da die Aussprache mancher Buchstaben oft vom Vorhandensein und der richtigen Position der Zahne abhangig ist 10 Festsitzender Zahnersatz BearbeitenFestsitzender Zahnersatz wird an vorhandenen Zahnen befestigt die dann zusatzlich auch die Kaukrafte des Ersatzes mittragen Als Faustregel hierbei gilt dass jeder Zahn den Kaudruck eines weiteren Zahnes aufnehmen kann Fur zwei zu ersetzende Zahne sollten also auch zwei Pfeilerzahne zur Verfugung stehen Die Verwendbarkeit von Pfeilerzahnen als Bruckenanker hangt von der Pfeilerwertigkeit ab Festsitzender Zahnersatz kommt der naturlichen Situation am nachsten und ist daher anders als herausnehmbarer Zahnersatz in der Lage die normale Kau und Sprechfunktion nahezu vollstandig wiederherzustellen Brucken und Kronen haben nur eine begrenzte Verweildauer im Mund im Durchschnitt ca 15 bis 20 Jahre 11 Da sich das Zahnfleisch im Rahmen einer Parodontitis zuruckbilden kann ist der Hauptgrund fur die Insuffizienz einer Krone oder Brucke darin begrundet dass der dann freiliegende Zahnhals als Pradilektionsstelle der Karies wieder zuganglich wird Auch Zahnlockerungen durch Uberbelastung konnen insbesondere im Oberkiefer zum Verlust festsitzenden Zahnersatzes fuhren Ebenfalls ist die Vorschadigung der Pfeilerzahne vor der Uberkronung von Bedeutung Brucken Bearbeiten Hauptartikel Brucke Zahntechnik Brucken bestehen aus Bruckenpfeilern Fixierelemente und aus Bruckenkorper n Bruckenglieder Brucken konnen aus Metall Keramik oder der Kombination beider Werkstoffe Verblend Metall Keramik abgekurzt VMK hergestellt sein und werden mit einem speziellen Zement an den entsprechend praparierten beschliffenen Pfeilerzahnen befestigt Teleskopierende Brucke Bearbeiten Hauptartikel Teleskopkrone Unter einer teleskopierenden Brucke versteht man eine Brucke deren Bruckenpfeiler Teleskopkronen Doppelkronen sind Ihr Tragekomfort entspricht dem festsitzenden Zahnersatz da diese Konstruktion von den Pfeilerzahnen getragen wird und die Mundschleimhaut keine tragende Funktion hat Klebebrucke Bearbeiten Hauptartikel Klebebrucke Eine Klebebrucke ist in der Zahnmedizin eine Brucke die mit einer Klebeverbindung an den Nachbarzahnen befestigt wird Nach ihrer Entstehungsstatte wird eine solche Brucke auch als Marylandbrucke bezeichnet Der grosse Vorteil dieser Art des Luckenschlusses ist dass im Gegensatz zur konventionellen Brucke die Pfeilerzahne nicht ringsherum beschliffen werden mussen sondern nur sehr wenig Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss Das Verfahren bot sich daher speziell dann an wenn die Nachbarzahne karies und fullungsfrei waren Eine Klebebrucke wird mittels Adhasiv Technik befestigt Durch eine Kombination von Oberflachenbearbeitung des Metalls Sandstrahlen Silikatisieren fruher auch Anatzen und Verwendung besonderer Metallprimer wird ebenfalls eine Klebeverbindung zum Metall erzielt Kayser et al 1997 Das Verfahren spart somit im Gegensatz zur herkommlichen Bruckentechnik sehr viel Zahnsubstanz Das Verfahren hat sich in Deutschland nicht durchgesetzt was vor allem daran liegt dass es nie Kassenleistung geworden ist und es mittlerweile eine bessere Losung fur solche Falle gibt Brucken dieser Bauart sind weniger belastbar als herkommliche Brucken und auch weniger dauerhaft Die Klebebrucke hatte einen engen Indikationsbereich und ist daher eine Nischenanwendung geblieben In der Zwischenzeit hat die Implantologie die Klebebrucke weitgehend ersetzt Zahnkronen und Teilkronen Bearbeiten Hauptartikel Zahnkrone Einzelne Zahnkronen sind kein Zahnersatz sondern dienen der Zahnerhaltung In Verbindung mit dem Ersatz von Zahnen werden Zahnkronen zum Bestandteil von Zahnersatz In Deutschland wird bei der Abrechnung einer Krone jedoch nicht unterschieden sondern jede Zahnkrone unter Zahnersatz subsumiert was zu einer finanziellen Eigenbeteiligung des Patienten fuhrt Eine Zahnkrone bedeckt den betreffenden Zahn vollstandig wie ein Fingerhut Teilkronen uberdecken den betreffenden Zahn nicht vollstandig Implantate Bearbeiten Hauptartikel Zahnimplantat Ein Implantat ist ein Zahnwurzelersatz auf dem eine Krone oder Zahnersatz befestigt wird Die Funktion von Implantaten entspricht der der naturlichen Zahne Sie konnen als Bruckenpfeiler aber auch als Halte und Stutzelemente bei kombiniertem Zahnersatz verwendet werden Ein Implantat kann indiziert sein wenn ein einzelner Zahn fehlt die Nachbarzahne gesund sind und diese nicht fur die Aufnahme einer Brucke prapariert also beschliffen werden sollen Das Zahnimplantat wird anschliessend mit einer Einzelkrone uberkront Veneer Bearbeiten Hauptartikel Veneer Ein Veneer ist eine dunne lichtdurchlassige Keramikschale fur die Zahne die mit einem Spezialkleber auf die Zahnoberflache aufgeklebt wird Herausnehmbarer Zahnersatz Zahnprothese BearbeitenTotalprothese Bearbeiten Hauptartikel Totalprothese Unter einer Totalprothese versteht man in der Zahnmedizin den Ersatz aller Zahne eines Kiefers durch herausnehmbaren Zahnersatz der aus einer Kunststoffbasis und den darauf befestigten kunstlichen Zahnen besteht Die Totalprothese findet durch Unterdruck Adhasion und Kohasionskrafte ihren Halt am Kiefer Hierzu wird der Prothesenrand mit Hilfe einer Funktionsabformung gestaltet Eine Sonderform ist die Immediatprothese Sofortprothese Bei einer notwendigen Reihenextraktion wird im Vorfeld der Extraktionen eine Prothese vorbereitet die unmittelbar nach der Extraktion der Zahne eingegliedert wird Eine solche Prothese wird nach wenigen Wochen korrigiert z B mittels Unterfutterung weil sich der Kiefer im Verlauf der Abheilung der Extraktionswunden stark andert Ein Nebeneffekt einer Immediatversorgung ist dass eine solche Prothese gleichzeitig als Verbandplatte dient Ist das Tragen einer Totalprothese durch Knochenschwund nicht moglich ist ein Kieferaufbau angezeigt Teilprothese Bearbeiten Unterscheidung nach der Ausfuhrung Bearbeiten Einfache partielle Oberkieferprothese zum Ersatz der Zahne 21 und 22 Teilprothesen stellen in der Zahnmedizin einen Zahnersatz dar der bei einem Gebiss mit Restbezahnung hergestellt werden kann Eine Teilprothese partielle Prothese lat pars Teil kann in unterschiedlichen Ausfuhrungen hergestellt werden Die einfachste Ausfuhrung die Klammerprothese besteht aus einer Kunststoffbasis den zu ersetzenden Zahnen und gebogenen Halte und Stutzelementen Das sind die sogenannten Klammern als Halteelemente und bestenfalls zusatzliche Auflagedorne als Stutzelemente die ein Absinken der Prothese verhindern sollen Die Prothese kann notigenfalls durch einen eingearbeiteten Draht oder Bugel verstarkt werden Eine Klammerprothese gilt als Interimsprothese Ubergangsprothese um z B einige Wochen die Wundheilung nach einer Zahnextraktion abzuwarten und nicht als Dauerlosung weil sie sowohl die verbliebenen naturlichen Zahne als auch das Zahnfleisch und den darunterliegenden Knochen schadigen kann mechanische Atrophie Nach der Abheilungsphase muss die hergestellte Prothese entweder angepasst oder eine neue Prothese angefertigt werden Partielle Unterkiefer Modellgussprothese zum Ersatz der Zahne 37 36 35 und 47 Die blauen Punkte sind Markierungen um die kunstlichen Zahne einzuschleifen Der rechte und linke Prothesensattel werden durch einen Unterzungenbugel verbunden Bei einer Modellguss Teilprothese wird auf einem Kiefermodell zunachst ein Metallgerust mitsamt den Halte und Stutzelementen in einem Guss hergestellt Durch dieses Verfahren ist eine hohe Passgenauigkeit und Stabilitat gewahrleistet Als Legierung wird in aller Regel eine Chrom Cobalt Molybdan Legierung eingesetzt in den letzten Jahren aber auch zunehmend reines Titan da dieses besonders gewebevertraglich ist Auf dieser Basis werden dann Kunststoff und Zahne aufgebaut Es ist wichtig dass eine Modellgussprothese parodontienfrei gestaltet wird das heisst wo immer moglich sollte ein Abstand von mehreren Millimetern zwischen den naturlichen Zahnen und der Prothese eingehalten werden um Schmutzecken zu vermeiden Insgesamt ist eine solche Modellguss Teilprothese langer haltbar als die oben beschriebene einfache Teilprothese und vor allem durch die bessere Passgenauigkeit und Abstutzung auch als Dauer Zahnersatz moglich Ein langfristiger Erfolg ist aber auch bei dieser Ausfuhrung nur durch eine regelmassige und intensive Zahn und Prothesenpflege gewahrleistet Einteilung nach dem Umfang Bearbeiten Teilprothesen lassen sich zusatzlich auch nach der Lage der ersetzten Zahne klassifizieren Eine Schaltprothese schliesst eine Zahnlucke Das heisst vor mesial und hinter distal den fehlenden Zahnen sind naturliche Zahne vorhanden Siehe Abbildung Einfache Prothese Eine Freiendprothese endet mit einem Prothesensattel der nach hinten distal nicht durch einen naturlichen Zahn begrenzt wird Siehe Abbildung Modellgussprothese Sowohl Schaltprothesen als auch Freiendprothesen konnen einseitig oder beidseitig Prothesensattel haben Damit ist auch eine Kombination moglich wenn z B im linken Unterkiefer eine Zahnlucke noch vorne und hinten von Zahnen umschlossen ist und im rechten Unterkiefer die Zahnreihe ab dem ersten Pramolaren endet Kombinierter Zahnersatz BearbeitenIn diesem Abschnitt wird nicht zwischen Kronen auf naturlichen Zahnen oder auf Zahnimplantaten unterschieden weil beide in der Konstruktion sehr ahnliche Funktionen erfullen Wie die Bezeichnung schon vermuten lasst besteht kombinierter Zahnersatz aus einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Teil Der festsitzende Teil kann aus Kronen eventuell auch als Teil einer Brucke Teleskop und oder Konuskronen Stegen oder Geschieben bzw nur noch selten Gelenken bestehen An dieser festsitzenden Konstruktion findet passgenau eine Teilprothese ihren Halt Bei Teleskop und Konuskronen wird der Halt durch Friktion bei Stegen ebenfalls oft durch Friktion manchmal auch durch einen Reiter erreicht der den Steg wie eine Klemme umfasst Geschiebe bestehen aus einer Patrize am festsitzenden Teil und einer Matrize am herausnehmbaren Teil Es gibt sie in sehr unterschiedlichen Ausfuhrungen und Grossen mit kleinen Friktionsstiften mit konusartigen T formigen Riegeln oder auch als druckknopfartiges Kugelkopfchen Siehe Abbildungen Oftmals kann die Klemmwirkung zusatzlich durch eine kleine Schraube ein oder nachgestellt aktiviert werden Es mussen nicht immer alle Restzahne mit Teleskopkronen versorgt werden einzelne Zahne konnen zusatzlich stattdessen auch mit gegossenen Halte und Stutzelementen einbezogen werden um den Halt und die Abstutzung der Prothese zu optimieren So wird auch ein Kippen der nicht uberkronten Restzahne vermieden Die ubrige Gerustkonstruktion unterscheidet sich nicht von einer Modellgussprothese Vorteile des kombinierten Zahnersatzes sehr guter Halt an der Restbezahnung und oder den Implantaten sehr gute Abstutzung auf der Restbezahnung verglichen mit normalen Teilprothesen werden die Zahne die zur Befestigung herangezogen werden besser vor Karies geschutzt durch eine Verblockung der Restbezahnung kann eine Uberbelastung einzelner Zahne vermieden werden in gewissem Ausmass ist eine Erweiterung oder Reparatur moglich Die Indikation zu einer einseitigen Teilprothese ohne Halt und Abstutzung auf der Gegenseite des Kiefers sollte sehr zuruckhaltend erfolgen weil ein Kippen der Prothese meist nach vestibular oft nicht ausgeschlossen werden kann Ausserdem sollte eine einseitige Teilprothese so konstruiert sein dass sie sich niemals unbeabsichtigt losen kann da sie sonst verschluckt werden oder in die Luftwege geraten konnte Ein Beispiel fur eine einseitige Unterkiefer Teilprothese Sonderfall Ersetzt werden die Zahne 37 36 und 35 Die Zahne 33 und 34 werden mit VMK Kronen versorgt Als Verbindungselement dient ein an den Kronen befestigtes aktivierbares Geschiebe Ein Beispiel fur eine Teilprothese die von Implantaten getragen und gehalten wird Totale Gebissrekonstruktion auf Zahnimplantaten von vestibular Totale Gebissrekonstruktion auf Zahnimplantaten von oral die Gesamtkonstruktion ist zu Pflege und Wartungszwecken abnehmbar Eine Sonderform des kombinierten Zahnersatzes ist die Deck oder Cover Denture Prothese auch Hybridprothese genannt Sie wird z B mit Teleskopkronen Stegen auf Wurzelstiftkappen oder Kugelkopfchen an der meist nur noch geringen Restbezahnung befestigt Hierbei kommt neben der eingeschrankten Belastungsfahigkeit der restlichen Zahne auch die Resilienz des Prothesenlagers zum Tragen Eingegliedert sieht eine Cover Denture Prothese einer totalen Prothese ahnlich und hat in etwa auch die gleiche Ausdehnung bietet durch den Unterbau aber einen wesentlich hoheren Tragekomfort und schont das Prothesenlager Stegprothese Bearbeiten Prothesenzahnburste Hauptartikel Stegprothese Eine Stegprothese ist eine Teilprothese die an einem Steg befestigt ist Der Steg hat eine Halte und Stutzfunktion und einen runden oder rechteckigen Querschnitt Der Steg verblockt zwei oder mehr Zahne oder Implantate Prothesenmaterial BearbeitenAls Prothesenmaterial fur alle Prothesenarten ist Kunststoff das Mittel der Wahl Die Prothesenzahne bestehen in der Regel aus weitgehend abriebfestem Kunststoff Keramikzahne wurden insbesondere fruher wegen ihrer damals besseren Asthetik verwendet sind jedoch bruchanfalliger und schwieriger einzuschleifen wobei sie nach dem Einschleifen nur begrenzt polierbar sind Sie konnen daruber hinaus ein storendes Klappergerausch beim Zusammenbeissen erzeugen Polyetheretherketon PEEK Bearbeiten Polyetheretherketon PEEK ein Hochleistungskunststoff wurde von dem Unternehmen Imperial Chemical Industries ICI in England entwickelt Die Firma Victrex ubernahm die Vermarktung bis das Material 2012 uber Juvora Einzug in die Zahnmedizin zur Herstellung von Zahnersatz fand 12 Im festen Zustand lasst sich PEEK mit einer CNC Frase bearbeiten Langzeitstudien stehen noch aus Neben CNC Frasen gibt es seit Januar 2016 ein zur Herstellung von Medizinprodukten der Klasse IIa verwendbares PEEK Filament 13 Dieses lasst sich mit dem materialeffizienten 3D Druck Verfahren Fused Filament Fabrication verarbeiten Prothesenreinigung BearbeitenZur Reinigung einer Prothese halt der Handel spezielle Prothesenbursten bereit Als Reinigungsmittel konnen Flussigseife Spulmittel aber auch Kernseife dienen Zahnpasten mit enthaltenen Schleifkorpern sollen nicht verwendet werden da diese den Prothesenkunststoff anrauen wodurch der Anlagerung von Zahnstein und Belagen Vorschub geleistet wird Neue Verfahren bei der Herstellung von Zahnersatz BearbeitenSeit vielen Jahren wird Zahnersatz auch im CAD CAM Verfahren hergestellt Dies garantiert eine hohe gleichbleibende Qualitat und Passgenauigkeit bei annehmbaren Kosten Zahnersatz aus Titanlegierungen wird schon relativ lange im Gussverfahren hergestellt Die computergestutzte Fertigung ermoglicht es nun Kronen in sehr guter Qualitat bei relativ gunstigen Preisen herzustellen Ein relativ neues Material fur festsitzenden Zahnersatz ist Zirkoniumdioxid Kurzbezeichnung Zirkonoxid Das Zirkoniumdioxid dient als Gerust fur Vollkeramikkronen und Vollkeramikbrucken Darauf wird eine weichere kiefergelenkfreundliche Keramikmasse in der passenden Zahnfarbe aufgebrannt So lassen sich naturliche Zahne deutlich besser nachahmen als es bei Kronen und Brucken mit Metallgerust erreichbar war Die Kosten sind etwas hoher als bei Verblend Metall Keramik Arbeiten Weil aber Goldlegierungen in den letzten Jahren zunehmend teurer werden fallt die Entscheidung inzwischen oftmals zugunsten einer Keramikrestauration aus Zirkoniumdioxid aus Vorteile der Vollkeramikkronen gegenuber Edelmetallrestaurationen die weisse Grundfarbe geringerer Rohstoffpreis gegenuber Metallen eine sehr gute Lichtdurchlassigkeit Transluzenz die Biokompatibilitat Nachteile Aufwandige Befestigung in der Dentin Adhasiv Technik 14 geringere Stabilitat als bei Restaurationen mit Edel Metallgerust Als Kontraindikationen fur vollkeramischen Zahnersatz gelten Bruxismus und allergische Reaktionen auf die Werkstoffe die bei einer dentinadhasiven Befestigung eingesetzt werden Werden Patienten die an Bruxismus leiden dennoch mit Vollkeramikzahnersatz versorgt ist insbesondere nachts eine Aufbissschiene dringend zu empfehlen Eine ungenugende Befestigung von Vollkeramikkronen etwa mit konventionellem Zement birgt das Risiko in sich dass mit der Zeit Undichtigkeiten entstehen indem sich der Zement auswascht und in der Folge Karies entsteht die den Zahn irreversibel schadigen kann oftmals unbemerkt weil der Defekt von der Krone uberdeckt wird Bei einer ungenugenden Befestigung nimmt aber auch das Frakturrisiko von Vollkeramikrestaurationen signifikant zu Forschungen im Jenaer Otto Schott Institut fur Glaschemie gehen dahin neuartige Glaskeramiken auf Basis von Magnesium Aluminium und Siliziumdioxid mit einer nanokristallinen Struktur herzustellen die aufgrund ihrer hohen Festigkeit und ihrer optischen Eigenschaften fur den Einsatz in der Zahnmedizin geeignet sind 15 Kosten Bearbeiten Hauptartikel Heil und Kostenplan Ein Heil und Kostenplan HKP fur zahnarztlich prothetische Leistungen stellt in Deutschland eine geplante Zahnersatz Versorgung und deren voraussichtliche Kosten detailliert dar Er erfullt zweierlei Funktionen einerseits stellt er schriftlich die zahnarztliche Leistung einer Therapieplanung dar und andererseits einen Kostenvoranschlag Er dient der Kostentransparenz fur den Zahlungspflichtigen und der Klarung inwieweit Kosten vom Patienten von Krankenkassen von privaten Krankenversicherern durch die Beihilfe oder vom Sozialamt zu tragen sind Heil und Kostenplane sind fur gesetzlich und privat versicherte Patienten nach unterschiedlichen Bestimmungen zu erstellen Die durchschnittliche Zuzahlung fur Zahnersatz in Deutschland soll gemass einer forsa Umfrage im Auftrag eines Direktversicherers im Jahr 2012 1286 Euro betragen haben 16 Literatur BearbeitenChristoph Benz Zahnmedizinisches Projekt Typische Probleme in Altenheimen Losungsansatze fur die Praxis In ProAlter 3 2006 S 63 66 Wolfgang B Freesmeyer Klinische Prothetik Band 1 Festsitzender und implantatgetragener Zahnersatz Karl F Haug Fachbuchverlag Heidelberg 1995 ISBN 3 8304 0125 6 Wolfgang B Freesmeyer Klinische Prothetik Band 2 Herausnehmbarer Zahnersatz und Gewebeersatz Epithetik Karl F Haug Fachbuchverlag Heidelberg 1999 ISBN 3 8304 0126 4 T Holste A Renk Klebebrucken in der Zahnheilkunde Hanser Munchen Wien 1985 Arnold F Kayser Kronen und Bruckenprothetik Behandlungsplanung Indikation Ausfuhrung Langzeitbewahrung Dt Ubers P Bottenberg Dt Arzte Verlag Koln 1997 ISBN 3 7691 4063 XWeblinks Bearbeiten Commons Zahnersatz Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wiktionary Zahnersatz Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme UbersetzungenEinzelnachweise Bearbeiten John Woodforde Die merkwurdige Geschichte der falschen Zahne mit einem Vorwort und einem Anhang von Annemarie Leibbrand Wettley Munchen 1968 Jutta Kollesch Diethard Nickel Antike Heilkunst Ausgewahlte Texte aus den medizinischen Schriften der Griechen und Romer Philipp Reclam jun Leipzig 1979 Reclams Universal Bibliothek Band 771 6 Auflage ebenda 1989 ISBN 3 379 00411 1 S 35 Gerd C Koenig Schamane und Schmied Medicus und Monch Ein Uberblick zur Archaologie der merowingerzeitlichen Medizin im sudlichen Europa In Helvetia Archaeologica 51 52 Zurich 1982 S 135 136 Vgl auch Heinrich Alfred Dilsen Das Porzellan und seine Verwendung in der Zahnheilkunde Eine historische Studie Medizinische Dissertation Koln 1965 The Henry J McKellops Collection in Dental Medicine Alfred Renk Werkstoffkunde zahnarztliche In Werner E Gerabek Bernhard D Haage Gundolf Keil Wolfgang Wegner Hrsg Enzyklopadie Medizingeschichte De Gruyter Berlin New York 2005 ISBN 3 11 015714 4 S 1472 f hier S 1472 Zeitschrift The Rotarian Juni 1985 Ausgabe 146 Nr 6 Seite 24 ISSN 0035 838X englisch abgefragt am 8 Marz 2010 Peter Force The National Calendar and Annals of the United States for 1823 Band 4 Washington 1823 S 168 englisch Die Geschichte der Kautschukprothese PDF Zahnfehlstellungen P J B Leempoel et al An evaluation of crowns and bridges in a general dental practice In Journal of Oral Rehabilitation 2008 B Siewert M Parra Eine neue Werkstoffklasse in der Zahnmedizin PEEK als Gerustmaterial bei 12 gliedrigen implantatgetragenen Brucken PDF 586 kB Z Zahnarztl Implantol 2013 29 148 159 Abgerufen am 13 Juli 2015 Pressemitteilung PEEK MedTec Filament von Indmatec Memento vom 28 Januar 2016 im Internet Archive PDF Abgerufen am 28 Januar 2016 Josef Schmidseder Asthetische Zahnmedizin Band 15 der Farbatlanten der Zahnmedizin Thieme Verlag Stuttgart New York 1998 S 195 ff S 120 und S 234 M Dittmer C Russel Colorless and high strength MgO Al2O3 SiO2 glass ceramic dental material using zirconia as nucleating agent In Journal of Biomedical Materials Research Part B Applied Biomaterials 2011 Nov 21 doi 10 1002 jbm b 31972 Schau mir auf die Zahne Kleines In Handelsblatt Nr 121 27 Juni 2013 S 28 Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten Normdaten Sachbegriff GND 4190494 1 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Zahnersatz amp oldid 218219967, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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