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Yokosuka-Linie
Triebzug der Baureihe E217 bei Zushi
Streckenlänge:73,3 km
Spurweite:1067 mm (Kapspur)
Stromsystem:1500 V ~
Höchstgeschwindigkeit:120 km/h
Zweigleisigkeit:Tokio – Yokosuka
Gesellschaft: JR East
Sōbu-Schnellbahnlinie 1972–
0,0 Tokio (東京) 1914–
Keiyō-Linie 1990–
Yūrakuchō (有楽町)
1,9 Shimbashi (新橋) 1909–
Hamamatsuchō (浜松町)
Tamachi (田町)
6,8 Shinagawa (品川) 1872–
Keikyū-Hauptlinie 1904–
Tōkaidō-Hauptlinie 1872–
Keihin-Tōhoku-Linie 1914–
Meguro-gawa
Yamanote-Linie 1885–
← Yamanote-Güterlinie
Rinkai-Linie 2002–
Ōsaki-Zweiglinie
Tōkyū Ōimachi-Linie 1927–
10,4 Nishi-Ōi (西大井) 1986–
Tōkyū Ikegami-Linie 1923–
Tōkyū Tamagawa-Linie 1923–
Tama-gawa
Tōkyū Meguro-Linie 1926–
Nambu-Linie 1927–
16,8 Musashi-Kosugi (武蔵小杉) 1927–
Tōkaidō-Shinkansen 1964–
Musashino-Linie 1976–
→ zur Nambu-Linie
19,5 Shin-Kawasaki (新川崎) 1980–
→ Nambu-Güterzweiglinie
Keihin-Tōhoku-Linie 1914–
Tōkaidō-Hauptlinie 1872–
→ Tōkaidō-Güterlinie
Tsurumi-gawa
Tsurumi (鶴見)
Tsurumi-Linie 1930–
→ Takashima-Güterlinie
← Tōkaidō-Güterlinie
Bahnbetriebswerk Kamakura
Yokohama-Linie 1908–
Higashi-Kanagawa (東神奈川)
Tōkyū Tōyoko-Linie 1932–
→ Tōkaidō-Hauptlinie
31,7 Yokohama (横浜) 1915–
Minatomirai-Linie 2004–
Negishi-Linie 1872–
Keikyū-Hauptlinie 1931–
Sōtetsu-Hauptlinie 1933–
34,7 Hodogaya (保土ケ谷) 1887–
Yokosuka-Autobahn
Shimizu-Tanito-Tunnel
← Tōkaidō-Güterlinie
39,6 Higashi-Totsuka (東戸塚) 1980–
43,8 Totsuka (戸塚) 1887–
Yokohama Dreamland Monorail
→ Negishi-Linie 1973–
49,4 Ōfuna (大船) 1888–
← Tōkaidō-Güterlinie
← Tōkaidō-Hauptlinie 1887–
Betriebswerk Kamakura
Shōnan Monorail 1970–
ehem. Betriebswerk Kamakura
51,7 Kita-Kamakura (北鎌倉) 1927–
Ōgiketani-Tunnel
Ausweiche Nagoshi
53,9 Kamakura (鎌倉) 1889–
Enoshima-Dentetsu-Linie 1949–
Nagoshi-Tunnel
57,8 Zushi (逗子) 1889–
J-TREC
Keikyū Zushi-Linie 1930–
59,8 Higashi-Zushi (東逗子) 1952–
Yokosuka-Autobahn
Signalstation Numama
Numama-Tunnel
Keikyū Kurihama-Linie 1942–
Taura-Tunnel
63,2 Taura (田浦) 1904–
(2 Tunnel)
US Army
Ausweiche Yokosuka
Yoshikura-Tunnel
65,3 Yokosuka (横須賀) 1889–
Yokosuka-Tunnel (2089 m)
↔ Keikyū Kurihama-Linie
Sagami-Kanaya (相模金谷) –1945
68,7 Kinugasa (衣笠) 1944–
→ Keikyū Kurihama-Linie 1942–
73,3 Kurihama (久里浜) 1944–
Keikyū Kurihama (京急久里浜)

Die Yokosuka-Linie (jap.横須賀線, Yokosuka-sen) ist eine Eisenbahnstrecke auf der japanischen Insel Honshū, die von der Bahngesellschaft JR East betrieben wird. Im Süden der Metropolregion Tokio verbindet sie die Hauptstadt Tokio mit den Städten Yokohama, Kamakura und Yokosuka in der Präfektur Kanagawa. Offiziell trägt nur das auf der Miura-Halbinsel gelegene Teilstück südlich des Bahnhofs Ōfuna die Bezeichnung Yokosuka-Linie. JR East verwendet diese jedoch für die gesamte Route ab Tokio. Dort besteht eine Verknüpfung zur Sōbu-Schnellbahnlinie von und nach Chiba.

Inhaltsverzeichnis

Streckenkarte

Die in Kapspur (1067 mm) verlegte Strecke ist mit 1500 V Gleichspannung elektrifiziert. Im weiteren Sinne reicht sie vom Bahnhof Tokio bis nach Kurihama im Süden der Miura-Halbinsel und ist 73,3 km lang. Da die Züge der Yokosuka-Linie die Trassen mehrerer anderer Linien mitbenutzen, umfasst sie im engeren Sinne nur den 23,9 km langen Streckenabschnitt zwischen Ōfuna und Kurihama. Mit Ausnahme des eingleisigen Teilstücks südlich von Yokosuka ist die Strecke zweigleisig ausgebaut. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 95 km/h zwischen Ōfuna und Yokosuka sowie 65 km/h zwischen Yokosuka und Kurihama, ansonsten 120 km/h. Güterzüge verkehren bis Zushi.

Nördlicher Ausgangspunkt ist der viergleisige Tunnelbahnhof unter dem zentralen Bahnhof Tokio, wo eine Verknüpfung mit der von Chiba her kommenden Sōbu-Schnellbahnlinie besteht (beide Linien bilden somit eine betriebliche Einheit). Der Tokio-Tunnel mit dem unterirdischen Zwischenbahnhof Shimbashi tritt kurz vor Shinagawa an die Oberfläche. Anschließend wechseln die Züge auf die Hinkaku-Linie, die zunächst südwestwärts parallel zu (und teilweise unter) den Gleisen der Schnellfahrstrecke Tōkaidō-Shinkansen verläuft. Im Bahnhof Nishi-Ōi trifft sie auf die Shōnan-Shinjuku-Linie. Nach der Querung mehrerer Bahnstrecken und des Flusses Tama fahren die Züge ab Musashi-Kosugi weiter auf der Hinkaku-Linie in südlicher Richtung. Kurz vor der Brücke über den Tsurumi erreicht sie den Verkehrskorridor, der von der Tōkaidō-Hauptlinie und der Keihin-Tōhoku-Linie mitbenutzt wird. Parallel zu diesen Strecken nutzen die Yokosuka-Züge eigene Gleise.

Während die Parallelführung mit der Keihin-Tōhoku-Linie im Bahnhof Yokohama endet, fahren die Züge weiterhin parallel zur Tōkaidō-Hauptlinie (teilweise auch parallel zur Tōkaidō-Güterlinie) bis nach Ōfuna. Hier beginnt die eigentliche Yokosuka-Linie und besteht Anschluss zur Negishi-Linie sowie zur Shōnan Monorail. Etwas südlich davon wird das Bahnbetriebswerk Kamakura passiert. Im Bahnhof Kamakura kann auf die Enoshima-Dentetsu-Linie umgestiegen werden. Zushi ist eine der beiden Endstationen der Shōnan-Shinjuku-Linie.

Der Numama-Tunnel und der Taura-Tunnel führen die Strecke von der Sagami-Bucht ostwärts hinüber zur Bucht von Tokio. Exakt zwischen diese beiden Tunnel eingepasst liegt der Bahnhof Taura. Da der dortige Bahnsteig zu kurz ist für die üblichen Züge mit elf Wagen, hält jeweils der vorderste Wagen in einem der Tunnel. Aus diesem Grund bleiben dessen Türen geschlossen und es kann weder ein- noch ausgestiegen werden. Beim Bahnhof Yokosuka passiert die Strecke die Basis der Japanischen Maritimen Selbstverteidigungs­streitkräfte. Sie wendet sich erneut nach Süden, führt durch den 2089 Meter langen Yokosuka-Tunnel und erreicht schließlich Kurihama.

Nahverkehrszüge halten in der Regel an allen Bahnhöfen und werden über eine unterirdische Strecke im Tokioter Zentrum auf die Sōbu-Linie durchgebunden. Zwischen den Bahnhöfen Nishi-Ōi und Zushi teilen sie sich die Trasse mit Zügen der Shōnan-Shinjuku-Linie. Dies ergibt, abhängig von der Tageszeit, ein Angebot von fünf bis acht Zügen je Stunde an Werktagen. Auf der Yokosuka-Linie im engeren Sinne befahren die aus elf Wagen zusammengesetzten Züge die gesamte Strecke bis zum Endbahnhof Kurihama. Vor allem in der Hauptverkehrszeit verkehren Züge mit 15 Wagen, bei denen aufgrund der beengten Platzverhältnisse im südlichsten Streckenabschnitt in Zushi 4 Wagen abgehängt, beziehungsweise auf der Fahrt nach Norden zugesetzt werden. In der mittäglichen Nebenverkehrszeit fahren 4-Wagen-Züge auf den Abschnitt Zushi–Kurihama beschränkt mit Anschluss in Zushi. Eine Direktverbindung besteht dann nur stündlich.

Fast alle Züge der Yokosuka-Linie werden über eine viergleisige unterirdische Station unter dem Bahnhof Tokio auf die anschließende Sōbu-Schnellbahnlinie geleitet. Diese führt nach Chiba, wo sich die Laufwege der Direktverbindungen verzweigen. Von dort aus verkehren die Züge entweder nach Kazusa-Ichinomiya an der Sotobō-Linie, Kimitsu an der Uchibō-Linie, Kashimajingū an der Kashima-Linie oder nach Narutō an der Sōbu-Hauptlinie.

Ein bis zwei Mal pro Stunde verkehrt der Narita Express vom Flughafen Narita nach Tokio. In Shinagawa wird der Zug geflügelt, sodass ein Teil über die Yokosuka-Linie nach Ōfuna verkehren kann. Der Narita Express wird mit Sechswagenzügen der Bauart E259 bedient.

An Wochenenden und Feiertagen wird das Angebot durch den Holiday Rapid Kamakura ergänzt. Dieser Eilzug verkehrt von Minami-Koshigaya über die Musashino-Linie, Yokohama und Ōfuna nach Kamakura. Während der touristischen Hauptsaison fahren an Wochenenden vereinzelte Züge des Narita Express über die eigentliche Endstation Ōfuna hinaus bis nach Yokosuka. Die von JR Freight betriebenen Güterzüge fahren von Zushi aus auf der Negishi-Linie und auf der Tōkaidō-Hauptlinie. Im Bahnhof Zushi zweigt ein Anschlussgleis zum Werk des Schienenfahrzeug­herstellers J-TREC ab, auf dem neue Fahrzeuge ausgeliefert werden.

  • Tunnelbahnhof Tokio

  • Zwischen Yokosuka und Taura

  • Zug im Bahnhof Taura, mit einem Wagen im Tunnel

  • Bahnhof Kurihama

  • Narita Express

Auslöser für den Bau der Yokosuka-Linie war ein am 22. Juni 1886 datiertes Schreiben an Premierminister Itō Hirobumi. Darin forderten Marineminister Saigō Jūdō und Heeresminister Ōyama Iwao im Namen der Kaiserlichen Marine und der Kaiserlichen Armee eine bessere Erschließung der umfangreichen Verteidigungsanlagen auf der Miura-Halbinsel zwischen der Bucht von Tokio und der Sagami-Bucht. Dies sei unerlässlich, um mögliche Invasoren rasch abwehren zu können. Am 10. März 1887 genehmigte das Kabinett den Streckenbau und die Vermessung begann wenige Wochen später am 22. April. Die eigentlichen Bauarbeiten begannen im Januar 1888.

Der spätere Trennungsbahnhof Ōfuna ging am 1. November 1888 in Betrieb. Am 12. März 1889 befuhr der Hofzug als erster die soeben fertiggestellte Strecke, um Kaiser Meiji zum Stapellauf eines Kriegsschiffes in der Marinewerft Yokosuka zu bringen. Der fahrplanmäßige Verkehr auf dem 15,9 km langen Abschnitt zwischen Ōfuna und dem Bahnhof Yokosuka wurde drei Monate später am 16. Juni aufgenommen. Als die Eisenbahnverwaltung im Jahr 1895 Streckennamen einführte, betrachtete sie die Strecke nach Yokosuka noch als Zweiglinie der Tōkaidō-Hauptlinie; 1909 gab sie ihr die bis heute verwendete Bezeichnung. Während des Ersten Weltkriegs nahm vor allem der Güterverkehr markant zu, weshalb das Eisenbahnamt des Kabinetts (das spätere Eisenbahnministerium) den zweigleisigen Ausbau vorantrieb. Ein zweites Gleis war ab 12. August 1914 zwischen Zushi und der Signalstation Numama vorhanden, ab 13. September 1916 zwischen Ōfuna und Kamakura, im März 1917 zwischen Kamakura und Zushi, am 20. Oktober 1920 zwischen der Signalstation Numama und Taura sowie am 25. Dezember 1924 zwischen Taura und Yokosuka.

Einzelne direkte Züge von der Hauptstadt nach Yokosuka gab es seit 1892, zunächst ab Shimbashi, seit 1914 vom neu eröffneten Bahnhof Tokio aus. Um die Attraktivät der Verbindung zu steigern, begannen im Juni 1922 die Arbeiten an der Elektrifizierung der Yokosuka-Linie. Nach einem Probebetrieb ab Juli 1925 nahm das Eisenbahnministerium am 13. Dezember desselben Jahres den fahrplanmäßigen elektrischen Vorortsverkehr auf. Dies bewirkte eine deutliche Verringerung der Fahrtzeit zwischen Tokio und Yokosuka. Zu Beginn des Jahres 1925 betrug sie 110 Minuten, nach der Einführung eines Taktfahrplans und von Triebwagen am 15. März 1930 noch 68 Minuten. Neben der militärischen Nutzung begann zusätzlich die Bedeutung des Ausflugsverkehrs zuzunehmen. Während des Pazifikkriegs ließ die Regierung in anderen Regionen etliche als „nicht dringlich“ bezeichnete Strecken stilllegen oder zurückbauen, um Schienen und sonstiges Material an strategisch wichtigeren Orten wiederzuverwenden. Von dieser Maßnahme profitierte unter anderem die Yokosuka-Linie, die am 1. April 1944 um acht Kilometer nach Kurihama verlängert wurde.

Nach Kriegsende verringerte sich der Umfang des militärischen Güterverkehrs auf der Yokosuka-Linie deutlich, hingegen nahm die Bedeutung des Pendlerverkehrs aufgrund der einsetzenden Suburbanisierung laufend zu. In den Eisenbahnunfall von Tsurumi am 9. November 1963, bei dem 162 Menschen starben, war unter anderem ein Zug der Yokosuka-Linie verwickelt, der von Kurihama nach Tokio unterwegs war. Am 16. Juni 1968 explodierte kurz vor Ōfuna in einem von Yokosuka her kommenden Zug ein Sprengsatz, wobei eine Person starb und 14 weitere verletzt wurden.

Ab den 1970er Jahren verfolgte die Japanische Staatsbahn die Strategie, verschiedene Vorortsstrecken im Großraum Tokio besser miteinander zu verknüpfen. Unter anderem war dies bei der Yokosuka-Linie und der Sōbu-Hauptlinie vorgesehen. Erste Etappe der Umsetzung war am 15. Juli 1972 die Inbetriebnahme der Sōbu-Schnellbahnlinie mit einem neuen Tunnelbahnhof unter dem Bahnhof Tokio. Daran schloss sich am 1. Oktober 1976 ein Tunnel bis kurz vor Shinagawa an. Die Kapazitätsgrenze der im Korridor zwischen Tokio und Yokohama verlaufenden Strecken war bereits erreicht, weshalb eine zusätzliche Trasse für einen Angebotsausbau unerlässlich war. Dafür bot sich die Hinkaku-Linie an, eine seit der Eröffnung der Musashino-Linie im Jahr 1973 nur schwach ausgelastete Güterstrecke, die an die neuen Bedürfnisse angepasst wurde. Die Inbetriebnahme des durchgehenden Vorortsverkehrs von der Yokosuka-Linie zur Sōbu-Schnellbahnlinie erfolgte am 1. Oktober 1980.

Aus Kostengründen stellte die Staatsbahn am 1. Oktober 1974 den Güterverkehr zwischen Yokosuka und Kurihama ein, am 1. Februar 1984 auch zwischen Zushi und Yokosuka. Im Rahmen der Staatsbahnprivatisierung ging die Strecke am 1. April 1987 in den Besitz der neuen Gesellschaft JR East über, während JR Freight den Güterverkehr nach Zushi übernahm. Am 1. Dezember 2001 führte JR East die Shōnan-Shinjuku-Linie ein, die fast ausschließlich bestehende Strecken nutzt; eine ihrer beiden südlichen Zweigstrecken ergänzt seither das Zugsangebot zwischen Ōfuna und Zushi.

Triebzug zwischen Kinugawa und Kurihama (1985)
Name km Anschlusslinien Lage Ort Präfektur
JO19 Tokio (東京) 00,0 Tōkaidō-Shinkansen
Tōhoku-Shinkansen
Jōetsu-Shinkansen
Hokuriku-Shinkansen
Ueno-Tokio-Linie
Tōkaidō-Hauptlinie
(Utsunomiya-Linie)
Yamanote-Linie
Chūō-Hauptlinie
(Chūō-Schnellbahnlinie)
Sōbu-Hauptlinie
(Sōbu-Schnellbahnlinie)
Keihin-Tōhoku-Linie
Keiyō-Linie
U-Bahn Tokio: Marunouchi-Linie
Koord.35.6811139.76709 Chiyoda, Tokio Tokio
JO18 Shimbashi (新橋) 01,9 Tōkaidō-Hauptlinie
Yamanote-Linie
Keihin-Tōhoku-Linie
Yurikamome
U-Bahn Tokio:
Asakusa-Linie, Ginza-Linie
Koord.35.66642139.75835 Minato, Tokio
JO17 Shinagawa (品川) 06,8 Tōkaidō-Shinkansen
Tōkaidō-Hauptlinie
Yamanote-Linie
Keihin-Tōhoku-Linie
Keikyū-Hauptlinie
Koord.35.62845139.73915
JO16 Nishi-Ōi (西大井) 10,4 Shōnan-Shinjuku-Linie Koord.35.60182139.72167 Shinagawa
JO15 Musashi-Kosugi (武蔵小杉) 16,8 Nambu-Linie
Shōnan-Shinjuku-Linie
Tōkyū Tōyoko-Linie
Tōkyū Meguro-Linie
Koord.35.57543139.66321 Nakahara-ku, Kawasaki Kanagawa
JO14 Shin-Kawasaki (新川崎) 19,5 Koord.35.55137139.67176 Saiwai-ku, Kawasaki
JO13 Yokohama (横浜) 31,7 Tōkaidō-Hauptlinie
Keihin-Tōhoku-Linie
Negishi-Linie
Shōnan-Shinjuku-Linie
Tōkyū Tōyoko-Linie
Keikyū-Hauptlinie
Sōtetsu-Hauptlinie
U-Bahn Yokohama:
Blaue Linie
Minatomirai-Linie
Koord.35.46578139.62234 Nishi-ku, Yokohama
JO12 Hodogaya (保土ケ谷) 34,7 Koord.35.44663139.59971 Hodogaya-ku, Yokohama
JO11 Higashi-Totsuka (東戸塚) 39,6 Koord.35.43029139.55673 Totsuka-ku, Yokohama
JO10 Totsuka (戸塚) 43,8 Shōnan-Shinjuku-Linie
U-Bahn: Blaue Linie
Koord.35.40092139.53415
JO09 Ōfuna (大船) 49,4 Tōkaidō-Hauptlinie
Negishi-Linie
Shōnan-Shinjuku-Linie
Shōnan Monorail
Koord.35.35412139.53131 Kamakura
JO08 Kita-Kamakura (北鎌倉) 51,7 Koord.35.33732139.54525
JO07 Kamakura (鎌倉) 53,9 Enoshima-Dentetsu-Linie Koord.35.319139.55042
JO06 Zushi (逗子) 57,8 Shōnan-Shinjuku-Linie Koord.35.29747139.57838 Zushi
JO05 Higashi-Zushi (東逗子) 59,8 Koord.35.29878139.6019
JO04 Taura (田浦) 63,2 Koord.35.29278139.63745 Yokosuka
JO03 Yokosuka (横須賀) 65,3 Koord.35.28399139.65583
JO02 Kinugasa (衣笠) 68,7 Koord.35.25715139.66108
JO01 Kurihama (久里浜) 73,3 im Bhf. Keikyū Kurihama:
Keikyū Kurihama-Linie
Koord.35.23305139.70093
Commons: Yokosuka-Linie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. 横須賀線・湘南新宿ライン. In: 首都圏鉄道完全ガイド 主要JR路線編. Kōtsū shimbun, Tokio Dezember 2013,S.121–130.
  2. JR時刻表 2021年3月号 (JR-Fahrplan März 2021). Kōtsū shinbunsha, Tokio 2021.
  3. Satoshi Kubo: プレイパック・展望館 郊外電車誕生 横須賀線-3. In: Tetsudō Fan.Band58,Nr.4. Koyusha, Naha April 2018,S.116–121.
  4. Satoshi Kubo: プレイパック・展望館 郊外電車誕生 横須賀線-3. S. 114–119.
  5. Yasumitsu Kanie: 横須賀線を訪ねる 120年 歴史の旅. Kōtsū Shimbunsha, Tokio 2010, ISBN 978-4-330-11810-9,S.40–41.
  6. 横須賀線を訪ねる 120年 歴史の旅. S. 45.
  7. 横須賀線を訪ねる 120年 歴史の旅. S. 61.
  8. 横須賀線を訪ねる 120年 歴史の旅. S. 63.
  9. JR横須賀線「久里浜駅」. Nishikawa Ocean Park, 17. Dezember 2019, abgerufen am 27. Mai 2020 (englisch).
  10. 図説 鶴見事故. (Nicht mehr online verfügbar.) Kiwa yuni shiryō-shitsu, archiviert vomOriginal am2. November 2016; abgerufen am 28. Mai 2020 (japanisch).
  11. Otohiko Kaga: 死刑囚の記録. Chūōkōronshinsha, Tokio 1980, ISBN 978-4-12-100565-6,S.194–203.
  12. Ryō Yamada: 横須賀線と総武快速線-通勤5方面作戦がもたらした異なる沿線文化同士の直通運転. In: Tetsudō Pikutoriaru.Band68,Nr.3. Denkisha kenkyūkai, Chiyoda,S.10–24.
  13. Tetsu Ishino (Hrsg.): 停車場変遷大辞典 国鉄・JR (Bahnhofswechselverzeichnis JNR/JR). JTB, Tokio 1998, ISBN 4-533-02980-9.
  14. Rival Railway Story, JR East vs. Tokyu. Tokyo Railway Labyrinth, 14. Februar 2012, abgerufen am 28. Mai 2020 (englisch).

Shinkansen: Akita-Shinkansen | Gala-Yuzawa-Linie | Hokuriku-Shinkansen | Jōetsu-Shinkansen | Tōhoku-Shinkansen | Yamagata-Shinkansen

Linien im Großraum Tokio: Akabane-Linie | Chūō-Hauptlinie (Chūō-Schnellbahnlinie, Chūō-Sōbu-Linie) | Hachikō-Linie | Itsukaichi-Linie | Jōban-Linie | Jōetsu-Linie | Kashima-Linie | Kawagoe-Linie | Keihin-Tōhoku-Linie | Keiyō-Linie | Kururi-Linie | Narita-Linie | Mito-Linie | Musashino-Linie | Nambu-Linie | Negishi-Linie | Ōme-Linie | Ryōmō-Linie | Sagami-Linie | Saikyō-Linie | Shōnan-Shinjuku-Linie | Sōbu-Hauptlinie (Sōbu-Schnellbahnlinie) | Sotobō-Linie | Takasaki-Linie | Tōgane-Linie | Tōhoku-Hauptlinie (Utsunomiya-Linie) | Tōkaidō-Hauptlinie (Tokio–Atami) | Tsurumi-Linie | Uchibō-Linie | Ueno-Tokio-Linie | Yamanote-Linie | Yokohama-Linie | Yokosuka-Linie

Linien in anderen Regionen: Agatsuma-Linie | Aterazawa-Linie | Ban’etsu-Ostlinie | Ban’etsu-Westlinie | Echigo-Linie | Gonō-Linie | Hachinohe-Linie | Hakushin-Linie | Hanawa-Linie | Iiyama-Linie | Ishinomaki-Linie | Itō-Linie | Kamaishi-Linie | Karasuyama-Linie | Kesennuma-Linie | Kitakami-Linie | Koumi-Linie | Nikkō-Linie | Ōito-Linie | Ōfunato-Linie | Oga-Linie | Ōminato-Linie | Ōu-Hauptlinie | Rifu-Linie | Rikuu-Ostlinie | Rikuu-Westlinie | Senseki-Linie | Senseki-Tōhoku-Linie | Senzan-Linie | Shin’etsu-Hauptlinie | Shinonoi-Linie | Suigun-Linie | Tadami-Linie | Tazawako-Linie | Tsugaru-Linie | Uetsu-Hauptlinie | Yahiko-Linie | Yamada-Linie | Yonesaka-Linie

Karte mit allen Koordinaten:OSM |WikiMap

Yokosuka Linie Eisenbahnstrecke in Japan Sprache Beobachten Bearbeiten Yokosuka LinieTriebzug der Baureihe E217 bei ZushiStreckenlange 73 3 kmSpurweite 1067 mm Kapspur Stromsystem 1500 V Hochstgeschwindigkeit 120 km hZweigleisigkeit Tokio YokosukaGesellschaft JR EastLegende Sōbu Schnellbahnlinie 1972 0 0 Tokio 東京 1914 Keiyō Linie 1990 Yurakuchō 有楽町 1 9 Shimbashi 新橋 1909 Hamamatsuchō 浜松町 Tamachi 田町 6 8 Shinagawa 品川 1872 Keikyu Hauptlinie 1904 Tōkaidō Hauptlinie 1872 Keihin Tōhoku Linie 1914 Meguro gawa Yamanote Linie 1885 Yamanote Guterlinie Rinkai Linie 2002 Ōsaki Zweiglinie Tōkyu Ōimachi Linie 1927 10 4 Nishi Ōi 西大井 1986 Tōkyu Ikegami Linie 1923 Tōkyu Tamagawa Linie 1923 Tama gawa Tōkyu Meguro Linie 1926 Nambu Linie 1927 16 8 Musashi Kosugi 武蔵小杉 1927 Tōkaidō Shinkansen 1964 Musashino Linie 1976 zur Nambu Linie19 5 Shin Kawasaki 新川崎 1980 Nambu GuterzweiglinieKeihin Tōhoku Linie 1914 Tōkaidō Hauptlinie 1872 Tōkaidō GuterlinieTsurumi gawaTsurumi 鶴見 Tsurumi Linie 1930 Takashima Guterlinie Tōkaidō GuterlinieBahnbetriebswerk Kamakura Yokohama Linie 1908 Higashi Kanagawa 東神奈川 Tōkyu Tōyoko Linie 1932 Tōkaidō Hauptlinie31 7 Yokohama 横浜 1915 Minatomirai Linie 2004 Negishi Linie 1872 Keikyu Hauptlinie 1931 Sōtetsu Hauptlinie 1933 34 7 Hodogaya 保土ケ谷 1887 Yokosuka AutobahnShimizu Tanito Tunnel Tōkaidō Guterlinie39 6 Higashi Totsuka 東戸塚 1980 43 8 Totsuka 戸塚 1887 Yokohama Dreamland Monorail Negishi Linie 1973 49 4 Ōfuna 大船 1888 Tōkaidō Guterlinie Tōkaidō Hauptlinie 1887 Betriebswerk Kamakura Shōnan Monorail 1970 ehem Betriebswerk Kamakura51 7 Kita Kamakura 北鎌倉 1927 Ōgiketani TunnelAusweiche Nagoshi53 9 Kamakura 鎌倉 1889 Enoshima Dentetsu Linie 1949 Nagoshi Tunnel57 8 Zushi 逗子 1889 J TREC Keikyu Zushi Linie 1930 59 8 Higashi Zushi 東逗子 1952 Yokosuka AutobahnSignalstation NumamaNumama Tunnel Keikyu Kurihama Linie 1942 Taura Tunnel63 2 Taura 田浦 1904 2 Tunnel US ArmyAusweiche YokosukaYoshikura Tunnel65 3 Yokosuka 横須賀 1889 Yokosuka Tunnel 2089 m Keikyu Kurihama LinieSagami Kanaya 相模金谷 194568 7 Kinugasa 衣笠 1944 Keikyu Kurihama Linie 1942 73 3 Kurihama 久里浜 1944 Keikyu Kurihama 京急久里浜 Die Yokosuka Linie jap 横須賀線 Yokosuka sen ist eine Eisenbahnstrecke auf der japanischen Insel Honshu die von der Bahngesellschaft JR East betrieben wird Im Suden der Metropolregion Tokio verbindet sie die Hauptstadt Tokio mit den Stadten Yokohama Kamakura und Yokosuka in der Prafektur Kanagawa Offiziell tragt nur das auf der Miura Halbinsel gelegene Teilstuck sudlich des Bahnhofs Ōfuna die Bezeichnung Yokosuka Linie JR East verwendet diese jedoch fur die gesamte Route ab Tokio Dort besteht eine Verknupfung zur Sōbu Schnellbahnlinie von und nach Chiba Inhaltsverzeichnis 1 Streckenbeschreibung 2 Betrieb 3 Bilder 4 Geschichte 5 Liste der Bahnhofe 6 Weblinks 7 EinzelnachweiseStreckenbeschreibung Bearbeiten Streckenkarte Die in Kapspur 1067 mm verlegte Strecke ist mit 1500 V Gleichspannung elektrifiziert Im weiteren Sinne reicht sie vom Bahnhof Tokio bis nach Kurihama im Suden der Miura Halbinsel und ist 73 3 km lang Da die Zuge der Yokosuka Linie die Trassen mehrerer anderer Linien mitbenutzen umfasst sie im engeren Sinne nur den 23 9 km langen Streckenabschnitt zwischen Ōfuna und Kurihama Mit Ausnahme des eingleisigen Teilstucks sudlich von Yokosuka ist die Strecke zweigleisig ausgebaut Die Hochstgeschwindigkeit betragt 95 km h zwischen Ōfuna und Yokosuka sowie 65 km h zwischen Yokosuka und Kurihama ansonsten 120 km h Guterzuge verkehren bis Zushi 1 Nordlicher Ausgangspunkt ist der viergleisige Tunnelbahnhof unter dem zentralen Bahnhof Tokio wo eine Verknupfung mit der von Chiba her kommenden Sōbu Schnellbahnlinie besteht beide Linien bilden somit eine betriebliche Einheit Der Tokio Tunnel mit dem unterirdischen Zwischenbahnhof Shimbashi tritt kurz vor Shinagawa an die Oberflache Anschliessend wechseln die Zuge auf die Hinkaku Linie die zunachst sudwestwarts parallel zu und teilweise unter den Gleisen der Schnellfahrstrecke Tōkaidō Shinkansen verlauft Im Bahnhof Nishi Ōi trifft sie auf die Shōnan Shinjuku Linie Nach der Querung mehrerer Bahnstrecken und des Flusses Tama fahren die Zuge ab Musashi Kosugi weiter auf der Hinkaku Linie in sudlicher Richtung Kurz vor der Brucke uber den Tsurumi erreicht sie den Verkehrskorridor der von der Tōkaidō Hauptlinie und der Keihin Tōhoku Linie mitbenutzt wird Parallel zu diesen Strecken nutzen die Yokosuka Zuge eigene Gleise 1 Wahrend die Parallelfuhrung mit der Keihin Tōhoku Linie im Bahnhof Yokohama endet fahren die Zuge weiterhin parallel zur Tōkaidō Hauptlinie teilweise auch parallel zur Tōkaidō Guterlinie bis nach Ōfuna Hier beginnt die eigentliche Yokosuka Linie und besteht Anschluss zur Negishi Linie sowie zur Shōnan Monorail Etwas sudlich davon wird das Bahnbetriebswerk Kamakura passiert Im Bahnhof Kamakura kann auf die Enoshima Dentetsu Linie umgestiegen werden Zushi ist eine der beiden Endstationen der Shōnan Shinjuku Linie 1 Der Numama Tunnel und der Taura Tunnel fuhren die Strecke von der Sagami Bucht ostwarts hinuber zur Bucht von Tokio Exakt zwischen diese beiden Tunnel eingepasst liegt der Bahnhof Taura Da der dortige Bahnsteig zu kurz ist fur die ublichen Zuge mit elf Wagen halt jeweils der vorderste Wagen in einem der Tunnel Aus diesem Grund bleiben dessen Turen geschlossen und es kann weder ein noch ausgestiegen werden Beim Bahnhof Yokosuka passiert die Strecke die Basis der Japanischen Maritimen Selbstverteidigungs streitkrafte Sie wendet sich erneut nach Suden fuhrt durch den 2089 Meter langen Yokosuka Tunnel und erreicht schliesslich Kurihama 1 Betrieb BearbeitenNahverkehrszuge halten in der Regel an allen Bahnhofen und werden uber eine unterirdische Strecke im Tokioter Zentrum auf die Sōbu Linie durchgebunden Zwischen den Bahnhofen Nishi Ōi und Zushi teilen sie sich die Trasse mit Zugen der Shōnan Shinjuku Linie Dies ergibt abhangig von der Tageszeit ein Angebot von funf bis acht Zugen je Stunde an Werktagen Auf der Yokosuka Linie im engeren Sinne befahren die aus elf Wagen zusammengesetzten Zuge die gesamte Strecke bis zum Endbahnhof Kurihama Vor allem in der Hauptverkehrszeit verkehren Zuge mit 15 Wagen bei denen aufgrund der beengten Platzverhaltnisse im sudlichsten Streckenabschnitt in Zushi 4 Wagen abgehangt beziehungsweise auf der Fahrt nach Norden zugesetzt werden In der mittaglichen Nebenverkehrszeit fahren 4 Wagen Zuge auf den Abschnitt Zushi Kurihama beschrankt mit Anschluss in Zushi Eine Direktverbindung besteht dann nur stundlich 2 Fast alle Zuge der Yokosuka Linie werden uber eine viergleisige unterirdische Station unter dem Bahnhof Tokio auf die anschliessende Sōbu Schnellbahnlinie geleitet Diese fuhrt nach Chiba wo sich die Laufwege der Direktverbindungen verzweigen Von dort aus verkehren die Zuge entweder nach Kazusa Ichinomiya an der Sotobō Linie Kimitsu an der Uchibō Linie Kashimajingu an der Kashima Linie oder nach Narutō an der Sōbu Hauptlinie 2 Ein bis zwei Mal pro Stunde verkehrt der Narita Express vom Flughafen Narita nach Tokio In Shinagawa wird der Zug geflugelt sodass ein Teil uber die Yokosuka Linie nach Ōfuna verkehren kann Der Narita Express wird mit Sechswagenzugen der Bauart E259 bedient An Wochenenden und Feiertagen wird das Angebot durch den Holiday Rapid Kamakura erganzt Dieser Eilzug verkehrt von Minami Koshigaya uber die Musashino Linie Yokohama und Ōfuna nach Kamakura Wahrend der touristischen Hauptsaison fahren an Wochenenden vereinzelte Zuge des Narita Express uber die eigentliche Endstation Ōfuna hinaus bis nach Yokosuka 3 Die von JR Freight betriebenen Guterzuge fahren von Zushi aus auf der Negishi Linie und auf der Tōkaidō Hauptlinie Im Bahnhof Zushi zweigt ein Anschlussgleis zum Werk des Schienenfahrzeug herstellers J TREC ab auf dem neue Fahrzeuge ausgeliefert werden 4 Bilder Bearbeiten Tunnelbahnhof Tokio Zwischen Yokosuka und Taura Zug im Bahnhof Taura mit einem Wagen im Tunnel Bahnhof Kurihama Narita ExpressGeschichte BearbeitenAusloser fur den Bau der Yokosuka Linie war ein am 22 Juni 1886 datiertes Schreiben an Premierminister Itō Hirobumi Darin forderten Marineminister Saigō Judō und Heeresminister Ōyama Iwao im Namen der Kaiserlichen Marine und der Kaiserlichen Armee eine bessere Erschliessung der umfangreichen Verteidigungsanlagen auf der Miura Halbinsel zwischen der Bucht von Tokio und der Sagami Bucht Dies sei unerlasslich um mogliche Invasoren rasch abwehren zu konnen Am 10 Marz 1887 genehmigte das Kabinett den Streckenbau und die Vermessung begann wenige Wochen spater am 22 April Die eigentlichen Bauarbeiten begannen im Januar 1888 5 Der spatere Trennungsbahnhof Ōfuna ging am 1 November 1888 in Betrieb Am 12 Marz 1889 befuhr der Hofzug als erster die soeben fertiggestellte Strecke um Kaiser Meiji zum Stapellauf eines Kriegsschiffes in der Marinewerft Yokosuka zu bringen Der fahrplanmassige Verkehr auf dem 15 9 km langen Abschnitt zwischen Ōfuna und dem Bahnhof Yokosuka wurde drei Monate spater am 16 Juni aufgenommen 6 Als die Eisenbahnverwaltung im Jahr 1895 Streckennamen einfuhrte betrachtete sie die Strecke nach Yokosuka noch als Zweiglinie der Tōkaidō Hauptlinie 1909 gab sie ihr die bis heute verwendete Bezeichnung Wahrend des Ersten Weltkriegs nahm vor allem der Guterverkehr markant zu weshalb das Eisenbahnamt des Kabinetts das spatere Eisenbahnministerium den zweigleisigen Ausbau vorantrieb Ein zweites Gleis war ab 12 August 1914 zwischen Zushi und der Signalstation Numama vorhanden ab 13 September 1916 zwischen Ōfuna und Kamakura im Marz 1917 zwischen Kamakura und Zushi am 20 Oktober 1920 zwischen der Signalstation Numama und Taura sowie am 25 Dezember 1924 zwischen Taura und Yokosuka Einzelne direkte Zuge von der Hauptstadt nach Yokosuka gab es seit 1892 zunachst ab Shimbashi seit 1914 vom neu eroffneten Bahnhof Tokio aus Um die Attraktivat der Verbindung zu steigern begannen im Juni 1922 die Arbeiten an der Elektrifizierung der Yokosuka Linie Nach einem Probebetrieb ab Juli 1925 nahm das Eisenbahnministerium am 13 Dezember desselben Jahres den fahrplanmassigen elektrischen Vorortsverkehr auf 7 Dies bewirkte eine deutliche Verringerung der Fahrtzeit zwischen Tokio und Yokosuka Zu Beginn des Jahres 1925 betrug sie 110 Minuten nach der Einfuhrung eines Taktfahrplans und von Triebwagen am 15 Marz 1930 noch 68 Minuten Neben der militarischen Nutzung begann zusatzlich die Bedeutung des Ausflugsverkehrs zuzunehmen 8 Wahrend des Pazifikkriegs liess die Regierung in anderen Regionen etliche als nicht dringlich bezeichnete Strecken stilllegen oder zuruckbauen um Schienen und sonstiges Material an strategisch wichtigeren Orten wiederzuverwenden Von dieser Massnahme profitierte unter anderem die Yokosuka Linie die am 1 April 1944 um acht Kilometer nach Kurihama verlangert wurde 9 Nach Kriegsende verringerte sich der Umfang des militarischen Guterverkehrs auf der Yokosuka Linie deutlich hingegen nahm die Bedeutung des Pendlerverkehrs aufgrund der einsetzenden Suburbanisierung laufend zu In den Eisenbahnunfall von Tsurumi am 9 November 1963 bei dem 162 Menschen starben war unter anderem ein Zug der Yokosuka Linie verwickelt der von Kurihama nach Tokio unterwegs war 10 Am 16 Juni 1968 explodierte kurz vor Ōfuna in einem von Yokosuka her kommenden Zug ein Sprengsatz wobei eine Person starb und 14 weitere verletzt wurden 11 Ab den 1970er Jahren verfolgte die Japanische Staatsbahn die Strategie verschiedene Vorortsstrecken im Grossraum Tokio besser miteinander zu verknupfen Unter anderem war dies bei der Yokosuka Linie und der Sōbu Hauptlinie vorgesehen Erste Etappe der Umsetzung war am 15 Juli 1972 die Inbetriebnahme der Sōbu Schnellbahnlinie mit einem neuen Tunnelbahnhof unter dem Bahnhof Tokio Daran schloss sich am 1 Oktober 1976 ein Tunnel bis kurz vor Shinagawa an Die Kapazitatsgrenze der im Korridor zwischen Tokio und Yokohama verlaufenden Strecken war bereits erreicht weshalb eine zusatzliche Trasse fur einen Angebotsausbau unerlasslich war Dafur bot sich die Hinkaku Linie an eine seit der Eroffnung der Musashino Linie im Jahr 1973 nur schwach ausgelastete Guterstrecke die an die neuen Bedurfnisse angepasst wurde Die Inbetriebnahme des durchgehenden Vorortsverkehrs von der Yokosuka Linie zur Sōbu Schnellbahnlinie erfolgte am 1 Oktober 1980 12 Aus Kostengrunden stellte die Staatsbahn am 1 Oktober 1974 den Guterverkehr zwischen Yokosuka und Kurihama ein am 1 Februar 1984 auch zwischen Zushi und Yokosuka Im Rahmen der Staatsbahnprivatisierung ging die Strecke am 1 April 1987 in den Besitz der neuen Gesellschaft JR East uber wahrend JR Freight den Guterverkehr nach Zushi ubernahm 13 Am 1 Dezember 2001 fuhrte JR East die Shōnan Shinjuku Linie ein die fast ausschliesslich bestehende Strecken nutzt eine ihrer beiden sudlichen Zweigstrecken erganzt seither das Zugsangebot zwischen Ōfuna und Zushi 14 Liste der Bahnhofe Bearbeiten Triebzug zwischen Kinugawa und Kurihama 1985 Name km Anschlusslinien Lage Ort PrafekturJO19 Tokio 東京 0 0 0 Tōkaidō Shinkansen Tōhoku Shinkansen Jōetsu Shinkansen Hokuriku Shinkansen Ueno Tokio Linie Tōkaidō Hauptlinie Utsunomiya Linie Yamanote Linie Chuō Hauptlinie Chuō Schnellbahnlinie Sōbu Hauptlinie Sōbu Schnellbahnlinie Keihin Tōhoku Linie Keiyō Linie U Bahn Tokio Marunouchi Linie Koord 35 6811 139 76709 Chiyoda Tokio TokioJO18 Shimbashi 新橋 0 1 9 Tōkaidō Hauptlinie Yamanote Linie Keihin Tōhoku Linie Yurikamome U Bahn Tokio Asakusa Linie Ginza Linie Koord 35 66642 139 75835 Minato TokioJO17 Shinagawa 品川 0 6 8 Tōkaidō Shinkansen Tōkaidō Hauptlinie Yamanote Linie Keihin Tōhoku Linie Keikyu Hauptlinie Koord 35 62845 139 73915JO16 Nishi Ōi 西大井 10 4 Shōnan Shinjuku Linie Koord 35 60182 139 72167 ShinagawaJO15 Musashi Kosugi 武蔵小杉 16 8 Nambu Linie Shōnan Shinjuku Linie Tōkyu Tōyoko Linie Tōkyu Meguro Linie Koord 35 57543 139 66321 Nakahara ku Kawasaki KanagawaJO14 Shin Kawasaki 新川崎 19 5 Koord 35 55137 139 67176 Saiwai ku KawasakiJO13 Yokohama 横浜 31 7 Tōkaidō Hauptlinie Keihin Tōhoku Linie Negishi Linie Shōnan Shinjuku Linie Tōkyu Tōyoko Linie Keikyu Hauptlinie Sōtetsu Hauptlinie U Bahn Yokohama Blaue Linie Minatomirai Linie Koord 35 46578 139 62234 Nishi ku YokohamaJO12 Hodogaya 保土ケ谷 34 7 Koord 35 44663 139 59971 Hodogaya ku YokohamaJO11 Higashi Totsuka 東戸塚 39 6 Koord 35 43029 139 55673 Totsuka ku YokohamaJO10 Totsuka 戸塚 43 8 Shōnan Shinjuku Linie U Bahn Blaue Linie Koord 35 40092 139 53415JO09 Ōfuna 大船 49 4 Tōkaidō Hauptlinie Negishi Linie Shōnan Shinjuku Linie Shōnan Monorail Koord 35 35412 139 53131 KamakuraJO08 Kita Kamakura 北鎌倉 51 7 Koord 35 33732 139 54525JO07 Kamakura 鎌倉 53 9 Enoshima Dentetsu Linie Koord 35 319 139 55042JO06 Zushi 逗子 57 8 Shōnan Shinjuku Linie Koord 35 29747 139 57838 ZushiJO05 Higashi Zushi 東逗子 59 8 Koord 35 29878 139 6019JO04 Taura 田浦 63 2 Koord 35 29278 139 63745 YokosukaJO03 Yokosuka 横須賀 65 3 Koord 35 28399 139 65583JO02 Kinugasa 衣笠 68 7 Koord 35 25715 139 66108JO01 Kurihama 久里浜 73 3 im Bhf Keikyu Kurihama Keikyu Kurihama Linie Koord 35 23305 139 70093Weblinks Bearbeiten Commons Yokosuka Linie Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Streckennetz von JR East PDF 1 2 MB Einzelnachweise Bearbeiten a b c d 横須賀線 湘南新宿ライン In 首都圏鉄道完全ガイド 主要JR路線編 Kōtsu shimbun Tokio Dezember 2013 S 121 130 a b JR時刻表 2021年3月号 JR Fahrplan Marz 2021 Kōtsu shinbunsha Tokio 2021 Satoshi Kubo プレイパック 展望館 郊外電車誕生 横須賀線 3 In Tetsudō Fan Band 58 Nr 4 Koyusha Naha April 2018 S 116 121 Satoshi Kubo プレイパック 展望館 郊外電車誕生 横須賀線 3 S 114 119 Yasumitsu Kanie 横須賀線を訪ねる 120年 歴史の旅 Kōtsu Shimbunsha Tokio 2010 ISBN 978 4 330 11810 9 S 40 41 横須賀線を訪ねる 120年 歴史の旅 S 45 横須賀線を訪ねる 120年 歴史の旅 S 61 横須賀線を訪ねる 120年 歴史の旅 S 63 JR横須賀線 久里浜駅 Nishikawa Ocean Park 17 Dezember 2019 abgerufen am 27 Mai 2020 englisch 図説 鶴見事故 Nicht mehr online verfugbar Kiwa yuni shiryō shitsu archiviert vom Original am 2 November 2016 abgerufen am 28 Mai 2020 japanisch Otohiko Kaga 死刑囚の記録 Chuōkōronshinsha Tokio 1980 ISBN 978 4 12 100565 6 S 194 203 Ryō Yamada 横須賀線と総武快速線 通勤5方面作戦がもたらした異なる沿線文化同士の直通運転 In Tetsudō Pikutoriaru Band 68 Nr 3 Denkisha kenkyukai Chiyoda S 10 24 Tetsu Ishino Hrsg 停車場変遷大辞典 国鉄 JR編 Bahnhofswechselverzeichnis JNR JR JTB Tokio 1998 ISBN 4 533 02980 9 Rival Railway Story JR East vs Tokyu Tokyo Railway Labyrinth 14 Februar 2012 abgerufen am 28 Mai 2020 englisch East Japan Railway Company JR East Shinkansen Akita Shinkansen Gala Yuzawa Linie Hokuriku Shinkansen Jōetsu Shinkansen Tōhoku Shinkansen Yamagata Shinkansen Linien im Grossraum Tokio Akabane Linie Chuō Hauptlinie Chuō Schnellbahnlinie Chuō Sōbu Linie Hachikō Linie Itsukaichi Linie Jōban Linie Jōetsu Linie Kashima Linie Kawagoe Linie Keihin Tōhoku Linie Keiyō Linie Kururi Linie Narita Linie Mito Linie Musashino Linie Nambu Linie Negishi Linie Ōme Linie Ryōmō Linie Sagami Linie Saikyō Linie Shōnan Shinjuku Linie Sōbu Hauptlinie Sōbu Schnellbahnlinie Sotobō Linie Takasaki Linie Tōgane Linie Tōhoku Hauptlinie Utsunomiya Linie Tōkaidō Hauptlinie Tokio Atami Tsurumi Linie Uchibō Linie Ueno Tokio Linie Yamanote Linie Yokohama Linie Yokosuka Linie Linien in anderen Regionen Agatsuma Linie Aterazawa Linie Ban etsu Ostlinie Ban etsu Westlinie Echigo Linie Gonō Linie Hachinohe Linie Hakushin Linie Hanawa Linie Iiyama Linie Ishinomaki Linie Itō Linie Kamaishi Linie Karasuyama Linie Kesennuma Linie Kitakami Linie Koumi Linie Nikkō Linie Ōito Linie Ōfunato Linie Oga Linie Ōminato Linie Ōu Hauptlinie Rifu Linie Rikuu Ostlinie Rikuu Westlinie Senseki Linie Senseki Tōhoku Linie Senzan Linie Shin etsu Hauptlinie Shinonoi Linie Suigun Linie Tadami Linie Tazawako Linie Tsugaru Linie Uetsu Hauptlinie Yahiko Linie Yamada Linie Yonesaka Linie Karte mit allen Koordinaten OSM WikiMap Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Yokosuka Linie amp oldid 218924454, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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