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Der Yeren (chin. yěrén 野人;seltener auch Xueren, Yeh Ren, Yiren) ist ein sagenhafter Affenmensch, der die Bergwälder der Provinz Hubei, seltener auch andere Regionen Chinas bewohnen soll. Der Yeren ist ein Kryptid. Seine Existenz ist nicht belegt und wird als höchst zweifelhaft angesehen. Als mögliche Erklärung für den Yeren-Mythos werden unter anderem später verklärte Sichtungen des Goldstumpfnasenaffen herangezogen.

Warnender Schriftzug an einer angeblichen Yeren-Höhle in der chinesischen Provinz Hubei.

Sein Name lässt sich mit Wilder Mann aus dem Chinesischen übersetzen.

Inhaltsverzeichnis

Verschiedene Berichte geben unterschiedliche Auskunft über das angebliche Aussehen des Yeren. Immer wird er als großer, aufrecht gehender Menschenaffe mit langen, herabhängenden Armen beschrieben. Yeren sollen den meisten Berichten zufolge stehend eine Höhe von zwei Meter erreichen. Vereinzelt findet man jedoch auch Angaben, wonach das Wesen deutlich größer, bis annähernd drei Meter, oder wesentlich kleiner, knapp einen Meter groß, sein soll.

Mit Ausnahme der Augen- und Nasenpartie des Gesichts soll der Yeren am ganzen Körper ein dichtes Fell besitzen. Die Fellfarbe wird zumeist als rot, seltener als braun oder auch gräulich angegeben. Das Gesicht des Yeren wird häufig als menschenähnlich beschrieben. Seine Ohren sollen groß sein; seine Stirn wird als höher als bei anderen Menschenaffen beschrieben.

In seinem Erscheinungsbild gleicht der Yeren daher maßgeblich anderen legendären Affenmenschen wie dem Yeti, dem Bigfoot oder dem Yowie.

Yeren werden allgemein als dem Menschen gegenüber aggressiv beschrieben. Einigen Berichten zufolge soll der Yeren Menschen auch getötet und verzehrt haben. Sogar Entführungen und Vergewaltigungen von Frauen werden mit Yeren in Verbindung gebracht. Vereinzelt existieren Berichte über Mensch-Yeren-Hybriden, die auf diese Art entstanden sein sollen. Vergleichbare Berichte gibt es über den kaukasischen Alma, einen ebenfalls wissenschaftlich nicht belegten Affenmenschen. Allerdings gibt es auch Aussagen, nach denen sich der Yeren in Gegenwart des Menschen friedlich verhält.

Die Goldstumpfnase (Rhinopithecus roxellana) zeigt rotes Fell, wie es auch der Yeren besitzen soll, und ist auch heute noch in der Provinz Hubei heimisch.

In der chinesischen Hubei-Provinz ist der Yeren seit über 2000 Jahren Bestandteil der Folklore. Beschreibungen affenartiger Wesen, die mit ihm in Verbindung gebracht wurden, finden sich bereits beim antiken chinesischen Schriftsteller Qu Yuan. Die ersten später als solche dokumentierten Sichtungen stellten sich in den 1940er Jahren ein. Keine dieser Sichtungen kann jedoch als wissenschaftlich reputabel angesehen werden.

Bestrebungen, die Existenz des Yeren zu beweisen, blieben wie auch bei anderen vermeintlichen Affenmenschen erfolglos. Nennenswert in diesem Zusammenhang sind mehr als 100 Teilnehmer umfassende Großexpeditionen, die in den Jahren 1976 und 1977 in Hubei stattfanden. Nachdem im Mai 1976 die Sichtung eines seltsamen Wesens mit rotem Fell in der Nähe des Shennongjia-Waldes proklamiert wurde, zeigte sich ein verstärktes öffentliches Interesse an der Existenz des Yeren. Binnen kurzer Zeit organisierten sich Gruppen von Wissenschaftlern, Reportern und des Militärs, die mehrere großangelegte Suchaktionen starteten und die Bevölkerung der Region zu dem Kryptiden befragten. Tatsächliche Hinweise auf dessen Existenz blieben trotz des Umfangs des Unterfangens aus.

Angebliche Yeren-Kadaver wurden bei Untersuchungen durchgehend als bekannte Affenarten identifiziert. So wurde beispielsweise im Jahr 1980 die Meldung herausgegeben, man hätte die Existenz des Yeren anhand von in Sole konservierten Händen eines 1957 geschossenen Exemplars nachgewiesen. Später konnten diese jedoch eindeutig einem Makaken zugeordnet werden.

Daher wird der Yeren allgemein als Fabelwesen und nicht als real existierende Primatenart angesehen. Ursächlich für die Yeren-Legende könnten sowohl in der Antike wie auch in der Neuzeit Sichtungen des Goldstumpfnasenaffen sein, die im Nachhinein verklärt worden sind.

Einige Kryptozoologen machen darauf aufmerksam, dass der Yeren-Mythos wie auch der um den Yeti und andere Affenmenschen auf bis in die historische Zeit überlebende Gigantopithecus-Populationen zurückgehen könnte. Diese großen Menschenaffen sind fossil in der Volksrepublik China nachgewiesen. Die jüngsten Funde wurden auf ein Alter von 100.000 Jahren datiert. Die vermeintliche Größe des Yeren und sein häufig beschriebenes rotes Fell führten außerdem zu der Vermutung, dass es sich bei ihm um eine bisher unentdeckte Art von Orang-Utan auf dem asiatischen Festland handeln könnte.

  • Harald Gebhardt, Mario Ludwig: Von Drachen, Yetis und Vampiren. Fabeltieren auf der Spur. BLV, München 2005, ISBN 3-405-16679-9.

Yeren sagenhafter Affenmensch Sprache Beobachten Bearbeiten Der Yeren chin yeren 野人 seltener auch Xueren Yeh Ren Yiren ist ein sagenhafter Affenmensch der die Bergwalder der Provinz Hubei seltener auch andere Regionen Chinas bewohnen soll Der Yeren ist ein Kryptid Seine Existenz ist nicht belegt und wird als hochst zweifelhaft angesehen Als mogliche Erklarung fur den Yeren Mythos werden unter anderem spater verklarte Sichtungen des Goldstumpfnasenaffen herangezogen Warnender Schriftzug an einer angeblichen Yeren Hohle in der chinesischen Provinz Hubei Sein Name lasst sich mit Wilder Mann aus dem Chinesischen ubersetzen Inhaltsverzeichnis 1 Angebliche Erscheinung und Verhalten 2 Berichte uber Existenz und Erklarungsversuche 3 Siehe auch 4 LiteraturAngebliche Erscheinung und Verhalten BearbeitenVerschiedene Berichte geben unterschiedliche Auskunft uber das angebliche Aussehen des Yeren Immer wird er als grosser aufrecht gehender Menschenaffe mit langen herabhangenden Armen beschrieben Yeren sollen den meisten Berichten zufolge stehend eine Hohe von zwei Meter erreichen Vereinzelt findet man jedoch auch Angaben wonach das Wesen deutlich grosser bis annahernd drei Meter oder wesentlich kleiner knapp einen Meter gross sein soll Mit Ausnahme der Augen und Nasenpartie des Gesichts soll der Yeren am ganzen Korper ein dichtes Fell besitzen Die Fellfarbe wird zumeist als rot seltener als braun oder auch graulich angegeben Das Gesicht des Yeren wird haufig als menschenahnlich beschrieben Seine Ohren sollen gross sein seine Stirn wird als hoher als bei anderen Menschenaffen beschrieben In seinem Erscheinungsbild gleicht der Yeren daher massgeblich anderen legendaren Affenmenschen wie dem Yeti dem Bigfoot oder dem Yowie Yeren werden allgemein als dem Menschen gegenuber aggressiv beschrieben Einigen Berichten zufolge soll der Yeren Menschen auch getotet und verzehrt haben Sogar Entfuhrungen und Vergewaltigungen von Frauen werden mit Yeren in Verbindung gebracht Vereinzelt existieren Berichte uber Mensch Yeren Hybriden die auf diese Art entstanden sein sollen Vergleichbare Berichte gibt es uber den kaukasischen Alma einen ebenfalls wissenschaftlich nicht belegten Affenmenschen Allerdings gibt es auch Aussagen nach denen sich der Yeren in Gegenwart des Menschen friedlich verhalt Berichte uber Existenz und Erklarungsversuche Bearbeiten Die Goldstumpfnase Rhinopithecus roxellana zeigt rotes Fell wie es auch der Yeren besitzen soll und ist auch heute noch in der Provinz Hubei heimisch In der chinesischen Hubei Provinz ist der Yeren seit uber 2000 Jahren Bestandteil der Folklore Beschreibungen affenartiger Wesen die mit ihm in Verbindung gebracht wurden finden sich bereits beim antiken chinesischen Schriftsteller Qu Yuan Die ersten spater als solche dokumentierten Sichtungen stellten sich in den 1940er Jahren ein Keine dieser Sichtungen kann jedoch als wissenschaftlich reputabel angesehen werden Bestrebungen die Existenz des Yeren zu beweisen blieben wie auch bei anderen vermeintlichen Affenmenschen erfolglos Nennenswert in diesem Zusammenhang sind mehr als 100 Teilnehmer umfassende Grossexpeditionen die in den Jahren 1976 und 1977 in Hubei stattfanden Nachdem im Mai 1976 die Sichtung eines seltsamen Wesens mit rotem Fell in der Nahe des Shennongjia Waldes proklamiert wurde zeigte sich ein verstarktes offentliches Interesse an der Existenz des Yeren Binnen kurzer Zeit organisierten sich Gruppen von Wissenschaftlern Reportern und des Militars die mehrere grossangelegte Suchaktionen starteten und die Bevolkerung der Region zu dem Kryptiden befragten Tatsachliche Hinweise auf dessen Existenz blieben trotz des Umfangs des Unterfangens aus Angebliche Yeren Kadaver wurden bei Untersuchungen durchgehend als bekannte Affenarten identifiziert So wurde beispielsweise im Jahr 1980 die Meldung herausgegeben man hatte die Existenz des Yeren anhand von in Sole konservierten Handen eines 1957 geschossenen Exemplars nachgewiesen Spater konnten diese jedoch eindeutig einem Makaken zugeordnet werden Daher wird der Yeren allgemein als Fabelwesen und nicht als real existierende Primatenart angesehen Ursachlich fur die Yeren Legende konnten sowohl in der Antike wie auch in der Neuzeit Sichtungen des Goldstumpfnasenaffen sein die im Nachhinein verklart worden sind Einige Kryptozoologen machen darauf aufmerksam dass der Yeren Mythos wie auch der um den Yeti und andere Affenmenschen auf bis in die historische Zeit uberlebende Gigantopithecus Populationen zuruckgehen konnte Diese grossen Menschenaffen sind fossil in der Volksrepublik China nachgewiesen Die jungsten Funde wurden auf ein Alter von 100 000 Jahren datiert Die vermeintliche Grosse des Yeren und sein haufig beschriebenes rotes Fell fuhrten ausserdem zu der Vermutung dass es sich bei ihm um eine bisher unentdeckte Art von Orang Utan auf dem asiatischen Festland handeln konnte Siehe auch BearbeitenAlma Bigfoot Wilder Mann YetiLiteratur BearbeitenHarald Gebhardt Mario Ludwig Von Drachen Yetis und Vampiren Fabeltieren auf der Spur BLV Munchen 2005 ISBN 3 405 16679 9 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Yeren amp oldid 195922768, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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