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Das Yellow Submarine war ein Nachtclub und eine Diskothek im Münchner Stadtteil Schwabing, an der Stelle des heutigen Schwabinger Tors.

Der Club während des Baus an umliegenden Hochhäusern (1972)

Das Yellow Submarine, auch "Haifischdisko" genannt, eröffnete am 2. April 1971 als Teil eines Gesamtkomplexes, das 1973 durch das Einkaufs- und Freizeitzentrum Schwabylon komplettiert wurde. Die Konzeption der Diskothek war zum damaligen Zeitpunkt in Europa eine Sensation, und sie wurde über Nacht in ganz Deutschland berühmt. Das Yellow Submarine lag südlich des Schwabylons und wurde für das angeschlossene Hotel zum Verkaufsschlager. In den ersten Jahren verzeichnete die Diskothek Spitzenumsätze. Der Name bezog sich auf den Beatles-Song von 1968.

Amateurfilm (1978), am Anfang das Yellow Submarine

Der dreistöckige Club war wie eine Art Taucherglocke von einem Aquarium umgeben, durch Bullaugen konnte man 36 Haie und einige Riesenschildkröten sehen, die am Golf von Mexiko gefangen wurden und hier in 650.000 Liter Meerwasser schwammen. Der Club hatte Anklänge an ein U-Boot oder Schiff, mit Ledersitzen, Reling und einer Treppe, die drei Stockwerke in einem neun Meter hohen und offen Raum miteinander verband. Der Eintritt kostete sechs DM, angeboten wurden Haiflossensuppe und gegrillter Hai. Die tägliche Ernährung der bis zu 1,80 Meter langen Meerestiere kostete an die 500 Mark.

Später wurde der Club in Aquarius umbenannt und 1982 geschlossen. Das Gebäude wurde 2013 für den Bau des Schwabinger Tors abgerissen, nachdem eine Initiative erfolglos versucht hatte, die Diskothek als Baudenkmal zu retten.

  • In den Folgen 77 (1974) und 93 (1975) der ZDF-Krimi-Serie Der Kommissar diente das Yellow Submarine als Drehort, samt den Haifischen und mit 70er-Jahre-Sound als Hintergrundmusik.
  • Im Jahr 2018 wurde der Club in Bild und Wort in der Ausstellung Night Fever im Vitra Design Museum als einziger deutscher Beitrag präsentiert, als Musterbeispiel für die seit 1960 erblühte Club- und Popkultur.
  • Mirko Hecktor, Moritz von Uslar, Patti Smith, Andreas Neumeister: Mjunik Disco – von 1949 bis heute. Blumenbar Verlag, München 2008, ISBN 978-3-936738-47-6.
  • Karl Stankiewitz: Aus is und Gar is. Allitera Verlag, München 2018, ISBN 978-3-96233-023-1.
Commons: Yellow Submarine (club) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Michael Tibudd: Club Yellow Submarine: Haie hinterm Tresen. In: Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 19. April 2020.
  2. Mirko Hecktor, Moritz von Uslar, Patti Smith, Andreas Neumeister: Mjunik Disco – von 1949 bis heute. Blumenbar Verlag, München 2008, ISBN 978-3-936738-47-6.
  3. Anja Schauberger: Club Legenden #1: Cocktails zwischen Haifischen im Yellow Submarine. Abgerufen am 19. April 2020.
  4. Joachim Goetz: Gebaute Utopien: 70er-Jahre-Kult in Schwabing. In: Design Schau. MCBW, März 2019, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  5. Karl Stankiewitz: Aus is und Gar is. Allitera, München 2018, ISBN 978-3-96233-023-1.

Yellow Submarine Club Diskothek in Munchen Sprache Beobachten Bearbeiten Das Yellow Submarine war ein Nachtclub und eine Diskothek im Munchner Stadtteil Schwabing an der Stelle des heutigen Schwabinger Tors Das Yellow Submarine 1974 Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Nutzung als Filmdrehort 3 Ausstellungen 4 Literatur 5 Weblinks 6 EinzelnachweiseGeschichte Bearbeiten Der Club wahrend des Baus an umliegenden Hochhausern 1972 Das Yellow Submarine auch Haifischdisko genannt eroffnete am 2 April 1971 als Teil eines Gesamtkomplexes das 1973 durch das Einkaufs und Freizeitzentrum Schwabylon komplettiert wurde Die Konzeption der Diskothek war zum damaligen Zeitpunkt in Europa eine Sensation und sie wurde uber Nacht in ganz Deutschland beruhmt Das Yellow Submarine lag sudlich des Schwabylons und wurde fur das angeschlossene Hotel zum Verkaufsschlager In den ersten Jahren verzeichnete die Diskothek Spitzenumsatze Der Name bezog sich auf den Beatles Song von 1968 1 2 source source source source source source source source source source Amateurfilm 1978 am Anfang das Yellow Submarine Der dreistockige Club war wie eine Art Taucherglocke von einem Aquarium umgeben durch Bullaugen konnte man 36 Haie und einige Riesenschildkroten sehen die am Golf von Mexiko gefangen wurden und hier in 650 000 Liter Meerwasser schwammen 3 4 Der Club hatte Anklange an ein U Boot oder Schiff mit Ledersitzen Reling und einer Treppe die drei Stockwerke in einem neun Meter hohen und offen Raum miteinander verband Der Eintritt kostete sechs DM angeboten wurden Haiflossensuppe und gegrillter Hai 3 Die tagliche Ernahrung der bis zu 1 80 Meter langen Meerestiere kostete an die 500 Mark 5 Spater wurde der Club in Aquarius umbenannt und 1982 geschlossen 2 Das Gebaude wurde 2013 fur den Bau des Schwabinger Tors abgerissen nachdem eine Initiative erfolglos versucht hatte die Diskothek als Baudenkmal zu retten 1 4 Nutzung als Filmdrehort BearbeitenIn den Folgen 77 1974 und 93 1975 der ZDF Krimi Serie Der Kommissar diente das Yellow Submarine als Drehort samt den Haifischen und mit 70er Jahre Sound als Hintergrundmusik 5 Ausstellungen BearbeitenIm Jahr 2018 wurde der Club in Bild und Wort in der Ausstellung Night Fever im Vitra Design Museum als einziger deutscher Beitrag prasentiert als Musterbeispiel fur die seit 1960 erbluhte Club und Popkultur 5 Literatur BearbeitenMirko Hecktor Moritz von Uslar Patti Smith Andreas Neumeister Mjunik Disco von 1949 bis heute Blumenbar Verlag Munchen 2008 ISBN 978 3 936738 47 6 Karl Stankiewitz Aus is und Gar is Allitera Verlag Munchen 2018 ISBN 978 3 96233 023 1 Weblinks Bearbeiten Commons Yellow Submarine club Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Yellow Submarine in muenchen mitvergnuegen com Historische und Innenaufnahmen des Clubs YouTube Weitere Innenaufnahmen YouTube Einzelnachweise Bearbeiten a b Michael Tibudd Club Yellow Submarine Haie hinterm Tresen In Suddeutsche Zeitung Abgerufen am 19 April 2020 a b Mirko Hecktor Moritz von Uslar Patti Smith Andreas Neumeister Mjunik Disco von 1949 bis heute Blumenbar Verlag Munchen 2008 ISBN 978 3 936738 47 6 a b Anja Schauberger Club Legenden 1 Cocktails zwischen Haifischen im Yellow Submarine Abgerufen am 19 April 2020 a b Joachim Goetz Gebaute Utopien 70er Jahre Kult in Schwabing In Design Schau MCBW Marz 2019 abgerufen am 28 Oktober 2019 a b c Karl Stankiewitz Aus is und Gar is Allitera Munchen 2018 ISBN 978 3 96233 023 1 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Yellow Submarine Club amp oldid 223034214, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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