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Das Generalkommando XIV. Armeekorps war ein Großverband des Heeres der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Es wurde am 1. April 1938 in Magdeburg als XIV. Armeekorps (mot.) aufgestellt, im Juni 1942 als Gruppe Wietersheim bezeichnet und ab 21. Juni 1942 in XIV. Panzerkorps umbenannt. Es kam 1941 an die Ostfront, wurde im Januar 1943 in Stalingrad vernichtet und nach einer Neuformation bis zum Kriegsende an der italienischen Front eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

1939/40

Nach der Mobilisierung am 1. August 1939 wurde das XIV. Armeekorps (mot.) im Rahmen der 10. Armee beim Überfall auf Polen eingesetzt. Die unterstellte 13. und 29. Infanterie-Division (mot.) wurde bis 9. September nach dem Vorstoß zur Weichsel bei Deblin und Kozienice zur Schließung des Kessels von Radom herangezogen und kämpfte in der zweiten Feldzugsphase im Raum Warschau.

Im Dezember 1939 lag das Korps im Verband der 16. Armee während des Sitzkrieges im Raum Trier und trat danach in Reserve der Heeresgruppe A. Während des deutschen Angriffes im Westfeldzug (Mai 1940) wurde das Korps in den Ardennen hinter der 12. Armee als Reserve der Panzergruppe Kleist konzentriert. Nach dem Durchbruch zum Kanal wurde das Korps vorzeitig im Raum Cambrai gestoppt um eine Front nach Süden aufzubauen.

In der zweiten Angriffsphase (Juni 1940) der Heeresgruppe B zugeordnet, wurde das Generalkommando abwechselnd bei der 6. und 4. Armee am Somme-Abschnitt eingesetzt. Dabei waren dem Generalkommando die 9. und 10. Panzer-Division, die 13. Infanterie-Division (mot.) und das Infanterie-Regiment Großdeutschland unterstellt und stieß über die Loire in den Raum Poitiers und Angouleme vor. Zwischen Juli und September im Raum Orléans als Sicherung der dort etablierten 12. Armee unterstellt, wurde das Korps samt dem Armeekommando ab Oktober 1940 zurück nach Polen verlegt.

1941

Ab Januar 1941 wurde das Kommando mit der 12. Armee nach Rumänien verlegt und nahm im April am Balkanfeldzug teil. Im westlichen Bulgarien aufmarschierend, griff das Korps aus dem Bereitstellungen nordwestlich von Sofia gegen den Morava-Abschnitt an. Die Truppen des Kommandierenden General von Wietersheim brachen mit der 60. Infanterie-Division (mot.), sowie 5. und 11. Panzer-Division über Pirot in Serbien ein. Das Generalkommando wurde nach kurzem Aufenthalt bei der 2. Armee für den Angriff auf die Sowjetunion nach Galizien verlegt und der Panzergruppe 1 (Generalfeldmarschall Kleist) als Reserve zugeführt.

Nach Anlaufen der Operation Barbarossa wurde es der Panzergruppe 1 über Annopol mit der 9. Panzer-Division und den SS-Divisionen „Leibstandarte“ und „Wiking“ nachgeführt. Während der Panzerschlacht von Luzk-Dubno führte es bei Zloczow Abwehrkämpfe gegen sowjetische Panzerangriffe. Am 2. Juli konnte Tarnopol genommen und am 7. Juli die Stalinlinie durchbrochen werden. Am 16. Juli wurde Biala Zerkow erreicht und danach nach Süden abgeschwenkt um bis 8. August an der Kesselschlacht bei Uman teilzunehmen. Der weitere Vormarsch erfolgte auf Perwomaisk, am 16. August nahm es an der Einnahme von Kriwoi Rog teil und erreichte zwei Tage später den Dnjepr im Raum Dnjepropetrowsk. Danach angehalten und zurück nach Norden gelenkt, wurde ab 11. September der Dnjepr bei Krementschug überschritten, um an der Kesselschlacht um Kiew teilzunehmen. Das Korps setzte mit der 9. Panzer-, 16. und 25. Infanterie-Division (mot.) im Zusammenwirken mit den Divisionen des XXXXXVIII. Armeekorps (mot.) (General Kempf) zum Durchbruch nach Norden an. Am 15. September wurde die Verbindung mit den Truppen der Panzergruppe 2 bei Lochwitza hergestellt und die östliche Kesselfront geschlossen. Nach der Niederkämpfung gegnerischer Durchbruchsversuche wurde das Korps über Zaritschanka—Majatschka an den Oriol-Abschnitt vorgezogen. Bis zum 27. September war es auf Nowomoskowsk vorgestoßen und bildete am Ostufer der Samara einen Brückenkopf. Die 16. Panzerdivision war auf Kobeljaki, Teile der zugewiesenen 14. Panzerdivision zehn Kilometer südlich Nowomoskowsk nachgefolgt. Am 2. Oktober hatten die Truppen im Rahmen der Schlacht am Asowschen Meer den Raum nordwestlich Orechow erreicht. Am 4. Oktober wurde der westliche Flügel auf die Saporoshje und Nowo Grigorjewskoje vorgeschoben und konnte am 5. Oktober sowjetische Gegenangriffe bei Semenowka abwesen. Das XIV. Korps hatte den Kessel am Asowschen Meer am 9. Oktober durch ihren Vorstoß von Nordosten und Osten geschlossen. Die unterstellten Divisionen standen im Vormarsch, die 16. Panzerdivision nach Andrejewka, die 60. Infanterie-Division (mot.) nach Semenowka und die SS-Brigade „Wiking“ im Raum östlich von Mermentschik. Nach dem Abschluss dieser Schlacht war das Korps an den Kalmius-Abschnitt beiderseits Karan vorgestoßen und schob am 12. Oktober die 16. Panzerdivision nach Michailowskaja, die SS-Brigade „Wiking“ nach Pawlopol und westlich davon die motorisierte 60. Infanterie-Division in den Raum ostwärts von Mariupol nach. Im November 1941 führte das Korps den Vorstoß auf Rostow, wurde durch die sowjetische Gegenoffensive zum Rückzug gezwungen und verteidigte im Winter 1941/42 die Stellungen gegenüber der sowjetischen 56. Armee am südlichen Mius.

1942

Bis Juni 1942 auch als Gruppe von Wietersheim bezeichnet, stand das Generalkommando im Verband der 1. Panzerarmee am südlichsten Abschnitt der Ostfront am Mius bis Taganrog. Am 21. Juni wurde es in XIV. Panzerkorps umbenannt und trat wenige Tage darauf beim Unternehmen Blau aus dem Raum Artemowsk zur deutschen Sommeroffensive über den Donez nach Osten an. Nach der Einnahme von Millerowo Mitte Juli wurde das Generalkommando der 6. Armee beim Vormarsch zum großen Donbogen zugeteilt. Anfang August 1942 umschloss es zusammen mit den Divisionen des VIII. und LI. Armeekorps den Kessel von Kalatsch um die sowjetische 62. Armee und drang nach Stalingrad vor. Das XIV. Panzerkorps hatte die Aufgabe den nördlichen Flügel der 6. Armee vor Gegenangriffen der sowjetischen 66. Armee zwischen Don und Wolga zu sichern. Nach der Umgruppierung der Streitkräfte für den Angriff auf Stalingrad, wurden die 3. und motorisierte 60. Infanterie-Division sowie die 16. Panzer-Division im nördlichen Korridor zwischen beiden Flüssen eingesetzt, um am 23. August bei Rynok zur Wolga durchzubrechen. Vom XIV. Korps musste ein 29 Kilometer breiter Streifen südlich der Linie Kotluban-Orlowka abgesichert werden. Während der Offensive durch die sowjetische 1. Garde- und 66. Armee vom 3. bis zum 12. September im Norden von Stalingrad, leisteten die 24. Panzerdivision und die 60. Infanterie-Division (mot.) die Abwehr. Am 14. September 1942 wurde General von Wietersheim von Hitler verabschiedet, weil er vorgeschlagen hatte, den weiteren Angriff auf Stalingrad aufzugeben. Der neue Befehlshaber Generalmajor Hans-Valentin Hube befahl am 27. September einen erneuten Angriff auf den Orlowka-Frontvorsprung, der allerdings schnell zusammenbrach, so dass die 94. und 389. Infanteriedivision als Verstärkung zugeführt werden mussten. Bis 2. Oktober 1942 scheiterte eine weitere sowjetische Offensive an der Abwehrfront des Korps, obwohl dabei die neu gebildete sowjetische 4. Panzerarmee angesetzt wurde. Am 20. November löste Generaloberst Friedrich Paulus das Generalkommando aus der nördlichen Front von Stalingrad heraus, um mit der 29. Infanteriedivision (mot.) die bedrohten Rückzugsweg bei Kalatsch am Don offenzuhalten. General Hube übernahm in Golubinskaja die Verteidigung der Don-Übergange und erhielt Teile der 14. und 16. Panzerdivision als Verstärkung. Das XIV. Panzerkorps wurde von überlegenen sowjetischen Panzerkräften abgedrängt, mit dem Gros der 6. Armee abgeschnitten und bis zum Februar 1943 im Kessel von Stalingrad vernichtet.

1943

Neu aufgestellt wurde das Korps am 5. März 1943 unter General Hube im besetzten Frankreich. Von Juni bis August 1943 stand das Generalkommando zur Verfügung des Oberbefehlshabers Süd in Mittelitalien. Nach der alliierten Landung auf Sizilien (Operation Husky ab 10. Juli) wurde das Generalkommando mit Gegenangriffen beauftragt. Am 31. Juli übergab der italienische General Guzzoni das Kommando über die Insel an den deutschen General Hube, dem die 15. und 29. Panzergrenadier-Division, die Panzer-Division Hermann Göring und die 1. Fallschirmjäger-Division zugeteilt waren. Im Unternehmen Lehrgang (17. August 1943) wurden alle Truppen über die Straße von Messina auf das Festland zurückgenommen. Fast 40.000 Soldaten, 9.000 Fahrzeuge, 27 Panzer und 94 Geschütze wurden erfolgreich nach Kalabrien evakuiert. Am 22. Oktober 1943 wurde General der Panzertruppe von Senger und Etterlin neuer Kommandierender General des vor Salerno und am Sangro eingesetzten Korps. Nach der Zuteilung zur 10. Armee waren dem Generalkommando die 29. und 90. Panzergrenadier-Division sowie die 20. Luftwaffen-Felddivision unterstellt.

1944/45

Anfang Januar 1944 hatte die 5. US-Armee unter Generalleutnant Clark die Gustav-Linie entlang des Garigliano erreicht und war dort auf neuen Widerstand getroffen. Das XIV. Panzerkorps sollte das Vordringen der Alliierten durch das Liri-Tal in Richtung auf die italienische Hauptstadt Rom verhindern. Dabei kam es zu der Schlacht von Monte Cassino. Die Befehlsführung beim Klosterberg oblag dem angrenzenden Generalkommando des LI. Gebirgskorps unter General der Gebirgstruppe Feurstein. Erst am 11. Mai 1944 begann die entscheidende alliierte Schlussoffensive, der Angriff war von der See bis über Cassino hinaus auf 32 Kilometer Breite. Dem britischen XIII. Korps unter General Kirkman gelang die Umgehung des Berges und damit der Einbruch in die Gustav-Linie, dieser Erfolg ermöglichte der vor der Front des XIV. Panzerkorps angreifenden 5. US-Armee den Durchbruch auf Rom. Ab Juni 1944 folgten Rückzugskämpfe im Verband der 14. Armee durch die Toscana auf Bologna. Nach dem Zusammenbruch der deutschen Frontlinien bei Bologna während der alliierten Frühjahrsoffensive 1945 am 21. April, setzte das Korps über den Po und führte den Rückzug über Verona nach Südtirol fort. Zuletzt waren dem Kommando die 65. und 94. Infanteriedivision und die 8. Gebirgsdivision unterstellt. Am 2. Mai 1945 wurde die bereits am 29. April 1945 in Caserta durch die Heeresgruppe C unterzeichnete Kapitulation wirksam.

Kommandierende Generale
  • Frido von Senger und Etterlin: Krieg in Europa. Kiepenheuer und Witsch, Köln/Berlin 1960.
  • Percy E. Schramm (Hrsg.): Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, 8. Bände, Band I: 1940/41 bearbeitet von Hans-Adolf Jacobsen, Bernard & Graefe Verlag für Wehrwesen, Frankfurt am Main 1965
  • Peter Young: Der große Atlas zum II. Weltkrieg, Südwest Verlag 1974. Seite 121
  • Niall Barr/Russell Hart: Panzerkrieg, Kaiser Verlag 2000
  1. Schramm: Kriegstagebuch des OKW, IV. Band, S. 1902
Generalkommandos (Korps) und Höhere Kommandos des Heeres der Wehrmacht

Armeekorps: I. | II. | III. | IV. | V. | VI. | VII. | VIII. | IX. | X. | XI. | XII. | XIII. | XIV. | XV. | XVI. | XVII. | XVIII. | XIX. | XX. | XXI. | XXII. | XXIII. | XXIV. | XXV. | XXVI. | XXVII. | XXVIII. | XXIX. | XXX. | XXXII. | XXXIII. | XXXIV. | XXXV. | XXXVIII. | XXXIX. | XXXX. | XXXXI. | XXXXII. | XXXXIII. | XXXXIV. | XXXXVI. | XXXXVII. | XXXXVIII. | L. | LI. | LII. | LIII. | LIV. | LV. | LVII. | LIX. | LXII. | LXIII. | LXIV. | LXV. | LXVI. | LXVII. | LXVIII. | LXIX. | LXX. | LXXI. | LXXII. | LXXIII. | LXXIV. | LXXV. | LXXVI. | LXXVIII. | LXXX. | LXXXI. | LXXXII. | LXXXIII. | LXXXIV. | LXXXV. | LXXXVI. | LXXXVII. | LXXXVIII. | LXXXIX. | LXXXX. | LXXXXI. | LXXXXVII. | CI.

Panzerkorps: III. | IV. | VII. | XIV. | XXIV. | XXXIX. | XXXX. | XXXXI. | XXXXVI. | XXXXVII. | XXXXVIII. | LVI. | LVII. | LVIII. | LXXVI. | Feldherrnhalle | Großdeutschland

Gebirgs-Korps: XV. | XVIII. | XIX. | XXI. | XXII. | XXXVI. | XXXXIX. | LI.

Kavallerie-Korps: I.

Höhere Kommandos z.b.V.: XXXI | XXXII | XXXIII | XXXIV | XXXV | XXXVI | XXXVII | XXXXV | LIX | LX | LXV | LXX | LXXI.

Reserve-Korps: LVIII. | LXI. | LXII. | LXIV. | LXVI. | LXVII. | LXIX.

Sonstige: Deutsches Afrikakorps | Generalkommando Dehner | Generalkommando Breslau | Generalkommando Ems | Generalkommando der Grenztruppen Eifel | Generalkommando Förster | Generalkommando Feldt | Generalkommando G | Generalkommando Hoehne | Generalkommando Kleffel | Generalkommando Kniess | Generalkommando Lombardia | Generalkommando Gebirgskorps Norwegen | Generalkommando Nordbretagne | Generalkommando Korps Oder | Generalkommando der Grenztruppen Oberrhein | Generalkommando Rothkirch | Generalkommando der Grenztruppen Saarpfalz | Generalkommando Schelde | Generalkommando Tettau | Generalkommando Walküre | Generalkommando Witthöft

XIV Panzerkorps Wehrmacht Sprache Beobachten Bearbeiten Das Generalkommando XIV Armeekorps war ein Grossverband des Heeres der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg Es wurde am 1 April 1938 in Magdeburg als XIV Armeekorps mot aufgestellt im Juni 1942 als Gruppe Wietersheim bezeichnet und ab 21 Juni 1942 in XIV Panzerkorps umbenannt Es kam 1941 an die Ostfront wurde im Januar 1943 in Stalingrad vernichtet und nach einer Neuformation bis zum Kriegsende an der italienischen Front eingesetzt Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1 1 1939 40 1 2 1941 1 3 1942 1 4 1943 1 5 1944 45 2 Fuhrung 3 Literatur 4 Weblinks 5 EinzelnachweiseGeschichte Bearbeiten1939 40 Bearbeiten Nach der Mobilisierung am 1 August 1939 wurde das XIV Armeekorps mot im Rahmen der 10 Armee beim Uberfall auf Polen eingesetzt Die unterstellte 13 und 29 Infanterie Division mot wurde bis 9 September nach dem Vorstoss zur Weichsel bei Deblin und Kozienice zur Schliessung des Kessels von Radom herangezogen und kampfte in der zweiten Feldzugsphase im Raum Warschau Im Dezember 1939 lag das Korps im Verband der 16 Armee wahrend des Sitzkrieges im Raum Trier und trat danach in Reserve der Heeresgruppe A Wahrend des deutschen Angriffes im Westfeldzug Mai 1940 wurde das Korps in den Ardennen hinter der 12 Armee als Reserve der Panzergruppe Kleist konzentriert Nach dem Durchbruch zum Kanal wurde das Korps vorzeitig im Raum Cambrai gestoppt um eine Front nach Suden aufzubauen In der zweiten Angriffsphase Juni 1940 der Heeresgruppe B zugeordnet wurde das Generalkommando abwechselnd bei der 6 und 4 Armee am Somme Abschnitt eingesetzt Dabei waren dem Generalkommando die 9 und 10 Panzer Division die 13 Infanterie Division mot und das Infanterie Regiment Grossdeutschland unterstellt und stiess uber die Loire in den Raum Poitiers und Angouleme vor Zwischen Juli und September im Raum Orleans als Sicherung der dort etablierten 12 Armee unterstellt wurde das Korps samt dem Armeekommando ab Oktober 1940 zuruck nach Polen verlegt 1941 Bearbeiten Ab Januar 1941 wurde das Kommando mit der 12 Armee nach Rumanien verlegt und nahm im April am Balkanfeldzug teil Im westlichen Bulgarien aufmarschierend griff das Korps aus dem Bereitstellungen nordwestlich von Sofia gegen den Morava Abschnitt an Die Truppen des Kommandierenden General von Wietersheim brachen mit der 60 Infanterie Division mot sowie 5 und 11 Panzer Division uber Pirot in Serbien ein Das Generalkommando wurde nach kurzem Aufenthalt bei der 2 Armee fur den Angriff auf die Sowjetunion nach Galizien verlegt und der Panzergruppe 1 Generalfeldmarschall Kleist als Reserve zugefuhrt Nach Anlaufen der Operation Barbarossa wurde es der Panzergruppe 1 uber Annopol mit der 9 Panzer Division und den SS Divisionen Leibstandarte und Wiking nachgefuhrt Wahrend der Panzerschlacht von Luzk Dubno fuhrte es bei Zloczow Abwehrkampfe gegen sowjetische Panzerangriffe Am 2 Juli konnte Tarnopol genommen und am 7 Juli die Stalinlinie durchbrochen werden Am 16 Juli wurde Biala Zerkow erreicht und danach nach Suden abgeschwenkt um bis 8 August an der Kesselschlacht bei Uman teilzunehmen Der weitere Vormarsch erfolgte auf Perwomaisk am 16 August nahm es an der Einnahme von Kriwoi Rog teil und erreichte zwei Tage spater den Dnjepr im Raum Dnjepropetrowsk Danach angehalten und zuruck nach Norden gelenkt wurde ab 11 September der Dnjepr bei Krementschug uberschritten um an der Kesselschlacht um Kiew teilzunehmen Das Korps setzte mit der 9 Panzer 16 und 25 Infanterie Division mot im Zusammenwirken mit den Divisionen des XXXXXVIII Armeekorps mot General Kempf zum Durchbruch nach Norden an Am 15 September wurde die Verbindung mit den Truppen der Panzergruppe 2 bei Lochwitza hergestellt und die ostliche Kesselfront geschlossen Nach der Niederkampfung gegnerischer Durchbruchsversuche wurde das Korps uber Zaritschanka Majatschka an den Oriol Abschnitt vorgezogen Bis zum 27 September war es auf Nowomoskowsk vorgestossen und bildete am Ostufer der Samara einen Bruckenkopf Die 16 Panzerdivision war auf Kobeljaki Teile der zugewiesenen 14 Panzerdivision zehn Kilometer sudlich Nowomoskowsk nachgefolgt Am 2 Oktober hatten die Truppen im Rahmen der Schlacht am Asowschen Meer den Raum nordwestlich Orechow erreicht Am 4 Oktober wurde der westliche Flugel auf die Saporoshje und Nowo Grigorjewskoje vorgeschoben und konnte am 5 Oktober sowjetische Gegenangriffe bei Semenowka abwesen Das XIV Korps hatte den Kessel am Asowschen Meer am 9 Oktober durch ihren Vorstoss von Nordosten und Osten geschlossen Die unterstellten Divisionen standen im Vormarsch die 16 Panzerdivision nach Andrejewka die 60 Infanterie Division mot nach Semenowka und die SS Brigade Wiking im Raum ostlich von Mermentschik Nach dem Abschluss dieser Schlacht war das Korps an den Kalmius Abschnitt beiderseits Karan vorgestossen und schob am 12 Oktober die 16 Panzerdivision nach Michailowskaja die SS Brigade Wiking nach Pawlopol und westlich davon die motorisierte 60 Infanterie Division in den Raum ostwarts von Mariupol nach Im November 1941 fuhrte das Korps den Vorstoss auf Rostow wurde durch die sowjetische Gegenoffensive zum Ruckzug gezwungen und verteidigte im Winter 1941 42 die Stellungen gegenuber der sowjetischen 56 Armee am sudlichen Mius 1942 Bearbeiten Bis Juni 1942 auch als Gruppe von Wietersheim bezeichnet stand das Generalkommando im Verband der 1 Panzerarmee am sudlichsten Abschnitt der Ostfront am Mius bis Taganrog Am 21 Juni wurde es in XIV Panzerkorps umbenannt und trat wenige Tage darauf beim Unternehmen Blau aus dem Raum Artemowsk zur deutschen Sommeroffensive uber den Donez nach Osten an Nach der Einnahme von Millerowo Mitte Juli wurde das Generalkommando der 6 Armee beim Vormarsch zum grossen Donbogen zugeteilt Anfang August 1942 umschloss es zusammen mit den Divisionen des VIII und LI Armeekorps den Kessel von Kalatsch um die sowjetische 62 Armee und drang nach Stalingrad vor Das XIV Panzerkorps hatte die Aufgabe den nordlichen Flugel der 6 Armee vor Gegenangriffen der sowjetischen 66 Armee zwischen Don und Wolga zu sichern Nach der Umgruppierung der Streitkrafte fur den Angriff auf Stalingrad wurden die 3 und motorisierte 60 Infanterie Division sowie die 16 Panzer Division im nordlichen Korridor zwischen beiden Flussen eingesetzt um am 23 August bei Rynok zur Wolga durchzubrechen Vom XIV Korps musste ein 29 Kilometer breiter Streifen sudlich der Linie Kotluban Orlowka abgesichert werden Wahrend der Offensive durch die sowjetische 1 Garde und 66 Armee vom 3 bis zum 12 September im Norden von Stalingrad leisteten die 24 Panzerdivision und die 60 Infanterie Division mot die Abwehr Am 14 September 1942 wurde General von Wietersheim von Hitler verabschiedet weil er vorgeschlagen hatte den weiteren Angriff auf Stalingrad aufzugeben Der neue Befehlshaber Generalmajor Hans Valentin Hube befahl am 27 September einen erneuten Angriff auf den Orlowka Frontvorsprung der allerdings schnell zusammenbrach so dass die 94 und 389 Infanteriedivision als Verstarkung zugefuhrt werden mussten Bis 2 Oktober 1942 scheiterte eine weitere sowjetische Offensive an der Abwehrfront des Korps obwohl dabei die neu gebildete sowjetische 4 Panzerarmee angesetzt wurde Am 20 November loste Generaloberst Friedrich Paulus das Generalkommando aus der nordlichen Front von Stalingrad heraus um mit der 29 Infanteriedivision mot die bedrohten Ruckzugsweg bei Kalatsch am Don offenzuhalten General Hube ubernahm in Golubinskaja die Verteidigung der Don Ubergange und erhielt Teile der 14 und 16 Panzerdivision als Verstarkung Das XIV Panzerkorps wurde von uberlegenen sowjetischen Panzerkraften abgedrangt mit dem Gros der 6 Armee abgeschnitten und bis zum Februar 1943 im Kessel von Stalingrad vernichtet 1943 Bearbeiten Neu aufgestellt wurde das Korps am 5 Marz 1943 unter General Hube im besetzten Frankreich Von Juni bis August 1943 stand das Generalkommando zur Verfugung des Oberbefehlshabers Sud in Mittelitalien Nach der alliierten Landung auf Sizilien Operation Husky ab 10 Juli wurde das Generalkommando mit Gegenangriffen beauftragt Am 31 Juli ubergab der italienische General Guzzoni das Kommando uber die Insel an den deutschen General Hube dem die 15 und 29 Panzergrenadier Division die Panzer Division Hermann Goring und die 1 Fallschirmjager Division zugeteilt waren Im Unternehmen Lehrgang 17 August 1943 wurden alle Truppen uber die Strasse von Messina auf das Festland zuruckgenommen Fast 40 000 Soldaten 9 000 Fahrzeuge 27 Panzer und 94 Geschutze wurden erfolgreich nach Kalabrien evakuiert Am 22 Oktober 1943 wurde General der Panzertruppe von Senger und Etterlin neuer Kommandierender General des vor Salerno und am Sangro eingesetzten Korps Nach der Zuteilung zur 10 Armee waren dem Generalkommando die 29 und 90 Panzergrenadier Division sowie die 20 Luftwaffen Felddivision unterstellt 1944 45 Bearbeiten Anfang Januar 1944 hatte die 5 US Armee unter Generalleutnant Clark die Gustav Linie entlang des Garigliano erreicht und war dort auf neuen Widerstand getroffen Das XIV Panzerkorps sollte das Vordringen der Alliierten durch das Liri Tal in Richtung auf die italienische Hauptstadt Rom verhindern Dabei kam es zu der Schlacht von Monte Cassino Die Befehlsfuhrung beim Klosterberg oblag dem angrenzenden Generalkommando des LI Gebirgskorps unter General der Gebirgstruppe Feurstein Erst am 11 Mai 1944 begann die entscheidende alliierte Schlussoffensive der Angriff war von der See bis uber Cassino hinaus auf 32 Kilometer Breite Dem britischen XIII Korps unter General Kirkman gelang die Umgehung des Berges und damit der Einbruch in die Gustav Linie dieser Erfolg ermoglichte der vor der Front des XIV Panzerkorps angreifenden 5 US Armee den Durchbruch auf Rom Ab Juni 1944 folgten Ruckzugskampfe im Verband der 14 Armee durch die Toscana auf Bologna Nach dem Zusammenbruch der deutschen Frontlinien bei Bologna wahrend der alliierten Fruhjahrsoffensive 1945 am 21 April setzte das Korps uber den Po und fuhrte den Ruckzug uber Verona nach Sudtirol fort Zuletzt waren dem Kommando die 65 und 94 Infanteriedivision und die 8 Gebirgsdivision unterstellt 1 Am 2 Mai 1945 wurde die bereits am 29 April 1945 in Caserta durch die Heeresgruppe C unterzeichnete Kapitulation wirksam Fuhrung BearbeitenKommandierende GeneraleGeneral der Infanterie Gustav von Wietersheim 1 April 1938 bis 14 September 1942 Generalleutnant Hans Valentin Hube 14 September 1942 Januar 1943 Generalleutnant Helmuth Schlomer 17 Januar 1943 bis 5 Marz 1943 Generaloberst Hans Valentin Hube 5 Marz 1943 bis 2 September 1943 General der Panzertruppe Hermann Balck 2 September 1943 bis 1 Oktober 1943 Generaloberst Hans Valentin Hube 1 22 Oktober 1943 General der Panzertruppe Fridolin von Senger und Etterlin 22 Oktober 1943 Mai 1945Literatur BearbeitenFrido von Senger und Etterlin Krieg in Europa Kiepenheuer und Witsch Koln Berlin 1960 Percy E Schramm Hrsg Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht 8 Bande Band I 1940 41 bearbeitet von Hans Adolf Jacobsen Bernard amp Graefe Verlag fur Wehrwesen Frankfurt am Main 1965 Peter Young Der grosse Atlas zum II Weltkrieg Sudwest Verlag 1974 Seite 121 Niall Barr Russell Hart Panzerkrieg Kaiser Verlag 2000Weblinks BearbeitenUnterstellungen nach Tessin im Bundesarchiv FindbuchEinzelnachweise Bearbeiten Schramm Kriegstagebuch des OKW IV Band S 1902Generalkommandos Korps und Hohere Kommandos des Heeres der Wehrmacht Armeekorps I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII XIII XIV XV XVI XVII XVIII XIX XX XXI XXII XXIII XXIV XXV XXVI XXVII XXVIII XXIX XXX XXXII XXXIII XXXIV XXXV XXXVIII XXXIX XXXX XXXXI XXXXII XXXXIII XXXXIV XXXXVI XXXXVII XXXXVIII L LI LII LIII LIV LV LVII LIX LXII LXIII LXIV LXV LXVI LXVII LXVIII LXIX LXX LXXI LXXII LXXIII LXXIV LXXV LXXVI LXXVIII LXXX LXXXI LXXXII LXXXIII LXXXIV LXXXV LXXXVI LXXXVII LXXXVIII LXXXIX LXXXX LXXXXI LXXXXVII CI Panzerkorps III IV VII XIV XXIV XXXIX XXXX XXXXI XXXXVI XXXXVII XXXXVIII LVI LVII LVIII LXXVI Feldherrnhalle Grossdeutschland Gebirgs Korps XV XVIII XIX XXI XXII XXXVI XXXXIX LI Kavallerie Korps I Hohere Kommandos z b V XXXI XXXII XXXIII XXXIV XXXV XXXVI XXXVII XXXXV LIX LX LXV LXX LXXI Reserve Korps LVIII LXI LXII LXIV LXVI LXVII LXIX Sonstige Deutsches Afrikakorps Generalkommando Dehner Generalkommando Breslau Generalkommando Ems Generalkommando der Grenztruppen Eifel Generalkommando Forster Generalkommando Feldt Generalkommando G Generalkommando Hoehne Generalkommando Kleffel Generalkommando Kniess Generalkommando Lombardia Generalkommando Gebirgskorps Norwegen Generalkommando Nordbretagne Generalkommando Korps Oder Generalkommando der Grenztruppen Oberrhein Generalkommando Rothkirch Generalkommando der Grenztruppen Saarpfalz Generalkommando Schelde Generalkommando Tettau Generalkommando Walkure Generalkommando Witthoft Abgerufen von https de wikipedia org w index php title XIV Panzerkorps Wehrmacht amp oldid 222160009, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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