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Rotfuchs in einem dänischen Tierpark

Allgemeine Merkmale

Skelett (Lomonossow-Universität, Moskau)
Schädel
Silberfuchs Zoo Osnabrück

Die Körpermaße des Rotfuchses sind geographisch und jahreszeitlich starken Schwankungen unterworfen. Das Körpergewicht liegt durchschnittlich für Männchen im Bereich 5,5 bis 7,5 kg, für Weibchen bei 5 bis 6,5 kg. Schwerere Tiere (bis 14,5 kg) sind selten. Die Körperlänge (ohne Schwanz) beträgt für Männchen 65 bis 75 cm, für Weibchen 62 bis 68 cm, die Schwanzlänge entsprechend 35 bis 45 cm oder 30 bis 42 cm (Durchschnittswerte für europäische Füchse).

Das Fell ist oberseits rötlich, unterseits weiß; der Farbton variiert je nach Verbreitungsgebiet oberseits zwischen rötlichgelb bis tiefrotbraun und unterseits zwischen reinweiß bis schiefergrau. Die unteren Teile der Beine sowie die Hinterseiten der Ohren sind schwarz gefärbt. Insgesamt variiert die Fellfärbung stark. Die häufigste Farbvariante ist der Birkfuchs mit gelb-roter Oberseite, weißer Kehle und weißer Schwanzspitze. Der seltenere Kohl- oder Brandfuchs ist insgesamt dunkel, überwiegend dunkelbraun-rot, Bauch und Kehle sind grauweiß, die weiße Schwanzspitze fehlt. Der Kreuzfuchs weist quer über den Schultern und längs des Rückens einen dunklen Streifen auf. Der Silberfuchs ist dunkelgrau bis schwarz (→ Silberfuchsfell). Der Fuchs macht im Jahr zwei Fellwechsel durch. Im Frühjahr ab Anfang April verliert er das dichte Winterfell, gleichzeitig bildet sich das lichte Sommerfell. Dieses wird ab Ende April an den Unterschenkeln sichtbar und hat bis Ende Juni die Beine, den Bauch und die Flanken erfasst. Der Fellwechsel setzt sich fort über das Gesicht zum Rücken bis zur Schwanzspitze, die im späten August erreicht wird. Erst im September ist das Sommerfell vollständig. Bereits im Oktober bildet sich dann wieder von den Beinen über Schwanz, Rücken und Gesicht das Winterfell.

Spuren

Trabspur
Kot (Losung)
Wildlebender Rotfuchs in einem Naturschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen

Folgende Gangarten treten beim Rotfuchs auf:

  • Trab: Die Abdrücke der Hinterpfoten befinden sich schräg versetzt vor denen der etwa gleich großen Vorderpfoten, dabei ist die Körperhaltung leicht schräg zur Fortbewegungsrichtung.
  • Schneller Trab („Schnüren“): der Fuchs setzt die Pfoten so, dass die linke Hinterpfote in den Abdruck der rechten Vorderpfote tritt und umgekehrt. Damit ergibt sich eine Spur, bei der die Abdrücke wie an einer Schnur mit einem Abstand von etwa 30 cm angeordnet sind.
  • Flucht: mit verschiedenen Trittbildern und wechselnden Schrittlängen.

Der einzelne Abdruck mit Hauptballen, vier Zehenballen und Krallen ähnelt dem eines kleinen Hundes und unterscheidet sich in folgender Merkmalskombination:

  • der Abdruck vom Fuchs ist länglicher und ovaler, er kann im Winter durch stärkere Behaarung rundlich aussehen,
  • die Trittballen der beiden vorderen Zehen sind vorgeschoben, ihre Hinterränder liegen etwa auf einer Linie (oder etwas darüber) mit den Vorderrändern der Außenzehenballen (beim Hund schneidet die Linie meistens),
  • der Hauptballen (hinten) ist eher rund, beim Hund eher herzförmig,
  • der Zwischenraum zwischen Zehen- und Hauptballen ist relativ groß, da der Hauptballen weiter hinten liegt als beim Hund.

Der Abdruck einer (Haus-)Katze ist im Vergleich etwas kleiner, rundlicher und weist meist keine Krallenabdrücke auf.

Besetzte Fuchsbaue sind an herumliegenden Beuteresten zu erkennen, dem blanken Sandboden und den Fußspuren. Der typische Fuchsgeruch wird in der Literatur oft als „durchdringlicher Raubtiergeruch“ oder ähnlich beschrieben, das Empfinden von Gerüchen ist stark vom Beobachter abhängig. Der Geruch am Bau kann von Harnmarkierungen am Eingang verursacht sein und bedeutet daher nicht zwangsläufig, dass sich gerade ein Fuchs im Bau befindet.

Stimme

Füchse verfügen über eine Reihe unterschiedlicher Laute:

  • Drei- bis fünfsilbiges Bellen (heiserer als Hunde) „wow-wow-wow“ mit Betonung der letzten Silbe ist vor allem von Dezember bis Februar zu hören („Ranzbellen“) und dient vermutlich dem Kontakthalten über größere Distanzen;
  • langgezogenes, einsilbiges Schreien oder „Jammern“ („waaah“), oft in der Paarungszeit, kann von beiden Geschlechtern gebracht werden, vermutlich besonders von den Fähen zum Anlocken der Rüden;
  • trillerartiger Laut (ähnlich einem Hühnerglucken) oder Winseln (vor allem des untergeordneten Tiers), das sich bis zum Kreischen steigern kann, bei der Begrüßung von Alttieren untereinander;
  • Keckern (tonlos „k-k-k-k“) bei aggressiven Auseinandersetzungen, bei Welpen im Spiel und bei Fähen, die einem werbenden Rüden antworten;
  • leises, raues Geräusch ähnlich einem Pusten bei der Begrüßung von Jungtieren durch Alttiere;
  • Alarmbellen der Alttiere, um die Jungen zu warnen: im Nahbereich ein gedämpftes Husten, bei größerer Distanz Übergang zu scharfem Bellen.
Fuchsbellen, Großbritannien, Januar 1977

Urin

Strukturformel einer der organischen Schwefelverbindungen im Urin des Rotfuchses

Der Urin des Rotfuchses wird als Markierungsflüssigkeit zur territorialen Abgrenzung benutzt und enthält mit Methyl-(3-methylbut-3-enyl)-sulfid und 2-Phenylethylmethylsulfid organische Schwefelverbindungen.

Verbreitungsgebiet

Verbreitungsgebiet des Rotfuchses (grün = heimisch, blau = eingeführt, orange = ungesichertes Vorkommen)
Im Schnee liegender Rotfuchs auf Hokkaidō, Japan
Amerikanischer Rotfuchs in Alaska

Von allen wildlebenden Raubtieren haben Rotfüchse das größte geographische Verbreitungsgebiet: Sie können sowohl nördlich des Polarkreises als auch in fast tropischen Gebieten leben. In Nordamerika kommen sie von den Aleuten bis Neufundland vor – mit Ausnahme von Arizona, Süd-Florida und einem Streifen von Alberta bis Mexiko. Rotfüchse besiedeln Eurasien von Irland bis zum Beringmeer. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Rotfüchse aus England zur traditionellen Fuchsjagd in Australien eingeführt. Die dort heimischen langsamen Beuteltiere waren an die Neubesiedler nicht angepasst und wurden leichte Beute. Seither ist ganz Australien bis auf das Northern Territory und die nördlichen Teile von Queensland von Füchsen besiedelt. 1893 wurden die ersten Kopfgelder ausgesetzt. Neuseeland ist fuchsfrei. In Tasmanien laufen aus Artenschutzgründen Maßnahmen zur Ausrottung der Füchse.

Lebensraum, Streifgebietsgröße

Der Nahrungsopportunist Rotfuchs stellt an seinen Lebensraum keine besonderen Anforderungen. Wälder, Grasland, Äcker und in jüngerer Zeit zunehmend auch Siedlungsgebiete sind unterschiedlich geeignete Lebensräume für die Rotfüchse.

Ein Stadtfuchs in Portugal

Die ersten Stadtfüchse wurden in den 1930er Jahren in Londoner Vororten bekannt. Als Ursache wird ein damals neuer Baustil vermutet, bei dem sich ländlich geprägte Gebiete zu locker bebautem Siedlungsraum mit hohem Grünflächenanteil verwandelten. In vielen nördlichen englischen Städten wurden Stadtfüchse bis in die 1980er Jahre nicht beobachtet. Ab den 1980er Jahren traten vermehrt Berichte von Fuchsbeobachtungen in Großstädten auf dem europäischen Festland auf (z. B. Berlin, Oslo, Paris, Zürich), die zunächst nur als Einzelfälle gewertet wurden. Seit etwa 1990 sind Stadtfuchspopulationen auch aus Australien, Japan und Nordamerika bekannt. Für den Großraum Berlin wurden anhand von 2010 bis 2015 erhobenen Daten zwei genetisch unterschiedliche Populationen nachgewiesen, die sich weitgehend mit den Gebieten des städtischen Ballungsraums und des angrenzenden ländlichen Raums deckten.

Die Stadt bietet für Füchse mehrere Angebote:

  • Bereiche ohne menschliche Störung (nachts: Friedhöfe, Parks)
  • Kleinräumige Strukturen
  • Reiches Nahrungsangebot: Komposthaufen, Essensreste, Früchte, Insekten, Mäuse, Ratten, Kaninchen
  • Sichere Rückzugsplätze (Schuppen, Holzstapel, Bewuchs entlang von Eisenbahntrassen)
  • Großflächige Fuchsjagd ist kaum durchführbar.

In Abhängigkeit von der Ressourcenausstattung der Lebensräume ergeben sich erhebliche Unterschiede in der Raumnutzung und damit auch der Streifgebietsgröße. Während in nahrungsarmen Gebieten Skandinaviens Streifgebiete von bis zu 3000 ha feststellbar waren, blieben Reviere in den Offenlandschaften Europas mit Größen zwischen 200 und 700 ha deutlich kleiner. In städtisch geprägten Habitaten wurden die kleinsten Streifgebiete nachgewiesen. In der Regel besitzen Füchse hier Streifgebiete von unter 50 ha, wobei auch Tiere bekannt wurden, die auf wenigen Hektar lebten. Typische Dichten für Stadtfüchse sind 2 bis 12 ausgewachsene Füchse pro 100 Hektar. In Bristol erreichte die Siedlungsdichte vor einem Räudeausbruch einen Spitzenwert von 37 Füchsen je Quadratkilometer. Aus englischen Städten liegen aktuell hohe Siedlungsdichteangaben vor (z. B. Bournemouth mit 23, London mit 18 und Brighton mit 16 Füchsen pro 100 Hektar). In ländlich geprägten Räumen ist die Siedlungsdichte mit nur 0,2 bis 2,7 Füchse pro 100 Hektar dagegen geringer. Weitere Beispiele für Aktionsraumgrößen und Siedlungsdichten:

  • Im Nationalpark Bayerischer Wald mit hohem Waldanteil wurden Streifgebietsgrößen von durchschnittlich 430 ha ermittelt, wobei die Rüden größere Streifgebiete hatten als die Fähen.
  • In einem landwirtschaftlich genutzten Untersuchungsgebiet nordöstlich von Berlin betrug die Streifgebietsgröße durchschnittlich 185 ha.
  • Eine Studie im Schweizer Jura ermittelte Streifgebietsgrößen von 116 bis 353 ha. In der Zürcher Stadtfuchspopulation wurden Streifgebiete von 29 bis 31 ha ermittelt, wobei die intensiv genutzten Bereiche oft nur wenige Hektar betrugen. Das kleinste Streifgebiet war acht Hektar groß.
  • Im Berliner Stadtteil Neukölln wurde die Fuchsdichte auf 1–2 Fuchsfamilien pro Quadratkilometer geschätzt (Bezugsdaten 2007 bis 2009). Als Grund für diese relativ niedrige Dichte wurden u. a. Parasiten wie Räude und Krankheiten wie Staupe angesehen.

Neben der Ressourcenausstattung spielt auch die Dichte eine große Rolle bei der Streifgebietsgröße, wie an der Stadtfuchspopulation in Bristol vor und nach dem Ausbruch der Räude nachgewiesen wurde. Vor Räudeausbruch im Jahr 1990 betrug die Streifgebietsgröße durchschnittlich 29 ha, nach dem Räudeausbruch im Jahr 1999 dagegen durchschnittlich 169 ha.

Untersuchungen englischer Forscher aus dem Jahr 2020 sollen zeigen, dass Rotfüchse in und um London ähnlicher zu domestizierten Hunden werden während sie sich an die städtische Umgebung anpassen. Sie weisen Unterschiede in Schädelmerkmalen auf, die der Beschreibung der Domestizierung etwa der Hundevorfahren – den ersten domestizierten Tieren – entsprechen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Rotfüchse bei der Paarung, das Bild zeigt das so genannte „Hängen“.
Rotfuchs-Jungtier

Der Rotfuchs wird mit etwa 10 Monaten geschlechtsreif. Füchse paaren sich einmal im Jahr in der Paarungszeit (Ranz). Der Rüde ist von Dezember bis März befruchtungsfähig, die Fähe nur für zwei bis drei Tage im Januar / Februar. In dieser Zeit folgt der dominante Rüde einer Gruppe (siehe Kapitel Sozialstruktur) über einen längeren Zeitraum einer auserwählten Fähe, um ihr Abwehrverhalten genau zu diesem Zeitpunkt überwinden zu können, allerdings unternehmen manche Rüden in dieser Zeit auch Wanderungen in benachbarte Territorien, um sich dort mit Fähen zu paaren.

Wie bei vielen Hundeartigen (z. B. auch beim Wolf) kann die Paarung durch das „Hängen“ abgeschlossen werden (dies ist nicht immer der Fall), wobei der angeschwollene Penis des Männchens noch bis zu einer Stunde in der Vagina des Weibchens gehalten wird. In dieser Zeit bleibt das Paar – in entgegengesetzte Richtungen blickend – fest verbunden. Die Funktion des Hängens wird im Sinne der Vaterschaftssicherung diskutiert.

Bei einer hohen, an der Grenze der Tragfähigkeit des Lebensraums liegenden Populationsdichte und stabilen äußeren Bedingungen (z. B. in Nationalparks) ist die Reproduktionsrate gering. Hohe Mortalität (z. B. durch Seuchenzüge oder Jagd) führt zu einem hohen Anteil von an der Fortpflanzung teilnehmenden Fähen und höherer Jungenzahl pro Wurf.

Füchse und Hunde lassen sich aufgrund verschiedener Chromosomenzahlen (Rotfuchs: 34 bis 38, Haushund: 78 Chromosomen) nicht kreuzen, obwohl beide zur Familie der Hundeartigen gehören.

Bauanlage

Eingang eines Fuchsbaus

Erdbaue von Füchsen weisen neben der Hauptröhre und dem Kessel mehrere Fluchtröhren auf. Die beim Graben anfallende Erde wird zwischen den Beinen nach hinten befördert, so dass sich am Eingang ein Erdhaufen bildet. Füchse können auch Baue von Dachsen übernehmen. Wenn der Bau groß genug ist, kommt es vor, dass neben dem Fuchs auch weitere Tierarten die Bauanlage gleichzeitig nutzen (siehe Kapitel Beziehungen zu anderen Arten).

Füchse nehmen auch einfache Behausungen unter Gartenhäusern, Baumstümpfen oder Felsspalten für die Jungenaufzucht an. Bei einer Untersuchung im Berliner Stadtteil Neukölln waren Erdbaue mit 32,1 % vertreten. Den größten Anteil nahmen Gebäude, Schuppen und Garagen mit 34,0 % ein, weitere Baustandorte waren z. B. Sandhaufen, Komposte und Holzstöße.

Jungenaufzucht

Fuchswelpen vor ihrem Bau
Fähe spielt mit Jungem

Nach einer Tragzeit von etwas über 50 Tagen gebiert die Fähe durchschnittlich vier bis sechs Junge. Die 80 bis 100 Gramm schweren, dunkel und kurz behaarten Fuchswelpen werden mit geschlossenen Augen geboren, die sie im Alter von ca. zwei Wochen öffnen. Mit drei Wochen bekommt der Pelz am Kopf einen braunen Schimmer und der übrige Körper eine fahle Farbe. Die Zähne, v. a. die Eckzähne, brechen durch. Die Jungen beginnen, die Röhren des Baues und schließlich auch den Bereich außerhalb des Baues zu erkunden. Mit Beginn der vierten Woche bringen die Eltern erste feste Nahrung. Für die Welpen beginnt damit die Zeit der Entwöhnung vom Gesäuge.

In den ersten Wochen nach der Geburt verlässt die Fähe selten den Bau. Insbesondere in dieser Zeit versorgt der Rüde die Fähe mit Nahrung. Zwar kann die Fähe die Welpen auch allein aufziehen, die Betreuung durch beide Elterntiere (oder weitere Gruppenmitglieder, siehe im Kapitel Sozialstruktur) erhöht jedoch Überlebenschancen der Welpen. Das teilweise beobachtete Vorherrschen der Aufzucht durch Fähen kann daran liegen, dass bei Treibjagden im Winter mehr Rüden geschossen werden als Fähen, sowie am Auftreten von Polygamie.

Lebenserwartung

Füchse können in Gefangenschaft bis 14 Jahre alt werden. Die meisten Füchse sterben, bevor sie ein Jahr alt werden; häufig sind 95 % der Tiere einer Population nicht älter als vier Jahre. Vor allem im Herbst und im Winter kann es aufgrund von Wanderung (erhöhte Zahl von Wildunfällen) und saisonal starker Bejagung zu einer erhöhten Mortalität bei Jungfüchsen kommen.

In Bristol betrug das Durchschnittsalter der Population vor einem großen Räude-Ausbruch 18 Monate, in London während einer Zeit starker Bejagung 14 Monate. In ländlichen Regionen Englands waren bis zu 80 % der getöteten Tiere jünger als ein Jahr. Von 1.169 in Berlin von 2007 bis 2009 tot aufgefundenen oder geschossenen Füchsen waren 51 % einjährig, das durchschnittliche Lebensalter betrug 18 Monate und der älteste Fuchs war elf Jahre alt. Die bisher jüngste Population wurde in Iowa dokumentiert, als sieben Jahre lang doppelte Prämien für Fuchsfelle gezahlt wurden: 84 Prozent der erlegten Füchse waren jünger als ein Jahr.

Soziale Stellung und Alter hängen zusammen: Dominante Stadtfüchse in Bristol waren mit durchschnittlich 4,5 Jahren älter als rangniedrige Tiere mit durchschnittlich 2,1 Jahren.

Sozialstruktur

Füchse galten bis in die 1970er Jahre als Einzelgänger, die in Territorien leben und diese gegen Artgenossen verteidigen. Ende der 1970er Jahre zeigten englische Studien bei Oxford, dass Füchse dort in Familiengruppen lebten und ein ausgeprägtes Sozialleben zeigten. Ähnliches ist inzwischen aus weiteren Gebieten bekannt geworden.

Füchse leben in Familiengruppen und haben ein kompliziertes Sozialleben, dessen Details bisher nicht vollständig geklärt sind. Grundlage jeder Gruppe ist ein Rüde und eine Fähe. Wo die Mortalität gering ist, kann das Paar lebenslang zusammenbleiben, wo die Mortalität hoch ist, findet häufigerer Wechsel statt. Neben dem reproduzierenden Paar können eine oder mehrere rangniedrige Individuen zur Gruppe gehören. In Jahren mit günstigem Nahrungsangebot können auch die rangniedrigen Fähen Junge bekommen. Rangniedrige Individuen sind oft Nachkommen des Paares aus dem Vorjahr, die nicht abgewandert sind, oder ehemalige ranghohe Individuen. Sie helfen der reproduzierenden Fähe bei der Jungenaufzucht.

Bei genetischen Untersuchungen an Stadtfüchsen in Bristol wurden pro Gruppe ein bis drei Würfe nachgewiesen. Rüden wie Fähen paarten sich innerhalb einer Gruppe auch mit mehr als einem Partner mit der Folge, dass ein Wurf verschiedene Väter haben konnte. Innerhalb einer Gruppe paarten sich dominante Fähen nicht mit rangniedrigen Rüden, während dominante Rüden sich mit rangniedrigen Fähen paarten. Dominante und rangniedrige Fähen trugen auch Welpen von dominanten und rangniedrigen Rüden von anderen Gruppen. Bei geringer Siedlungsdichte wurden keine Würfe mit mehreren Vätern nachgewiesen, und die Zahl der Würfe, deren Vater aus einer anderen Gruppe stammte, nahm ab.

Die Anzahl der rangniedrigen Gruppenmitglieder ist variabel (bis 10 Individuen bei Stadtfüchsen in Bristol), einige Gruppen bestehen nur aus dem reproduzierenden Paar. Gruppen, die neben dem Paar auch noch rangniedrige Mitglieder enthalten, bilden sich bei stabilen Umweltbedingungen (z. B. geringe Mortalität) und hohem Nahrungsangebot. Beides ist oft bei Stadtfüchsen der Fall. Das Geschlechterverhältnis war bei Stadtfuchsgruppen in Bristol bei hoher Siedlungsdichte ausgeglichen, bei geringer Siedlungsdichte zugunsten der Fähen verschoben.

Neben Familiengruppen können einzelne Rüden auch ohne festen Aktionsraum umherziehen und dabei weite Strecken zurücklegen oder Teile des Aktionsraumes einer Familiengruppe teilen, aber Kontakt mit den Gruppenmitgliedern vermeiden.

Die Fuchsgruppen nutzen einen gemeinsamen Raum, der meist als gegenüber fremden Gruppenmitgliedern verteidigtes Territorium interpretiert wird. Große Aktionsräume (siehe Kapitel Streifgebietsgröße) lassen sich jedoch nicht mit derselben Intensität gegen andere Füchse verteidigen wie kleine. Insgesamt nimmt mit zunehmendem Aktionsraum die Überlappung der Aktionsräume zu.

Neben Studien aus englischen Städten sind Familiengruppen auch aus ländlichen Gebieten wie dem Schweizer Jura beschrieben. Eine Untersuchung im Bereich des Feldberges in Baden-Württemberg ergab andererseits trotz stabiler äußerer Bedingungen keine Hinweise auf das Vorhandensein von sozialen Gruppen, von gegenseitigem Meideverhalten oder von Territorialität: Die sieben erwachsenen, gleichzeitig telemetrierten Füchse verhielten sich ortstreu, die Streifgebiete überlappten sich. Das Ausmaß der Überlappung variierte von geringfügigen Überschneidungen bis zu fast identischen Streifgebieten. Fälle von häufigeren Begegnungen konnten mit der gemeinsamen Nutzung bestimmter Bereiche erklärt werden. Die Interpretation der Raumnutzung bei anderen Untersuchungen als Territorialverhalten wird vor dem Hintergrund diskutiert, dass dort Territorialität angenommen wurde, wenn die Überlappung von Streifgebieten gering war (bzw. dass diejenigen Füchse, deren Streifgebiete weite Überlappungen aufweisen, als Gruppe ein Territorium besetzen). Dabei sei aber zu beachten, dass Füchse bei der Wahl ihrer Wohngebiete auch von der Verteilung wichtiger Ressourcen wie Nahrungsquellen beeinflusst werden. Die Verteilung der Streifgebiete spiegele dann die Gegebenheiten des Lebensraumes wider. Hieraus folge zwangsläufig weder, dass Tiere, deren Streifgebiete sich in bestimmten Bereichen eines Gebietes konzentrieren, ein gemeinsames Territorium verteidigen, noch dass sich diese Individuen zu sozialen Gruppen zusammenschließen. Teilweise beobachtete aggressive Verhaltensweisen zwischen Füchsen könnten auch auf deren unmittelbare Nähe und/oder auf Rangordnungsauseinandersetzungen zurückzuführen sein und müssten nicht notwendigerweise ein Zeichen von Territorialität sein.

Während der Nahrungssuche sind Füchse meist als Einzelgänger unterwegs. Untersuchungen bei Stadtfüchsen in Bristol ergaben innerhalb von Familiengruppen häufig kurze Kontakte, längere Kontakte wurden zum Spielen oder zur gegenseitigen Fellpflege genutzt. Ein Fuchs traf sich mit jedem anderen Familiengruppenmitglied durchschnittlich eineinhalb bis zwei Mal in 24 Stunden, im Winter erhöhte sich die Trefferrate auf bis zu drei Mal pro Nacht. Die meisten dieser Treffen verliefen freundschaftlich. Bei einer Untersuchung im Nationalpark Bayerischer Wald wurden dagegen nur wenige Kontakte festgestellt. Die beobachteten Füchse mieden auch auf den besten Nahrungsstandorten offensichtlich den Kontakt zueinander. Gleichzeitige Nutzung wurde selten und nur im Herbst bei Auftreten kurzzeitig geklumpter Nahrungsvorkommen wie Fallobst beobachtet.

Nach Untersuchungen an Stadtfüchsen in Bristol wandern mehr Rüden als Fähen vom elterlichen Territorium ab. Auch erwachsene Individuen können abwandern. Ob ein Individuum abwandert oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Je größer die Gruppe und je größer der Wurf, aus dem das Individuum stammt und je geringer der soziale Status (ausgedrückt z. B. über die Anzahl positiver Sozialkontakte wie gegenseitige Fellpflege), desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Individuum abwandert. Die Verwandtschaft zum dominanten Rüden hatte bei Bristoler Stadtfüchsen keinen Einfluss, wohl aber die zur dominanten Fähe: Rüden mit dominanten Müttern wanderten häufiger ab als Rüden mit rangniedrigen Müttern, während abwandernde Fähen häufiger rangniedrige Mütter hatten.

Nahrung

Fuchs auf Mäusejagd
Fuchs auf „Kaninchenjagd“
Fuchs mit gefangener Maus

Der Rotfuchs ist ein anspruchsloser Allesfresser. Er stellt seine Ernährung bei Bestandsschwankungen der Beutetiere kurzfristig um und nimmt generell mit dem vorlieb, was leicht zu erbeuten ist und einen hohen Energiegehalt bietet (opportunistische Ernährung). Die Nahrungszusammensetzung ist somit lokal und saisonal unterschiedlich. Wichtige Beutetiere sind Feldmäuse und zumindest regional (etwa in der Camargue oder in einigen Regionen Englands) Kaninchen. Regenwürmer werden insbesondere auf frischen Grünlandböden erbeutet. Aufgrund ihres Fett- und Proteingehaltes stellen sie eine energiereiche Nahrung dar. Bei Feldhase und Reh ist der Fuchs im Regelfall nicht in der Lage, gesunde Alttiere zu ergreifen, kann aber Jungtiere oder geschwächte Alttiere erbeuten. Haushühner, Hausgänse und Hausenten werden vor allem in der Jungenaufzuchtszeit erbeutet, da die Fuchsfamilie in dieser Zeit einen hohen Nahrungsbedarf hat.

Früchte spielen im Sommer eine wichtige Rolle, wobei süße Sorten wie Kirschen, Zwetschgen und Mirabellen bevorzugt werden. An der Westküste Mittelitaliens bilden Wacholderbeeren das ganze Jahr über die Hauptnahrung der dort lebenden Füchse. Füchse können neben anderen Säugetieren für die Verbreitung von Pflanzenfrüchten von Bedeutung sein. Für das Kreuzdorngewächs Ziziphus lotus in Spanien sind Füchse für die Verbreitung der Früchte maßgeblich.

Auch Aas kann eine wichtige Rolle in der Ernährung von Füchsen spielen.

Bei Stadtfüchsen machen natürliche Futterquellen wie Nager nur einen geringen Anteil aus, stattdessen dominieren kultivierte Früchte, Küchenabfälle (inklusive Kompost und Fleischresten) sowie für Katzen oder Vögel angebotenes Futter.

Füchse können auch Futter verstecken. Hierzu wird in lockerem Boden ein etwa 10 cm tiefes Loch gegraben, die Nahrung hineingelegt und anschließend das Loch mit Erde und Laub wieder der Umgebung angeglichen. Das Versteck wird später mit dem Geruchssinn wiedergefunden.

Beziehungen zu anderen Arten

Obwohl Wölfe selten Füchse fressen und meist auch nicht jagen, töten sie sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit. So meiden Füchse die Aufenthaltsbereiche von Wölfen in Italien. In Alaska sind auch friedlichere Beziehungen zum Wolf bekannt geworden: Dort gab es keine Anzeichen darauf, dass Wölfe Füchse behelligen. Die Füchse nutzten die von den Wölfen übriggelassenen Beutereste, während Wölfe Fuchsbaue für die Jungenaufzucht vergrößerten. Allerdings warnen Füchse, sobald sich Wölfe in der Nähe von Bauen mit Welpen zeigen.

Luchse können Füchse erbeuten. Untersuchungen aus Schweden und Spanien geben Hinweise, dass (zumindest hohe) Luchsbestände möglicherweise den Fuchsbestand limitieren können.

Rotfüchse sind in der Lage, ausgewachsene Rehe zu töten, wenn hohe Schneelagen Rehe in ihrer Fortbewegung behindern. Sie schlagen jedoch gewöhnlich nur Jungtiere, die nicht älter als zwei Monate sind. Untersuchungen in verschiedenen Ländern und zu verschiedenen Zeitpunkten haben den Einfluss des Rotfuchses auf die Rehpopulation belegt: Für das Berner Mittelland wird geschätzt, dass ein Fuchs in den Monaten von Mai bis Juli durchschnittlich elf Kitze schlägt. In Skandinavien, wo in den späten 1970er und den 1980er Jahren Räude zu einem drastischen Rückgang der Rotfuchspopulation führte, stieg die durchschnittliche Zahl der Kitze, die eine Ricke im Herbst führt, um 30 Prozent. Der durchschnittliche Rehbestand nahm um 64 Prozent zu. Auf der norwegischen Insel Jöa töteten Rotfüchse fast die Hälfte der Kitze in ihren ersten Monaten. Auf der unweit von Jöa liegenden Insel Storfosna, wo keine Füchse vorkommen, starben dagegen 18 Prozent der Neugeborenen. Auf Jöa fielen außerdem deutlich mehr Kitze, die in Wiesen Deckung suchten, dem Fuchs zum Opfer. Es wird für möglich gehalten, dass Rotfüchse aus dem Verhalten der Ricken schließen können, wo die Kitze Deckung gesucht haben.

Dachs und Fuchs können zusammen in einem Bau ihre Jungen erfolgreich aufziehen. Teilweise kann es aber auch dazu kommen, dass die Jungtiere der jeweils anderen Art getötet werden. Werden die Jungfüchse älter und lebhafter, fühlen sich die meisten Dachse offenbar gestört und verlassen den Bau. Dies hat nichts mit dem Eigengeruch der Füchse zu tun. Bei Untersuchungen an einer Futterstelle und an von Dachsen (aber nicht gleichzeitig von Füchsen) bewohnten Bauen waren die meisten Begegnungen zwischen Dachs und Fuchs nicht aggressiv. Bei aggressiven Begegnungen dominierte der Dachs mit kurzen Angriffen auf den Fuchs ohne Körperkontakt. Bei den Futterstellen vertrieben die Dachse die Füchse häufiger als an den Bauen. Ansonsten ignorierten sich beide Arten. Hinweise deuten darauf hin, dass Füchse manchmal die Gesellschaft von Dachsen suchen, was möglicherweise mit der Erwartung von Nahrung zusammenhängt.

Auch mit weiteren Arten wie Iltis, Wildkaninchen oder Brandgans ist eine gemeinsame Baunutzung möglich. Der Fuchs hält dann in der näheren Umgebung seines Baues einen „Burgfrieden“, d. h., er lässt potenzielle Beutetiere dort unbehelligt.

Baum- und Steinmarder meiden Rotfüchse. Füchse können beide Arten erbeuten. Baummarder können jedoch auch Jungfüchse erbeuten. Nach Ausbruch der Räude in den 1980er Jahren in Schweden sank der Fuchsbestand, während gleichzeitig der des Baummarders stieg. Es wird vermutet, dass der Fuchs über Prädation den Baummarderbestand beeinflussen kann. Ein negativer Einfluss auf Baummarder durch Prädation wird auch für Norwegen vermutet, umgekehrt gab es bei einer Untersuchung in Finnland keine Hinweise auf einen bestandsbeeinflussenden Effekt des Fuchses auf den Baummarder.

Bei Untersuchungen in Mecklenburg-Vorpommern konnten bei günstiger Ressourcenausstattung aufgrund unterschiedlicher Habitatnutzung keine negativen Einflüsse von Marderhund und Waschbär auf den Fuchsbestand festgestellt werden.

Fuchs im Mäusesprung

In der Stadt begegnen sich Füchse und Hauskatzen häufig, beachten sich in den meisten Fällen aber kaum. Bei Konflikten flieht meist der Fuchs. Nur in seltenen Fällen kommt es zum Kampf, und nur in außergewöhnlichen Situationen versuchen Füchse meist wenige Wochen alte Jungkatzen oder durch Krankheit oder Unfall geschwächte Katzen zu erbeuten. Beobachtet wurden auch gemeinsames Spielen und gemeinsames Zusammensitzen ebenso wie gegenseitige Vertreibungen. Das Jagdverhalten des Fuchses ist ähnlich dem einer Katze, was sich im langsamen Anschleichen und dem Mäusesprung zeigt. Außerdem klettern Füchse besser als andere Hundeartige. Füchse und Katzen gehören zoologisch zwar verschiedenen Familien an, haben aber aufgrund der gemeinsamen Spezialisierung auf kleine Nagetiere als Beutetiere im Laufe der Evolution eine konvergente Entwicklung durchlaufen.

Für Steinadler und Seeadler gehört der Rotfuchs nicht zu den Hauptbeutetieren, beide Arten können jedoch auch ausgewachsene Füchse schlagen. Uhus können Jungfüchse erbeuten, Altfüchse gehören dagegen nicht mehr zum Nahrungsspektrum.

Parasiten und Krankheiten

Ausgewachsener Fuchsbandwurm, 1,5 mm lang

In europäischen Füchsen wurden 55 Wurmarten mit regional unterschiedlichen Schwerpunkten nachgewiesen. Weit verbreitet ist ein Befall mit Bandwürmern, insbesondere mit dem Fuchsbandwurm. Daneben treten Fadenwürmer auf, insbesondere Trichinen, für die der Fuchs ein Reservoirwirt ist. Nach neueren Untersuchungen sind in Deutschland ca. 20 % der Füchse Träger von Trichinella spiralis, welche sie auf Wildschweine und seltener auch auf Hausschweine übertragen. Beim Verzehr gehen die Trichinen auf den Menschen über, wo sie die meldepflichtige Trichinellose hervorrufen. Obwohl aufgrund der gesetzlichen Trichinenuntersuchung in Deutschland die Anzahl der Trichinenerkrankungen bei Menschen (von 2016 bis 2019 nur 10 gemeldete Fälle) sowie die Trichinennachweise bei Schweinen stark zurückgegangenen sind (von 2000 bis 2009 nur 92 positiv getestete Wildschweine von 3,4 Millionen untersuchten und 4 Hausschweine von 453 Millionen) gilt die Trichinenbeschau aufgrund des Erregerreservoirs in der Fuchspopulation nach wie vor als unverzichtbar.

Des Weiteren treten Ektoparasiten auf, darunter Flöhe (vor allem der Hundefloh), Zecken (vor allem die Fuchszecke) und Milben. Letztere können die Räude hervorrufen. Zu den Virusinfektionen zählen die Fuchsencephalitis, Staupe und Tollwut, zu den bakteriellen Infektionen beispielsweise die Leptospirose.

In einer Berliner Population stellten neben dem Straßenverkehrstod die Staupe und die Räude (früher auch die Tollwut) wesentliche Verlustursachen dar und wirkten bestandslimitierend. In Bristol reduzierte ein Räudeausbruch die dortige Fuchspopulation um 95 % innerhalb von zwei Jahren.

Die wissenschaftliche Erstbeschreibung des Rotfuchses stammt aus der zehnten Auflage der Systema Naturae von Carl von Linné aus dem Jahr 1758.

Der Rotfuchs gehört zur Gattung Vulpes. In einer aktuellen Systematik der Hunde, die auf molekulargenetischen Untersuchungen gründete, wurde die Gattung Vulpes als Schwestertaxon dem Marderhund (Nyctereutes procyonoides) gegenübergestellt. Verglichen wurden dabei 15 Kilobasen an Exon- und Intron-Sequenzen. Als Schwesterart dieser beiden Gattungen wurde der Löffelhund (Otocyon megalotis) identifiziert. Gemeinsam wurden diese drei Gattungen als Rotfuchs-Klade zusammengefasst. Diese entspricht Teilen der ursprünglich als Echte Füchse (Vulpini) zusammengefassten Gruppe, bei der jedoch der Marderhund nicht enthalten war und die zusätzlich die Graufüchse (Urocyon) enthielt, die nun als basale Schwestergruppe aller Hunde betrachtet werden.

Zur Gliederung der Gattung Vulpes siehe die Grafik rechts. Neben der Nominatform Vulpes vulpes vulpes werden zahlreiche weitere Unterarten unterschieden:

Phylogenetische Systematik der Gattung Vulpes.
Vulpes


Kapfuchs (V. chama)


Bengalfuchs (V. bengalensis)


Blassfuchs (V. pallida)


Vorlage:Klade/Wartung/3



Afghanfuchs (V. cana)


Fennek (V. zerda)





Kitfuchs (V. macrotis)


Polarfuchs (V. lagopus)





Steppenfuchs (V. corsac)


Tibetfuchs (V. ferrilata)




Rotfuchs (V. vulpes)


Rüppellfuchs (V. rueppelli)







Vorlage:Klade/Wartung/Style
  • Vulpes vulpes vulpes, Nordeuropa (Skandinavien)
  • Vulpes vulpes abietorum, Südwest-Kanada (Alberta und British Columbia)
  • Vulpes vulpes alascensis, Ägypten, Israel, Libyen
  • Vulpes vulpes alpherakyi, Alaska und Nordwest-Kanada (Nordwest-Territorien und Yukon)
  • Vulpes vulpes alphaerakyi, Kasachstan
  • Vulpes vulpes anatolica, Türkei
  • Vulpes vulpes arabica, Arabische Halbinsel
  • Vulpes vulpes atlantica, Algerien (Atlasgebirge)
  • Vulpes vulpes bangsi, Nordost-Kanada (Labrador-Halbinsel)
  • Vulpes vulpes barbara, Nordwestafrika (Barbarenküste)
  • Vulpes vulpes beringiana, Nordost-Sibirien
  • Vulpes vulpes cascadensis, nordwestliche USA (Kaskadengebirge, Oregon und Washington)
  • Vulpes vulpes caucasica, Kaukasus
  • Vulpes vulpes crucigera, Europa bis Nord- und Zentralrussland
  • Vulpes vulpes daurica, Sibirien, Amurregion
  • Vulpes vulpes deletrix, Neufundland
  • Vulpes vulpes dolichocrania, Ussuriregion
  • Vulpes vulpes flavescens, nördlicher Iran
  • Vulpes vulpes fulvus, Osten der USA
  • Vulpes vulpes griffithi, Afghanistan und nördliches Pakistan
  • Vulpes vulpes harrimani, Alaska
  • Vulpes vulpes hoole, südliches China (Fujian und Sichuan)
  • Vulpes vulpes ichnusae, Korsika und Sardinien
  • Vulpes vulpes induta, Zypern
  • Vulpes vulpes jakutensis, Sibirien (südlich von Jakutsk)
  • Vulpes vulpes japonica, Japan
  • Vulpes vulpes karagan, Mongolei, Kasachstan und Kirgisistan
  • Vulpes vulpes kenaiensis, Kenai-Halbinsel
  • Vulpes vulpes kurdistanica, nordöstliche Türkei und Armenien
  • Vulpes vulpes macroura, USA (Mountain States)
  • Vulpes vulpes montana, Himalaya
  • Vulpes vulpes necator, Kalifornien und Nevada
  • Vulpes vulpes ochroxantha, Siebenstromland
  • Vulpes vulpes palaestina, Jordanien und Libanon
  • Vulpes vulpes peculiosa, Korea
  • Vulpes vulpes pusilla, Nordwestindien bis Irak
  • Vulpes vulpes regalis, nördliche Great Plains
  • Vulpes vulpes rubricosa, Osten Kanadas
  • Vulpes vulpes schrenckii, Hokkaido und Sachalin
  • Vulpes vulpes silacea, Iberische Halbinsel
  • Vulpes vulpes splendidissima, Kurilen
  • Vulpes vulpes stepensis, Steppen im Süden von Russland
  • Vulpes vulpes tobolica, Sibirien, unteres Einzugsgebiet des Ob.
  • Vulpes vulpes tschiliensis, Nordostchina

Nutzung des Rotfuchses

Fell eines europäischen Rotfuchses
Hauptartikel: Rotfuchsfell und Silberfuchsfell

Archäologen haben auf der Orkneyinsel vor der Nordküste Schottlands Hinweise auf die Zucht von Füchsen in der späten Eisenzeit entdeckt. Nach dem Überfall der Wikinger auf Schottland um 800 soll die Zucht eingestellt worden sein.

Rotfuchsfelle werden noch für Bekleidungszwecke genutzt, wobei die Nachfrage stark von der jeweiligen Mode und der Akzeptanz von Pelzen abhängt. In Pelztierfarmen werden vor allem seltene Farbschläge wie Silberfüchse und Kreuzfüchse gezüchtet.

Fuchsleber wurde in der Volksmedizin als Brechmittel eingesetzt. Bis in das Mittelalter wurde sie auch als Tuberkulosemittel verwendet.

Nach§ 13a LMEV ist die Einfuhr von Fuchsfleisch aus Drittländern in die Bundesrepublik verboten.

Bejagung

Front aus Schützen, Treibern und Hunden während einer Streifjagd auf Rotfüchse
Hauptartikel: Fuchsjagd

Die Fuchsjagd wird in vielen Staaten legal betrieben.

In Deutschland werden pro Jahr einige Hunderttausend Rotfüchse erlegt. In der Schweiz werden jährlich einige Zehntausend Abschüsse von Rotfüchsen verzeichnet. Ihre Felle werden in beiden Ländern mehrheitlich nicht weiterverarbeitet und der Entsorgung zugeführt, wobei es einzelne Initiativen gibt, die das ändern wollen.

In der Bundesrepublik wurde Ende der 1960er Jahre zur Tollwut-Bekämpfung eine Baubegasung aller erreichbaren Fuchsbaue durchgeführt, bevor sie aus Tierschutzgründen eingestellt wurde. Die Füchse im Bau sollten dabei getötet werden, es fielen aber auch zahlreiche Dachse der Begasung zum Opfer. Seit der ab 1987 erfolgten Immunisierung der Füchse durch Impfbeköderung gingen die Tollwutfälle erheblich zurück. Seit 2008 gilt die terrestrische Tollwut in Deutschland als offiziell ausgerottet.

Parforcejagd zu Pferd und mit Hundemeute wie sie in England lange Zeit üblich war

Umstritten ist die Fuchsjagd in Großbritannien, wo vor allem die Art ihrer Durchführung zu Auseinandersetzungen zwischen Tierschützern und Jägern führte. Seit Februar 2005 ist die Parforcejagd zu Pferde mit Hundemeuten in ganz Großbritannien offiziell verboten, was die Diskussion um die Fuchsjagd als solche jedoch nicht beendet hat.

In Luxemburg ist die Fuchsjagd seit 2015 verboten. Nach Aussage der dortigen Umweltministerin gab es keine Zunahme der Fuchspopulation, der Fuchsbandwurm sei auf 20 Prozent zurückgegangen und der Fuchs störe nachgewiesenermaßen auch nicht die Biodiversität des Landes Luxemburg. Das Jagdverbot ist 2020 verlängert worden.

Artenschutz

Der Rotfuchs wird in der Roten Liste gefährdeter Arten der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) aufgrund des großen Verbreitungsgebietes und der hohen Bestände als nicht gefährdet gelistet (Least Concern).

Zur Verhinderung von Vogelschlag an Flughäfen gibt es Überlegungen, Füchse gezielt mit Kunstbauen zu fördern oder dort nicht zu bejagen.

Für die Bestandsabnahmen von Bodenbrütern wie Kiebitz, Uferschnepfe oder Auerhuhn wird seit einigen Jahren neben der Lebensraumverschlechterung als Hauptursache (vor allem durch intensive Landwirtschaft) auch die Prädation durch den Rotfuchs angegeben. Dies führte zur Forderung und Durchführung eines Prädatorenmanagements als Artenschutzstrategie, das bei ganzjähriger und intensiver Bejagung auch die gewünschten Erfolge zeigen kann. Als eine mögliche Ursache für die zeitweise hohe Nachstellung durch den Fuchs werden auch die Bestandszyklen von Wühlmausarten diskutiert.

Teilweise wurde jedoch auch kein stark negativer Einfluss des Fuchses auf Bodenbrüter gefunden. Die Durchführung eines Prädatorenmanagements muss nicht immer zu einer Erhöhung der Überlebensrate der Zielarten führen. Bei geringerer Fuchsdichte können Marderartige den Anteil des Fuchses an der hohen Prädationsrate ersetzen. Die Wirksamkeit vom aktiven (Tötung des Prädators) oder passiven (Veränderungen von Habitatstrukturen) Prädatorenmanagement als Naturschutzmaßnahme ist umstritten und erfordert eine intensive Vorbereitung und Einzelfallbeurteilung.

Vor allem im englischsprachigen Raum wird seit etwa 15 Jahren das Thema Tierethik auch bei Wildtieren verstärkt diskutiert, insbesondere im Themenbereich Bestandskontrolle von (hochentwickelten) Wirbeltieren, auch speziell bei Füchsen, und hat zu lokalen Initiativen für den Rotfuchs geführt.

Reyneke Vosz de olde. Holzschnitt von Erhard Altdorfer (1539)

Religion

In der Bibel wird der Fuchs als Symbol für Wildnis oder auch für verwüstete, daher von ihm bewohnte Landschaften (Klgl 5,18 EU, Hes 13,4 EU, Neh 3,35 EU) genannt, als Schädling (Hld 2,15 EU), aber auch als Symbol für List und Bosheit (Lk 13,32 EU). Jesus gebraucht den Fuchs, der immerhin einen Bau hat, als Gegenbild zu seiner eigenen Heimatlosigkeit (Mt 8,20 EU, Lk 13,32 EU). Eine Sonderstellung hat der Fuchs im Buch der Richter (Ri 15,4–5 EU), wo erzählt wird, wie Simson Füchse zur Zerstörung gegnerischer Felder gebraucht.

In der christlichen Ikonografie dient der Fuchs zur Vermenschlichung und Personifikation der Sünde.

Literatur

Die Bezeichnung „Reineke“ basiert auf einem lateinischen Gedicht aus dem Jahr 1150 mit dem Titel Ysegrimus, in dem der Fuchs als „Reinardus“ auftritt. Im Jahr 1175 schrieb Pierre de Saint Cloud den Roman de Renard. Diese als eine Parodie auf den höfischen Lebensstil gedachte Geschichte stellt den Fuchs in einer Doppelrolle als Schurken und Helden dar (Details siehe Reineke Fuchs). Im weiteren Mittelalter breiteten sich Geschichten mit „Reineke“ rasch aus. Dabei wird der Fuchs als falsch, rachsüchtig, widerspenstig, schlau und einzelgängerisch dargestellt. Bekannt ist vor allem Goethes Version von Reineke Fuchs aus dem Jahr 1793. Der weibliche Fuchs trägt in der Fabel den Namen Ermelyn.

In einigen Regionen des deutschsprachigen Raumes kommt dem Rotfuchs als Osterfuchs eine positive Rolle zu: Dort übernimmt er im österlichen Brauchtum wie der Osterhase die Aufgabe des Eierbringens.

Auch in Japan spielt der Rotfuchs eine Rolle in Mythologie und Fabel (siehe Kitsune). In China galt er nicht nur als Symbol für Schlauheit und List, sondern auch für erotische Verführung und Dämonie. Zahlreich sind insbesondere die Erzählungen, in denen sich Männer mit einem Fuchsgeist in Gestalt einer schönen Frau einlassen und dabei ihr Verderben finden.

  • Lesender Fuchs mit klerikaler Kopfbedeckung (Stundenbuch, etwa 1460)

  • Eine japanische Kitsune-Statue

  • Neunschwänziger Fuchs; aus der Qing-Ausgabe von Shan Hai Jing

  • Illustration von Reineke Fuchs in einem Kinderbuch von 1869

Bis ins 20. Jahrhundert dominiert eine negative Darstellung von Füchsen in Märchen und Kinderbüchern: z. B. in Grimms Märchen als listige Figur (KHM 57, 72, 74, 132, 191) oder als Überlisteter (KHM 8, 38, 45, 75, 86), in der Geschichte von Nils Holgersson oder im Kinderlied Fuchs, du hast die Gans gestohlen.

Kulturgeschichte

Fuchsknochen als Grabbeigaben aus der Zeit um 14.500 v. Chr. – also wohl etwa gleichzeitig mit der Domestizierung des Hundes in einigen Regionen der Welt und kurz vor dem Vorkommen von gemeinsamen Bestattungen von Mensch und Hund im Natufien des Nahen Ostens – finden sich in Grab 1 der Fundstelle von ʾUyyun al-Hamman (Wadi Ziqlab, Jordanien), die in den geometrischen Abschnitt des Kebarien datiert. Möglicherweise weist der Fund auf (wegen der Scheuheit des Tieres wohl vergebliche) Domestizierungsversuche des Fuchses hin. Das Grab enthielt zwei Bestattungen, die zu verschiedenen Zeiten beerdigt worden waren. Unter dem Brustkorb von Bestattung B, einem Erwachsenen, lag ein vollständiger Fuchsschädel und ein Oberarm (v. Vulpes vulpes). In Grab VIII lag dagegen ein fast vollständiges Fuchsskelett, dem Schädel und Humerus fehlten. Die Knochen gehören vermutlich zu demselben Tier. In der Natufien-Siedlung Kfar HaHoresh (Israel) lagen Teile von Fuchsskeletten in Kinderbestattungen. Füchse wurden zu dieser Zeit jedoch auch gegessen, wie Funde aus den Karmel-Höhlen beweisen. Auf dem Pfeiler 2 der Anlage A von Göbekli Tepe (PPNA) ist unter anderem ein Fuchs dargestellt.

Zoologie
  • Alexander Wandeler, Peter Lüps: Vulpes vulpes (Linnaeus, 1758) – Rotfuchs. In: Michael Stubbe, Franz Krapp (Hrsg.): Handbuch der Säugetiere Europas. Band 5: Raubsäuger – Carnivora (Fissipedia). Teil I: Canidae, Ursidae, Procyonidae, Mustelidae 1. Aula-Verlag, Wiesbaden 1993, S. 139–193.
  • Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X.
  • David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2.
  • Maria Schnaitl, Sylvia Stürzer: Rotfuchs (Vulpes vulpes) und Dachs (Meles meles) im Nationalpark Bayerischer Wald. Raumnutzungsverhalten und Habitatwahl in einem geschlossenen Waldgebiet. (= Nationalpark Bayerischer Wald. Heft 18). 2009, ISBN 978-3-930977-32-1, S. 104–105.
Stadtfüchse
  • Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006.
  • Stephen Harris, Phil Baker: Urban Foxes. Whittet Books, Suffolk 2001.
  • Trevor Williams, Andrew Wilson: Unearthing the urban fox. The Fox Project, Tonbridge 2000.
Erzählkultur
  • Rudolf Schenda: Fuchs. In: Das ABC der Tiere. Märchen, Mythen und Geschichten. C. H. Beck Verlag, München 1995, S. 105–111.
  • Hans-Jörg Uther: Fuchs. In: Enzyklopädie des Märchens. Band 5. Berlin 1987, S. 447–478.
  • Fabel vom Löwenanteil
Bildbände
  • Rebecca L. Grambo: The World of the Fox. Sierra Club Books, San Francisco 1995.
  • Günther Schumann: Wilde Füchse ganz vertraut. Neumann – Neudamm, Melsungen 2007.
  • Hartmann Jenal: Meine Füchse. Gollensteinverlag 2009.
  • Lutz Artmann: Der Fuchs in der Stadt. Oertel + Spörer Verlag, Reutlingen 2016, ISBN 978-3-88627-874-9.
Bilder- und Kinderbücher
  • Toshiko Kanzawa: Moschiri die Füchsin. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 1993.
  • Irina Korschunow: Der Findefuchs. Wie der kleine Fuchs eine Mutter bekam. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2001. (Bilder von R. Michl)
  • Desirée Jenal: Fredy der kleine Fuchs und seine Freunde. Eigenverlag, Saarlouis 2009.
  • Cherie Mason: Wild Fox – A True Story. Down East Books, Maine 1993.
  • Claudia Schnieper; Felix Labhardt: Dem Fuchs auf der Spur. Kinderbuchverlag, Luzern 1988.
Commons: Rotfuchs (Kategorie) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Rotfuchs (Seite) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Alexander Wandeler, Peter Lüps: Vulpes vulpes (Linnaeus, 1758) – Rotfuchs. In: Michael Stubbe, Franz Krapp (Hrsg.): Handbuch der Säugetiere Europas. Band 5: Raubsäuger – Carnivora (Fissipedia). Teil I: Canidae, Ursidae, Procyonidae, Mustelidae 1. Aula-Verlag, Wiesbaden 1993, S. 140.
  2. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 20.
  3. Bruno Hespeler (Bearbeiter): Vor und nach der Jägerprüfung. BLV, München 2007, ISBN 978-3-8354-0085-6, S. 176.
  4. Miroslav Bouchner: Der Kosmos-Spurenführer. Spuren und Fährten einheimischer Tiere. Gondrom-Verlag, Bindlach 1996, S. 102 f.
  5. Martin Hemmington: Foxwatching. In the Shadow of the Fox. Whittet Books, Stonham 1997, ISBN 1-873580-31-2, S. 22.
  6. Trevor Williams, Andrew Wilson: Unearthing the urban fox. The Fox Project, Tonbridge 2000, S. 24.
  7. Angelika Lang: Spuren und Fährten unserer Tiere. BLV Naturführer, München 1991, ISBN 3-405-13819-1, S. 116.
  8. Martin Hemmington: Describing the smell of the urine is almost impossible, but if I was to try, I suppose it smells very much like a freshly opened jar of Nescafé coffee (…). 1997, S. 25.
  9. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 32.
  10. Albert Gossauer: Struktur und Reaktivität der Biomoleküle. Verlag Helvetica Chimica Acta, Zürich, 2006, ISBN 3-906390-29-2, S. 228.
  11. J. W. Jorgenson, M. Novotny, M. Carmack, G. B. Copland, S. R. Wilson, S. Katona, W. K. Whitten: Chemical Scent Constituents in the Urine of the Red Fox (Vulpes vulpes L.) During the Winter Season. In: Science. 199, 1978, S. 796–709, doi:10.1126/science.199.4330.796. PMID 17836296.
  12. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 21.
  13. Carl D. Soulsbury, Philip J. Baker, Graziella Iossa, Stephen Harris: Red Foxes (Vulpes vulpes). . In: Stanley D. Gehrt, Seth P. D. Riley, Brian L. Cypher (Hrsg.): Urban Carnivores. Ecology, Conflict, and Conservation. Hopkins University Press, Baltimore 2010, ISBN 978-0-8018-9389-6, S. 63 f.
  14. Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006, ISBN 3-258-07030-X, S. 39 f.
  15. Sophia E. Kimmig et al.: Beyond the landscape: Resistance modelling infers physical and behavioural gene flow barriers to a mobile carnivore across a metropolitan area. In: Molecular Ecology. Band 29, Nr. 3, 2020, S. 466–484, doi:10.1111/mec.15345.
    Stadtfuchs und Landfuchs: Genetische Analysen zeigen unterschiedliche Fuchs-Populationen in und um Berlin auf. Auf: idw-online.de vom 5. März 2020.
  16. Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006, ISBN 3-258-07030-X, S. 14, 153.
  17. Bei Daten zu Streifgebietsgröße, die auf Telemetrieuntersuchungen basieren, werden in der Literatur verschiedene Auswerteverfahren angewendet,
    • die Minimum-Convex-Polygonmethode MCP, die alle äußeren Beobachtungspunkte umfasst inklusive nichtgenutzter Bereiche,
    • das 95 % - MPC, das zur Ausklammerung der nicht genutzten Bereiche verwendet wird, oder die
    • Kernel-Methode, welche die Dichte der Beobachtungshäufigkeiten berücksichtigt. Auch hier sind Prozentbildungen möglich, z. B. 50 %-Kernel oder 95 %-Kernel (Schnaitl 2009, S. 14).
    In der Literatur wird teilweise nicht eindeutig angegeben, auf welche dieser Methoden sich die Hektarwerte der Raumnutzung beziehen.
  18. Konstantin Börner: Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes (L., 1758) in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs. Dissertation Humboldt-Universität-Berlin. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86387-500-8, S. 73.
  19. Carl D. Soulsbury, Philip J. Baker, Graziella Iossa, Stephen Harris: Red Foxes (Vulpes vulpes). In: Stanley D. Gehrt, Seth P. D. Riley, Brian L. Cypher (Hrsg.): Urban Carnivores. Ecology, Conflict, and Conservation. Hopkins University Press, Baltimore 2010, ISBN 978-0-8018-9389-6, S. 65 f.
  20. City fox explosion. In: New Scientist. Band 232, Nr. 3107, 2017, S. 6.
  21. Maria Schnaitl, Sylvia Stürzer: Rotfuchs (Vulpes vulpes) und Dachs (Meles meles) im Nationalpark Bayerischer Wald. Raumnutzungsverhalten und Habitatwahl in einem geschlossenen Waldgebiet. (= Nationalpark Bayerischer Wald. Heft 18). 2009, ISBN 978-3-930977-32-1, S. 104–105.
  22. Konstantin Börner: Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes (L., 1758) in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs. Dissertation Humboldt-Universität-Berlin. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86387-500-8, S. 56 f.
  23. Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006, ISBN 3-258-07030-X, S. 53.
  24. Konstantin Börner: Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes (L., 1758) in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs. Dissertation Humboldt-Universität-Berlin. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86387-500-8, S. 7, 8, 13.
  25. City foxes are becoming more similar to domesticated dogs as they adapt to their environment(en). In: phys.org. Abgerufen am 1. Juli 2020.
  26. K. J. Parsons, Anders Rigg, A. J. Conith, A. C. Kitchener, S. Harris, Haoyu Zhu: Skull morphology diverges between urban and rural populations of red foxes mirroring patterns of domestication and macroevolution. In: Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences. 287, Nr. 1928, 10. Juni 2020, S. 20200763. doi:10.1098/rspb.2020.0763. PMID 32486981.
  27. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 64 f.
  28. Carl D. Soulsbury, Philip J. Baker, Graziella Iossa, Stephen Harris: Red Foxes (Vulpes vulpes). . In: Stanley D. Gehrt, Seth P. D. Riley, Brian L. Cypher (Hrsg.): Urban Carnivores. Ecology, Conflict, and Conservation. Hopkins University Press, Baltimore 2010, ISBN 978-0-8018-9389-6, S. 66.
  29. Stephen Harris, Phil Baker: Urban Foxes. 2. Auflage. Whittet Books, Suffolk 2001, ISBN 1-873580-51-7, S. 48 f.
  30. P. J. Baker, S. M. Funk, M. W. Bruford, S. Harris: Polygynandry in a red fox population: implications for the evolution of group living in canids? . In: Behavioral Ecology. Band 15, 2004, S. 776.
  31. Maria Schnaitl, Sylvia Stürzer: Rotfuchs (Vulpes vulpes) und Dachs (Meles meles) im Nationalpark Bayerischer Wald. Raumnutzungsverhalten und Habitatwahl in einem geschlossenen Waldgebiet (= Nationalpark Bayerischer Wald.Nr.18). Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, Grafenau 2009, ISBN 978-3-930977-32-1,S.47ff.
  32. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck, München 1993, ISBN 978-3-926901-63-7,S.104f.
  33. Konstantin Börner: Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses, Vulpes vulpes (L., 1758), in verschieden anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86387-500-8,S.20, doi:10.13140/RG.2.1.4336.9200 (rgdoi.net [abgerufen am 23. Januar 2020]).
  34. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 978-3-490-33812-9,S.112.
  35. Stephen Harris, Phil Baker: Urban Foxes (= British natural history series). 2. Auflage. Whittet, Stowmarket 2001, ISBN 978-1-873580-51-6,S.108f.
  36. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 17.
  37. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 106.
  38. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 53.
  39. Konstantin Börner: Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes (L., 1758) in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs. Dissertation Humboldt-Universität-Berlin. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86387-500-8, S. 15.
  40. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 70 ff.
  41. Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006, S. 88.
  42. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 158.
  43. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 114.
  44. Konstantin Börner: Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes (L., 1758) in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs. Dissertation Humboldt-Universität-Berlin. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86387-500-8, S. 10, 18f.
  45. Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006, S. 81 ff.
  46. Stephen Harris, Phil Baker: Urban Foxes. 2. Auflage. Whittet Books, Suffolk 2001, ISBN 1-873580-51-7, S. 30 ff.
  47. Philip J. Baker, Stephan M. Funk, Michael W. Bruford, Stephen Harris: Polygynandry in a red fox population: implications for the evolution of group living in canids? In: Behavioral Ecology. Band 15, 2004, S. 766–778.
  48. Graziella Iossa, Carl D. Soulsbury, Philip J. Baker, Keith J. Edwards, Stephen Harris: Behavioral changes associated with a population density decline in the facultatively social red fox. In: Behavioral Ecology. Band 20, 2009, S. 385–395.
  49. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 154.
  50. Stephen Harris, Phil Baker: Urban Foxes. 2. Auflage. Whittet Books, Suffolk 2001, ISBN 1-873580-51-7, S. 38.
  51. Jacek Goszczyńsk: Home ranges in red fox: territoriality diminishes with increasing area. . In: Acta Theriologica. Band 47, Supplement 1, 2002, S. 103–114.
  52. Thomas A. M. Kaphegyi: Untersuchungen zum Sozialverhalten des Rotfuchses (Vulpes vulpes L.). Dissertation der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg im Breisgau 2002, S. 76 f., 85.
  53. Carl D. Soulsbury, Philip J. Baker, Graziella Iossa, Stephen Harris: Red Foxes (Vulpes vulpes). . In: Stanley D. Gehrt, Seth P. D. Riley, Brian L. Cypher (Hrsg.): Urban Carnivores. Ecology, Conflict, and Conservation. Hopkins University Press, Baltimore 2010, ISBN 978-0-8018-9389-6, S. 68.
  54. H. M. Whiteside, D. A. Dawson, C. D. Soulsbury, S. Harris: Mother Knows Best: Dominant Females Determine Offspring Dispersal in Red Foxes (Vulpes vulpes). In: PLoS ONE. Band 6, Nr. 7, 2011, S. e22145. doi:10.1371/journal.pone.0022145.
  55. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 40 ff.
  56. J. P. Gonzales-Varo, J. Lopez-Bao, J. Guitian: Functional diversity among seed dispersal kernels generated by carnivorous mammals. In: Journal of Animal Ecology. Band 82, 2013, S. 562–571.
  57. I. Cancio, A. Ganzalez-Roble, J. M. Bastida, A. J. Manzaneda, T. Salido, P. J. Rey: Habitat loss exacerbates regional extinction risk of the keystone semiarid shrub Ziziphus lotus through collapsing the seed dispersal service by foxes (Vulpes vulpes). In: Biodiversity and Conservation. Band 25, Nr. 4, 2016, S. 693–709.
  58. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 131.
  59. Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006, ISBN 3-258-07030-X, S. 97 ff.
  60. Konstantin Börner: Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes (L., 1758) in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs. Dissertation Humboldt-Universität-Berlin. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86387-500-8, S. 46 ff.
  61. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 54.
  62. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 88.
  63. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 117 ff.
  64. Jan Olof Helldin, O. Liberg, G. Gloersen: Lynx (Lynx lynx) killing red foxes (Vulpes vulpes) in boreal Sweden - frequency and population effects. In: Journal of Zoology. Band 270, 2006, S. 657–663.
  65. Reidar Andersen, Patrick Duncan, John D. C. Linnell (Hrsg.): The European Roe Deer: The Biology of Success. Scandinavian University Press, Oslo 1998, ISBN 82-00-37682-6, S. 141–143.
  66. Fred Kurt: Das Reh in der Kulturlandschaft. Ökologie, Sozialverhalten, Jagd und Hege. Kosmos Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-440-09397-2, S. 83.
  67. David MacDonald, Cristina D. Buesching, Pavel Stopka, Sandra E. Baker: Encounters between two sympatric carnivores: Red foxes (Vulpes vulpes) and European badgers (Meles meles). In: Journal of Zoology. Band 263, 2004, S. 385–392.
  68. D. Müller-Using: Rotfüchse. In: Bernhard Grizmek: Enzyklopädie des Tierreichs. Band 12: Säuger 3. Kindler-Verlag, 1972, S. 249.
  69. Erich Rutschke: Die Wildenten Europas – Biologie, Ökologie, Verhalten. Aula Verlag, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89104-449-6, S. 326.
  70. Ekkehard Ophoven: Wildtierkunde. Biologie, Merkmale, Bejagung. Kosmos-Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10229-7, S. 48.
  71. E. R. Lindström, S. M. Brainerd, J. O. Helldin, K. Overskaug: Pine marten – red fox interactions: a case of intraguild predation? In: Annales Zoologici Fennici. Band 32, 1995, S. 123–130.
  72. Marcin Brzeziński, Łukasz Rodak, Andrzej Zalewski: “Reversed” intraguild predation: red fox cubs killed by pine marten. In: Acta Theriologica. Band 59, 2014, S. 473–477.
  73. K. Overskaug: Pine marten martes martes versus red fox vulpes vulpes in Norway; an inter-specific relationship? In: Lutra. Band 43, Nr. 2, 2000, S. 215–221.
  74. S. Kurki, A. Nikula, P. Helle, H. Linden: Abundances of red fox and pine marten in relation to the composition of boreal forest landscapes. In: Journal of Animal Ecology. Band 67, 1998, S. 874–886.
  75. Hinrich Zoller: Vergleichende Telemetriestudie an Rotfuchs (Vulpes vulpes Linnaeus, 1758) und Marderhund (Nyctereutes procyonoides Gray, 1834) in der Agrarlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Dissertation. Universität Rostock, 2010, S. 82 f.
  76. F. Drygala, H. Zoller: Spatial use and interaction of the invasive raccoon dog and the native red fox in Central Europe: competition or coexistence? In: European Journal of Wildlife Research. Band 59, Nr. 5, 2013, S. 683–691.
  77. Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006, ISBN 3-258-07030-X, S. 102.
  78. Stephen Harris, Phil Baker: Urban Foxes. 2. Auflage. Whittet Books, Suffolk 2001, ISBN 1-873580-51-7, S. 76.
  79. Nach akustischer Lokalisierung einer Maus springt der Fuchs bis zu 4 m nach vorn. Füchse springen aber selbst dann, wenn sie die Maus unmittelbar vor sich haben. Der Fuchs hüpft dann senkrecht in die Luft, stößt mit den Füßen auf die Maus und beißt sie tot (Labhardt 1990, S. 41 f.).
  80. Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum. Haupt-Verlag, Bern 2006, S. 118.
  81. Urs N. Glutz von Blotzheim, Kurt M. Bauer, Einhard Bezzel (Bearb.): Handbuch der Vögel Mitteleuropas. Band 4: Falconiformes – Greifvögel. Aula-Verlag, Wiesbaden 1989, ISBN 3-923527-00-4, S. 663, 669f.
  82. Urs N. Glutz von Blotzheim, Kurt M. Bauer, Einhard Bezzel (Bearb.): Handbuch der Vögel Mitteleuropas. Band 4: Falconiformes – Greifvögel. Aula-Verlag, Wiesbaden 1989, ISBN 3-923527-00-4, S. 199.
  83. Urs N. Glutz von Blotzheim, Kurt M. Bauer (Bearb.): Handbuch der Vögel Mitteleuropas. Band 9: Columbiformes – Piciformes: Tauben, Kuckucke, Eulen, Ziegenmelker, Segler, Racken, Spechte. Aula-Verlag, Wiesbaden 1994, ISBN 3-923527-00-4, S. 351.
  84. Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts Nr. 3/2018 (PDF; 238 kB) 18. Januar 2018.
  85. Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts Nr. 3/2020 (PDF; 2,5 MB) 16. Januar 2020
  86. Dt. TÄBl., 59, 2011, S. 451.
  87. Frank Galster und Andreas König in LWF-aktuell der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft:Trichinenschau ist nötiger denn je (Memento vom 31. Mai 2011 im Internet Archive) (PDF; 466 kB)
  88. Felix Labhardt: Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes. Paul Parey Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-490-33812-X, S. 128 ff.
  89. Konstantin Börner: Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes (L., 1758) in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs. Dissertation Humboldt-Universität-Berlin. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86387-500-8, S. 96.
  90. Carl D. Soulsbury, Philip J. Baker, Graziella Iossa, Stephen Harris: Red Foxes (Vulpes vulpes). . In: Stanley D. Gehrt, Seth P. D. Riley, Brian L. Cypher (Hrsg.): Urban Carnivores. Ecology, Conflict, and Conservation. Hopkins University Press, Baltimore 2010, ISBN 978-0-8018-9389-6, S. 70.
  91. Kerstin Lindblad-Toh u. a.: Resolving canid phylogeny. In: Kerstin Lindblad-Toh u. a.: Genome sequence, comparative analysis and haplotype structure of the domestic dog. In: Nature. 438, Dezember 2005, S. 803–819.
  92. Claudio Sillero-Zubiri: Dogs (Canidae). in Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier: Handbook of the Mammals of the World – Volume 1 Carnivores. Lynx Editions, 2009, ISBN 978-84-96553-49-1. Seite 441.
  93. Jan Zrzavý, Věra Řičánková: Phylogeny of Recent Canidae (Mammalia, Carnivora): Relative Reliability and Utility of Morphological and Molecular Datasets. In: Zoologica Scripta. Band 33, Nr. 4, Juli 2004, S. 311–333, doi:10.1111/j.0300-3256.2004.00152.x
  94. Winckelmann-Pelz-Report. Nr. 1814 vom 8. Dezember 2006, gestützt auf Quellen Daily Record und Scotland Mail vom 27. November 2006 sowie Emaildienst der USA Fur Commission
  95. Christian Martin Koch: Sammlung auserlesener Abhandlungen zum Gebrauch für praktische Aerzte. Band 18, Dyck, 1799, S. 432.
  96. Jagdstatistik für einzelne Wildarten. In: Deutscher Jagdverband. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  97. Abschuss Rotfuchs, ganze Schweiz: 2009–2016. In: Eidgenössische Jagdstatistik. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  98. Jagd: Das Projekt "Fellwechsel" – 90 Prozent der Pelze landen im Müll. In: Dlf Nova. 6. Juli 2018, abgerufen am 14. Januar 2019.
  99. Verwerten statt wegwerfen: Familienunternehmen aus Sennwald verkauft Fuchspelze aus der Region. In: tagblatt.ch. 4. Januar 2019, abgerufen am 14. Januar 2019.
  100. Heribert Kalchreuter: Die Sache mit der Jagd. Kosmos, 2015, ISBN 978-3-440-15205-8 (ohne Seitenzahl – Kapitel Bestandesdichte und Sterblichkeit – Beispiel Fuchs).
  101. C. Freuling, T. Selhorst, A. Kliemt, F. J. Conraths, T. Müller: Deutschland ist tollwutfrei! Erfolgreiche Tierseuchenbekämpfung im Wildtierbereich. In: ForschungsReport.Nr.1. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Deutschland 2008,S.34–38 (bmelv-forschung.de (Memento vom 26. April 2014 im Internet Archive) [PDF]).
  102. Luxemburger Wort: Fuchsjagd bleibt verboten. 16. Juli 2020, abgerufen am 21. März 2021.
  103. Vulpesvulpes in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: D.W. Macdonald, J.C. Reynolds, 2008. Abgerufen am 8. Juli 2012.
  104. Christoph Morgenroth, Michaela Winch: Der Fuchs und sein Einfluss auf das Vogelschlaggeschehen. In: Vogel und Luftverkehr. 1/2008, S. 35–44.
  105. Ausführliche Literaturverzeichnisse bei:
    • Jochen Bellebaum: Prädation als Gefährdung bodenbrütender Vögel in Deutschland – eine Übersicht. In: Berichte zum Vogelschutz. Band 39, 2002, S. 95–117.
    • Tobias Langgemach, Jochen Bellebaum: Prädation und der Schutz bodenbrütender Vogelarten in Deutschland. In: Vogelwelt. Band 126, 2005, S. 259–298.
  106. Beispiele:
    • Gerd Graumann, Jürgen Goretzki: Einfluss von Prädatoren und Schwarzwild auf Bodenbrüter im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft unter besonderer Berücksichtigung der Wildschutzgebiete / Jagdruhezonen. In: Naturschutzarbeit im Mecklenburg-Vorpommern. Band 45, Nr. 1, 2002, S. 17–34.
    • Heinz Litzbarski: Prädatorenmanagement als Artenschutzstrategie. In: Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg. Band 1, 1998, S. 92–97.
    • R. Siano, Franz Baierlein, Klaus-Michael Exo, S. A. Herzog: Überlebensdauer, Todesursachen und Raumnutzung gezüchteter Auerhühner (Tetrao urogallus L.), ausgewildert im Nationalpark Harz. In: Vogelwarte. Band 44, 2006, S. 145–158.
  107. Paul Müller: Risiken einer fehlenden Kontrolle von Fuchspopulationen für den Arten- und Naturschutz. In: Ökologischer Jagdverein Bayern (Hrsg.): Hilfe (für die) Beutegreifer!? (Ergebnisse eines Seminars vom 7. Dezember 1996 in Nürnberg). 1997, ISBN 3-89014-141-2,S.69–103.
  108. Danach besteht in „guten“ Wühlmausjahren aufgrund der hohen Mäusedichte kein hoher Prädationsdruck, während Füchse (und andere Prädatoren) in „schlechten“ Mäusejahren verstärkt auf die Bodenbrüter ausweichen (Rüdiger Schröpfer, Heinz Düttmann: Artenschutz mit Jagd und Mäusen – das Osnabrücker Prädationsmodell. In: Artenschutzreport. Band 26, 2010, S. 1–7.)
  109. Beispiele:
    • H. A. Bruns, H. Hötker, J. Christiansen, B. Hälterlein, W. Petersen-Andersen: Brutbestände und Bruterfolg von Wiesenvögeln im Beltringharder Koog (Nordfriesland) in Abhängigkeit von Sukzession, Beweidung, Wasserständen und Prädatoren. In: Corax. 18, Sonderheft 2, 2001, S. 67–80.
    • Bei einer niederländischen Studie zu den Wirkungen der Prädation auf Wiesenvögel (W. Teunissen, H. Schekkermann, F. Willems: Predatie bij weidevogels. Op zoek naar de mogelijke effecten van predatie op de weidevogelstand. Gutachten im Auftrag von Sovon ogelonderzoek Nederland, Alterra; www.sovon.nl; mit englischer Zusammenfassung) zeigte sich, dass Säugetiere (z. B. Fuchs, Hermelin, Iltis) vor allem die Gelege, Vögel (z. B. Mäusebussard, Graureiher) eher die Küken der Wiesenvögel erbeuteten. Der Fuchs stellte sich in den meisten Fällen als Hauptprädator der Gelege dar. Insgesamt nahm der Prädationsdruck mit zunehmender Offenheit der Landschaft ab. In den Modellierungen der Untersuchung war die Prädation auf Küken für die Population der Wiesenvögel der wirkungsvollste Faktor, während die Wirkung der Gelegeprädation geringer oder vergleichbar zu anderen Faktoren (z. B. Verluste durch Mahd) war.
  110. M. Bolton, G. Tyler, K. Smith, R. Bamford: The impact of predator control on lapwing Vanellus vanellus breeding success on wet grassland nature reserves. In: Journal of Applied Ecology. 44 (3), 2007, S. 534–544.
  111. J. Bellebaum, C. Bock: Influence of ground predators and water levels on Lapwing Vanellus vanellus breeding success in two continental wetlands. In: Journal für Ornithologie. 150 (1), 2009, S. 221–230.
  112. Beispiel Kiebitz: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen: Geschützte Arten in NRW - Kiebitz (Vanellus vanellus (L.)). Abruf 5. Juli 2013.
  113. K. E. Littin, D. J. Mellor, B. Warburton, C. T. Eason: Animal welfare and ethical issues relevant to the humane control of vertebrate pests. In: New Zealand Veterinary Journal. Band 52, Nr. 1, 2004, S. 1–10.
  114. K. E. Littin: Animal welfare and pest control: meeting both conservation and animal welfare goals. In: Animal Welfare. Band 19, 2010, S. 171–176.
  115. P. C. Paquet, C. T. Darimont: Wildlife conservation and animal welfare: two sides of the same coin? In: Animal Welfare. Band 19, 2010, S. 177–190.
  116. D. M. Broom, R. H. Bradshaw: The welfare of deer, foxes, mink and hares subjected to hunting by humans: a review. Cambridge University Animal Welfare Information Centre, Cambridge 2000.
  117. N. Fox, S. Rivers, N. Blay, A. G. Greenwood, D. Wise: Welfare Aspects of Shooting Foxes. A study for the All Party Parliamentary Middle Way Group. c/o Lembit Öpik MP, House of Commons, London 2003, 48 S
  118. N. Fox, N. Blay, A. G. Greenwood, D. Wise, E. Potapov: Wounding rates in shooting foxes (Vulpes vulpes). In: Animal Welfare. Band 14, 2003.
  119. The Fox Project, http://www.foxproject.org.uk/
  120. National Fox Welfare Society http://www.nfws.org.uk/
  121. Susanne Blöcker: Studien zur Ikonographie der Sieben Todesünden in der niederländischen und deutschen Malerei und Graphik: von 1450 bis 1560. Münster, S. 114f.
  122. David MacDonald: Unter Füchsen – Eine Verhaltensstudie. Knesebeck-Verlag, München 1993, ISBN 3-926901-63-2, S. 44.
  123. vgl. Roman de Renart
  124. Nigel Goring Morris, Anna Belfer-Cohen: Different strokes for different folks: Near Eastern Neolithic mortuary practices in Perspective. In: Ian Hodder (Hrsg.): Religion at Work in a Neolithic Society. Cambridge University Press, Cambridge 2014, S. 36.
  125. Charles Q. Choi: Prehistoric Cemetery Reveals Man and Fox Were Pals, auf livescience.com, 3. Februar 2011.
  126. Lisa A. Maher, Jay T. Stock, Sarah Finney, James J. N. Heywood, Preston T. Miracle, Edward B. Banning: A unique human-fox burial from a pre-Natufian cemetery in the Levant (Jordan). In: PloS one. 6/1, 15815, 2011, S. 4.
  127. Lisa A. Maher, Jay T. Stock, Sarah Finney, James J. N. Heywood, Preston T. Miracle, Edward B. Banning: A unique human-fox burial from a pre-Natufian cemetery in the Levant (Jordan). In: PloS one. 6/1, 15815, 2011, S. 6.
  128. R. Yeshurun, G. Bar-Oz, Mina Weinstein-Evron: The role of foxes in the Natufian economy: a view from Mount Carmel, Israel. In: Before Farming: the archaeology and anthropology of hunter-gatherers. 3, 2009, S. 1–15.
  129. J. Peters, Klaus Schmidt: Animals in the symbolic world of Pre-Pottery Neolithic Göbekli Tepe, south-eastern Turkey: a preliminary assessment. In: Anthropozoologica. 39, 2004, S. 179–218.
Normdaten (Sachbegriff): GND:4178532-0(OGND, AKS)

Rotfuchs mitteleuropaischer Vertreter der Fuchse Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Vulpes vulpes Silberfuchs ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel Zu weiteren jeweiligen Bedeutungen siehe Rotfuchs Begriffsklarung und Silberfuchs Begriffsklarung Der Rotfuchs Vulpes vulpes ist der einzige mitteleuropaische Vertreter der Fuchse und wird daher meistens als der Fuchs bezeichnet Er ist in Europa der haufigste Wildhund RotfuchsRotfuchs Vulpes vulpes Bellender Fuchs iSystematikOrdnung Raubtiere Carnivora Unterordnung Hundeartige Caniformia Familie Hunde Canidae Tribus Echte Fuchse Vulpini Gattung VulpesArt RotfuchsWissenschaftlicher NameVulpes vulpes Linnaeus 1758 Inhaltsverzeichnis 1 Merkmale 1 1 Allgemeine Merkmale 1 2 Spuren 1 3 Stimme 1 4 Urin 2 Verbreitung und Lebensraum 2 1 Verbreitungsgebiet 2 2 Lebensraum Streifgebietsgrosse 3 Lebensweise 3 1 Fortpflanzung und Entwicklung 3 1 1 Bauanlage 3 1 2 Jungenaufzucht 3 1 3 Lebenserwartung 3 2 Sozialstruktur 3 3 Nahrung 3 4 Beziehungen zu anderen Arten 3 5 Parasiten und Krankheiten 4 Systematik 5 Nutzung Bejagung Artenschutz 5 1 Nutzung des Rotfuchses 5 2 Bejagung 5 3 Artenschutz 6 Kulturelle Bedeutung 6 1 Religion 6 2 Literatur 6 3 Kulturgeschichte 7 Literatur 8 Weblinks 9 EinzelnachweiseMerkmale Bearbeiten Rotfuchs in einem danischen Tierpark Allgemeine Merkmale Bearbeiten Skelett Lomonossow Universitat Moskau Schadel Silberfuchs Zoo Osnabruck Die Korpermasse des Rotfuchses sind geographisch und jahreszeitlich starken Schwankungen unterworfen Das Korpergewicht liegt durchschnittlich fur Mannchen im Bereich 5 5 bis 7 5 kg fur Weibchen bei 5 bis 6 5 kg Schwerere Tiere bis 14 5 kg sind selten Die Korperlange ohne Schwanz betragt fur Mannchen 65 bis 75 cm fur Weibchen 62 bis 68 cm die Schwanzlange entsprechend 35 bis 45 cm oder 30 bis 42 cm Durchschnittswerte fur europaische Fuchse 1 Das Fell ist oberseits rotlich unterseits weiss der Farbton variiert je nach Verbreitungsgebiet oberseits zwischen rotlichgelb bis tiefrotbraun und unterseits zwischen reinweiss bis schiefergrau Die unteren Teile der Beine sowie die Hinterseiten der Ohren sind schwarz gefarbt Insgesamt variiert die Fellfarbung stark Die haufigste Farbvariante ist der Birkfuchs mit gelb roter Oberseite weisser Kehle und weisser Schwanzspitze Der seltenere Kohl oder Brandfuchs ist insgesamt dunkel uberwiegend dunkelbraun rot Bauch und Kehle sind grauweiss die weisse Schwanzspitze fehlt Der Kreuzfuchs weist quer uber den Schultern und langs des Ruckens einen dunklen Streifen auf 2 3 Der Silberfuchs ist dunkelgrau bis schwarz Silberfuchsfell Der Fuchs macht im Jahr zwei Fellwechsel durch Im Fruhjahr ab Anfang April verliert er das dichte Winterfell gleichzeitig bildet sich das lichte Sommerfell Dieses wird ab Ende April an den Unterschenkeln sichtbar und hat bis Ende Juni die Beine den Bauch und die Flanken erfasst Der Fellwechsel setzt sich fort uber das Gesicht zum Rucken bis zur Schwanzspitze die im spaten August erreicht wird Erst im September ist das Sommerfell vollstandig Bereits im Oktober bildet sich dann wieder von den Beinen uber Schwanz Rucken und Gesicht das Winterfell 2 Spuren Bearbeiten Trabspur Kot Losung Wildlebender Rotfuchs in einem Naturschutzgebiet in Nordrhein Westfalen Folgende Gangarten treten beim Rotfuchs auf Trab Die Abdrucke der Hinterpfoten befinden sich schrag versetzt vor denen der etwa gleich grossen Vorderpfoten dabei ist die Korperhaltung leicht schrag zur Fortbewegungsrichtung Schneller Trab Schnuren der Fuchs setzt die Pfoten so dass die linke Hinterpfote in den Abdruck der rechten Vorderpfote tritt und umgekehrt Damit ergibt sich eine Spur bei der die Abdrucke wie an einer Schnur mit einem Abstand von etwa 30 cm angeordnet sind Flucht mit verschiedenen Trittbildern und wechselnden Schrittlangen Der einzelne Abdruck mit Hauptballen vier Zehenballen und Krallen ahnelt dem eines kleinen Hundes und unterscheidet sich in folgender Merkmalskombination 4 5 6 der Abdruck vom Fuchs ist langlicher und ovaler er kann im Winter durch starkere Behaarung rundlich aussehen die Trittballen der beiden vorderen Zehen sind vorgeschoben ihre Hinterrander liegen etwa auf einer Linie oder etwas daruber mit den Vorderrandern der Aussenzehenballen beim Hund schneidet die Linie meistens der Hauptballen hinten ist eher rund beim Hund eher herzformig der Zwischenraum zwischen Zehen und Hauptballen ist relativ gross da der Hauptballen weiter hinten liegt als beim Hund Der Abdruck einer Haus Katze ist im Vergleich etwas kleiner rundlicher und weist meist keine Krallenabdrucke auf Besetzte Fuchsbaue sind an herumliegenden Beuteresten zu erkennen dem blanken Sandboden und den Fussspuren Der typische Fuchsgeruch wird in der Literatur oft als durchdringlicher Raubtiergeruch 7 oder ahnlich beschrieben das Empfinden von Geruchen ist stark vom Beobachter abhangig 8 Der Geruch am Bau kann von Harnmarkierungen am Eingang verursacht sein und bedeutet daher nicht zwangslaufig dass sich gerade ein Fuchs im Bau befindet Stimme Bearbeiten Fuchse verfugen uber eine Reihe unterschiedlicher Laute 9 Drei bis funfsilbiges Bellen heiserer als Hunde wow wow wow mit Betonung der letzten Silbe ist vor allem von Dezember bis Februar zu horen Ranzbellen und dient vermutlich dem Kontakthalten uber grossere Distanzen langgezogenes einsilbiges Schreien oder Jammern waaah oft in der Paarungszeit kann von beiden Geschlechtern gebracht werden vermutlich besonders von den Fahen zum Anlocken der Ruden trillerartiger Laut ahnlich einem Huhnerglucken oder Winseln vor allem des untergeordneten Tiers das sich bis zum Kreischen steigern kann bei der Begrussung von Alttieren untereinander Keckern tonlos k k k k bei aggressiven Auseinandersetzungen bei Welpen im Spiel und bei Fahen die einem werbenden Ruden antworten leises raues Gerausch ahnlich einem Pusten bei der Begrussung von Jungtieren durch Alttiere Alarmbellen der Alttiere um die Jungen zu warnen im Nahbereich ein gedampftes Husten bei grosserer Distanz Ubergang zu scharfem Bellen source source track track Fuchsbellen Grossbritannien Januar 1977 Urin Bearbeiten Strukturformel einer der organischen Schwefelverbindungen im Urin des Rotfuchses Der Urin des Rotfuchses wird als Markierungsflussigkeit zur territorialen Abgrenzung benutzt und enthalt mit Methyl 3 methylbut 3 enyl sulfid 10 und 2 Phenylethylmethylsulfid 11 organische Schwefelverbindungen Verbreitung und Lebensraum BearbeitenVerbreitungsgebiet Bearbeiten Verbreitungsgebiet des Rotfuchses grun heimisch blau eingefuhrt orange ungesichertes Vorkommen Im Schnee liegender Rotfuchs auf Hokkaidō Japan Amerikanischer Rotfuchs in Alaska Von allen wildlebenden Raubtieren haben Rotfuchse das grosste geographische Verbreitungsgebiet Sie konnen sowohl nordlich des Polarkreises als auch in fast tropischen Gebieten leben In Nordamerika kommen sie von den Aleuten bis Neufundland vor mit Ausnahme von Arizona Sud Florida und einem Streifen von Alberta bis Mexiko Rotfuchse besiedeln Eurasien von Irland bis zum Beringmeer Mitte des 19 Jahrhunderts wurden Rotfuchse aus England zur traditionellen Fuchsjagd in Australien eingefuhrt Die dort heimischen langsamen Beuteltiere waren an die Neubesiedler nicht angepasst und wurden leichte Beute Seither ist ganz Australien bis auf das Northern Territory und die nordlichen Teile von Queensland von Fuchsen besiedelt 1893 wurden die ersten Kopfgelder ausgesetzt Neuseeland ist fuchsfrei 12 In Tasmanien laufen aus Artenschutzgrunden Massnahmen zur Ausrottung der Fuchse 13 Lebensraum Streifgebietsgrosse Bearbeiten Der Nahrungsopportunist Rotfuchs stellt an seinen Lebensraum keine besonderen Anforderungen Walder Grasland Acker und in jungerer Zeit zunehmend auch Siedlungsgebiete sind unterschiedlich geeignete Lebensraume fur die Rotfuchse Ein Stadtfuchs in Portugal Die ersten Stadtfuchse wurden in den 1930er Jahren in Londoner Vororten bekannt Als Ursache wird ein damals neuer Baustil vermutet bei dem sich landlich gepragte Gebiete zu locker bebautem Siedlungsraum mit hohem Grunflachenanteil verwandelten In vielen nordlichen englischen Stadten wurden Stadtfuchse bis in die 1980er Jahre nicht beobachtet Ab den 1980er Jahren traten vermehrt Berichte von Fuchsbeobachtungen in Grossstadten auf dem europaischen Festland auf z B Berlin Oslo Paris Zurich die zunachst nur als Einzelfalle gewertet wurden Seit etwa 1990 sind Stadtfuchspopulationen auch aus Australien Japan und Nordamerika bekannt 13 14 Fur den Grossraum Berlin wurden anhand von 2010 bis 2015 erhobenen Daten zwei genetisch unterschiedliche Populationen nachgewiesen die sich weitgehend mit den Gebieten des stadtischen Ballungsraums und des angrenzenden landlichen Raums deckten 15 Die Stadt bietet fur Fuchse mehrere Angebote 16 Bereiche ohne menschliche Storung nachts Friedhofe Parks Kleinraumige Strukturen Reiches Nahrungsangebot Komposthaufen Essensreste Fruchte Insekten Mause Ratten Kaninchen Sichere Ruckzugsplatze Schuppen Holzstapel Bewuchs entlang von Eisenbahntrassen Grossflachige Fuchsjagd ist kaum durchfuhrbar In Abhangigkeit von der Ressourcenausstattung der Lebensraume ergeben sich erhebliche Unterschiede in der Raumnutzung und damit auch der Streifgebietsgrosse 17 Wahrend in nahrungsarmen Gebieten Skandinaviens Streifgebiete von bis zu 3000 ha feststellbar waren blieben Reviere in den Offenlandschaften Europas mit Grossen zwischen 200 und 700 ha deutlich kleiner In stadtisch gepragten Habitaten wurden die kleinsten Streifgebiete nachgewiesen In der Regel besitzen Fuchse hier Streifgebiete von unter 50 ha wobei auch Tiere bekannt wurden die auf wenigen Hektar lebten 18 Typische Dichten fur Stadtfuchse sind 2 bis 12 ausgewachsene Fuchse pro 100 Hektar 19 In Bristol erreichte die Siedlungsdichte vor einem Raudeausbruch einen Spitzenwert von 37 Fuchsen je Quadratkilometer 13 Aus englischen Stadten liegen aktuell hohe Siedlungsdichteangaben vor z B Bournemouth mit 23 London mit 18 und Brighton mit 16 Fuchsen pro 100 Hektar 20 In landlich gepragten Raumen ist die Siedlungsdichte mit nur 0 2 bis 2 7 Fuchse pro 100 Hektar dagegen geringer 19 Weitere Beispiele fur Aktionsraumgrossen und Siedlungsdichten Im Nationalpark Bayerischer Wald mit hohem Waldanteil wurden Streifgebietsgrossen von durchschnittlich 430 ha ermittelt wobei die Ruden grossere Streifgebiete hatten als die Fahen 21 In einem landwirtschaftlich genutzten Untersuchungsgebiet nordostlich von Berlin betrug die Streifgebietsgrosse durchschnittlich 185 ha 22 Eine Studie im Schweizer Jura ermittelte Streifgebietsgrossen von 116 bis 353 ha In der Zurcher Stadtfuchspopulation wurden Streifgebiete von 29 bis 31 ha ermittelt wobei die intensiv genutzten Bereiche oft nur wenige Hektar betrugen Das kleinste Streifgebiet war acht Hektar gross 23 Im Berliner Stadtteil Neukolln wurde die Fuchsdichte auf 1 2 Fuchsfamilien pro Quadratkilometer geschatzt Bezugsdaten 2007 bis 2009 Als Grund fur diese relativ niedrige Dichte wurden u a Parasiten wie Raude und Krankheiten wie Staupe angesehen 24 Neben der Ressourcenausstattung spielt auch die Dichte eine grosse Rolle bei der Streifgebietsgrosse wie an der Stadtfuchspopulation in Bristol vor und nach dem Ausbruch der Raude nachgewiesen wurde Vor Raudeausbruch im Jahr 1990 betrug die Streifgebietsgrosse durchschnittlich 29 ha nach dem Raudeausbruch im Jahr 1999 dagegen durchschnittlich 169 ha 19 Untersuchungen englischer Forscher aus dem Jahr 2020 sollen zeigen dass Rotfuchse in und um London ahnlicher zu domestizierten Hunden werden wahrend sie sich an die stadtische Umgebung anpassen Sie weisen Unterschiede in Schadelmerkmalen auf die der Beschreibung der Domestizierung etwa der Hundevorfahren den ersten domestizierten Tieren entsprechen 25 26 Lebensweise BearbeitenFortpflanzung und Entwicklung Bearbeiten Rotfuchse bei der Paarung das Bild zeigt das so genannte Hangen Rotfuchs Jungtier Der Rotfuchs wird mit etwa 10 Monaten geschlechtsreif Fuchse paaren sich einmal im Jahr in der Paarungszeit Ranz Der Rude ist von Dezember bis Marz befruchtungsfahig die Fahe nur fur zwei bis drei Tage im Januar Februar In dieser Zeit folgt der dominante Rude einer Gruppe siehe Kapitel Sozialstruktur uber einen langeren Zeitraum einer auserwahlten Fahe um ihr Abwehrverhalten genau zu diesem Zeitpunkt uberwinden zu konnen 27 allerdings unternehmen manche Ruden in dieser Zeit auch Wanderungen in benachbarte Territorien um sich dort mit Fahen zu paaren 28 Wie bei vielen Hundeartigen z B auch beim Wolf kann die Paarung durch das Hangen abgeschlossen werden dies ist nicht immer der Fall wobei der angeschwollene Penis des Mannchens noch bis zu einer Stunde in der Vagina des Weibchens gehalten wird In dieser Zeit bleibt das Paar in entgegengesetzte Richtungen blickend fest verbunden 29 Die Funktion des Hangens wird im Sinne der Vaterschaftssicherung diskutiert 30 Bei einer hohen an der Grenze der Tragfahigkeit des Lebensraums liegenden Populationsdichte und stabilen ausseren Bedingungen z B in Nationalparks 31 ist die Reproduktionsrate gering 32 33 Hohe Mortalitat z B durch Seuchenzuge oder Jagd fuhrt zu einem hohen Anteil von an der Fortpflanzung teilnehmenden Fahen und hoherer Jungenzahl pro Wurf 32 34 35 Fuchse und Hunde lassen sich aufgrund verschiedener Chromosomenzahlen Rotfuchs 34 bis 38 Haushund 78 Chromosomen nicht kreuzen obwohl beide zur Familie der Hundeartigen gehoren 36 Bauanlage Bearbeiten Eingang eines Fuchsbaus Erdbaue von Fuchsen weisen neben der Hauptrohre und dem Kessel mehrere Fluchtrohren auf Die beim Graben anfallende Erde wird zwischen den Beinen nach hinten befordert 37 so dass sich am Eingang ein Erdhaufen bildet 37 7 38 Fuchse konnen auch Baue von Dachsen ubernehmen Wenn der Bau gross genug ist kommt es vor dass neben dem Fuchs auch weitere Tierarten die Bauanlage gleichzeitig nutzen siehe Kapitel Beziehungen zu anderen Arten Fuchse nehmen auch einfache Behausungen unter Gartenhausern Baumstumpfen oder Felsspalten fur die Jungenaufzucht an Bei einer Untersuchung im Berliner Stadtteil Neukolln waren Erdbaue mit 32 1 vertreten Den grossten Anteil nahmen Gebaude Schuppen und Garagen mit 34 0 ein weitere Baustandorte waren z B Sandhaufen Komposte und Holzstosse 39 Jungenaufzucht Bearbeiten Mediendatei abspielen Fuchswelpen vor ihrem Bau Fahe spielt mit Jungem Nach einer Tragzeit von etwas uber 50 Tagen gebiert die Fahe durchschnittlich vier bis sechs Junge Die 80 bis 100 Gramm schweren dunkel und kurz behaarten Fuchswelpen werden mit geschlossenen Augen geboren die sie im Alter von ca zwei Wochen offnen Mit drei Wochen bekommt der Pelz am Kopf einen braunen Schimmer und der ubrige Korper eine fahle Farbe Die Zahne v a die Eckzahne brechen durch Die Jungen beginnen die Rohren des Baues und schliesslich auch den Bereich ausserhalb des Baues zu erkunden Mit Beginn der vierten Woche bringen die Eltern erste feste Nahrung Fur die Welpen beginnt damit die Zeit der Entwohnung vom Gesauge 40 In den ersten Wochen nach der Geburt verlasst die Fahe selten den Bau Insbesondere in dieser Zeit versorgt der Rude die Fahe mit Nahrung 40 41 Zwar kann die Fahe die Welpen auch allein aufziehen die Betreuung durch beide Elterntiere oder weitere Gruppenmitglieder siehe im Kapitel Sozialstruktur erhoht jedoch Uberlebenschancen der Welpen Das teilweise beobachtete Vorherrschen der Aufzucht durch Fahen kann daran liegen dass bei Treibjagden im Winter mehr Ruden geschossen werden als Fahen sowie am Auftreten von Polygamie 40 Lebenserwartung Bearbeiten Fuchse konnen in Gefangenschaft bis 14 Jahre alt werden Die meisten Fuchse sterben bevor sie ein Jahr alt werden haufig sind 95 der Tiere einer Population nicht alter als vier Jahre 42 Vor allem im Herbst und im Winter kann es aufgrund von Wanderung erhohte Zahl von Wildunfallen und saisonal starker Bejagung zu einer erhohten Mortalitat bei Jungfuchsen kommen 43 In Bristol betrug das Durchschnittsalter der Population vor einem grossen Raude Ausbruch 18 Monate in London wahrend einer Zeit starker Bejagung 14 Monate In landlichen Regionen Englands waren bis zu 80 der getoteten Tiere junger als ein Jahr 35 Von 1 169 in Berlin von 2007 bis 2009 tot aufgefundenen oder geschossenen Fuchsen waren 51 einjahrig das durchschnittliche Lebensalter betrug 18 Monate und der alteste Fuchs war elf Jahre alt 44 Die bisher jungste Population wurde in Iowa dokumentiert als sieben Jahre lang doppelte Pramien fur Fuchsfelle gezahlt wurden 84 Prozent der erlegten Fuchse waren junger als ein Jahr 42 Soziale Stellung und Alter hangen zusammen Dominante Stadtfuchse in Bristol waren mit durchschnittlich 4 5 Jahren alter als rangniedrige Tiere mit durchschnittlich 2 1 Jahren 35 Sozialstruktur Bearbeiten Fuchse galten bis in die 1970er Jahre als Einzelganger die in Territorien leben und diese gegen Artgenossen verteidigen Ende der 1970er Jahre zeigten englische Studien bei Oxford dass Fuchse dort in Familiengruppen lebten und ein ausgepragtes Sozialleben zeigten Ahnliches ist inzwischen aus weiteren Gebieten bekannt geworden 45 Fuchse leben in Familiengruppen und haben ein kompliziertes Sozialleben dessen Details bisher nicht vollstandig geklart sind 46 Grundlage jeder Gruppe ist ein Rude und eine Fahe Wo die Mortalitat gering ist kann das Paar lebenslang zusammenbleiben wo die Mortalitat hoch ist findet haufigerer Wechsel statt Neben dem reproduzierenden Paar konnen eine oder mehrere rangniedrige Individuen zur Gruppe gehoren In Jahren mit gunstigem Nahrungsangebot konnen auch die rangniedrigen Fahen Junge bekommen Rangniedrige Individuen sind oft Nachkommen des Paares aus dem Vorjahr die nicht abgewandert sind oder ehemalige ranghohe Individuen Sie helfen der reproduzierenden Fahe bei der Jungenaufzucht 46 Bei genetischen Untersuchungen an Stadtfuchsen in Bristol wurden pro Gruppe ein bis drei Wurfe nachgewiesen Ruden wie Fahen paarten sich innerhalb einer Gruppe auch mit mehr als einem Partner mit der Folge dass ein Wurf verschiedene Vater haben konnte Innerhalb einer Gruppe paarten sich dominante Fahen nicht mit rangniedrigen Ruden wahrend dominante Ruden sich mit rangniedrigen Fahen paarten Dominante und rangniedrige Fahen trugen auch Welpen von dominanten und rangniedrigen Ruden von anderen Gruppen 47 Bei geringer Siedlungsdichte wurden keine Wurfe mit mehreren Vatern nachgewiesen und die Zahl der Wurfe deren Vater aus einer anderen Gruppe stammte nahm ab 48 Die Anzahl der rangniedrigen Gruppenmitglieder ist variabel bis 10 Individuen bei Stadtfuchsen in Bristol einige Gruppen bestehen nur aus dem reproduzierenden Paar Gruppen die neben dem Paar auch noch rangniedrige Mitglieder enthalten bilden sich bei stabilen Umweltbedingungen z B geringe Mortalitat und hohem Nahrungsangebot Beides ist oft bei Stadtfuchsen der Fall 46 Das Geschlechterverhaltnis war bei Stadtfuchsgruppen in Bristol bei hoher Siedlungsdichte ausgeglichen bei geringer Siedlungsdichte zugunsten der Fahen verschoben 48 Neben Familiengruppen konnen einzelne Ruden auch ohne festen Aktionsraum umherziehen und dabei weite Strecken zurucklegen oder Teile des Aktionsraumes einer Familiengruppe teilen aber Kontakt mit den Gruppenmitgliedern vermeiden 46 Die Fuchsgruppen nutzen einen gemeinsamen Raum der meist als gegenuber fremden Gruppenmitgliedern verteidigtes Territorium interpretiert wird 49 50 45 Grosse Aktionsraume siehe Kapitel Streifgebietsgrosse lassen sich jedoch nicht mit derselben Intensitat gegen andere Fuchse verteidigen wie kleine Insgesamt nimmt mit zunehmendem Aktionsraum die Uberlappung der Aktionsraume zu 51 Neben Studien aus englischen Stadten sind Familiengruppen auch aus landlichen Gebieten wie dem Schweizer Jura beschrieben 45 Eine Untersuchung im Bereich des Feldberges in Baden Wurttemberg ergab andererseits trotz stabiler ausserer Bedingungen keine Hinweise auf das Vorhandensein von sozialen Gruppen von gegenseitigem Meideverhalten oder von Territorialitat Die sieben erwachsenen gleichzeitig telemetrierten Fuchse verhielten sich ortstreu die Streifgebiete uberlappten sich Das Ausmass der Uberlappung variierte von geringfugigen Uberschneidungen bis zu fast identischen Streifgebieten Falle von haufigeren Begegnungen konnten mit der gemeinsamen Nutzung bestimmter Bereiche erklart werden Die Interpretation der Raumnutzung bei anderen Untersuchungen als Territorialverhalten wird vor dem Hintergrund diskutiert dass dort Territorialitat angenommen wurde wenn die Uberlappung von Streifgebieten gering war bzw dass diejenigen Fuchse deren Streifgebiete weite Uberlappungen aufweisen als Gruppe ein Territorium besetzen Dabei sei aber zu beachten dass Fuchse bei der Wahl ihrer Wohngebiete auch von der Verteilung wichtiger Ressourcen wie Nahrungsquellen beeinflusst werden Die Verteilung der Streifgebiete spiegele dann die Gegebenheiten des Lebensraumes wider Hieraus folge zwangslaufig weder dass Tiere deren Streifgebiete sich in bestimmten Bereichen eines Gebietes konzentrieren ein gemeinsames Territorium verteidigen noch dass sich diese Individuen zu sozialen Gruppen zusammenschliessen Teilweise beobachtete aggressive Verhaltensweisen zwischen Fuchsen konnten auch auf deren unmittelbare Nahe und oder auf Rangordnungsauseinandersetzungen zuruckzufuhren sein und mussten nicht notwendigerweise ein Zeichen von Territorialitat sein 52 Wahrend der Nahrungssuche sind Fuchse meist als Einzelganger unterwegs Untersuchungen bei Stadtfuchsen in Bristol ergaben innerhalb von Familiengruppen haufig kurze Kontakte langere Kontakte wurden zum Spielen oder zur gegenseitigen Fellpflege genutzt Ein Fuchs traf sich mit jedem anderen Familiengruppenmitglied durchschnittlich eineinhalb bis zwei Mal in 24 Stunden im Winter erhohte sich die Trefferrate auf bis zu drei Mal pro Nacht Die meisten dieser Treffen verliefen freundschaftlich 50 Bei einer Untersuchung im Nationalpark Bayerischer Wald wurden dagegen nur wenige Kontakte festgestellt Die beobachteten Fuchse mieden auch auf den besten Nahrungsstandorten offensichtlich den Kontakt zueinander Gleichzeitige Nutzung wurde selten und nur im Herbst bei Auftreten kurzzeitig geklumpter Nahrungsvorkommen wie Fallobst beobachtet 31 Nach Untersuchungen an Stadtfuchsen in Bristol wandern mehr Ruden als Fahen vom elterlichen Territorium ab 48 Auch erwachsene Individuen konnen abwandern Ob ein Individuum abwandert oder nicht hangt von mehreren Faktoren ab Je grosser die Gruppe und je grosser der Wurf aus dem das Individuum stammt und je geringer der soziale Status ausgedruckt z B uber die Anzahl positiver Sozialkontakte wie gegenseitige Fellpflege desto hoher ist die Wahrscheinlichkeit dass ein Individuum abwandert 53 Die Verwandtschaft zum dominanten Ruden hatte bei Bristoler Stadtfuchsen keinen Einfluss wohl aber die zur dominanten Fahe Ruden mit dominanten Muttern wanderten haufiger ab als Ruden mit rangniedrigen Muttern wahrend abwandernde Fahen haufiger rangniedrige Mutter hatten 54 Nahrung Bearbeiten Mediendatei abspielen Fuchs auf Mausejagd Fuchs auf Kaninchenjagd Fuchs mit gefangener Maus Der Rotfuchs ist ein anspruchsloser Allesfresser Er stellt seine Ernahrung bei Bestandsschwankungen der Beutetiere kurzfristig um und nimmt generell mit dem vorlieb was leicht zu erbeuten ist und einen hohen Energiegehalt bietet opportunistische Ernahrung Die Nahrungszusammensetzung ist somit lokal und saisonal unterschiedlich Wichtige Beutetiere sind Feldmause und zumindest regional etwa in der Camargue oder in einigen Regionen Englands Kaninchen Regenwurmer werden insbesondere auf frischen Grunlandboden erbeutet Aufgrund ihres Fett und Proteingehaltes stellen sie eine energiereiche Nahrung dar Bei Feldhase und Reh ist der Fuchs im Regelfall nicht in der Lage gesunde Alttiere zu ergreifen kann aber Jungtiere oder geschwachte Alttiere erbeuten Haushuhner Hausganse und Hausenten werden vor allem in der Jungenaufzuchtszeit erbeutet da die Fuchsfamilie in dieser Zeit einen hohen Nahrungsbedarf hat 55 Fruchte spielen im Sommer eine wichtige Rolle wobei susse Sorten wie Kirschen Zwetschgen und Mirabellen bevorzugt werden An der Westkuste Mittelitaliens bilden Wacholderbeeren das ganze Jahr uber die Hauptnahrung der dort lebenden Fuchse 55 Fuchse konnen neben anderen Saugetieren fur die Verbreitung von Pflanzenfruchten von Bedeutung sein 56 Fur das Kreuzdorngewachs Ziziphus lotus in Spanien sind Fuchse fur die Verbreitung der Fruchte massgeblich 57 Auch Aas kann eine wichtige Rolle in der Ernahrung von Fuchsen spielen 58 Bei Stadtfuchsen machen naturliche Futterquellen wie Nager nur einen geringen Anteil aus stattdessen dominieren kultivierte Fruchte Kuchenabfalle inklusive Kompost und Fleischresten sowie fur Katzen oder Vogel angebotenes Futter 59 60 Fuchse konnen auch Futter verstecken Hierzu wird in lockerem Boden ein etwa 10 cm tiefes Loch gegraben die Nahrung hineingelegt und anschliessend das Loch mit Erde und Laub wieder der Umgebung angeglichen Das Versteck wird spater mit dem Geruchssinn wiedergefunden 61 Beziehungen zu anderen Arten Bearbeiten Obwohl Wolfe selten Fuchse fressen und meist auch nicht jagen toten sie sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit 62 So meiden Fuchse die Aufenthaltsbereiche von Wolfen in Italien 62 In Alaska sind auch friedlichere Beziehungen zum Wolf bekannt geworden Dort gab es keine Anzeichen darauf dass Wolfe Fuchse behelligen Die Fuchse nutzten die von den Wolfen ubriggelassenen Beutereste wahrend Wolfe Fuchsbaue fur die Jungenaufzucht vergrosserten Allerdings warnen Fuchse sobald sich Wolfe in der Nahe von Bauen mit Welpen zeigen 63 Luchse konnen Fuchse erbeuten Untersuchungen aus Schweden 64 und Spanien 63 geben Hinweise dass zumindest hohe Luchsbestande moglicherweise den Fuchsbestand limitieren konnen Rotfuchse sind in der Lage ausgewachsene Rehe zu toten wenn hohe Schneelagen Rehe in ihrer Fortbewegung behindern Sie schlagen jedoch gewohnlich nur Jungtiere die nicht alter als zwei Monate sind 65 Untersuchungen in verschiedenen Landern und zu verschiedenen Zeitpunkten haben den Einfluss des Rotfuchses auf die Rehpopulation belegt Fur das Berner Mittelland wird geschatzt dass ein Fuchs in den Monaten von Mai bis Juli durchschnittlich elf Kitze schlagt 66 In Skandinavien wo in den spaten 1970er und den 1980er Jahren Raude zu einem drastischen Ruckgang der Rotfuchspopulation fuhrte stieg die durchschnittliche Zahl der Kitze die eine Ricke im Herbst fuhrt um 30 Prozent Der durchschnittliche Rehbestand nahm um 64 Prozent zu Auf der norwegischen Insel Joa toteten Rotfuchse fast die Halfte der Kitze in ihren ersten Monaten Auf der unweit von Joa liegenden Insel Storfosna wo keine Fuchse vorkommen starben dagegen 18 Prozent der Neugeborenen 65 Auf Joa fielen ausserdem deutlich mehr Kitze die in Wiesen Deckung suchten dem Fuchs zum Opfer Es wird fur moglich gehalten dass Rotfuchse aus dem Verhalten der Ricken schliessen konnen wo die Kitze Deckung gesucht haben 65 Dachs und Fuchs konnen zusammen in einem Bau ihre Jungen erfolgreich aufziehen Teilweise kann es aber auch dazu kommen dass die Jungtiere der jeweils anderen Art getotet werden Werden die Jungfuchse alter und lebhafter fuhlen sich die meisten Dachse offenbar gestort und verlassen den Bau Dies hat nichts mit dem Eigengeruch der Fuchse zu tun 63 Bei Untersuchungen an einer Futterstelle und an von Dachsen aber nicht gleichzeitig von Fuchsen bewohnten Bauen waren die meisten Begegnungen zwischen Dachs und Fuchs nicht aggressiv Bei aggressiven Begegnungen dominierte der Dachs mit kurzen Angriffen auf den Fuchs ohne Korperkontakt Bei den Futterstellen vertrieben die Dachse die Fuchse haufiger als an den Bauen Ansonsten ignorierten sich beide Arten Hinweise deuten darauf hin dass Fuchse manchmal die Gesellschaft von Dachsen suchen was moglicherweise mit der Erwartung von Nahrung zusammenhangt 67 Auch mit weiteren Arten wie Iltis Wildkaninchen oder Brandgans ist eine gemeinsame Baunutzung moglich 68 69 Der Fuchs halt dann in der naheren Umgebung seines Baues einen Burgfrieden d h er lasst potenzielle Beutetiere dort unbehelligt 70 Baum und Steinmarder meiden Rotfuchse 63 Fuchse konnen beide Arten erbeuten 63 71 Baummarder konnen jedoch auch Jungfuchse erbeuten 72 Nach Ausbruch der Raude in den 1980er Jahren in Schweden sank der Fuchsbestand wahrend gleichzeitig der des Baummarders stieg Es wird vermutet dass der Fuchs uber Pradation den Baummarderbestand beeinflussen kann 71 Ein negativer Einfluss auf Baummarder durch Pradation wird auch fur Norwegen vermutet 73 umgekehrt gab es bei einer Untersuchung in Finnland keine Hinweise auf einen bestandsbeeinflussenden Effekt des Fuchses auf den Baummarder 74 Bei Untersuchungen in Mecklenburg Vorpommern konnten bei gunstiger Ressourcenausstattung aufgrund unterschiedlicher Habitatnutzung keine negativen Einflusse von Marderhund 75 und Waschbar 76 auf den Fuchsbestand festgestellt werden Fuchs im Mausesprung In der Stadt begegnen sich Fuchse und Hauskatzen haufig beachten sich in den meisten Fallen aber kaum Bei Konflikten flieht meist der Fuchs Nur in seltenen Fallen kommt es zum Kampf und nur in aussergewohnlichen Situationen versuchen Fuchse meist wenige Wochen alte Jungkatzen oder durch Krankheit oder Unfall geschwachte Katzen zu erbeuten 77 78 Beobachtet wurden auch gemeinsames Spielen und gemeinsames Zusammensitzen ebenso wie gegenseitige Vertreibungen 63 Das Jagdverhalten des Fuchses ist ahnlich dem einer Katze was sich im langsamen Anschleichen und dem Mausesprung 79 zeigt Ausserdem klettern Fuchse besser als andere Hundeartige Fuchse und Katzen gehoren zoologisch zwar verschiedenen Familien an haben aber aufgrund der gemeinsamen Spezialisierung auf kleine Nagetiere als Beutetiere im Laufe der Evolution eine konvergente Entwicklung durchlaufen 80 Fur Steinadler 81 und Seeadler 82 gehort der Rotfuchs nicht zu den Hauptbeutetieren beide Arten konnen jedoch auch ausgewachsene Fuchse schlagen Uhus konnen Jungfuchse erbeuten Altfuchse gehoren dagegen nicht mehr zum Nahrungsspektrum 83 Parasiten und Krankheiten Bearbeiten Ausgewachsener Fuchsbandwurm 1 5 mm lang In europaischen Fuchsen wurden 55 Wurmarten mit regional unterschiedlichen Schwerpunkten nachgewiesen Weit verbreitet ist ein Befall mit Bandwurmern insbesondere mit dem Fuchsbandwurm Daneben treten Fadenwurmer auf insbesondere Trichinen fur die der Fuchs ein Reservoirwirt ist Nach neueren Untersuchungen sind in Deutschland ca 20 der Fuchse Trager von Trichinella spiralis welche sie auf Wildschweine und seltener auch auf Hausschweine ubertragen Beim Verzehr gehen die Trichinen auf den Menschen uber wo sie die meldepflichtige Trichinellose hervorrufen Obwohl aufgrund der gesetzlichen Trichinenuntersuchung in Deutschland die Anzahl der Trichinenerkrankungen bei Menschen von 2016 bis 2019 nur 10 gemeldete Falle sowie die Trichinennachweise bei Schweinen stark zuruckgegangenen sind von 2000 bis 2009 nur 92 positiv getestete Wildschweine von 3 4 Millionen untersuchten und 4 Hausschweine von 453 Millionen gilt die Trichinenbeschau aufgrund des Erregerreservoirs in der Fuchspopulation nach wie vor als unverzichtbar 84 85 86 87 Des Weiteren treten Ektoparasiten auf darunter Flohe vor allem der Hundefloh Zecken vor allem die Fuchszecke und Milben Letztere konnen die Raude hervorrufen Zu den Virusinfektionen zahlen die Fuchsencephalitis Staupe und Tollwut zu den bakteriellen Infektionen beispielsweise die Leptospirose 88 In einer Berliner Population stellten neben dem Strassenverkehrstod die Staupe und die Raude fruher auch die Tollwut wesentliche Verlustursachen dar und wirkten bestandslimitierend 89 In Bristol reduzierte ein Raudeausbruch die dortige Fuchspopulation um 95 innerhalb von zwei Jahren 90 Systematik BearbeitenDie wissenschaftliche Erstbeschreibung des Rotfuchses stammt aus der zehnten Auflage der Systema Naturae von Carl von Linne aus dem Jahr 1758 Der Rotfuchs gehort zur Gattung Vulpes In einer aktuellen Systematik der Hunde die auf molekulargenetischen Untersuchungen grundete wurde die Gattung Vulpes als Schwestertaxon dem Marderhund Nyctereutes procyonoides gegenubergestellt Verglichen wurden dabei 15 Kilobasen an Exon und Intron Sequenzen 91 Als Schwesterart dieser beiden Gattungen wurde der Loffelhund Otocyon megalotis identifiziert 91 Gemeinsam wurden diese drei Gattungen als Rotfuchs Klade zusammengefasst Diese entspricht Teilen der ursprunglich als Echte Fuchse Vulpini zusammengefassten Gruppe bei der jedoch der Marderhund nicht enthalten war und die zusatzlich die Graufuchse Urocyon enthielt die nun als basale Schwestergruppe aller Hunde betrachtet werden 91 Zur Gliederung der Gattung Vulpes siehe die Grafik rechts Neben der Nominatform Vulpes vulpes vulpes werden zahlreiche weitere Unterarten unterschieden 92 Phylogenetische Systematik der Gattung Vulpes 93 Vulpes Kapfuchs V chama Bengalfuchs V bengalensis Blassfuchs V pallida Vorlage Klade Wartung 3 Afghanfuchs V cana Fennek V zerda Kitfuchs V macrotis Polarfuchs V lagopus Steppenfuchs V corsac Tibetfuchs V ferrilata Rotfuchs V vulpes Ruppellfuchs V rueppelli Vorlage Klade Wartung StyleVulpes vulpes vulpes Nordeuropa Skandinavien Vulpes vulpes abietorum Sudwest Kanada Alberta und British Columbia Vulpes vulpes alascensis Agypten Israel Libyen Vulpes vulpes alpherakyi Alaska und Nordwest Kanada Nordwest Territorien und Yukon Vulpes vulpes alphaerakyi Kasachstan Vulpes vulpes anatolica Turkei Vulpes vulpes arabica Arabische Halbinsel Vulpes vulpes atlantica Algerien Atlasgebirge Vulpes vulpes bangsi Nordost Kanada Labrador Halbinsel Vulpes vulpes barbara Nordwestafrika Barbarenkuste Vulpes vulpes beringiana Nordost Sibirien Vulpes vulpes cascadensis nordwestliche USA Kaskadengebirge Oregon und Washington Vulpes vulpes caucasica Kaukasus Vulpes vulpes crucigera Europa bis Nord und Zentralrussland Vulpes vulpes daurica Sibirien Amurregion Vulpes vulpes deletrix Neufundland Vulpes vulpes dolichocrania Ussuriregion Vulpes vulpes flavescens nordlicher Iran Vulpes vulpes fulvus Osten der USA Vulpes vulpes griffithi Afghanistan und nordliches Pakistan Vulpes vulpes harrimani Alaska Vulpes vulpes hoole sudliches China Fujian und Sichuan Vulpes vulpes ichnusae Korsika und Sardinien Vulpes vulpes induta Zypern Vulpes vulpes jakutensis Sibirien sudlich von Jakutsk Vulpes vulpes japonica Japan Vulpes vulpes karagan Mongolei Kasachstan und Kirgisistan Vulpes vulpes kenaiensis Kenai Halbinsel Vulpes vulpes kurdistanica nordostliche Turkei und Armenien Vulpes vulpes macroura USA Mountain States Vulpes vulpes montana Himalaya Vulpes vulpes necator Kalifornien und Nevada Vulpes vulpes ochroxantha Siebenstromland Vulpes vulpes palaestina Jordanien und Libanon Vulpes vulpes peculiosa Korea Vulpes vulpes pusilla Nordwestindien bis Irak Vulpes vulpes regalis nordliche Great Plains Vulpes vulpes rubricosa Osten Kanadas Vulpes vulpes schrenckii Hokkaido und Sachalin Vulpes vulpes silacea Iberische Halbinsel Vulpes vulpes splendidissima Kurilen Vulpes vulpes stepensis Steppen im Suden von Russland Vulpes vulpes tobolica Sibirien unteres Einzugsgebiet des Ob Vulpes vulpes tschiliensis NordostchinaNutzung Bejagung Artenschutz BearbeitenNutzung des Rotfuchses Bearbeiten Fell eines europaischen Rotfuchses Hauptartikel Rotfuchsfell und Silberfuchsfell Archaologen haben auf der Orkneyinsel vor der Nordkuste Schottlands Hinweise auf die Zucht von Fuchsen in der spaten Eisenzeit entdeckt Nach dem Uberfall der Wikinger auf Schottland um 800 soll die Zucht eingestellt worden sein 94 Rotfuchsfelle werden noch fur Bekleidungszwecke genutzt wobei die Nachfrage stark von der jeweiligen Mode und der Akzeptanz von Pelzen abhangt In Pelztierfarmen werden vor allem seltene Farbschlage wie Silberfuchse und Kreuzfuchse gezuchtet Fuchsleber wurde in der Volksmedizin als Brechmittel eingesetzt Bis in das Mittelalter wurde sie auch als Tuberkulosemittel verwendet 95 Nach 13a LMEV ist die Einfuhr von Fuchsfleisch aus Drittlandern in die Bundesrepublik verboten Bejagung Bearbeiten Front aus Schutzen Treibern und Hunden wahrend einer Streifjagd auf Rotfuchse Hauptartikel Fuchsjagd Die Fuchsjagd wird in vielen Staaten legal betrieben In Deutschland werden pro Jahr einige Hunderttausend Rotfuchse erlegt 96 In der Schweiz werden jahrlich einige Zehntausend Abschusse von Rotfuchsen verzeichnet 97 Ihre Felle werden in beiden Landern mehrheitlich nicht weiterverarbeitet und der Entsorgung zugefuhrt wobei es einzelne Initiativen gibt die das andern wollen 98 99 In der Bundesrepublik wurde Ende der 1960er Jahre zur Tollwut Bekampfung eine Baubegasung aller erreichbaren Fuchsbaue durchgefuhrt bevor sie aus Tierschutzgrunden eingestellt wurde 100 Die Fuchse im Bau sollten dabei getotet werden es fielen aber auch zahlreiche Dachse der Begasung zum Opfer Seit der ab 1987 erfolgten Immunisierung der Fuchse durch Impfbekoderung gingen die Tollwutfalle erheblich zuruck Seit 2008 gilt die terrestrische Tollwut in Deutschland als offiziell ausgerottet 101 Parforcejagd zu Pferd und mit Hundemeute wie sie in England lange Zeit ublich war Umstritten ist die Fuchsjagd in Grossbritannien wo vor allem die Art ihrer Durchfuhrung zu Auseinandersetzungen zwischen Tierschutzern und Jagern fuhrte Seit Februar 2005 ist die Parforcejagd zu Pferde mit Hundemeuten in ganz Grossbritannien offiziell verboten was die Diskussion um die Fuchsjagd als solche jedoch nicht beendet hat In Luxemburg ist die Fuchsjagd seit 2015 verboten Nach Aussage der dortigen Umweltministerin gab es keine Zunahme der Fuchspopulation der Fuchsbandwurm sei auf 20 Prozent zuruckgegangen und der Fuchs store nachgewiesenermassen auch nicht die Biodiversitat des Landes Luxemburg Das Jagdverbot ist 2020 verlangert worden 102 Artenschutz Bearbeiten Der Rotfuchs wird in der Roten Liste gefahrdeter Arten der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources IUCN aufgrund des grossen Verbreitungsgebietes und der hohen Bestande als nicht gefahrdet gelistet Least Concern 103 Zur Verhinderung von Vogelschlag an Flughafen gibt es Uberlegungen Fuchse gezielt mit Kunstbauen zu fordern oder dort nicht zu bejagen 104 Fur die Bestandsabnahmen von Bodenbrutern wie Kiebitz Uferschnepfe oder Auerhuhn wird seit einigen Jahren neben der Lebensraumverschlechterung als Hauptursache vor allem durch intensive Landwirtschaft auch die Pradation durch den Rotfuchs angegeben 105 Dies fuhrte zur Forderung und Durchfuhrung eines Pradatorenmanagements als Artenschutzstrategie 106 das bei ganzjahriger und intensiver Bejagung auch die gewunschten Erfolge zeigen kann 107 Als eine mogliche Ursache fur die zeitweise hohe Nachstellung durch den Fuchs werden auch die Bestandszyklen von Wuhlmausarten diskutiert 108 Teilweise wurde jedoch auch kein stark negativer Einfluss des Fuchses auf Bodenbruter gefunden 109 Die Durchfuhrung eines Pradatorenmanagements muss nicht immer zu einer Erhohung der Uberlebensrate der Zielarten fuhren 110 Bei geringerer Fuchsdichte konnen Marderartige den Anteil des Fuchses an der hohen Pradationsrate ersetzen 111 Die Wirksamkeit vom aktiven Totung des Pradators oder passiven Veranderungen von Habitatstrukturen Pradatorenmanagement als Naturschutzmassnahme ist umstritten und erfordert eine intensive Vorbereitung und Einzelfallbeurteilung 112 Vor allem im englischsprachigen Raum wird seit etwa 15 Jahren das Thema Tierethik auch bei Wildtieren verstarkt diskutiert insbesondere im Themenbereich Bestandskontrolle von hochentwickelten Wirbeltieren 113 114 115 auch speziell bei Fuchsen 116 117 118 und hat zu lokalen Initiativen fur den Rotfuchs gefuhrt 119 120 Kulturelle Bedeutung Bearbeiten Reyneke Vosz de olde Holzschnitt von Erhard Altdorfer 1539 Religion Bearbeiten In der Bibel wird der Fuchs als Symbol fur Wildnis oder auch fur verwustete daher von ihm bewohnte Landschaften Klgl 5 18 EU Hes 13 4 EU Neh 3 35 EU genannt als Schadling Hld 2 15 EU aber auch als Symbol fur List und Bosheit Lk 13 32 EU Jesus gebraucht den Fuchs der immerhin einen Bau hat als Gegenbild zu seiner eigenen Heimatlosigkeit Mt 8 20 EU Lk 13 32 EU Eine Sonderstellung hat der Fuchs im Buch der Richter Ri 15 4 5 EU wo erzahlt wird wie Simson Fuchse zur Zerstorung gegnerischer Felder gebraucht In der christlichen Ikonografie dient der Fuchs zur Vermenschlichung und Personifikation der Sunde 121 Literatur Bearbeiten Die Bezeichnung Reineke basiert auf einem lateinischen Gedicht aus dem Jahr 1150 mit dem Titel Ysegrimus in dem der Fuchs als Reinardus auftritt 122 Im Jahr 1175 schrieb Pierre de Saint Cloud den Roman de Renard 123 Diese als eine Parodie auf den hofischen Lebensstil gedachte Geschichte stellt den Fuchs in einer Doppelrolle als Schurken und Helden dar Details siehe Reineke Fuchs Im weiteren Mittelalter breiteten sich Geschichten mit Reineke rasch aus Dabei wird der Fuchs als falsch rachsuchtig widerspenstig schlau und einzelgangerisch dargestellt Bekannt ist vor allem Goethes Version von Reineke Fuchs aus dem Jahr 1793 Der weibliche Fuchs tragt in der Fabel den Namen Ermelyn In einigen Regionen des deutschsprachigen Raumes kommt dem Rotfuchs als Osterfuchs eine positive Rolle zu Dort ubernimmt er im osterlichen Brauchtum wie der Osterhase die Aufgabe des Eierbringens Auch in Japan spielt der Rotfuchs eine Rolle in Mythologie und Fabel siehe Kitsune In China galt er nicht nur als Symbol fur Schlauheit und List sondern auch fur erotische Verfuhrung und Damonie Zahlreich sind insbesondere die Erzahlungen in denen sich Manner mit einem Fuchsgeist in Gestalt einer schonen Frau einlassen und dabei ihr Verderben finden Lesender Fuchs mit klerikaler Kopfbedeckung Stundenbuch etwa 1460 Eine japanische Kitsune Statue Neunschwanziger Fuchs aus der Qing Ausgabe von Shan Hai Jing Illustration von Reineke Fuchs in einem Kinderbuch von 1869 Bis ins 20 Jahrhundert dominiert eine negative Darstellung von Fuchsen in Marchen und Kinderbuchern z B in Grimms Marchen als listige Figur KHM 57 72 74 132 191 oder als Uberlisteter KHM 8 38 45 75 86 in der Geschichte von Nils Holgersson oder im Kinderlied Fuchs du hast die Gans gestohlen Kulturgeschichte Bearbeiten Fuchsknochen als Grabbeigaben aus der Zeit um 14 500 v Chr also wohl etwa gleichzeitig mit der Domestizierung des Hundes in einigen Regionen der Welt und kurz vor dem Vorkommen von gemeinsamen Bestattungen von Mensch und Hund im Natufien des Nahen Ostens finden sich in Grab 1 der Fundstelle von ʾUyyun al Hamman Wadi Ziqlab Jordanien die in den geometrischen Abschnitt des Kebarien datiert 124 Moglicherweise weist der Fund auf wegen der Scheuheit des Tieres wohl vergebliche Domestizierungsversuche des Fuchses hin 125 Das Grab enthielt zwei Bestattungen die zu verschiedenen Zeiten beerdigt worden waren Unter dem Brustkorb von Bestattung B einem Erwachsenen lag ein vollstandiger Fuchsschadel und ein Oberarm v Vulpes vulpes In Grab VIII lag dagegen ein fast vollstandiges Fuchsskelett dem Schadel und Humerus fehlten 126 Die Knochen gehoren vermutlich zu demselben Tier 127 In der Natufien Siedlung Kfar HaHoresh Israel lagen Teile von Fuchsskeletten in Kinderbestattungen Fuchse wurden zu dieser Zeit jedoch auch gegessen wie Funde aus den Karmel Hohlen beweisen 128 Auf dem Pfeiler 2 der Anlage A von Gobekli Tepe PPNA ist unter anderem ein Fuchs dargestellt 129 Literatur BearbeitenZoologieAlexander Wandeler Peter Lups Vulpes vulpes Linnaeus 1758 Rotfuchs In Michael Stubbe Franz Krapp Hrsg Handbuch der Saugetiere Europas Band 5 Raubsauger Carnivora Fissipedia Teil I Canidae Ursidae Procyonidae Mustelidae 1 Aula Verlag Wiesbaden 1993 S 139 193 Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 3 490 33812 X David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Verlag Munchen 1993 ISBN 3 926901 63 2 Maria Schnaitl Sylvia Sturzer Rotfuchs Vulpes vulpes und Dachs Meles meles im Nationalpark Bayerischer Wald Raumnutzungsverhalten und Habitatwahl in einem geschlossenen Waldgebiet Nationalpark Bayerischer Wald Heft 18 2009 ISBN 978 3 930977 32 1 S 104 105 StadtfuchseSandra Gloor Fabio Bontadina Daniel Hegglin Stadtfuchse Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum Haupt Verlag Bern 2006 Stephen Harris Phil Baker Urban Foxes Whittet Books Suffolk 2001 Trevor Williams Andrew Wilson Unearthing the urban fox The Fox Project Tonbridge 2000 ErzahlkulturRudolf Schenda Fuchs In Das ABC der Tiere Marchen Mythen und Geschichten C H Beck Verlag Munchen 1995 S 105 111 Hans Jorg Uther Fuchs In Enzyklopadie des Marchens Band 5 Berlin 1987 S 447 478 Fabel vom LowenanteilBildbandeRebecca L Grambo The World of the Fox Sierra Club Books San Francisco 1995 Gunther Schumann Wilde Fuchse ganz vertraut Neumann Neudamm Melsungen 2007 Hartmann Jenal Meine Fuchse Gollensteinverlag 2009 Lutz Artmann Der Fuchs in der Stadt Oertel Sporer Verlag Reutlingen 2016 ISBN 978 3 88627 874 9 Bilder und KinderbucherToshiko Kanzawa Moschiri die Fuchsin Gerstenberg Verlag Hildesheim 1993 Irina Korschunow Der Findefuchs Wie der kleine Fuchs eine Mutter bekam Deutscher Taschenbuch Verlag Munchen 2001 Bilder von R Michl Desiree Jenal Fredy der kleine Fuchs und seine Freunde Eigenverlag Saarlouis 2009 Cherie Mason Wild Fox A True Story Down East Books Maine 1993 Claudia Schnieper Felix Labhardt Dem Fuchs auf der Spur Kinderbuchverlag Luzern 1988 Weblinks Bearbeiten Commons Rotfuchs Kategorie Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Commons Rotfuchs Seite Album mit Bildern Videos und Audiodateien Vulpes vulpes in der Roten Liste gefahrdeter Arten der IUCN 2009 Eingestellt von MacDonald D W amp Reynolds J C 2008 Abgerufen am 23 Januar 2010 spurenjagd de Rotfuchs Tierspuren EnzyklopadieEinzelnachweise Bearbeiten Alexander Wandeler Peter Lups Vulpes vulpes Linnaeus 1758 Rotfuchs In Michael Stubbe Franz Krapp Hrsg Handbuch der Saugetiere Europas Band 5 Raubsauger Carnivora Fissipedia Teil I Canidae Ursidae Procyonidae Mustelidae 1 Aula Verlag Wiesbaden 1993 S 140 a b Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 3 490 33812 X S 20 Bruno Hespeler Bearbeiter Vor und nach der Jagerprufung BLV Munchen 2007 ISBN 978 3 8354 0085 6 S 176 Miroslav Bouchner Der Kosmos Spurenfuhrer Spuren und Fahrten einheimischer Tiere Gondrom Verlag Bindlach 1996 S 102 f Martin Hemmington Foxwatching In the Shadow of the Fox Whittet Books Stonham 1997 ISBN 1 873580 31 2 S 22 Trevor Williams Andrew Wilson Unearthing the urban fox The Fox Project Tonbridge 2000 S 24 a b Angelika Lang Spuren und Fahrten unserer Tiere BLV Naturfuhrer Munchen 1991 ISBN 3 405 13819 1 S 116 Martin Hemmington Describing the smell of the urine is almost impossible but if I was to try I suppose it smells very much like a freshly opened jar of Nescafe coffee 1997 S 25 David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Verlag Munchen 1993 ISBN 3 926901 63 2 S 32 Albert Gossauer Struktur und Reaktivitat der Biomolekule Verlag Helvetica Chimica Acta Zurich 2006 ISBN 3 906390 29 2 S 228 J W Jorgenson M Novotny M Carmack G B Copland S R Wilson S Katona W K Whitten Chemical Scent Constituents in the Urine of the Red Fox Vulpes vulpes L During the Winter Season In Science 199 1978 S 796 709 doi 10 1126 science 199 4330 796 PMID 17836296 David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Verlag Munchen 1993 ISBN 3 926901 63 2 S 21 a b c Carl D Soulsbury Philip J Baker Graziella Iossa Stephen Harris Red Foxes Vulpes vulpes In Stanley D Gehrt Seth P D Riley Brian L Cypher Hrsg Urban Carnivores Ecology Conflict and Conservation Hopkins University Press Baltimore 2010 ISBN 978 0 8018 9389 6 S 63 f Sandra Gloor Fabio Bontadina Daniel Hegglin Stadtfuchse Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum Haupt Verlag Bern 2006 ISBN 3 258 07030 X S 39 f Sophia E Kimmig et al Beyond the landscape Resistance modelling infers physical and behavioural gene flow barriers to a mobile carnivore across a metropolitan area In Molecular Ecology Band 29 Nr 3 2020 S 466 484 doi 10 1111 mec 15345 Stadtfuchs und Landfuchs Genetische Analysen zeigen unterschiedliche Fuchs Populationen in und um Berlin auf Auf idw online de vom 5 Marz 2020 Sandra Gloor Fabio Bontadina Daniel Hegglin Stadtfuchse Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum Haupt Verlag Bern 2006 ISBN 3 258 07030 X S 14 153 Bei Daten zu Streifgebietsgrosse die auf Telemetrieuntersuchungen basieren werden in der Literatur verschiedene Auswerteverfahren angewendet die Minimum Convex Polygonmethode MCP die alle ausseren Beobachtungspunkte umfasst inklusive nichtgenutzter Bereiche das 95 MPC das zur Ausklammerung der nicht genutzten Bereiche verwendet wird oder die Kernel Methode welche die Dichte der Beobachtungshaufigkeiten berucksichtigt Auch hier sind Prozentbildungen moglich z B 50 Kernel oder 95 Kernel Schnaitl 2009 S 14 In der Literatur wird teilweise nicht eindeutig angegeben auf welche dieser Methoden sich die Hektarwerte der Raumnutzung beziehen Konstantin Borner Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes L 1758 in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensraumen Berlins und Brandenburgs Dissertation Humboldt Universitat Berlin Mensch und Buch Verlag Berlin 2014 ISBN 978 3 86387 500 8 S 73 a b c Carl D Soulsbury Philip J Baker Graziella Iossa Stephen Harris Red Foxes Vulpes vulpes In Stanley D Gehrt Seth P D Riley Brian L Cypher Hrsg Urban Carnivores Ecology Conflict and Conservation Hopkins University Press Baltimore 2010 ISBN 978 0 8018 9389 6 S 65 f City fox explosion In New Scientist Band 232 Nr 3107 2017 S 6 Maria Schnaitl Sylvia Sturzer Rotfuchs Vulpes vulpes und Dachs Meles meles im Nationalpark Bayerischer Wald Raumnutzungsverhalten und Habitatwahl in einem geschlossenen Waldgebiet Nationalpark Bayerischer Wald Heft 18 2009 ISBN 978 3 930977 32 1 S 104 105 Konstantin Borner Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes L 1758 in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensraumen Berlins und Brandenburgs Dissertation Humboldt Universitat Berlin Mensch und Buch Verlag Berlin 2014 ISBN 978 3 86387 500 8 S 56 f Sandra Gloor Fabio Bontadina Daniel Hegglin Stadtfuchse Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum Haupt Verlag Bern 2006 ISBN 3 258 07030 X S 53 Konstantin Borner Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes L 1758 in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensraumen Berlins und Brandenburgs Dissertation Humboldt Universitat Berlin Mensch und Buch Verlag Berlin 2014 ISBN 978 3 86387 500 8 S 7 8 13 City foxes are becoming more similar to domesticated dogs as they adapt to their environment en In phys org Abgerufen am 1 Juli 2020 K J Parsons Anders Rigg A J Conith A C Kitchener S Harris Haoyu Zhu Skull morphology diverges between urban and rural populations of red foxes mirroring patterns of domestication and macroevolution In Proceedings of the Royal Society B Biological 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Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald Grafenau 2009 ISBN 978 3 930977 32 1 S 47 ff a b David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Munchen 1993 ISBN 978 3 926901 63 7 S 104 f Konstantin Borner Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes L 1758 in verschieden anthropogen beeinflussten Lebensraumen Berlins und Brandenburgs Mensch und Buch Verlag Berlin 2014 ISBN 978 3 86387 500 8 S 20 doi 10 13140 RG 2 1 4336 9200 rgdoi net abgerufen am 23 Januar 2020 Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 978 3 490 33812 9 S 112 a b c Stephen Harris Phil Baker Urban Foxes British natural history series 2 Auflage Whittet Stowmarket 2001 ISBN 978 1 873580 51 6 S 108 f David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Verlag Munchen 1993 ISBN 3 926901 63 2 S 17 a b Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 3 490 33812 X S 106 David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Verlag Munchen 1993 ISBN 3 926901 63 2 S 53 Konstantin Borner Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes L 1758 in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensraumen Berlins und Brandenburgs Dissertation Humboldt Universitat Berlin Mensch und Buch Verlag Berlin 2014 ISBN 978 3 86387 500 8 S 15 a b c Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 3 490 33812 X S 70 ff Sandra Gloor Fabio Bontadina Daniel Hegglin Stadtfuchse Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum Haupt Verlag Bern 2006 S 88 a b David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Verlag Munchen 1993 ISBN 3 926901 63 2 S 158 Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 3 490 33812 X S 114 Konstantin Borner Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes L 1758 in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensraumen Berlins und Brandenburgs Dissertation Humboldt Universitat Berlin Mensch und Buch Verlag Berlin 2014 ISBN 978 3 86387 500 8 S 10 18f a b c Sandra Gloor Fabio Bontadina Daniel Hegglin Stadtfuchse Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum Haupt Verlag Bern 2006 S 81 ff a b c d Stephen Harris Phil Baker Urban Foxes 2 Auflage Whittet Books Suffolk 2001 ISBN 1 873580 51 7 S 30 ff Philip J Baker Stephan M Funk Michael W Bruford Stephen Harris Polygynandry in a red fox population implications for the evolution of group living in canids In Behavioral Ecology Band 15 2004 S 766 778 a b c Graziella Iossa Carl D Soulsbury Philip J Baker Keith J Edwards Stephen Harris Behavioral changes associated with a population density decline in the facultatively social red fox In Behavioral Ecology Band 20 2009 S 385 395 David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Verlag Munchen 1993 ISBN 3 926901 63 2 S 154 a b Stephen Harris Phil Baker Urban Foxes 2 Auflage Whittet Books Suffolk 2001 ISBN 1 873580 51 7 S 38 Jacek Goszczynsk Home ranges in red fox territoriality diminishes with increasing area In Acta Theriologica Band 47 Supplement 1 2002 S 103 114 Thomas A M Kaphegyi Untersuchungen zum Sozialverhalten des Rotfuchses Vulpes vulpes L Dissertation der Forstwissenschaftlichen Fakultat der Albert Ludwigs Universitat Freiburg im Breisgau 2002 S 76 f 85 Carl D Soulsbury Philip J Baker Graziella Iossa Stephen Harris Red Foxes Vulpes vulpes In Stanley D Gehrt Seth P D Riley Brian L Cypher Hrsg Urban Carnivores Ecology Conflict and Conservation Hopkins University Press Baltimore 2010 ISBN 978 0 8018 9389 6 S 68 H M Whiteside D A Dawson C D Soulsbury S Harris Mother Knows Best Dominant Females Determine Offspring Dispersal in Red Foxes Vulpes vulpes In PLoS ONE Band 6 Nr 7 2011 S e22145 doi 10 1371 journal pone 0022145 a b Felix Labhardt Der Rotfuchs 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und Brandenburgs Dissertation Humboldt Universitat Berlin Mensch und Buch Verlag Berlin 2014 ISBN 978 3 86387 500 8 S 46 ff Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 3 490 33812 X S 54 a b David MacDonald Unter Fuchsen Eine Verhaltensstudie Knesebeck Verlag Munchen 1993 ISBN 3 926901 63 2 S 88 a b c d e f Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 3 490 33812 X S 117 ff Jan Olof Helldin O Liberg G Gloersen Lynx Lynx lynx killing red foxes Vulpes vulpes in boreal Sweden frequency and population effects In Journal of Zoology Band 270 2006 S 657 663 a b c Reidar Andersen Patrick Duncan John D C Linnell Hrsg The European Roe Deer The Biology of Success Scandinavian University Press Oslo 1998 ISBN 82 00 37682 6 S 141 143 Fred Kurt Das Reh in der Kulturlandschaft Okologie Sozialverhalten Jagd und Hege Kosmos 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Norway an inter specific relationship In Lutra Band 43 Nr 2 2000 S 215 221 S Kurki A Nikula P Helle H Linden Abundances of red fox and pine marten in relation to the composition of boreal forest landscapes In Journal of Animal Ecology Band 67 1998 S 874 886 Hinrich Zoller Vergleichende Telemetriestudie an Rotfuchs Vulpes vulpes Linnaeus 1758 und Marderhund Nyctereutes procyonoides Gray 1834 in der Agrarlandschaft Mecklenburg Vorpommerns Dissertation Universitat Rostock 2010 S 82 f F Drygala H Zoller Spatial use and interaction of the invasive raccoon dog and the native red fox in Central Europe competition or coexistence In European Journal of Wildlife Research Band 59 Nr 5 2013 S 683 691 Sandra Gloor Fabio Bontadina Daniel Hegglin Stadtfuchse Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum Haupt Verlag Bern 2006 ISBN 3 258 07030 X S 102 Stephen Harris Phil Baker Urban Foxes 2 Auflage Whittet Books Suffolk 2001 ISBN 1 873580 51 7 S 76 Nach akustischer Lokalisierung einer Maus springt der Fuchs bis zu 4 m nach vorn Fuchse springen aber selbst dann wenn sie die Maus unmittelbar vor sich haben Der Fuchs hupft dann senkrecht in die Luft stosst mit den Fussen auf die Maus und beisst sie tot Labhardt 1990 S 41 f Sandra Gloor Fabio Bontadina Daniel Hegglin Stadtfuchse Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum Haupt Verlag Bern 2006 S 118 Urs N Glutz von Blotzheim Kurt M Bauer Einhard Bezzel Bearb Handbuch der Vogel Mitteleuropas Band 4 Falconiformes Greifvogel Aula Verlag Wiesbaden 1989 ISBN 3 923527 00 4 S 663 669f Urs N Glutz von Blotzheim Kurt M Bauer Einhard Bezzel Bearb Handbuch der Vogel Mitteleuropas Band 4 Falconiformes Greifvogel Aula Verlag Wiesbaden 1989 ISBN 3 923527 00 4 S 199 Urs N Glutz von Blotzheim Kurt M Bauer Bearb Handbuch der Vogel Mitteleuropas Band 9 Columbiformes Piciformes Tauben Kuckucke Eulen Ziegenmelker Segler Racken Spechte Aula Verlag Wiesbaden 1994 ISBN 3 923527 00 4 S 351 Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch Instituts Nr 3 2018 PDF 238 kB 18 Januar 2018 Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch Instituts Nr 3 2020 PDF 2 5 MB 16 Januar 2020 Dt TABl 59 2011 S 451 Frank Galster und Andreas Konig in LWF aktuell der Bayerischen Landesanstalt fur Wald und Forstwirtschaft Trichinenschau ist notiger denn je Memento vom 31 Mai 2011 im Internet Archive PDF 466 kB Felix Labhardt Der Rotfuchs Naturgeschichte Okologie und Verhalten dieses erstaunlichen Jagdwildes Paul Parey Verlag Hamburg 1990 ISBN 3 490 33812 X S 128 ff Konstantin Borner Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses Vulpes vulpes L 1758 in verschiedenen anthropogen beeinflussten Lebensraumen Berlins und Brandenburgs Dissertation Humboldt Universitat Berlin Mensch und Buch Verlag Berlin 2014 ISBN 978 3 86387 500 8 S 96 Carl D Soulsbury Philip J Baker Graziella Iossa Stephen Harris Red Foxes Vulpes vulpes In Stanley D Gehrt Seth P D Riley Brian L Cypher Hrsg Urban Carnivores Ecology Conflict and Conservation Hopkins University Press Baltimore 2010 ISBN 978 0 8018 9389 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Herzog Uberlebensdauer Todesursachen und Raumnutzung gezuchteter Auerhuhner Tetrao urogallus L ausgewildert im Nationalpark Harz In Vogelwarte Band 44 2006 S 145 158 Paul Muller Risiken einer fehlenden Kontrolle von Fuchspopulationen fur den Arten und Naturschutz In Okologischer Jagdverein Bayern Hrsg Hilfe fur die Beutegreifer Ergebnisse eines Seminars vom 7 Dezember 1996 in Nurnberg 1997 ISBN 3 89014 141 2 S 69 103 Danach besteht in guten Wuhlmausjahren aufgrund der hohen Mausedichte kein hoher Pradationsdruck wahrend Fuchse und andere Pradatoren in schlechten Mausejahren verstarkt auf die Bodenbruter ausweichen Rudiger Schropfer Heinz Duttmann Artenschutz mit Jagd und Mausen das Osnabrucker Pradationsmodell In Artenschutzreport Band 26 2010 S 1 7 Beispiele H A Bruns H Hotker J Christiansen B Halterlein W Petersen Andersen Brutbestande und Bruterfolg von Wiesenvogeln im Beltringharder Koog Nordfriesland in Abhangigkeit von Sukzession Beweidung Wasserstanden und Pradatoren In Corax 18 Sonderheft 2 2001 S 67 80 Bei einer niederlandischen Studie zu den Wirkungen der Pradation auf Wiesenvogel W Teunissen H Schekkermann F Willems Predatie bij weidevogels Op zoek naar de mogelijke effecten van predatie op de weidevogelstand Gutachten im Auftrag von Sovon ogelonderzoek Nederland Alterra www sovon nl mit englischer Zusammenfassung zeigte sich dass Saugetiere z B Fuchs Hermelin Iltis vor allem die Gelege Vogel z B Mausebussard Graureiher eher die Kuken der Wiesenvogel erbeuteten Der Fuchs stellte sich in den meisten Fallen als Hauptpradator der Gelege dar Insgesamt nahm der Pradationsdruck mit zunehmender Offenheit der Landschaft ab In den Modellierungen der Untersuchung war die Pradation auf Kuken fur die Population der Wiesenvogel der wirkungsvollste Faktor wahrend die Wirkung der Gelegepradation geringer oder vergleichbar zu anderen Faktoren z B Verluste durch Mahd war M Bolton G Tyler K Smith R Bamford The impact of predator control on lapwing Vanellus vanellus breeding 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wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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