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Der Vrabinec, auch Vrabín (deutsch Sperlingstein) ist ein markanter Felsberg im rechtselbischen Böhmischen Mittelgebirge in Tschechien. Auf dem Gipfel des Berges befinden sich die geringen Reste der mittelalterlichen Burg Sperlingstein.

Vrabinec

Vrabinec von Přední Lhota gesehen

Höhe 350 m n.m.
Lage Tschechien
Gebirge Böhmisches Mittelgebirge
Koordinaten 50° 42′ 38″ N,14° 12′ 42″ O50.71055555555614.211666666667350Koordinaten:50° 42′ 38″ N,14° 12′ 42″ O
Typ Felsberg
Gestein Basalt

Inhaltsverzeichnis

Der Vrabinec liegt etwa 6 km südlich von Děčín im „Verneřické středohoří“ genannten Teil des Böhmischen Mittelgebirges. Unmittelbar am Fuß des Berges liegen die kleinen Dörfer Přední Lhota (Nieder Welhotten) und Babětín (Babutin), die zur Gemeinde Těchlovice (Tichlowitz) gehören. Die einst auf der Bergschulter gelegenen Sperlingshäuser sind nach 1945 infolge der Vertreibung der deutschen Bewohner erloschen.

Begründet wurde die Burg wahrscheinlich an der Wende des 14. und 15. Jahrhunderts durch Edelleute aus Těchlovice. Im 15. Jahrhundert wurde sie erstmals unter dem deutschen Namen Sperlingstein erwähnt. Die Burg wechselte oft die Besitzer, ab dem Jahre 1413 gehörte sie dem mächtigen Geschlecht von Wartenberg, 1420 dann Nikolaus von Lobkowitz. Später war sie dann wieder im Eigentum der Wartenberger. Bereits im Jahr 1444 wurde die Burg aus unbekannten Gründen aufgegeben.

Heute sind von der Burg nur noch einige Reste des Wachtturms erhalten.

1992 wurden 8,8 ha des Berges zum Naturreservat (přírodní rezervace) erklärt. Geschützt ist ein felsdurchsetzter Bereich mit seltenen wärmeliebenden Pflanzen.

Die freistehenden Felsen am Gipfel des Berges dienen heute auch als Bergsportgelände. Bereits im Jahre 1905 wurde der Hauptturm (Hlavní věž) durch deutsche Kletterer erstmals erstiegen. Eine umfassende bergsportliche Erschließung fand dann jedoch erst in den 1970er und 1990er Jahren durch tschechische Kletterer statt. Derzeit bestehen an den Felsen Kletterrouten der Schwierigkeitsgrade II bis VI (JPK – Jednotná pískovcová klasifikace).

  • Über die Schulter des Berges führt eine rot markierte Wanderroute, welche von Děčín kommend weiter über Těchlovice zum Buková hora (Zinkenstein) führt. Eine kurze Abzweigung führt zum Gipfel des Berges.
  • Michael Bellmann, Manfred Thiele: Kletterführer Nördliches Böhmen. Östliches Böhmisches Mittelgebirge / České středohoři. Lausitzer Gebirge / Lužicke hory. Jeschkengebirge / Ještěd. Michael Bellmann, Dresden 2003, ISBN 3-937537-00-7.
Commons: Vrabinec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vrabinec Burg in Tschechien Sprache Beobachten Bearbeiten Der Vrabinec auch Vrabin deutsch Sperlingstein ist ein markanter Felsberg im rechtselbischen Bohmischen Mittelgebirge in Tschechien Auf dem Gipfel des Berges befinden sich die geringen Reste der mittelalterlichen Burg Sperlingstein VrabinecVrabinec von Predni Lhota gesehenHohe 350 m n m Lage TschechienGebirge Bohmisches MittelgebirgeKoordinaten 50 42 38 N 14 12 42 O 50 710555555556 14 211666666667 350 Koordinaten 50 42 38 N 14 12 42 OTyp FelsbergGestein Basalt Inhaltsverzeichnis 1 Lage und Umgebung 2 Geschichte 3 Naturschutz 4 Bergsport 5 Wege zum Gipfel 6 Literatur 7 WeblinksLage und Umgebung BearbeitenDer Vrabinec liegt etwa 6 km sudlich von Decin im Vernericke stredohori genannten Teil des Bohmischen Mittelgebirges Unmittelbar am Fuss des Berges liegen die kleinen Dorfer Predni Lhota Nieder Welhotten und Babetin Babutin die zur Gemeinde Techlovice Tichlowitz gehoren Die einst auf der Bergschulter gelegenen Sperlingshauser sind nach 1945 infolge der Vertreibung der deutschen Bewohner erloschen Geschichte BearbeitenBegrundet wurde die Burg wahrscheinlich an der Wende des 14 und 15 Jahrhunderts durch Edelleute aus Techlovice Im 15 Jahrhundert wurde sie erstmals unter dem deutschen Namen Sperlingstein erwahnt Die Burg wechselte oft die Besitzer ab dem Jahre 1413 gehorte sie dem machtigen Geschlecht von Wartenberg 1420 dann Nikolaus von Lobkowitz Spater war sie dann wieder im Eigentum der Wartenberger Bereits im Jahr 1444 wurde die Burg aus unbekannten Grunden aufgegeben Heute sind von der Burg nur noch einige Reste des Wachtturms erhalten Siehe auch Liste der Burgen und Schlosser in TschechienNaturschutz Bearbeiten1992 wurden 8 8 ha des Berges zum Naturreservat prirodni rezervace erklart Geschutzt ist ein felsdurchsetzter Bereich mit seltenen warmeliebenden Pflanzen Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in TschechienBergsport BearbeitenDie freistehenden Felsen am Gipfel des Berges dienen heute auch als Bergsportgelande Bereits im Jahre 1905 wurde der Hauptturm Hlavni vez durch deutsche Kletterer erstmals erstiegen Eine umfassende bergsportliche Erschliessung fand dann jedoch erst in den 1970er und 1990er Jahren durch tschechische Kletterer statt Derzeit bestehen an den Felsen Kletterrouten der Schwierigkeitsgrade II bis VI JPK Jednotna piskovcova klasifikace Wege zum Gipfel BearbeitenUber die Schulter des Berges fuhrt eine rot markierte Wanderroute welche von Decin kommend weiter uber Techlovice zum Bukova hora Zinkenstein fuhrt Eine kurze Abzweigung fuhrt zum Gipfel des Berges Literatur BearbeitenMichael Bellmann Manfred Thiele Kletterfuhrer Nordliches Bohmen Ostliches Bohmisches Mittelgebirge Ceske stredohori Lausitzer Gebirge Luzicke hory Jeschkengebirge Jested Michael Bellmann Dresden 2003 ISBN 3 937537 00 7 Weblinks Bearbeiten Commons Vrabinec Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Vrabinec amp oldid 198235114, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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