fbpx
Wikipedia

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst undgute Belege einfügst.

In vielen Personennamenssystemen dient der Vorname innerhalb einer Familie zur Unterscheidung der Familienmitglieder; im Unterschied zum Familiennamen, der die Zugehörigkeit zu einer Familie ausdrückt.

Die Namensgebung im deutschen Sprachraum ist von germanischen, lateinischen und christlich-religiösen Traditionen bestimmt. So wurden lange bevorzugt die Namen christlicher Heiliger oder biblische Namen vergeben.

In vielen asiatischen und afrikanischen Kulturen wird ähnlich wie in Süddeutschland oder Ungarn zuerst der Familienname und danach erst der individuelle Eigenname des Familienmitglieds genannt, sodass der Ausdruck „Vorname“ in diesen Namenssystemen nicht eigentlich zutrifft.

In einigen Ländern wird zusammen mit Vornamen und Familiennamen ein Vatersname benutzt, zum Beispiel im Russischen, wo der Vatersname zwischen den beiden Elementen steht. Der Vatersname ist vom Vornamen des Vaters abgeleitet. Als Rufname dient im Russischen oft die Kombination von Vor- und Vatersnamen, zum Beispiel Iwan Wassiljewitsch.

Aus vielen Vornamen haben sich im Lauf der Zeit Familiennamen entwickelt. Andererseits leiten sich manche Vornamen von gebräuchlichen Familiennamen ab. Die wissenschaftliche Disziplin der Namenforschung beschäftigt sich mit der Bedeutung, Herkunft und Verbreitung von Namen.

Die Wahl des Vornamens hängt von der Muttersprache und vom Geschlecht des Kindes ab. Es gibt jedoch eine Anzahl weiterer Einflussfaktoren, zum Beispiel familiäre, nationale oder regionale Traditionen, Gebräuche oder zeitbedingte Vorlieben. Oft wird von den Namensgebern ein Name mit möglichst „passender“ Bedeutung oder Anmutung gewählt, der die Eigenschaften des Kindes, die Wünsche oder Erwartungen des Umfelds oder eine politische oder weltanschauliche Programmatik transportiert. Die Benennung nach bekannten Persönlichkeiten, Idolen, Verwandten oder Vorbildern innerhalb und außerhalb des eigenen Familienkontextes ist häufig. Faktoren wie der Wohlklang (Euphonie) eines Namens oder seine Originalität, mit der sich die Individualität des Namensträgers unterstreichen lässt, spielen ebenfalls eine Rolle, die je nach Kultur und Epoche unterschiedlich stark einwirkt.

In vielen Kulturen war zunächst nur ein einziger Name üblich; allerdings gab es oft einen individuellen Beinamen zur Unterscheidung.

Deutscher Sprachraum

Historische Entwicklung der Namen

Vorname/Rufname
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst undgute Belege einfügst.
"mag" Verwirrung stiften, "vielleicht" geeigneter... sieht wie Theoriefindung aus.

Vornamen sind schon seit früheren Zeiten in Verwendung. Der Begriff „Vorname“ mag aber Verwirrung stiften, da eine Person mehrere Vornamen besitzen kann, der einen NACH-Namen voraussetzt. Bis ins Mittelalter war im deutschen Sprachraum grundsätzlich nur ein einziger Name üblich; allerdings gab es einen Beinamen zur Unterscheidung, der auch auf die Herkunft hinweisen konnte. Durch den Übernamen haben sich die heutigen vererbten Familiennamen entwickelt.

Bildung von Rufnamen (historische Entwicklung)
Germanische Zeit

Die germanischen Rufnamen waren bis zum 4. Jahrhundert nach dem Prinzip aufgebaut, zwei Namenglieder sinnvoll zu verbinden; z. B.: Gud-run, Sieg-run (run = Zauber, Geheimnis), Ger-hart, Ger-not (ger = Speer, hart = hart/streng). Viele Namensteile waren nur einseitig verwendbar, das heißt, sie waren entweder nur als Erstglied (z. B. man) oder nur als Zweitglied (z. B. run) in Gebrauch. Etliche von ihnen können sowohl als Vorder- wie als Hinterglied des zusammengesetzten Namens fungieren (z. B. her und bert wie in Walt-her, Her-bert, Bert-hold). Außerdem wohnte manchen Namenglieder nur ein Geschlecht inne, wohingegen andere sowohl für weibliche als auch für männliche Namen verwendet werden konnten (z. B. Sieg in Sieglinde und Siegfried). Die anfänglich inhaltliche Wichtigkeit hielt sich aber nicht; mit der Zeit wurde der Rufname mit mehr Augenmerk auf Wohlklang und Abstammung gewählt.

Mittelalter

Nicht-germanische Namen waren, nach der Römerzeit des Südens, erst ab dem 7./8. Jahrhundert wirklich präsent; man findet in dieser Zeit vorwiegend Namen, die der Bibel entlehnt sind; z. B. Christian, Elisabeth oder Daniel etc.

Im 12. Jhdt. (dem „christlichen“ Mittelalter) waren Namen aus dem Neuen Testament verbreitet, die dem Deutschen oft angepasst oder verkürzt wurden, z. B.:

Auch Heiligennamen breiteten sich zu dieser Zeit vom Westen und Süden in den Norden des heutigen deutschen Sprachraums aus, wobei dies von den Verehrungsgebieten abhing, da, je nach Region, bestimmten Heiligen mehr Wichtigkeit beigemessen wurde; z. B.: Benedikt, Andreas, Elisabeth, Florian, Anton(ius).

Renaissance und Reformation

Mit der Renaissance fanden unter dem Einfluss des Humanismus griechische und lateinische Namen aus der Antike Eingang in die deutsche Namenwelt wie Hektor, Agrippa, Claudius, Julius, Augustus. Hohenzollernfürsten hießen zu dieser Zeit Albrecht Achilles, Albrecht Alcibiades, Johann Cicero. Vornamen wie Nachnamen von Gebildeten wurden gewöhnlich latinisiert wie Henricus, Martinus, Joachimus. Humanisten der damaligen Zeit waren auch am germanischen Altertum interessiert und verbreiteten somit Namen wie Hildebrand, Hartmann oder Reinhold.

Die Reformation führte zu einem allgemeinen Rückgang im Gebrauch von Heiligennamen und es wurden bis in das 18. Jahrhundert alttestamentliche Namen wie Benjamin, Jonas, Daniel, David, Rebekka oder Martha bevorzugt. Auf katholischer Seite bestimmte dagegen der 1566 erstmals herausgegebene Catechismus Romanus, dass man (weiterhin) Namen von Heiligen wählen sollte. Eine ebensolche Empfehlung findet sich im 1614 erschienenen Rituale Romanum. Bestimmte Namen entwickelten sich dadurch zu ausgesprochen katholischen Vornamen wie Ignaz / Ignatius, Vincenz, Xaver, Franz, Josef, Maria. Maria entwickelte sich auch zu einem beliebten zweiten Vornamen bei Männern (bekanntes Beispiel: Rainer Maria Rilke).

17. und 18. Jahrhundert

Im 17. und 18. Jahrhundert wurden dann auch französische Vornamen (z. B. Charlotte, Babette) sowie englische (z. B. Alfred, Edith) vergeben, die aber erst im 20. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum an Beliebtheit zunahmen.

Die calvinistische Vorliebe für alttestamentliche Namen überdauerte das 18. Jahrhundert nicht und während dieses Jahrhunderts entwickelte sich dort eine Vorliebe für deutsche Namensbildungen mit christlichem Anklang, wie Gottfried, Gotthold, Gotthelf/Gotthilf, Fürchtegott oder Liebfried.

19. Jahrhundert

„Im großen und ganzen bereitete der Protestantismus eine Rückkehr zu germanischen Namen vor.“

Ende des 19. Jahrhunderts nahmen die Doppelnamen (auch „Bindestrichnamen“ genannt) an Zahl zu. Diese erfreuten sich besonders in den 1930er und 1950er Jahren großer Beliebtheit: Hans-Peter, Eva-Maria, Klaus-Dieter. In den Folgejahren existierten einige dieser Doppelnamen früher oder später dann auch in zusammengeschriebener Form (Hanspeter 1810er, Evamaria 1880er, Klausdieter 1930er Jahre).

20. Jahrhundert und Gegenwart

Die Welt der Vornamen wurde im 20. Jahrhundert immer internationaler. Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die germanischen Namen eher unter (was auch als Reaktion auf den Nationalsozialismus zu interpretieren ist), dagegen nahmen die hebräischen, griechischen und lateinischen Namen ihren Platz ein; in weiterer Folge herrschte ein starker anglo-amerikanischer Einfluss. Vor allem durch internationale Medien wie Fernsehen und Rundfunk oder Literatur kam man mit vielen fremdsprachigen Namen in Kontakt und übernahm sie ins Deutsche. Auch die Entlehnung aus allen europäischen Ländern – von Skandinavien bis zum Balkan (Björn bis Dragan) – ist gängig.

Als Kontrast zur internationalen Namenvielfalt entwickelte sich teilweise eine Gegenströmung zur Bewahrung der alten germanischen Namen.

Seit den 1950er Jahren gewannen anglophone und romanische Vornamen wie Jennifer, Mike oder aber Natalie und Marco an Bedeutung.

Vor allem die folgenden Faktoren sind für diese Änderungen verantwortlich.

  • Das Aufgeben familieninterner Traditionen (zum Beispiel: Benennung des ältesten Sohnes nach dem Vater oder Großvater, Erbnamen oder auch die Benennung nach dem/den Taufpaten).
  • Das Streben nach Individualität: die Einzigartigkeit der Kinder sollte sich auch in einzigartigen Namen widerspiegeln.
  • Das Vermeiden von Namen, die für die Eltern- und Großelterngeneration typisch sind (und als 'altmodisch' empfunden werden).
  • Der Bedeutungsverlust des christlichen Glaubens in der Gesellschaft (somit auch unbewusst Verwendung von Namen mit christlichem Hintergrund).
  • Der nach Holocaust und Zweitem Weltkrieg als problematisch empfundene Rückgriff auf nationale deutsche Traditionen.
  • Das hohe Prestige der westeuropäischen und nordamerikanischen Länder.
  • Ein erhöhter Konsum der Massenmedien, in denen Produktionen aus den USA, Großbritannien und Frankreich dominieren.
  • Überhaupt die verstärkte Internationalisierung der Kultur.
  • Eine verstärkte Berücksichtigung phonetischer Kriterien (möglichst vokalreiche Namen für beide Geschlechter, weibliche Vornamen auf -a, wie 'Albert/Alberta' sowie Zurückhaltung gegenüber den Phonemen /p/, /t/ und /k/, wie in Paul, Theo und Karl).

Als Einflussfaktoren dagegen können folgende ausgeschlossen werden.

  • Immigration in die deutschsprachigen Länder – Typische Vornamen der Immigrantengruppen blieben auf selbige beschränkt.
  • Internationaler Tourismus – Zunahme westlicher Vornamen, auch bei unterschiedlichen Reisezielen.

Bei der Übernahme fremder Namen war von jeher eine lautliche Anpassung zu beobachten. Zuerst wurden Namen adaptiert, die an traditionelle phonetische Gewohnheiten anschlussfähig waren. So wurde aus Johannes im Mittelalter Hans, aus Christian wurde Christen und aus Marcus zunächst Marx. Manche Namen wurden auch in ihrer geschriebenen Form übernommen, obwohl die Aussprache in den Herkunftsgebieten eine andere war: So wurde span. Xavier als Xaver übernommen und nicht als Chabier und norweg. Harald als Harald und nicht als Harall.

In den Jahren seit 2010 hat sich der Trend zu wohlklingenden, weichen und "sanften" Vornamen verstärkt.

Deutschland

Hauptartikel: Vornamen in Deutschland

Österreich

Rechtliche Situation

In Österreich darf eine Person mehrere Vornamen tragen. Für die Namenswahl gelten folgende Einschränkungen:

  • Nicht als Vorname gebräuchliche Bezeichnungen dürfen nicht verwendet werden.
  • Bezeichnungen, die dem Wohl des Kindes abträglich sind, sind ebenfalls verboten.
  • Zumindest der erste Vorname muss dem Geschlecht des Kindes entsprechen (§ 13 Personenstandsgesetz 2013).

Zur Wahl des Vornamens eines Kindes sind dessen Eltern berechtigt, bei unehelicher Geburt ist es das Recht der Mutter. Beim zuständigen Standesamt muss dafür schriftlich die Erklärung des Vornamens eingereicht werden; sie ist Voraussetzung für die Ausstellung der Geburtsurkunde. Wird die Erklärung nicht gleich bei der Anzeige der Geburt abgegeben, muss sie spätestens innerhalb eines Monats nach der Geburt beim Standesamt erfolgen. Können sich die Eltern eines ehelich geborenen Kindes nicht auf den oder die Vornamen einigen, oder geben sie unzulässige oder gar keinen Vornamen an, wird das Pflegschaftsgericht verständigt.

Häufigkeit

Im Jahr 2010 wurden Neugeborenen unter den österreichischen Staatsangehörigen am häufigsten die Vornamen Anna und Lukas gegeben. Lukas ist dabei bereits seit 1996 der häufigste Name.

Deutschschweiz

Rechtliche Situation

Nach Schweizer Namensrecht gibt es Vornamen wie Andrea, die, wie im Italienischen, das Geschlecht nicht eindeutig bestimmen. Solche Vornamen müssen mit einem anderen, eindeutig männlichen oder weiblichen Vornamen kombiniert werden (Andrea Luigi, Andrea Franziska), oder man muss ausweichen auf eine eindeutig das Geschlecht bezeichnende Namensvariante (Andreas, Andre, André für Knaben bzw. Andrée, Andreina, Andrina, Andrietta für Mädchen). Weitere Beispiele solcher Namen sind Dominique, Gabriele oder Sascha.

Häufigkeit

Wie in anderen Teilen des deutschen Sprachraums, so sind auch in der Deutschschweiz einige Vornamen üblich, die im übrigen deutschen Sprachraum so gut wie nicht vorkommen. Dazu gehören Beat (in Deutschland ist die weibliche Variante Beate bekannt), Reto, Urs und Regula oder Solange (franz. ausgesprochen).

Im Jahr 2020 wurden in der Schweiz die Vornamen Mia bei den Mädchen und Noah bei den Knaben am häufigsten vergeben.

Griechenland

In Griechenland werden zumeist christliche, seltener antike Vornamen vergeben. Traditionell wurde bei der ersten Tochter immer der Vorname der Großmutter väterlicherseits und beim ersten Sohn der Vorname des Großvaters väterlicherseits vergeben. Entsprechend bei den zweiten Kindern die Namen der Großeltern mütterlicherseits. Modenamen sind eher selten und ein Phänomen der letzten Jahre (auch hier oft antike Namen wie Iason (Jason) oder Danae, aber kaum je solche aus dem angelsächsischen Raum).

Während hier mehrere Vornamen unüblich sind, wird der Vorname des Vaters (in der Genitivform) als Mittelname geführt und auch in Identitätspapieren angegeben.

Italien

Die zehn beliebtesten Namen für Neugeborene in Italien im Jahr 2007 waren bei Mädchen Giulia, Sofia, Martina, Sara, Chiara, Aurora, Giorgia, Alessia, Francesca, Alice, und bei Jungen Alessandro, Andrea, Matteo, Lorenzo, Gabriele, Mattia, Luca, Davide und Riccardo. Aufgrund des hohen Bevölkerungsanteils von Katholiken sind viele Vornamen an den Namen von Heiligen und der Jungfrau Maria orientiert.

In einigen italienischen Regionen ist es Tradition, den ersten Sohn nach dem Großvater väterlicherseits, den zweiten Sohn nach dem Großvater mütterlicherseits, die erste Tochter nach der Großmutter väterlicherseits und die zweite Tochter nach der Großmutter mütterlicherseits zu benennen. Dies führt zu einer starken Verbreitung traditioneller Vornamen.

Siehe auch: Italienische Personennamen germanischer Wurzel.

Polen

Hauptartikel: Polnische Vornamen

In Polen werden die einem neugeborenen Kind vergebenen Vornamen gemäß dem Gesetz über Standesakten (pln. Prawo o aktach stanu cywilnego) gesetzlich wie folgt eingeschränkt:

  • Es dürfen nicht mehr als zwei Vornamen vergeben werden.
  • Der Vorname oder die Vornamen dürfen nicht grotesk oder derb sein.
  • Kurz- und Koseformen sind keine zulässigen Vornamen.
  • Der Vorname oder die Vornamen müssen eindeutig einem Geschlecht (m/w) zugeordnet werden können.

Bis sechs Monate nach der Geburt des Kindes darf der Vorname bzw. dürfen die Vornamen durch die Eltern auf standesrechtlichem Weg nachträglich geändert werden. Sollte kein Elternteil innerhalb der Frist von 14 Tagen nach der Geburt den oder die Vornamen für das Kind bestimmt haben, hat der Standesbeamte über den Vornamen zu entscheiden und einen in Polen üblichen Vornamen seiner Wahl einzutragen.

Grundsätzlich muss jeder einzutragende Vorname gemäß der Verordnung über die Einzelheiten der Standesamtakten der in Polen üblichen Rechtschreibnorm entsprechen. Dies bedeutet insbesondere, dass Vornamen mit den im polnischen Alphabet traditionell nicht vorhandenen Buchstaben Q, V und X nicht eingetragen, bzw. in der Rechtschreibung entsprechend polonisiert werden. So wird aus Kevin der Vorname Kewin und aus Roxana der Vorname Roksana. Auch sonstige vom Polnischen abweichende Schreibweisen werden entsprechend der Aussprache angeglichen. Aus Jessica wird Dżesika und aus Brian wird Brajan. Eine gesetzlich verankerte Liste der eintragungsfähigen Vornamen besteht nicht, allerdings wird von den Standesämtern in Zweifelsfällen üblicherweise die Liste des Rates der Polnischen Sprache als Referenz verwendet.

Da die gesetzlichen Bestimmungen nur die Eintragung, jedoch nicht die Führung der Vornamen betreffen, kann es vorkommen, dass polnische Bürger Namen tragen, die nicht den obigen Regelungen entsprechen. Dies kann sich beispielsweise durch die Geburt im Ausland oder eine Einbürgerung ergeben. Ferner besteht die Einschränkung auf höchstens zwei Vornamen erst seit 1952 und die davor geborenen Personen können weiterhin auch drei oder mehr Vornamen tragen.

Ostasien (China, Korea, Vietnam)

In China, Korea, Vietnam und anderen ostasiatischen Staaten (außer Japan) haben Vornamen eine andere Funktion. Sie identifizieren ihren Träger weit mehr als in Europa, was dort notwendig ist, da sich die Bevölkerung in diesen Ländern nur wenige Familiennamen teilt. Der Vorname kann beliebig aus einem oder zwei Morphemen der Sprache gebildet werden, die klassisch jeweils als chinesische Schriftzeichen geschrieben werden. Es besteht also eine fast unbeschränkte Anzahl an zulässigen Eigennamen. In vielen Familien wird ein Morphem des Vornamens identisch an alle Nachkommen derselben Generation vergeben (Generationenname).

Anders als bei europäischen Vornamen gibt es keine festgelegte Zuordnung von Eigennamen zum Geschlecht des Trägers (bis auf Modewellen, die gewisse Eigennamen gehäuft auftreten lassen und manchmal ein bestimmtes Geschlecht des Trägers vermuten lassen). Die Bezeichnung „Vorname“ für die ostasiatischen Eigennamen ist irreführend, da sie in Ostasien durchweg hinter den Familiennamen gestellt werden. Auch die Bezeichnung „Rufname“ ist unpassend, da der Eigenname in Ostasien (außer im engsten Familienkreis) fast nie zur Anrede verwendet wird. Zur formalen Anrede wird entweder der vollständige Name gebraucht oder der Familienname, ggf. ergänzt durch eine Funktionsbezeichnung (zum Beispiel „Kollege“). Im Freundeskreis werden meistens der Familienname mit dem Zusatz „ehrwürdiger/junger“ zur Anrede verwendet oder aber Spitznamen, und unter Verwandten ist die Anrede mit dem Verwandtschaftsgrad üblich, wofür es sprachlich differenziertere Begriffe als in Europa gibt (zum Beispiel chinesisch 妹妹 mèimèi = ‚jüngere Schwester‘, 大伯 dàbó = ‚älterer Bruder des Vaters‘ etc.).

Namenkunde allgemein
  • Andrea Brendler / Silvio Brendler: Europäische Personennamensysteme. Ein Handbuch von Abasisch bis Zentralladinisch, Hamburg: Baar 2007, ISBN 978-3-935536-65-3.
  • Jürgen Gerhards: Die Moderne und ihre Vornamen. Eine Einladung in die Kultursoziologie. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2003, ISBN 3-531-13887-1.
  • Jürgen Gerhards: Globalisierung der Alltagskultur zwischen Verwestlichung und Kreolisierung: Das Beispiel Vornamen. In: Soziale Welt. Zeitschrift für sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis. Jg. 54, Heft 2, Bonn 2003.
  • Astrid Kaiser (2010): Der Vorname in der Grundschule – Klangwort, Modewort oder Reizwort?. In: Die Grundschulzeitschrift, 24. Jg., H. 238.239, 26–29.
  • Michael Mitterauer: Traditionen der Namengebung, Verlag Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2011, ISBN 978-3-205-78645-0.
Deutsch, allgemein
  • Michael Mitterauer: Ahnen und Heilige. München 1993, ISBN 3-406-37643-6.
  • Dieter Geuenich, Ingo Runde (Hrsg.): Name und Gesellschaft im Frühmittelalter. Personennamen als Indikatoren für sprachliche, ethnische, soziale und kulturelle Gruppenzugehörigkeiten ihrer Träger. (= Deutsche Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage 2), Hildesheim/Zürich/New York 2006, ISBN 3-487-13106-4.
  • Dieter Geuenich [u. a.] (Hrsg.): Nomen et gens. Zur historischen Aussagekraft frühmittelalterlicher Personennamen. Berlin u. New York 1997, ISBN 3-11-015809-4.
  • Henning Kaufmann: Untersuchungen zu altdeutschen Rufnamen. München 1965 (= Grundfragen der Namenkunde, 3).
  • Jürgen Eichhoff, Wilfried Seibicke, Michael Wolffsohn, Duden-Redaktion, Gesellschaft für deutsche Sprache (Hrsg.) Thema Deutsch, Band 2, Name und Gesellschaft: Soziale und historische Aspekte der Namengebung und Namenentwicklung. Bibliographisches Institut, Mannheim 2001, ISBN 3-411-70581-7.
  • Astrid Kaiser: Vornamen produzieren Bilder. In: Brockhaus. Das große Vornamenlexikon. Gütersloh: F.A. Brockhaus 2012, S. 5–8
Vornamenlexika, deutsch
  • Andreas Brosch: Unsere Vornamen – und was sie uns erzählen. 1500 Namen von biblisch bis modern, Brunnen Verlag, Gießen 2018, ISBN 978-3-7655-0995-7.
  • Günther Drosdowski: Lexikon der Vornamen. Herkunft, Bedeutung und Gebrauch von mehr als 3000 Vornamen. Bibliographisches Institut, Mannheim/Zürich 1968 (= Duden-Taschenbücher, 4).
  • Duden. Das große Vornamenlexikon. Bearbeitet von Rosa und Volker Kohlheim. 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2007, ISBN 978-3-411-06083-2.
  • Margit Eberhard-Wabnitz, Horst Leisering: Knaurs Vornamen-Buch. Herkunft und Bedeutung. Lexikographisches Institut, München 1984.
Vornamenlexika, deutsch regional
  • Reinhold Trautmann: Die altpreußischen Personennamen. 1925.
Vornamenlexika, international
Commons: Vornamen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Vorname – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Verzeichnis:International/Männliche Vornamen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Verzeichnis:International/Weibliche Vornamen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Verzeichnis:International/Vornamen mit mehrdeutiger Geschlechtszugehörigkeit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  1. Beispiel der regionalen Namensgebung im 15. Jahrhundert im heutigen Bayern:Sara L. Uckelman: 15th Century Bavarian Names. In: ellipsis.cx/~liana/names/. 22. November 2005, abgerufen am 1. April 2014 (englisch).
  2. Rudolf E. Keller, Karl-Heinz Mulagk (Hrsg.): Die deutsche Sprache und ihre historische Entwicklung. 2. Auflage. Buske Verlag, 1995, ISBN 3-87548-104-6,S.450 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 1. April 2014]).
  3. Pars. II, Caput II., dann unterschiedliche Zählung, Textstelle beginnend mit „Nomen ab aliquo sumendum est, […]“
  4. Archivierte Kopie (Memento desOriginals vom 9. September 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-leipzig.de
  5. Alfons Kaiser: Hitliste der Vornamen: Klingt einfach gut. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 25. Mai 2021]).
  6. Namensrecht auf help.gv.at (Memento desOriginals vom 29. Mai 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.help.gv.at, abgerufen am 26. Mai 2008
  7. Volltext
  8. Häufigste Vornamen bei Neugeborenen mit österreichischer Staatsbürgerschaft (Memento vom 11. September 2012 im Webarchiv archive.today) auf der Seite de Statistik Austria abgerufen am 30. Dezember 2011
  9. Namentrends: Wie Vornamen die Schweiz erobern und wieder verschwinden In: Neue Zürcher Zeitung vom 22. August 2016
  10. Vornamenhitparaden der Neugeborenen und der Bevölkerung im Jahr 2020. In: bfs.admin.ch. 17. August 2021, abgerufen am 17. August 2021.
  11. Vornamen 2007, ISTAT 2009
  12. Ustawa Prawo o aktach stanu cywilnego, auf sejm.gov.pl, abgerufen am 14. August 2012
  13. Ustawa Rozporządzenie Ministra Spraw Wewnętrznych i Administracji (…) zmieniające rozporządzenie w sprawie szczegółowych zasad sporządzania aktów stanu cywilnego…, auf sejm.gov.pl, abgerufen am 14. August 2012
  14. Die Empfehlungen des Rates der Polnischen Sprache für die Standesbeamten, Die Liste der in Polen benutzten Vornamen sowie Die Erweiterung der Liste der in Polen benutzten Vornamen (unten die Liste der ausdrücklich nichteintragungsfähigen Vornamen), auf rjp.pan.pl, abgerufen am 14. August 2012
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Normdaten (Sachbegriff): GND:4063994-0(OGND, AKS)

Vorname Teil des Namens der individuell identifiziert Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel behandelt den Namensteil Zur rechtlichen Situation in Deutschland siehe Vorname Deutschland Siehe auch Der Vorname Der Vorname einer Person ist der Teil des Namens der nicht die Zugehorigkeit zu einer Familie ausdruckt sondern individuell identifiziert Die Vornamen eines Menschen werden zumeist nach seiner Geburt von seinen Eltern bestimmt In manchen Landern so in den deutschsprachigen Landern gibt es Reglementierungen die die Freiheit der Wahl des Vornamens einschranken Im Deutschen und in den meisten anderen europaischen Sprachen stehen die Vornamen als individuelle Namen vor dem Familiennamen von regionalen Ausnahmen abgesehen wahrend beispielsweise im Ungarischen Vietnamesischen Chinesischen Japanischen oder Koreanischen der von den Eltern bestimmte individuelle Name hinter dem Familiennamen steht Rufname ist der Vorname unter dem eine Person angesprochen wird Im anglo amerikanischen Sprachraum sind Zwischennamen gebrauchlich die auch Mittelnamen middle names genannt und meistens mit dem Anfangsbuchstaben abgekurzt werden middle initials Im Ostfriesischen gibt es gleichfalls Zwischennamen Im Russischen steht der Vatersname zwischen dem Vor und dem Familiennamen Inhaltsverzeichnis 1 Funktion und Auswahl des Vornamens 2 Vornamen nach Regionen 2 1 Deutscher Sprachraum 2 1 1 Historische Entwicklung der Namen 2 1 1 1 Vorname Rufname 2 1 1 2 Bildung von Rufnamen historische Entwicklung 2 1 1 2 1 Germanische Zeit 2 1 1 2 2 Mittelalter 2 1 1 2 3 Renaissance und Reformation 2 1 1 2 4 17 und 18 Jahrhundert 2 1 1 2 5 19 Jahrhundert 2 1 1 2 6 20 Jahrhundert und Gegenwart 2 1 2 Deutschland 2 1 3 Osterreich 2 1 3 1 Rechtliche Situation 2 1 3 2 Haufigkeit 2 1 4 Deutschschweiz 2 1 4 1 Rechtliche Situation 2 1 4 2 Haufigkeit 2 2 Griechenland 2 3 Italien 2 4 Polen 2 5 Ostasien China Korea Vietnam 3 Siehe auch 4 Literatur 5 Weblinks 6 EinzelnachweiseFunktion und Auswahl des Vornamens BearbeitenDieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst In vielen Personennamenssystemen dient der Vorname innerhalb einer Familie zur Unterscheidung der Familienmitglieder im Unterschied zum Familiennamen der die Zugehorigkeit zu einer Familie ausdruckt Die Namensgebung im deutschen Sprachraum ist von germanischen lateinischen und christlich religiosen Traditionen bestimmt So wurden lange bevorzugt die Namen christlicher Heiliger oder biblische Namen vergeben In vielen asiatischen und afrikanischen Kulturen wird ahnlich wie in Suddeutschland oder Ungarn zuerst der Familienname und danach erst der individuelle Eigenname des Familienmitglieds genannt sodass der Ausdruck Vorname in diesen Namenssystemen nicht eigentlich zutrifft In einigen Landern wird zusammen mit Vornamen und Familiennamen ein Vatersname benutzt zum Beispiel im Russischen wo der Vatersname zwischen den beiden Elementen steht Der Vatersname ist vom Vornamen des Vaters abgeleitet Als Rufname dient im Russischen oft die Kombination von Vor und Vatersnamen zum Beispiel Iwan Wassiljewitsch Aus vielen Vornamen haben sich im Lauf der Zeit Familiennamen entwickelt Andererseits leiten sich manche Vornamen von gebrauchlichen Familiennamen ab Die wissenschaftliche Disziplin der Namenforschung beschaftigt sich mit der Bedeutung Herkunft und Verbreitung von Namen Die Wahl des Vornamens hangt von der Muttersprache und vom Geschlecht des Kindes ab Es gibt jedoch eine Anzahl weiterer Einflussfaktoren zum Beispiel familiare nationale oder regionale Traditionen Gebrauche oder zeitbedingte Vorlieben Oft wird von den Namensgebern ein Name mit moglichst passender Bedeutung oder Anmutung gewahlt der die Eigenschaften des Kindes die Wunsche oder Erwartungen des Umfelds oder eine politische oder weltanschauliche Programmatik transportiert Die Benennung nach bekannten Personlichkeiten Idolen Verwandten oder Vorbildern innerhalb und ausserhalb des eigenen Familienkontextes ist haufig Faktoren wie der Wohlklang Euphonie eines Namens oder seine Originalitat mit der sich die Individualitat des Namenstragers unterstreichen lasst spielen ebenfalls eine Rolle die je nach Kultur und Epoche unterschiedlich stark einwirkt In vielen Kulturen war zunachst nur ein einziger Name ublich allerdings gab es oft einen individuellen Beinamen zur Unterscheidung Vornamen nach Regionen BearbeitenDeutscher Sprachraum Bearbeiten Historische Entwicklung der Namen Bearbeiten Vorname Rufname Bearbeiten Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst mag Verwirrung stiften vielleicht geeigneter sieht wie Theoriefindung aus Vornamen sind schon seit fruheren Zeiten in Verwendung Der Begriff Vorname mag aber Verwirrung stiften da eine Person mehrere Vornamen besitzen kann der einen NACH Namen voraussetzt Bis ins Mittelalter war im deutschen Sprachraum grundsatzlich nur ein einziger Name ublich allerdings gab es einen Beinamen zur Unterscheidung der auch auf die Herkunft hinweisen konnte Durch den Ubernamen haben sich die heutigen vererbten Familiennamen entwickelt Bildung von Rufnamen historische Entwicklung Bearbeiten Germanische Zeit Bearbeiten Die germanischen Rufnamen waren bis zum 4 Jahrhundert nach dem Prinzip aufgebaut zwei Namenglieder sinnvoll zu verbinden z B Gud run Sieg run run Zauber Geheimnis Ger hart Ger not ger Speer hart hart streng Viele Namensteile waren nur einseitig verwendbar das heisst sie waren entweder nur als Erstglied z B man oder nur als Zweitglied z B run in Gebrauch Etliche von ihnen konnen sowohl als Vorder wie als Hinterglied des zusammengesetzten Namens fungieren z B her und bert wie in Walt her Her bert Bert hold Ausserdem wohnte manchen Namenglieder nur ein Geschlecht inne wohingegen andere sowohl fur weibliche als auch fur mannliche Namen verwendet werden konnten z B Sieg in Sieglinde und Siegfried Die anfanglich inhaltliche Wichtigkeit hielt sich aber nicht mit der Zeit wurde der Rufname mit mehr Augenmerk auf Wohlklang und Abstammung gewahlt Mittelalter Bearbeiten Nicht germanische Namen waren nach der Romerzeit des Sudens erst ab dem 7 8 Jahrhundert wirklich prasent man findet in dieser Zeit vorwiegend Namen die der Bibel entlehnt sind z B Christian Elisabeth oder Daniel etc Im 12 Jhdt dem christlichen Mittelalter waren Namen aus dem Neuen Testament verbreitet die dem Deutschen oft angepasst oder verkurzt wurden z B Johannes dt Johann Hans Hannes Magdalena dt Magda Lena Leni Immanuel dt Emanuel Manuel Auch Heiligennamen breiteten sich zu dieser Zeit vom Westen und Suden in den Norden des heutigen deutschen Sprachraums aus wobei dies von den Verehrungsgebieten abhing da je nach Region bestimmten Heiligen mehr Wichtigkeit beigemessen wurde z B Benedikt Andreas Elisabeth Florian Anton ius 1 Renaissance und Reformation Bearbeiten Mit der Renaissance fanden unter dem Einfluss des Humanismus griechische und lateinische Namen aus der Antike Eingang in die deutsche Namenwelt wie Hektor Agrippa Claudius Julius Augustus Hohenzollernfursten hiessen zu dieser Zeit Albrecht Achilles Albrecht Alcibiades Johann Cicero Vornamen wie Nachnamen von Gebildeten wurden gewohnlich latinisiert wie Henricus Martinus Joachimus Humanisten der damaligen Zeit waren auch am germanischen Altertum interessiert und verbreiteten somit Namen wie Hildebrand Hartmann oder Reinhold 2 Die Reformation fuhrte zu einem allgemeinen Ruckgang im Gebrauch von Heiligennamen und es wurden bis in das 18 Jahrhundert alttestamentliche Namen wie Benjamin Jonas Daniel David Rebekka oder Martha bevorzugt Auf katholischer Seite bestimmte dagegen der 1566 erstmals herausgegebene Catechismus Romanus 3 dass man weiterhin Namen von Heiligen wahlen sollte Eine ebensolche Empfehlung findet sich im 1614 erschienenen Rituale Romanum Bestimmte Namen entwickelten sich dadurch zu ausgesprochen katholischen Vornamen wie Ignaz Ignatius Vincenz Xaver Franz Josef Maria 2 Maria entwickelte sich auch zu einem beliebten zweiten Vornamen bei Mannern bekanntes Beispiel Rainer Maria Rilke 17 und 18 Jahrhundert Bearbeiten Im 17 und 18 Jahrhundert wurden dann auch franzosische Vornamen z B Charlotte Babette sowie englische z B Alfred Edith vergeben die aber erst im 20 Jahrhundert im deutschsprachigen Raum an Beliebtheit zunahmen Die calvinistische Vorliebe fur alttestamentliche Namen uberdauerte das 18 Jahrhundert nicht und wahrend dieses Jahrhunderts entwickelte sich dort eine Vorliebe fur deutsche Namensbildungen mit christlichem Anklang wie Gottfried Gotthold Gotthelf Gotthilf Furchtegott oder Liebfried 19 Jahrhundert Bearbeiten Im grossen und ganzen bereitete der Protestantismus eine Ruckkehr zu germanischen Namen vor 2 Ende des 19 Jahrhunderts nahmen die Doppelnamen auch Bindestrichnamen genannt an Zahl zu Diese erfreuten sich besonders in den 1930er und 1950er Jahren grosser Beliebtheit Hans Peter Eva Maria Klaus Dieter In den Folgejahren existierten einige dieser Doppelnamen fruher oder spater dann auch in zusammengeschriebener Form Hanspeter 1810er Evamaria 1880er Klausdieter 1930er Jahre 20 Jahrhundert und Gegenwart Bearbeiten Die Welt der Vornamen wurde im 20 Jahrhundert immer internationaler Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die germanischen Namen eher unter was auch als Reaktion auf den Nationalsozialismus zu interpretieren ist dagegen nahmen die hebraischen griechischen und lateinischen Namen ihren Platz ein in weiterer Folge herrschte ein starker anglo amerikanischer Einfluss Vor allem durch internationale Medien wie Fernsehen und Rundfunk oder Literatur kam man mit vielen fremdsprachigen Namen in Kontakt und ubernahm sie ins Deutsche Auch die Entlehnung aus allen europaischen Landern von Skandinavien bis zum Balkan Bjorn bis Dragan ist gangig Als Kontrast zur internationalen Namenvielfalt entwickelte sich teilweise eine Gegenstromung zur Bewahrung der alten germanischen Namen Seit den 1950er Jahren gewannen anglophone und romanische Vornamen wie Jennifer Mike oder aber Natalie und Marco an Bedeutung Vor allem die folgenden Faktoren sind fur diese Anderungen verantwortlich Das Aufgeben familieninterner Traditionen zum Beispiel Benennung des altesten Sohnes nach dem Vater oder Grossvater Erbnamen oder auch die Benennung nach dem den Taufpaten Das Streben nach Individualitat die Einzigartigkeit der Kinder sollte sich auch in einzigartigen Namen widerspiegeln Das Vermeiden von Namen die fur die Eltern und Grosselterngeneration typisch sind und als altmodisch empfunden werden Der Bedeutungsverlust des christlichen Glaubens in der Gesellschaft somit auch unbewusst Verwendung von Namen mit christlichem Hintergrund Der nach Holocaust und Zweitem Weltkrieg als problematisch empfundene Ruckgriff auf nationale deutsche Traditionen Das hohe Prestige der westeuropaischen und nordamerikanischen Lander Ein erhohter Konsum der Massenmedien in denen Produktionen aus den USA Grossbritannien und Frankreich dominieren Uberhaupt die verstarkte Internationalisierung der Kultur Eine verstarkte Berucksichtigung phonetischer Kriterien moglichst vokalreiche Namen fur beide Geschlechter weibliche Vornamen auf a wie Albert Alberta sowie Zuruckhaltung gegenuber den Phonemen p t und k wie in Paul Theo und Karl 4 Als Einflussfaktoren dagegen konnen folgende ausgeschlossen werden Immigration in die deutschsprachigen Lander Typische Vornamen der Immigrantengruppen blieben auf selbige beschrankt Internationaler Tourismus Zunahme westlicher Vornamen auch bei unterschiedlichen Reisezielen Bei der Ubernahme fremder Namen war von jeher eine lautliche Anpassung zu beobachten Zuerst wurden Namen adaptiert die an traditionelle phonetische Gewohnheiten anschlussfahig waren So wurde aus Johannes im Mittelalter Hans aus Christian wurde Christen und aus Marcus zunachst Marx Manche Namen wurden auch in ihrer geschriebenen Form ubernommen obwohl die Aussprache in den Herkunftsgebieten eine andere war So wurde span Xavier als Xaver ubernommen und nicht als Chabier und norweg Harald als Harald und nicht als Harall In den Jahren seit 2010 hat sich der Trend zu wohlklingenden weichen und sanften Vornamen verstarkt 5 Siehe auch Liste deutscher Vornamen aus der Bibel Deutschland Bearbeiten Hauptartikel Vornamen in Deutschland Osterreich Bearbeiten Rechtliche Situation Bearbeiten In Osterreich darf eine Person mehrere Vornamen tragen Fur die Namenswahl gelten folgende Einschrankungen 6 Nicht als Vorname gebrauchliche Bezeichnungen durfen nicht verwendet werden Bezeichnungen die dem Wohl des Kindes abtraglich sind sind ebenfalls verboten Zumindest der erste Vorname muss dem Geschlecht des Kindes entsprechen 13 Personenstandsgesetz 2013 7 Zur Wahl des Vornamens eines Kindes sind dessen Eltern berechtigt bei unehelicher Geburt ist es das Recht der Mutter Beim zustandigen Standesamt muss dafur schriftlich die Erklarung des Vornamens eingereicht werden sie ist Voraussetzung fur die Ausstellung der Geburtsurkunde Wird die Erklarung nicht gleich bei der Anzeige der Geburt abgegeben muss sie spatestens innerhalb eines Monats nach der Geburt beim Standesamt erfolgen Konnen sich die Eltern eines ehelich geborenen Kindes nicht auf den oder die Vornamen einigen oder geben sie unzulassige oder gar keinen Vornamen an wird das Pflegschaftsgericht verstandigt Haufigkeit Bearbeiten Im Jahr 2010 wurden Neugeborenen unter den osterreichischen Staatsangehorigen am haufigsten die Vornamen Anna und Lukas gegeben Lukas ist dabei bereits seit 1996 der haufigste Name 8 Deutschschweiz Bearbeiten Rechtliche Situation Bearbeiten Nach Schweizer Namensrecht gibt es Vornamen wie Andrea die wie im Italienischen das Geschlecht nicht eindeutig bestimmen Solche Vornamen mussen mit einem anderen eindeutig mannlichen oder weiblichen Vornamen kombiniert werden Andrea Luigi Andrea Franziska oder man muss ausweichen auf eine eindeutig das Geschlecht bezeichnende Namensvariante Andreas Andre Andre fur Knaben bzw Andree Andreina Andrina Andrietta fur Madchen Weitere Beispiele solcher Namen sind Dominique Gabriele oder Sascha Haufigkeit Bearbeiten Wie in anderen Teilen des deutschen Sprachraums so sind auch in der Deutschschweiz einige Vornamen ublich die im ubrigen deutschen Sprachraum so gut wie nicht vorkommen Dazu gehoren Beat in Deutschland ist die weibliche Variante Beate bekannt Reto Urs und Regula oder Solange franz ausgesprochen 9 Im Jahr 2020 wurden in der Schweiz die Vornamen Mia bei den Madchen und Noah bei den Knaben am haufigsten vergeben 10 Griechenland Bearbeiten In Griechenland werden zumeist christliche seltener antike Vornamen vergeben Traditionell wurde bei der ersten Tochter immer der Vorname der Grossmutter vaterlicherseits und beim ersten Sohn der Vorname des Grossvaters vaterlicherseits vergeben Entsprechend bei den zweiten Kindern die Namen der Grosseltern mutterlicherseits Modenamen sind eher selten und ein Phanomen der letzten Jahre auch hier oft antike Namen wie Iason Jason oder Danae aber kaum je solche aus dem angelsachsischen Raum Wahrend hier mehrere Vornamen unublich sind wird der Vorname des Vaters in der Genitivform als Mittelname gefuhrt und auch in Identitatspapieren angegeben Italien Bearbeiten Die zehn beliebtesten Namen fur Neugeborene in Italien im Jahr 2007 waren bei Madchen Giulia Sofia Martina Sara Chiara Aurora Giorgia Alessia Francesca Alice und bei Jungen Alessandro Andrea Matteo Lorenzo Gabriele Mattia Luca Davide und Riccardo 11 Aufgrund des hohen Bevolkerungsanteils von Katholiken sind viele Vornamen an den Namen von Heiligen und der Jungfrau Maria orientiert In einigen italienischen Regionen ist es Tradition den ersten Sohn nach dem Grossvater vaterlicherseits den zweiten Sohn nach dem Grossvater mutterlicherseits die erste Tochter nach der Grossmutter vaterlicherseits und die zweite Tochter nach der Grossmutter mutterlicherseits zu benennen Dies fuhrt zu einer starken Verbreitung traditioneller Vornamen Siehe auch Italienische Personennamen germanischer Wurzel Polen Bearbeiten Hauptartikel Polnische Vornamen In Polen werden die einem neugeborenen Kind vergebenen Vornamen gemass dem Gesetz uber Standesakten pln Prawo o aktach stanu cywilnego 12 gesetzlich wie folgt eingeschrankt Es durfen nicht mehr als zwei Vornamen vergeben werden Der Vorname oder die Vornamen durfen nicht grotesk oder derb sein Kurz und Koseformen sind keine zulassigen Vornamen Der Vorname oder die Vornamen mussen eindeutig einem Geschlecht m w zugeordnet werden konnen Bis sechs Monate nach der Geburt des Kindes darf der Vorname bzw durfen die Vornamen durch die Eltern auf standesrechtlichem Weg nachtraglich geandert werden Sollte kein Elternteil innerhalb der Frist von 14 Tagen nach der Geburt den oder die Vornamen fur das Kind bestimmt haben hat der Standesbeamte uber den Vornamen zu entscheiden und einen in Polen ublichen Vornamen seiner Wahl einzutragen Grundsatzlich muss jeder einzutragende Vorname gemass der Verordnung uber die Einzelheiten der Standesamtakten der in Polen ublichen Rechtschreibnorm entsprechen 13 Dies bedeutet insbesondere dass Vornamen mit den im polnischen Alphabet traditionell nicht vorhandenen Buchstaben Q V und X nicht eingetragen bzw in der Rechtschreibung entsprechend polonisiert werden So wird aus Kevin der Vorname Kewin und aus Roxana der Vorname Roksana Auch sonstige vom Polnischen abweichende Schreibweisen werden entsprechend der Aussprache angeglichen Aus Jessica wird Dzesika und aus Brian wird Brajan Eine gesetzlich verankerte Liste der eintragungsfahigen Vornamen besteht nicht allerdings wird von den Standesamtern in Zweifelsfallen ublicherweise die Liste des Rates der Polnischen Sprache als Referenz verwendet 14 Da die gesetzlichen Bestimmungen nur die Eintragung jedoch nicht die Fuhrung der Vornamen betreffen kann es vorkommen dass polnische Burger Namen tragen die nicht den obigen Regelungen entsprechen Dies kann sich beispielsweise durch die Geburt im Ausland oder eine Einburgerung ergeben Ferner besteht die Einschrankung auf hochstens zwei Vornamen erst seit 1952 und die davor geborenen Personen konnen weiterhin auch drei oder mehr Vornamen tragen Ostasien China Korea Vietnam Bearbeiten In China Korea Vietnam und anderen ostasiatischen Staaten ausser Japan haben Vornamen eine andere Funktion Sie identifizieren ihren Trager weit mehr als in Europa was dort notwendig ist da sich die Bevolkerung in diesen Landern nur wenige Familiennamen teilt Der Vorname kann beliebig aus einem oder zwei Morphemen der Sprache gebildet werden die klassisch jeweils als chinesische Schriftzeichen geschrieben werden Es besteht also eine fast unbeschrankte Anzahl an zulassigen Eigennamen In vielen Familien wird ein Morphem des Vornamens identisch an alle Nachkommen derselben Generation vergeben Generationenname Anders als bei europaischen Vornamen gibt es keine festgelegte Zuordnung von Eigennamen zum Geschlecht des Tragers bis auf Modewellen die gewisse Eigennamen gehauft auftreten lassen und manchmal ein bestimmtes Geschlecht des Tragers vermuten lassen Die Bezeichnung Vorname fur die ostasiatischen Eigennamen ist irrefuhrend da sie in Ostasien durchweg hinter den Familiennamen gestellt werden Auch die Bezeichnung Rufname ist unpassend da der Eigenname in Ostasien ausser im engsten Familienkreis fast nie zur Anrede verwendet wird Zur formalen Anrede wird entweder der vollstandige Name gebraucht oder der Familienname ggf erganzt durch eine Funktionsbezeichnung zum Beispiel Kollege Im Freundeskreis werden meistens der Familienname mit dem Zusatz ehrwurdiger junger zur Anrede verwendet oder aber Spitznamen und unter Verwandten ist die Anrede mit dem Verwandtschaftsgrad ublich wofur es sprachlich differenziertere Begriffe als in Europa gibt zum Beispiel chinesisch 妹妹 meimei jungere Schwester 大伯 dabo alterer Bruder des Vaters etc Siehe auch BearbeitenKategorie Vorname Wikipedia Verzeichnis der Vornamen Liste deutscher Vornamen aus der Bibel Liste deutscher Vornamen germanischer Herkunft Liste von Vornamen Namensrecht Slawische VornamenLiteratur BearbeitenNamenkunde allgemeinAndrea Brendler Silvio Brendler Europaische Personennamensysteme Ein Handbuch von Abasisch bis Zentralladinisch Hamburg Baar 2007 ISBN 978 3 935536 65 3 Jurgen Gerhards Die Moderne und ihre Vornamen Eine Einladung in die Kultursoziologie Verlag fur Sozialwissenschaften Wiesbaden 2003 ISBN 3 531 13887 1 Jurgen Gerhards Globalisierung der Alltagskultur zwischen Verwestlichung und Kreolisierung Das Beispiel Vornamen In Soziale Welt Zeitschrift fur sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis Jg 54 Heft 2 Bonn 2003 Astrid Kaiser 2010 Der Vorname in der Grundschule Klangwort Modewort oder Reizwort In Die Grundschulzeitschrift 24 Jg H 238 239 26 29 Michael Mitterauer Traditionen der Namengebung Verlag Bohlau Wien Koln Weimar 2011 ISBN 978 3 205 78645 0 Deutsch allgemeinMichael Mitterauer Ahnen und Heilige Munchen 1993 ISBN 3 406 37643 6 Dieter Geuenich Ingo Runde Hrsg Name und Gesellschaft im Fruhmittelalter Personennamen als Indikatoren fur sprachliche ethnische soziale und kulturelle Gruppenzugehorigkeiten ihrer Trager Deutsche Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage 2 Hildesheim Zurich New York 2006 ISBN 3 487 13106 4 Dieter Geuenich u a Hrsg Nomen et gens Zur historischen Aussagekraft fruhmittelalterlicher Personennamen Berlin u New York 1997 ISBN 3 11 015809 4 Henning Kaufmann Untersuchungen zu altdeutschen Rufnamen Munchen 1965 Grundfragen der Namenkunde 3 Jurgen Eichhoff Wilfried Seibicke Michael Wolffsohn Duden Redaktion Gesellschaft fur deutsche Sprache Hrsg Thema Deutsch Band 2 Name und Gesellschaft Soziale und historische Aspekte der Namengebung und Namenentwicklung Bibliographisches Institut Mannheim 2001 ISBN 3 411 70581 7 Astrid Kaiser Vornamen produzieren Bilder In Brockhaus Das grosse Vornamenlexikon Gutersloh F A Brockhaus 2012 S 5 8Vornamenlexika deutschAndreas Brosch Unsere Vornamen und was sie uns erzahlen 1500 Namen von biblisch bis modern Brunnen Verlag Giessen 2018 ISBN 978 3 7655 0995 7 Gunther Drosdowski Lexikon der Vornamen Herkunft Bedeutung und Gebrauch von mehr als 3000 Vornamen Bibliographisches Institut Mannheim Zurich 1968 Duden Taschenbucher 4 Duden Das grosse Vornamenlexikon Bearbeitet von Rosa und Volker Kohlheim 3 vollig neu bearbeitete Auflage Dudenverlag Mannheim 2007 ISBN 978 3 411 06083 2 Margit Eberhard Wabnitz Horst Leisering Knaurs Vornamen Buch Herkunft und Bedeutung Lexikographisches Institut Munchen 1984 Vornamenlexika deutsch regionalReinhold Trautmann Die altpreussischen Personennamen 1925 Vornamenlexika internationalOtto Nussler Internationales Handbuch der Vornamen Verlag fur Standesamtswesen 1 Aufl 1986 ISBN 978 3 8019 5624 0 Otto Nussler Internationales Handbuch der Vornamen Teil Rucklaufig sortiertes Register Verlag fur Standesamtswesen 1 Aufl 1987 ISBN 978 3 8019 5630 1 Brockhaus Das grosse Vornamenlexikon Gutersloh F A Brockhaus 2012 Vorwort Astrid KaiserWeblinks Bearbeiten Commons Vornamen Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wiktionary Vorname Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Wiktionary Verzeichnis International Mannliche Vornamen Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Wiktionary Verzeichnis International Weibliche Vornamen Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Wiktionary Verzeichnis International Vornamen mit mehrdeutiger Geschlechtszugehorigkeit Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Vornamen mit Onogramm wie Namen wahrgenommen werden Namenslexikon englisch Karten zur geographischen Verteilung jedes einzelnen Rufnamens in Deutschland Grosses Schweizer Namensportal mit Bedeutung und Babynamengenerator Namenberatungsstelle kostenpflichtig Muslimische Vornamen Untersuchung von NamensumfeldernEinzelnachweise Bearbeiten Beispiel der regionalen Namensgebung im 15 Jahrhundert im heutigen Bayern Sara L Uckelman 15th Century Bavarian Names In ellipsis cx liana names 22 November 2005 abgerufen am 1 April 2014 englisch a b c Rudolf E Keller Karl Heinz Mulagk Hrsg Die deutsche Sprache und ihre historische Entwicklung 2 Auflage Buske Verlag 1995 ISBN 3 87548 104 6 S 450 eingeschrankte Vorschau in der Google Buchsuche abgerufen am 1 April 2014 Pars II Caput II dann unterschiedliche Zahlung Textstelle beginnend mit Nomen ab aliquo sumendum est Archivierte Kopie Memento des Originals vom 9 September 2008 im Internet Archive Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot www uni leipzig de Alfons Kaiser Hitliste der Vornamen Klingt einfach gut In FAZ NET ISSN 0174 4909 faz net abgerufen am 25 Mai 2021 Namensrecht auf help gv at Memento des Originals vom 29 Mai 2008 im Internet Archive Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot www help gv at abgerufen am 26 Mai 2008 Volltext Haufigste Vornamen bei Neugeborenen mit osterreichischer Staatsburgerschaft Memento vom 11 September 2012 im Webarchiv archive today auf der Seite de Statistik Austria abgerufen am 30 Dezember 2011 Namentrends Wie Vornamen die Schweiz erobern und wieder verschwinden In Neue Zurcher Zeitung vom 22 August 2016 Vornamenhitparaden der Neugeborenen und der Bevolkerung im Jahr 2020 In bfs admin ch 17 August 2021 abgerufen am 17 August 2021 Vornamen 2007 ISTAT 2009 Ustawa Prawo o aktach stanu cywilnego auf sejm gov pl abgerufen am 14 August 2012 Ustawa Rozporzadzenie Ministra Spraw Wewnetrznych i Administracji zmieniajace rozporzadzenie w sprawie szczegolowych zasad sporzadzania aktow stanu cywilnego auf sejm gov pl abgerufen am 14 August 2012 Die Empfehlungen des Rates der Polnischen Sprache fur die Standesbeamten Die Liste der in Polen benutzten Vornamen sowie Die Erweiterung der Liste der in Polen benutzten Vornamen unten die Liste der ausdrucklich nichteintragungsfahigen Vornamen auf rjp pan pl abgerufen am 14 August 2012Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten Normdaten Sachbegriff GND 4063994 0 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Vorname amp oldid 221261824, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

buch

, bücher, bibliothek,

artikel

, lesen, herunterladen, kostenlos, kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele