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Volksgrenadier-Division war die Bezeichnung für Infanterie-Divisionen, die ab dem 20. Juli 1944 von der deutschen Wehrmacht zum Ausgleich der schweren Verluste im Zuge der Invasion in der Normandie und des Zusammenbruchs der Heeresgruppe Mitte an Stelle der bisherigen Infanterie-Divisionen mit Volksgrenadieren aufgestellt oder aufgefrischt wurden.

Volksgrenadiere an der Adriafront, Oktober 1944
Generalfeldmarschall Model besucht den vorgeschobenen Gefechtsstand der in und um Aachen eingesetzten 246. Volksgrenadier-Division am 9. Oktober 1944

Inhaltsverzeichnis

Die Volksgrenadier-Divisionen wurden anfangs aus regulären Einheiten des Front- und des Ersatzheeres aufgestellt. In den letzten Monaten des Krieges wurden sie aus Volkssturmeinheiten, Alarmverbänden und versprengten Soldaten gebildet. Luftwaffensoldaten und Angehörige der Kriegsmarine wurden zu Luftwaffenfeld-Divisionen und Marineinfanterie-Divisionen zusammengefasst und den alliierten Truppen entgegengestellt. Ab Februar 1945 wurde bereits der Jahrgang 1928 und einen Monat später auch der Jahrgang 1929 zum Wehrdienst einberufen. 16-jährige kamen im Rahmen der Aktion „Heimat an die Front“ in Ersatz- und Ausbildungsdivisionen an die Front und sollten wie völlig unausgebildete Hitlerjungen auch das Reich vor der Niederlage bewahren.

Nach den schweren Verlusten im Sommer 1944 in Frankreich und an der Ostfront und der Ernennung Heinrich Himmlers zum Oberbefehlshaber des Ersatzheeres wurden sogenannte Volksgrenadier-Divisionen aufgestellt, die truppenrechtlich und disziplinarisch dem Reichsführer SS unterstanden und damit teilweise dem Zugriff der Wehrmachtführung entzogen waren. Dies war die Reaktion auf die Beteiligung von Militärs an dem Umsturzversuch am 20. Juli 1944. Die Volksgrenadier-Divisionen gehörten de facto in den Tätigkeitsbereich des SS-Führungshauptamtes, dem auch die Waffen-SS unterstand.

Mit der Bezeichnung Volks- sollte die Verbundenheit der Wehrmacht und des deutschen Volkes unterstrichen werden. Dieser Propagandazug war umso notwendiger, als tatsächlich viele Volksdeutsche der „Volksliste III“ und „IV“ in diese Verbände eingezogen worden waren, die sich oft aus materiellen Beweggründen, insbesondere höhere Lebensmittelzuteilungen, zum „Deutschtum“ bekannt hatten. Die intensive ideologische Beeinflussung und harte disziplinarische Maßnahmen sollten die Zuverlässigkeit der Volksgrenadier-Divisionen gewährleisten. Im Kampfeinsatz kam es jedoch aufgrund der mangelhaften Ausbildung zu schweren Verlusten. Die Volksgrenadier-Divisionen wurden Ende 1944 vor allem im Westen eingesetzt. Im März kämpften zwei Volksgrenadier-Divisionen bei Kaiserslautern (siehe Operation Undertone).

Die Volksgrenadier-Divisionen umfassten nur sechs statt der üblichen neun Bataillone der bisher aufgestellten Infanterie-Divisionen. Sie waren somit auch kleiner als diese. Weil die hohen Verluste in der Endphase des Zweiten Weltkrieges nicht mehr vollständig ersetzt werden konnten, entsprach die Stärke der Volksgrenadier-Divisionen in etwa der realen Stärke vieler der älteren Infanterie-Divisionen. Die Volksgrenadier-Divisionen wurden nur unzulänglich bewaffnet.

Gliederungsübersicht

Divisionsstab mit

3 Grenadierregimenter zu je

  • Regimentsstab/Stabskompanie mit Nachrichten-, Pionier- und Radfahrzug
  • 2 Bataillone zu je 3 Schützen-Kompanien (9 leichte MG, 2 Züge mit Sturmgewehren) und einer schweren Kompanie (8 schwere MG, 6 mittlere Granatwerfer, 4 leichte Infanteriegeschütze)
  • Infanteriegeschütz-Kompanie mit 4 leichten Infanteriegeschützen und 8 schweren Granatwerfern.
  • Panzerzerstörer-Kompanie mit 72 Raketenpanzerbüchsen, davon 18 als Gerätereserve ohne Bedienungspersonal

Divisionsfüsilierkompanie (wie Grenadier-Kp, allerdings auf Fahrrädern beweglich gemacht)

Panzerjägerabteilung mit

Die 2. Kompanie hieß ab Oktober 1944 Panzerjäger-Kp, ab Februar 1945 Jagdpanzer-Kp. Die Ausrüstung mit Sturmgeschützen war nicht einheitlich, teilweise kamen auch andere Pak auf Selbstfahrlafetten zum Einsatz. Generell richtete sich die Ausrüstung der gesamten Panzerjägerabteilung nach dem verfügbaren Material und war sehr uneinheitlich.

Artillerieregiment mit

  • Stabsbatterie
  • leichte Abteilung mit Stabsbatterie und 3 Batterien zu je 6 Feldkanonen oder Pak 7,5 cm (teilmot.)
  • 2 leichte Abteilungen mit Stabsbatterie und 2 Batterien zu je 6 leichten Feldhaubitzen 10,5 cm (teilmot.)
  • schwere Abteilung mit Stabsbatterie und 2 Batterien zu je 6 schweren Feldhaubitzen 15 cm (bespannt)

Pionierbataillon mit 2 Kompanien (teilmot.)

Nachrichtenabteilung (gekürzt) mit

  • Fernsprechkompanie (teilmot.)
  • Funkkompanie (mot.)
  • Versorgungsstaffel

Feldersatzbataillon mit

  • 4–5 Kompanien
  • Divisionskampfschule

Sanitätskompanie (teilmot.)

Krankenkraftwagenkompanie

Kommandeur der Div. Nachschubtruppen (Kodina, wird Ende 1944 Divisions-Versorgungs-Regiment) mit

  • Divisionsverwaltungs-Kp (teilmot.), darin Bäckerei- und Schlächtereizug
  • 1 Kraftfahrkompanie (120 t Kapazität, dabei Betriebsstoff-Fahrzeuge)
  • 2 Fahrschwadronen (30 t Kapazität, bespannt)
  • 1 Nachschubkompanie (teilmot.)
  • 1 Werkstattkompanie (teilmot.)

Veterinärkompanie (bespannt)

Feldpostamt (teilmot.)

  • 17 Grenadier-Divisionen der 29. Welle (Nr. 541–553, 558, 559, 561, 562) wurden nach dem 20. Juli 1944 in Volksgrenadier-Division umbenannt, dabei erhielten die vier Divisionen (Nr. 543, 546, 550 und 552) die Nummern vernichteter und aufgelöster Verbände (Nr. 78, 45, 31, und 6).
  • 6 Volksgrenadier-Divisionen der 30. Welle mit Aufstellung zwischen dem 20. Juli und dem 3. August 1944. (Nr. 12, 16, 19 und 36, sowie 560, 561 durch Umbenennung).
  • 25 Volksgrenadier-Divisionen der 32. Welle (Nr. 564–588) unter Eingliederung von 10 Schatten-Divisionen (31. Welle) und Resten vernichteter oder aufgelöster Divisionen.
  • 3 Volksgrenadier-Divisionen unter Umgliederung bestehender Verbände (Nr. 48, 211, 264).
  • Weitere Grenadier- bzw. Volksgrenadier-Divisionen erhielten die Nummern aufgelöster Divisionen
    • 564. wird 183. Volksgrenadier-Division,
    • 567. wird 352. Volksgrenadier-Division,
    • 568. wird 256. Volksgrenadier-Division,
    • 569. wird 361. Volksgrenadier-Division,
    • 570. wird 337. Volksgrenadier-Division,
    • 571. wird 18. Volksgrenadier-Division,
    • 572. wird 340. Volksgrenadier-Division,
    • 575. wird 272. Volksgrenadier-Division,
    • 577. wird 47. Volksgrenadier-Division,
    • 578. wird 212. Volksgrenadier-Division,
    • 583. wird 62. Volksgrenadier-Division,
    • 585. wird 167. Volksgrenadier-Division,
    • 586. wird 79. Volksgrenadier-Division,
    • 588. wird 320. Volksgrenadier-Division.

Ende 1944 wurden die noch bestehenden Volksgrenadier-Divisionen in Infanterie-Divisionen 45 umgegliedert.

In den letzten Kriegswochen wurden weitere, eilig zusammengeraffte Kampfeinheiten gebildet, die Bezeichnungen wie Volkswerfer-Brigaden oder Volksartilleriekorps erhielten. Wie schon die Bezeichnung „Volksgrenadier“ auf das alte Preußen verwies, wurden in der Schlussphase des Krieges Verbände mit Namen berühmter Deutscher gebildet. Clausewitz, Ferdinand von Schill, Ulrich von Hutten, Scharnhorst, Theodor Körner, Albert Leo Schlageter lauten die Namen der letzten vom Heer neu aufgestellten Verbände. Im April 1945 wurde schließlich noch aus fanatisierten NS-Funktionären das Freikorps Adolf Hitler gebildet. Auch diese Verbände waren jedoch größtenteils nur mit alten Gewehren, aber auch mit automatischen Waffen, vor allem dem neu entwickelten Sturmgewehr 44 und Panzerfäusten ausgerüstet. Artillerie, Panzer, Sturmgeschütze fehlten ebenso wie Pioniergerät.

Die Volksgrenadier-Divisionen wurden – mit eher geringem Erfolg – hauptsächlich in der Ardennenoffensive, bei der Verteidigung des Westwalls sowie an der Ostfront eingesetzt. Danach wurden sie in Kämpfen innerhalb des Reichsgebietes eingesetzt. Meist ohne ausreichende Ausbildung und schwach organisiert, wurden sie in Situationen geworfen, welche sie überforderten. Nur wenige Divisionen konnten Erfolge erzielen (wie z. B. die 12. Volksgrenadier-Division).

  • Gerd R. Ueberschär, Rolf-Dieter Müller: 1945. Das Ende des Krieges. Primus-Verlag, Darmstadt 2005, ISBN 3-89678-266-5 (früherer Titel: Kriegsende 1945).
  • Timm Haasler Die 326. Volks-Grenadier-Division in der Ardennenoffensive 1944/45 Amazon 2017
  • Douglas E. Nash Victory Was Beyond Their Grasp: With the 272nd Volks-Grenadier Division from the Huertgen Forest to the Heart of the Reich Amazon 2008
  • Pröhuber, Karl-Heinz: Volksgrenadier-Divisionen – Zur Geschichte und die personellen/ökonomischen Rahmenbedingungen der im Westen 1944/45 eingesetzten Großverbände – Eine Studie. Helios-Verlag, Aachen 2017, ISBN 978-3-86933-184-3,S.523.

Volksgrenadier Division Militarischer Verband der Wehrmacht Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Volksgrenadier Volksgrenadier Division war die Bezeichnung fur Infanterie Divisionen die ab dem 20 Juli 1944 von der deutschen Wehrmacht zum Ausgleich der schweren Verluste im Zuge der Invasion in der Normandie und des Zusammenbruchs der Heeresgruppe Mitte an Stelle der bisherigen Infanterie Divisionen mit Volksgrenadieren aufgestellt oder aufgefrischt wurden Volksgrenadiere an der Adriafront Oktober 1944 Generalfeldmarschall Model besucht den vorgeschobenen Gefechtsstand der in und um Aachen eingesetzten 246 Volksgrenadier Division am 9 Oktober 1944 Inhaltsverzeichnis 1 Beschreibung 2 Hintergrund 3 Gliederung 4 Aufstellung 5 Einsatze 6 Literatur 7 Weblinks 8 Siehe auchBeschreibung BearbeitenDie Volksgrenadier Divisionen wurden anfangs aus regularen Einheiten des Front und des Ersatzheeres aufgestellt In den letzten Monaten des Krieges wurden sie aus Volkssturmeinheiten Alarmverbanden und versprengten Soldaten gebildet Luftwaffensoldaten und Angehorige der Kriegsmarine wurden zu Luftwaffenfeld Divisionen und Marineinfanterie Divisionen zusammengefasst und den alliierten Truppen entgegengestellt Ab Februar 1945 wurde bereits der Jahrgang 1928 und einen Monat spater auch der Jahrgang 1929 zum Wehrdienst einberufen 16 jahrige kamen im Rahmen der Aktion Heimat an die Front in Ersatz und Ausbildungsdivisionen an die Front und sollten wie vollig unausgebildete Hitlerjungen auch das Reich vor der Niederlage bewahren Hintergrund BearbeitenNach den schweren Verlusten im Sommer 1944 in Frankreich und an der Ostfront und der Ernennung Heinrich Himmlers zum Oberbefehlshaber des Ersatzheeres wurden sogenannte Volksgrenadier Divisionen aufgestellt die truppenrechtlich und disziplinarisch dem Reichsfuhrer SS unterstanden und damit teilweise dem Zugriff der Wehrmachtfuhrung entzogen waren Dies war die Reaktion auf die Beteiligung von Militars an dem Umsturzversuch am 20 Juli 1944 Die Volksgrenadier Divisionen gehorten de facto in den Tatigkeitsbereich des SS Fuhrungshauptamtes dem auch die Waffen SS unterstand Mit der Bezeichnung Volks sollte die Verbundenheit der Wehrmacht und des deutschen Volkes unterstrichen werden Dieser Propagandazug war umso notwendiger als tatsachlich viele Volksdeutsche der Volksliste III und IV in diese Verbande eingezogen worden waren die sich oft aus materiellen Beweggrunden insbesondere hohere Lebensmittelzuteilungen zum Deutschtum bekannt hatten Die intensive ideologische Beeinflussung und harte disziplinarische Massnahmen sollten die Zuverlassigkeit der Volksgrenadier Divisionen gewahrleisten Im Kampfeinsatz kam es jedoch aufgrund der mangelhaften Ausbildung zu schweren Verlusten Die Volksgrenadier Divisionen wurden Ende 1944 vor allem im Westen eingesetzt Im Marz kampften zwei Volksgrenadier Divisionen bei Kaiserslautern siehe Operation Undertone Gliederung BearbeitenDie Volksgrenadier Divisionen umfassten nur sechs statt der ublichen neun Bataillone der bisher aufgestellten Infanterie Divisionen Sie waren somit auch kleiner als diese Weil die hohen Verluste in der Endphase des Zweiten Weltkrieges nicht mehr vollstandig ersetzt werden konnten entsprach die Starke der Volksgrenadier Divisionen in etwa der realen Starke vieler der alteren Infanterie Divisionen Die Volksgrenadier Divisionen wurden nur unzulanglich bewaffnet Die Sollstarke einer Volksgrenadier Division war infanteristisch schwacher als die einer Infanterie Division 44 der Wehrmacht verfugte aber uber mehr automatische Waffen vor allem das neu entwickelte Sturmgewehr 44 Die drei Volksgrenadier Regimenter eines mit Fahrradern beweglich gemacht tatsachlich war aber nur ein Bataillon mit Fahrradern ausgestattet verfugten uber je zwei Grenadier Bataillone eine schwere Kompanie mit vier leichten Infanteriegeschutzen und acht 12 cm Granatwerfern sowie eine mit Panzerschreck ausgerustete Panzerjager Kompanie Die Trosse waren zu Zugen auf Bataillonsebene zusammengefasst womit eine Entlastung der Fuhrer erreicht werden sollte Eine Abteilung des Artillerie Regiments der Volksgrenadier Division verfugte an Stelle von zwolf leichten Feldhaubitzen 10 5 cm uber achtzehn 7 5 cm Geschutze Als Divisionstruppen verfugte die Volksgrenadier Division uber eine Panzerjager Abteilung eine Nachrichten Abteilung ein Pionier Bataillon eine Fusilier Kompanie und ein Versorgungs Regiment Gliederungsubersicht Divisionsstab mit Kartenstelle Druckereitrupp Feldgendarmerietrupp meist als Feldgendarmerietrupp c teilmot 3 Grenadierregimenter zu je Regimentsstab Stabskompanie mit Nachrichten Pionier und Radfahrzug 2 Bataillone zu je 3 Schutzen Kompanien 9 leichte MG 2 Zuge mit Sturmgewehren und einer schweren Kompanie 8 schwere MG 6 mittlere Granatwerfer 4 leichte Infanteriegeschutze Infanteriegeschutz Kompanie mit 4 leichten Infanteriegeschutzen und 8 schweren Granatwerfern Panzerzerstorer Kompanie mit 72 Raketenpanzerbuchsen davon 18 als Geratereserve ohne Bedienungspersonal Divisionsfusilierkompanie wie Grenadier Kp allerdings auf Fahrradern beweglich gemacht Panzerjagerabteilung mit 1 Kp mit 9 Pak 7 5 cm mot Z 2 Kp mit 14 Sturmgeschutzen 3 Kp mit 9 Flak 3 7 cm mot Z Die 2 Kompanie hiess ab Oktober 1944 Panzerjager Kp ab Februar 1945 Jagdpanzer Kp Die Ausrustung mit Sturmgeschutzen war nicht einheitlich teilweise kamen auch andere Pak auf Selbstfahrlafetten zum Einsatz Generell richtete sich die Ausrustung der gesamten Panzerjagerabteilung nach dem verfugbaren Material und war sehr uneinheitlich Artillerieregiment mit Stabsbatterie leichte Abteilung mit Stabsbatterie und 3 Batterien zu je 6 Feldkanonen oder Pak 7 5 cm teilmot 2 leichte Abteilungen mit Stabsbatterie und 2 Batterien zu je 6 leichten Feldhaubitzen 10 5 cm teilmot schwere Abteilung mit Stabsbatterie und 2 Batterien zu je 6 schweren Feldhaubitzen 15 cm bespannt Pionierbataillon mit 2 Kompanien teilmot Nachrichtenabteilung gekurzt mit Fernsprechkompanie teilmot Funkkompanie mot Versorgungsstaffel Feldersatzbataillon mit 4 5 Kompanien Divisionskampfschule Sanitatskompanie teilmot Krankenkraftwagenkompanie Kommandeur der Div Nachschubtruppen Kodina wird Ende 1944 Divisions Versorgungs Regiment mit Divisionsverwaltungs Kp teilmot darin Backerei und Schlachtereizug 1 Kraftfahrkompanie 120 t Kapazitat dabei Betriebsstoff Fahrzeuge 2 Fahrschwadronen 30 t Kapazitat bespannt 1 Nachschubkompanie teilmot 1 Werkstattkompanie teilmot Veterinarkompanie bespannt Feldpostamt teilmot Aufstellung Bearbeiten17 Grenadier Divisionen der 29 Welle Nr 541 553 558 559 561 562 wurden nach dem 20 Juli 1944 in Volksgrenadier Division umbenannt dabei erhielten die vier Divisionen Nr 543 546 550 und 552 die Nummern vernichteter und aufgeloster Verbande Nr 78 45 31 und 6 6 Volksgrenadier Divisionen der 30 Welle mit Aufstellung zwischen dem 20 Juli und dem 3 August 1944 Nr 12 16 19 und 36 sowie 560 561 durch Umbenennung 25 Volksgrenadier Divisionen der 32 Welle Nr 564 588 unter Eingliederung von 10 Schatten Divisionen 31 Welle und Resten vernichteter oder aufgeloster Divisionen 3 Volksgrenadier Divisionen unter Umgliederung bestehender Verbande Nr 48 211 264 Weitere Grenadier bzw Volksgrenadier Divisionen erhielten die Nummern aufgeloster Divisionen 564 wird 183 Volksgrenadier Division 567 wird 352 Volksgrenadier Division 568 wird 256 Volksgrenadier Division 569 wird 361 Volksgrenadier Division 570 wird 337 Volksgrenadier Division 571 wird 18 Volksgrenadier Division 572 wird 340 Volksgrenadier Division 575 wird 272 Volksgrenadier Division 577 wird 47 Volksgrenadier Division 578 wird 212 Volksgrenadier Division 583 wird 62 Volksgrenadier Division 585 wird 167 Volksgrenadier Division 586 wird 79 Volksgrenadier Division 588 wird 320 Volksgrenadier Division Ende 1944 wurden die noch bestehenden Volksgrenadier Divisionen in Infanterie Divisionen 45 umgegliedert In den letzten Kriegswochen wurden weitere eilig zusammengeraffte Kampfeinheiten gebildet die Bezeichnungen wie Volkswerfer Brigaden oder Volksartilleriekorps erhielten Wie schon die Bezeichnung Volksgrenadier auf das alte Preussen verwies wurden in der Schlussphase des Krieges Verbande mit Namen beruhmter Deutscher gebildet Clausewitz Ferdinand von Schill Ulrich von Hutten Scharnhorst Theodor Korner Albert Leo Schlageter lauten die Namen der letzten vom Heer neu aufgestellten Verbande Im April 1945 wurde schliesslich noch aus fanatisierten NS Funktionaren das Freikorps Adolf Hitler gebildet Auch diese Verbande waren jedoch grosstenteils nur mit alten Gewehren aber auch mit automatischen Waffen vor allem dem neu entwickelten Sturmgewehr 44 und Panzerfausten ausgerustet Artillerie Panzer Sturmgeschutze fehlten ebenso wie Pioniergerat Einsatze BearbeitenDie Volksgrenadier Divisionen wurden mit eher geringem Erfolg hauptsachlich in der Ardennenoffensive bei der Verteidigung des Westwalls sowie an der Ostfront eingesetzt Danach wurden sie in Kampfen innerhalb des Reichsgebietes eingesetzt Meist ohne ausreichende Ausbildung und schwach organisiert wurden sie in Situationen geworfen welche sie uberforderten Nur wenige Divisionen konnten Erfolge erzielen wie z B die 12 Volksgrenadier Division Literatur BearbeitenGerd R Ueberschar Rolf Dieter Muller 1945 Das Ende des Krieges Primus Verlag Darmstadt 2005 ISBN 3 89678 266 5 fruherer Titel Kriegsende 1945 Timm Haasler Die 326 Volks Grenadier Division in der Ardennenoffensive 1944 45 Amazon 2017 Douglas E Nash Victory Was Beyond Their Grasp With the 272nd Volks Grenadier Division from the Huertgen Forest to the Heart of the Reich Amazon 2008 Prohuber Karl Heinz Volksgrenadier Divisionen Zur Geschichte und die personellen okonomischen Rahmenbedingungen der im Westen 1944 45 eingesetzten Grossverbande Eine Studie Helios Verlag Aachen 2017 ISBN 978 3 86933 184 3 S 523 Weblinks Bearbeiten340 Volkgrenadier Division Militararchiv Freiburg 363 Volkgrenadier Division Bundesarchiv 562 Volkgrenadier DivisionSiehe auch BearbeitenInfanterie Division 45 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Volksgrenadier Division amp oldid 218599586, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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