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Die Villa für Heinrich Findeisen liegt im Ursprungsstadtteil der sächsischen Stadt Radebeul, in der Einsteinstraße 16.

Villa Heinrich Findeisen, von Westen
Garten der Villa Heinrich Findeisen
Villa Heinrich Findeisen, von Osten

Inhaltsverzeichnis

Die zweigeschossige, mit Villengarten und Einfriedung unter Denkmalschutz stehende Villa hat einen „malerisch-unregelmäßigen Fassadenaufriss“ und obenauf ein Walmdach mit Formziegeln auf dem First und den Dachgraten.

In der Straßenansicht steht ein Risalit mit einem Gesprengegiebel, links daneben ein eingeschossiger Standerker. Rechts neben dem Risaliten befindet sich eine massive Veranda mit Pilastergliederung sowie Rundbogenfenstern, während alle anderen großen Fenster Rechteckfenster sind. In der nördlichen Gartenansicht steht ein polygonaler Standerker mit einem gekehlten Dach, auf der Rückseite des Hauses ein Seitenrisalit. In der südlichen Seitenansicht befindet sich ein hölzerner Eingangsvorbau.

Die Fassade wird durch „markante Jugendstilornamentik“ geschmückt.

Der große Garten zur Goethestraße, ursprünglich der für die Nr. 18 vorgesehene Bauplatz, gilt heute als Werk der Landschafts- und Gartengestaltung.

1902 ließ sich der „Bauunternehmer“ Heinrich Findeisen durch den Architekten Carl Käfer ein Wohnhaus entwerfen. Nach dem Bauantrag im Januar 1902 erfolgte im Juli des Jahres eine Baubesichtigung mit Nutzungsverbot wegen Beanstandungen. Im September 1904 wurde der fertiggestellte Bau weiterverkauft.

1922 wurde das Gebäude durch den Architekten Ferdinand Severitt erweitert, unter anderem durch den polygonalen Standerker. Die heutige Einfriedung stammt aus dem Jahr 1928.

1996 wurde das Anwesen von der Schweiz erworben und bis 2006 als Residenz des Schweizer Konsuls in Sachsen genutzt. Inzwischen dient die Villa wieder privaten Wohnzwecken.

Commons: Villa Heinrich Findeisen – Sammlung von Bildern
  1. Eintrag in der Denkmaldatenbank des Landes Sachsen zur Denkmal-ID 08950010 (PDF, inklusive Kartenausschnitt). Abgerufen am 27. März 2021.
  2. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). Sax-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3,S.87.
  3. Radebeuls Villen

51.10180555555613.689791666667Koordinaten:51° 6′ 6,5″ N,13° 41′ 23,3″ O

Villa Heinrich Findeisen Sprache Beobachten Bearbeiten Die Villa fur Heinrich Findeisen liegt im Ursprungsstadtteil der sachsischen Stadt Radebeul in der Einsteinstrasse 16 Villa Heinrich Findeisen von Westen Garten der Villa Heinrich Findeisen Villa Heinrich Findeisen von Osten Inhaltsverzeichnis 1 Beschreibung 2 Geschichte 3 Literatur 4 Weblinks 5 EinzelnachweiseBeschreibung BearbeitenDie zweigeschossige mit Villengarten und Einfriedung unter Denkmalschutz 1 stehende Villa hat einen malerisch unregelmassigen Fassadenaufriss 2 und obenauf ein Walmdach mit Formziegeln auf dem First und den Dachgraten In der Strassenansicht steht ein Risalit mit einem Gesprengegiebel links daneben ein eingeschossiger Standerker Rechts neben dem Risaliten befindet sich eine massive Veranda mit Pilastergliederung sowie Rundbogenfenstern wahrend alle anderen grossen Fenster Rechteckfenster sind In der nordlichen Gartenansicht steht ein polygonaler Standerker mit einem gekehlten Dach auf der Ruckseite des Hauses ein Seitenrisalit In der sudlichen Seitenansicht befindet sich ein holzerner Eingangsvorbau Die Fassade wird durch markante Jugendstilornamentik geschmuckt 1 Der grosse Garten zur Goethestrasse ursprunglich der fur die Nr 18 vorgesehene Bauplatz gilt heute als Werk der Landschafts und Gartengestaltung 2 Geschichte Bearbeiten1902 liess sich der Bauunternehmer 2 Heinrich Findeisen durch den Architekten Carl Kafer ein Wohnhaus entwerfen Nach dem Bauantrag im Januar 1902 erfolgte im Juli des Jahres eine Baubesichtigung mit Nutzungsverbot wegen Beanstandungen Im September 1904 wurde der fertiggestellte Bau weiterverkauft 1922 wurde das Gebaude durch den Architekten Ferdinand Severitt erweitert unter anderem durch den polygonalen Standerker Die heutige Einfriedung stammt aus dem Jahr 1928 1996 wurde das Anwesen von der Schweiz erworben und bis 2006 als Residenz des Schweizer Konsuls in Sachsen genutzt 3 Inzwischen dient die Villa wieder privaten Wohnzwecken Literatur BearbeitenVolker Helas Bearb Stadt Radebeul Hrsg Landesamt fur Denkmalpflege Sachsen Grosse Kreisstadt Radebeul Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland Denkmale in Sachsen Sax Verlag Beucha 2007 ISBN 978 3 86729 004 3 Weblinks Bearbeiten Commons Villa Heinrich Findeisen Sammlung von BildernEinzelnachweise Bearbeiten a b Eintrag in der Denkmaldatenbank des Landes Sachsen zur Denkmal ID 08950010 PDF inklusive Kartenausschnitt Abgerufen am 27 Marz 2021 a b c Volker Helas Bearb Stadt Radebeul Hrsg Landesamt fur Denkmalpflege Sachsen Grosse Kreisstadt Radebeul Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland Denkmale in Sachsen Sax Verlag Beucha 2007 ISBN 978 3 86729 004 3 S 87 Radebeuls Villen 51 101805555556 13 689791666667 Koordinaten 51 6 6 5 N 13 41 23 3 O Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Villa Heinrich Findeisen amp oldid 210262557, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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