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Vertrauen bezeichnet die subjektive Überzeugung (oder auch das Gefühl für oder Glaube an die) von der Richtigkeit, Wahrheit von Handlungen, Einsichten und Aussagen bzw. der Redlichkeit von Personen. Vertrauen kann sich auf einen anderen oder das eigene Ich beziehen (Selbstvertrauen). Zum Vertrauen gehört auch die Überzeugung der Möglichkeit von Handlungen und der Fähigkeit zu Handlungen. Man spricht dann eher von Zutrauen. Als das Gegenteil des Vertrauens gilt das Misstrauen.

Die ausgestreckte Hand, ein Zeichen der Vertrauensbildung

Neben diesem psychologisch-persönlichkeitstheoretischen Ansatz, der die Quelle des Vertrauens in sozialisationsbedingten oder kulturell vermittelten Persönlichkeitsstrukturen sucht, gibt es ökonomische, soziologische, politologische und sozialpsychologische Theorien (transaktionsanalytische Modelle), die versuchen, die Entstehung von Vertrauen in institutionellen Zusammenhängen (z. B. in Organisationen) bzw. in interpersonalen Beziehungen zu erklären.

Eine vertrauensrelevante Situation findet in einem interaktionellen Kontext statt. Hierbei hat der Interaktionspartner die Möglichkeit, eine Verhaltensalternative auszuwählen, die für das vertrauende Individuum mit negativen Konsequenzen verbunden sein kann; das ist das Risiko des Vertrauenden in dieser kommunikativen Struktur. Denn das vertrauende Individuum ist in gewissem Sinne der Kontrolle des Interaktionspartners ausgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Vertrauen ist als Wort seit dem 16. Jahrhundert bekannt (althochdeutsch: „fertruen“, mittelhochdeutsch: „vertruwen“) und geht auf das gotischetrauan zurück. Das Wort „trauen“ gehört zu der Wortgruppe um „treu“ = „stark“, „fest“, „dick“. Im Griechischen steht dafür „πίστις“ (pistis) („Glaube“), im Lateinischen „fiducia“ (Selbstvertrauen) oder „fides“ (Treue). So steht im antiken und mittelalterlichen Gebrauch Vertrauen im Spannungsfeld von Treue und Glauben (z. B. bei Demokrit, der fordert, nicht allen, sondern nur den Bewährten zu vertrauen). Für Thomas von Aquin ist Vertrauen durch Erfahrung bekräftigte Hoffnung auf Erfüllung von erwarteten Zuständen unter der Prämisse des Vertrauens auf Gott. Seit Beginn der Neuzeit – etwa mit Thomas Hobbes einsetzend – ist Vertrauen immer stärker ein Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten (Selbstvertrauen).

Vertrauen ist ein Phänomen, das in unsicheren Situationen oder bei risikohaftem Ausgang einer Handlung auftritt: Wer sich einer Sache sicher sein kann, muss nicht vertrauen. Vertrauen ist aber auch mehr als nur Glaube oder Hoffnung, es benötigt immer eine Grundlage, die sog. „Vertrauensgrundlage“. Dies können gemachte Erfahrungen sein, aber auch das Vertrauen einer Person, der man selbst vertraut, oder institutionelle Mechanismen. Vertrauen ist teilweise übertragbar. Jemandem sein ganzes Vertrauen zu schenken, kann sehr aufregend sein, beispielsweise das Vertrauen, das ein Kind dem Vater schenkt, wenn es von oben herab in die ausgebreiteten Arme springt. Dies gilt sowohl für den Vater als auch für das Kind. Die Geschichte wird oft im übertragenen Sinn erzählt – als Gottvertrauen.

„Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen.“ Dieser einfache Satz umfasst mehrere Vertrauensdimensionen:

1. Vertrauen entsteht in Situationen, in denen der Vertrauende (der Vertrauensgeber) mehr verlieren als gewinnen kann – er riskiert einen Schaden bzw. eine Verletzung.

2. Vertrauen manifestiert sich in Handlungen, die die eigene Verletzlichkeit erhöhen. Man liefert sich dem Vertrauensnehmer aus und setzt zum Vertrauenssprung an.

3. Der Grund, warum man sich ausliefert, ist die positive Erwartung, dass der Vertrauensnehmer die Situation nicht zum Schaden des Vertrauensgebers verwendet.

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Aus psychologischer Sicht bezeichnet der Begriff Vertrauen eine wichtige Dimension der Identitätsbildung. Vertrauen als Konglomerat von Gefühl und den assoziativ zugrundeliegenden Erfahrungen, kann sich in frühen Kindheitserfahrungen im Kontakt mit wichtigen Bezugspersonen (das Grundvertrauen/Urvertrauen) bilden.

Je nach Dauer und Intensität einer Beziehung und je nach Informationsgrundlage bezieht sich das Vertrauen:

Vertrauensbeziehungen basieren oft auf Gegenseitigkeit. Identifikationsbasiertes Vertrauen basiert auf gemeinsamen Erfahrungen und früheren Handlungen sowie auf gegenseitigem Verstehen. In Partnerschaften gedeiht gegenseitiges Vertrauen umso stärker, je feinfühliger die Partner wechselseitig auf die Gefühle des jeweils anderen eingehen.

Situationsbasiertes Vertrauen

In rationalistisch-entscheidungsorientierter Betrachtungsweise bestehen folgende Voraussetzungen dafür, dass ein situationsbasiertes Vertrauen entstehen kann:

  • Der Wert der zukünftigen Kooperation muss den Wert einer sofortigen Nicht-Kooperation übersteigen.
  • Eine mögliche Nicht-Kooperation muss beobachtbar sein und entdeckt werden können.
  • Der Vertrauensgeber muss willens und fähig sein, den Nicht-Kooperateur zu bestrafen.

Vertrauen kann man vergrößern, indem man Informationen gibt oder gewinnt (vertrauensbildende Maßnahmen). Auf längere Sicht gewinnen Strategien, die auf Vertrauen basieren und zu Kooperation führen, oft mehr als Strategien, die auf Misstrauen beruhen. Situationsbasiertes Vertrauen ist oft kein „echtes Vertrauen“, und zwar, wenn Verletzlichkeit nicht gegeben ist. Aber es ist eine Grundlage für die folgenden „echten Formen“ von Vertrauen.

Eigenschaftsbasiertes Vertrauen

Drei Erwartungen gegenüber den persönlichen Eigenschaften, die der Kooperationspartner aufweisen soll, sind Grundlage eines Vertrauensvorschusses, den man ihm gibt:

  • Kompetenzerwartung, also die Erwartung, dass der Kooperationspartner in seiner Domäne kompetent ist.
  • Integritätserwartung, also die Erwartung, dass er keine verdeckten, für seine Partner gefährlichen Strategien betreibt.
  • Benevolenzerwartung, wobei Benevolenz eine optimistisch-offene (wörtl. wohlwollende) Haltung gegenüber anderen Menschen und Beziehungen meint, die nicht durch besondere Handlungen, sondern durch guten Willen und allgemeine Geneigtheit gekennzeichnet ist. Benevolenz gilt auch in der ökonomischen Theorie als eine Grundvoraussetzung für Austausch und Handel und ist nicht zu verwechseln mit Altruismus.

Identifikationsbasiertes Vertrauen

Identifikationsbasiertes Vertrauen beruht in sozialpsychologischer Betrachtung auf vier Komponenten:

  • Voraussetzungen: enge Zusammenarbeit, Offenheit und regelmäßige Kommunikation
  • Identifikation mit den Werten, Zielen und Bedürfnissen des Partners
  • Gemeinschaft zwischen den Vertrauenden
  • Gegenseitige Sympathie und die Entwicklung einer emotionalen Bindung

Vertrauen als mittlerer Zustand zwischen Wissen und Nichtwissen

Georg Simmel unterscheidet den „mystischen“ Glauben des Menschen an den Menschen von der sozialen Form des Vertrauens. Bei dieser handelt es sich um einen mittleren Zustand zwischen Wissen und Nichtwissen, also um eine „Hypothese künftigen Verhaltens“. Diese muss sicher genug sein, um „praktisches Handeln darauf zu gründen.“ Allerdings gibt es keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Grade des Wissens bzw. Nichtwissens und der damit verbundenen Form oder Intensität des Vertrauens; denn sowohl bei sehr geringem Wissen als auch bei genauem Wissen kann sich sowohl großes Vertrauen als auch Misstrauen in eine andere Person oder eine Gruppe herausbilden. In der rationalisierten „Zweckvereinigung“, etwa im Rahmen geldwirtschaftlicher Beziehungen oder – modern gesprochen – ganz allgemein im Kontext klar definierter Rollensysteme, wissen die Akteure über ihre Partner meist nur „das, was zu wissen über die zu knüpfende Beziehung erforderlich ist“. Damit entdeckt Simmel die sozialkonstitutive Funktion des Nichtwissens für moderne Gesellschaften: Je differenzierter eine Gesellschaft, desto geringer die Chance auf identifikationsbasiertes Vertrauen und desto größer das Nichtwissen über die andere Akteure, ohne welches aber situationsbasiertes Vertrauen gar nicht möglich wäre, ohne das wiederum objektivierte Sozialbeziehungen kaum funktionieren würden.

Vertrauen in soziale Bindungen

Vertrauen als Mechanismus der Reduktion von Komplexität

Für Niklas Luhmann ist Grundlage des Vertrauens (d. h. letztlich des Zutrauens zu den eigenen Erwartungen) die „Gegenwart als dauerndes Kontinuum ..., als Gesamtheit der Bestände, an denen Ereignisse sich ereignen können“. Dieses Vertrauen hat im Zusammenhang der sozialen Interaktionen die Funktion, die Komplexität der Möglichkeiten auf ein Maß zu reduzieren, das den einzelnen in seiner Umwelt handlungsfähig bleiben lässt.

Swift Trust

Eine besondere Form situationsbasierten Vertrauens ist sowohl in soziologisch-institutioneller als auch in sozialpsychologisch-beziehungsorientierter Perspektive interessant: das sog. Swift Trust (rasches, flüchtiges Vertrauen), das sich einstellt bzw. einstellen muss, wenn eine heterogen zusammengesetzte temporäre Arbeitsgruppe sofort mit der Arbeit beginnen soll, ohne dass Zeit für vorherige Vertrauensbildung besteht. Ein Beispiel ist das Filmproduktionsteam, in denen sich die Akteure vorher kaum kennen und selbst ihre eigenen Aufgaben noch nicht vollständig überschauen können. Sie müssen sich vom ersten Tag an fast blind vertrauen. Ähnliche Prozesse sind für viele ad hoc gebildete virtuelle Teams kennzeichnend.

Voraussetzungen für die Entstehung von Swift Trust sind u. a.

  • gleichartig ausgerichtete Aktivitäten durch gemeinsame Belohnung im Falle des Erfolgs oder gemeinsame Strafe im Scheiternsfall (z. B. die Möglichkeit, durch den Film Ruhm zu ernten oder sich zu blamieren)
  • das Gefühl starker wechselseitiger Abhängigkeit (man denke an den Stuntman bei einer Filmproduktion und die ihn sichernden Teammitglieder)
  • knappe Zeit (zu viel Zeit verführt dazu, egoistische oder unproduktive Aktivitäten durchzuführen)
  • ausreichende materielle Ressourcen, um Ressourcenkonflikte zu vermeiden
  • Fokussierung der Professionalität, nicht der Person der beteiligten Akteure
  • strikte Aufgaben- und Prozessorientierung, Absehen von persönlichen Problemen und Verzicht auf persönliche Kritik
  • und vor allem ein Trust Broker (Vertrauensbroker) mit transparentem Handeln, der die Teammitglieder ernennt und entlässt und für die Professionalität eines jeden einzelnen verantwortlich ist.

Aus diesen Erkenntnissen können wiederum Schlussfolgerungen für eine effektive (Re-)Organisation der im Allgemeinen zeitraubenden und teuren Vertrauensbildungsprozesse im Arbeitsalltag gezogen werden.

Vertrauen und Kontrolle

Vertrauen und Kontrolle sind zwei gleichberechtigte Komponenten der Zusammenarbeit. Vertrauen ist für die Verhaltensweisen vorteilhaft, die nicht beobachtbar sind (z. B. Einhaltung von Pausen). Je nach Aufgabenkomplexität und je nach Organisationsstruktur sind Vertrauens- und Kontrollspanne unterschiedlich. Ist Vertrauen vorhanden, besteht eine geringe Notwendigkeit für Kontrolle, Vertrauensverluste dagegen verstärken die Notwendigkeit von Kontrolle. Für die Entfaltung von Kreativität, Innovation und Flexibilität sind eher größere Handlungsspielräume und dadurch Vertrauen erforderlich.

Hauptartikel: Vertrauen (Wirtschaft)

In den Wirtschaftswissenschaften wird Vertrauen im Kontext der Entscheidungstheorie, der Spieltheorie sowie durch die Organisationspsychologie untersucht, wobei hierfür häufig das sogenannte Vertrauensspiel (samt verschiedener Modifikationen und Erweiterungen dieses Spiels) herangezogen wird. Das Spiel verdeutlicht paradigmatisch das Verhaltensrisiko, dem sich die vertrauende Person (man spricht hier vom Vertrauensgeber) gegenübersieht, wenn sie sich vom zukünftigen Verhalten einer anderen Person (Vertrauensnehmer) abhängig macht.

  • Auf Ebene der Entscheidungstheorie steht die Frage im Vordergrund, welche (1) Einflussfaktoren der Entscheidungssituation (z. B. Grad des Interessenskonfliktes, symmetrischer oder asymmetrischer Informationsstand) und (2) welche Persönlichkeitsfaktoren seitens des Vertrauensgebers (z. B. soziale Risikobereitschaft, kognitive Dissonanz etc.) vertrauensvolles Verhalten begründen können.
  • Bei spieltheoretischen Analysen steht die Interaktion mit dem Empfänger des Vertrauens im Vordergrund. Im Kontext des Vertrauensspiels ist sowohl die Bereitschaft (= Wahrscheinlichkeit für vertrauensvolle Entscheidung) als auch die Intensität (= Höhe des riskierten Vorschusses) umso höher, je

(1) niedriger der Interessenkonflikt zwischen Vertrauensgeber (VG) und Vertrauensnehmer (VN) ausgeprägt ist; (2) intensiver der Informationsfluss zwischen VG und VN ausgeprägt ist; (3) reibungsloser die Kommunikation zwischen VG und VN erfolgt; (4) häufiger VG und VN miteinander in Interaktion treten (wiederholtes Spiel); (5) stärker das moralische Commitment (z. B. Orientierung an sozialen Normen) bei beiden ausgeprägt ist.

  • In der Entwicklungspsychologie spricht man vom Urvertrauen.
  • Die Psychiatrie kennt Pathologien, die u. a. durch eine Unfähigkeit zu Vertrauen und Intimität gekennzeichnet sind, wie z. B. die narzisstische Persönlichkeitsstörung.
  • In der Organisationstheorie ist Vertrauen ein Mechanismus, der Kontrollkosten und andere Transaktionskosten senkt. Dadurch werden auch kognitive Anstrengungen gespart und Ressourcen freigesetzt. Unter anderem schafft Vertrauen intime Beziehungen, vereinfacht Austausch von Informationen und die Entscheidungsfindung, erleichtert offene Kommunikation und dient der Wertschöpfung.
  • In der Politikwissenschaft ist vor allem das als Institutionenvertrauen bezeichnete Vertrauen der Bevölkerung in die Fähigkeit von Institutionen, Kontrolle über Ressourcen, Handlungen und Ereignisse im Sinne der Bevölkerung auszuüben, wichtig. Eine Tyrannis – so Aristoteles – hat nur unter Wahrung des Misstrauens zwischen den Einwohnern Bestand. Für Fichte ist der Staat auf allgemeines Misstrauen aufgebaut.
  • Die Friedensforschung begreift Vertrauen als notwendigen Faktor für die nachhaltige Überwindung des Sicherheitsdilemmas sowie für die Etablierung von langfristigen, diffus reziproken Kooperationsformen.
  • In der Verwaltungswissenschaft werden Möglichkeiten des Vertrauensauf- bzw. -ausbaus nach Ethikeklats und Korruptionsfällen diskutiert (Verwaltungsethik).
  • Im (öffentlichen und privaten) Recht wird „Vertrauen“ als schützenswertes Rechtsgut behandelt.
  • Oft können Verhandlungen zwischen Gegnern erfolgreicher geführt werden, wenn sie von einer Person des beiderseitigen Vertrauens moderiert werden (Mediation).

In vielen Religionen existiert das Konzept des Vertrauens in einen Gott, in die Vorsehung (z. B. im Islam), in personifizierte (Fortuna, gute Fee – vgl. lat.: fatua) oder unpersönliche höhere Mächte (Schicksal).

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  • Olaf Geramanis: Vertrauen – Die Entdeckung einer sozialen Ressource. Hirzel, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-7776-1174-7.
  • Martin Hartmann, zusammen mit Claus Offe: Vertrauen: die Grundlage des sozialen Zusammenhalts. Campus, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-593-36735-1.
  • Martin Hartmann: Die Praxis des Vertrauens. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3-518-29594-2.
  • Niklas Luhmann: Vertrauen: ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität. 4. Auflage. Lucius & Lucius, Stuttgart 2000, ISBN 3-8252-2185-7.
  • Barbara A. Misztal: Trust in modern societies: The search for the bases of social order. Polity, Cambridge 1996, ISBN 978-0745616346.
  • Marcus Wiens: Vertrauen in der ökonomischen Theorie. Eine mikrofundierte und verhaltensbezogene Analyse. Lit, Münster 2013, ISBN 978-3-643-11974-2.
  • Arnd Zschiesche: Vertrauen. Die härteste Währung der Welt. Warum Leistung und Haltung für Unternehmen essenziell sind. Gabal, Offenbach 2021, ISBN 978-3-96739-035-3
Wiktionary: Misstrauen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Vertrauen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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Normdaten (Sachbegriff): GND:4063290-8(OGND, AKS)

Vertrauen subjektive Uberzeugung von der Richtigkeit Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst zu wenig Einzelnachweise Vertrauen bezeichnet die subjektive Uberzeugung oder auch das Gefuhl fur oder Glaube an die von der Richtigkeit Wahrheit von Handlungen Einsichten und Aussagen bzw der Redlichkeit von Personen Vertrauen kann sich auf einen anderen oder das eigene Ich beziehen Selbstvertrauen Zum Vertrauen gehort auch die Uberzeugung der Moglichkeit von Handlungen und der Fahigkeit zu Handlungen Man spricht dann eher von Zutrauen Als das Gegenteil des Vertrauens gilt das Misstrauen Die ausgestreckte Hand ein Zeichen der Vertrauensbildung Neben diesem psychologisch personlichkeitstheoretischen Ansatz der die Quelle des Vertrauens in sozialisationsbedingten oder kulturell vermittelten Personlichkeitsstrukturen sucht gibt es okonomische soziologische politologische und sozialpsychologische Theorien transaktionsanalytische Modelle die versuchen die Entstehung von Vertrauen in institutionellen Zusammenhangen z B in Organisationen bzw in interpersonalen Beziehungen zu erklaren 1 Eine vertrauensrelevante Situation findet in einem interaktionellen Kontext statt Hierbei hat der Interaktionspartner die Moglichkeit eine Verhaltensalternative auszuwahlen die fur das vertrauende Individuum mit negativen Konsequenzen verbunden sein kann das ist das Risiko des Vertrauenden in dieser kommunikativen Struktur Denn das vertrauende Individuum ist in gewissem Sinne der Kontrolle des Interaktionspartners ausgesetzt 2 Inhaltsverzeichnis 1 Wortherkunft und Begriffsgeschichte 2 Charakteristik 3 Vertrauensdimensionen 4 Grundlagen der Vertrauensbeziehung 4 1 Situationsbasiertes Vertrauen 4 2 Eigenschaftsbasiertes Vertrauen 4 3 Identifikationsbasiertes Vertrauen 5 Vertrauen in der Soziologie 5 1 Vertrauen als mittlerer Zustand zwischen Wissen und Nichtwissen 5 2 Vertrauen als Mechanismus der Reduktion von Komplexitat 5 3 Swift Trust 5 4 Vertrauen und Kontrolle 6 Vertrauen in den Wirtschaftswissenschaften 7 Vertrauen in anderen Disziplinen 8 Spiritualitat 9 Siehe auch 10 Literatur 11 Weblinks 12 EinzelnachweiseWortherkunft und Begriffsgeschichte BearbeitenVertrauen ist als Wort seit dem 16 Jahrhundert bekannt althochdeutsch fertruen mittelhochdeutsch vertruwen und geht auf das gotische trauan zuruck Das Wort trauen gehort zu der Wortgruppe um treu stark fest dick Im Griechischen steht dafur pistis pistis Glaube im Lateinischen fiducia Selbstvertrauen oder fides Treue So steht im antiken und mittelalterlichen Gebrauch Vertrauen im Spannungsfeld von Treue und Glauben z B bei Demokrit der fordert nicht allen sondern nur den Bewahrten zu vertrauen Fur Thomas von Aquin ist Vertrauen durch Erfahrung bekraftigte Hoffnung auf Erfullung von erwarteten Zustanden unter der Pramisse des Vertrauens auf Gott 3 Seit Beginn der Neuzeit etwa mit Thomas Hobbes einsetzend ist Vertrauen immer starker ein Zutrauen in die eigenen Fahigkeiten Selbstvertrauen Charakteristik BearbeitenVertrauen ist ein Phanomen das in unsicheren Situationen oder bei risikohaftem Ausgang einer Handlung auftritt Wer sich einer Sache sicher sein kann muss nicht vertrauen Vertrauen ist aber auch mehr als nur Glaube oder Hoffnung es benotigt immer eine Grundlage die sog Vertrauensgrundlage Dies konnen gemachte Erfahrungen sein aber auch das Vertrauen einer Person der man selbst vertraut oder institutionelle Mechanismen Vertrauen ist teilweise ubertragbar Jemandem sein ganzes Vertrauen zu schenken kann sehr aufregend sein beispielsweise das Vertrauen das ein Kind dem Vater schenkt wenn es von oben herab in die ausgebreiteten Arme springt Dies gilt sowohl fur den Vater als auch fur das Kind Die Geschichte wird oft im ubertragenen Sinn erzahlt als Gottvertrauen Vertrauensdimensionen Bearbeiten Vertrauen ist der Wille sich verletzlich zu zeigen 4 Dieser einfache Satz umfasst mehrere Vertrauensdimensionen 1 Vertrauen entsteht in Situationen in denen der Vertrauende der Vertrauensgeber mehr verlieren als gewinnen kann er riskiert einen Schaden bzw eine Verletzung 2 Vertrauen manifestiert sich in Handlungen die die eigene Verletzlichkeit erhohen Man liefert sich dem Vertrauensnehmer aus und setzt zum Vertrauenssprung an 3 Der Grund warum man sich ausliefert ist die positive Erwartung dass der Vertrauensnehmer die Situation nicht zum Schaden des Vertrauensgebers verwendet Grundlagen der Vertrauensbeziehung BearbeitenDieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst Aus psychologischer Sicht bezeichnet der Begriff Vertrauen eine wichtige Dimension der Identitatsbildung Vertrauen als Konglomerat von Gefuhl und den assoziativ zugrundeliegenden Erfahrungen kann sich in fruhen Kindheitserfahrungen im Kontakt mit wichtigen Bezugspersonen das Grundvertrauen Urvertrauen bilden Je nach Dauer und Intensitat einer Beziehung und je nach Informationsgrundlage bezieht sich das Vertrauen 5 auf die Situation es entsteht situationsbasiertes Vertrauen auf die wahrgenommene Vertrauenswurdigkeit des Vertrauensnehmers es entsteht eigenschaftsbasiertes Vertrauen auf gemeinsam geteilte Normen und Werte von Vertrauensgeber und Vertrauensnehmer es entsteht identifikationsbasiertes Vertrauen Vertrauensbeziehungen basieren oft auf Gegenseitigkeit Identifikationsbasiertes Vertrauen basiert auf gemeinsamen Erfahrungen und fruheren Handlungen sowie auf gegenseitigem Verstehen In Partnerschaften gedeiht gegenseitiges Vertrauen umso starker je feinfuhliger die Partner wechselseitig auf die Gefuhle des jeweils anderen eingehen Situationsbasiertes Vertrauen Bearbeiten In rationalistisch entscheidungsorientierter Betrachtungsweise bestehen folgende Voraussetzungen dafur dass ein situationsbasiertes Vertrauen entstehen kann Der Wert der zukunftigen Kooperation muss den Wert einer sofortigen Nicht Kooperation ubersteigen Eine mogliche Nicht Kooperation muss beobachtbar sein und entdeckt werden konnen Der Vertrauensgeber muss willens und fahig sein den Nicht Kooperateur zu bestrafen Vertrauen kann man vergrossern indem man Informationen gibt oder gewinnt vertrauensbildende Massnahmen Auf langere Sicht gewinnen Strategien die auf Vertrauen basieren und zu Kooperation fuhren oft mehr als Strategien die auf Misstrauen beruhen Situationsbasiertes Vertrauen ist oft kein echtes Vertrauen und zwar wenn Verletzlichkeit nicht gegeben ist Aber es ist eine Grundlage fur die folgenden echten Formen von Vertrauen Eigenschaftsbasiertes Vertrauen Bearbeiten Drei Erwartungen gegenuber den personlichen Eigenschaften die der Kooperationspartner aufweisen soll sind Grundlage eines Vertrauensvorschusses den man ihm gibt Kompetenzerwartung also die Erwartung dass der Kooperationspartner in seiner Domane kompetent ist Integritatserwartung also die Erwartung dass er keine verdeckten fur seine Partner gefahrlichen Strategien betreibt Benevolenzerwartung wobei Benevolenz eine optimistisch offene wortl wohlwollende Haltung gegenuber anderen Menschen und Beziehungen meint die nicht durch besondere Handlungen sondern durch guten Willen und allgemeine Geneigtheit gekennzeichnet ist Benevolenz gilt auch in der okonomischen Theorie als eine Grundvoraussetzung fur Austausch und Handel und ist nicht zu verwechseln mit Altruismus 6 Identifikationsbasiertes Vertrauen Bearbeiten Identifikationsbasiertes Vertrauen beruht in sozialpsychologischer Betrachtung auf vier Komponenten Voraussetzungen enge Zusammenarbeit Offenheit und regelmassige Kommunikation Identifikation mit den Werten Zielen und Bedurfnissen des Partners Gemeinschaft zwischen den Vertrauenden Gegenseitige Sympathie und die Entwicklung einer emotionalen BindungVertrauen in der Soziologie BearbeitenVertrauen als mittlerer Zustand zwischen Wissen und Nichtwissen Bearbeiten Georg Simmel unterscheidet den mystischen Glauben des Menschen an den Menschen von der sozialen Form des Vertrauens Bei dieser handelt es sich um einen mittleren Zustand zwischen Wissen und Nichtwissen also um eine Hypothese kunftigen Verhaltens Diese muss sicher genug sein um praktisches Handeln darauf zu grunden 7 Allerdings gibt es keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Grade des Wissens bzw Nichtwissens und der damit verbundenen Form oder Intensitat des Vertrauens denn sowohl bei sehr geringem Wissen als auch bei genauem Wissen kann sich sowohl grosses Vertrauen als auch Misstrauen in eine andere Person oder eine Gruppe herausbilden 8 In der rationalisierten Zweckvereinigung etwa im Rahmen geldwirtschaftlicher Beziehungen oder modern gesprochen ganz allgemein im Kontext klar definierter Rollensysteme wissen die Akteure uber ihre Partner meist nur das was zu wissen uber die zu knupfende Beziehung erforderlich ist 9 Damit entdeckt Simmel die sozialkonstitutive Funktion des Nichtwissens fur moderne Gesellschaften Je differenzierter eine Gesellschaft desto geringer die Chance auf identifikationsbasiertes Vertrauen und desto grosser das Nichtwissen uber die andere Akteure ohne welches aber situationsbasiertes Vertrauen gar nicht moglich ware ohne das wiederum objektivierte Sozialbeziehungen kaum funktionieren wurden Vertrauen in soziale Bindungen Vertrauen als Mechanismus der Reduktion von Komplexitat Bearbeiten Fur Niklas Luhmann ist Grundlage des Vertrauens d h letztlich des Zutrauens zu den eigenen Erwartungen die Gegenwart als dauerndes Kontinuum als Gesamtheit der Bestande an denen Ereignisse sich ereignen konnen Dieses Vertrauen hat im Zusammenhang der sozialen Interaktionen die Funktion die Komplexitat der Moglichkeiten auf ein Mass zu reduzieren das den einzelnen in seiner Umwelt handlungsfahig bleiben lasst 10 Swift Trust Bearbeiten Eine besondere Form situationsbasierten Vertrauens ist sowohl in soziologisch institutioneller als auch in sozialpsychologisch beziehungsorientierter Perspektive interessant das sog Swift Trust rasches fluchtiges Vertrauen das sich einstellt bzw einstellen muss wenn eine heterogen zusammengesetzte temporare Arbeitsgruppe sofort mit der Arbeit beginnen soll ohne dass Zeit fur vorherige Vertrauensbildung besteht Ein Beispiel ist das Filmproduktionsteam in denen sich die Akteure vorher kaum kennen und selbst ihre eigenen Aufgaben noch nicht vollstandig uberschauen konnen Sie mussen sich vom ersten Tag an fast blind vertrauen Ahnliche Prozesse sind fur viele ad hoc gebildete virtuelle Teams kennzeichnend 11 Voraussetzungen fur die Entstehung von Swift Trust sind u a 12 gleichartig ausgerichtete Aktivitaten durch gemeinsame Belohnung im Falle des Erfolgs oder gemeinsame Strafe im Scheiternsfall z B die Moglichkeit durch den Film Ruhm zu ernten oder sich zu blamieren das Gefuhl starker wechselseitiger Abhangigkeit man denke an den Stuntman bei einer Filmproduktion und die ihn sichernden Teammitglieder knappe Zeit zu viel Zeit verfuhrt dazu egoistische oder unproduktive Aktivitaten durchzufuhren ausreichende materielle Ressourcen um Ressourcenkonflikte zu vermeiden Fokussierung der Professionalitat nicht der Person der beteiligten Akteure strikte Aufgaben und Prozessorientierung Absehen von personlichen Problemen und Verzicht auf personliche Kritik und vor allem ein Trust Broker Vertrauensbroker mit transparentem Handeln der die Teammitglieder ernennt und entlasst und fur die Professionalitat eines jeden einzelnen verantwortlich ist Aus diesen Erkenntnissen konnen wiederum Schlussfolgerungen fur eine effektive Re Organisation der im Allgemeinen zeitraubenden und teuren Vertrauensbildungsprozesse im Arbeitsalltag gezogen werden Vertrauen und Kontrolle Bearbeiten Vertrauen und Kontrolle sind zwei gleichberechtigte Komponenten der Zusammenarbeit Vertrauen ist fur die Verhaltensweisen vorteilhaft die nicht beobachtbar sind z B Einhaltung von Pausen Je nach Aufgabenkomplexitat und je nach Organisationsstruktur sind Vertrauens und Kontrollspanne unterschiedlich Ist Vertrauen vorhanden besteht eine geringe Notwendigkeit fur Kontrolle Vertrauensverluste dagegen verstarken die Notwendigkeit von Kontrolle Fur die Entfaltung von Kreativitat Innovation und Flexibilitat sind eher grossere Handlungsspielraume und dadurch Vertrauen erforderlich 13 Vertrauen in den Wirtschaftswissenschaften Bearbeiten Hauptartikel Vertrauen Wirtschaft In den Wirtschaftswissenschaften wird Vertrauen im Kontext der Entscheidungstheorie der Spieltheorie sowie durch die Organisationspsychologie untersucht wobei hierfur haufig das sogenannte Vertrauensspiel samt verschiedener Modifikationen und Erweiterungen dieses Spiels herangezogen wird Das Spiel verdeutlicht paradigmatisch das Verhaltensrisiko dem sich die vertrauende Person man spricht hier vom Vertrauensgeber gegenubersieht wenn sie sich vom zukunftigen Verhalten einer anderen Person Vertrauensnehmer abhangig macht Auf Ebene der Entscheidungstheorie steht die Frage im Vordergrund welche 1 Einflussfaktoren der Entscheidungssituation z B Grad des Interessenskonfliktes symmetrischer oder asymmetrischer Informationsstand und 2 welche Personlichkeitsfaktoren seitens des Vertrauensgebers z B soziale Risikobereitschaft kognitive Dissonanz etc vertrauensvolles Verhalten begrunden konnen 14 Bei spieltheoretischen Analysen steht die Interaktion mit dem Empfanger des Vertrauens im Vordergrund Im Kontext des Vertrauensspiels ist sowohl die Bereitschaft Wahrscheinlichkeit fur vertrauensvolle Entscheidung als auch die Intensitat Hohe des riskierten Vorschusses umso hoher je 1 niedriger der Interessenkonflikt zwischen Vertrauensgeber VG und Vertrauensnehmer VN ausgepragt ist 2 intensiver der Informationsfluss zwischen VG und VN ausgepragt ist 3 reibungsloser die Kommunikation zwischen VG und VN erfolgt 4 haufiger VG und VN miteinander in Interaktion treten wiederholtes Spiel 5 starker das moralische Commitment z B Orientierung an sozialen Normen bei beiden ausgepragt ist 15 Vertrauen in anderen Disziplinen BearbeitenIn der Entwicklungspsychologie spricht man vom Urvertrauen Die Psychiatrie kennt Pathologien die u a durch eine Unfahigkeit zu Vertrauen und Intimitat gekennzeichnet sind wie z B die narzisstische Personlichkeitsstorung In der Organisationstheorie ist Vertrauen ein Mechanismus der Kontrollkosten und andere Transaktionskosten senkt 16 Dadurch werden auch kognitive Anstrengungen gespart und Ressourcen freigesetzt Unter anderem schafft Vertrauen intime Beziehungen vereinfacht Austausch von Informationen und die Entscheidungsfindung erleichtert offene Kommunikation und dient der Wertschopfung 17 In der Politikwissenschaft ist vor allem das als Institutionenvertrauen bezeichnete Vertrauen der Bevolkerung in die Fahigkeit von Institutionen Kontrolle uber Ressourcen Handlungen und Ereignisse im Sinne der Bevolkerung auszuuben wichtig Eine Tyrannis so Aristoteles hat nur unter Wahrung des Misstrauens zwischen den Einwohnern Bestand Fur Fichte ist der Staat auf allgemeines Misstrauen aufgebaut 18 Die Friedensforschung begreift Vertrauen als notwendigen Faktor fur die nachhaltige Uberwindung des Sicherheitsdilemmas sowie fur die Etablierung von langfristigen diffus reziproken Kooperationsformen 19 In der Verwaltungswissenschaft werden Moglichkeiten des Vertrauensauf bzw ausbaus nach Ethikeklats und Korruptionsfallen diskutiert Verwaltungsethik Im offentlichen und privaten Recht wird Vertrauen als schutzenswertes Rechtsgut behandelt Oft konnen Verhandlungen zwischen Gegnern erfolgreicher gefuhrt werden wenn sie von einer Person des beiderseitigen Vertrauens moderiert werden Mediation In der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Zuverlassigkeitstheorie spricht man vom Vertrauensbereich wenn die Wahrscheinlichkeit dass ein Ereignis in diesen Bereich fallt grosser ist als die Irrtumswahrscheinlichkeit In der Biochemie wird das Hormon Oxytocin fur die Vertrauensbildung verantwortlich gemacht Spiritualitat BearbeitenIn vielen Religionen existiert das Konzept des Vertrauens in einen Gott in die Vorsehung z B im Islam in personifizierte Fortuna gute Fee vgl lat fatua oder unpersonliche hohere Machte Schicksal Siehe auch BearbeitenTreue Verlasslichkeit Verbindlichkeit Soziales VertrauenLiteratur BearbeitenMichaela I Abdelhamid Die Okonomisierung des Vertrauens Eine Kritik gegenwartiger Vertrauensbegriffe Transcript Bielefeld 2018 ISBN 978 3 8376 4205 6 Reinhard Bachmann Akbar Zaheer Hrsg Handbook of Trust Research Edward Elgar Publishing Cheltenham 2006 ISBN 978 1 84376 754 1 Josette Baer Wolfgang Rother Hrsg Vertrauen Schwabe Basel 2015 ISBN 978 3 7965 3451 5 Douglas Creed Raymond Miles Trust in organizations A conceptual framework linking organizational forms managerial philosophies and the opportunity cost of control in Trust in Organizations hrsg Roderick Kramer Tom Tyler Thousand Oaks 1996 S 16 38 Olaf Geramanis Vertrauen Die Entdeckung einer sozialen Ressource Hirzel Stuttgart 2002 ISBN 978 3 7776 1174 7 Martin Hartmann zusammen mit Claus Offe Vertrauen die Grundlage des sozialen Zusammenhalts Campus Frankfurt am Main 2001 ISBN 3 593 36735 1 Martin Hartmann Die Praxis des Vertrauens Suhrkamp Frankfurt am Main 2011 ISBN 3 518 29594 2 Niklas Luhmann Vertrauen ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexitat 4 Auflage Lucius amp Lucius Stuttgart 2000 ISBN 3 8252 2185 7 Barbara A Misztal Trust in modern societies The search for the bases of social order Polity Cambridge 1996 ISBN 978 0745616346 Marcus Wiens Vertrauen in der okonomischen Theorie Eine mikrofundierte und verhaltensbezogene Analyse Lit Munster 2013 ISBN 978 3 643 11974 2 Arnd Zschiesche Vertrauen Die harteste Wahrung der Welt Warum Leistung und Haltung fur Unternehmen essenziell sind Gabal Offenbach 2021 ISBN 978 3 96739 035 3Weblinks Bearbeiten Wiktionary Misstrauen Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Wiktionary Vertrauen Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Wikiquote Vertrauen Zitate Carolyn McLeod Trust In Edward N Zalta Hrsg Stanford Encyclopedia of Philosophy J Adam Carter Mona Simion The Ethics and Epistemology of Trust In J Fieser B Dowden Hrsg Internet Encyclopedia of Philosophy www wissenschaft de Das Vertrauen in Fremde wird bei Mannern und Frauen von unterschiedlichen Kriterien bestimmt Vertrauen geht durch die Nase Die WeltEinzelnachweise Bearbeiten Nach Worchel 1979 zit Roy J Lewicki Barbara Benedict Bunker Developing and Maintaining Trust in Work Relationships 1995 in http cyber law harvard edu trusting lewicki html Zugriff 22 Juli 2013 Michael Koller Interpersonales Vertrauen S 13 26 In Martin K W Schweer Hrsg Psychologie Interpersonalen Vertrauens VS Verlag fur Sozialwissenschaften 1997 ISBN 978 3 5311 3033 0 Stichwort Vertrauen in Historisches Worterbuch der Philosophie Bd 11 Basel 2001 Sp 986 Osterloh M Weibel A 2006 Investition Vertrauen Prozesse der Vertrauensentwicklung in Organisationen Gabler Wiesbaden Margit Osterloh Investition Vertrauen Prozesse der Vertrauensentwicklung in Organisationen ISBN 978 3 8349 9067 9 S 49 David Kelley Unrugged Individualism The Selfish Basis of Benevolence The Objectivist Center 2002 ISBN 978 1577240662 Georg Simmel Soziologie 1908 Gesamtausgabe hg von O Rammstedt Bd 11 1992 S 393 Matthias Gross Experimentelles Nichtwissen Bielefeld transcript 2014 S 63 64 Simmel 1992 S 394 Niklas Luhmann Vertrauen Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexitat 1968 S 10 13 Christian Scholz Virtuelle Teams mit darwiportunistischer Tendenz Der Dorothy Effekt OrganisationsEntwicklung 20 Jg 4 2001 S 20 29 http changingminds org explanations trust swift trust htm und http www workingwider com leadership management build swift trust Zugriff 20 Juli 2013 Paul W L Vlaar Frans A J Van den Bosch Henk W Volberda On the Evolution of Trust Distrust and Formal Coordination and Control in Interorganizational Relationships Group amp Organization Management 2007 32 407 doi 10 1177 1059601106294215 Marcus Wiens Vertrauen in der okonomischen Theorie Eine mikrofundierte und verhaltensbezogene Analyse Kapitel 3 Munster LIT Verlag Marcus Wiens Vertrauen in der okonomischen Theorie Eine mikrofundierte und verhaltensbezogene Analyse Kapitel 4 5 Munster LIT Verlag Peter Eberl Vertrauen und Kontrolle Das problematische Verhaltnis der Betriebswirtschaftslehre zum Vertrauen in H Moller Hg Vertrauen in Organisationen Riskante Vorleistung oder hoffnungsvolle Erwartung Wiesbaden S 93 110 Bill McEvily Vincenzo Perrone Akbar Zaheer Trust as an Organizing Principle Graduate School of Industrial Administration Carnegie Mellon University Pittsburgh Pennsylvania 15213 3890 Stichwort Vertrauen in Historisches Worterbuch der Philosophie Bd 11 Basel 2001 Sp 986 f Philipp Brugger Andreas Hasenclever Lukas Kasten Vertrauen lohnt sich Uber Gegenstand und Potential eines vernachlassigten Konzepts in den internationalen Beziehungen Zeitschrift fur Internationale Beziehungen 20 Jahrg 2013 Heft 2 S 65 104 Normdaten Sachbegriff GND 4063290 8 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Vertrauen amp oldid 220285043, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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