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Vernon Forrest
Daten
Geburtsname Vernon Forrest
Geburtstag 12. Januar 1971
Geburtsort Augusta, Georgia
Todestag 25. Juli 2009
Todesort Atlanta, Georgia
Nationalität US-Amerikanisch
Kampfname(n) The Viper
Gewichtsklasse Weltergewicht
Superweltergewicht
Stil Linksauslage
Größe 1,83 m
Reichweite 1,85 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 45
Siege 41
K.-o.-Siege 29
Niederlagen 3
Keine Wertung 1
Profil in der BoxRec-Datenbank

Vernon Forrest (* 12. Januar 1971 in Augusta, Georgia; † 25. Juli 2009 in Atlanta, Georgia), auch bekannt als The Viper, war ein amerikanischer Profiboxer. Er war Weltmeister der Verbände IBF und WBC im Weltergewicht sowie WBC-Weltmeister im Superweltergewicht und war bekannt für seine zwei Kämpfe gegen Shane Mosley. Vernon Forrest wurde am 25. Juli bei einem Überfall an einer Tankstelle mehrmals in den Rücken geschossen. Er starb noch vor Ort.

Inhaltsverzeichnis

Vernon Forrest begann mit seinem 9. Lebensjahr zu boxen. Er stellte als Amateur einen beeindruckenden Rekord von 225 Siegen zu 16 Niederlagen auf. Er wurde 1991 US Junior Weltergewicht Champion und gewann im gleichen Jahr eine Silbermedaille bei den World Amateur Boxing Championships. Forrest war der Erste in seiner Familie, welcher einen Highschool-Abschluss schaffte. Des Weiteren begann er sein Studium in Business Administrations an der Northern Michigan University. Forrest brach das College aber ab und trainierte weiter in der US-amerikanischen Nationalmannschaft unter der Führung von Trainer Al Mitchell.

Vernon Forrest war 1992 Mitglied der olympischen US-Mannschaft, welche in Barcelona antrat. Nachdem er Shane Mosley bezwang, war er der Goldfavorit im Turnier. Jedoch wurde er einen Tag zuvor durch eine Lebensmittelvergiftung so stark geschwächt, dass er in der ersten Runde von Peter Richardson besiegt wurde. Forrest kehrte nach Augusta zurück. Er zog dann später nach Las Vegas, wo er seine Profikarriere begann.

Am 25. November 1992 hatte Forrest sein Profidebüt gegen Charles Hawkins welchen er durch technischen k.o. in der ersten Runde besiegte. Bis Ende 1996 besiegte er 18 Gegner davon 15 vorzeitig und gewann den unbedeutenden Titel der IBC. Er setzte seine Erfolgsserie fort und konnte bis 2000 noch den WBC Continental Americas,- sowie den NABF-Titel gewinnen.

Am 26. August 2000 boxte er um die Weltmeisterschaft nach Version der IBF gegen Raul Frank. In der dritten Runde wurde der Kampf nach einem unabsichtlichen Kopfstoß abgebrochen und als No Contest gewertet.

Neun Monate später kam es zu einem Rückkampf gegen Frank im Madison Square Garden in New York City. Forrest war Frank überlegen und besiegte ihn durch einen einstimmigen Punktsieg nach zwölf Runden und wurde somit erstmals Weltergewichtsweltmeister.

Forrest vs. Mosley I & II

Nachdem er seinen IBF-Titel abgelegt hatte kämpfte er gegen Shane Mosley um dessen WBC-Titel. Viele Beobachter sahen in Mosley den besten Boxer in seiner Gewichtsklasse und war hoher Favorit. Am 26. Januar 2002 schaffte er es, Shane Mosley seinen Titel durch einen einstimmigen Punktsieg abzunehmen und somit zum zweiten Mal Weltmeister zu werden. Sechs Monate später, am 20. Juli 2002, konnte Forrest seine Leistung in einem Rückkampf wiederholen und besiegte Mosley erneut durch einen einstimmigen Punktsieg. Seine zwei Siege gegen Mosley brachten Forrest den Titel des Ring Magazine Fighter of the Year 2002.

Am 12. Juli 2003 kämpfte er in einem Vereinigungskampf gegen Ricardo Mayorga um dessen Titel der WBA. Forrest musste zum ersten Mal in seiner Karriere eine Niederlage hinnehmen und verlor durch technischen k.o. in der dritten Runde. Auch im Rückkampf verlor Forrest gegen Mayorga, diesmal durch eine umstrittene Mehrheitsentscheidung. Zwei Punktrichter werteten den Kampf 112-116 und 114-115 zugunsten Mayorgas. Ein Punktrichter sah ein Unentschieden (114-114). Sportjournalisten und Beobachter vor Ort waren der Meinung, dass Forrest den Kampf nach Punkten gewann.

Verletzungen und Comeback im Superweltergewicht

Nach seinen Weltmeisterschaftskämpfen musste Forrest wegen diversen Verletzungen zwei Jahre pausieren. Sein linker Arm musste dreimal operiert werden. Einmal an seinem linken Ellbogengelenk um seine Knorpel, und Nervenschäden zu beseitigen sowie zwei Operationen an seiner Schulter. In seinem ersten Kampf im Superweltergewicht nach den Niederlagen gegen Ricardo Mayorga und den überstandenen Verletzungen, besiegte er Sergio Rios nach zwei Runden durch technischen k.o. Danach gewann er einen Kampf gegen Elco Garcia durch technischen k.o. in Runde zehn. Er besiegte Ike Quartey am 5. August 2006 nach Punkten, obwohl ihm ein Punkt wegen eines Tiefschlages abgezogen wurde. Das Punkturteil war einstimmig und betrug 95-94, 95-94, und 96-93.

Am 28. Juli 2007 kämpfte Forrest um den WBC-Superweltergewichtstitel gegen Carlos Baldomir. Er konnte in diesem Kampf häufig Treffer mit seiner rechten Schlaghand verbuchen und gewann überlegen durch einstimmige Punktentscheidung, obwohl ihm in der neunten Runde abermals einen Punkt durch einen Tiefschlag abgezogen wurde. Das Punkturteil betrug 118-109, 118-109 und 116-111. Fünf Monate später verteidigte er seinen Titel gegen Michele Piccirillo und besiegte ihn in der elften Runde durch TKO.

Sein nächster Gegner war Sergio Mora gegen den er am 7. Juni 2008 seinen Titel durch eine knappe Mehrheitsentscheidung verlor. Dem Kampf waren Pöbeleien vorausgegangen. Unter anderem sagte Forrest, dass Mora auf einer Krankentrage hinausgetragen werde. Nur drei Monate später konnte er durch einen einstimmigen Punktsieg (117-110, 119-108, 118-109) in einem Rückkampf gegen Sergio Mora den Titel zurückgewinnen und wurde zum zweiten Mal Superweltergewichtsweltmeister.

Am Morgen des 25. Juli 2009 fuhr Forrest mit seinem 11 Jahre alten Patenkind zu einer Tankstelle in Mechanicsville, Atlanta. Als das Kind in die Tankstelle ging, wollte Forrest einen Reifen seines Wagens aufpumpen. Dann bedrohte ihn ein Mann mit einer Waffe, bestahl ihn und floh. Forrest, der selbst bewaffnet war, verfolgte den Mann und Schüsse fielen. Kurz darauf drehte Forrest um und lief zurück zur Tankstelle. Der Mann hatte ihm sieben- bis achtmal in den Rücken geschossen. Der Täter und eine zweite Person flohen in einem roten Auto. Forrest starb kurz darauf an den Folgen der Schüsse. Er wurde 38 Jahre alt.

  1. ESPN – Mora in search of respect against Forrest – Boxing
  2. 'Contender' Mora shocks Forrest for WBC superwelter belt (Memento vom 11. Juni 2008 im Internet Archive)
  3. 411mania.com: Sports – Mora Upsets Forrest – Williams Gains Revenge (Memento vom 9. Juni 2008 im Internet Archive)
  4. Pavlik retains middleweight titles, Mora beats Forrest | Sports | Reuters
  5. ap.google.com, Forrest batters Mora, recaptures 154-pound crown (Memento vom 19. September 2008 im Internet Archive)
  6. Erika Facey-Palmer, J. Leslie: Boxing Pro Vernon Forrest Murdered in Atlanta. WXIA-TV. 26. Juli 2009. Abgerufen am 26. Juli 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.11alive.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. Steve Hummer: Police: Killer shot boxer Vernon Forrest in back. The Atlanta Journal-Constitution. 26. Juli 2009. Abgerufen am 26. Juli 2009.
  8. Mitch Abramson: Ex-boxing champion Vernon Forrest shot and killed in robbery attempt. Daily News. 26. Juli 2009. Abgerufen am 28. Juli 2009.
VorgängerAmtNachfolger
Félix TrinidadBoxweltmeister im Weltergewicht (IBF)
12. Mai 2001 bis 12. Dezember 2001
vakant
Michele Piccirillo
Shane MosleyBoxweltmeister im Weltergewicht (WBC)
26. Januar 2002 bis 25. Januar 2003
Ricardo Mayorga
Floyd Mayweather Jr.Boxweltmeister im Superweltergewicht (WBC)
28. Juli 2007 bis 7. Juni 2008
Sergio Mora
Sergio MoraBoxweltmeister im Superweltergewicht (WBC)
13. September 2008 bis 21. Mai 2009
vakant
Sergio Martínez

1922: Harry Greb | 1923: Jack Dempsey | 1924: Harry Greb | 1925: Paul Berlenbach | 1926: Gene Tunney | 1927: Mickey Walker | 1928: Gene Tunney | 1929: Tommy Loughran | 1930: Max Schmeling | 1931: Tommy Loughran | 1932: Jack Sharkey | 1933: keine Preisvergabe | 1934: Tony Canzoneri & Barney Ross | 1935: Barney Ross | 1936: Joe Louis | 1937: Henry Armstrong | 1938: Joe Louis | 1939: Joe Louis | 1940: Billy Conn | 1941: Joe Louis | 1942: Sugar Ray Robinson | 1943: Fred Apostoli | 1944: Beau Jack | 1945: Willie Pep | 1946: Tony Zale | 1947: Gus Lesnevich | 1948: Ike Williams | 1949: Ezzard Charles | 1950: Ezzard Charles | 1951: Sugar Ray Robinson | 1952: Rocky Marciano | 1953: Carl Olson | 1954: Rocky Marciano | 1955: Rocky Marciano | 1956: Floyd Patterson | 1957: Carmen Basilio | 1958: Ingemar Johansson | 1959: Ingemar Johansson | 1960: Floyd Patterson | 1961: Joe Brown | 1962: Dick Tiger | 1963: Muhammad Ali | 1964: Emile Griffith | 1965: Dick Tiger | 1966: Muhammad Ali | 1967: Joe Frazier | 1968: Nino Benvenuti | 1969: José Nápoles | 1970: Joe Frazier | 1971: Joe Frazier | 1972: Muhammad Ali & Carlos Monzón | 1973: George Foreman | 1974: Muhammad Ali | 1975: Muhammad Ali | 1976: George Foreman | 1977: Carlos Zárate | 1978: Muhammad Ali | 1979: Sugar Ray Leonard | 1980: Thomas Hearns | 1981: Sugar Ray Leonard & Salvador Sánchez | 1982: Larry Holmes | 1983: Marvin Hagler | 1984: Thomas Hearns | 1985: Marvin Hagler & Donald Curry | 1986: Mike Tyson | 1987: Evander Holyfield | 1988: Mike Tyson | 1989: Pernell Whitaker | 1990: Julio César Chávez | 1991: James Toney | 1992: Riddick Bowe | 1993: Michael Carbajal | 1994: Roy Jones | 1995: Óscar de la Hoya | 1996: Evander Holyfield | 1997: Evander Holyfield | 1998: Floyd Mayweather Jr. | 1999: Paulie Ayala | 2000: Félix Trinidad | 2001: Bernard Hopkins | 2002: Vernon Forrest | 2003: James Toney | 2004: Glen Johnson | 2005: Ricky Hatton | 2006: Manny Pacquiao | 2007: Floyd Mayweather Jr. | 2008: Manny Pacquiao | 2009: Manny Pacquiao | 2010: Sergio Martínez | 2011: Andre Ward | 2012: Nonito Donaire | 2013: Adonis Stevenson | 2014: Sergei Kowaljow | 2015: Tyson Fury | 2016: Carl Frampton | 2017: Wassyl Lomatschenko | 2018: Oleksandr Ussyk | 2019: Saúl Álvarez | 2020: Tyson Fury & Teófimo López

1938: Jack Dempsey | 1939: Billy Conn | 1940: Henry Armstrong | 1941: Joe Louis | 1942: Barney Ross | 1943: Boxers of the Armed Forces | 1944: Benny Leonard | 1945: Jimmy Walker | 1946: Tony Zale | 1947: Gus Lesnevich | 1948: Sugar Ray Robinson | 1949: Ezzard Charles | 1950: Ezzard Charles | 1951: Jersey Joe Walcott | 1952: Rocky Marciano | 1953: Kid Gavilán | 1954: Carl Olson | 1955: Carmen Basilio | 1956: Floyd Patterson | 1957: Carmen Basilio | 1958: Archie Moore | 1959: Ingemar Johansson | 1960: Floyd Patterson | 1961: Gene Fullmer | 1962: Dick Tiger | 1963: Emile Griffith | 1964: Willie Pastrano | 1965: Muhammad Ali | 1966: Dick Tiger | 1967: Carlos Ortiz | 1968: Bob Foster | 1969: Joe Frazier | 1970: Ken Buchanan | 1971: Joe Frazier | 1972: Carlos Monzón | 1973: George Foreman | 1974: Muhammad Ali | 1975: Muhammad Ali & Joe Frazier | 1976: Howard Davis, Leo Randolph, Sugar Ray Leonard, Leon Spinks & Michael Spinks | 1977: Ken Norton | 1978: Larry Holmes | 1979: Sugar Ray Leonard | 1980: Thomas Hearns | 1981: Sugar Ray Leonard | 1982: Aaron Pryor | 1983: Marvin Hagler | 1984: Thomas Hearns | 1985: Marvin Hagler | 1986: Mike Tyson | 1987: Julio César Chávez | 1988: Mike Tyson | 1989: Pernell Whitaker | 1990: Evander Holyfield | 1991: James Toney | 1992: Riddick Bowe | 1993: Pernell Whitaker | 1994: George Foreman | 1995: Óscar de la Hoya | 1996: Evander Holyfield | 1997: Evander Holyfield | 1998: Shane Mosley | 1999: Lennox Lewis | 2000: Félix Trinidad | 2001: Bernard Hopkins | 2002: Vernon Forrest | 2003: James Toney | 2004: Glen Johnson | 2005: Ricky Hatton | 2006: Manny Pacquiao | 2007: Floyd Mayweather Jr. | 2008: Manny Pacquiao | 2009: Manny Pacquiao | 2010: Sergio Martínez | 2011: Andre Ward | 2012: Nonito Donaire | 2013: Floyd Mayweather Jr. | 2014: Terence Crawford | 2015: Floyd Mayweather Jr. | 2016: Carl Frampton | 2017: Wassyl Lomatschenko | 2018: Oleksandr Ussyk

Personendaten
NAME Forrest, Vernon
ALTERNATIVNAMEN The Viper
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Boxer
GEBURTSDATUM 12. Januar 1971
GEBURTSORT Augusta (Georgia), Vereinigte Staaten
STERBEDATUM 25. Juli 2009
STERBEORT Atlanta, Georgia, Vereinigte Staaten

Vernon Forrest US amerikanischer Boxer Sprache Beobachten Bearbeiten Vernon ForrestDatenGeburtsname Vernon ForrestGeburtstag 12 Januar 1971Geburtsort Augusta GeorgiaTodestag 25 Juli 2009Todesort Atlanta GeorgiaNationalitat US AmerikanischKampfname n The ViperGewichtsklasse Weltergewicht SuperweltergewichtStil LinksauslageGrosse 1 83 mReichweite 1 85 mKampfstatistik als ProfiboxerKampfe 45Siege 41K o Siege 29Niederlagen 3Keine Wertung 1Profil in der BoxRec Datenbank Vernon Forrest 12 Januar 1971 in Augusta Georgia 25 Juli 2009 in Atlanta Georgia auch bekannt als The Viper war ein amerikanischer Profiboxer Er war Weltmeister der Verbande IBF und WBC im Weltergewicht sowie WBC Weltmeister im Superweltergewicht und war bekannt fur seine zwei Kampfe gegen Shane Mosley Vernon Forrest wurde am 25 Juli bei einem Uberfall an einer Tankstelle mehrmals in den Rucken geschossen Er starb noch vor Ort Inhaltsverzeichnis 1 Fruhe Jahre und Amateur Karriere 2 Profikarriere im Weltergewicht 2 1 Forrest vs Mosley I amp II 2 2 Verletzungen und Comeback im Superweltergewicht 3 Tod 4 Weblinks 5 EinzelnachweiseFruhe Jahre und Amateur Karriere BearbeitenVernon Forrest begann mit seinem 9 Lebensjahr zu boxen Er stellte als Amateur einen beeindruckenden Rekord von 225 Siegen zu 16 Niederlagen auf Er wurde 1991 US Junior Weltergewicht Champion und gewann im gleichen Jahr eine Silbermedaille bei den World Amateur Boxing Championships Forrest war der Erste in seiner Familie welcher einen Highschool Abschluss schaffte Des Weiteren begann er sein Studium in Business Administrations an der Northern Michigan University Forrest brach das College aber ab und trainierte weiter in der US amerikanischen Nationalmannschaft unter der Fuhrung von Trainer Al Mitchell Vernon Forrest war 1992 Mitglied der olympischen US Mannschaft welche in Barcelona antrat Nachdem er Shane Mosley bezwang war er der Goldfavorit im Turnier Jedoch wurde er einen Tag zuvor durch eine Lebensmittelvergiftung so stark geschwacht dass er in der ersten Runde von Peter Richardson besiegt wurde Forrest kehrte nach Augusta zuruck Er zog dann spater nach Las Vegas wo er seine Profikarriere begann Profikarriere im Weltergewicht BearbeitenAm 25 November 1992 hatte Forrest sein Profidebut gegen Charles Hawkins welchen er durch technischen k o in der ersten Runde besiegte Bis Ende 1996 besiegte er 18 Gegner davon 15 vorzeitig und gewann den unbedeutenden Titel der IBC Er setzte seine Erfolgsserie fort und konnte bis 2000 noch den WBC Continental Americas sowie den NABF Titel gewinnen Am 26 August 2000 boxte er um die Weltmeisterschaft nach Version der IBF gegen Raul Frank In der dritten Runde wurde der Kampf nach einem unabsichtlichen Kopfstoss abgebrochen und als No Contest gewertet Neun Monate spater kam es zu einem Ruckkampf gegen Frank im Madison Square Garden in New York City Forrest war Frank uberlegen und besiegte ihn durch einen einstimmigen Punktsieg nach zwolf Runden und wurde somit erstmals Weltergewichtsweltmeister Forrest vs Mosley I amp II Bearbeiten Nachdem er seinen IBF Titel abgelegt hatte kampfte er gegen Shane Mosley um dessen WBC Titel Viele Beobachter sahen in Mosley den besten Boxer in seiner Gewichtsklasse und war hoher Favorit Am 26 Januar 2002 schaffte er es Shane Mosley seinen Titel durch einen einstimmigen Punktsieg abzunehmen und somit zum zweiten Mal Weltmeister zu werden Sechs Monate spater am 20 Juli 2002 konnte Forrest seine Leistung in einem Ruckkampf wiederholen und besiegte Mosley erneut durch einen einstimmigen Punktsieg Seine zwei Siege gegen Mosley brachten Forrest den Titel des Ring Magazine Fighter of the Year 2002 Am 12 Juli 2003 kampfte er in einem Vereinigungskampf gegen Ricardo Mayorga um dessen Titel der WBA Forrest musste zum ersten Mal in seiner Karriere eine Niederlage hinnehmen und verlor durch technischen k o in der dritten Runde Auch im Ruckkampf verlor Forrest gegen Mayorga diesmal durch eine umstrittene Mehrheitsentscheidung Zwei Punktrichter werteten den Kampf 112 116 und 114 115 zugunsten Mayorgas Ein Punktrichter sah ein Unentschieden 114 114 Sportjournalisten und Beobachter vor Ort waren der Meinung dass Forrest den Kampf nach Punkten gewann Verletzungen und Comeback im Superweltergewicht Bearbeiten Nach seinen Weltmeisterschaftskampfen musste Forrest wegen diversen Verletzungen zwei Jahre pausieren Sein linker Arm musste dreimal operiert werden Einmal an seinem linken Ellbogengelenk um seine Knorpel und Nervenschaden zu beseitigen sowie zwei Operationen an seiner Schulter In seinem ersten Kampf im Superweltergewicht nach den Niederlagen gegen Ricardo Mayorga und den uberstandenen Verletzungen besiegte er Sergio Rios nach zwei Runden durch technischen k o Danach gewann er einen Kampf gegen Elco Garcia durch technischen k o in Runde zehn Er besiegte Ike Quartey am 5 August 2006 nach Punkten obwohl ihm ein Punkt wegen eines Tiefschlages abgezogen wurde Das Punkturteil war einstimmig und betrug 95 94 95 94 und 96 93 Am 28 Juli 2007 kampfte Forrest um den WBC Superweltergewichtstitel gegen Carlos Baldomir Er konnte in diesem Kampf haufig Treffer mit seiner rechten Schlaghand verbuchen und gewann uberlegen durch einstimmige Punktentscheidung obwohl ihm in der neunten Runde abermals einen Punkt durch einen Tiefschlag abgezogen wurde Das Punkturteil betrug 118 109 118 109 und 116 111 Funf Monate spater verteidigte er seinen Titel gegen Michele Piccirillo und besiegte ihn in der elften Runde durch TKO Sein nachster Gegner war Sergio Mora gegen den er am 7 Juni 2008 seinen Titel durch eine knappe Mehrheitsentscheidung verlor Dem Kampf waren Pobeleien vorausgegangen Unter anderem sagte Forrest dass Mora auf einer Krankentrage hinausgetragen werde 1 2 3 4 Nur drei Monate spater konnte er durch einen einstimmigen Punktsieg 117 110 119 108 118 109 in einem Ruckkampf gegen Sergio Mora den Titel zuruckgewinnen und wurde zum zweiten Mal Superweltergewichtsweltmeister 5 Tod BearbeitenAm Morgen des 25 Juli 2009 fuhr Forrest mit seinem 11 Jahre alten Patenkind zu einer Tankstelle in Mechanicsville Atlanta 6 Als das Kind in die Tankstelle ging wollte Forrest einen Reifen seines Wagens aufpumpen Dann bedrohte ihn ein Mann mit einer Waffe bestahl ihn und floh Forrest der selbst bewaffnet war verfolgte den Mann und Schusse fielen Kurz darauf drehte Forrest um und lief zuruck zur Tankstelle Der Mann hatte ihm sieben bis achtmal in den Rucken geschossen Der Tater und eine zweite Person flohen in einem roten Auto 7 Forrest starb kurz darauf an den Folgen der Schusse Er wurde 38 Jahre alt 8 Weblinks BearbeitenVernon Forrest in der BoxRec Datenbank boxen artur de EnzyklopadieEinzelnachweise Bearbeiten ESPN Mora in search of respect against Forrest Boxing Contender Mora shocks Forrest for WBC superwelter belt Memento vom 11 Juni 2008 im Internet Archive 411mania com Sports Mora Upsets Forrest Williams Gains Revenge Memento vom 9 Juni 2008 im Internet Archive Pavlik retains middleweight titles Mora beats Forrest Sports Reuters ap google com Forrest batters Mora recaptures 154 pound crown Memento vom 19 September 2008 im Internet Archive Erika Facey Palmer J Leslie Boxing Pro Vernon Forrest Murdered in Atlanta WXIA TV 26 Juli 2009 Abgerufen am 26 Juli 2009 1 2 Vorlage Toter Link www 11alive com Seite nicht mehr abrufbar Suche in Webarchiven Info Der Link wurde automatisch als defekt markiert Bitte prufe den Link gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis Steve Hummer Police Killer shot boxer Vernon Forrest in back The Atlanta Journal Constitution 26 Juli 2009 Abgerufen am 26 Juli 2009 Mitch Abramson Ex boxing champion Vernon Forrest shot and killed in robbery attempt Daily News 26 Juli 2009 Abgerufen am 28 Juli 2009 VorgangerAmtNachfolgerFelix TrinidadBoxweltmeister im Weltergewicht IBF 12 Mai 2001 bis 12 Dezember 2001vakant Michele PiccirilloShane MosleyBoxweltmeister im Weltergewicht WBC 26 Januar 2002 bis 25 Januar 2003Ricardo MayorgaFloyd Mayweather Jr Boxweltmeister im Superweltergewicht WBC 28 Juli 2007 bis 7 Juni 2008Sergio MoraSergio MoraBoxweltmeister im Superweltergewicht WBC 13 September 2008 bis 21 Mai 2009vakant Sergio MartinezRing Magazine Boxer des Jahres 1922 Harry Greb 1923 Jack Dempsey 1924 Harry Greb 1925 Paul Berlenbach 1926 Gene Tunney 1927 Mickey Walker 1928 Gene Tunney 1929 Tommy Loughran 1930 Max Schmeling 1931 Tommy Loughran 1932 Jack Sharkey 1933 keine Preisvergabe 1934 Tony Canzoneri amp Barney Ross 1935 Barney Ross 1936 Joe Louis 1937 Henry Armstrong 1938 Joe Louis 1939 Joe Louis 1940 Billy Conn 1941 Joe Louis 1942 Sugar Ray Robinson 1943 Fred Apostoli 1944 Beau Jack 1945 Willie Pep 1946 Tony Zale 1947 Gus Lesnevich 1948 Ike Williams 1949 Ezzard Charles 1950 Ezzard Charles 1951 Sugar Ray Robinson 1952 Rocky Marciano 1953 Carl Olson 1954 Rocky Marciano 1955 Rocky Marciano 1956 Floyd Patterson 1957 Carmen Basilio 1958 Ingemar Johansson 1959 Ingemar Johansson 1960 Floyd Patterson 1961 Joe Brown 1962 Dick Tiger 1963 Muhammad Ali 1964 Emile Griffith 1965 Dick Tiger 1966 Muhammad Ali 1967 Joe Frazier 1968 Nino Benvenuti 1969 Jose Napoles 1970 Joe Frazier 1971 Joe Frazier 1972 Muhammad Ali amp Carlos Monzon 1973 George Foreman 1974 Muhammad Ali 1975 Muhammad Ali 1976 George Foreman 1977 Carlos Zarate 1978 Muhammad Ali 1979 Sugar Ray Leonard 1980 Thomas Hearns 1981 Sugar Ray Leonard amp Salvador Sanchez 1982 Larry Holmes 1983 Marvin Hagler 1984 Thomas Hearns 1985 Marvin Hagler amp Donald Curry 1986 Mike Tyson 1987 Evander Holyfield 1988 Mike Tyson 1989 Pernell Whitaker 1990 Julio Cesar Chavez 1991 James Toney 1992 Riddick Bowe 1993 Michael Carbajal 1994 Roy Jones 1995 oscar de la Hoya 1996 Evander Holyfield 1997 Evander Holyfield 1998 Floyd Mayweather Jr 1999 Paulie Ayala 2000 Felix Trinidad 2001 Bernard Hopkins 2002 Vernon Forrest 2003 James Toney 2004 Glen Johnson 2005 Ricky Hatton 2006 Manny Pacquiao 2007 Floyd Mayweather Jr 2008 Manny Pacquiao 2009 Manny Pacquiao 2010 Sergio Martinez 2011 Andre Ward 2012 Nonito Donaire 2013 Adonis Stevenson 2014 Sergei Kowaljow 2015 Tyson Fury 2016 Carl Frampton 2017 Wassyl Lomatschenko 2018 Oleksandr Ussyk 2019 Saul Alvarez 2020 Tyson Fury amp Teofimo Lopez Sugar Ray Robinson Award 1938 Jack Dempsey 1939 Billy Conn 1940 Henry Armstrong 1941 Joe Louis 1942 Barney Ross 1943 Boxers of the Armed Forces 1944 Benny Leonard 1945 Jimmy Walker 1946 Tony Zale 1947 Gus Lesnevich 1948 Sugar Ray Robinson 1949 Ezzard Charles 1950 Ezzard Charles 1951 Jersey Joe Walcott 1952 Rocky Marciano 1953 Kid Gavilan 1954 Carl Olson 1955 Carmen Basilio 1956 Floyd Patterson 1957 Carmen Basilio 1958 Archie Moore 1959 Ingemar Johansson 1960 Floyd Patterson 1961 Gene Fullmer 1962 Dick Tiger 1963 Emile Griffith 1964 Willie Pastrano 1965 Muhammad Ali 1966 Dick Tiger 1967 Carlos Ortiz 1968 Bob Foster 1969 Joe Frazier 1970 Ken Buchanan 1971 Joe Frazier 1972 Carlos Monzon 1973 George Foreman 1974 Muhammad Ali 1975 Muhammad Ali amp Joe Frazier 1976 Howard Davis Leo Randolph Sugar Ray Leonard Leon Spinks amp Michael Spinks 1977 Ken Norton 1978 Larry Holmes 1979 Sugar Ray Leonard 1980 Thomas Hearns 1981 Sugar Ray Leonard 1982 Aaron Pryor 1983 Marvin Hagler 1984 Thomas Hearns 1985 Marvin Hagler 1986 Mike Tyson 1987 Julio Cesar Chavez 1988 Mike Tyson 1989 Pernell Whitaker 1990 Evander Holyfield 1991 James Toney 1992 Riddick Bowe 1993 Pernell Whitaker 1994 George Foreman 1995 oscar de la Hoya 1996 Evander Holyfield 1997 Evander Holyfield 1998 Shane Mosley 1999 Lennox Lewis 2000 Felix Trinidad 2001 Bernard Hopkins 2002 Vernon Forrest 2003 James Toney 2004 Glen Johnson 2005 Ricky Hatton 2006 Manny Pacquiao 2007 Floyd Mayweather Jr 2008 Manny Pacquiao 2009 Manny Pacquiao 2010 Sergio Martinez 2011 Andre Ward 2012 Nonito Donaire 2013 Floyd Mayweather Jr 2014 Terence Crawford 2015 Floyd Mayweather Jr 2016 Carl Frampton 2017 Wassyl Lomatschenko 2018 Oleksandr Ussyk PersonendatenNAME Forrest VernonALTERNATIVNAMEN The ViperKURZBESCHREIBUNG US amerikanischer BoxerGEBURTSDATUM 12 Januar 1971GEBURTSORT Augusta Georgia Vereinigte StaatenSTERBEDATUM 25 Juli 2009STERBEORT Atlanta Georgia Vereinigte Staaten Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Vernon Forrest amp oldid 219354518, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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