fbpx
Wikipedia

Panorama der Wasserseite von Vegesack
Blick vom Schulschiff Deutschland über die Mündung der Lesum auf die Weser bei Bremen-Vegesack mit der Lürssenwerft im Hintergrund und dem Beiboot des Schulschiffes im Vordergrund

Vegesack liegt an der Mündung der Lesum in die Weser. An Vegesack grenzen im Nordwesten Blumenthal, im Südosten Burglesum und im Norden die niedersächsische Gemeinde Schwanewede. Am gegenüberliegenden Ufer liegt die niedersächsische Gemeinde Lemwerder.

Vegesack

Fläche: 1,84 km², 6547 Einwohner

Das Zentrum des Stadtteils bietet vielfältige Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten in der weitläufigen Fußgängerzone.
Sehenswert sind:

  • Vegesacker Hafen, 1618–1623 als erster künstlicher deutscher Hafen angelegt; heute Museumshafen
  • Havenhaus, erbaut 1645–1648 als Dienstsitz des Hafenmeisters, 1781/82 umgebaut, jetzt Hotel und Restaurant
  • Kitohaus, im 17./18. Jahrhundert errichtetes Packhaus mit Portal um 1740, heute kulturelle Nutzung (Ausstellungen, Konzerte, Theater und Lesungen), Overbeck-Museum mit Sammlung zum Nachlass des Worpsweder Maler-Ehepaares Fritz und Hermine Overbeck
  • Evangelische Stadtkirche, klassizistischer Bau von 1819–1821, 1832 umgebaut und erweitert
  • Evangelisch-Lutherische Kirche Aumund, neugotischer Backsteinbau von 1876/77
  • Weserpromenade mit Stadtgarten
  • Weserstraße mit ihren klassizistischen Kapitänshäusern und Villen aus der Gründerzeit

Grohn

Luftaufnahme von Grohn
St.-Michael-Kirche in Grohn

Fläche: 2,02 km², 5.775 Einwohner

Das ehemalige Fischerdorf Grohn (ursprünglich von „Grohden“ = „künstlich aufgeschwemmtes Land“) liegt an der Lesum und erstreckt sich bis zu deren Einmündung in die Weser. Es gehörte als selbstständige Gemeinde ursprünglich zum Königreich Hannover, das 1866 preußische Provinz wurde. 1939 wurde Grohn nach Bremen eingemeindet und gehört seitdem als Ortsteil zum Ortsamtsbereich Vegesack.

Wichtige Betriebe:

  • Norddeutsche Steingut AG, Herstellung keramischer Wand- und Bodenfliesen
  • die ehemalige Bremer Tauwerk-Fabrik (BTF), die lokal nicht mehr produziert, aber unter dem Namen „Kleine Wolke“ Badezimmertextilien in die ganze Welt exportiert
  • früher Stammsitz der Nehlsen AG (jetzt in Bremen-Oslebshausen), Entsorgungs- und Sicherheitsunternehmen mit Standorten in ganz Deutschland und Beteiligungen im europäischen und afrikanischen Ausland.

Die Grohner Düne ist eine 16-geschossige Großwohnanlage mit 570 Wohnungen, die bis 1973 entstand und stark in der Kritik steht.

In Grohn befindet sich die 1999 gegründete Jacobs University, vormals International University Bremen (IUB), eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit internationaler Ausrichtung. Die Lehr- und Forschungssprache ist Englisch. Die Universität ist als einzige private Hochschule Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Einrichtung nutzt Gelände und Baulichkeiten der vormaligen Rolandkaserne der Bundeswehr.

Sehenswert sind:

Hörenswert sind:

  • Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre der Chorwerkstatt St. Michael

Schönebeck

Fläche: 2,46 km², 5223 Einwohner

Das im Tal der Schönebecker Aue gelegene Wasserschloss Schönebeck wurde 1686 errichtet. Der barocke Fachwerkbau mit massiv erneuerter Südfront von 1705 ist seit 1972 als Heimatmuseum für Vegesack und Umgebung der Öffentlichkeit zugänglich.

Besondere Ausstellungen behandeln die Themen Segel- und Dampfschifffahrt, Heringslogger und Walfänger, die Anfänge der Seenotrettung sowie die Reisen des Vegesacker Afrikaforschers Gerhard Rohlfs. Darüber hinaus wird das Schloss für Konzerte und Sonderausstellungen genutzt.

In unmittelbarer Nähe des Schlosses befinden sich das dazugehörige Verwalterhaus, ein Fachwerkgebäude von 1780, die in den 1980er Jahren hier neu aufgebaute Schlosskate, welche für private Zwecke gemietet werden kann, sowie eine Stauanlage für die ehemalige Wassermühle am Übergang vom Schlossteich zum Geestbach Schönebecker Aue. Damit Fische das Gefälle im Bereich der Stauanlage überwinden können, wurde im Juli 2006 ein separater Umgehungsbach, die sogenannte Fischtreppe, angelegt.

Aumund-Hammersbeck

Fläche: 3,19 km², 7422 Einwohner

Aumund – an der Mündung der Aue – wurde 1040 als Aunon erwähnt. In Hammersbeck lebten an der Beeke die Landbesitzer Hammer. Die beiden Orte gehörten zur Herrschaft Blumenthal. 1821 gehörte Hammersbeck zum Kirchspiel Blumenthal und Aumund zum Kirchspiel Lesum. Aumund und Hammersbeck waren seit dem 19. Jahrhundert Gemeinden zunächst im Amt Blumenthal und seit 1885 im Kreis Blumenthal. In den 1920er Jahren wurde Hammersbeck nach Aumund eingemeindet. Die vergrößerte Gemeinde Aumund gehörte seit 1932 zum Landkreis Osterholz und wurde 1939 in die Stadt Bremen eingegliedert. Seit 1946 bilden Aumund und Hammersbeck zusammen einen Ortsteil im Stadtteil Vegesack.

Der Ortsteil war 1751–1761 Standort der Terhellenschen Fayencemanufaktur an der heutigen Uhthoffstrasse (gehört seit 1804 zu Vegesack) und einer Ziegelei, von der einige ehemalige Tongruben zeugen, wovon je eine als Aschedeponie und als Hausmülldeponie wieder verfüllt wurden. Aumund-Hammersbeck wird heute überwiegend geprägt durch Wohnquartiere mit Einfamilienhäusern sowie durch gewerbliche Bereiche mit Autohäusern, produzierendem Gewerbe und einem kleineren Technologiepark.

Eine Naturzone mit dem Naturschutzgebiet Hammersbecker Wiesen, der Beckedorfer Beeke, dem Aumunder Angelteich und mit dem Umland bei Beckedorf und Löhnhorst kennzeichnet den Ortsteil.

Der Bahnanschluss an die Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack ist seit 2008 wieder durch den Bahnhof Bremen-Aumund gegeben. Seit Ende 2011 verkehrt die Linie RS 1 der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen durchgehend von Bremen-Farge über Bremen-Aumund zum Bahnhof Vegesack, außerhalb der Hauptverkehrszeit weiter via Bremen Hauptbahnhof nach Verden (Aller).

Fähr-Lobbendorf

Fläche: 2,34 km², 8031 Einwohner

Fähr

Fähr wurde im 16. Jahrhundert auch Vehr geschrieben. Der Name leitet sich von einer Fähre ab, die in einem kleinen Bauernhafen ihren Ausgangspunkt hatte. Seit dem 16. Jahrhundert wurde Fährgrund besiedelt. 1720 lebten hier 14 Bauern, 1766 wurde von 22 Feuerstellen berichtet und gegen Ende des 16. Jahrhunderts waren es 39 Hausstätten, zumeist Brinksitzer, also Kleinbauern. 1823 konnten 105 und 1858 dann 613 Einwohner registriert werden. Am Ende des 18. Jahrhunderts fand der Fährbetrieb nur noch durch die Vegesacker Fähre statt. 1860 gab es wieder eine Personenfähre nach Lemwerder. Die Einwohnerzahl stieg 1885 auf 1118 und 1900 auf 1522 Einwohner. 1892 entstand die Fährer Schule in der Fröbelstraße. Bis 1908 war Fähr eine selbstständige Gemeinde, die dann an Aumund und 1939 an Bremen angeschlossen wurde.

Lobbendorf

Lobbendorf wurde 1139 als Lobbenthorpe, wahrscheinlich nach dem Vornamen Lubbe oder Lobbe eines Bauern, benannt. Im 13. Jahrhundert war hier der Sitz einer Ministerialenfamilie. Grundbesitzer waren das Bremer St.-Paul-Kloster und die Ritter von Marßel und von Aumund. 1823 hatte Lobbendorf nur 20 Einwohner, 1995 waren es 8531. Der Ort kam 1852 zu Aumund, dass zum Amt Lesum gehörte. 1939 wurde Aumund nach Bremen eingemeindet. Als Kirchspiel war Lesum und seit 1873 Alt-Aumund zuständig. 1874 wurde an der Lindenstraße der neue Vegesacker Friedhof eröffnet. 1946 wurden die Ortsteile Fähr und Lobbendorf zu einem gemeinsamen Ortsteil.

Wirtschaft

Seit 1834 war in Fähr die Werft von Claus Steenken ansässig. Seit 1856 war in Lobbendorf die Werft von Johann Peter Menck und danach die von Frerk Balleer bekannt.
1893 folgte der Bremer Vulkan Schiffbau. Bis zur Insolvenz und der nachfolgenden Schließung 1997 war die Schiffbau- und Maschinenfabrik Bremer Vulkan größter Arbeitgeber in Bremen-Nord. Auf dem ehemaligen Werftgelände des Bremer Vulkan, das das gesamte Weserufer in Fähr-Lobbendorf einnimmt, befand sich bis 2012 neben diversen anderen neu angesiedelten gewerblichen Betrieben die Qualifizierungswerft Bremer Bootsbau Vegesack GmbH (BBV) mit dem Schaufenster Bootsbau, auf der historische Schiffe auch im Holzbau restauriert und rekonstruiert wurden. Als Abschluss der so genannten maritimen Meile wurde ein 17 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Gelände der BBV errichtet, dessen Blickfeld durch ältere Gebäude recht beschränkt blieb. Seit 2016 beherbergt das ehemalige Vulkan-Verwaltungsgebäude an der Lindenstraße eine Nebenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) des Landes für die Unterbringung in den ersten Tagen und Wochen, die Zentrale Aufnahmestelle des Landes (ZASt), sowie eine Außenstelle des Gesundheitsamtes.

Beiratswahl 2019
Wahlbeteiligung: 58,3 %
%
30
20
10
0
27,7 %
27,5 %
16,9 %
8,6 %
8,0 %
4,9 %
3,4 %

Beirat

Der Beirat Vegesack tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Ortsamt oder in anderen Einrichtungen wie z. B. Schulen. Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene gewählten Vertretern der politischen Parteien oder Einzelkandidaten zusammen. Die Beiratswahlen finden alle vier Jahre statt, zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind, und fasst hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse. Dem Beirat stehen für stadtteilbezogene Maßnahmen eigene Haushaltsmittel zur Verfügung.

Ortsamt

Das Ortsamt Vegesack ist seit 1946 eine örtliche Verwaltungsbehörde. Es unterstützt den Beirat bei seiner politischen Arbeit. Es soll bei allen örtlichen Aufgaben, die von öffentlichem Interesse sind, mitwirken. Es wird von einem vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt.
Ortsamtsleiter ist seit 2008 Heiko Dornstedt, der 2018 erneut für 10 Jahre gewählt und berufen wurde.

Wappen

Das Wappen von Vegesack

Das bremische Amt Vegesack führte bis 1850 nur den Bremer Schlüssel im Siegel. Das Wappen wurde, nachdem Vegesack 1851 Stadtrechte und 1879 eine Kommunalverfassung erhielt, im Jahr 1880 von der Stadt angenommen und 1882 vom Bremer Senat als Aufsichtsinstanz genehmigt. Vegesack führte das Wappen bis zu seiner Eingemeindung nach Bremen am 1. November 1939.

Blasonierung:„Schräggeteilt von Silber (Weiß) und Rot, oben ein rotes Tatzenkreuz und unten ein schräg aufgerichteter, mit dem Bart linkshin gewendeter silberner (weißer) Schlüssel in gotischer Form.“

Das rote Tatzenkreuz ist das sogenannte Hanseatenkreuz, eine ursprünglich für die hanseatischen Teilnehmer der Befreiungskriege gestiftete Auszeichnung, die in Bremen noch im Ersten Weltkrieg verliehen wurde. Der Bremer Schlüssel ist das Symbol des heiligen Petrus, des Patrons des Bistums und der Stadt Bremen.

Name

Der Vegesacker Junge mit geleerten Taschen an dem Haus der Gastwirtschaft „Zum Vegesacker Jungen“ (Am Vegesacker Hafen 15)

Vegesack könnte sich ableiten vom Feeg-Sack, also von einer Bucht am Fluss oder von einer Gastwirtschaft, in der die Geldbeutel (Sack) sich leerten (fegen). 1453 wurde der Ort Vegesack ausgehend vom Gasthaus „Thom Fegesacke“ erstmals erwähnt.
Aumund hat seinen Namen von der Mündung der Aue. Es hieß 1040 Aunon, 1139 Oumunde, 1421 Owmunde.
Hammersbeck leitet seinen Namen von den Landbesitzern Hammer ab, die an der Beeke lebten.
Schönebeck bedeutet so viel wie schöne Beeke, schönes Bachtal. Es hieß 1380 Schonenbeke und 1412 Schonebeke. Nachfahren der Ritter von Oumunde nahmen im 15. Jahrhundert den Namen von Schönebeck an.
Borchshöhe hat um 1700 seinen Namen von den Landbesitzern Friedrich von der Borch (Burg) aus dem alten Rittergeschlecht von Gerfridus de Burch (1181). In den Kirchenbüchern erscheint die Bezeichnung 1833.

Mittelalter bis 1800

Der Vegesacker Hafen im Jahr 1670 (Ausschnitt eines Gemäldes)
Karte der Weser … 1805, Blatt III.
Mohrlosenkirchen bis zum Fehr Grund

Im 14. Jahrhundert wurde die Weserfähre in Fähr erstmals erwähnt.
Eine Gaststätte für Schiffer entstand am Ende des 16. Jahrhunderts mit einer kleinen Siedlung an der Einmündung der Aue in die Weser – dem Aumunder Tief.

Von 1618 bis 1623 wurde der Vegesacker Hafen nach einer Entscheidung des Bremer Rates als erster künstlicher Flusshafen Deutschlands von den Bremer Kaufleuten und vom Haus Seefahrt gebaut, da die Weser flussaufwärts immer mehr versandete und die großen Handelssegelschiffe aufgrund ihres Tiefganges die Schlachte der Bremer Altstadt nicht mehr anlaufen konnten. 1645 bis 1648 entstand das Havenhaus, der Amtssitz des Vegesacker Hafenmeisters mit einer Gastwirtschaft. Das Dorf hatte zu jener Zeit nur vierzig Haushalte. 1671 übernahm die Stadt Bremen das Hafenbecken.

Im Ersten Bremisch-Schwedischen Krieg 1654 besetzten schwedische Truppen zwischenzeitlich Vegesack, mussten sich aber bei Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzung mit Abschluss des Ersten Stader Vergleichs wieder zurückziehen.

Um 1700 entstand Friedrichsdorf, benannt nach Friedrich von der Borch, dem Besitzer des Hauses Schönebeck.

Als Bremen 1741 im Zweiten Stader Vergleich große Teile seines Landbesitzes an das Kurfürstentum Hannover als Preis für die Respektierung seiner Reichsfreiheit abtreten musste, blieben von Vegesack nur Hafenbecken und Havenhaus bremisch. Wegen zunehmender Weserversandung konnten die meisten Handelsschiffe auch Vegesack nicht mehr anlaufen. Der Hafen war bald nur noch Winterlager und Instandsetzungsort für die Schiffe.

Entwicklung ab 1800

Vegesack 1848
Vegesack 1860

Verwaltungsentwicklung

1803 kam mit dem Reichsdeputationshauptschluss die gesamte Ortschaft Vegesack zu Bremen.

1811 bis 1814 war Vegesack Sitz des gleichnamigen Kantons des französischen Département des Bouches du Weser.

Borchshöhe, Reihendorf an der 1828 gebauten Verbindungsstraße Borchshöher Straße, wurde zudem von den heutigen Straßen Zollstraße, Aumunder Weidestraße und Lerchenstraße begrenzt. Weitere Ansiedlungen gab es spätestens 1881 im Bereich Hammersbecker Straße/Gärdestraße. Die Anwohner waren überwiegend Brinksitzer als Kleinsiedler mit anderen Berufen. Der Ort kam 1853 zum Amt Lesum, 1859 zum Amt Blumenthal, 1885 wieder zu Lesum und 1939 zu Bremen. Bis 1873 war er beim Kirchspiel Lesum, dann bei Aumund.

1852 wurde Vegesack zur Stadt erhoben, 1875 erfolgte der Zollanschluss der bremischen Exklave Vegesack an den Deutschen Zollverein.

1939 Aufgrund der Vierten Verordnung über den Neuaufbau des Reiches vom 28. September 1939 kam ein Teil des preußisch-hannoverschen Landkreises Osterholz zum 1. November 1939 an Bremen. Dabei wurden die bisher selbstständigen preußischen Gemeinden Grohn, Schönebeck, Aumund, Hammersbeck, Fähr und Lobbendorf in die Stadt Bremen eingemeindet.

1946 bildeten diese zusammen mit der ehemaligen Stadt Vegesack den Ortsamtsbereich Bremen-Vegesack.

Schulen

1823 entstand eine evangelisch-unierte Kirchschule. 1827 konnte mit dem Unterricht als Lateinschule an der damals zweiklassigen Volksschule begonnen werden. 1829 entstand das neue Schulhaus an der Ecke Breite Straße und Oststraße (heute Kirchheide). Aus der Kirchschule entwickelte sich um 1858 eine Höhere Bürgerschule mit vier bis fünf Klassen. 1863 erfolgte die Trennung der Volksschule von der Bürgerschule.

1869 erfolgten die Gründung der Realschule II. Ordnung. Damit hatte Vegesack seine erste höhere Schule. Daraus wurde 1882 das Realgymnasium zu Vegesack, 1938 benannt als Gerhard-Rohlfs-Schule, Oberschule für Jungen nach 1945 Gerhard-Rohlfs-Schule, ab 1957 Gerhard-Rohlfs-Gymnasium, ab 1977 Gerhard-Rohlfs-Schulzentrum und ab 2010 Gerhard-Rohlfs-Oberschule.
1976/77 entstand das Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Kerschensteinerstraße mit einem Gymnasium und mit der Beruflichen Schule für Metall und Elektrotechnik. 1993 wurde daraus das heutige Gymnasium Vegesack.

1865 wurde eine private Höhere Töchterschule gegründet und bereits 1901 als Städtische Höhere Mädchenschule Vegesack, später Städtisches Lyzeum Vegesack, von Bremen übernommen; das war die erste staatliche Höhere Mädchenschule im Land Bremen. 1907 wurde die erste Schülerin als Hospitantin in die Oberklassen des Realgymnasiums zu Vegesack aufgenommen; es folgten Weitere. Erst 1956 erfolgte die Einführung der Koedukation, die gemeinsame Bildung von Jungen und Mädchen.

In Vegesack gab es seit 1900 die Gewerbliche Fortbildungsschule, die 1901/02 rund 170 Schüler besuchten. 1909 wurde in Vegesack der Pflichtbesuch für die berufliche Fortbildung angeordnet. 1934 bestand die Handelsschule in Vegesack.

Siehe auch Bremer Schulwesen sowie beim Absatz Bildung.

Vegesack in der Geschichte der Seefahrt

Vegesacks Geschichte ist seit rund 400 Jahren von Schifffahrt und Schiffbau, Fischfang und Fischverarbeitung geprägt:

Einwohnerentwicklung

Bremische Exklave und
Landkreis Blumenthal
1812 1821
1823
1855
1858
1875 1883
1885
1890 1895 1900 1905 1910 1925 1933 1939
Flecken/Stadt Vegesack 1.379 1.816 3.793 3.789 3.811 3.918 3.791 3.920 4.133 4.365 4.360 4.451 5.096
Gemeinde Aumund 340 1.716 6.154 6.787 9.120 10.495 11.692
Gemeinde Vor-Aumund 135 (1908 zu Aumund)
Gemeinde Fähr 105 613 1.118 1.117 1.522 (1908 zu Aumund)
Gemeinde Borchshöhe 158 197 (1908 zu Aumund)
Gemeinde Hammersbeck 133 384 453 1.480
Gemeinde Grohn 482 1.480 2.345 3.828 4.562 4.727 5.080 5.999
Gemeinde Schönebeck 274 380 409 694 1.111 1.289 1.458 2.070


Bremer Orts-/Stadtteil 1939 1950 1961 1975 1995 2007 2014
Vegesack 5.096 4.789 6.047 6.516 6.571 6.547
Aumund-Hammersbeck 11.692 11.388 9.362 8.253 7.878 7.422
Fähr-Lobbendorf 9.273 10.099 8.534 8.075 8.031
Grohn 5.999 6.509 6.393 5.882 6.281 5.775
Schönebeck 2.070 3.220 5.721 5.928 5.403 5.223
Stadtteil Vegesack 24.857 31.664 35.197 37.621 35.113 34.208 32.998
Hafen in Bremen-Vegesack
Schloss Schönebeck

Bauwerke, Stadtbild

Weitere Kirchen sind im Abschnitt Öffentliche Bauten unter Kirchen zu finden.

Denkmale, Kunst

Museen

  • Im Wasserschloss Schönebeck befindet sich das Heimatmuseum, Träger: Heimat- und Museumsverein für Vegesack und Umgebung.
  • Im Kito-Haus ist unter anderem das Overbeck-Museum untergebracht, in denen Bilder des Worpsweder Künstlerehepaares gezeigt und Sonderausstellungen abgehalten werden.
  • Im historischen Speicher der Langeschen Werft auf dem Haven Höövt Vegesack befindet sich das Vegesacker Geschichtenhaus und zuvor 2011 bis 2015 das Spicarium, eine interaktive Ausstellung über Schiffbau und Schifffahrt, Marine Bionik und Yachtdesign.

Theater

Eine erste Theateraufführung in Vegesack ist für das Jahr 1810 nachweisbar. Regelmäßig gastierten daraufhin Wandertheatergruppen im Ort und es gab wiederholt Versuche von Gastwirten eine dauerhafte Theaterbühne in Vegesack zu etablieren. Mit der Gründung einer Theatervereinigung 1921 fand diese einen Träger, mit der das bis 1958 existierende Stadttheater in den Tonhallen (Gerhard-Rohlfs-Str. 67) unterstützt werden konnte. Gezeigt wurden seit 1921 meistens Gastspiele der Theater in Bremen, Bremerhaven und Oldenburg. Das heutige Statt-Theater-Vegesack führt seit 1989 als semi-professionelle freie Theatergruppe sowohl klassische Stücke als auch Eigenproduktionen vorwiegend im Bürgerhaus Vegesack auf.

Musik

  • Das KITO, untergebracht in einem alten Packhaus, ist ein Kultur- und Veranstaltungszentrum. Geboten werden Konzerte aus den Bereichen Jazz, Blues, Folk, Chanson, Singer/Songwriter und Klassik sowie Comedy bzw. Kabarett oder kabarettistisches Theater.
  • Das Veranstaltungszentrum „Kulturbahnhof Vegesack“ (kurz: KuBa) im ehemaligen Güterabfertigungsgebäude des Vegesacker Bahnhofs. Neben verschiedenen kulturellen Veranstaltungen finden hier in unregelmäßigen Abständen Partys verschiedener musikalischer Richtungen statt.

Parks, Grünanlagen

Die Weserpromenade, im Hintergrund der Dreimaster Schulschiff Deutschland
  • Der gut zwei Hektar große Stadtgarten Vegesack erstreckt sich entlang der Weserpromenade zwischen der Weserfähre und der Gläsernen Werft. Am Fuß der Steilhänge finden sich viele fremdländische Bäume, ein Staudengarten und ein Rosenhang, weiter oben sind Stadtvillen und Kapitänshäuser zu sehen. Von der Weserpromenade und den Aussichtspunkten aus lassen sich der Weserbogen, die Werften und der Schiffsverkehr überblicken.
  • Die Umgebung des im Tal der Schönebecker Aue gelegenen Schlosses Schönebeck im Ortsteil Schönebeck ist parkähnlich geprägt.
  • Das Naturschutzgebiet NSG Hammersbecker Wiesen liegt an der Beckedorfer Beeke.
  • Wätjens Park liegt zu etwa einem Drittel auf dem Gebiet des Ortsteils Fähr-Lobbendorf, ansonsten in Blumenthal.
  • Park um das Landgut Lamotte mit der Ökologiestation Bremen

Regelmäßige Veranstaltungen

Stadtgarten während der Landpartie „Die Welt der schönen Dinge“
  • Im Mai wird alljährlich im Stadtgarten die Landpartie „Die Welt der schönen Dinge“ (auch „Maison et jardin“ genannt) aufgebaut.
  • Das dreitägige Vegesacker Hafenfest findet alljährlich am ersten Wochenende im Juni statt und ist mit rund 200.000 Besuchern, Livemusik, Shanty-Chören, maritimen Attraktionen, einem vielseitigen Begleitprogramm sowie als Treffpunkt vieler großer und kleiner Schiffe die mit Abstand größte Open Air-Veranstaltung in Bremen-Nord.
  • Das Festival Maritim (Anfang August) bietet entlang des Stadtgartens maritime Livemusik aus vielen Ländern, Shantychöre und Kleinkunst sowie ein Begleitprogramm, unter anderem mit Open-Air-Kino, Kutterpullen und Kindertheater.
  • Anfang September findet jährlich der Vegesacker Markt auf dem Aumunder Marktplatz und dem Vegesacker Sedanplatz mit der verbindenden Georg-Gleistein-Straße statt, ein Volksfest mit vielen Fahrgeschäften, Los- und Schießbuden. Im Jahre 2008 wurde der Markt zum 200. Mal durchgeführt. Der Markt wird vom Vegesacker Jungen eröffnet, einer Symbolfigur für einen Seemann, dem früher in den Vegesacker Hafenkneipen die „Taschen“ geleert worden seien. Diese Symbolfigur wird alle drei Jahre gewählt. Vor der Eröffnung findet der Festumzug quer durch Vegesack statt. Am letzten Tag wird der Markt symbolisch beendet, indem er in Gestalt einer Strohpuppe, der Marktgesche, in der Weser versenkt wird.
Feuerwache 6
Freiwillige Feuerwehr Vegesack
Freiwillige Feuerwehr Schönebeck

Allgemein

  • Ortsamt Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Straße 62
  • Stadtbibliothek Vegesack, Aumunder Heerweg 85, mit ca. 40.000 Medien
  • Feuer- und Rettungswache 6 der Feuerwehr Bremen, Aumunder Feldstraße 41
  • Freiwillige Feuerwehr Bremen-Schönebeck, Auf dem Krümpel 1
  • Freiwillige Feuerwehr Bremen-Vegesack, Weserstraße 33
  • Gustav-Heinemann-Bürgerhaus, ein Bremer Bürgerhaus; es arbeitet zusammen mit der Volkshochschule Bremen-Nord und der Friedensschule Bremen
  • Regionale Beratungs- und Unterstützungszentrum Bremen-Nord (ReBUZ-Nord; ehemals Zentrum für schülerbezogene Beratung), Weserstraße 75, und das Zentrum für Medien Nord, Am Sedanplatz 5, des dezentralisierten Landesinstituts für Schule (LIS)

Bildung

  • Schule an der Kerschensteinerstraße in Alt-Aumund, Förderzentrum
  • Schule Am Wasser in Grohn, Grundschule und Förderzentrum
  • Schule Borchshöhe in Aumund-Hammersbeck, Grundschule
  • Schule Schönebeck, Grundschule
  • Schule Fährer Flur in Fähr-Lobbendorf, Grundschule
  • Schule Alt-Aumund, Grundschule
  • Schule Hammersbeck in Aumund-Hammersbeck, Grundschule
  • Oberschule Borchshöhe in Aumund-Hammersbeck, Sekundarstufe I als teilgebundene Ganztagsschule (seit 08/2020)
  • Oberschule an der Lerchenstraße in Aumund-Hammersbeck, Sekundarstufe I und II seit 2009
  • Gerhard-Rohlfs-Oberschule, Stadtteilschule in Vegesack, Sekundarstufe I
  • Schulzentrum des Sekundarbereichs II in Alt-Aumund mit der Beruflichen Schulen für Metall- und Elektrotechnik, Kerschensteinerstraße 5
  • Gymnasium Vegesack, Kerschensteinerstraße 2
  • Krankenpflegeschule im Klinikum Bremen-Nord
  • Ökologiestation Bremen in Schönebeck
  • Freie Waldorfschule Bremen-Nord in Blumenthal (früher Grohn)
  • vhs Nord der Bremer Volkshochschule im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Vegesack
  • Jacobs University in Grohn

Soziales und Gesundheit

Kirchen, Religionsgemeinschaften

Christophorus­kirche Vegesack
Holzkirche Schöne­beck, Filialkirche der ev. St.-Magni-Gemeinde; „Montage­kirche“ von 1964

Traditionell ist Vegesack evangelisch geprägt mit Gemeinden der Bremischen Evangelischen Kirche in den jeweiligen Ortsteilen. Die in Vegesack wohnenden Angehörigen der römisch-katholischen Kirche gehören zum Dekanat Bremen-Nord im Bistum Hildesheim.

Als Kirchgemeinden bestehen:

  • Vereinigte evangelisch-protestantische Kirchengemeinde Vegesack (Stadtkirche Vegesack), seit 1817
  • Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Alt-Aumund seit 1872
  • Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde der St.-Michaels-Kirche in Grohn seit 1906
  • Evangelisch-lutherische Christophorus-Gemeinde Aumund-Fähr seit 1958, Menkestraße 15; Kirche von 1958 von Hans Budde.
  • Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bremen-Aumund
  • Freikirchliche Advent-Gemeinde Bremen-Vegesack (Adventisten) in Vegesack
  • Evangelisch-methodistische freikirchliche Gemeinde Bremen-Vegesack (Methodisten) von 1850 mit der Christuskirche, Georg-Gleistein-Straße 1, 1966 entworfen von William Weiss.
  • Neuapostische Gemeinde Bremen-Vegesack
  • Katholische Kirche Heilige Familie von 1903, am Grohner Markt 7;

Andere christliche Religionsgemeinschaften:

  • Jehovas Zeugen Gemeinde Bremen – Vegesack mit dem Gemeindezentrum in Ritterhude, Osterhagener Straße 2a

Andere religiöse oder weltanschauliche Gemeinschaften:

  • Moschee des staatlich-türkischen Islamverbandes DITIB in Aumund
  • Gruppen der Buddhisten und der Juden
  • Freimaurerloge Anker der Eintracht i.O Bremen-Vegesack von 1885, gegründet u. a. von Friedrich Rohr.

Sport

Hauptartikel: Sport in Bremen

Anlagen

Sportvereine

  • Bahnen-Golf-Club Bremen
  • Fecht-Club Bremen-Nord
  • Freie Turnerschaft Hammersbeck (FTH), In den Wellen 19
  • Keglerverein Bremen-Nord
  • MTV Eiche Schönebeck von 1897, Ziegeleiweg 33A
  • Reitclub General Rosenberg mit Sportstätte in Schwanewede
  • SG Aumund-Vegesack
  • SV Eintracht Aumund, Hermann-Löns-Straße 15
  • SV Grohn, Friedrich-Humbert-Straße 24
  • TTK Grün-Weiß Vegesack
  • TV Grohn von 1883
  • Vegesacker BMX-Club
  • Vegesacker Jungs, Kutterpullverein
  • Vegesacker Ruderverein am Grohner Yachthafen
  • Vegesacker Tennisverein
  • Vegesacker Turnverein von 1861 (VTV), Hermann-Fortmann-Str. 32
  • VWV-Verein Wassersport Vegesack am Grohner Yachthafen
  • Wassersportverein Roland am Grohner Yachthafen
  • Wassersport-Verein Aumund am Grohner Yachthafen
  • Dart Club Vegesack
  • Vegesacker Schützenverein von 1852

Wirtschaft

Wichtige Betriebe waren und sind ( Zahlenangaben von 2008):

  • Einkaufs- und Erlebniszentrum Haven Höövt am Vegesacker Hafen, bestand von 2003 bis um 2017, Abriss 2021.
  • Lürssen-Werft, 300 Beschäftigte, Hauptsitz in Bremen-Vegesack.
  • Norddeutsche Steingut AG in Grohn, Traditionsunternehmen bei der Herstellung keramischer Wand- und Bodenfliesen mit ca. 300 Beschäftigten.
  • KUKA Systems (ehemals LSW Maschinenfabrik), 300 Mitarbeiter.
  • Ehemalige Bremer Tauwerk-Fabrik (BTF), heute Logistikunternehmen Kleine Wolke, 150 Mitarbeiter.
  • Nehlsen, Entsorgungs- und Sicherheitsunternehmen.
  • Gewosie Wohnungsgenossenschaft Bremen-Nord eG (1894 Spar- und Bauverein, 1940 GEWOSIE), mit 4850 Wohnungen im Bestand in Bremen-Nord das größte Wohnungsunternehmen.
  • Großwerft Bremer Vulkan war bis 1997 mit 3000 Arbeitern der wichtigste Arbeitgeber in Vegesack. Nach deren Konkurs wurden auf dem Gelände bis 2008 um die 40 neue Unternehmen angesiedelt.
  • Präwest Präzisionswerkstätten in Aumund, ca. 130 Mitarbeiter im Teilebau für Luft- und Raumfahrt sowie für Fahrzeuge.
  • Wochenmarkt am Sedanplatz.

Verkehr

Eisenbahn

Streckenverlauf der Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack mit dem Bahnhof Bremen-Vegesack

In den im Dezember 1862 eröffneten Kopfbahnhof Bremen-Vegesack münden die Bahnstrecken Bremen-Burg–Bremen-Vegesack, an der auch der Haltepunkt Bremen-Schönebeck liegt, und Bremen-Farge–Bremen-Vegesack.

Der 1961 eingestellte Personenverkehr auf der Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack, die über 46 Jahre nur für den Güterverkehr genutzt wurde, wurde im Dezember 2007 wieder aufgenommen. An dieser Strecke befindet sich auch der Bahnhof Bremen-Aumund. Die Strecke ist im Jahr 2011 im Rahmen der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen elektrifiziert worden. Statt der seit 2007 zwischen Vegesack und Farge angebotenen Dieseltriebwagen setzt die NordWestBahn seit Dezember 2011 moderne Elektro-Triebzüge ein.

Seit April 2012 werden außerhalb der Hauptverkehrszeit umsteigefreie Fahrten zwischen Farge und dem Bremer Hauptbahnhof, teils weiter nach Verden (Aller) angeboten. Der tagsüber angebotene 30-Minuten-Takt wird in der Hauptverkehrszeit zwischen Vegesack und Hauptbahnhof auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Vegesack wird durch Buslinien der Bremer Straßenbahn AG sowie Buslinien anderer Verkehrsbetriebe bzw. Unternehmen des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) versorgt:

  • Buslinie 90: Neuenkirchen – Blumenthal – Aumund – Bf Vegesack – Schönebeck – BurglesumGröpelingen
  • Buslinien 91/92: Rönnebeck – Blumenthal – Bf Vegesack – Schönebeck (Linie 91 teilweise über Grohn – Blumenkamp) – Burglesum – Industriehäfen – Gröpelingen
  • Buslinie 94: Schwanewede-Nord – Bockhorn – Blumenthal – Vegesack – Grohn – Burglesum – Marßel
  • Buslinie 95: Bockhorn – Blumenthal – Vegesack – Grohn – Burglesum – Gröpelingen
  • Buslinie 98: Bf Vegesack –Aumund (Ascherfeld) – Hammersbeck – Aumund (Ascherfeld) – Bf Vegesack
  • Regionalbuslinie 677: Bf Vegesack – Aumund – Beckedorf – Schwanewede – MeyenburgUthlede

Hinzu kommen die Nachtlinien:

  • Nachtbuslinie N7: HauptbahnhofFindorffWalle – Gröpelingen – Burglesum – Schönebeck – Bf Vegesack – Blumenthal – Neuenkirchen
  • Nachtschwärmerlinie N61: Bf Vegesack – Aumund – Blumenthal – Schwanewede – Meyenburg – Uthlede – Hagen, PAM PAM

Straßen und Plätze

Vegesack ist über die Autobahn A 270 an die Autobahn A 27 angebunden.

Näher dargestellt sind die wichtigsten Straßen und Plätze wie

Fußgängerzonen

Als Fußgängerzone dienen die Gerhard-Rohlfs-Straße, Teile der Breiten Straße und die Reeder-Bischoff-Straße als Haupteinkaufsstraßen, die in Ost-West-Richtung vom Fährgrund/Lindenstraße vorbei am Sedanplatz zum Vegesacker Hafen, zum Vegesacker Bahnhof und zum Einkaufszentrum Haven Höövt führen.

Fähre

Anleger Vegesack der Fähre Vegesack–Lemwerder

Eine Fährverbindung mit zwei Fährschiffen der Fähren Bremen–Stedingen verbindet Vegesack mit Lemwerder in Niedersachsen.

Rad- und Wanderwege

  • An der Weser und beidseitig der Lesum befindet sich ein ausgedehntes Wegesystem.
  • Die Wegeverbindung von Vegesack über die Fährer Flur, Fährer Kämpe, Fährer Straße und Hammersbecker Weg führt nach Schwanewede, Ortsteil Löhnhorst.

Söhne und Töchter des Ortes

  • Heinrich Behmann (* 1891 in Aumund; † 1970 in Bremen-Aumund), Mathematiker, Professor in Halle (Saale).
  • Johann Diedrich Bischoff (1823–1893), Reeder und Kaufmann, Vater von Friedrich Bischoff.
  • Friedrich Bischoff (* 1861 in Vegesack; † 1920 in Bad Oeynhausen), Reeder und Kaufmann. Die Reeder-Bischoff-Straße wurde nach ihm und seinem Vater benannt.
  • Detlev Ellmers (* 1938 in Vegesack), Schiffsarchäologe und Kunsthistoriker
  • Volker Ernsting (* 1941 in Vegesack), Karikaturist und Illustrator
  • Georg Gleistein (* 1770 in Fähr; † 1830 in Vegesack), Segelschiffskapitän, gründete 1824 die Tauwerkfabrik Georg Gleistein & Sohn, die Straße, an der die erste Fabrik lag, wurde nach ihm benannt.
  • Hermann Grevesmühl (* 1878 in Aumund; † 1954 in Bremen-Schönebeck) war ein deutscher Musiker, Konzertmeister und Musikpädagoge. Der Grevesmühlweg liegt in Schönebeck.
  • Lüder Halenbeck (* 1841 in Vegesack, † 1895 in Bremen) war Lehrer, Heimatforscher und Schriftsteller in Bremen. Nestor der Regionalgeschichtsschreibung für Bremen-Nord. Nach ihm wurde eine Straße in Vegesack benannt.
  • Wilhelm Hartmann (* 1844 in Aumund; † 1926 in Esher, England) war ein deutscher, später englischer Unternehmer. Er stiftete das Krankenhaus Hartmannstift, zunächst Krankenhaus für Vegesack, dann bis 1988 Frauenklinik des Zentralkrankenhauses Bremen Nord. 1887 wurde er Ehrenbürger von Vegesack. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg brachen die Verbindungen zu seiner Heimatstadt ab. Nach ihm ist eine Straße in Vegesack benannt.
  • Addig Jaburg (* 1819 in Vegesack; † 1875 in Vegesack) war Porträt- und Stubenmaler. Oltmann Jaburg war sein Bruder, ihr Geburtshaus stand In der Jaburgstraße.
  • Oltmann Jaburg (* 1830 in Vegesack; † 1908 in Vegesack), war Marine-, Porträtmaler und Photograph. Addig Jaburg war sein Bruder, ihr Geburtshaus stand in der Jaburgstraße.
  • Friedrich Klippert (* 1862 in Vegesack; † 1934 in Vegesack) war der erste Direktor der Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft. Die nach ihm benannte Straße verläuft direkt am Hafenbecken.
  • Johann Lange (* 1775 in Vegesack; † 1844 in Bremen); auf seiner Werft lief 1816 das erste von einem deutschen Schiffbauingenieur in Deutschland erbaute Dampfschiff Die Weser vom Stapel. Nach ihm ist eine Straße in Aumund-Hammersbeck benannt.
  • Karl Müller (* 1871 in Vegesack; † 1958 in Hannover), Wasserbauingenieur und Leiter der Wasserbaudirektion Hannover.
  • Hans Neumann (* 1908 in Aumund; 1944 im Zuchthaus Brandenburg ermordet), organisierte ab 1933 den Widerstand im Landkreis Blumenthal und auf dem Bremer Vulkan
  • Helmut Noll (* 1934 in Vegesack; † 2018 in Bremen), Ruderer, Silbermedaillen Gewinner bei der Olympiade 1952 in Helsinki.
  • Albrecht Poppe (* 1847 in Vegesack; † 1907 in Vegesack), deutscher Zoologe und Schriftsteller. Nach ihm ist eine Straße in Vegesack benannt.
  • Dietrich Rebetje (1833 in Grohn; † 1903 in Grohn), Schuhmacher, Gemeindevorsteher und Ehrenbürger von Grohn (Diedrich Rebetje Straße).
  • Gerhard Rohlfs (* 1831 in Vegesack; † 1896 in Rüngsdorf bei Bad Godesberg), Afrikaforscher und Schriftsteller; nach ihm ist die Haupteinkaufsstraße und ein Schulzentrum (ehem. Gerhard-Rohlfs-Gymnasium) in Vegesack benannt. An ihn erinnert ein Denkmal in einer Grünanlage an der Kreuzung Gerhard-Rohlfs-Straße/Schulkenstraße und sein Grabmal auf dem Vegesacker Friedhof an der Lindenstraße.
  • Heinrich Rohlfs (* 1827 in Vegesack, † 1898 in Wiesbaden), Mediziner und Schriftsteller. Bruder von Gerhard R.
  • Johann Friedrich Rohr (* 1816 in Grohn; † 1878 in Vegesack), Druckereibesitzer, war Herausgeber der ersten Zeitung des Ortes, dem „Vegesacker Wochenblatt“, die vom 10. Mai 1849 an erschien.
  • Friedrich Rohr (* 1850 in Vegesack; † 1913 in Vegesack), Druckereibesitzer, Verleger, Stadtdirektor von Vegesack, Bauherr der Kirchengemeinde, Sparkassenchef und Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Die Buchtstraße, an der die Druckerei lag, wurde ihm zu Ehren in Rohrstraße umbenannt.
  • Friedrich Schild (1870–1921), Bankier, Förderer der Stadt (Badeanstalt, Fähre, Strandlust Vegesack); die gleichnamige Straße ist nach ihm benannt worden.
  • Waltraud Schoppe, (* 1942 in Bremen-Aumund), 1990 bis 1994 Frauenministerin des Landes Niedersachsen und Gründungsmitglied der Partei Die Grünen
  • Käthe Schulken, (* 1891 in Vegesack, † 1974 in Gatersleben), Pädagogin und Heimatschriftstellerin in Gatersleben (nördliches Harzvorland).
  • Günther Schwarberg (* 1926 in Vegesack, † 2008 in Hamburg), Journalist in Hamburg, arbeitete u. a. mit dem Buch Der SS-Arzt und die Kinder vom Bullenhuser Damm ein in Vergessenheit geratenes Kapitel aus der Endphase der Kriegsverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus auf.
  • Willi Vogel (Maler) (1909–1987), deutscher Maler
  • Jürgen Trittin (* 1954 in Bremen-Vegesack), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit von 1998 bis 2005, Bundestagsfraktionvorsitzender.
  • Hans G. Trüper (* 1936 in Aumund; † 2016 in Bonn) war ein Mikrobiologe und Historiker in Bonn.
  • August Wilmanns (* 1833 in Vegesack; † 1917 in Berlin), Altphilologe und Generaldirektor der Königlichen Bibliothek zu Berlin.
  • Harry Wolff (* 1900 in Vegesack; † 1943 im KZ Auschwitz), Verleger, Publizist und Heimatschriftsteller in Bremen. Wurde als Jude 1943 ins KZ Auschwitz deportiert.
  • Gottfried Zedler (* 1860 in Vegesack, † bei Schneidemühl 1945), Bibliothekar und Gutenberg-Forscher in Wiesbaden.

Weitere Persönlichkeiten

Alphabetische Reihenfolge

  • Wilhelm Ahrens (1898–1974) war Uhrmacher, Redakteur der Bremer Volkszeitung, Ortsamtsleiter (1949–1964) und Mitglied der Bremer Bürgerschaft (1950–1963).
  • Ernst Georg Baars (1864–1949), evangelischer Pastor in Vegesack und Pazifist in Bremen.
  • Ernst Becker-Sassenhof (1900–1968) war als Architekt ein Vertreter des Neuen Bauens in Vegesack und Bremen.
  • Heinrich Behrens (1924–2008), Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (SPD), Leiter des Ortsamtes von 1974 bis 1989, eine Straße in Grohn wurde nach ihm benannt.
  • Friedrich Beilken (1872–1945) gründete 1919 die Segelmacherei Beilken in Vegesack.
  • Heinrich Beilken (1894–1970), Lehrer, Lokalpolitiker und Heimatschriftsteller. Die Beilkenstraße in der Nähe des Hafens wurde nach ihm benannt.
  • Alwin Belger (1891–1945) war ein deutscher Pädagoge und Schriftsteller. Nach ihm ist eine Straße in Bremen-Vegesack benannt.
  • Adolph Bermpohl (1833–1887) war Navigationslehrer in Vegesack und initiierte die Gründung des Vorläufers der DGzRS. Nach ihm ist ein Seenotrettungskreuzer der DGzRS sowie eine Straße in Vegesack benannt.
  • Heinrich Bockelmann (1870–1945) war Bankier in Moskau und Berlin, er ist als Sohn eines Schiffskapitäns in Vegesack aufgewachsen.
  • Jan Böhmermann (* 1981 in Bremen), ist Rundfunk- und Fernsehmoderator und Comedian.
  • Johann Friedrich Borcherding (1849–1924), Pädagoge und Naturforscher
  • Anna Börschmann (1871–1939), Reformpädagogin und Direktorin der Städtischen Höhere Mädchenschule Vegesack, später Städtisches Lyzeum Vegesack von 1907 bis 1932.
  • Cord Coeper, Schiffbaumeister, war der älteste nachweisbarer Schiffbauer der ab 1632 am Alten Tief, der Auemuendung, Schmackschiffe und Kähne baute. Eine Straße in Aumund wurde nach ihm benannt.
  • Leo Drabent (1899–1944) wohnte in Vegesack und organisierte den antifaschistischen Widerstand in und um Bremen.
  • Otto Freise (1872–1952) war der Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Steingutfabrik AG in Bremen-Grohn.
  • Otto Friese (1886–1947), Gewerkschaftler, Politiker (SPD) und von um 1928 bis 1933 Sprecher der Stadtverordnetenversammlung Vegesack.
  • Johann Fromm (1878–1966), Lehrer, Gemeinderatsmitglied und Heimatkundler (Johann Fromm-Weg).
  • Doris Groth geb. Finke (1830–1878), war die Ehefrau des Dichters Klaus Groth, sie verbrachte auf dem Sommersitz der Familie Finke an der Weserstraße in Vegesack die Ferien.
  • Friedrich Humbert (1887–1941), war von 1923 bis 1933 Bürgermeister von Grohn
  • Arend Klauke, von 1879 bis 1903 Gemeindevorsteher von Hammersbeck
  • Volker Kottkamp (* 1943), war Sportreporter und Moderator bei der ARD, ist in Vegesack aufgewachsen und zur Schule gegangen.
  • Erich Lackner (1913–1992) war ein deutscher Ingenieurwissenschaftler österreichischer Herkunft.
  • Friedrich Lürßen (1851–1916) war Gründer und Namensgeber der Lürssen-Werft sowie Förderer des Wassersports und von Schiffsrennen. Eine Straße nahe der Aumunder Kirche ist nach ihm benannt.
  • Gerd Meyer (1946–2021), war Leiter des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses in Bremen-Vegesack und Friedensaktivist
  • Heinrich Meyer, (1869–1942) war Werftdirektor beim Bremer Vulkan. In Fähr-Lobbendorf liegt die Heinrich-Meyer-Straße.
  • Walter Momper (* 1945), SPD Politiker, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin und ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin, wuchs in Vegesack auf. Sein Vater war Koch im Hotel Strandlust.
  • Bruno Müller (1883–1960), 1918/19 Ko-Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates
  • Victor Stanislaus Nawatzki (1855–1940) übernahm 1887 die Werft von Johann Lange und fusionierte sie 1893 zusammen mit dem Bremer Kaufmann Franz Ernst Schütte zur Bremer Vulkan Aktiengesellschaft und Maschinenfabrik. Die Nawatzkistraße verläuft nahe dem Vegesacker Schwimmbad.
  • Bernd Neumann (* 1942 in Elbing), Politiker (CDU), Staatsminister für Kultur und Medien in Berlin, hat in Vegesack Abitur gemacht und war hier als Lehrer tätig.
  • Heinrich Oebker (1899–1975), Lehrer und Schulleiter (Kerschensteinerstraße), Vorstand im Stadtgarten-Stadtverschönerungsverein Vegesack (Heinrich-Oebker-Straße)
  • Fritz Overbeck (1869–1909), Maler; hatte Wohnhaus und Atelier an der heutigen Straße An der Aue in Schönebeck (Overbecks Garten, Overbeckstraße)
  • Thomas Pörschke (* ?), Bürgerschaftsabgeordneter (Grüne) seit 2019
  • Albrecht Wilhelm Roth (1757–1834), deutscher Arzt und Botaniker; nach ihm ist die Pflanzengattung Rothia benannt. 1787 erwarb er am Hochufer der Weser ein Gelände zur Anlage eines Gartens, der heute als öffentlicher Stadtgarten dient. Ein Denkmal bei der Vegesacker Kirche und im Stadtgarten, sowie eine Straße, tragen seinen Namen.
  • Rolf Rübsam (1937–2021), Lehrer und Heimatforscher, wirkte und starb in Vegesack
  • Werner Schrader (1928–2007), Kinder- und Jugendbuchautor und 35 Jahre lang als Grundschullehrer in Bremen-Aumund tätig.
  • Carl Schuchhardt (1859–1943), Prähistoriker und Direktor des Neuen Museums in Berlin. Er ist in Vegesack aufgewachsen und 1872–1877 zur Schule gegangen.
  • Heike Sprehe (* 1961), Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft (SPD)
  • Diedrich Steilen (1880–1961), Lehrer, Heimatforscher und 1911 Mitbegründer des Heimatvereins Vegesack und Umgebung. Nach ihm ist eine Straße in Vegesack benannt.
  • Andreas Friedrich Uhthoff (1780–1860), Eisengießer; er gründete 1822 mit großem Erfolg eine Eisen-Kunstgießerei in Vegesack. Die Straße, an der die Gießerei lag, trägt seinen Namen.
  • Hermann Friedrich Ulrichs (1809–1865), Schiffbaumeister und Werftbesitzer. Die Straße Ulrichs Helgen verläuft an der ehemaligen Vulkan-Werft.
  • Karl Wastl (1889–1963), Aumunder Gemeinderat und Kreistagsabgeordneter
  • Werner Wittgenstein (1882–1965), Rechtsanwalt, von 1915 bis 1933 Stadtdirektor bzw. Bürgermeister von Vegesack.
  • Lüder Halenbeck: Zur Geschichte der Stadt Vegesack. Ein Beitrag zur Heimathkunde, Vegesack (Rohr) 1874 (Nachdruck Schünemann Verlag, Bremen 1979), 2. erweiterte Auflage, Vegesack (Rohr) 1893.
  • Diedrich Steilen: Geschichte der bremischen Hafenstadt Vegesack. Vegesack (Rohr) 1926.
  • Dietrich Schomburg: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Bremen. 1964.
  • Sophie Hollanders: Vegesack – Alte Bilder einer Hafenstadt. Johann Heinrich Döll Verlag, Bremen 1984, ISBN 3-88808-016-9.
  • Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon. 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.
  • Monika Porsch: Bremer Straßenlexikon, Band 12: Vegesack Blumenthal. Verlag Schmetterling, Bremen 2000, ISBN 3-932249-10-0.
  • Wendelin Seebacher et al.: Unser ältester Hafen – Eine Chronik des Vegesacker Hafens. Hrsg. STAVE Stadtentwicklung Vegesack GmbH, Bremen 2002, ISBN 3-00-009791-0.
  • Hartmut Müller, Jürgen Hartwig (Hrsg.): Fähr-Lobbendorf – Leben und Arbeiten im Zentrum des Bremer Nordens. Edition Temmen, Bremen, ISBN 3-86108-610-7.
  • Thomas Begerow, Volker Keller, Ingbert Lindemann (Hrsg.): 200 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Vegesack 1817-2017, Bremen (Donat Verlag) 2017, ISBN 978-3-943425-73-4.
Commons: Vegesack – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de - Tabelle 449-01: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung
  2. Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de - Tabelle 173-01: Bevölkerung nach Geschlecht
  3. Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de - Tabelle 173-61: Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen und Geschlecht
  4. Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de - Tabelle 255-60: Arbeitslose nach ausgewählten Personengruppen und Arbeitslosenziffer
  5. Stadtteil- und Ortsteiltabellen. Statistisches Landesamt Bremen, abgerufen am 1. Dezember 2015.
  6. Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen: Provinz Hannover Verlag des Preußischen Statistischen Landesamts, 1930
  7. Geschichte und Bilder von Fähr-Lobbendorf
  8. Staatsarchiv Bremen: Bremer Stadtsiegel. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  9. Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon Bd. 1, S. 91. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.
  10. Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon, Bd. 1, S. 91. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.
  11. Vierte Verordnung über den Neuaufbau des Reiches vom 28. September 1939
  12. Michael Rademacher: Landkreise Blumenthal und Osterholz. Online-Material zur Dissertation. In: treemagic.org. 2006; abgerufen am 1. Januar 1900.
  13. Schwarzwälder, Das große Bremen-Lexikon
  14. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900, Freie Hansestadt Bremen
  15. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900, Landkreis Blumenthal
  16. Die Volks- und Berufszählung am 6. Juni 1961 im Lande Bremen, Tab. 1, Fläche, Wohnbevölkerung, Bevölkerungsentwicklung, Dichte und Geschlechterverhältnis 1939, 1950 und 1961 in den Ortsteilen, Gebietsstand 1961
  17. Michael Rademacher: Land Bremen. Online-Material zur Dissertation. In: treemagic.org. 2006; abgerufen am 1. Januar 1900., für Vegesack übereinstimmend mit Statistisches Jahrbuch Bremen, 1937
  18. Bremer Bevölkerungsentwicklung (verfügbar im Staatsarchiv Bremen, korrekter Titel wird nachgetragen)
  19. 1975 durchschnittliche Jahresbevölkerung als Angaben vom Statistischen Landesamt Bremen
  20. 1939 und 1961 Flächenbezug Alt-Vegesack
  21. aus Ortsteil-Werten errechnet
  22. Architekturführer Bremen: b.zb: 50
  23. charterkontor-vegesack.de
  24. Architekturführer Bremen: b.zb: 113
  25. Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 214 f.
  26. Architekturführer Bremen: b.zb: 147
  27. Architekturführer Bremen: b.zb: 92
  28. Architekturführer Bremen: b.zb: 384
  29. Architekturführer Bremen: b.zb: 377
  30. Thomas Begerow: 200 Jahre Theaterleben in Vegesack. In: Bremisches Jahrbuch, Band 89, Bremen 2010, S. 144–166.
  31. Architekturführer Bremen: b.zb: 394
  32. Architekturführer Bremen: b.zb: 420
  33. Architekturführer Bremen: b.zb: 437
  34. Architekturführer Bremen: b.zb: 412
  35. Anker der Eintracht
  36. bsag.de (PDF)
Normdaten (Geografikum): GND:4088839-3(OGND, AKS) | LCCN:n86126040 | VIAF:134954371

Vegesack Stadtteil von Bremen Sprache Beobachten Bearbeiten Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig Weitere Bedeutungen sind unter Vegesack Begriffsklarung aufgefuhrt Vegesack ˈfeːgeˌzak ist ein Stadtteil von Bremen innerhalb des Stadtbezirks Nord Stadtteil von Bremen VegesackBasisdaten Rang Flache 11 918 km 14 23Einwohner 34 552 7 23Bevolkerungsdichte 2 899 Einwohner je km 9 23Auslanderanteil 19 1 9 23Arbeitslosenquote 16 2 4 23Koordinaten 53 10 N 8 38 O 53 168611111111 8 625 Koordinaten 53 10 7 N 8 37 30 OOrtsteile Vegesack Grohn Schonebeck Aumund Hammersbeck Fahr LobbendorfPostleitzahlen 28755 28757 28759Stadtbezirk NordOrtsamt VegesackWebsite Ortsamt VegesackAlle Flachenangaben 1 mit Stand vom 31 Dezember 2014 Alle demographischen Angaben 2 3 4 mit Stand vom 31 Dezember 2016 Inhaltsverzeichnis 1 Geografie und Ortsteile 1 1 Vegesack 1 2 Grohn 1 3 Schonebeck 1 4 Aumund Hammersbeck 1 5 Fahr Lobbendorf 1 5 1 Fahr 1 5 2 Lobbendorf 1 5 3 Wirtschaft 2 Politik Verwaltung 2 1 Beirat 2 2 Ortsamt 2 3 Wappen 3 Geschichte 3 1 Name 3 2 Mittelalter bis 1800 3 3 Entwicklung ab 1800 3 4 Vegesack in der Geschichte der Seefahrt 3 5 Einwohnerentwicklung 4 Kultur und Sehenswurdigkeiten 4 1 Bauwerke Stadtbild 4 2 Denkmale Kunst 4 3 Museen 4 4 Theater 4 5 Musik 4 6 Parks Grunanlagen 4 7 Regelmassige Veranstaltungen 5 Offentliche Einrichtungen 5 1 Allgemein 5 2 Bildung 5 3 Soziales und Gesundheit 5 4 Kirchen Religionsgemeinschaften 5 5 Sport 6 Wirtschaft und Verkehr 6 1 Wirtschaft 6 2 Verkehr 6 2 1 Eisenbahn 6 2 2 Offentlicher Personennahverkehr OPNV 6 2 3 Strassen und Platze 6 2 4 Fahre 6 2 5 Rad und Wanderwege 7 Personlichkeiten 7 1 Sohne und Tochter des Ortes 7 2 Weitere Personlichkeiten 8 Literatur 9 Weblinks 10 EinzelnachweiseGeografie und Ortsteile Bearbeiten vergrossern und Informationen zum Bild anzeigen Panorama der Wasserseite von Vegesack Blick vom Schulschiff Deutschland uber die Mundung der Lesum auf die Weser bei Bremen Vegesack mit der Lurssenwerft im Hintergrund und dem Beiboot des Schulschiffes im Vordergrund Vegesack liegt an der Mundung der Lesum in die Weser An Vegesack grenzen im Nordwesten Blumenthal im Sudosten Burglesum und im Norden die niedersachsische Gemeinde Schwanewede Am gegenuberliegenden Ufer liegt die niedersachsische Gemeinde Lemwerder Vegesack Bearbeiten Flache 1 84 km 6547 Einwohner 5 Das Zentrum des Stadtteils bietet vielfaltige Freizeit und Einkaufsmoglichkeiten in der weitlaufigen Fussgangerzone Sehenswert sind Vegesacker Hafen 1618 1623 als erster kunstlicher deutscher Hafen angelegt heute Museumshafen Havenhaus erbaut 1645 1648 als Dienstsitz des Hafenmeisters 1781 82 umgebaut jetzt Hotel und Restaurant Kitohaus im 17 18 Jahrhundert errichtetes Packhaus mit Portal um 1740 heute kulturelle Nutzung Ausstellungen Konzerte Theater und Lesungen Overbeck Museum mit Sammlung zum Nachlass des Worpsweder Maler Ehepaares Fritz und Hermine Overbeck Evangelische Stadtkirche klassizistischer Bau von 1819 1821 1832 umgebaut und erweitert Evangelisch Lutherische Kirche Aumund neugotischer Backsteinbau von 1876 77 Weserpromenade mit Stadtgarten Weserstrasse mit ihren klassizistischen Kapitanshausern und Villen aus der GrunderzeitGrohn Bearbeiten Luftaufnahme von Grohn St Michael Kirche in Grohn Flache 2 02 km 5 775 Einwohner 5 Das ehemalige Fischerdorf Grohn ursprunglich von Grohden kunstlich aufgeschwemmtes Land liegt an der Lesum und erstreckt sich bis zu deren Einmundung in die Weser Es gehorte als selbststandige Gemeinde ursprunglich zum Konigreich Hannover das 1866 preussische Provinz wurde 1939 wurde Grohn nach Bremen eingemeindet und gehort seitdem als Ortsteil zum Ortsamtsbereich Vegesack Wichtige Betriebe Norddeutsche Steingut AG Herstellung keramischer Wand und Bodenfliesen die ehemalige Bremer Tauwerk Fabrik BTF die lokal nicht mehr produziert aber unter dem Namen Kleine Wolke Badezimmertextilien in die ganze Welt exportiert fruher Stammsitz der Nehlsen AG jetzt in Bremen Oslebshausen Entsorgungs und Sicherheitsunternehmen mit Standorten in ganz Deutschland und Beteiligungen im europaischen und afrikanischen Ausland Die Grohner Dune ist eine 16 geschossige Grosswohnanlage mit 570 Wohnungen die bis 1973 entstand und stark in der Kritik steht In Grohn befindet sich die 1999 gegrundete Jacobs University vormals International University Bremen IUB eine private staatlich anerkannte Hochschule mit internationaler Ausrichtung Die Lehr und Forschungssprache ist Englisch Die Universitat ist als einzige private Hochschule Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG Die Einrichtung nutzt Gelande und Baulichkeiten der vormaligen Rolandkaserne der Bundeswehr Sehenswert sind Evangelisch lutherische Michaelskirche von 1906 bis 1908 im neuromanischen Stil nach Entwurf des Architekten Karl Mohrmann errichteter Sandsteinbau auf kreuzformigem Grundriss mit Vierungsturm und Pfarrhaus die Ausmalung aus der Erbauungszeit ist erhalten Barockes Prunktor von 1665 zum Haus Seefahrt ursprunglich in der Bremer Altstadt in den 1950er Jahren hierher versetzt Lesumsperrwerk von 1971 bis 1974 Horenswert sind Kinder Jugend und Erwachsenenchore der Chorwerkstatt St MichaelSchonebeck Bearbeiten Flache 2 46 km 5223 Einwohner 5 Das im Tal der Schonebecker Aue gelegene Wasserschloss Schonebeck wurde 1686 errichtet Der barocke Fachwerkbau mit massiv erneuerter Sudfront von 1705 ist seit 1972 als Heimatmuseum fur Vegesack und Umgebung der Offentlichkeit zuganglich Besondere Ausstellungen behandeln die Themen Segel und Dampfschifffahrt Heringslogger und Walfanger die Anfange der Seenotrettung sowie die Reisen des Vegesacker Afrikaforschers Gerhard Rohlfs Daruber hinaus wird das Schloss fur Konzerte und Sonderausstellungen genutzt In unmittelbarer Nahe des Schlosses befinden sich das dazugehorige Verwalterhaus ein Fachwerkgebaude von 1780 die in den 1980er Jahren hier neu aufgebaute Schlosskate welche fur private Zwecke gemietet werden kann sowie eine Stauanlage fur die ehemalige Wassermuhle am Ubergang vom Schlossteich zum Geestbach Schonebecker Aue Damit Fische das Gefalle im Bereich der Stauanlage uberwinden konnen wurde im Juli 2006 ein separater Umgehungsbach die sogenannte Fischtreppe angelegt Aumund Hammersbeck Bearbeiten Flache 3 19 km 7422 Einwohner 5 Aumund an der Mundung der Aue wurde 1040 als Aunon erwahnt In Hammersbeck lebten an der Beeke die Landbesitzer Hammer Die beiden Orte gehorten zur Herrschaft Blumenthal 1821 gehorte Hammersbeck zum Kirchspiel Blumenthal und Aumund zum Kirchspiel Lesum Aumund und Hammersbeck waren seit dem 19 Jahrhundert Gemeinden zunachst im Amt Blumenthal und seit 1885 im Kreis Blumenthal In den 1920er Jahren wurde Hammersbeck nach Aumund eingemeindet 6 Die vergrosserte Gemeinde Aumund gehorte seit 1932 zum Landkreis Osterholz und wurde 1939 in die Stadt Bremen eingegliedert Seit 1946 bilden Aumund und Hammersbeck zusammen einen Ortsteil im Stadtteil Vegesack Der Ortsteil war 1751 1761 Standort der Terhellenschen Fayencemanufaktur an der heutigen Uhthoffstrasse gehort seit 1804 zu Vegesack und einer Ziegelei von der einige ehemalige Tongruben zeugen wovon je eine als Aschedeponie und als Hausmulldeponie wieder verfullt wurden Aumund Hammersbeck wird heute uberwiegend gepragt durch Wohnquartiere mit Einfamilienhausern sowie durch gewerbliche Bereiche mit Autohausern produzierendem Gewerbe und einem kleineren Technologiepark Eine Naturzone mit dem Naturschutzgebiet Hammersbecker Wiesen der Beckedorfer Beeke dem Aumunder Angelteich und mit dem Umland bei Beckedorf und Lohnhorst kennzeichnet den Ortsteil Der Bahnanschluss an die Bahnstrecke Bremen Farge Bremen Vegesack ist seit 2008 wieder durch den Bahnhof Bremen Aumund gegeben Seit Ende 2011 verkehrt die Linie RS 1 der Regio S Bahn Bremen Niedersachsen durchgehend von Bremen Farge uber Bremen Aumund zum Bahnhof Vegesack ausserhalb der Hauptverkehrszeit weiter via Bremen Hauptbahnhof nach Verden Aller Fahr Lobbendorf Bearbeiten Flache 2 34 km 8031 Einwohner 5 7 Fahr Bearbeiten Fahr wurde im 16 Jahrhundert auch Vehr geschrieben Der Name leitet sich von einer Fahre ab die in einem kleinen Bauernhafen ihren Ausgangspunkt hatte Seit dem 16 Jahrhundert wurde Fahrgrund besiedelt 1720 lebten hier 14 Bauern 1766 wurde von 22 Feuerstellen berichtet und gegen Ende des 16 Jahrhunderts waren es 39 Hausstatten zumeist Brinksitzer also Kleinbauern 1823 konnten 105 und 1858 dann 613 Einwohner registriert werden Am Ende des 18 Jahrhunderts fand der Fahrbetrieb nur noch durch die Vegesacker Fahre statt 1860 gab es wieder eine Personenfahre nach Lemwerder Die Einwohnerzahl stieg 1885 auf 1118 und 1900 auf 1522 Einwohner 1892 entstand die Fahrer Schule in der Frobelstrasse Bis 1908 war Fahr eine selbststandige Gemeinde die dann an Aumund und 1939 an Bremen angeschlossen wurde Lobbendorf Bearbeiten Lobbendorf wurde 1139 als Lobbenthorpe wahrscheinlich nach dem Vornamen Lubbe oder Lobbe eines Bauern benannt Im 13 Jahrhundert war hier der Sitz einer Ministerialenfamilie Grundbesitzer waren das Bremer St Paul Kloster und die Ritter von Marssel und von Aumund 1823 hatte Lobbendorf nur 20 Einwohner 1995 waren es 8531 Der Ort kam 1852 zu Aumund dass zum Amt Lesum gehorte 1939 wurde Aumund nach Bremen eingemeindet Als Kirchspiel war Lesum und seit 1873 Alt Aumund zustandig 1874 wurde an der Lindenstrasse der neue Vegesacker Friedhof eroffnet 1946 wurden die Ortsteile Fahr und Lobbendorf zu einem gemeinsamen Ortsteil Wirtschaft Bearbeiten Seit 1834 war in Fahr die Werft von Claus Steenken ansassig Seit 1856 war in Lobbendorf die Werft von Johann Peter Menck und danach die von Frerk Balleer bekannt 1893 folgte der Bremer Vulkan Schiffbau Bis zur Insolvenz und der nachfolgenden Schliessung 1997 war die Schiffbau und Maschinenfabrik Bremer Vulkan grosster Arbeitgeber in Bremen Nord Auf dem ehemaligen Werftgelande des Bremer Vulkan das das gesamte Weserufer in Fahr Lobbendorf einnimmt befand sich bis 2012 neben diversen anderen neu angesiedelten gewerblichen Betrieben die Qualifizierungswerft Bremer Bootsbau Vegesack GmbH BBV mit dem Schaufenster Bootsbau auf der historische Schiffe auch im Holzbau restauriert und rekonstruiert wurden Als Abschluss der so genannten maritimen Meile wurde ein 17 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Gelande der BBV errichtet dessen Blickfeld durch altere Gebaude recht beschrankt blieb Seit 2016 beherbergt das ehemalige Vulkan Verwaltungsgebaude an der Lindenstrasse eine Nebenstelle des Bundesamtes fur Migration und Fluchtlinge BAMF die Erstaufnahmeeinrichtung EAE des Landes fur die Unterbringung in den ersten Tagen und Wochen die Zentrale Aufnahmestelle des Landes ZASt sowie eine Aussenstelle des Gesundheitsamtes Politik Verwaltung BearbeitenBeiratswahl 2019 Wahlbeteiligung 58 3 3020100 27 7 27 5 16 9 8 6 8 0 4 9 3 4 CDUSPDGruneAfDLinkeFDPBIWVorlage Wahldiagramm Wartung Neues Ergebnis nicht 100 Beirat Bearbeiten Der Beirat Vegesack tagt regelmassig und in der Regel offentlich im Ortsamt oder in anderen Einrichtungen wie z B Schulen Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene gewahlten Vertretern der politischen Parteien oder Einzelkandidaten zusammen Die Beiratswahlen finden alle vier Jahre statt zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Burgerschaft Der Beirat diskutiert uber alle Belange des Stadtteils die von offentlichem Interesse sind und fasst hierzu Beschlusse die an die Verwaltung die Landesregierung und die Stadtburgerschaft weitergeleitet werden Fur seine Arbeit bildet er Fachausschusse Dem Beirat stehen fur stadtteilbezogene Massnahmen eigene Haushaltsmittel zur Verfugung Ortsamt Bearbeiten Das Ortsamt Vegesack ist seit 1946 eine ortliche Verwaltungsbehorde Es unterstutzt den Beirat bei seiner politischen Arbeit Es soll bei allen ortlichen Aufgaben die von offentlichem Interesse sind mitwirken Es wird von einem vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestatigten Ortsamtsleiter gefuhrt Ortsamtsleiter ist seit 2008 Heiko Dornstedt der 2018 erneut fur 10 Jahre gewahlt und berufen wurde Wappen Bearbeiten Das Wappen von Vegesack Das bremische Amt Vegesack fuhrte bis 1850 nur den Bremer Schlussel im Siegel Das Wappen wurde nachdem Vegesack 1851 Stadtrechte und 1879 eine Kommunalverfassung erhielt im Jahr 1880 von der Stadt angenommen und 1882 vom Bremer Senat als Aufsichtsinstanz genehmigt Vegesack fuhrte das Wappen bis zu seiner Eingemeindung nach Bremen am 1 November 1939 Blasonierung Schraggeteilt von Silber Weiss und Rot oben ein rotes Tatzenkreuz und unten ein schrag aufgerichteter mit dem Bart linkshin gewendeter silberner weisser Schlussel in gotischer Form Das rote Tatzenkreuz ist das sogenannte Hanseatenkreuz eine ursprunglich fur die hanseatischen Teilnehmer der Befreiungskriege gestiftete Auszeichnung die in Bremen noch im Ersten Weltkrieg verliehen wurde Der Bremer Schlussel ist das Symbol des heiligen Petrus des Patrons des Bistums und der Stadt Bremen 8 Geschichte BearbeitenName Bearbeiten Der Vegesacker Junge mit geleerten Taschen an dem Haus der Gastwirtschaft Zum Vegesacker Jungen Am Vegesacker Hafen 15 Vegesack konnte sich ableiten vom Feeg Sack also von einer Bucht am Fluss oder von einer Gastwirtschaft in der die Geldbeutel Sack sich leerten fegen 1453 wurde der Ort Vegesack ausgehend vom Gasthaus Thom Fegesacke erstmals erwahnt Aumund hat seinen Namen von der Mundung der Aue Es hiess 1040 Aunon 1139 Oumunde 1421 Owmunde Hammersbeck leitet seinen Namen von den Landbesitzern Hammer ab die an der Beeke lebten Schonebeck bedeutet so viel wie schone Beeke schones Bachtal Es hiess 1380 Schonenbeke und 1412 Schonebeke Nachfahren der Ritter von Oumunde nahmen im 15 Jahrhundert den Namen von Schonebeck an Borchshohe hat um 1700 seinen Namen von den Landbesitzern Friedrich von der Borch Burg aus dem alten Rittergeschlecht von Gerfridus de Burch 1181 In den Kirchenbuchern erscheint die Bezeichnung 1833 9 Mittelalter bis 1800 Bearbeiten Der Vegesacker Hafen im Jahr 1670 Ausschnitt eines Gemaldes Karte der Weser 1805 Blatt III Mohrlosenkirchen bis zum Fehr Grund Im 14 Jahrhundert wurde die Weserfahre in Fahr erstmals erwahnt Eine Gaststatte fur Schiffer entstand am Ende des 16 Jahrhunderts mit einer kleinen Siedlung an der Einmundung der Aue in die Weser dem Aumunder Tief Von 1618 bis 1623 wurde der Vegesacker Hafen nach einer Entscheidung des Bremer Rates als erster kunstlicher Flusshafen Deutschlands von den Bremer Kaufleuten und vom Haus Seefahrt gebaut da die Weser flussaufwarts immer mehr versandete und die grossen Handelssegelschiffe aufgrund ihres Tiefganges die Schlachte der Bremer Altstadt nicht mehr anlaufen konnten 1645 bis 1648 entstand das Havenhaus der Amtssitz des Vegesacker Hafenmeisters mit einer Gastwirtschaft Das Dorf hatte zu jener Zeit nur vierzig Haushalte 1671 ubernahm die Stadt Bremen das Hafenbecken Im Ersten Bremisch Schwedischen Krieg 1654 besetzten schwedische Truppen zwischenzeitlich Vegesack mussten sich aber bei Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzung mit Abschluss des Ersten Stader Vergleichs wieder zuruckziehen Um 1700 entstand Friedrichsdorf benannt nach Friedrich von der Borch dem Besitzer des Hauses Schonebeck Als Bremen 1741 im Zweiten Stader Vergleich grosse Teile seines Landbesitzes an das Kurfurstentum Hannover als Preis fur die Respektierung seiner Reichsfreiheit abtreten musste blieben von Vegesack nur Hafenbecken und Havenhaus bremisch Wegen zunehmender Weserversandung konnten die meisten Handelsschiffe auch Vegesack nicht mehr anlaufen Der Hafen war bald nur noch Winterlager und Instandsetzungsort fur die Schiffe Entwicklung ab 1800 Bearbeiten Vegesack 1848 Vegesack 1860 Verwaltungsentwicklung 1803 kam mit dem Reichsdeputationshauptschluss die gesamte Ortschaft Vegesack zu Bremen 1811 bis 1814 war Vegesack Sitz des gleichnamigen Kantons des franzosischen Departement des Bouches du Weser Borchshohe Reihendorf an der 1828 gebauten Verbindungsstrasse Borchshoher Strasse wurde zudem von den heutigen Strassen Zollstrasse Aumunder Weidestrasse und Lerchenstrasse begrenzt Weitere Ansiedlungen gab es spatestens 1881 im Bereich Hammersbecker Strasse Gardestrasse Die Anwohner waren uberwiegend Brinksitzer als Kleinsiedler mit anderen Berufen Der Ort kam 1853 zum Amt Lesum 1859 zum Amt Blumenthal 1885 wieder zu Lesum und 1939 zu Bremen Bis 1873 war er beim Kirchspiel Lesum dann bei Aumund 10 1852 wurde Vegesack zur Stadt erhoben 1875 erfolgte der Zollanschluss der bremischen Exklave Vegesack an den Deutschen Zollverein 1939 Aufgrund der Vierten Verordnung uber den Neuaufbau des Reiches vom 28 September 1939 kam ein Teil des preussisch hannoverschen Landkreises Osterholz zum 1 November 1939 an Bremen Dabei wurden die bisher selbststandigen preussischen Gemeinden Grohn Schonebeck Aumund Hammersbeck Fahr und Lobbendorf in die Stadt Bremen eingemeindet 11 1946 bildeten diese zusammen mit der ehemaligen Stadt Vegesack den Ortsamtsbereich Bremen Vegesack Schulen 1823 entstand eine evangelisch unierte Kirchschule 1827 konnte mit dem Unterricht als Lateinschule an der damals zweiklassigen Volksschule begonnen werden 1829 entstand das neue Schulhaus an der Ecke Breite Strasse und Oststrasse heute Kirchheide Aus der Kirchschule entwickelte sich um 1858 eine Hohere Burgerschule mit vier bis funf Klassen 1863 erfolgte die Trennung der Volksschule von der Burgerschule 1869 erfolgten die Grundung der Realschule II Ordnung Damit hatte Vegesack seine erste hohere Schule Daraus wurde 1882 das Realgymnasium zu Vegesack 1938 benannt als Gerhard Rohlfs Schule Oberschule fur Jungen nach 1945 Gerhard Rohlfs Schule ab 1957 Gerhard Rohlfs Gymnasium ab 1977 Gerhard Rohlfs Schulzentrum und ab 2010 Gerhard Rohlfs Oberschule 1976 77 entstand das Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Kerschensteinerstrasse mit einem Gymnasium und mit der Beruflichen Schule fur Metall und Elektrotechnik 1993 wurde daraus das heutige Gymnasium Vegesack 1865 wurde eine private Hohere Tochterschule gegrundet und bereits 1901 als Stadtische Hohere Madchenschule Vegesack spater Stadtisches Lyzeum Vegesack von Bremen ubernommen das war die erste staatliche Hohere Madchenschule im Land Bremen 1907 wurde die erste Schulerin als Hospitantin in die Oberklassen des Realgymnasiums zu Vegesack aufgenommen es folgten Weitere Erst 1956 erfolgte die Einfuhrung der Koedukation die gemeinsame Bildung von Jungen und Madchen In Vegesack gab es seit 1900 die Gewerbliche Fortbildungsschule die 1901 02 rund 170 Schuler besuchten 1909 wurde in Vegesack der Pflichtbesuch fur die berufliche Fortbildung angeordnet 1934 bestand die Handelsschule in Vegesack Siehe auch Bremer Schulwesen sowie beim Absatz Bildung Vegesack in der Geschichte der Seefahrt Bearbeiten Vegesacks Geschichte ist seit rund 400 Jahren von Schifffahrt und Schiffbau Fischfang und Fischverarbeitung gepragt 1619 1623 wurde der erste kunstliche Flusshafen Deutschlands in Vegesack angelegt Von hier aus stachen seit dem 17 Jahrhundert die Walfanger in Richtung Gronland in See Am 30 Dezember 1816 wurde in Grohn auf der Werft von Johann Lange das erste in Deutschland gebaute und funktionstuchtige Dampfschiff Die Weser vom Stapel gelassen Die Grundung Bremerhavens 1827 30 verstarkte die schon vorher begonnene Konzentration Vegesacks auf Walfang Fischfang und Schiffbau 1830 bis 1869 bestand in Vegesack eine Steuermannsschule und 1878 bis 1904 eine preussische Navigationsvorschule in Grohn Auf Initiative des Navigationslehrers Adolph Bermpohl wurde 1863 der Bremische Verein zur Rettung Schiffbruchiger der Vorlaufer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbruchiger DGzRS gegrundet 1895 wurde in Vegesack die Bremen Vegesacker Fischerei Gesellschaft gegrundet Anfang des 20 Jahrhunderts war Vegesack der Heimathafen der grossten Heringslogger Flotte in Europa Bis 1997 war die 1893 gegrundete Grosswerft Bremer Vulkan Hauptarbeitgeber der Region Einwohnerentwicklung Bearbeiten Bremische Exklave und Landkreis Blumenthal 12 1812 1821 1823 1855 1858 13 1875 1883 1885 13 1890 1895 1900 14 1905 13 1910 15 1925 1933 1939 16 Flecken Stadt Vegesack 17 18 1 379 1 816 3 793 3 789 3 811 3 918 3 791 3 920 4 133 4 365 4 360 4 451 5 096Gemeinde Aumund 340 1 716 6 154 6 787 9 120 10 495 11 692Gemeinde Vor Aumund 14 135 1908 zu Aumund Gemeinde Fahr 105 613 1 118 1 117 1 522 1908 zu Aumund Gemeinde Borchshohe 14 158 197 1908 zu Aumund Gemeinde Hammersbeck 133 384 453 1 480Gemeinde Grohn 482 1 480 2 345 3 828 4 562 4 727 5 080 5 999Gemeinde Schonebeck 274 380 409 694 13 1 111 14 1 289 1 458 2 070 Bremer Orts Stadtteil 1939 16 1950 16 1961 16 1975 19 1995 19 2007 19 2014 5 Vegesack 5 096 20 4 789 20 6 047 6 516 6 571 6 547Aumund Hammersbeck 11 692 11 388 9 362 8 253 7 878 7 422Fahr Lobbendorf 9 273 10 099 8 534 8 075 8 031Grohn 5 999 6 509 6 393 5 882 6 281 5 775Schonebeck 2 070 3 220 5 721 5 928 5 403 5 223Stadtteil Vegesack 24 857 21 31 664 35 197 21 37 621 35 113 34 208 32 998Kultur und Sehenswurdigkeiten Bearbeiten Hafen in Bremen Vegesack Schloss Schonebeck Stadtkirche Vegesack Siehe auch Liste der Kulturdenkmaler in Vegesack Bauwerke Stadtbild Bearbeiten Das Fahrquartier in Vegesack entwickelte die Bremische Gesellschaft 1980 1985 nach Planen der Architekten Werner Glade Groll Haering Gerhard Muller Menckens Pahlke Rottger Schmidt Schulze und Schumacher 22 Vegesacker Hafen mit Havenhaus Speichern Packhausern Brunnensaule bronzenem Wal Kiefer Traditionsschiffen wie der Atlantic der Vegesack der Franzius und dem Loschboot 1 23 Fussgangerzone Gerhard Rohlfs Strasse mit verschiedenen Denkmalen Wal Schneckenmann Netzeflicker Eingewachsene Zeit Ausrufer Frauenskulptur und Relief zur Geschichte Kapitanshauser aus dem 19 Jahrhundert vor allem die Gebaude Weserstrasse 22 bis 32 und an der Strasse Wilmannsberg in Vegesack Villen an der Weserstrasse Villa Schroder Villa Bischoff Villa Steinbrugge Villa Fritze Ulrichsvilla und Haus Buermeyer Wasserturm Vegesack an der Bermpohlstrasse von 1892 Stadtgarten Vegesack mit der Weserpromenade und dem 1927 im Stil des Neuen Bauens errichteten Boots und Vereinshaus von Ernst Becker Sassenhof sowie der Skulptur Wal Schwanzflosse Barockes Prunktor 1665 fur das alte Haus Seefahrt in Bremen von Jacob Bilefeldt geschaffen Das neue Haus Seefahrt in Grohn wurde als drittes Domizil 1950 1951 nach Planen von Wilhelm Wortmann und Erik Schott erbaut 24 Barockes Wasserschloss Schonebeck Fachwerkbau von 1686 Sudfassade erneuert 1705 mit Verwalterhaus Administratorenhaus Fachwerkgebaude von 1780 Landgut Lamotte mit Villa und Hofmeierhaus in Schonebeck Am Gutpohl 9 11 erbaut 1911 1912 nach Entwurf der Bremer Architekten Friedrich Wellermann und Paul Frolich Lesumsperrwerk an der Lesum erbaut 1971 1974 Klassizistische evangelische Stadtkirche Vegesack Kirchheide erbaut 1819 1821 nach Planen von Friedrich Wendt und Gerhard Toelcken Umbau und Erweiterung 1832 1833 nach Planen von Jacob Ephraim Polzin Ausfuhrung durch Johann Friedrich Kimm Evangelisch lutherische Kirche Alt Aumund neugotischer Backsteinbau errichtet 1876 1877 von Ludwig Wege Gedenktafel 1978 von Ulrich Conrad gestaltet zur Erinnerung an die ehemals benachbarte Vegesacker Synagoge die beim Novemberpogrom 1938 von SA Mannern zerstort wurde 25 Neuromanische evangelisch lutherische St Michael Kirche in Grohn erbaut 1906 1908 nach Entwurf von Karl Mohrmann Kulturbunker Vulkan erbaut 1943 1944 nach 1997 als Veranstaltungszentrum fur die Musikszene in Bremen Nord genutzt Grosswohnanlage Grohner Dune erbaut 1969 1973 treppenartig hochstaffelt bis auf 16 Geschosse mit 570 Wohnungen steht auch nach Sanierungen in der Kritik 26 Alfried Krupp College der Jacobs University Bremen erbaut 2002 nach Entwurf von Boge Lindner K2 Architekten 27 Wohnheim College Nordmetall der Jacobs University erbaut 2009 von Boge Lindner K2 Architekten 28 Schaufenster Bootsbau am westlichen Endpunkt der maritimen Meile erbaut 2009 nach Planen von Rainer Ottinger und Thomas Mohlendick Braunschweig 29 In der Tiefgarage am Sedanplatz befindet sich die ehemalige Zivilschutz Mehrzweckanlage Sedanplatz die der einzige Atom Schutzraum in Bremen Nord war Weitere Kirchen sind im Abschnitt Offentliche Bauten unter Kirchen zu finden Denkmale Kunst Bearbeiten Gerhard Rohlfs Denkmal aus Bronze im Fahrgrund von 1961 vom Bildhauer Paul Halbhuber Wal in Vegesack aus Bronze in der Gerhard Rohlfs Strasse von 1980 vom Bildhauer Uwe Hassler Vegesacker Wal Kiefer aus Bronze am Vegesacker Hafen von 1980 von der Bildhauerin Christa Baumgartel Vegesacker Wal Schwanzflosse in Bronze auf der Weserpromenade von 1995 von Uwe Hassler Denkmal fur den unbekannten Deserteur im Gustav Heinemann Burgerhaus erinnert an die 30 000 im Zweiten Weltkrieg von den Nazis hingerichteten Kriegsdienstverweigerer Marktbrunnen Entfaltung in der Reeder Bischoff Strasse von 1979 Bronzeskulptur von Bernd Altenstein am Kleinen Markt bzw Botschafter Duckwitz Platz Homfeldbrunnen auf dem Grohner Markt von 1991 von Claus HomfeldMuseen Bearbeiten Im Wasserschloss Schonebeck befindet sich das Heimatmuseum Trager Heimat und Museumsverein fur Vegesack und Umgebung Im Kito Haus ist unter anderem das Overbeck Museum untergebracht in denen Bilder des Worpsweder Kunstlerehepaares gezeigt und Sonderausstellungen abgehalten werden Im historischen Speicher der Langeschen Werft auf dem Haven Hoovt Vegesack befindet sich das Vegesacker Geschichtenhaus und zuvor 2011 bis 2015 das Spicarium eine interaktive Ausstellung uber Schiffbau und Schifffahrt Marine Bionik und Yachtdesign Theater Bearbeiten Eine erste Theaterauffuhrung in Vegesack ist fur das Jahr 1810 nachweisbar Regelmassig gastierten daraufhin Wandertheatergruppen im Ort und es gab wiederholt Versuche von Gastwirten eine dauerhafte Theaterbuhne in Vegesack zu etablieren Mit der Grundung einer Theatervereinigung 1921 fand diese einen Trager mit der das bis 1958 existierende Stadttheater in den Tonhallen Gerhard Rohlfs Str 67 unterstutzt werden konnte Gezeigt wurden seit 1921 meistens Gastspiele der Theater in Bremen Bremerhaven und Oldenburg 30 Das heutige Statt Theater Vegesack fuhrt seit 1989 als semi professionelle freie Theatergruppe sowohl klassische Stucke als auch Eigenproduktionen vorwiegend im Burgerhaus Vegesack auf Musik Bearbeiten Das KITO untergebracht in einem alten Packhaus ist ein Kultur und Veranstaltungszentrum Geboten werden Konzerte aus den Bereichen Jazz Blues Folk Chanson Singer Songwriter und Klassik sowie Comedy bzw Kabarett oder kabarettistisches Theater Das Veranstaltungszentrum Kulturbahnhof Vegesack kurz KuBa im ehemaligen Guterabfertigungsgebaude des Vegesacker Bahnhofs Neben verschiedenen kulturellen Veranstaltungen finden hier in unregelmassigen Abstanden Partys verschiedener musikalischer Richtungen statt Parks Grunanlagen Bearbeiten Die Weserpromenade im Hintergrund der Dreimaster Schulschiff Deutschland Der gut zwei Hektar grosse Stadtgarten Vegesack erstreckt sich entlang der Weserpromenade zwischen der Weserfahre und der Glasernen Werft Am Fuss der Steilhange finden sich viele fremdlandische Baume ein Staudengarten und ein Rosenhang weiter oben sind Stadtvillen und Kapitanshauser zu sehen Von der Weserpromenade und den Aussichtspunkten aus lassen sich der Weserbogen die Werften und der Schiffsverkehr uberblicken Die Umgebung des im Tal der Schonebecker Aue gelegenen Schlosses Schonebeck im Ortsteil Schonebeck ist parkahnlich gepragt Das Naturschutzgebiet NSG Hammersbecker Wiesen liegt an der Beckedorfer Beeke Watjens Park liegt zu etwa einem Drittel auf dem Gebiet des Ortsteils Fahr Lobbendorf ansonsten in Blumenthal Park um das Landgut Lamotte mit der Okologiestation BremenRegelmassige Veranstaltungen Bearbeiten Stadtgarten wahrend der Landpartie Die Welt der schonen Dinge Im Mai wird alljahrlich im Stadtgarten die Landpartie Die Welt der schonen Dinge auch Maison et jardin genannt aufgebaut Das dreitagige Vegesacker Hafenfest findet alljahrlich am ersten Wochenende im Juni statt und ist mit rund 200 000 Besuchern Livemusik Shanty Choren maritimen Attraktionen einem vielseitigen Begleitprogramm sowie als Treffpunkt vieler grosser und kleiner Schiffe die mit Abstand grosste Open Air Veranstaltung in Bremen Nord Das Festival Maritim Anfang August bietet entlang des Stadtgartens maritime Livemusik aus vielen Landern Shantychore und Kleinkunst sowie ein Begleitprogramm unter anderem mit Open Air Kino Kutterpullen und Kindertheater Anfang September findet jahrlich der Vegesacker Markt auf dem Aumunder Marktplatz und dem Vegesacker Sedanplatz mit der verbindenden Georg Gleistein Strasse statt ein Volksfest mit vielen Fahrgeschaften Los und Schiessbuden Im Jahre 2008 wurde der Markt zum 200 Mal durchgefuhrt Der Markt wird vom Vegesacker Jungen eroffnet einer Symbolfigur fur einen Seemann dem fruher in den Vegesacker Hafenkneipen die Taschen geleert worden seien Diese Symbolfigur wird alle drei Jahre gewahlt Vor der Eroffnung findet der Festumzug quer durch Vegesack statt Am letzten Tag wird der Markt symbolisch beendet indem er in Gestalt einer Strohpuppe der Marktgesche in der Weser versenkt wird Offentliche Einrichtungen Bearbeiten Feuerwache 6 Freiwillige Feuerwehr Vegesack Freiwillige Feuerwehr Schonebeck Allgemein Bearbeiten Ortsamt Vegesack Gerhard Rohlfs Strasse 62 Stadtbibliothek Vegesack Aumunder Heerweg 85 mit ca 40 000 Medien Feuer und Rettungswache 6 der Feuerwehr Bremen Aumunder Feldstrasse 41 Freiwillige Feuerwehr Bremen Schonebeck Auf dem Krumpel 1 Freiwillige Feuerwehr Bremen Vegesack Weserstrasse 33 Gustav Heinemann Burgerhaus ein Bremer Burgerhaus es arbeitet zusammen mit der Volkshochschule Bremen Nord und der Friedensschule Bremen Regionale Beratungs und Unterstutzungszentrum Bremen Nord ReBUZ Nord ehemals Zentrum fur schulerbezogene Beratung Weserstrasse 75 und das Zentrum fur Medien Nord Am Sedanplatz 5 des dezentralisierten Landesinstituts fur Schule LIS Bildung Bearbeiten Schule an der Kerschensteinerstrasse in Alt Aumund Forderzentrum Schule Am Wasser in Grohn Grundschule und Forderzentrum Schule Borchshohe in Aumund Hammersbeck Grundschule Schule Schonebeck Grundschule Schule Fahrer Flur in Fahr Lobbendorf Grundschule Schule Alt Aumund Grundschule Schule Hammersbeck in Aumund Hammersbeck Grundschule Oberschule Borchshohe in Aumund Hammersbeck Sekundarstufe I als teilgebundene Ganztagsschule seit 08 2020 Oberschule an der Lerchenstrasse in Aumund Hammersbeck Sekundarstufe I und II seit 2009 Gerhard Rohlfs Oberschule Stadtteilschule in Vegesack Sekundarstufe I Schulzentrum des Sekundarbereichs II in Alt Aumund mit der Beruflichen Schulen fur Metall und Elektrotechnik Kerschensteinerstrasse 5 Gymnasium Vegesack Kerschensteinerstrasse 2 Krankenpflegeschule im Klinikum Bremen Nord Okologiestation Bremen in Schonebeck Freie Waldorfschule Bremen Nord in Blumenthal fruher Grohn vhs Nord der Bremer Volkshochschule im Gustav Heinemann Burgerhaus in Vegesack Jacobs University in GrohnSoziales und Gesundheit Bearbeiten Ca 15 Kindergarten darunter das Kinder und Familienzentrum Haus Windeck Werkstatt Bremen Betriebsstatte Martinsheide Werkstatt fur behinderte Menschen Bremer Aussenstelle des BAMF mit der Zentralen Aufnahmestelle ZASt des Landes Bremen Arbeiterwohlfahrt Geschaftsstelle Bremen Nord Caritasverband fur das Dekanat Bremen Nord Sozialdienst des Klinikum Bremen Nord Arbeitslosenberatung der AlsoNord Arbeitslosen und Sozialberatung Nord Gesprachskreise Jugendarbeit Nachbarschaftstreffs Selbsthilfegruppen Suchthilfen etc Psychiatrisches Behandlungszentrum Bremen Nord vom Klinikum Bremen Nord Aumunder Heerweg 83 Gesundheitsamt Bremen Nord Aumunder Heerweg 83Kirchen Religionsgemeinschaften Bearbeiten Alt Aumunder Kirche Christophorus kirche Vegesack Holzkirche Schone beck Filialkirche der ev St Magni Gemeinde Montage kirche von 1964 Siehe auch Liste der Kirchen in Bremen Traditionell ist Vegesack evangelisch gepragt mit Gemeinden der Bremischen Evangelischen Kirche in den jeweiligen Ortsteilen Die in Vegesack wohnenden Angehorigen der romisch katholischen Kirche gehoren zum Dekanat Bremen Nord im Bistum Hildesheim Als Kirchgemeinden bestehen Vereinigte evangelisch protestantische Kirchengemeinde Vegesack Stadtkirche Vegesack seit 1817 Evangelisch lutherische Kirchengemeinde Alt Aumund seit 1872 Evangelisch lutherische Kirchengemeinde der St Michaels Kirche in Grohn seit 1906 Evangelisch lutherische Christophorus Gemeinde Aumund Fahr seit 1958 Menkestrasse 15 Kirche von 1958 von Hans Budde 31 Evangelisch reformierte Kirchengemeinde Bremen AumundFreikirchliche Advent Gemeinde Bremen Vegesack Adventisten in Vegesack Evangelisch methodistische freikirchliche Gemeinde Bremen Vegesack Methodisten von 1850 mit der Christuskirche Georg Gleistein Strasse 1 1966 entworfen von William Weiss 32 Neuapostische Gemeinde Bremen Vegesack Katholische Kirche Heilige Familie von 1903 am Grohner Markt 7 mit der Kirche von 1987 entworfen von Veit Heckrott und Franz G Hopf 33 und seit 2011 die profanierte Kirche St Willehad in Aumund von 1966 nach Planen von Karlheinz Bargholz 34 Andere christliche Religionsgemeinschaften Jehovas Zeugen Gemeinde Bremen Vegesack mit dem Gemeindezentrum in Ritterhude Osterhagener Strasse 2a Andere religiose oder weltanschauliche Gemeinschaften Moschee des staatlich turkischen Islamverbandes DITIB in Aumund Gruppen der Buddhisten und der Juden Freimaurerloge Anker der Eintracht i O Bremen Vegesack von 1885 gegrundet u a von Friedrich Rohr 35 Sport Bearbeiten Hauptartikel Sport in Bremen Anlagen Stadion Vegesack mit 3000 Platzen Freizeitbad Vegesack Sportanlage Oeversberg in Grohn Turnhalle Ludwig Jahn Strasse 6 Sportvereine Bahnen Golf Club Bremen Fecht Club Bremen Nord Freie Turnerschaft Hammersbeck FTH In den Wellen 19 Keglerverein Bremen Nord MTV Eiche Schonebeck von 1897 Ziegeleiweg 33A Reitclub General Rosenberg mit Sportstatte in Schwanewede SG Aumund Vegesack SV Eintracht Aumund Hermann Lons Strasse 15 SV Grohn Friedrich Humbert Strasse 24 TTK Grun Weiss Vegesack TV Grohn von 1883 Vegesacker BMX Club Vegesacker Jungs Kutterpullverein Vegesacker Ruderverein am Grohner Yachthafen Vegesacker Tennisverein Vegesacker Turnverein von 1861 VTV Hermann Fortmann Str 32 VWV Verein Wassersport Vegesack am Grohner Yachthafen Wassersportverein Roland am Grohner Yachthafen Wassersport Verein Aumund am Grohner Yachthafen Dart Club Vegesack Vegesacker Schutzenverein von 1852Wirtschaft und Verkehr BearbeitenWirtschaft Bearbeiten Wichtige Betriebe waren und sind Zahlenangaben von 2008 Einkaufs und Erlebniszentrum Haven Hoovt am Vegesacker Hafen bestand von 2003 bis um 2017 Abriss 2021 Lurssen Werft 300 Beschaftigte Hauptsitz in Bremen Vegesack Norddeutsche Steingut AG in Grohn Traditionsunternehmen bei der Herstellung keramischer Wand und Bodenfliesen mit ca 300 Beschaftigten KUKA Systems ehemals LSW Maschinenfabrik 300 Mitarbeiter Ehemalige Bremer Tauwerk Fabrik BTF heute Logistikunternehmen Kleine Wolke 150 Mitarbeiter Nehlsen Entsorgungs und Sicherheitsunternehmen Gewosie Wohnungsgenossenschaft Bremen Nord eG 1894 Spar und Bauverein 1940 GEWOSIE mit 4850 Wohnungen im Bestand in Bremen Nord das grosste Wohnungsunternehmen Grosswerft Bremer Vulkan war bis 1997 mit 3000 Arbeitern der wichtigste Arbeitgeber in Vegesack Nach deren Konkurs wurden auf dem Gelande bis 2008 um die 40 neue Unternehmen angesiedelt Prawest Prazisionswerkstatten in Aumund ca 130 Mitarbeiter im Teilebau fur Luft und Raumfahrt sowie fur Fahrzeuge Wochenmarkt am Sedanplatz Verkehr Bearbeiten Eisenbahn Bearbeiten Streckenverlauf der Bahnstrecke Bremen Farge Bremen Vegesack mit dem Bahnhof Bremen Vegesack In den im Dezember 1862 eroffneten Kopfbahnhof Bremen Vegesack munden die Bahnstrecken Bremen Burg Bremen Vegesack an der auch der Haltepunkt Bremen Schonebeck liegt und Bremen Farge Bremen Vegesack Der 1961 eingestellte Personenverkehr auf der Bahnstrecke Bremen Farge Bremen Vegesack die uber 46 Jahre nur fur den Guterverkehr genutzt wurde wurde im Dezember 2007 wieder aufgenommen An dieser Strecke befindet sich auch der Bahnhof Bremen Aumund Die Strecke ist im Jahr 2011 im Rahmen der Regio S Bahn Bremen Niedersachsen elektrifiziert worden Statt der seit 2007 zwischen Vegesack und Farge angebotenen Dieseltriebwagen setzt die NordWestBahn seit Dezember 2011 moderne Elektro Triebzuge ein Seit April 2012 werden ausserhalb der Hauptverkehrszeit umsteigefreie Fahrten zwischen Farge und dem Bremer Hauptbahnhof teils weiter nach Verden Aller angeboten Der tagsuber angebotene 30 Minuten Takt wird in der Hauptverkehrszeit zwischen Vegesack und Hauptbahnhof auf einen 15 Minuten Takt verdichtet Offentlicher Personennahverkehr OPNV Bearbeiten Vegesack wird durch Buslinien der Bremer Strassenbahn AG sowie Buslinien anderer Verkehrsbetriebe bzw Unternehmen des Verkehrsverbundes Bremen Niedersachsen VBN versorgt 36 Buslinie 90 Neuenkirchen Blumenthal Aumund Bf Vegesack Schonebeck Burglesum Gropelingen Buslinien 91 92 Ronnebeck Blumenthal Bf Vegesack Schonebeck Linie 91 teilweise uber Grohn Blumenkamp Burglesum Industriehafen Gropelingen Buslinie 94 Schwanewede Nord Bockhorn Blumenthal Vegesack Grohn Burglesum Marssel Buslinie 95 Bockhorn Blumenthal Vegesack Grohn Burglesum Gropelingen Buslinie 98 Bf Vegesack Aumund Ascherfeld Hammersbeck Aumund Ascherfeld Bf Vegesack Regionalbuslinie 677 Bf Vegesack Aumund Beckedorf Schwanewede Meyenburg Uthlede Hinzu kommen die Nachtlinien Nachtbuslinie N7 Hauptbahnhof Findorff Walle Gropelingen Burglesum Schonebeck Bf Vegesack Blumenthal Neuenkirchen Nachtschwarmerlinie N61 Bf Vegesack Aumund Blumenthal Schwanewede Meyenburg Uthlede Hagen PAM PAMStrassen und Platze Bearbeiten Vegesack ist uber die Autobahn A 270 an die Autobahn A 27 angebunden Naher dargestellt sind die wichtigsten Strassen und Platze wie Gerhard Rohlfs Strasse Haupteinkaufsstrasse und Fussgangerzone Reeder Bischoff Strasse Haupteinkaufsstrasse und Fussgangerzone Weserstrasse historisch bedeutsame Erschliessungsstrasse Alte Hafenstrasse als historische Strasse in Nord Sud Richtung Sedanplatz als Teil der Fussgangerzone Vegesacker Bahnhofsplatz als Verkehrsknotenpunkt Hammersbecker Strasse in Aumund Hammersbeck und Fahr Lobbendorf Fussgangerzonen Als Fussgangerzone dienen die Gerhard Rohlfs Strasse Teile der Breiten Strasse und die Reeder Bischoff Strasse als Haupteinkaufsstrassen die in Ost West Richtung vom Fahrgrund Lindenstrasse vorbei am Sedanplatz zum Vegesacker Hafen zum Vegesacker Bahnhof und zum Einkaufszentrum Haven Hoovt fuhren Fahre Bearbeiten Anleger Vegesack der Fahre Vegesack Lemwerder Eine Fahrverbindung mit zwei Fahrschiffen der Fahren Bremen Stedingen verbindet Vegesack mit Lemwerder in Niedersachsen Rad und Wanderwege Bearbeiten An der Weser und beidseitig der Lesum befindet sich ein ausgedehntes Wegesystem Die Wegeverbindung von Vegesack uber die Fahrer Flur Fahrer Kampe Fahrer Strasse und Hammersbecker Weg fuhrt nach Schwanewede Ortsteil Lohnhorst Personlichkeiten BearbeitenSohne und Tochter des Ortes Bearbeiten Heinrich Behmann 1891 in Aumund 1970 in Bremen Aumund Mathematiker Professor in Halle Saale Johann Diedrich Bischoff 1823 1893 Reeder und Kaufmann Vater von Friedrich Bischoff Friedrich Bischoff 1861 in Vegesack 1920 in Bad Oeynhausen Reeder und Kaufmann Die Reeder Bischoff Strasse wurde nach ihm und seinem Vater benannt Detlev Ellmers 1938 in Vegesack Schiffsarchaologe und Kunsthistoriker Volker Ernsting 1941 in Vegesack Karikaturist und Illustrator Georg Gleistein 1770 in Fahr 1830 in Vegesack Segelschiffskapitan grundete 1824 die Tauwerkfabrik Georg Gleistein amp Sohn die Strasse an der die erste Fabrik lag wurde nach ihm benannt Hermann Grevesmuhl 1878 in Aumund 1954 in Bremen Schonebeck war ein deutscher Musiker Konzertmeister und Musikpadagoge Der Grevesmuhlweg liegt in Schonebeck Luder Halenbeck 1841 in Vegesack 1895 in Bremen war Lehrer Heimatforscher und Schriftsteller in Bremen Nestor der Regionalgeschichtsschreibung fur Bremen Nord Nach ihm wurde eine Strasse in Vegesack benannt Wilhelm Hartmann 1844 in Aumund 1926 in Esher England war ein deutscher spater englischer Unternehmer Er stiftete das Krankenhaus Hartmannstift zunachst Krankenhaus fur Vegesack dann bis 1988 Frauenklinik des Zentralkrankenhauses Bremen Nord 1887 wurde er Ehrenburger von Vegesack Bedingt durch den Ersten Weltkrieg brachen die Verbindungen zu seiner Heimatstadt ab Nach ihm ist eine Strasse in Vegesack benannt Addig Jaburg 1819 in Vegesack 1875 in Vegesack war Portrat und Stubenmaler Oltmann Jaburg war sein Bruder ihr Geburtshaus stand In der Jaburgstrasse Oltmann Jaburg 1830 in Vegesack 1908 in Vegesack war Marine Portratmaler und Photograph Addig Jaburg war sein Bruder ihr Geburtshaus stand in der Jaburgstrasse Friedrich Klippert 1862 in Vegesack 1934 in Vegesack war der erste Direktor der Bremen Vegesacker Fischerei Gesellschaft Die nach ihm benannte Strasse verlauft direkt am Hafenbecken Johann Lange 1775 in Vegesack 1844 in Bremen auf seiner Werft lief 1816 das erste von einem deutschen Schiffbauingenieur in Deutschland erbaute Dampfschiff Die Weser vom Stapel Nach ihm ist eine Strasse in Aumund Hammersbeck benannt Karl Muller 1871 in Vegesack 1958 in Hannover Wasserbauingenieur und Leiter der Wasserbaudirektion Hannover Hans Neumann 1908 in Aumund 1944 im Zuchthaus Brandenburg ermordet organisierte ab 1933 den Widerstand im Landkreis Blumenthal und auf dem Bremer Vulkan Helmut Noll 1934 in Vegesack 2018 in Bremen Ruderer Silbermedaillen Gewinner bei der Olympiade 1952 in Helsinki Albrecht Poppe 1847 in Vegesack 1907 in Vegesack deutscher Zoologe und Schriftsteller Nach ihm ist eine Strasse in Vegesack benannt Dietrich Rebetje 1833 in Grohn 1903 in Grohn Schuhmacher Gemeindevorsteher und Ehrenburger von Grohn Diedrich Rebetje Strasse Gerhard Rohlfs 1831 in Vegesack 1896 in Rungsdorf bei Bad Godesberg Afrikaforscher und Schriftsteller nach ihm ist die Haupteinkaufsstrasse und ein Schulzentrum ehem Gerhard Rohlfs Gymnasium in Vegesack benannt An ihn erinnert ein Denkmal in einer Grunanlage an der Kreuzung Gerhard Rohlfs Strasse Schulkenstrasse und sein Grabmal auf dem Vegesacker Friedhof an der Lindenstrasse Heinrich Rohlfs 1827 in Vegesack 1898 in Wiesbaden Mediziner und Schriftsteller Bruder von Gerhard R Johann Friedrich Rohr 1816 in Grohn 1878 in Vegesack Druckereibesitzer war Herausgeber der ersten Zeitung des Ortes dem Vegesacker Wochenblatt die vom 10 Mai 1849 an erschien Friedrich Rohr 1850 in Vegesack 1913 in Vegesack Druckereibesitzer Verleger Stadtdirektor von Vegesack Bauherr der Kirchengemeinde Sparkassenchef und Mitglied der Bremischen Burgerschaft Die Buchtstrasse an der die Druckerei lag wurde ihm zu Ehren in Rohrstrasse umbenannt Friedrich Schild 1870 1921 Bankier Forderer der Stadt Badeanstalt Fahre Strandlust Vegesack die gleichnamige Strasse ist nach ihm benannt worden Waltraud Schoppe 1942 in Bremen Aumund 1990 bis 1994 Frauenministerin des Landes Niedersachsen und Grundungsmitglied der Partei Die Grunen Kathe Schulken 1891 in Vegesack 1974 in Gatersleben Padagogin und Heimatschriftstellerin in Gatersleben nordliches Harzvorland Gunther Schwarberg 1926 in Vegesack 2008 in Hamburg Journalist in Hamburg arbeitete u a mit dem Buch Der SS Arzt und die Kinder vom Bullenhuser Damm ein in Vergessenheit geratenes Kapitel aus der Endphase der Kriegsverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus auf Willi Vogel Maler 1909 1987 deutscher Maler Jurgen Trittin 1954 in Bremen Vegesack Politiker Bundnis 90 Die Grunen Bundesminister fur Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit von 1998 bis 2005 Bundestagsfraktionvorsitzender Hans G Truper 1936 in Aumund 2016 in Bonn war ein Mikrobiologe und Historiker in Bonn August Wilmanns 1833 in Vegesack 1917 in Berlin Altphilologe und Generaldirektor der Koniglichen Bibliothek zu Berlin Harry Wolff 1900 in Vegesack 1943 im KZ Auschwitz Verleger Publizist und Heimatschriftsteller in Bremen Wurde als Jude 1943 ins KZ Auschwitz deportiert Gottfried Zedler 1860 in Vegesack bei Schneidemuhl 1945 Bibliothekar und Gutenberg Forscher in Wiesbaden Weitere Personlichkeiten Bearbeiten Alphabetische Reihenfolge Wilhelm Ahrens 1898 1974 war Uhrmacher Redakteur der Bremer Volkszeitung Ortsamtsleiter 1949 1964 und Mitglied der Bremer Burgerschaft 1950 1963 Ernst Georg Baars 1864 1949 evangelischer Pastor in Vegesack und Pazifist in Bremen Ernst Becker Sassenhof 1900 1968 war als Architekt ein Vertreter des Neuen Bauens in Vegesack und Bremen Heinrich Behrens 1924 2008 Mitglied der Bremischen Burgerschaft SPD Leiter des Ortsamtes von 1974 bis 1989 eine Strasse in Grohn wurde nach ihm benannt Friedrich Beilken 1872 1945 grundete 1919 die Segelmacherei Beilken in Vegesack Heinrich Beilken 1894 1970 Lehrer Lokalpolitiker und Heimatschriftsteller Die Beilkenstrasse in der Nahe des Hafens wurde nach ihm benannt Alwin Belger 1891 1945 war ein deutscher Padagoge und Schriftsteller Nach ihm ist eine Strasse in Bremen Vegesack benannt Adolph Bermpohl 1833 1887 war Navigationslehrer in Vegesack und initiierte die Grundung des Vorlaufers der DGzRS Nach ihm ist ein Seenotrettungskreuzer der DGzRS sowie eine Strasse in Vegesack benannt Heinrich Bockelmann 1870 1945 war Bankier in Moskau und Berlin er ist als Sohn eines Schiffskapitans in Vegesack aufgewachsen Jan Bohmermann 1981 in Bremen ist Rundfunk und Fernsehmoderator und Comedian Johann Friedrich Borcherding 1849 1924 Padagoge und Naturforscher Anna Borschmann 1871 1939 Reformpadagogin und Direktorin der Stadtischen Hohere Madchenschule Vegesack spater Stadtisches Lyzeum Vegesack von 1907 bis 1932 Cord Coeper Schiffbaumeister war der alteste nachweisbarer Schiffbauer der ab 1632 am Alten Tief der Auemuendung Schmackschiffe und Kahne baute Eine Strasse in Aumund wurde nach ihm benannt Leo Drabent 1899 1944 wohnte in Vegesack und organisierte den antifaschistischen Widerstand in und um Bremen Otto Freise 1872 1952 war der Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Steingutfabrik AG in Bremen Grohn Otto Friese 1886 1947 Gewerkschaftler Politiker SPD und von um 1928 bis 1933 Sprecher der Stadtverordnetenversammlung Vegesack Johann Fromm 1878 1966 Lehrer Gemeinderatsmitglied und Heimatkundler Johann Fromm Weg Doris Groth geb Finke 1830 1878 war die Ehefrau des Dichters Klaus Groth sie verbrachte auf dem Sommersitz der Familie Finke an der Weserstrasse in Vegesack die Ferien Friedrich Humbert 1887 1941 war von 1923 bis 1933 Burgermeister von Grohn Arend Klauke von 1879 bis 1903 Gemeindevorsteher von Hammersbeck Volker Kottkamp 1943 war Sportreporter und Moderator bei der ARD ist in Vegesack aufgewachsen und zur Schule gegangen Erich Lackner 1913 1992 war ein deutscher Ingenieurwissenschaftler osterreichischer Herkunft Friedrich Lurssen 1851 1916 war Grunder und Namensgeber der Lurssen Werft sowie Forderer des Wassersports und von Schiffsrennen Eine Strasse nahe der Aumunder Kirche ist nach ihm benannt Gerd Meyer 1946 2021 war Leiter des Gustav Heinemann Burgerhauses in Bremen Vegesack und Friedensaktivist Heinrich Meyer 1869 1942 war Werftdirektor beim Bremer Vulkan In Fahr Lobbendorf liegt die Heinrich Meyer Strasse Walter Momper 1945 SPD Politiker Prasident des Abgeordnetenhauses von Berlin und ehemaliger Regierender Burgermeister von Berlin wuchs in Vegesack auf Sein Vater war Koch im Hotel Strandlust Bruno Muller 1883 1960 1918 19 Ko Vorsitzender des Arbeiter und Soldatenrates Victor Stanislaus Nawatzki 1855 1940 ubernahm 1887 die Werft von Johann Lange und fusionierte sie 1893 zusammen mit dem Bremer Kaufmann Franz Ernst Schutte zur Bremer Vulkan Aktiengesellschaft und Maschinenfabrik Die Nawatzkistrasse verlauft nahe dem Vegesacker Schwimmbad Bernd Neumann 1942 in Elbing Politiker CDU Staatsminister fur Kultur und Medien in Berlin hat in Vegesack Abitur gemacht und war hier als Lehrer tatig Heinrich Oebker 1899 1975 Lehrer und Schulleiter Kerschensteinerstrasse Vorstand im Stadtgarten Stadtverschonerungsverein Vegesack Heinrich Oebker Strasse Fritz Overbeck 1869 1909 Maler hatte Wohnhaus und Atelier an der heutigen Strasse An der Aue in Schonebeck Overbecks Garten Overbeckstrasse Thomas Porschke Burgerschaftsabgeordneter Grune seit 2019 Albrecht Wilhelm Roth 1757 1834 deutscher Arzt und Botaniker nach ihm ist die Pflanzengattung Rothia benannt 1787 erwarb er am Hochufer der Weser ein Gelande zur Anlage eines Gartens der heute als offentlicher Stadtgarten dient Ein Denkmal bei der Vegesacker Kirche und im Stadtgarten sowie eine Strasse tragen seinen Namen Rolf Rubsam 1937 2021 Lehrer und Heimatforscher wirkte und starb in Vegesack Werner Schrader 1928 2007 Kinder und Jugendbuchautor und 35 Jahre lang als Grundschullehrer in Bremen Aumund tatig Carl Schuchhardt 1859 1943 Prahistoriker und Direktor des Neuen Museums in Berlin Er ist in Vegesack aufgewachsen und 1872 1877 zur Schule gegangen Heike Sprehe 1961 Abgeordnete der Bremischen Burgerschaft SPD Diedrich Steilen 1880 1961 Lehrer Heimatforscher und 1911 Mitbegrunder des Heimatvereins Vegesack und Umgebung Nach ihm ist eine Strasse in Vegesack benannt Andreas Friedrich Uhthoff 1780 1860 Eisengiesser er grundete 1822 mit grossem Erfolg eine Eisen Kunstgiesserei in Vegesack Die Strasse an der die Giesserei lag tragt seinen Namen Hermann Friedrich Ulrichs 1809 1865 Schiffbaumeister und Werftbesitzer Die Strasse Ulrichs Helgen verlauft an der ehemaligen Vulkan Werft Karl Wastl 1889 1963 Aumunder Gemeinderat und Kreistagsabgeordneter Werner Wittgenstein 1882 1965 Rechtsanwalt von 1915 bis 1933 Stadtdirektor bzw Burgermeister von Vegesack Literatur BearbeitenLuder Halenbeck Zur Geschichte der Stadt Vegesack Ein Beitrag zur Heimathkunde Vegesack Rohr 1874 Nachdruck Schunemann Verlag Bremen 1979 2 erweiterte Auflage Vegesack Rohr 1893 Diedrich Steilen Geschichte der bremischen Hafenstadt Vegesack Vegesack Rohr 1926 Dietrich Schomburg Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Bremen 1964 Sophie Hollanders Vegesack Alte Bilder einer Hafenstadt Johann Heinrich Doll Verlag Bremen 1984 ISBN 3 88808 016 9 Herbert Schwarzwalder Das Grosse Bremen Lexikon 2 aktualisierte uberarbeitete und erweiterte Auflage Edition Temmen Bremen 2003 ISBN 3 86108 693 X Monika Porsch Bremer Strassenlexikon Band 12 Vegesack Blumenthal Verlag Schmetterling Bremen 2000 ISBN 3 932249 10 0 Wendelin Seebacher et al Unser altester Hafen Eine Chronik des Vegesacker Hafens Hrsg STAVE Stadtentwicklung Vegesack GmbH Bremen 2002 ISBN 3 00 009791 0 Hartmut Muller Jurgen Hartwig Hrsg Fahr Lobbendorf Leben und Arbeiten im Zentrum des Bremer Nordens Edition Temmen Bremen ISBN 3 86108 610 7 Thomas Begerow Volker Keller Ingbert Lindemann Hrsg 200 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Vegesack 1817 2017 Bremen Donat Verlag 2017 ISBN 978 3 943425 73 4 Weblinks Bearbeiten Commons Vegesack Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Vegesack auf www bremen de Stadtteil Bremen VegesackEinzelnachweise Bearbeiten Bremen Kleinraumig Infosystem auf www statistik bremen de Tabelle 449 01 Bodenflache nach Art der tatsachlichen Nutzung Bremen Kleinraumig Infosystem auf www statistik bremen de Tabelle 173 01 Bevolkerung nach Geschlecht Bremen Kleinraumig Infosystem auf www statistik bremen de Tabelle 173 61 Auslandische Bevolkerung nach Staatsangehorigkeitsgruppen und Geschlecht Bremen Kleinraumig Infosystem auf www statistik bremen de Tabelle 255 60 Arbeitslose nach ausgewahlten Personengruppen und Arbeitslosenziffer a b c d e f Stadtteil und Ortsteiltabellen Statistisches Landesamt Bremen abgerufen am 1 Dezember 2015 Gemeindelexikon fur den Freistaat Preussen Provinz Hannover Verlag des Preussischen Statistischen Landesamts 1930 Geschichte und Bilder von Fahr Lobbendorf Staatsarchiv Bremen Bremer Stadtsiegel Abgerufen am 7 Mai 2008 Herbert Schwarzwalder Das Grosse Bremen Lexikon Bd 1 S 91 Edition Temmen Bremen 2003 ISBN 3 86108 693 X Herbert Schwarzwalder Das Grosse Bremen Lexikon Bd 1 S 91 Edition Temmen Bremen 2003 ISBN 3 86108 693 X Vierte Verordnung uber den Neuaufbau des Reiches vom 28 September 1939 Michael Rademacher Landkreise Blumenthal und Osterholz Online Material zur Dissertation In treemagic org 2006 abgerufen am 1 Januar 1900 a b c d Schwarzwalder Das grosse Bremen Lexikon a b c d Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 Freie Hansestadt Bremen Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 Landkreis Blumenthal a b c d Die Volks und Berufszahlung am 6 Juni 1961 im Lande Bremen Tab 1 Flache Wohnbevolkerung Bevolkerungsentwicklung Dichte und Geschlechterverhaltnis 1939 1950 und 1961 in den Ortsteilen Gebietsstand 1961 Michael Rademacher Land Bremen Online Material zur Dissertation In treemagic org 2006 abgerufen am 1 Januar 1900 fur Vegesack ubereinstimmend mit Statistisches Jahrbuch Bremen 1937 Bremer Bevolkerungsentwicklung verfugbar im Staatsarchiv Bremen korrekter Titel wird nachgetragen a b c 1975 durchschnittliche Jahresbevolkerung als Angaben vom Statistischen Landesamt Bremen a b 1939 und 1961 Flachenbezug Alt Vegesack a b aus Ortsteil Werten errechnet Architekturfuhrer Bremen b zb 50 charterkontor vegesack de Architekturfuhrer Bremen b zb 113 Bundeszentrale fur politische Bildung Hrsg Gedenkstatten fur die Opfer des Nationalsozialismus Eine Dokumentation Band 1 Bonn 1995 ISBN 3 89331 208 0 S 214 f Architekturfuhrer Bremen b zb 147 Architekturfuhrer Bremen b zb 92 Architekturfuhrer Bremen b zb 384 Architekturfuhrer Bremen b zb 377 Thomas Begerow 200 Jahre Theaterleben in Vegesack In Bremisches Jahrbuch Band 89 Bremen 2010 S 144 166 Architekturfuhrer Bremen b zb 394 Architekturfuhrer Bremen b zb 420 Architekturfuhrer Bremen b zb 437 Architekturfuhrer Bremen b zb 412 Anker der Eintracht bsag de PDF Stadt und Ortsteile Bremens Stadtteile Mitte Hafen Neustadt Obervieland Huchting Woltmershausen Ostliche Vorstadt Schwachhausen Vahr Horn Lehe Oberneuland Osterholz Hemelingen Findorff Walle Gropelingen Burglesum Vegesack Blumenthal Ortsteile Seehausen Strom Borgfeld Blockland Siehe auch Liste der Verwaltungseinheiten in Bremen Normdaten Geografikum GND 4088839 3 OGND AKS LCCN n86126040 VIAF 134954371 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Vegesack amp oldid 222165133, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

buch

, bücher, bibliothek,

artikel

, lesen, herunterladen, kostenlos, kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele