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Frühvedische Zeit

Nach der Einwanderung der Arier (Arya) um 1500 v. Chr. in die nördlichen Flussebenen des Indus und des Ganges begann die frühvedische Zeit (1500–1000 v. Chr.). Sie folgte auf die Indus-Kulturen (ca. 3000–1800 v. Chr.; Amri, Nal, Quetta, Kulli und die bedeutendste, die Harappa-Kultur). Es herrschte eine Bauernkultur vor, mit Einzelhöfen, Viehherden und kaum Getreideanbau. Um 1200–1000 v. Chr. entstand als erste mündliche Sanskrit-Überlieferung die Rigveda, später die Sama-, Yajur- und die Atharvaveda. Verehrt wurden Rita, Varuna, Mitra, Indra und die Naturkräfte Ushas, Agni und Surya. Das wichtigste Opfer war das Soma-Opfer. Es bestand ein Glaube an Auferstehung mit Leben nach dem Tod.

Spätvedische Zeit

In der spätvedischen Zeit (800–600 v. Chr.) breitete sich die indogermanische Kultur der Arier, die aus den nordwestlichen Grassteppen kam, im Gangesgebiet aus. Sie dringt vor bis in die Gegend des heutigen Delhi. Indoarische Fürstentümer und Stämme kämpfen untereinander um Vormacht. Die Veden werden von Brahmanen als „vorwissenschaftliche Wissenschaft“ in der mündlichen Ritual-Literatur (Brahmanas) ausgelegt. In der mystischen Überlieferung der mündlichen Upanishaden (ab 800) werden die Veden von Brahmanen und von Laien ausgelegt. Die Upanishaden haben eine Beziehung zu den Brahmanas und führen später zum Yoga. Es hat sich eine heilige Kasten-Ordnung aus Kshatriyas (Krieger), Brahmanen (Priester), Vaishyas (Bauern), Shudras (Unterworfene) und Parias (Kastenlose) etabliert.

Rigveda in Sanskrit, Handschrift aus dem 19. Jahrhundert

Frühvedische Zeit

Samhita-Stratum

Die älteste Schicht (ca. 1200 v. Chr. bis 900 v. Chr.) des Veda bilden die vier Samhitas (Sammlungen). Sie bilden den eigentlichen Kern des Veda:

  • die Rigveda-Samhita, (Hymnen)
  • die Samaveda-Samhita, (Lieder)
  • die Yajurveda-Samhita, mit Vajasaneyi-Samhita (gehört zum weißen Yajur Veda), Maitrayani-Samhita (gehört zum schwarzen Yajur Veda), (Opferformeln)
  • die Atharvaveda-Samhita, (magische Formeln)

Spätvedische Zeit

Brahmana-Stratum

Die nächste vedische Schicht (ca. 800 v. Chr. bis 600 v. Chr.) bilden die Brahmanas (Ritualtexte, Auslegungen):

  • z. B. das Aitereya-Brahmana (gehört zum Rigveda)
  • z. B. das Shatapatha-Brahmana (gehört zum weißen Yajurveda)
Aranyaka-Stratum

Dazu kommen die Aranyakas („Waldtexte“):

  • z. B. das Kaushitaki-Aranyaka (gehört zum Rigveda)
  • z. B. das Taittiriya-Aranyaka (gehört zum schwarzen Yajurveda)
Upanishad-Stratum

Eine weitere Schicht (ca. 700 v. Chr. bis 500 v. Chr.) bilden die Upanishaden (philosophische, mystische Lehren). Jedoch werden nicht alle Upanishaden zum Veda gerechnet.

  • z. B. die Aitereya-Upanishad (gehört zum Rigveda)
  • z. B. die Chandogya-Upanishad (gehört zum Samaveda)
  • z. B. die Taittiriya-Upanishad (gehört zum schwarzen Yajurveda)
  • z. B. die Mundaka-Upanishad (gehört zum Atharvaveda)

Man muss berücksichtigen, dass diese Schichten nicht immer wirklich getrennt waren, da es sich um mündlich tradierte Überlieferungen handelte, die erst sehr viel später (ab 5. Jahrhundert n. Chr.) als Texte fixiert wurden. Der Name Brihadaranyaka-Upanishad macht deutlich, dass dieser sehr wichtige Text ein Aranyaka und eine Upanishad enthält. Die Brihadaranyaka-Upanishad ist wiederum Teil des Shatapathabrahmana. Vor allem bei Brahmanas, Aranyakas und Upanishaden gibt es starke Überschneidungen: die Chandogya Upanishad z. B. ist Teil des Chandogya Brahmana.

Samhitas

Die Samhitas sind in einer frühen Form des Sanskrit, dem nach dem Veda benannten Vedischen überliefert. Sie enthalten vor allem Verse, die von den Priestern der Vedischen Religion beim Opferzeremoniell gesprochen oder gesungen wurden. Die späteren Upanishaden benutzen Sanskrit.

Die Riksamhita (Rig Veda) enthält 1028 Hymnen in zehn Liederkreisen („Mandalas“) mit insgesamt über 10.000 Versen („ric“, daher der Name), der Samaveda (saman = „Melodie“) umfasst fast ausschließlich Verse aus dem Rigveda, die nach liturgischen Gesichtspunkten anders angeordnet sind. Der Yajurveda ist in zwei Fassungen überliefert, dem „schwarzen“ (krishna) und dem „weißen“ (shukla) Yajurveda. Er ist in Prosa und enthält hauptsächlich Mantras (yajus = „Opferspruch“). Der Atharvaveda überliefert neben altem auch jüngeres Material als die anderen Veden, in ihm finden sich viele Zaubersprüche und magische Hymnen.

Die ersten drei Veden werden nach indischer Tradition auch als „Dreifaches Wissen“, trayi vidya, bezeichnet, der Atharvaveda wurde erst später mit ihnen gleichgestellt. Nach westlicher Schätzung geschah dies vielleicht im 3. Jh. v. Chr., als die Atharvaveda-Samhita ihre feste Form erhielt. Die drei anderen Veden wurden bereits früher kanonisiert, für den Rigveda wird eine Entstehungszeit von ca. 1200 v. Chr. bis 900 v. Chr. angenommen. Im Hinduismus glaubt man jedoch, dass die Texte etliche Tausend Jahre älter sind.

Brahmanas

An die vier Samhitas schließen sich weitere Texte an, die auch zur Shruti (und damit zum Veda im weiteren Sinne) gehören. Die Brahmanas sind in Prosa verfasste Ritualverse, die eine Opfer-Vorschriften entfalten. Nicht selten enthalten die Brahmanas auch ein Aranyaka und eine Upanishad.

Aranyakas

Die Aranyakas („Waldtexte“) sind mystische Geheimlehren, die nicht im Dorf, sondern im Wald gelehrt wurden. Sie enthalten Opfersymbolik und priesterliche Philosophie. Ursprünglich handelte es sich meist um einzelne Kapitel der Brahmanas, die als Studium für das dritte Lebensstadium, den Vanaprastha (in der Waldeinsamkeit Lebender) gedacht waren, und später eigenständige Werke für die brahmanischen Schulen wurden.

Upanishaden

Die Upanishaden (wörtl.: „sich um (den Lehrer) herum setzen“) sind spirituelle Erkenntnisse und „Geheimlehren“, die im direkten Austausch zwischen Lehrer und Schüler vermittelt wurden. Diese dürften zwischen 700 und 500 v. Chr. entstanden sein. In den Upanishaden wurde die Basis dessen formuliert, was auch noch Jahrhunderte später die Philosophie und Religion Indiens bestimmte: die Lehre von Atman und Brahman, Samsara und Karma. Insbesondere die 10 mukhya upanishads (Haupt-Upanishaden) haben den späteren Hinduismus geprägt.

Die Tradition des Singens vedischer Hymnen wurde im Jahr 2003 in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. Ein Beispiel: „Geh hin zur Mutter, gehe hin zur Erde, Der weitgestreckten, breiten, segensreichen … Öffne dich, Erde, tu ihm nichts zuleide, Empfang ihn freundlich und mit liebem Grusse.“ (Zitat eines vedischen Gesangs aus : Helmuth von Glasenapp, Hans Heinrich Schaeder: Zur Erinnerung an R. Otto Franke. In: Carl Diesch (Hrsg.): Königsberger Beiträge. Festgabe zur vierhundertjährigen Jubelfeier der Staats- und Universitätsbibliothek zu Königsberg Pr. Gräfe & Unzer, Königsberg/Pr. 1929, S. 104–124).

Manchmal werden auch Texte der Smriti („Erinnertes“, der weltlichen Tradition zugehörige Texte) zum Veda hinzugezählt (wie das Mahabharata), hier besteht jedoch kein Konsens.

Zur Smriti schließlich zählen die Vedangas („Glieder des Veda“), das sind Hilfswissenschaften zum Verständnis und zur korrekten Überlieferung des Veda. Dazu gehören Phonetik, Metrik, Grammatik, Etymologie, Astronomie und Ritual.

  1. Axel Michaels: Der Hinduismus. Geschichte und Gegenwart. 2., durchgesehene Auflage der Sonderausgabe. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-54974-8.
  2. Einige Indologen etwa Georg Feuerstein verlegen die Ursprünge in der Zeit deutlich zurück, Georg Feuerstein: Die Yoga Tradition. Geschichte, Literatur, Philosophie & Praxis. Yoga Verlag, Wiggensbach 2009, ISBN 978-3-935001-06-9, S. 125–135; 186.
  3. Offizielle Homepage der UNESCO: Tradition of Vedic chanting
  4. Hermann Kinder; Werner Hilgemann: Dtv-Atlas Weltgeschichte, Orig.-Ausg., Sonderausg. [der zweibändigen Ausg.].. Auflage, Dt. Taschenbuch-Verlag, München 2001, ISBN 3-423-03000-3, S. 42–43.

Veda mundlich uberlieferter Text des Hinduismus Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel beschreibt die heiligen Schriften des Hinduismus zum Volk im ostlichen Sri Lanka siehe Veddas Der Veda auch Weda oder die Veden Sanskrit m व द veda Wissen heilige Lehre ist eine zunachst mundlich uberlieferte spater verschriftlichte Sammlung religioser Texte im Hinduismus Viele hinduistische Stromungen uberliefern eine grundlegende Autoritat des Veda Den Kern des Veda bildet die mundliche Tradition der Shruti das sind von Rishis Weisen gehorte Gesange also Offenbarungen Karte zeigt die Regionen des vedischen Indiens zur Eisenzeit In Grun sind die vermuteten Verbreitungsgebiete der einzelnen Shaka Schulen eingezeichnet Da es sich um eine Tradition vedischer Gesange handelt deren exakte Rezitation wichtig war wurden sie mit grosser Genauigkeit mundlich uberliefert Das Wissen durfte ursprunglich nur nach einem Initiationsritus upanayana an Zweimalgeborene dvija weitergegeben werden Ab etwa dem 5 Jahrhundert n Chr wurden einzelne Verse vermutlich auch schriftlich aufgezeichnet aber nach wie vor als brahmanisches Geheimwissen betrachtet Noch bis in die Moderne blieben die Brahmanen skeptisch gegenuber dem Buchdruck vedischer Uberlieferungen 1 Auch heute noch gibt es Brahmanen die die Veden auswendig beherrschen Es gibt vier Veden Rigveda Samaveda den weissen und den schwarzen Yajurveda und den Atharvaveda Mitunter werden die Agamas aus denen sich die Tantra Lehre entwickelt hat als der funfte Veda bezeichnet 2 Die Begriffe Veda und vedisch werden in Indien auch im weiteren Sinne mit der Bedeutung Wissen verwendet und beziehen sich nicht nur auf die Tradition der vedischen Gesange sondern auf das religiose und weltliche Wissen schlechthin siehe auch Vedische Sprache Die Tradition der vedischen Gesange wurde 2003 von der UNESCO in die Sammlung der Meisterwerke des mundlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen und 2008 in die Reprasentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit ubernommen 3 Inhaltsverzeichnis 1 Zeitliche Einordnung 2 Uberlieferungsschichten 2 1 Fruhvedische Zeit 2 2 Spatvedische Zeit 2 3 Samhitas 2 4 Brahmanas 2 5 Aranyakas 2 6 Upanishaden 3 Vedische Gesange 4 Andere Texte 5 Siehe auch 6 Literatur 7 Weblinks 8 Einzelnachweise und AnmerkungenZeitliche Einordnung BearbeitenFruhvedische Zeit Nach der Einwanderung der Arier Arya um 1500 v Chr in die nordlichen Flussebenen des Indus und des Ganges begann die fruhvedische Zeit 1500 1000 v Chr Sie folgte auf die Indus Kulturen ca 3000 1800 v Chr Amri Nal Quetta Kulli und die bedeutendste die Harappa Kultur Es herrschte eine Bauernkultur vor mit Einzelhofen Viehherden und kaum Getreideanbau Um 1200 1000 v Chr entstand als erste mundliche Sanskrit Uberlieferung die Rigveda spater die Sama Yajur und die Atharvaveda Verehrt wurden Rita Varuna Mitra Indra und die Naturkrafte Ushas Agni und Surya Das wichtigste Opfer war das Soma Opfer Es bestand ein Glaube an Auferstehung mit Leben nach dem Tod 4 Spatvedische Zeit In der spatvedischen Zeit 800 600 v Chr breitete sich die indogermanische Kultur der Arier die aus den nordwestlichen Grassteppen kam im Gangesgebiet aus Sie dringt vor bis in die Gegend des heutigen Delhi Indoarische Furstentumer und Stamme kampfen untereinander um Vormacht Die Veden werden von Brahmanen als vorwissenschaftliche Wissenschaft in der mundlichen Ritual Literatur Brahmanas ausgelegt In der mystischen Uberlieferung der mundlichen Upanishaden ab 800 werden die Veden von Brahmanen und von Laien ausgelegt Die Upanishaden haben eine Beziehung zu den Brahmanas und fuhren spater zum Yoga Es hat sich eine heilige Kasten Ordnung aus Kshatriyas Krieger Brahmanen Priester Vaishyas Bauern Shudras Unterworfene und Parias Kastenlose etabliert 4 Uberlieferungsschichten Bearbeiten Rigveda in Sanskrit Handschrift aus dem 19 Jahrhundert Fruhvedische Zeit Bearbeiten Samhita Stratum Die alteste Schicht ca 1200 v Chr bis 900 v Chr des Veda bilden die vier Samhitas Sammlungen Sie bilden den eigentlichen Kern des Veda die Rigveda Samhita Hymnen die Samaveda Samhita Lieder die Yajurveda Samhita mit Vajasaneyi Samhita gehort zum weissen Yajur Veda Maitrayani Samhita gehort zum schwarzen Yajur Veda Opferformeln die Atharvaveda Samhita magische Formeln Spatvedische Zeit Bearbeiten Brahmana Stratum Die nachste vedische Schicht ca 800 v Chr bis 600 v Chr bilden die Brahmanas Ritualtexte Auslegungen z B das Aitereya Brahmana gehort zum Rigveda z B das Shatapatha Brahmana gehort zum weissen Yajurveda Aranyaka Stratum Dazu kommen die Aranyakas Waldtexte z B das Kaushitaki Aranyaka gehort zum Rigveda z B das Taittiriya Aranyaka gehort zum schwarzen Yajurveda Upanishad Stratum Eine weitere Schicht ca 700 v Chr bis 500 v Chr bilden die Upanishaden philosophische mystische Lehren Jedoch werden nicht alle Upanishaden zum Veda gerechnet z B die Aitereya Upanishad gehort zum Rigveda z B die Chandogya Upanishad gehort zum Samaveda z B die Taittiriya Upanishad gehort zum schwarzen Yajurveda z B die Mundaka Upanishad gehort zum Atharvaveda Man muss berucksichtigen dass diese Schichten nicht immer wirklich getrennt waren da es sich um mundlich tradierte Uberlieferungen handelte die erst sehr viel spater ab 5 Jahrhundert n Chr als Texte fixiert wurden Der Name Brihadaranyaka Upanishad macht deutlich dass dieser sehr wichtige Text ein Aranyaka und eine Upanishad enthalt Die Brihadaranyaka Upanishad ist wiederum Teil des Shatapathabrahmana Vor allem bei Brahmanas Aranyakas und Upanishaden gibt es starke Uberschneidungen die Chandogya Upanishad z B ist Teil des Chandogya Brahmana Samhitas Bearbeiten Die Samhitas sind in einer fruhen Form des Sanskrit dem nach dem Veda benannten Vedischen uberliefert Sie enthalten vor allem Verse die von den Priestern der Vedischen Religion beim Opferzeremoniell gesprochen oder gesungen wurden Die spateren Upanishaden benutzen Sanskrit Die Riksamhita Rig Veda enthalt 1028 Hymnen in zehn Liederkreisen Mandalas mit insgesamt uber 10 000 Versen ric daher der Name der Samaveda saman Melodie umfasst fast ausschliesslich Verse aus dem Rigveda die nach liturgischen Gesichtspunkten anders angeordnet sind Der Yajurveda ist in zwei Fassungen uberliefert dem schwarzen krishna und dem weissen shukla Yajurveda Er ist in Prosa und enthalt hauptsachlich Mantras yajus Opferspruch Der Atharvaveda uberliefert neben altem auch jungeres Material als die anderen Veden in ihm finden sich viele Zauberspruche und magische Hymnen Die ersten drei Veden werden nach indischer Tradition auch als Dreifaches Wissen trayi vidya bezeichnet der Atharvaveda wurde erst spater mit ihnen gleichgestellt Nach westlicher Schatzung geschah dies vielleicht im 3 Jh v Chr als die Atharvaveda Samhita ihre feste Form erhielt Die drei anderen Veden wurden bereits fruher kanonisiert fur den Rigveda wird eine Entstehungszeit von ca 1200 v Chr bis 900 v Chr angenommen Im Hinduismus glaubt man jedoch dass die Texte etliche Tausend Jahre alter sind Brahmanas Bearbeiten An die vier Samhitas schliessen sich weitere Texte an die auch zur Shruti und damit zum Veda im weiteren Sinne gehoren Die Brahmanas sind in Prosa verfasste Ritualverse die eine Opfer Vorschriften entfalten Nicht selten enthalten die Brahmanas auch ein Aranyaka und eine Upanishad Aranyakas Bearbeiten Die Aranyakas Waldtexte sind mystische Geheimlehren die nicht im Dorf sondern im Wald gelehrt wurden Sie enthalten Opfersymbolik und priesterliche Philosophie Ursprunglich handelte es sich meist um einzelne Kapitel der Brahmanas die als Studium fur das dritte Lebensstadium den Vanaprastha in der Waldeinsamkeit Lebender gedacht waren und spater eigenstandige Werke fur die brahmanischen Schulen wurden Upanishaden Bearbeiten Die Upanishaden wortl sich um den Lehrer herum setzen sind spirituelle Erkenntnisse und Geheimlehren die im direkten Austausch zwischen Lehrer und Schuler vermittelt wurden Diese durften zwischen 700 und 500 v Chr entstanden sein In den Upanishaden wurde die Basis dessen formuliert was auch noch Jahrhunderte spater die Philosophie und Religion Indiens bestimmte die Lehre von Atman und Brahman Samsara und Karma Insbesondere die 10 mukhya upanishads Haupt Upanishaden haben den spateren Hinduismus gepragt Vedische Gesange BearbeitenDie Tradition des Singens vedischer Hymnen wurde im Jahr 2003 in die UNESCO Liste der Meisterwerke des mundlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen Ein Beispiel Geh hin zur Mutter gehe hin zur Erde Der weitgestreckten breiten segensreichen Offne dich Erde tu ihm nichts zuleide Empfang ihn freundlich und mit liebem Grusse Zitat eines vedischen Gesangs aus Helmuth von Glasenapp Hans Heinrich Schaeder Zur Erinnerung an R Otto Franke In Carl Diesch Hrsg Konigsberger Beitrage Festgabe zur vierhundertjahrigen Jubelfeier der Staats und Universitatsbibliothek zu Konigsberg Pr Grafe amp Unzer Konigsberg Pr 1929 S 104 124 Andere Texte BearbeitenManchmal werden auch Texte der Smriti 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BearbeitenUNESCO Seite Der Rig Veda Deutsche Ubersetzung Verschiedene Veden englisch Einzelnachweise und Anmerkungen Bearbeiten Axel Michaels Der Hinduismus Geschichte und Gegenwart 2 durchgesehene Auflage der Sonderausgabe C H Beck Munchen 2012 ISBN 978 3 406 54974 8 Einige Indologen etwa Georg Feuerstein verlegen die Ursprunge in der Zeit deutlich zuruck Georg Feuerstein Die Yoga Tradition Geschichte Literatur Philosophie amp Praxis Yoga Verlag Wiggensbach 2009 ISBN 978 3 935001 06 9 S 125 135 186 Offizielle Homepage der UNESCO Tradition of Vedic chanting a b Hermann Kinder Werner Hilgemann Dtv Atlas Weltgeschichte Orig Ausg Sonderausg der zweibandigen Ausg Auflage Dt Taschenbuch Verlag Munchen 2001 ISBN 3 423 03000 3 S 42 43 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Veda amp oldid 216743512, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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