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Veľké Kosihy
Nagykeszi
Wappen Karte
Veľké Kosihy
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Komárno
Region: Podunajsko
Fläche: 24,271 km²
Einwohner: 940 (31. Dez. 2020)
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Höhe: 110 m n.m.
Postleitzahl: 946 21
Telefonvorwahl: 0 35
Geographische Lage: 47° 46′ N,17° 53′ O47.76527777777817.883333333333110Koordinaten:47° 45′ 55″ N,17° 53′ 0″ O
Kfz-Kennzeichen: KN
Kód obce: 501387
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Lajos Csóka
Adresse: Obecný úrad Veľké Kosihy
Hlavná 125
946 21 Veľké Kosihy
Webpräsenz: www.velkekosihy.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Veľké Kosihy, ungarisch Nagykeszi ist eine Gemeinde im Südwesten der Slowakei mit 940 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2020). Sie liegt im Okres Komárno, einem Teil des Nitriansky kraj.

Inhaltsverzeichnis

Ein Kanal bei Veľké Kosihy

Die Gemeinde befindet sich im slowakischen Donautiefland und gleichzeitig auf der Großen Schüttinsel. Südlich des Ortes fließt die Donau, die hier gleichzeitig die Staatsgrenze zu Ungarn bildet. Das Gemeindegebiet ist bis auf kleinere Ausnahmen entwaldet, hat überwiegend Auböden und weist geringe Höhenunterschiede auf. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von110 m n.m. und ist 17 Kilometer von Veľký Meder sowie 22 Kilometer von Komárno entfernt.

Zur Gemeinde gehören die ehemals selbständige Gemeinde Malé Kosihy (ungarisch Kiskeszi, 1893 eingemeindet) südlich, der Weiler Okánikovo (ungarisch Eklipuszta) nördlich und das ehemalige Dorf Arcibiskupský Lél (ungarisch Érseklél) östlich des Hauptortes.

Nachbargemeinden sind Okoličná na Ostrove im Norden, Zlatná na Ostrove im Osten, Ács (H) im Südosten, Nagyszentjános (H) im Süden, Kližská Nemá und kurz Trávnik im Westen sowie Tôň und Zemianska Olča im Nordwesten.

Römisch-katholische Kirche
Reformierte Kirche

Veľké Kosihy wurde zum ersten Mal 1268 als Kezu, alias villa Kezu schriftlich erwähnt. Weitere historische Namen sind unter anderen Kezu Maior (1272), Nagkezew (1380) und Nagy Kesyi (1773). Im frühen Mittelalter war das Gebiet Besitz der Burgen Bana (bei Banka) und Szolgagyőr (bei Dvorníky), 1266 kam es zum Herrschaftsgebiet der Burg Komorn. Später wurde Nagykeszi zum Besitz verschiedener Familien des niederen Adels. Während der Türkenkriege wurde das Dorf stark verwüstet und erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts wieder dauerhaft besiedelt. 1828 zählte man 51 Häuser und 249 Einwohner, die als Fischer und Landwirte beschäftigt waren. Die letzten Großgrundbesitzer stammten aus den Familien Fejérváry und Zámory.

Bis 1918/1919 gehörte der im Komitat Komorn liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei. Infolge des Ersten Wiener Schiedsspruchs war Moča zwischen 1938 und 1945 noch einmal Teil von Ungarn.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde zwischen 1952 und 1954 elektrifiziert. Das Donauhochwasser 1965 richtete große Schäden an, doch der Wiederaufbau war innerhalb kürzester Zeit auch mit Hilfe der tschechoslowakischen Bezirke Praha-západ und Beroun wieder abgeschlossen.

Gemäß der Volkszählung 2011 wohnten in Veľké Kosihy 990 Einwohner, davon 770 Magyaren, 183 Slowaken, vier Tschechen, zwei Mährer sowie jeweils ein Rom und Serbe. Ein Einwohner gab eine andere Ethnie an und 28 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.

335 Einwohner bekannten sich zur reformierten Kirche, 312 Einwohner zur römisch-katholischen Kirche, 19 Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B., neun Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche, drei Einwohner zur evangelisch-methodistischen Kirche und zwei Einwohner zur orthodoxen Kirche sowie jeweils ein Einwohner zum Bahaitum und zur tschechoslowakischen hussitischen Kirche; ein Einwohner bekannte sich zu einer anderen Konfession. 169 Einwohner waren konfessionslos und bei 138 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.

  • römisch-katholische Kirche im ehemaligen Dorf Arcibiskupský Lél, 1865 im klassizistischen Stil gestaltet
  • reformierte Kirche aus dem Jahr 1819
  • Zámory-Landschloss im klassizistischen Stil aus dem Jahr 1830
  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch)
Commons: Veľké Kosihy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Veľke Kosihy Gemeinde in der Slowakei Sprache Beobachten Bearbeiten Veľke Kosihy NagykesziWappen KarteVeľke KosihyBasisdatenStaat SlowakeiKraj Nitriansky krajOkres KomarnoRegion PodunajskoFlache 24 271 km Einwohner 940 31 Dez 2020 Bevolkerungsdichte 39 Einwohner je km Hohe 110 m n m Postleitzahl 946 21Telefonvorwahl 0 35Geographische Lage 47 46 N 17 53 O 47 765277777778 17 883333333333 110 Koordinaten 47 45 55 N 17 53 0 OKfz Kennzeichen KNKod obce 501387StrukturGemeindeart GemeindeVerwaltung Stand November 2018 Burgermeister Lajos CsokaAdresse Obecny urad Veľke Kosihy Hlavna 125 946 21 Veľke KosihyWebprasenz www velkekosihy skStatistikinformation auf statistics sk Veľke Kosihy ungarisch Nagykeszi ist eine Gemeinde im Sudwesten der Slowakei mit 940 Einwohnern Stand 31 Dezember 2020 Sie liegt im Okres Komarno einem Teil des Nitriansky kraj Inhaltsverzeichnis 1 Geographie 2 Geschichte 3 Bevolkerung 4 Bauwerke 5 Einzelnachweise 6 WeblinksGeographie Bearbeiten Ein Kanal bei Veľke Kosihy Die Gemeinde befindet sich im slowakischen Donautiefland und gleichzeitig auf der Grossen Schuttinsel Sudlich des Ortes fliesst die Donau die hier gleichzeitig die Staatsgrenze zu Ungarn bildet Das Gemeindegebiet ist bis auf kleinere Ausnahmen entwaldet hat uberwiegend Auboden und weist geringe Hohenunterschiede auf Das Ortszentrum liegt auf einer Hohe von 110 m n m und ist 17 Kilometer von Veľky Meder sowie 22 Kilometer von Komarno entfernt Zur Gemeinde gehoren die ehemals selbstandige Gemeinde Male Kosihy ungarisch Kiskeszi 1893 eingemeindet sudlich der Weiler Okanikovo ungarisch Eklipuszta nordlich und das ehemalige Dorf Arcibiskupsky Lel ungarisch Erseklel ostlich des Hauptortes Nachbargemeinden sind Okolicna na Ostrove im Norden Zlatna na Ostrove im Osten Acs H im Sudosten Nagyszentjanos H im Suden Klizska Nema und kurz Travnik im Westen sowie Ton und Zemianska Olca im Nordwesten Geschichte Bearbeiten Romisch katholische Kirche Reformierte Kirche Veľke Kosihy wurde zum ersten Mal 1268 als Kezu alias villa Kezu schriftlich erwahnt Weitere historische Namen sind unter anderen Kezu Maior 1272 Nagkezew 1380 und Nagy Kesyi 1773 Im fruhen Mittelalter war das Gebiet Besitz der Burgen Bana bei Banka und Szolgagyor bei Dvorniky 1266 kam es zum Herrschaftsgebiet der Burg Komorn Spater wurde Nagykeszi zum Besitz verschiedener Familien des niederen Adels Wahrend der Turkenkriege wurde das Dorf stark verwustet und erst gegen Ende des 17 Jahrhunderts wieder dauerhaft besiedelt 1828 zahlte man 51 Hauser und 249 Einwohner die als Fischer und Landwirte beschaftigt waren Die letzten Grossgrundbesitzer stammten aus den Familien Fejervary und Zamory Bis 1918 1919 gehorte der im Komitat Komorn liegende Ort zum Konigreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei Infolge des Ersten Wiener Schiedsspruchs war Moca zwischen 1938 und 1945 noch einmal Teil von Ungarn Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde zwischen 1952 und 1954 elektrifiziert Das Donauhochwasser 1965 richtete grosse Schaden an doch der Wiederaufbau war innerhalb kurzester Zeit auch mit Hilfe der tschechoslowakischen Bezirke Praha zapad und Beroun wieder abgeschlossen Bevolkerung BearbeitenGemass der Volkszahlung 2011 wohnten in Veľke Kosihy 990 Einwohner davon 770 Magyaren 183 Slowaken vier Tschechen zwei Mahrer sowie jeweils ein Rom und Serbe Ein Einwohner gab eine andere Ethnie an und 28 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie 335 Einwohner bekannten sich zur reformierten Kirche 312 Einwohner zur romisch katholischen Kirche 19 Einwohner zur Evangelischen Kirche A B neun Einwohner zur griechisch katholischen Kirche drei Einwohner zur evangelisch methodistischen Kirche und zwei Einwohner zur orthodoxen Kirche sowie jeweils ein Einwohner zum Bahaitum und zur tschechoslowakischen hussitischen Kirche ein Einwohner bekannte sich zu einer anderen Konfession 169 Einwohner waren konfessionslos und bei 138 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt 1 Bauwerke Bearbeitenromisch katholische Kirche im ehemaligen Dorf Arcibiskupsky Lel 1865 im klassizistischen Stil gestaltet reformierte Kirche aus dem Jahr 1819 Zamory Landschloss im klassizistischen Stil aus dem Jahr 1830Einzelnachweise Bearbeiten Ergebnisse der Volkszahlung 2011 slowakisch Weblinks Bearbeiten Commons Veľke Kosihy Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Eintrag auf e obce sk slowakisch Gemeinden im Okres Komarno Bajc Batorove Kosihy Bodza Bodzianske Luky Brestovec Buc Calovec Cicov Dedina Mladeze Dulovce Holiare Hurbanovo Chotin Imeľ Iza Kamenicna Klizska Nema Kolarovo Komarno Kravany nad Dunajom Lipove Marcelova Martovce Moca Modrany Mudronovo Nesvady Okolicna na Ostrove Patince Pribeta Radvan nad Dunajom Sokolce Svaty Peter Srobarova Ton Travnik Veľke Kosihy Virt Vrbova nad Vahom Zemianska Olca Zlatna na Ostrove Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Veľke Kosihy amp oldid 219228498, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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