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Vamberk (deutsch Wamberg) ist eine Stadt im Okres Rychnov nad Kněžnou (Reichenau an der Knieschna) in der Region Hradec Králové in Tschechien. Sie liegt vier Kilometer südlich von Rychnov nad Kněžnou im Tal des Flusses Zdobnice.

Vamberk
Basisdaten
Staat: Tschechien Tschechien
Region: Královéhradecký kraj
Bezirk: Rychnov nad Kněžnou
Fläche: 2103 ha
Geographische Lage: 50° 7′ N,16° 17′ O50.117516.290555555556320Koordinaten:50° 7′ 3″ N,16° 17′ 26″ O
Höhe: 320 m n.m.
Einwohner: 4.579 (1. Jan. 2021)
Postleitzahl: 517 54
Verkehr
Bahnanschluss: Doudleby nad Orlicí–Rokytnice v Orlických horách
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Rudolf Futter (Stand: 2018)
Adresse: Husovo náměstí 1
517 54 Vamberk
Gemeindenummer: 576883
Website: www.vamberk.cz

Inhaltsverzeichnis

Dekanatskirche St. Prokop

Der Ort wurde erstmals 1341 als Burgsitz Waldenberg erwähnt, um 1400 als Walmberg und später als Wamberg bezeichnet. Wamberg war Sitz der gleichnamigen Herrschaft, die im 16. Jahrhundert geteilt und unter dem Besitzer Wenzel Nikolaus Pencingár von Bydžin wieder vereint wurde. Wegen dessen Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand von 1618 konfiszierte der Kaiser nach der Schlacht am Weißen Berg die Herrschaften Wamberg und Adlerkosteletz und übertrug beide 1627 dem Kaspar von Gramb, kaiserlicher Obrist und Hofkriegsrat. Dessen Frau Magdalena Reichlin Freiin von Gramb († 1671) erlangte am 19. Januar 1636 das böhmische Inkolat sowie die Bestätigung des Freiherrnstandes. Sie war um die Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Untertanen bemüht. Schon 1637 hatte sie die Frondienste weitgehend aufgehoben, zudem förderte sie das Klöppeln. Durch den nachfolgenden wirtschaftlichen Aufschwung wurde Wamberg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zum Marktort erhoben.

Für 1654 ist eine jüdische Gemeinde nachgewiesen und für 1688 ein jüdischer Friedhof, auf dem auch Juden aus den umliegenden Gemeinden Daudleb und Adlerkosteletz bestattet wurden.

Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich in Wamberg die Textilindustrie; im 20. Jahrhundert kamen metallverarbeitende Betriebe hinzu. Die Einwohnerzahl nahm nur langsam zu. 1826 waren es 1844, 1900 3074 und 1980 5435 Einwohner.

Luftaufnahme des Marktplatzes
  • Die barocke Dekanatskirche St. Prokop wurde 1707–1713 errichtet.
  • Die der Hl. Barbara geweihte Friedhofskirche stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.
  • Museum der Spitzenklöppelei
  • Jüdischer Friedhof aus dem 17. Jahrhundert

Zur Stadt Vamberk gehören die Ortsteile

  • Merklovice (Merklowitz)
  • Peklo nad Zdobnicí (Höllengrund) mit Libštejn (Liebstein), Hradisko (Radisch) und Zakopánka (Schanzen)
  • Vamberk mit Popluží (Vorberg) und Zádolí (Sadol)
Commons: Vamberk – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2021 (PDF; 349 kB)
  2. Roman von Procházka: Genealogisches Handbuch erloschener böhmischer Herrenstandsfamilien. Degener, Neustadt an der Aisch 1973, ISBN 3-7686-5002-2, S. 360.
Städte und Gemeinden im Okres Rychnov nad Kněžnou (Bezirk Reichenau an der Knieschna)

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Normdaten (Geografikum): GND:5238319-2(OGND, AKS) | LCCN:n97073968 | VIAF:129873561

Vamberk Gemeinde in Tschechien Sprache Beobachten Bearbeiten Vamberk deutsch Wamberg ist eine Stadt im Okres Rychnov nad Kneznou Reichenau an der Knieschna in der Region Hradec Kralove in Tschechien Sie liegt vier Kilometer sudlich von Rychnov nad Kneznou im Tal des Flusses Zdobnice VamberkBasisdatenStaat Tschechien TschechienRegion Kralovehradecky krajBezirk Rychnov nad KneznouFlache 2103 haGeographische Lage 50 7 N 16 17 O 50 1175 16 290555555556 320 Koordinaten 50 7 3 N 16 17 26 OHohe 320 m n m Einwohner 4 579 1 Jan 2021 1 Postleitzahl 517 54VerkehrBahnanschluss Doudleby nad Orlici Rokytnice v Orlickych horachStrukturStatus StadtOrtsteile 3VerwaltungBurgermeister Rudolf Futter Stand 2018 Adresse Husovo namesti 1 517 54 VamberkGemeindenummer 576883Website www vamberk cz Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Sehenswurdigkeiten 3 Gemeindegliederung 4 Personlichkeiten 5 Literatur 6 Weblinks 7 EinzelnachweiseGeschichte Bearbeiten Dekanatskirche St Prokop Der Ort wurde erstmals 1341 als Burgsitz Waldenberg erwahnt um 1400 als Walmberg und spater als Wamberg bezeichnet Wamberg war Sitz der gleichnamigen Herrschaft die im 16 Jahrhundert geteilt und unter dem Besitzer Wenzel Nikolaus Pencingar von Bydzin wieder vereint wurde Wegen dessen Beteiligung am bohmischen Standeaufstand von 1618 konfiszierte der Kaiser nach der Schlacht am Weissen Berg die Herrschaften Wamberg und Adlerkosteletz und ubertrug beide 1627 dem Kaspar von Gramb kaiserlicher Obrist und Hofkriegsrat Dessen Frau Magdalena Reichlin Freiin von Gramb 1671 erlangte am 19 Januar 1636 das bohmische Inkolat sowie die Bestatigung des Freiherrnstandes 2 Sie war um die Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Untertanen bemuht Schon 1637 hatte sie die Frondienste weitgehend aufgehoben zudem forderte sie das Kloppeln Durch den nachfolgenden wirtschaftlichen Aufschwung wurde Wamberg in der zweiten Halfte des 17 Jahrhunderts zum Marktort erhoben Fur 1654 ist eine judische Gemeinde nachgewiesen und fur 1688 ein judischer Friedhof auf dem auch Juden aus den umliegenden Gemeinden Daudleb und Adlerkosteletz bestattet wurden Im 18 und 19 Jahrhundert entwickelte sich in Wamberg die Textilindustrie im 20 Jahrhundert kamen metallverarbeitende Betriebe hinzu Die Einwohnerzahl nahm nur langsam zu 1826 waren es 1844 1900 3074 und 1980 5435 Einwohner Sehenswurdigkeiten Bearbeiten Luftaufnahme des Marktplatzes Die barocke Dekanatskirche St Prokop wurde 1707 1713 errichtet Die der Hl Barbara geweihte Friedhofskirche stammt aus dem Ende des 17 Jahrhunderts Museum der Spitzenkloppelei Judischer Friedhof aus dem 17 JahrhundertGemeindegliederung BearbeitenZur Stadt Vamberk gehoren die Ortsteile Merklovice Merklowitz Peklo nad Zdobnici Hollengrund mit Libstejn Liebstein Hradisko Radisch und Zakopanka Schanzen Vamberk mit Popluzi Vorberg und Zadoli Sadol Personlichkeiten BearbeitenVaclav Hosek 1909 1942 Widerstandskampfer Josef Kalousek 1838 1915 Historiker Jan Vaclav Vorisek 1791 1825 KomponistLiteratur BearbeitenJoachim Bahlcke Winfried Eberhard Miloslav Polivka Hrsg Handbuch der historischen Statten Band Bohmen und Mahren Kroners Taschenausgabe Band 329 Kroner Stuttgart 1998 ISBN 3 520 32901 8 S 646 Weblinks Bearbeiten Commons Vamberk Album mit Bildern Videos und Audiodateien http www vamberk city cz Einzelnachweise Bearbeiten Cesky statisticky urad Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1 Januar 2021 PDF 349 kB Roman von Prochazka Genealogisches Handbuch erloschener bohmischer Herrenstandsfamilien Degener Neustadt an der Aisch 1973 ISBN 3 7686 5002 2 S 360 Stadte und Gemeinden im Okres Rychnov nad Kneznou Bezirk Reichenau an der Knieschna Albrechtice nad Orlici Bacetin Bartosovice v Orlickych horach Bily Ujezd Bohdasin Bolehost Borohradek Borovnice Bystre Byzhradec Castolovice Cermna nad Orlici Cernikovice Ceske Mezirici Cestice Destne v Orlickych horach Dobre Dobruska Dobrany Doudleby nad Orlici Hribiny Ledska Chleny Chlistov Jahodov Janov Javornice Kostelecke Horky Kostelec nad Orlici Kounov Kralova Lhota Krchleby Kvasiny Lhoty u Potstejna Libel Liberk Licno Lipa nad Orlici Lukavice Lupenice Mokre Nova Ves Ocelice Ohnisov Olesnice Olesnice v Orlickych horach Opocno Orlicke Zahori Osecnice Pecin Podbrezi Pohori Polom Potstejn Proruby Prepychy Rohenice Rokytnice v Orlickych horach Rybna nad Zdobnici Rychnov nad Kneznou Ricky v Orlickych horach Sedlonov Semechnice Skuhrov nad Belou Slatina nad Zdobnici Snezne Solnice Svidnice Synkov Slemeno Trnov Trebesov Tutleky Tyniste nad Orlici Val Vamberk Voderady Vrbice Zamel Zdelov Zdobnice Zdar nad Orlici Normdaten Geografikum GND 5238319 2 OGND AKS LCCN n97073968 VIAF 129873561 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Vamberk amp oldid 218998369, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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