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48.73019.1097Koordinaten:48° 44′ N,9° 7′ O

Vaihingen
Stadtbezirk der Landeshauptstadt Stuttgart
Stadtbezirks-Wappen Stadtkarte
Liste der Stadtteile Stuttgarts
Eingemeindung: Rohr 1. Oktober 1936
Vaihingen 1. April 1942
Höhe: 438–549 m ü. NHN
Bevölkerungsdichte: 2.194 Einwohner je km²
Postleitzahl: 70563, 70565, 70569
Vorwahl: 0711
Adresse des
Bezirksrathauses:
Rathausplatz 1
70563 Stuttgart
Website: www.stuttgart.de
Bezirksvorsteher: Kai Mungenast (CDU)
Stadtbezirk Einwohner
(Stand 05/2020)
Fläche
Nr. Stadtteil
Vaihingen 45.835 2.089,3 ha
711 Vaihingen-Mitte 6.796 90,1 ha
712 Österfeld 1.383 67,5 ha
713 Höhenrand 2.245 46,4 ha
714 Wallgraben-West 852 63,4 ha
715 Rosental 3.591 221,8 ha
716 Heerstraße 5.249 96,7 ha
717 Lauchäcker 3.014 538,2 ha
718 Dachswald 4.645 166,9 ha
719 Pfaffenwald 3.407 258,2 ha
721 Büsnau 2.575 272,3 ha
731 Rohr 8.146 216,5 ha
741 Dürrlewang 3.932 51,2 ha
Verkehrsanbindung
Autobahn
Bundesstraße
S-Bahn S 1S 2S 3
Stadtbahn
Quelle: Datenkompass Stuttgart
Luftaufnahme des Stadtbezirks Vaihingen (Stuttgart) aus einem startenden Flugzeug, Blickrichtung Nordost. Rechts der Mitte der Bahnhof, links davon das EKZ Schwabengalerie. Links unter der Tragfläche der Campus der Universität, dahinter der Pfaffenwald. In der oberen Bildmitte die Stadtteile Sonnenberg und Degerloch.

Vaihingen ([ˈfaɪ̯ɪŋən], früher auch Vaihingen auf den Fildern) ist ein äußerer Stadtbezirk von Stuttgart im hochgelegenen Südwesten der Landeshauptstadt. Der mit 21 km² größte Stadtbezirk hat einen großen Waldanteil. In den Campus im Pfaffenwald wurden zwischen 1970 und 1990 die meisten Institute der Universität Stuttgart und weitere Hochschulen umgesiedelt.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Vaihingen liegt im Südwesten von Stuttgart auf der Filderebene und grenzt an die Stadtbezirke Stuttgart-West, Stuttgart-Süd und Möhringen. Der höchste Punkt Stuttgarts, die Bernhartshöhe, liegt mit 548 Metern über NN im Bernhartswald nördlich des Autobahnkreuzes am Rande des Bezirks Vaihingen.

Westlich der Autobahn A 831 entspringt der Nesenbach (früher in den Honigwiesen), der auf seinem Weg zum Neckar sein Tal eingeschnitten hat, in dem sich die Stadt Stuttgart entwickelte.

Stadtteile

Vaihingen ist der flächengrößte Stadtbezirk von Stuttgart und bestand bis Juni 2007 aus den vier Stadtteilen Büsnau (mit den Wohngebieten Lauchhau/Lauchäcker), Dürrlewang, Rohr und Vaihingen (mit teilweise weiteren besonders bezeichneten Wohngebieten, z. B. Dachswald).

Mit Wirkung vom 1. Juli 2007 wurde die Stadtgliederung des Stadtbezirkes Vaihingen verändert. Dazu war die Hauptsatzung durch Beschluss des Gemeinderats vom 22. März 2007 entsprechend geändert worden. Somit gibt es im Stadtbezirk Vaihingen nunmehr zwölf Stadtteile, indem der bisherige Stadtteil „Vaihingen“ weiter aufgeteilt wurde: Dachswald, Heerstraße, Höhenrand, Lauchäcker, Österfeld, Pfaffenwald, Rosental, Vaihingen-Mitte und Wallgraben-West.

Zum ersten Mal wird Vaihingen auf den Fildern um 1100 erwähnt, als es im Besitz des Grafen von Calw war. 1297 kam der Ort an das Spital in Esslingen am Neckar, dessen Wappen, das Katharinen-Rad er bis heute trägt. Vaihingen verblieb bei der Freien Reichsstadt Esslingen, bis diese Anfang des 19. Jahrhunderts dem Königreich Württemberg eingegliedert wurde. Seinerzeit zählte der Ort etwa 1.300 Einwohner und wurde dem neu geschaffenen Oberamt Esslingen, 1807 dem Amtsoberamt Stuttgart und bei dessen Auflösung 1938 dem Landkreis Böblingen zugeordnet.

Die Ortsmitte von Vaihingen war lange Zeit durch die ausgedehnten Firmenareale der Brauerei Schwabenbräu und der Vaihinger Fruchtsäfte geprägt, die erst in den Jahren nach 2000 neuer Bebauung wichen.

Rohr

Bereits zwei Jahre vor der Auflösung des Amtsoberamts Stuttgart wurde die selbständige Gemeinde Rohr mit den Überresten der mittelalterlichen Wasserburg Rohr am 1. Oktober 1936 nach Vaihingen eingemeindet.

Das Wohngebiet Rohrer Höhe ist Teil von Rohr und ist die höchstgelegene Siedlung Stuttgarts.

Büsnau

Der Stadtteil Büsnau entstand in den Jahren 1933 bis 1939 und 1951 bis 1956 auf dem Gebiet der ehemaligen gleichnamigen Staatsdomäne. Dieses Gebiet im Wald kam später zu Vaihingen. Nach Osten grenzt Büsnau an den Pfaffenwald (zunächst den Wald, dahinter erst der Uni-Campus). Das Gebiet im Nordosten heißt „Schatten“. Als Schattengrund wird ein tiefer Geländepunkt an der Mahdentalstraße und der Magstadter Straße bezeichnet, er liegt an der ehemaligen Solitude-Rennstrecke. Direkt anschließend folgen der Bärensee und die anderen Parkseen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen sich Umsiedler aus der Bukowina, die 1940 zumeist nach Oberschlesien gekommen und 1945 von dort vertrieben worden waren, in Büsnau nieder. Dadurch wurde Büsnau zur größten Buchenländer-Siedlung in Deutschland.

Eingemeindung nach Stuttgart

Am 1. April 1942 wurde die Gemeinde Vaihingen zusammen mit den Orten Birkach, Fasanenhof, Möhringen, Plieningen, Solitude und Stammheim nach Stuttgart eingemeindet. Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurden die Stadtteile Vaihingen und Rohr mit dem Stadtteil Büsnau zum Stadtbezirk Vaihingen vereinigt.

Dürrlewang

Ab 1957 entstand auf der Gemarkung Rohr und teilweise auch auf der Gemarkung Möhringen ein neuer Stadtteil Dürrlewang, der nach Abschluss der Bebauung Mitte der 1960er Jahre zum vierten Stadtteil des Stadtbezirks Vaihingen erklärt wurde.

Einwohnerstatistik

1980 1990 2000 2005 2007 2009 2011 2014 2017 2019
41.189 42.306 42.743 44.385 45.134 45.520 43.540 45.012 45.739 46.132

Konfessionsstatistik

Die Zahl der Protestanten in Stuttgart sinkt kontinuierlich. Ende 2019 hatte Vaihingen 46.132 Einwohner davon 21,30 % Katholiken, 26,55 % Protestanten und 52,15 % hatten entweder eine andere oder gar keine Religionszugehörigkeit.

Kirchen

St. Blasius und Umgebung
  • Evangelische Stadtkirche St. Blasius, erbaut 1858 von Architekt Christian Friedrich Leins im neugotischen Stil als dreischiffige Kirche unter Verwendung des gotischen Chors, der Sakristei und des Turms
  • Evangelische Laurentiuskirche in Rohr mit gotischem Chorturm mit Fachwerkaufsatz von 1740; 1980 wurde das Kirchenschiff von 1927 (Architekt Martin Elsaesser) durch das Gemeindezentrum ersetzt.
Kapelle der Laurentiuskirche Rohr
  • Evangelische Stephanuskirche in Dürrlewang, in den 1960er Jahren durch den Architekten Wolf Irion erbaut, Innenrenovierung in den Jahren 1997/1998 durch den Architekten Horst Nanz zusammen mit seinem Partner Hammeley, in Zusammenarbeit mit dem Künstler Bernhard Huber
  • Evangelische Versöhnungskirche in Büsnau
  • Katholische Kirche Maria Königin des Friedens in Büsnau
  • Dreieinigkeitskirche in Vaihingen
  • Evangelisch-methodistische Kirche (Pauluskirche) in Vaihingen
  • Katholische Kirche Heilige Familie in Dürrlewang
  • Katholische Kirche Christus König in Vaihingen
  • Katholische Kirche Maximilian Kolbe in Vaihingen (West)
  • Neuapostolische Kirche in Stuttgart-Vaihingen

Denkmäler

Seit 1969 erinnert auf dem Buchrainfriedhof Pascalstraße 70 ein Ehren- und Mahnmal der Bildhauerin Hanne Schorp-Pflumm an die Toten der Weltkriege und an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft.

Kommunalwahl 2019
%
30
20
10
0
20,2
28,1
10,5
6,6
8,5
5,5
5,6
3,9
11,0
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
6
4
2
0
-2
-4
-6
-8
-10
−9,2
+3,0
−3,3
+0,9
+2,2
−0,6
+0,6
+0,8
+5,6

Dem Bezirksbeirat Vaihingen gehören auf Grund der Einwohnerzahl des Stadtbezirks 17 ordentliche und ebenso viele stellvertretende Mitglieder an. Seit der letzten Kommunalwahl 2019 gilt folgende Sitzverteilung:

  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN: 5
  • CDU: 4
  • Die FrAKTION LINKE SÖS PIRATEN Tierschutzpartei: 2
  • SPD: 2
  • FDP: 1
  • Freie Wähler: 1
  • AfD: 1
  • PULS: 1
Rathaus Vaihingen

Wappen und Flaggen

Stadtbezirk

Blasonierung: „In geteiltem Schild oben in Gold ein unten ausgebrochenes sechsspeichiges rotes Rad, außen mit vier roten Messern besteckt, unten in Blau ein offener goldener Flug, zwischen den Flügeln ein pfahlweis gestellter goldener Rohrkolben.“

Das heutige Stadtbezirkswappen ist kein offizielles Wappen, sondern setzt sich aus dem ehemaligen Vaihinger Wappen in der oberen Hälfte und dem ehemaligen Rohrer Wappen in der unteren Hälfte zusammen.

Die Flagge ist geteilt zu gold (gelb) und blau. In der Mitte ist das Wappen aufgelegt.

Vaihingen

Flagge von Vaihingen
Blasonierung: „In Silber ein zerborstenes, oben rechts ausgebrochenes sechsspeichiges rotes Rad, außen mit vier roten Messern besteckt.“

Die Flagge ist geteilt zu rot und weiß. In der Mitte ist das Wappen aufgelegt.

Wappenbegründung: Das Wappen zeigt ein zerbrochenes Rad, das Symbol der heiligen Katharina. Die heilige Katharina war die Schutzpatronin des Katharinenhospitals in Esslingen, an das das Dorf von den Grafen von Tübingen im 13. Jahrhundert verkauft wurde. Die Größe und Form des Rades hat sich mit der Zeit stark verändert, von sechs, acht oder zehn bis zwölf Speichen, wobei der gebrochene Teil nach oben oder, wie heute, nach rechts zeigt. Die Farben wurden 1907 definiert.

Rohr

Flagge von Rohr
Blasonierung: „In Silber ein offener schwarzer Flug, zwischen den Flügeln ein pfahlweis gestellter grüner Rohrkolben.“

Die Flagge ist geteilt zu blau und gold (gelb). In der Mitte ist das Wappen aufgelegt.

Wappenbegründung: Das Wappen wurde 1904 angenommen. Da keine älteren Wappen oder Siegel bekannt waren, wurde das Wappen neu entwickelt. Es basiert auf dem Wappen des Diezo von Ror, der das Dorf regierte und dessen Siegel aus dem Jahr 1384 bekannt ist. Da keine Farben bekannt waren, wurden diese willkürlich gewählt.

Büsnau

Flagge von Büsnau
Blasonierung: „Unter doppelreihig rot-silbern geschachtem Schildhaupt in Gold eine dreilatzige rote Fahne unter einer liegenden schwarzen Hirschstange.“

Die Flagge ist geteilt zu rot und weiß. In der Mitte ist das Wappen aufgelegt.

Städtepartnerschaften

Vaihingen unterhält seit 1985 eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Melun (Île-de-France).

Verkehr

Brücke der Nord-Süd-Straße bei Stuttgart-Vaihingen; im Hintergrund der Nesenbachviadukt

Vaihingen liegt direkt am Autobahnkreuz Stuttgart (früher Autobahnkreuz Stuttgart-Vaihingen), das die Autobahnen A 8 (Karlsruhe–Stuttgart–UlmMünchen) und A 81 (WürzburgHeilbronn–Stuttgart–Singen) zusammenführt und von dem die A 831 in Richtung Stuttgart-Mitte abzweigt.

Der Stadtbezirk liegt an der Gäubahn. Zentraler Verkehrsknoten ist der Bahnhof Stuttgart-Vaihingen. Es verkehren die S-Bahn-Linien S1 (Kirchheim (Teck)–Stuttgart–Herrenberg), S2 (Schorndorf–Stuttgart–FlughafenFilderstadt) und S3 (Backnang–Stuttgart–Flughafen) über die Haltestellen Universität, Österfeld, Vaihingen und Rohr.
Der Bahnhof Vaihingen ist außerdem der Endpunkt der Stadtbahnlinien U1 (aus Fellbach), U3 (aus Plieningen) und U8 (aus Ostfildern). Weiter endet seit Mai 2016 die Linie U12 von Remseck kommend im Stadtteil Dürrlewang.
Mehrere innerstädtische Buslinien erschließen den Stadtbezirk. Weiterhin verkehren Überland-Buslinien u. a. nach Sindelfingen und Tübingen.

Parallel zum Nesenbachviadukt, der die Schienenverbindung nach Stuttgart über das Nesenbachtal führt, verläuft auf einer modernen Straßenbrücke die Nord-Süd-Straße, die seit 1999 als Umfahrung der Innenstadt von Vaihingen dient.

Fair-Trade-Stadt

Im April 2012 wurde Vaihingen mit dem Fair-Trade-Siegel ausgezeichnet (siehe Fair-Trade-Stadt).

Öffentliche Einrichtungen

Regierungspräsidium Stuttgart

In Vaihingen hat das Regierungspräsidium Stuttgart seinen Sitz.

An der Robert-Leicht-Straße existiert ein Polizeiposten der Landespolizei. Die Stadtteile Vaihingen und Büsnau verfügen jeweils über eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart. Darüber hinaus existiert eine Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes im Stadtbezirk. Sie leistet durch ihre ehrenamtliche Arbeit einen Beitrag zum Zivil- und Katastrophenschutz, beispielsweise durch die Stellung einer der zwei Schnelleinsatzgruppen Stuttgarts.

Bildung

Schulen

Im Stadtbezirk Vaihingen gibt es zwei Gymnasien, das Fanny-Leicht-Gymnasium und das Hegel-Gymnasium und eine Realschule (Robert-Koch-Realschule), vier Grund- und Hauptschulen (Pestalozzi-Schule Vaihingen, Österfeldschule Vaihingen, Steinbachschule Büsnau und Schönbuchschule Rohr), zwei selbständige Grundschulen (Pfaffenwaldschule und Dürrlewangschule) sowie die Verbundschule Stuttgart-Rohr (Förderschule und Schule für Erziehungshilfe), ferner die Bodelschwinghschule (Schule für Geistigbehinderte) und die Schule für Körperbehinderte, die im Grenzgebiet zum Stadtbezirk Möhringen liegt. An Privatschulen gibt es unter anderem die Michael-Bauer-Schule (Freie Waldorfschule und Förderschule), die Freie Evangelische Schule Stuttgart (christliche, allgemeinbildende Grund-, Werkreal- und Realschule und 6-jähriges berufliches Gymnasium), die element-i Schule im STEP sowie die berufliche Schule Michael-Bauer-Werkhof.

Hochschulen und Forschungseinrichtungen

In Stuttgart-Vaihingen befinden sich neben großen Teile der Universität Stuttgart eine Reihe von international relevanten Forschungseinrichtungen, unter anderem mehrere Fraunhofer-Institute. Auf dem Campus leben und arbeiten ca. 20.000 Studierende und mehrere tausend wissenschaftliche Mitarbeiter. Im Ortsteil Büsnau befinden sich zwei Max-Planck-Institute.

Unternehmen

SchwabenGalerie

Unweit des Universitätsgeländes befindet sich der Stuttgarter Engineering Park (STEP). Die L-Bank hat dort auf einer Fläche von etwa 11 Hektar einen Technologiepark entwickelt und eine Tochtergesellschaft gegründet, um die einzelnen Projekte zu planen, zu bauen und zu betreiben. Seit dem Jahr 2000 sind dort sieben Objekte mit insgesamt 90.000 Quadratmeter Bürofläche und entsprechenden Parkierungseinrichtungen erstellt und vermietet worden. Weitere 60.000 Quadratmeter Bürofläche sind noch möglich. Ein Infrastrukturgebäude am Gropiusplatz mit Dienstleistern, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurant, Fitnesscenter und Konferenzräumen bildet das Zentrum des Parks. Es besteht ein direkter S-Bahn-Anschluss (Österfeld).

Mit Lenovo ist eines der größten Telekommunikations- und IT-Unternehmen im Stadtbezirk Vaihingen ansässig. In der Nähe der Anschlussstelle Stuttgart-Vaihingen befindet sich in einem mehrere Bürohäuser umfassenden Komplex der Hauptsitz des Bau- und Immobilienberaters Drees & Sommer.

Wirtschaftlich wichtig für den Stadtbezirk ist das Einkaufszentrum SchwabenGalerie mit 47.000 Quadratmeter Nutzfläche in der Ortsmitte am Rathaus. Es wurde 2004 nach zweijährigem Bau eröffnet und befindet sich auf dem ehemaligen Schwabenbräu-Brauereiareal.

Vaihingen unterhält gemeinsam mit Möhringen das Industriegebiet / Gewerbegebiet „Am Wallgraben“ direkt am S-Bahnhof.

Militär

In den Patch Barracks am westlichen Ortsrand befindet sich mit dem United States European Command (EUCOM) das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa. 1936/38 wurde sie als Kurmärker-Kaserne für das 7. Panzerregiment der Wehrmacht erbaut.

Die Jahreszahl am Anfang der Zeile gibt den Zeitpunkt der Verleihung der Ehrenbürgerwürde wieder.

  • 1906: Otto Krehl (1838–1925), Schultheiß
  • 1906: Robert Leicht (1849–1921), Bierbrauereibesitzer, Kommerzienrat
  • 1910: Robert Vollmöller (1849–1911), Fabrikant, Kommerzienrat
  • 1928: Fanny Leicht geb. Widmaier (1854–1939; Witwe von Robert Leicht)
  • 1929: Ernst Kachel (1865–1931), Schultheiß
  • Vaihingen (auf den Fildern). In: Karl Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Stuttgart, Amt (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886.Band28). J. B. Müller, Stuttgart 1851,S.261–266 (Volltext [Wikisource]).
Commons: Stuttgart-Vaihingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Ulrich Fellmeth: Die Ortsmitte von Stuttgart-Vaihingen. Ein Plädoyer für die Charakterlosigkeit. In: Schwäbische Heimat, Ausgabe 2/2002, S. 205 f.
  2. Jacqueline Fritsch: Stuttgart von oben – ein Blick auf Büsnau. Die selbst gebaute Siedlung. Stuttgarter Zeitung, 22. August 2017; abgerufen am 13. Februar 2022.
  3. Landeshauptstadt Stuttgart: Stuttgarter Einwohnerdaten, Ausgabe 2018. (PDF) 2018, abgerufen am 16. November 2018.
  4. Atlas der Religionen: In Stuttgart steigt die Zahl der Katholiken. Bild, 21. Oktober 2020, abgerufen am 4. März 2021.
  5. Stuttgarter Atlas der Religionen. (PDF) In: Statistik und Informationsmanagement Themenhefte. Landeshauptstadt Stuttgart, abgerufen am 4. März 2021.
  6. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 90.
  7. Weblink: Fair-Trade-Stadt Vaihingen
  8. DRK Kreisverband Stuttgart, offizielle Internet-Plattform
  9. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.universitaeten-in-stuttgart-die-hochschulen-wachsen-deutlich.880b396b-0fd1-4fdb-b033-b08c3a9df5c9.html
Normdaten (Geografikum): GND:4106371-5(OGND, AKS) | LCCN:n81022386 | VIAF:136048168

Vaihingen Stuttgart Stadtbezirk von Stuttgart Sprache Beobachten Bearbeiten 48 7301 9 1097 Koordinaten 48 44 N 9 7 OVaihingen Stadtbezirk der Landeshauptstadt StuttgartStadtbezirks Wappen StadtkarteListe der Stadtteile StuttgartsEingemeindung Rohr 1 Oktober 1936 Vaihingen 1 April 1942Hohe 438 549 m u NHNBevolkerungsdichte 2 194 Einwohner je km Postleitzahl 70563 70565 70569Vorwahl 0711Adresse des Bezirksrathauses Rathausplatz 1 70563 StuttgartWebsite www stuttgart deBezirksvorsteher Kai Mungenast CDU Stadtbezirk Einwohner Stand 05 2020 FlacheNr StadtteilVaihingen 45 835 2 089 3 ha711 Vaihingen Mitte 6 796 90 1 ha712 Osterfeld 1 383 67 5 ha713 Hohenrand 2 245 46 4 ha714 Wallgraben West 852 63 4 ha715 Rosental 3 591 221 8 ha716 Heerstrasse 5 249 96 7 ha717 Lauchacker 3 014 538 2 ha718 Dachswald 4 645 166 9 ha719 Pfaffenwald 3 407 258 2 ha721 Busnau 2 575 272 3 ha731 Rohr 8 146 216 5 ha741 Durrlewang 3 932 51 2 haVerkehrsanbindungAutobahnBundesstrasseS Bahn S 1 S 2 S 3StadtbahnQuelle Datenkompass StuttgartLuftaufnahme des Stadtbezirks Vaihingen Stuttgart aus einem startenden Flugzeug Blickrichtung Nordost Rechts der Mitte der Bahnhof links davon das EKZ Schwabengalerie Links unter der Tragflache der Campus der Universitat dahinter der Pfaffenwald In der oberen Bildmitte die Stadtteile Sonnenberg und Degerloch Vaihingen ˈfaɪ ɪŋen fruher auch Vaihingen auf den Fildern ist ein ausserer Stadtbezirk von Stuttgart im hochgelegenen Sudwesten der Landeshauptstadt Der mit 21 km grosste Stadtbezirk hat einen grossen Waldanteil In den Campus im Pfaffenwald wurden zwischen 1970 und 1990 die meisten Institute der Universitat Stuttgart und weitere Hochschulen umgesiedelt Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 1 1 Lage 1 2 Stadtteile 2 Geschichte 2 1 Rohr 2 2 Busnau 2 3 Eingemeindung nach Stuttgart 2 4 Durrlewang 2 5 Einwohnerstatistik 3 2 6 Konfessionsstatistik 3 Kultur und Sehenswurdigkeiten 3 1 Kirchen 3 2 Denkmaler 4 Politik 4 1 Wappen und Flaggen 4 1 1 Stadtbezirk 4 1 2 Vaihingen 4 1 3 Rohr 4 1 4 Busnau 4 2 Stadtepartnerschaften 5 Wirtschaft und Infrastruktur 5 1 Verkehr 5 2 Fair Trade Stadt 5 3 Offentliche Einrichtungen 5 4 Bildung 5 4 1 Schulen 5 4 2 Hochschulen und Forschungseinrichtungen 5 5 Unternehmen 5 6 Militar 6 Ehrenburger 7 Literatur 8 Weblinks 9 EinzelnachweiseGeografie BearbeitenLage Bearbeiten Vaihingen liegt im Sudwesten von Stuttgart auf der Filderebene und grenzt an die Stadtbezirke Stuttgart West Stuttgart Sud und Mohringen Der hochste Punkt Stuttgarts die Bernhartshohe liegt mit 548 Metern uber NN im Bernhartswald nordlich des Autobahnkreuzes am Rande des Bezirks Vaihingen Westlich der Autobahn A 831 entspringt der Nesenbach fruher in den Honigwiesen der auf seinem Weg zum Neckar sein Tal eingeschnitten hat in dem sich die Stadt Stuttgart entwickelte Stadtteile Bearbeiten Vaihingen ist der flachengrosste Stadtbezirk von Stuttgart und bestand bis Juni 2007 aus den vier Stadtteilen Busnau mit den Wohngebieten Lauchhau Lauchacker Durrlewang Rohr und Vaihingen mit teilweise weiteren besonders bezeichneten Wohngebieten z B Dachswald Mit Wirkung vom 1 Juli 2007 wurde die Stadtgliederung des Stadtbezirkes Vaihingen verandert Dazu war die Hauptsatzung durch Beschluss des Gemeinderats vom 22 Marz 2007 entsprechend geandert worden Somit gibt es im Stadtbezirk Vaihingen nunmehr zwolf Stadtteile indem der bisherige Stadtteil Vaihingen weiter aufgeteilt wurde Dachswald Heerstrasse Hohenrand Lauchacker Osterfeld Pfaffenwald Rosental Vaihingen Mitte und Wallgraben West Geschichte BearbeitenZum ersten Mal wird Vaihingen auf den Fildern um 1100 erwahnt als es im Besitz des Grafen von Calw war 1297 kam der Ort an das Spital in Esslingen am Neckar dessen Wappen das Katharinen Rad er bis heute tragt Vaihingen verblieb bei der Freien Reichsstadt Esslingen bis diese Anfang des 19 Jahrhunderts dem Konigreich Wurttemberg eingegliedert wurde Seinerzeit zahlte der Ort etwa 1 300 Einwohner und wurde dem neu geschaffenen Oberamt Esslingen 1807 dem Amtsoberamt Stuttgart und bei dessen Auflosung 1938 dem Landkreis Boblingen zugeordnet Die Ortsmitte von Vaihingen war lange Zeit durch die ausgedehnten Firmenareale der Brauerei Schwabenbrau und der Vaihinger Fruchtsafte gepragt die erst in den Jahren nach 2000 neuer Bebauung wichen 1 Vaihingen 1898 Bruderhaus 1681 Forstlagerbuch von Andreas Kieser Katzenbacher Hof 1681 Rohr 1681 Bisenauer Hoff Busnau 1681 Rohr Bearbeiten Bereits zwei Jahre vor der Auflosung des Amtsoberamts Stuttgart wurde die selbstandige Gemeinde Rohr mit den Uberresten der mittelalterlichen Wasserburg Rohr am 1 Oktober 1936 nach Vaihingen eingemeindet Das Wohngebiet Rohrer Hohe ist Teil von Rohr und ist die hochstgelegene Siedlung Stuttgarts Busnau Bearbeiten Der Stadtteil Busnau entstand in den Jahren 1933 bis 1939 und 1951 bis 1956 auf dem Gebiet der ehemaligen gleichnamigen Staatsdomane Dieses Gebiet im Wald kam spater zu Vaihingen Nach Osten grenzt Busnau an den Pfaffenwald zunachst den Wald dahinter erst der Uni Campus Das Gebiet im Nordosten heisst Schatten Als Schattengrund wird ein tiefer Gelandepunkt an der Mahdentalstrasse und der Magstadter Strasse bezeichnet er liegt an der ehemaligen Solitude Rennstrecke Direkt anschliessend folgen der Barensee und die anderen Parkseen Nach dem Zweiten Weltkrieg liessen sich Umsiedler aus der Bukowina die 1940 zumeist nach Oberschlesien gekommen und 1945 von dort vertrieben worden waren in Busnau nieder Dadurch wurde Busnau zur grossten Buchenlander Siedlung in Deutschland 2 Eingemeindung nach Stuttgart Bearbeiten Am 1 April 1942 wurde die Gemeinde Vaihingen zusammen mit den Orten Birkach Fasanenhof Mohringen Plieningen Solitude und Stammheim nach Stuttgart eingemeindet Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurden die Stadtteile Vaihingen und Rohr mit dem Stadtteil Busnau zum Stadtbezirk Vaihingen vereinigt Durrlewang Bearbeiten Ab 1957 entstand auf der Gemarkung Rohr und teilweise auch auf der Gemarkung Mohringen ein neuer Stadtteil Durrlewang der nach Abschluss der Bebauung Mitte der 1960er Jahre zum vierten Stadtteil des Stadtbezirks Vaihingen erklart wurde Einwohnerstatistik 3 Bearbeiten 1980 1990 2000 2005 2007 2009 2011 2014 2017 201941 189 42 306 42 743 44 385 45 134 45 520 43 540 45 012 45 739 46 132Konfessionsstatistik Bearbeiten Die Zahl der Protestanten in Stuttgart sinkt kontinuierlich Ende 2019 hatte Vaihingen 46 132 Einwohner davon 21 30 Katholiken 26 55 Protestanten und 52 15 hatten entweder eine andere oder gar keine Religionszugehorigkeit 4 5 Kultur und Sehenswurdigkeiten BearbeitenKirchen Bearbeiten St Blasius und Umgebung Evangelische Stadtkirche St Blasius erbaut 1858 von Architekt Christian Friedrich Leins im neugotischen Stil als dreischiffige Kirche unter Verwendung des gotischen Chors der Sakristei und des Turms Evangelische Laurentiuskirche in Rohr mit gotischem Chorturm mit Fachwerkaufsatz von 1740 1980 wurde das Kirchenschiff von 1927 Architekt Martin Elsaesser durch das Gemeindezentrum ersetzt Kapelle der Laurentiuskirche Rohr Evangelische Stephanuskirche in Durrlewang in den 1960er Jahren durch den Architekten Wolf Irion erbaut Innenrenovierung in den Jahren 1997 1998 durch den Architekten Horst Nanz zusammen mit seinem Partner Hammeley in Zusammenarbeit mit dem Kunstler Bernhard Huber Evangelische Versohnungskirche in Busnau Katholische Kirche Maria Konigin des Friedens in Busnau Dreieinigkeitskirche in Vaihingen Evangelisch methodistische Kirche Pauluskirche in Vaihingen Katholische Kirche Heilige Familie in Durrlewang Katholische Kirche Christus Konig in Vaihingen Katholische Kirche Maximilian Kolbe in Vaihingen West Neuapostolische Kirche in Stuttgart VaihingenDenkmaler Bearbeiten Seit 1969 erinnert auf dem Buchrainfriedhof Pascalstrasse 70 ein Ehren und Mahnmal der Bildhauerin Hanne Schorp Pflumm an die Toten der Weltkriege und an die Opfer der NS Gewaltherrschaft 6 Siehe auch Liste der Kulturdenkmale in VaihingenPolitik BearbeitenKommunalwahl 2019 3020100 20 228 110 56 68 55 55 63 911 0 CDUGruneSPDFWFDPSOSAfDLinkeSonst Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2014 p 6 4 2 0 2 4 6 8 10 9 2 3 0 3 3 0 9 2 2 0 6 0 6 0 8 5 6CDUGruneSPDFWFDPSOSAfDLinkeSonst Dem Bezirksbeirat Vaihingen gehoren auf Grund der Einwohnerzahl des Stadtbezirks 17 ordentliche und ebenso viele stellvertretende Mitglieder an Seit der letzten Kommunalwahl 2019 gilt folgende Sitzverteilung Bundnis 90 DIE GRUNEN 5 CDU 4 Die FrAKTION LINKE SOS PIRATEN Tierschutzpartei 2 SPD 2 FDP 1 Freie Wahler 1 AfD 1 PULS 1 Rathaus Vaihingen Wappen und Flaggen Bearbeiten Stadtbezirk Bearbeiten Blasonierung In geteiltem Schild oben in Gold ein unten ausgebrochenes sechsspeichiges rotes Rad aussen mit vier roten Messern besteckt unten in Blau ein offener goldener Flug zwischen den Flugeln ein pfahlweis gestellter goldener Rohrkolben Das heutige Stadtbezirkswappen ist kein offizielles Wappen sondern setzt sich aus dem ehemaligen Vaihinger Wappen in der oberen Halfte und dem ehemaligen Rohrer Wappen in der unteren Halfte zusammen Die Flagge ist geteilt zu gold gelb und blau In der Mitte ist das Wappen aufgelegt Vaihingen Bearbeiten Flagge von Vaihingen Blasonierung In Silber ein zerborstenes oben rechts ausgebrochenes sechsspeichiges rotes Rad aussen mit vier roten Messern besteckt Die Flagge ist geteilt zu rot und weiss In der Mitte ist das Wappen aufgelegt Wappenbegrundung Das Wappen zeigt ein zerbrochenes Rad das Symbol der heiligen Katharina Die heilige Katharina war die Schutzpatronin des Katharinenhospitals in Esslingen an das das Dorf von den Grafen von Tubingen im 13 Jahrhundert verkauft wurde Die Grosse und Form des Rades hat sich mit der Zeit stark verandert von sechs acht oder zehn bis zwolf Speichen wobei der gebrochene Teil nach oben oder wie heute nach rechts zeigt Die Farben wurden 1907 definiert Rohr Bearbeiten Flagge von Rohr Blasonierung In Silber ein offener schwarzer Flug zwischen den Flugeln ein pfahlweis gestellter gruner Rohrkolben Die Flagge ist geteilt zu blau und gold gelb In der Mitte ist das Wappen aufgelegt Wappenbegrundung Das Wappen wurde 1904 angenommen Da keine alteren Wappen oder Siegel bekannt waren wurde das Wappen neu entwickelt Es basiert auf dem Wappen des Diezo von Ror der das Dorf regierte und dessen Siegel aus dem Jahr 1384 bekannt ist Da keine Farben bekannt waren wurden diese willkurlich gewahlt Busnau Bearbeiten Flagge von Busnau Blasonierung Unter doppelreihig rot silbern geschachtem Schildhaupt in Gold eine dreilatzige rote Fahne unter einer liegenden schwarzen Hirschstange Die Flagge ist geteilt zu rot und weiss In der Mitte ist das Wappen aufgelegt Stadtepartnerschaften Bearbeiten Vaihingen unterhalt seit 1985 eine Partnerschaft mit der franzosischen Stadt Melun Ile de France Wirtschaft und Infrastruktur BearbeitenVerkehr Bearbeiten Brucke der Nord Sud Strasse bei Stuttgart Vaihingen im Hintergrund der Nesenbachviadukt Vaihingen liegt direkt am Autobahnkreuz Stuttgart fruher Autobahnkreuz Stuttgart Vaihingen das die Autobahnen A 8 Karlsruhe Stuttgart Ulm Munchen und A 81 Wurzburg Heilbronn Stuttgart Singen zusammenfuhrt und von dem die A 831 in Richtung Stuttgart Mitte abzweigt Der Stadtbezirk liegt an der Gaubahn Zentraler Verkehrsknoten ist der Bahnhof Stuttgart Vaihingen Es verkehren die S Bahn Linien S1 Kirchheim Teck Stuttgart Herrenberg S2 Schorndorf Stuttgart Flughafen Filderstadt und S3 Backnang Stuttgart Flughafen uber die Haltestellen Universitat Osterfeld Vaihingen und Rohr Der Bahnhof Vaihingen ist ausserdem der Endpunkt der Stadtbahnlinien U1 aus Fellbach U3 aus Plieningen und U8 aus Ostfildern Weiter endet seit Mai 2016 die Linie U12 von Remseck kommend im Stadtteil Durrlewang Mehrere innerstadtische Buslinien erschliessen den Stadtbezirk Weiterhin verkehren Uberland Buslinien u a nach Sindelfingen und Tubingen Parallel zum Nesenbachviadukt der die Schienenverbindung nach Stuttgart uber das Nesenbachtal fuhrt verlauft auf einer modernen Strassenbrucke die Nord Sud Strasse die seit 1999 als Umfahrung der Innenstadt von Vaihingen dient Fair Trade Stadt Bearbeiten Im April 2012 wurde Vaihingen 7 mit dem Fair Trade Siegel ausgezeichnet siehe Fair Trade Stadt Offentliche Einrichtungen Bearbeiten Regierungsprasidium Stuttgart In Vaihingen hat das Regierungsprasidium Stuttgart seinen Sitz An der Robert Leicht Strasse existiert ein Polizeiposten der Landespolizei Die Stadtteile Vaihingen und Busnau verfugen jeweils uber eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart Daruber hinaus existiert eine Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes im Stadtbezirk Sie leistet durch ihre ehrenamtliche Arbeit einen Beitrag zum Zivil und Katastrophenschutz beispielsweise durch die Stellung einer der zwei Schnelleinsatzgruppen Stuttgarts 8 Bildung Bearbeiten Schulen Bearbeiten Im Stadtbezirk Vaihingen gibt es zwei Gymnasien das Fanny Leicht Gymnasium und das Hegel Gymnasium und eine Realschule Robert Koch Realschule vier Grund und Hauptschulen Pestalozzi Schule Vaihingen Osterfeldschule Vaihingen Steinbachschule Busnau und Schonbuchschule Rohr zwei selbstandige Grundschulen Pfaffenwaldschule und Durrlewangschule sowie die Verbundschule Stuttgart Rohr Forderschule und Schule fur Erziehungshilfe ferner die Bodelschwinghschule Schule fur Geistigbehinderte und die Schule fur Korperbehinderte die im Grenzgebiet zum Stadtbezirk Mohringen liegt An Privatschulen gibt es unter anderem die Michael Bauer Schule Freie Waldorfschule und Forderschule die Freie Evangelische Schule Stuttgart christliche allgemeinbildende Grund Werkreal und Realschule und 6 jahriges berufliches Gymnasium die element i Schule im STEP sowie die berufliche Schule Michael Bauer Werkhof Hochschulen und Forschungseinrichtungen Bearbeiten Hauptartikel Forschungscampus Stuttgart Vaihingen In Stuttgart Vaihingen befinden sich neben grossen Teile der Universitat Stuttgart eine Reihe von international relevanten Forschungseinrichtungen unter anderem mehrere Fraunhofer Institute Auf dem Campus leben und arbeiten ca 20 000 Studierende und mehrere tausend wissenschaftliche Mitarbeiter 9 Im Ortsteil Busnau befinden sich zwei Max Planck Institute Unternehmen Bearbeiten SchwabenGalerie Unweit des Universitatsgelandes befindet sich der Stuttgarter Engineering Park STEP Die L Bank hat dort auf einer Flache von etwa 11 Hektar einen Technologiepark entwickelt und eine Tochtergesellschaft gegrundet um die einzelnen Projekte zu planen zu bauen und zu betreiben Seit dem Jahr 2000 sind dort sieben Objekte mit insgesamt 90 000 Quadratmeter Buroflache und entsprechenden Parkierungseinrichtungen erstellt und vermietet worden Weitere 60 000 Quadratmeter Buroflache sind noch moglich Ein Infrastrukturgebaude am Gropiusplatz mit Dienstleistern Einkaufsmoglichkeiten Restaurant Fitnesscenter und Konferenzraumen bildet das Zentrum des Parks Es besteht ein direkter S Bahn Anschluss Osterfeld Mit Lenovo ist eines der grossten Telekommunikations und IT Unternehmen im Stadtbezirk Vaihingen ansassig In der Nahe der Anschlussstelle Stuttgart Vaihingen befindet sich in einem mehrere Burohauser umfassenden Komplex der Hauptsitz des Bau und Immobilienberaters Drees amp Sommer Wirtschaftlich wichtig fur den Stadtbezirk ist das Einkaufszentrum SchwabenGalerie mit 47 000 Quadratmeter Nutzflache in der Ortsmitte am Rathaus Es wurde 2004 nach zweijahrigem Bau eroffnet und befindet sich auf dem ehemaligen Schwabenbrau Brauereiareal Vaihingen unterhalt gemeinsam mit Mohringen das Industriegebiet Gewerbegebiet Am Wallgraben direkt am S Bahnhof Militar Bearbeiten In den Patch Barracks am westlichen Ortsrand befindet sich mit dem United States European Command EUCOM das Hauptquartier der US Streitkrafte in Europa 1936 38 wurde sie als Kurmarker Kaserne fur das 7 Panzerregiment der Wehrmacht erbaut Ehrenburger BearbeitenDie Jahreszahl am Anfang der Zeile gibt den Zeitpunkt der Verleihung der Ehrenburgerwurde wieder 1906 Otto Krehl 1838 1925 Schultheiss 1906 Robert Leicht 1849 1921 Bierbrauereibesitzer Kommerzienrat 1910 Robert Vollmoller 1849 1911 Fabrikant Kommerzienrat 1928 Fanny Leicht geb Widmaier 1854 1939 Witwe von Robert Leicht 1929 Ernst Kachel 1865 1931 SchultheissLiteratur BearbeitenVaihingen auf den Fildern In Karl Eduard Paulus Hrsg Beschreibung des Oberamts Stuttgart Amt Die Wurttembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824 1886 Band 28 J B Muller Stuttgart 1851 S 261 266 Volltext Wikisource Weblinks Bearbeiten Commons Stuttgart Vaihingen Sammlung von Bildern Videos und AudiodateienEinzelnachweise Bearbeiten Ulrich Fellmeth Die Ortsmitte von Stuttgart Vaihingen Ein Pladoyer fur die Charakterlosigkeit In Schwabische Heimat Ausgabe 2 2002 S 205 f Jacqueline Fritsch Stuttgart von oben ein Blick auf Busnau Die selbst gebaute Siedlung Stuttgarter Zeitung 22 August 2017 abgerufen am 13 Februar 2022 Landeshauptstadt Stuttgart Stuttgarter Einwohnerdaten Ausgabe 2018 PDF 2018 abgerufen am 16 November 2018 Atlas der Religionen In Stuttgart steigt die Zahl der Katholiken Bild 21 Oktober 2020 abgerufen am 4 Marz 2021 Stuttgarter Atlas der Religionen PDF In Statistik und Informationsmanagement Themenhefte Landeshauptstadt Stuttgart abgerufen am 4 Marz 2021 Gedenkstatten fur die Opfer des Nationalsozialismus Eine Dokumentation Band 1 Bundeszentrale fur politische Bildung Bonn 1995 ISBN 3 89331 208 0 S 90 Weblink Fair Trade Stadt Vaihingen DRK Kreisverband Stuttgart offizielle Internet Plattform http www stuttgarter zeitung de inhalt universitaeten in stuttgart die hochschulen wachsen deutlich 880b396b 0fd1 4fdb b033 b08c3a9df5c9 htmlStadtbezirke der Landeshauptstadt StuttgartInnere Stadtbezirke Stuttgart Mitte Stuttgart Nord Stuttgart Ost Stuttgart Sud Stuttgart West Aussere Stadtbezirke Bad Cannstatt Birkach Botnang Degerloch Feuerbach Hedelfingen Mohringen Muhlhausen Munster Oberturkheim Plieningen Sillenbuch Stammheim Unterturkheim Vaihingen Wangen Weilimdorf Zuffenhausen Normdaten Geografikum GND 4106371 5 OGND AKS LCCN n81022386 VIAF 136048168 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Vaihingen Stuttgart amp oldid 220312176, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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