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Vadu Moților
Aranyosvágás
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: 46° 24′ N,22° 58′ O46.39522.964444444444611Koordinaten:46° 23′ 42″ N,22° 57′ 52″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 611 m
Fläche: 44,84 km²
Einwohner: 1.348 (20. Oktober 2011)
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km²
Postleitzahl: 517795
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2020)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Vadu Moților, Bodești, Burzești, Dealu Frumos, Lăzești, Necsești, Poduri-Bricești, Popeștii de Jos, Popeștii de Sus, Tomuțești, Toțești, Vîltori
Bürgermeister: Nicolae Lazea (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 1
loc. Vadu Moților, jud.Alba, RO–517795
Website:

Vadu Moților [ˈvadu ˈmot͡silor] (veraltet Săcătura oder Vadul Moților;ungarischAranyosvágás) ist eine rumänische Gemeinde im Kreis Alba in der Region Siebenbürgen.

Inhaltsverzeichnis

Lage der Gemeinde Vadu Moților im Kreis Alba

Die Gemeinde Vadu Moților mit ihren zwölf Dörfern kleineren Weilern und Einzelhöfen erstreckt sich (ca. 1–8 km vom Gemeindesitz entfernt) zwischen dem Bihor-Gebirge und dem Muntele-Mare-Massiv im Nordwesten des Kreises Alba, im Zentrum des Apuseni-Gebirges. An der Mündung des Neagra Flusses in den Arieșul Mare – einem Quellfluss des Arieș – und dem Drum național 75, befindet sich das Gemeindezentrum etwa 12 Kilometer nordwestlich von Câmpeni (Topesdorf); die Kreishauptstadt Alba Iulia (Karlsburg) liegt etwa 90 Kilometer (59 km Luftlinie) südöstlich entfernt. Vadu Moților befindet sich im historischen Motzenland.

Die alte Bezeichnung des Ortes Săcătura („Dürre“), weist auf eine durch Dürre entstandene Waldlichtung hin. Ursprünglich gehörte der Ort zur 1673 erstmals erwähnten Großgemeinde Râul Mare (Nagyaranayos), die die Siedlungen im Tal des Arieșul Mare umfasste. 1770 wurde der Ort erstmals unter der Bezeichnung Săcătura im Stuhlbezirk Topánfalva der Gespanschaft Torda-Aranyos urkundlich erwähnt. Seit 1968 wurde der Ort von Săcătura in Vadu Moților (etwa „Furt der Motzen“) umbenannt.

Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Forst- und Landwirtschaft, die Holzverarbeitung und die Viehzucht.

1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 1.339 Einwohner. 1.333 waren Rumänen und sechs Roma. 1956 wurde mit 2.340 die größte Bevölkerungszahl – und gleichzeitig die der Rumänen – registriert. Die höchste Zahl der Ungarn (17) wurde 1966, die der Roma (10) 1930 ermittelt. Darüber hinaus bezeichnete sich 1910 und 1941 je ein Einwohner als Deutscher. Bei der Volkszählung 2002 wurden auf dem Gebiet der Gemeinde 1.558 Personen – durchweg Rumänen – registriert.

  • Die Holzkirche Sf. Arhanghelii Mihail și Gavriil im eingemeindeten Dorf Lăzești – von den Einheimischen bei Gura Negrii genannt –, 1701 errichtet und 1878 umgebaut, heute mit einem Blechdach bedeckt, steht unter Denkmalschutz (in der Liste des rumänischen Kulturministeriums von 2010, ist das Dorf Lăzești der Gemeinde Scărișoara zugeordnet).
  • Das Dorfmuseum in Vadu Moților, 2006 im ehemaligen Schulgebäude des Dorfes eingerichtet.
  • Das Bauernhaus Nr. 18 im 18. Jahrhundert errichtet in Vadu Moților, steht unter Denkmalschutz.
  • Auf dem Gebiet der Gemeinde befanden sich zahlreiche Strudelwaschanlagen (hauptsächlich für das Waschen von Wolle) und Wassermühlen, von denen noch fünf bzw. noch eine in Betrieb ist.
  • Die Naturreservate Cheile Pojorâtei, Pădurea Dodul Râului und Piatra Zebrii.
  • Die griechisch-katholische Kirche in Vadu Moților

  • Ansicht in Vadu Moților

  • Die Holzkirche von Lăzești

  • Wassermühle und Wasserstrudelanlage in Remetea, Kr. Harghita

Commons: Vadu Moților – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB).
  2. Angaben bei Biroului Electoral Central, abgerufen am 5. November 2020 (rumänisch).
  3. Wörterbuch der Ortschaften in Siebenbürgen.
  4. Siedlungsgeschichte des Motzenlandes (Memento vom 23. Oktober 2007 im Internet Archive).
  5. Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.
  6. Geschichte zur Gemeinde Vadu Moților, auf deren Webdarstellung, abgerufen am 11. Juli 2010.
  7. Volkszählung, letzte Aktualisierung 30. Oktober 2008, S. 181 (ungarisch; PDF; 1,2 MB).
  8. Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums von 2004, abgerufen am 21. April 2011 (Memento vom 16. März 2012 im Internet Archive).
  9. Die Holzkirche Sf. Arhanghelii in Lăzești (19116) auf www.cimec.ro, abgerufen am 21. April 2011.
  10. Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB).
  11. Bilder und Information zu Vadu Moților, abgerufen am 11. Juli 2010 (rumänisch).
Gemeinden im Kreis Alba


Vadu Moților Gemeinde in Rumanien Sprache Beobachten Bearbeiten Vadu Moților AranyosvagasBasisdatenStaat Rumanien RumanienHistorische Region SiebenburgenKreis AlbaKoordinaten 46 24 N 22 58 O 46 395 22 964444444444 611 Koordinaten 46 23 42 N 22 57 52 OZeitzone OEZ UTC 2 Hohe 611 mFlache 44 84 km Einwohner 1 348 20 Oktober 2011 1 Bevolkerungsdichte 30 Einwohner je km Postleitzahl 517795Telefonvorwahl 40 02 58Kfz Kennzeichen ABStruktur und Verwaltung Stand 2020 2 Gemeindeart GemeindeGliederung Vadu Moților Bodești Burzești Dealu Frumos Lăzești Necsești Poduri Bricești Popeștii de Jos Popeștii de Sus Tomuțești Toțești ViltoriBurgermeister Nicolae Lazea PNL Postanschrift Str Principală nr 1 loc Vadu Moților jud Alba RO 517795Website www vadu motilor ro Vadu Moților ˈvadu ˈmot silor veraltet Săcătura oder Vadul Moților ungarisch Aranyosvagas 3 ist eine rumanische Gemeinde im Kreis Alba in der Region Siebenburgen Inhaltsverzeichnis 1 Geographische Lage 2 Geschichte 3 Bevolkerung 4 Sehenswurdigkeiten 5 Weblinks 6 EinzelnachweiseGeographische Lage Bearbeiten Lage der Gemeinde Vadu Moților im Kreis Alba Die Gemeinde Vadu Moților mit ihren zwolf Dorfern kleineren Weilern und Einzelhofen erstreckt sich ca 1 8 km vom Gemeindesitz entfernt zwischen dem Bihor Gebirge und dem Muntele Mare Massiv im Nordwesten des Kreises Alba im Zentrum des Apuseni Gebirges An der Mundung des Neagra Flusses in den Arieșul Mare einem Quellfluss des Arieș und dem Drum național 75 befindet sich das Gemeindezentrum etwa 12 Kilometer nordwestlich von Campeni Topesdorf die Kreishauptstadt Alba Iulia Karlsburg liegt etwa 90 Kilometer 59 km Luftlinie sudostlich entfernt Vadu Moților befindet sich im historischen Motzenland Geschichte BearbeitenDie alte Bezeichnung des Ortes Săcătura Durre weist auf eine durch Durre entstandene Waldlichtung hin Ursprunglich gehorte der Ort zur 1673 erstmals erwahnten Grossgemeinde Raul Mare Nagyaranayos 4 die die Siedlungen im Tal des Arieșul Mare umfasste 1770 wurde der Ort erstmals unter der Bezeichnung Săcătura 5 im Stuhlbezirk Topanfalva der Gespanschaft Torda Aranyos urkundlich erwahnt Seit 1968 wurde der Ort von Săcătura in Vadu Moților etwa Furt der Motzen umbenannt 6 Die Hauptbeschaftigung der Bevolkerung sind die Forst und Landwirtschaft die Holzverarbeitung und die Viehzucht Bevolkerung Bearbeiten1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 1 339 Einwohner 1 333 waren Rumanen und sechs Roma 1956 wurde mit 2 340 die grosste Bevolkerungszahl und gleichzeitig die der Rumanen registriert Die hochste Zahl der Ungarn 17 wurde 1966 die der Roma 10 1930 ermittelt Daruber hinaus bezeichnete sich 1910 und 1941 je ein Einwohner als Deutscher Bei der Volkszahlung 2002 wurden auf dem Gebiet der Gemeinde 1 558 Personen durchweg Rumanen registriert 7 Sehenswurdigkeiten BearbeitenDie Holzkirche Sf Arhanghelii Mihail și Gavriil 8 9 im eingemeindeten Dorf Lăzești von den Einheimischen bei Gura Negrii genannt 1701 errichtet 5 und 1878 umgebaut heute mit einem Blechdach bedeckt steht unter Denkmalschutz in der Liste des rumanischen Kulturministeriums von 2010 ist das Dorf Lăzești der Gemeinde Scărișoara zugeordnet 10 Das Dorfmuseum in Vadu Moților 2006 im ehemaligen Schulgebaude des Dorfes eingerichtet Das Bauernhaus Nr 18 im 18 Jahrhundert errichtet in Vadu Moților steht unter Denkmalschutz 10 Auf dem Gebiet der Gemeinde befanden sich zahlreiche Strudelwaschanlagen hauptsachlich fur das Waschen von Wolle und Wassermuhlen von denen noch funf bzw noch eine in Betrieb ist 11 Die Naturreservate Cheile Pojoratei Pădurea Dodul Raului und Piatra Zebrii Die griechisch katholische Kirche in Vadu Moților Ansicht in Vadu Moților Die Holzkirche von Lăzești Wassermuhle und Wasserstrudelanlage in Remetea Kr HarghitaWeblinks Bearbeiten Commons Vadu Moților Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Vadu Moților bei ghidulprimariilor ro Bilder und Information zu Vadu Moților rumanisch Die Holzkirche von Lăzești in der rumanischen 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Albac Almașu Mare Arieșeni Avram Iancu Berghin Bistra Blandiana Bucerdea Granoasă Bucium Calnic Cenade Cergău Ceru Băcăinți Cetatea de Baltă Ciugud Ciuruleasa Crăciunelu de Jos Cricău Cut Daia Romană Doștat Fărău Galda de Jos Garbova Garda de Sus Hoparta Horea Ighiu Intregalde Jidvei Livezile Lopadea Nouă Lunca Mureșului Lupșa Meteș Mihalț Mirăslău Mogoș Noșlac Ocoliș Ohaba Pianu Poiana Vadului Ponor Poșaga Rădești Rameț Rimetea Roșia de Secaș Roșia Montană Sălciua Săliștea Sancel Santimbru Săsciori Scărișoara Șibot Sohodol Șona Șpring Stremț Șugag Unirea Vadu Moților Valea Lungă Vidra Vințu de Jos Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Vadu Moților amp oldid 205540937, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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