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Das VII. Armee-Korps war ein Großverband der Preußischen Armee von 1820 bis 1919.

Inhaltsverzeichnis

Deutsch-Französischer Krieg 1870/71

Quelle: Geschichte des Infanterie-Regiments Prinz Friedrich der Niederlande (2. Westfälisches) Nr. 15

Friedensgliederung 1900

Quelle: Rangliste der Königlich Preußischen Armee 1900

Friedensgliederung 1914

Quelle: Rangliste der Königlich Preußischen Armee 1914

Das Korps wurde am 3. April 1820 aus dem seit Oktober 1815 bestehenden Generalkommando im Herzogtum Westfalen errichtet. Das Generalkommando befand sich bis zur Auflösung 1919 in Münster und war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs der III. Armee-Inspektion unterstellt.

Im Jahre 1892 wurde der Truppenübungsplatz Senne bei Paderborn für gefechtsmäßigen Schießübungen und Exerzieren in größeren Verbänden erworben.

Deutscher Krieg 1866

Hauptartikel: Deutscher Krieg
General der Infanterie Eduard Vogel von Falckenstein

Nachdem Preußen dem Königreich Hannover am 15. Juni 1866 den Krieg erklärt hatte, begann die Westarmee (Generalkommando preußisches VII. Armee-Korps) unter General der Infanterie Vogel von Falckenstein von Hamburg (Division Manteuffel) und Minden (Division Goeben) aus, den Vormarsch auf Hannover. General Vogel von Falckenstein hatte den Befehl erhalten die Österreich unterstützende Hannoversche Armee schnellstmöglich zu entwaffnen. Nachdem König Georg V. seine Armee jedoch schon am 15. Juni 1866 in Göttingen versammelt hatte, war seine Hauptstadt ohne Verteidigung. Die Hannoveraner verließen die Stadt in der Absicht sich mit den aus Süden kommenden Bayern zu vereinigen, bevor die Preußen sie erreichen konnten. Die preußische „Division Goeben“ zog darauf am 16. Juni kampflos in Hannover ein.

Die in den Elbherzogtümern formierte „Division Manteuffel“ konnte mit ihrer Vorhut unter General von Flies die hannoveranische Armee unter Generalmajor Arentschildt einholen und am 27. Juni in der Schlacht bei Langensalza angreifen. Die Schlacht endete zwar mit einem Sieg der Hannoveraner, jedoch waren sie zu diesem Zeitpunkt durch preußische Truppen eingekreist und aufgrund der Versorgungslage nicht mehr fähig, weiterzukämpfen. Nach der Kapitulation des Königreich Hannover wurde das Korps Teil der Mainarmee.

Bei den vom 4. Juli bezeichneten Gefechten von Dermbach kämpfte die östlich des Fuldatals vorgehende „Division Goeben“ mit der „Brigade Kummer“ (Infanterie-Regimenter Nr. 13 und 53) bei Zella gegen die bayrische Division Zoller. Die bei Roßdorf gegenüber der Brigade Wrangel stehende bayerische Division Hartmann konnte den Verlust von Wiesenthal nicht verhindern. Goebens Streitkräfte hatten zwar durch die Besetzung von Wiesenthal und Zella einen begrenzten Erfolg erreicht, aber den Gegner nicht zu einem generellen Rückzug zwingen können. Das Ziel des Bundesheeres, die Vereinigung des VIII. Bundeskorps mit dem VII. Bundeskorps der Bayern, war nicht erreicht worden. Das Erstgenannte unter Alexander von Hessen-Darmstadt zog sich nach Frankfurt, das letztgenannte unter Prinz Karl von Bayern ging auf Kissingen zurück.

General von Falckenstein wandte sich dem Bayerischen zu und sandte die „Division Goeben“ nach Kissingen um von dort aus weiter nach Schweinfurt zu marschieren. Bei einem Scharmützel am 9. bei Waldfenster wurde durch Gefangene ermittelt, dass sich das bayrische Korps in Kissingen befände. Die „Division Manteufel“ wurde nun der Goeben’schen als Verstärkung hinterhergesandt. In der Schlacht bei Kissingen am 10. Juli eroberte die „Division Goeben“ Kissingen. Die „Division Manteuffel“ siegte zuerst in dem mehrstündigen Gefecht bei Friedrichshall, bevor sie Winkels besetzen konnte.

Als Falckenstein am 11. Juli aus dem Hauptquartier die Nachricht, dass für die voraussichtlichen Waffenstillstandsverhandlungen die Besetzung der Länder nördlich des Mains wichtig wäre, erreichte, ordnete er einen sofortigen Rechtsabmarsch der Mainarmee in Richtung Frankfurt an. Von Lohr aus marschierte die verstärkte 13. Division in zwei getrennten Brigaden zu je 6000 Mann über Waldaschaff auf Laufach. Goebens Division hatte bereits in Dermbach im Schwerpunkt der Kämpfe gestanden und bei Kissingen schwere Verluste erlitten.

Die unterstellte 26. Infanteriebrigade traf am 13. Juli im Gefecht bei Frohnhofen auf den Feind. Während die 25. Brigade unter Generalmajor Kummer nicht in Kampfhandlungen verwickelt wurde, konnte die 26. Brigade unter Wrangel die Hessen auf Aschaffenburg zurückwerfen. Am nächsten Tag versuchten die von einer österreichischen Brigade verstärkten Hessen vergeblich in der Schlacht bei Aschaffenburg der 13. Division den Übergang über den Main zu verwehren. Mit dem Überschreiten des Mains stand den Operationen der preußischen Truppen gegen das VIII. Bundeskorps kein größeres Geländehindernis mehr entgegen.

Nach seinem Einzug in Frankfurt wurde General Falckenstein am 19. Juli als Kommandierender General der Mainarmee abberufen und zum Gouverneur des besetzten Böhmen ernannt, „um dort die Organisation und Sicherung der Verpflegung zu bewirken“. General Edwin von Manteuffel wurde sein Nachfolger, seine Kombinierte Division übernahm General von Flies. Nachdem sich die Mainarmee wieder verstärkt hatte, wurde die Offensive erneut aufgenommen. Die 13. Division rückte auf Darmstadt, die anderen Truppenteile links des Mains auf Miltenberg vor. Kurz nachdem die oldenburgisch-hanseatische Brigade unter Generalmajor Weltzien, vor Hochhausen eintraf, erreichte die Brigade Wrangel als Avantgarde der 13. Division die Tauber bei Bischofsheim und traf im Gefecht bei Tauberbischofsheim auf die württembergische Division unter Generalleutnant Hardegg. Die Preußen konnten die Württemberger dank ihrer überlegenen Feuerkraft zurückdrängen. Die Division Flies überschritt derweil ohne auf Widerstand zu stoßen die Tauber bei Wertheim.

Am Vormittag des 25. Juli setzte die Mainarmee den Vormarsch nach Würzburg in drei Kolonnen fort. Während die „Brigade Kummer“ von Bischofsheim auf der großen Straße nach Würzburg marschierte, sicherte die „Brigade Wrangel“ von der rechten Flanke aus. Als bei Paimar heftiges Geschützfeuer vernommen wurde, ließ Goeben die „Brigade Kummer“ nach Gerchsheim vorgehen. Dorthin hatte sich das VIII. Bundeskorps zurückgezogen. Dort auf Widerstand treffend, schwenkte die Brigade nach Schönfeld, um von dort am Abend in der Flanke des Gegners anzugreifen. Bei dem Gefecht bei Gerchsheim war das Bundeskorps genötigt den Flankenangriff auf seinem mit linken Flügel abzuwehren und der Brigade „Kummer“ bot sich dabei die Möglichkeit Gerchsheim zu besetzen.

Die Division „Beyer“ stieß am 25. in Helmstadt auf die sich dahin zurückgezogene bayerische Armee. Die Gefechte bei Helmstadt endeten am 26. Juli in Roßbüttelbrunn und Uettingen.

Beim Artilleriebeschuss der Festung Marienberg oberhalb Würzburgs war die Mainarmee am Fuße des Bergs wieder vollständig versammelt. Nach Beendigung des Beschusses am Ende des Tages wurden Vorposten postiert. Es wurde eine bis zum 2. August andauernde Waffenruhe geschlossen. Am 22. August 1866 folgte der Friedensschluss mit den Bayern.

Deutsch-Französischer Krieg

Im Krieg gegen Frankreich war das VII. Korps 1870/71 dem General der Infanterie von Zastrow unterstellt und der 1. Armee unter General von Steinmetz zugeführt. Die 13. Division unter Generalleutnant von Glümer erreichte bis zum 27. Juli per Bahn Call, dann per Fußmarsch am 1. August Trier. Die 14. Division unter Generalleutnant von Kameke wurde bis zum 22. Juli in Aachen ausgeladen und marschierte bis zum 2. August ebenfalls nach Trier. Auf dem Weg zu diesem Sammelpunkt erreichte das Korps die Nachricht, dass das französische IV. Korps nach Süden abmarschiert sei, daher wurde Saarbrücken neues Marschziel des Korps.

Am Morgen des 14. August 1870 deuteten Erkundungen darauf hin, dass sich die französische Armee im Abmarsch auf Metz befände. Die Schlacht bei Colombey wurde mit dem Angriff mit der 26. Infanteriebrigade, der Avantgarde der 13. Division eröffnet. Bevor Generalmajor von der Goltz seinen Angriff startete, informierte er die beiden Divisionen (13. und 14.) des Korps als auch das I. Korps darüber, um sich deren Unterstützung im Falle einer feindlichen Übermacht sicher zu sein. Der Angriff war zunächst gegen Colombey, wo die 3. Division des von General Decaen befehligten französischen III. Armeekorps stand, gerichtet. Nach etwa einstündigem Gefecht wurde die Situation für die 26. Brigade kritisch, als eine leichte Batterie des I. Armee-Korps (I. AK) eintraf und südwestlich Montoys in Stellung ging. Zwei von der 2. Division vorausgesandte Batterien fuhren kurz darauf zwischen Montoy und Noisseville auf. Als die 25. Brigade auf dem linken Flügel eintraf, drehte sich die kritische Lage. Als General von Zastrow auf dem Kampfplatz eintraf, sandte er umgehend die 28. Brigade zum Angriff links der 26. Brigade, während gleichzeitig die 25. Brigade unter General von der Osten-Sacken zum Angriff überging. Beim zweiten Versuch drängen sie den Feind nach Borny und Bellecroix, heute beides Communen von Metz, zurück.

Am 17. August überquerte das Korps die Mosel und zog in Richtung Gravelotte. General von Moltke plante den französischen rechten Flügel zu umgehen, dafür stand unter anderen das VII. Korps zur Verfügung. Am Nachmittag der Schlacht bei Gravelotte erhielt das Korps den Befehl die Dörfer Ars-sur-Moselle, Vaux und Jussy anzugreifen, um den linken feindlichen Flügel zu binden. Die Dörfer wurden erobert, die Brigade des Generals Lapasset zurückgedrängt und jedes weitere Vorwärtsziehen unterbunden.

Auf Anordnungen des Prinzen Friedrich Karl, Oberbefehlshaber der 2. Armee, verlegte das VII. Korps am Abend des 19. August sein Hauptquartier nach Ars. General von Zastrow teilte für die Einschließung von Metz der 13. Division die Verteidigung des linken, der 14. Division die des rechten Moselufers zu. Der linke Flügel der 26. Brigade schloss bei Rozérieulles an das VIII. Armeekorps. Nach dem entscheidenden Sieg bei Sedan und der Gefangennahme des Kaisers und der Mac Mahon’schen Armee war nach Ansicht des Prinzen kein weiterer Durchbruchsversuch nach Norden zu erwarten. Er verlegte den im Westen gelegenen Schwerpunkt nach Süden.

Als der Oberbefehlshaber der 1. Armee, General Steinmetz, am 16. September zum Generalgouverneur von Posen ernannt wurde, vereinigte man bis auf weiteres die Oberkommandos der 1. und 2. Armee in der Hand des Prinzen Friedrich Karl. Nach Beendigung der Belagerung von Metz verließen die geschlagenen Franzosen am 29. Oktober Metz, das VII. Korps stand dabei gefechtsbereit an der Straße nach Ars-Laquenexy (heute: D999) um deren Vorbeimarsch abzunehmen, bevor die Stadt besetzt wurde.

Das VII. Armee-Korps wurde am 29. November unmittelbar dem Hauptquartier des Königs unterstellt. Es wurde, ohne die 14. Infanterie-Division, in Richtung Châtillon-sur-Seine in Marsch gesetzt. Das in Schlesien neu gebildete 5. Reserve-Ulanenregiment war der 13. Division als zweites Kavallerieregiment zugeteilt worden.

Zu Weihnachten 1870 trat das VII. Korps wieder zur 1. Armee zurück und am 12. Januar 1871 wurde es der neugebildeten Südarmee überwiesen. In Châtillon übernahm General von Manteuffel den Oberbefehl über die aus dem II. und VII. Armeekorps bestehende Südarmee, welche die Bedrohung der rückwärtigen Verbindungen durch die französische Ostarmee unter Bourbaki aufheben sollte. Manteuffels Armee marschierte umgehend zur Unterstützung des bedrängten XIV. Armee-Korps unter General von Werder in das Département Côte-d’Or. Als Manteuffel noch vor der Vereinigung mit Werder die Nachricht erhielt, dass sich Bourbaki bereits zurückzöge, vollzog seine Armee eine Rechtsschwenkung, um die Rückzugslinien der französischen Ostarmee abzuschneiden. Das preußische II. und VII. Korps nebeneinander, die 4. Reserve-Division unter General von Schmeling als Sicherung nach links gingen über die Jura nach Osten vor. Das Detachement Goltz verblieb östlich von Levier als Rückhalt dahinter. Das VII. Korps erreichte beim Vorgehen auf Besançon, am 19. Januar Sauvigny, am 20. Dampierre.

Am 30. Januar ging die Nachricht ein, dass Paris kapituliert hätte und ein 21-tägiger Waffenstillstand abgeschlossen worden sei. Von diesem waren die hiesigen Departments jedoch nicht berührt und die Südarmee sollte ihre Operationen bis zur völligen Entscheidung fortsetzen. Während das II. Korps weiter verfolgte, verblieb das VII. Korps als untätiger Zuschauer des Schlussaktes. Am 1. Februar um 12 Uhr mittags befahl General von Manteuffel den Angriff auf Pontarlier, wo die Masse der Franzosen konzentriert war, nur schwache Abteilungen waren bisher nach St. Laurent zurückgegangen. Die letzte Armee Frankreichs unter General Clinchant war gezwungen, an der schweizerischen Grenze überzutreten und sich dort internieren zu lassen. Das VII. Armeekorps erhielt am 6. März den Befehl, am nächsten Tag Richtung Châtillon-sur-Saône zu ziehen und die Departements Meuse, Vosges sowie die französisch bleibenden Teile von Meurthe und Moselle zu besetzen. Der Befehl zum Rückzug aus Frankreich traf am 23. Mai 1871 beim Korps ein.

Erster Weltkrieg

Im August 1914 an der Westfront eingesetzt, rückte das VII. Korps im Verbande der 2. Armee durch das neutrale Belgien nach Nordfrankreich ein. Als Generalstabschef war Oberst von Wolff berufen, die 13. Division führte Generalleutnant von dem Borne, die 14. Division stand unter Generalmajor Fleck.

General der Kavallerie Karl von Einem

General der Kavallerie Karl von Einem, seit 11. August 1909 Kommandierender General, urteilte über das Korps:

Kein Armeekorps in Deutschland war mir besser als das VII. Armeekorps bekannt. In ihm dienten die Söhne des Teutoburger Waldes und des Wesergebirges; in seinen Reihen standen die harten Bauern des Münsterlandes, der Gegend von Soest und Paderborn, und die Männer vom Niederrhein – nicht zu vergessen aber auch der beste Stamm westfälischer Industriearbeiter, Bergleute und Eisenarbeiter. Man muß diese Menschen nur kennen, um sie nach ihrem Wert zu schätzen.

Das Korps beteiligte sich zwischen 4. und 16. August 1914 an der Eroberung von Lüttich. Am 10. August übernahm die 13. Division mit dem zugeteilten II. Bataillon Pionier-Regiments 24 an der nördlichen Einschließungsstellung die Orten an der Chaussee Berviers—Lüttich, die 14. Division und die 43. Infanterie-Brigade gingen südlich des Besder-Tales in Stellung. Am 12. August eröffnete die schwere Artillerie der 13. Division das Feuer auf das Fort Chaudfontaine. Weil die 11. Infanterie-Brigade herausgelöst wurde und nach Lüttich zurückmarschierte übernahm die 13. Division am 14. August deren Abschnitt an der Straße Lüttich— Montfort und Maas-Oberstrom. Nach dem Fall der letzten Forts nahm das VII. Armeekorps den Vormarsch durch das südliche Belgien zur Sambre wieder auf. Am 17. August entlang der Straße Tongern-Noville vorgehend, erreichten die Truppen die Höhe von Thys und Momaile. Beim weiteren Vorgehen bildete das Korps den rechten Flügel der 2. Armee Bülow und hielt längs der Straße Nivelles – Binche vorgehend den Anschluss zur westlicher vorgehenden 1. Armee. Am 22. August trat das Korps in die Schlacht an der Sambre ein, es griff den linken Flügel der französischen 5. Armee östlich von Mons zwischen Peronnes und St. Pierre an und erreichte mit der 13. Division Binche und mit der 14. Division Anderlues. Am linken Flügel des Korps begleitete die 2. Garde-Reserve-Division des X. Reserve-Korps (Kirchbach) den weiterführenden Einbruch in Nordfrankreich. Ende August griff die 14. Division während der Schlacht von St. Quentin ein, zusammen mit der 2. Garde-Reserve-Division ging sie über die Oise vor und drängte die französische 69. Reserve-Division aus Saint-Quentin hinaus. Am 30. August griff die 14. Division von Essigny le Grand in Richtung Alaincourt über die Oise nach Osten an. Nachdem der rechte Flügel der 2. Armee im Raum südlich bei Mezieres verstärkt werden konnte, war auch das im Zentrum von den Franzosen bedrängte X. Reserve-Korps in der Lage den ganzen Oisebaschnitt zwischen Ribemont und Vendeuil zu überwinden. Der weitere Vormarsch führte die 14. Division nach Ham zum Somme-Kanal, weiter in Richtung auf Soissons und Venizel. Die zurückgebliebene 13. Division wurde zur Einschließung der Festung Maubeuge abgezweigt und erst später durch das VII. Reserve-Korps freigemacht. Am 5. September über Condé-en-Brie vorgehend, begleitete das VII. Korps den Hauptstoß des rechts vorgehenden IX. Korps (Quast) der 1. Armee über Montmirail auf Esternay zum Grand Morin.

Nach dem Rückzugsbefehl in der Marneschlacht hatte das VII. Korps (ohne 14. Infanterie-Division) am 9. September die Marne-Übergänge zwischen Port à Binson bis Jaulgonne zu sichern. Am 10. September sicherte die Masse der 13. Division die Vesle bei Fismes, die 26. Infanterie-Brigade sicherte den Fluss bei Braisne.

Am 12. September 1914 nach Beginn der Aisneschlacht übernahm General Eberhard von Claer die Führung des Korps, das am rechten Flügel der 2. Armee die Höhen östlich des Aisne-Marne-Kanals verteidigte. Das VII. Armee-Korps erkämpfte sich bis 20. September die neue Linie Orainville–Merlet–Aguilcourt–Guignicourt.

Hermann von François

Anfang Oktober 1914 wurde das Korps der 6. Armee unterstellt und kämpfte während des Wettlaufes zum Meer in der ersten Schlacht von Arras. Während die 13. Division das bayerische 1. Reservekorps noch bei Souchez unterstützte, befand sich die 14. Division bereits in Verlegung nach Neuve-Chapelle. Während der Ersten Schlacht von La Bassée traf auch die 13. Division ab 14. Oktober am neuen Kriegsschauplatz ein und rang nach Ablöse der 28. Division (XIV. A.K.) um den Ort Givenchy. Während der Frühjahrsschlacht bei La Bassée wurde General von Claer am 29. Juni 1915 durch General von François abgelöst. Das VII. Korps leistete während der Herbstschlacht im Artois im September 1915 zusammen mit dem IV. Korps die Abwehr des britischen Angriffes bei Loos.

Am 5. Juni 1916 wurde das Korps der 5. Armee unterstellt und in der Schlacht um Verdun eingesetzt. General von François übernahm Mitte Juli 1916 mit dem Generalkommando die Führung der westlichen Angriffsgruppe an der Maas. Zwischen 18. Oktober und 30. November 1916 wurde das Korps als „Maasgruppe West“ bezeichnet. Zwischen 2. Juli 1917 und 9. Januar 1918 wurde das Korps erneut an der Maas eingesetzt, und wiederum als „Maasgruppe West“ bezeichnet. Ab dem 10. Januar 1918 war das Korps der Armeeabteilung A unterstellt, ab dem 10. April der 7. Armee zugeführt. Ende Mai 1918 beteiligte sich das Korpskommando als Gruppe François an der Blücher-Offensive der 7. Armee am Ailette-Abschnitt zwischen Soissons und Reims. Ab 5. Juli wurde das Korps als Gruppe Woyna der 9. Armee zugeteilt und musste nach der am 18. Juli beginnenden alliierten Gegenoffensive in der Schlacht von Soissons seine Truppen auf Noyon zurücknehmen. Am Tag des Waffenstillstandes lag das Generalkommando wieder im Abschnitt der Armeeabteilung A.

Westfälische Freikorps

Nachdem der Kommandierende General, Oskar von Watter, vorher das Einverständnis Gustav Noskes eingeholt hatte, ließ er am 11. Februar 1919 den Generalsoldatenrat für das Korps durch das Freikorps Lichtschlag auflösen und dessen anwesende Mitglieder verhaften. Am 16. Februar rückte das Freikorps auf seinen Befehl hin zu einer Befriedigungsaktion gegen Hervest aus. Die hier beginnende Blutspur brachte der Formation den Namen „Freikorps Totschlag“ ein.

Ende März 1919 übernahm der Kommandierende General das Oberkommando über alle westfälischen Freikorps. Sie trugen als gemeinsames Kennzeichen ein grün-weiß-schwarzes Band um den unteren Teil der Schulterklappe. Nach einer dreimonatigen Dienstzeit mit „besonders ausgezeichneten“ Leistungen wurde außerdem eine grüne um die linke Achsel zu tragende Schützenschnur verliehen.

Das Generalkommando als Kommandobehörde des Armee-Korps stand unter der Führung des Kommandierenden Generals.

Dienstgrad Name Datum
Generalleutnant Johann Adolf von Thielmann 30. Oktober 1815 bis 2. April 1820
Generalleutnant Philipp von Luck und Witten 03. April bis 23. Mai 1820 (mit der Führung beauftragt)
Generalleutnant Heinrich Wilhelm von Horn 24. Mai 1820 bis 31. Oktober 1829
General der Infanterie Karl von Müffling genannt Weiß 28. November 1829 bis 29. März 1837
General der Infanterie Ernst von Pfuel 30. März 1837 bis 1. März 1848
General der Kavallerie Karl von der Groeben 02. März 1848 bis 1. Juni 1853
General der Infanterie Ludwig Roth von Schreckenstein 02. Juni 1853 bis 2. Juni 1857
Generalleutnant Eduard von Bonin 03. Juni 1857 bis 21. November 1858
General der Infanterie Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen 22. November 1858 bis 28. Juni 1860
General der Infanterie Eberhard Herwarth von Bittenfeld 29. Juni 1860 bis 20. November 1864
General der Infanterie Eduard Vogel von Falckenstein 21. November 1864 bis 19. Juli 1866
General der Kavallerie Edwin von Manteuffel 20. Juli 1866 bis 29. Oktober 1866
General der Infanterie Heinrich Adolf von Zastrow 30. Oktober 1866 bis 4. September 1871
General der Kavallerie Wilhelm zu Stolberg-Wernigerode 05. September 1871 bis 14. April 1882
Generalleutnant Karl von Witzendorff 15. April bis 22. November 1882 (mit der Führung beauftragt)
Generalleutnant/General der Kavallerie Karl von Witzendorff 23. November 1882 bis 6. August 1888
General der Kavallerie Emil von Albedyll 07. August 1888 bis 2. Juni 1893
Generalleutnant/General der Infanterie Robert von Goetze 03. Juni 1893 bis 4. April 1898
Generalleutnant/General der Infanterie Viktor von Mikusch-Buchberg 05. April 1898 bis 12. Januar 1900
Generalleutnant Ernst von Bülow 27. Januar bis 21. Juli 1900 (mit der Führung beauftragt)
Generalleutnant Ernst von Bülow 22. Juli 1900 bis 9. Mai 1901
General der Kavallerie Moritz von Bissing 18. Mai 1901 bis 11. Dezember 1907
General der Kavallerie Friedrich von Bernhardi 12. Dezember 1907 bis 10. August 1909
General der Kavallerie Karl von Einem 11. August 1909 bis 11. September 1914
General der Infanterie Eberhard von Claer 12. September 1914 bis 28. Juni 1915
General der Infanterie Hermann von François 29. Juni 1915 bis 5. Juli 1918
Generalleutnant Wilhelm von Woyna 06. Juli 1918 bis 17. Januar 1919
Würt. Generalleutnant Oskar von Watter 18. Januar bis 1. Oktober 1919

Im September 1976 erfolgte im Schlosspark Nordkirchen ein feierliches Gelöbnis der Bundeswehr mit Aufführung eines Großen Zapfenstreichs und Übergabe der Fahnen des ehemaligen VII. Armee-Korps an die Verbände der 7. Panzergrenadierdivision.

  • Hermann Klüting: Soldaten in Westfalen und am Niederrhein. Das Königlich Preußische VII. Armeekorps. Beckum 1982.
  1. Alfred Cramer: Geschichte des Infanterie-Regiments Prinz Friedrich der Niederlande (2. Westfälisches) Nr. 15. Verlag R. Eisenschmid, Verlagsbuchhandlung für Militärwissenschaft. Berlin 1910.
  2. Königliche Geheime Kriegs-Kanzlei (Redaktion): Rangliste des aktiven Dienststandes der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps. […] Nach dem Stande vom 1. Oktober 1900. […]. Verlag Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 1900. S. 63ff.
  3. Kriegsministerium, Geheime Kriegs-Kanzlei (Redaktion): Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914. […] Nach dem Stande vom 6. Mai 1914. […]. Verlag Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 1914. S. 73ff.
  4. v. Krieg: Kriegstagebuch des Regiments aus dem Feldzuge der Main-Armee 1866. Minden 1867.
  5. Die Bayrische Armee marschierte nach der Niederlage in Bischofsheim nicht mehr mit.
  6. Alfred Cramer: Geschichte des Infanterie-Regiments Prinz Friedrich der Niederlande (2. Westfälisches) Nr. 15. Verlag R. Eisenschmid. Berlin 1910.
  7. Justus Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71. Paulis Nachfolger, Berlin 1895, S. 11.
  8. Justus Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71. Paulis Nachfolger, Berlin 1895, S. 289.
  9. Reichsarchiv: Der Weltkrieg 1914-1918, Band I. E.S. Mittler, Berlin 1925, S. 110–130
  10. Reichsarchiv: Die Grenzschlachten. Band I. E.S. Mittler & Sohn. Berlin 1925, S. 356.
  11. Reichsarchiv: Band IV: Der Marnefeldzug. Berlin 1926, S. 435.
  12. Wolfgang Niess: Die Revolution von 1918/19, Europa-Verlag 2017, ISBN 978-3-95890-074-5, S. 353–354.
  13. Gustav Riebensahm: Infanterie-Regiment Prinz Friedrich der Niederlande (2. Westfälisches) Nr. 15 im Weltkrieg 1914–1918. Minden 1931.
  14. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 58–59.
Armeekorps des Deutschen Heeres im Kaiserreich

Gardekorps | I. | II. | III. | IV. | V. | VI. | VII. | VIII. | IX. | X. | XI. | XII. | XIII. | XIV. | XV. | XVI. | XVII. | XVIII. | XIX. | XX. | XXI.

Bayerische Korps: I. | II. | III.

Zusätzliche Verbände im Ersten Weltkrieg

Reservekorps: Garde | I. | III. | IV. | V. | VI. | VII. | VIII. | IX. | X. | XII. | XIV. | XV. | XVII. | XVIII. | XXII. | XXIII. | XXIV. | XXV. | XXVI. | XXVII. | XXXVIII. | XXXIX. | XXXX. | XXXXI.

Bayerische Reservekorps: I. | II. | XV.

Generalkommandos: 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68

Sonstige Korps: Ersatzkorps | Landwehrkorps | Marinekorps

VII Armee Korps Deutsches Kaiserreich Grossverband der Preussischen Armee 1820 1919 Sprache Beobachten Bearbeiten Das VII Armee Korps war ein Grossverband der Preussischen Armee von 1820 bis 1919 Inhaltsverzeichnis 1 Gliederung 1 1 Deutsch Franzosischer Krieg 1870 71 1 2 Friedensgliederung 1900 1 3 Friedensgliederung 1914 2 Geschichte 2 1 Deutscher Krieg 1866 2 2 Deutsch Franzosischer Krieg 2 3 Erster Weltkrieg 2 4 Westfalische Freikorps 3 Kommandierender General 4 Fahnen Fahnenschmuck 5 Sonstiges 6 Literatur 7 Weblinks 8 EinzelnachweiseGliederung BearbeitenDeutsch Franzosischer Krieg 1870 71 Bearbeiten 13 Division 25 Infanterie Brigade 26 Infanterie Brigade Westfalisches Jager Bataillon Nr 7 1 Westfalisches Husaren Regiment Nr 8 3 Fussabteilung Westfalisches Feldartillerie Regiment Nr 7 zwei Kompanien Pionier Bataillon Nr 7 14 Division 27 Infanterie Brigade 28 Infanterie Brigade Hannoversches Husaren Regiment Nr 15 1 Fussabteilung Westfalisches Feldartillerie Regiment Nr 7 eine Kompanie Pionier Bataillon Nr 7 zwei Abteilung Westfalisches Feldartillerie Regiment Nr 7 Westfalisches Train Bataillon Nr 7 Quelle Geschichte des Infanterie Regiments Prinz Friedrich der Niederlande 2 Westfalisches Nr 15 1 Friedensgliederung 1900 Bearbeiten 13 Division in Munster 14 Division in Dusseldorf Westfalisches Jager Bataillon Nr 7 in Buckeburg Eskadron Jager zu Pferde des VII Armee Korps zugeteilt dem 2 Westfalischen Husaren Regiment Nr 11 in Wesel Westfalisches Fussartillerie Regiment Nr 7 in Koln Westfalisches Pionier Bataillon Nr 7 in Deutz Westfalisches Train Bataillon Nr 7 in Munster Quelle Rangliste der Koniglich Preussischen Armee 1900 2 Friedensgliederung 1914 Bearbeiten 13 Division in Munster 14 Division in Dusseldorf Westfalisches Jager Bataillon Nr 7 in Buckeburg Maschinengewehr Abteilung Nr 7 in Paderborn Westfalisches Fussartillerie Regiment Nr 7 in Koln Kommando der Pioniere des VII Armee Korps 1 Westfalisches Pionier Bataillon Nr 7 in Koln 2 Westfalisches Pionier Bataillon Nr 24 in Koln Westfalische Train Abteilung Nr 7 in Munster Quelle Rangliste der Koniglich Preussischen Armee 1914 3 Geschichte BearbeitenDas Korps wurde am 3 April 1820 aus dem seit Oktober 1815 bestehenden Generalkommando im Herzogtum Westfalen errichtet Das Generalkommando befand sich bis zur Auflosung 1919 in Munster und war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs der III Armee Inspektion unterstellt Im Jahre 1892 wurde der Truppenubungsplatz Senne bei Paderborn fur gefechtsmassigen Schiessubungen und Exerzieren in grosseren Verbanden erworben Deutscher Krieg 1866 Bearbeiten Hauptartikel Deutscher Krieg General der Infanterie Eduard Vogel von Falckenstein Nachdem Preussen dem Konigreich Hannover am 15 Juni 1866 den Krieg erklart hatte begann die Westarmee Generalkommando preussisches VII Armee Korps unter General der Infanterie Vogel von Falckenstein von Hamburg Division Manteuffel und Minden Division Goeben aus den Vormarsch auf Hannover General Vogel von Falckenstein hatte den Befehl erhalten die Osterreich unterstutzende Hannoversche Armee schnellstmoglich zu entwaffnen Nachdem Konig Georg V seine Armee jedoch schon am 15 Juni 1866 in Gottingen versammelt hatte war seine Hauptstadt ohne Verteidigung Die Hannoveraner verliessen die Stadt in der Absicht sich mit den aus Suden kommenden Bayern zu vereinigen bevor die Preussen sie erreichen konnten Die preussische Division Goeben zog darauf am 16 Juni kampflos in Hannover ein Die in den Elbherzogtumern formierte Division Manteuffel konnte mit ihrer Vorhut unter General von Flies die hannoveranische Armee unter Generalmajor Arentschildt einholen und am 27 Juni in der Schlacht bei Langensalza angreifen Die Schlacht endete zwar mit einem Sieg der Hannoveraner jedoch waren sie zu diesem Zeitpunkt durch preussische Truppen eingekreist und aufgrund der Versorgungslage nicht mehr fahig weiterzukampfen Nach der Kapitulation des Konigreich Hannover wurde das Korps Teil der Mainarmee Bei den vom 4 Juli bezeichneten Gefechten von Dermbach kampfte die ostlich des Fuldatals vorgehende Division Goeben mit der Brigade Kummer Infanterie Regimenter Nr 13 und 53 bei Zella gegen die bayrische Division Zoller Die bei Rossdorf gegenuber der Brigade Wrangel stehende bayerische Division Hartmann konnte den Verlust von Wiesenthal nicht verhindern 4 Goebens Streitkrafte hatten zwar durch die Besetzung von Wiesenthal und Zella einen begrenzten Erfolg erreicht aber den Gegner nicht zu einem generellen Ruckzug zwingen konnen Das Ziel des Bundesheeres die Vereinigung des VIII Bundeskorps mit dem VII Bundeskorps der Bayern war nicht erreicht worden Das Erstgenannte unter Alexander von Hessen Darmstadt zog sich nach Frankfurt das letztgenannte unter Prinz Karl von Bayern ging auf Kissingen zuruck General von Falckenstein wandte sich dem Bayerischen zu und sandte die Division Goeben nach Kissingen um von dort aus weiter nach Schweinfurt zu marschieren Bei einem Scharmutzel am 9 bei Waldfenster wurde durch Gefangene ermittelt dass sich das bayrische Korps in Kissingen befande Die Division Manteufel wurde nun der Goeben schen als Verstarkung hinterhergesandt In der Schlacht bei Kissingen am 10 Juli eroberte die Division Goeben Kissingen Die Division Manteuffel siegte zuerst in dem mehrstundigen Gefecht bei Friedrichshall bevor sie Winkels besetzen konnte Als Falckenstein am 11 Juli aus dem Hauptquartier die Nachricht dass fur die voraussichtlichen Waffenstillstandsverhandlungen die Besetzung der Lander nordlich des Mains wichtig ware erreichte ordnete er einen sofortigen Rechtsabmarsch der Mainarmee in Richtung Frankfurt an Von Lohr aus marschierte die verstarkte 13 Division in zwei getrennten Brigaden zu je 6000 Mann uber Waldaschaff auf Laufach Goebens Division hatte bereits in Dermbach im Schwerpunkt der Kampfe gestanden und bei Kissingen schwere Verluste erlitten Die unterstellte 26 Infanteriebrigade traf am 13 Juli im Gefecht bei Frohnhofen auf den Feind Wahrend die 25 Brigade unter Generalmajor Kummer nicht in Kampfhandlungen verwickelt wurde konnte die 26 Brigade unter Wrangel die Hessen auf Aschaffenburg zuruckwerfen Am nachsten Tag versuchten die von einer osterreichischen Brigade verstarkten Hessen vergeblich in der Schlacht bei Aschaffenburg der 13 Division den Ubergang uber den Main zu verwehren Mit dem Uberschreiten des Mains stand den Operationen der preussischen Truppen gegen das VIII Bundeskorps kein grosseres Gelandehindernis mehr entgegen Nach seinem Einzug in Frankfurt wurde General Falckenstein am 19 Juli als Kommandierender General der Mainarmee abberufen und zum Gouverneur des besetzten Bohmen ernannt um dort die Organisation und Sicherung der Verpflegung zu bewirken General Edwin von Manteuffel wurde sein Nachfolger seine Kombinierte Division ubernahm General von Flies Nachdem sich die Mainarmee wieder verstarkt hatte wurde die Offensive erneut aufgenommen Die 13 Division ruckte auf Darmstadt die anderen Truppenteile links des Mains auf Miltenberg vor Kurz nachdem die oldenburgisch hanseatische Brigade unter Generalmajor Weltzien vor Hochhausen eintraf erreichte die Brigade Wrangel als Avantgarde der 13 Division die Tauber bei Bischofsheim und traf im Gefecht bei Tauberbischofsheim auf die wurttembergische Division unter Generalleutnant Hardegg Die Preussen konnten die Wurttemberger dank ihrer uberlegenen Feuerkraft zuruckdrangen Die Division Flies uberschritt derweil ohne auf Widerstand zu stossen die Tauber bei Wertheim Am Vormittag des 25 Juli setzte die Mainarmee den Vormarsch nach Wurzburg in drei Kolonnen fort Wahrend die Brigade Kummer von Bischofsheim auf der grossen Strasse nach Wurzburg marschierte sicherte die Brigade Wrangel von der rechten Flanke aus Als bei Paimar heftiges Geschutzfeuer vernommen wurde liess Goeben die Brigade Kummer nach Gerchsheim vorgehen Dorthin hatte sich das VIII Bundeskorps 5 zuruckgezogen Dort auf Widerstand treffend schwenkte die Brigade nach Schonfeld um von dort am Abend in der Flanke des Gegners anzugreifen Bei dem Gefecht bei Gerchsheim war das Bundeskorps genotigt den Flankenangriff auf seinem mit linken Flugel abzuwehren und der Brigade Kummer bot sich dabei die Moglichkeit Gerchsheim zu besetzen Die Division Beyer stiess am 25 in Helmstadt auf die sich dahin zuruckgezogene bayerische Armee Die Gefechte bei Helmstadt endeten am 26 Juli in Rossbuttelbrunn und Uettingen Beim Artilleriebeschuss der Festung Marienberg oberhalb Wurzburgs war die Mainarmee am Fusse des Bergs wieder vollstandig versammelt Nach Beendigung des Beschusses am Ende des Tages wurden Vorposten postiert Es wurde eine bis zum 2 August andauernde Waffenruhe geschlossen Am 22 August 1866 folgte der Friedensschluss mit den Bayern 6 Deutsch Franzosischer Krieg Bearbeiten Im Krieg gegen Frankreich war das VII Korps 1870 71 dem General der Infanterie von Zastrow unterstellt und der 1 Armee unter General von Steinmetz zugefuhrt Die 13 Division unter Generalleutnant von Glumer erreichte bis zum 27 Juli per Bahn Call dann per Fussmarsch am 1 August Trier Die 14 Division unter Generalleutnant von Kameke wurde bis zum 22 Juli in Aachen ausgeladen und marschierte bis zum 2 August ebenfalls nach Trier 7 Auf dem Weg zu diesem Sammelpunkt erreichte das Korps die Nachricht dass das franzosische IV Korps nach Suden abmarschiert sei daher wurde Saarbrucken neues Marschziel des Korps Am Morgen des 14 August 1870 deuteten Erkundungen darauf hin dass sich die franzosische Armee im Abmarsch auf Metz befande Die Schlacht bei Colombey wurde mit dem Angriff mit der 26 Infanteriebrigade der Avantgarde der 13 Division eroffnet Bevor Generalmajor von der Goltz seinen Angriff startete informierte er die beiden Divisionen 13 und 14 des Korps als auch das I Korps daruber um sich deren Unterstutzung im Falle einer feindlichen Ubermacht sicher zu sein Der Angriff war zunachst gegen Colombey wo die 3 Division des von General Decaen befehligten franzosischen III Armeekorps stand gerichtet Nach etwa einstundigem Gefecht wurde die Situation fur die 26 Brigade kritisch als eine leichte Batterie des I Armee Korps I AK eintraf und sudwestlich Montoys in Stellung ging Zwei von der 2 Division vorausgesandte Batterien fuhren kurz darauf zwischen Montoy und Noisseville auf Als die 25 Brigade auf dem linken Flugel eintraf drehte sich die kritische Lage Als General von Zastrow auf dem Kampfplatz eintraf sandte er umgehend die 28 Brigade zum Angriff links der 26 Brigade wahrend gleichzeitig die 25 Brigade unter General von der Osten Sacken zum Angriff uberging Beim zweiten Versuch drangen sie den Feind nach Borny und Bellecroix heute beides Communen von Metz zuruck Am 17 August uberquerte das Korps die Mosel und zog in Richtung Gravelotte General von Moltke plante den franzosischen rechten Flugel zu umgehen dafur stand unter anderen das VII Korps zur Verfugung Am Nachmittag der Schlacht bei Gravelotte erhielt das Korps den Befehl die Dorfer Ars sur Moselle Vaux und Jussy anzugreifen um den linken feindlichen Flugel zu binden Die Dorfer wurden erobert die Brigade des Generals Lapasset zuruckgedrangt und jedes weitere Vorwartsziehen unterbunden Auf Anordnungen des Prinzen Friedrich Karl Oberbefehlshaber der 2 Armee verlegte das VII Korps am Abend des 19 August sein Hauptquartier nach Ars General von Zastrow teilte fur die Einschliessung von Metz der 13 Division die Verteidigung des linken der 14 Division die des rechten Moselufers zu Der linke Flugel der 26 Brigade schloss bei Rozerieulles an das VIII Armeekorps Nach dem entscheidenden Sieg bei Sedan und der Gefangennahme des Kaisers und der Mac Mahon schen Armee war nach Ansicht des Prinzen kein weiterer Durchbruchsversuch nach Norden zu erwarten Er verlegte den im Westen gelegenen Schwerpunkt nach Suden Als der Oberbefehlshaber der 1 Armee General Steinmetz am 16 September zum Generalgouverneur von Posen ernannt wurde vereinigte man bis auf weiteres die Oberkommandos der 1 und 2 Armee in der Hand des Prinzen Friedrich Karl Nach Beendigung der Belagerung von Metz verliessen die geschlagenen Franzosen am 29 Oktober Metz das VII Korps stand dabei gefechtsbereit an der Strasse nach Ars Laquenexy heute D999 um deren Vorbeimarsch abzunehmen bevor die Stadt besetzt wurde Das VII Armee Korps wurde am 29 November unmittelbar dem Hauptquartier des Konigs unterstellt Es wurde ohne die 14 Infanterie Division in Richtung Chatillon sur Seine in Marsch gesetzt Das in Schlesien neu gebildete 5 Reserve Ulanenregiment war der 13 Division als zweites Kavallerieregiment zugeteilt worden Zu Weihnachten 1870 trat das VII Korps wieder zur 1 Armee zuruck und am 12 Januar 1871 wurde es der neugebildeten Sudarmee uberwiesen In Chatillon ubernahm General von Manteuffel den Oberbefehl uber die aus dem II und VII Armeekorps bestehende Sudarmee welche die Bedrohung der ruckwartigen Verbindungen durch die franzosische Ostarmee unter Bourbaki aufheben sollte Manteuffels Armee marschierte umgehend zur Unterstutzung des bedrangten XIV Armee Korps unter General von Werder in das Departement Cote d Or Als Manteuffel noch vor der Vereinigung mit Werder die Nachricht erhielt dass sich Bourbaki bereits zuruckzoge vollzog seine Armee eine Rechtsschwenkung um die Ruckzugslinien der franzosischen Ostarmee abzuschneiden Das preussische II und VII Korps nebeneinander die 4 Reserve Division unter General von Schmeling als Sicherung nach links gingen uber die Jura nach Osten vor Das Detachement Goltz verblieb ostlich von Levier als Ruckhalt dahinter Das VII Korps erreichte beim Vorgehen auf Besancon am 19 Januar Sauvigny am 20 Dampierre 8 Am 30 Januar ging die Nachricht ein dass Paris kapituliert hatte und ein 21 tagiger Waffenstillstand abgeschlossen worden sei Von diesem waren die hiesigen Departments jedoch nicht beruhrt und die Sudarmee sollte ihre Operationen bis zur volligen Entscheidung fortsetzen Wahrend das II Korps weiter verfolgte verblieb das VII Korps als untatiger Zuschauer des Schlussaktes Am 1 Februar um 12 Uhr mittags befahl General von Manteuffel den Angriff auf Pontarlier wo die Masse der Franzosen konzentriert war nur schwache Abteilungen waren bisher nach St Laurent zuruckgegangen Die letzte Armee Frankreichs unter General Clinchant war gezwungen an der schweizerischen Grenze uberzutreten und sich dort internieren zu lassen Das VII Armeekorps erhielt am 6 Marz den Befehl am nachsten Tag Richtung Chatillon sur Saone zu ziehen und die Departements Meuse Vosges sowie die franzosisch bleibenden Teile von Meurthe und Moselle zu besetzen Der Befehl zum Ruckzug aus Frankreich traf am 23 Mai 1871 beim Korps ein Erster Weltkrieg Bearbeiten Im August 1914 an der Westfront eingesetzt ruckte das VII Korps im Verbande der 2 Armee durch das neutrale Belgien nach Nordfrankreich ein Als Generalstabschef war Oberst von Wolff berufen die 13 Division fuhrte Generalleutnant von dem Borne die 14 Division stand unter Generalmajor Fleck General der Kavallerie Karl von Einem General der Kavallerie Karl von Einem seit 11 August 1909 Kommandierender General urteilte uber das Korps Kein Armeekorps in Deutschland war mir besser als das VII Armeekorps bekannt In ihm dienten die Sohne des Teutoburger Waldes und des Wesergebirges in seinen Reihen standen die harten Bauern des Munsterlandes der Gegend von Soest und Paderborn und die Manner vom Niederrhein nicht zu vergessen aber auch der beste Stamm westfalischer Industriearbeiter Bergleute und Eisenarbeiter Man muss diese Menschen nur kennen um sie nach ihrem Wert zu schatzen Das Korps beteiligte sich zwischen 4 und 16 August 1914 an der Eroberung von Luttich Am 10 August ubernahm die 13 Division mit dem zugeteilten II Bataillon Pionier Regiments 24 an der nordlichen Einschliessungsstellung die Orten an der Chaussee Berviers Luttich die 14 Division und die 43 Infanterie Brigade gingen sudlich des Besder Tales in Stellung Am 12 August eroffnete die schwere Artillerie der 13 Division das Feuer auf das Fort Chaudfontaine Weil die 11 Infanterie Brigade herausgelost wurde und nach Luttich zuruckmarschierte ubernahm die 13 Division am 14 August deren Abschnitt an der Strasse Luttich Montfort und Maas Oberstrom Nach dem Fall der letzten Forts nahm das VII Armeekorps den Vormarsch durch das sudliche Belgien zur Sambre wieder auf Am 17 August entlang der Strasse Tongern Noville vorgehend erreichten die Truppen die Hohe von Thys und Momaile Beim weiteren Vorgehen bildete das Korps den rechten Flugel der 2 Armee Bulow und hielt langs der Strasse Nivelles Binche vorgehend den Anschluss zur westlicher vorgehenden 1 Armee 9 Am 22 August trat das Korps in die Schlacht an der Sambre ein es griff den linken Flugel der franzosischen 5 Armee ostlich von Mons zwischen Peronnes und St Pierre an und erreichte mit der 13 Division Binche und mit der 14 Division Anderlues 10 Am linken Flugel des Korps begleitete die 2 Garde Reserve Division des X Reserve Korps Kirchbach den weiterfuhrenden Einbruch in Nordfrankreich Ende August griff die 14 Division wahrend der Schlacht von St Quentin ein zusammen mit der 2 Garde Reserve Division ging sie uber die Oise vor und drangte die franzosische 69 Reserve Division aus Saint Quentin hinaus Am 30 August griff die 14 Division von Essigny le Grand in Richtung Alaincourt uber die Oise nach Osten an Nachdem der rechte Flugel der 2 Armee im Raum sudlich bei Mezieres verstarkt werden konnte war auch das im Zentrum von den Franzosen bedrangte X Reserve Korps in der Lage den ganzen Oisebaschnitt zwischen Ribemont und Vendeuil zu uberwinden Der weitere Vormarsch fuhrte die 14 Division nach Ham zum Somme Kanal weiter in Richtung auf Soissons und Venizel Die zuruckgebliebene 13 Division wurde zur Einschliessung der Festung Maubeuge abgezweigt und erst spater durch das VII Reserve Korps freigemacht Am 5 September uber Conde en Brie vorgehend begleitete das VII Korps den Hauptstoss des rechts vorgehenden IX Korps Quast der 1 Armee uber Montmirail auf Esternay zum Grand Morin Nach dem Ruckzugsbefehl in der Marneschlacht hatte das VII Korps ohne 14 Infanterie Division am 9 September die Marne Ubergange zwischen Port a Binson bis Jaulgonne zu sichern Am 10 September sicherte die Masse der 13 Division die Vesle bei Fismes die 26 Infanterie Brigade sicherte den Fluss bei Braisne 11 Am 12 September 1914 nach Beginn der Aisneschlacht ubernahm General Eberhard von Claer die Fuhrung des Korps das am rechten Flugel der 2 Armee die Hohen ostlich des Aisne Marne Kanals verteidigte Das VII Armee Korps erkampfte sich bis 20 September die neue Linie Orainville Merlet Aguilcourt Guignicourt Hermann von Francois Anfang Oktober 1914 wurde das Korps der 6 Armee unterstellt und kampfte wahrend des Wettlaufes zum Meer in der ersten Schlacht von Arras Wahrend die 13 Division das bayerische 1 Reservekorps noch bei Souchez unterstutzte befand sich die 14 Division bereits in Verlegung nach Neuve Chapelle Wahrend der Ersten Schlacht von La Bassee traf auch die 13 Division ab 14 Oktober am neuen Kriegsschauplatz ein und rang nach Ablose der 28 Division XIV A K um den Ort Givenchy Wahrend der Fruhjahrsschlacht bei La Bassee wurde General von Claer am 29 Juni 1915 durch General von Francois abgelost Das VII Korps leistete wahrend der Herbstschlacht im Artois im September 1915 zusammen mit dem IV Korps die Abwehr des britischen Angriffes bei Loos Am 5 Juni 1916 wurde das Korps der 5 Armee unterstellt und in der Schlacht um Verdun eingesetzt General von Francois ubernahm Mitte Juli 1916 mit dem Generalkommando die Fuhrung der westlichen Angriffsgruppe an der Maas Zwischen 18 Oktober und 30 November 1916 wurde das Korps als Maasgruppe West bezeichnet Zwischen 2 Juli 1917 und 9 Januar 1918 wurde das Korps erneut an der Maas eingesetzt und wiederum als Maasgruppe West bezeichnet Ab dem 10 Januar 1918 war das Korps der Armeeabteilung A unterstellt ab dem 10 April der 7 Armee zugefuhrt Ende Mai 1918 beteiligte sich das Korpskommando als Gruppe Francois an der Blucher Offensive der 7 Armee am Ailette Abschnitt zwischen Soissons und Reims Ab 5 Juli wurde das Korps als Gruppe Woyna der 9 Armee zugeteilt und musste nach der am 18 Juli beginnenden alliierten Gegenoffensive in der Schlacht von Soissons seine Truppen auf Noyon zurucknehmen Am Tag des Waffenstillstandes lag das Generalkommando wieder im Abschnitt der Armeeabteilung A Westfalische Freikorps Bearbeiten Nachdem der Kommandierende General Oskar von Watter vorher das Einverstandnis Gustav Noskes eingeholt hatte liess er am 11 Februar 1919 den Generalsoldatenrat fur das Korps durch das Freikorps Lichtschlag auflosen und dessen anwesende Mitglieder verhaften Am 16 Februar ruckte das Freikorps auf seinen Befehl hin zu einer Befriedigungsaktion gegen Hervest aus Die hier beginnende Blutspur brachte der Formation den Namen Freikorps Totschlag ein 12 Ende Marz 1919 ubernahm der Kommandierende General das Oberkommando uber alle westfalischen Freikorps Sie trugen als gemeinsames Kennzeichen ein grun weiss schwarzes Band um den unteren Teil der Schulterklappe Nach einer dreimonatigen Dienstzeit mit besonders ausgezeichneten Leistungen wurde ausserdem eine grune um die linke Achsel zu tragende Schutzenschnur verliehen 13 Kommandierender General BearbeitenDas Generalkommando als Kommandobehorde des Armee Korps stand unter der Fuhrung des Kommandierenden Generals Dienstgrad Name Datum 14 Generalleutnant Johann Adolf von Thielmann 30 Oktober 1815 bis 2 April 1820Generalleutnant Philipp von Luck und Witten 0 3 April bis 23 Mai 1820 mit der Fuhrung beauftragt Generalleutnant Heinrich Wilhelm von Horn 24 Mai 1820 bis 31 Oktober 1829General der Infanterie Karl von Muffling genannt Weiss 28 November 1829 bis 29 Marz 1837General der Infanterie Ernst von Pfuel 30 Marz 1837 bis 1 Marz 1848General der Kavallerie Karl von der Groeben 0 2 Marz 1848 bis 1 Juni 1853General der Infanterie Ludwig Roth von Schreckenstein 0 2 Juni 1853 bis 2 Juni 1857Generalleutnant Eduard von Bonin 0 3 Juni 1857 bis 21 November 1858General der Infanterie Karl Anton von Hohenzollern Sigmaringen 22 November 1858 bis 28 Juni 1860General der Infanterie Eberhard Herwarth von Bittenfeld 29 Juni 1860 bis 20 November 1864General der Infanterie Eduard Vogel von Falckenstein 21 November 1864 bis 19 Juli 1866General der Kavallerie Edwin von Manteuffel 20 Juli 1866 bis 29 Oktober 1866General der Infanterie Heinrich Adolf von Zastrow 30 Oktober 1866 bis 4 September 1871General der Kavallerie Wilhelm zu Stolberg Wernigerode 0 5 September 1871 bis 14 April 1882Generalleutnant Karl von Witzendorff 15 April bis 22 November 1882 mit der Fuhrung beauftragt Generalleutnant General der Kavallerie Karl von Witzendorff 23 November 1882 bis 6 August 1888General der Kavallerie Emil von Albedyll 0 7 August 1888 bis 2 Juni 1893Generalleutnant General der Infanterie Robert von Goetze 0 3 Juni 1893 bis 4 April 1898Generalleutnant General der Infanterie Viktor von Mikusch Buchberg 0 5 April 1898 bis 12 Januar 1900Generalleutnant Ernst von Bulow 27 Januar bis 21 Juli 1900 mit der Fuhrung beauftragt Generalleutnant Ernst von Bulow 22 Juli 1900 bis 9 Mai 1901General der Kavallerie Moritz von Bissing 18 Mai 1901 bis 11 Dezember 1907General der Kavallerie Friedrich von Bernhardi 12 Dezember 1907 bis 10 August 1909General der Kavallerie Karl von Einem 11 August 1909 bis 11 September 1914General der Infanterie Eberhard von Claer 12 September 1914 bis 28 Juni 1915General der Infanterie Hermann von Francois 29 Juni 1915 bis 5 Juli 1918Generalleutnant Wilhelm von Woyna 0 6 Juli 1918 bis 17 Januar 1919Wurt Generalleutnant Oskar von Watter 18 Januar bis 1 Oktober 1919Fahnen Fahnenschmuck Bearbeiten Hauptartikel Fahnen der Linien Infanterie Regimenter der Preussischen ArmeeSonstiges BearbeitenIm September 1976 erfolgte im Schlosspark Nordkirchen ein feierliches Gelobnis der Bundeswehr mit Auffuhrung eines Grossen Zapfenstreichs und Ubergabe der Fahnen des ehemaligen VII Armee Korps an die Verbande der 7 Panzergrenadierdivision Literatur BearbeitenHermann Kluting Soldaten in Westfalen und am Niederrhein Das Koniglich Preussische VII Armeekorps Beckum 1982 Weblinks BearbeitenAbbildung historische Postkarte von der Kaiserparade im Jahr 1907 mit Portratmedaillons Kaiser Wilhelms II und Kaiserin Auguste ViktoriaEinzelnachweise Bearbeiten Alfred Cramer Geschichte des Infanterie Regiments Prinz Friedrich der Niederlande 2 Westfalisches Nr 15 Verlag R Eisenschmid Verlagsbuchhandlung fur Militarwissenschaft Berlin 1910 Konigliche Geheime Kriegs Kanzlei Redaktion Rangliste des aktiven Dienststandes der Koniglich Preussischen Armee und des XIII Koniglich Wurttembergischen Armeekorps Nach dem Stande vom 1 Oktober 1900 Verlag Ernst Siegfried Mittler amp Sohn Berlin 1900 S 63ff Kriegsministerium Geheime Kriegs Kanzlei Redaktion Rangliste der Koniglich Preussischen Armee und des XIII Koniglich Wurttembergischen Armeekorps fur 1914 Nach dem Stande vom 6 Mai 1914 Verlag Ernst Siegfried Mittler amp Sohn Berlin 1914 S 73ff v Krieg Kriegstagebuch des Regiments aus dem Feldzuge der Main Armee 1866 Minden 1867 Die Bayrische Armee marschierte nach der Niederlage in Bischofsheim nicht mehr mit Alfred Cramer Geschichte des Infanterie Regiments Prinz Friedrich der Niederlande 2 Westfalisches Nr 15 Verlag R Eisenschmid Berlin 1910 Justus Scheibert Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870 71 Paulis Nachfolger Berlin 1895 S 11 Justus Scheibert Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870 71 Paulis Nachfolger Berlin 1895 S 289 Reichsarchiv Der Weltkrieg 1914 1918 Band I E S Mittler Berlin 1925 S 110 130 Reichsarchiv Die Grenzschlachten Band I E S Mittler amp Sohn Berlin 1925 S 356 Reichsarchiv Band IV Der Marnefeldzug Berlin 1926 S 435 Wolfgang Niess Die Revolution von 1918 19 Europa Verlag 2017 ISBN 978 3 95890 074 5 S 353 354 Gustav Riebensahm Infanterie Regiment Prinz Friedrich der Niederlande 2 Westfalisches Nr 15 im Weltkrieg 1914 1918 Minden 1931 Dermot Bradley Hrsg Gunter Wegner Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815 1939 Band 1 Die Hoheren Kommandostellen 1815 1939 Biblio Verlag Osnabruck 1990 ISBN 3 7648 1780 1 S 58 59 Armeekorps des Deutschen Heeres im Kaiserreich Gardekorps I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII XIII XIV XV XVI XVII XVIII XIX XX XXI Bayerische Korps I II III Zusatzliche Verbande im Ersten Weltkrieg Reservekorps Garde I III IV V VI VII VIII IX X XII XIV XV XVII XVIII XXII XXIII XXIV XXV XXVI XXVII XXXVIII XXXIX XXXX XXXXI Bayerische Reservekorps I II XV Generalkommandos 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 Sonstige Korps Ersatzkorps Landwehrkorps Marinekorps Abgerufen von https de wikipedia org w index php title VII Armee Korps Deutsches Kaiserreich amp oldid 219088754, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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