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Unterthürheim ist ein Ortsteil der Gemeinde Buttenwiesen im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau. Er liegt einen Kilometer südwestlich von Buttenwiesen am linken Zusamtalhang. Der Ort hat 931 Einwohner (Stand: 1. Januar 2016).

Inhaltsverzeichnis

Ulrich von Türheim in einer Darstellung von 1387 in einem Rennewart-Manuskript

Das Pfarrdorf Unterthürheim wurde wie das benachbarte Oberthürheim 1048 erstmals in einer Urkunde genannt. Darin werden Grundbesitz, Kirche und Zehnt in Pfaffenhofen mit dem Zehnt zu Thürheim dem Kloster St. Stephan in Augsburg geschenkt. Nach Unterthürheim benannte sich ein niederes Adelsgeschlecht, die Herren von Thürheim. Sie saßen auf dem Thürlesberg, der sich rund zwei Kilometer nordwestlich vom Ort in beherrschender Lage befindet. Die Burg der Herren von Thürheim wurde vermutlich im 14. Jahrhundert zerstört und die Mitglieder der Familie zogen in die Städte. Der bekannteste Vertreter des Geschlechts ist der Dichter Ulrich von Türheim, der um 1200 lebte.

Das Kloster Kaisheim erwarb ab 1242 Besitz im Ort und wurde schließlich zum wichtigsten der vielen Grundherren. Es konnte die Ortsherrschaft durchsetzen und erst durch die Säkularisation des Klosters im Jahr 1802 kam Unterthürheim zu Bayern. Der Ort wurde dem Landgericht Wertingen zugeteilt.

Am 1. Januar 1976 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Unterthürheim mit der Nachbargemeinde Oberthürheim zur neuen Gemeinde Thürheim zusammengeschlossen. Diese wurde bereits am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Buttenwiesen eingegliedert.

Kirche Maria Hilf in Unterthürheim

Unterthürheim gehörte lange Zeit zur Pfarrei Pfaffenhofen, es wurde erst 1859 zur eigenen Pfarrei erhoben. Der Chor und die Turmuntergeschosse der Kirche Maria Hilf wurden im 15. Jahrhundert errichtet. Der Turm erhielt um 1690 seine heutige Form und das Langhaus wurde 1861 erbaut.
Bis zum 31. August 2013 war die Pfarrei Unterthürheim Sitz der Pfarreiengemeinschaft Unterthürheim mit den Pfarreien Oberthürheim, Pfaffenhofen und Unterthürheim. Seit 1. September 2013 gehören die drei Pfarreien zur Pfarreiengemeinschaft Buttenwiesen.

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Unterthürheim

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Buttenwiesen

  • Georg Wörishofer, Alfred Sigg, Reinhard H. Seitz: Städte, Märkte und Gemeinden. In: Der Landkreis Dillingen a. d. Donau in Geschichte und Gegenwart. Hgg. vom Landkreis Dillingen an der Donau, 3. neu bearbeitete Auflage, Dillingen an der Donau 2005, S. 196–197.
Commons: Unterthürheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Wieder über 6.000 Einwohner. Abgerufen am 1. April 2021.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1,S.769 und 770.

48.59860710.706517Koordinaten:48° 36′ N,10° 42′ O

Normdaten (Geografikum): GND:4209098-2(OGND, AKS) | VIAF:234653436

Unterthurheim Ortsteil von Buttenwiesen Sprache Beobachten Bearbeiten Unterthurheim ist ein Ortsteil der Gemeinde Buttenwiesen im schwabischen Landkreis Dillingen an der Donau Er liegt einen Kilometer sudwestlich von Buttenwiesen am linken Zusamtalhang Der Ort hat 931 Einwohner Stand 1 Januar 2016 1 Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Religionen 3 Baudenkmaler 4 Bodendenkmaler 5 Tochter und Sohne des Ortes 6 Literatur 7 Weblinks 8 EinzelnachweiseGeschichte Bearbeiten Ulrich von Turheim in einer Darstellung von 1387 in einem Rennewart Manuskript Das Pfarrdorf Unterthurheim wurde wie das benachbarte Oberthurheim 1048 erstmals in einer Urkunde genannt Darin werden Grundbesitz Kirche und Zehnt in Pfaffenhofen mit dem Zehnt zu Thurheim dem Kloster St Stephan in Augsburg geschenkt Nach Unterthurheim benannte sich ein niederes Adelsgeschlecht die Herren von Thurheim Sie sassen auf dem Thurlesberg der sich rund zwei Kilometer nordwestlich vom Ort in beherrschender Lage befindet Die Burg der Herren von Thurheim wurde vermutlich im 14 Jahrhundert zerstort und die Mitglieder der Familie zogen in die Stadte Der bekannteste Vertreter des Geschlechts ist der Dichter Ulrich von Turheim der um 1200 lebte Das Kloster Kaisheim erwarb ab 1242 Besitz im Ort und wurde schliesslich zum wichtigsten der vielen Grundherren Es konnte die Ortsherrschaft durchsetzen und erst durch die Sakularisation des Klosters im Jahr 1802 kam Unterthurheim zu Bayern Der Ort wurde dem Landgericht Wertingen zugeteilt Am 1 Januar 1976 wurde die bis dahin selbstandige Gemeinde Unterthurheim mit der Nachbargemeinde Oberthurheim zur neuen Gemeinde Thurheim zusammengeschlossen Diese wurde bereits am 1 Mai 1978 in die Gemeinde Buttenwiesen eingegliedert 2 Kirche Maria Hilf in UnterthurheimReligionen BearbeitenUnterthurheim gehorte lange Zeit zur Pfarrei Pfaffenhofen es wurde erst 1859 zur eigenen Pfarrei erhoben Der Chor und die Turmuntergeschosse der Kirche Maria Hilf wurden im 15 Jahrhundert errichtet Der Turm erhielt um 1690 seine heutige Form und das Langhaus wurde 1861 erbaut Bis zum 31 August 2013 war die Pfarrei Unterthurheim Sitz der Pfarreiengemeinschaft Unterthurheim mit den Pfarreien Oberthurheim Pfaffenhofen und Unterthurheim Seit 1 September 2013 gehoren die drei Pfarreien zur Pfarreiengemeinschaft Buttenwiesen Baudenkmaler BearbeitenSiehe Liste der Baudenkmaler in UnterthurheimBodendenkmaler BearbeitenSiehe Liste der Bodendenkmaler in ButtenwiesenTochter und Sohne des Ortes BearbeitenLeonhard Helmschrott 1921 2011 Journalist und Politiker Irma Krauss 1949 SchriftstellerinLiteratur BearbeitenGeorg Worishofer Alfred Sigg Reinhard H Seitz Stadte Markte und Gemeinden In Der Landkreis Dillingen a d Donau in Geschichte und Gegenwart Hgg vom Landkreis Dillingen an der Donau 3 neu bearbeitete Auflage Dillingen an der Donau 2005 S 196 197 Weblinks Bearbeiten Commons Unterthurheim Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Unterthurheim in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online Bayerische StaatsbibliothekEinzelnachweise Bearbeiten Wieder uber 6 000 Einwohner Abgerufen am 1 April 2021 Statistisches Bundesamt Hrsg Historisches Gemeindeverzeichnis fur die Bundesrepublik Deutschland Namens Grenz und Schlusselnummernanderungen bei Gemeinden Kreisen und Regierungsbezirken vom 27 5 1970 bis 31 12 1982 W Kohlhammer GmbH Stuttgart und Mainz 1983 ISBN 3 17 003263 1 S 769 und 770 Amtlich benannte Gemeindeteile der Gemeinde Buttenwiesen Almhof Bartlstockschwaige Beutmuhle Buttenwiesen Feldbach Frauenstetten Greggenhof Hinterried Illemad Lauterbach Ludwigsschwaige Maierhof Neuweiler Oberthurheim Pfaffenhofen an der Zusam Stehlesmuhle Unterthurheim Vorderried Wortelstetten 48 598607 10 706517 Koordinaten 48 36 N 10 42 O Normdaten Geografikum GND 4209098 2 OGND AKS VIAF 234653436 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Unterthurheim amp oldid 220899442, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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