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Als Nieder- oder Unterelbe (seltener auch Tideelbe, Tidenelbe oder Gezeitenelbe) wird der rund 140 km lange Abschnitt der Elbe zwischen der Staustufe Geesthacht (km 586) und der Kugelbake in Cuxhaven (km 727,73) bezeichnet. Der langgestreckte Mündungstrichter (Ästuar) unterliegt den Gezeiten Ebbe und Flut, und das Marschland beiderseits der Unterelbe kann von Sturmfluten der Nordsee in Mitleidenschaft gezogen werden.

Lauf der Unterelbe
Schiffsverkehr auf der Unterelbe bei Hamburg
Queen Mary 2 auf der Unterelbe bei Glückstadt
Die Kugelbake bei Cuxhaven markiert die Mündung der Elbe in die Nordsee.

Die Unterelbe ist von großer Bedeutung für die internationale Seeschifffahrt, insbesondere als Zufahrt zum Hamburger Hafen, aber auch zum Nord-Ostsee-Kanal und damit zur Ostsee. Nach dem Bundeswasserstraßengesetz gilt sie in ihrem gesamten Verlauf als Binnenwasserstraße, bevor sie als Außenelbe zur Seewasserstraße wird. Schifffahrtsrechtlich ist sie jedoch nur von Geesthacht bis Oortkaten (km 607,50) eine Binnenschifffahrtsstraße. Im weiteren Verlauf unterliegt sie als sogenannte Delegationsstrecke der Zuständigkeit Hamburgs; ab km 638,98 (Leuchtturm Tinsdal) ist sie dann Seeschifffahrtsstraße.

Inhaltsverzeichnis

Die Begriffe Nieder- und Unterelbe werden im Allgemeinen synonym gebraucht, wobei Niederelbe der ältere, regional angestammte Name ist (analog zu niederdeutsch oder Niedersachsen), während Unterelbe erst seit dem 19. Jahrhundert in Gebrauch gekommen ist. Die Abgrenzung ist dabei höchst uneinheitlich: So galten früher beispielsweise die Alstermündung in Hamburg oder später die Hamburger Elbbrücken als Grenze; heutzutage werden zuweilen auch die Bunthäuser Spitze, die Köhlbrandmündung oder das Mühlenberger Loch als Beginn der Nieder- bzw. Unterelbe angesehen.

Um diese widersprüchlichen Abgrenzungen zu umgehen, werden in der Fachliteratur Begriffe wie Tide(n)elbe, Gezeitenelbe oder Elbeästuar bevorzugt, die auf den Einfluss der Gezeiten als Unterscheidungskriterium verweisen. Dieser ist seit dem Bau der Staustufe Geesthacht 1960 räumlich eindeutig festgelegt, reichte zuvor aber deutlich weiter flussaufwärts bis in die Gegend um Lauenburg.

Geographische Lage

Im 17. Jahrhundert reichte das Binnendelta der Elbe noch von den Vierlanden bis Finkenwerder.
Hohes Elbufer bei Blankenese

Die Unterelbe folgt auf ihrer gesamten Länge dem eiszeitlichen Elbe-Urstromtal, das zu beiden Seiten von bis zu 50 Meter hohen Geesthängen gesäumt wird. Dazwischen hatte sich im flachen Marschland ein langgestrecktes Binnendelta ausgebildet, das ursprünglich kurz hinter Geesthacht bei Drage begann und auch die zu Hamburg gehörenden Vier- und Marschlande einschloss. Diese wurden jedoch bereits seit dem 12. Jahrhundert sukzessive eingedeicht und die Nebenarme Dove Elbe und Gose Elbe vom verbliebenen Hauptstrom abgetrennt. Dieser wird auch als „obere Tidenelbe“ bezeichnet und trennt die Vier- und Marschlande von den niedersächsischen Elbmarschen im Landkreis Harburg.

Das heutige Binnendelta beginnt etwa 17 km flussabwärts an der Bunthäuser Spitze, wo sich die Elbe für etwa 15 Kilometer in die Norder- und Süderelbe aufteilt und dabei die – de facto aus mehreren kleineren Inseln bestehende – „Elbinsel“ Wilhelmsburg umschließt. Die Süderelbe geht in ihrem weiteren Verlauf in den Köhlbrand über, der sich gegenüber dem Altonaer Balkon wieder mit der Norderelbe vereint. Der ursprüngliche Mündungsarm Alte Süderelbe ist durch die 1963 erfolgte Abdeichung zum stehenden Gewässer geworden.

Ab dem Zusammenfluss von Norder- und Süderelbe verläuft die Unterelbe auf Hamburger Stadtgebiet zwischen den nördlich gelegenen Elbvororten und den südlich der Elbe gelegenen Ortsteilen Waltershof und Finkenwerder zum Mühlenberger Loch. Bis 1963 mündete erst hier die Süderelbe in die Norderelbe.

Hier beginnt der letzte Flussabschnitt, der durch eine Vielzahl kleinerer Binneninseln entlang der Ufer und mitten im Strom geprägt ist (z. B. Hahnöfersand, Lühesand, Pagensand, Rhinplate). Neben den von den Inseln gebildeten Nebenarmen gibt es im Elbevorland rechts und links eine Reihe von Seitenarmen, wie beispielsweise linkselbisch die Wischhafener Süderelbe, die bei Wischhafen in die Elbe mündet.

Bei Cuxhaven ist die Elbe etwa 18 Kilometer breit. Von Hamburg bis zur Mündung ist der Fluss rund 108 Kilometer lang.


Nebenflüsse

Rechte Nebenflüsse in Flussrichtung:

Linke Nebenflüsse in Flussrichtung:

Kanäle

Einziger wirtschaftlich bedeutender Kanal, der von der Unterelbe abzweigt, ist der Nord-Ostsee-Kanal. Daneben sind für die Freizeitschifffahrt noch der Hadelner Kanal als Teilstück des Schiffahrtsweg Elbe-Weser und der Altenbrucher Kanal südöstlich von Cuxhaven von Bedeutung. Ebenfalls zu dieser Kategorie gehört heute der Ilmenaukanal im Zuge der Ilmenau; er war bis zum Bau des Elbe-Seitenkanals für die Wirtschafts- und Stadtentwicklung Lüneburgs von Bedeutung.

Uferlandschaften

Hauptartikel: Elbmarschen

Die Unterelbe ist in ihrer Genese seit der Weichsel-Eiszeit durch das Urstromtal der Elbe geformt worden. Wie die Namen der angrenzenden Landschaften bereits andeuten, ist dieses Gebiet zum großen Teil geprägt von Marschländereien. Nur wenige Orte bzw. Ortsteile auf Hamburger Stadtgebiet bis einschließlich der Stadt Wedel liegen auf Endmoränen.

Auf der rechten Elbseite liegen zunächst die zu Hamburg gehörenden Vier- und Marschlande sowie die Elbinseln des Hamburger Binnendeltas. Die ab Wedel folgenden schleswig-holsteinischen Marschlandschaften werden allesamt durch Fluss-/Kanalläufe getrennt: Am Geestrand bei Wedel beginnt zunächst die Haseldorfer Marsch; das östliche Ende bildet hier die Wedeler Au. Westlich der Pinnau beginnt anschließend die Seestermüher Marsch, die bis zur Krückau reicht. Ihr nordwestlich vorgelagert ist die Kremper Marsch. Jenseits der Stör beginnt schließlich die Wilstermarsch, die bis an den Nord-Ostsee-Kanal bzw. die Burger Au reicht. Abschließend folgen die Marschgebiete des südlichen Kreises Dithmarschen.

Auf der linken (niedersächsischen) Elbseite begleiten die Marschländereien die gesamte Unterelbe, beginnend mit der Lüneburger und Winsener Elbmarsch, sowie die ehemals Harburger Elbmarschen. Darauf folgen das Alte Land zwischen Süderelbe und Schwinge, das Land Kehdingen zwischen Schwinge und Oste sowie das Land Hadeln zwischen der Oste und der Wurster Heide.

Strandabschnitte

Elbstrand Övelgönne

Entlang der Unterelbe gibt es einige Sandstrände, die auch als Badestellen genutzt werden, so auf Hamburger Gebiet bei Övelgönne und Wittenbergen, auf schleswig-holsteinischem Gebiet in Brokdorf. Der Strand bei Duhnen an der Elbmündung berührt mit seinem östlichen Ende an der Cuxhavener Kugelbake gerade noch den Verlauf der Unterelbe; mit vier Kilometern wäre er damit der längste an diesem Flusslauf gelegene Sandstrand.

Geologie des Mündungsbereichs

Obwohl der Mündungstrichter bis zu 18 km breit ist, bleibt dem Schiffsverkehr auch dort nur ein relativ enges Fahrwasser; den Rest nehmen breite Wattbänke wie der Medemsand ein. Die engste und mit über 30 m tiefste Stelle liegt vor dem Glameyer-Stack unweit von Cuxhaven, das zugleich als die entscheidende Schwachstelle im Deichverlauf gilt. Würde dort der Deich brechen, wäre mit der Überflutung weiter Gebiete des Landes Hadeln zu rechnen.

Das Mündungsgebiet in die Nordsee nennt man Helgoländer Bucht. Diese ist ihrerseits ein Teil der Deutschen Bucht.

  • Satellitenbild (2007)

  • Überschwemmungen bei Deichbruch am Glameyer-Stack

  • Schiffsverkehr bei Niedrigwasser

Ländergrenzen

Im Verlauf der Niederelbe (einschl. der Elbmündung) noch nicht geklärt ist der Verlauf der Grenzen zwischen den Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg. Geklärt sind durch verschiedene Verwaltungsabkommen und Staatsverträge der beteiligten Bundesländer verschiedene Verwaltungs- und Gerichtszuständigkeiten, nicht jedoch die Gebietshoheit.

Städte

Entlang der Unterelbe befinden sich einige bedeutende Städte. An erster Stelle ist die Freie und Hansestadt Hamburg als Zentrum der gleichnamigen Metropolregion Hamburg zu nennen.

Auf schleswig-holsteinischer Seite zählen Brunsbüttel mit der Einfahrt in den Nord-Ostsee-Kanal und den benachbarten Industrieanlagen, Glückstadt und, oberhalb Hamburgs, Geesthacht dazu.

Auf der niedersächsischen Seite sind vor allem Stade und Cuxhaven von Bedeutung.

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Frühgeschichte

Um 12 v. Chr. erreichten die Römer die Elbe-Mündung. Sie nannten den Fluss Albis und die Gegend beiderseits der Unterelbe Albingia. Wie weit sie die Elbe hinauf fuhren, ist nicht überliefert. Zu Beginn des 9. Jahrhunderts n. Chr. drang Karl der Große in den Sachsenkriegen bis an die Elbe vor. Die Christianisierung des Nordens begann. Im Jahr 817 wurde die Hammaburg, die Keimzelle Hamburgs, im Mündungsgebiet der Alster gegründet.

Um 845 wurden zahlreiche Siedlungen entlang der Unterelbe bis zur Hammaburg von Wikingern überfallen, 915/916 überfielen Wenden und Dänen gemeinsam den Hamburger Sprengel. Wenden unter dem christlichen Abodritenfürsten Mistewoi brannten Hamburg nieder und verwüsteten Stormarn und Holstein. Im Jahr 1032 überfielen die Wenden unter ihrem Fürsten Gottschalk erneut Stormarn und Holstein.

Um 1060 befestigte Erzbischof Adalbert den Süllberg in Blankenese. Adalbert wurde 1066 – vor allem auf Drängen der Billunger – gestürzt. Nordalbier zerstörten anschließend seine Burg auf dem Süllberg. 1142 wurde das Kirchspiel Bishorst gegründet.

Hoch- und Spätmittelalter

Das 12. Jahrhundert war auch durch Landgewinnung und -zerstörung gekennzeichnet. So begannen Holländer im Jahr 1148 mit der Eindeichung der Haseldorfer Marsch. 1164 verwüstete die Julianenflut den Unterelbraum bis nach Wedel, ca. 20.000 Menschen und viele tausend Stück Nutzvieh starben dabei.

In diese Zeit datiert auch ein Vertrag, der für die Entwicklung des wirtschaftlichen Zentrums von herausragender Bedeutung ist. Im Jahr 1189 erhielt die große Stadt einen Freibrief von Friedrich „Barbarossa“. Es ist umstritten, ob dieser den Hamburgern wirklich das wichtige Stapelrecht zusicherte.

Das 13. Jahrhundert war geprägt durch die „Erste Marcellusflut“ im Jahre 1219 und eine weitere Sturmflut vor 1236. Letztere trennte Finkenwerder und Gorieswerder von Dradenau. Auch die Allerkindleinsflut im Jahr 1248 verursachte schwere Verwüstungen. Sie überflutete das Elbegebiet und trennte die historische Elbinsel Gorieswerder in mehrere Teile. Im Jahr 1297 erhielt schließlich das am südlichen Elbrand gelegene Harburg die Stadtrechte verliehen.

Hamburg dehnte seinen Einflussbereich auf die Elbmündung aus, zunächst mittels Erwerb von Rechten an der Insel Neuwerk vom Herzog von Sachsen-Lauenburg.

Das 14. Jahrhundert begann mit der zweiten Schlacht bei Uetersen. 1310 stellte Hamburg den 35 Meter hohen Neuwerker Turmbau als Seezeichen und Vorposten gegen Nordsee(-Piraten) und Strandräuber im Gebiet um Scharhörn fertig. Im Jahr 1314 erfolgte der Ausbau der Hatzburg bei Wedel durch die Schauenburger Grafen. Später wurde die Elbinsel Gorieswerder zerrissen; unter anderem entstand hierbei die Elbinsel Veddel. Nach einem Bündnisvertrag mit den Wurtfriesen der Marsch Land Wursten 1316 endete das Jahrhundert mit einem weiteren Erfolg zugunsten der Stadt Hamburg, 1394 erwarb sie von den Lappes eine Ritterschaft an der Elbmündung. Von da an schützte Hamburg die Elbmündung von dem neugegründeten hamburgischen Amt Ritzebüttel, aus dem später Cuxhaven hervorging und übte zunehmenden wirtschaftlichen Einfluss auf die Unterelbe aus, zu Lasten der damals noch bedeutenderen Hafenstädten wie Stade. Ein Jahr später wurden durch die Stadt die Binneninseln Ochsenwerder und Moorwerder erworben. Ziel war die Beherrschung des Eingangs zur Norderelbe.

Frühe Neuzeit

Nach dem Jahr 1500 kam es zur Gründung von Altona. Im Jahr 1543 begann man mit dem ersten Siedlungsbau im zuvor erworbenen Amt Ritzebüttel. Die Siedlung Dikshave (heute: Cuxhaven) entstand als kleine Deichreihensiedlung.

Unterelbe von Lauenburg bis Wilstermarsch 1650

Im 17. Jahrhundert. kam es zur Errichtung der Hamburger Wallanlagen. In der Folge entstand ein neuer Elbhafen an der Mündung der Alster, vor dem Baumwall. 1617 gründete Christian IV., König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein, Glückstadt in Konkurrenz zu Hamburg. Im Jahr 1627 suchte die Allerheiligenflut (7. November) das Gebiet der Unterelbe heim und überflutete große Marschländereien. Während des Dreißigjährigen Krieges geriet Stade zunächst in kaiserlich-katholische Hand von Tilly, wenig später erstmals in schwedische. Im Jahr 1634 kam die Große Flut (11./12. Oktober). Nach dem Westfälischen Frieden gelangte das Elbe-Weser-Dreieck als Herzogtümer Bremen und Verden in schwedischen Besitz innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Im Jahr 1658 brandschatzten schwedische Truppen Uetersen. Im Jahr darauf wurde die dänische Festung Hetlinger Schanze am Elbufer der Haseldorfer Marsch errichtet und 1672 weiter verstärkt. Im Jahr 1664 verlieh Friedrich III., König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein, Altona das Stadtrecht.

Zwischen 1700 und 1721 kam es zum Großen Nordischen Krieg.

Im Jahr 1717 kam es zu einer der schwersten Sturmfluten an der Nordseeküste. Im Bereich der Unterelbe wurden Uetersen, die Haseldorfer- und Seestermüher Marsch bis vor Elmshorn überflutet. Später entwickelte sich Altona zu der führenden Hafenstadt an der Unterelbe. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hatte die Stadt zeitweise mehr Tonnage unter Segel als das benachbarte Hamburg. Von 1726 bis 1736 bestand eine Handelssperre zwischen Holstein und Hamburg. Im Jahr 1731 zerstörte der Große Brand von Wedel (16. Mai) einen Großteil der Siedlung.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gab es mehrere Sturmfluten. 1751 wurde auf diese Weise das Dorf Bishorst endgültig ausgelöscht. 1756 ereignete sich eine weitere große Sturmflut, die mehreren hundert Menschen den Tod brachte. Im Jahr 1764 wurde die Festung Hetlinger Schanze abgebrochen. Hamburg gewann im Jahr 1768 auf friedlichem Wege Gebiete von großer Bedeutung für die Zukunft seiner Häfen; von Hannover erwarb es alle Elbinseln zwischen Billwerder und Finkenwerder.

Im 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert brachte im Unterelberaum gravierende Veränderungen mit sich.

In den Napoleonischen Kriegen wurde Hamburg 1806 von den Franzosen besetzt und das nordwestdeutsche Tiefland vom Niederrhein bis nach Lübeck von Frankreich annektiert. Die Häfen mussten sich an der Kontinentalsperre beteiligen. Die Hamburger Franzosenzeit dauerte bis zum Jahr 1814. Eine besonders schwere Zeit erlebte die Bevölkerung in den Befreiungskriegen im Winter der Jahre 1813/14. Im so genannten Kosakenwinter kam es im Bereich der Herrschaft Pinneberg zu mehreren Brandschatzungen und Plünderungen.

Von besonderer Bedeutung waren aber auch einige industrielle Innovationsschübe, die sich im Elberaum auswirkten. So erfolgten nach dem Großen Brand von 1842 die vorzeitige Inbetriebnahme der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn. In den Jahren darauf wurden verschiedene Bahnstrecken von und nach Hamburg bzw. Altona fertiggestellt, in chronologischer Reihenfolge: Kiel–Altona, Berlin-Hamburg und Hannover–Harburg. Der Bau der letztgenannten Strecke war dafür verantwortlich, dass die bis dahin unbedeutende Stadt Harburg zum wichtigsten hannoverschen Hafen wurde. Später, im Jahr 1872, erfolgte der Sprung der Eisenbahn über die Elbe. Die Eisenbahnverbindung von Hamburg nach Harburg war die erste vollständige Überbrückung der Elbe bei Hamburg. Nach einem weiteren Jahrzehnt erfolgte im Jahr 1883 der Bau der Bahnverbindung Blankenese - Wedel. Eine weitere wichtige verkehrstechnische Innovation im Hamburger Raum erfolgte 1899. Im Zuge des Baus weiterer Hamburger Elbbrücken wurde die erste Straßenverbindung über die Elbe errichtet.

Um die Jahrhundertmitte begann eine Reihe von drei Kriegen, von denen nur der erste mehrere Jahre dauerte, die beiden kurzen jedoch die politische Geografie der Region durchgreifend veränderten. Der Schleswig-Holsteinische Krieg von 1848–1851 war im Grunde ein Aufstand Schleswig-Holsteins gegen Dänemark, zunächst mit Unterstützung des Norddeutschen Bundes erfolgreich, nach dem Ende dieser Unterstützung dann unterlegen. Der Deutsch-Dänische Krieg im Jahr 1864 griff auch auf die südlichen Landesteile des Herzogtums Holstein als Anrainerstaat der Unterelbregion über. Nachdem Dänemark diesen Krieg verloren hatte, kamen die holsteinischen Gebiete zunächst an Österreich. Nach dem Sieg des Königreichs Preußen über den Deutschen Bund im Deutschen Krieg 1866 wurden die holsteinische Gebiete ebenso wie das auf der südlichen Elbseite angrenzende Königreich Hannover von Preußen annektiert.

Wirtschaftliche Meilensteine waren u. a. die Änderungen von Zollgrenzen. Hierzu zählte zunächst die Bildung einer solchen im Jahr 1852 zwischen Altona und dem restlichen Holstein. Während des Deutsch-Französischen Krieges wurde Hamburg zudem Teilstaat des neugegründeten Deutschen Reiches, blieb aber zunächst Zollausland. Bestrebungen des Reichskanzlers Bismarck, Hamburg für den Beitritt zum Deutschen Zollverein zu gewinnen, führten im Jahr 1880 zu erweiterten Gebietsrechten der wachsenden Metropole im Bereich zwischen Lauenburg und der Elbmündung. Ab dem Jahr 1883 wurde zudem die Speicherstadt auf dem Grasbrook gebaut; fast 40.000 Menschen wurden umgesiedelt. Sie war bis zum Jahr 2003 Teil des Freihafengebiets. 1888 erfolgte schließlich der Wegfall aller Binnenzollgrenzen. In diesem Jahr trat auch Hamburg dem Deutschen Zollverein bei. In der Folgezeit war nur noch der Freihafen Zollausland.

Ab dem 20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert war durch eine zunehmende Ökonomisierung der Unterelberegion bestimmt. Vor allem die Herausbildung Hamburgs zum wirtschaftlichen Zentrum der heute gleichnamigen europäischen Metropolregion als wirtschaftliches und politisches Zentrum an der Unterelbe war hierfür charakteristisch.

Kennzeichnend für diese Entwicklung waren unter anderem großräumige Gebietsveränderungen im Hamburger Umland. Von besonderer Bedeutung in diesem Zusammenhang war die erfolgte Eingemeindung der pinnebergischen Elbgemeinden Othmarschen, Klein- und Groß Flottbek, Blankenese und Rissen nach Altona im Jahr 1927. Aber auch die neuen kommunalen Änderungen der 1930er Jahre zählen hierzu. Auf Basis des Groß-Hamburg-Gesetzes aus dem Jahr 1937 wurden ein Jahr später die vorher selbstständigen Städte Altona, Harburg und Wandsbek in die Stadt Hamburg eingemeindet. Im Gegenzug musste die gewachsene Stadt aber auch Gebiete an der Unterelbe abgeben. Auf diese Weise wurden das im Jahre 1907 zur Stadt aufgestiegene Cuxhaven sowie Geesthacht preußisch. Zu späterer Zeit im Jahre 1969 erfolgt allerdings der erneute Verkauf der Inseln Neuwerk und Scharhörn an die Freie und Hansestadt Hamburg (Staatsvertrag mit Niedersachsen).

Containerterminal Altenwerder

Dem wirtschaftlichen Bedeutungszuwachs entsprechend kam es auch zu verkehrstechnischen Verbesserungen vor allem in Hamburg. Hierzu zählten der in Schüben immer weiter ausgebaute und modernisierte Hamburger Hafen zu einem heute hoch modernen und leistungsfähigen Containerhafen von Weltrang. Vorerst letztes Großprojekt in diesem Sinne war der Bau des Containerterminals Altenwerder. Dieser wurde 2004 in Betrieb genommen. Allerdings waren für den wachsenden Hafen auch Investitionen in die verkehrstechnische Erreichbarkeit notwendig. So wurde im Jahr 1911 durch den St.-Pauli–Elbtunnel eine feste Verbindung zwischen dem Stadtkern Hamburgs auf der Nordseite der Elbe und der Insel Steinwerder errichtet. Dieser wurde erst 1975 durch die Eröffnung des Neuen Elbtunnels im Verlauf der A7 als Hauptverkehrsverbindung abgelöst. Letzterer wurde zunächst in drei Tunnelröhren ausgeführt. Die steigenden Verkehrszahl machten jedoch bald einen Ausbau notwendig. Seit dem Jahr 2002 fließt der Verkehr nunmehr auch durch die vierte Röhre. Für einen besseren Verkehrsfluss innerhalb des Hafengebiets wurde im Jahr 1974 auch das alte Trajekt über den Köhlbrand durch die Köhlbrandbrücke ersetzt.

Schäden der Sturmflut 1962 in Wilhelmsburg

Aber auch zivilisatorisch zerstörerische Katastrophen passierten im 20. Jahrhundert. Gravierende Einschnitte bedeutete für Hamburg der Zweite Weltkrieg. Ein Großteil der Stadt Hamburg wurde durch die Operation Gomorrha, eine Serie von Luftangriffen der britischen Royal Air Force im Juli/August 1943, zerstört (siehe Geschichte Hamburgs). Weitere Rückschläge für die Unterelbe bildeten Sturmfluten in den 1960er und 70er Jahren. Von bundesweiter Bedeutung ist noch heute die Sturmflut im Jahr 1962 mit ihren weiträumigen Zerstörungen an der ganzen deutschen Nordseeküste. In Hamburg wurden große Teile des Stadtteils Wilhelmsburg überflutet. Bei der anschließenden Deichverstärkung wurde die untere Süderelbe abgedeicht. Die obere Süderelbe fließt seitdem durch den Köhlbrand ab. In der Folgezeit wurden mehrere Küstenschutz-Bauwerke entlang der Unterelbe errichtet (z. B. 1965–68 der Bau der Pinnau- und Krückausperrwerke). Diese, wie auch zahlreiche andere Deichbauprojekte auf der schleswig-holsteinischen Unterelbeseite (z. B. Vordeichung der Wedeler- und Haseldorfer Marsch, wodurch das Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland entstand), waren Teil des von der zuständigen Landesregierung im Anschluss beschlossenen Generalplans Küstenschutz, der in der Folgezeit immer weiter fortgeschrieben und angepasst wurde. Auf niedersächsischen Seite kam es zu vergleichbaren Investitionsmaßnahmen. Im Januar 1976 kam es aber erneut zu zwei weiteren schweren Sturmflutereignissen. Bei der ersten brach der Elbdeich bei Hetlingen und die Haseldorfer Marsch wurde überflutet. Deichbrüche gab es auch am neu im Bau befindlichen Seedeich in Kehdingen.

Brandgans – geschützte Brutstätten im Wattenmeer
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Die Unterelbe ist vor allem als Brutgebiet seltener Vogelarten von großer Bedeutung. Zum Schutz der Natur vor Eingriff des Menschen sind an der Unterelbe verschiedene Naturschutzgebiete ausgewiesen. Hierzu zählen:

Großcontainerschiffe auf der Unterelbe

Der Unterelberaum ist einer der wirtschaftlich am stärksten prosperierenden Regionen Norddeutschlands. Trotz des teilweise äußerst ländlichen Charakters der benachbarten Landstriche wirken hier starke ökonomische Einflussfaktoren ausgehend von der Stadt Hamburg mitsamt der sie umgebenden Metropolregion. Das Gebiet dieser hat sich mittlerweile so weit ausgebreitet, dass die gesamte Unterelbe die Metropolregion in einen nördlichen und südlichen Bereich teilt.

Die Metropolregion bestimmt somit zu einem großen Teil auch die Wirtschaftsstruktur der Unterelbe. Die stärksten Cluster sind die Hafenwirtschaft und Logistikbranche um den Hamburger Hafen, sowie die Luftfahrtbranche um den in Hamburg-Finkenwerder und Stade ansässigen Airbus-Konzern nebst den vielen mittelständisch geprägten Zulieferbetrieben in der Umgebung.

Daneben prägen aber auch sehr ländliche Gebiete das Bild der Unterelbregion. So ist das auf niedersächsische Seite befindliche Alte Land eines der weltweit größten zusammenhängenden Obstanbaugebiete. Auf der gegenüberliegenden Seite der Niederelbe im Kreis Pinneberg hat sich ein Cluster im Bereich des Gartenbaus (hier vor allem Baumschulen) gebildet, welcher einzigartig ist. Beide Gebiete sind mit ihrer stadtnahen und dennoch ländlichen Struktur beliebte Naherholungsgebiete für die städtische Bevölkerung.

Eine die Wirtschaftsstruktur stärkende öffentlich-private Initiative ist zum Beispiel die Wachstumsinitiative Süderelbe als regionale Wirtschaftsförderungsagentur in den Bereichen Logistik und Hafen, Ernährungswirtschaft und Luftfahrt. Weitere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Standortmanagement, Innovation und Qualifizierung.

Eine weitere die Wirtschaftsstruktur stärkende Förderagentur ist die Projektgesellschaft (PG) Norderelbe. Sie ist als regionale Wirtschaftsförderungsinstitution zuständig für die Durchführung des Zukunftsprogramm Wirtschaft in den an die Niederelbe angrenzenden schleswig-holsteinischen Kreisen Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen.

Ein gemeinsames Positionspapier der Handelskammer Hamburg, der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum und der IHK Schleswig-Holstein zeigt Vorschläge für die wirtschaftliche Entwicklung des Unterelberaums auf.

Seefahrt

Verkehrsbedeutung der Elbmündung

Elbfähre Cuxhaven–Brunsbüttel
Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel

Die Elbmündung besitzt eine hohe Bedeutung für die Seeschifffahrt: Zum einen ist der Trichter der Zugang zum Hamburger Hafen, zum anderen liegt in der Mündung auf nördlicher Seite der Zugang zum Nord-Ostsee-Kanal. Der untere Teil der Elbmündung gehört deshalb zu den am stärksten befahrenen Wasserstraßen in Europa. Der Niederelbe vorgelagert, und im physiognomischen Sinne kein Flussabschnitt mehr, befindet sich die sogenannte Außenelbe. Sie ist der durchs Wattenmeer führende Teil der Elbmündung. Aufgrund der schmalen schiffbaren Rinne im Bereich der Wattenmeergebiete von Hamburg und Schleswig-Holstein (beide sind inzwischen als Nationalparke nach dem Bundesnaturschutzgesetz ausgewiesen) muss die Schifffahrt bereits weit vor der Küste durch Hilfsmittel in den Mündungsbereich gelotst werden. Aus diesem Grund markierten bis in die 1970er Jahre drei bis zu 45 Meter hohe Feuerschiffe von offener See her die Fahrrinne. Davon wurde das Feuerschiff Elbe 2 1974 durch den Leuchtturm auf dem Großen Vogelsand ersetzt, Elbe 3 wurde 1977 außer Dienst gestellt, und als letztes wurde Elbe 1 Anfang 2000 durch eine Leuchttonne ersetzt.

Auf der Niederelbe erfolgt heute die Navigation durch moderne Radartechnik. Entsprechende Bauten erstrecken sich an beiden Ufern. Die größeren Schiffe werden zudem durch Lotsen bis in den Hamburger Hafen geführt.

Häfen

Ölhafen Brunsbüttel

An der Niederelbe befinden sich neben dem Hamburger Hafen weitere Häfen von wirtschaftlicher Bedeutung. Hierzu zählen vor allem der Seehafen Stade im Stader Ortsteil Bützfleth sowie die Hafenanlagen im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel und dem niedersächsischen Cuxhaven.

Historisch bedeutend für den Transatlantik-Personenverkehr war bis in die 1970er-Jahre zudem der Amerikahafen mit dem Steubenhöft in Cuxhaven. Heute legen von ihm überwiegend nur noch Seebäderschiffe ab.

Darüber hinaus bestehen in vielen Orten an der Niederelbe Yachthäfen. Hierzu zählen unter anderem die Häfen in Freiburg/Elbe, Wischhafen, Glückstadt sowie der Hamburg Yachthafen vor Wedel. Während letztgenannter direkt im Elbstrom liegt, sind die drei erstgenannten über langgestreckte Prielläufe zu erreichen oder sie befinden sich an einem der zahlreichen Nebenarmen der Elbe.

Befeuerung

Der Bereich an der Unterelbe ist zugleich auch ein Kulturraum. An mehreren Orten entlang der Unterelbe können sich Touristen über die Entstehung, Struktur und das heutige Leben an diesem küstennahen Landstrich in verschiedenen Einrichtungen informieren. Hierzu zählen:

Integrierte Station Unterelbe

Die integrierte Station Unterelbe ist ein Erlebnis- und Informationszentrum in Haseldorf. Besucher können eine Ausstellung über die Natur- und Kulturlandschaft der Elbmarschen anschauen und sich über Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten entlang der Elbe informieren. Es befindet sich auf dem Gelände des Gutshofes Haseldorf.

Natureum Niederelbe

Natureum Niederelbe

Das Natureum Niederelbe ist ein Freilichtmuseum zwischen Balje und Neuhaus (Oste). Es befindet sich auf einer Insel am Ostesperrwerk.

  • Hans-Eckhard Dannenberg, Norbert Fischer, Franklin Kopitzsch (Hrsg.): Land am Fluss. Beiträge zur Regionalgeschichte der Niederelbe (= Schriftenreihe des Landschaftsverbandes der Ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden. Bd. 25). Landschaftsverband der Ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden, Stade 2006, ISBN 3-931879-20-8.
  • Brigitte Kronauer: Die Niederelbe. In: Thomas Steinfeld (Hrsg.): Deutsche Landschaften. S. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-070404-5, S. 62ff. (Ein Essay).
  • Peter von Allwörden, Nikolaus Ruhl, Christian C. Schmidt: Erlebnis Elbe. Eine Entdeckungsreise durch die maritime Landschaft von Hamburg nach Helgoland. MCE – MedienContorElbe, Drochtersen 2004, ISBN 3-938097-00-0.
  • Eigel Wiese: Die Unterelbe. Lebensader, Land und Leute. Koehlers Verlagsgesellschaft Hamburg 2016. ISBN 978-3-7822-1261-8.
  • Richard Linde: Die Niederelbe. In: Land und Leute : Monographien zur Erdkunde.Band28. Velhagen & Klasing, Bielefeld & Leipzig 1908 (archive.org [abgerufen am 4. Oktober 2019]).
Commons: Elbe – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  1. J. Rommel: Laufentwicklung der deutschen Elbe bis Geesthacht seit ca. 1600. Hrsg.: im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde. Aachen 2000,S.6 ([1] [PDF]).
  2. Zuständigkeiten und Abkürzungen für die Binnenwasserstraßen des Bundes, WSV (Link nicht mehr erreichbar)
  3. Richard Linde: Die Niederelbe. In: Land und Leute. Monographien zur Erdkunde.Band28. Belhagen & Klasing, Bielefeld 1913,S.4 (archive.org [abgerufen am 10. Januar 2020]).
  4. Andreas Schöl, Werner Blohm, Annette Becker & Helmut Fischer: Untersuchungen zum Rückgang hoher Algenbiomassen im limnischen Abschnitt der Tideelbe. Erweiterte Zusammenfassungen der Jahrestagung 2008 (Konstanz). Hardegsen 2009,S.1 ([2] [PDF]).
  5. Maja Fickert & Thomas Strotmann: Hydrodynamische Entwicklung der Tideelbe. Erweiterte Zusammenfassungen der Jahrestagung 2008 (Konstanz). In: "Hamburg Port Authority – HPA" (Hrsg.): "Coastline Reports 9". 2007, ISBN 978-3-9811839-1-7, ISSN 0928-2734,S.60 ([3] [PDF]).
  6. Holger Weilbeer: Sedimenttransport und Sedimentmanagement im Elbeästuar. In: Die Küste, Heft 86. 2018,S.445 ([4] [PDF]).
  7. J. Kappenberg & H.-U. Fanger: Sedimenttransportgeschehen in der tidebeeinflussten Elbe, der Deutschen Bucht und in der Nordsee. Hrsg.: "GKSS-Forschungszentrum Geesthacht GmbH". 2007, ISSN 0344-9629,S.21 ([5] [PDF]).
  8. Ulla Gerversmann & Nicole Winter: Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe. Hrsg.: Freie und Hansestadt Hamburg - Amt für Naturschutz, Grünplanung und Energie. Hardegsen Dezember 2018,S.126 ([6] [PDF]).
  9. Arbeitsgruppe Schadstoffe/Sedimentmanagement: Vorschläge für eine gute Sedimentmanagementpraxis im Elbegebiet zur Erreichung überregionaler Handlungsziele. Sedimentmanagementkonzept der FGG Elbe. Hrsg.: Flussgebietsgemeinschaft Elbe. 2013,S.132 ([7] [PDF]).
  10. Andreas Schöl, Werner Blohm, Annette Becker & Helmut Fischer: Untersuchungen zum Rückgang hoher Algenbiomassen im limnischen Abschnitt der Tideelbe. Erweiterte Zusammenfassungen der Jahrestagung 2008 (Konstanz). Hardegsen 2009,S.1 ([8] [PDF]).
  11. http://unser-altona.de/elbstrand-hamburg/
  12. Zu den rechtlichen und geschichtlichen Aspekten siehe Rainer Lagoni: Ländergrenzen in der Elbemündung und der Deutschen Bucht, Berlin 1982. ISBN 3-428-05240-4
  13. Beispiele für solche Verträge sind das (Verwaltungs-)Abkommen über die wasserschutzpolizeilichen Zuständigkeiten auf der Elbe zwischen den Ländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg von 1974, der Staatsvertrag zwischen der Freien Hansestadt Bremen, der Freien und Hansestadt Hamburg sowie den Ländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein über die gerichtliche Zuständigkeit in Binnenschiffahrtssachen von 1983 oder der Staatsvertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und den Ländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein über die Regelung der Gerichtszugehörigkeit des Küstengewässers der Nordsee und der Elbmündung von 2001
  14. Plinius der Ältere, Naturalis historia 4,14,100 (online).
  15. Tacitus, Germania (online).
  16. Claudius Ptolemäus, Geographike Hyphegesis (Gr./Lat./Engl.).
  17. Geschichte Hamburgs#Schauenburger Zeit
  18. Geschichte Neuwerks auf Stadtwiki Cuxhaven
  19. Positionspapier der Handelskammer Hamburg, der IHK Stade und der IHK Schleswig-Holstein, abgerufen am 15. Mai 2012 (PDF)
Normdaten (Geografikum): GND:4042185-5(OGND, AKS) | VIAF:244535798

Unterelbe tidenbeeinflusster Abschnitt der Elbe Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Uberarbeitung Generaluberholung nach Re Integration des redundanten Niederelbe Artikels siehe Diskussion Bitte hilf mit ihn zu verbessern und entferne anschliessend diese Markierung Als Nieder oder Unterelbe seltener auch Tideelbe Tidenelbe oder Gezeitenelbe wird der rund 140 km lange Abschnitt der Elbe zwischen der Staustufe Geesthacht km 586 und der Kugelbake in Cuxhaven km 727 73 bezeichnet 1 Der langgestreckte Mundungstrichter Astuar unterliegt den Gezeiten Ebbe und Flut und das Marschland beiderseits der Unterelbe kann von Sturmfluten der Nordsee in Mitleidenschaft gezogen werden Lauf der Unterelbe Schiffsverkehr auf der Unterelbe bei Hamburg Queen Mary 2 auf der Unterelbe bei Gluckstadt Die Kugelbake bei Cuxhaven markiert die Mundung der Elbe in die Nordsee Die Unterelbe ist von grosser Bedeutung fur die internationale Seeschifffahrt insbesondere als Zufahrt zum Hamburger Hafen aber auch zum Nord Ostsee Kanal und damit zur Ostsee Nach dem Bundeswasserstrassengesetz gilt sie in ihrem gesamten Verlauf als Binnenwasserstrasse bevor sie als Aussenelbe zur Seewasserstrasse wird Schifffahrtsrechtlich ist sie jedoch nur von Geesthacht bis Oortkaten km 607 50 eine Binnenschifffahrtsstrasse Im weiteren Verlauf unterliegt sie als sogenannte Delegationsstrecke der Zustandigkeit Hamburgs ab km 638 98 Leuchtturm Tinsdal ist sie dann Seeschifffahrtsstrasse 2 Inhaltsverzeichnis 1 Namen und Abgrenzung 2 Geographie 2 1 Geographische Lage 2 2 Nebenflusse 2 3 Kanale 2 4 Uferlandschaften 2 4 1 Strandabschnitte 2 5 Geologie des Mundungsbereichs 2 6 Landergrenzen 2 7 Stadte 3 Geschichte 3 1 Fruhgeschichte 3 2 Hoch und Spatmittelalter 3 3 Fruhe Neuzeit 3 4 Im 19 Jahrhundert 3 5 Ab dem 20 Jahrhundert 4 Umwelt und Naturschutz 5 Wirtschaftsraum Unterelbe 5 1 Seefahrt 5 1 1 Verkehrsbedeutung der Elbmundung 5 1 2 Hafen 5 1 3 Befeuerung 6 Kulturraum Unterelbe 6 1 Integrierte Station Unterelbe 6 2 Natureum Niederelbe 7 Literatur 8 Siehe auch 9 Weblinks 10 EinzelnachweiseNamen und Abgrenzung BearbeitenDie Begriffe Nieder und Unterelbe werden im Allgemeinen synonym gebraucht wobei Niederelbe der altere regional angestammte Name ist analog zu niederdeutsch oder Niedersachsen wahrend Unterelbe erst seit dem 19 Jahrhundert in Gebrauch gekommen ist 3 Die Abgrenzung ist dabei hochst uneinheitlich So galten fruher beispielsweise die Alstermundung in Hamburg oder spater die Hamburger Elbbrucken als Grenze heutzutage werden zuweilen auch die Bunthauser Spitze die Kohlbrandmundung oder das Muhlenberger Loch als Beginn der Nieder bzw Unterelbe angesehen Um diese widerspruchlichen Abgrenzungen zu umgehen werden in der Fachliteratur Begriffe wie Tide n elbe 4 5 Gezeitenelbe oder Elbeastuar 6 7 bevorzugt die auf den Einfluss der Gezeiten als Unterscheidungskriterium verweisen Dieser ist seit dem Bau der Staustufe Geesthacht 1960 raumlich eindeutig festgelegt reichte zuvor aber deutlich weiter flussaufwarts bis in die Gegend um Lauenburg 3 Geographie BearbeitenGeographische Lage Bearbeiten Im 17 Jahrhundert reichte das Binnendelta der Elbe noch von den Vierlanden bis Finkenwerder Hohes Elbufer bei Blankenese Die Unterelbe folgt auf ihrer gesamten Lange dem eiszeitlichen Elbe Urstromtal das zu beiden Seiten von bis zu 50 Meter hohen Geesthangen gesaumt wird Dazwischen hatte sich im flachen Marschland ein langgestrecktes Binnendelta ausgebildet das ursprunglich kurz hinter Geesthacht bei Drage begann und auch die zu Hamburg gehorenden Vier und Marschlande einschloss 8 9 Diese wurden jedoch bereits seit dem 12 Jahrhundert sukzessive eingedeicht und die Nebenarme Dove Elbe und Gose Elbe vom verbliebenen Hauptstrom abgetrennt Dieser wird auch als obere Tidenelbe 10 bezeichnet und trennt die Vier und Marschlande von den niedersachsischen Elbmarschen im Landkreis Harburg Das heutige Binnendelta beginnt etwa 17 km flussabwarts an der Bunthauser Spitze wo sich die Elbe fur etwa 15 Kilometer in die Norder und Suderelbe aufteilt und dabei die de facto aus mehreren kleineren Inseln bestehende Elbinsel Wilhelmsburg umschliesst Die Suderelbe geht in ihrem weiteren Verlauf in den Kohlbrand uber der sich gegenuber dem Altonaer Balkon wieder mit der Norderelbe vereint Der ursprungliche Mundungsarm Alte Suderelbe ist durch die 1963 erfolgte Abdeichung zum stehenden Gewasser geworden Ab dem Zusammenfluss von Norder und Suderelbe verlauft die Unterelbe auf Hamburger Stadtgebiet zwischen den nordlich gelegenen Elbvororten und den sudlich der Elbe gelegenen Ortsteilen Waltershof und Finkenwerder zum Muhlenberger Loch Bis 1963 mundete erst hier die Suderelbe in die Norderelbe Hier beginnt der letzte Flussabschnitt der durch eine Vielzahl kleinerer Binneninseln entlang der Ufer und mitten im Strom gepragt ist z B Hahnofersand Luhesand Pagensand Rhinplate Neben den von den Inseln gebildeten Nebenarmen gibt es im Elbevorland rechts und links eine Reihe von Seitenarmen wie beispielsweise linkselbisch die Wischhafener Suderelbe die bei Wischhafen in die Elbe mundet Bei Cuxhaven ist die Elbe etwa 18 Kilometer breit Von Hamburg bis zur Mundung ist der Fluss rund 108 Kilometer lang Nebenflusse Bearbeiten Rechte Nebenflusse in Flussrichtung Bille 65 km Alster 56 km Flottbek Wedeler Au 12 km Pinnau 41 km Kruckau 37 km Stor 87 km Linke Nebenflusse in Flussrichtung Ilmenau 109 km Seeve 42 km Este 62 km Luhe 13 km Schwinge 29 km Oste 149 km Medem 16 km Kanale Bearbeiten Einziger wirtschaftlich bedeutender Kanal der von der Unterelbe abzweigt ist der Nord Ostsee Kanal Daneben sind fur die Freizeitschifffahrt noch der Hadelner Kanal als Teilstuck des Schiffahrtsweg Elbe Weser und der Altenbrucher Kanal sudostlich von Cuxhaven von Bedeutung Ebenfalls zu dieser Kategorie gehort heute der Ilmenaukanal im Zuge der Ilmenau er war bis zum Bau des Elbe Seitenkanals fur die Wirtschafts und Stadtentwicklung Luneburgs von Bedeutung Uferlandschaften Bearbeiten Hauptartikel Elbmarschen Die Unterelbe ist in ihrer Genese seit der Weichsel Eiszeit durch das Urstromtal der Elbe geformt worden Wie die Namen der angrenzenden Landschaften bereits andeuten ist dieses Gebiet zum grossen Teil gepragt von Marschlandereien Nur wenige Orte bzw Ortsteile auf Hamburger Stadtgebiet bis einschliesslich der Stadt Wedel liegen auf Endmoranen Auf der rechten Elbseite liegen zunachst die zu Hamburg gehorenden Vier und Marschlande sowie die Elbinseln des Hamburger Binnendeltas Die ab Wedel folgenden schleswig holsteinischen Marschlandschaften werden allesamt durch Fluss Kanallaufe getrennt Am Geestrand bei Wedel beginnt zunachst die Haseldorfer Marsch das ostliche Ende bildet hier die Wedeler Au Westlich der Pinnau beginnt anschliessend die Seestermuher Marsch die bis zur Kruckau reicht Ihr nordwestlich vorgelagert ist die Kremper Marsch Jenseits der Stor beginnt schliesslich die Wilstermarsch die bis an den Nord Ostsee Kanal bzw die Burger Au reicht Abschliessend folgen die Marschgebiete des sudlichen Kreises Dithmarschen Auf der linken niedersachsischen Elbseite begleiten die Marschlandereien die gesamte Unterelbe beginnend mit der Luneburger und Winsener Elbmarsch sowie die ehemals Harburger Elbmarschen Darauf folgen das Alte Land zwischen Suderelbe und Schwinge das Land Kehdingen zwischen Schwinge und Oste sowie das Land Hadeln zwischen der Oste und der Wurster Heide Strandabschnitte Bearbeiten Elbstrand Ovelgonne Entlang der Unterelbe gibt es einige Sandstrande die auch als Badestellen genutzt werden so auf Hamburger Gebiet bei Ovelgonne 11 und Wittenbergen auf schleswig holsteinischem Gebiet in Brokdorf Der Strand bei Duhnen an der Elbmundung beruhrt mit seinem ostlichen Ende an der Cuxhavener Kugelbake gerade noch den Verlauf der Unterelbe mit vier Kilometern ware er damit der langste an diesem Flusslauf gelegene Sandstrand Geologie des Mundungsbereichs Bearbeiten Obwohl der Mundungstrichter bis zu 18 km breit ist bleibt dem Schiffsverkehr auch dort nur ein relativ enges Fahrwasser den Rest nehmen breite Wattbanke wie der Medemsand ein Die engste und mit uber 30 m tiefste Stelle liegt vor dem Glameyer Stack unweit von Cuxhaven das zugleich als die entscheidende Schwachstelle im Deichverlauf gilt Wurde dort der Deich brechen ware mit der Uberflutung weiter Gebiete des Landes Hadeln zu rechnen Das Mundungsgebiet in die Nordsee nennt man Helgolander Bucht Diese ist ihrerseits ein Teil der Deutschen Bucht Satellitenbild 2007 Uberschwemmungen bei Deichbruch am Glameyer Stack Schiffsverkehr bei NiedrigwasserLandergrenzen Bearbeiten Im Verlauf der Niederelbe einschl der Elbmundung noch nicht geklart ist der Verlauf der Grenzen zwischen den Landern Schleswig Holstein Niedersachsen und Hamburg 12 Geklart sind durch verschiedene Verwaltungsabkommen und Staatsvertrage der beteiligten Bundeslander verschiedene Verwaltungs und Gerichtszustandigkeiten 13 nicht jedoch die Gebietshoheit Stadte Bearbeiten Entlang der Unterelbe befinden sich einige bedeutende Stadte An erster Stelle ist die Freie und Hansestadt Hamburg als Zentrum der gleichnamigen Metropolregion Hamburg zu nennen Auf schleswig holsteinischer Seite zahlen Brunsbuttel mit der Einfahrt in den Nord Ostsee Kanal und den benachbarten Industrieanlagen Gluckstadt und oberhalb Hamburgs Geesthacht dazu Auf der niedersachsischen Seite sind vor allem Stade und Cuxhaven von Bedeutung Geschichte BearbeitenSiehe auch Zeittafel zur geschichtlichen Entwicklung der UnterelbregionDieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Uberarbeitung dieser gesamte abschnitt sollte radikal gekurzt oder alternativ ausgelagert werden Bitte hilf mit ihn zu verbessern und entferne anschliessend diese Markierung Fruhgeschichte Bearbeiten Um 12 v Chr erreichten die Romer die Elbe Mundung Sie nannten den Fluss Albis und die Gegend beiderseits der Unterelbe Albingia 14 15 16 Wie weit sie die Elbe hinauf fuhren ist nicht uberliefert Zu Beginn des 9 Jahrhunderts n Chr drang Karl der Grosse in den Sachsenkriegen bis an die Elbe vor Die Christianisierung des Nordens begann Im Jahr 817 wurde die Hammaburg die Keimzelle Hamburgs im Mundungsgebiet der Alster gegrundet Um 845 wurden zahlreiche Siedlungen entlang der Unterelbe bis zur Hammaburg von Wikingern uberfallen 915 916 uberfielen Wenden und Danen gemeinsam den Hamburger Sprengel Wenden unter dem christlichen Abodritenfursten Mistewoi brannten Hamburg nieder und verwusteten Stormarn und Holstein Im Jahr 1032 uberfielen die Wenden unter ihrem Fursten Gottschalk erneut Stormarn und Holstein Um 1060 befestigte Erzbischof Adalbert den Sullberg in Blankenese Adalbert wurde 1066 vor allem auf Drangen der Billunger gesturzt Nordalbier zerstorten anschliessend seine Burg auf dem Sullberg 1142 wurde das Kirchspiel Bishorst gegrundet Hoch und Spatmittelalter Bearbeiten Das 12 Jahrhundert war auch durch Landgewinnung und zerstorung gekennzeichnet So begannen Hollander im Jahr 1148 mit der Eindeichung der Haseldorfer Marsch 1164 verwustete die Julianenflut den Unterelbraum bis nach Wedel ca 20 000 Menschen und viele tausend Stuck Nutzvieh starben dabei In diese Zeit datiert auch ein Vertrag der fur die Entwicklung des wirtschaftlichen Zentrums von herausragender Bedeutung ist Im Jahr 1189 erhielt die grosse Stadt einen Freibrief von Friedrich Barbarossa Es ist umstritten ob dieser den Hamburgern wirklich das wichtige Stapelrecht zusicherte 17 Das 13 Jahrhundert war gepragt durch die Erste Marcellusflut im Jahre 1219 und eine weitere Sturmflut vor 1236 Letztere trennte Finkenwerder und Gorieswerder von Dradenau Auch die Allerkindleinsflut im Jahr 1248 verursachte schwere Verwustungen Sie uberflutete das Elbegebiet und trennte die historische Elbinsel Gorieswerder in mehrere Teile Im Jahr 1297 erhielt schliesslich das am sudlichen Elbrand gelegene Harburg die Stadtrechte verliehen Hamburg dehnte seinen Einflussbereich auf die Elbmundung aus zunachst mittels Erwerb von Rechten an der Insel Neuwerk vom Herzog von Sachsen Lauenburg 17 Das 14 Jahrhundert begann mit der zweiten Schlacht bei Uetersen 1310 stellte Hamburg den 35 Meter hohen Neuwerker Turmbau als Seezeichen und Vorposten gegen Nordsee Piraten und Strandrauber im Gebiet um Scharhorn fertig Im Jahr 1314 erfolgte der Ausbau der Hatzburg bei Wedel durch die Schauenburger Grafen Spater wurde die Elbinsel Gorieswerder zerrissen unter anderem entstand hierbei die Elbinsel Veddel Nach einem Bundnisvertrag mit den Wurtfriesen der Marsch Land Wursten 1316 18 endete das Jahrhundert mit einem weiteren Erfolg zugunsten der Stadt Hamburg 1394 erwarb sie von den Lappes eine Ritterschaft an der Elbmundung Von da an schutzte Hamburg die Elbmundung von dem neugegrundeten hamburgischen Amt Ritzebuttel aus dem spater Cuxhaven hervorging und ubte zunehmenden wirtschaftlichen Einfluss auf die Unterelbe aus zu Lasten der damals noch bedeutenderen Hafenstadten wie Stade Ein Jahr spater wurden durch die Stadt die Binneninseln Ochsenwerder und Moorwerder erworben Ziel war die Beherrschung des Eingangs zur Norderelbe Fruhe Neuzeit Bearbeiten Nach dem Jahr 1500 kam es zur Grundung von Altona Im Jahr 1543 begann man mit dem ersten Siedlungsbau im zuvor erworbenen Amt Ritzebuttel Die Siedlung Dikshave heute Cuxhaven entstand als kleine Deichreihensiedlung Unterelbe von Lauenburg bis Wilstermarsch 1650 Im 17 Jahrhundert kam es zur Errichtung der Hamburger Wallanlagen In der Folge entstand ein neuer Elbhafen an der Mundung der Alster vor dem Baumwall 1617 grundete Christian IV Konig von Danemark und Herzog von Schleswig und Holstein Gluckstadt in Konkurrenz zu Hamburg Im Jahr 1627 suchte die Allerheiligenflut 7 November das Gebiet der Unterelbe heim und uberflutete grosse Marschlandereien Wahrend des Dreissigjahrigen Krieges geriet Stade zunachst in kaiserlich katholische Hand von Tilly wenig spater erstmals in schwedische Im Jahr 1634 kam die Grosse Flut 11 12 Oktober Nach dem Westfalischen Frieden gelangte das Elbe Weser Dreieck als Herzogtumer Bremen und Verden in schwedischen Besitz innerhalb des Heiligen Romischen Reiches Im Jahr 1658 brandschatzten schwedische Truppen Uetersen Im Jahr darauf wurde die danische Festung Hetlinger Schanze am Elbufer der Haseldorfer Marsch errichtet und 1672 weiter verstarkt Im Jahr 1664 verlieh Friedrich III Konig von Danemark und Herzog von Schleswig und Holstein Altona das Stadtrecht Zwischen 1700 und 1721 kam es zum Grossen Nordischen Krieg Im Jahr 1717 kam es zu einer der schwersten Sturmfluten an der Nordseekuste Im Bereich der Unterelbe wurden Uetersen die Haseldorfer und Seestermuher Marsch bis vor Elmshorn uberflutet Spater entwickelte sich Altona zu der fuhrenden Hafenstadt an der Unterelbe In der zweiten Halfte des 18 Jahrhunderts hatte die Stadt zeitweise mehr Tonnage unter Segel als das benachbarte Hamburg Von 1726 bis 1736 bestand eine Handelssperre zwischen Holstein und Hamburg Im Jahr 1731 zerstorte der Grosse Brand von Wedel 16 Mai einen Grossteil der Siedlung In der zweiten Halfte des 18 Jahrhunderts gab es mehrere Sturmfluten 1751 wurde auf diese Weise das Dorf Bishorst endgultig ausgeloscht 1756 ereignete sich eine weitere grosse Sturmflut die mehreren hundert Menschen den Tod brachte Im Jahr 1764 wurde die Festung Hetlinger Schanze abgebrochen Hamburg gewann im Jahr 1768 auf friedlichem Wege Gebiete von grosser Bedeutung fur die Zukunft seiner Hafen von Hannover erwarb es alle Elbinseln zwischen Billwerder und Finkenwerder Im 19 Jahrhundert Bearbeiten Das 19 Jahrhundert brachte im Unterelberaum gravierende Veranderungen mit sich In den Napoleonischen Kriegen wurde Hamburg 1806 von den Franzosen besetzt und das nordwestdeutsche Tiefland vom Niederrhein bis nach Lubeck von Frankreich annektiert Die Hafen mussten sich an der Kontinentalsperre beteiligen Die Hamburger Franzosenzeit dauerte bis zum Jahr 1814 Eine besonders schwere Zeit erlebte die Bevolkerung in den Befreiungskriegen im Winter der Jahre 1813 14 Im so genannten Kosakenwinter kam es im Bereich der Herrschaft Pinneberg zu mehreren Brandschatzungen und Plunderungen Von besonderer Bedeutung waren aber auch einige industrielle Innovationsschube die sich im Elberaum auswirkten So erfolgten nach dem Grossen Brand von 1842 die vorzeitige Inbetriebnahme der Hamburg Bergedorfer Eisenbahn In den Jahren darauf wurden verschiedene Bahnstrecken von und nach Hamburg bzw Altona fertiggestellt in chronologischer Reihenfolge Kiel Altona Berlin Hamburg und Hannover Harburg Der Bau der letztgenannten Strecke war dafur verantwortlich dass die bis dahin unbedeutende Stadt Harburg zum wichtigsten hannoverschen Hafen wurde Spater im Jahr 1872 erfolgte der Sprung der Eisenbahn uber die Elbe Die Eisenbahnverbindung von Hamburg nach Harburg war die erste vollstandige Uberbruckung der Elbe bei Hamburg Nach einem weiteren Jahrzehnt erfolgte im Jahr 1883 der Bau der Bahnverbindung Blankenese Wedel Eine weitere wichtige verkehrstechnische Innovation im Hamburger Raum erfolgte 1899 Im Zuge des Baus weiterer Hamburger Elbbrucken wurde die erste Strassenverbindung uber die Elbe errichtet Um die Jahrhundertmitte begann eine Reihe von drei Kriegen von denen nur der erste mehrere Jahre dauerte die beiden kurzen jedoch die politische Geografie der Region durchgreifend veranderten Der Schleswig Holsteinische Krieg von 1848 1851 war im Grunde ein Aufstand Schleswig Holsteins gegen Danemark zunachst mit Unterstutzung des Norddeutschen Bundes erfolgreich nach dem Ende dieser Unterstutzung dann unterlegen Der Deutsch Danische Krieg im Jahr 1864 griff auch auf die sudlichen Landesteile des Herzogtums Holstein als Anrainerstaat der Unterelbregion uber Nachdem Danemark diesen Krieg verloren hatte kamen die holsteinischen Gebiete zunachst an Osterreich Nach dem Sieg des Konigreichs Preussen uber den Deutschen Bund im Deutschen Krieg 1866 wurden die holsteinische Gebiete ebenso wie das auf der sudlichen Elbseite angrenzende Konigreich Hannover von Preussen annektiert Wirtschaftliche Meilensteine waren u a die Anderungen von Zollgrenzen Hierzu zahlte zunachst die Bildung einer solchen im Jahr 1852 zwischen Altona und dem restlichen Holstein Wahrend des Deutsch Franzosischen Krieges wurde Hamburg zudem Teilstaat des neugegrundeten Deutschen Reiches blieb aber zunachst Zollausland Bestrebungen des Reichskanzlers Bismarck Hamburg fur den Beitritt zum Deutschen Zollverein zu gewinnen fuhrten im Jahr 1880 zu erweiterten Gebietsrechten der wachsenden Metropole im Bereich zwischen Lauenburg und der Elbmundung Ab dem Jahr 1883 wurde zudem die Speicherstadt auf dem Grasbrook gebaut fast 40 000 Menschen wurden umgesiedelt Sie war bis zum Jahr 2003 Teil des Freihafengebiets 1888 erfolgte schliesslich der Wegfall aller Binnenzollgrenzen In diesem Jahr trat auch Hamburg dem Deutschen Zollverein bei In der Folgezeit war nur noch der Freihafen Zollausland Ab dem 20 Jahrhundert Bearbeiten Das 20 Jahrhundert war durch eine zunehmende Okonomisierung der Unterelberegion bestimmt Vor allem die Herausbildung Hamburgs zum wirtschaftlichen Zentrum der heute gleichnamigen europaischen Metropolregion als wirtschaftliches und politisches Zentrum an der Unterelbe war hierfur charakteristisch Kennzeichnend fur diese Entwicklung waren unter anderem grossraumige Gebietsveranderungen im Hamburger Umland Von besonderer Bedeutung in diesem Zusammenhang war die erfolgte Eingemeindung der pinnebergischen Elbgemeinden Othmarschen Klein und Gross Flottbek Blankenese und Rissen nach Altona im Jahr 1927 Aber auch die neuen kommunalen Anderungen der 1930er Jahre zahlen hierzu Auf Basis des Gross Hamburg Gesetzes aus dem Jahr 1937 wurden ein Jahr spater die vorher selbststandigen Stadte Altona Harburg und Wandsbek in die Stadt Hamburg eingemeindet Im Gegenzug musste die gewachsene Stadt aber auch Gebiete an der Unterelbe abgeben Auf diese Weise wurden das im Jahre 1907 zur Stadt aufgestiegene Cuxhaven sowie Geesthacht preussisch Zu spaterer Zeit im Jahre 1969 erfolgt allerdings der erneute Verkauf der Inseln Neuwerk und Scharhorn an die Freie und Hansestadt Hamburg Staatsvertrag mit Niedersachsen Containerterminal Altenwerder Dem wirtschaftlichen Bedeutungszuwachs entsprechend kam es auch zu verkehrstechnischen Verbesserungen vor allem in Hamburg Hierzu zahlten der in Schuben immer weiter ausgebaute und modernisierte Hamburger Hafen zu einem heute hoch modernen und leistungsfahigen Containerhafen von Weltrang Vorerst letztes Grossprojekt in diesem Sinne war der Bau des Containerterminals Altenwerder Dieser wurde 2004 in Betrieb genommen Allerdings waren fur den wachsenden Hafen auch Investitionen in die verkehrstechnische Erreichbarkeit notwendig So wurde im Jahr 1911 durch den St Pauli Elbtunnel eine feste Verbindung zwischen dem Stadtkern Hamburgs auf der Nordseite der Elbe und der Insel Steinwerder errichtet Dieser wurde erst 1975 durch die Eroffnung des Neuen Elbtunnels im Verlauf der A7 als Hauptverkehrsverbindung abgelost Letzterer wurde zunachst in drei Tunnelrohren ausgefuhrt Die steigenden Verkehrszahl machten jedoch bald einen Ausbau notwendig Seit dem Jahr 2002 fliesst der Verkehr nunmehr auch durch die vierte Rohre Fur einen besseren Verkehrsfluss innerhalb des Hafengebiets wurde im Jahr 1974 auch das alte Trajekt uber den Kohlbrand durch die Kohlbrandbrucke ersetzt Schaden der Sturmflut 1962 in Wilhelmsburg Aber auch zivilisatorisch zerstorerische Katastrophen passierten im 20 Jahrhundert Gravierende Einschnitte bedeutete fur Hamburg der Zweite Weltkrieg Ein Grossteil der Stadt Hamburg wurde durch die Operation Gomorrha eine Serie von Luftangriffen der britischen Royal Air Force im Juli August 1943 zerstort siehe Geschichte Hamburgs Weitere Ruckschlage fur die Unterelbe bildeten Sturmfluten in den 1960er und 70er Jahren Von bundesweiter Bedeutung ist noch heute die Sturmflut im Jahr 1962 mit ihren weitraumigen Zerstorungen an der ganzen deutschen Nordseekuste In Hamburg wurden grosse Teile des Stadtteils Wilhelmsburg uberflutet Bei der anschliessenden Deichverstarkung wurde die untere Suderelbe abgedeicht Die obere Suderelbe fliesst seitdem durch den Kohlbrand ab In der Folgezeit wurden mehrere Kustenschutz Bauwerke entlang der Unterelbe errichtet z B 1965 68 der Bau der Pinnau und Kruckausperrwerke Diese wie auch zahlreiche andere Deichbauprojekte auf der schleswig holsteinischen Unterelbeseite z B Vordeichung der Wedeler und Haseldorfer Marsch wodurch das Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland entstand waren Teil des von der zustandigen Landesregierung im Anschluss beschlossenen Generalplans Kustenschutz der in der Folgezeit immer weiter fortgeschrieben und angepasst wurde Auf niedersachsischen Seite kam es zu vergleichbaren Investitionsmassnahmen Im Januar 1976 kam es aber erneut zu zwei weiteren schweren Sturmflutereignissen Bei der ersten brach der Elbdeich bei Hetlingen und die Haseldorfer Marsch wurde uberflutet Deichbruche gab es auch am neu im Bau befindlichen Seedeich in Kehdingen Umwelt und Naturschutz Bearbeiten Brandgans geschutzte Brutstatten im WattenmeerIn diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen nsg liste auf vollstandigkeit und aktualitat prufen umstrittene elbvertiefung sollte hier zumindest erwahnt werden mit verweis auf hauptartikel Hilf der Wikipedia indem du sie recherchierst und einfugst Die Unterelbe ist vor allem als Brutgebiet seltener Vogelarten von grosser Bedeutung Zum Schutz der Natur vor Eingriff des Menschen sind an der Unterelbe verschiedene Naturschutzgebiete ausgewiesen Hierzu zahlen Allwordener Aussendeich und Brammersand aufgegangen im NSG Elbe und Inseln Asselersand Auenlandschaft Norderelbe Borsteler Binnenelbe und Grosses Brack Elbwiesen Eschschallen im Seestermuher Vorland Flottbektal im Jenischpark Finkenwerder Suderelbe Hadelner und Belumer Aussendeich Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland Hetlinger Schanze Heuckenlock Muhlenberger Loch Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer zugleich Biospharenreservat Nesssand Niedersachsischer Mundungstrichter der Elbe Nordkehding Oste vor der Mundung Pagensand Rhee Rhinplate Vogelschutzgebiet Hullen ehemals Schilf und Wasserflache Krautsand Ostende Schwarztonnensand Westerweiden Wittenbergener HeideWirtschaftsraum Unterelbe Bearbeiten Grosscontainerschiffe auf der Unterelbe Der Unterelberaum ist einer der wirtschaftlich am starksten prosperierenden Regionen Norddeutschlands Trotz des teilweise ausserst landlichen Charakters der benachbarten Landstriche wirken hier starke okonomische Einflussfaktoren ausgehend von der Stadt Hamburg mitsamt der sie umgebenden Metropolregion Das Gebiet dieser hat sich mittlerweile so weit ausgebreitet dass die gesamte Unterelbe die Metropolregion in einen nordlichen und sudlichen Bereich teilt Die Metropolregion bestimmt somit zu einem grossen Teil auch die Wirtschaftsstruktur der Unterelbe Die starksten Cluster sind die Hafenwirtschaft und Logistikbranche um den Hamburger Hafen sowie die Luftfahrtbranche um den in Hamburg Finkenwerder und Stade ansassigen Airbus Konzern nebst den vielen mittelstandisch gepragten Zulieferbetrieben in der Umgebung Daneben pragen aber auch sehr landliche Gebiete das Bild der Unterelbregion So ist das auf niedersachsische Seite befindliche Alte Land eines der weltweit grossten zusammenhangenden Obstanbaugebiete Auf der gegenuberliegenden Seite der Niederelbe im Kreis Pinneberg hat sich ein Cluster im Bereich des Gartenbaus hier vor allem Baumschulen gebildet welcher einzigartig ist Beide Gebiete sind mit ihrer stadtnahen und dennoch landlichen Struktur beliebte Naherholungsgebiete fur die stadtische Bevolkerung Eine die Wirtschaftsstruktur starkende offentlich private Initiative ist zum Beispiel die Wachstumsinitiative Suderelbe als regionale Wirtschaftsforderungsagentur in den Bereichen Logistik und Hafen Ernahrungswirtschaft und Luftfahrt Weitere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Standortmanagement Innovation und Qualifizierung Eine weitere die Wirtschaftsstruktur starkende Forderagentur ist die Projektgesellschaft PG Norderelbe Sie ist als regionale Wirtschaftsforderungsinstitution zustandig fur die Durchfuhrung des Zukunftsprogramm Wirtschaft in den an die Niederelbe angrenzenden schleswig holsteinischen Kreisen Pinneberg Steinburg und Dithmarschen Ein gemeinsames Positionspapier der Handelskammer Hamburg der IHK Stade fur den Elbe Weser Raum und der IHK Schleswig Holstein zeigt Vorschlage fur die wirtschaftliche Entwicklung des Unterelberaums auf 19 Seefahrt Bearbeiten Verkehrsbedeutung der Elbmundung Bearbeiten Elbfahre Cuxhaven Brunsbuttel Schleuse des Nord Ostsee Kanals in Brunsbuttel Hauptartikel Fahrverbindung Brunsbuttel Cuxhaven Die Elbmundung besitzt eine hohe Bedeutung fur die Seeschifffahrt Zum einen ist der Trichter der Zugang zum Hamburger Hafen zum anderen liegt in der Mundung auf nordlicher Seite der Zugang zum Nord Ostsee Kanal Der untere Teil der Elbmundung gehort deshalb zu den am starksten befahrenen Wasserstrassen in Europa Der Niederelbe vorgelagert und im physiognomischen Sinne kein Flussabschnitt mehr befindet sich die sogenannte Aussenelbe Sie ist der durchs Wattenmeer fuhrende Teil der Elbmundung Aufgrund der schmalen schiffbaren Rinne im Bereich der Wattenmeergebiete von Hamburg und Schleswig Holstein beide sind inzwischen als Nationalparke nach dem Bundesnaturschutzgesetz ausgewiesen muss die Schifffahrt bereits weit vor der Kuste durch Hilfsmittel in den Mundungsbereich gelotst werden Aus diesem Grund markierten bis in die 1970er Jahre drei bis zu 45 Meter hohe Feuerschiffe von offener See her die Fahrrinne Davon wurde das Feuerschiff Elbe 2 1974 durch den Leuchtturm auf dem Grossen Vogelsand ersetzt Elbe 3 wurde 1977 ausser Dienst gestellt und als letztes wurde Elbe 1 Anfang 2000 durch eine Leuchttonne ersetzt Auf der Niederelbe erfolgt heute die Navigation durch moderne Radartechnik Entsprechende Bauten erstrecken sich an beiden Ufern Die grosseren Schiffe werden zudem durch Lotsen bis in den Hamburger Hafen gefuhrt Hafen Bearbeiten Olhafen Brunsbuttel An der Niederelbe befinden sich neben dem Hamburger Hafen weitere Hafen von wirtschaftlicher Bedeutung Hierzu zahlen vor allem der Seehafen Stade im Stader Ortsteil Butzfleth sowie die Hafenanlagen im schleswig holsteinischen Brunsbuttel und dem niedersachsischen Cuxhaven Historisch bedeutend fur den Transatlantik Personenverkehr war bis in die 1970er Jahre zudem der Amerikahafen mit dem Steubenhoft in Cuxhaven Heute legen von ihm uberwiegend nur noch Seebaderschiffe ab Daruber hinaus bestehen in vielen Orten an der Niederelbe Yachthafen Hierzu zahlen unter anderem die Hafen in Freiburg Elbe Wischhafen Gluckstadt sowie der Hamburg Yachthafen vor Wedel Wahrend letztgenannter direkt im Elbstrom liegt sind die drei erstgenannten uber langgestreckte Priellaufe zu erreichen oder sie befinden sich an einem der zahlreichen Nebenarmen der Elbe Befeuerung Bearbeiten Hauptartikel Liste von Leuchtfeuern an der UnterelbeKulturraum Unterelbe BearbeitenDer Bereich an der Unterelbe ist zugleich auch ein Kulturraum An mehreren Orten entlang der Unterelbe konnen sich Touristen uber die Entstehung Struktur und das heutige Leben an diesem kustennahen Landstrich in verschiedenen Einrichtungen informieren Hierzu zahlen Integrierte Station Unterelbe Bearbeiten Die integrierte Station Unterelbe ist ein Erlebnis und Informationszentrum in Haseldorf Besucher konnen eine Ausstellung uber die Natur und Kulturlandschaft der Elbmarschen anschauen und sich uber Freizeit und Erholungsmoglichkeiten entlang der Elbe informieren Es befindet sich auf dem Gelande des Gutshofes Haseldorf Natureum Niederelbe Bearbeiten Natureum Niederelbe Das Natureum Niederelbe ist ein Freilichtmuseum zwischen Balje und Neuhaus Oste Es befindet sich auf einer Insel am Ostesperrwerk Literatur BearbeitenHans Eckhard Dannenberg Norbert Fischer Franklin Kopitzsch Hrsg Land am Fluss Beitrage zur Regionalgeschichte der Niederelbe Schriftenreihe des Landschaftsverbandes der Ehemaligen Herzogtumer Bremen und Verden Bd 25 Landschaftsverband der Ehemaligen Herzogtumer Bremen und Verden Stade 2006 ISBN 3 931879 20 8 Brigitte Kronauer Die Niederelbe In Thomas Steinfeld Hrsg Deutsche Landschaften S Fischer Frankfurt am Main 2003 ISBN 3 10 070404 5 S 62ff Ein Essay Peter von Allworden Nikolaus Ruhl Christian C Schmidt Erlebnis Elbe Eine Entdeckungsreise durch die maritime Landschaft von Hamburg nach Helgoland MCE MedienContorElbe Drochtersen 2004 ISBN 3 938097 00 0 Eigel Wiese Die Unterelbe Lebensader Land und Leute Koehlers Verlagsgesellschaft Hamburg 2016 ISBN 978 3 7822 1261 8 Richard Linde Die Niederelbe In Land und Leute Monographien zur Erdkunde Band 28 Velhagen amp Klasing Bielefeld amp Leipzig 1908 archive org abgerufen am 4 Oktober 2019 Siehe auch BearbeitenElbvertiefung Chronologie des Wasserbaus an der Hamburger Unterelbe Geschichte des Hamburger Hafens Wasserstandsvorhersage fur die deutsche Nordseekuste Zeittafel zur UnterelbregionWeblinks Bearbeiten Commons Elbe Album mit Bildern Videos und Audiodateien private Seite Das Elbetal von Hamburg bis zur Mundung in die Nordsee private Seite Maritime Landschaft Unterelbe Einzelnachweise Bearbeiten J Rommel Laufentwicklung der deutschen Elbe bis Geesthacht seit ca 1600 Hrsg im Auftrag der Bundesanstalt fur Gewasserkunde Aachen 2000 S 6 1 PDF Zustandigkeiten und Abkurzungen fur die Binnenwasserstrassen des Bundes WSV Link nicht mehr erreichbar a b Richard Linde Die Niederelbe In Land und Leute Monographien zur Erdkunde Band 28 Belhagen amp Klasing Bielefeld 1913 S 4 archive org abgerufen am 10 Januar 2020 Andreas Schol Werner Blohm Annette Becker amp Helmut Fischer Untersuchungen zum Ruckgang hoher Algenbiomassen im limnischen Abschnitt der Tideelbe Erweiterte Zusammenfassungen der Jahrestagung 2008 Konstanz Hardegsen 2009 S 1 2 PDF Maja Fickert amp Thomas Strotmann Hydrodynamische Entwicklung der Tideelbe Erweiterte Zusammenfassungen der Jahrestagung 2008 Konstanz In Hamburg Port Authority HPA Hrsg Coastline Reports 9 2007 ISBN 978 3 9811839 1 7 ISSN 0928 2734 S 60 3 PDF Holger Weilbeer Sedimenttransport und Sedimentmanagement im Elbeastuar In Die Kuste Heft 86 2018 S 445 4 PDF J Kappenberg amp H U Fanger Sedimenttransportgeschehen in der tidebeeinflussten Elbe der Deutschen Bucht und in der Nordsee Hrsg GKSS Forschungszentrum Geesthacht GmbH 2007 ISSN 0344 9629 S 21 5 PDF Ulla Gerversmann amp Nicole Winter Pflege und Entwicklungsplan fur das Naturschutzgebiet Auenlandschaft Obere Tideelbe Hrsg Freie und Hansestadt Hamburg Amt fur Naturschutz Grunplanung und Energie Hardegsen Dezember 2018 S 126 6 PDF Arbeitsgruppe Schadstoffe Sedimentmanagement Vorschlage fur eine gute Sedimentmanagementpraxis im Elbegebiet zur Erreichung uberregionaler Handlungsziele Sedimentmanagementkonzept der FGG Elbe Hrsg Flussgebietsgemeinschaft Elbe 2013 S 132 7 PDF Andreas Schol Werner Blohm Annette Becker amp Helmut Fischer Untersuchungen zum Ruckgang hoher Algenbiomassen im limnischen Abschnitt der Tideelbe Erweiterte Zusammenfassungen der Jahrestagung 2008 Konstanz Hardegsen 2009 S 1 8 PDF http unser altona de elbstrand hamburg Zu den rechtlichen und geschichtlichen Aspekten siehe Rainer Lagoni Landergrenzen in der Elbemundung und der Deutschen Bucht Berlin 1982 ISBN 3 428 05240 4 Beispiele fur solche Vertrage sind das Verwaltungs Abkommen uber die wasserschutzpolizeilichen Zustandigkeiten auf der Elbe zwischen den Landern Niedersachsen Schleswig Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg von 1974 der Staatsvertrag zwischen der Freien Hansestadt Bremen der Freien und Hansestadt Hamburg sowie den Landern Niedersachsen und Schleswig Holstein uber die gerichtliche Zustandigkeit in Binnenschiffahrtssachen von 1983 oder der Staatsvertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und den Landern Niedersachsen und Schleswig Holstein uber die Regelung der Gerichtszugehorigkeit des Kustengewassers der Nordsee und der Elbmundung von 2001 Plinius der Altere Naturalis historia 4 14 100 online Tacitus Germania online Claudius Ptolemaus Geographike Hyphegesis Gr Lat Engl a b Geschichte Hamburgs Schauenburger Zeit Geschichte Neuwerks auf Stadtwiki Cuxhaven Positionspapier der Handelskammer Hamburg der IHK Stade und der IHK Schleswig Holstein abgerufen am 15 Mai 2012 PDF Normdaten Geografikum GND 4042185 5 OGND AKS VIAF 244535798 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Unterelbe amp oldid 219214488, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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