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Lage

Unteregg liegt etwa 35 Kilometer südöstlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Unteregg, Oberegg und Warmisried. Es gibt sieben Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):

Bis zur Gemeindegründung

Unteregg gehörte zur Reichsabtei Ottobeuren. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts lagen große Teile des heutigen Gemeindegebietes in der reichsritterschaftlichen Herrschaft Stein. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Religionen

In Unteregg gibt es größtenteils Katholiken.

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Unteregg durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Warmisried, Oberegg und Unteregg im Zuge der Gemeindegebietsreform neu gebildet.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Einwohner 1229 1193 1218 1290 1335 1351 1348 1404 1368 1348 1365 1349 1361

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1246 auf 1394 um 148 Einwohner bzw. um 11,9 %.

  • Mindeltal bei Oberegg mit Alpenpanorama

  • Mindeltal mit Oberegg

  • Mindeltal mit Unteregg

  • Oberegg und Unteregg von Süden

  • Unteregg von Süden

  • Bildstock in Unteregg

Bundestagswahl 2017
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70
60
50
40
30
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10
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46,4 %
7,6 %
15,6 %
8,4 %
6,9 %
4,9 %
4,1 %
6,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
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-4
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-16
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+1,0 %p
+10,0 %p
+3,8 %p
+1,7 %p
+2,3 %p
+0,3 %p
−1,5 %p

Bürgermeisterin

Erste Bürgermeisterin ist seit 20. September 2007 Marlene Preißinger (Freie Wähler Bayern); diese wurde am 15. März 2020 mit 90,7 % der Stimmen für weitere sechs Jahre gewählt.

Gemeinderat

Die Wahl am 15. März 2020 hatte folgendes Ergebnis:

  • Freie Wählergruppe Warmisried: 5 Sitze (41,2 %)
  • Bürgerblock Oberegg: 4 Sitze (30,0 %)
  • Wählergemeinschaft Unteregg: 3 Sitze (28,9 %)

Gegenüber der Wahl von 2014 musste der Bürgerblock Oberegg ein Mandat an die Freie Wählergruppe Warmisried abgeben.

Wappen

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein roter Balken, durch eine eingeschweifte silberne Spitze, darin ein blaues Ulrichskreuz, gespalten. Vorne in Schwarz eine goldene Rosette, hinten in Blau eine goldene Bügelkrone mit roten Steinen.“

Der Entwurf und die Gestaltung des Wappens stammt vom Freisinger Theodor Goerge. Das Wappen wurde am 28. August 1985 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Wappenbegründung: Das Gemeindegebiet lag bis zum 18. Jahrhundert überwiegend in der reichsritterschaftlichen Herrschaft Stein. Teile der Herrschaft, darunter Unteregg und Oberegg, wurden 1757 vom Kloster Ottobeuren erworben, aus dessen Wappen die Rosette im vorderen Teil des Gemeindewappens stammt. Die Krone verweist auf das Patrozinium „Patrona Bavariae“ der Kirche in Oberegg, das Ulrichskreuz auf die Ulrichskirche im Ortsteil Warmisried. Der rote Balken im Schildhaupt erinnert an die alte Salzstraße mit Maut, die durch das Gemeindegebiet führte.

Flagge

Eine Flagge in weiß-blau-weiß mit dem aufgelegten Gemeindewappen wurde 1985 zwar genehmigt, wird jedoch nicht verwendet.

Gemeindepartnerschaften

Partnergemeinde ist Emmelsbüll in Nordfriesland.

St. Martin in Unteregg

In Unteregg befindet sich die Kirche St. Martin aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Am 30. Juni 2018 gab es in der Gemeinde 136 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze; von der Wohnbevölkerung standen 572 Personen in einer versicherungspflichtigen Beschäftigung, so dass die Zahl der Auspendler um 436 höher war. Die 52 landwirtschaftlichen Betriebe bewirtschafteten eine Fläche von 1482 Hektar (Stand 2016).

Verkehr

Durch Unteregg führt die sogenannte Mindeltalstraße, die quer durch das Mindeltal führt.

Bildung

Es gibt zwei Kindertageseinrichtungen mit 50 Plätzen und 47 betreuten Kindern (Stand: 1. März 2019).

Commons: Unteregg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Unteregg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. August 2019.
  3. Gemeinde Unteregg, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 21. Dezember 2021.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1,S.783.
  5. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 4. März 2018
  6. Eintrag zum Wappen von Unteregg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  7. Eintrag zu Unteregg auf der Seite kommunalflaggen.eu
Amtlich benannte Gemeindeteile von Unteregg
Normdaten (Geografikum): GND:4509040-3(OGND, AKS)

Unteregg Gemeinde im schwabischen Landkreis Unterallgau in Bayern Sprache Beobachten Bearbeiten Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig Weitere Bedeutungen sind unter Unteregg Begriffsklarung aufgefuhrt Unteregg ist eine Gemeinde im schwabischen Landkreis Unterallgau Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dirlewang Wappen Deutschlandkarte47 966666666667 10 466666666667 717 Koordinaten 47 58 N 10 28 OBasisdatenBundesland BayernRegierungsbezirk SchwabenLandkreis UnterallgauVerwaltungs gemeinschaft DirlewangHohe 717 m u NHNFlache 23 69 km2Einwohner 1379 31 Dez 2020 1 Bevolkerungsdichte 58 Einwohner je km2Postleitzahl 87782Vorwahl 08269Kfz Kennzeichen MNGemeindeschlussel 09 7 78 207Gemeindegliederung 7 GemeindeteileAdresse der Verbandsverwaltung Marktstr 19 87742 DirlewangWebsite vg dirlewang de UntereggErste Burgermeisterin Marlene Preissinger Freie Wahler Lage der Gemeinde Unteregg im Landkreis Unterallgau Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 1 1 Lage 1 2 Gemeindegliederung 2 Geschichte 2 1 Bis zur Gemeindegrundung 2 2 Religionen 2 3 Eingemeindungen 2 4 Einwohnerentwicklung 3 Politik 3 1 Burgermeisterin 3 2 Gemeinderat 3 3 Wappen 3 4 Flagge 3 5 Gemeindepartnerschaften 4 Baudenkmaler 5 Bodendenkmaler 6 Wirtschaft und Infrastruktur 6 1 Wirtschaft einschliesslich Land und Forstwirtschaft 6 2 Verkehr 6 3 Bildung 7 Personlichkeiten 8 Weblinks 9 EinzelnachweiseGeografie BearbeitenLage Bearbeiten Unteregg liegt etwa 35 Kilometer sudostlich von Memmingen in der Region Donau Iller in Mittelschwaben Gemeindegliederung Bearbeiten Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Unteregg Oberegg und Warmisried Es gibt sieben Gemeindeteile in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben 2 3 Bittenau Weiler Essmuhle Weiler Oberegg Kirchdorf Rappen Dorf Schlottermuhle Einode Unteregg Pfarrdorf Warmisried Pfarrdorf Geschichte BearbeitenBis zur Gemeindegrundung Bearbeiten Unteregg gehorte zur Reichsabtei Ottobeuren Bis Mitte des 18 Jahrhunderts lagen grosse Teile des heutigen Gemeindegebietes in der reichsritterschaftlichen Herrschaft Stein Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehort der Ort zu Bayern Im Zuge der Verwaltungsreformen im Konigreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde Religionen Bearbeiten In Unteregg gibt es grosstenteils Katholiken Eingemeindungen Bearbeiten Am 1 Mai 1978 wurde die Gemeinde Unteregg durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Warmisried Oberegg und Unteregg im Zuge der Gemeindegebietsreform neu gebildet 4 Einwohnerentwicklung Bearbeiten BevolkerungsentwicklungJahr 1961 4 1970 4 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2011 2012 2013 2014 2015Einwohner 1229 1193 1218 1290 1335 1351 1348 1404 1368 1348 1365 1349 1361 Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1246 auf 1394 um 148 Einwohner bzw um 11 9 Mindeltal bei Oberegg mit Alpenpanorama Mindeltal mit Oberegg Mindeltal mit Unteregg Oberegg und Unteregg von Suden Unteregg von Suden Bildstock in UntereggPolitik BearbeitenBundestagswahl 2017 5 706050403020100 46 4 7 6 15 6 8 4 6 9 4 9 4 1 6 2 CSUSPDAfDFDPGruneLinkeFWSonst Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2013 p 10 8 6 4 2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 17 5 p 1 0 p 10 0 p 3 8 p 1 7 p 2 3 p 0 3 p 1 5 pCSUSPDAfDFDPGruneLinkeFWSonst Burgermeisterin Bearbeiten Erste Burgermeisterin ist seit 20 September 2007 Marlene Preissinger Freie Wahler Bayern diese wurde am 15 Marz 2020 mit 90 7 der Stimmen fur weitere sechs Jahre gewahlt Gemeinderat Bearbeiten Die Wahl am 15 Marz 2020 hatte folgendes Ergebnis Freie Wahlergruppe Warmisried 5 Sitze 41 2 Burgerblock Oberegg 4 Sitze 30 0 Wahlergemeinschaft Unteregg 3 Sitze 28 9 Gegenuber der Wahl von 2014 musste der Burgerblock Oberegg ein Mandat an die Freie Wahlergruppe Warmisried abgeben Wappen Bearbeiten Blasonierung Unter silbernem Schildhaupt darin ein roter Balken durch eine eingeschweifte silberne Spitze darin ein blaues Ulrichskreuz gespalten Vorne in Schwarz eine goldene Rosette hinten in Blau eine goldene Bugelkrone mit roten Steinen 6 Der Entwurf und die Gestaltung des Wappens stammt vom Freisinger Theodor Goerge Das Wappen wurde am 28 August 1985 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt Wappenbegrundung Das Gemeindegebiet lag bis zum 18 Jahrhundert uberwiegend in der reichsritterschaftlichen Herrschaft Stein Teile der Herrschaft darunter Unteregg und Oberegg wurden 1757 vom Kloster Ottobeuren erworben aus dessen Wappen die Rosette im vorderen Teil des Gemeindewappens stammt Die Krone verweist auf das Patrozinium Patrona Bavariae der Kirche in Oberegg das Ulrichskreuz auf die Ulrichskirche im Ortsteil Warmisried Der rote Balken im Schildhaupt erinnert an die alte Salzstrasse mit Maut die durch das Gemeindegebiet fuhrte Flagge Bearbeiten Eine Flagge in weiss blau weiss mit dem aufgelegten Gemeindewappen wurde 1985 zwar genehmigt wird jedoch nicht verwendet 7 Gemeindepartnerschaften Bearbeiten Partnergemeinde ist Emmelsbull in Nordfriesland Baudenkmaler Bearbeiten St Martin in Unteregg Hauptartikel Liste der Baudenkmaler in Unteregg In Unteregg befindet sich die Kirche St Martin aus der zweiten Halfte des 15 Jahrhunderts Bodendenkmaler Bearbeiten Hauptartikel Liste der Bodendenkmaler in UntereggWirtschaft und Infrastruktur BearbeitenWirtschaft einschliesslich Land und Forstwirtschaft Bearbeiten Am 30 Juni 2018 gab es in der Gemeinde 136 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplatze von der Wohnbevolkerung standen 572 Personen in einer versicherungspflichtigen Beschaftigung so dass die Zahl der Auspendler um 436 hoher war Die 52 landwirtschaftlichen Betriebe bewirtschafteten eine Flache von 1482 Hektar Stand 2016 Verkehr Bearbeiten Durch Unteregg fuhrt die sogenannte Mindeltalstrasse die quer durch das Mindeltal fuhrt Bildung Bearbeiten Es gibt zwei Kindertageseinrichtungen mit 50 Platzen und 47 betreuten Kindern Stand 1 Marz 2019 Personlichkeiten BearbeitenJohann Anwander 1715 1770 Rokokomaler und Freskant geboren in Unteregg Johann Nepomuk Holzhey 1741 1809 Orgelbauer geboren in RappenWeblinks Bearbeiten Commons Unteregg Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Unteregg Amtliche Statistik des LfStat PDF Datei 1 MB Einzelnachweise Bearbeiten Genesis Online Datenbank des Bayerischen Landesamtes fur Statistik Tabelle 12411 001 Fortschreibung des Bevolkerungsstandes Gemeinden Stichtage letzten 6 Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011 Hilfe dazu Gemeinde Unteregg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online Bayerische Staatsbibliothek abgerufen am 15 August 2019 Gemeinde Unteregg Liste der amtlichen Gemeindeteile Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium fur Digitales abgerufen am 21 Dezember 2021 a b c Statistisches Bundesamt Hrsg Historisches Gemeindeverzeichnis fur die Bundesrepublik Deutschland Namens Grenz und Schlusselnummernanderungen bei Gemeinden Kreisen und Regierungsbezirken vom 27 5 1970 bis 31 12 1982 W Kohlhammer Stuttgart Mainz 1983 ISBN 3 17 003263 1 S 783 Zweitstimmen gemass Quelle www wahlen bayern de abgerufen am 4 Marz 2018 Eintrag zum Wappen von Unteregg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte Eintrag zu Unteregg auf der Seite kommunalflaggen eu Amtlich benannte Gemeindeteile von Unteregg Unteregg Bittenau Essmuhle Oberegg Rappen Schlottermuhle WarmisriedGemeinden im Landkreis Unterallgau Amberg Apfeltrach Babenhausen Bad Gronenbach Bad Worishofen Benningen Bohen Boos Breitenbrunn Buxheim Dirlewang Egg an der Gunz Eppishausen Erkheim Ettringen Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgunz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen Lauben Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden Oberschonegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pless Rammingen Salgen Sontheim Stetten Trunkelsberg Turkheim Tussenhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Gemeindefreies Gebiet im Landkreis Unterallgau Ungerhauser Wald Normdaten 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