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Baumgarten
Wappen Karte

Baumgarten ist ein Teil des 14. Wiener Gemeindebezirks, Penzing. Der Bezirksteil liegt am linken, nördlichen Wienflussufer. Grundbuchtechnisch zerfällt er in die beiden Katastralgemeinden Oberbaumgarten und Unterbaumgarten (siehe Wiener Katastralgemeinden).

Inhaltsverzeichnis

Baumgarten liegt westlich des ebenfalls am Wienfluss gelegenen Bezirksteils Penzing, aber wie dieser im Osten des Bezirks Penzing, rund sieben Kilometer vom Stadtzentrum Wiens entfernt. Der tiefste Punkt liegt mit 198 m bei der Baumgartenstraße bzw. im noch tiefer gelegenen Bett des Wienflusses, an dessen rechtem, südlichem Ufer die Bezirksgrenze verläuft. Aufgrund der Lage im Wiental liegen die niedrigeren Gebiete in Wienflussnähe im Süden und die höher gelegenen Gebiete im Norden Baumgartens, ein Nord-Süd-Abstieg des Geländes ist trotz der dichten Verbauung heute noch erkennbar. Die Baumgartner Höhe liegt beim Erholungsgebiet Steinhof, der mit 339 m höchste Punkt gehört allerdings bereits zur Katastralgemeinde Hütteldorf.

Katastralgemeinden

Das am Wienfluss flussaufwärts, also westlich gelegene Oberbaumgarten grenzt demnach im Norden und Westen an Hütteldorf und im Süden an die jenseits des Wienflusses gelegenen Hietzinger Bezirksteile Hacking und Ober-St.-Veit. Flussabwärts östlich von Oberbaumgarten liegt Unterbaumgarten, das im Norden ebenfalls an Hütteldorf, im Nordosten an den Bezirksteil Breitensee, im Osten an den Bezirksteil Penzing und im Süden, jenseits des Flusses, an Unter-St.-Veit im Bezirk Hietzing grenzt.

Die Katastralgemeinde Oberbaumgarten nimmt eine Fläche von 89,85 Hektar ein und Unterbaumgarten erstreckt sich über ein Gebiet von 102,21 Hektar, wovon drei Hektar jenseits des Wienflusses in Hietzing liegen. In der Schreibweise Ober-Baumgarten und Unter-Baumgarten existieren ferner zwei Zählbezirke der amtlichen Statistik, deren Grenzen jedoch nicht mit jenen der Katastralgemeinden ident sind. Der Zählbezirk Ober-Baumgarten besteht aus neun Zählsprengeln, der Zählbezirk Unter-Baumgarten aus zehn Zählsprengeln.

Da die Grenzen der Katastralgemeinden nicht genau mit der Bezirksgrenze kongruent sind, liegt ein Teil von Unterbaumgarten im 13. Bezirk, insbesondere der Bereich um die U-Bahn-Station Unter St. Veit.

Außenansicht des Baumgartner Casinos
Die ehemalige Kaiser-Franz-Joseph-Landwehrkaserne

Baumgarten wurde erstmals um das Jahr 1195 unter dem Namen Pomerio erwähnt. Auf einer Urkunde, in welcher ein Streit um einen Weingarten bei Wien behandelt wird, wurde Herimanus de Pomerio als Zeuge genannt; in der gleichen Zeit traten auch die Ortsbezeichnungen Pomgarten und Paungarten auf. Damals gab es hier hauptsächlich Ackerland, im höher gelegenen Norden Weingärten. Ansonsten war der Obstbau zu dieser Zeit noch recht bescheiden.

Baumgarten unterstand zwei Grundherrschaften: Unterbaumgarten (Unteres Gut) dem kaiserlichen Waldamt Purkersdorf, Oberbaumgarten (Oberes Gut) bis 1790 dem Benediktinerstift Formbach in Bayern, dann wechselnden Grundherren; letzter Grundherr von Oberbaumgarten 1846–1848 war Johann Simon Freiherr von Sina.

Im Wienfluss bestand bei Baumgarten die Wienenvurt (eine Furt). 1645 forderte die Pestepidemie in Baumgarten zahlreiche Todesopfer. Bei der zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 wurde die Bauernsiedlung, damals weit entfernt von der ummauerten Stadt Wien, stark beschädigt.

Durch Baumgarten führte (und führt) die Linzer Straße, die historische Fernstraße von Wien westwärts Richtung Linz und Salzburg. (Bis 1894 wurde sie in Baumgarten einfach Hauptstraße genannt.) Im Mittelalter hieß sie Poststraße, da über sie die Post nach Baumgarten, Hütteldorf und Hadersdorf geliefert wurde. Der Straßenzug der Hütteldorfer Straße führte bereits im Mittelalter parallel zur Linzer Straße, jedoch war die Hütteldorfer Straße im Bereich Baumgartens bis 1880 unverbaut. Baumgarten war lange Zeit ein Zeilendorf, es gab nur wenige Sackgassen zum Wienfluss. Nicht zuletzt wegen der Hochwassergefahr des damals noch recht weitläufigen Wienflusses dienten die Flächen zum Fluss hinunter überwiegend als Weideland oder Auland und blieben bis zur Wienflussregulierung unverbaut. Das Wachstum des Dorfes beschränkte sich in erster Linie auf das Gebiet nördlich der Linzer Straße. Erst nach der Eingemeindung 1892 wurden die anderen, bis dahin unverbauten Gebiete verbaut. So ist beispielsweise der Gruschaplatz in seiner heutigen Form erst 1912 errichtet worden, nachdem 1908 dort die neue Pfarrkirche geweiht wurde.

General Andreas Hadik errichtete 1779 in Oberbaumgarten ein Schloss, auf dessen Areal im 19. Jahrhundert ein bekanntes Casino entstehen sollte (Casino Baumgarten). Ober- und Unterbaumgarten wurden im Zuge der josefinischen Reformen 1784 gemeinsam eine eigene Pfarre. 1786 entstand der erste Teil des mehrmals vergrößerten Baumgartner Friedhofs, der bis heute belegt wird.

Im Jahr 1804 wurde zur Versorgung der Wiener Vorstädte, nicht des Dorfes, die durch Baumgarten führende Albertinische Wasserleitung fertiggestellt, die erste mit weiträumig angelegtem Rohrnetz in der Geschichte der Wiener Wasserversorgung.

1850 rückte die Stadt näher: Die Vorstädte bis zum heutigen Gürtel wurden eingemeindet; die Vororte wurden autonome Ortsgemeinden. Ober- und Unterbaumgarten wurden 1850 zur Gemeinde Baumgarten zusammengefasst. In der Zeit von 1869 bis 1890 verdoppelte sich die Zahl der Häuser in der Gemeinde von 95 auf 237, die Einwohnerzahl verdreifachte sich von 1151 auf 3526.

1875 wurde zwischen Westbahn und Wienfluss das Baumgartner Bad, ein einfaches Sommerbad mit Liegewiese, eröffnet. 1938 von der Stadtverwaltung übernommen, bestand es bis 1997.

1890 beschlossen, wurden am 1. Jänner 1892 die Wiener Vororte am rechten Donauufer nach Wien eingemeindet. Baumgarten wurde Teil des neuen 13. Bezirks, Hietzing, gemeinsam mit Hütteldorf sowie Hietzing, Ober- und Unter-St.-Veit, Hacking, Lainz, Speising und Schönbrunn. 1894 wurden sieben Straßen in Baumgarten umbenannt, um Doppelbenennungen im größer gewordenen Stadtgebiet zu vermeiden; als eine der sieben wurde die Linzer Straße benannt.

Bis 1900 befand sich in der Linzer Straße 232, gegenüber der alten, 1908 abgerissenen Baumgartner Pfarrkirche, das bis 31. Dezember 1891 als solches fungierende Gemeindeamt von Baumgarten; heute steht dort eine städtische Schule. Die heutige, mit ihren hohen Türmen weithin sichtbare Pfarrkirche auf dem 1912 benannten Gruschaplatz (bei Linzer Straße 259, neben der alten, kleineren, eintürmigen Kirche errichtet) wurde 1906–1908 erbaut.

1901 wurde in der Hütteldorfer Straße 188 von der Stadtverwaltung die Kaiser-Franz-Joseph-Landwehrkaserne für die k.k. Landwehr, die cisleithanischen Territorialstreitkräfte, errichtet. Sie wurde 1920 von der Stadt Wien übernommen und in ein Altersheim, das Geriatriezentrum Baumgarten, umgewandelt. Im Zweiten Weltkrieg bestand hier ein Reservelazarett. Heute ist das Gebäude Sitz der Bezirksvorstehung 14.

Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das „Dritte Reich“ im Jahr 1938 wurde Baumgarten mit den anderen Bezirksteilen Hietzings nördlich des Wienflusses vom 13. Bezirk, Hietzing, abgetrennt und in NS-Groß-Wien in den neuen 14. Bezirk, Penzing, eingegliedert. Das für Baumgarten zuständige Magistratische Bezirksamt für den 13. und 14. Bezirk befindet sich nach wie vor im 13. Bezirk (siehe Amtshaus für den 13. und 14. Bezirk). Von der Judenverfolgung bis zum Bombenkrieg teilte Baumgarten dann das Schicksal Wiens (siehe hier).

Bei schweren amerikanischen Bombenangriffen am 19. und 21. Februar 1945 trafen Bombenteppiche die Stadtbahn, die Westbahn und das Wohngebiet in deren Bereich. In der ersten Aprilhälfte 1945 wurde Wien von der Roten Armee befreit; vom 1. September 1945 an lag Baumgarten als Teil des 14. Bezirks bis 27. Juli 1955 im französischen Sektor der Stadt, zu dem auch der 6. Bezirk und die Nachbarbezirke 15 und 16 gehörten, nicht aber das seit 1938 zum 14. Bezirk zählende Hadersdorf-Weidlingau, das besatzungsrechtlich zur sowjetischen Zone (Niederösterreich) gehörte.

1911 wurde das noch heute existierende Wohnhaus am "Baumgartner Spitz", in der Hütteldorfer Straße 359 bzw. Linzer Straße 320, mit 12 Wohnungen errichtet. 1949–1956 wurde der 1952 benannte und 1954 offiziell eröffnete Hugo-Breitner-Hof, Linzer Straße 299–329, mit über 1500 Wohnungen für rund 5000 Bewohner errichtet. Die Wohnbautätigkeit in Baumgarten führte dazu, dass 1963 / 1964 zusätzlich zur bestehenden Kirche die Oberbaumgartner Pfarrkirche, Hütteldorfer Straße 282–284, errichtet wurde. Die römisch-katholische Pfarre Oberbaumgarten wurde 1966 gegründet, die bisherige Pfarre Baumgarten wurde nun als Pfarre Unterbaumgarten bezeichnet. Beide Pfarren wurden 2019 zur Pfarre Heilige Mutter Teresa vereinigt.

Das Ortsbild von Baumgarten änderte sich ab den frühen 1960er Jahren entscheidend. Die alte, historische Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert wurde nicht zuletzt aufgrund des Zweiten Weltkrieges immer baufälliger. In dieser Zeit wichen die meisten alten Bauernhäuser neuen Wohnbauten. Der 1966 festgesetzte Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sorgte vor allem auf der Linzer Straße für einheitliche Strukturen. Bis in die 1990er Jahre wurden die letzten, übriggebliebenen Baulücken geschlossen. Heute gibt es nur noch sehr wenige historische Häuser aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, die vor allem an ihren Vorsprüngen gegenüber der übrigen Bausubstanz sichtbar sind.

1997 wurde das Baumgartner Bad, ein Sommerbad, das über 120 Jahre bestanden hatte, geschlossen.

Die älteste Häuserzählung aus Baumgarten stammt aus dem Jahr 1321. In einer Kaufurkunde sind neun Hofstätten angeführt, diese sollen im Bereich Zehetnergasse – Pachmanngasse gelegen sein. Bis zum Jahre 1572 verdoppelte sich die Häuseranzahl auf 19. Im Jahre 1800 gab es 57 Häuser bei 368 Einwohnern. Mit Beginn der Industrialisierung und dem Bau der Westbahn änderte sich die Situation jedoch grundlegend. Bis Ende des 19. Jahrhunderts verzehnfachte sich die Einwohnerzahl auf 3.526 Personen bei 237 Häusern. Heute leben in den beiden Katastralgemeinden Oberbaumgarten und Unterbaumgarten rund 32.000 Menschen, was etwas mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Bezirks ausmacht.

Eisenbahn

1858 wurde die Kaiserin-Elisabeth-Bahn, die heutige Westbahn, von Wien nach Linz eröffnet. Sie führt zwischen ihren Stationen Wien Penzing und Wien Hütteldorf, beide heute mit S-Bahn-Betrieb, in Hochlage durch Baumgarten; bis 1950 bestand eine Haltestelle. (Die Fahrzeit vom Westbahnhof nach Baumgarten betrug 1901 neun Minuten, von Hütteldorf nach Baumgarten drei Minuten.) Der Bahnbau führte zu kräftigem Zuzug in den Ort. In Baumgarten mündet seit 1860 die von Süden kommende Verbindungsbahn von der Südbahn, heute ebenfalls mit S-Bahn-Betrieb, im Bogen in die Westbahn Richtung Hütteldorf.

Straßenbahn

1885 baute die Neue Wiener Tramway-Gesellschaft eine Pferdestraßenbahn in der Hütteldorfer Straße, die in der Linzer Straße westlich des „Baumgartner Spitzes“, wo die Hütteldorfer Straße mündet, durch die Dampftramway Breitensee–Hütteldorf ergänzt wurde. Die Strecke wurde 1903 auf elektrischen Betrieb umgestellt. Seit 1907 verkehrt hier die Linie 49 (Bellaria bzw. Dr.-Karl-Renner-Ring–Hütteldorf). 1903 wurde in der Linzer Straße eine elektrische Straßenbahnstrecke von der Johnstraße (heute Grenze zum 15. Bezirk) bis zum Baumgartner Spitz gebaut; sie wird seit 1907 von der Linie 52 befahren (ursprünglich von Ring, Babenbergerstraße, aus, heute Westbahnhof–Baumgarten). Damit wurde das Stadtzentrum von Baumgarten aus leicht erreichbar. 2005 kam es erstmals zum Einsatz von Niederflurwagen (ULF) auf der Linie 49, 2007 auch auf der Linie 52.

Stadtbahn und U-Bahn

Am 1. Juni 1898 wurde direkt südlich der Südgrenze des Bezirks und Baumgartens, am südlichen, rechten Wienflussufer parallel zu diesem, die Obere Wientallinie der Wiener Dampfstadtbahn in Betrieb genommen, die 1925 von der Wiener Elektrischen Stadtbahn abgelöst wurde (siehe auch hier). Sie bediente an der Baumgartenbrücke über den Fluss die Haltestelle Unter St. Veit-Baumgarten; der Namensteil Baumgarten wurde nach 1945 nicht mehr verwendet. 1981 wurde die neu gebaute Haltestelle als U-Bahn-Station der Linie U4 eröffnet.

Autobuslinie

In den 1980er Jahren wurde im Auftrag der Wiener Linien die Autobuslinie 47A eingerichtet, die von den U-Bahn-Stationen Ober-St.-Veit und Unter-St.-Veit aus quer zu den Straßenbahnlinien 52 und 49 durch Baumgarten zur Baumgartner Höhe verkehrt. Sie führt zur U4 durch die Hochsatzengasse in Oberbaumgarten und von der U4 durch die Zehetnergasse in Unterbaumgarten und bindet den Baumgartner Friedhof an die beiden Straßenbahnlinien und die U4 an.

Südansicht der Oberbaumgartner Pfarrkirche mit Glockenturm und Nebengebäuden
  • Die neuromanische Baumgartner Pfarrkirche am Gruschaplatz wurde 1906–1908 erbaut.
  • Als Beispiel für moderne Kirchenarchitektur gilt die von Johann Georg Gsteu entworfene und 1963 / 1964 errichtete römisch-katholische Oberbaumgartner Pfarrkirche.
  • Der Festsaal des Casinos Baumgarten, Linzer Straße 297, Ecke Hochsatzengasse, und der Casinopark werden für Veranstaltungen genutzt.
  • Die 1901 erbaute ehemalige Kaiser-Franz-Joseph-Landwehrkaserne (zwischenzeitlich Teil vom Geriatriezentrum Baumgarten) beherbergt nunmehr die Bezirksvorstehung.

In Baumgarten gibt es zwei von der Stadt Wien definierte bauliche Schutzzonen: die ehemalige Landwehrkaserne und (gemeinsam mit dem Casino Baumgarten) die sogenannte Slama-Siedlung, eine 1914 entstandene Villenkolonie im Bereich Westermayergasse / Hellmesbergergasse.

Zwischen den heutigen Verkehrsflächen Zehetnergasse und Gruschaplatz stand an der heutigen Adresse Linzer Straße 247 das Haus, in dem der Maler Gustav Klimt am 14. Juli 1862 geboren wurde. Es musste 1965 einer Wohnhausanlage weichen. Heute erinnert an dieser Stelle eine Gedenktafel an Klimt. Sein Geburtshaus soll etwa dort gestanden sein, wo sich heute Stiege 3 der ausgedehnten Wohnhausanlage befindet. Klimts Eltern und sein Bruder Ernst sind auf dem Baumgartner Friedhof bestattet; das Grab besteht bis heute.

Früher gab es in Baumgarten zahlreiche Fabriken, doch ist der Ort, ausgenommen den schmalen Streifen zwischen Westbahn und Wienfluss, heute vorwiegend Wohngebiet. 1878 wurde von der englischen Imperial Continental Gas Association das Gaswerk Baumgarten errichtet, das bis 1912 in Betrieb war. An der Hackinger Straße wurde 1932 oder 1933 zwischen den Brücken der Verbindungsbahn (zwischen Guldengasse und Zehetnergasse) von den städtischen Gaswerken der Gasometer Baumgarten gebaut. Dieser wurde 1983 demoliert. Einige hundert Meter stadtauswärts befand sich Ecke Hackinger Straße / Hochsatzengasse das Baumgartner Bad, das 1997 geschlossen wurde.

  • Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Band 1: A–Da. Kremayr & Scheriau, Wien 1992, ISBN 3-218-00543-4, S. 284–285 (und weitere Bände).
  • Hertha Wohlrab: Penzing: Geschichte des 14. Wiener Gemeindebezirkes und seiner alten Orte. Jugend und Volk, Wien 1985, ISBN 3-224-16209-0.
  • Walter Krobot, Josef Otto Slezak, Hans Sternhart: Straßenbahn in Wien – vorgestern und übermorgen. Verlag Josef Otto Slezak, Wien 1972, ISBN 3-900134-00-6.
  • Günther Haberhauer, Dolores Weber, Roman Peter Poczesniok: Baumgarten an der Wien, Wien 2020, ISBN 978-3200073807
Commons: Oberbaumgarten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Unterbaumgarten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Bezirksteile von Penzing

Auhof (Teil nördlich der Wien) | Baumgarten (KG Ober- und KG Unterbaumgarten) | Breitensee | Hadersdorf-Weidlingau (KG Hadersdorf und KG Weidlingau) | Hütteldorf | Penzing
ein kleiner Teil von Hacking liegt nördlich der Wien

48.20638888888916.275555555556Koordinaten:48° 12′ N,16° 17′ O

Normdaten (Geografikum): GND:4392171-1(OGND, AKS)

Baumgarten Wien Teil des 14 Wiener Gemeindebezirks Penzing Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Unterbaumgarten Wien BaumgartenWappen Karte Baumgarten ist ein Teil des 14 Wiener Gemeindebezirks Penzing Der Bezirksteil liegt am linken nordlichen Wienflussufer Grundbuchtechnisch zerfallt er in die beiden Katastralgemeinden Oberbaumgarten und Unterbaumgarten siehe Wiener Katastralgemeinden Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 1 1 Katastralgemeinden 2 Geschichte 3 Einwohnerentwicklung 4 Verkehrsmittel 5 Bauwerke 6 Wirtschaft 7 Literatur 8 WeblinksGeografie BearbeitenBaumgarten liegt westlich des ebenfalls am Wienfluss gelegenen Bezirksteils Penzing aber wie dieser im Osten des Bezirks Penzing rund sieben Kilometer vom Stadtzentrum Wiens entfernt Der tiefste Punkt liegt mit 198 m bei der Baumgartenstrasse bzw im noch tiefer gelegenen Bett des Wienflusses an dessen rechtem sudlichem Ufer die Bezirksgrenze verlauft Aufgrund der Lage im Wiental liegen die niedrigeren Gebiete in Wienflussnahe im Suden und die hoher gelegenen Gebiete im Norden Baumgartens ein Nord Sud Abstieg des Gelandes ist trotz der dichten Verbauung heute noch erkennbar Die Baumgartner Hohe liegt beim Erholungsgebiet Steinhof der mit 339 m hochste Punkt gehort allerdings bereits zur Katastralgemeinde Hutteldorf Katastralgemeinden Bearbeiten Das am Wienfluss flussaufwarts also westlich gelegene Oberbaumgarten grenzt demnach im Norden und Westen an Hutteldorf und im Suden an die jenseits des Wienflusses gelegenen Hietzinger Bezirksteile Hacking und Ober St Veit Flussabwarts ostlich von Oberbaumgarten liegt Unterbaumgarten das im Norden ebenfalls an Hutteldorf im Nordosten an den Bezirksteil Breitensee im Osten an den Bezirksteil Penzing und im Suden jenseits des Flusses an Unter St Veit im Bezirk Hietzing grenzt Die Katastralgemeinde Oberbaumgarten nimmt eine Flache von 89 85 Hektar ein und Unterbaumgarten erstreckt sich uber ein Gebiet von 102 21 Hektar wovon drei Hektar jenseits des Wienflusses in Hietzing liegen In der Schreibweise Ober Baumgarten und Unter Baumgarten existieren ferner zwei Zahlbezirke der amtlichen Statistik deren Grenzen jedoch nicht mit jenen der Katastralgemeinden ident sind Der Zahlbezirk Ober Baumgarten besteht aus neun Zahlsprengeln der Zahlbezirk Unter Baumgarten aus zehn Zahlsprengeln Da die Grenzen der Katastralgemeinden nicht genau mit der Bezirksgrenze kongruent sind liegt ein Teil von Unterbaumgarten im 13 Bezirk insbesondere der Bereich um die U Bahn Station Unter St Veit Geschichte Bearbeiten Aussenansicht des Baumgartner Casinos Die ehemalige Kaiser Franz Joseph Landwehrkaserne Baumgarten wurde erstmals um das Jahr 1195 unter dem Namen Pomerio erwahnt Auf einer Urkunde in welcher ein Streit um einen Weingarten bei Wien behandelt wird wurde Herimanus de Pomerio als Zeuge genannt in der gleichen Zeit traten auch die Ortsbezeichnungen Pomgarten und Paungarten auf Damals gab es hier hauptsachlich Ackerland im hoher gelegenen Norden Weingarten Ansonsten war der Obstbau zu dieser Zeit noch recht bescheiden Baumgarten unterstand zwei Grundherrschaften Unterbaumgarten Unteres Gut dem kaiserlichen Waldamt Purkersdorf Oberbaumgarten Oberes Gut bis 1790 dem Benediktinerstift Formbach in Bayern dann wechselnden Grundherren letzter Grundherr von Oberbaumgarten 1846 1848 war Johann Simon Freiherr von Sina Im Wienfluss bestand bei Baumgarten die Wienenvurt eine Furt 1645 forderte die Pestepidemie in Baumgarten zahlreiche Todesopfer Bei der zweiten Wiener Turkenbelagerung 1683 wurde die Bauernsiedlung damals weit entfernt von der ummauerten Stadt Wien stark beschadigt Durch Baumgarten fuhrte und fuhrt die Linzer Strasse die historische Fernstrasse von Wien westwarts Richtung Linz und Salzburg Bis 1894 wurde sie in Baumgarten einfach Hauptstrasse genannt Im Mittelalter hiess sie Poststrasse da uber sie die Post nach Baumgarten Hutteldorf und Hadersdorf geliefert wurde Der Strassenzug der Hutteldorfer Strasse fuhrte bereits im Mittelalter parallel zur Linzer Strasse jedoch war die Hutteldorfer Strasse im Bereich Baumgartens bis 1880 unverbaut Baumgarten war lange Zeit ein Zeilendorf es gab nur wenige Sackgassen zum Wienfluss Nicht zuletzt wegen der Hochwassergefahr des damals noch recht weitlaufigen Wienflusses dienten die Flachen zum Fluss hinunter uberwiegend als Weideland oder Auland und blieben bis zur Wienflussregulierung unverbaut Das Wachstum des Dorfes beschrankte sich in erster Linie auf das Gebiet nordlich der Linzer Strasse Erst nach der Eingemeindung 1892 wurden die anderen bis dahin unverbauten Gebiete verbaut So ist beispielsweise der Gruschaplatz in seiner heutigen Form erst 1912 errichtet worden nachdem 1908 dort die neue Pfarrkirche geweiht wurde General Andreas Hadik errichtete 1779 in Oberbaumgarten ein Schloss auf dessen Areal im 19 Jahrhundert ein bekanntes Casino entstehen sollte Casino Baumgarten Ober und Unterbaumgarten wurden im Zuge der josefinischen Reformen 1784 gemeinsam eine eigene Pfarre 1786 entstand der erste Teil des mehrmals vergrosserten Baumgartner Friedhofs der bis heute belegt wird Im Jahr 1804 wurde zur Versorgung der Wiener Vorstadte nicht des Dorfes die durch Baumgarten fuhrende Albertinische Wasserleitung fertiggestellt die erste mit weitraumig angelegtem Rohrnetz in der Geschichte der Wiener Wasserversorgung 1850 ruckte die Stadt naher Die Vorstadte bis zum heutigen Gurtel wurden eingemeindet die Vororte wurden autonome Ortsgemeinden Ober und Unterbaumgarten wurden 1850 zur Gemeinde Baumgarten zusammengefasst In der Zeit von 1869 bis 1890 verdoppelte sich die Zahl der Hauser in der Gemeinde von 95 auf 237 die Einwohnerzahl verdreifachte sich von 1151 auf 3526 1875 wurde zwischen Westbahn und Wienfluss das Baumgartner Bad ein einfaches Sommerbad mit Liegewiese eroffnet 1938 von der Stadtverwaltung ubernommen bestand es bis 1997 1890 beschlossen wurden am 1 Janner 1892 die Wiener Vororte am rechten Donauufer nach Wien eingemeindet Baumgarten wurde Teil des neuen 13 Bezirks Hietzing gemeinsam mit Hutteldorf sowie Hietzing Ober und Unter St Veit Hacking Lainz Speising und Schonbrunn 1894 wurden sieben Strassen in Baumgarten umbenannt um Doppelbenennungen im grosser gewordenen Stadtgebiet zu vermeiden als eine der sieben wurde die Linzer Strasse benannt Bis 1900 befand sich in der Linzer Strasse 232 gegenuber der alten 1908 abgerissenen Baumgartner Pfarrkirche das bis 31 Dezember 1891 als solches fungierende Gemeindeamt von Baumgarten heute steht dort eine stadtische Schule Die heutige mit ihren hohen Turmen weithin sichtbare Pfarrkirche auf dem 1912 benannten Gruschaplatz bei Linzer Strasse 259 neben der alten kleineren einturmigen Kirche errichtet wurde 1906 1908 erbaut 1901 wurde in der Hutteldorfer Strasse 188 von der Stadtverwaltung die Kaiser Franz Joseph Landwehrkaserne fur die k k Landwehr die cisleithanischen Territorialstreitkrafte errichtet Sie wurde 1920 von der Stadt Wien ubernommen und in ein Altersheim das Geriatriezentrum Baumgarten umgewandelt Im Zweiten Weltkrieg bestand hier ein Reservelazarett Heute ist das Gebaude Sitz der Bezirksvorstehung 14 Nach dem Anschluss Osterreichs an das Dritte Reich im Jahr 1938 wurde Baumgarten mit den anderen Bezirksteilen Hietzings nordlich des Wienflusses vom 13 Bezirk Hietzing abgetrennt und in NS Gross Wien in den neuen 14 Bezirk Penzing eingegliedert Das fur Baumgarten zustandige Magistratische Bezirksamt fur den 13 und 14 Bezirk befindet sich nach wie vor im 13 Bezirk siehe Amtshaus fur den 13 und 14 Bezirk Von der Judenverfolgung bis zum Bombenkrieg teilte Baumgarten dann das Schicksal Wiens siehe hier Bei schweren amerikanischen Bombenangriffen am 19 und 21 Februar 1945 trafen Bombenteppiche die Stadtbahn die Westbahn und das Wohngebiet in deren Bereich In der ersten Aprilhalfte 1945 wurde Wien von der Roten Armee befreit vom 1 September 1945 an lag Baumgarten als Teil des 14 Bezirks bis 27 Juli 1955 im franzosischen Sektor der Stadt zu dem auch der 6 Bezirk und die Nachbarbezirke 15 und 16 gehorten nicht aber das seit 1938 zum 14 Bezirk zahlende Hadersdorf Weidlingau das besatzungsrechtlich zur sowjetischen Zone Niederosterreich gehorte 1911 wurde das noch heute existierende Wohnhaus am Baumgartner Spitz in der Hutteldorfer Strasse 359 bzw Linzer Strasse 320 mit 12 Wohnungen errichtet 1949 1956 wurde der 1952 benannte und 1954 offiziell eroffnete Hugo Breitner Hof Linzer Strasse 299 329 mit uber 1500 Wohnungen fur rund 5000 Bewohner errichtet Die Wohnbautatigkeit in Baumgarten fuhrte dazu dass 1963 1964 zusatzlich zur bestehenden Kirche die Oberbaumgartner Pfarrkirche Hutteldorfer Strasse 282 284 errichtet wurde Die romisch katholische Pfarre Oberbaumgarten wurde 1966 gegrundet die bisherige Pfarre Baumgarten wurde nun als Pfarre Unterbaumgarten bezeichnet Beide Pfarren wurden 2019 zur Pfarre Heilige Mutter Teresa vereinigt Das Ortsbild von Baumgarten anderte sich ab den fruhen 1960er Jahren entscheidend Die alte historische Bausubstanz aus dem 19 Jahrhundert wurde nicht zuletzt aufgrund des Zweiten Weltkrieges immer baufalliger In dieser Zeit wichen die meisten alten Bauernhauser neuen Wohnbauten Der 1966 festgesetzte Flachenwidmungs und Bebauungsplan sorgte vor allem auf der Linzer Strasse fur einheitliche Strukturen Bis in die 1990er Jahre wurden die letzten ubriggebliebenen Baulucken geschlossen Heute gibt es nur noch sehr wenige historische Hauser aus dem spaten 19 und fruhen 20 Jahrhundert die vor allem an ihren Vorsprungen gegenuber der ubrigen Bausubstanz sichtbar sind 1997 wurde das Baumgartner Bad ein Sommerbad das uber 120 Jahre bestanden hatte geschlossen Einwohnerentwicklung BearbeitenDie alteste Hauserzahlung aus Baumgarten stammt aus dem Jahr 1321 In einer Kaufurkunde sind neun Hofstatten angefuhrt diese sollen im Bereich Zehetnergasse Pachmanngasse gelegen sein Bis zum Jahre 1572 verdoppelte sich die Hauseranzahl auf 19 Im Jahre 1800 gab es 57 Hauser bei 368 Einwohnern Mit Beginn der Industrialisierung und dem Bau der Westbahn anderte sich die Situation jedoch grundlegend Bis Ende des 19 Jahrhunderts verzehnfachte sich die Einwohnerzahl auf 3 526 Personen bei 237 Hausern Heute leben in den beiden Katastralgemeinden Oberbaumgarten und Unterbaumgarten rund 32 000 Menschen was etwas mehr als ein Drittel der Gesamtbevolkerung des Bezirks ausmacht Verkehrsmittel BearbeitenEisenbahn 1858 wurde die Kaiserin Elisabeth Bahn die heutige Westbahn von Wien nach Linz eroffnet Sie fuhrt zwischen ihren Stationen Wien Penzing und Wien Hutteldorf beide heute mit S Bahn Betrieb in Hochlage durch Baumgarten bis 1950 bestand eine Haltestelle Die Fahrzeit vom Westbahnhof nach Baumgarten betrug 1901 neun Minuten von Hutteldorf nach Baumgarten drei Minuten Der Bahnbau fuhrte zu kraftigem Zuzug in den Ort In Baumgarten mundet seit 1860 die von Suden kommende Verbindungsbahn von der Sudbahn heute ebenfalls mit S Bahn Betrieb im Bogen in die Westbahn Richtung Hutteldorf Strassenbahn 1885 baute die Neue Wiener Tramway Gesellschaft eine Pferdestrassenbahn in der Hutteldorfer Strasse die in der Linzer Strasse westlich des Baumgartner Spitzes wo die Hutteldorfer Strasse mundet durch die Dampftramway Breitensee Hutteldorf erganzt wurde Die Strecke wurde 1903 auf elektrischen Betrieb umgestellt Seit 1907 verkehrt hier die Linie 49 Bellaria bzw Dr Karl Renner Ring Hutteldorf 1903 wurde in der Linzer Strasse eine elektrische Strassenbahnstrecke von der Johnstrasse heute Grenze zum 15 Bezirk bis zum Baumgartner Spitz gebaut sie wird seit 1907 von der Linie 52 befahren ursprunglich von Ring Babenbergerstrasse aus heute Westbahnhof Baumgarten Damit wurde das Stadtzentrum von Baumgarten aus leicht erreichbar 2005 kam es erstmals zum Einsatz von Niederflurwagen ULF auf der Linie 49 2007 auch auf der Linie 52 Stadtbahn und U Bahn Am 1 Juni 1898 wurde direkt sudlich der Sudgrenze des Bezirks und Baumgartens am sudlichen rechten Wienflussufer parallel zu diesem die Obere Wientallinie der Wiener Dampfstadtbahn in Betrieb genommen die 1925 von der Wiener Elektrischen Stadtbahn abgelost wurde siehe auch hier Sie bediente an der Baumgartenbrucke uber den Fluss die Haltestelle Unter St Veit Baumgarten der Namensteil Baumgarten wurde nach 1945 nicht mehr verwendet 1981 wurde die neu gebaute Haltestelle als U Bahn Station der Linie U4 eroffnet Autobuslinie In den 1980er Jahren wurde im Auftrag der Wiener Linien die Autobuslinie 47A eingerichtet die von den U Bahn Stationen Ober St Veit und Unter St Veit aus quer zu den Strassenbahnlinien 52 und 49 durch Baumgarten zur Baumgartner Hohe verkehrt Sie fuhrt zur U4 durch die Hochsatzengasse in Oberbaumgarten und von der U4 durch die Zehetnergasse in Unterbaumgarten und bindet den Baumgartner Friedhof an die beiden Strassenbahnlinien und die U4 an Bauwerke Bearbeiten Sudansicht der Oberbaumgartner Pfarrkirche mit Glockenturm und Nebengebauden Die neuromanische Baumgartner Pfarrkirche am Gruschaplatz wurde 1906 1908 erbaut Als Beispiel fur moderne Kirchenarchitektur gilt die von Johann Georg Gsteu entworfene und 1963 1964 errichtete romisch katholische Oberbaumgartner Pfarrkirche Der Festsaal des Casinos Baumgarten Linzer Strasse 297 Ecke Hochsatzengasse und der Casinopark werden fur Veranstaltungen genutzt Die 1901 erbaute ehemalige Kaiser Franz Joseph Landwehrkaserne zwischenzeitlich Teil vom Geriatriezentrum Baumgarten beherbergt nunmehr die Bezirksvorstehung In Baumgarten gibt es zwei von der Stadt Wien definierte bauliche Schutzzonen die ehemalige Landwehrkaserne und gemeinsam mit dem Casino Baumgarten die sogenannte Slama Siedlung eine 1914 entstandene Villenkolonie im Bereich Westermayergasse Hellmesbergergasse Zwischen den heutigen Verkehrsflachen Zehetnergasse und Gruschaplatz stand an der heutigen Adresse Linzer Strasse 247 das Haus in dem der Maler Gustav Klimt am 14 Juli 1862 geboren wurde Es musste 1965 einer Wohnhausanlage weichen Heute erinnert an dieser Stelle eine Gedenktafel an Klimt Sein Geburtshaus soll etwa dort gestanden sein wo sich heute Stiege 3 der ausgedehnten Wohnhausanlage befindet Klimts Eltern und sein Bruder Ernst sind auf dem Baumgartner Friedhof bestattet das Grab besteht bis heute Wirtschaft BearbeitenFruher gab es in Baumgarten zahlreiche Fabriken doch ist der Ort ausgenommen den schmalen Streifen zwischen Westbahn und Wienfluss heute vorwiegend Wohngebiet 1878 wurde von der englischen Imperial Continental Gas Association das Gaswerk Baumgarten errichtet das bis 1912 in Betrieb war An der Hackinger Strasse wurde 1932 oder 1933 zwischen den Brucken der Verbindungsbahn zwischen Guldengasse und Zehetnergasse von den stadtischen Gaswerken der Gasometer Baumgarten gebaut Dieser wurde 1983 demoliert Einige hundert Meter stadtauswarts befand sich Ecke Hackinger Strasse Hochsatzengasse das Baumgartner Bad das 1997 geschlossen wurde Literatur BearbeitenFelix Czeike Historisches Lexikon Wien Band 1 A Da Kremayr amp Scheriau Wien 1992 ISBN 3 218 00543 4 S 284 285 und weitere Bande Hertha Wohlrab Penzing Geschichte des 14 Wiener Gemeindebezirkes und seiner alten Orte Jugend und Volk Wien 1985 ISBN 3 224 16209 0 Walter Krobot Josef Otto Slezak Hans Sternhart Strassenbahn in Wien vorgestern und ubermorgen Verlag Josef Otto Slezak Wien 1972 ISBN 3 900134 00 6 Gunther Haberhauer Dolores Weber Roman Peter Poczesniok Baumgarten an der Wien Wien 2020 ISBN 978 3200073807Weblinks Bearbeiten Commons Oberbaumgarten Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Commons Unterbaumgarten Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Bezirksmuseum Penzing Geschichte des 14 Wiener GemeindebezirksBezirksteile von Penzing Auhof Teil nordlich der Wien Baumgarten KG Ober und KG Unterbaumgarten Breitensee Hadersdorf Weidlingau KG Hadersdorf und KG Weidlingau Hutteldorf Penzing ein kleiner Teil von Hacking liegt nordlich der Wien 48 206388888889 16 275555555556 Koordinaten 48 12 N 16 17 O Normdaten Geografikum GND 4392171 1 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Baumgarten Wien amp oldid 212351885, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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