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Unruhige Gäste. Ein Roman aus dem Säkulum von Wilhelm Raabe entstand vom Juni bis zum Oktober 1884 und erschien 1885 in der Gartenlaube. In Buchform kam das Werk 1886 bei Grote in Berlin heraus. Raabe hat zwei Nachauflagen erlebt.

Die Liebe des Gentlemen-Gelehrten Baron Professor Dr. Veit von Bielow-Altrippen zu dem Pfarrfräulein Phöbe Hahnemeyer ist unglücklich.

Inhaltsverzeichnis

Veit entfernt sich aus dem Säkulum, genauer gesagt, aus dem Kurhotel im Tal. Der junge Mann „aus der Zeitlichkeit“, ein heiterer, mäßiger Charakter mit gesundem Körper und ausreichendem Vermögen, amüsiert sich auf seiner „Pläsierreise“. Er steigt unbekümmert hinauf in das Bergdorf zu Prudens Hahnemeyer, seinem Kommilitonen aus den guten alten Zeiten in Halle. Der Gastgeber Prudens, vormals Studiosus Theologiae, ist inzwischen Pfarrherr oben im Wald geworden. Der Gast wird von Phöbe, der 20-jährigen Schwester des Pfarrers, bewirtet. Veit ist mit offenen Augen durch die sommerlichen Fluren gestiegen. Er spricht die Existenz der Quarantäne-Baracke für Flecktyphus-Kranke außerhalb des Dorfes an. Phöbe, vormals „Pflegerin und Lehrerin der kleinen Kinder in der Idiotenanstalt zu Halah“, geht in der Baracke ein und aus. Sie berichtet ihrem Bruder eine Neuigkeit. Anna Fuchs sei dort an Typhus gestorben. Volkmar Fuchs, der Ehemann der Toten, verweigert ein christliches Begräbnis. Er will seine Frau im Wald beerdigen. Denn Anna soll nicht neben den Toten derer liegen, die das Ehepaar Fuchs samt Kindern in Quarantäne außerhalb des Dorfes abgeschoben haben.

Der Dorfvorsteher muss Annas Bestattung auf dem Kirchhof durchsetzen, hat aber vor der Holzaxt und dem sechsläufigen Revolver des verrufenen Wilddiebs und Zuchthäuslers Volkmar Fuchs gehörigen Respekt. So schickt der Vorsteher den Pfarrer gegen den Träger des Eisernen Kreuzes anno 1870 und besten Schützen des Dorfes vor. Prudens trinkt aus Volkmars Flasche, wird aber trotz bestandener Mutprobe von dem Gastgeber grob abgewiesen. Der Dorfvorsteher lässt nicht locker. Er überredet Phöbe zu einem Gang in die Baracke. Das Mädchen, das Anna Fuchs bis zuletzt gepflegt hat, soll den störrischen Witwer zu einem kirchlichen Begräbnis überreden. Zudem möchte sich der knauserige Vorsteher vor den Bestattungskosten drücken. Prudens und Phöbe sind arm. Veit mischt sich ein. Er will die Kosten tragen. Ein solcher Gast wie der Ankömmling Veit ist beim Vorsteher hochwillkommen.

Landphysikus Dr. Hanff kommt in gesundheitspolizeilicher Mission aus Veits Kurort zur Okularinspektion heraufgeritten und begegnet im Haus des Pfarrers einem Bekannten aus dem Kurhotel – dem Herrn Professor Veit von Bielow.

Phöbe warnt Veit eindringlich vor der Ansteckungsgefahr, der er in der Baracke bei der aufgebahrten Toten ausgesetzt sein wird. Veit lässt sich nicht abweisen. Er habe weder Eltern noch Geschwister. Von seiner Valerie schweigt der Gast. Der Professor begleitet also das Mädchen zur Vierlingswiese. In der Baracke erkennt Volkmar Fuchs auf einen Blick, der Herr neben Phöbe kommt aus der vornehmen Welt. Der Witwer – über die teure Tote gebeugt – bereitet das private Begräbnis vor. Weil sich Veit in Begleitung Phöbes befindet, will Volkmar Fuchs dem Fremden die aktive Teilnahme an der unmittelbar bevorstehenden Beerdigung im Wald nicht verweigern. Da macht Veit ein überraschendes Angebot. Anna Fuchs soll auf seine Kosten zwischen den künftigen Grabstätten von Phöbe und Veit in Gottes Frieden ruhen. Phöbe ist erstaunt. Volkmar Fuchs lenkt ein. Er macht „die Leiche seines Weibes nicht zu einer Waffe in seinem Kampfe mit der Gesellschaft“, sondern geht kurz entschlossen auf den unerwarteten Vorschlag ein.

Nach dem kirchlichen Begräbnis schleicht sich Volkmar Fuchs mit seinen Kindern „scheu, gebändigt und wie beschämt“ vom Friedhof davon. Nur Phöbe und der „mit ihr in so ernster Weise diesem Ort verbundene Gast“ bleiben vor den drei Grabstellen stehen. Phöbe hört sich Veits Abschiedswort an und beantwortet seinen Wunsch auf ein Wiedersehn: „Liebe Freunde müssen wir wahrlich nun uns bleiben für alle unsere Tage auf Erden.“ Der so Verabschiedete steigt von der Tragödie aus dem Bergwald hinab in die Komödie zu den „hastigen Schwätzern und nervösen Lärmmachern“ in sein Kurhotel. Der unruhige Gast Veit – wieder mit seiner Valerie zusammen – begegnet Dr. Hanff. Über den geschwätzigen Badearzt erfährt Fräulein Valerie jede Einzelheit der Tragödie. Sie kann für Veits Abstecher kein Verständnis aufbringen. Die junge Dame sucht zusammen mit einem Einheimischen Volkmar Fuchs in den Bergen auf, isst schaudernd mit ihm und erfährt von ihrem Gastgeber die Wahrheit: „So hatte ich den Sonnenschein seit Wochen nicht... gehabt, als wie die zwei, Fräulein Phöbe und der Herr Baron, jetzt darin [in der Baracke] standen und mir ihren Vorschlag taten. Als die in ihrer Seele eins wurden vor dem Tode, ist es mir in meiner Seele bloß als ein Licht aufgegangen: ‚Und auf das Pack um dich her hast du was gegeben, Fuchs, wo doch so was möglich ist in der Welt?‘“ Valerie begibt sich darauf zu Fräulein Phöbe Hahnemeyer. Der schöne „unruhige Gast“ will unbedingt einen Blick auf die drei Grabstätten werfen. „Unsägliche Angst“ befällt Phöbe angesichts der plötzlich streng und zornig gewordenen Fremden. Phöbe gehorcht und führt die Dame auf den Friedhof. Valerie verharrt auf dem Gottesacker. Wiederum kann sie ihren Veit nicht verstehen.

In das Hotel zurückgekehrt, erfährt Valerie, Dr. Hanff hat bei Baron Bielow „gastrische Komplikationen“ diagnostiziert. Die Hotelgäste reisen mitten in der Saison aus dem „berühmten Kurort“ in Scharen ab. Die Papiere der Aktiengesellschaft fallen um fünfzig Prozent. Wie konnte der Baron im Gebüsch herumkriechen, um den Typhus „in die Gesellschaft einzuschleppen“!

In seinen letzten lichten Augenblicken schreibt Veit seinen Willen unleserlich und konfus nieder. Zu Volkmar Fuchs in die Quarantäne-Baracke will er gebracht werden. Er sei dazu berechtigt und beruft sich auf Phöbe. Der Baron wird jedoch außerhalb des Kurortes im renovierten Siechenhaus, nun Villa Bielow betitelt, gemäß den neuesten Erkenntnissen der Desinfektionslehre untergebracht – abgeschoben wie die Familie Fuchs. Als Phöbe von der überstürzten Abreise des „feinen Frauenzimmers“ Valerie erfährt, eilt sie ins Siechenhaus und hilft bei der Pflege Veits. Dr. Hanff hatte sich vergeblich gegen Phöbes Einsatz gewehrt. Der Baron überlebt die Krankheit und heiratet Valerie. Die Hochzeitsreise führt das junge Paar auf der Flucht vor dem „germanischen Daseinsgrau“ nach Palermo. In einem Brief aus Sizilien an seinen Studienfreund, den asketischen Pfarrer Prudens Hahnemeyer, distanziert sich der Herr Baron vom unbedachten Kauf seiner Grabstätte im Walde und bedauert Phöbe.

  • „Nichts ist so mächtig als die hinfließende Zeit.“
  • „Wir sind alle unruhige Gäste auf des Herrn Erdboden.“
  • „Allein hat mans immer am besten auf Erden.“

Zeitgenossen:

  • „Gartenlaube“-Leser hätten sich 1885 über die Veröffentlichung entsetzt und sich außerdem über den Romanschluss bei Kröner beklagt. Kröner schreibt an den Autor: „Die Gebildeten unter unseren Lesern zollen dem Roman uneingeschränktes Lob, aber die große Mehrzahl hat Sie gegen den Schluß hin nicht mehr verstanden.“ Raabe sei allerdings auf die versöhnlerischen Vorschläge des „Gartenlaube“-Herausgebers nicht eingegangen.
  • Hermann Conradi vergleicht am 30. Mai 1886 in der „Täglichen Rundschau“ Raabe mit Jean Paul und findet für den Autor der „Unruhigen Gäste“ die Attribute „Meister der geistreichen Umständlichkeit“ und „gesunder, kraftgespannter Schriftsteller“.
  • In den „Hamburger Nachrichten“ vom 24. Juni 1886 steht, Raabe habe sich „fleißig... in der Ausmalung der wechselnden Stimmungen“ betätigt.
  • Zeitgenössische Kritiker hätten mitunter den Roman „christlich“ interpretiert.

Titel

  • Hoppe geht in seinem biographischen Nachwort auf die beiden Titel gebenden Termini Unruhe und Säkulum ein. Danach ist das Säkulum der „Werkeltag des zeit- und raumgebundenen gesellschaftlichen Daseins, dies im Unterschied zu einer seelischen und charakterlichen Haltung, die sich nicht durch die Unruhe beeinträchtigen läßt, die vom Tagesgeschehen ausgeht.“ Der Pfarrer und Phöbe fühlten „sich nur als Gast auf der Erde und suchten sich deshalb der Zeitlichkeit zu entziehen.“ Dieser Versuch gelänge nur Phöbe; ihrem Bruder, dem ruhelosen, „selbstquälerisch-finstern“ Gottsucher, jedoch nicht.

Wahl des Stoffes

  • Der Roman sei auch eine Auseinandersetzung mit ZolasNana“ und IbsensEin Volksfeind“. Allerdings habe Raabe – mit Rücksicht auf die deutsche Leserschaft – seine Phöbe gleichsam als inverse Nana dargestellt: Die Schwester des Pfarrers verdränge ihre Sexualität.
  • Raabe hat neueste Ergebnisse der zeitgenössischen medizinischen Forschung thematisiert. 1884 war Gaffky die Züchtung des Typhuserregers gelungen.
  • Am 14. Juli 1860 kommt Raabe auf einer Wanderung in der Nähe von Hüttenrode an einer Unterkunft „mit den Faulfieberkranken“ vorbei.
  • Der Kurort im Gebirge wird zwar nicht lokalisiert, befindet sich jedoch in Kyffhäuser-Nähe. Das folgt zwingend aus dem Verknüpfen vorliegender Geschichte (Siechenhaus) mit der „Zum wilden Mann“.

Gattung

  • Aus dem umfangreichen Œuvre Raabes sei „Unruhige Gäste“ das einzige Werk, das der Autor „Roman“ genannt hat.

Die neuere Literaturgeschichtschreibung hat den Roman beachtet:

  • Spannung entstehe aus dem Gegensatz zwischen „Flüchtigkeit des Gastseins“ und „Gebundenheit an einen Ort oder eine Person“. Binczek bespricht die vergebliche Annäherung Veits an Phöbe. Raabe urteile nicht, sondern stelle Unwägbarkeiten dar; in dem Fall ausgehend von einer ansteckenden Krankheit.
  • Sprengel reiht den Roman ein in Raabes Werke mit „Tendenz zur Welt-Absage“. Geschildert werde die „Ausgrenzung“ des Einzelnen durch die Gemeinschaft. Die „Diskriminierten“ seien auf die Hilfe „unabhängiger Einzelgänger“ angewiesen.
  • Allerdings seien die Protagonisten herausragende Charaktere in dem Sinne: Die Gesellschaft könne das starke Individuum nicht zerstören.

Hinweise auf weiter führende Arbeiten finden sich bei

Fuld:

Gertrud Höhler: „Unruhige Gäste. Das Bibelzitat in Wilhelm Raabes Roman“. 251 Seiten. Bonn 1969 (Dissertation vom 21. November 1967)

Binczek:

Karl Lorenz: „Der Liebesroman Phöbes und Veits in den ‚Unruhigen Gästen‘“ (1921)
Leo A. Lensing: „Naturalismus, Religion und Sexualität. Zur Frage der Auseinandersetzung mit Zola in Wilhelm Raabes ‚Unruhige Gäste‘“. (1988)

Oppermann:

Barker Fairley: „Wilhelm Raabe. Eine Deutung seiner Romane.“ München 1961, S. 143
Wilhelm Fehse: „Raabes Kampf um seinen Roman ‚Unruhige Gäste‘“ (1938)
Rainer Gruenter: „Ein Schritt vom Wege. Geistliche Lokalsymbolik in Wilhelm Raabes ‚Unruhige Gäste‘“ (1966)
Joachim Müller: „Erzählstruktur und Symbolgefüge in Wilhelm Raabes ‚Unruhige Gäste‘“ (1962 und 1963).

Meyen nennt 25 Arbeiten aus den Jahren 1891 bis 1969.

Erstausgabe

  • Unruhige Gäste. Ein Roman aus dem Saekulum. 200 Seiten. Grote, Berlin 1886 (Grote'sche Sammlung Bd. 24)

Verwendete Ausgabe

  • Unruhige Gäste. In: Karl Hoppe (Hrsg.): Wilhelm Raabe: Das ausgewählte Werk. Vierter Band. Aufbau-Verlag Berlin 1954, S. 235–373 (Lizenzgeber: Verlagsanstalt Hermann Klemm, Freiburg im Breisgau)

Weitere Ausgaben

  • Unruhige Gäste. 200 Seiten. Grote, Berlin 1912 (8. Aufl.)
  • Unruhige Gäste. 200 Seiten. Grote, Berlin 1919
  • Unruhige Gäste. Ein Roman aus dem Säkulum. S. 179–337 mit einem Anhang von Hans Oppermann, S. 545–571 in: Karl Hoppe (Hrsg.), Hans Oppermann (Bearb.) : Wilhelm Raabe: Pfisters Mühle. Unruhige Gäste. Im alten Eisen. (2. Aufl.) Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1970. Bd. 16 (ohne ISBN) in Karl Hoppe (Hrsg.), Jost Schillemeit (Hrsg.), Hans Oppermann (Hrsg.), Kurt Schreinert (Hrsg.): Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe. 24 Bde.
  • Unruhige Gäste. 159 Seiten. Elsinor-Verlag, Coesfeld 2007 (1. Aufl.), ISBN 978-3-939483-07-6
  • Meyen führt fünf Ausgaben auf.
  • Anneliese Diegeler: Wilhelm Raabes Roman ‚Unruhige Gäste‘. 251 Seiten. Dissertation Marburg 1923. Maschinenschriftlich
  • Hans Oppermann: Wilhelm Raabe. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1970 (Aufl. 1988), ISBN 3-499-50165-1 (rowohlts monographien).
  • Fritz Meyen: Wilhelm Raabe. Bibliographie. 2. Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1973, Ergänzungsbd. 1, ISBN 3-525-20144-3. In: Karl Hoppe (Hrsg.): Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe. 24 Bde.
  • Cecilia von Studnitz: Wilhelm Raabe. Schriftsteller. Eine Biographie. 346 Seiten. Droste Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-0778-6
  • Werner Fuld: Wilhelm Raabe. Eine Biographie. Hanser, München 1993 (Ausgabe dtv im Juli 2006), ISBN 3-423-34324-9.
  • Peter Sprengel: Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1870–1900. Von der Reichsgründung bis zur Jahrhundertwende. C. H. Beck, München 1998, ISBN 3-406-44104-1.
  • Natalie Binczek: „‚Das Ding hat seine Haken, Sporen‘. Unwägbarkeit der Ansteckung in Wilhelm Raabes ‚Unruhige Gäste‘“. In: Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Wilhelm Raabe. Richard Boorberg Verlag München, Oktober 2006, ISBN 3-88377-849-4, S. 75–88 (Heft 172 der edition text + kritik).
  • Eberhard Rohse: Harztouristen als literarische Figuren in Werken Theodor Fontanes und Wilhelm Raabes: „Cécile“ – „Frau Salome“ – „Unruhige Gäste“. In: Cord-Friedrich Berghahn, Herbert Blume, Gabriele Henkel und Eberhard Rohse (Hrsg.): Literarische Harzreisen. Bilder und Realität einer Region zwischen Romantik und Moderne. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2008 (= Braunschweiger Beiträge zur deutschen Sprache und Literatur, Bd. 10), S. 175–231, ISBN 978-3-89534-680-4.
  1. Hoppe erläutert „Säkulum (lat.) die irdische Welt in ihrer Zeitgebundenheit.“(Verwendete Ausgabe, S. 728 unten, Eintrag 235). Nach Meyers Großem Konversations-Lexikon könnte Raabe mit Säkulum auch „die bürgerliche Gesellschaft“ gemeint haben.
  2. Hoppe in der verwendeten Ausgabe, S. 728, 14. Z.v.o.
  3. Binczek, S. 86, Fußnote 4
  4. von Studnitz, S. 314, Eintrag 59
  5. Hoppe in der verwendeten Ausgabe, S. 728, 14. Z.v.u.
  6. Anno 1900 und 1906 (Hoppe und Oppermann 1970, S. 550, 3. Z.v.o.)
  7. Die „liebe alte Dame“ Dorette Kristeller, die inzwischen 75-jährige Schwester des „bankerotten“ Apothekers aus Raabes „Zum wilden Mann“, pflegt den Kranken.
  8. Verwendete Ausgabe, S. 309, 12. Z.v.o.
  9. Verwendete Ausgabe, S. 312, 13. Z.v.o.
  10. Verwendete Ausgabe, S. 359, 20. Z.v.o.
  11. Oppermann, S. 109, 23. Z.v.o.
  12. Fuld, S. 112, 3. Z.v.u. und S. 294 unten
  13. zitiert bei Hoppe und Oppermann 1970, S. 549, 7. Z.v.o.
  14. Oppermann, S. 109, Mitte
  15. zitiert bei Hoppe und Oppermann 1970, S. 549, 12. Z.v.u.
  16. zitiert bei Hoppe und Oppermann 1970, S. 549, 14. Z.v.o.
  17. Fuld, S. 291, 14. Z.v.u.
  18. Hoppe in der verwendeten Ausgabe, S. 768, 17. Z.v.o.
  19. Fuld, S. 291, 7. Z.v.u.
  20. Fuld, S. 292, 8. Z.v.u.
  21. Binczek, S. 88, Fußnote 59
  22. Fuld, S. 148, S. 3. Z.v.o.
  23. Joachim Pfeiffer: „Tod und Erzählen“. Tübingen 1997, S. 86, zitiert bei Binczek, S. 86, Fußnote 5
  24. Binczek, S. 82, 2. Z.v.o.
  25. Binczek, S. 82 unten – S. 83
  26. Binczek, S. 85 unten – S. 86 oben
  27. Sprengel, S. 63, 3. Z.v.u.
  28. Sprengel, S. 328, 10. Z.v.u.
  29. Oppermann, S. 109 Mitte
  30. Fuld, S. 376, 7. Z.v.o.
  31. Binczek, S. 87 unten, Fußnote 52
  32. Oppermann, S. 153, 19. Z.v.o.
  33. Meyen, S. 382–384
  34. Nachauflagen erschienen zum Beispiel 1919 (9. Aufl., 200 Seiten) und 1944 (219 Seiten).
  35. Meyen, S. 126–127
Werke von Wilhelm Raabe

Erzählungen und Novellen
Der Weg zum Lachen | Die alte Universität | Der Student von Wittenberg | Weihnachtsgeister | Lorenz Scheibenhart | Einer aus der Menge | Der Junker von Denow | Wer kann es wenden? | Aus dem Lebensbuch des Schulmeisterleins Michel Haas | Ein Geheimnis | Auf dunkelm Grunde | Die schwarze Galeere | Unseres Herrgotts Kanzlei | Das letzte Recht | Eine Grabrede aus dem Jahre 1609 | Holunderblüte | Die Hämelschen Kinder | Keltische Knochen | Else von der Tanne | Die Gänse von Bützow | Sankt Thomas | Gedelöcke | Theklas Erbschaft | Im Siegeskranze | Der Marsch nach Hause | Des Reiches Krone | Deutscher Mondschein | Meister Autor oder Die Geschichten vom versunkenen Garten | Höxter und Corvey | Frau Salome | Vom alten Proteus | Eulenpfingsten | Die Innerste | Der gute Tag | Auf dem Altenteil | Wunnigel | Deutscher Adel | Das Horn von Wanza | Fabian und Sebastian | Villa Schönow | Pfisters Mühle | Zum wilden Mann | Ein Besuch | Im alten Eisen | Der Lar | Gutmanns Reisen | Kloster Lugau | Hastenbeck

Romane
Die Chronik der Sperlingsgasse | Ein Frühling | Die Kinder von Finkenrode | Der heilige Born | Nach dem großen Kriege | Die Leute aus dem Walde | Der Hungerpastor | Drei Federn | Abu Telfan | Der Schüdderump | Der Dräumling | Christoph Pechlin | Horacker | Alte Nester | Prinzessin Fisch | Unruhige Gäste | Das Odfeld | Stopfkuchen | Die Akten des Vogelsangs

Fragmente
Altershausen

Normdaten (Werk): GND:4528583-4(OGND, AKS) | VIAF:203740564

Unruhige Gaste Roman von Wilhelm Raabe Sprache Beobachten Bearbeiten Unruhige Gaste Ein Roman aus dem Sakulum 1 von Wilhelm Raabe entstand vom Juni bis zum Oktober 1884 2 und erschien 1885 in der Gartenlaube 3 4 In Buchform kam das Werk 1886 bei Grote in Berlin heraus 5 Raabe hat zwei Nachauflagen erlebt 6 Die Liebe des Gentlemen Gelehrten Baron Professor Dr Veit von Bielow Altrippen zu dem Pfarrfraulein Phobe Hahnemeyer ist unglucklich Inhaltsverzeichnis 1 Inhalt 2 Zitate 3 Rezeption 4 Ausgaben 4 1 Erstausgabe 4 2 Verwendete Ausgabe 4 3 Weitere Ausgaben 5 Literatur 6 Weblinks 7 EinzelnachweiseInhalt BearbeitenVeit entfernt sich aus dem Sakulum genauer gesagt aus dem Kurhotel im Tal Der junge Mann aus der Zeitlichkeit ein heiterer massiger Charakter mit gesundem Korper und ausreichendem Vermogen amusiert sich auf seiner Plasierreise Er steigt unbekummert hinauf in das Bergdorf zu Prudens Hahnemeyer seinem Kommilitonen aus den guten alten Zeiten in Halle Der Gastgeber Prudens vormals Studiosus Theologiae ist inzwischen Pfarrherr oben im Wald geworden Der Gast wird von Phobe der 20 jahrigen Schwester des Pfarrers bewirtet Veit ist mit offenen Augen durch die sommerlichen Fluren gestiegen Er spricht die Existenz der Quarantane Baracke fur Flecktyphus Kranke ausserhalb des Dorfes an Phobe vormals Pflegerin und Lehrerin der kleinen Kinder in der Idiotenanstalt zu Halah geht in der Baracke ein und aus Sie berichtet ihrem Bruder eine Neuigkeit Anna Fuchs sei dort an Typhus gestorben Volkmar Fuchs der Ehemann der Toten verweigert ein christliches Begrabnis Er will seine Frau im Wald beerdigen Denn Anna soll nicht neben den Toten derer liegen die das Ehepaar Fuchs samt Kindern in Quarantane ausserhalb des Dorfes abgeschoben haben Der Dorfvorsteher muss Annas Bestattung auf dem Kirchhof durchsetzen hat aber vor der Holzaxt und dem sechslaufigen Revolver des verrufenen Wilddiebs und Zuchthauslers Volkmar Fuchs gehorigen Respekt So schickt der Vorsteher den Pfarrer gegen den Trager des Eisernen Kreuzes anno 1870 und besten Schutzen des Dorfes vor Prudens trinkt aus Volkmars Flasche wird aber trotz bestandener Mutprobe von dem Gastgeber grob abgewiesen Der Dorfvorsteher lasst nicht locker Er uberredet Phobe zu einem Gang in die Baracke Das Madchen das Anna Fuchs bis zuletzt gepflegt hat soll den storrischen Witwer zu einem kirchlichen Begrabnis uberreden Zudem mochte sich der knauserige Vorsteher vor den Bestattungskosten drucken Prudens und Phobe sind arm Veit mischt sich ein Er will die Kosten tragen Ein solcher Gast wie der Ankommling Veit ist beim Vorsteher hochwillkommen Landphysikus Dr Hanff kommt in gesundheitspolizeilicher Mission aus Veits Kurort zur Okularinspektion heraufgeritten und begegnet im Haus des Pfarrers einem Bekannten aus dem Kurhotel dem Herrn Professor Veit von Bielow Phobe warnt Veit eindringlich vor der Ansteckungsgefahr der er in der Baracke bei der aufgebahrten Toten ausgesetzt sein wird Veit lasst sich nicht abweisen Er habe weder Eltern noch Geschwister Von seiner Valerie schweigt der Gast Der Professor begleitet also das Madchen zur Vierlingswiese In der Baracke erkennt Volkmar Fuchs auf einen Blick der Herr neben Phobe kommt aus der vornehmen Welt Der Witwer uber die teure Tote gebeugt bereitet das private Begrabnis vor Weil sich Veit in Begleitung Phobes befindet will Volkmar Fuchs dem Fremden die aktive Teilnahme an der unmittelbar bevorstehenden Beerdigung im Wald nicht verweigern Da macht Veit ein uberraschendes Angebot Anna Fuchs soll auf seine Kosten zwischen den kunftigen Grabstatten von Phobe und Veit in Gottes Frieden ruhen Phobe ist erstaunt Volkmar Fuchs lenkt ein Er macht die Leiche seines Weibes nicht zu einer Waffe in seinem Kampfe mit der Gesellschaft sondern geht kurz entschlossen auf den unerwarteten Vorschlag ein Nach dem kirchlichen Begrabnis schleicht sich Volkmar Fuchs mit seinen Kindern scheu gebandigt und wie beschamt vom Friedhof davon Nur Phobe und der mit ihr in so ernster Weise diesem Ort verbundene Gast bleiben vor den drei Grabstellen stehen Phobe hort sich Veits Abschiedswort an und beantwortet seinen Wunsch auf ein Wiedersehn Liebe Freunde mussen wir wahrlich nun uns bleiben fur alle unsere Tage auf Erden Der so Verabschiedete steigt von der Tragodie aus dem Bergwald hinab in die Komodie zu den hastigen Schwatzern und nervosen Larmmachern in sein Kurhotel Der unruhige Gast Veit wieder mit seiner Valerie zusammen begegnet Dr Hanff Uber den geschwatzigen Badearzt erfahrt Fraulein Valerie jede Einzelheit der Tragodie Sie kann fur Veits Abstecher kein Verstandnis aufbringen Die junge Dame sucht zusammen mit einem Einheimischen Volkmar Fuchs in den Bergen auf isst schaudernd mit ihm und erfahrt von ihrem Gastgeber die Wahrheit So hatte ich den Sonnenschein seit Wochen nicht gehabt als wie die zwei Fraulein Phobe und der Herr Baron jetzt darin in der Baracke standen und mir ihren Vorschlag taten Als die in ihrer Seele eins wurden vor dem Tode ist es mir in meiner Seele bloss als ein Licht aufgegangen Und auf das Pack um dich her hast du was gegeben Fuchs wo doch so was moglich ist in der Welt Valerie begibt sich darauf zu Fraulein Phobe Hahnemeyer Der schone unruhige Gast will unbedingt einen Blick auf die drei Grabstatten werfen Unsagliche Angst befallt Phobe angesichts der plotzlich streng und zornig gewordenen Fremden Phobe gehorcht und fuhrt die Dame auf den Friedhof Valerie verharrt auf dem Gottesacker Wiederum kann sie ihren Veit nicht verstehen In das Hotel zuruckgekehrt erfahrt Valerie Dr Hanff hat bei Baron Bielow gastrische Komplikationen diagnostiziert Die Hotelgaste reisen mitten in der Saison aus dem beruhmten Kurort in Scharen ab Die Papiere der Aktiengesellschaft fallen um funfzig Prozent Wie konnte der Baron im Gebusch herumkriechen um den Typhus in die Gesellschaft einzuschleppen In seinen letzten lichten Augenblicken schreibt Veit seinen Willen unleserlich und konfus nieder Zu Volkmar Fuchs in die Quarantane Baracke will er gebracht werden Er sei dazu berechtigt und beruft sich auf Phobe Der Baron wird jedoch ausserhalb des Kurortes im renovierten Siechenhaus nun Villa Bielow betitelt 7 gemass den neuesten Erkenntnissen der Desinfektionslehre untergebracht abgeschoben wie die Familie Fuchs Als Phobe von der ubersturzten Abreise des feinen Frauenzimmers Valerie erfahrt eilt sie ins Siechenhaus und hilft bei der Pflege Veits Dr Hanff hatte sich vergeblich gegen Phobes Einsatz gewehrt Der Baron uberlebt die Krankheit und heiratet Valerie Die Hochzeitsreise fuhrt das junge Paar auf der Flucht vor dem germanischen Daseinsgrau nach Palermo In einem Brief aus Sizilien an seinen Studienfreund den asketischen Pfarrer Prudens Hahnemeyer distanziert sich der Herr Baron vom unbedachten Kauf seiner Grabstatte im Walde und bedauert Phobe Zitate Bearbeiten Nichts ist so machtig als die hinfliessende Zeit 8 Wir sind alle unruhige Gaste auf des Herrn Erdboden 9 Allein hat mans immer am besten auf Erden 10 Rezeption BearbeitenZeitgenossen Gartenlaube Leser hatten sich 1885 uber die Veroffentlichung entsetzt und sich ausserdem uber den Romanschluss bei Kroner 11 beklagt 12 Kroner schreibt an den Autor Die Gebildeten unter unseren Lesern zollen dem Roman uneingeschranktes Lob aber die grosse Mehrzahl hat Sie gegen den Schluss hin nicht mehr verstanden 13 Raabe sei allerdings auf die versohnlerischen Vorschlage des Gartenlaube Herausgebers nicht eingegangen 14 Hermann Conradi vergleicht am 30 Mai 1886 in der Taglichen Rundschau Raabe mit Jean Paul und findet fur den Autor der Unruhigen Gaste die Attribute Meister der geistreichen Umstandlichkeit und gesunder kraftgespannter Schriftsteller 15 In den Hamburger Nachrichten vom 24 Juni 1886 steht Raabe habe sich fleissig in der Ausmalung der wechselnden Stimmungen betatigt 16 Zeitgenossische Kritiker hatten mitunter den Roman christlich interpretiert 17 Titel Hoppe geht in seinem biographischen Nachwort auf die beiden Titel gebenden Termini Unruhe und Sakulum ein Danach ist das Sakulum der Werkeltag des zeit und raumgebundenen gesellschaftlichen Daseins dies im Unterschied zu einer seelischen und charakterlichen Haltung die sich nicht durch die Unruhe beeintrachtigen lasst die vom Tagesgeschehen ausgeht Der Pfarrer und Phobe fuhlten sich nur als Gast auf der Erde und suchten sich deshalb der Zeitlichkeit zu entziehen Dieser Versuch gelange nur Phobe ihrem Bruder dem ruhelosen selbstqualerisch finstern Gottsucher jedoch nicht 18 Wahl des Stoffes Der Roman sei auch eine Auseinandersetzung mit Zolas Nana und Ibsens Ein Volksfeind 19 Allerdings habe Raabe mit Rucksicht auf die deutsche Leserschaft seine Phobe gleichsam als inverse Nana dargestellt Die Schwester des Pfarrers verdrange ihre Sexualitat 20 Raabe hat neueste Ergebnisse der zeitgenossischen medizinischen Forschung thematisiert 1884 war Gaffky die Zuchtung des Typhuserregers gelungen 21 Am 14 Juli 1860 kommt Raabe auf einer Wanderung in der Nahe von Huttenrode an einer Unterkunft mit den Faulfieberkranken vorbei 22 Der Kurort im Gebirge wird zwar nicht lokalisiert befindet sich jedoch in Kyffhauser Nahe Das folgt zwingend aus dem Verknupfen vorliegender Geschichte Siechenhaus mit der Zum wilden Mann Gattung Aus dem umfangreichen Œuvre Raabes sei Unruhige Gaste das einzige Werk das der Autor Roman genannt hat 23 Die neuere Literaturgeschichtschreibung hat den Roman beachtet Spannung entstehe aus dem Gegensatz zwischen Fluchtigkeit des Gastseins und Gebundenheit an einen Ort oder eine Person 24 Binczek bespricht die vergebliche Annaherung Veits an Phobe 25 Raabe urteile nicht sondern stelle Unwagbarkeiten dar in dem Fall ausgehend von einer ansteckenden Krankheit 26 Sprengel reiht den Roman ein in Raabes Werke mit Tendenz zur Welt Absage 27 Geschildert werde die Ausgrenzung des Einzelnen durch die Gemeinschaft Die Diskriminierten seien auf die Hilfe unabhangiger Einzelganger angewiesen 28 Allerdings seien die Protagonisten herausragende Charaktere in dem Sinne Die Gesellschaft konne das starke Individuum nicht zerstoren 29 Hinweise auf weiter fuhrende Arbeiten finden sich bei Fuld 30 Gertrud Hohler Unruhige Gaste Das Bibelzitat in Wilhelm Raabes Roman 251 Seiten Bonn 1969 Dissertation vom 21 November 1967 Binczek 31 Karl Lorenz Der Liebesroman Phobes und Veits in den Unruhigen Gasten 1921 Leo A Lensing Naturalismus Religion und Sexualitat Zur Frage der Auseinandersetzung mit Zola in Wilhelm Raabes Unruhige Gaste 1988 Oppermann 32 Barker Fairley Wilhelm Raabe Eine Deutung seiner Romane Munchen 1961 S 143 Wilhelm Fehse Raabes Kampf um seinen Roman Unruhige Gaste 1938 Rainer Gruenter Ein Schritt vom Wege Geistliche Lokalsymbolik in Wilhelm Raabes Unruhige Gaste 1966 Joachim Muller Erzahlstruktur und Symbolgefuge in Wilhelm Raabes Unruhige Gaste 1962 und 1963 Meyen 33 nennt 25 Arbeiten aus den Jahren 1891 bis 1969 Ausgaben BearbeitenErstausgabe Bearbeiten Unruhige Gaste Ein Roman aus dem Saekulum 200 Seiten Grote Berlin 1886 Grote sche Sammlung Bd 24 34 Verwendete Ausgabe Bearbeiten Unruhige Gaste In Karl Hoppe Hrsg Wilhelm Raabe Das ausgewahlte Werk Vierter Band Aufbau Verlag Berlin 1954 S 235 373 Lizenzgeber Verlagsanstalt Hermann Klemm Freiburg im Breisgau Weitere Ausgaben Bearbeiten Unruhige Gaste 200 Seiten Grote Berlin 1912 8 Aufl Unruhige Gaste 200 Seiten Grote Berlin 1919 Unruhige Gaste Ein Roman aus dem Sakulum S 179 337 mit einem Anhang von Hans Oppermann S 545 571 in Karl Hoppe Hrsg Hans Oppermann Bearb Wilhelm Raabe Pfisters Muhle Unruhige Gaste Im alten Eisen 2 Aufl Vandenhoeck amp Ruprecht Gottingen 1970 Bd 16 ohne ISBN in Karl Hoppe Hrsg Jost Schillemeit Hrsg Hans Oppermann Hrsg Kurt Schreinert Hrsg Wilhelm Raabe Samtliche Werke Braunschweiger Ausgabe 24 Bde Unruhige Gaste 159 Seiten Elsinor Verlag Coesfeld 2007 1 Aufl ISBN 978 3 939483 07 6 Meyen 35 fuhrt funf Ausgaben auf Literatur BearbeitenAnneliese Diegeler Wilhelm Raabes Roman Unruhige Gaste 251 Seiten Dissertation Marburg 1923 Maschinenschriftlich Hans Oppermann Wilhelm Raabe Rowohlt Reinbek bei Hamburg 1970 Aufl 1988 ISBN 3 499 50165 1 rowohlts monographien Fritz Meyen Wilhelm Raabe Bibliographie 2 Aufl Vandenhoeck amp Ruprecht Gottingen 1973 Erganzungsbd 1 ISBN 3 525 20144 3 In Karl Hoppe Hrsg Wilhelm Raabe Samtliche Werke Braunschweiger Ausgabe 24 Bde Cecilia von Studnitz Wilhelm Raabe Schriftsteller Eine Biographie 346 Seiten Droste Verlag Dusseldorf 1989 ISBN 3 7700 0778 6 Werner Fuld Wilhelm Raabe Eine Biographie Hanser Munchen 1993 Ausgabe dtv im Juli 2006 ISBN 3 423 34324 9 Peter Sprengel Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1870 1900 Von der Reichsgrundung bis zur Jahrhundertwende C H Beck Munchen 1998 ISBN 3 406 44104 1 Natalie Binczek Das Ding hat seine Haken Sporen Unwagbarkeit der Ansteckung in Wilhelm Raabes Unruhige Gaste In Heinz Ludwig Arnold Hrsg Wilhelm Raabe Richard Boorberg Verlag Munchen Oktober 2006 ISBN 3 88377 849 4 S 75 88 Heft 172 der edition text kritik Eberhard Rohse Harztouristen als literarische Figuren in Werken Theodor Fontanes und Wilhelm Raabes Cecile Frau Salome Unruhige Gaste In Cord Friedrich Berghahn Herbert Blume Gabriele Henkel und Eberhard Rohse Hrsg Literarische Harzreisen Bilder und Realitat einer Region zwischen Romantik und Moderne Bielefeld Verlag fur Regionalgeschichte 2008 Braunschweiger Beitrage zur deutschen Sprache und Literatur Bd 10 S 175 231 ISBN 978 3 89534 680 4 Weblinks BearbeitenDer Text online im Projekt Gutenberg DE Eintrage im WorldCatEinzelnachweise Bearbeiten Hoppe erlautert Sakulum lat die irdische Welt in ihrer Zeitgebundenheit Verwendete Ausgabe S 728 unten Eintrag 235 Nach Meyers Grossem Konversations Lexikon konnte Raabe mit Sakulum auch die burgerliche Gesellschaft gemeint haben Hoppe in der verwendeten Ausgabe S 728 14 Z v o Binczek S 86 Fussnote 4 von Studnitz S 314 Eintrag 59 Hoppe in der verwendeten Ausgabe S 728 14 Z v u Anno 1900 und 1906 Hoppe und Oppermann 1970 S 550 3 Z v o Die liebe alte Dame Dorette Kristeller die inzwischen 75 jahrige Schwester des bankerotten Apothekers aus Raabes Zum wilden Mann pflegt den Kranken Verwendete Ausgabe S 309 12 Z v o Verwendete Ausgabe S 312 13 Z v o Verwendete Ausgabe S 359 20 Z v o Oppermann S 109 23 Z v o Fuld S 112 3 Z v u und S 294 unten zitiert bei Hoppe und Oppermann 1970 S 549 7 Z v o Oppermann S 109 Mitte zitiert bei Hoppe und Oppermann 1970 S 549 12 Z v u zitiert bei Hoppe und Oppermann 1970 S 549 14 Z v o Fuld S 291 14 Z v u Hoppe in der verwendeten Ausgabe S 768 17 Z v o Fuld S 291 7 Z v u Fuld S 292 8 Z v u Binczek S 88 Fussnote 59 Fuld S 148 S 3 Z v o Joachim Pfeiffer Tod und Erzahlen Tubingen 1997 S 86 zitiert bei Binczek S 86 Fussnote 5 Binczek S 82 2 Z v o Binczek S 82 unten S 83 Binczek S 85 unten S 86 oben Sprengel S 63 3 Z v u Sprengel S 328 10 Z v u Oppermann S 109 Mitte Fuld S 376 7 Z v o Binczek S 87 unten Fussnote 52 Oppermann S 153 19 Z v o Meyen S 382 384 Nachauflagen erschienen zum Beispiel 1919 9 Aufl 200 Seiten und 1944 219 Seiten Meyen S 126 127Werke von Wilhelm Raabe Erzahlungen und Novellen Der Weg zum Lachen Die alte Universitat Der Student von Wittenberg Weihnachtsgeister Lorenz Scheibenhart Einer aus der Menge Der Junker von Denow Wer kann es wenden Aus dem Lebensbuch des Schulmeisterleins Michel Haas Ein Geheimnis Auf dunkelm Grunde Die schwarze Galeere Unseres Herrgotts Kanzlei Das letzte Recht Eine Grabrede aus dem Jahre 1609 Holunderblute Die Hamelschen Kinder Keltische Knochen Else von der Tanne Die Ganse von Butzow Sankt Thomas Gedelocke Theklas Erbschaft Im Siegeskranze Der Marsch nach Hause Des Reiches Krone Deutscher Mondschein Meister Autor oder Die Geschichten vom versunkenen Garten Hoxter und Corvey Frau Salome Vom alten Proteus Eulenpfingsten Die Innerste Der gute Tag Auf dem Altenteil Wunnigel Deutscher Adel Das Horn von Wanza Fabian und Sebastian Villa Schonow Pfisters Muhle Zum wilden Mann Ein Besuch Im alten Eisen Der Lar Gutmanns Reisen Kloster Lugau Hastenbeck Romane 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