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Die Universität Basel (lateinisch: Universitas Basiliensis) wurde im Jahr 1460 gegründet und ist somit die älteste Universität der Schweiz.

Universität Basel
Gründung 4. April 1460
Trägerschaft staatlich
Ort Basel
Land Schweiz Schweiz
Rektorin Andrea Schenker-Wicki
Studierende 13'039 (2021)
Mitarbeiter 6678
davon Professoren 380
Jahresetat 760 Mio. CHF (2021)
Netzwerke Eucor, Swissuniversities
Website www.unibas.ch
Hauptgebäude der alten Universität Basel («Rheinsprung») nach dem Umbau von 1860, das mit seinen Arkaden im Mittelbau die Formensprache der ersten italienischen Universität in Bologna aufnimmt
Bild der Gründungsfeier am 4. April 1460 im Basler Münster. Bischof Johann von Venningen ernennt den Dompropst Georg von Andlau zum ersten Rektor und gibt die Stiftungsurkunde Bürgermeister Hans von Flachslanden.

Sie gilt unter anderem auch aufgrund des geistigen Erbes des hier wirkenden Erasmus von Rotterdam als eine der Geburtsstätten des europäischen Humanismus. Im 19. Jahrhundert zählte dann neben dem Kunsthistoriker Jacob Burckhardt zu den berühmtesten Personen, die an der Universität lehrten, auch der Philosoph und Dichter Friedrich Nietzsche (Professor für griechische Sprache und Literatur). Insgesamt haben an der Universität bis dato zehn Nobelpreisträger und zwei Schweizer Bundespräsidenten studiert respektive gelehrt.

Die dazugehörende Universitätsbibliothek Basel ist eine der bedeutendsten Bibliotheken der Schweiz. Die universitären Einrichtungen, die sich in sieben Fakultäten gliedern, sind über die gesamte Innenstadt verteilt. Das Kollegienhaus aus dem Jahr 1939, nach den Formen und Linien des Neuen Bauens errichtet, mit mehreren Hörsälen und einer Aula mit Platz für 500 Personen sowie Arbeits- und Verwaltungsbüros liegt auf der Südseite des Petersplatzes.

Inhaltsverzeichnis

Bereits während des Basler Konzils (1431–1449) bestand eine Konzilsuniversität. Die Stiftungsurkunde für eine permanente Universität in Form einer päpstlichen Bulle von Papst Pius II. stammt allerdings vom 12. November 1459, die Gründungsfeier fand am 4. April 1460 statt. Den Betrieb nahm die Universität am Folgetag auf. Erster Rektor war der von Fürstbischof Johann von Venningen eingesetzte Dompropst Georg von Andlau. Ursprünglich verfügte die Universität Basel über vier Fakultäten – und zwar jene der Artisten, eine medizinische, eine theologische und eine juristische. Die Artistenfakultät (artes liberales) diente dabei bis zum Jahr 1818 als Grundlage für die drei anderen Studienfächer. Ursprünglich lagen sämtliche Hörsäle der Universität in Gebäuden am Rheinsprung.

Basel war schon wegen der Strahlkraft des Bischofs und der verschiedenen Orden seit langer Zeit Anziehungspunkt und Durchgangsort für Kleriker, Mönche und Intellektuelle und damit Ort der intellektuellen (theologischen, philosophischen und juristischen) Debatte und qualifizierte nicht zuletzt dadurch (nicht nur wegen der geografischen Lage an der Sprachgrenze und im Zentrum Europas und der guten Erreichbarkeit) als Austragungsort für das Basler Konzil. Dieses prägte die Stadt entscheidend und nachhaltig, so dass es zur Gründung der Universität Basel durch Papst Pius II., der früher als junger Kleriker als Schreiber am Konzil mitgearbeitet hatte, gekommen ist. Somit konnte der intellektuelle Austausch auch nach dem Konzil institutionalisiert und weitergeführt werden. Unmittelbar in den ersten hundert Jahren erfuhr die Universität einen grossen Aufschwung, kamen doch sofort grosse Gelehrte in die Stadt, was Basel zu einem Zentrum der frühen Buchdruckerkunst und des Humanismus (v. a. durch den Kleriker und Augustiner-Chorherren Erasmus von Rotterdam) machte. Die erste Erwähnung der Universitätsbibliothek Basel datiert von 1471. Die Bibliothek, die heute mit über drei Millionen Büchern und Schriften eine der grössten Bibliotheken der Schweiz ist, war in ihren Anfangszeiten recht unbedeutend. Erst durch die Eingliederung von Bücherbeständen aus den durch die Reformation von 1529 aufgelösten und verstaatlichten Klöstern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und den Aufschwung des humanistischen Buchdrucks in Basel gewann sie enorm an Umfang und an Bedeutung. Mit der wachsenden Bedeutung der Naturwissenschaften wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrere neue Fächer geschaffen. Die erste Studentin an der Universität war die Medizinerin Emilie Frey, welche sich 1890 immatrikulierte.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland im Jahr 1933, emigrierten zahlreiche renommierte deutsche Akademiker aufgrund der politischen Lage in die Schweiz nach Basel, wobei auch einige Schweizer Wissenschaftler wieder zurückkehrten. Zu nennen sind hier unter anderem die Namen des Rechtsprofessors Arthur Baumgarten (1933), der Theologen Karl Barth (1935) und Fritz Lieb (1937), des Biochemikers und Philosophen Jeschajahu Leibowitz (1934) und nach Ende des Zweiten Weltkrieges des Philosophen und Psychiaters Karl Jaspers von der Universität Heidelberg (1948) als auch des Chirurgen Rudolf Nissen (1952).

Im Jahr 1937 wurden die Naturwissenschaften offiziell in der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zusammengefasst. Das weltweit bekannte Biozentrum der Universität Basel kam 1971 dazu. Die Zusammenlegung der wirtschaftswissenschaftlichen Fächer führte 1988 zur Bildung des Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrums (WWZ). 2003 erfolgte die Gründung der Fakultät für Psychologie.

Rektoren
Musikwissenschaftliches Seminar der Universität Basel am Petersgraben
Kollegienhaus der Universität Basel am Petersplatz aus dem Jahr 1939, das die Formensprache des Neuen Bauens aufgreift
Botanischer Garten der Universität Basel, ältester botanischer Garten der Schweiz (1589)

Die Universität fällt in den Zuständigkeitsbereich der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Seit dem 1. Januar 1996 wurde vertraglich eine wesentlich stärkere Beteiligung des Kantons Basel-Landschaft festgelegt. Diese war notwendig geworden, da in den 1980er und 1990er Jahren eine Verlagerung der Herkunft der Studierenden vom Stadt- zum Landkanton zu verzeichnen war. Am 11. März 2007 haben die Baselbieter Stimmbürger mit beinahe 85 Prozent einer gemeinsamen Trägerschaft rückwirkend per 1. Januar 2007 zugestimmt. Die Basler Hochschule ist damit die erste Schweizer Universität, die von zwei «Halbkantonen» gemeinsam und gleichberechtigt finanziert und geführt wird.

Mit dem Inkrafttreten des neuen Universitätsgesetzes 1996 hat die Universität das Recht auf Selbstverwaltung erhalten. Oberstes Entscheidungs- und Aufsichtsorgan der Universität Basel ist der Universitätsrat, dessen stimmberechtigte Mitglieder von beiden Basler «Halbkantonen» («beider Basel») gewählt werden.

Die Universität ist weiter Mitglied von Swissuniversities sowie der Europäischen Konföderation der Oberrheinischen Universitäten (EUCOR).

Die Universität in Zahlen

Zu Beginn des Herbstsemesters 2021 waren an der Universität Basel rund 10'100 Bachelor- und Masterstudierende sowie rund 3000 Doktoranden eingeschrieben. Der Frauenanteil lag laut Jahresbericht 2021 bei 56,9 Prozent. Schliesst man auch die Studierende in universitären Weiterbildungen, Studierende in Austauschprogrammen und Hörer mit ein, so zählte die Universität Basel im Herbstsemester 2021 rund 13'000 Studierende, davon 25 Prozent aus dem Ausland. Die Universität weist den höchsten Anteil an Doktoranden (insgesamt 22,7 Prozent aller Studierender) der schweizerischen Volluniversitäten auf. Die staatliche getragene Hochschule verfügt über ein Jahresetat von 760 Millionen Schweizer Franken.

Heute gliedert sich die Universität Basel in sieben Fakultäten:

  • Theologische Fakultät
  • Juristische Fakultät (Liste von Rechtswissenschaftlern)
  • Medizinische Fakultät
  • Philosophisch-Historische Fakultät
  • Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Fakultät für Psychologie

Laut der Ende 2012 vorgestellten «Strategie 2014», die für die Leistungsperioden 2014–2017 und 2018–2021 gilt, fokussiert sich die Universität Basel in Forschung und Lehre auf sechs thematische Schwerpunkte, nämlich Life Sciences, Bildwissenschaften, Nanowissenschaften, Nachhaltigkeits- und Energieforschung, European and Global Studies sowie Narrativität. Die medizinische Forschung wird in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel geleistet. An der Universität Basel sind verschiedene Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) angesiedelt: QSIT (seit 2010), Molecular Systems Engineering (2014) sowie die NFS AntiResist und SPIN, welche beide 2020 starten. Der NFS Nanowissenschaften (2001–2013) wurde in das Swiss Nanoscience Institute übergeführt; der NFS Bildkritik (2005–2017) wurde ordentlich beendet; der NFS Sesam wurde 2009 eingestellt.

Das Departement Physik betrieb von 1959 bis 2013 mit dem Reaktor AGN-211-P einen funktionsfähigen Forschungsreaktor. Das Departement Pharmazeutische Wissenschaften der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ist Träger des Pharmazie-Historischen Museums (seit 1925). Die Medizinische Fakultät, deren anatomischer Unterricht im 15. Jahrhundert einsetzte, ist Träger des Anatomischen Museums (seit 1824). Das 2005 geschaffene Fach Gesellschaftswissenschaften der Philosophisch-Historischen Fakultät wird seit 2013 nicht mehr angeboten.

Die Universität gilt im nationalen Rahmen als eine der führenden Hochschulen der Schweiz und zählt eine hohe Anzahl an Politikern, Wissenschaftlern, Denkern und Kulturschaffenden als Dozierende und Alumni:

Dozenten

Alumni

Zudem pflegt die Universität Basel eine enge Zusammenarbeit mit dem Departement Biosysteme der ETH Zürich in Basel.

Die Façade der «Alten Universität» nach den Umbauplänen von 1860 des Architekten Johann Jakob Stehlin d. J. im Stil der Neorenaissance

Die Alte Universität in Basel ist ein mittelalterliches, in gelber Farbe gehaltenes Gebäude am Rheinsprung in der Grossbasler Altstadt, mit einer Hofarkade am Rhein. Zwischen den Jahren 1859/60 wurde das Haus unter der Leitung von Johann Jakob Stehlin dem Jüngeren nach den Linien und Formen der Neorenaissance umgebaut und aufgestockt. Bis 1939 befand sich hier der Hauptsitz der Universität. An der Rheinhalde wurde 1589 auch der erste botanische Garten der Universität eingerichtet (erster botanischer Garten der Schweiz), der dann im Jahr 1695 in einen Lustgarten mit Pavillonanlage umgewandelt wurde. Im Jahr 2017 wurde der historische Garten mitsamt Pavillon und seiner dreiteiligen Terrassenstruktur saniert.47.5581137.590268Koordinaten:47° 33′ 29,2″ N,7° 35′ 25″ O;CH1903:611414 /267500

Das im Jahr 1939 eröffnete Kollegienhaus am Petersplatz beherbergt zahlreiche Hörsäle sowie die grosse Aula der Universität. Ebenso befindet sich dort eine Cafeteria, die universitäre Sozialberatung, das Büro des Universitätssports und die Stelle für die Anmeldung neuer Studenten. Das Gebäude wurde von Roland Rohn, einem Schüler Otto R. Salvisbergs, konzipiert und nimmt grösstenteils die Formensprache des Neuen Bauens auf. Die Werke von den Künstler wie Alexander Zschokke, Walter Eglin, Jakob Probst, Coghuf, Karl Glatt oder von Fritz Bürgin sind dort zu sehen.

Das Gebäude des Pharmazentrums befindet sich an der Klingelbergstrasse 50 und beinhaltet Hörsäle, Praktikumsräume und Computerräume, die vor allem von Studenten der Biologie, Pharmazie und der Informatik genutzt werden. Bis 2021 war das Pharmazentrum mit dem benachbarten Biozentrum verbunden, wo sich die universitäre Molekularbiologie-Forschung befindet. Im Zeitraum zwischen 2013 und 2021 wurde auf dem benachbarten «Schällemätteli» Areal an der Stelle des damaligen Gefängnisses ein neues Zentrum für die biologische Forschung erbaut. Seit dem 21. September 2021 ist das Biozentrum im 73 Meter hohen Hochhaus angesiedelt, dem von Ilg Santer Architekten entworfenen Biozentrum-Turm.

Das Bernoullianum – direkt bei der Universitätsbibliothek gelegen und nach der Mathematikerfamilie Bernoulli benannt – steht unter Denkmalschutz und wurde 1872 als erstes der Naturwissenschaft dienendes Universitäts-Gebäude erstellt. Als einstige Anstalt für Physik, Chemie und Astronomie befand sich in ihm bis 1928 die Basler Sternwarte, wovon die Kuppel auf seinem Dach zeugt.

Am Nadelberg befinden sich einige Seminare, unter anderem jene für englische Sprach- und Literaturwissenschaft, in spätmittelalterlichen Gebäuden. Die derzeit jüngsten Gebäude der Universität sind jene der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften im Jacob Burckhardt-Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Basel SBB.

In den vergangenen zehn Jahren wurde die Universität Basel in den gängigen internationalen Hochschulrankings zumeist den weltweit besten hundert bis hundertfünfzig Universitäten zugerechnet, wobei der einzelne Rang von Jahr zu Jahr stärkeren Schwankungen unterworfen war. Im Academic Ranking of World Universities des Jahres 2020 belegt sie Rang 88. Das THE World University Ranking positionierte die Universität für das Jahr 2021 an 92. Stelle, während die QS World University Rankings sie für das Jahr 2022 auf Rang 138 anführten.

  • Edgar Bonjour: Zur Gründungsgeschichte der Universität Basel. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. Band 54, 1955, S. 27–52. (Digitalisat)
  • Edgar Bonjour: Die Universität Basel von den Anfängen bis zur Gegenwart 1460–1960. Helbing und Lichtenhahn, Basel 1960; 2. Auflage, ebenda 1971.
  • Albrecht Burckhardt: Über die Wahlart der Basler Professoren, besonders im 18. Jahrhundert. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. Band 15, 1916, S. 28–46. (Digitalisat)
  • Albrecht Burckhardt: Geschichte der Medizinischen Fakultät zu Basel 1460–1900. Basel 1917.
  • Franz Egger: Die Universität Basel. Hauptdaten ihrer Geschichte 1460–2010. Reinhardt, Basel 2010, ISBN 978-3-7245-1667-5.
  • Mario König: In eigener Sache. Die Universität Basel unterwegs zu Autonomie und neuer Trägerschaft 1985–2010 (= Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel-Landschaft. Band 89). Verlag des Kantons Basel-Landschaft, Liestal 2010, ISBN 978-3-85673-282-0.
  • Georg Kreis: Die Universität Basel 1960–1985. Hrsg. von der Akademischen Zunft anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens als Festgabe an die Universität. Helbing und Lichtenhahn, Basel/ Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-7190-0945-9.
  • Georg Kreis: Orte des Wissens. Die Entwicklung der Universität Basel entlang ihrer Bauten. Merian, Basel 2010, ISBN 978-3-85616-505-5.
  • Guy Paul Marchal: Kleine Geschichte des Historischen Seminars der Universität Basel. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. Band 113, 2013, S. 11–52.
  • Andreas Staehelin: Geschichte der Universität Basel 1632–1818. 2 Bände. Basel 1957.
  • Andreas Staehelin: Geschichte der Universität Basel 1818–1835. Basel 1959.
  • Andreas Staehelin (Hrsg.): Professoren der Universität Basel aus fünf Jahrhunderten. Bildnisse und Würdigungen. Basel 1960.
  • Albert Teichmann: Die Universität Basel in den fünfzig Jahren seit ihrer Reorganisation im Jahre 1835. Schultze’sche Universitäts-Buchdruckerei (F. Reinhardt), Basel 1885.
  • Rudolf Thommen: Geschichte der Universität Basel 1532–1632. Basel 1889 (online)
  • Wilhelm Vischer: Geschichte der Universität Basel von der Gründung 1460 bis zur Reformation 1529. Basel 1860.
  • Hans Georg Wackernagel (Hrsg.): Die Matrikel der Universität Basel [1460–1817/18]. 5 Bände. Verlag der Universitätsbibliothek, Basel 1951–1980.
  • Roland Rohn: Das Kollegienhaus der Universität Basel. In: Architektur und Kunst. Band 28, 1941, S. 121–154 (Digitalisat).
  • Rudolf Wackernagel: Die dritte Säcularfeier der Universität Basel 1760. In: Basler Jahrbuch 1887, S. 1–40 (Digitalisat).
  • R. Luginbühl: Die Basler Hochschule während der Helvetik 1798–1803. In: Basler Jahrbuch 1888. S. 116–161 (Digitalisat).
  • Fritz Burckhardt: Das Prytaneum der Universität Basel. 1570–1744. In: Basler Jahrbuch 1906, S. 23–48.
Commons: Universität Basel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Universitätsgeschichte – Quellen und Volltexte
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  2. Universität Basel, Zahlen & Fakten. Abgerufen am 2. Mai 2022.
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  4. Urs Hafner: Die Uni Basel muss sparen | NZZ. In: Neue Zürcher Zeitung. 12. Dezember 2017, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 16. Januar 2018]).
  5. D’Erasme à Erasmus: ce que la Suisse doit à l’Europe. In: Le Temps. (letemps.ch [abgerufen am 16. März 2018]).
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  7. Der Bundesrat: Bundespräsidenten. Abgerufen am 9. Februar 2018.
  8. Dorothee Huber: Das Kollegienhaus der Universität Basel. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 449). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2003, ISBN 3-85782-449-2.
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  12. TagesWoche vom 23. November 2012.
  13. sbfi.admin.ch Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation – Die Nationalen Forschungsschwerpunkte
  14. NFS Sesam auf der Website des Schweizerischen Nationalfonds
  15. www.kernenergie.ch (Memento vom 15. Januar 2013 im Webarchiv archive.today)
  16. Werner Kolb: Geschichte des anatomischen Unterrichts an der Universität Basel. 1460–1900. Basel 1951.
  17. Aline Wanner: Uni Basel streicht Fach. Gesellschaftswissenschaften werden nicht mehr angeboten. In: Aargauer Zeitung. 1. März 2013, ISSN 1661-0539 („Claudia Opitz, Dekanin der Philosophisch-Historischen Fakultät, sagt, das Fach, das erst 2005 eingeführt wurde, habe sich nicht bewährt.“).
  18. Stumm, Reinhardt und Georg Stärk (1997) – Botanische Gärten der Schweiz. Vevey : Mondo Verlag. ISBN 2-88168-812-8. p. 14.
  19. Martin Möhle: Alte Universität Basel. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 795, Serie 80). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2006, ISBN 978-3-85782-795-2.
  20. ArchitekturBasel – Sanierung des historischen Gartens der Alten Universität am Rheinsprung. Abgerufen am 8. April 2020 (Schweizer Hochdeutsch).
  21. 550 Jahre Universität Basel. Abgerufen am 10. März 2020.
  22. Neubau - Biozentrum. Abgerufen am 17. November 2021.
  23. Rundgang durch das neue Biozentrum – Haus der unbegrenzten Möglichkeiten. Abgerufen am 17. November 2021.
  24. Zusammenfassende Übersicht der Rankings aller Schweizer Universitäten.
  25. University of Basel | Academic Ranking of World Universities - 2020 | Shanghai Ranking - 2020. Abgerufen am 14. Juni 2021.
  26. World University Rankings. 25. August 2020, abgerufen am 3. März 2021 (englisch).
  27. University of Basel. 16. Juli 2015, abgerufen am 14. Juni 2021 (englisch).
Staatliche Universitäten

Universität BaselUniversität BernUniversität FreiburgUniversität GenfUniversità della Svizzera italianaUniversität LausanneUniversität LuzernUniversität NeuenburgUniversität St. GallenUniversität Zürich

Technische Hochschulen

École polytechnique fédérale de LausanneEidgenössische Technische Hochschule Zürich

Fachhochschulen

Berner FachhochschuleFachhochschule GraubündenFachhochschule Les Roches-GruyèreHochschule LuzernFachhochschule NordwestschweizFachhochschule OstschweizScuola universitaria professionale della Svizzera italianaFachhochschule WestschweizZürcher FachhochschuleKalaidos Fachhochschule

Pädagogische Hochschulen

HEP BEJUNEPH BernPH FreiburgPH GraubündenSUPSI DFAPH LuzernFH Nordwestschweiz PHSHL RorschachPH SchaffhausenPH SchwyzPH St. GallenPH ThurgauHEP VaudPH WallisPH ZugHfHPH Zürich

Normdaten (Körperschaft): GND:36146-X(OGND, AKS) | LCCN:n50079502 | VIAF:155492003

Universitat Basel Universitat in der Schweiz Sprache Beobachten Bearbeiten Die Universitat Basel lateinisch Universitas Basiliensis wurde im Jahr 1460 gegrundet und ist somit die alteste Universitat der Schweiz Universitat BaselGrundung 4 April 1460Tragerschaft staatlichOrt BaselLand Schweiz SchweizRektorin Andrea Schenker Wicki 1 Studierende 13 039 2021 2 Mitarbeiter 6678davon Professoren 380 2 Jahresetat 760 Mio CHF 2021 2 Netzwerke Eucor Swissuniversities 3 Website www unibas chHauptgebaude der alten Universitat Basel Rheinsprung nach dem Umbau von 1860 das mit seinen Arkaden im Mittelbau die Formensprache der ersten italienischen Universitat in Bologna aufnimmt Bild der Grundungsfeier am 4 April 1460 im Basler Munster Bischof Johann von Venningen ernennt den Dompropst Georg von Andlau zum ersten Rektor und gibt die Stiftungsurkunde Burgermeister Hans von Flachslanden Sie gilt unter anderem auch aufgrund des geistigen Erbes des hier wirkenden Erasmus von Rotterdam als eine der Geburtsstatten des europaischen Humanismus 4 5 Im 19 Jahrhundert zahlte dann neben dem Kunsthistoriker Jacob Burckhardt zu den beruhmtesten Personen die an der Universitat lehrten auch der Philosoph und Dichter Friedrich Nietzsche Professor fur griechische Sprache und Literatur Insgesamt haben an der Universitat bis dato zehn Nobelpreistrager und zwei Schweizer Bundesprasidenten studiert respektive gelehrt 6 7 Die dazugehorende Universitatsbibliothek Basel ist eine der bedeutendsten Bibliotheken der Schweiz Die universitaren Einrichtungen die sich in sieben Fakultaten gliedern sind uber die gesamte Innenstadt verteilt Das Kollegienhaus aus dem Jahr 1939 nach den Formen und Linien des Neuen Bauens errichtet mit mehreren Horsalen und einer Aula mit Platz fur 500 Personen sowie Arbeits und Verwaltungsburos liegt auf der Sudseite des Petersplatzes 8 9 Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Administration und Aufbau 2 1 Die Universitat in Zahlen 3 Fakultaten und Forschungsschwerpunkte 4 Personlichkeiten 4 1 Dozenten 4 2 Alumni 5 Assoziierte Institute 6 Bedeutende Gebaude der Universitat 7 Rankings 8 Literatur 9 Weblinks 10 Siehe auch 11 EinzelnachweiseGeschichte BearbeitenBereits wahrend des Basler Konzils 1431 1449 bestand eine Konzilsuniversitat Die Stiftungsurkunde fur eine permanente Universitat in Form einer papstlichen Bulle von Papst Pius II stammt allerdings vom 12 November 1459 die Grundungsfeier fand am 4 April 1460 statt Den Betrieb nahm die Universitat am Folgetag auf Erster Rektor war der von Furstbischof Johann von Venningen eingesetzte Dompropst Georg von Andlau Ursprunglich verfugte die Universitat Basel uber vier Fakultaten und zwar jene der Artisten eine medizinische eine theologische und eine juristische Die Artistenfakultat artes liberales diente dabei bis zum Jahr 1818 als Grundlage fur die drei anderen Studienfacher Ursprunglich lagen samtliche Horsale der Universitat in Gebauden am Rheinsprung Basel war schon wegen der Strahlkraft des Bischofs und der verschiedenen Orden seit langer Zeit Anziehungspunkt und Durchgangsort fur Kleriker Monche und Intellektuelle und damit Ort der intellektuellen theologischen philosophischen und juristischen Debatte und qualifizierte nicht zuletzt dadurch nicht nur wegen der geografischen Lage an der Sprachgrenze und im Zentrum Europas und der guten Erreichbarkeit als Austragungsort fur das Basler Konzil Dieses pragte die Stadt entscheidend und nachhaltig so dass es zur Grundung der Universitat Basel durch Papst Pius II der fruher als junger Kleriker als Schreiber am Konzil mitgearbeitet hatte gekommen ist Somit konnte der intellektuelle Austausch auch nach dem Konzil institutionalisiert und weitergefuhrt werden Unmittelbar in den ersten hundert Jahren erfuhr die Universitat einen grossen Aufschwung kamen doch sofort grosse Gelehrte in die Stadt was Basel zu einem Zentrum der fruhen Buchdruckerkunst und des Humanismus v a durch den Kleriker und Augustiner Chorherren Erasmus von Rotterdam machte Die erste Erwahnung der Universitatsbibliothek Basel datiert von 1471 Die Bibliothek die heute mit uber drei Millionen Buchern und Schriften eine der grossten Bibliotheken der Schweiz ist war in ihren Anfangszeiten recht unbedeutend Erst durch die Eingliederung von Bucherbestanden aus den durch die Reformation von 1529 aufgelosten und verstaatlichten Klostern in der ersten Halfte des 16 Jahrhunderts und den Aufschwung des humanistischen Buchdrucks in Basel gewann sie enorm an Umfang und an Bedeutung Mit der wachsenden Bedeutung der Naturwissenschaften wurden in der zweiten Halfte des 19 Jahrhunderts mehrere neue Facher geschaffen Die erste Studentin an der Universitat war die Medizinerin Emilie Frey welche sich 1890 immatrikulierte Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland im Jahr 1933 emigrierten zahlreiche renommierte deutsche Akademiker aufgrund der politischen Lage in die Schweiz nach Basel wobei auch einige Schweizer Wissenschaftler wieder zuruckkehrten Zu nennen sind hier unter anderem die Namen des Rechtsprofessors Arthur Baumgarten 1933 der Theologen Karl Barth 1935 und Fritz Lieb 1937 des Biochemikers und Philosophen Jeschajahu Leibowitz 1934 und nach Ende des Zweiten Weltkrieges des Philosophen und Psychiaters Karl Jaspers von der Universitat Heidelberg 1948 als auch des Chirurgen Rudolf Nissen 1952 10 Im Jahr 1937 wurden die Naturwissenschaften offiziell in der Philosophisch Naturwissenschaftlichen Fakultat zusammengefasst Das weltweit bekannte Biozentrum der Universitat Basel kam 1971 dazu Die Zusammenlegung der wirtschaftswissenschaftlichen Facher fuhrte 1988 zur Bildung des Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrums WWZ 2003 erfolgte die Grundung der Fakultat fur Psychologie RektorenListe der Rektoren an der Universitat Basel Werner Arber Mikrobiologe und Nobelpreistrager 1986 1988 Karl Pestalozzi Germanist 1990 1992 Luzius Wildhaber Jurist 1992 1994 Hans Joachim Guntherodt Physiker 1994 1996 Rene Frey Wirtschaftswissenschaftler 1996 1998 Ulrich Gabler Kirchenhistoriker 1998 2006 Antonio Loprieno Agyptologe 2006 2015 Andrea Schenker Wicki Betriebswirtschaftlerin seit 1 August 2015Administration und Aufbau Bearbeiten Musikwissenschaftliches Seminar der Universitat Basel am Petersgraben Kollegienhaus der Universitat Basel am Petersplatz aus dem Jahr 1939 das die Formensprache des Neuen Bauens aufgreift Botanischer Garten der Universitat Basel altester botanischer Garten der Schweiz 1589 Die Universitat fallt in den Zustandigkeitsbereich der Kantone Basel Stadt und Basel Landschaft Seit dem 1 Januar 1996 wurde vertraglich eine wesentlich starkere Beteiligung des Kantons Basel Landschaft festgelegt Diese war notwendig geworden da in den 1980er und 1990er Jahren eine Verlagerung der Herkunft der Studierenden vom Stadt zum Landkanton zu verzeichnen war Am 11 Marz 2007 haben die Baselbieter Stimmburger mit beinahe 85 Prozent einer gemeinsamen Tragerschaft ruckwirkend per 1 Januar 2007 zugestimmt Die Basler Hochschule ist damit die erste Schweizer Universitat die von zwei Halbkantonen gemeinsam und gleichberechtigt finanziert und gefuhrt wird Mit dem Inkrafttreten des neuen Universitatsgesetzes 1996 hat die Universitat das Recht auf Selbstverwaltung erhalten Oberstes Entscheidungs und Aufsichtsorgan der Universitat Basel ist der Universitatsrat dessen stimmberechtigte Mitglieder von beiden Basler Halbkantonen beider Basel gewahlt werden Die Universitat ist weiter Mitglied von Swissuniversities sowie der Europaischen Konfoderation der Oberrheinischen Universitaten EUCOR Die Universitat in Zahlen Bearbeiten Zu Beginn des Herbstsemesters 2021 waren an der Universitat Basel rund 10 100 Bachelor und Masterstudierende sowie rund 3000 Doktoranden eingeschrieben Der Frauenanteil lag laut Jahresbericht 2021 bei 56 9 Prozent Schliesst man auch die Studierende in universitaren Weiterbildungen Studierende in Austauschprogrammen und Horer mit ein so zahlte die Universitat Basel im Herbstsemester 2021 rund 13 000 Studierende davon 25 Prozent aus dem Ausland 2 Die Universitat weist den hochsten Anteil an Doktoranden insgesamt 22 7 Prozent aller Studierender der schweizerischen Volluniversitaten auf 11 Die staatliche getragene Hochschule verfugt uber ein Jahresetat von 760 Millionen Schweizer Franken Fakultaten und Forschungsschwerpunkte BearbeitenHeute gliedert sich die Universitat Basel in sieben Fakultaten Theologische Fakultat Juristische Fakultat Liste von Rechtswissenschaftlern Medizinische Fakultat Philosophisch Historische Fakultat Philosophisch Naturwissenschaftliche Fakultat Wirtschaftswissenschaftliche Fakultat Fakultat fur Psychologie Laut der Ende 2012 vorgestellten Strategie 2014 die fur die Leistungsperioden 2014 2017 und 2018 2021 gilt fokussiert sich die Universitat Basel in Forschung und Lehre auf sechs thematische Schwerpunkte namlich Life Sciences Bildwissenschaften Nanowissenschaften Nachhaltigkeits und Energieforschung European and Global Studies sowie Narrativitat 12 Die medizinische Forschung wird in Zusammenarbeit mit dem Universitatsspital Basel geleistet An der Universitat Basel sind verschiedene Nationale Forschungsschwerpunkte NFS angesiedelt QSIT seit 2010 Molecular Systems Engineering 2014 sowie die NFS AntiResist und SPIN welche beide 2020 starten 13 Der NFS Nanowissenschaften 2001 2013 wurde in das Swiss Nanoscience Institute ubergefuhrt der NFS Bildkritik 2005 2017 wurde ordentlich beendet der NFS Sesam wurde 2009 eingestellt 14 Das Departement Physik betrieb von 1959 bis 2013 mit dem Reaktor AGN 211 P einen funktionsfahigen Forschungsreaktor 15 Das Departement Pharmazeutische Wissenschaften der Philosophisch Naturwissenschaftlichen Fakultat ist Trager des Pharmazie Historischen Museums seit 1925 Die Medizinische Fakultat deren anatomischer Unterricht 16 im 15 Jahrhundert einsetzte ist Trager des Anatomischen Museums seit 1824 Das 2005 geschaffene Fach Gesellschaftswissenschaften der Philosophisch Historischen Fakultat wird seit 2013 nicht mehr angeboten 17 Personlichkeiten BearbeitenDie Universitat gilt im nationalen Rahmen als eine der fuhrenden Hochschulen der Schweiz und zahlt eine hohe Anzahl an Politikern Wissenschaftlern Denkern und Kulturschaffenden als Dozierende und Alumni Dozenten Bearbeiten Siehe auch Kategorie Hochschullehrer Basel Bonifacius Amerbach Werner Arber Mikrobiologe Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin 1978 Johann Jakob Bachofen Karl Barth Theologe Arthur Baumgarten Philipp Bechius 1521 1560 Carl Albrecht Bernoulli Daniel Bernoulli Jakob I Bernoulli Mathematiker Johann I Bernoulli Erasmus von Rotterdam Humanist Karl Binding Edgar Bonjour Historiker Sebastian Brant Isaak Bruckner 1686 1762 Geograph und Mechaniker Wilhelm Bruckner 1870 1952 Germanist und Linguist Jacob Burckhardt Kunsthistoriker Ernst Ludwig Ehrlich Thomas Erastus Rudolf Eucken Philosoph Nobelpreis fur Literatur 1908 Adolf Gasser Lukas Gernler 1625 1675 Theologe Hermann von der Goltz Theologe Frantisek Graus Hans Rudolf Guggisberg Carl Friedrich Heman Philosoph Wolfgang Holzgreve Arminio Janner italienische Literatur Karl Jaspers Philosoph Werner Kaegi Historiker Otto Kirn Joachim Latacz Ludwig Lucius Peter Luder Herbert Luthy Jacob Achilles Mahly Rudolf Massini der Altere Rudolf Massini der Jungere Markus Mattmuller Carl Meissner erster Professor fur Botanik in Basel 18 Karl Meuli Friedrich Miescher Mediziner Entdecker der Nukleinsauren als saure Bestandteile des Zellkerns Paul Hermann Muller Chemiker Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin 1948 Sebastian Munster Walter Muschg Schriftsteller Johannes Oekolampad Reformator Franz Overbeck Alexander Markowitsch Ostrowski Heinrich Ott Paracelsus Heilkundler Amandus Polanus von Polansdorf Adolf Portmann Tadeus Reichstein Chemiker Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin 1950 Karl Ludwig Roth Klassische Philologie Edgar Salin Christian Friedrich Schonbein August Socin Arzt Johann Jacob Spreng Andreas Vesalius Anatom und Chirurg Andreas von Tuhr Jurist Wilhelm Vischer Historiker Wilhelm Vischer Bilfinger Altphilologe Wilhelm Wackernagel Johann Rudolf Wettstein 1614 1684 Theologe und Bibliothekar Johann Rudolf Wettstein 1647 1711 Philologe und Theologe Luzius Wildhaber Jurist und ehemaliger Prasident des Europaischen Gerichtshofs fur Menschenrechte Theodor Zwinger III Alumni Bearbeiten Emil Baudenbacher evangelischer Geistlicher und Volksschriftsteller Johannes Brandmuller evangelischer Geistlicher in Mulhausen Jonas Breitenstein Dichterpfarrer Arnold Buchli Lehrer Heimat und Volkstumsforscher August Burckhardt Historiker Felix Burckhardt Jurist und Dichter in Basler Mundart Ludwig August Burckhardt Jurist und Historiker Marina Carobbio Guscetti Arztin und Nationalratsprasidentin 2019 Marion Grafin Donhoff Publizistin Die Zeit und Widerstandskampferin Jacques Dubochet Biophysiker Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin 2017 Promotion Friedrich Ecklin evangelischer Geistlicher in Neuenburg Leonhard Euler Mathematiker Alfred Fahr Pharmazeut Habilitation Albert Gobat Politiker Friedensnobelpreis 1902 Habilitation Pierre Grosheintz Direktor der Eidgenossischen Steuerverwaltung Albrecht von Haller Mediziner und Dichter 1728 1729 Jakob Heer Pfarrer und Padagoge Jeanne Hersch Philosophin Johann Adolph Holtich Jurist immatrikuliert am 2 November 1666 Carl Gustav Jung Psychiater und Psychotherapeut Jeshajahu Leibowitz israelischer Philosoph und Biochemiker Achim Lenz Schauspiel und Musiktheaterregisseur Autor und Universitatsdozent Festspiel Intendant Robert Martin Achard evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer Elie Merlat franzosischer evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer Paul Hermann Muller Chemiker Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin 1948 Promotion Christiane Nusslein Volhard Biologin und Biochemikerin Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin 1995 Postdoktorat Johann Caspar Pflaume Jurist Charles Daniel Prince evangelische Geistlicher Jean Rilliet evangelischer Theologe Pierre Roques evangelischer Geistlicher Robert F Schloeth Zoologe Otto Stich Alt Bundesrat und Bundesprasident 1988 und 1994 Johann Georg Gustav Tobler Padagoge und Schriftsteller Hans Trumpy Philologe und Volkskundler Hans Peter Tschudi Alt Bundesrat und Bundesprasident 1965 und 1970 Lilian Uchtenhagen Politikerin und erste weibliche Bundesratskandidatin Beatrice Weder di Mauro Wirtschaftswissenschaftlerin Kurt Wuthrich Chemiker Nobelpreis fur Chemie 2002 Promotion Rolf Zinkernagel Arzt Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin 1996 Promotion Alfons Karl Zwicker Komponist Pianist und Maler Huldrych Zwingli ReformatorAssoziierte Institute BearbeitenBasel Institute on Governance Friedrich Miescher Institut Institut fur molekulare und klinische Ophthalmologie Basel Schweizerisches Tropen und Public Health Institut Swisspeace Schweizerisches Zentrum fur Rettungs Notfall und Katastrophenmedizin Zudem pflegt die Universitat Basel eine enge Zusammenarbeit mit dem Departement Biosysteme der ETH Zurich in Basel Bedeutende Gebaude der Universitat Bearbeiten Die Facade der Alten Universitat nach den Umbauplanen von 1860 des Architekten Johann Jakob Stehlin d J im Stil der Neorenaissance Die Alte Universitat in Basel ist ein mittelalterliches in gelber Farbe gehaltenes Gebaude am Rheinsprung in der Grossbasler Altstadt mit einer Hofarkade am Rhein Zwischen den Jahren 1859 60 wurde das Haus unter der Leitung von Johann Jakob Stehlin dem Jungeren nach den Linien und Formen der Neorenaissance umgebaut und aufgestockt Bis 1939 befand sich hier der Hauptsitz der Universitat An der Rheinhalde wurde 1589 auch der erste botanische Garten der Universitat eingerichtet erster botanischer Garten der Schweiz der dann im Jahr 1695 in einen Lustgarten mit Pavillonanlage umgewandelt wurde 19 Im Jahr 2017 wurde der historische Garten mitsamt Pavillon und seiner dreiteiligen Terrassenstruktur saniert 20 47 558113 7 590268 Koordinaten 47 33 29 2 N 7 35 25 O CH1903 611414 267500 Das im Jahr 1939 eroffnete Kollegienhaus am Petersplatz beherbergt zahlreiche Horsale sowie die grosse Aula der Universitat Ebenso befindet sich dort eine Cafeteria die universitare Sozialberatung das Buro des Universitatssports und die Stelle fur die Anmeldung neuer Studenten Das Gebaude wurde von Roland Rohn einem Schuler Otto R Salvisbergs konzipiert und nimmt grosstenteils die Formensprache des Neuen Bauens auf 21 Die Werke von den Kunstler wie Alexander Zschokke Walter Eglin Jakob Probst Coghuf Karl Glatt oder von Fritz Burgin sind dort zu sehen Das Gebaude des Pharmazentrums befindet sich an der Klingelbergstrasse 50 und beinhaltet Horsale Praktikumsraume und Computerraume die vor allem von Studenten der Biologie Pharmazie und der Informatik genutzt werden Bis 2021 war das Pharmazentrum mit dem benachbarten Biozentrum verbunden wo sich die universitare Molekularbiologie Forschung befindet Im Zeitraum zwischen 2013 und 2021 wurde auf dem benachbarten Schallematteli Areal an der Stelle des damaligen Gefangnisses ein neues Zentrum fur die biologische Forschung erbaut Seit dem 21 September 2021 ist das Biozentrum im 73 Meter hohen Hochhaus angesiedelt dem von Ilg Santer Architekten entworfenen Biozentrum Turm 22 23 Das Bernoullianum direkt bei der Universitatsbibliothek gelegen und nach der Mathematikerfamilie Bernoulli benannt steht unter Denkmalschutz und wurde 1872 als erstes der Naturwissenschaft dienendes Universitats Gebaude erstellt Als einstige Anstalt fur Physik Chemie und Astronomie befand sich in ihm bis 1928 die Basler Sternwarte wovon die Kuppel auf seinem Dach zeugt Am Nadelberg befinden sich einige Seminare unter anderem jene fur englische Sprach und Literaturwissenschaft in spatmittelalterlichen Gebauden Die derzeit jungsten Gebaude der Universitat sind jene der Fakultat fur Wirtschafts und Rechtswissenschaften im Jacob Burckhardt Gebaude in unmittelbarer Nahe zum Bahnhof Basel SBB Rankings BearbeitenIn den vergangenen zehn Jahren wurde die Universitat Basel in den gangigen internationalen Hochschulrankings zumeist den weltweit besten hundert bis hundertfunfzig Universitaten zugerechnet wobei der einzelne Rang von Jahr zu Jahr starkeren Schwankungen unterworfen war 24 Im Academic Ranking of World Universities des Jahres 2020 belegt sie Rang 88 25 Das THE World University Ranking positionierte die Universitat fur das Jahr 2021 an 92 Stelle 26 wahrend die QS World University Rankings sie fur das Jahr 2022 auf Rang 138 anfuhrten 27 Literatur BearbeitenEdgar Bonjour Zur Grundungsgeschichte der Universitat Basel In Basler Zeitschrift fur Geschichte und Altertumskunde Band 54 1955 S 27 52 Digitalisat Edgar Bonjour Die Universitat Basel von den Anfangen bis zur Gegenwart 1460 1960 Helbing und Lichtenhahn Basel 1960 2 Auflage ebenda 1971 Albrecht Burckhardt Uber die Wahlart der Basler Professoren besonders im 18 Jahrhundert In Basler Zeitschrift fur Geschichte und Altertumskunde Band 15 1916 S 28 46 Digitalisat Albrecht Burckhardt Geschichte der Medizinischen Fakultat zu Basel 1460 1900 Basel 1917 Franz Egger Die Universitat Basel Hauptdaten ihrer Geschichte 1460 2010 Reinhardt Basel 2010 ISBN 978 3 7245 1667 5 Mario Konig In eigener Sache Die Universitat Basel unterwegs zu Autonomie und neuer Tragerschaft 1985 2010 Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel Landschaft Band 89 Verlag des Kantons Basel Landschaft Liestal 2010 ISBN 978 3 85673 282 0 Georg Kreis Die Universitat Basel 1960 1985 Hrsg von der Akademischen Zunft anlasslich ihres 150 jahrigen Bestehens als Festgabe an die Universitat Helbing und Lichtenhahn Basel Frankfurt am Main 1986 ISBN 3 7190 0945 9 Georg Kreis Orte des Wissens Die Entwicklung der Universitat Basel entlang ihrer Bauten Merian Basel 2010 ISBN 978 3 85616 505 5 Guy Paul Marchal Kleine Geschichte des Historischen Seminars der Universitat Basel In Basler Zeitschrift fur Geschichte und Altertumskunde Band 113 2013 S 11 52 Andreas Staehelin Geschichte der Universitat Basel 1632 1818 2 Bande Basel 1957 Andreas Staehelin Geschichte der Universitat Basel 1818 1835 Basel 1959 Andreas Staehelin Hrsg Professoren der Universitat Basel aus funf Jahrhunderten Bildnisse und Wurdigungen Basel 1960 Albert Teichmann Die Universitat Basel in den funfzig Jahren seit ihrer Reorganisation im Jahre 1835 Schultze sche Universitats Buchdruckerei F Reinhardt Basel 1885 Rudolf Thommen Geschichte der Universitat Basel 1532 1632 Basel 1889 online Wilhelm Vischer Geschichte der Universitat Basel von der Grundung 1460 bis zur Reformation 1529 Basel 1860 Hans Georg Wackernagel Hrsg Die Matrikel der Universitat Basel 1460 1817 18 5 Bande Verlag der Universitatsbibliothek Basel 1951 1980 Roland Rohn Das Kollegienhaus der Universitat Basel In Architektur und Kunst Band 28 1941 S 121 154 Digitalisat Rudolf Wackernagel Die dritte Sacularfeier der Universitat Basel 1760 In Basler Jahrbuch 1887 S 1 40 Digitalisat R Luginbuhl Die Basler Hochschule wahrend der Helvetik 1798 1803 In Basler Jahrbuch 1888 S 116 161 Digitalisat Fritz Burckhardt Das Prytaneum der Universitat Basel 1570 1744 In Basler Jahrbuch 1906 S 23 48 Weblinks Bearbeiten Commons Universitat Basel Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wikisource Universitatsgeschichte Quellen und Volltexte Website der Universitat Basel Website des Historischen Seminars Basel zur Geschichte der Universitat entstanden zum 550 Jubilaum der Uni Basel Geschichte der alten Universitat am Rheinsprung auf altbasel ch Georg Kreis Universitat Basel In Historisches Lexikon der Schweiz Siehe auch BearbeitenListe der Universitaten in der SchweizEinzelnachweise Bearbeiten Universitat Basel Die Rektorin Abgerufen am 2 Mai 2022 a b c d Universitat Basel Zahlen amp Fakten Abgerufen am 2 Mai 2022 Mitglieder In www swissuniversities ch swissuniversities 2019 abgerufen am 31 August 2019 Urs Hafner Die Uni Basel muss sparen NZZ In Neue Zurcher Zeitung 12 Dezember 2017 ISSN 0376 6829 nzz ch abgerufen am 16 Januar 2018 D Erasme a Erasmus ce que la Suisse doit a l Europe In Le Temps letemps ch abgerufen am 16 Marz 2018 All Nobel Prizes Abgerufen am 9 Februar 2018 Der Bundesrat Bundesprasidenten Abgerufen am 9 Februar 2018 Dorothee Huber Das Kollegienhaus der Universitat Basel Schweizerische Kunstfuhrer Nr 449 Hrsg Gesellschaft fur Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 2003 ISBN 3 85782 449 2 550 Jahre Universitat Basel Abgerufen am 17 April 2020 Georg Kreis Universitat Basel In Historisches Lexikon der Schweiz 28 Januar 2013 abgerufen am 3 Januar 2018 Schweizer Umfeld Abgerufen am 16 Marz 2018 Schweizer Hochdeutsch TagesWoche vom 23 November 2012 sbfi admin ch Staatssekretariat fur Bildung Forschung und Innovation Die Nationalen Forschungsschwerpunkte NFS Sesam auf der Website des Schweizerischen Nationalfonds www kernenergie ch Memento vom 15 Januar 2013 im Webarchiv archive today Werner Kolb Geschichte des anatomischen Unterrichts an der Universitat Basel 1460 1900 Basel 1951 Aline Wanner Uni Basel streicht Fach Gesellschaftswissenschaften werden nicht mehr angeboten In Aargauer Zeitung 1 Marz 2013 ISSN 1661 0539 Claudia Opitz Dekanin der Philosophisch Historischen Fakultat sagt das Fach das erst 2005 eingefuhrt wurde habe sich nicht bewahrt Stumm Reinhardt und Georg Stark 1997 Botanische Garten der Schweiz Vevey Mondo Verlag ISBN 2 88168 812 8 p 14 Martin Mohle Alte Universitat Basel Schweizerische Kunstfuhrer Nr 795 Serie 80 Hrsg Gesellschaft fur Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 2006 ISBN 978 3 85782 795 2 ArchitekturBasel Sanierung des historischen Gartens der Alten Universitat am Rheinsprung Abgerufen am 8 April 2020 Schweizer Hochdeutsch 550 Jahre Universitat Basel Abgerufen am 10 Marz 2020 Neubau Biozentrum Abgerufen am 17 November 2021 Rundgang durch das neue Biozentrum Haus der unbegrenzten Moglichkeiten Abgerufen am 17 November 2021 Zusammenfassende Ubersicht der Rankings aller Schweizer Universitaten University of Basel Academic Ranking of World Universities 2020 Shanghai Ranking 2020 Abgerufen am 14 Juni 2021 World University Rankings 25 August 2020 abgerufen am 3 Marz 2021 englisch University of Basel 16 Juli 2015 abgerufen am 14 Juni 2021 englisch VHochschulen in der SchweizStaatliche Universitaten Universitat Basel Universitat Bern Universitat Freiburg Universitat Genf Universita della Svizzera italiana Universitat Lausanne Universitat Luzern Universitat Neuenburg Universitat St Gallen Universitat Zurich Technische Hochschulen Ecole polytechnique federale de Lausanne Eidgenossische Technische Hochschule ZurichFachhochschulen Berner Fachhochschule Fachhochschule Graubunden Fachhochschule Les Roches Gruyere Hochschule Luzern Fachhochschule Nordwestschweiz Fachhochschule Ostschweiz Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana Fachhochschule Westschweiz Zurcher Fachhochschule Kalaidos FachhochschulePadagogische Hochschulen HEP BEJUNE PH Bern PH Freiburg PH Graubunden SUPSI DFA PH Luzern FH Nordwestschweiz PH SHL Rorschach PH Schaffhausen PH Schwyz PH St Gallen PH Thurgau HEP Vaud PH Wallis PH Zug HfH PH Zurich Normdaten Korperschaft GND 36146 X OGND AKS LCCN n50079502 VIAF 155492003 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Universitat Basel amp oldid 222545757, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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