fbpx
Wikipedia

Die Union von Vilnius und Radom umfasste eine Reihe von Abkommen zwischen Litauen und Polen, die 1401 in Wilna geschlossen und vom Kronrat in Radom im selben Jahr bestätigt wurden. Sie ergänzten das Abkommen von Krewo und gaben dem Großherzogtum Litauen weitgehende innere Autonomie.

Die Abkommen stärkten die Polnisch-Litauische Union und verbesserten vor allem die juristische Position des litauischen Fürsten Vytautas, der zum Großfürsten von Litauen ernannt wurde. Sie bestimmten, dass im Falle des Todes von Vytautas Litauen an seinen Vetter, den Fürsten Jogaila, fallen würde. Falls Jogaila zuerst stürbe, müsste Vytautas bei der Wahl eines polnischen Königs konsultiert werden. Beide – Vytautas wie Jogaila – hofften Söhne zu zeugen, die sowohl das Königreich Polen wie das Großherzogtum Litauen erben würden. Es sollte schließlich Jogaila sein, der hierin Erfolg hatte.

Die litauischen Bojaren bestätigten die Abkommen zuerst in Wilna, die polnischen Edelleute danach in Radom.

Durch die Abkommen war es Vytautas möglich, eine Kampagne gegen seine früheren Verbündeten, den Deutschen Orden, zu beginnen. Dieser Konflikt mit dem Orden führte in der Folge zur Schlacht von Tannenberg (1410) und zur entscheidenden Niederlage des Ordens gegen die vereinigten polnisch-litauischen Heere. Im Jahre 1411 musste der Orden im 1. Thorner Frieden 1411 die Provinz Samogitien wieder an das Großfürstentum Litauen abtreten.

Nach dem siegreichen Feldzug der Polnisch-Litauischen Union gegen die Deutschen Orden 1410 wurde 1413 die Union von Horodło geschlossen, die die beiden Landesteile noch stärker miteinander verband.

  • Daniez Z. Stone: The Polish-Lithuanian State, 1386–1795. University of Washington Press, Seattle 2001, ISBN 0-295-98093-1
Union von Vilnius und Radom Sprache Beobachten Bearbeiten Die Union von Vilnius und Radom umfasste eine Reihe von Abkommen zwischen Litauen und Polen die 1401 in Wilna geschlossen und vom Kronrat in Radom im selben Jahr bestatigt wurden Sie erganzten das Abkommen von Krewo und gaben dem Grossherzogtum Litauen weitgehende innere Autonomie Die Abkommen starkten die Polnisch Litauische Union und verbesserten vor allem die juristische Position des litauischen Fursten Vytautas der zum Grossfursten von Litauen ernannt wurde Sie bestimmten dass im Falle des Todes von Vytautas Litauen an seinen Vetter den Fursten Jogaila fallen wurde Falls Jogaila zuerst sturbe musste Vytautas bei der Wahl eines polnischen Konigs konsultiert werden Beide Vytautas wie Jogaila hofften Sohne zu zeugen die sowohl das Konigreich Polen wie das Grossherzogtum Litauen erben wurden Es sollte schliesslich Jogaila sein der hierin Erfolg hatte Die litauischen Bojaren bestatigten die Abkommen zuerst in Wilna die polnischen Edelleute danach in Radom Durch die Abkommen war es Vytautas moglich eine Kampagne gegen seine fruheren Verbundeten den Deutschen Orden zu beginnen Dieser Konflikt mit dem Orden fuhrte in der Folge zur Schlacht von Tannenberg 1410 und zur entscheidenden Niederlage des Ordens gegen die vereinigten polnisch litauischen Heere Im Jahre 1411 musste der Orden im 1 Thorner Frieden 1411 die Provinz Samogitien wieder an das Grossfurstentum Litauen abtreten Nach dem siegreichen Feldzug der Polnisch Litauischen Union gegen die Deutschen Orden 1410 wurde 1413 die Union von Horodlo geschlossen die die beiden Landesteile noch starker miteinander verband Literatur BearbeitenDaniez Z Stone The Polish Lithuanian State 1386 1795 University of Washington Press Seattle 2001 ISBN 0 295 98093 1 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Union von Vilnius und Radom amp oldid 150494974, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

buch

, bücher, bibliothek,

artikel

, lesen, herunterladen, kostenlos, kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele