fbpx
Wikipedia

Unter illegaler Einwanderung (auch illegale Migration, irreguläre Migration oder undokumentierte Zuwanderung) wird die Einwanderung unter Verstoß gegen die Einwanderungsgesetze des Ziellandes verstanden. Illegaler Aufenthalt bezeichnet den Aufenthalt in einem Land ohne legalen Aufenthaltsstatus. Die Einreise und der Aufenthalt ohne gültige Ausweisdokumente oder Aufenthaltstitel werden in den meisten Staaten mit Geld-, Haftstrafen belegt und können zur Ausweisung führen. Politische Maßnahmen gegen illegale Migration reichen von Verschärfungen der Grenzkontrollen bis hin zu multilateralen Bemühungen, Schleusungskriminalität zu ahnden und/oder die Situation einzelner Herkunftsländer und -regionen zu verbessern. Flüchtlinge ohne gültiges Visum dürfen in Ländern, die der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) beigetreten sind, bei illegaler Einwanderung nicht bestraft werden, sofern sie sich umgehend an die Behörden wenden und der Fluchtgrund im anschließenden Asylverfahren anerkannt wird. Während des Anerkennungsprozesses gilt eine befristete Aufenthaltsgestattung.

Nicht EU-Bürger, die sich illegal in EU-28 und EFTA aufhalten. Eurostat 2015
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung.Näheres sollte auf der Diskussionsseite angegeben sein.Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland und der Europäischen Union dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Ursachen für illegale Migration unterteilt man in Push- und Pull-Faktoren (vertreibende und anziehende). Push-Faktoren sind u. a. Armut, Arbeitslosigkeit oder politische Repressalien im Heimatland, Pull-Faktoren sind Erwartung besserer Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie Schutz vor politischer Verfolgung im Zielland.

Inhaltsverzeichnis

Nach Pressemitteilungen starben seit 1988 entlang der EU-Außengrenze 15.566 Immigranten, davon sind 6.513 Leichen immer noch im Mittelmeer verschollen.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst undgute Belege einfügst.

Im Mittelmeer sowie im Atlantischen Ozean auf dem Weg nach Spanien starben 10.989 Personen. 4.205 sind im Kanal von Sizilien ertrunken, zwischen Libyen, Tunesien, Malta und Italien, davon 3.076 verschollen; 140 weitere Tote zwischen Algerien und Sardinien, Italien. Weitere 4.534 Tote zwischen Marokko, Algerien, Mauretanien, Senegal und Spanien, beim Überqueren der Meeresenge von Gibraltar oder in der Nähe der Kanarischen Inseln, davon sind 2.322 verschollen. 1.369 Tote in der Ägäis zwischen der Türkei und Griechenland, davon sind 824 verschollen. 603 Tote in der Adria, zwischen Albanien, Montenegro und Italien, davon sind 220 verschollen. Im Indischen Ozean gab es 624 Tote zwischen den Komoren und der französischen Insel Mayotte. Aber das Meer wird nicht nur mit normalen Schiffen überquert, sondern ebenfalls versteckt in Containern. Dabei sind 153 Männer erstickt oder ertrunken.

Die Sahara ist für Migranten aus Subsahara-Afrika eine gefährliche Passage zum Mittelmeer. Migranten durchqueren sie mit Lastwagen und anderen Fahrzeugen zwischen dem Sudan, Tschad, Niger und Mali auf dem Weg nach Libyen und Algerien. Hier sind seit 1996 mindestens 1.703 Personen gestorben. Die Statistiken beinhalten ebenfalls die Opfer der Massenabschiebungen, die in Tripoli, Algerien und Rabat von den Behörden vorgenommen werden, wobei die Migranten einfach in wüstenähnlichen Grenzgebieten ausgesetzt werden.

Mindestens 560 Personen starben während gewaltsamer Massenausschreitungen gegen Durchwanderer im September 2000 in Zawiyah, im Nord-Westen von Libyen.

In Lastwagen mitfahrend sind bereits 360 Personen tot aufgefunden worden. 244 Migranten sind beim Überqueren von Grenzflüssen ertrunken, die Mehrheit davon an der Oder-Neiße-Grenze zwischen Polen und Deutschland, in der Evros zwischen der Türkei und Griechenland, in der Save zwischen Kroatien und Bosnien und in der Morava zwischen der Slowakei und Tschechien. 112 Personen sind unterwegs in den eisigen Grenzgebieten in den Bergen erfroren, dies vor allem in der Türkei und in Griechenland. An der griechischen Grenze mit der Türkei gibt es entlang des Evros Flusses immer noch Minenfelder. Hier sind beim Versuch, nach Griechenland zu gelangen, mindestens 92 Personen gestorben.

265 Migranten sind von Grenzpolizisten erschossen worden, davon 37 in Ceuta und Melilla, spanischen Enklaven in Marokko, und 28 im Van-Distrikt in der Osttürkei nahe der iranischen Grenze. Einige Menschen sind auch von der französischen, deutschen, spanischen und Schweizer Polizei erschossen worden. 41 Männer sind tot aufgefunden worden, versteckt in den Fahrgestellen von Flugzeugen. 29 Menschen sind im Dschungel von Calais gestorben, oder unter Zügen im Ärmelkanaltunnel beim Versuch, nach England zu reisen. Wiederum 12 sind unter anderen Zügen zu anderen Grenzen umgekommen und drei beim Versuch, den Ärmelkanal zu durchschwimmen.

Glätten des Bodens an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko zur Sichtbarmachung von Fußspuren

Illegale Migration wird trotz technisch verbesserter Kontrollmöglichkeiten für die Staaten immer schwerer kontrollierbar. Die meisten Staaten fördern und erlauben grenzübergreifende Wanderungsbewegungen z. B. von Geschäftsleuten, Besuchern und Touristen.

Seit den EU-Osterweiterungen verliert der unerlaubte Übertritt über die Grüne Grenze zunehmend an Attraktivität wegen der immer höheren Kosten und des immer höheren Risikos, von der Grenzpolizei mithilfe von hochtechnisierten Geräten aufgespürt, anschließend verhaftet und zurückgeschoben zu werden. Vergleichbar ist die Situation an der Blauen Grenze, also dem Seeweg, wie die unvermindert hohe Zahl der Todesfälle im Mittelmeer belegt.

Siehe auch: Grenzregime

Der Zusammenhang von illegaler Migration und Kriminalität besteht weniger darin, dass einzelne Einwanderer kriminelle Delikte begehen. Vielmehr entsteht kriminelles Verhalten vorwiegend aus der Verwicklung der Migranten mit dem professionellen Schleusertum. So wird diskutiert, potentiellen Zeugen und Geständigen ein begrenztes Aufenthaltsrecht zuzugestehen, wenn sie zur Aufklärung von Verbrechen beitragen können.

Anlässlich einer Diskussion des Europäischen Migrationsnetzwerks im Mai 2017 zum integrierten Rückkehrmanagement erklärte Stefan Dünnwald, Migrationsforscher und Mitarbeiter des Bayerischen Flüchtlingsrats, dass ein Leben in der Illegalität „mit einer höheren Vulnerabilität, Prostitution, Kriminalität und möglicherweise auch Radikalisierung“ einhergehe.

Häufig berichten die Medien von „ausländischen Banden“, wenn Einwanderer betroffen sind, hingegen bei Fällen mit Einheimischen von „Einzeltätern“. Die wissenschaftliche Untersuchung von Jörg Alt ergab dagegen 2003 (siehe Literaturverzeichnis), dass sich die Betroffenen eher durch einen unauffälligen Lebenswandel auszeichnen und sich in der Regel von kriminellen Aktivitäten fernhalten. Die Gefahr, ins kriminelle Milieu abzugleiten, sei demnach besonders dann gegeben, wenn ein Migrant ohne Aufenthaltsrecht den Arbeitsplatz verliert.

Schleusung von Migranten

Für einen Menschenschmuggel verwendeter Container

Um in die westlichen Wohlfahrtsstaaten zu gelangen, sind die Einreisenden auf sogenannte Schleuser angewiesen, die gegen Bezahlung die Einreise ins Zielland in die Wege leiten.

Einschleusungen wandelten sich laut Wagner im Laufe der Jahre zu einträglichen Geldquellen und die Gebühren erreichen je nach Zielland Höhen von bis zu 30.000 US-Dollar. Wegen der hohen Gewinnspannen ist auch die organisierte Kriminalität zunehmend in diesem Bereich aktiv und verlagerte ihre Aktivitäten teilweise von Drogenhandel und Waffenschmuggel zu Schleusungen von Menschen. Die damit einhergehende Professionalisierung in Sachen Organisation und Vorgehensweise konterkariert die Bemühungen der die illegale Einwanderung bekämpfenden Staaten. Laut Hong führen die kriminellen Netzwerkstrukturen zu einer Eigendynamik des Schleusungsmechanismus. Der Migrationsforscher Jonas Widgren schätzte im Oktober 1994 den Jahresumsatz im Bereich der Schleusung auf 7 Milliarden US-Dollar (Eleventh IOM Seminar on Migration). 2018 berichteten Medien, dass Schleuser ihre Preise pro Schleusung aus Ländern wie El Salvador, Guatemala oder Honduras über Mexiko in die USA in den vorangehenden zehn Jahren verdoppelt hätten.

In den USA veranlasste John F. Kelly im Februar 2017 die Inhaftierung von Eltern, die Geld dafür zahlen, dass ihre Kinder über die Grenze geschmuggelt werden.

Deutschland hat sich für die Zeit seiner EU-Ratspräsidentschaft das Ziel gesetzt, die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit der EU mit den nordafrikanischen Staaten im Kampf gegen Schleuserkriminalität zu vertiefen. So soll die Zusammenarbeit mit Ländern auf beiden Seiten des Mittelmeeres weiter ausgebaut werden, u. a. in den Bereichen Seenotrettung, Schleuserbekämpfung und Bekämpfung von Fluchtursachen.

Zwangsarbeit

Zwangsarbeit im Sinne des Völkerrechts ist laut Internationaler Arbeitsorganisation (IAO) „jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat“ (Artikel 2(1)). Zu unterscheiden ist zwischen staatlicher, kommerzieller und sexueller Ausbeutung der Opfer. Sklaverei wiederum ist eine Form der Zwangsarbeit, geht jedoch einher mit der absoluten Kontrolle einer Person über einen Menschen oder über eine Menschengruppe von Seiten einer anderen im Sinne eines Eigentumsrechtes. Traditionell wurzelt Zwangsarbeit in Diskriminierung, Kolonialisierung und Schuldknechtschaft. Moderne Zwangsarbeit zeichnet sich laut IAO aus durch „Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, Entzug der Ausweise und Drohungen, alle Migranten, die sich über unzulängliche Lebens- und Arbeitsbedingungen beschweren, bei den Einwanderungsbehörden zu denunzieren.“ Weltweit lebten 2004 schätzungsweise 12,3 Millionen Opfer von Zwangsarbeit. Etwa 10 Millionen werden von Privatpersonen ausgebeutet (2,5 Millionen als Folge des Menschenhandels), der Rest wird von Militärs oder Staaten gewaltsam zur Arbeit gezwungen. 1,4 Millionen Menschen werden sexuell ausgebeutet. In Afrika, Asien, pazifischem Raum und Südamerika finden wir im Durchschnitt 3,25 Opfer auf tausend Einwohner und in den Industriestaaten im Schnitt 0,3 Personen je 1000 Bewohner. Jede fünfte Zwangsarbeit im Pazifik und in Asien ist staatlicher Natur. Die Europäische Union hat sich seit 2000 dem Kampf gegen Ausbeutung und Menschenhandel verschrieben.

Sind Migranten finanziell nicht dazu in der Lage, die Schleusungsgebühr zu entrichten, verschulden sie sich bei den Schleusern und werden damit von ihnen abhängig. Da der aufgenommene Kredit abzuarbeiten ist, bleibt den Migranten der erste Arbeitsmarkt verschlossen. So sind Fälle bekannt, in denen Schleuserbanden ganze Netze von Scheinfirmen gegründet haben, um die Migranten an Subunternehmen im Bau-, Hotel- und Gaststättengewerbe weiterzuvermitteln.

Menschenhandel

Die gewinnträchtigste Sparte bei der Verbindung zwischen Schleusung und organisiertem Verbrechen ist der Menschenhandel (§ 232StGB) von Frauen zur sexuellen Ausbeutung durch Zwangsprostitution. Das Einschmuggeln der Frauen erfolgt meistens gegen deren Willen. So schreibt Siegler „Ein Fünftel der 50.000 aus Osteuropa stammenden Prostituierten wird laut dem deutschen Bundeskriminalamt gegen ihren Willen zur Prostitution gezwungen“.

Neben der drohenden Abschiebung wegen ihres illegalen Aufenthaltsstatus drohen Vergeltungsaktionen der Schleuser, denen sie zumeist in den Heimatländern schutzlos ausgeliefert sind.

Mit der EU-Opferschutz-Richtlinie vom 29. April 2004 wurde für die Opfer eines Menschenhandels die Einführung eines besonderen aufenthalts- und asylrechtlichen Aufenthaltstitels vereinbart, der eine Kooperation mit den zuständigen Polizei-, Strafverfolgungs- und Justizbehörden zur Bekämpfung des Menschenhandels voraussetzt. In Deutschland gibt es seit 2008 den Aufenthalt aus humanitären Gründen zwecks Zeugenaussage in einem Strafverfahren (§ 25 Abs. 4a AufenthG). Bei der Entscheidung wirken Staatsanwaltschaft bzw. Strafgericht und Ausländerbehörde zusammen (§ 72 Abs. 6 AufenthG).

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
fachliche Aussagen, Ethnologen sind keine Wirtschaftswissenschaftler !
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst undeinfügst.

Unrechtmäßig eingewanderte Migranten sind innerhalb der EU nach Meinung von Klaus Jürgen Bade ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. Der Migrationsexperte ist der Meinung, dass ohne illegale Beschäftigung europaweit ganze Wirtschaftsbranchen zusammenbrächen. Bade führt an, dass illegal Eingereiste ein Drittel der französischen Autobahnen gebaut haben und die Autoproduktion zu einem Drittel in Schwarzarbeit bestritten wird. Im Süden Italiens erwirtschaften sie 30 Prozent des Bruttosozialprodukts und erhalten damit ganze Wirtschaftsstrukturen am Leben. In Großbritannien würden sich laut Bade Modebranche und Bauindustrie auflösen. Auch der deutsche Regierungsumzug von Bonn nach Berlin hätte sich deutlich verzögert.

Der Ethnologe Felix Hoffmann vertritt die Meinung, dass illegale Beschäftigung und damit entsprechend niedrige Löhne, das Aufstreben der Agrarindustrie von Almería seit den 1990er, die bis heute einen substanziellen Teil der europäischen Gemüseproduktion liefert, überhaupt erst international konkurrenzfähig sein lässt. Hier hat die spanische Migrationsgesetzgebung in Übereinstimmung mit der EU-Gesetzgebung gesetzliche Normierungen geschaffen, die jahrelange illegale Beschäftigung indirekt voraussetzen, wenn es darum geht, sich die Legalität wortwörtlich verdienen zu müssen.

Der Ethnologe Gilles Reckinger sieht im Preisdiktat internationaler Handelskonzerne beim Einkauf am Beispiel von Tomaten oder Orangen eine der Ursachen der Ausbeutung irregulär Aufhältiger. Um den Ankaufspreis zu erreichen und den Bauern Einkommen zu ermöglichen müsse die Ernte durch unterbezahlte Erntehelfer organisiert werden (2018: Bei einem Hektarertrag von 50 Tonnen im Freiland erhält der Bauer 10 Cent pro Kilo Tomaten, davon zahlt er einem Erntehelfer 4 Euro für 300 kg Tomaten, die dieser in 90 Minuten oder in längerer Zeit erntet). Der Gewinn der Handelskonzerne und der Wohlstand der Konsumenten basiere auf der Ausbeutung dieser modernen Arbeitssklaven.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst undgute Belege einfügst.
Verweise auf volkswirtschaftliche Fachliteratur fehlen. Eine klare Abgrenzung zu den Folgen legaler Einwanderung (z. B. im Fall Offener Grenzen) einerseits und zur Schwarzarbeit durch Einheimische andererseits fehlt. --Thomas Leske (Diskussion) 20:02, 14. Jan. 2017 (CET)

Unerlaubte Arbeit kann gesamtwirtschaftliche Folgen zeigen, vor allem in Hinblick auf Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme. Damit beeinflusst illegale Beschäftigung personell wie funktionell die Einkommensverteilung.

Eine steigende, ungemeldete Ausländerbeschäftigung bewirkt wegen der Niedriglöhne, dass es zur Verdrängung regulärer Arbeitskräfte aus ihren Arbeitsverhältnissen kommt (siehe Arbeitsmarkt). Bislang ungeklärt ist der Einfluss illegal Beschäftigter auf den Binnenmarkt, da diese schließlich während ihres beruflich bedingten Aufenthalts im Ausland ihren Eigenbedarf im Zielland decken. Die ökonomischen Folgen durch illegale Einwanderung hängen insbesondere von der aktuellen Arbeitslosigkeit ab.

In den Vereinigten Staaten werden Sozialversicherungsbeiträge von Personen, deren Sozialversicherungsnummer auf keinen vorhandenen Datensatz passt, an den Earnings Suspense File (ESF) weitergeleitet. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn dem Arbeitgeber eine falsche Sozialversicherungskarte vorgelegt wurde. Auf diese Weise zahlen illegale Einwanderer Beiträge, ohne dadurch ein Anrecht auf Leistungen der Sozialversicherungen zu erwerben. Einer Schätzung zufolge zahlten illegale Einwanderer und ihre Arbeitgeber 2010 insgesamt 13 Milliarden US-Dollar ein.

Griechenland bot in den 1990er Jahren zwar einen Arbeitsmarkt, doch eher auf der informellen Stufe. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war es wegen seiner geopolitischen Lage ein beliebtes Transitland für osteuropäische Immigranten. Die finanziellen Vorteile der unerlaubten Beschäftigung dämpften die damalige Inflation so sehr ab, dass es die Auflagen der Währungsunion erfüllen konnte.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst undgute Belege einfügst.

Eingereiste ohne Aufenthaltsrecht führen ein Leben außerhalb der sozialen Absicherung. Folglich stehen sie den üblichen Risiken wie Unfall, Arbeitslosigkeit und Krankheit, sowie Verhungern bei Arbeitsunfähigkeit (im Alter) schutzlos gegenüber. Auch liegen ihre Wohnbedingungen in der Regel weit unter dem in Mitteleuropa üblichen Standard. Sie genießen keinen Arbeitsschutz und erhalten keinen leistungsgerechten Lohn. „Die Arbeits-, Lebens- und Abhängigkeitsverhältnisse vieler Migranten ohne Aufenthaltsrecht nehmen so Züge an, die durchaus mit dem Begriff der Modernen Sklaverei umschrieben werden können.“

Von den beschriebenen Umständen sind nicht alle illegalen Migranten im selben Maße betroffen. Je ärmer die Verhältnisse im Ursprungsland, desto höher ist die Bereitschaft, diese Zustände im Zielland in Kauf zu nehmen. Eine feste Rückkehroption und gesicherte Beschäftigung in Aussicht erleichtern die Akzeptanz. So verdiente in den 1990er Jahren ein polnischer, illegal beschäftigter Eingereister trotz des damit verbundenen Lohndumpings in einer Woche genug, um in der Heimat einen Monat lang eine fünfköpfige Familie zu versorgen.

Ein Teufelskreis besteht darin, dass Migranten nur mit großem finanziellen Aufwand von Ländern der Dritten Welt nach Europa gelangen können. Ein Mobiltelefon bleibt die einzige Verbindung zur Familie zuhause. Illegal Aufhältige und illegal arbeitende Taglöhner übernachten in Südeuropa oft in provisorischen Behausungen und Elendsquartieren. Aus Scham gegenüber ihrer Familie schicken sie nur Bilder, die sie selbst "reich" in schicker Kleidung und vor Statussymbolen der westlichen Welt zeigen.

Viele illegal Aufhältige verfügen über keine Reisedokumente, Einreisevisa für Transitländer oder genügend Geld für die Rückreise und können deshalb nicht in ihr Herkunftsland zurückkehren. Ohne Identitätspapiere können sie auch nicht ins Herkunftsland zwangsweise abgeschoben werden. Sie werden unter gewissen Umständen staatenlos und könnten dann einen Reiseausweis für Staatenlose erhalten.

Ohne Identitätspapiere sind legale Arbeit und das Anmieten einer Wohnung in vielen Staaten nicht möglich.

Todos somos ilegales – We are all Illegals („Wir sind alle Illegale“), Protest gegen die Politik der US-Einwanderungsbehörde INS in Kalifornien (1994)

Gegen die Bezeichnung von Menschen als „Illegalen“ wendet sich das Netzwerk Kein mensch ist illegal. Bereits 1988 soll der bekannte „Nazijäger“ Elie Wiesel den Slogan erstmals auf Englisch („No Human Being Is Illegal“) auf einem Flyer der „National Campaign for the Civil and Human Rights of Salvadorans“ benutzt haben. Zur Sprachverwendung stellt die Bundeszentrale für politische Bildung fest: „Nicht korrekt, weder politisch noch juristisch, wäre es, von ‚illegalen Migranten‘ oder ‚illegalen Einwanderern‘ zu sprechen, weil nicht die Menschen an sich illegal sind, sondern der von ihnen vollzogene Akt der Grenzüberschreitung. In der kritischen Migrationsforschung versucht man, die Klassifizierung legal/illegal zu umgehen, indem man auf die Beschreibung ‚irregulär‘ oder ‚undokumentiert‘ zurückgreift. Gerade letztere hat sich im Französischen unter dem Begriff der ‚sans papiers‘ etabliert.“

Auch die „Stiftung Wissenschaft und Politik“ empfiehlt, das Wortfeld „illegal“ völlig zu meiden und stets durch das Wortfeld „irregulär“ zu ersetzen bzw. Anspielungen auf Regelverstöße zu unterlassen. Der Autor der SWP-Studie stellt fest: „Die meisten internationalen Organisationen verwenden den Begriff »irreguläre Migration«, da er als weniger diskriminierend und als hinreichend neutral und umfassend angesehen wird.“ Illegalität werde in der Regel mit Kriminalität assoziiert. Vor allem aus der Sicht von Menschenrechts- und Flüchtlingshilfeorganisationen enthalte diese Bezeichnung eine unzulässige Stigmatisierung. Sie argumentieren, dass Migration kein krimineller Akt im engeren Sinne sei, sondern lediglich ein Rechtsverstoß gegen das Einreise-, Aufenthalts- und Arbeitsrecht des betreffenden Staates. Nichtregierungsorganisationen präferieren die Bezeichnung „undokumentierte Zuwanderer“, der auf die wesentliche Eigenschaft der betroffenen Menschen ziele, nämlich keine gültigen Ausweisdokumente oder Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigungen zu besitzen.

In den USA stellen illegale Einwanderer geschätzte 3,5 % der Gesamtbevölkerung und 5 % der Erwerbstätigen dar.

Schätzung der sich illegal aufhaltenden Personen in der EU im Jahr 2008 (Quelle: HWWI)
Staat minimale
Schätzung
maximale
Schätzung
EU 27 1.900.000 3.800.000
Schweden 8.000 12.000
Finnland 8.000 12.000
Estland 5.000 10.000
Lettland 2.000 11.000
Litauen 3.000 17.000
Polen 50.000 300.000
Dänemark 1.000 5.000
Deutschland 196.000 457.000
Großbritannien 417.000 863.000
Irland 30.000 62.000
Niederlande 62.000 131.000
Belgien 88.000 132.000
Frankreich 178.000 400.000
Luxemburg 2.000 4.000
Portugal 80.000 100.000
Spanien 280.000 354.000
Österreich 18.000 54.000
Italien 279.000 461.000
Slowenien 2.000 10.000
Ungarn 10.000 50.000
Slowakei 15.000 20.000
Tschechien 17.000 100.000
Rumänien 7.000 11.000
Bulgarien 3.000 4.000
Griechenland 172.000 209.000
Zypern 10.000 15.000

Laut Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aus dem Jahr 2005 gingen Schätzungen von bis zu einer Million Illegalen in Deutschland aus. Dies entsprach bis zu zwei Prozent der Erwerbstätigen. Vor dem 1. Mai 2004, dem EU-Beitritt von Ländern wie Polen, der Slowakei oder Ungarn, war die Zahl deutlich höher. Seitdem ist die Zahl zurückgegangen, unter anderem durch den Legalisierungseffekt des Beitritts von Rumänien und Bulgarien zur Europäischen Union. Die Anzahl der ausländischen Zuwanderer, die sich zwar regulär im Land aufhalten, aber irregulär arbeiten, ist meist bedeutend höher als die Anzahl der Zuwanderer ohne regulären Aufenthaltsstatus. Indikatoren für Deutschland deuten darauf hin, dass viermal mehr Zuwanderer Arbeitsverbote als Aufenthaltsverbote missachten. Dazu zählen unter anderem EU-Bürger aus den neuen Mitgliedstaaten sowie Asylbewerber.

Im Jahr 2005 lebten schätzungsweise zwischen 2,8 und sechs Millionen Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in der Europäischen Union. Das entsprach 0,6 bis 1,3 Prozent der regulären Gesamtbevölkerung. Dieser EU-Schätzung liegen Länderwerte für die damals 25 Mitgliedstaaten zugrunde, die in einer Datenbank gesammelt wurden. Die Analyse der Trends zeigt seitdem in den meisten europäischen Ländern eine eher sinkende Anzahl an Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus.

Rechtslage

Ob sich aus einer Unerlaubten Migration ein illegaler Status ergibt, wird nach dem Aufenthaltsgesetz entschieden. Fällt der Fall unter den§ 95 des Gesetzes, kann der Fall als Straftat gewertet werden, wenn er zur Anzeige gebracht wird. Zur Anwendung kommen können auch die Tatbestände Schwarzarbeit (§ 266a StGB) und Steuerhinterziehung (§ 134 BGB und§ 70 Abs. 1 StGB), wenn ein Arbeitnehmer illegal beschäftigt wird.

Hilfeleistende (z. B. Lehrer, Ärzte und Juristen) machen sich strafbar, wenn sie falsche uneidliche Aussagen machen, um Personen ohne gültigen Aufenthaltsstatus zu begünstigen (§ 95 AufenthG). Die Verschwiegenheitspflicht einiger Berufsgruppen impliziert kein Zeugnisverweigerungsrecht im Strafverfahren.

In Deutschland ist nicht einheitlich geregelt, wie Lehrer mit der Situation umzugehen haben (siehe auch den Artikel 'Schulpflicht'). Illegal eingewanderte Familien halten ihre Kinder aus Vorsicht oft vom Besuch einer Schule fern.

Politik

In Deutschland hat sich die gesellschaftspolitische Debatte im Zuge der Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016 polarisiert, zwischen einer Position einer stärkeren Abschottung einerseits und eine Position einer stärkeren Weltoffenheit andererseits.

Im Gegensatz zu den USA und einigen europäischen Staaten wie Spanien, Italien und Belgien ist es bisher (Stand: 2021) in Deutschland zu keinen politisch motivierten Legalisierungen unerlaubt Eingereister. Die Aufnahme neuer Mitgliedstaaten in die EU legalisierte deren Bürger indirekt, wobei jedoch einige Staaten – beispielsweise Frankreich – darauf pochten, dass Unionsbürgern Recht auf uneingeschränkten Aufenthalt von bis zu drei Monaten gemäß der EU-Freizügigkeitsrichtlinie nur dann zusteht, wenn sie krankenversichert sind und über ausreichende finanzielle Mittel verfügen. Die Thematisierung der illegalen Zuwanderung erfolgt nicht zuletzt unter den Aspekten der inneren Sicherheit und den Folgen von Schwarzarbeit.

Unterstützernetzwerke in Deutschland

Siehe auch: Jesuiten-Flüchtlingsdienst

Das vom „Katholischen Forum Leben in der Illegalität“ initiierte und auf der dortigen Homepage eingestellte „Manifest illegale Zuwanderung – für eine differenzierte und lösungsorientierte Diskussion“ wurde bis zum Stichtag 1. August 2005 von 400 Persönlichkeiten unterzeichnet. Darin wird gefordert, als Einstieg sich zunächst einmal um die faktische Gewährleistung von sozialen Rechten zu kümmern, die auch Illegalen nach deutschem Recht zustehen, und humanitär motivierte Hilfe nicht als Beihilfe zu unerlaubtem Aufenthalt darzustellen. Dieser Einstieg empfiehlt sich zudem, weil rechtlich kein Widerspruch besteht zwischen der Gewährleistung sozialer Mindeststandards und dem Recht des Staates auf Regelung von Zuwanderung und Aufenthalt. Es klärt aber die Möglichkeiten und Verpflichtungen von Berufsgruppen wie Ärzten, Lehrern und Sozialarbeitern einerseits, und den amtlichen Staatsorganen andererseits.

Demonstration gegen die deutsche Abschiebepraxis
Flüchtlinge und Unterstützer demonstrieren anlässlich des G8-Gipfels in Heiligendamm gegen ihre Kriminalisierung und die Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit durch Grenzen, diskriminierende Gesetze, Residenzpflicht und Abschiebungen

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Nationalsozialismus und des deutschen Kolonialismus erfahren auch in Deutschland Migranten Unterstützung in ihrem Kampf für die Anerkennung von Asyl, von Rechten generell und einen gesicherten Aufenthalt. In dieser Tradition der Solidarität spielt beispielsweise die Philosophin Hannah Arendt eine wichtige Rolle, die in ihren Werken Wir Flüchtlinge und Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft besonders für Flüchtlinge und Staatenlose das Recht einforderte, Rechte zu haben.

Besonders gesellschaftskritische Gruppen zeigen Zivilcourage gegen die vielfältigen Formen der Diskriminierung und des Rassismus, denen die Einwanderer und Einwanderinnen ausgesetzt sind, und streiten zusammen mit den Betroffenen unter dem Motto kein mensch ist illegal für die Rechte auf ein gesichertes Leben. Eine zentrale Aufgabe ist die praktische Unterstützung der in Not geratenen Migranten. Dazu zählt nicht selten die Notwendigkeit, Migranten vor Gewalt zu schützen. Auch geht es um die Verbesserung der Lebensverhältnisse, die unter den Bedingungen der Illegalität sehr krisenhaft und existentiell gefährlich sind. Zu den wichtigen Bedingungen, in dieser Gesellschaft zu überleben, gehört die Unterstützung bei dem Erlernen der deutschen Sprache. Die Verbesserung des Angebotes von Deutschkursen und der Rechtshilfe wird unterstützt und gefordert. Eine wichtige Rolle kommt hier den kirchlichen Beratungsstellen, Krankenhäusern und Schulen zu. In mehreren deutschen Städten gibt es inzwischen medizinische Anlaufstellen (z. B. Büros für medizinische Flüchtlingshilfe) für Menschen ohne Krankenversicherung, die insbesondere illegale Migranten bei Krankheit, Unfällen, Schwangerschaft etc. unterstützen, indem sie kostenlose oder günstige Behandlung vermitteln.

Die Zahl der Menschen, die ohne gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz leben - manchmal auch als Sans-Papiers bezeichnet - , ist unbekannt. Schätzungen variieren zwischen 90'000 und 250'000 Personen. Viele gehen einer Beschäftigung für «niedrig Qualifizierte» nach, arbeiten in Branchen, deren Personalbedarf durch Schweizer oder EU-Staatsangehörige nicht vollständig abgedeckt wird. Sie putzen in privaten Haushalten, betreuen Kinder und Betagte, arbeiten auf Baustellen oder in der Landwirtschaft.

In der schweizerischen Migrationspolitik herrscht die Meinung vor, dass Personen, die sich unrechtmässig in der Schweiz aufhalten, nicht mit der Legalisierung ihres Aufenthaltes «belohnt» werden dürfen, wenn sie sich nur lange genug unrechtmässig im Land aufgehalten haben. Deshalb besteht für Sans-Papiers in der Schweiz kaum die Möglichkeit einer Legalisierung ihres Aufenthaltes, selbst wenn sie in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie Menschen zu Sans-Papiers werden, die häufigsten Gründe sind:

  • Die meisten Sans-Papiers kommen aus sogenannten Drittstaaten (kein EWR-Land) in die Schweiz und haben keine Möglichkeit, sich regulär im Land aufzuhalten. Die Zulassungspraxis für «niedrig Qualifizierte» aus Drittländer ist sehr streng. Trotzdem wandern viele Menschen, mehrheitlich Frauen, aus aussereuropäischen Ländern ein.
  • Eine Aufenthaltsbewilligung ist gewöhnlich an einen Grund gebunden z. B. ein Studium, eine Arbeitsstelle oder an den Verbleib beim Ehepartner. Fällt der Aufenthaltsgrund weg, zum Beispiel bei Beendigung des Studiums oder bei einer Trennung nach weniger als drei Jahren Ehe, wird die Bewilligung entzogen oder läuft die Bewilligung ab und wird nicht mehr erneuert.
  • Eine weitere Gruppe sind Personen aus dem Asylbereich, die nach einem negativen Entscheid untertauchen.
  • Constanze Bandowski, Karin Desmarowitz: Putzen in Deutschland. Über illegal in der Bundesrepublik lebende Lateinamerikaner. In: Blickpunkt Lateinamerika (Magazin des katholischen Hilfswerks Adveniat in Essen), 1/2009, S. 14–15.
  • Jörg Alt: Globalisierung-illegale Migration-Armutsbekämpfung: Analyse eines komplexen Phänomens. Loeper Literaturverlag, Karlsruhe 2009, ISBN 978-3-86059-524-4.
  • Jörg Alt: Leben in der Schattenwelt – Problemkomplex illegale Migration. Neue Erkenntnisse zur Lebenssituation 'illegaler' Migranten in München und anderen Städten Deutschlands. Loeper Literaturverlag, Karlsruhe 2003, ISBN 3-86059-499-0.
  • Jörg Alt, Michael Bommes (Hrsg.): Illegalität: Grenzen und Möglichkeiten der Migrationspolitik. Verlag für Sozialwissenschaft, Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-14834-6.
  • Andreas Beisbart: Ohne Papiere in Deutschland. Magazin Verlag, Kiel 2003. ISBN 3-925900-99-3.
  • Madjiguène Cissé: Papiere für alle. Die Bewegung der Sans Papiers in Frankreich. ISBN 3-935936-14-1.
  • Nicholas P. De Genova: Migrant “Illegality” and Deportability in Everyday Life. In: Annual Review of Anthropology 2002, S. 419–447.
  • Andreas Fisch: Irreguläre Migranten zwischen Grenzsicherung und Legalisierung. Ethische Ansprüche an das Zugangsregime der Europäischen Union. In: Ethica 2/2009, S. 151–183.
  • Andreas Fisch: Rechte von Menschen ohne Papiere und die Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung. In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.): Dossier: Flüchtlingsschutz und Menschenrechte. 2008 (online).
  • Andreas Fisch: Menschen in aufenthaltsrechtlicher Illegalität. Lösungsvorschläge und Folgenabwägungen aus sozialethischer Perspektive. Mit einem Vorwort von Georg Kardinal Sterzinsky. Lit, Berlin 2007.
  • Andreas Fisch: Die Würde der Statuslosen. Warum die Kirchen sich für illegal in Deutschland lebende Personen einsetzen. In: Rheinischer Merkur, 5. Februar 2009, S. 25 (online).
  • Gerda Heck: ›Illegale Einwanderung‹. Eine umkämpfte Konstruktion in Deutschland und den USA. Münster 2008, ISBN 978-3-89771-746-6 (Edition DISS, Bd. 17).
  • Felix Hoffmann: Zur kommerziellen Normalisierung illegaler Migration - Akteure in der Agrarindustrie von Almería, Spanien. Transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3925-4
  • Bill Jordan, Franck Duvell: Irregular Migration. The Dilemmas of Transnational Mobility. Surrey 2003.
  • Serhat Karakayali: Gespenster der Migration. Zur Genealogie illegaler Einwanderung in der Bundesrepublik Deutschland. Transcript, Bielefeld 2008, ISBN 3-89942-895-1.
  • Dominik Kohlhagen: „Illegale“ Migration und Rechtskultur. Beobachtungen aus einer Feldforschung unter Afrikanern in Deutschland. In: Zeitschrift für Rechtssoziologie 27, 2006, Nr. 2, S. 239.
  • David Kyle, Rey Koslowski: Global Human Smuggling. Baltimore 2001.
  • Mae M. Ngai: Impossible Subjects. Illegal Aliens and the Making of Modern America. Princeton/Oxford 2004.
  • Pierre-Alain Niklaus: Nicht gerufen und doch gefragt. Sans-Papiers in Schweizer Haushalten. Lenos Verlag, Basel 2013. ISBN 978-3-85787-432-1.
  • Marlou Schrover, Joanne van der Leun, Leo Lucassen, Chris Quispel (Hrsg.): Illegal Migration and Gender in a Global and Historical Perspective. Amsterdam 2008.
  • Helen Schwenken, Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.): Leben in der Illegalität. Ein Dossier. Berlin 2008, ISBN 978-3-927760-80-6; Reihe Demokratie, Band 5; migration-boell.de (PDF; 953 kB).
  • Thomas Straubhaar: Illegale Migration. Eine ökonomische Perspektive. Osnabrück 2007; Politische Essays zu Migration und Integration; rat-fuer-migration.de (PDF; 258 kB).
  • Mareike Tolsdorf: Verborgen. Gesundheitssituation und -versorgung versteckt lebender MigrantInnen in Deutschland und in der Schweiz. Hans Huber Verlag, Bern 2008, ISBN 978-3-456-84554-8.
  • Jürgen Kepura, Frank Niechziol, Markus Pfau: Schleusungskriminalität – Grundlagen zur Phänomenologie, Ätiologie und polizeilichen Intervention. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt 2015. ISBN 978-3-86676-386-9
  • Gestrandet in Europa. In: Die Zeit, Nr. 30/2006
  1. Alle Angaben, auch die folgenden, sind entnommen Fortress Europe, aufgerufen am 30. September 2010.
  2. Anfrage im Bundestag (PDF; 90 kB) – Dazu: Die Verschiebung des „Migrationsproblems“ von Europa nach Nordafrika?
  3. Dossier: Freiwillige Rückkehr im europäischen Kontext. BAMF, abgerufen am 12. Januar 2019.
  4. Margret Jäger / Gabriele Cleve / Ina Ruth / Siegfried Jäger: Von deutschen Einzeltätern und ausländischen Banden. Medien und Straftaten. unrast-verlag.de, Archivlink (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive)
  5. Ashley Cleek: With smuggling costs skyrocketing, parents balance risk and debt for their children’s future. In: pri.org. 28. Februar 2018, abgerufen am 16. Juni 2018 (englisch).
  6. Caitlin Dickerson: Trump Administration Targets Parents in New Immigration Crackdown. In: New York Times. 1. Juli 2017, abgerufen am 16. Juni 2018 (englisch).
  7. Bundesinnenminister Seehofer: Kampf gegen Schleuserkriminalität im Mittelmeer stärken. Abgerufen am 17. Juli 2020.
  8. Bericht der IAO 2005 (PDF; 798 kB)
  9. FR, 12. August 1996
  10. SZ, 26. April 1997
  11. Richtlinie 2004/81/EG des Rates vom 29. April 2004 über die Erteilung von Aufenthaltstiteln für Drittstaatsangehörige, die Opfer des Menschenhandels sind oder denen Beihilfe zur illegalen Einwanderung geleistet wurde und die mit den zuständigen Behörden kooperieren ABl. L 261/19 vom 6. August 2004
  12. Klaus J. Bade: Einwanderungskontinent Europa: Migration und Integration am Beginn des 21. Jahrhunderts. Rasch 2001, ISBN 978-3-935326-19-3, S. 38 f.
  13. Felix Hoffmann: Zur kommerziellen Normalisierung illegaler Migration – Akteure in der Agrarindustrie von Almería, Spanien. Transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3925-4
  14. Tomaten für den Weltmarkt. bayer.de
  15. Christoph Lehermayr: Europas neue Sklaven. news.at
  16. Gilles Reckinger: Bittere Orangen. Ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa, Edition Trickster im Peter Hammer Verlag, Wuppertal, 2018, ISBN 978-3-7795-0590-7
  17. Alexia Fernández Campbell: The Truth About Undocumented Immigrants and Taxes. The Atlantic, 12. September 2016, abgerufen am 28. Februar 2017 (englisch).
  18. Stephen Goss, Alice Wade, J. Patrick Skirvin, Michael Morris, K. Mark Bye, Danielle Huston: Effects of Unauthorized Immigration on the Actuarial Status of the Social Security Trust Funds. (PDF) In: Actuarial Note, Social Security Administration, Nr. 151. Office of the Chief Actuary, Baltimore, Maryland, April 2013, abgerufen am 28. Februar 2017 (englisch).}
  19. Länderprofil Griechenland (Memento vom 8. November 2011 im Internet Archive), Bundeszentrale für politische Bildung, 2003
  20. Friedrich-Ebert-Stiftung, Mai 2000
  21. Wolfgang Huber: Kein Mensch ist illegal – Der Auftrag der Kirchen gegenüber Menschen ohne Aufenthaltsstatus (Memento vom 10. August 2016 im Internet Archive). Vortrag. Berlin. 9. Juli 2001. Fußnote (1)
  22. Platform for International Cooperation on Undocumented Immigrants (PICUM): Warum “Undokumentiert” und niemals “Illegal” (Memento vom 23. Juni 2016 im Internet Archive)
  23. Mechthild Baumann: Zuwanderung, Flucht und Asyl: Aktuelle Themen. Bundeszentrale für politische Bildung. 26. Februar 2014
  24. Steffen Angenendt: Irreguläre Migration als internationales Problem. Risiken und Optionen (PDF; 349 kB) Stiftung Wissenschaft und Politik / Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit. Dezember 2007, S. 10
  25. Sozialforschungsinstitut Pew Research Center, zitiert nach:Heike Buchter: Illegale Immigranten: Wehe, wenn sie gehen. Zeit online, 16. März 2017, abgerufen am 16. März 2017.
  26. Size and development of irregular migration to the EU. (PDF; 180 kB) Clandestino Research Project
  27. In Deutschland leben eine Million Illegale. In: Die Welt, 20. April 2006
  28. Jörg Alt: Leben in der Schattenwelt – Problemkomplex illegale Migration, Anlage 4
  29. Country Report Germany. (PDF)
  30. Database on irregular migration
  31. Edgar Grande: Der Wandel politischer Konfliktlinien – Strategische Herausforderungen und Handlungsoptionen für die Volksparteien. In: Winfried Mack u. a. (Hrsg.): Zwischen Offenheit und Abschottung. Wie die Politik zurück in die Mitte findet. Herder, 2018, ISBN 978-3-451-38180-5. Kapitel 4.3 Meinungen integrieren: Eine neue Debattenkultur für Deutschland (online).
  32. Rainer Link: Papierlose in DeutschlandLeben in der Schattenwelt. In: deutschlandfunk.de. 22. September 2019, abgerufen am 20. Dezember 2021: „In den USA – unter Barack Obama – war es gängige Praxis, die überwiegend aus Südamerika stammenden illegal eingereisten Hausangestellten und Erntearbeiter durch Amnestien in die Legalität zu holen. Dabei handelt es sich etwa um Stichtagsregelungen, die an die Länge des Aufenthalts oder vorhandenen Beschäftigungsverhältnissen gebunden sind. Auch Spanien, Italien und Belgien kannten solche Regelungen. Die Bundesrepublik nicht.“
  33. Sabine Riefel: Illegale Migration im Mittelmeerraum. Antworten der südlichen EU-Mitgliedstaaten auf nationale und europapolitische Herausforderungen. In: SWP-Studie. SWP Berlin, April 2013, abgerufen am 20. Dezember 2021. S. 17.
  34. „Manifest illegale Zuwanderung – für eine differenzierte und lösungsorientierte Diskussion“
  35. Anlaufstelle für Sans-Papiers in Basel Leben ohne Gesicht in Neue Zürcher Zeitung vom 26. März 2016
  36. Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM: Leben als Sans-Papiers in der Schweiz. (PDF; 1,5 MB)
  37. Vgl. Interview. In: heise.de, 10. November 2008.

Illegale Einwanderung und illegaler Aufenthalt Einwanderung unter Verstoss gegen die Gesetze des Ziellandes Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Unerlaubte Migration Unter illegaler Einwanderung auch illegale Migration irregulare Migration oder undokumentierte Zuwanderung wird die Einwanderung unter Verstoss gegen die Einwanderungsgesetze des Ziellandes verstanden Illegaler Aufenthalt bezeichnet den Aufenthalt in einem Land ohne legalen Aufenthaltsstatus Die Einreise und der Aufenthalt ohne gultige Ausweisdokumente oder Aufenthaltstitel werden in den meisten Staaten mit Geld Haftstrafen belegt und konnen zur Ausweisung fuhren Politische Massnahmen gegen illegale Migration reichen von Verscharfungen der Grenzkontrollen bis hin zu multilateralen Bemuhungen Schleusungskriminalitat zu ahnden und oder die Situation einzelner Herkunftslander und regionen zu verbessern Fluchtlinge ohne gultiges Visum durfen in Landern die der Genfer Fluchtlingskonvention GFK beigetreten sind bei illegaler Einwanderung nicht bestraft werden sofern sie sich umgehend an die Behorden wenden und der Fluchtgrund im anschliessenden Asylverfahren anerkannt wird Wahrend des Anerkennungsprozesses gilt eine befristete Aufenthaltsgestattung Nicht EU Burger die sich illegal in EU 28 und EFTA aufhalten Eurostat 2015Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Uberarbeitung Naheres sollte auf der Diskussionsseite angegeben sein Bitte hilf mit ihn zu verbessern und entferne anschliessend diese Markierung Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland und der Europaischen Union dar Hilf mit die Situation in anderen Staaten zu schildern Ursachen fur illegale Migration unterteilt man in Push und Pull Faktoren vertreibende und anziehende Push Faktoren sind u a Armut Arbeitslosigkeit oder politische Repressalien im Heimatland Pull Faktoren sind Erwartung besserer Lebens und Arbeitsbedingungen sowie Schutz vor politischer Verfolgung im Zielland Inhaltsverzeichnis 1 Todeszahlen 2 Probleme fur die staatliche Kontrolle 3 Kriminalitat 3 1 Schleusung von Migranten 3 2 Zwangsarbeit 3 3 Menschenhandel 4 Wissenschaftliche Diskussion 5 Auswirkung auf Arbeitsmarkt und Sozialsysteme 6 Soziale Lage illegal Eingewanderter 7 Begriffskritik 8 Statistik 9 Deutschland 9 1 Rechtslage 9 2 Politik 9 3 Unterstutzernetzwerke in Deutschland 10 Schweiz 11 Vereinigte Staaten 12 Literatur 13 Weblinks 14 EinzelnachweiseTodeszahlen BearbeitenNach Pressemitteilungen starben seit 1988 entlang der EU Aussengrenze 15 566 Immigranten davon sind 6 513 Leichen immer noch im Mittelmeer verschollen 1 Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst Im Mittelmeer sowie im Atlantischen Ozean auf dem Weg nach Spanien starben 10 989 Personen 4 205 sind im Kanal von Sizilien ertrunken zwischen Libyen Tunesien Malta und Italien davon 3 076 verschollen 140 weitere Tote zwischen Algerien und Sardinien Italien Weitere 4 534 Tote zwischen Marokko Algerien Mauretanien Senegal und Spanien beim Uberqueren der Meeresenge von Gibraltar oder in der Nahe der Kanarischen Inseln davon sind 2 322 verschollen 1 369 Tote in der Agais zwischen der Turkei und Griechenland davon sind 824 verschollen 603 Tote in der Adria zwischen Albanien Montenegro und Italien davon sind 220 verschollen Im Indischen Ozean gab es 624 Tote zwischen den Komoren und der franzosischen Insel Mayotte Aber das Meer wird nicht nur mit normalen Schiffen uberquert sondern ebenfalls versteckt in Containern Dabei sind 153 Manner erstickt oder ertrunken Die Sahara ist fur Migranten aus Subsahara Afrika eine gefahrliche Passage zum Mittelmeer Migranten durchqueren sie mit Lastwagen und anderen Fahrzeugen zwischen dem Sudan Tschad Niger und Mali auf dem Weg nach Libyen und Algerien Hier sind seit 1996 mindestens 1 703 Personen gestorben Die Statistiken beinhalten ebenfalls die Opfer der Massenabschiebungen die in Tripoli Algerien und Rabat von den Behorden vorgenommen werden wobei die Migranten einfach in wustenahnlichen Grenzgebieten ausgesetzt werden Mindestens 560 Personen starben wahrend gewaltsamer Massenausschreitungen gegen Durchwanderer im September 2000 in Zawiyah im Nord Westen von Libyen 2 In Lastwagen mitfahrend sind bereits 360 Personen tot aufgefunden worden 244 Migranten sind beim Uberqueren von Grenzflussen ertrunken die Mehrheit davon an der Oder Neisse Grenze zwischen Polen und Deutschland in der Evros zwischen der Turkei und Griechenland in der Save zwischen Kroatien und Bosnien und in der Morava zwischen der Slowakei und Tschechien 112 Personen sind unterwegs in den eisigen Grenzgebieten in den Bergen erfroren dies vor allem in der Turkei und in Griechenland An der griechischen Grenze mit der Turkei gibt es entlang des Evros Flusses immer noch Minenfelder Hier sind beim Versuch nach Griechenland zu gelangen mindestens 92 Personen gestorben 265 Migranten sind von Grenzpolizisten erschossen worden davon 37 in Ceuta und Melilla spanischen Enklaven in Marokko und 28 im Van Distrikt in der Ostturkei nahe der iranischen Grenze Einige Menschen sind auch von der franzosischen deutschen spanischen und Schweizer Polizei erschossen worden 41 Manner sind tot aufgefunden worden versteckt in den Fahrgestellen von Flugzeugen 29 Menschen sind im Dschungel von Calais gestorben oder unter Zugen im Armelkanaltunnel beim Versuch nach England zu reisen Wiederum 12 sind unter anderen Zugen zu anderen Grenzen umgekommen und drei beim Versuch den Armelkanal zu durchschwimmen Probleme fur die staatliche Kontrolle Bearbeiten Glatten des Bodens an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko zur Sichtbarmachung von Fussspuren Illegale Migration wird trotz technisch verbesserter Kontrollmoglichkeiten fur die Staaten immer schwerer kontrollierbar Die meisten Staaten fordern und erlauben grenzubergreifende Wanderungsbewegungen z B von Geschaftsleuten Besuchern und Touristen Seit den EU Osterweiterungen verliert der unerlaubte Ubertritt uber die Grune Grenze zunehmend an Attraktivitat wegen der immer hoheren Kosten und des immer hoheren Risikos von der Grenzpolizei mithilfe von hochtechnisierten Geraten aufgespurt anschliessend verhaftet und zuruckgeschoben zu werden Vergleichbar ist die Situation an der Blauen Grenze also dem Seeweg wie die unvermindert hohe Zahl der Todesfalle im Mittelmeer belegt Siehe auch GrenzregimeKriminalitat BearbeitenDer Zusammenhang von illegaler Migration und Kriminalitat besteht weniger darin dass einzelne Einwanderer kriminelle Delikte begehen Vielmehr entsteht kriminelles Verhalten vorwiegend aus der Verwicklung der Migranten mit dem professionellen Schleusertum So wird diskutiert potentiellen Zeugen und Gestandigen ein begrenztes Aufenthaltsrecht zuzugestehen wenn sie zur Aufklarung von Verbrechen beitragen konnen Anlasslich einer Diskussion des Europaischen Migrationsnetzwerks im Mai 2017 zum integrierten Ruckkehrmanagement erklarte Stefan Dunnwald Migrationsforscher und Mitarbeiter des Bayerischen Fluchtlingsrats dass ein Leben in der Illegalitat mit einer hoheren Vulnerabilitat Prostitution Kriminalitat und moglicherweise auch Radikalisierung einhergehe 3 Haufig berichten die Medien von auslandischen Banden wenn Einwanderer betroffen sind hingegen bei Fallen mit Einheimischen von Einzeltatern 4 Die wissenschaftliche Untersuchung von Jorg Alt ergab dagegen 2003 siehe Literaturverzeichnis dass sich die Betroffenen eher durch einen unauffalligen Lebenswandel auszeichnen und sich in der Regel von kriminellen Aktivitaten fernhalten Die Gefahr ins kriminelle Milieu abzugleiten sei demnach besonders dann gegeben wenn ein Migrant ohne Aufenthaltsrecht den Arbeitsplatz verliert Schleusung von Migranten Bearbeiten Fur einen Menschenschmuggel verwendeter Container Um in die westlichen Wohlfahrtsstaaten zu gelangen sind die Einreisenden auf sogenannte Schleuser angewiesen die gegen Bezahlung die Einreise ins Zielland in die Wege leiten Einschleusungen wandelten sich laut Wagner im Laufe der Jahre zu eintraglichen Geldquellen und die Gebuhren erreichen je nach Zielland Hohen von bis zu 30 000 US Dollar Wegen der hohen Gewinnspannen ist auch die organisierte Kriminalitat zunehmend in diesem Bereich aktiv und verlagerte ihre Aktivitaten teilweise von Drogenhandel und Waffenschmuggel zu Schleusungen von Menschen Die damit einhergehende Professionalisierung in Sachen Organisation und Vorgehensweise konterkariert die Bemuhungen der die illegale Einwanderung bekampfenden Staaten Laut Hong fuhren die kriminellen Netzwerkstrukturen zu einer Eigendynamik des Schleusungsmechanismus Der Migrationsforscher Jonas Widgren schatzte im Oktober 1994 den Jahresumsatz im Bereich der Schleusung auf 7 Milliarden US Dollar Eleventh IOM Seminar on Migration 2018 berichteten Medien dass Schleuser ihre Preise pro Schleusung aus Landern wie El Salvador Guatemala oder Honduras uber Mexiko in die USA in den vorangehenden zehn Jahren verdoppelt hatten 5 In den USA veranlasste John F Kelly im Februar 2017 die Inhaftierung von Eltern die Geld dafur zahlen dass ihre Kinder uber die Grenze geschmuggelt werden 6 Deutschland hat sich fur die Zeit seiner EU Ratsprasidentschaft das Ziel gesetzt die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit der EU mit den nordafrikanischen Staaten im Kampf gegen Schleuserkriminalitat zu vertiefen So soll die Zusammenarbeit mit Landern auf beiden Seiten des Mittelmeeres weiter ausgebaut werden u a in den Bereichen Seenotrettung Schleuserbekampfung und Bekampfung von Fluchtursachen 7 Zwangsarbeit Bearbeiten Zwangsarbeit im Sinne des Volkerrechts ist laut Internationaler Arbeitsorganisation IAO jede Art von Arbeit oder Dienstleistung die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und fur die sie sich nicht freiwillig zur Verfugung gestellt hat Artikel 2 1 Zu unterscheiden ist zwischen staatlicher kommerzieller und sexueller Ausbeutung der Opfer Sklaverei wiederum ist eine Form der Zwangsarbeit geht jedoch einher mit der absoluten Kontrolle einer Person uber einen Menschen oder uber eine Menschengruppe von Seiten einer anderen im Sinne eines Eigentumsrechtes Traditionell wurzelt Zwangsarbeit in Diskriminierung Kolonialisierung und Schuldknechtschaft Moderne Zwangsarbeit zeichnet sich laut IAO aus durch Einschrankungen der Bewegungsfreiheit Entzug der Ausweise und Drohungen alle Migranten die sich uber unzulangliche Lebens und Arbeitsbedingungen beschweren bei den Einwanderungsbehorden zu denunzieren Weltweit lebten 2004 schatzungsweise 12 3 Millionen Opfer von Zwangsarbeit Etwa 10 Millionen werden von Privatpersonen ausgebeutet 2 5 Millionen als Folge des Menschenhandels der Rest wird von Militars oder Staaten gewaltsam zur Arbeit gezwungen 1 4 Millionen Menschen werden sexuell ausgebeutet In Afrika Asien pazifischem Raum und Sudamerika finden wir im Durchschnitt 3 25 Opfer auf tausend Einwohner und in den Industriestaaten im Schnitt 0 3 Personen je 1000 Bewohner Jede funfte Zwangsarbeit im Pazifik und in Asien ist staatlicher Natur 8 Die Europaische Union hat sich seit 2000 dem Kampf gegen Ausbeutung und Menschenhandel verschrieben Sind Migranten finanziell nicht dazu in der Lage die Schleusungsgebuhr zu entrichten verschulden sie sich bei den Schleusern und werden damit von ihnen abhangig Da der aufgenommene Kredit abzuarbeiten ist bleibt den Migranten der erste Arbeitsmarkt verschlossen So sind Falle bekannt in denen Schleuserbanden ganze Netze von Scheinfirmen gegrundet haben um die Migranten an Subunternehmen im Bau Hotel und Gaststattengewerbe weiterzuvermitteln 9 Menschenhandel Bearbeiten Die gewinntrachtigste Sparte bei der Verbindung zwischen Schleusung und organisiertem Verbrechen ist der Menschenhandel 232 StGB von Frauen zur sexuellen Ausbeutung durch Zwangsprostitution Das Einschmuggeln der Frauen erfolgt meistens gegen deren Willen So schreibt Siegler Ein Funftel der 50 000 aus Osteuropa stammenden Prostituierten wird laut dem deutschen Bundeskriminalamt gegen ihren Willen zur Prostitution gezwungen Neben der drohenden Abschiebung wegen ihres illegalen Aufenthaltsstatus drohen Vergeltungsaktionen der Schleuser denen sie zumeist in den Heimatlandern schutzlos ausgeliefert sind 10 Mit der EU Opferschutz Richtlinie vom 29 April 2004 11 wurde fur die Opfer eines Menschenhandels die Einfuhrung eines besonderen aufenthalts und asylrechtlichen Aufenthaltstitels vereinbart der eine Kooperation mit den zustandigen Polizei Strafverfolgungs und Justizbehorden zur Bekampfung des Menschenhandels voraussetzt In Deutschland gibt es seit 2008 den Aufenthalt aus humanitaren Grunden zwecks Zeugenaussage in einem Strafverfahren 25 Abs 4a AufenthG Bei der Entscheidung wirken Staatsanwaltschaft bzw Strafgericht und Auslanderbehorde zusammen 72 Abs 6 AufenthG Wissenschaftliche Diskussion BearbeitenIn diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen fachliche Aussagen Ethnologen sind keine Wirtschaftswissenschaftler Hilf der Wikipedia indem du sie recherchierst und einfugst Unrechtmassig eingewanderte Migranten sind innerhalb der EU nach Meinung von Klaus Jurgen Bade ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor Der Migrationsexperte ist der Meinung dass ohne illegale Beschaftigung europaweit ganze Wirtschaftsbranchen zusammenbrachen Bade fuhrt an dass illegal Eingereiste ein Drittel der franzosischen Autobahnen gebaut haben und die Autoproduktion zu einem Drittel in Schwarzarbeit bestritten wird Im Suden Italiens erwirtschaften sie 30 Prozent des Bruttosozialprodukts und erhalten damit ganze Wirtschaftsstrukturen am Leben In Grossbritannien wurden sich laut Bade Modebranche und Bauindustrie auflosen Auch der deutsche Regierungsumzug von Bonn nach Berlin hatte sich deutlich verzogert 12 Der Ethnologe Felix Hoffmann vertritt die Meinung dass illegale Beschaftigung und damit entsprechend niedrige Lohne das Aufstreben der Agrarindustrie von Almeria seit den 1990er die bis heute einen substanziellen Teil der europaischen Gemuseproduktion liefert uberhaupt erst international konkurrenzfahig sein lasst Hier hat die spanische Migrationsgesetzgebung in Ubereinstimmung mit der EU Gesetzgebung gesetzliche Normierungen geschaffen die jahrelange illegale Beschaftigung indirekt voraussetzen wenn es darum geht sich die Legalitat wortwortlich verdienen zu mussen 13 Der Ethnologe Gilles Reckinger sieht im Preisdiktat internationaler Handelskonzerne beim Einkauf am Beispiel von Tomaten oder Orangen eine der Ursachen der Ausbeutung irregular Aufhaltiger Um den Ankaufspreis zu erreichen und den Bauern Einkommen zu ermoglichen musse die Ernte durch unterbezahlte Erntehelfer organisiert werden 2018 Bei einem Hektarertrag von 50 Tonnen im Freiland 14 erhalt der Bauer 10 Cent pro Kilo Tomaten davon zahlt er einem Erntehelfer 4 Euro fur 300 kg Tomaten die dieser in 90 Minuten oder in langerer Zeit erntet 15 Der Gewinn der Handelskonzerne und der Wohlstand der Konsumenten basiere auf der Ausbeutung dieser modernen Arbeitssklaven 16 Auswirkung auf Arbeitsmarkt und Sozialsysteme BearbeitenDieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst Verweise auf volkswirtschaftliche Fachliteratur fehlen Eine klare Abgrenzung zu den Folgen legaler Einwanderung z B im Fall Offener Grenzen einerseits und zur Schwarzarbeit durch Einheimische andererseits fehlt Thomas Leske Diskussion 20 02 14 Jan 2017 CET Unerlaubte Arbeit kann gesamtwirtschaftliche Folgen zeigen vor allem in Hinblick auf Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme Damit beeinflusst illegale Beschaftigung personell wie funktionell die Einkommensverteilung unlauterer Wettbewerb fuhrt zu Wettbewerbsverzerrungen da Firmen welche ihr Personal illegal beschaftigen wegen hinterzogener Sozialversicherungsbeitrage und deutlich niederer Lohne unerlaubte Kostenvorteile gegenuber ihren Mitbewerbern haben Die Einkommensvolatilitat verscharft sich weil das von den Gewerkschaften erarbeitete Tarifsystem nachhaltig untergraben wird Mangels Beitragszahlungen entgehen den Tragern der Sozialversicherungen Beitrage fur Rentenkasse Krankenkasse Unfallversicherung und Pflegeversicherung Auf der anderen Seite erwerben illegal Beschaftigte auch keine Anspruche gegenuber den Leistungstragern Steuertechnisch busst der Staat Einnahmen aus der Lohn und Einkommensteuer ein Durch das Zuruckgehen des allgemeinen Steueraufkommens sinkt die fur die wirtschaftliche Gesamtentwicklung wichtige offentliche Nachfrage Zudem tragen die Bundeslander und Gemeinden eventuelle Kosten fur die medizinische Versorgung sowie die Auslagen fur Haft und Abschiebung Die regulare Produktion kann sich in die Schattenwirtschaft verschieben und damit regulare Arbeitsplatze gefahrden Dies wiederum fuhrt zum Anstieg von Arbeitslosigkeit im Zielland und belastet dessen Bilanz in Form von steigenden Sozialausgaben fur Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe Die Zahlen der Bedurftigen steigen wahrend Einzahlungen in das soziale Sicherungssystem ausbleiben Eine steigende ungemeldete Auslanderbeschaftigung bewirkt wegen der Niedriglohne dass es zur Verdrangung regularer Arbeitskrafte aus ihren Arbeitsverhaltnissen kommt siehe Arbeitsmarkt Bislang ungeklart ist der Einfluss illegal Beschaftigter auf den Binnenmarkt da diese schliesslich wahrend ihres beruflich bedingten Aufenthalts im Ausland ihren Eigenbedarf im Zielland decken Die okonomischen Folgen durch illegale Einwanderung hangen insbesondere von der aktuellen Arbeitslosigkeit ab In den Vereinigten Staaten werden Sozialversicherungsbeitrage von Personen deren Sozialversicherungsnummer auf keinen vorhandenen Datensatz passt an den Earnings Suspense File ESF weitergeleitet Dies ist beispielsweise dann der Fall wenn dem Arbeitgeber eine falsche Sozialversicherungskarte vorgelegt wurde Auf diese Weise zahlen illegale Einwanderer Beitrage ohne dadurch ein Anrecht auf Leistungen der Sozialversicherungen zu erwerben 17 Einer Schatzung zufolge zahlten illegale Einwanderer und ihre Arbeitgeber 2010 insgesamt 13 Milliarden US Dollar ein 18 Griechenland bot in den 1990er Jahren zwar einen Arbeitsmarkt doch eher auf der informellen Stufe Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war es wegen seiner geopolitischen Lage ein beliebtes Transitland fur osteuropaische Immigranten Die finanziellen Vorteile der unerlaubten Beschaftigung dampften die damalige Inflation so sehr ab dass es die Auflagen der Wahrungsunion erfullen konnte 19 Soziale Lage illegal Eingewanderter BearbeitenDieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst Eingereiste ohne Aufenthaltsrecht fuhren ein Leben ausserhalb der sozialen Absicherung Folglich stehen sie den ublichen Risiken wie Unfall Arbeitslosigkeit und Krankheit sowie Verhungern bei Arbeitsunfahigkeit im Alter 16 schutzlos gegenuber Auch liegen ihre Wohnbedingungen in der Regel weit unter dem in Mitteleuropa ublichen Standard Sie geniessen keinen Arbeitsschutz und erhalten keinen leistungsgerechten Lohn Die Arbeits Lebens und Abhangigkeitsverhaltnisse vieler Migranten ohne Aufenthaltsrecht nehmen so Zuge an die durchaus mit dem Begriff der Modernen Sklaverei umschrieben werden konnen 20 Von den beschriebenen Umstanden sind nicht alle illegalen Migranten im selben Masse betroffen Je armer die Verhaltnisse im Ursprungsland desto hoher ist die Bereitschaft diese Zustande im Zielland in Kauf zu nehmen Eine feste Ruckkehroption und gesicherte Beschaftigung in Aussicht erleichtern die Akzeptanz So verdiente in den 1990er Jahren ein polnischer illegal beschaftigter Eingereister trotz des damit verbundenen Lohndumpings in einer Woche genug um in der Heimat einen Monat lang eine funfkopfige Familie zu versorgen Ein Teufelskreis besteht darin dass Migranten nur mit grossem finanziellen Aufwand von Landern der Dritten Welt nach Europa gelangen konnen Ein Mobiltelefon bleibt die einzige Verbindung zur Familie zuhause Illegal Aufhaltige und illegal arbeitende Taglohner ubernachten in Sudeuropa oft in provisorischen Behausungen und Elendsquartieren Aus Scham gegenuber ihrer Familie schicken sie nur Bilder die sie selbst reich in schicker Kleidung und vor Statussymbolen der westlichen Welt zeigen 16 Viele illegal Aufhaltige verfugen uber keine Reisedokumente Einreisevisa fur Transitlander oder genugend Geld fur die Ruckreise und konnen deshalb nicht in ihr Herkunftsland zuruckkehren 16 Ohne Identitatspapiere konnen sie auch nicht ins Herkunftsland zwangsweise abgeschoben werden Sie werden unter gewissen Umstanden staatenlos und konnten dann einen Reiseausweis fur Staatenlose erhalten Ohne Identitatspapiere sind legale Arbeit und das Anmieten einer Wohnung in vielen Staaten nicht moglich Begriffskritik Bearbeiten Todos somos ilegales We are all Illegals Wir sind alle Illegale Protest gegen die Politik der US Einwanderungsbehorde INS in Kalifornien 1994 Gegen die Bezeichnung von Menschen als Illegalen wendet sich das Netzwerk Kein mensch ist illegal Bereits 1988 soll der bekannte Nazijager Elie Wiesel den Slogan erstmals auf Englisch No Human Being Is Illegal auf einem Flyer der National Campaign for the Civil and Human Rights of Salvadorans benutzt haben 21 Zur Sprachverwendung stellt die Bundeszentrale fur politische Bildung fest Nicht korrekt weder politisch noch juristisch ware es von illegalen Migranten oder illegalen Einwanderern zu sprechen weil nicht die Menschen an sich illegal sind sondern der von ihnen vollzogene Akt der Grenzuberschreitung In der kritischen Migrationsforschung versucht man die Klassifizierung legal illegal zu umgehen indem man auf die Beschreibung irregular oder undokumentiert 22 zuruckgreift Gerade letztere hat sich im Franzosischen unter dem Begriff der sans papiers etabliert 23 Auch die Stiftung Wissenschaft und Politik empfiehlt das Wortfeld illegal vollig zu meiden und stets durch das Wortfeld irregular zu ersetzen bzw Anspielungen auf Regelverstosse zu unterlassen Der Autor der SWP Studie stellt fest Die meisten internationalen Organisationen verwenden den Begriff irregulare Migration da er als weniger diskriminierend und als hinreichend neutral und umfassend angesehen wird 24 Illegalitat werde in der Regel mit Kriminalitat assoziiert Vor allem aus der Sicht von Menschenrechts und Fluchtlingshilfeorganisationen enthalte diese Bezeichnung eine unzulassige Stigmatisierung Sie argumentieren dass Migration kein krimineller Akt im engeren Sinne sei sondern lediglich ein Rechtsverstoss gegen das Einreise Aufenthalts und Arbeitsrecht des betreffenden Staates Nichtregierungsorganisationen praferieren die Bezeichnung undokumentierte Zuwanderer der auf die wesentliche Eigenschaft der betroffenen Menschen ziele namlich keine gultigen Ausweisdokumente oder Aufenthalts oder Arbeitsgenehmigungen zu besitzen 24 Statistik BearbeitenIn den USA stellen illegale Einwanderer geschatzte 3 5 der Gesamtbevolkerung und 5 der Erwerbstatigen dar 25 Schatzung der sich illegal aufhaltenden Personen in der EU im Jahr 2008 Quelle HWWI 26 Staat minimale Schatzung maximale SchatzungEU 27 1 900 000 3 800 000Schweden 8 000 12 000Finnland 8 000 12 000Estland 5 000 10 000Lettland 2 000 11 000Litauen 3 000 17 000Polen 50 000 300 000Danemark 1 000 5 000Deutschland 196 000 457 000Grossbritannien 417 000 863 000Irland 30 000 62 000Niederlande 62 000 131 000Belgien 88 000 132 000Frankreich 178 000 400 000Luxemburg 2 000 4 000Portugal 80 000 100 000Spanien 280 000 354 000Osterreich 18 000 54 000Italien 279 000 461 000Slowenien 2 000 10 000Ungarn 10 000 50 000Slowakei 15 000 20 000Tschechien 17 000 100 000Rumanien 7 000 11 000Bulgarien 3 000 4 000Griechenland 172 000 209 000Zypern 10 000 15 000 Laut Migrationsbericht des Bundesamtes fur Migration und Fluchtlinge BAMF aus dem Jahr 2005 gingen Schatzungen von bis zu einer Million Illegalen in Deutschland aus Dies entsprach bis zu zwei Prozent der Erwerbstatigen 27 Vor dem 1 Mai 2004 dem EU Beitritt von Landern wie Polen der Slowakei oder Ungarn war die Zahl deutlich hoher 28 Seitdem ist die Zahl zuruckgegangen unter anderem durch den Legalisierungseffekt des Beitritts von Rumanien und Bulgarien zur Europaischen Union Die Anzahl der auslandischen Zuwanderer die sich zwar regular im Land aufhalten aber irregular arbeiten ist meist bedeutend hoher als die Anzahl der Zuwanderer ohne regularen Aufenthaltsstatus Indikatoren fur Deutschland deuten darauf hin dass viermal mehr Zuwanderer Arbeitsverbote als Aufenthaltsverbote missachten Dazu zahlen unter anderem EU Burger aus den neuen Mitgliedstaaten sowie Asylbewerber 29 Im Jahr 2005 lebten schatzungsweise zwischen 2 8 und sechs Millionen Menschen ohne gultige Aufenthaltspapiere in der Europaischen Union Das entsprach 0 6 bis 1 3 Prozent der regularen Gesamtbevolkerung Dieser EU Schatzung liegen Landerwerte fur die damals 25 Mitgliedstaaten zugrunde die in einer Datenbank gesammelt wurden 30 Die Analyse der Trends zeigt seitdem in den meisten europaischen Landern eine eher sinkende Anzahl an Menschen ohne regularen Aufenthaltsstatus Siehe auch RuckfuhrungsabkommenDeutschland BearbeitenRechtslage Bearbeiten Ob sich aus einer Unerlaubten Migration ein illegaler Status ergibt wird nach dem Aufenthaltsgesetz entschieden Fallt der Fall unter den 95 des Gesetzes kann der Fall als Straftat gewertet werden wenn er zur Anzeige gebracht wird Zur Anwendung kommen konnen auch die Tatbestande Schwarzarbeit 266a StGB und Steuerhinterziehung 134 BGB und 70 Abs 1 StGB wenn ein Arbeitnehmer illegal beschaftigt wird Hilfeleistende z B Lehrer Arzte und Juristen machen sich strafbar wenn sie falsche uneidliche Aussagen machen um Personen ohne gultigen Aufenthaltsstatus zu begunstigen 95 AufenthG Die Verschwiegenheitspflicht einiger Berufsgruppen impliziert kein Zeugnisverweigerungsrecht im Strafverfahren In Deutschland ist nicht einheitlich geregelt wie Lehrer mit der Situation umzugehen haben siehe auch den Artikel Schulpflicht Illegal eingewanderte Familien halten ihre Kinder aus Vorsicht oft vom Besuch einer Schule fern Politik Bearbeiten In Deutschland hat sich die gesellschaftspolitische Debatte im Zuge der Fluchtlingskrise in Deutschland 2015 2016 polarisiert zwischen einer Position einer starkeren Abschottung einerseits und eine Position einer starkeren Weltoffenheit andererseits 31 Im Gegensatz zu den USA und einigen europaischen Staaten wie Spanien Italien und Belgien ist es bisher Stand 2021 in Deutschland zu keinen politisch motivierten Legalisierungen unerlaubt Eingereister 32 Die Aufnahme neuer Mitgliedstaaten in die EU legalisierte deren Burger indirekt wobei jedoch einige Staaten beispielsweise Frankreich darauf pochten dass Unionsburgern Recht auf uneingeschrankten Aufenthalt von bis zu drei Monaten gemass der EU Freizugigkeitsrichtlinie nur dann zusteht wenn sie krankenversichert sind und uber ausreichende finanzielle Mittel verfugen 33 Die Thematisierung der illegalen Zuwanderung erfolgt nicht zuletzt unter den Aspekten der inneren Sicherheit und den Folgen von Schwarzarbeit Unterstutzernetzwerke in Deutschland Bearbeiten Siehe auch Jesuiten Fluchtlingsdienst Das vom Katholischen Forum Leben in der Illegalitat initiierte und auf der dortigen Homepage eingestellte Manifest illegale Zuwanderung fur eine differenzierte und losungsorientierte Diskussion 34 wurde bis zum Stichtag 1 August 2005 von 400 Personlichkeiten unterzeichnet Darin wird gefordert als Einstieg sich zunachst einmal um die faktische Gewahrleistung von sozialen Rechten zu kummern die auch Illegalen nach deutschem Recht zustehen und humanitar motivierte Hilfe nicht als Beihilfe zu unerlaubtem Aufenthalt darzustellen Dieser Einstieg empfiehlt sich zudem weil rechtlich kein Widerspruch besteht zwischen der Gewahrleistung sozialer Mindeststandards und dem Recht des Staates auf Regelung von Zuwanderung und Aufenthalt Es klart aber die Moglichkeiten und Verpflichtungen von Berufsgruppen wie Arzten Lehrern und Sozialarbeitern einerseits und den amtlichen Staatsorganen andererseits Demonstration gegen die deutsche Abschiebepraxis Fluchtlinge und Unterstutzer demonstrieren anlasslich des G8 Gipfels in Heiligendamm gegen ihre Kriminalisierung und die Einschrankung ihrer Bewegungsfreiheit durch Grenzen diskriminierende Gesetze Residenzpflicht und Abschiebungen Vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Nationalsozialismus und des deutschen Kolonialismus erfahren auch in Deutschland Migranten Unterstutzung in ihrem Kampf fur die Anerkennung von Asyl von Rechten generell und einen gesicherten Aufenthalt In dieser Tradition der Solidaritat spielt beispielsweise die Philosophin Hannah Arendt eine wichtige Rolle die in ihren Werken Wir Fluchtlinge und Elemente und Ursprunge totaler Herrschaft besonders fur Fluchtlinge und Staatenlose das Recht einforderte Rechte zu haben Besonders gesellschaftskritische Gruppen zeigen Zivilcourage gegen die vielfaltigen Formen der Diskriminierung und des Rassismus denen die Einwanderer und Einwanderinnen ausgesetzt sind und streiten zusammen mit den Betroffenen unter dem Motto kein mensch ist illegal fur die Rechte auf ein gesichertes Leben Eine zentrale Aufgabe ist die praktische Unterstutzung der in Not geratenen Migranten Dazu zahlt nicht selten die Notwendigkeit Migranten vor Gewalt zu schutzen Auch geht es um die Verbesserung der Lebensverhaltnisse die unter den Bedingungen der Illegalitat sehr krisenhaft und existentiell gefahrlich sind Zu den wichtigen Bedingungen in dieser Gesellschaft zu uberleben gehort die Unterstutzung bei dem Erlernen der deutschen Sprache Die Verbesserung des Angebotes von Deutschkursen und der Rechtshilfe wird unterstutzt und gefordert Eine wichtige Rolle kommt hier den kirchlichen Beratungsstellen Krankenhausern und Schulen zu In mehreren deutschen Stadten gibt es inzwischen medizinische Anlaufstellen z B Buros fur medizinische Fluchtlingshilfe fur Menschen ohne Krankenversicherung die insbesondere illegale Migranten bei Krankheit Unfallen Schwangerschaft etc unterstutzen indem sie kostenlose oder gunstige Behandlung vermitteln Schweiz BearbeitenDie Zahl der Menschen die ohne gultige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz leben manchmal auch als Sans Papiers bezeichnet ist unbekannt Schatzungen variieren zwischen 90 000 und 250 000 Personen Viele gehen einer Beschaftigung fur niedrig Qualifizierte nach arbeiten in Branchen deren Personalbedarf durch Schweizer oder EU Staatsangehorige nicht vollstandig abgedeckt wird Sie putzen in privaten Haushalten betreuen Kinder und Betagte arbeiten auf Baustellen oder in der Landwirtschaft In der schweizerischen Migrationspolitik herrscht die Meinung vor dass Personen die sich unrechtmassig in der Schweiz aufhalten nicht mit der Legalisierung ihres Aufenthaltes belohnt werden durfen wenn sie sich nur lange genug unrechtmassig im Land aufgehalten haben Deshalb besteht fur Sans Papiers in der Schweiz kaum die Moglichkeit einer Legalisierung ihres Aufenthaltes selbst wenn sie in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind Es gibt viele verschiedene Moglichkeiten wie Menschen zu Sans Papiers werden die haufigsten Grunde sind Die meisten Sans Papiers kommen aus sogenannten Drittstaaten kein EWR Land in die Schweiz und haben keine Moglichkeit sich regular im Land aufzuhalten Die Zulassungspraxis fur niedrig Qualifizierte aus Drittlander ist sehr streng Trotzdem wandern viele Menschen mehrheitlich Frauen aus aussereuropaischen Landern ein Eine Aufenthaltsbewilligung ist gewohnlich an einen Grund gebunden z B ein Studium eine Arbeitsstelle oder an den Verbleib beim Ehepartner Fallt der Aufenthaltsgrund weg zum Beispiel bei Beendigung des Studiums oder bei einer Trennung nach weniger als drei Jahren Ehe wird die Bewilligung entzogen oder lauft die Bewilligung ab und wird nicht mehr erneuert Eine weitere Gruppe sind Personen aus dem Asylbereich die nach einem negativen Entscheid untertauchen 35 36 Vereinigte Staaten Bearbeiten Hauptartikel Einwanderung in die Vereinigten Staaten Illegale EinwanderungLiteratur BearbeitenConstanze Bandowski Karin Desmarowitz Putzen in Deutschland Uber illegal in der Bundesrepublik lebende Lateinamerikaner In Blickpunkt Lateinamerika Magazin des katholischen Hilfswerks Adveniat in Essen 1 2009 S 14 15 Jorg Alt Globalisierung illegale Migration Armutsbekampfung Analyse eines komplexen Phanomens Loeper Literaturverlag Karlsruhe 2009 ISBN 978 3 86059 524 4 Jorg Alt Leben in der Schattenwelt Problemkomplex illegale Migration Neue Erkenntnisse zur Lebenssituation illegaler Migranten in Munchen und anderen Stadten Deutschlands Loeper Literaturverlag Karlsruhe 2003 ISBN 3 86059 499 0 Jorg Alt Michael Bommes Hrsg Illegalitat Grenzen und Moglichkeiten der Migrationspolitik Verlag fur Sozialwissenschaft Wiesbaden 2006 ISBN 3 531 14834 6 Andreas Beisbart Ohne Papiere in Deutschland Magazin Verlag Kiel 2003 ISBN 3 925900 99 3 Madjiguene Cisse Papiere fur alle Die Bewegung der Sans Papiers in Frankreich ISBN 3 935936 14 1 Nicholas P De Genova Migrant Illegality and Deportability in Everyday Life In Annual Review of Anthropology 2002 S 419 447 Andreas Fisch Irregulare Migranten zwischen Grenzsicherung und Legalisierung Ethische Anspruche an das Zugangsregime der Europaischen Union In Ethica 2 2009 S 151 183 Andreas Fisch Rechte von Menschen ohne Papiere und die Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung In Heinrich Boll Stiftung Hrsg Dossier Fluchtlingsschutz und Menschenrechte 2008 online Andreas Fisch Menschen in aufenthaltsrechtlicher Illegalitat Losungsvorschlage und Folgenabwagungen aus sozialethischer Perspektive Mit einem Vorwort von Georg Kardinal Sterzinsky Lit Berlin 2007 Andreas Fisch Die Wurde der Statuslosen Warum die Kirchen sich fur illegal in Deutschland lebende Personen einsetzen In Rheinischer Merkur 5 Februar 2009 S 25 online Gerda Heck Illegale Einwanderung Eine umkampfte Konstruktion in Deutschland und den USA Munster 2008 ISBN 978 3 89771 746 6 Edition DISS Bd 17 37 Felix Hoffmann Zur kommerziellen Normalisierung illegaler Migration Akteure in der Agrarindustrie von Almeria Spanien Transcript Bielefeld 2017 ISBN 978 3 8376 3925 4 Bill Jordan Franck Duvell Irregular Migration The Dilemmas of Transnational Mobility Surrey 2003 Serhat Karakayali Gespenster der Migration Zur Genealogie illegaler Einwanderung in der Bundesrepublik Deutschland Transcript Bielefeld 2008 ISBN 3 89942 895 1 Dominik Kohlhagen Illegale Migration und Rechtskultur Beobachtungen aus einer Feldforschung unter Afrikanern in Deutschland In Zeitschrift fur Rechtssoziologie 27 2006 Nr 2 S 239 David Kyle Rey Koslowski Global Human Smuggling Baltimore 2001 Mae M Ngai Impossible Subjects Illegal Aliens and the Making of Modern America Princeton Oxford 2004 Pierre Alain Niklaus Nicht gerufen und doch gefragt Sans Papiers in Schweizer Haushalten Lenos Verlag Basel 2013 ISBN 978 3 85787 432 1 Marlou Schrover Joanne van der Leun Leo Lucassen Chris Quispel Hrsg Illegal Migration and Gender in a Global and Historical Perspective Amsterdam 2008 Helen Schwenken Heinrich Boll Stiftung Hrsg Leben in der Illegalitat Ein Dossier Berlin 2008 ISBN 978 3 927760 80 6 Reihe Demokratie Band 5 migration boell de PDF 953 kB Thomas Straubhaar Illegale Migration Eine okonomische Perspektive Osnabruck 2007 Politische Essays zu Migration und Integration rat fuer migration de PDF 258 kB Mareike Tolsdorf Verborgen Gesundheitssituation und versorgung versteckt lebender MigrantInnen in Deutschland und in der Schweiz Hans Huber Verlag Bern 2008 ISBN 978 3 456 84554 8 Jurgen Kepura Frank Niechziol Markus Pfau Schleusungskriminalitat Grundlagen zur Phanomenologie Atiologie und polizeilichen Intervention Verlag fur Polizeiwissenschaft Frankfurt 2015 ISBN 978 3 86676 386 9 Gestrandet in Europa In Die Zeit Nr 30 2006Weblinks BearbeitenEnglischsprachige Datenbank mit Tabellen und Hintergrundinformationen zu irregularer Migration in Europa Hamburg Institute of International Economics Globalisierung und Armutsbekampfung Jorg Alt SJ Jesuiten Fluchtlingsdienst Dossier Leben in der Schattenwelt Frankfurter Rundschau Christoph Lehermayr Europas neue Sklaven news at Leben in der Illegalitat Katholisches Forum Migration no racism net Wirtschaftliche Vorteile der Legalisierung illegaler Einwanderer Telepolis Medizinische Hilfe fur Migranten ohne Gesundheitsversorgung Karte der Fluchtlingscamps in Europa und um das Mittelmeer PDF Rechtswidrige Einwanderung Sanktionen fur Arbeitgeber Zusammenfassung der Gesetzgebung In EUR Lex Amt fur Veroffentlichungen der Europaischen Union abgerufen am 15 Oktober 2021 Einzelnachweise Bearbeiten Alle Angaben auch die folgenden sind entnommen Fortress Europe aufgerufen am 30 September 2010 Anfrage im Bundestag PDF 90 kB Dazu Die Verschiebung des Migrationsproblems von Europa nach Nordafrika Dossier Freiwillige Ruckkehr im europaischen Kontext BAMF abgerufen am 12 Januar 2019 Margret Jager Gabriele Cleve Ina Ruth Siegfried Jager Von deutschen Einzeltatern und auslandischen Banden Medien und Straftaten unrast verlag de Archivlink Memento vom 30 September 2007 im Internet Archive Ashley Cleek With smuggling costs skyrocketing parents balance risk and debt for their children s future In pri org 28 Februar 2018 abgerufen am 16 Juni 2018 englisch Caitlin Dickerson Trump Administration Targets Parents in New Immigration Crackdown In New York Times 1 Juli 2017 abgerufen am 16 Juni 2018 englisch Bundesinnenminister Seehofer Kampf gegen Schleuserkriminalitat im Mittelmeer starken Abgerufen am 17 Juli 2020 Bericht der IAO 2005 PDF 798 kB FR 12 August 1996 SZ 26 April 1997 Richtlinie 2004 81 EG des Rates vom 29 April 2004 uber die Erteilung von Aufenthaltstiteln fur Drittstaatsangehorige die Opfer des Menschenhandels sind oder denen Beihilfe zur illegalen Einwanderung geleistet wurde und die mit den zustandigen Behorden kooperieren ABl L 261 19 vom 6 August 2004 Klaus J Bade Einwanderungskontinent Europa Migration und Integration am Beginn des 21 Jahrhunderts Rasch 2001 ISBN 978 3 935326 19 3 S 38 f Felix Hoffmann Zur kommerziellen Normalisierung illegaler Migration Akteure in der Agrarindustrie von Almeria Spanien Transcript Bielefeld 2017 ISBN 978 3 8376 3925 4 Tomaten fur den Weltmarkt bayer de Christoph Lehermayr Europas neue Sklaven news at a b c d Gilles Reckinger Bittere Orangen Ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa Edition Trickster im Peter Hammer Verlag Wuppertal 2018 ISBN 978 3 7795 0590 7 Alexia Fernandez Campbell The Truth About Undocumented Immigrants and Taxes The Atlantic 12 September 2016 abgerufen am 28 Februar 2017 englisch Stephen Goss Alice Wade J Patrick Skirvin Michael Morris K Mark Bye Danielle Huston Effects of Unauthorized Immigration on the Actuarial Status of the Social Security Trust Funds PDF In Actuarial Note Social Security Administration Nr 151 Office of the Chief Actuary Baltimore Maryland April 2013 abgerufen am 28 Februar 2017 englisch Landerprofil Griechenland Memento vom 8 November 2011 im Internet Archive Bundeszentrale fur politische Bildung 2003 Friedrich Ebert Stiftung Mai 2000 Wolfgang Huber Kein Mensch ist illegal Der Auftrag der Kirchen gegenuber Menschen ohne Aufenthaltsstatus Memento vom 10 August 2016 im Internet Archive Vortrag Berlin 9 Juli 2001 Fussnote 1 Platform for International Cooperation on Undocumented Immigrants PICUM Warum Undokumentiert und niemals Illegal Memento vom 23 Juni 2016 im Internet Archive Mechthild Baumann Zuwanderung Flucht und Asyl Aktuelle Themen Bundeszentrale fur politische Bildung 26 Februar 2014 a b Steffen Angenendt Irregulare Migration als internationales Problem Risiken und Optionen PDF 349 kB Stiftung Wissenschaft und Politik Deutsches Institut fur Internationale Politik und Sicherheit Dezember 2007 S 10 Sozialforschungsinstitut Pew Research Center zitiert nach Heike Buchter Illegale Immigranten Wehe wenn sie gehen Zeit online 16 Marz 2017 abgerufen am 16 Marz 2017 Size and development of irregular migration to the EU PDF 180 kB Clandestino Research Project In Deutschland leben eine Million Illegale In Die Welt 20 April 2006 Jorg Alt Leben in der Schattenwelt Problemkomplex illegale Migration Anlage 4 Country Report Germany PDF Database on irregular migration Edgar Grande Der Wandel politischer Konfliktlinien Strategische Herausforderungen und Handlungsoptionen fur die Volksparteien In Winfried Mack u a Hrsg Zwischen Offenheit und Abschottung Wie die Politik zuruck in die Mitte findet Herder 2018 ISBN 978 3 451 38180 5 Kapitel 4 3 Meinungen integrieren Eine neue Debattenkultur fur Deutschland online Rainer Link Papierlose in DeutschlandLeben in der Schattenwelt In deutschlandfunk de 22 September 2019 abgerufen am 20 Dezember 2021 In den USA unter Barack Obama war es gangige Praxis die uberwiegend aus Sudamerika stammenden illegal eingereisten Hausangestellten und Erntearbeiter durch Amnestien in die Legalitat zu holen Dabei handelt es sich etwa um Stichtagsregelungen die an die Lange des Aufenthalts oder vorhandenen Beschaftigungsverhaltnissen gebunden sind Auch Spanien Italien und Belgien kannten solche Regelungen Die Bundesrepublik nicht Sabine Riefel Illegale Migration im Mittelmeerraum Antworten der sudlichen EU Mitgliedstaaten auf nationale und europapolitische Herausforderungen In SWP Studie SWP Berlin April 2013 abgerufen am 20 Dezember 2021 S 17 Manifest illegale Zuwanderung fur eine differenzierte und losungsorientierte Diskussion Anlaufstelle fur Sans Papiers in Basel Leben ohne Gesicht in Neue Zurcher Zeitung vom 26 Marz 2016 Eidgenossische Kommission fur Migrationsfragen EKM Leben als Sans Papiers in der Schweiz PDF 1 5 MB Vgl Interview In heise de 10 November 2008 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Illegale Einwanderung und illegaler Aufenthalt amp oldid 221234801, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

buch

, bücher, bibliothek,

artikel

, lesen, herunterladen, kostenlos, kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele