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Das Umspannwerk Lehrte-Ahlten (auch Umspannanlage Lehrte-Ahlten, meist nur Umspannwerk Lehrte) ist eine Umspann- und Schaltanlage in Lehrte östlich von Hannover und verfügt über die Spannungsebenen 220 und 110 kV. Die 1929 in einer ersten Ausbaustufe von der Preußischen Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (PreußenElektra) in Betrieb genommene Anlage wurde im Laufe der Zeit stetig erweitert und wird heute vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO und dem Verteilnetzbetreiber Avacon betrieben.

Umspannwerk Lehrte

Ansicht des Umspannwerks von Nordosten

Daten
Ort Lehrte
Bauherr PreußenElektra
Baujahr 1929
Koordinaten 52° 22′ 46,8″ N,9° 55′ 2,4″ O52.379689.91733Koordinaten:52° 22′ 46,8″ N,9° 55′ 2,4″ O
Besonderheiten
ehemals Hauptumspannwerk und Hauptschaltleitung der PreußenElektra, heute Schaltleitung und Betriebszentrum TenneT TSO; ehemalige HGÜ-Versuchsanlagen

Errichtet als Hauptumspannwerk Lehrte, diente es als Schaltleitung im Netzgebiet der PreußenElektra, das sich von der Weser südlich von Bremen über die Großräume Hannover/Braunschweig und Kassel bis an den Main nach Südhessen erstreckte. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden über Lehrte die Anlagen der heutigen Salzgitter AG mit Strom versorgt und Direktverbindungen mit dem Fernleitungsnetz des RWE im Westen und über die Reichssammelschiene mit dem mitteldeutschen Braunkohlerevier im Osten hergestellt. Während letztgenannte Leitung schließlich sogar quer durch Thüringen und Bayern bis nach Linz verlängert wurde, kam es bei der geplanten Verbindung in den Raum Hamburg nicht mehr zu einer Realisierung.

Im Jahr 1944 wurde vom Umspannwerk Lehrte ausgehend eine Versuchsanlage mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) nach Misburg durchgeführt, ein weiteres HGÜ-Projekt auf der Verbindung von Lehrte nach Hallendorf wurde aufgrund des Zweiten Weltkriegs nicht mehr realisiert.

Nach wie vor ist Lehrte ein wichtiger Knotenpunkt im deutschen Verbundnetz; so befinden sich auf dem Gelände das Betriebszentrum sowie eine von zwei Schaltleitungen des Netzbetreibers TenneT TSO für das nordwestdeutsche Stromnetz. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Umformerwerk für Bahnstrom.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Erste Überlegungen zu einem Großumspannwerk bei Hannover manifestierten sich im Jahre 1921, als über einen Gesetzentwurf zum Bau elektrischer Anlagen zwischen Braunschweig und Hannover berichtet wurde. Hauptaufgabe des Umspannwerkes sollte die Kopplung der noch getrennten staatlichen Versorgungsgebiete im Süden und Norden Hannovers, die noch mit unterschiedlichen Spannungen betrieben wurden (45 kV im Norden, 60 kV im Süden) und die Anbindung des noch zu errichtenden Braunkohlekraftwerks bei Helmstedt mittels 110-kV-Leitung sein.

Die Preußische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, kurz PREAG oder PreußenElektra, wurde im Oktober 1927 durch Fusion dreier Vorgängerunternehmen gegründet.

Die Struktur der drei Vorgängerunternehmen wurde in den Grundzügen beibehalten, indem das Kraftwerks- und Leitungsnetz in die Abteilung Kassel, Abteilung Borken und Abteilung Hannover aufgeteilt wurde. Hauptsitz des Unternehmens, das sich im Besitz des preußischen Staates befand, wurde jedoch Berlin. Das Versorgungsgebiet erstreckte sich nun von der Weser nördlich von Hannover bis nach Südhessen.

Die beiden Vorgängerunternehmen Großkraftwerk Hannover AG und Gewerkschaft Großkraftwerk Main-Weser AG bauten Anfang der 1920er Jahre ein Netz aus 60-kV-Leitungen, die schließlich sogar gekoppelt wurden. Von Norden her verlief die 60-kV-Leitung von Ahlem über die Umspannwerke Rethen, Hildesheim, Godenau, Greene, Hardegsen und Grone nach Hann. Münden, wo von Süden her die Leitung von Borken über die Umspannwerke Felsberg und Sandershausen nach Hann. Münden kam.

Der vergleichsweise teuer zu produzierenden elektrischen Energie im Steinkohlekraftwerk Ahlem, das mit Kohle vom Deister und aus dem Ruhrgebiet beliefert wurde, stand die billige Stromerzeugung aus Braunkohle aus den Tagebauen im Borkener Revier gegenüber, die im kaum industrialisierten Nordhessen wenig Absatz fand. Jedoch war die Intention des 60-kV-Leitungsnetzes nicht, einen Verbundbetrieb zwischen dem Kraftwerk Borken und den Wasserkraftwerken am Edersee in Hemfurth mit dem Kraftwerk Ahlem in Hannover zu betreiben. Stattdessen dienten die Leitungen in erster Linie der Energieverteilung im Netzgebiet des jeweiligen Unternehmens.

Nach Vorbild des RWE, das 1924 mit der Nord-Süd-Leitung die Realisierung eines ambitionierten Projekts in Angriff nahm, um einen echten Verbundbetrieb zwischen rheinischen Kohle- und süddeutschen bzw. alpinen Wasserkräften herzustellen, sah auch die PreußenElektra vor, die Kraftwerke ihres ausgedehnten Versorgungsgebiets auf der Höchstspannungsebene miteinander zu verbinden, um so einerseits einen Verbundbetrieb zwischen den unterschiedlichen Kraftwerken, andererseits aber auch die Bereitstellung von günstiger elektrischer Energie in den Industriezentren um Hannover zu gewährleisten.

Das Hauptumspannwerk entsteht

Es dauerte bis 1928, als mit den Planungen für eine Höchstspannungsverbindung zwischen Borken und Hannover begonnen wurde. Ausschlaggebend waren zum einen ein Gutachten von Dr. Kurt Bloch im Berliner Magazin der Wirtschaft von April 1929, das die Wirtschaftlichkeit einer 220-kV-Leitung mit zunächst größer dimensionierter Leistungsaufnahme gegenüber der Nutzung des bestehenden Verteilnetzes bestätigte. Zum anderen der Baubeginn des Pumpspeicherwerks Waldeck am Edersee, das zusammen mit der Erweiterung des Kraftwerks Borken um mehrere Kessel eine sich gegenseitig ergänzende Erzeugung elektrischer Energie bilden sollte. In Zeiten geringer Nachfrage konnten mit dem Strom aus dem Kraftwerk Borken die Turbinen des Pumpspeicherwerks im Pumpbetrieb genutzt werden, um das höhergelegene Speicherbecken zu füllen. Steigt der Energiebedarf wieder, so treibt das Wasser im Speicherbecken über die Turbinen die Generatoren an, die bei Spitzenlast wieder Energie und Netz abgeben.

Der Bau der 176 km langen Leitung zwischen Borken und Hannover begann am 1. Mai 1929 und war nach nur 5,5 Monaten am 15. September 1929 vollendet. Zeitgleich mit der Leitung entstand auch die erste Stufe des Hauptumspannwerks. Die Rolle dieser Anlage sollte im Netz der PreußenElektra derer der Umspannanlage Brauweiler des RWE entsprechen: Als zentraler Knotenpunkt im Höchstspannungsnetz und Lastverteilstelle sollte von hier aus über die angesiedelte Schaltleitung das gesamte Leitungsnetz gesteuert werden.

Die erste Ausbaustufe in Lehrte umfasste zu Beginn nur eine 110-kV- und eine 60-kV-Sammelschiene, da die von Borken kommende Leitung übergangsweise nur mit einem 110-kV-Stromkreis betrieben wurde. Über zwei 60-kV-Kabel stellte das neue Umspannwerk Verbindungen zum bestehenden Netz her. Ein 25,2 km langes Kabel führte zum Kraftwerk Ahlem, ein 5,14 km langes nach Misburg.

Im Herbst 1930 begann mit der Fertigstellung des Kraftwerks Waldeck (Bringhausen) die Spitzenlasterzeugung, das Kraftwerk speiste über das Umspannwerk am Kraftwerk Borken zunächst in die 110-kV-Ebene ein. Eine bereits 1925 fertiggestellte 110-kV-Leitung der Preußischen Kraftwerke Oberweser AG führte über Gießen nach Frankfurt am Main.

Erweiterung um Höchstspannungsanlage

In der Zeit des Nationalsozialismus baute das NS-Regime in Watenstedt südwestlich von Braunschweig ein Stahlwerk, das zum Konzern Reichswerke Hermann Göring gehörte. Zudem wurde der Aufbau von größeren Industriebetrieben im mitteldeutschem Raum forciert. Der hohe Stromverbrauch dieser Anlagen machte eine Verstärkung des Leitungsnetzes erforderlich. Gleichzeitig bauten die Energieversorger VEW, RWE, PreußenElektra und EWAG an einer Ot-West-Verbundleitung, die im Endausbau vom Ruhrgebiet durch Westfalen in den Raum Hannover und darüber hinaus über Helmstedt ins mitteldeutsche Braunkohlerevier führen sollte. Unter Führung der EWAG begannen zudem die ersten Bauarbeiten für die Reichssammelschiene, eine 220-kV-Leitung zwischen dem mitteldeutschen Revier, Bayern und den österreichischen Alpen.

Das werkseigene Kraftwerk der Hermann-Göring-Stahlwerke in Watenstedt mit seinen 290 MW an Ausbauleistung, die dem Netz der PreußenElektra zur Verfügung gestellt wurden, machte den Bau einer weiteren 220-kV-Leitung notwendig. Die Leitung von Watenstedt nach Lehrte wurde 1939 fertiggestellt und zunächst mit einem 110-kV-System in Betrieb genommen.

Bis 1940 wurde das Umspannwerk in Lehrte daher durch eine 220-kV-Schaltanlage erweitert. Die Transformatoren, die zwischen den Spannungsebenen 220 kV und 110 kV umspannten, hatten eine Leistung von je 100 MVA. Erstmals konnten mehrere vom Umspannwerk wegführende Leitungen auf die 220-kV-Ebene umgeschaltet werden. Ab 1941 wurde aus dem Kraftwerk Watenstedt Energie auf der 220-kV-Ebene eingespeist, ab 1944 dann mit zwei Stromkreisen. Das Kraftwerk Harbke wurde schon 1935 an Lehrte angeschlossen, zunächst mit 110 kV. Die Inbetriebnahme des Umspannwerks Helmstedt im Jahr 1942, das als Schnittstelle zwischen den Netzen der PreußenElektra und der EWAG konzipiert wurde, ermöglichte die Anbindung des Kraftwerks Harbke und der Reichssammelschiene auf der 220-kV-Ebene. Zudem war erstmals ein Verbundbetrieb zwischen nordhessischer Wasser- und Kohlekraft über die Leitungen Waldeck–Borken und Borken–Lehrte, die 1938 um ein zweites System ergänzt wurden, auf Höchstspannungsebene möglich. Über die Leitung Lehrte–Bierde wurde ein Zusammenschluss des Höchstspannungsnetzes der PreußenElektra mit dem des RWE ermöglicht.

Lehrte entwickelte sich somit zum mit Abstand wichtigsten Knoten im 220-kV-Netz der PreußenElektra und hatte überregionale Bedeutung. Daneben entstand eine neue 110-kV-Leitung über Uelzen nach Lüneburg, die 1936 fertiggestellt wurde und über Lüneburg einen Verbundbetrieb mit den Hamburgischen Electricitäts-Werken und ab 1940 auch mit den Nordwestdeutschen Kraftwerken mit dem Kraftwerk Lübeck-Siems herstellte. Auch auf der 60-kV-Ebene entstanden neue Verbindungen: Zum einen von Lehrte zum Wasserkraftwerk Oldau – diese Leitung war bereits für 110 kV Spannung ausgelegt – und zum anderen von Lehrte nach Rethen.

HGÜ-Versuchsanlage

Im Jahr 1944 wurde zwischen dem Umspannwerk und Misburg eine mit 80 kV betriebene Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung eingerichtet. Sie diente als Versuchsobjekt, um die Reserveleistungsbilanz zwischen zwei Drehstromnetzen zu verbessern, ohne die Kurzschlussleistung zu erhöhen. Zudem war das NS-Regime an einer Wehrhaftmachung der Elektrizitätsversorgung durch unterirdische Energieverteilung interessiert, die sich vorteilshaft als Gleichstromkabelübertragung hätte realisieren lassen. Die Anlage hatte eine Leistung von 16 MW bei 80 kV und eine fünf Kilometer lange Kabelstrecke. Eine weitere Übertragung von Lehrte nach Hallendorf mit 150 MW und 300 kV war in Planung.

Im Gegensatz zu anderen HGÜ-Strecken, bei denen Quecksilberdampf-, Glühkathodenventile oder Halbleiter zur Stromrichtung eingesetzt wurden, wurden bei dieser Anlage Lichtbogenstromrichter nach E. Marx eingesetzt. Diese beruhen auf löschbaren Funkenstrecken, deren Löschprinzip auf Beblasung mit Druckluft mittels spezieller Düsenanordnungen beruht. Die Anlage erreichte nie die projektierten 16 MW Leistung, sondern maximal 12 MW, konnte aber mehrere Tage am Stück betrieben werden. Sie war damit weltweit die erste netzgekuppelte HGÜ-Anlage, mit einer nennenswerten Übertragungskapazität im zeitweiligen Dauerbetrieb, die auf Stromrichtern basierte. Die Anlage wurde durch einen Bombenangriff auf Misburg am 18. Juni 1944 im Zweiten Weltkrieg zerstört.

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Noch heute ist die Anlage mit 110 und 220 kV in Betrieb und ein wichtiger Knotenpunkt in der Region Hannover. Über mehrere 220-kV-Leitungen sind die Kraftwerke Mehrum und Landesbergen und die Stadt Hannover an das Umspannwerk angebunden. Auch die 220-kV-Leitungen nach Braunschweig und Borken existieren noch und verlaufen auf den Originalmasten der 1920er Jahre. Die Leitung nach Bierde wurde vor vielen Jahren abgebaut. Die Leitung nach Harbke endet heute bei Salzgitter.

Angeschlossene Verbindungen

Alle vom Umspannwerk wegführenden Stromkreise sind als Freileitungen ausgeführt. In der nachfolgenden Tabelle sind alle vom Umspannwerk wegführenden Leitungstrassen aufgelistet. Heute nicht mehr bestehende Verbindungen sind kursiv aufgeführt:

Netzbetreiber Spannung Strom-
kreis
-Nr.
Zielort/-station Baujahr Demontage Himmels-
richtung
Bemerkungen

TenneT TSO
220 kV 2001 GodenauPSW ErzhausenHardegsen
RosdorfSandershausen Kraftwerk Borken
1929 geplant, wenn 380-kV-Leitung Wahle–Mecklar fertiggestellt
Sandershausen–Borken um 1995
Süd Ehemals durchgehende Leitung bis zum Kraftwerk Borken, siehe Hauptartikel zur 220 kV-Leitung Lehrte–Borken.
Ursprünglich westlich an Höver und Bemerode vorbei geführt, wurden diese Masten dann für die Leitung zum
Gersteinwerk verwendet und östlich von Höver neue errichtet.
Hannover-West → Bierde 1938 etwa 1999 Wurde vor der Expo 2000 demontiert, da die Leitung über das Ausstellungsgelände auf dem Kronsberg verlief
2024 Wahle → Braunschweig-Nord Kraftwerk Harbke 1935 Braunschweig–Harbke um 1995 Beide Systeme zu einem Stromkreis zusammengeschaltet, ehemals bis Kraftwerk Harbke
2026 Kraftwerk Mehrum 1938 Masten baugleich mit der Reichssammelschiene, ursprünglich durchgehende Leitung bis Hallendorf
2008 Kraftwerk Landesbergen 1962 Nord Ein Stromkreis mit 110 kV betrieben

Avacon
110 kV 1075 Uelzen Lüneburg 1936 Ost Früher bis Lüneburg
1019 Umformerwerk Lehrte 1963 Anschluss ans Bahnstrom-Umformerwerk Lehrte
1164 HöverAlgermissenWülferodeRethen 1950 Süd Früher teilweise anderer Verlauf wegen Mergelbruch und Bau der Wohnsiedlung in Laatzen-Grasdorf,
wurde entlang der BAB 7 und BAB 37 umverlegt
1011 Sehnde 1967
1016 Hannover-Nord 1960er West

PreussenElektra
60 kV EngensenOldau 1930 um 2005 Ost Für 110 kV ausgelegt aber nur mit 60 kV betrieben, ab Anfang 2000 zunächst nur noch bis Burgdorf
Misburg → Rethen 1930 vor 2000 West Früher anderer Verlauf, wegen Bau der Wohnsiedlung in Laatzen-Grasdorf Verlegung entlang der BAB 7 und
BAB 37 parallel zur 110-kV-Leitung. Abzweig nach Misburg wurde durch 110 kV ersetzt und an die enercity-Leitung
vom Kraftwerk Mehrum her angeschlossen
80 kV (HGÜ) Misburg 1944 1945 West kurzlebige HGÜ-Versuchsanlage, wurde nach Kriegsschäden nicht wieder aufgebaut
  1. Unternehmensbroschüre der TenneT TSO GmbH. (PDF; 1,8 MB) Abgerufen am 10. November 2016.
  2. Carl Block: Der Entwurf eines Gesetzes für den Bau elektrischer Anlagen zwischen Braunschweig und Hannover. In: Zentralblatt der Bauverwaltung.Nr.9, 1921,S.58–59 ([1] [abgerufen am 23. April 2021]).
  3. Preussische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft: Entwicklung und Ziele. Frisch, Berlin 1931, S. 8
  4. hannover.de: Kraftwerk Ahlem. Abgerufen am 30. Dezember 2020.
  5. H. Kirchhoff: Unternehmungsform und Verkaufspolitik der Stromversorgung. Verlag von Julius Springer, Berlin 1933, S. 88
  6. Dr. Kurt Bloch: Höchstspannungs-Leitungen Magazin der Wirtschaft (Berlin), Ausgabe 16, S. 192f
  7. Preussische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft: Bericht über das Geschäftsjahr 1928. Preußische Druckerei- und Verlags-A.-G. Berlin 1929, S. 8
  8. filmportal.de: Die 220 KV-Leitung Borken - Hannover. Abgerufen am 30. Dezember 2020.
  9. Preussische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft: Bericht über das Geschäftsjahr 1929. Preußische Druckerei- und Verlags-A.-G. Berlin 1930, S. 9
  10. Hans Witte: Die Konzentration in der deutschen Elektrizitätswirtschaft. Dissertation, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1932, S. 17
  11. Preussische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft: Denkschrift anläßlich ihres 25 jährigen Bestehens 1927 – 1952. Hannover 1952, S. 98
  12. Preussische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft: Bericht über das Geschäftsjahr 1930. Preußische Druckerei- und Verlags-A.-G. Berlin 1931, S. 7
  13. Preussische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft: Denkschrift anläßlich ihres 25 jährigen Bestehens 1927 – 1952. Hannover 1952, S. 102
  14. Wilhelm Taenzer: Stahlmaste für Starkstrom-Freileitungen: Berechnung und Beispiele. Springer-Verlag Berlin Göttingen Heidelberg 1952, S. 22
  15. Preussische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft: Denkschrift anläßlich ihres 25 jährigen Bestehens 1927 – 1952. Hannover 1952, S. 101
  16. Dietrich Oeding, Bernd R. Oswald: Elektrische Kraftwerke und Netze. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1978, S. 886
  17. Manfred Beyer, Wolfram Boeck, Klaus Möller, Walter Zaengl: Hochspannungstechnik: Theoretische und praktische Grundlagen. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1986, S. 3
  18. Dieter Kind: Erwin Marx und sein Beitrag zur Entwicklung der Hochspannungs-Gleichstromübertragung von 1930 bis 1945, Braunschweig 2013, urn:nbn:de:gbv:084-13041515485
  19. Karl Baudisch: Energieübertragung mit hohen Gleichstrom hoher Spannung. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1950, S. 292 ff.
  20. So wird die Stromleitung bei Lehrte erneuert – www.SN-Online.de
Commons: Umspannwerk Lehrte-Ahlten – Sammlung von Bildern

Umspannwerk Lehrte Ahlten Umspannwerk in Niedersachsen Sprache Beobachten Bearbeiten Das Umspannwerk Lehrte Ahlten auch Umspannanlage Lehrte Ahlten meist nur Umspannwerk Lehrte ist eine Umspann und Schaltanlage in Lehrte ostlich von Hannover und verfugt uber die Spannungsebenen 220 und 110 kV Die 1929 in einer ersten Ausbaustufe von der Preussischen Elektrizitats Aktiengesellschaft PreussenElektra in Betrieb genommene Anlage wurde im Laufe der Zeit stetig erweitert und wird heute vom Ubertragungsnetzbetreiber TenneT TSO und dem Verteilnetzbetreiber Avacon betrieben Umspannwerk LehrteAnsicht des Umspannwerks von NordostenDatenOrt LehrteBauherr PreussenElektraBaujahr 1929Koordinaten 52 22 46 8 N 9 55 2 4 O 52 37968 9 91733 Koordinaten 52 22 46 8 N 9 55 2 4 OBesonderheitenehemals Hauptumspannwerk und Hauptschaltleitung der PreussenElektra heute Schaltleitung und Betriebszentrum TenneT TSO ehemalige HGU Versuchsanlagen Errichtet als Hauptumspannwerk Lehrte diente es als Schaltleitung im Netzgebiet der PreussenElektra das sich von der Weser sudlich von Bremen uber die Grossraume Hannover Braunschweig und Kassel bis an den Main nach Sudhessen erstreckte Wahrend der Zeit des Nationalsozialismus wurden uber Lehrte die Anlagen der heutigen Salzgitter AG mit Strom versorgt und Direktverbindungen mit dem Fernleitungsnetz des RWE im Westen und uber die Reichssammelschiene mit dem mitteldeutschen Braunkohlerevier im Osten hergestellt Wahrend letztgenannte Leitung schliesslich sogar quer durch Thuringen und Bayern bis nach Linz verlangert wurde kam es bei der geplanten Verbindung in den Raum Hamburg nicht mehr zu einer Realisierung Im Jahr 1944 wurde vom Umspannwerk Lehrte ausgehend eine Versuchsanlage mit Hochspannungs Gleichstrom Ubertragung HGU nach Misburg durchgefuhrt ein weiteres HGU Projekt auf der Verbindung von Lehrte nach Hallendorf wurde aufgrund des Zweiten Weltkriegs nicht mehr realisiert Nach wie vor ist Lehrte ein wichtiger Knotenpunkt im deutschen Verbundnetz so befinden sich auf dem Gelande das Betriebszentrum sowie eine von zwei Schaltleitungen des Netzbetreibers TenneT TSO fur das nordwestdeutsche Stromnetz 1 In unmittelbarer Nahe befindet sich ein Umformerwerk fur Bahnstrom Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1 1 Vorgeschichte 1 2 Das Hauptumspannwerk entsteht 1 3 Erweiterung um Hochstspannungsanlage 1 4 HGU Versuchsanlage 2 Heute 2 1 Angeschlossene Verbindungen 3 Einzelnachweise 4 WeblinksGeschichte BearbeitenVorgeschichte Bearbeiten Erste Uberlegungen zu einem Grossumspannwerk bei Hannover manifestierten sich im Jahre 1921 als uber einen Gesetzentwurf zum Bau elektrischer Anlagen zwischen Braunschweig und Hannover berichtet wurde 2 Hauptaufgabe des Umspannwerkes sollte die Kopplung der noch getrennten staatlichen Versorgungsgebiete im Suden und Norden Hannovers die noch mit unterschiedlichen Spannungen betrieben wurden 45 kV im Norden 60 kV im Suden und die Anbindung des noch zu errichtenden Braunkohlekraftwerks bei Helmstedt mittels 110 kV Leitung sein Die Preussische Elektrizitats Aktiengesellschaft kurz PREAG oder PreussenElektra wurde im Oktober 1927 durch Fusion dreier Vorgangerunternehmen gegrundet Preussische Kraftwerke Oberweser AG Kassel Gegrundet im September 1923 durch den preussischen Staat Beteiligung an Energieerzeugungs und versorgungsanlagen in der preussischen Provinz Hessen Nassau mehrere Wasserkraftwerke am Main zwischen Aschaffenburg und Frankfurt Gewerkschaft Grosskraftwerk Main Weser AG Kassel Gegrundet 1921 Braunkohlekraftwerk im Borkener Revier Grosskraftwerk Hannover AG Ahlem Seit 1925 Betrieb eines Steinkohlekraftwerks in Ahlem bei Hannover Die Struktur der drei Vorgangerunternehmen wurde in den Grundzugen beibehalten indem das Kraftwerks und Leitungsnetz in die Abteilung Kassel Abteilung Borken und Abteilung Hannover aufgeteilt wurde 3 Hauptsitz des Unternehmens das sich im Besitz des preussischen Staates befand wurde jedoch Berlin Das Versorgungsgebiet erstreckte sich nun von der Weser nordlich von Hannover bis nach Sudhessen 4 Die beiden Vorgangerunternehmen Grosskraftwerk Hannover AG und Gewerkschaft Grosskraftwerk Main Weser AG bauten Anfang der 1920er Jahre ein Netz aus 60 kV Leitungen die schliesslich sogar gekoppelt wurden Von Norden her verlief die 60 kV Leitung von Ahlem uber die Umspannwerke Rethen Hildesheim Godenau Greene Hardegsen und Grone nach Hann Munden wo von Suden her die Leitung von Borken uber die Umspannwerke Felsberg und Sandershausen nach Hann Munden kam Der vergleichsweise teuer zu produzierenden elektrischen Energie im Steinkohlekraftwerk Ahlem das mit Kohle vom Deister und aus dem Ruhrgebiet beliefert wurde stand die billige Stromerzeugung aus Braunkohle aus den Tagebauen im Borkener Revier gegenuber die im kaum industrialisierten Nordhessen wenig Absatz fand 4 Jedoch war die Intention des 60 kV Leitungsnetzes nicht einen Verbundbetrieb zwischen dem Kraftwerk Borken und den Wasserkraftwerken am Edersee in Hemfurth mit dem Kraftwerk Ahlem in Hannover zu betreiben Stattdessen dienten die Leitungen in erster Linie der Energieverteilung im Netzgebiet des jeweiligen Unternehmens Nach Vorbild des RWE das 1924 mit der Nord Sud Leitung die Realisierung eines ambitionierten Projekts in Angriff nahm um einen echten Verbundbetrieb zwischen rheinischen Kohle und suddeutschen bzw alpinen Wasserkraften herzustellen sah auch die PreussenElektra vor die Kraftwerke ihres ausgedehnten Versorgungsgebiets auf der Hochstspannungsebene miteinander zu verbinden um so einerseits einen Verbundbetrieb zwischen den unterschiedlichen Kraftwerken andererseits aber auch die Bereitstellung von gunstiger elektrischer Energie in den Industriezentren um Hannover zu gewahrleisten 5 Das Hauptumspannwerk entsteht Bearbeiten Es dauerte bis 1928 als mit den Planungen fur eine Hochstspannungsverbindung zwischen Borken und Hannover begonnen wurde Ausschlaggebend waren zum einen ein Gutachten von Dr Kurt Bloch im Berliner Magazin der Wirtschaft von April 1929 das die Wirtschaftlichkeit einer 220 kV Leitung mit zunachst grosser dimensionierter Leistungsaufnahme gegenuber der Nutzung des bestehenden Verteilnetzes bestatigte 6 Zum anderen der Baubeginn des Pumpspeicherwerks Waldeck am Edersee das zusammen mit der Erweiterung des Kraftwerks Borken um mehrere Kessel eine sich gegenseitig erganzende Erzeugung elektrischer Energie bilden sollte 7 In Zeiten geringer Nachfrage konnten mit dem Strom aus dem Kraftwerk Borken die Turbinen des Pumpspeicherwerks im Pumpbetrieb genutzt werden um das hohergelegene Speicherbecken zu fullen Steigt der Energiebedarf wieder so treibt das Wasser im Speicherbecken uber die Turbinen die Generatoren an die bei Spitzenlast wieder Energie und Netz abgeben Der Bau der 176 km langen Leitung zwischen Borken und Hannover begann am 1 Mai 1929 und war nach nur 5 5 Monaten am 15 September 1929 vollendet 8 9 10 Zeitgleich mit der Leitung entstand auch die erste Stufe des Hauptumspannwerks Die Rolle dieser Anlage sollte im Netz der PreussenElektra derer der Umspannanlage Brauweiler des RWE entsprechen Als zentraler Knotenpunkt im Hochstspannungsnetz und Lastverteilstelle sollte von hier aus uber die angesiedelte Schaltleitung das gesamte Leitungsnetz gesteuert werden Die erste Ausbaustufe in Lehrte umfasste zu Beginn nur eine 110 kV und eine 60 kV Sammelschiene da die von Borken kommende Leitung ubergangsweise nur mit einem 110 kV Stromkreis betrieben wurde Uber zwei 60 kV Kabel stellte das neue Umspannwerk Verbindungen zum bestehenden Netz her Ein 25 2 km langes Kabel fuhrte zum Kraftwerk Ahlem ein 5 14 km langes nach Misburg 11 Im Herbst 1930 begann mit der Fertigstellung des Kraftwerks Waldeck Bringhausen die Spitzenlasterzeugung das Kraftwerk speiste uber das Umspannwerk am Kraftwerk Borken zunachst in die 110 kV Ebene ein 12 Eine bereits 1925 fertiggestellte 110 kV Leitung der Preussischen Kraftwerke Oberweser AG fuhrte uber Giessen nach Frankfurt am Main Erweiterung um Hochstspannungsanlage Bearbeiten In der Zeit des Nationalsozialismus baute das NS Regime in Watenstedt sudwestlich von Braunschweig ein Stahlwerk das zum Konzern Reichswerke Hermann Goring gehorte Zudem wurde der Aufbau von grosseren Industriebetrieben im mitteldeutschem Raum forciert Der hohe Stromverbrauch dieser Anlagen machte eine Verstarkung des Leitungsnetzes erforderlich Gleichzeitig bauten die Energieversorger VEW RWE PreussenElektra und EWAG an einer Ot West Verbundleitung die im Endausbau vom Ruhrgebiet durch Westfalen in den Raum Hannover und daruber hinaus uber Helmstedt ins mitteldeutsche Braunkohlerevier fuhren sollte 13 Unter Fuhrung der EWAG begannen zudem die ersten Bauarbeiten fur die Reichssammelschiene eine 220 kV Leitung zwischen dem mitteldeutschen Revier Bayern und den osterreichischen Alpen Das werkseigene Kraftwerk der Hermann Goring Stahlwerke in Watenstedt mit seinen 290 MW an Ausbauleistung die dem Netz der PreussenElektra zur Verfugung gestellt wurden machte den Bau einer weiteren 220 kV Leitung notwendig Die Leitung von Watenstedt nach Lehrte wurde 1939 fertiggestellt und zunachst mit einem 110 kV System in Betrieb genommen Bis 1940 wurde das Umspannwerk in Lehrte daher durch eine 220 kV Schaltanlage erweitert Die Transformatoren die zwischen den Spannungsebenen 220 kV und 110 kV umspannten hatten eine Leistung von je 100 MVA Erstmals konnten mehrere vom Umspannwerk wegfuhrende Leitungen auf die 220 kV Ebene umgeschaltet werden Ab 1941 wurde aus dem Kraftwerk Watenstedt Energie auf der 220 kV Ebene eingespeist ab 1944 dann mit zwei Stromkreisen Das Kraftwerk Harbke wurde schon 1935 an Lehrte angeschlossen zunachst mit 110 kV 14 Die Inbetriebnahme des Umspannwerks Helmstedt im Jahr 1942 das als Schnittstelle zwischen den Netzen der PreussenElektra und der EWAG konzipiert wurde ermoglichte die Anbindung des Kraftwerks Harbke und der Reichssammelschiene auf der 220 kV Ebene Zudem war erstmals ein Verbundbetrieb zwischen nordhessischer Wasser und Kohlekraft uber die Leitungen Waldeck Borken und Borken Lehrte die 1938 um ein zweites System erganzt wurden auf Hochstspannungsebene moglich Uber die Leitung Lehrte Bierde wurde ein Zusammenschluss des Hochstspannungsnetzes der PreussenElektra mit dem des RWE ermoglicht 10 Lehrte entwickelte sich somit zum mit Abstand wichtigsten Knoten im 220 kV Netz der PreussenElektra und hatte uberregionale Bedeutung Daneben entstand eine neue 110 kV Leitung uber Uelzen nach Luneburg die 1936 fertiggestellt wurde und uber Luneburg einen Verbundbetrieb mit den Hamburgischen Electricitats Werken und ab 1940 auch mit den Nordwestdeutschen Kraftwerken mit dem Kraftwerk Lubeck Siems herstellte Auch auf der 60 kV Ebene entstanden neue Verbindungen Zum einen von Lehrte zum Wasserkraftwerk Oldau diese Leitung war bereits fur 110 kV Spannung ausgelegt und zum anderen von Lehrte nach Rethen 15 HGU Versuchsanlage Bearbeiten Im Jahr 1944 wurde zwischen dem Umspannwerk und Misburg eine mit 80 kV betriebene Hochspannungs Gleichstrom Ubertragungsleitung eingerichtet Sie diente als Versuchsobjekt um die Reserveleistungsbilanz zwischen zwei Drehstromnetzen zu verbessern ohne die Kurzschlussleistung zu erhohen 16 17 Zudem war das NS Regime an einer Wehrhaftmachung der Elektrizitatsversorgung durch unterirdische Energieverteilung interessiert 18 die sich vorteilshaft als Gleichstromkabelubertragung hatte realisieren lassen Die Anlage hatte eine Leistung von 16 MW bei 80 kV und eine funf Kilometer lange Kabelstrecke Eine weitere Ubertragung von Lehrte nach Hallendorf mit 150 MW und 300 kV war in Planung 19 Im Gegensatz zu anderen HGU Strecken bei denen Quecksilberdampf Gluhkathodenventile oder Halbleiter zur Stromrichtung eingesetzt wurden wurden bei dieser Anlage Lichtbogenstromrichter nach E Marx eingesetzt Diese beruhen auf loschbaren Funkenstrecken deren Loschprinzip auf Beblasung mit Druckluft mittels spezieller Dusenanordnungen beruht Die Anlage erreichte nie die projektierten 16 MW Leistung sondern maximal 12 MW konnte aber mehrere Tage am Stuck betrieben werden Sie war damit weltweit die erste netzgekuppelte HGU Anlage mit einer nennenswerten Ubertragungskapazitat im zeitweiligen Dauerbetrieb die auf Stromrichtern basierte Die Anlage wurde durch einen Bombenangriff auf Misburg am 18 Juni 1944 im Zweiten Weltkrieg zerstort 18 Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Uberarbeitung Naheres sollte auf der Diskussionsseite angegeben sein Bitte hilf mit ihn zu verbessern und entferne anschliessend diese Markierung Heute BearbeitenNoch heute ist die Anlage mit 110 und 220 kV in Betrieb und ein wichtiger Knotenpunkt in der Region Hannover Uber mehrere 220 kV Leitungen sind die Kraftwerke Mehrum und Landesbergen und die Stadt Hannover an das Umspannwerk angebunden Auch die 220 kV Leitungen nach Braunschweig und Borken existieren noch und verlaufen auf den Originalmasten der 1920er Jahre Die Leitung nach Bierde wurde vor vielen Jahren abgebaut Die Leitung nach Harbke endet heute bei Salzgitter Angeschlossene Verbindungen Bearbeiten Alle vom Umspannwerk wegfuhrenden Stromkreise sind als Freileitungen ausgefuhrt In der nachfolgenden Tabelle sind alle vom Umspannwerk wegfuhrenden Leitungstrassen aufgelistet Heute nicht mehr bestehende Verbindungen sind kursiv aufgefuhrt Netzbetreiber Spannung Strom kreis Nr Zielort station Baujahr Demontage Himmels richtung Bemerkungen TenneT TSO 220 kV 2001 Godenau PSW Erzhausen Hardegsen Rosdorf Sandershausen Kraftwerk Borken 1929 geplant wenn 380 kV Leitung Wahle Mecklar fertiggestellt Sandershausen Borken um 1995 Sud Ehemals durchgehende Leitung bis zum Kraftwerk Borken siehe Hauptartikel zur 220 kV Leitung Lehrte Borken Ursprunglich westlich an Hover und Bemerode vorbei gefuhrt wurden diese Masten dann fur die Leitung zum Gersteinwerk verwendet und ostlich von Hover neue errichtet Hannover West Bierde 1938 etwa 1999 Wurde vor der Expo 2000 demontiert da die Leitung uber das Ausstellungsgelande auf dem Kronsberg verlief2024 Wahle Braunschweig Nord Kraftwerk Harbke 1935 Braunschweig Harbke um 1995 Beide Systeme zu einem Stromkreis zusammengeschaltet ehemals bis Kraftwerk Harbke2026 Kraftwerk Mehrum 1938 Masten baugleich mit der Reichssammelschiene ursprunglich durchgehende Leitung bis Hallendorf2008 Kraftwerk Landesbergen 1962 Nord Ein Stromkreis mit 110 kV betrieben Avacon 110 kV 1075 Uelzen Luneburg 1936 20 Ost Fruher bis Luneburg1019 Umformerwerk Lehrte 1963 Anschluss ans Bahnstrom Umformerwerk Lehrte1164 Hover Algermissen Wulferode Rethen 1950 Sud Fruher teilweise anderer Verlauf wegen Mergelbruch und Bau der Wohnsiedlung in Laatzen Grasdorf wurde entlang der BAB 7 und BAB 37 umverlegt1011 Sehnde 19671016 Hannover Nord 1960er West PreussenElektra 60 kV Engensen Oldau 1930 um 2005 Ost Fur 110 kV ausgelegt aber nur mit 60 kV betrieben ab Anfang 2000 zunachst nur noch bis BurgdorfMisburg Rethen 15 1930 vor 2000 West Fruher anderer Verlauf wegen Bau der Wohnsiedlung in Laatzen Grasdorf Verlegung entlang der BAB 7 und BAB 37 parallel zur 110 kV Leitung Abzweig nach Misburg wurde durch 110 kV ersetzt und an die enercity Leitung vom Kraftwerk Mehrum her angeschlossen80 kV HGU Misburg 1944 1945 West kurzlebige HGU Versuchsanlage wurde nach Kriegsschaden nicht wieder aufgebautEinzelnachweise Bearbeiten Unternehmensbroschure der TenneT TSO GmbH PDF 1 8 MB Abgerufen am 10 November 2016 Carl Block Der Entwurf eines Gesetzes fur den Bau elektrischer Anlagen zwischen Braunschweig und Hannover In Zentralblatt der Bauverwaltung Nr 9 1921 S 58 59 1 abgerufen am 23 April 2021 Preussische Elektrizitats Aktiengesellschaft Entwicklung und Ziele Frisch Berlin 1931 S 8 a b hannover de Kraftwerk Ahlem Abgerufen am 30 Dezember 2020 H Kirchhoff Unternehmungsform und Verkaufspolitik der Stromversorgung Verlag von Julius Springer Berlin 1933 S 88 Dr Kurt Bloch Hochstspannungs Leitungen Magazin der Wirtschaft Berlin Ausgabe 16 S 192f Preussische Elektrizitats Aktiengesellschaft Bericht uber das Geschaftsjahr 1928 Preussische Druckerei und Verlags A G Berlin 1929 S 8 filmportal de Die 220 KV Leitung Borken Hannover Abgerufen am 30 Dezember 2020 Preussische Elektrizitats Aktiengesellschaft Bericht uber das Geschaftsjahr 1929 Preussische Druckerei und Verlags A G Berlin 1930 S 9 a b Hans Witte Die Konzentration in der deutschen Elektrizitatswirtschaft Dissertation Springer Verlag Berlin Heidelberg 1932 S 17 Preussische Elektrizitats Aktiengesellschaft Denkschrift anlasslich ihres 25 jahrigen Bestehens 1927 1952 Hannover 1952 S 98 Preussische Elektrizitats Aktiengesellschaft Bericht uber das Geschaftsjahr 1930 Preussische Druckerei und Verlags A G Berlin 1931 S 7 Preussische Elektrizitats Aktiengesellschaft Denkschrift anlasslich ihres 25 jahrigen Bestehens 1927 1952 Hannover 1952 S 102 Wilhelm Taenzer Stahlmaste fur Starkstrom Freileitungen Berechnung und Beispiele Springer Verlag Berlin Gottingen Heidelberg 1952 S 22 a b Preussische Elektrizitats Aktiengesellschaft Denkschrift anlasslich ihres 25 jahrigen Bestehens 1927 1952 Hannover 1952 S 101 Dietrich Oeding Bernd R Oswald Elektrische Kraftwerke und Netze Springer Verlag Berlin Heidelberg 1978 S 886 Manfred Beyer Wolfram Boeck Klaus Moller Walter Zaengl Hochspannungstechnik Theoretische und praktische Grundlagen Springer Verlag Berlin Heidelberg 1986 S 3 a b Dieter Kind Erwin Marx und sein Beitrag zur Entwicklung der Hochspannungs Gleichstromubertragung von 1930 bis 1945 Braunschweig 2013 urn nbn de gbv 084 13041515485 Karl Baudisch Energieubertragung mit hohen Gleichstrom hoher Spannung Springer Verlag Berlin Heidelberg 1950 S 292 ff So wird die Stromleitung bei Lehrte erneuert www SN Online deWeblinks Bearbeiten Commons Umspannwerk Lehrte Ahlten Sammlung von Bildern Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Umspannwerk Lehrte Ahlten amp oldid 217669626, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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