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Stefanie Sigrid Rehm, geb. Marmai (* 12. Juni 1950 in Zschorlau) ist eine deutsche Pädagogin und Politikerin (CDU).

Inhaltsverzeichnis

Nach dem Abitur 1969 an der Erweiterten Oberschule in Aue nahm Rehm ein Studium der Pädagogik auf, das sie 1974 mit dem Diplom als Lehrerin für Deutsch und Musik abschloss. Anschließend arbeitete sie als Lehrerin im Kreis Aue. Zusätzlich absolvierte sie ein Fernstudium und bestand die Sprachkundigenprüfung für die Fächer Russisch und Englisch. 1994 nahm sie eine Tätigkeit am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München auf. Von 2001 bis 2003 war sie Leiterin der Außenstelle Schloss Lichtenwalde der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt. Danach war sie als Referentin (interregionale Partnerschaften, Projektarbeit, MOE-Regionen) für das Sachsen-Verbindungsbüro Brüssel tätig, das der Sächsischen Staatskanzlei untersteht. Von 2012 bis 2017 arbeitete sie als Büroleiterin in dem der Sächsischen Staatskanzlei unterstellten Verbindungsbüro in Prag. Seit dem Schuljahr 2017/2018 ist sie in einer Oberschule im Erzgebirge wieder als Lehrerin tätig.

Stefanie Rehm war seit 1969 verheiratet und ist seit Juli 2013 verwitwet. Sie hat zwei Söhne.

Kabinett Biedenkopf; dritte Person von rechts: Stefanie Rehm

Rehm trat 1969 in die Ost-CDU ein und wurde nach der politischen Wende in der DDR Mitglied der CDU. Sie gehörte der ersten frei gewählten Volkskammer an und war dort Mitglied des Bildungsausschusses sowie des Präsidiums. Vom 3. Oktober 1990 bis zum Ende der Legislaturperiode war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Am 8. November 1990 wurde sie als Staatsministerin für Kultus in die von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf geführte Regierung des Freistaates Sachsen berufen. Während ihrer Amtszeit entließ sie politisch belastete Lehrer aus dem Schuldienst, geriet daraufhin in die Kritik und trat am 15. Februar 1993 von ihrem Ministeramt zurück.

  • Munzinger: Internationales Biographisches Archiv, 32/1993 vom 2. August 1993
Commons: Stefanie Rehm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Profile: Wählerische Ex-Ministerin. In: Focus, Heft 1/1994
  2. Pressemeldung der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
  3. Ex-Ministerin kehrt ins Klassenzimmer zurück TAG24, 2. August 2017
  4. Mit der Katze fressen. In: Der Spiegel.Nr.40, 1991,S.114 (online).
  5. Die Leute nehmen, wie sie sind. In: Der Spiegel.Nr.51, 1991,S.55–57 (online – Interview mit dem Amtskollegen Eggert zur gleichen Problematik).
  6. Stefanie Rehm. In: Der Spiegel.Nr.13, 1992,S.261 (online).

Königreich Sachsen: Johann Christian Müller | Hans Georg von Carlowitz | Eduard von Wietersheim | Ludwig von der Pfordten | Gustav Friedrich Held | Friedrich Ferdinand von Beust | Johann Paul von Falkenstein | Karl von Gerber | Paul von Seydewitz | Richard von Schlieben | Heinrich Gustav Beck | Alfred von Nostitz-Wallwitz

Freistaat Sachsen: Wilhelm Buck | Richard Seyfert | Hermann Fleißner | Friedrich Kaiser | Wilhelm Bünger | Walther Schieck

Sachsen in der Zeit des Nationalsozialismus: Georg Gerullis | Wilhelm Hartnacke | Arthur Göpfert

Sachsen zwischen dem Dritten Reich und der DDR: Kurt Fischer | Erwin Hartsch | Helmut Holtzhauer | Hans Riesner

Freistaat Sachsen: Stefanie Rehm | Friedbert Groß | Matthias Rößler | Karl Mannsfeld | Steffen Flath | Roland Wöller | Brunhild Kurth | Frank Haubitz | Christian Piwarz

Normdaten (Person):Wikipedia-Personensuche | Kein GND-Personendatensatz. Letzte Überprüfung: 12. November 2015. GND-Namenseintrag: 115471723 (AKS)
Personendaten
NAME Rehm, Stefanie
ALTERNATIVNAMEN Rehm, Stefanie Sigrid (vollständiger Name); Marmai, Stefanie (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Pädagogin und Politikerin (CDU), MdV, MdB
GEBURTSDATUM 12. Juni 1950
GEBURTSORT Zschorlau

Stefanie Rehm deutsche Padagogin und Politikerin MdV MdB Sprache Beobachten Bearbeiten Stefanie Sigrid Rehm geb Marmai 12 Juni 1950 in Zschorlau ist eine deutsche Padagogin und Politikerin CDU Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Politik 3 Siehe auch 4 Literatur 5 Weblinks 6 EinzelnachweiseLeben BearbeitenNach dem Abitur 1969 an der Erweiterten Oberschule in Aue nahm Rehm ein Studium der Padagogik auf das sie 1974 mit dem Diplom als Lehrerin fur Deutsch und Musik abschloss Anschliessend arbeitete sie als Lehrerin im Kreis Aue Zusatzlich absolvierte sie ein Fernstudium und bestand die Sprachkundigenprufung fur die Facher Russisch und Englisch 1994 nahm sie eine Tatigkeit am Staatsinstitut fur Schulqualitat und Bildungsforschung in Munchen auf 1 Von 2001 bis 2003 war sie Leiterin der Aussenstelle Schloss Lichtenwalde der Sachsischen Landesstiftung Natur und Umwelt 2 Danach war sie als Referentin interregionale Partnerschaften Projektarbeit MOE Regionen fur das Sachsen Verbindungsburo Brussel tatig das der Sachsischen Staatskanzlei untersteht Von 2012 bis 2017 arbeitete sie als Buroleiterin in dem der Sachsischen Staatskanzlei unterstellten Verbindungsburo in Prag Seit dem Schuljahr 2017 2018 ist sie in einer Oberschule im Erzgebirge wieder als Lehrerin tatig 3 Stefanie Rehm war seit 1969 verheiratet und ist seit Juli 2013 verwitwet Sie hat zwei Sohne Politik Bearbeiten Kabinett Biedenkopf dritte Person von rechts Stefanie Rehm Rehm trat 1969 in die Ost CDU ein und wurde nach der politischen Wende in der DDR Mitglied der CDU Sie gehorte der ersten frei gewahlten Volkskammer an und war dort Mitglied des Bildungsausschusses sowie des Prasidiums Vom 3 Oktober 1990 bis zum Ende der Legislaturperiode war sie Mitglied des Deutschen Bundestages Am 8 November 1990 wurde sie als Staatsministerin fur Kultus in die von Ministerprasident Kurt Biedenkopf gefuhrte Regierung des Freistaates Sachsen berufen Wahrend ihrer Amtszeit entliess sie politisch belastete Lehrer aus dem Schuldienst geriet daraufhin in die Kritik und trat am 15 Februar 1993 von ihrem Ministeramt zuruck 4 5 6 Siehe auch BearbeitenKabinett Biedenkopf ILiteratur BearbeitenMunzinger Internationales Biographisches Archiv 32 1993 vom 2 August 1993Weblinks Bearbeiten Commons Stefanie Rehm Sammlung von Bildern Videos und AudiodateienEinzelnachweise Bearbeiten Profile Wahlerische Ex Ministerin In Focus Heft 1 1994 Pressemeldung der Sachsischen Landesstiftung Natur und Umwelt Ex Ministerin kehrt ins Klassenzimmer zuruck TAG24 2 August 2017 Mit der Katze fressen In Der Spiegel Nr 40 1991 S 114 online Die Leute nehmen wie sie sind In Der Spiegel Nr 51 1991 S 55 57 online Interview mit dem Amtskollegen Eggert zur gleichen Problematik Stefanie Rehm In Der Spiegel Nr 13 1992 S 261 online Sachsische Kultusminister Konigreich Sachsen Johann Christian Muller Hans Georg von Carlowitz Eduard von Wietersheim Ludwig von der Pfordten Gustav Friedrich Held Friedrich Ferdinand von Beust Johann Paul von Falkenstein Karl von Gerber Paul von Seydewitz Richard von Schlieben Heinrich Gustav Beck Alfred von Nostitz Wallwitz Freistaat Sachsen Wilhelm Buck Richard Seyfert Hermann Fleissner Friedrich Kaiser Wilhelm Bunger Walther Schieck Sachsen in der Zeit des Nationalsozialismus Georg Gerullis Wilhelm Hartnacke Arthur Gopfert Sachsen zwischen dem Dritten Reich und der DDR Kurt Fischer Erwin Hartsch Helmut Holtzhauer Hans Riesner Freistaat Sachsen Stefanie Rehm Friedbert Gross Matthias Rossler Karl Mannsfeld Steffen Flath Roland Woller Brunhild Kurth Frank Haubitz Christian Piwarz Normdaten Person Wikipedia Personensuche Kein GND Personendatensatz Letzte Uberprufung 12 November 2015 GND Namenseintrag 115471723 AKS PersonendatenNAME Rehm StefanieALTERNATIVNAMEN Rehm Stefanie Sigrid vollstandiger Name Marmai Stefanie Geburtsname KURZBESCHREIBUNG deutsche Padagogin und Politikerin CDU MdV MdBGEBURTSDATUM 12 Juni 1950GEBURTSORT Zschorlau Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Stefanie Rehm amp oldid 218250608, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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