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Die Kirche St. Pankratius in Altheim ist die im Jahre 1697 erneuerte Filialkirche der Seelsorgeeinheit Frickingen-Heiligenberg im Dekanat Linzgau im Bodenseekreis.

Innenansicht mit Blick zum Hauptaltar

Die Grundherren des Ortes Altheim waren bis zur Säkularisation die Fürstenbergsche Herrschaft Heiligenberg, die Reichsabteien Salem und Petershausen sowie das Heilig-Geist-Spital in Überlingen. Die Kirche wurde 1697 von Grund auf erneuert und existiert in dieser einheitlichen Ausstattung bis zum heutigen Tag. Sie wird umfriedet von einer hüfthohen Mauer, innerhalb derer sich der ehemalige Friedhof der Gemeinde befindet. Von dem Friedhof sind die Grabsteine der Verstorbenen ohne Grabeinfassungen erhalten. Der neue Friedhof befindet sich am südöstlichen Ortseingang.

Der spätmittelalterliche schiefergedeckte Kirchturm befindet sich auf der Nordseite des Gebäudes und hat zwei Zifferblätter.

Das Innere der Kirche besteht aus einem einfachen Raum (Saalkirche), an den im Osten der kleine Chorraum in Form eines Fünfachtelschlusses angebaut ist. Am westlichen Ende des Hauptraumes wurde im Jahre 1899 eine Empore eingebaut, auf der die Orgel steht. Die Kanzel befindet sich an der Nordwand des Hauptraumes; sie ist heute nur mit einer Leiter zugänglich, da die früher vorhandene Treppe, von der sich noch Spuren an der Wand finden, entfernt wurde.

Der Hauptaltar der Kirche ist der Muttergottes geweiht. An den Seitenaltären befinden sich Standfiguren der Heiligen Pankratius (links) und Othmar von St. Gallen (rechts).

Die Orgel wurde 1899 von der Firma Mönch aus Überlingen erbaut. 1921 wurden die requirierten Prospektpfeifen in Zink ersetzt. 1924 wurde das Instrument mit einem elektrischen Gebläse ausgestattet. 1940 wurde die Orgel durch Otto Mönch (Überlingen) instand gesetzt, modernisiert (u. a. neuer Spieltisch), und die Disposition um zwei Register erweitert. Im Jahre 2000 wurde die Orgel nach streng konservatorischen Maßstäben restauriert. Das Kegelladen-Instrument hat 11 Register auf Hauptwerk (C–f3: Principal 8′, Gamba 8′, Flöte 8′, Gedeckt 8′, Octav 4′, Mixtur III-IV223′), Nebenwerk (C–f3: Flautino 8′, Salicional 8′, Dolce 4′) und Pedal (C–c1: Subbaß 16′, Octavbass 8′). Die Trakturen sind pneumatisch.

  • Der Hauptaltar

  • Detail des Hauptaltars: die Muttergottes

  • Der rechte Nebenaltar mit Statue des heiligen Ot(h)mar

  • Detail: Figur des heiligen Ot(h)mar

  • Die Kanzel

Dehio, Baden-Württemberg II. Die Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen. S. 10, Deutscher Kunstverlag, München 1997

  1. Informationen zur Orgel
Commons: St. Pankratius (Altheim) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.8265749.256169Koordinaten:47° 49′ 35,7″ N,9° 15′ 22,2″ O

St Pankratius Altheim Kirchengebaude in Altheim Sprache Beobachten Bearbeiten Die Kirche St Pankratius in Altheim ist die im Jahre 1697 erneuerte Filialkirche der Seelsorgeeinheit Frickingen Heiligenberg im Dekanat Linzgau im Bodenseekreis St Pankratius Altheim Inhaltsverzeichnis 1 Baugeschichte und Beschreibung 2 Ausstattung 3 Literatur 4 Einzelnachweise 5 WeblinksBaugeschichte und Beschreibung Bearbeiten Innenansicht mit Blick zum Hauptaltar Die Grundherren des Ortes Altheim waren bis zur Sakularisation die Furstenbergsche Herrschaft Heiligenberg die Reichsabteien Salem und Petershausen sowie das Heilig Geist Spital in Uberlingen Die Kirche wurde 1697 von Grund auf erneuert und existiert in dieser einheitlichen Ausstattung bis zum heutigen Tag Sie wird umfriedet von einer hufthohen Mauer innerhalb derer sich der ehemalige Friedhof der Gemeinde befindet Von dem Friedhof sind die Grabsteine der Verstorbenen ohne Grabeinfassungen erhalten Der neue Friedhof befindet sich am sudostlichen Ortseingang Der spatmittelalterliche schiefergedeckte Kirchturm befindet sich auf der Nordseite des Gebaudes und hat zwei Zifferblatter Das Innere der Kirche besteht aus einem einfachen Raum Saalkirche an den im Osten der kleine Chorraum in Form eines Funfachtelschlusses angebaut ist Am westlichen Ende des Hauptraumes wurde im Jahre 1899 eine Empore eingebaut auf der die Orgel steht Die Kanzel befindet sich an der Nordwand des Hauptraumes sie ist heute nur mit einer Leiter zuganglich da die fruher vorhandene Treppe von der sich noch Spuren an der Wand finden entfernt wurde Ausstattung BearbeitenDer Hauptaltar der Kirche ist der Muttergottes geweiht An den Seitenaltaren befinden sich Standfiguren der Heiligen Pankratius links und Othmar von St Gallen rechts Die Orgel wurde 1899 von der Firma Monch aus Uberlingen erbaut 1921 wurden die requirierten Prospektpfeifen in Zink ersetzt 1924 wurde das Instrument mit einem elektrischen Geblase ausgestattet 1940 wurde die Orgel durch Otto Monch Uberlingen instand gesetzt modernisiert u a neuer Spieltisch und die Disposition um zwei Register erweitert Im Jahre 2000 wurde die Orgel nach streng konservatorischen Massstaben restauriert Das Kegelladen Instrument hat 11 Register auf Hauptwerk C f3 Principal 8 Gamba 8 Flote 8 Gedeckt 8 Octav 4 Mixtur III IV 2 2 3 Nebenwerk C f3 Flautino 8 Salicional 8 Dolce 4 und Pedal C c1 Subbass 16 Octavbass 8 Die Trakturen sind pneumatisch 1 Der Hauptaltar Detail des Hauptaltars die Muttergottes Der rechte Nebenaltar mit Statue des heiligen Ot h mar Detail Figur des heiligen Ot h mar Die KanzelLiteratur BearbeitenDehio Baden Wurttemberg II Die Regierungsbezirke Freiburg und Tubingen S 10 Deutscher Kunstverlag Munchen 1997Einzelnachweise Bearbeiten Informationen zur OrgelWeblinks Bearbeiten Commons St Pankratius Altheim Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Erzdiozese Freiburg Dekanat Linzgau Monch Orgel St Pankratius Altheim Beitrag auf Orgel Verzeichnis 47 826574 9 256169 Koordinaten 47 49 35 7 N 9 15 22 2 O Abgerufen von https de wikipedia org w index php title St Pankratius Altheim amp oldid 220038182, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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