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Šlapanice befindet sich südwestlich des Drahaner Berglandes am Rande der Thaya-Schwarza-Talsenke am Flüsschen Říčka (Goldbach). Südwestlich der Stadt liegt der Flughafen Brünn, im Osten und Südosten das Schlachtfeld der Schlacht bei Austerlitz. Nördlich verläuft die Autobahn D 1 an der sich beim Ortsteil Bedřichovice die Abfahrt 203 – Brno-východ mit dem Abzweig der Schnellstraße 50 nach Brno befindet. Nordöstlich erhebt sich der Hügel Žuráň (286 m).

Nachbarorte sind Bedřichovice im Norden, Tvarožná und Kruh im Nordosten, Jiříkovice im Osten, Ponětovice im Südosten, Kobylnice im Süden, Dvorska, Tuřany und Brněnské Ivanovice im Südwesten sowie Slatina im Nordwesten.

Archäologische Funde belegen eine steinzeitliche Besiedlung aus dem Gebiet der Stadt. Ebenso bestand seit der Zeit des Großmährischen Reiches im 9. Jahrhundert eine slawische Siedlung. Aus dem 11. Jahrhundert datiert eine christliche Grabstätte.

Die erste urkundliche Erwähnung von Zlapanicz erfolgte 1235 durch das Bistum Olmütz in einer Zehnturkunde für das Kloster Oslavany, in der der Priester Johannes Plebanus de Zlapanicz genannt wurde. 1241 soll der Ort von den Tataren niedergebrannt worden sein. Durch seine Lage an bedeutsamen Handelswegen erlangte Lapanicz bald Reichtum und erhielt Marktrechte, die Gerichtsbarkeit einschließlich der Blutgerichtsbarkeit verliehen und wurde zur Stadt erhoben. In Šlapanice bestand seit dem Übergang vom 13. zum 14. Jahrhundert eine mittelalterliche Klosterschule an der Olmützer Scholastiker lehrten. Die in Friedenszeiten vorteilhafte Lage brachte aber auch Verwüstungen und Plünderungen durch durchziehendes Kriegsvolk mit sich. 1376 erließ der in Brünn residierende Markgraf Jobst von Mähren einen Wegezwang auf die neuen Handelsverbindungen über Brünn.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts nistete sich die Bande des Raubritters Keyzolt in dem Städtchen ein, so dass die Bürgerschaft von Brünn am 28. März 1401 eine Strafexpedition gegen Lapanicz unternahm. Die Brünner erstürmten die von der Räuberbande besetzte Kirche und richteten 56 Räuber hin. Während der Hussitenkriege fand am 17. Mai 1430 bei Šlapanice eine Schlacht statt, bei der die Hussiten unterlagen. 1449 brannte Ješek von Boskowitz und Svojanov die Stadt auf seinem Feldzug gegen das Kloster Rajhrad nieder. Während der Belagerung von Brünn durch Matthias Corvinus plünderten und verwüsteten die Ungarn zwischen 1468 und 1470 mehrmals die Stadt. Ebenso fielen während des Dreißigjährigen Krieges die Schweden ein, als diese zwischen 1643 und 1645 zweimal Brünn belagerten. Im 17. Jahrhundert kam es zu einer Dreiteilung der Stadt – eine bischöfliche Herrschaft, die vom Gut Chirlitz (Chrlice) verwaltet wurde, das bischöfliche Lehngut Unterhof und das der Olmützer Scholastik gehörenden Scholasteriegut.

Mit dem Dreißigjährigen Krieg setzte auch der Niedergang der Stadt ein. Hinzu kam noch die wachsende Bedeutung Brünns, das 1641 zur Hauptstadt Mährens erhoben worden war. Dies hatte zur Folge, dass sich Brünn zum Knotenpunkt aller Handelsstraßen der Umgebung entwickelte und die alten Handelswege über Šlapanice verödeten. 1677 und 1733 vernichteten Stadtbrände Teile der Stadt. Im Siebenjährigen Krieg verwüsteten am 6. April 1742 preußische Truppen die Stadt. 1757 wurde die ganze Stadt durch einen verheerenden Brand in Schutt und Asche gelegt. Während des Zweiten Koalitionskrieges lagerten bei Schlapanitz über den Jahreswechsel 1798/99 russische Truppen unter Feldmarschall Suworow. Vor der Schlacht bei Austerlitz, die am östlichen Rande der Stadt ausgetragen wurde, besetzten 1805 zunächst die Koalitionstruppen Schlapanitz, am 18. November 1805 erreichte Marschall Kutusow die Stadt und einen Tag später nahm Johann Joseph von Liechtenstein im Pfarrhaus Quartier. Wenig später besetzten die Franzosen Schlapanitz und am 30. November quartierte sich Marschall Soult im Pfarrhaus ein. Während der Schlacht wurde in der Scholasterie und dem früheren Kloster französische Lazarette eingerichtet. Die Kirche wurde bis zum 3. Dezember zum Lager für 400 russische Kriegsgefangene. Die Gefallenen der Schlacht wurden auf mehreren Massengräbern auf dem Friedhof beigesetzt.

1814 wurde im früheren Paulanerkloster eine Maschinenbauwerkstatt gegründet, aus der die Erste Brünner Maschinenfabrik hervorging. Das Unternehmen entwickelte 1824 die erste Luz-Dampfmaschine. 1834 lebten in dem aus 175 Häusern bestehenden Städtchen 1072 Menschen. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften im Jahre 1848 wurden die drei Anteile von Schlapanitz zu einer Marktgemeinde vereinigt.

1871 wurde die bäuerliche Aktien-Zuckerfabrik gegründet, die bis 1931 bestand und danach in eine Papierfabrik umgewandelt wurde. Mit der Errichtung der Eisenbahn über den Wlarapass (Wlara-Bahn) erhielt Schlapanitz 1887 einen Eisenbahnanschluss. 1899 entstand eine Ökonomieschule. 1900 bestand Schlapanitz aus 472 Häusern und hatte 2.918 Einwohner. Nach dem Ersten Weltkrieg erfuhr Šlapanice eine starke Erweiterung. 1931 überschwemmte die Říčka das Städtchen. 1937 nahm ein mit Holzgas und Erdöl befeuertes Bürgerkraftwerk den Betrieb auf. 1939 hatte Šlapanice 5.125 Einwohner und bestand aus 1160 Häusern. Während der Zeit des Protektorates Böhmen und Mähren erhielt die Stadt den Namen Lapanz. 33 Bewohner des Ortes starben in deutschen Konzentrationslagern. Am 24. April 1945 nahmen die Rumänische und die Rote Armee Lapanz nach heftigen Kämpfen ein. Dabei wurden über 75 Häuser beschädigt oder zerstört. Am 1. Jänner 1965 wurde Šlapanice zur Stadt erhoben. 1975 erfolgte eine Regulierung des Flussbettes der Říčka. Die frühere Ökonomieschule wurde 1992 durch die Masaryk-Universität Brno erworben und zum Bildungszentrum umgestaltet.

Die Stadt Šlapanice besteht aus den Ortsteilen Bedřichovice (Bellowitz) und Šlapanice (Schlapanitz).

Das Museum und Kirche
  • Kirche Mariä Himmelfahrt, der seit 1235 nachweisliche Kirchenbau entstand im 15. Jahrhundert nach einem Brand neu. Zwischen 1755 und 1757 erhielt die Kirche ihre heutige barocke Gestalt. Der 36 m hohe Zwiebelturm entstand 1886 durch Aufstockung des alten Kirchturmes.
  • Hügel Žuráň, mit einem auf einem Granitquader angebrachten Relief des Verlaufs der Schlacht von Austerlitz. Auf dem Žuráň befand sich während der Schlacht das Hauptquartier von Napoleon Bonaparte.
  • Scholasterie und altes Pfarrhaus, das um 1300 entstandene Bauwerk wurde 1613 umgestaltet. Vor der Schlacht bei Austerlitz nutzten es die verbündeten österreichisch-russischen Truppen als Hauptquartier und nach der Schlacht das IV. französische Korps unter Marschall Soult. Seit 1949 ist darin eine Außenstelle des Mährischen Landesmuseums untergebracht
  • Gymnasium, das 1750 für Heinrich Kajetan von Blümegen erbaute Barockschloss, diente zwischen 1781 und 1784 als Paulanerkloster und 1805 als französisches Lazarett. Ab 1814 diente es als Fabrikgebäude der Ersten Brünner Maschinenfabrik. 1901 erfolgte der Umbau zur Schule und seit 1993 ist darin das Gymnasium untergebracht
  • Gebäude der Stadtverwaltung, das seit 1590 als Freigut nachweisbare Gebäude wurde 1877 für Alois Tauschinsky zum Sitz des Verwaltungsrates der Zuckerfabrik im Neorenaissancestil umgebaut. 1934 wurde im Gebäude das Stadtmuseum eingerichtet. 1993 erfolgte der Umbau zum Sitz der Stadtverwaltung, dabei entstand der Hofflügel.
  • Altes Rathaus, erbaut in der Mitte des 16. Jahrhunderts, heute Gasthaus
Commons: Šlapanice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2021 (PDF; 349 kB)
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Slapanice Gemeinde in Tschechien Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel beschreibt die mahrische Stadt Slapanice Zur bohmische Gemeinde siehe Slapanice v Cechach Slapanice deutsch Schlapanitz auch Schlappanitz 1939 45 Lapanz ist eine Stadt in Tschechien Sie liegt neun Kilometer ostlich des Stadtzentrums von Brno an dessen Stadtgrenze und gehort zum Okres Brno venkov SlapaniceBasisdatenStaat Tschechien TschechienRegion Jihomoravsky krajBezirk Brno venkovFlache 1464 haGeographische Lage 49 10 N 16 44 O 49 168630555556 16 727311111111 230 Koordinaten 49 10 7 N 16 43 38 OHohe 230 m n m Einwohner 7 703 1 Jan 2021 1 Postleitzahl 664 51VerkehrStrasse D 1 Brno VyskovBahnanschluss Brno Vlarsky prusmykNachster int Flughafen Brno TuranyStrukturStatus StadtOrtsteile 2VerwaltungBurgermeister Jaroslav Klaska Stand 2007 Adresse Masarykovo namesti 7 664 51 SlapaniceGemeindenummer 583952Website www2 slapanice cz Inhaltsverzeichnis 1 Geographie 2 Geschichte 3 Stadtgliederung 4 Stadtepartnerschaften 5 Sehenswurdigkeiten 6 Sohne und Tochter der Stadt 7 Weblinks 8 EinzelnachweiseGeographie BearbeitenSlapanice befindet sich sudwestlich des Drahaner Berglandes am Rande der Thaya Schwarza Talsenke am Flusschen Ricka Goldbach Sudwestlich der Stadt liegt der Flughafen Brunn im Osten und Sudosten das Schlachtfeld der Schlacht bei Austerlitz Nordlich verlauft die Autobahn D 1 an der sich beim Ortsteil Bedrichovice die Abfahrt 203 Brno vychod mit dem Abzweig der Schnellstrasse 50 nach Brno befindet Nordostlich erhebt sich der Hugel Zuran 286 m Nachbarorte sind Bedrichovice im Norden Tvarozna und Kruh im Nordosten Jirikovice im Osten Ponetovice im Sudosten Kobylnice im Suden Dvorska Turany und Brnenske Ivanovice im Sudwesten sowie Slatina im Nordwesten Geschichte BearbeitenArchaologische Funde belegen eine steinzeitliche Besiedlung aus dem Gebiet der Stadt Ebenso bestand seit der Zeit des Grossmahrischen Reiches im 9 Jahrhundert eine slawische Siedlung Aus dem 11 Jahrhundert datiert eine christliche Grabstatte Die erste urkundliche Erwahnung von Zlapanicz erfolgte 1235 durch das Bistum Olmutz in einer Zehnturkunde fur das Kloster Oslavany in der der Priester Johannes Plebanus de Zlapanicz genannt wurde 1241 soll der Ort von den Tataren niedergebrannt worden sein Durch seine Lage an bedeutsamen Handelswegen erlangte Lapanicz bald Reichtum und erhielt Marktrechte die Gerichtsbarkeit einschliesslich der Blutgerichtsbarkeit verliehen und wurde zur Stadt erhoben In Slapanice bestand seit dem Ubergang vom 13 zum 14 Jahrhundert eine mittelalterliche Klosterschule an der Olmutzer Scholastiker lehrten Die in Friedenszeiten vorteilhafte Lage brachte aber auch Verwustungen und Plunderungen durch durchziehendes Kriegsvolk mit sich 1376 erliess der in Brunn residierende Markgraf Jobst von Mahren einen Wegezwang auf die neuen Handelsverbindungen uber Brunn Zu Beginn des 15 Jahrhunderts nistete sich die Bande des Raubritters Keyzolt in dem Stadtchen ein so dass die Burgerschaft von Brunn am 28 Marz 1401 eine Strafexpedition gegen Lapanicz unternahm Die Brunner ersturmten die von der Rauberbande besetzte Kirche und richteten 56 Rauber hin Wahrend der Hussitenkriege fand am 17 Mai 1430 bei Slapanice eine Schlacht statt bei der die Hussiten unterlagen 1449 brannte Jesek von Boskowitz und Svojanov die Stadt auf seinem Feldzug gegen das Kloster Rajhrad nieder Wahrend der Belagerung von Brunn durch Matthias Corvinus plunderten und verwusteten die Ungarn zwischen 1468 und 1470 mehrmals die Stadt Ebenso fielen wahrend des Dreissigjahrigen Krieges die Schweden ein als diese zwischen 1643 und 1645 zweimal Brunn belagerten Im 17 Jahrhundert kam es zu einer Dreiteilung der Stadt eine bischofliche Herrschaft die vom Gut Chirlitz Chrlice verwaltet wurde das bischofliche Lehngut Unterhof und das der Olmutzer Scholastik gehorenden Scholasteriegut Mit dem Dreissigjahrigen Krieg setzte auch der Niedergang der Stadt ein Hinzu kam noch die wachsende Bedeutung Brunns das 1641 zur Hauptstadt Mahrens erhoben worden war Dies hatte zur Folge dass sich Brunn zum Knotenpunkt aller Handelsstrassen der Umgebung entwickelte und die alten Handelswege uber Slapanice verodeten 1677 und 1733 vernichteten Stadtbrande Teile der Stadt Im Siebenjahrigen Krieg verwusteten am 6 April 1742 preussische Truppen die Stadt 1757 wurde die ganze Stadt durch einen verheerenden Brand in Schutt und Asche gelegt Wahrend des Zweiten Koalitionskrieges lagerten bei Schlapanitz uber den Jahreswechsel 1798 99 russische Truppen unter Feldmarschall Suworow Vor der Schlacht bei Austerlitz die am ostlichen Rande der Stadt ausgetragen wurde besetzten 1805 zunachst die Koalitionstruppen Schlapanitz am 18 November 1805 erreichte Marschall Kutusow die Stadt und einen Tag spater nahm Johann Joseph von Liechtenstein im Pfarrhaus Quartier Wenig spater besetzten die Franzosen Schlapanitz und am 30 November quartierte sich Marschall Soult im Pfarrhaus ein Wahrend der Schlacht wurde in der Scholasterie und dem fruheren Kloster franzosische Lazarette eingerichtet Die Kirche wurde bis zum 3 Dezember zum Lager fur 400 russische Kriegsgefangene Die Gefallenen der Schlacht wurden auf mehreren Massengrabern auf dem Friedhof beigesetzt 1814 wurde im fruheren Paulanerkloster eine Maschinenbauwerkstatt gegrundet aus der die Erste Brunner Maschinenfabrik hervorging Das Unternehmen entwickelte 1824 die erste Luz Dampfmaschine 1834 lebten in dem aus 175 Hausern bestehenden Stadtchen 1072 Menschen Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften im Jahre 1848 wurden die drei Anteile von Schlapanitz zu einer Marktgemeinde vereinigt 1871 wurde die bauerliche Aktien Zuckerfabrik gegrundet die bis 1931 bestand und danach in eine Papierfabrik umgewandelt wurde Mit der Errichtung der Eisenbahn uber den Wlarapass Wlara Bahn erhielt Schlapanitz 1887 einen Eisenbahnanschluss 1899 entstand eine Okonomieschule 1900 bestand Schlapanitz aus 472 Hausern und hatte 2 918 Einwohner Nach dem Ersten Weltkrieg erfuhr Slapanice eine starke Erweiterung 1931 uberschwemmte die Ricka das Stadtchen 1937 nahm ein mit Holzgas und Erdol befeuertes Burgerkraftwerk den Betrieb auf 1939 hatte Slapanice 5 125 Einwohner und bestand aus 1160 Hausern Wahrend der Zeit des Protektorates Bohmen und Mahren erhielt die Stadt den Namen Lapanz 33 Bewohner des Ortes starben in deutschen Konzentrationslagern Am 24 April 1945 nahmen die Rumanische und die Rote Armee Lapanz nach heftigen Kampfen ein Dabei wurden uber 75 Hauser beschadigt oder zerstort Am 1 Janner 1965 wurde Slapanice zur Stadt erhoben 1975 erfolgte eine Regulierung des Flussbettes der Ricka Die fruhere Okonomieschule wurde 1992 durch die Masaryk Universitat Brno erworben und zum Bildungszentrum umgestaltet Stadtgliederung BearbeitenDie Stadt Slapanice besteht aus den Ortsteilen Bedrichovice Bellowitz und Slapanice Schlapanitz Stadtepartnerschaften BearbeitenBraine l Alleud BelgienSehenswurdigkeiten Bearbeiten Das Museum und Kirche Kirche Maria Himmelfahrt der seit 1235 nachweisliche Kirchenbau entstand im 15 Jahrhundert nach einem Brand neu Zwischen 1755 und 1757 erhielt die Kirche ihre heutige barocke Gestalt Der 36 m hohe Zwiebelturm entstand 1886 durch Aufstockung des alten Kirchturmes Hugel Zuran mit einem auf einem Granitquader angebrachten Relief des Verlaufs der Schlacht von Austerlitz Auf dem Zuran befand sich wahrend der Schlacht das Hauptquartier von Napoleon Bonaparte Scholasterie und altes Pfarrhaus das um 1300 entstandene Bauwerk wurde 1613 umgestaltet Vor der Schlacht bei Austerlitz nutzten es die verbundeten osterreichisch russischen Truppen als Hauptquartier und nach der Schlacht das IV franzosische Korps unter Marschall Soult Seit 1949 ist darin eine Aussenstelle des Mahrischen Landesmuseums untergebracht Gymnasium das 1750 fur Heinrich Kajetan von Blumegen erbaute Barockschloss diente zwischen 1781 und 1784 als Paulanerkloster und 1805 als franzosisches Lazarett Ab 1814 diente es als Fabrikgebaude der Ersten Brunner Maschinenfabrik 1901 erfolgte der Umbau zur Schule und seit 1993 ist darin das Gymnasium untergebracht Gebaude der Stadtverwaltung das seit 1590 als Freigut nachweisbare Gebaude wurde 1877 fur Alois Tauschinsky zum Sitz des Verwaltungsrates der Zuckerfabrik im Neorenaissancestil umgebaut 1934 wurde im Gebaude das Stadtmuseum eingerichtet 1993 erfolgte der Umbau zum Sitz der Stadtverwaltung dabei entstand der Hofflugel Altes Rathaus erbaut in der Mitte des 16 Jahrhunderts heute GasthausSohne und Tochter der Stadt BearbeitenAlois Kalvoda 1875 1934 Maler Josef Zeman 1898 1952 Priester und Sinologe Antonin Kalvoda 1907 1974 Bildhauer Antonin Streit 1908 1994 Schauspieler Libuse Safrankova 1953 2021 Schauspielerin Drei Haselnusse fur Aschenbrodel Miroslava Safrankova 1958 Schauspielerin Die kleine Meerjungfrau und UnternehmerinWeblinks Bearbeiten Commons Slapanice Sammlung von Bildern Videos und AudiodateienEinzelnachweise Bearbeiten Cesky statisticky urad Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1 Januar 2021 PDF 349 kB Stadte und Gemeinden im Okres Brno venkov Bezirk Brunn Land Babice nad Svitavou Babice u Rosic Belec Bilovice nad Svitavou Biskoupky Blazovice Blucina Borac Borovnik Braniskov Branisovice Bratcice Brezina u Krtin Brezina u Tisnova Brumov Bukovice Cebin Cernvir Ceska Cucice Cvrcovice Deblin Dolni Kounice Dolni Loucky Domasov Doubravnik Drahonin Drasov Hajany Heroltice Hlina Hluboke Dvory Holasice Horni Loucky Hostenice Hradcany Hrusovany u Brna Hvozdec Chudcice Ivan Ivancice Javurek Jinacovice Jirikovice Kaly Kanice Katov Ketkovice Kobylnice Kovalovice Kratochvilka Krizinkov Kuparovice Kurim Kurimska Nova Ves Kurimske Jestrabi Lazanky Ledce Lelekovice Lesni Hluboke Litostrov Lodenice Lomnice Lomnicka Lubne Lukovany Malesovice Malhostovice Marsov Medlov Melcany Menin Modrice Mokra Horakov Moravany Moravske Branice Moravske Kninice Moutnice Nebovidy Nedvedice Nelepec Zernuvka Nemcicky Neslovice Nesvacilka Nihov Nosislav Nova Ves Nove Branice Odrovice Ochoz u Brna Ochoz u Tisnova Olsi Omice Opatovice Orechov Osiky Oslavany Ostopovice Ostrovacice Otmarov Pasohlavky Pernstejnske Jestrabi Podoli Pohorelice Ponetovice Popovice Popuvky Pozorice Prace Pravlov Prstice Predklasteri Pribice Pribram na Morave Pribyslavice Prisnotice Radostice Rajhrad Rajhradice Rasov Rebesovice Rohozec Rojetin Rosice Rozdrojovice Rudka Ricmanice Ricany Ricky Rikonin Senorady Sentice Siluvky Sivice Skalicka Skryje Sobotovice Sokolnice Stanoviste Strelice Sumice Svatoslav Syrovice Serkovice Slapanice Stepanovice Strhare Synalov Telnice Tesany Tetcice Tisnov Tisnovska Nova Ves Trbousany Troskotovice Troubsko Tvarozna Ujezd u Brna Ujezd u Rosic Ujezd u Tisnova Unin Unkovice Ususi Velatice Veverska Bityska Veverske Kninice Vinicne Sumice Vlasatice Vohancice Vojkovice Vranov Vranovice Vratislavka Vsechovice Vysoke Popovice Zakrany Zalesna Zhor Zastavka Zbraslav Zbysov Zhor Zabcice Zatcany Zdarec Zelesice Zelezne Zidlochovice 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