fbpx
Wikipedia

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst undgute Belege einfügst.

Überzeugung ist eine feste, unerschütterliche, durch Nachprüfen eines Sachverhalts oder durch Erfahrung gewonnene Meinung – oder ein fester Glaube. Er kann einerseits den persönlichen Glauben an die Richtigkeit von bestimmten Ideen und Wertvorstellungen oder andererseits den Prozess der Übertragung eigener Ideen auf andere Personen bezeichnen. Mit Überzeugung bezeichnet man auch den Glaubenssatz selbst, d. h. die Aussage, von deren Richtigkeit man überzeugt ist. Bestimmte Formen der Überzeugung werden als Ideologie bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Überzeugung ist das Vertrauen in die grundlegende Richtigkeit der eigenen Ideen und Anschauungen. Diese ist relativ stabil gegenüber Veränderungen. Überzeugungen lassen sich dann nicht durch Beweise erschüttern, wenn sie selbst die Grundlagen von Beweisen sind. Darum lassen sich Überzeugungen durch ihre Tragfähigkeit unterscheiden. Offenbar gibt es grundlegende Überzeugungen wie etwa die der sogenannten Vernunftwahrheiten und plausible Überzeugungen, die sich durch die Berufung auf grundlegende Überzeugungen ändern lassen. Oft stützen sich vorherrschende Überzeugungen lediglich auf Plausibilitätsargumente, wie etwa dem Argument, dass die Irrtumswahrscheinlichkeit einer Überzeugung mit der Anzahl ihrer Anhänger sinkt. Grundlegende Überzeugungen können aber auch von derart subjektiver Natur sein, dass sie nur von demjenigen als gültig angesehen werden, der sie besitzt, so dass mit ihnen kein Verallgemeinerungsanspruch gestellt wird.

Oft wird eine Überzeugung von anderen Menschen übernommen, und viele Überzeugungen stützen sich auf eindeutige Beobachtungen. Daneben kommt es aber auch schrittweise zur Bildung eigener, neuer Überzeugungen. Dabei können quantitative Verschiebungen in der Beweislage – etwa durch das Auftauchen weiterer, jeweils für sich gesehen nicht eindeutiger Indizien – zu einem qualitativen Sprung im Inneren des Betrachters führen, nämlich zur Bildung einer Überzeugung. Eine solche Überzeugung entsteht, wenn die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit der betreffenden Aussage sehr hoch ist (und 90 % deutlich übersteigt).

Hauptartikel: Persuasive Kommunikation

Überzeugen ist ein kommunikatives Handeln, bei dem der Sprechende die freiwillige Zustimmung seines Partners zu einem Informations- und Identifikationsangebot erhält. Dies kann durch rhetorische und dialektische Mittel (Persuasion) geschehen, indem beispielsweise Beweise bzw. Argumente dargelegt werden oder Tatsachen geschaffen werden. Überzeugungstransfer im Verkauf einer Ware oder einer Meinung kann in der Regel nur gelingen, wenn der Sprechende die Übersicht über sein Thema und die Aussagen behält und der Käufer Glauben und Vertrauen in den Verkäufer entwickelt, dass dieser ehrlich informiert. Dazu gehören aber auch Glauben und Vertrauen des Verkäufers in den Käufer, dass dieser gute Gründe für seine Position hat.

Seit Aristoteles werden Rhetorik und Dialektik im Sinne einer überzeugenden Kommunikation gelehrt. Sie sind wichtige Methoden beim Meinungstransfer und der Verkaufstechnik. Rhetorik ist die Kunst des überzeugenden (monologischen) Sprechens, Dialektik ist die Kunst der (dialogischen) Gesprächsführung.

Verzerrt wird der Begriff auch im übertragenen Sinne verwendet als Synonym für Gehirnwäsche. Damit meint man die unsittliche Manipulation durch überreden, da die Zielperson persönliche Nachteile erleidet.

  • Edward Bernays: Propaganda. Horace Liveright, New York 1928. Neuauflage: Ig Publishing, Brooklyn N.Y. 2005, ISBN 0-9703125-9-8 (Deutsch von Patrick Schnur, orange-press, Freiburg i. Br. 2007, deutsche Erstausgabe, ISBN 978-3-936086-35-5).
  • Robert B. Cialdini: Die Psychologie des Überzeugens, 5. Auflage, 2008, ISBN 978-3456844787.
  • Franz Graf-Stuhlhofer: Die Überzeugungsbildungsschwelle. In: Glaube und Denken. Jahrbuch der Karl-Heim-Gesellschaft 16 (2003) S. 209–212.
  • Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen: Bewährte Tips und Strategien zur Überzeugung von Gruppen. Ueberreuter, Wien 1990.
  • Baldur Kirchner: Dialektik und Ethik, Wiesbaden 1991, ISBN 3-409-19150-X.
  • Rupert Lay: Dialektik für Manager, München, ISBN 3-7844-7032-7.
  • Arthur Schopenhauer (Autor), Franco Volpi (Hrsg.): Die Kunst, Recht zu behalten: 1995, ISBN 3458333584.
  • Wolf Ruede-Wissmann: Satanische Verhandlungskunst, 1993, ISBN 3899962672.
  • Hubert Schleichert: Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren, 2001/2004, ISBN 3406511244.
  • Johannes Stärk: Überzeugend auftreten – Wie Sie sich selbst wirkungsvoll präsentieren, 2008, ISBN 978-3-589-21977-3.
  • Albert Thiele: Die Kunst zu überzeugen: Faire und unfaire Dialektik. 2. Auflage. VDI Verlag, Düsseldorf 1988.
  • Albert Thiele: Rhetorik: Sicher auftreten, überzeugend argumentieren. Gabler, Wiesbaden 1991.
  • Leigh Thompson: The Mind and Heart of the Negotiator. 2001, ISBN 0130179647.
Wiktionary: Überzeugung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  1. Überzeugung in duden.de, abgerufen am 16. Januar 2011.
  2. Graf-Stuhlhofer: Überzeugungsbildungsschwelle, S. 210f, verweist als Beispiel auf die Kurzgeschichte Fenster zum Hof, von Cornell Woolrich. Nach etwa 10 Unstimmigkeiten/Indizien kommt der seinen Nachbarn Beobachtende zu einem Verdacht, nach weiteren 10 „zu der Gewissheit, dass ein Mord geschehen war“.
  3. So beschrieben von Graf-Stuhlhofer: Überzeugungsbildungsschwelle, S. 209.
  4. Kirchner, Baldur: Dialektik und Ethik, S. 117.

Uberzeugung Glauben ohne Zweifel Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst Uberzeugung ist eine feste unerschutterliche durch Nachprufen eines Sachverhalts oder durch Erfahrung gewonnene Meinung oder ein fester Glaube 1 Er kann einerseits den personlichen Glauben an die Richtigkeit von bestimmten Ideen und Wertvorstellungen oder andererseits den Prozess der Ubertragung eigener Ideen auf andere Personen bezeichnen Mit Uberzeugung bezeichnet man auch den Glaubenssatz selbst d h die Aussage von deren Richtigkeit man uberzeugt ist Bestimmte Formen der Uberzeugung werden als Ideologie bezeichnet Inhaltsverzeichnis 1 Richtigkeit eigener Ideen 2 Uberzeugungsbildung 3 Jemanden uberzeugen 4 Siehe auch 5 Literatur 6 Weblinks 7 EinzelbelegeRichtigkeit eigener Ideen BearbeitenUberzeugung ist das Vertrauen in die grundlegende Richtigkeit der eigenen Ideen und Anschauungen Diese ist relativ stabil gegenuber Veranderungen Uberzeugungen lassen sich dann nicht durch Beweise erschuttern wenn sie selbst die Grundlagen von Beweisen sind Darum lassen sich Uberzeugungen durch ihre Tragfahigkeit unterscheiden Offenbar gibt es grundlegende Uberzeugungen wie etwa die der sogenannten Vernunftwahrheiten und plausible Uberzeugungen die sich durch die Berufung auf grundlegende Uberzeugungen andern lassen Oft stutzen sich vorherrschende Uberzeugungen lediglich auf Plausibilitatsargumente wie etwa dem Argument dass die Irrtumswahrscheinlichkeit einer Uberzeugung mit der Anzahl ihrer Anhanger sinkt Grundlegende Uberzeugungen konnen aber auch von derart subjektiver Natur sein dass sie nur von demjenigen als gultig angesehen werden der sie besitzt so dass mit ihnen kein Verallgemeinerungsanspruch gestellt wird Uberzeugungsbildung BearbeitenOft wird eine Uberzeugung von anderen Menschen ubernommen und viele Uberzeugungen stutzen sich auf eindeutige Beobachtungen Daneben kommt es aber auch schrittweise zur Bildung eigener neuer Uberzeugungen Dabei konnen quantitative Verschiebungen in der Beweislage etwa durch das Auftauchen weiterer jeweils fur sich gesehen nicht eindeutiger Indizien zu einem qualitativen Sprung im Inneren des Betrachters fuhren namlich zur Bildung einer Uberzeugung 2 Eine solche Uberzeugung entsteht wenn die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit der betreffenden Aussage sehr hoch ist und 90 deutlich ubersteigt 3 Jemanden uberzeugen Bearbeiten Hauptartikel Persuasive Kommunikation Uberzeugen ist ein kommunikatives Handeln bei dem der Sprechende die freiwillige Zustimmung seines Partners zu einem Informations und Identifikationsangebot erhalt 4 Dies kann durch rhetorische und dialektische Mittel Persuasion geschehen indem beispielsweise Beweise bzw Argumente dargelegt werden oder Tatsachen geschaffen werden Uberzeugungstransfer im Verkauf einer Ware oder einer Meinung kann in der Regel nur gelingen wenn der Sprechende die Ubersicht uber sein Thema und die Aussagen behalt und der Kaufer Glauben und Vertrauen in den Verkaufer entwickelt dass dieser ehrlich informiert Dazu gehoren aber auch Glauben und Vertrauen des Verkaufers in den Kaufer dass dieser gute Grunde fur seine Position hat Seit Aristoteles werden Rhetorik und Dialektik im Sinne einer uberzeugenden Kommunikation gelehrt Sie sind wichtige Methoden beim Meinungstransfer und der Verkaufstechnik Rhetorik ist die Kunst des uberzeugenden monologischen Sprechens Dialektik ist die Kunst der dialogischen Gesprachsfuhrung Verzerrt wird der Begriff auch im ubertragenen Sinne verwendet als Synonym fur Gehirnwasche Damit meint man die unsittliche Manipulation durch uberreden da die Zielperson personliche Nachteile erleidet Siehe auch BearbeitenEinstellung Psychologie Gesinnung Kompensatorische Gesundheitsuberzeugung Werbung OffentlichkeitsarbeitLiteratur BearbeitenEdward Bernays Propaganda Horace Liveright New York 1928 Neuauflage Ig Publishing Brooklyn N Y 2005 ISBN 0 9703125 9 8 Deutsch von Patrick Schnur orange press Freiburg i Br 2007 deutsche Erstausgabe ISBN 978 3 936086 35 5 Robert B Cialdini Die Psychologie des Uberzeugens 5 Auflage 2008 ISBN 978 3456844787 Franz Graf Stuhlhofer Die Uberzeugungsbildungsschwelle In Glaube und Denken Jahrbuch der Karl Heim Gesellschaft 16 2003 S 209 212 Emil Hierhold Sicher prasentieren wirksamer vortragen Bewahrte Tips und Strategien zur Uberzeugung von Gruppen Ueberreuter Wien 1990 Baldur Kirchner Dialektik und Ethik Wiesbaden 1991 ISBN 3 409 19150 X Rupert Lay Dialektik fur Manager Munchen ISBN 3 7844 7032 7 Arthur Schopenhauer Autor Franco Volpi Hrsg Die Kunst Recht zu behalten 1995 ISBN 3458333584 Wolf Ruede Wissmann Satanische Verhandlungskunst 1993 ISBN 3899962672 Hubert Schleichert Wie man mit Fundamentalisten diskutiert ohne den Verstand zu verlieren 2001 2004 ISBN 3406511244 Johannes Stark Uberzeugend auftreten Wie Sie sich selbst wirkungsvoll prasentieren 2008 ISBN 978 3 589 21977 3 Albert Thiele Die Kunst zu uberzeugen Faire und unfaire Dialektik 2 Auflage VDI Verlag Dusseldorf 1988 Albert Thiele Rhetorik Sicher auftreten uberzeugend argumentieren Gabler Wiesbaden 1991 Leigh Thompson The Mind and Heart of the Negotiator 2001 ISBN 0130179647 Weblinks Bearbeiten Wikiquote Uberzeugung Zitate Wiktionary Uberzeugung Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme UbersetzungenEinzelbelege Bearbeiten Uberzeugung in duden de abgerufen am 16 Januar 2011 Graf Stuhlhofer Uberzeugungsbildungsschwelle S 210f verweist als Beispiel auf die Kurzgeschichte Fenster zum Hof von Cornell Woolrich Nach etwa 10 Unstimmigkeiten Indizien kommt der seinen Nachbarn Beobachtende zu einem Verdacht nach weiteren 10 zu der Gewissheit dass ein Mord geschehen war So beschrieben von Graf Stuhlhofer Uberzeugungsbildungsschwelle S 209 Kirchner Baldur Dialektik und Ethik S 117 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Uberzeugung amp oldid 220098392, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

buch

, bücher, bibliothek,

artikel

, lesen, herunterladen, kostenlos, kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele