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Die Saison 2010/11 der Österreichischen Eishockeyliga hat am 10. September 2010 begonnen. Titelverteidiger war der EC Red Bull Salzburg, der seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte und damit zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte österreichischer Meister wurde.

Inhaltsverzeichnis

Das Teilnehmerfeld blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Obwohl Anfang 2010 die Möglichkeit im Raum stand, dass der Tiroler Club HC Innsbruck nach seinem freiwilligen Abstieg 2009 in die Bundesliga zurückkehren könnte, gab die Vereinsleitung bekannt, noch für mindestens ein Jahr in der Nationalliga bleiben zu wollen, um sich finanziell zu konsolidieren.

Im Ausland hatten einige andere Clubs Interesse an einer EBEL-Mitgliedschaft signalisiert. Dem HC Bozen aus Italien war schon 2009 von Seiten des italienischen Verbandes eine Zusage verweigert worden, wenngleich es weiterhin lose Gespräche gab, um eine eventuelle Teilnahme doch noch zu ermöglichen. Zuletzt hat sich auch eine Mannschaft aus Polen beworben, wobei hier jedoch vor allem die großen Reisedistanzen gegen eine Aufnahme sprachen. Dennoch gab es auch hier ausführliche Gespräche.

Im April wurden Berichte veröffentlicht, wonach neben den Bozenern auch drei weitere Mannschaften (namentlich genannt wurden Ritten Sport, Asiago Hockey und der HC Milano Rossoblu) Interesse an einer EBEL-Teilnahme hegten. Konkrete Ergebnisse wurden jedoch noch nicht bekanntgegeben.

Mögliche Teilnahme des EHC München

Ende Mai wurde außerdem bekannt, dass der deutsche Club EHC München eine Teilnahme an der EBEL ins Auge fassen würde. München hatte in der Saison 2009/10 die 2. Eishockey-Bundesliga Deutschlands gewonnen und war damit zum Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga berechtigt. Die DEL gab jedoch bekannt, dass das Lizenzierungsverfahren eingestellt wurde, da die Münchener einige der notwendigen Unterlagen zu spät eingereicht hätten, was von den Bayern jedoch bestritten wurde. Die Teilnahme an der EBEL wurde vom Club daraufhin als Alternative in Erwägung gezogen. Die DEL prüfte den Sachverhalt erneut, gleichzeitig wurden auch die notwendigen Unterlagen für die übrigen zwei Ligen eingereicht. Am 14. Juni gab der DEB bekannt, dem EHC München keine Freigabe zur Teilnahme an der EBEL zu erteilen. Die DEL nahm jedoch das Lizenzierungsverfahren wieder auf, womit die Teilnahme der Münchner an der EBEL endgültig vom Tisch war.

Teams der Saison 2010/11

(gereiht nach Vorjahrsplatzierung)

Mannschaft Vorjahresplatzierung Trainer
Osterreich EC Red Bull Salzburg Meister Pierre Pagé
Osterreich EHC Liwest Linz Vizemeister Kim Collins
Osterreich Vienna Capitals Halbfinal-Out Kevin Gaudet
Kroatien KHL Medveščak Zagreb Halbfinal-Out Ted Sator (bis Dezember 2010), Douglas Bradley
Osterreich EC KAC Viertelfinal-Out Emanuel Viveiros
Osterreich EC Graz 99ers Viertelfinal-Out Bill Gilligan
Ungarn Alba Volán Székesfehérvár Viertelfinal-Out Ulf Weinstock (bis Oktober 2010), Kevin Primeau
Osterreich EC VSV Viertelfinal-Out Johan Strömwall (bis Februar 2011), Michael Stewart
Slowenien HK Jesenice 9. Heikki Mälkiä
Slowenien HDD Olimpija Ljubljana 10. Hannu Järvenpää

Farmteams

Zur Saison 2010/11 wurden bei vielen Bundesligavereinen neue Farmteams gegründet und Kooperationen mit Mannschaften aus niedrigeren Ligen beschlossen. Dies betraf vor allem die Oberliga, Österreichs dritthöchste Spielklasse. Mit den Capitals, dem KAC, dem VSV, den 99ers und dem EHC Linz stellten fünf der sechs österreichischen EBEL-Clubs ein Farmteam in diesem Bewerb, wobei das Team des EHC Linz bereits seit mehreren Saisonen besteht. Die Salzburger betreiben weiterhin ihre Zweitmannschaft in der Nationalliga, wo zwischen dem KAC und dem amtierenden Meister EC Dornbirn eine neue Zusammenarbeit beschlossen wurde. Die 99ers treten außerdem zum zweiten Mal mit einer Mannschaft in der Slohokej Liga an.

Bei der Ligasitzung Ende Mai 2010 in Bled wurde der Rahmenterminplan für die neue Saison bekanntgegeben. Danach sollte der Modus der Vorsaison übernommen werden, was erneut drei Hin- und Rückrunden mit insgesamt 54 Spielen für jede Mannschaft im Grunddurchgang bedeutet. Die International Breaks wurden für den 8. bis 14. November und den 13. bis 19. Dezember festgelegt. Die Playoffs werden ab dem Viertelfinale wieder im Modus Best of Seven ausgespielt, wobei auch im Halbfinale wieder ein neues Seeding stattfindet und wie im Viertelfinale der Bestplatzierte des Grunddurchgangs gegen den Schlechtesten antritt. Sie beginnen mit dem 27. Februar 2011, der neue Meister wird frühestens am 7. und spätestens am 14. April 2011 feststehen.

Regeländerungen

Wie in der Vorsaison wurden auch in diesem Jahr wieder einige Aspekte des Regelwerks verändert, die auch von der Internationalen Eishockeyföderation im offiziellen Regelbuch für die Jahre 2010 bis 2014 vermerkt wurden. Die wichtigsten seien hier aufgeführt:

  • Die Spieluhr läuft rückwärts, wie es in Nordamerika üblich ist.
  • Wird bei einer laufenden Strafe gegen eine Mannschaft eine weitere Strafe angezeigt und fällt ein Tor, so erlischt nicht mehr die angezeigte Strafe, sondern die bereits laufende. Die spätere Strafzeit muss also vollständig abgesessen werden.
  • Eine kleine Bankstrafe muss von einem Spieler abgesessen werden, der sich zum Zeitpunkt der Verfehlung auf dem Eis befand.
  • Ein Penaltyschuss muss vom gefoulten Spieler selbst ausgeführt werden.
  • Bei Spiel mit hohem Stock folgt ein Bully in der Verteidigungszone der verfehlenden Mannschaft.
  • Ein Spieler, der seinen Helm verloren hat, muss sich direkt zu seiner Spielerbank begeben.

Nationalteambreaks

Von Seiten der Ligaleitung wurden für die Saison das zweite und dritte International Break für die Vorbereitung der Nationalmannschaft der Herren vorgesehen. Die erste Unterbrechung des Ligabetriebes findet von 8. bis 14. November 2010 statt. Das Team nimmt dabei am Telenor Hockey Cup in Ungarn teil und tritt bei dem Kurzturnier gegen die Teams von Frankreich, Japan und Ungarn an. Die zweite Unterbrechung findet von 13. bis 19. Dezember statt und wird mit einem Turnier in Slowenien begangen, an dem Dänemark, Norwegen und Slowenien teilnehmen.

Der EC Red Bull Salzburg trennte sich von einigen der schwächeren Legionäre, konnte jedoch einen Großteil des Meisterteams halten. Einige Spieler wechselten in die National Hockey League: David LeNeveu, der in der Vorsaison das Tor der Salzburger gehütet hatte, wechselte zu den Columbus Blue Jackets und Verteidiger Mike Siklenka unterzeichnete einen Vertrag bei den Atlanta Thrashers. Es wurden jedoch mit Ramzi Abid ein erfahrener kanadischer Stürmer, der zuletzt bei Rögle BK in der schwedischen Elitserien gespielt hatte, Jonas Keszei (IF Mölndal Hockey), Danny Bois (Rockford IceHogs) und Shaun Heshka (San Antonio Rampage) einige neue Spieler unter Vertrag genommen. Im Lauf der umfangreichen Vorbereitung wurde zusätzlich eine Reihe von Spielern getestet, unter anderem Dan Bertram, Dan LaCosta, Nicolas Dumoulin, Pierre-Luc Sleigher und Joey Mormina, die jedoch allesamt vor Saisonbeginn entlassen wurden. Mit Joel Broda hätte ein weiterer Stürmer nach Salzburg kommen sollen, der Kanadier machte aber noch vor Trainingsbeginn von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und wechselte stattdessen zu Minnesota Wild in die NHL.

Die Graz 99ers entließen mit Greg Day und Eric Healey zwei ihrer Topscorer, für die bislang kein Ersatz verpflichtet wurde. Ebenso verließ Sébastien Charpentier die Grazer. Seine Nachfolge im Tor trat Fabian Weinhandl an, der bereits einen großen Teil der letzten Saison als erster Torwart absolviert hatte. Außerdem gelang es den 99ers, die drei aus Graz stammenden Iberer-Brüder Matthias, Martin und Florian wieder zu vereinen. Die Verteidigung des Teams wurde mit dem ehemaligen Capitals-Spieler Darcy Werenka und Yannick Tremblay (vormals Straubing Tigers) verstärkt. Wunschstürmer Mike Ouellette hatte ursprünglich einen Vertrag bei den Kassel Huskies unterzeichnet, denen eine Teilnahme an der DEL jedoch verwehrt wurde, weshalb Ouellette knapp vor Saisonstart schließlich doch noch verpflichtet werden konnte.

Ähnlich wie bei den 99ers verließ auch der Topscorer der Vienna Capitals, Patrick Lebeau, den Verein. Er wurde durch François Fortier ersetzt, der zuletzt für die Hamburg Freezers aktiv gewesen war. Mit Sean Selmser und Marc Tropper wurden zwei weitere langjährige Mannschaftsstützen verabschiedet. Die Capitals verstärkten sich als Ausgleich entgegen der bisherigen Vereinspolitik vor allem mit österreichischen Spielern: mit Silvio Jakobitsch, Martin Oraže, Philipp Pinter und Martin Ulmer kamen gleich vier neue Spieler nach Wien. Auch im Tor setzte man mit Jürgen Penker als Ersatz für den entlassenen Frédéric Cassivi auf einen auch in der Nationalmannschaft erfahrenen Spieler, der zuletzt zwei Jahre lang bei Rögle BK in der Elitserien gespielt hatte. Mit Jeremy Rebek, vormals Salzburg, kam ein EBEL-erfahrener Verteidiger nach Wien. Die Sturmreihen wurden mit Cory Larose, der die Vorsaison in der Schweiz verbracht hatte, vervollständigt.

Der EHC Linz hatte seine Kaderplanung hingegen im April schon weitgehend abgeschlossen und verfügte mit Healey von den Grazern und den Routiniers Rob Shearer, Pat Leahy und Brad Purdie über einen nominal sehr schlagkräftigen Angriff, womit auch der Abgang von Markus Matthiasson gut kompensiert wurde. Dazu kamen einige junge Spieler, mit denen die Verjüngung des Kaders fortgesetzt werden sollte. Die Verteidigung wurde mit Aaron MacKenzie (HC Eaton Pardubice, tschechische Extraliga) und Reid Cashman (Milwaukee Admirals, American Hockey League) aufgewertet.

Der EC VSV erneuerte führte mit der Verpflichtung von Kevin Mitchell und Greg Kuznik die Erneuerung seiner Defensive fort, die mit Mike Stewart und Mickey Elick erneut die Abgänge von langgedienten Routiniers erlebte. Auch im Angriff gab es eine große Veränderung mit dem Karriereende von Günther Lanzinger und Wolfgang Kromp, die beide jeweils ihre gesamte Karriere und über zwanzig Spielzeiten beim EC VSV verbracht hatten. Beide zusammen hatten in knapp 2000 Einsätzen mehr als 1300 Scorerpunkte erzielt. Da mit Mikael Wahlberg ein weiterer wichtiger Stürmer den Verein verließ, verpflichtete der VSV mit Derek Damon von den Kassel Huskies und Matt Ryan von den Augsburger Panthern zwei neue Stürmer. Da mit Kiel McLeod ein nicht unumstrittener Spieler den Verein im Sommer verließ, wurde mit dem Slowenen Tomaž Razingar auch hier Ersatz verpflichtet.

Beim EC KAC erregte vor allem der neue Vertrag von Stürmer Andy Schneider Aufsehen. Der Center wurde für eine Rückkehr ab 1. Dezember verpflichtet. Im Tor ersetze Andy Chiodo Jordan Parise, während Peter Ratchuk als Ersatz für den Offensivverteidiger Jeff Tory verpflichtet wurde. Als Ergänzung nahm der Club den kanadischen Stürmer Tyler Scofield unter Vertrag, der zuletzt für den HC Plzeň in der tschechischen Extraliga gespielt hatte. Mit Tyler Spurgeon wurde im Sommer ein weiterer Spieler getestet, den der Club als Option für die Zukunft betrachtet. Ursprünglich hätte auch der erst 18-jährige Niederländer Dax van de Velden ein Try-Out absolvieren sollen, er wurde jedoch nach nur wenigen Tagen von den Salzburgern abgeworben.

KHL Medveščak Zagreb konnte mit Frank Banham den Topscorer der Laibacher unter Vertrag nehmen und verpflichtete mit Ryan Kinasewich einen offensiv starken Verteidiger, der in der Saison zuvor mit 103 Scorerpunkten der drittbeste Scorer der ECHL gewesen war. Dazu kamen mit dem ehemaligen Salzburger Jonathan Filewich und Donald MacLean (Malmö Redhawks), sowie Wacey Rabbit (Milwaukee Admirals) weitere erprobte Stürmer.

In Jesenice wurden auch einige bewährte einheimische Spieler entlassen, nachdem es Anfang April zu einem Eklat in der Mannschaft gekommen war. Der Club plante für die Saison mit sechs bis sieben Legionären und wollte auch Torwart Dov Grumet-Morris und Verteidiger Alexander Dück halten, was jedoch nicht gelang. Im Tor wurden stattdessen mit Mitch O’Keefe und Jaakko Suomalainen gleich zwei Legionäre verpflichtet. Für die Verteidigung wurden Wade Skolney (der zuletzt eine Saison pausiert hatte) und Eric Werner (Vålerenga Oslo) unter Vertrag genommen. Todd Elik, obwohl zu Saisonbeginn bereits 44 Jahre alt, entschied sich, eine weitere Saison spielen zu wollen. Mit Marc Cavosie und Brett Lysak wurden weitere Stürmer an Bord geholt.

Der Vorjahresletzte HDD Olimpija Ljubljana holte mit Andrej Hebar einen langjährigen Stürmer von Jesenice nach Laibach. Unter der Leitung des finnischen Trainers Hannu Järvenpää wurden außerdem vorwiegend finnische Spieler verpflichtet. Kari Haakana (HC Valpellice, Serie A1), Sami Ryhänen (LeKi, SM-liiga), Kevin Kantee (JYP Jyväskylä, SM-liiga) und Tomi Mustonen (Oulun Kärpät, SM-liiga) verstärkten das Team. Ryhänen war zwei Jahre zuvor bereits vom HC Innsbruck verpflichtet worden, war jedoch aufgrund äußerst schlechter Fitnesswerte bereits wieder entlassen worden, noch bevor er ein Spiel für den Club bestritten hatte. Der ehemalige Salzburger John Hughes und der Tscheche Petr Šachl kamen ebenfalls neu hinzu.

Beim ungarischen Vertreter Alba Volán gelang es, den Großteil des Teams zu halten, wenngleich für Trainer Jarmo Tolvanen Ersatz gesucht werden musste. Neuer Trainer wurde der Schwede Ulf Weinstock. Mit János Vas, Juha Alén und Dániel Kóger verließen drei Spieler den Club, für die mit Roger Holéczy, Szabolcs Fodor (beide Budapest Stars) und Attila Orbán (Dunaújvárosi Acélbikák) Ersatz verpflichtet wurde. Aus Wien kam der slowenische Verteidiger Aleš Kranjc.

Wie auch in den Jahren zuvor spielten die meisten EBEL-Mannschaften im Rahmen ihrer Vorbereitung wieder eines oder mehrere Turniere. Der wichtigste Bewerb war zweifellos die Premiere der European Trophy, an der neben einigen europäischen Topmannschaften auch der EC Red Bull Salzburg teilnahm. Salzburg richtete mit dem Red Bulls Salute auch das Finalturnier des Bewerbes aus und war fix dafür gesetzt, beendete es jedoch auf dem letzten Platz. Weiters fand der Rudi-Hiti-Sommercup statt, bei dem der EC VSV zum zweiten Mal nach 2008 den Sieg erringen konnte. Der VSV holte auch den Titel beim erstmals ausgetragenen Ferdo-Spajić-Memorial-Turnier in Zagreb, indem die Mannschaft alle drei Begegnungen mit dem sehr knappen Ergebnis von 1:0 gewann. Der ungarische Club Alba Volán Székesfehérvár verteidigte den Titel beim zum zweiten Mal veranstalteten Gábor-Ocskay-Gedenkturnier.

Im Übrigen maßen sich die Clubs mit Teams aus ganz Europa in einzelnen Begegnungen und konnten eine recht ausgeglichene Bilanz erspielen.

Übersicht über alle Vorbereitungs-Turniere

Anmerkung: Mannschaften aus der EBEL sind fett dargestellt

Turnier Zeitraum Teilnehmende Mannschaften Endstand
Joker-Cup 13. bis 15. August 2010 EHC Linz
Augsburger Panther (DEL)
Michigan Tech (NCAA)
ESV Kaufbeuren (2. Bundesliga)
1. Augsburger Panther (8 Punkte)
2. EHC Linz (5 Punkte)
3. Michigan Tech (3 Punkte)
4. ESV Kaufbeuren (2 Punkte)
Rudi-Hiti-Sommercup 19. bis 21. August 2010 EC VSV
HDD Olimpija Ljubljana
HK Jesenice
Budapest Stars (MOL Liga)
1. EC VSV (6 Punkte)
2. HDD Olimpija Ljubljana (4 Punkte)
3. HK Jesenice (3 Punkte)
4. Budapest Stars (0 Punkte)
Wurmberg-Cup 20. bis 22. August 2010 EHC Linz
Hamburg Freezers (DEL)
Hannover Indians (2. Bundesliga)
HKm Zvolen (Slowakische Extraliga)
1. Hamburg Freezers (9 Punkte)
2. EHC Linz (5 Punkte)
3. HKm Zvolen (4 Punkte)
4. Hannover Indians (0 Punkte)
Turnier in Zagreb
(Ferdo Spajić Memorial)
3. bis 5. September 2010 KHL Medveščak Zagreb
EC KAC
EC VSV
HK Jesenice
1. EC VSV (6 Punkte)
2. KHL Medveščak Zagreb (4 Punkte)
3. EC KAC (2 Punkte)
4. HK Jesenice (0 Punkte)
Gábor-Ocskay-Gedenkturnier 4. und 5. September 2010 Alba Volán Székesfehérvár
HDD Olimpija Ljubljana
Vienna Capitals
EC Graz 99ers
1. Alba Volán Székesfehérvár (4 Punkte)
2. EC Graz 99ers (2 Punkte)
3. Vienna Capitals (2 Punkte)
4. HDD Olimpija Ljubljana (0 Punkte)

Erster Durchgang

Erste Hinrunde

Tabellensituation nach der ersten Hinrunde (9 Runden)
Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte
1 EC KAC 9 6 3 1 0 0 2 37:30 +7 14
2 EC VSV 9 6 3 0 0 0 0 37:28 +9 12
3 HK Jesenice 9 5 4 0 1 0 0 29:33 −4 11
4 Vienna Capitals 9 5 4 0 0 0 0 36:27 +9 10
5 KHL Medveščak Zagreb 9 5 4 0 0 1 0 30:22 +8 10
6 EC Red Bull Salzburg 9 5 4 0 0 1 0 32:26 +6 10
7 HDD Olimpija Ljubljana 9 4 5 1 0 0 1 25:35 −10 9
8 EC Graz 99ers 9 4 5 0 0 1 0 23:25 −2 8
9 Alba Volán 9 3 6 0 1 1 0 28:36 −8 7
10 EHC Linz 9 2 7 0 0 0 1 16:31 −15 5

Der Grunddurchgang begann am 10. September mit einer Neuauflage des letztjährigen Finales, bei dem sich Meister Salzburg auswärts gegen den EHC Linz klar durchsetzen konnte. Gleichzeitig gab es in den ersten Runden einige unerwartete Entwicklungen: während Vizemeister Linz große Probleme hatte, konnten die in dieser Saison schwächer eingeschätzten slowenischen Teams einige Siege gegen die Titelfavoriten erringen. Die Vienna Capitals mussten den Ausfall ihres ersten Torwarts Jürgen Penker kompensieren, der sich knapp vor Saisonbeginn am Knöchel verletzt hatte. Da sein Ersatzmann Rudolf Hummel nicht die erhofften Leistungen erbringen konnte, nutzten die Capitals den Konkurs des deutschen Erstligisten Kassel Huskies und verpflichteten deren ehemaligen Torwart Adam Hauser. Ähnlich erging es dem ungarischen Teilnehmer Alba Volán Székesfehérvár, wo Zoltán Hetényi in den ersten Runden für Tommi Satosaari einspringen musste.

In der ersten Hinrunde fiel der EHC Linz bis auf den letzten Platz zurück und bestätigte diesen in der neunten Runde mit einem 0:9-Debakel in Zagreb. Dazu kam, dass sich der erste Torwart Alex Westlund und einige weitere Schlüsselspieler verletzt hatten, was die prekäre Lage noch verschlimmerte. Der HK Jesenice hingegen konnte als erstes Team den amtierenden Meister aus Salzburg besiegen, der in der Folge nach dem starken Start ebenfalls in eine kleinere Krise schlitterte. Jesenice profitierte in den ersten Spielen vor allem von der unerwarteten, jedoch herausragenden Leistung eines jungen Stürmertrios, Rok Tičar, Robert Sabolič und Žiga Jeglič, von denen keiner älter als 22 Jahre war. Ebenso zeichnete sich bei den Capitals ab, dass man mit François Fortier den idealen Sturmpartner für Benoît Gratton gefunden hatte.

An der Tabellenspitze löste der EC KAC die Salzburger ab, dicht gefolgt vom zweiten Team aus Kärnten, dem EC VSV. Beide Teams legten im Anschluss einen Paarlauf hin und konnten sich zwischenzeitlich vom Mittelfeld absetzen. Die Graz 99ers hingegen hatten mit einer schwächelnden Offensive zu kämpfen, die es in den ersten neun Spielen auf lediglich 23 Tore brachte. Dies konnte jedoch teilweise durch eine starke Verteidigung kompensiert werden, deren Zentrum der junge Torwart Fabian Weinhandl bildete. Weinhandl bestätigte zunächst seine guten Leistungen aus der Vorsaison, ließ sich jedoch auch in einigen Spielen von der Unsicherheit seiner Vorderleute beeinflussen.

Erste Rückrunde

Tabellensituation nach dem ersten Durchgang (18 Runden)
Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte
1 EC KAC 18 15 3 1 0 1 2 73:47 +26 32
2 EC Red Bull Salzburg 18 12 6 1 0 2 0 71:49 +22 24
3 EC VSV 18 12 6 0 0 1 0 70:51 +19 24
4 KHL Medvešcak Zagreb 18 8 10 0 1 2 2 62:59 +3 19
5 Vienna Capitals 18 9 9 0 0 0 1 71:56 +15 19
6 HK Jesenice 18 8 10 0 1 0 1 55:67 −12 18
7 EC Graz 99ers 18 9 9 0 0 2 0 53:54 −1 18
8 HDD Olimpija Ljubljana 18 7 11 1 0 1 1 54:75 −21 15
9 EHC Linz 18 5 13 0 0 1 3 38:63 −25 13
10 Alba Volán 18 5 13 0 1 1 1 50:76 −26 12

Den ersten Trainerwechsel gab es nach zwölf Runden zu vermelden: der ungarische Teilnehmer Alba Volán trennte sich von Ulf Weinstock und verpflichtete den Kanadier Kevin Primeau, der einige Jahre zuvor bereits beim EC KAC EBEL-Erfahrung gesammelt hatte. Außerdem holte das Team mit Eric Johansson einen weiteren Stürmer an Bord, um die magere Torausbeute zu verbessern.

Bis zur achtzehnten Runde und damit dem Ende des ersten Durchgangs setzte sich der EC KAC mit deutlichem Vorsprung an die Spitze der Tabelle und konnte dabei zehn Spiele in Serie, darunter die gesamte erste Rückrunde, gewinnen. Damit hatte der Club zwischenzeitlich acht Punkte Vorsprung auf Rang zwei, um den sich Salzburg und Villach ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Die Graz 99ers konnten ihre Krise teilweise in den Griff bekommen und gewannen nach einer Reihe von Niederlagen vier Spiele in Folge, womit sich die Murstädter in der Tabelle der Rückrunde auf Rang vier behaupten konnten.

Die Vienna Capitals kämpften mit einer Auswärtsschwäche und verloren damit verglichen mit dem Spitzentrio ein wenig an Boden. Zusammen mit Graz, Zagreb und Jesenice bildeten sie ein eng zusammenliegendes Mittelfeld. Am unteren Ende der Tabelle lieferten sich Laibach, Linz und Alba Volán einen Kampf um Rang acht. Alle drei Teams hatten mit Niederlagenserien zu kämpfen, wobei die Linzer am meisten enttäuschten und trotz vereinzelter Siege nie zu ihrer Form fanden. Zudem standen nach achtzehn Spielen nur 38 erzielte Tore zu Buche, was einem Schnitt von lediglich 2,11 Treffern pro Begegnung entspricht und den mit Abstand schlechtesten Wert der Liga darstellte. Der Club reagierte auf die anhaltende Offensivschwäche und holte mit Justin Keller einen weiteren Stürmer an Bord.

Zum Ende des ersten Durchgangs gab es jedoch weitere Umbesetzungen in einigen Mannschaften. Der HDD Olimpija Ljubljana verpflichtete mit Jeff Tory einen Verteidiger, der in den drei Jahren zuvor Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels des EC KAC gewesen war, und entließ im gleichen Zug den wenig erfolgreichen Stürmer Sami Ryhänen und Verteidiger Kari Haakana. Außerdem kehrte Burke Henry nach Laibach zurück. Jesenice verpflichtete mit Toni Dahlman einen weiteren Stürmer. Bei Zagreb verließ Mike Prpich den Club und wechselte nach Großbritannien zu den Newcastle Vipers.

Zweiter Durchgang

Zweite Hinrunde

Tabellensituation nach der zweiten Hinrunde (27 Runden)
Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte
1 EC KAC 27 22 5 1 0 3 3 105:71 +34 47
2 EC Red Bull Salzburg 27 18 9 2 1 2 0 115:87 +28 37
3 Vienna Capitals 27 17 10 4 0 1 1 114:84 +30 35
4 EC VSV 27 15 12 1 1 1 0 98:85 +13 31
5 EC Graz 99ers 27 13 14 0 1 2 1 82:81 +1 28
6 KHL Medvešcak Zagreb 27 11 16 0 2 3 2 89:90 −1 26
7 HDD Olimpija Ljubljana 27 12 15 1 1 1 1 87:104 −17 26
8 EHC Linz 27 9 18 1 1 1 4 65:87 −22 23
9 Alba Volán 27 9 18 2 2 1 2 77:110 −33 22
10 HK Jesenice 27 9 18 0 3 0 1 74:107 −33 22

Die zweite Hinrunde wurde nach der ersten Begegnung durch die Nationalteam-Pause unterbrochen. In der spielfreien Zeit verstärkten sich einige Mannschaften noch einmal mit zusätzlichen Spielern. Der EC VSV testete mit Josh Langfeld einen weiteren Flügelstürmer. Der HDD Ljubljana verpflichtete den ehemaligen KAC-Verteidiger Jeff Tory und holte Burke Henry zurück, der bis dahin ohne Verein gewesen war. Außerdem wurde mit Jan Chábera ein Torhüter verpflichtet, da Aleš Sila und Matija Pintarič nicht die erhofften Leistungen bringen konnten. Der EC Red Bull Salzburg holte mit Erik Reitz einen weiteren Verteidiger in die Mannschaft, und der EHC Linz entließ den enttäuschenden Stürmer Eric Healey aus seinem Vertrag und ersetzte ihn durch Jason Ward.

Der EC KAC stellte mit einem 3:5-Auswärtserfolg in Linz am 19. November den bestehenden EBEL-Rekord von zwölf Erfolgen in Serie ein, den bis dahin der HK Jesenice und die Vienna Capitals gehalten hatten, und baute ihn schließlich auf insgesamt 17 Siege aus. Damit konnte auch der Vorsprung in der Tabelle auf zwischenzeitlich zwölf Punkte vergrößert werden. Auch der EHC Linz und die Graz 99ers zeigten allmählich bessere Leistungen und konnten etwas an Boden in der Tabelle gutmachen. Umgekehrt schlitterte der EC VSV jedoch in eine Niederlagenserie und verlor so ein wenig den Anschluss.

Überschattet wurde diese Phase der Saison jedoch durch mehrere Zwischenfälle, die teils lange Sperren einzelner Spieler nach sich zogen. Allen voran ist hier Andrej Hebar zu nennen, der bei einem Auswärtsspiel seines Clubs HDD Ljubljana in Salzburg die Beherrschung verlor und Kevin Puschnik tätlich angriff, wofür er eine Sperre bis Saisonende erhielt. Zuvor hatte bereits der Linzer Robert Lukas zwölf Spiele pausieren müssen, nachdem er den Wiener Benoît Gratton mit dem Stock attackiert hatte. Der Wiener Raphael Rotter fasste insgesamt 16 Spiele Sperre für eine Attacke am Schiedsrichter aus, nachdem bei einem Spiel gegen den EHC Linz zuvor eine Strafe (Aaron MacKenzie hatte Rotter mit dem Stock im Gesicht verletzt) nicht gegeben worden war.

Zweite Rückrunde

Tabellensituation nach dem zweiten Durchgang (36 Runden)
Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte
1 EC KAC 36 23 13 1 1 3 3 131:108 +23 50
2 EC Red Bull Salzburg 36 23 13 3 1 2 1 150:119 +31 48
3 Vienna Capitals 36 21 15 4 0 1 3 139:113 +26 45
4 EC VSV 36 21 15 2 1 1 1 132:114 +18 44
5 EC Graz 99ers 36 19 17 0 1 2 1 113:107 +6 40
6 HDD Olimpija Ljubljana 36 17 19 1 2 2 1 114:138 −24 37
7 EHC Linz 36 16 20 1 1 3 4 97:103 −6 37
8 KHL Medvešcak Zagreb 36 15 21 0 2 4 2 114:112 +2 34
9 HK Jesenice 36 13 23 0 3 0 2 107:134 −27 31
10 Alba Volán 36 12 24 2 2 2 2 99:148 −49 28

Die zweite Rückrunde war geprägt von einem dichtgedrängten Programm rund um Weihnachten und Silvester, das in einer Doppelrunde am ersten und zweiten Jänner gipfelte. Nach der überragenden Siegesserie rutschte der EC KAC in ein Tief und konnte nur eine einzige seiner neun Begegnungen gewinnen, wodurch sich der herausgespielte Vorsprung schnell verringerte. Im Gegensatz dazu stabilisierten sich die Leistungen der Linzer und führten sogar dazu, dass die Mannschaft als erfolgreichstes Team der zweiten Rückrunde einigen Vorsprung auf die letztplatzierten Mannschaften herstellen konnte. Am Tabellenende verloren der HK Jesenice und Alba Volán erwartungsgemäß ein wenig den Anschluss. Nachdem bekannt geworden war, dass Torhüter Jaakko Suomalainen mit einer schweren Erkrankung zu kämpfen hatte, wurde mit dem slowakischen Schlussmann Michal Fikrt noch einmal nachjustiert. Ebenso verpflichteten die Graz 99ers mit Quinn Hancock einen weiteren Stürmer.

Beim Teilnehmer aus Zagreb kam es indessen zum zweiten Trainerwechsel der Saison, als Ted Sator aufgrund mangelnden Erfolges aus seinem Vertrag entlassen wurde. Zusätzlich wurde der ehemalige Grazer Stürmer Greg Day in die Liga zurückgeholt. Dennoch rutschte Zagreb zwischenzeitlich sogar aus den Playoff-Plätzen und konnte sich anschließend nur knapp auf Rang acht halten. Etwas überraschend konnte der HDD Ljubljana mehrere Siege gegen favorisierte Clubs erringen und sich einen Platz im Mittelfeld erkämpfen, wenngleich das Team mangels Konstanz immer noch viele Punkte abgeben musste.

Dritter Durchgang

Dritte Hinrunde

Tabellensituation nach der dritten Hinrunde (45 Runden)
Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte
1 EC KAC 45 30 15 1 2 5 3 162:131 +31 65
2 EC Red Bull Salzburg 45 28 17 5 1 3 1 177:149 +28 58
3 EC Vienna Capitals 45 27 18 4 0 1 3 171:132 +39 57
4 EC VSV 45 24 21 2 2 1 1 152:146 +6 51
5 EHC Linz 45 22 23 2 2 5 4 125:129 −4 50
6 EC Graz 99ers 45 23 22 0 2 2 2 139:129 +10 50
7 KHL Medvešcak Zagreb 45 19 26 0 3 5 3 149:147 +2 44
8 HDD Olimpija Ljubljana 45 19 26 2 2 2 2 132:168 −36 42
9 HK Jesenice 45 17 28 0 3 1 4 133:163 −30 41
10 Alba Volán 45 16 29 3 2 2 4 131:177 −46 38

In den Zeitraum der dritten Hinrunde fiel der vom Weltverband vorgegebene Transferschluss, der in dieser Saison vergleichsweise ruhig verlief. Lediglich zwei größere Veränderungen wurden in den Kadern der Teams vorgenommen: die Graz 99ers verpflichteten mit Jamie Hunt einen weiteren Verteidiger, und der EC KAC entließ Peter Ratchuk und ersetzte ihn durch Mike Siklenka, der bereits zwischen 2006 und 2008 in Klagenfurt gespielt hatte und in der Zwischenzeit auch für die Salzburger aufgelaufen war. Außerdem wurde der Vertrag mit Andy Schneider endgültig aufgelöst; der Stürmer wechselte in die 2. Eishockey-Bundesliga zu den SERC Wild Wings.

In der Tabelle gab es ebenso wenige Veränderungen. Der EC KAC überwand das zwischenzeitliche Tief und konnte mit sieben Siegen aus neun Spielen dieser Runde die Tabellenführung wieder von zwei auf sieben Punkte ausbauen. Lokalrivale EC VSV verlor jedoch durch eine Niederlagenserie ein wenig den Anschluss an das Führungstrio aus den Klagenfurtern, Salzburg und den Capitals und hatte zwischenzeitlich nur noch einen Punkt Vorsprung auf Rang sechs. Die 99ers und der EHC Linz lieferten sich hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei jedoch die Linzer mit sechs Erfolgen in dieser Phase die erfolgreichere Mannschaft waren und auch Ljubljana hatten hinter sich lassen können. Die Laibacher kämpften gegen einen deutlichen Abwärtstrend, in dessen Zug immer wieder Spiele relativ deutlich verloren wurden.

Ähnlich erging es dem KHL Medvešcak Zagreb, der insbesondere das Momentum der Spiele in der 15.000 Zuschauer fassenden Arena Zagreb nicht nutzen konnte. Von den vier Begegnungen wurden die ersten beiden knapp verloren, wodurch das Punktepolster, das den Club auf einem der Playoff-Plätze hielt, gering blieb. Auf den beiden letzten Plätzen blieben der HK Jesenice und Alba Volán. Beide Clubs hatten jedoch einige Achtungserfolge erzielen können, und insbesondere Jesenice zeigte mit einem Auswärtssieg in Salzburg in der 45. Runde und einem Heimsieg über die Capitals, dass eine Playoff-Teilnahme noch im Bereich des Möglichen lag.

Dritte Rückrunde

Der letzte Durchgang der Saison brachte nur noch wenige Veränderungen in der Tabelle. Lediglich auf den unteren Rängen lieferten sich die vier ausländischen Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die letzten beiden Playoff-Plätze. Für kurze Zeit war Medvešcak Zagreb nach einigen Niederlagen aus den Playoff-Rängen gerutscht und hatte dem HK Jesenice weichen müssen. Für Alba Volán war der Kampf bereits einige Runden vor Schluss beendet, jedoch verabschiedete sich der Club mit einigen unerwarteten Siegen unter anderem gegen Salzburg aus der Spielzeit.

Der EC VSV ließ knapp vor Ende des Grunddurchgangs mit einem Trainerwechsel aufhorchen: dort trat Johan Strömwall nach einigen empfindlichen Niederlagen freiwillig zurück und machte seinem ehemaligen Co-Trainer Michael Stewart Platz, dem es in den letzten Runden gelang, die zuletzt kaum noch vorhandene Offensive seines Teams wieder zu stärken.

Bemerkenswerte Fakten

  • Der kanadische Stürmer François Fortier von den Vienna Capitals stellte mit 48 Toren in 51 Spielen eine neue Bestmarke für die höchste österreichische Spielklasse auf. Der bisherige Rekordhalter Mike Craig hatte es in der Saison 2006/07 – ebenfalls für die Capitals – im Grunddurchgang auf 43 Treffer gebraucht und in der gesamten Saison 46 Tore erzielt.
  • Mit Fabian Weinhandl von den Graz 99ers hat erstmals in der Geschichte der Erste Bank Eishockey Liga ein Torwart den kompletten Grunddurchgang durchgespielt, ohne jemals von einem Backup vertreten zu werden. Insgesamt brachte es Weinhandl in den 54 Spielen auf eine Spielzeit von 3251 Minuten und 47 Sekunden. Sein Team verzeichnete dabei die wenigsten Gegentore des Grunddurchgangs.
  • Einen neuen Rekord verzeichnete auch die Rubrik Meistbestrafter Spieler: der Capitals-Stürmer Benoît Gratton brachte es in 45 Einsätzen auf insgesamt 247 Strafminuten, davon drei Spieldauer- und eine Matchstrafe, sowie fünf Disziplinarstrafen. Bisheriger Rekordhalter in dieser Rubrik war Kelsey Wilson gewesen, der es im Jahr zuvor bei Red Bull Salzburg auf 231 Strafminuten gebracht hatte.
  • Eine neue EBEL-Bestmarke wurde auch in der Fairplay-Wertung erzielt: der ungarische Club Alba Volán Székesfehérvár unterbot mit durchschnittlich nur 13,57 Strafminuten pro Spiel die bisherige Marke der Graz 99ers aus der Vorsaison, die einen Durchschnittswert von 13,60 erzielt hatten.
  • In der Zuschauergunst dominierte der kroatische Club KHL Medveščak Zagreb die Saison: mit insgesamt 211.600 Zuschauern in 27 Heimspielen durchbrach erstmals ein Club die 200.000er-Marke. Durchschnittlich kamen damit 7.837 Zuschauer zu einem Spiel der Bären.
  • Die meisten Strafminuten gegen eine einzelne Mannschaft in einem Spiel wurden beim Spiel Salzburg vs. EC VSV in Runde 53 am 22. Februar 2011 vergeben. Der EC VSV wurde mit insgesamt 130 Strafminuten belegt. Ursache war heftige Kritik am Schiedsrichter in der Overtime; diese resultierte in vier Spieldauer- und drei Disziplinarstrafen.

Kreuztabelle der Grunddurchgangs-Ergebnisse

Kreuztabelle der Grunddurchgangs-Ergebnisse
Auswärts
Zu Hause KAC VSV Capitals 99ers Linz Salzburg Jesenice Ljubljana Székesfehérvár Zagreb
KAC 5:3
4:5 n. V.
4:1
5:3
3:4 n. P.
4:3
3:4 n. P.
3:4
6:5
6:1
3:4
2:1
5:4
4:3
5:2
4:1
4:6
3:2 n. P.
5:2
5:1
3:0
5:2
8:2
3:2
4:3
2:1
1:4
VSV 2:3
2:3
6:1
4:2
4:1
5:2
2:1
4:3
1:3
5:2
2:3 n. V.
1:5
2:3
6:5
4:5
1:5
3:2 n. V.
5:1
6:3
4:6
1:2 n. V.
7:3
2:3
3:2
7:1
5:2
2:1
Capitals 5:6
2:1
3:4
2:1
5:3
3:0
2:3
3:2 n. V.
4:1
4:1
5:4 n. V.
5:4 n. P.
7:1
3:5
3:2
7:3
6:3
2:3 n. P.
6:1
2:1 n. V.
4:3
7:3
2:3 n. P.
4:2
7:4
4:2
6:3
99ers 0:2
3:4 n. P.
2:3
3:4
3:4
1:3
3:2 n. P.
3:4
3:2 n. P.
1:2
5:2
4:2
2:5
7:4
6:2
3:5
4:2
2:0
6:4
3:5
1:3
2:1
3:1
2:3 n. V.
0:1
5:4
4:2
Linz 4:1
3:5
4:3 n. P.
3:4 n. P.
3:2 n. P.
4:3 n. V.
0:1
5:0
4:2
2:1
1:2
2:1 n. P.
3:5
4:0
7:2
3:2 n. P.
2:1 n. P.
4:3 n. P.
1:2
7:0
5:8
3:4 n. P.
4:0
2:1 n. P.
3:4 n. P.
2:1
7:6 n. V.
Salzburg 4:3 n. P.
7:1
2:1 n. V.
4:5
6:3
3:2 n. V.
4:2
8:7
3:1
5:3
4:2
5:4
4:1
4:2
4:3 n. V.
8:1
6:4
2:3
5:0
7:4
4:2
3:2 n. P.
4:1
4:3 n. P.
5:4 n. V.
2:3 n. P.
2:0
Jesenice 0:4
5:3
3:4
4:6
3:4
3:5
4:2
0:7
4:3
4:5
0:3
1:3
3:1
1:3
2:4
3:2
6:0
5:4
6:4
5:1
3:4
3:4
3:4 n. V.
4:5 n. P.
3:2
4:1
2:3 n. P.
Ljubljana 1:2
3:2
2:4
2:5
5:2
4:1
5:4
4:3 n. P.
0:4
5:7
5:3
0:4
4:2
3:2
7:0
4:3
3:4 n. V.
3:5
4:3 n. V.
6:2
3:4 n. P.
3:2
6:2
5:4 n. P.
2:3 n. P.
1:2
1:2 n. V.
Székesfehérvár 5:6 n. V.
2:3 n. P.
6:4
1:4
5:3
2:3
2:7
5:6 n. V.
2:4
3:4
2:3
3:2
3:6
3:6
5:0
2:1
4:3 n. V.
5:3
4:5
5:3
4:6
4:2
1:5
6:1
5:2
4:3
5:3
Zagreb 3:4 n. P.
4:0
3:4 n. P.
4:2
1:4
7:2
6:1
1:4
2:6
2:5
1:2
4:3
9:0
3:2 n. P.
4:1
0:5
6:7 n. V.
5:2
3:0
5:2
2:5
5:6 n. P.
7:1
4:3
6:0
5:2
2:3

Endstand des Grunddurchgangs

Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte
1 EC KAC 54 36 18 1 2 5 4 190:159 +31 78
2 EC Red Bull Salzburg 54 33 21 6 1 3 1 206:181 +25 68
3 Vienna Capitals 54 31 23 4 0 2 5 200:162 +38 67
4 EC VSV 54 29 25 2 4 1 1 180:167 +13 63
5 EHC Linz 54 26 28 3 2 7 5 156:166 −10 59
6 EC Graz 99ers 54 27 27 0 2 3 2 164:153 +11 58
7 HDD Olimpija Ljubljana 54 24 30 2 3 3 2 165:197 −32 53
8 KHL Medveščak Zagreb 54 23 31 1 3 5 3 171:171 +0 52
9 Alba Volán Székesfehérvár 54 21 33 3 2 3 5 162:203 −41 49
10 HD Jesenice 54 20 34 0 3 2 6 161:196 −35 49

Legende:
S = Siege, N = Niederlagen, SNV = Siege nach Verlängerung, NNV = Niederlagen nach Verlängerung, SNP = Siege nach Penaltyschießen, NNP = Niederlagen nach Penaltyschießen, TVH = Torverhältnis

Statistiken

Topscorer

Spieler Spieler Mannschaft SP T V PKT SM +/− PPG PPA SHG SHA GWG
Kanada François Fortier Capitals 51 48 36 84 61 +30 17 12 1 0 9
Kanada Benoît Gratton Capitals 45 27 46 73 247 +23 13 20 1 2 3
Slowenien Rok Tičar Jesenice 54 24 44 68 16 +8 10 17 1 0 2
Kanada John Hughes Ljubljana 53 16 48 64 28 −6 4 23 2 1 2
Ungarn Balázs Ladányi Alba Volán 54 22 38 60 20 −1 9 11 2 1 4
Slowenien Robert Sabolič Jesenice 54 33 26 59 64 −4 11 10 0 1 4
Kroatien Ryan Kinasewich Zagreb 49 30 29 59 16 +22 2 12 2 0 4
Vereinigte Staaten Derek Damon VSV 53 24 33 57 158 +9 9 19 1 1 0
Osterreich Thomas Koch Salzburg 49 23 34 57 34 +15 9 21 0 0 3
Osterreich Michael Raffl VSV 50 26 29 55 62 +25 6 13 0 0 5
Kanada Mike Ouellette 99ers 54 24 31 55 22 +13 7 10 0 0 2
Slowenien Žiga Jeglič Jesenice 54 14 40 54 69 −1 4 18 0 0 0
Osterreich Roland Kaspitz VSV 53 11 43 54 113 +7 7 17 0 0 2
Tschechien Petr Šachl Ljubljana 53 22 31 53 60 −9 12 12 2 1 2
Kanada Ryan Duncan Salzburg 49 17 36 53 16 +14 6 15 1 1 5

Legende: SP = Spiele, T = Tore, A = Assists, PKT = Punkte, +/- = Plusminus, SM = Strafminuten, PPG = Powerplay-Tore, PPA = Powerplay-Assists, SHG = Unterzahl-Tore, SHA = Unterzahl-Assists, GWG = Siegestore

Torhüter

Spieler Mannschaft GP GPI GS Min GA GAA SOG SVS SVS% SO W L OTL
Slowenien Robert Kristan Zagreb 52 48 47 2844:18 133 2.81 1782 1649 92.54 5 23 21 4
Osterreich Bernhard Starkbaum VSV 54 33 30 1895:32 86 2.72 1101 1015 92.19 0 18 8 3
Osterreich Reinhard Divis Salzburg 35 30 29 1630:42 77 2.83 945 868 91.85 2 17 11 0
Slowenien Matija Pintarič Ljubljana 54 26 22 1298:24 71 3.28 847 777 91.74 1 10 10 2
Osterreich Jürgen Penker Capitals 34 28 28 1672:44 79 2.83 947 868 91.66 1 17 7 3
Kanada Andy Chiodo KAC 41 30 29 1776:07 79 2.67 946 867 91.65 2 23 3 3
Vereinigte Staaten Alex Westlund Linz 52 47 47 2775:01 129 2.79 1503 1374 91.42 4 23 19 5
Vereinigte Staaten Adam Hauser Capitals 30 24 23 1425:18 64 2.69 744 680 91.40 3 14 8 2
Osterreich Gert Prohaska VSV 54 25 24 1365:48 73 3.21 837 764 91.28 0 11 12 2
Osterreich Fabian Weinhandl 99ers 54 54 54 3251:47 150 2.77 1625 1475 90.77 3 27 23 4
Osterreich Thomas Höneckl Salzburg 49 25 18 1224:33 70 3.43 753 683 90.70 0 13 5 2
Tschechien Jan Chábera Ljubljana 34 24 22 1344:58 77 3.44 825 748 90.67 0 10 9 2
Ungarn Zoltán Hetényi Alba Volán 46 32 32 1774:03 113 3.82 1198 1085 90.57 0 13 12 5
Osterreich René Swette KAC 54 26 25 1510:39 80 3.18 813 733 90.16 1 13 9 3
Slowakei Michal Fikrt Jesenice 20 20 20 1195:49 60 3.01 599 539 89.98 1 8 8 4
Finnland Tommi Satosaari Alba Volán 35 19 14 979:37 62 3.80 587 525 89.44 0 3 11 1
Finnland Jaakko Suomalainen Jesenice 41 30 26 1530:02 94 3.69 812 718 88.42 0 10 12 4

(Legende zur Torhüterstatistik: GP oder Sp = Spiele insgesamt; W oder S = Siege; L oder N = Niederlagen; T oder U oder OT = Unentschieden oder Overtime- bzw. Shootout-Niederlage; Min. = Minuten; SOG oder SaT = Schüsse aufs Tor; GA oder GT = Gegentore; SO = Shutouts; GAA oder GTS = Gegentorschnitt; Sv% oder SVS% = Fangquote; EN = Empty Net Goal; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Playoff-Baum

Viertelfinale Halbfinale Finale
1 EC KAC 4
8 KHL Medveščak Zagreb 1
1 EC KAC 4
4 EC VSV 1
4 EC VSV 4
5 EHC Linz 1
1 EC KAC 3
2 EC Red Bull Salzburg 4
2 EC Red Bull Salzburg 4
7 HDD Olimpija Ljubljana 1
2 EC Red Bull Salzburg 4
3 Vienna Capitals 3
3 Vienna Capitals 4
6 EC Graz 99ers 0

Viertelfinale

  • EC KAC – KHL Medveščak Zagreb (Endstand 4:1, Torverhältnis 20:18)
Die Serie zwischen dem KAC und Medveščak Zagreb war bereits im Vorfeld trotz der Tabellensituation der beiden Clubs als sehr knapp eingestuft worden. Die ersten beiden Begegnungen konnte der EC KAC jeweils mit 3:2 für sich entscheiden, wenngleich in beiden Spielen Zagreb für längere Zeit die Führung innegehabt hatte. Die dritte Begegnung in Klagenfurt verlief zuerst wesentlich deutlicher, als der KAC nach zwei Dritteln mit 4:1 in Front lag. Im Schlussabschnitt gelang den Kroaten jedoch mit drei Toren jedoch der rasche Ausgleich. Die Schlussphase der Partie war gekennzeichnet von ungewöhnlich vielen Toren und konnte vom EC KAC sehr knapp für sich entschieden werden. Zagreb gelang im vierten Spiel der erste Sieg in der Serie, wo der Club souverän einen 4:1-Vorsprung über die Zeit bringen konnte. Auch in der letzten Begegnung in Klagenfurt erspielte sich Zagreb eine zwischenzeitliche 4:2-Führung, geriet jedoch im Schlussabschnitt mit 4:5 in Rückstand und konnte erst knapp vor Ende der regulären Spielzeit ausgleichen. In der Overtime entschied der EC KAC die Serie für sich.
  • EC Red Bull Salzburg – HDD Olimpija Ljubljana (Endstand 4:1, Torverhältnis 19:13)
Die erste Begegnung der beiden Clubs verlief mit einem 5:4-Sieg der Salzburger in der Overtime noch sehr knapp. Die Red Bulls agierten jedoch in den beiden folgenden Partien wesentlich disziplinierter und besiegten Laibach zweimal deutlich mit 5:1 und 6:1. Zu einem Eklat kam es noch vor Spiel vier der Serie: Salzburg trat zum anberaumten Match nicht an, da man die Sicherheitsvorkehrungen in der Laibacher Hala Tivoli für nicht ausreichend befand, und trat die Heimreise an. Diese Entscheidung rief großen Unmut vor allem bei den Fans der Liga hervor. Der Strafsenat der Liga entschied, das Spiel mit 5:0 und Sieg für Laibach zu werten und belegte Salzburg mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro und der Verpflichtung zum Schadenersatz an die Laibacher. Zudem wurde ein Beschluss gefasst, wonach ab diesem Zeitpunkt jeder Verein, der grundlos nicht zu einem Meisterschaftsspiel antritt, vom laufenden Bewerb ausgeschlossen wird. Das anschließende letzte Spiel in Salzburg sorgte für einen neuen EBEL-Rekord: mit einer Gesamtdauer von 95:28 Minuten war es das längste Spiel der Ligageschichte. Salzburg hatte in der regulären Spielzeit eine 2:0-Führung verspielt und benötigte anschließend fast zwei volle Zusatz-Drittel, um das entscheidende Tor zu erzielen. Der zu diesem Zeitpunkt 21-jährige slowenische Torwart Matija Pintarič hielt dabei 78 von 81 auf sein Tor abgefeuerten Schüssen.
  • Vienna Capitals – Graz 99ers (Endstand 4:0, Torverhältnis 16:9)
Die Begegnung zwischen den Vienna Capitals und den Graz 99ers wurde als einzige des Viertelfinales mit einem Sweep entschieden. Die Vienna Capitals setzten sich mit vier Erfolgen in Serie klar durch. Im ersten Spiel waren die Grazer gut gestartet und hatten sich bis zur Halbzeit eine 2:0-Führung herausgespielt, jedoch hatten die Capitals noch im zweiten Drittel ausgleichen können. Der Führungstreffer für die Heimmannschaft fiel im Schlussabschnitt; der Versuch der Grazer, den Ausgleich zu erzielen, misslang und resultierte in einem Empty-Net-Tor der Wiener. Im zweiten Spiel dominierten die Capitals deutlich und führten nach dreißig Minuten mit vier zu null. Durch den ehemaligen Capitals-Verteidiger Darcy Werenka gelang noch der Ehrentreffer. Die dritte Begegnung verlief wiederum etwas knapper, auch wenn die Wiener sich schon früh wieder eine deutliche Führung erspielen konnten. Der Endstand von 4:3 zugunsten der Capitals hatte von der 39. Minute an Bestand, da keines der Teams einen weiteren Treffer erzielte. Das letzte Spiel brachte ähnlich wie im ersten Spiel eine deutliche Führung der Grazer, die jedoch nur bis zur Mitte des letzten Drittels hielt; die Capitals erzielten drei rasche Tore und retteten sich in die Overtime, wo in der 67. Minute das Spiel und die Serie zugunsten der Wiener entschieden wurde.
  • EC VSV – EHC Linz (Endstand 4:1, Torverhältnis 16:7)
Der EC VSV dominierte die Serie zu Beginn sehr deutlich, indem der Mannschaft zwei Shutout-Siege zum Auftakt gelangen. In beiden Spielen agierte das Team des neuen Coaches Michael Stewart äußerst souverän, Torhüter Bernhard Starkbaum parierte in beiden Spielen insgesamt siebzig Schüsse auf sein Tor. Erst in der dritten Begegnung gelang den Linzern der erste Treffer, und bis knapp vor Spielende lag die Mannschaft nur knapp mit 3:4 zurück. Villach erzielte jedoch einen Empty-Net-Treffer und entschied so das Spiel für sich. Im vierten Spiel gelang den Linzern umgekehrt ein Shutout und somit auch der erste Sieg in der Serie. Villach erzielte den entscheidenden vierten Sieg jedoch im Anschluss souverän mit 5:2 auf eigenem Eis.
EC KAC (1) – KHL Medveščak Zagreb (8)
27. Februar EC KAC – KHL Medveščak Zagreb 3:2 (1:2, 2:0, 0:0)
1. März KHL Medveščak Zagreb – EC KAC 2:3 (1:1, 1:0, 0:2)
3. März EC KAC – KHL Medveščak Zagreb 7:5 (2:1, 2:0, 3:4)
6. März KHL Medveščak Zagreb – EC KAC 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
8. März EC KAC – KHL Medveščak Zagreb 6:5 n. V. (2:3, 2:1, 1:1, 1:0)
Endstand in der Serie: 4:1 für den EC KAC
EC Red Bull Salzburg (2) – HDD Olimpija Ljubljana (7)
27. Februar EC Red Bull Salzburg – HDD Olimpija Ljubljana 5:4 n. V. (1:1, 1:2, 2:1, 1:0)
1. März HDD Olimpija Ljubljana – EC Red Bull Salzburg 1:5 (0:2, 0:2, 1:1)
3. März EC Red Bull Salzburg – HDD Olimpija Ljubljana 6:1 (1:1, 4:0, 1:0)
6. März HDD Olimpija Ljubljana – EC Red Bull Salzburg 5:0 (Strafverifiziert)
8. März EC Red Bull Salzburg – HDD Olimpija Ljubljana 3:2 n. V. (1:0, 1:0, 0:2, 1:0)
Endstand in der Serie: 4:1 für den EC Red Bull Salzburg
Vienna Capitals (3) – Graz 99ers (6)
27. Februar Vienna Capitals – Graz 99ers 4:2 (0:1, 2:1, 2:0)
1. März Graz 99ers – Vienna Capitals 1:4 (0:3, 1:1, 0:0)
3. März Vienna Capitals – Graz 99ers 4:3 (3:0, 1:3, 0:0)
6. März Graz 99ers – Vienna Capitals 3:4 n. V. (1:0, 1:0, 1:3, 0:0)
Endstand in der Serie: 4:0 für die Vienna Capitals
EC VSV (4) – EHC Linz (5)
27. Februar EC VSV – EHC Linz 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)
1. März EHC Linz – EC VSV 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)
3. März EC VSV – EHC Linz 5:3 (3:1, 0:1, 2:1)
6. März EHC Linz – EC VSV 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)
8. März EC VSV – EHC Linz 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)
Endstand in der Serie: 4:1 für den EC VSV

Halbfinale

  • EC KAC – EC VSV (Endstand: 4:1, Torverhältnis: 19:12)
Die Halbfinalserie zwischen dem EC KAC und dem EC VSV war die erste Playoff-Begegnung der beiden Clubs seit der Finalserie in der Saison 2003/04. Obwohl von Seiten der Medien eine recht ausgeglichene Serie erwartet wurde und der EC VSV etwas überraschend das erste Spiel deutlich mit 5:2 auf Klagenfurter Eis gewinnen konnte, entschied der EC KAC das Halbfinale letzten Endes mit 4:1 Siegen für sich. Die Villacher agierten über die gesamte Serie gesehen trotz phasenweise guter Spiele schwächer als der Konkurrent und mussten in der vorletzten Begegnung auch die Verletzung ihres ersten Torwarts Bernhard Starkbaum hinnehmen, der bei einer Abwehraktion überknöchelte und eine Bänderdehnung davontrug. Ersatzmann Gert Prohaska, der zuvor jahrelang die Rolle des Einser-Goalies innegehabt hatte, agierte nicht auf der Höhe seines Könnens und erhielt einige vermeidbare Tore. In Summe verliefen so vor allem die beiden letzten Spiele recht eindeutig zugunsten des EC KAC, der sich so vorzeitig den Seriensieg sichern konnte.
  • EC Red Bull Salzburg – EV Vienna Capitals (Endstand: 4:3, Torverhältnis: 25:27)
Wesentlich knapper verlief die Halbfinalserie zwischen dem amtierenden Meister und den Vienna Capitals, die in ihrer Geschichte zuvor bereits vier Mal gegen die Salzburger im Halbfinale ausgeschieden waren. Obwohl die Red Bulls das erste Spiel souverän gewinnen konnten und im zweiten Spiel erst in der Overtime unterlagen, entwickelte sich eine sehr enge Serie, in deren Verlauf jeweils das Heimteam den Sieg davontragen konnte. Der zwischenzeitliche Höhepunkt war der 9:1-Sieg der Capitals in der vierten Begegnung, der dank einer starken geschlossenen Mannschaftsleitung der Wiener und teils sehr schlechter Defensivarbeit der Salzburger möglich wurde. Die Capitals hatten bereits im sechsten Spiel ihren Topscorer François Fortier aufgrund einer Verletzung verloren. Im alles entscheidenden Spiel sieben folgte bereits früh der Ausfall von Benoît Gratton nach einem schweren, nicht geahndeten Foul durch Daniel Welser, der im Nachhinein eine Sperre von acht Spielen für das Vergehen erhielt. Salzburg entschied letzten Endes Spiel sieben für sich und sicherte sich damit die sechste Finalteilnahme in Folge.
EC KAC (1) – EC VSV (4)
15. März EC KAC – EC VSV 2:5 (0:2, 0:3, 2:0)
17. März EC VSV – EC KAC 2:5 (0:2, 1:1, 1:2)
20. März EC KAC – EC VSV 2:1 (0:0, 0:0, 2:1)
22. März EC VSV – EC KAC 0:4 (0:2, 0:2, 0:0)
24. März EC KAC – EC VSV 6:4 (3:1, 1:1, 2:2)
Endstand in der Serie: 4:1 für den EC KAC
EC Red Bull Salzburg (2) – EV Vienna Capitals (3)
15. März EC Red Bull Salzburg – EV Vienna Capitals 6:2 (2:0, 3:1, 1:1)
17. März EV Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 6:5 n. V. (1:1, 4:3, 0:1, 1:0)
20. März EC Red Bull Salzburg – EV Vienna Capitals 2:1 n. V. (1:0, 0:1, 0:0, 1:0)
22. März EV Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 9:1 (2:0, 4:0, 3:1)
24. März EC Red Bull Salzburg – EV Vienna Capitals 6:4 (3:0, 1:2, 2:2)
27. März EV Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 4:1 (2:0, 0:1, 2:0)
29. März EC Red Bull Salzburg – EV Vienna Capitals 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)
Endstand in der Serie: 4:3 für den EC Red Bull Salzburg

Finale

Thomas Koch schoss den EC Red Bull Salzburg in der Overtime des letzten Spiels zum vierten Meistertitel.

Mit der Begegnung zwischen dem EC KAC und dem EC Red Bull Salzburg kam es zur von den Medien als am wahrscheinlichsten vorhergesagten Finalpaarung. Die Chancen wurden als ausgeglichen betrachtet. Das erste Spiel deutete mit dem knappen 6:5-Heimsieg des EC KAC bereits eine enge Serie an. Im zweiten Spiel gelang den Salzburgern mit einem 6:3-Sieg der Ausgleich in der Serie. Der 5:2-Sieg in Klagenfurt brachte den Bullen den benötigten Auswärtssieg bereits sehr früh in der Serie: die Salzburger agierten als wesentlich effizientere Mannschaft, der EC KAC konnte den vor allem defensiv gut positionierten Gästen wenig entgegensetzen.

Das vierte Spiel zeigte erstmals in der Serie einen optisch zumindest ebenbürtigen KAC. Nachdem zur Halbzeit des Spiels die Klagenfurter die Führung erzielen konnten, gelang den Salzburgern knapp vor Schluss der Ausgleich. In der ersten Overtime der Serie sorgten die beiden Kanadier Tyler Scofield und Tyler Spurgeon für den Siegestreffer, womit die Klagenfurter sich das Heimrecht zurückholten. In der folgenden Begegnung wurde die Serie schließlich zu einem 3:2-Zwischenstand zugunsten des EC KAC gedreht. Im Verlauf des Spieles war es jedoch zu einer heftig umstrittenen Szene gekommen, als die Schiedsrichter den regulären Treffer von Mike Craig zum 2:1 wegen vermeintlichen Abseits nach heftigem Protest der Salzburger annullierten.

Eine ähnliche Szene folgten auch im sechsten Spiel, bei dem der regierende Meister ausgleichen konnte: beim Stand von 4:2 zugunsten von Salzburg wurde im letzten Drittel ein Unterzahltor des EC KAC zum 3:4-Anschlusstreffer nicht gegeben, da es sich um ein Schlittschuhtor handelte.

Im alles entscheidenden siebten Spiel in Klagenfurt präsentierten sich beide Teams über weite Strecken als ebenbürtig, wenngleich den Salzburgern im Verlauf des Spiels zwei Mal der Führungstreffer gelang. Knapp vor Schluss wurde erneut ein an sich reguläres Tor annulliert: diesmal traf es die Salzburger, deren Treffer zum 3:2 durch Thomas Koch wegen Torraumabseits nicht gegeben wurde. Koch fälschte jedoch in der dritten Minute der Verlängerung einen Schuss von Ryan Duncan zum Siegestreffer ab, nachdem der KAC zuvor zu Beginn der Overtime eine Minute und 48 Sekunden dauernde 4-gegen-3-Überzahlsituation nicht hatte nutzen können. Die Salzburger gewannen damit den vierten Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte.

31. März 2011
19:15 Uhr
5.080 Zuschauer
EC KAC
C. Brandner (10:02, Powerplay, S. Brown, G. Hager)
T. Scofield (18:21, Powerplay, T. Spurgeon, K. Furey)
M. Craig (24:18, K. Furey, T. Scofield)
T. Scofield (32:27, Powerplay, K. Furey, S. Brown)
M. Pirmann (48:44, G. Hager, T. Hundertpfund)
M. Craig (55:56, T. Scofield, T. Spurgeon)
6:5
(2:2, 2:1, 2:2)

Strafminuten: 10:8
Torschüsse: 25:51
EC Red Bull Salzburg
M. Latusa (03:06, Powerplay, B. Aubin, M. Pewal)
R. Abid (10:30, B. Aubin, R. Duncan)
D. Lynch (27:58, Powerplay, S. Heshka, R. Abid)
D. Bois (55:24, B. Aubin, M. Schiechl)
M. Latusa (59:47, B. Aubin, S. Regier)
3. April 2011
18:00 Uhr
3.200 Zuschauer
EC Red Bull Salzburg
M. Latusa (00:42, T. Koch, M. Pewal)
B. Aubin (24:08, Shorthander, D. Bois, S. Regier)
R. Abid (26:55, M. Trattnig, M. St. Pierre)
M. Pewal (33:39, M. Trattnig, T. Koch)
M. Trattnig (44:17, Powerplay, R. Duncan, B. Aubin)
M. Latusa (58:01, M. Pewal, T. Koch)
6:3
(1:2, 3:1, 2:0)

Strafminuten: 14:16
Torschüsse: 43:39
EC KAC
M. Siklenka (11:33, M. Pirmann, G. Hager)
S. Geier (13:14, J. Reichel, R. Herburger)
M. Craig (29:25, T. Scofield, T. Spurgeon)
5. April 2011
19:15 Uhr
5.200 Zuschauer
EC KAC
T. Scofield (04:21, Powerplay)
K. Furey (40:37, T. Spurgeon, C. Brandner)
2:5
(1:0, 0:3, 1:2)

Strafminuten: 12:10
Torschüsse: 28:49
EC Red Bull Salzburg
R. Duncan (20:22, S. Regier, D. Lynch)
M. Latusa (23:56, T. Koch, M. Pewal)
M. Trattnig (29:26, Powerplay, M. Latusa, B. Aubin)
S. Regier (43:52, D. Lynch, R. Abid)
M. Latusa (58:23, T. Raffl)
7. April 2011
19:15 Uhr
3.200 Zuschauer
EC Red Bull Salzburg
M. St. Pierre (51:31, D. Bois, S. Regier)
1:2 n. V.
(0:0, 0:1, 1:0, 0:1)

Strafminuten: 14:10
Torschüsse: 25:45
EC KAC
T. Hundertpfund (33:13)
T. Spurgeon (63:33, T. Scofield)
10. April 2011
18:00 Uhr
5.080 Zuschauer
EC KAC
S. Brown (5:30, Powerplay, K. Furey, T. Scofield)
G.Hager (44:48, J. Reichel)
M. Siklenka (66:08, T. Scofield)
3:2 n. V.
(1:1, 0:0, 1:1, 1:0)

Strafminuten: 10:22
+10 Lakos
Torschüsse: 30:43
EC Red Bull Salzburg
M. Brucker (5:47, K. Puschnik)
R. Abid (49:43, R. Duncan, D. Mitterdorfer)
12. April 2011
19:15 Uhr
3.200 Zuschauer
EC Red Bull Salzburg
T. Raffl (5:51, Shorthander, T. Koch)
R. Duncan (7:09, R. Abid)
S. Regier (9:06, Powerplay, A. Lakos, M. Trattnig)
T. Koch (38:06, M. Latusa, R. Abid)
D. Heinrich (59:31, Empty Net)
5:2
(3:2, 1:0, 1:0)

Strafminuten: 12:16
Torschüsse: 32:30
EC KAC
T. Hundertpfund (6:33, Powerplay, C. Brandner)
T. Scofield (7:21, T. Spurgeon, C. Brandner)
14. April 2011
19:15 Uhr
5.200 Zuschauer
EC KAC
M. Craig (15:54, Powerplay)
T. Scofield (55:26, Powerplay, M. Craig, K. Furey)
2:3 n. V.
(1:1, 0:0, 1:1, 0:1)

Strafminuten: 10:18
Torschüsse: 42:35
EC Red Bull Salzburg
M. Trattnig (9:58, Powerplay, M. Latusa, M. Pewal)
S. Regier (51:36, R. Duncan, R. Abid)
T. Koch (62:58, R. Duncan, A. Lakos)

Statistiken

Topscorer

Spieler Spieler Mannschaft SP T V PKT SM +/− PPG PPA SHG SHA GWG
Kanada Tyler Scofield KAC 13 9 11 20 2 +10 5 2 0 0 1
Kanada Benoît Gratton Capitals 11 7 12 19 28 +12 2 6 0 0 1
Kanada Ryan Duncan Salzburg 18 11 6 17 12 +8 4 1 0 0 1
Osterreich Manuel Latusa Salzburg 18 11 6 17 14 +5 3 2 1 2 2
Kanada Ramzi Abid Salzburg 17 5 12 17 24 +9 1 2 0 0 0
Osterreich Marco Pewal Salzburg 18 6 10 16 16 +2 1 5 1 1 2
Osterreich Gregor Hager KAC 17 6 8 14 24 −7 3 2 0 0 1
Osterreich Thomas Koch Salzburg 18 5 9 14 16 +3 1 1 1 2 1
Kanada Kirk Furey KAC 15 1 13 14 12 +10 0 8 0 0 0
Osterreich Rafael Rotter Capitals 10 8 5 13 34 +13 1 1 0 0 1

Legende: SP = Spiele, T = Tore, A = Assists, PKT = Punkte, +/- = Plusminus, SM = Strafminuten, PPG = Powerplay-Tore, PPA = Powerplay-Assists, SHG = Unterzahl-Tore, SHA = Unterzahl-Assists, GWG = Siegestore

Torhüter

Spieler Mannschaft GP GPI GS Min GA GAA SOG SVS SVS% SO W L OTL
Slowenien Matija Pintarič Ljubljana 4 2 1 115:28 4 2.08 89 85 95.51 0 0 0 1
Osterreich Bernhard Starkbaum VSV 9 9 9 486:37 16 1.97 272 256 94.12 2 5 3 0
Vereinigte Staaten Adam Hauser Capitals 11 6 5 291:25 12 2.47 171 159 92.98 0 2 1 1
Osterreich Reinhard Divis Salzburg 16 16 16 984:35 45 2.74 562 517 91.99 0 10 3 3
Kanada Andy Chiodo KAC 17 17 17 1006:47 55 3.28 656 601 91.62 1 11 5 1
Vereinigte Staaten Alex Westlund Linz 5 5 5 299:03 15 3.01 175 160 91.43 1 1 4 0
Slowenien Robert Kristan Zagreb 5 5 5 302:42 19 3.77 190 171 90.00 0 1 3 1
Osterreich Jürgen Penker Capitals 11 7 6 384:38 21 3.28 208 187 89.90 0 5 2 0
Osterreich Fabian Weinhandl 99ers 4 4 4 243:43 15 3.69 133 118 88.72 0 0 3 1
Tschechien Jan Chábera Ljubljana 4 3 3 161:24 15 5.58 92 77 83.70 0 0 2 1

(Legende zur Torhüterstatistik: GP oder Sp = Spiele insgesamt; W oder S = Siege; L oder N = Niederlagen; T oder U oder OT = Unentschieden oder Overtime- bzw. Shootout-Niederlage; Min. = Minuten; SOG oder SaT = Schüsse aufs Tor; GA oder GT = Gegentore; SO = Shutouts; GAA oder GTS = Gegentorschnitt; Sv% oder SVS% = Fangquote; EN = Empty Net Goal; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Nachdem die Liga im Vorjahr erstmals mehr als eine Million Zuschauer hatte anziehen können, wurde dieser Rekord in der vorliegenden Saison noch etwas verbessert. Hauptverantwortlich dafür war der kroatische Club KHL Medveščak Zagreb, der mit einem Schnitt von 7.786 Zuschauern pro Spiel als erster Club die 200.000-Zuschauer-Marke durchbrochen hatte. Mit insgesamt 1.098.846 Zuschauern behielt die Liga in dieser von der IIHF geführten Rangliste den im Vorjahr von der Slovnaft Extraliga übernommenen siebten Rang unter den europäischen Ligen.

Rang Team Zu Hause Auswärts Gesamt
Spiele Zuschauer Durchschnitt Spiele Zuschauer Durchschnitt Spiele Zuschauer Durchschnitt
1. KHL Medveščak Zagreb 29 225.800 7.786 30 92.782 3.093 59 318.582 5.400
2. EC KAC 37 165.071 4.461 34 133.585 3.929 71 298.656 4.206
3. EV Vienna Capitals 32 125.140 3.911 33 121.262 3.675 65 246.402 3.791
4. EC Rekord Fenster VSV 32 116.900 3.653 32 125.207 3.913 64 242.107 3.783
5. HDD TILIA Olimpija Ljubljana 29 80.900 2.790 30 108.933 3.631 59 189.833 3.218
6. EC Red Bull Salzburg 37 101.944 2.755 36 132.498 3.681 73 234.442 3.212
7. SAPA Féhérvar AV19 27 82.900 3.070 27 88.192 3.266 54 171.092 3.168
8. HK Acroni Jesenice 27 66.241 2.453 27 96.655 3.580 54 162.896 3.017
9. EHC LIWEST Linz 29 72.350 2.495 30 100.034 3.334 59 172.384 2.922
10. Moser Medical Graz 99ers 29 61.600 2.124 29 99.698 3.438 58 161.298 2.781

Wie auch in den Jahren zuvor leiten Schiedsrichter aus drei der vier an der Erste Bank Eishockey Liga beteiligten (und einigen anderen) Staaten die Partien. Das Schiedsrichterkollegium wird dabei von Obmann Martin Labitzke und seinem Stab zu den Einsätzen eingeteilt. In der folgenden Liste sind alle an der Saison 2010/11 beteiligten Schiedsrichter aufgeführt. In Klammer ist angegeben, ob der Schiedsrichter eine Lizenz der internationalen Eishockey-Föderation zum Leiten internationaler Begegnungen besitzt (IIHF).

  • Osterreich Thomas Berneker (IIHF)
  • Osterreich Martin Bogen
  • Tschechien Pavel Cervenak
  • Osterreich Robert Dostal
  • Slowenien Igor Dremelj
  • Osterreich Robert Falkner (IIHF)
  • Osterreich Wolfgang Fussi (IIHF)
  • Ungarn Peter Gebei
  • Osterreich Christian Jelinek
  • Osterreich Roland Kellner
  • Slowenien Borut Lesnjak
  • Schweiz Christian Potocan (IIHF)
  • Osterreich Ladislav Smetana
  • Slowenien Viktor Trilar
  • Osterreich Horst Martin Tschebull (IIHF)
  • Osterreich Georg Veit

Kontroverse um die TV-Verwertung

Bereits am 16. Februar 2010 wurde bekannt, dass der Pay-TV-Sender Sky seine Kooperation mit der Erste Bank Liga bis zur Saison 2014/15 verlängern wollte, womit Gerüchte um eine komplette Übernahme der Rechte durch den Privatsender Servus TV sich zunächst als unzutreffend erwiesen hatten. Es sollte jedoch eine neue Regelung geben, die es Servus TV erlauben würde, mehrere Spiele im Free TV zu übertragen. Ebenso sollte das Nachverwertungsrecht überarbeitet werden, um es dritten Sendern möglich zu machen, ausführlichere Eishockey-Berichterstattung zu betreiben, was bisher nur schwer möglich war. Im April wurde jedoch bekanntgegeben, dass für die Saison 2010/11 die Liga-Organisation die TV-Rechte an The Sportsman Media Group vergeben hatte. Als Partner des Unternehmens sollte Servus TV mindestens 21 Sonntagsspiele im Zuge der „Sunday Hockey Night“ übertragen. In den Play-offs sollte pro Spieltag ein Spiel und bei möglichen Entscheidungsspielen diese in Konferenzschaltung über den TV-Sender ausgestrahlt werden.

Dieser Vertragsabschluss war jedoch voreilig getätigt worden. Wie sich herausstellte, hatte Sky die Möglichkeit, jedem Offert eines anderen Bieters mit einer Korrektur des eigenen Angebotes zu begegnen, was der Sender auch im Mai tat. Nur knapp eine Woche zog der Pay-TV-Sender sein Angebot jedoch aus finanziellen Gründen wieder zurück, womit Servus TV endgültig den Zuschlag erhielt.

Sonstiges

Neben den TV-Übertragungen werden weiterhin die Partien der beiden Kärntner Clubs EC KAC und EC VSV über Radio Kärnten übertragen werden.

VD
Vereine und Spielzeiten der höchsten österreichischen Eishockeyliga


Vereine

HC Bozen (ITA) • Bratislava Capitals (SVK) • Dornbirner ECGraz 99ersHC InnsbruckEC KACEHC LinzHK Olimpija Ljubljana (SVN) • HC Pustertal (ITA) • EC Red Bull SalzburgEC VSVVienna CapitalsFehérvár AV19 (HUN) • Orli Znojmo (CZE)

Spielzeiten
Staatsmeisterschaft

1922/231923/241924/251925/261926/271927/281928/291929/301930/311931/321932/331933/341934/351935/361936/371937/381945/461946/471947/48

Nationalliga

1948/491949/501950/511951/521952/531953/541954/551955/561956/571957/581958/591959/601960/611961/621962/631963/641964/65

Bundesliga

1965/661966/671967/681968/691969/701970/711971/721972/731973/741974/751975/761976/771977/781978/791979/801980/811981/821982/831983/841984/851985/861986/871987/881988/891989/901990/911991/921992/931993/941994/951995/961996/971997/981998/991999/20002000/012001/022002/03

EBEL

2003/042004/052005/062006/072007/082008/092009/102010/112011/122012/132013/142014/152015/162016/172017/182018/192019/20

ICE HL

2020/212021/22

  1. Innsbruck sagt der EBEL ab, Bericht auf hockeyfans.at vom 16. Februar 2010
  2. Weitere Teams wollen in die EBEL, Bericht auf hockeyfans.at vom 16. Februar 2010
  3. EBEL vor nächster Erweiterungswelle?, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 22. April 2010
  4. Die Weichen sind gestellt - Kommt München?, Bericht auf www. hockeyfans.at vom 29. Mai 2010
  5. München bleibt in Deutschland
  6. EHC München erhält keine DEL-Lizenz, Artikel auf www. eishockeynews.de vom 14. Juni 2010
  7. VSV-Trainer Strömwall erklärt Rücktritt, Bericht auf hockeyfans.at vom 10. Februar 2010
  8. Farmteam-Invasion in der Oberliga, Bericht auf hockeyfans.at vom 11. Juni 2010
  9. Nationalliga-Meister Dornbirn wird Farmteam des KAC, Bericht auf hockeyfans.at vom 11. August 2010
  10. EBEL Spielplan (Memento vom 16. März 2014 im Internet Archive) auf der Ligahomepage (PDF-Datei, 38 kB)
  11. Offizielles Regelbuch der IIHF, PDF-Datei
  12. Spieltermine des Nationalteams (Memento vom 24. Oktober 2010 im Internet Archive) auf www.eishockey.at
  13. Mike Siklenka geht in die NHL, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 2. Juli 2010
  14. Salzburg wirft alle Tryouts raus, Bericht auf hockeyfans.at vom 6. September 2010
  15. Die NHL ruft Neo-Salzburger Broda, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 14. Juli 2010
  16. 99ers künftig mit drei Iberers, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 8. Juli 2010
  17. 99ers verpflichten Ex-NHLer für die Abwehr, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 17. Juni 2010
  18. Mike Ouellette stürmt für die 99ers, Bericht auf hockeyfans.at vom 1. September 2010
  19. VSV-Urgesteine Kromp und Lanzinger beenden Karriere, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 20. Mai 2010
  20. Andy Schneider bleibt beim KAC, Bericht auf hockeyfans.at vom 8. März 2010
  21. Salzburger ködern van de Velden, Bericht auf hockey-news.info vom 8. August 2010
  22. Skandal in Jesenice: Spieler verprügeln Trainer, Bericht auf hockeyfans.at vom 5. April 2010
  23. Jesenice plant mit 6 bis 7 Legionären, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 10. Juli 2010
  24. Laibach setzt auf doppelte Finnen-Power, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 2. Juli 2010
  25. Übersicht über sämtliche Preseason-Ergebnisse (Memento vom 14. September 2010 im Internet Archive), auf www.erstebankliga.at
  26. Penker länger out, neuer Goalie für die Capitals, Bericht auf hockeyfans.at vom 16. September 2010
  27. Laibachs Heber für den Rest der Saison gesperrt, Bericht auf hockeyfans.at vom 22. November 2010
  28. marksoft: Home. In: hockeyfans.at. 11. Oktober 2019, abgerufen am 11. Oktober 2019.
  29. Sechzehn Spiele Sperre für Raphael Rotter, Bericht auf hockeyfans.at vom 7. Dezember 2010
  30. Francois Fortier neuer EBEL-Rekordtorschütze, Bericht auf hockeyfans.at vom 18. Februar 2011
  31. Spiel 4: Meister Salzburg tritt nicht an, Bericht auf hockeyfans.at vom 6. März 2011
  32. Salzburg glimpflich davongekommen, Bericht auf hockeyfans.at vom 7. März 2011
  33. Capitals ziehen mit Sweep ins Halbfinale ein, Bericht auf hockeyfans.at vom 6. März 2011
  34. Foul mit Folgen: Welser für acht Spiele gesperrt, Bericht auf hockeyfans.at vom 30. März 2011
  35. EBEL-Schiedsrichterkader (Memento vom 7. November 2010 im Internet Archive) auf www.eishockey.at
  36. EBEL vor Vertragsverlängerung mit Sky, Bericht auf hockeyfans.at vom 16. Februar 2010
  37. erstebankliga.at: Neuer TV-Vertrag mit The Sportsman Media Group (Memento vom 30. April 2010 im Internet Archive)
  38. Wer bekommt die EBEL-Übertragungsrechte?, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 19. Mai 2010
  39. Sky zieht Angebot zurück, Servus TV bleibt Rechteinhaber, Bericht auf www.hockeyfans.at vom 23. Mai 2010

Osterreichische Eishockey Liga 2010 11 Sprache Beobachten Bearbeiten Erste Bank Eishockey Liga vorherige Saison 2010 11 nachste Meister EC Red Bull Salzburg EBEL Nationalliga Oberliga Die Saison 2010 11 der Osterreichischen Eishockeyliga hat am 10 September 2010 begonnen Titelverteidiger war der EC Red Bull Salzburg der seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte und damit zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte osterreichischer Meister wurde Inhaltsverzeichnis 1 Teilnehmende Mannschaften 1 1 Mogliche Teilnahme des EHC Munchen 1 2 Teams der Saison 2010 11 1 3 Farmteams 2 Modus und Reglement 2 1 Regelanderungen 2 2 Nationalteambreaks 3 Transfers 4 Saisonvorbereitung 4 1 Ubersicht uber alle Vorbereitungs Turniere 5 Hauptrunde 5 1 Erster Durchgang 5 1 1 Erste Hinrunde 5 1 2 Erste Ruckrunde 5 2 Zweiter Durchgang 5 2 1 Zweite Hinrunde 5 2 2 Zweite Ruckrunde 5 3 Dritter Durchgang 5 3 1 Dritte Hinrunde 5 3 2 Dritte Ruckrunde 5 4 Bemerkenswerte Fakten 5 5 Kreuztabelle der Grunddurchgangs Ergebnisse 5 6 Endstand des Grunddurchgangs 5 7 Statistiken 5 7 1 Topscorer 5 7 2 Torhuter 6 Playoffs 6 1 Playoff Baum 6 2 Viertelfinale 6 3 Halbfinale 6 4 Finale 6 5 Statistiken 6 5 1 Topscorer 6 5 2 Torhuter 7 Kader des osterreichischen Meisters 8 Zuschauerzahlen 9 Schiedsrichter 10 Medien 10 1 Kontroverse um die TV Verwertung 10 2 Sonstiges 11 Weblinks 12 EinzelnachweiseTeilnehmende Mannschaften Bearbeiten EC Graz 99ers EC KAC EC VSV EC Red Bull Salzburg Vienna Capitals EHC Black Wings Linz Jesenice HDD Olimpija Ljubljana Fehervar Alba Volan 19 KHL Medvescak ZagrebKarte aller Vereins Standorte der Saison 2010 11 Das Teilnehmerfeld blieb im Vergleich zum Vorjahr unverandert Obwohl Anfang 2010 die Moglichkeit im Raum stand dass der Tiroler Club HC Innsbruck nach seinem freiwilligen Abstieg 2009 in die Bundesliga zuruckkehren konnte gab die Vereinsleitung bekannt noch fur mindestens ein Jahr in der Nationalliga bleiben zu wollen um sich finanziell zu konsolidieren 1 Im Ausland hatten einige andere Clubs Interesse an einer EBEL Mitgliedschaft signalisiert Dem HC Bozen aus Italien war schon 2009 von Seiten des italienischen Verbandes eine Zusage verweigert worden wenngleich es weiterhin lose Gesprache gab um eine eventuelle Teilnahme doch noch zu ermoglichen Zuletzt hat sich auch eine Mannschaft aus Polen beworben wobei hier jedoch vor allem die grossen Reisedistanzen gegen eine Aufnahme sprachen Dennoch gab es auch hier ausfuhrliche Gesprache 2 Im April wurden Berichte veroffentlicht wonach neben den Bozenern auch drei weitere Mannschaften namentlich genannt wurden Ritten Sport Asiago Hockey und der HC Milano Rossoblu Interesse an einer EBEL Teilnahme hegten Konkrete Ergebnisse wurden jedoch noch nicht bekanntgegeben 3 Mogliche Teilnahme des EHC Munchen Bearbeiten Ende Mai wurde ausserdem bekannt dass der deutsche Club EHC Munchen eine Teilnahme an der EBEL ins Auge fassen wurde Munchen hatte in der Saison 2009 10 die 2 Eishockey Bundesliga Deutschlands gewonnen und war damit zum Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga berechtigt Die DEL gab jedoch bekannt dass das Lizenzierungsverfahren eingestellt wurde da die Munchener einige der notwendigen Unterlagen zu spat eingereicht hatten was von den Bayern jedoch bestritten wurde Die Teilnahme an der EBEL wurde vom Club daraufhin als Alternative in Erwagung gezogen Die DEL prufte den Sachverhalt erneut gleichzeitig wurden auch die notwendigen Unterlagen fur die ubrigen zwei Ligen eingereicht 4 Am 14 Juni gab der DEB bekannt dem EHC Munchen keine Freigabe zur Teilnahme an der EBEL zu erteilen Die DEL nahm jedoch das Lizenzierungsverfahren wieder auf womit die Teilnahme der Munchner an der EBEL endgultig vom Tisch war 5 6 Teams der Saison 2010 11 Bearbeiten gereiht nach Vorjahrsplatzierung Mannschaft Vorjahresplatzierung TrainerOsterreich EC Red Bull Salzburg Meister Pierre PageOsterreich EHC Liwest Linz Vizemeister Kim CollinsOsterreich Vienna Capitals Halbfinal Out Kevin GaudetKroatien KHL Medvescak Zagreb Halbfinal Out Ted Sator bis Dezember 2010 Douglas BradleyOsterreich EC KAC Viertelfinal Out Emanuel ViveirosOsterreich EC Graz 99ers Viertelfinal Out Bill GilliganUngarn Alba Volan Szekesfehervar Viertelfinal Out Ulf Weinstock bis Oktober 2010 Kevin PrimeauOsterreich EC VSV Viertelfinal Out Johan Stromwall bis Februar 2011 Michael Stewart 7 Slowenien HK Jesenice 9 Heikki MalkiaSlowenien HDD Olimpija Ljubljana 10 Hannu JarvenpaaFarmteams Bearbeiten Zur Saison 2010 11 wurden bei vielen Bundesligavereinen neue Farmteams gegrundet und Kooperationen mit Mannschaften aus niedrigeren Ligen beschlossen Dies betraf vor allem die Oberliga Osterreichs dritthochste Spielklasse Mit den Capitals dem KAC dem VSV den 99ers und dem EHC Linz stellten funf der sechs osterreichischen EBEL Clubs ein Farmteam in diesem Bewerb wobei das Team des EHC Linz bereits seit mehreren Saisonen besteht 8 Die Salzburger betreiben weiterhin ihre Zweitmannschaft in der Nationalliga wo zwischen dem KAC und dem amtierenden Meister EC Dornbirn eine neue Zusammenarbeit beschlossen wurde 9 Die 99ers treten ausserdem zum zweiten Mal mit einer Mannschaft in der Slohokej Liga an Modus und Reglement BearbeitenBei der Ligasitzung Ende Mai 2010 in Bled wurde der Rahmenterminplan fur die neue Saison bekanntgegeben Danach sollte der Modus der Vorsaison ubernommen werden was erneut drei Hin und Ruckrunden mit insgesamt 54 Spielen fur jede Mannschaft im Grunddurchgang bedeutet Die International Breaks wurden fur den 8 bis 14 November und den 13 bis 19 Dezember festgelegt Die Playoffs werden ab dem Viertelfinale wieder im Modus Best of Seven ausgespielt wobei auch im Halbfinale wieder ein neues Seeding stattfindet und wie im Viertelfinale der Bestplatzierte des Grunddurchgangs gegen den Schlechtesten antritt 4 Sie beginnen mit dem 27 Februar 2011 der neue Meister wird fruhestens am 7 und spatestens am 14 April 2011 feststehen 10 Regelanderungen Bearbeiten Wie in der Vorsaison wurden auch in diesem Jahr wieder einige Aspekte des Regelwerks verandert die auch von der Internationalen Eishockeyfoderation im offiziellen Regelbuch fur die Jahre 2010 bis 2014 vermerkt wurden 11 Die wichtigsten seien hier aufgefuhrt Die Spieluhr lauft ruckwarts wie es in Nordamerika ublich ist Wird bei einer laufenden Strafe gegen eine Mannschaft eine weitere Strafe angezeigt und fallt ein Tor so erlischt nicht mehr die angezeigte Strafe sondern die bereits laufende Die spatere Strafzeit muss also vollstandig abgesessen werden Eine kleine Bankstrafe muss von einem Spieler abgesessen werden der sich zum Zeitpunkt der Verfehlung auf dem Eis befand Ein Penaltyschuss muss vom gefoulten Spieler selbst ausgefuhrt werden Bei Spiel mit hohem Stock folgt ein Bully in der Verteidigungszone der verfehlenden Mannschaft Ein Spieler der seinen Helm verloren hat muss sich direkt zu seiner Spielerbank begeben Nationalteambreaks Bearbeiten Von Seiten der Ligaleitung wurden fur die Saison das zweite und dritte International Break fur die Vorbereitung der Nationalmannschaft der Herren vorgesehen Die erste Unterbrechung des Ligabetriebes findet von 8 bis 14 November 2010 statt Das Team nimmt dabei am Telenor Hockey Cup in Ungarn teil und tritt bei dem Kurzturnier gegen die Teams von Frankreich Japan und Ungarn an Die zweite Unterbrechung findet von 13 bis 19 Dezember statt und wird mit einem Turnier in Slowenien begangen an dem Danemark Norwegen und Slowenien teilnehmen 12 Transfers BearbeitenDer EC Red Bull Salzburg trennte sich von einigen der schwacheren Legionare konnte jedoch einen Grossteil des Meisterteams halten Einige Spieler wechselten in die National Hockey League David LeNeveu der in der Vorsaison das Tor der Salzburger gehutet hatte wechselte zu den Columbus Blue Jackets und Verteidiger Mike Siklenka unterzeichnete einen Vertrag bei den Atlanta Thrashers 13 Es wurden jedoch mit Ramzi Abid ein erfahrener kanadischer Sturmer der zuletzt bei Rogle BK in der schwedischen Elitserien gespielt hatte Jonas Keszei IF Molndal Hockey Danny Bois Rockford IceHogs und Shaun Heshka San Antonio Rampage einige neue Spieler unter Vertrag genommen Im Lauf der umfangreichen Vorbereitung wurde zusatzlich eine Reihe von Spielern getestet unter anderem Dan Bertram Dan LaCosta Nicolas Dumoulin Pierre Luc Sleigher und Joey Mormina die jedoch allesamt vor Saisonbeginn entlassen wurden 14 Mit Joel Broda hatte ein weiterer Sturmer nach Salzburg kommen sollen der Kanadier machte aber noch vor Trainingsbeginn von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und wechselte stattdessen zu Minnesota Wild in die NHL 15 Die Graz 99ers entliessen mit Greg Day und Eric Healey zwei ihrer Topscorer fur die bislang kein Ersatz verpflichtet wurde Ebenso verliess Sebastien Charpentier die Grazer Seine Nachfolge im Tor trat Fabian Weinhandl an der bereits einen grossen Teil der letzten Saison als erster Torwart absolviert hatte Ausserdem gelang es den 99ers die drei aus Graz stammenden Iberer Bruder Matthias Martin und Florian wieder zu vereinen 16 Die Verteidigung des Teams wurde mit dem ehemaligen Capitals Spieler Darcy Werenka und Yannick Tremblay vormals Straubing Tigers verstarkt 17 Wunschsturmer Mike Ouellette hatte ursprunglich einen Vertrag bei den Kassel Huskies unterzeichnet denen eine Teilnahme an der DEL jedoch verwehrt wurde weshalb Ouellette knapp vor Saisonstart schliesslich doch noch verpflichtet werden konnte 18 Ahnlich wie bei den 99ers verliess auch der Topscorer der Vienna Capitals Patrick Lebeau den Verein Er wurde durch Francois Fortier ersetzt der zuletzt fur die Hamburg Freezers aktiv gewesen war Mit Sean Selmser und Marc Tropper wurden zwei weitere langjahrige Mannschaftsstutzen verabschiedet Die Capitals verstarkten sich als Ausgleich entgegen der bisherigen Vereinspolitik vor allem mit osterreichischen Spielern mit Silvio Jakobitsch Martin Oraze Philipp Pinter und Martin Ulmer kamen gleich vier neue Spieler nach Wien Auch im Tor setzte man mit Jurgen Penker als Ersatz fur den entlassenen Frederic Cassivi auf einen auch in der Nationalmannschaft erfahrenen Spieler der zuletzt zwei Jahre lang bei Rogle BK in der Elitserien gespielt hatte Mit Jeremy Rebek vormals Salzburg kam ein EBEL erfahrener Verteidiger nach Wien Die Sturmreihen wurden mit Cory Larose der die Vorsaison in der Schweiz verbracht hatte vervollstandigt Der EHC Linz hatte seine Kaderplanung hingegen im April schon weitgehend abgeschlossen und verfugte mit Healey von den Grazern und den Routiniers Rob Shearer Pat Leahy und Brad Purdie uber einen nominal sehr schlagkraftigen Angriff womit auch der Abgang von Markus Matthiasson gut kompensiert wurde Dazu kamen einige junge Spieler mit denen die Verjungung des Kaders fortgesetzt werden sollte Die Verteidigung wurde mit Aaron MacKenzie HC Eaton Pardubice tschechische Extraliga und Reid Cashman Milwaukee Admirals American Hockey League aufgewertet Der EC VSV erneuerte fuhrte mit der Verpflichtung von Kevin Mitchell und Greg Kuznik die Erneuerung seiner Defensive fort die mit Mike Stewart und Mickey Elick erneut die Abgange von langgedienten Routiniers erlebte Auch im Angriff gab es eine grosse Veranderung mit dem Karriereende von Gunther Lanzinger und Wolfgang Kromp die beide jeweils ihre gesamte Karriere und uber zwanzig Spielzeiten beim EC VSV verbracht hatten Beide zusammen hatten in knapp 2000 Einsatzen mehr als 1300 Scorerpunkte erzielt 19 Da mit Mikael Wahlberg ein weiterer wichtiger Sturmer den Verein verliess verpflichtete der VSV mit Derek Damon von den Kassel Huskies und Matt Ryan von den Augsburger Panthern zwei neue Sturmer Da mit Kiel McLeod ein nicht unumstrittener Spieler den Verein im Sommer verliess wurde mit dem Slowenen Tomaz Razingar auch hier Ersatz verpflichtet Beim EC KAC erregte vor allem der neue Vertrag von Sturmer Andy Schneider Aufsehen Der Center wurde fur eine Ruckkehr ab 1 Dezember verpflichtet 20 Im Tor ersetze Andy Chiodo Jordan Parise wahrend Peter Ratchuk als Ersatz fur den Offensivverteidiger Jeff Tory verpflichtet wurde Als Erganzung nahm der Club den kanadischen Sturmer Tyler Scofield unter Vertrag der zuletzt fur den HC Plzen in der tschechischen Extraliga gespielt hatte Mit Tyler Spurgeon wurde im Sommer ein weiterer Spieler getestet den der Club als Option fur die Zukunft betrachtet Ursprunglich hatte auch der erst 18 jahrige Niederlander Dax van de Velden ein Try Out absolvieren sollen er wurde jedoch nach nur wenigen Tagen von den Salzburgern abgeworben 21 KHL Medvescak Zagreb konnte mit Frank Banham den Topscorer der Laibacher unter Vertrag nehmen und verpflichtete mit Ryan Kinasewich einen offensiv starken Verteidiger der in der Saison zuvor mit 103 Scorerpunkten der drittbeste Scorer der ECHL gewesen war Dazu kamen mit dem ehemaligen Salzburger Jonathan Filewich und Donald MacLean Malmo Redhawks sowie Wacey Rabbit Milwaukee Admirals weitere erprobte Sturmer In Jesenice wurden auch einige bewahrte einheimische Spieler entlassen nachdem es Anfang April zu einem Eklat in der Mannschaft gekommen war 22 Der Club plante fur die Saison mit sechs bis sieben Legionaren und wollte auch Torwart Dov Grumet Morris und Verteidiger Alexander Duck halten was jedoch nicht gelang Im Tor wurden stattdessen mit Mitch O Keefe und Jaakko Suomalainen gleich zwei Legionare verpflichtet Fur die Verteidigung wurden Wade Skolney der zuletzt eine Saison pausiert hatte und Eric Werner Valerenga Oslo unter Vertrag genommen Todd Elik obwohl zu Saisonbeginn bereits 44 Jahre alt entschied sich eine weitere Saison spielen zu wollen Mit Marc Cavosie und Brett Lysak wurden weitere Sturmer an Bord geholt 23 Der Vorjahresletzte HDD Olimpija Ljubljana holte mit Andrej Hebar einen langjahrigen Sturmer von Jesenice nach Laibach Unter der Leitung des finnischen Trainers Hannu Jarvenpaa wurden ausserdem vorwiegend finnische Spieler verpflichtet Kari Haakana HC Valpellice Serie A1 Sami Ryhanen LeKi SM liiga Kevin Kantee JYP Jyvaskyla SM liiga und Tomi Mustonen Oulun Karpat SM liiga verstarkten das Team 24 Ryhanen war zwei Jahre zuvor bereits vom HC Innsbruck verpflichtet worden war jedoch aufgrund ausserst schlechter Fitnesswerte bereits wieder entlassen worden noch bevor er ein Spiel fur den Club bestritten hatte Der ehemalige Salzburger John Hughes und der Tscheche Petr Sachl kamen ebenfalls neu hinzu Beim ungarischen Vertreter Alba Volan gelang es den Grossteil des Teams zu halten wenngleich fur Trainer Jarmo Tolvanen Ersatz gesucht werden musste Neuer Trainer wurde der Schwede Ulf Weinstock Mit Janos Vas Juha Alen und Daniel Koger verliessen drei Spieler den Club fur die mit Roger Holeczy Szabolcs Fodor beide Budapest Stars und Attila Orban Dunaujvarosi Acelbikak Ersatz verpflichtet wurde Aus Wien kam der slowenische Verteidiger Ales Kranjc Saisonvorbereitung BearbeitenWie auch in den Jahren zuvor spielten die meisten EBEL Mannschaften im Rahmen ihrer Vorbereitung wieder eines oder mehrere Turniere Der wichtigste Bewerb war zweifellos die Premiere der European Trophy an der neben einigen europaischen Topmannschaften auch der EC Red Bull Salzburg teilnahm Salzburg richtete mit dem Red Bulls Salute auch das Finalturnier des Bewerbes aus und war fix dafur gesetzt beendete es jedoch auf dem letzten Platz Weiters fand der Rudi Hiti Sommercup statt bei dem der EC VSV zum zweiten Mal nach 2008 den Sieg erringen konnte Der VSV holte auch den Titel beim erstmals ausgetragenen Ferdo Spajic Memorial Turnier in Zagreb indem die Mannschaft alle drei Begegnungen mit dem sehr knappen Ergebnis von 1 0 gewann Der ungarische Club Alba Volan Szekesfehervar verteidigte den Titel beim zum zweiten Mal veranstalteten Gabor Ocskay Gedenkturnier Im Ubrigen massen sich die Clubs mit Teams aus ganz Europa in einzelnen Begegnungen und konnten eine recht ausgeglichene Bilanz erspielen 25 Ubersicht uber alle Vorbereitungs Turniere Bearbeiten Anmerkung Mannschaften aus der EBEL sind fett dargestellt Turnier Zeitraum Teilnehmende Mannschaften EndstandJoker Cup 13 bis 15 August 2010 EHC Linz Augsburger Panther DEL Michigan Tech NCAA ESV Kaufbeuren 2 Bundesliga 1 Augsburger Panther 8 Punkte 2 EHC Linz 5 Punkte 3 Michigan Tech 3 Punkte 4 ESV Kaufbeuren 2 Punkte Rudi Hiti Sommercup 19 bis 21 August 2010 EC VSV HDD Olimpija Ljubljana HK Jesenice Budapest Stars MOL Liga 1 EC VSV 6 Punkte 2 HDD Olimpija Ljubljana 4 Punkte 3 HK Jesenice 3 Punkte 4 Budapest Stars 0 Punkte Wurmberg Cup 20 bis 22 August 2010 EHC Linz Hamburg Freezers DEL Hannover Indians 2 Bundesliga HKm Zvolen Slowakische Extraliga 1 Hamburg Freezers 9 Punkte 2 EHC Linz 5 Punkte 3 HKm Zvolen 4 Punkte 4 Hannover Indians 0 Punkte Turnier in Zagreb Ferdo Spajic Memorial 3 bis 5 September 2010 KHL Medvescak Zagreb EC KAC EC VSV HK Jesenice 1 EC VSV 6 Punkte 2 KHL Medvescak Zagreb 4 Punkte 3 EC KAC 2 Punkte 4 HK Jesenice 0 Punkte Gabor Ocskay Gedenkturnier 4 und 5 September 2010 Alba Volan Szekesfehervar HDD Olimpija Ljubljana Vienna Capitals EC Graz 99ers 1 Alba Volan Szekesfehervar 4 Punkte 2 EC Graz 99ers 2 Punkte 3 Vienna Capitals 2 Punkte 4 HDD Olimpija Ljubljana 0 Punkte Hauptrunde BearbeitenErster Durchgang Bearbeiten Erste Hinrunde Bearbeiten Tabellensituation nach der ersten Hinrunde 9 Runden Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte1 EC KAC 9 6 3 1 0 0 2 37 30 7 142 EC VSV 9 6 3 0 0 0 0 37 28 9 123 HK Jesenice 9 5 4 0 1 0 0 29 33 4 114 Vienna Capitals 9 5 4 0 0 0 0 36 27 9 105 KHL Medvescak Zagreb 9 5 4 0 0 1 0 30 22 8 106 EC Red Bull Salzburg 9 5 4 0 0 1 0 32 26 6 107 HDD Olimpija Ljubljana 9 4 5 1 0 0 1 25 35 10 98 EC Graz 99ers 9 4 5 0 0 1 0 23 25 2 89 Alba Volan 9 3 6 0 1 1 0 28 36 8 710 EHC Linz 9 2 7 0 0 0 1 16 31 15 5 Der Grunddurchgang begann am 10 September mit einer Neuauflage des letztjahrigen Finales bei dem sich Meister Salzburg auswarts gegen den EHC Linz klar durchsetzen konnte Gleichzeitig gab es in den ersten Runden einige unerwartete Entwicklungen wahrend Vizemeister Linz grosse Probleme hatte konnten die in dieser Saison schwacher eingeschatzten slowenischen Teams einige Siege gegen die Titelfavoriten erringen Die Vienna Capitals mussten den Ausfall ihres ersten Torwarts Jurgen Penker kompensieren der sich knapp vor Saisonbeginn am Knochel verletzt hatte Da sein Ersatzmann Rudolf Hummel nicht die erhofften Leistungen erbringen konnte nutzten die Capitals den Konkurs des deutschen Erstligisten Kassel Huskies und verpflichteten deren ehemaligen Torwart Adam Hauser 26 Ahnlich erging es dem ungarischen Teilnehmer Alba Volan Szekesfehervar wo Zoltan Hetenyi in den ersten Runden fur Tommi Satosaari einspringen musste In der ersten Hinrunde fiel der EHC Linz bis auf den letzten Platz zuruck und bestatigte diesen in der neunten Runde mit einem 0 9 Debakel in Zagreb Dazu kam dass sich der erste Torwart Alex Westlund und einige weitere Schlusselspieler verletzt hatten was die prekare Lage noch verschlimmerte Der HK Jesenice hingegen konnte als erstes Team den amtierenden Meister aus Salzburg besiegen der in der Folge nach dem starken Start ebenfalls in eine kleinere Krise schlitterte Jesenice profitierte in den ersten Spielen vor allem von der unerwarteten jedoch herausragenden Leistung eines jungen Sturmertrios Rok Ticar Robert Sabolic und Ziga Jeglic von denen keiner alter als 22 Jahre war Ebenso zeichnete sich bei den Capitals ab dass man mit Francois Fortier den idealen Sturmpartner fur Benoit Gratton gefunden hatte An der Tabellenspitze loste der EC KAC die Salzburger ab dicht gefolgt vom zweiten Team aus Karnten dem EC VSV Beide Teams legten im Anschluss einen Paarlauf hin und konnten sich zwischenzeitlich vom Mittelfeld absetzen Die Graz 99ers hingegen hatten mit einer schwachelnden Offensive zu kampfen die es in den ersten neun Spielen auf lediglich 23 Tore brachte Dies konnte jedoch teilweise durch eine starke Verteidigung kompensiert werden deren Zentrum der junge Torwart Fabian Weinhandl bildete Weinhandl bestatigte zunachst seine guten Leistungen aus der Vorsaison liess sich jedoch auch in einigen Spielen von der Unsicherheit seiner Vorderleute beeinflussen Erste Ruckrunde Bearbeiten Tabellensituation nach dem ersten Durchgang 18 Runden Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte1 EC KAC 18 15 3 1 0 1 2 73 47 26 322 EC Red Bull Salzburg 18 12 6 1 0 2 0 71 49 22 243 EC VSV 18 12 6 0 0 1 0 70 51 19 244 KHL Medvescak Zagreb 18 8 10 0 1 2 2 62 59 3 195 Vienna Capitals 18 9 9 0 0 0 1 71 56 15 196 HK Jesenice 18 8 10 0 1 0 1 55 67 12 187 EC Graz 99ers 18 9 9 0 0 2 0 53 54 1 188 HDD Olimpija Ljubljana 18 7 11 1 0 1 1 54 75 21 159 EHC Linz 18 5 13 0 0 1 3 38 63 25 1310 Alba Volan 18 5 13 0 1 1 1 50 76 26 12 Den ersten Trainerwechsel gab es nach zwolf Runden zu vermelden der ungarische Teilnehmer Alba Volan trennte sich von Ulf Weinstock und verpflichtete den Kanadier Kevin Primeau der einige Jahre zuvor bereits beim EC KAC EBEL Erfahrung gesammelt hatte Ausserdem holte das Team mit Eric Johansson einen weiteren Sturmer an Bord um die magere Torausbeute zu verbessern Bis zur achtzehnten Runde und damit dem Ende des ersten Durchgangs setzte sich der EC KAC mit deutlichem Vorsprung an die Spitze der Tabelle und konnte dabei zehn Spiele in Serie darunter die gesamte erste Ruckrunde gewinnen Damit hatte der Club zwischenzeitlich acht Punkte Vorsprung auf Rang zwei um den sich Salzburg und Villach ein Kopf an Kopf Rennen lieferten Die Graz 99ers konnten ihre Krise teilweise in den Griff bekommen und gewannen nach einer Reihe von Niederlagen vier Spiele in Folge womit sich die Murstadter in der Tabelle der Ruckrunde auf Rang vier behaupten konnten Die Vienna Capitals kampften mit einer Auswartsschwache und verloren damit verglichen mit dem Spitzentrio ein wenig an Boden Zusammen mit Graz Zagreb und Jesenice bildeten sie ein eng zusammenliegendes Mittelfeld Am unteren Ende der Tabelle lieferten sich Laibach Linz und Alba Volan einen Kampf um Rang acht Alle drei Teams hatten mit Niederlagenserien zu kampfen wobei die Linzer am meisten enttauschten und trotz vereinzelter Siege nie zu ihrer Form fanden Zudem standen nach achtzehn Spielen nur 38 erzielte Tore zu Buche was einem Schnitt von lediglich 2 11 Treffern pro Begegnung entspricht und den mit Abstand schlechtesten Wert der Liga darstellte Der Club reagierte auf die anhaltende Offensivschwache und holte mit Justin Keller einen weiteren Sturmer an Bord Zum Ende des ersten Durchgangs gab es jedoch weitere Umbesetzungen in einigen Mannschaften Der HDD Olimpija Ljubljana verpflichtete mit Jeff Tory einen Verteidiger der in den drei Jahren zuvor Dreh und Angelpunkt des Offensivspiels des EC KAC gewesen war und entliess im gleichen Zug den wenig erfolgreichen Sturmer Sami Ryhanen und Verteidiger Kari Haakana Ausserdem kehrte Burke Henry nach Laibach zuruck Jesenice verpflichtete mit Toni Dahlman einen weiteren Sturmer Bei Zagreb verliess Mike Prpich den Club und wechselte nach Grossbritannien zu den Newcastle Vipers Zweiter Durchgang Bearbeiten Zweite Hinrunde Bearbeiten Tabellensituation nach der zweiten Hinrunde 27 Runden Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte1 EC KAC 27 22 5 1 0 3 3 105 71 34 472 EC Red Bull Salzburg 27 18 9 2 1 2 0 115 87 28 373 Vienna Capitals 27 17 10 4 0 1 1 114 84 30 354 EC VSV 27 15 12 1 1 1 0 98 85 13 315 EC Graz 99ers 27 13 14 0 1 2 1 82 81 1 286 KHL Medvescak Zagreb 27 11 16 0 2 3 2 89 90 1 267 HDD Olimpija Ljubljana 27 12 15 1 1 1 1 87 104 17 268 EHC Linz 27 9 18 1 1 1 4 65 87 22 239 Alba Volan 27 9 18 2 2 1 2 77 110 33 2210 HK Jesenice 27 9 18 0 3 0 1 74 107 33 22 Die zweite Hinrunde wurde nach der ersten Begegnung durch die Nationalteam Pause unterbrochen In der spielfreien Zeit verstarkten sich einige Mannschaften noch einmal mit zusatzlichen Spielern Der EC VSV testete mit Josh Langfeld einen weiteren Flugelsturmer Der HDD Ljubljana verpflichtete den ehemaligen KAC Verteidiger Jeff Tory und holte Burke Henry zuruck der bis dahin ohne Verein gewesen war Ausserdem wurde mit Jan Chabera ein Torhuter verpflichtet da Ales Sila und Matija Pintaric nicht die erhofften Leistungen bringen konnten Der EC Red Bull Salzburg holte mit Erik Reitz einen weiteren Verteidiger in die Mannschaft und der EHC Linz entliess den enttauschenden Sturmer Eric Healey aus seinem Vertrag und ersetzte ihn durch Jason Ward Der EC KAC stellte mit einem 3 5 Auswartserfolg in Linz am 19 November den bestehenden EBEL Rekord von zwolf Erfolgen in Serie ein den bis dahin der HK Jesenice und die Vienna Capitals gehalten hatten und baute ihn schliesslich auf insgesamt 17 Siege aus Damit konnte auch der Vorsprung in der Tabelle auf zwischenzeitlich zwolf Punkte vergrossert werden Auch der EHC Linz und die Graz 99ers zeigten allmahlich bessere Leistungen und konnten etwas an Boden in der Tabelle gutmachen Umgekehrt schlitterte der EC VSV jedoch in eine Niederlagenserie und verlor so ein wenig den Anschluss Uberschattet wurde diese Phase der Saison jedoch durch mehrere Zwischenfalle die teils lange Sperren einzelner Spieler nach sich zogen Allen voran ist hier Andrej Hebar zu nennen der bei einem Auswartsspiel seines Clubs HDD Ljubljana in Salzburg die Beherrschung verlor und Kevin Puschnik tatlich angriff wofur er eine Sperre bis Saisonende erhielt 27 Zuvor hatte bereits der Linzer Robert Lukas zwolf Spiele pausieren mussen nachdem er den Wiener Benoit Gratton mit dem Stock attackiert hatte 28 Der Wiener Raphael Rotter fasste insgesamt 16 Spiele Sperre fur eine Attacke am Schiedsrichter aus nachdem bei einem Spiel gegen den EHC Linz zuvor eine Strafe Aaron MacKenzie hatte Rotter mit dem Stock im Gesicht verletzt nicht gegeben worden war 29 Zweite Ruckrunde Bearbeiten Tabellensituation nach dem zweiten Durchgang 36 Runden Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte1 EC KAC 36 23 13 1 1 3 3 131 108 23 502 EC Red Bull Salzburg 36 23 13 3 1 2 1 150 119 31 483 Vienna Capitals 36 21 15 4 0 1 3 139 113 26 454 EC VSV 36 21 15 2 1 1 1 132 114 18 445 EC Graz 99ers 36 19 17 0 1 2 1 113 107 6 406 HDD Olimpija Ljubljana 36 17 19 1 2 2 1 114 138 24 377 EHC Linz 36 16 20 1 1 3 4 97 103 6 378 KHL Medvescak Zagreb 36 15 21 0 2 4 2 114 112 2 349 HK Jesenice 36 13 23 0 3 0 2 107 134 27 3110 Alba Volan 36 12 24 2 2 2 2 99 148 49 28 Die zweite Ruckrunde war gepragt von einem dichtgedrangten Programm rund um Weihnachten und Silvester das in einer Doppelrunde am ersten und zweiten Janner gipfelte Nach der uberragenden Siegesserie rutschte der EC KAC in ein Tief und konnte nur eine einzige seiner neun Begegnungen gewinnen wodurch sich der herausgespielte Vorsprung schnell verringerte Im Gegensatz dazu stabilisierten sich die Leistungen der Linzer und fuhrten sogar dazu dass die Mannschaft als erfolgreichstes Team der zweiten Ruckrunde einigen Vorsprung auf die letztplatzierten Mannschaften herstellen konnte Am Tabellenende verloren der HK Jesenice und Alba Volan erwartungsgemass ein wenig den Anschluss Nachdem bekannt geworden war dass Torhuter Jaakko Suomalainen mit einer schweren Erkrankung zu kampfen hatte wurde mit dem slowakischen Schlussmann Michal Fikrt noch einmal nachjustiert Ebenso verpflichteten die Graz 99ers mit Quinn Hancock einen weiteren Sturmer Beim Teilnehmer aus Zagreb kam es indessen zum zweiten Trainerwechsel der Saison als Ted Sator aufgrund mangelnden Erfolges aus seinem Vertrag entlassen wurde Zusatzlich wurde der ehemalige Grazer Sturmer Greg Day in die Liga zuruckgeholt Dennoch rutschte Zagreb zwischenzeitlich sogar aus den Playoff Platzen und konnte sich anschliessend nur knapp auf Rang acht halten Etwas uberraschend konnte der HDD Ljubljana mehrere Siege gegen favorisierte Clubs erringen und sich einen Platz im Mittelfeld erkampfen wenngleich das Team mangels Konstanz immer noch viele Punkte abgeben musste Dritter Durchgang Bearbeiten Dritte Hinrunde Bearbeiten Tabellensituation nach der dritten Hinrunde 45 Runden Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte1 EC KAC 45 30 15 1 2 5 3 162 131 31 652 EC Red Bull Salzburg 45 28 17 5 1 3 1 177 149 28 583 EC Vienna Capitals 45 27 18 4 0 1 3 171 132 39 574 EC VSV 45 24 21 2 2 1 1 152 146 6 515 EHC Linz 45 22 23 2 2 5 4 125 129 4 506 EC Graz 99ers 45 23 22 0 2 2 2 139 129 10 507 KHL Medvescak Zagreb 45 19 26 0 3 5 3 149 147 2 448 HDD Olimpija Ljubljana 45 19 26 2 2 2 2 132 168 36 429 HK Jesenice 45 17 28 0 3 1 4 133 163 30 4110 Alba Volan 45 16 29 3 2 2 4 131 177 46 38 In den Zeitraum der dritten Hinrunde fiel der vom Weltverband vorgegebene Transferschluss der in dieser Saison vergleichsweise ruhig verlief Lediglich zwei grossere Veranderungen wurden in den Kadern der Teams vorgenommen die Graz 99ers verpflichteten mit Jamie Hunt einen weiteren Verteidiger und der EC KAC entliess Peter Ratchuk und ersetzte ihn durch Mike Siklenka der bereits zwischen 2006 und 2008 in Klagenfurt gespielt hatte und in der Zwischenzeit auch fur die Salzburger aufgelaufen war Ausserdem wurde der Vertrag mit Andy Schneider endgultig aufgelost der Sturmer wechselte in die 2 Eishockey Bundesliga zu den SERC Wild Wings In der Tabelle gab es ebenso wenige Veranderungen Der EC KAC uberwand das zwischenzeitliche Tief und konnte mit sieben Siegen aus neun Spielen dieser Runde die Tabellenfuhrung wieder von zwei auf sieben Punkte ausbauen Lokalrivale EC VSV verlor jedoch durch eine Niederlagenserie ein wenig den Anschluss an das Fuhrungstrio aus den Klagenfurtern Salzburg und den Capitals und hatte zwischenzeitlich nur noch einen Punkt Vorsprung auf Rang sechs Die 99ers und der EHC Linz lieferten sich hier ein Kopf an Kopf Rennen wobei jedoch die Linzer mit sechs Erfolgen in dieser Phase die erfolgreichere Mannschaft waren und auch Ljubljana hatten hinter sich lassen konnen Die Laibacher kampften gegen einen deutlichen Abwartstrend in dessen Zug immer wieder Spiele relativ deutlich verloren wurden Ahnlich erging es dem KHL Medvescak Zagreb der insbesondere das Momentum der Spiele in der 15 000 Zuschauer fassenden Arena Zagreb nicht nutzen konnte Von den vier Begegnungen wurden die ersten beiden knapp verloren wodurch das Punktepolster das den Club auf einem der Playoff Platze hielt gering blieb Auf den beiden letzten Platzen blieben der HK Jesenice und Alba Volan Beide Clubs hatten jedoch einige Achtungserfolge erzielen konnen und insbesondere Jesenice zeigte mit einem Auswartssieg in Salzburg in der 45 Runde und einem Heimsieg uber die Capitals dass eine Playoff Teilnahme noch im Bereich des Moglichen lag Dritte Ruckrunde Bearbeiten Der letzte Durchgang der Saison brachte nur noch wenige Veranderungen in der Tabelle Lediglich auf den unteren Rangen lieferten sich die vier auslandischen Teams ein Kopf an Kopf Rennen um die letzten beiden Playoff Platze Fur kurze Zeit war Medvescak Zagreb nach einigen Niederlagen aus den Playoff Rangen gerutscht und hatte dem HK Jesenice weichen mussen Fur Alba Volan war der Kampf bereits einige Runden vor Schluss beendet jedoch verabschiedete sich der Club mit einigen unerwarteten Siegen unter anderem gegen Salzburg aus der Spielzeit Der EC VSV liess knapp vor Ende des Grunddurchgangs mit einem Trainerwechsel aufhorchen dort trat Johan Stromwall nach einigen empfindlichen Niederlagen freiwillig zuruck und machte seinem ehemaligen Co Trainer Michael Stewart Platz dem es in den letzten Runden gelang die zuletzt kaum noch vorhandene Offensive seines Teams wieder zu starken Bemerkenswerte Fakten Bearbeiten Der kanadische Sturmer Francois Fortier von den Vienna Capitals stellte mit 48 Toren in 51 Spielen eine neue Bestmarke fur die hochste osterreichische Spielklasse auf Der bisherige Rekordhalter Mike Craig hatte es in der Saison 2006 07 ebenfalls fur die Capitals im Grunddurchgang auf 43 Treffer gebraucht und in der gesamten Saison 46 Tore erzielt 30 Mit Fabian Weinhandl von den Graz 99ers hat erstmals in der Geschichte der Erste Bank Eishockey Liga ein Torwart den kompletten Grunddurchgang durchgespielt ohne jemals von einem Backup vertreten zu werden Insgesamt brachte es Weinhandl in den 54 Spielen auf eine Spielzeit von 3251 Minuten und 47 Sekunden Sein Team verzeichnete dabei die wenigsten Gegentore des Grunddurchgangs Einen neuen Rekord verzeichnete auch die Rubrik Meistbestrafter Spieler der Capitals Sturmer Benoit Gratton brachte es in 45 Einsatzen auf insgesamt 247 Strafminuten davon drei Spieldauer und eine Matchstrafe sowie funf Disziplinarstrafen Bisheriger Rekordhalter in dieser Rubrik war Kelsey Wilson gewesen der es im Jahr zuvor bei Red Bull Salzburg auf 231 Strafminuten gebracht hatte Eine neue EBEL Bestmarke wurde auch in der Fairplay Wertung erzielt der ungarische Club Alba Volan Szekesfehervar unterbot mit durchschnittlich nur 13 57 Strafminuten pro Spiel die bisherige Marke der Graz 99ers aus der Vorsaison die einen Durchschnittswert von 13 60 erzielt hatten In der Zuschauergunst dominierte der kroatische Club KHL Medvescak Zagreb die Saison mit insgesamt 211 600 Zuschauern in 27 Heimspielen durchbrach erstmals ein Club die 200 000er Marke Durchschnittlich kamen damit 7 837 Zuschauer zu einem Spiel der Baren Die meisten Strafminuten gegen eine einzelne Mannschaft in einem Spiel wurden beim Spiel Salzburg vs EC VSV in Runde 53 am 22 Februar 2011 vergeben Der EC VSV wurde mit insgesamt 130 Strafminuten belegt Ursache war heftige Kritik am Schiedsrichter in der Overtime diese resultierte in vier Spieldauer und drei Disziplinarstrafen Kreuztabelle der Grunddurchgangs Ergebnisse Bearbeiten Kreuztabelle der Grunddurchgangs Ergebnisse AuswartsZu Hause KAC VSV Capitals 99ers Linz Salzburg Jesenice Ljubljana Szekesfehervar ZagrebKAC 5 3 4 5 n V 4 1 5 3 3 4 n P 4 3 3 4 n P 3 4 6 5 6 1 3 4 2 1 5 4 4 3 5 2 4 1 4 6 3 2 n P 5 2 5 1 3 0 5 2 8 2 3 2 4 3 2 1 1 4VSV 2 3 2 3 6 1 4 2 4 1 5 2 2 1 4 3 1 3 5 2 2 3 n V 1 5 2 3 6 5 4 5 1 5 3 2 n V 5 1 6 3 4 6 1 2 n V 7 3 2 3 3 2 7 1 5 2 2 1Capitals 5 6 2 1 3 4 2 1 5 3 3 0 2 3 3 2 n V 4 1 4 1 5 4 n V 5 4 n P 7 1 3 5 3 2 7 3 6 3 2 3 n P 6 1 2 1 n V 4 3 7 3 2 3 n P 4 2 7 4 4 2 6 399ers 0 2 3 4 n P 2 3 3 4 3 4 1 3 3 2 n P 3 4 3 2 n P 1 2 5 2 4 2 2 5 7 4 6 2 3 5 4 2 2 0 6 4 3 5 1 3 2 1 3 1 2 3 n V 0 1 5 4 4 2Linz 4 1 3 5 4 3 n P 3 4 n P 3 2 n P 4 3 n V 0 1 5 0 4 2 2 1 1 2 2 1 n P 3 5 4 0 7 2 3 2 n P 2 1 n P 4 3 n P 1 2 7 0 5 8 3 4 n P 4 0 2 1 n P 3 4 n P 2 1 7 6 n V Salzburg 4 3 n P 7 1 2 1 n V 4 5 6 3 3 2 n V 4 2 8 7 3 1 5 3 4 2 5 4 4 1 4 2 4 3 n V 8 1 6 4 2 3 5 0 7 4 4 2 3 2 n P 4 1 4 3 n P 5 4 n V 2 3 n P 2 0Jesenice 0 4 5 3 3 4 4 6 3 4 3 5 4 2 0 7 4 3 4 5 0 3 1 3 3 1 1 3 2 4 3 2 6 0 5 4 6 4 5 1 3 4 3 4 3 4 n V 4 5 n P 3 2 4 1 2 3 n P Ljubljana 1 2 3 2 2 4 2 5 5 2 4 1 5 4 4 3 n P 0 4 5 7 5 3 0 4 4 2 3 2 7 0 4 3 3 4 n V 3 5 4 3 n V 6 2 3 4 n P 3 2 6 2 5 4 n P 2 3 n P 1 2 1 2 n V Szekesfehervar 5 6 n V 2 3 n P 6 4 1 4 5 3 2 3 2 7 5 6 n V 2 4 3 4 2 3 3 2 3 6 3 6 5 0 2 1 4 3 n V 5 3 4 5 5 3 4 6 4 2 1 5 6 1 5 2 4 3 5 3Zagreb 3 4 n P 4 0 3 4 n P 4 2 1 4 7 2 6 1 1 4 2 6 2 5 1 2 4 3 9 0 3 2 n P 4 1 0 5 6 7 n V 5 2 3 0 5 2 2 5 5 6 n P 7 1 4 3 6 0 5 2 2 3 Endstand des Grunddurchgangs Bearbeiten Rang Team Spiele S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte1 EC KAC 54 36 18 1 2 5 4 190 159 31 782 EC Red Bull Salzburg 54 33 21 6 1 3 1 206 181 25 683 Vienna Capitals 54 31 23 4 0 2 5 200 162 38 674 EC VSV 54 29 25 2 4 1 1 180 167 13 635 EHC Linz 54 26 28 3 2 7 5 156 166 10 596 EC Graz 99ers 54 27 27 0 2 3 2 164 153 11 587 HDD Olimpija Ljubljana 54 24 30 2 3 3 2 165 197 32 538 KHL Medvescak Zagreb 54 23 31 1 3 5 3 171 171 0 529 Alba Volan Szekesfehervar 54 21 33 3 2 3 5 162 203 41 4910 HD Jesenice 54 20 34 0 3 2 6 161 196 35 49 Legende S Siege N Niederlagen SNV Siege nach Verlangerung NNV Niederlagen nach Verlangerung SNP Siege nach Penaltyschiessen NNP Niederlagen nach Penaltyschiessen TVH Torverhaltnis Statistiken Bearbeiten Topscorer Bearbeiten Spieler Spieler Mannschaft SP T V PKT SM PPG PPA SHG SHA GWGKanada Francois Fortier Capitals 51 48 36 84 61 30 17 12 1 0 9Kanada Benoit Gratton Capitals 45 27 46 73 247 23 13 20 1 2 3Slowenien Rok Ticar Jesenice 54 24 44 68 16 8 10 17 1 0 2Kanada John Hughes Ljubljana 53 16 48 64 28 6 4 23 2 1 2Ungarn Balazs Ladanyi Alba Volan 54 22 38 60 20 1 9 11 2 1 4Slowenien Robert Sabolic Jesenice 54 33 26 59 64 4 11 10 0 1 4Kroatien Ryan Kinasewich Zagreb 49 30 29 59 16 22 2 12 2 0 4Vereinigte Staaten Derek Damon VSV 53 24 33 57 158 9 9 19 1 1 0Osterreich Thomas Koch Salzburg 49 23 34 57 34 15 9 21 0 0 3Osterreich Michael Raffl VSV 50 26 29 55 62 25 6 13 0 0 5Kanada Mike Ouellette 99ers 54 24 31 55 22 13 7 10 0 0 2Slowenien Ziga Jeglic Jesenice 54 14 40 54 69 1 4 18 0 0 0Osterreich Roland Kaspitz VSV 53 11 43 54 113 7 7 17 0 0 2Tschechien Petr Sachl Ljubljana 53 22 31 53 60 9 12 12 2 1 2Kanada Ryan Duncan Salzburg 49 17 36 53 16 14 6 15 1 1 5 Legende SP Spiele T Tore A Assists PKT Punkte Plusminus SM Strafminuten PPG Powerplay Tore PPA Powerplay Assists SHG Unterzahl Tore SHA Unterzahl Assists GWG Siegestore Torhuter Bearbeiten Spieler Mannschaft GP GPI GS Min GA GAA SOG SVS SVS SO W L OTLSlowenien Robert Kristan Zagreb 52 48 47 2844 18 133 2 81 1782 1649 92 54 5 23 21 4Osterreich Bernhard Starkbaum VSV 54 33 30 1895 32 86 2 72 1101 1015 92 19 0 18 8 3Osterreich Reinhard Divis Salzburg 35 30 29 1630 42 77 2 83 945 868 91 85 2 17 11 0Slowenien Matija Pintaric Ljubljana 54 26 22 1298 24 71 3 28 847 777 91 74 1 10 10 2Osterreich Jurgen Penker Capitals 34 28 28 1672 44 79 2 83 947 868 91 66 1 17 7 3Kanada Andy Chiodo KAC 41 30 29 1776 07 79 2 67 946 867 91 65 2 23 3 3Vereinigte Staaten Alex Westlund Linz 52 47 47 2775 01 129 2 79 1503 1374 91 42 4 23 19 5Vereinigte Staaten Adam Hauser Capitals 30 24 23 1425 18 64 2 69 744 680 91 40 3 14 8 2Osterreich Gert Prohaska VSV 54 25 24 1365 48 73 3 21 837 764 91 28 0 11 12 2Osterreich Fabian Weinhandl 99ers 54 54 54 3251 47 150 2 77 1625 1475 90 77 3 27 23 4Osterreich Thomas Honeckl Salzburg 49 25 18 1224 33 70 3 43 753 683 90 70 0 13 5 2Tschechien Jan Chabera Ljubljana 34 24 22 1344 58 77 3 44 825 748 90 67 0 10 9 2Ungarn Zoltan Hetenyi Alba Volan 46 32 32 1774 03 113 3 82 1198 1085 90 57 0 13 12 5Osterreich Rene Swette KAC 54 26 25 1510 39 80 3 18 813 733 90 16 1 13 9 3Slowakei Michal Fikrt Jesenice 20 20 20 1195 49 60 3 01 599 539 89 98 1 8 8 4Finnland Tommi Satosaari Alba Volan 35 19 14 979 37 62 3 80 587 525 89 44 0 3 11 1Finnland Jaakko Suomalainen Jesenice 41 30 26 1530 02 94 3 69 812 718 88 42 0 10 12 4 Legende zur Torhuterstatistik GP oder Sp Spiele insgesamt W oder S Siege L oder N Niederlagen T oder U oder OT Unentschieden oder Overtime bzw Shootout Niederlage Min Minuten SOG oder SaT Schusse aufs Tor GA oder GT Gegentore SO Shutouts GAA oder GTS Gegentorschnitt Sv oder SVS Fangquote EN Empty Net Goal 1 Play downs Relegation Kursiv Statistik nicht vollstandig Playoffs BearbeitenPlayoff Baum Bearbeiten Viertelfinale Halbfinale Finale 1 EC KAC 4 8 KHL Medvescak Zagreb 1 1 EC KAC 4 4 EC VSV 1 4 EC VSV 45 EHC Linz 1 1 EC KAC 3 2 EC Red Bull Salzburg 42 EC Red Bull Salzburg 4 7 HDD Olimpija Ljubljana 1 2 EC Red Bull Salzburg 4 3 Vienna Capitals 3 3 Vienna Capitals 4 6 EC Graz 99ers 0 Viertelfinale Bearbeiten EC KAC KHL Medvescak Zagreb Endstand 4 1 Torverhaltnis 20 18 Die Serie zwischen dem KAC und Medvescak Zagreb war bereits im Vorfeld trotz der Tabellensituation der beiden Clubs als sehr knapp eingestuft worden Die ersten beiden Begegnungen konnte der EC KAC jeweils mit 3 2 fur sich entscheiden wenngleich in beiden Spielen Zagreb fur langere Zeit die Fuhrung innegehabt hatte Die dritte Begegnung in Klagenfurt verlief zuerst wesentlich deutlicher als der KAC nach zwei Dritteln mit 4 1 in Front lag Im Schlussabschnitt gelang den Kroaten jedoch mit drei Toren jedoch der rasche Ausgleich Die Schlussphase der Partie war gekennzeichnet von ungewohnlich vielen Toren und konnte vom EC KAC sehr knapp fur sich entschieden werden Zagreb gelang im vierten Spiel der erste Sieg in der Serie wo der Club souveran einen 4 1 Vorsprung uber die Zeit bringen konnte Auch in der letzten Begegnung in Klagenfurt erspielte sich Zagreb eine zwischenzeitliche 4 2 Fuhrung geriet jedoch im Schlussabschnitt mit 4 5 in Ruckstand und konnte erst knapp vor Ende der regularen Spielzeit ausgleichen In der Overtime entschied der EC KAC die Serie fur sich EC Red Bull Salzburg HDD Olimpija Ljubljana Endstand 4 1 Torverhaltnis 19 13 Die erste Begegnung der beiden Clubs verlief mit einem 5 4 Sieg der Salzburger in der Overtime noch sehr knapp Die Red Bulls agierten jedoch in den beiden folgenden Partien wesentlich disziplinierter und besiegten Laibach zweimal deutlich mit 5 1 und 6 1 Zu einem Eklat kam es noch vor Spiel vier der Serie Salzburg trat zum anberaumten Match nicht an da man die Sicherheitsvorkehrungen in der Laibacher Hala Tivoli fur nicht ausreichend befand und trat die Heimreise an Diese Entscheidung rief grossen Unmut vor allem bei den Fans der Liga hervor 31 Der Strafsenat der Liga entschied das Spiel mit 5 0 und Sieg fur Laibach zu werten und belegte Salzburg mit einer Geldstrafe von 10 000 Euro und der Verpflichtung zum Schadenersatz an die Laibacher Zudem wurde ein Beschluss gefasst wonach ab diesem Zeitpunkt jeder Verein der grundlos nicht zu einem Meisterschaftsspiel antritt vom laufenden Bewerb ausgeschlossen wird 32 Das anschliessende letzte Spiel in Salzburg sorgte fur einen neuen EBEL Rekord mit einer Gesamtdauer von 95 28 Minuten war es das langste Spiel der Ligageschichte Salzburg hatte in der regularen Spielzeit eine 2 0 Fuhrung verspielt und benotigte anschliessend fast zwei volle Zusatz Drittel um das entscheidende Tor zu erzielen Der zu diesem Zeitpunkt 21 jahrige slowenische Torwart Matija Pintaric hielt dabei 78 von 81 auf sein Tor abgefeuerten Schussen Vienna Capitals Graz 99ers Endstand 4 0 Torverhaltnis 16 9 Die Begegnung zwischen den Vienna Capitals und den Graz 99ers wurde als einzige des Viertelfinales mit einem Sweep entschieden Die Vienna Capitals setzten sich mit vier Erfolgen in Serie klar durch Im ersten Spiel waren die Grazer gut gestartet und hatten sich bis zur Halbzeit eine 2 0 Fuhrung herausgespielt jedoch hatten die Capitals noch im zweiten Drittel ausgleichen konnen Der Fuhrungstreffer fur die Heimmannschaft fiel im Schlussabschnitt der Versuch der Grazer den Ausgleich zu erzielen misslang und resultierte in einem Empty Net Tor der Wiener Im zweiten Spiel dominierten die Capitals deutlich und fuhrten nach dreissig Minuten mit vier zu null Durch den ehemaligen Capitals Verteidiger Darcy Werenka gelang noch der Ehrentreffer Die dritte Begegnung verlief wiederum etwas knapper auch wenn die Wiener sich schon fruh wieder eine deutliche Fuhrung erspielen konnten Der Endstand von 4 3 zugunsten der Capitals hatte von der 39 Minute an Bestand da keines der Teams einen weiteren Treffer erzielte Das letzte Spiel brachte ahnlich wie im ersten Spiel eine deutliche Fuhrung der Grazer die jedoch nur bis zur Mitte des letzten Drittels hielt die Capitals erzielten drei rasche Tore und retteten sich in die Overtime wo in der 67 Minute das Spiel und die Serie zugunsten der Wiener entschieden wurde 33 EC VSV EHC Linz Endstand 4 1 Torverhaltnis 16 7 Der EC VSV dominierte die Serie zu Beginn sehr deutlich indem der Mannschaft zwei Shutout Siege zum Auftakt gelangen In beiden Spielen agierte das Team des neuen Coaches Michael Stewart ausserst souveran Torhuter Bernhard Starkbaum parierte in beiden Spielen insgesamt siebzig Schusse auf sein Tor Erst in der dritten Begegnung gelang den Linzern der erste Treffer und bis knapp vor Spielende lag die Mannschaft nur knapp mit 3 4 zuruck Villach erzielte jedoch einen Empty Net Treffer und entschied so das Spiel fur sich Im vierten Spiel gelang den Linzern umgekehrt ein Shutout und somit auch der erste Sieg in der Serie Villach erzielte den entscheidenden vierten Sieg jedoch im Anschluss souveran mit 5 2 auf eigenem Eis EC KAC 1 KHL Medvescak Zagreb 8 27 Februar EC KAC KHL Medvescak Zagreb 3 2 1 2 2 0 0 0 1 Marz KHL Medvescak Zagreb EC KAC 2 3 1 1 1 0 0 2 3 Marz EC KAC KHL Medvescak Zagreb 7 5 2 1 2 0 3 4 6 Marz KHL Medvescak Zagreb EC KAC 4 1 1 0 2 1 1 0 8 Marz EC KAC KHL Medvescak Zagreb 6 5 n V 2 3 2 1 1 1 1 0 Endstand in der Serie 4 1 fur den EC KAC EC Red Bull Salzburg 2 HDD Olimpija Ljubljana 7 27 Februar EC Red Bull Salzburg HDD Olimpija Ljubljana 5 4 n V 1 1 1 2 2 1 1 0 1 Marz HDD Olimpija Ljubljana EC Red Bull Salzburg 1 5 0 2 0 2 1 1 3 Marz EC Red Bull Salzburg HDD Olimpija Ljubljana 6 1 1 1 4 0 1 0 6 Marz HDD Olimpija Ljubljana EC Red Bull Salzburg 5 0 Strafverifiziert 8 Marz EC Red Bull Salzburg HDD Olimpija Ljubljana 3 2 n V 1 0 1 0 0 2 1 0 Endstand in der Serie 4 1 fur den EC Red Bull SalzburgVienna Capitals 3 Graz 99ers 6 27 Februar Vienna Capitals Graz 99ers 4 2 0 1 2 1 2 0 1 Marz Graz 99ers Vienna Capitals 1 4 0 3 1 1 0 0 3 Marz Vienna Capitals Graz 99ers 4 3 3 0 1 3 0 0 6 Marz Graz 99ers Vienna Capitals 3 4 n V 1 0 1 0 1 3 0 0 Endstand in der Serie 4 0 fur die Vienna Capitals EC VSV 4 EHC Linz 5 27 Februar EC VSV EHC Linz 3 0 2 0 0 0 1 0 1 Marz EHC Linz EC VSV 0 3 0 2 0 1 0 0 3 Marz EC VSV EHC Linz 5 3 3 1 0 1 2 1 6 Marz EHC Linz EC VSV 2 0 1 0 1 0 0 0 8 Marz EC VSV EHC Linz 5 2 1 1 1 0 3 1 Endstand in der Serie 4 1 fur den EC VSVHalbfinale Bearbeiten EC KAC EC VSV Endstand 4 1 Torverhaltnis 19 12 Die Halbfinalserie zwischen dem EC KAC und dem EC VSV war die erste Playoff Begegnung der beiden Clubs seit der Finalserie in der Saison 2003 04 Obwohl von Seiten der Medien eine recht ausgeglichene Serie erwartet wurde und der EC VSV etwas uberraschend das erste Spiel deutlich mit 5 2 auf Klagenfurter Eis gewinnen konnte entschied der EC KAC das Halbfinale letzten Endes mit 4 1 Siegen fur sich Die Villacher agierten uber die gesamte Serie gesehen trotz phasenweise guter Spiele schwacher als der Konkurrent und mussten in der vorletzten Begegnung auch die Verletzung ihres ersten Torwarts Bernhard Starkbaum hinnehmen der bei einer Abwehraktion uberknochelte und eine Banderdehnung davontrug Ersatzmann Gert Prohaska der zuvor jahrelang die Rolle des Einser Goalies innegehabt hatte agierte nicht auf der Hohe seines Konnens und erhielt einige vermeidbare Tore In Summe verliefen so vor allem die beiden letzten Spiele recht eindeutig zugunsten des EC KAC der sich so vorzeitig den Seriensieg sichern konnte EC Red Bull Salzburg EV Vienna Capitals Endstand 4 3 Torverhaltnis 25 27 Wesentlich knapper verlief die Halbfinalserie zwischen dem amtierenden Meister und den Vienna Capitals die in ihrer Geschichte zuvor bereits vier Mal gegen die Salzburger im Halbfinale ausgeschieden waren Obwohl die Red Bulls das erste Spiel souveran gewinnen konnten und im zweiten Spiel erst in der Overtime unterlagen entwickelte sich eine sehr enge Serie in deren Verlauf jeweils das Heimteam den Sieg davontragen konnte Der zwischenzeitliche Hohepunkt war der 9 1 Sieg der Capitals in der vierten Begegnung der dank einer starken geschlossenen Mannschaftsleitung der Wiener und teils sehr schlechter Defensivarbeit der Salzburger moglich wurde Die Capitals hatten bereits im sechsten Spiel ihren Topscorer Francois Fortier aufgrund einer Verletzung verloren Im alles entscheidenden Spiel sieben folgte bereits fruh der Ausfall von Benoit Gratton nach einem schweren nicht geahndeten Foul durch Daniel Welser der im Nachhinein eine Sperre von acht Spielen fur das Vergehen erhielt 34 Salzburg entschied letzten Endes Spiel sieben fur sich und sicherte sich damit die sechste Finalteilnahme in Folge EC KAC 1 EC VSV 4 15 Marz EC KAC EC VSV 2 5 0 2 0 3 2 0 17 Marz EC VSV EC KAC 2 5 0 2 1 1 1 2 20 Marz EC KAC EC VSV 2 1 0 0 0 0 2 1 22 Marz EC VSV EC KAC 0 4 0 2 0 2 0 0 24 Marz EC KAC EC VSV 6 4 3 1 1 1 2 2 Endstand in der Serie 4 1 fur den EC KAC EC Red Bull Salzburg 2 EV Vienna Capitals 3 15 Marz EC Red Bull Salzburg EV Vienna Capitals 6 2 2 0 3 1 1 1 17 Marz EV Vienna Capitals EC Red Bull Salzburg 6 5 n V 1 1 4 3 0 1 1 0 20 Marz EC Red Bull Salzburg EV Vienna Capitals 2 1 n V 1 0 0 1 0 0 1 0 22 Marz EV Vienna Capitals EC Red Bull Salzburg 9 1 2 0 4 0 3 1 24 Marz EC Red Bull Salzburg EV Vienna Capitals 6 4 3 0 1 2 2 2 27 Marz EV Vienna Capitals EC Red Bull Salzburg 4 1 2 0 0 1 2 0 29 Marz EC Red Bull Salzburg EV Vienna Capitals 4 1 1 0 1 1 2 0 Endstand in der Serie 4 3 fur den EC Red Bull SalzburgFinale Bearbeiten Thomas Koch schoss den EC Red Bull Salzburg in der Overtime des letzten Spiels zum vierten Meistertitel Mit der Begegnung zwischen dem EC KAC und dem EC Red Bull Salzburg kam es zur von den Medien als am wahrscheinlichsten vorhergesagten Finalpaarung Die Chancen wurden als ausgeglichen betrachtet Das erste Spiel deutete mit dem knappen 6 5 Heimsieg des EC KAC bereits eine enge Serie an Im zweiten Spiel gelang den Salzburgern mit einem 6 3 Sieg der Ausgleich in der Serie Der 5 2 Sieg in Klagenfurt brachte den Bullen den benotigten Auswartssieg bereits sehr fruh in der Serie die Salzburger agierten als wesentlich effizientere Mannschaft der EC KAC konnte den vor allem defensiv gut positionierten Gasten wenig entgegensetzen Das vierte Spiel zeigte erstmals in der Serie einen optisch zumindest ebenburtigen KAC Nachdem zur Halbzeit des Spiels die Klagenfurter die Fuhrung erzielen konnten gelang den Salzburgern knapp vor Schluss der Ausgleich In der ersten Overtime der Serie sorgten die beiden Kanadier Tyler Scofield und Tyler Spurgeon fur den Siegestreffer womit die Klagenfurter sich das Heimrecht zuruckholten In der folgenden Begegnung wurde die Serie schliesslich zu einem 3 2 Zwischenstand zugunsten des EC KAC gedreht Im Verlauf des Spieles war es jedoch zu einer heftig umstrittenen Szene gekommen als die Schiedsrichter den regularen Treffer von Mike Craig zum 2 1 wegen vermeintlichen Abseits nach heftigem Protest der Salzburger annullierten Eine ahnliche Szene folgten auch im sechsten Spiel bei dem der regierende Meister ausgleichen konnte beim Stand von 4 2 zugunsten von Salzburg wurde im letzten Drittel ein Unterzahltor des EC KAC zum 3 4 Anschlusstreffer nicht gegeben da es sich um ein Schlittschuhtor handelte Im alles entscheidenden siebten Spiel in Klagenfurt prasentierten sich beide Teams uber weite Strecken als ebenburtig wenngleich den Salzburgern im Verlauf des Spiels zwei Mal der Fuhrungstreffer gelang Knapp vor Schluss wurde erneut ein an sich regulares Tor annulliert diesmal traf es die Salzburger deren Treffer zum 3 2 durch Thomas Koch wegen Torraumabseits nicht gegeben wurde Koch falschte jedoch in der dritten Minute der Verlangerung einen Schuss von Ryan Duncan zum Siegestreffer ab nachdem der KAC zuvor zu Beginn der Overtime eine Minute und 48 Sekunden dauernde 4 gegen 3 Uberzahlsituation nicht hatte nutzen konnen Die Salzburger gewannen damit den vierten Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte 31 Marz 2011 19 15 Uhr 5 080 Zuschauer EC KAC C Brandner 10 02 Powerplay S Brown G Hager T Scofield 18 21 Powerplay T Spurgeon K Furey M Craig 24 18 K Furey T Scofield T Scofield 32 27 Powerplay K Furey S Brown M Pirmann 48 44 G Hager T Hundertpfund M Craig 55 56 T Scofield T Spurgeon 6 5 2 2 2 1 2 2 Strafminuten 10 8 Torschusse 25 51 EC Red Bull Salzburg M Latusa 03 06 Powerplay B Aubin M Pewal R Abid 10 30 B Aubin R Duncan D Lynch 27 58 Powerplay S Heshka R Abid D Bois 55 24 B Aubin M Schiechl M Latusa 59 47 B Aubin S Regier 3 April 2011 18 00 Uhr 3 200 Zuschauer EC Red Bull Salzburg M Latusa 00 42 T Koch M Pewal B Aubin 24 08 Shorthander D Bois S Regier R Abid 26 55 M Trattnig M St Pierre M Pewal 33 39 M Trattnig T Koch M Trattnig 44 17 Powerplay R Duncan B Aubin M Latusa 58 01 M Pewal T Koch 6 3 1 2 3 1 2 0 Strafminuten 14 16 Torschusse 43 39 EC KAC M Siklenka 11 33 M Pirmann G Hager S Geier 13 14 J Reichel R Herburger M Craig 29 25 T Scofield T Spurgeon 5 April 2011 19 15 Uhr 5 200 Zuschauer EC KAC T Scofield 04 21 Powerplay K Furey 40 37 T Spurgeon C Brandner 2 5 1 0 0 3 1 2 Strafminuten 12 10 Torschusse 28 49 EC Red Bull Salzburg R Duncan 20 22 S Regier D Lynch M Latusa 23 56 T Koch M Pewal M Trattnig 29 26 Powerplay M Latusa B Aubin S Regier 43 52 D Lynch R Abid M Latusa 58 23 T Raffl 7 April 2011 19 15 Uhr 3 200 Zuschauer EC Red Bull Salzburg M St Pierre 51 31 D Bois S Regier 1 2 n V 0 0 0 1 1 0 0 1 Strafminuten 14 10 Torschusse 25 45 EC KAC T Hundertpfund 33 13 T Spurgeon 63 33 T Scofield 10 April 2011 18 00 Uhr 5 080 Zuschauer EC KAC S Brown 5 30 Powerplay K Furey T Scofield G Hager 44 48 J Reichel M Siklenka 66 08 T Scofield 3 2 n V 1 1 0 0 1 1 1 0 Strafminuten 10 22 10 Lakos Torschusse 30 43 EC Red Bull Salzburg M Brucker 5 47 K Puschnik R Abid 49 43 R Duncan D Mitterdorfer 12 April 2011 19 15 Uhr 3 200 Zuschauer EC Red Bull Salzburg T Raffl 5 51 Shorthander T Koch R Duncan 7 09 R Abid S Regier 9 06 Powerplay A Lakos M Trattnig T Koch 38 06 M Latusa R Abid D Heinrich 59 31 Empty Net 5 2 3 2 1 0 1 0 Strafminuten 12 16 Torschusse 32 30 EC KAC T Hundertpfund 6 33 Powerplay C Brandner T Scofield 7 21 T Spurgeon C Brandner 14 April 2011 19 15 Uhr 5 200 Zuschauer EC KAC M Craig 15 54 Powerplay T Scofield 55 26 Powerplay M Craig K Furey 2 3 n V 1 1 0 0 1 1 0 1 Strafminuten 10 18 Torschusse 42 35 EC Red Bull Salzburg M Trattnig 9 58 Powerplay M Latusa M Pewal S Regier 51 36 R Duncan R Abid T Koch 62 58 R Duncan A Lakos Statistiken Bearbeiten Topscorer Bearbeiten Spieler Spieler Mannschaft SP T V PKT SM PPG PPA SHG SHA GWGKanada Tyler Scofield KAC 13 9 11 20 2 10 5 2 0 0 1Kanada Benoit Gratton Capitals 11 7 12 19 28 12 2 6 0 0 1Kanada Ryan Duncan Salzburg 18 11 6 17 12 8 4 1 0 0 1Osterreich Manuel Latusa Salzburg 18 11 6 17 14 5 3 2 1 2 2Kanada Ramzi Abid Salzburg 17 5 12 17 24 9 1 2 0 0 0Osterreich Marco Pewal Salzburg 18 6 10 16 16 2 1 5 1 1 2Osterreich Gregor Hager KAC 17 6 8 14 24 7 3 2 0 0 1Osterreich Thomas Koch Salzburg 18 5 9 14 16 3 1 1 1 2 1Kanada Kirk Furey KAC 15 1 13 14 12 10 0 8 0 0 0Osterreich Rafael Rotter Capitals 10 8 5 13 34 13 1 1 0 0 1 Legende SP Spiele T Tore A Assists PKT Punkte Plusminus SM Strafminuten PPG Powerplay Tore PPA Powerplay Assists SHG Unterzahl Tore SHA Unterzahl Assists GWG Siegestore Torhuter Bearbeiten Spieler Mannschaft GP GPI GS Min GA GAA SOG SVS SVS SO W L OTLSlowenien Matija Pintaric Ljubljana 4 2 1 115 28 4 2 08 89 85 95 51 0 0 0 1Osterreich Bernhard Starkbaum VSV 9 9 9 486 37 16 1 97 272 256 94 12 2 5 3 0Vereinigte Staaten Adam Hauser Capitals 11 6 5 291 25 12 2 47 171 159 92 98 0 2 1 1Osterreich Reinhard Divis Salzburg 16 16 16 984 35 45 2 74 562 517 91 99 0 10 3 3Kanada Andy Chiodo KAC 17 17 17 1006 47 55 3 28 656 601 91 62 1 11 5 1Vereinigte Staaten Alex Westlund Linz 5 5 5 299 03 15 3 01 175 160 91 43 1 1 4 0Slowenien Robert Kristan Zagreb 5 5 5 302 42 19 3 77 190 171 90 00 0 1 3 1Osterreich Jurgen Penker Capitals 11 7 6 384 38 21 3 28 208 187 89 90 0 5 2 0Osterreich Fabian Weinhandl 99ers 4 4 4 243 43 15 3 69 133 118 88 72 0 0 3 1Tschechien Jan Chabera Ljubljana 4 3 3 161 24 15 5 58 92 77 83 70 0 0 2 1 Legende zur Torhuterstatistik GP oder Sp Spiele insgesamt W oder S Siege L oder N Niederlagen T oder U oder OT Unentschieden oder Overtime bzw Shootout Niederlage Min Minuten SOG oder SaT Schusse aufs Tor GA oder GT Gegentore SO Shutouts GAA oder GTS Gegentorschnitt Sv oder SVS Fangquote EN Empty Net Goal 1 Play downs Relegation Kursiv Statistik nicht vollstandig Kader des osterreichischen Meisters BearbeitenOsterreichischer Meister EC Red Bull Salzburg Torhuter Reinhard Divis Thomas Honeckl Artiom Konovalov Verteidiger Mario Fischer Shaun Heshka Andre Lakos Wilhelm Lanz Doug Lynch A Daniel Mitterdorfer Florian Muhlstein Alexander Pallestrang Nicolas Paul Steven Regier Matthias Trattnig A Daniel Welser Angreifer Ramzi Abid Brent Aubin Danny Bois Marco Brucker Ryan Duncan Alexander Feichtner Dominique Heinrich Fabio Hofer Taylor Holst Jonas Keszei Thomas Koch C Manuel Latusa Patrick Maier Marco Pewal Kevin Puschnik Thomas Raffl Michael Schiechl Martin St Pierre Cheftrainer Pierre PageZuschauerzahlen BearbeitenNachdem die Liga im Vorjahr erstmals mehr als eine Million Zuschauer hatte anziehen konnen wurde dieser Rekord in der vorliegenden Saison noch etwas verbessert Hauptverantwortlich dafur war der kroatische Club KHL Medvescak Zagreb der mit einem Schnitt von 7 786 Zuschauern pro Spiel als erster Club die 200 000 Zuschauer Marke durchbrochen hatte Mit insgesamt 1 098 846 Zuschauern behielt die Liga in dieser von der IIHF gefuhrten Rangliste den im Vorjahr von der Slovnaft Extraliga ubernommenen siebten Rang unter den europaischen Ligen Rang Team Zu Hause Auswarts GesamtSpiele Zuschauer Durchschnitt Spiele Zuschauer Durchschnitt Spiele Zuschauer Durchschnitt1 KHL Medvescak Zagreb 29 225 800 7 786 30 92 782 3 093 59 318 582 5 4002 EC KAC 37 165 071 4 461 34 133 585 3 929 71 298 656 4 2063 EV Vienna Capitals 32 125 140 3 911 33 121 262 3 675 65 246 402 3 7914 EC Rekord Fenster VSV 32 116 900 3 653 32 125 207 3 913 64 242 107 3 7835 HDD TILIA Olimpija Ljubljana 29 80 900 2 790 30 108 933 3 631 59 189 833 3 2186 EC Red Bull Salzburg 37 101 944 2 755 36 132 498 3 681 73 234 442 3 2127 SAPA Fehervar AV19 27 82 900 3 070 27 88 192 3 266 54 171 092 3 1688 HK Acroni Jesenice 27 66 241 2 453 27 96 655 3 580 54 162 896 3 0179 EHC LIWEST Linz 29 72 350 2 495 30 100 034 3 334 59 172 384 2 92210 Moser Medical Graz 99ers 29 61 600 2 124 29 99 698 3 438 58 161 298 2 781Schiedsrichter BearbeitenWie auch in den Jahren zuvor leiten Schiedsrichter aus drei der vier an der Erste Bank Eishockey Liga beteiligten und einigen anderen Staaten die Partien Das Schiedsrichterkollegium wird dabei von Obmann Martin Labitzke und seinem Stab zu den Einsatzen eingeteilt In der folgenden Liste sind alle an der Saison 2010 11 beteiligten Schiedsrichter aufgefuhrt In Klammer ist angegeben ob der Schiedsrichter eine Lizenz der internationalen Eishockey Foderation zum Leiten internationaler Begegnungen besitzt IIHF 35 Osterreich Thomas Berneker IIHF Osterreich Martin Bogen Tschechien Pavel Cervenak Osterreich Robert Dostal Slowenien Igor Dremelj Osterreich Robert Falkner IIHF Osterreich Wolfgang Fussi IIHF Ungarn Peter Gebei Osterreich Christian Jelinek Osterreich Roland Kellner Slowenien Borut Lesnjak Schweiz Christian Potocan IIHF Osterreich Ladislav Smetana Slowenien Viktor Trilar Osterreich Horst Martin Tschebull IIHF Osterreich Georg VeitMedien BearbeitenKontroverse um die TV Verwertung Bearbeiten Bereits am 16 Februar 2010 wurde bekannt dass der Pay TV Sender Sky seine Kooperation mit der Erste Bank Liga bis zur Saison 2014 15 verlangern wollte womit Geruchte um eine komplette Ubernahme der Rechte durch den Privatsender Servus TV sich zunachst als unzutreffend erwiesen hatten Es sollte jedoch eine neue Regelung geben die es Servus TV erlauben wurde mehrere Spiele im Free TV zu ubertragen Ebenso sollte das Nachverwertungsrecht uberarbeitet werden um es dritten Sendern moglich zu machen ausfuhrlichere Eishockey Berichterstattung zu betreiben was bisher nur schwer moglich war 36 Im April wurde jedoch bekanntgegeben dass fur die Saison 2010 11 die Liga Organisation die TV Rechte an The Sportsman Media Group vergeben hatte Als Partner des Unternehmens sollte Servus TV mindestens 21 Sonntagsspiele im Zuge der Sunday Hockey Night ubertragen In den Play offs sollte pro Spieltag ein Spiel und bei moglichen Entscheidungsspielen diese in Konferenzschaltung uber den TV Sender ausgestrahlt werden 37 Dieser Vertragsabschluss war jedoch voreilig getatigt worden Wie sich herausstellte hatte Sky die Moglichkeit jedem Offert eines anderen Bieters mit einer Korrektur des eigenen Angebotes zu begegnen was der Sender auch im Mai tat 38 Nur knapp eine Woche zog der Pay TV Sender sein Angebot jedoch aus finanziellen Grunden wieder zuruck womit Servus TV endgultig den Zuschlag erhielt 39 Sonstiges Bearbeiten Neben den TV Ubertragungen werden weiterhin die Partien der beiden Karntner Clubs EC KAC und EC VSV uber Radio Karnten ubertragen werden Weblinks BearbeitenOsterreichische Eishockey Liga 2010 11 bei hockeyarchives info franzosisch V DVereine und Spielzeiten der hochsten osterreichischen EishockeyligaVereine HC Bozen ITA Bratislava Capitals SVK Dornbirner EC Graz 99ers HC Innsbruck EC KAC EHC Linz HK Olimpija Ljubljana SVN HC Pustertal ITA EC Red Bull Salzburg EC VSV Vienna Capitals Fehervar AV19 HUN Orli Znojmo CZE Spielzeiten Staatsmeisterschaft 1922 23 1923 24 1924 25 1925 26 1926 27 1927 28 1928 29 1929 30 1930 31 1931 32 1932 33 1933 34 1934 35 1935 36 1936 37 1937 38 1945 46 1946 47 1947 48Nationalliga 1948 49 1949 50 1950 51 1951 52 1952 53 1953 54 1954 55 1955 56 1956 57 1957 58 1958 59 1959 60 1960 61 1961 62 1962 63 1963 64 1964 65Bundesliga 1965 66 1966 67 1967 68 1968 69 1969 70 1970 71 1971 72 1972 73 1973 74 1974 75 1975 76 1976 77 1977 78 1978 79 1979 80 1980 81 1981 82 1982 83 1983 84 1984 85 1985 86 1986 87 1987 88 1988 89 1989 90 1990 91 1991 92 1992 93 1993 94 1994 95 1995 96 1996 97 1997 98 1998 99 1999 2000 2000 01 2001 02 2002 03EBEL 2003 04 2004 05 2005 06 2006 07 2007 08 2008 09 2009 10 2010 11 2011 12 2012 13 2013 14 2014 15 2015 16 2016 17 2017 18 2018 19 2019 20ICE HL 2020 21 2021 22Einzelnachweise Bearbeiten Innsbruck sagt der EBEL ab Bericht auf hockeyfans at vom 16 Februar 2010 Weitere Teams wollen in die EBEL Bericht auf hockeyfans at vom 16 Februar 2010 EBEL vor nachster Erweiterungswelle Bericht auf www hockeyfans at vom 22 April 2010 a b Die Weichen sind gestellt Kommt Munchen Bericht auf www hockeyfans at vom 29 Mai 2010 Munchen bleibt in Deutschland EHC Munchen erhalt keine DEL Lizenz Artikel auf www eishockeynews de vom 14 Juni 2010 VSV Trainer Stromwall erklart Rucktritt Bericht auf hockeyfans at vom 10 Februar 2010 Farmteam Invasion in der Oberliga Bericht auf hockeyfans at vom 11 Juni 2010 Nationalliga Meister Dornbirn wird Farmteam des KAC Bericht auf hockeyfans at vom 11 August 2010 EBEL Spielplan Memento vom 16 Marz 2014 im Internet Archive auf der Ligahomepage PDF Datei 38 kB Offizielles Regelbuch der IIHF PDF Datei Spieltermine des Nationalteams Memento vom 24 Oktober 2010 im Internet Archive auf www eishockey at Mike Siklenka geht in die NHL Bericht auf www hockeyfans at vom 2 Juli 2010 Salzburg wirft alle Tryouts raus Bericht auf hockeyfans at vom 6 September 2010 Die NHL ruft Neo Salzburger Broda Bericht auf www hockeyfans at vom 14 Juli 2010 99ers kunftig mit drei Iberers Bericht auf www hockeyfans at vom 8 Juli 2010 99ers verpflichten Ex NHLer fur die Abwehr Bericht auf www hockeyfans at vom 17 Juni 2010 Mike Ouellette sturmt fur die 99ers Bericht auf hockeyfans at vom 1 September 2010 VSV Urgesteine Kromp und Lanzinger beenden Karriere Bericht auf www hockeyfans at vom 20 Mai 2010 Andy Schneider bleibt beim KAC Bericht auf hockeyfans at vom 8 Marz 2010 Salzburger kodern van de Velden Bericht auf hockey news info vom 8 August 2010 Skandal in Jesenice Spieler verprugeln Trainer Bericht auf hockeyfans at vom 5 April 2010 Jesenice plant mit 6 bis 7 Legionaren Bericht auf www hockeyfans at vom 10 Juli 2010 Laibach setzt auf doppelte Finnen Power Bericht auf www hockeyfans at vom 2 Juli 2010 Ubersicht uber samtliche Preseason Ergebnisse Memento vom 14 September 2010 im Internet Archive auf www erstebankliga at Penker langer out neuer Goalie fur die Capitals Bericht auf hockeyfans at vom 16 September 2010 Laibachs Heber fur den Rest der Saison gesperrt Bericht auf hockeyfans at vom 22 November 2010 marksoft Home In hockeyfans at 11 Oktober 2019 abgerufen am 11 Oktober 2019 Sechzehn Spiele Sperre fur Raphael Rotter Bericht auf hockeyfans at vom 7 Dezember 2010 Francois Fortier neuer EBEL Rekordtorschutze Bericht auf hockeyfans at vom 18 Februar 2011 Spiel 4 Meister Salzburg tritt nicht an Bericht auf hockeyfans at vom 6 Marz 2011 Salzburg glimpflich davongekommen Bericht auf hockeyfans at vom 7 Marz 2011 Capitals ziehen mit Sweep ins Halbfinale ein Bericht auf hockeyfans at vom 6 Marz 2011 Foul mit Folgen Welser fur acht Spiele gesperrt Bericht auf hockeyfans at vom 30 Marz 2011 EBEL Schiedsrichterkader Memento vom 7 November 2010 im Internet Archive auf www eishockey at EBEL vor Vertragsverlangerung mit Sky Bericht auf hockeyfans at vom 16 Februar 2010 erstebankliga at Neuer TV Vertrag mit The Sportsman Media Group Memento vom 30 April 2010 imInternet Archive Wer bekommt die EBEL Ubertragungsrechte Bericht auf www hockeyfans at vom 19 Mai 2010 Sky zieht Angebot zuruck Servus TV bleibt Rechteinhaber Bericht auf www hockeyfans at vom 23 Mai 2010 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Osterreichische Eishockey Liga 2010 11 amp oldid 217091015, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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