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Das Kunstmuseum Basel ist ein international renommiertes Museum für bildende Kunst in der Schweizer Stadt Basel. Das Kunstmuseum Basel gilt mit dem im Jahr 1661 von der Stadt erworbenen «Amerbach-Kabinett» als das älteste öffentlich zugängliche Kunstmuseum der Welt und beherbergt die grösste öffentliche Kunstsammlung der Schweiz.

Kunstmuseum Basel

Hauptbau (Aufnahme: 2017)
Daten
Ort Basel, Schweiz
Art
Kunstmuseum
Architekt Paul Bonatz, Rudolf Christ (Hauptbau); Emanuel Christ, Christoph Gantenbein (Erweiterungsbau)
Betreiber
Leitung
Website
Erweiterungsbau (Aufnahme: 2017)

Inhaltsverzeichnis

Der heutige Hauptbau des Museums liegt neben dem im Jahr 1929 errichteten Gebäude der Schweizerischen Nationalbank am St. Alban-Graben in Basel. Geplant und umgesetzt wurde das neoklassizistische Museumsgebäude 1931 bis 1936 von Paul Bonatz und Rudolf Christ. Das Hauptgebäude des Kunstmuseums ist in drei Stockwerke aufgeteilt (Parterre, 1. und 2. Stock).

Ein Erweiterungsbau des Architekturbüros Christ & Gantenbein wurde im Jahr 2016 eröffnet.

Das Kunstmuseum Basel umfasst neben dem Hauptbau und dem Erweiterungsbau ebenso das sich am St. Alban-Rheinweg befindende Museum für Gegenwartskunst, das 1980 in Betrieb genommen wurde und somit das älteste europäische Museum für ausschliesslich zeitgenössische Kunst darstellt. Im Museum für Gegenwartskunst sind neben Sammlungspräsentationen diverse Wechselausstellungen zur zeitgenössischen Kunst zu sehen. Ausserdem ist im Obergeschoss des Museums für Gegenwartskunst eine permanente Installation von Joseph Beuys ausgestellt.

Galerie und Treppenaufgang im Erweiterungsbau (Aufnahme: 2020)
Eingang des Kunstmuseums (Hauptbau) (Aufnahme: 2006)

Öffentliche Kunstsammlung Basel

Die Sammlung des Kunstmuseums, die Öffentliche Kunstsammlung Basel, umfasst rund viertausend Gemälde, Skulpturen, Installationen und Videos sowie dreihunderttausend Zeichnungen und Druckgrafiken aus sieben Jahrhunderten, und bildet somit die grösste öffentliche Kunstsammlung der Schweiz.

Die Alten Meister sind unter anderem mit Werken von Hans Holbein d. J., Konrad Witz, Martin Schongauer, Lucas Cranach d. Ä., Matthias Grünewald, Rubens und Rembrandt vertreten. Das Museum verfügt über eine grosse Sammlung holländischer und flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts. Die Impressionisten des 19. Jahrhunderts sind unter anderen durch Paul Cézanne, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Camille Pissarro, Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir vertreten. Ausserdem sind Werke der deutschen, österreichischen und schweizerischen Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts zu finden, beispielsweise von Cuno Amiet, Ferdinand Hodler, Johann Heinrich Füssli, Michael Wutky und Robert Zünd. Zur grossen Böcklin-Sammlung gehören Werke wie die erste Version von Böcklins Gemälde der Toteninsel sowie bekannte Werke wie der Kentaurenkampf, die Pest und das Spiel der Najaden.

Unter den Exponaten der Plastik und Malerei des 20. Jahrhunderts befinden sich beispielsweise Werke von Picasso, Braque und Juan Gris. Der Expressionismus wird unter anderen durch Edvard Munch, Franz Marc, Oskar Kokoschka und Emil Nolde vertreten. Ausserdem finden sich Kunstwerke des Konstruktivismus, des Dadaismus sowie des Surrealismus. Als Vertreter seien hierfür Piet Mondrian, Salvador Dalí, Max Ernst und Yves Tanguy genannt.

Amerbach-Kabinett

Das Basler Kunstmuseum besitzt weltweit die grösste Sammlung von Werken der Holbein-Familie. Die älteren Bestände des Museums gehen teilweise auf den Basler Sammler Basilius Amerbach (1533–1591) zurück, dessen Vater Bonifacius unter anderen mit dem Humanisten Erasmus von Rotterdam und dem Maler Hans Holbein befreundet war. Im Jahr 1661 hat die Stadt die Privatsammlung erworben. Das sogenannte «Amerbach-Kabinett» war das erste Museum, das in Europa im Besitz eines städtischen Gemeinwesens stand. Die Amerbachsammlung war 1671–1849 im Haus zur Mücke untergebracht und ein Teil in der Universitätsbibliothek Basel. Zusammen mit dem Ashmolean-Museum, das zwei Jahrzehnte später, im Jahr 1683 von der Universität Oxford eröffnet und betrieben wurde, zählt es zudem als ältestes Museum im Besitz einer Universität der Welt.

Im Jahr 1849 zog sie in das Museum an der Augustinergasse (heute Naturhistorisches Museum Basel). Raumnot führte dazu, dass die Kunstsammlung 1922 im «Augustinerhof» an der Augustinergasse (Kupferstichkabinett) und im «Bachofenhaus» am Münsterplatz (Sammlung Bachofen mit weiteren Beständen) Filialen erhielt und 1928 mit ihrem Hauptteil in der Kunsthalle ein vorläufiges Domizil fand. 1936 fand die Kunstsammlung ihr Domizil im neu eröffneten Kunstmuseum.

Picasso-Schenkung

Im Jahr 1967 drohte der Verkauf der Picasso-Bilder Les deux frères (1906) und Arlequin assis (1923), die lange Jahre als Leihgaben zu sehen waren. Durch eine Volksabstimmung bewilligte die Bevölkerung von Basel-Stadt einen Staatskredit von 6 Millionen Schweizer Franken, des Weiteren sammelten die Bürger 2,4 Millionen Franken, um die beiden Gemälde für das Kunstmuseum zu erwerben. Picasso war darüber so gerührt, dass er der Stadt vier weitere Werke schenkte: Homme, femme et enfant (1906), eine Entwurfszeichnung zu Les Demoiselles d’Avignon (1907) sowie die beiden grossen Spätwerke Vénus et l’amour und Le couple von 1967. Der damalige Museumsdirektor, Franz Meyer, durfte sie selbst in Picassos Atelier auswählen. Schliesslich ergänzte Maja Sacher-Stehlin diese Schenkung um das kubistische Werk Le poète von 1912.

August Rodin: Die Bürger von Calais, Originalguss von 1943

In einem eigenen Sektor des Hauses befindet sich das Kupferstichkabinett, in dem eine reichhaltige Sammlung von Zeichnungen und Originalgraphiken vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart zu sehen sind. Mit über 300'000 Handzeichnungen, Aquarellen und Druckgraphik ist es die grösste öffentlich zugängliche Sammlung der Schweiz und stellt ebenso international eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art dar. Neben Zeichnungen von Albrecht Dürer sind aus fünf Skizzenbüchern auch 50 Zeichnungen von Paul Cézanne ausgestellt. Im Bereich der neueren bis zeitgenössischen Kunst besitzt die Sammlung Werkkomplexe schweizerischer, deutscher, italienischer und amerikanischer Künstler, unter ihnen Joseph Beuys, Andy Warhol, Jasper Johns, Georg Baselitz, A. R. Penck, Brice Marden, Bruce Nauman, Miriam Cahn, Jonathan Borofsky, Roni Horn, Francesco Clemente, Mimmo Paladino, Enzo Cucchi, Walter Dahn, Martin Disler, Silvia Bächli, Siegfried Anzinger, Leiko Ikemura, Markus Raetz, Robert Therrien, Rosemarie Trockel und Robert Gober.

Des Weiteren findet sich neben dem Museum eine öffentlich zugängliche Fachbibliothek, die auch die Bibliothek des kunsthistorischen Seminars der Universität Basel ist. Die Bibliothek befindet sich seit Januar 2005 im ehemaligen Gebäude der Nationalbank im italienischen Renaissance-Stil, das neben dem Museum liegt.

Von April bis September 2009 zeigte das Haus 70 Landschaftsbilder des holländischen Malers Vincent van Gogh. Chronologisch bot die Ausstellung einen Überblick über alle Perioden seiner Schaffenszeit. Ergänzt wurde die Ausstellung von 40 Gemälden seiner Zeitgenossen. Es wurden Leihgaben von bedeutenden Museen wie dem Museum of Modern Art in New York City, dem Musée d’Orsay in Paris, dem Van Gogh Museum in Amsterdam, dem Belvedere in Wien und der National Gallery in London zusammengetragen. Die Ausstellung verzeichnete mehr als eine halbe Million Besucher.

Als Übernahme vom Pariser Centre Pompidou, allerdings von 330 Exponaten verdichtet auf insgesamt 130 Werke, zeigte das Museum von März bis August 2019 den Kubismus in seinem Jahrzehnt von 1907 bis 1917. Kosmos Kubismus zeigte Werke von Pablo Picasso und Georges Braque, Juan Gris, André Derain, Henri Laurens; Robert und Sonia Delaunay sowie Albert Gleizes als Etappen-Eckpunkte einer inhomogenen Kunstbewegung. Auch heute weniger bekannte Künstler wie Henri Le Fauconnier oder Jean Metzinger und Fernand Léger waren dabei.

Bis 2015 waren viele Werke des Rudolf Staechelin Family Trusts im Kunstmuseum ausgestellt.

  • Museums-Check mit Markus Brock: Kunstmuseum Basel. 30 Min. Erstausstrahlung: 30. Oktober 2016.
  • Allein im Museum (Arte): Sophie Taeuber-Arp – Cercles Mouvementés. Kunstmuseum Basel. 8 Minuten. Erstausstrahlung: 4. November 2020.
  • Eugen Külborn (Redaktion): Galeria Mundi. Eine Reise durch die Museen. Hoechst, Frankfurt am Main 1981, o. ISBN (S. 106–127 Öffentliche Kunstsammlung, Basel).
  • Alexander Hosch: Architekturführer Schweiz, die besten Bauwerke des 21. Jahrhunderts. Callwey, München 2015, ISBN 978-3-7667-2149-5, S. 252.
  • Hrsg. Bernhard Mendes Bürgi und Nina Zimmer: Kunstmuseum Basel. Gegenwart Moderne Alte Meister. Ein Museumsführer mit ausgewählten Werken. Kunstmuseum Basel 2016, deutsch ISBN 978-3-7204-0229-3, englisch ISBN 978-3-7204-0230-9, französisch ISBN 978-3-7204-0231-6.
Commons: Kunstmuseum Basel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Fellmann: 550 Jahre Universität Basel. Abgerufen am 23. September 2017.
  2. Basler Symphonie in Grau. Tagesanzeiger.ch, 15. April 2016.
  3. zephir.ch: Unsere drei Häuser. Abgerufen am 21. Januar 2020.
  4. Kunstmuseum Basel. (Memento desOriginals vom 2. Mai 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kunstmuseumbasel.ch Abgerufen am 11. März 2016.
  5. Die Picassos sind da! – Kunstmuseum Basel. Abgerufen am 11. April 2019.
  6. Sammlungsmomente – Kunstmuseum Basel. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vomOriginal am11. April 2019; abgerufen am 11. April 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kunstmuseumbasel.ch
  7. Grosse Van Gogh-Ausstellung in Basel. In: bazonline.ch, 20. November 2008.
  8. 550000 Leute besuchten Basler Van-Gogh-Ausstellung. Tages-Anzeiger, 25. September 2009, archiviert vomOriginal am28. September 2009; abgerufen am 11. März 2016.
  9. Ausstellung „Kosmos Kubismus“ : Großer Aufbruch in kleinen Würfeln. FAZ vom 25. Juni 2019, abgerufen 26. Juni 2019.
  10. Michael Baas: Zuwachs für die Fondation. Badische Zeitung, 13. November 2018, abgerufen am 13. November 2018.
  11. Zukünftiger Direktor ab 1. September 2016. Medienmitteilung Kunstmuseum Basel (Memento vom 21. Juni 2016 im Internet Archive).
  12. Museums-Check: Kunstmuseum Basel. In: Fernsehserien.de. Abgerufen am 14. November 2020.
  13. Allein im Museum: Sophie Taeuber-Arp – Cercles Mouvementés - Kunstmuseum Basel - Die ganze Doku. Abgerufen am 19. November 2020.

47.5541944444447.5942222222222Koordinaten:47° 33′ 15,1″ N,7° 35′ 39,2″ O;CH1903:611712 /267065

Normdaten (Körperschaft): GND:2077960-4(OGND, AKS) | LCCN:n79079575 | VIAF:228610562

Kunstmuseum Basel Museum in Basel Schweiz Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Offentliche Kunstsammlung Basel Das Kunstmuseum Basel ist ein international renommiertes Museum fur bildende Kunst in der Schweizer Stadt Basel Das Kunstmuseum Basel gilt mit dem im Jahr 1661 von der Stadt erworbenen Amerbach Kabinett als das alteste offentlich zugangliche Kunstmuseum der Welt 1 und beherbergt die grosste offentliche Kunstsammlung der Schweiz Kunstmuseum Basel Hauptbau Aufnahme 2017 DatenOrt Basel SchweizArt KunstmuseumArchitekt Paul Bonatz Rudolf Christ Hauptbau Emanuel Christ Christoph Gantenbein Erweiterungsbau Betreiber Kanton Basel StadtLeitung Josef HelfensteinWebsite kunstmuseumbasel chErweiterungsbau Aufnahme 2017 Inhaltsverzeichnis 1 Architektur 2 Sammlung 2 1 Offentliche Kunstsammlung Basel 2 2 Amerbach Kabinett 2 3 Picasso Schenkung 3 Kupferstichkabinett und Fachbibliothek 4 Ausstellungen Auswahl 5 Direktoren 6 Filme 7 Siehe auch 8 Literatur 9 Weblinks 10 EinzelnachweiseArchitektur BearbeitenDer heutige Hauptbau des Museums liegt neben dem im Jahr 1929 errichteten Gebaude der Schweizerischen Nationalbank am St Alban Graben in Basel Geplant und umgesetzt wurde das neoklassizistische Museumsgebaude 1931 bis 1936 von Paul Bonatz und Rudolf Christ Das Hauptgebaude des Kunstmuseums ist in drei Stockwerke aufgeteilt Parterre 1 und 2 Stock Ein Erweiterungsbau des Architekturburos Christ amp Gantenbein wurde im Jahr 2016 eroffnet 2 Das Kunstmuseum Basel umfasst neben dem Hauptbau und dem Erweiterungsbau ebenso das sich am St Alban Rheinweg befindende Museum fur Gegenwartskunst das 1980 in Betrieb genommen wurde und somit das alteste europaische Museum fur ausschliesslich zeitgenossische Kunst darstellt Im Museum fur Gegenwartskunst sind neben Sammlungsprasentationen diverse Wechselausstellungen zur zeitgenossischen Kunst zu sehen Ausserdem ist im Obergeschoss des Museums fur Gegenwartskunst eine permanente Installation von Joseph Beuys ausgestellt 3 Sammlung Bearbeiten Galerie und Treppenaufgang im Erweiterungsbau Aufnahme 2020 Eingang des Kunstmuseums Hauptbau Aufnahme 2006 Offentliche Kunstsammlung Basel Bearbeiten Die Sammlung des Kunstmuseums die Offentliche Kunstsammlung Basel umfasst rund viertausend Gemalde Skulpturen Installationen und Videos sowie dreihunderttausend Zeichnungen und Druckgrafiken aus sieben Jahrhunderten und bildet somit die grosste offentliche Kunstsammlung der Schweiz 4 Die Alten Meister sind unter anderem mit Werken von Hans Holbein d J Konrad Witz Martin Schongauer Lucas Cranach d A Matthias Grunewald Rubens und Rembrandt vertreten Das Museum verfugt uber eine grosse Sammlung hollandischer und flamischer Malerei des 17 Jahrhunderts Die Impressionisten des 19 Jahrhunderts sind unter anderen durch Paul Cezanne Paul Gauguin Vincent van Gogh Camille Pissarro Claude Monet und Pierre Auguste Renoir vertreten Ausserdem sind Werke der deutschen osterreichischen und schweizerischen Malerei des 18 und 19 Jahrhunderts zu finden beispielsweise von Cuno Amiet Ferdinand Hodler Johann Heinrich Fussli Michael Wutky und Robert Zund Zur grossen Bocklin Sammlung gehoren Werke wie die erste Version von Bocklins Gemalde der Toteninsel sowie bekannte Werke wie der Kentaurenkampf die Pest und das Spiel der Najaden Unter den Exponaten der Plastik und Malerei des 20 Jahrhunderts befinden sich beispielsweise Werke von Picasso Braque und Juan Gris Der Expressionismus wird unter anderen durch Edvard Munch Franz Marc Oskar Kokoschka und Emil Nolde vertreten Ausserdem finden sich Kunstwerke des Konstruktivismus des Dadaismus sowie des Surrealismus Als Vertreter seien hierfur Piet Mondrian Salvador Dali Max Ernst und Yves Tanguy genannt Amerbach Kabinett Bearbeiten Das Basler Kunstmuseum besitzt weltweit die grosste Sammlung von Werken der Holbein Familie Die alteren Bestande des Museums gehen teilweise auf den Basler Sammler Basilius Amerbach 1533 1591 zuruck dessen Vater Bonifacius unter anderen mit dem Humanisten Erasmus von Rotterdam und dem Maler Hans Holbein befreundet war Im Jahr 1661 hat die Stadt die Privatsammlung erworben Das sogenannte Amerbach Kabinett war das erste Museum das in Europa im Besitz eines stadtischen Gemeinwesens stand Die Amerbachsammlung war 1671 1849 im Haus zur Mucke untergebracht und ein Teil in der Universitatsbibliothek Basel Zusammen mit dem Ashmolean Museum das zwei Jahrzehnte spater im Jahr 1683 von der Universitat Oxford eroffnet und betrieben wurde zahlt es zudem als altestes Museum im Besitz einer Universitat der Welt Im Jahr 1849 zog sie in das Museum an der Augustinergasse heute Naturhistorisches Museum Basel Raumnot fuhrte dazu dass die Kunstsammlung 1922 im Augustinerhof an der Augustinergasse Kupferstichkabinett und im Bachofenhaus am Munsterplatz Sammlung Bachofen mit weiteren Bestanden Filialen erhielt und 1928 mit ihrem Hauptteil in der Kunsthalle ein vorlaufiges Domizil fand 1936 fand die Kunstsammlung ihr Domizil im neu eroffneten Kunstmuseum Franz Marc Tierschicksale 1913 Picasso Schenkung Bearbeiten Im Jahr 1967 drohte der Verkauf der Picasso Bilder Les deux freres 1906 und Arlequin assis 1923 die lange Jahre als Leihgaben zu sehen waren Durch eine Volksabstimmung bewilligte die Bevolkerung von Basel Stadt einen Staatskredit von 6 Millionen Schweizer Franken des Weiteren sammelten die Burger 2 4 Millionen Franken um die beiden Gemalde fur das Kunstmuseum zu erwerben Picasso war daruber so geruhrt dass er der Stadt vier weitere Werke schenkte Homme femme et enfant 1906 eine Entwurfszeichnung zu Les Demoiselles d Avignon 1907 sowie die beiden grossen Spatwerke Venus et l amour und Le couple von 1967 Der damalige Museumsdirektor Franz Meyer durfte sie selbst in Picassos Atelier auswahlen Schliesslich erganzte Maja Sacher Stehlin diese Schenkung um das kubistische Werk Le poete von 1912 5 6 Kupferstichkabinett und Fachbibliothek Bearbeiten August Rodin Die Burger von Calais Originalguss von 1943 In einem eigenen Sektor des Hauses befindet sich das Kupferstichkabinett in dem eine reichhaltige Sammlung von Zeichnungen und Originalgraphiken vom 15 Jahrhundert bis zur Gegenwart zu sehen sind Mit uber 300 000 Handzeichnungen Aquarellen und Druckgraphik ist es die grosste offentlich zugangliche Sammlung der Schweiz und stellt ebenso international eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art dar Neben Zeichnungen von Albrecht Durer sind aus funf Skizzenbuchern auch 50 Zeichnungen von Paul Cezanne ausgestellt Im Bereich der neueren bis zeitgenossischen Kunst besitzt die Sammlung Werkkomplexe schweizerischer deutscher italienischer und amerikanischer Kunstler unter ihnen Joseph Beuys Andy Warhol Jasper Johns Georg Baselitz A R Penck Brice Marden Bruce Nauman Miriam Cahn Jonathan Borofsky Roni Horn Francesco Clemente Mimmo Paladino Enzo Cucchi Walter Dahn Martin Disler Silvia Bachli Siegfried Anzinger Leiko Ikemura Markus Raetz Robert Therrien Rosemarie Trockel und Robert Gober Des Weiteren findet sich neben dem Museum eine offentlich zugangliche Fachbibliothek die auch die Bibliothek des kunsthistorischen Seminars der Universitat Basel ist Die Bibliothek befindet sich seit Januar 2005 im ehemaligen Gebaude der Nationalbank im italienischen Renaissance Stil das neben dem Museum liegt Ausstellungen Auswahl BearbeitenVon April bis September 2009 zeigte das Haus 70 Landschaftsbilder des hollandischen Malers Vincent van Gogh Chronologisch bot die Ausstellung einen Uberblick uber alle Perioden seiner Schaffenszeit Erganzt wurde die Ausstellung von 40 Gemalden seiner Zeitgenossen Es wurden Leihgaben von bedeutenden Museen wie dem Museum of Modern Art in New York City dem Musee d Orsay in Paris dem Van Gogh Museum in Amsterdam dem Belvedere in Wien und der National Gallery in London zusammengetragen 7 Die Ausstellung verzeichnete mehr als eine halbe Million Besucher 8 Als Ubernahme vom Pariser Centre Pompidou allerdings von 330 Exponaten verdichtet auf insgesamt 130 Werke zeigte das Museum von Marz bis August 2019 den Kubismus in seinem Jahrzehnt von 1907 bis 1917 Kosmos Kubismus zeigte Werke von Pablo Picasso und Georges Braque Juan Gris Andre Derain Henri Laurens Robert und Sonia Delaunay sowie Albert Gleizes als Etappen Eckpunkte einer inhomogenen Kunstbewegung Auch heute weniger bekannte Kunstler wie Henri Le Fauconnier oder Jean Metzinger und Fernand Leger waren dabei 9 Bis 2015 waren viele Werke des Rudolf Staechelin Family Trusts im Kunstmuseum ausgestellt 10 Direktoren BearbeitenFriedrich Rintelen 1925 1926 Otto Fischer 1927 1938 Georg Schmidt 1939 1961 Franz Meyer 1961 1980 Christian Geelhaar 1981 1991 Katharina Schmidt 1992 2001 Bernhard Mendes Burgi 2001 2016 Josef Helfenstein seit 1 September 2016 11 Filme BearbeitenMuseums Check mit Markus Brock Kunstmuseum Basel 30 Min Erstausstrahlung 30 Oktober 2016 12 Allein im Museum Arte Sophie Taeuber Arp Cercles Mouvementes Kunstmuseum Basel 8 Minuten Erstausstrahlung 4 November 2020 13 Siehe auch BearbeitenMuseen in BaselLiteratur BearbeitenEugen Kulborn Redaktion Galeria Mundi Eine Reise durch die Museen Hoechst Frankfurt am Main 1981 o ISBN S 106 127 Offentliche Kunstsammlung Basel Alexander Hosch Architekturfuhrer Schweiz die besten Bauwerke des 21 Jahrhunderts Callwey Munchen 2015 ISBN 978 3 7667 2149 5 S 252 Hrsg Bernhard Mendes Burgi und Nina Zimmer Kunstmuseum Basel Gegenwart Moderne Alte Meister Ein Museumsfuhrer mit ausgewahlten Werken Kunstmuseum Basel 2016 deutsch ISBN 978 3 7204 0229 3 englisch ISBN 978 3 7204 0230 9 franzosisch ISBN 978 3 7204 0231 6 Weblinks Bearbeiten Commons Kunstmuseum Basel Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Website des Kunstmuseums Basel Sammlung online des Kunstmuseums Basel Kunstmuseum Basel Vorstellung des Erweiterungsbaues mit Grundrissen ArchDaily comEinzelnachweise Bearbeiten Fellmann 550 Jahre Universitat Basel Abgerufen am 23 September 2017 Basler Symphonie in Grau Tagesanzeiger ch 15 April 2016 zephir ch Unsere drei Hauser Abgerufen am 21 Januar 2020 Kunstmuseum Basel Memento des Originals vom 2 Mai 2015 im Internet Archive Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot www kunstmuseumbasel ch Abgerufen am 11 Marz 2016 Die Picassos sind da Kunstmuseum Basel Abgerufen am 11 April 2019 Sammlungsmomente Kunstmuseum Basel Nicht mehr online verfugbar Archiviert vom Original am 11 April 2019 abgerufen am 11 April 2019 Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot kunstmuseumbasel ch Grosse Van Gogh Ausstellung in Basel In bazonline ch 20 November 2008 550000 Leute besuchten Basler Van Gogh Ausstellung Tages Anzeiger 25 September 2009 archiviert vom Original am 28 September 2009 abgerufen am 11 Marz 2016 Ausstellung Kosmos Kubismus 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