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Die Dampflokomotivreihe kkStB 229 war eine Personenzug-Tenderlokomotivreihe der k.k. österreichischen Staatsbahnen (kkStB).

SB 229 / kkStB 229 / EWA IIIa
BBÖ 229 / ČSD 354.0 / FS 912 / JDŽ 116 / PKP OKl12 / MÁV 343
ÖBB 75 / ČSD 354.05
kkStB 229.15
Nummerierung: kkStB 129.01–17
kkStB 229.01–239
kkStB 229.401–417
SB 229.1201–1211
EWA IIIa 41–50
BBÖ 229.04–239 (mit Lücken)
BBÖ 229.403–413 (mit Lücken)
BBÖ 229.501–511
BBÖ 229.801–810
ČSD 354.001–0145
FS 912.001–005
JDŽ 116-01–25
PKP OKl12-1–22
MÁV 343,301–315
ÖBB 75.701–764 (ohne 75.760)
ČSD 354.0501–0504, 0506
Anzahl: kkStB 129: 17
kkStB 229: 239
kkStB 229.4: 17 (Umbau aus 129)
SB: 11
EWA: 10
BBÖ 229: 69 (von kkStB)
BBÖ 229.4: 5 (von kkStB)
BBÖ 229.5: 11 (von SB)
BBÖ 229.8: 10 (von EWA)
ČSD: 145 (von kkStB)
FS: 5 (von kkStB)
JDŽ: 25 (von kkStB)
PKP: 22 (von kkStB)
MÁV: 15 (von ČSD)
ÖBB: 63
ČSD 354.05: 5 (von BBÖ)
Hersteller: Wr. Neustadt, Floridsdorf, StEG, BMMF, Krauss/Linz
Baujahr(e): 1904–1918
Ausmusterung: ÖBB: 1962
ČSD: 1967
Bauart: 1'C1' n2vt
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 11.766 mm
Höhe: 4.568 mm
Fester Radstand: 4.000 mm
Gesamtradstand: 8.000 mm
Leermasse: 50,2 t
Dienstmasse: 67,1 t
Reibungsmasse: 38,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Treibraddurchmesser: 1.614 mm
Laufraddurchmesser vorn: 870 mm
Laufraddurchmesser hinten: 870 mm
Zylinderanzahl: 2
HD-Zylinderdurchmesser: 420 mm
ND-Zylinderdurchmesser: 650 mm
Kolbenhub: 720 mm
Kesselüberdruck: 14 bar
Anzahl der Heizrohre: 200
Rostfläche: 2,00 m²
Strahlungsheizfläche: 9,40 m²
Rohrheizfläche: 87,00 m²
Wasservorrat: 9,8 m³
Brennstoffvorrat: 3,1 t Kohle
129.02 vor dem Umbau zur 229.402
229.16 im Auslieferungszustand, 1904
JŽ 116-02 (ex. kkStB 229.91) im Eisenbahnmuseum Ljubljana

Zur Verbesserung des Personennahverkehrs beschaffte die kkStB 1’C-n2v-Tenderlokomotiven, die die für diesen Zweck eingesetzten zweifach gekuppelten Schlepptenderlokomotiven ersetzen sollten. Die Tenderlokomotiven hatten zudem den Vorteil, dass sie an den Endpunkten nicht gedreht werden mussten. Karl Gölsdorf legte bei der Konstruktion besonderes Augenmerk auf gutes Beschleunigungsvermögen. Die 17 Maschinen dieser als 129 bezeichneten Reihe wurden von der Lokomotivfabrik Floridsdorf und der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik geliefert.

Da die Lokomotiven der Reihe 129 durchaus erfolgreich waren, wollte die Südbahn ähnliche Maschinen beschaffen, allerdings mit größeren Vorräten. Gölsdorf modifizierte daher den Entwurf, indem er eine Nachlaufachse vorsah. Floridsdorf liefert von 1903 bis 1907 elf Stück dieser als Reihe 229 bezeichneten Lokomotiven an die Südbahn. Die kkStB ließ von 1904 bis 1918 239 Stück bauen, wobei alle österreichischen Lokomotivfabriken beteiligt waren. Die Maschinen der Reihe 129 wurden auf 1’C1’ umgebaut und in Reihe 229.4 umgezeichnet. Die Böhmisch-Mährische Maschinenfabrik lieferte 1913 vier Stück 229er an die Serbische Staatsbahn und die Wiener Neustädter Lokomotivfabrik fertigte 1909 und 1920 zehn Stück für die Eisenbahn Wien-Aspang (EWA), die sie als EWA IIIa No. 41–50 bezeichnete. Zeitweise halfen Maschinen der Reihe 229 auch auf der Wiener Stadtbahn aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg blieben 69 Stück bei Österreichischen Bundesbahnen (damals BBÖ), zu denen nach Verstaatlichung der Südbahn noch elf Stück als 229.5 und die zehn Maschinen der EWA als 229.8 kamen. Die Polnischen Staatsbahnen (PKP) erhielten 22 als Reihe OKl12, die Eisenbahnen des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS) bekamen 25 als spätere Reihe JDŽ 116 und die italienischen Staatsbahnen (FS) fünf als FS 912. Das Gros der Maschinen (145 Stück) kam nach 1918 zu den Tschechischen Staatsbahnen (ČSD), die sie als Reihe 354.0 einordneten. Als 1939 die Südslowakei an Ungarn abgetreten wurde, kamen 15 Stück als Reihe 343.3 zu den Ungarischen Staatsbahnen (MÁV).

Von 1926 bis 1934 bauten die ČSD fünf ihrer 354.0 in Heißdampf-Zwillingslokomotiven um, die sie als 355.0 bezeichnete. Diese Maschinen erhielten einen zweiten Dom und ein Verbindungsrohr zwischen den Domen. Bei weiteren fünf Stück wurde von 1936 bis 1940 die hintere Laufachse durch ein Drehgestell ersetzt; diese Maschinen erhielten die Bezeichnung 353.1. 1944 wurde noch eine Maschine auf Heißdampf umgebaut, bei der der zweite Dampfdom nicht zur Anwendung kam.

Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurden die 90 Stück 229er von der Deutschen Reichsbahn (DR) als 75.701–790 umgezeichnet. Im Zuge der Kampfhandlungen kamen die ČSD 355.0 als 75.901–905, 21 Stück PKP Okl12 als 75.851–871 sowie neun JDŽ 116er als 75.791–799 ebenfalls zur DR. Nach 1945 wurden noch 63 Stück bei den Österreichischen Bundesbahnen als Reihe 75 eingeordnet. Die letzten Maschinen dieser Reihe wurden 1962 ausgeschieden.

Die ehemaligen 229.137, 178, 187, 405 und 115 kamen als 354.0501–0504 und 0506 zur ČSD. Bei der ČSD waren die 354.0 bis 1967 im Einsatz.

Hauptartikel: ČSD-Baureihe 354.05

Einige ehemalige 229er kamen zur JDŽ und zur PKP.

  • Heribert Schröpfer: Triebfahrzeuge österreichischer Eisenbahnen - Dampflokomotiven BBÖ und ÖBB. alba, Düsseldorf 1989, ISBN 3-87094-110-3.
  • Dieter Zoubek: Erhaltene Dampflokomotiven in und aus Österreich. Eigenverlag, 2004, ISBN 3-200-00174-7.
  • Johann Blieberger, Josef Pospichal: Die kkStB-Triebfahrzeuge, Band 2: Die Reihen 29 bis 760. bahnmedien.at, 2009, ISBN 978-3-9502648-4-5.
Commons: KkStB 229 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

kkStB 229 Lokomotivenreihe k u k Bahn Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von OBB 75 Die Dampflokomotivreihe kkStB 229 war eine Personenzug Tenderlokomotivreihe der k k osterreichischen Staatsbahnen kkStB SB 229 kkStB 229 EWA IIIa BBO 229 CSD 354 0 FS 912 JDZ 116 PKP OKl12 MAV 343 OBB 75 CSD 354 05kkStB 229 15Nummerierung kkStB 129 01 17 kkStB 229 01 239 kkStB 229 401 417 SB 229 1201 1211 EWA IIIa 41 50 BBO 229 04 239 mit Lucken BBO 229 403 413 mit Lucken BBO 229 501 511 BBO 229 801 810 CSD 354 001 0145 FS 912 001 005 JDZ 116 01 25 PKP OKl12 1 22 MAV 343 301 315 OBB 75 701 764 ohne 75 760 CSD 354 0501 0504 0506Anzahl kkStB 129 17 kkStB 229 239 kkStB 229 4 17 Umbau aus 129 SB 11 EWA 10 BBO 229 69 von kkStB BBO 229 4 5 von kkStB BBO 229 5 11 von SB BBO 229 8 10 von EWA CSD 145 von kkStB FS 5 von kkStB JDZ 25 von kkStB PKP 22 von kkStB MAV 15 von CSD OBB 63 CSD 354 05 5 von BBO Hersteller Wr Neustadt Floridsdorf StEG BMMF Krauss LinzBaujahr e 1904 1918Ausmusterung OBB 1962 CSD 1967Bauart 1 C1 n2vtSpurweite 1435 mm Normalspur Lange uber Puffer 11 766 mmHohe 4 568 mmFester Radstand 4 000 mmGesamtradstand 8 000 mmLeermasse 50 2 tDienstmasse 67 1 tReibungsmasse 38 0 tHochstgeschwindigkeit 80 km hTreibraddurchmesser 1 614 mmLaufraddurchmesser vorn 870 mmLaufraddurchmesser hinten 870 mmZylinderanzahl 2HD Zylinderdurchmesser 420 mmND Zylinderdurchmesser 650 mmKolbenhub 720 mmKesseluberdruck 14 barAnzahl der Heizrohre 200Rostflache 2 00 m Strahlungsheizflache 9 40 m Rohrheizflache 87 00 m Wasservorrat 9 8 m Brennstoffvorrat 3 1 t KohleGeschichte Bearbeiten 129 02 vor dem Umbau zur 229 402 229 16 im Auslieferungszustand 1904 JZ 116 02 ex kkStB 229 91 im Eisenbahnmuseum Ljubljana Zur Verbesserung des Personennahverkehrs beschaffte die kkStB 1 C n2v Tenderlokomotiven die die fur diesen Zweck eingesetzten zweifach gekuppelten Schlepptenderlokomotiven ersetzen sollten Die Tenderlokomotiven hatten zudem den Vorteil dass sie an den Endpunkten nicht gedreht werden mussten Karl Golsdorf legte bei der Konstruktion besonderes Augenmerk auf gutes Beschleunigungsvermogen Die 17 Maschinen dieser als 129 bezeichneten Reihe wurden von der Lokomotivfabrik Floridsdorf und der Wiener Neustadter Lokomotivfabrik geliefert Da die Lokomotiven der Reihe 129 durchaus erfolgreich waren wollte die Sudbahn ahnliche Maschinen beschaffen allerdings mit grosseren Vorraten Golsdorf modifizierte daher den Entwurf indem er eine Nachlaufachse vorsah Floridsdorf liefert von 1903 bis 1907 elf Stuck dieser als Reihe 229 bezeichneten Lokomotiven an die Sudbahn Die kkStB liess von 1904 bis 1918 239 Stuck bauen wobei alle osterreichischen Lokomotivfabriken beteiligt waren Die Maschinen der Reihe 129 wurden auf 1 C1 umgebaut und in Reihe 229 4 umgezeichnet Die Bohmisch Mahrische Maschinenfabrik lieferte 1913 vier Stuck 229er an die Serbische Staatsbahn und die Wiener Neustadter Lokomotivfabrik fertigte 1909 und 1920 zehn Stuck fur die Eisenbahn Wien Aspang EWA die sie als EWA IIIa No 41 50 bezeichnete Zeitweise halfen Maschinen der Reihe 229 auch auf der Wiener Stadtbahn aus Nach dem Ersten Weltkrieg blieben 69 Stuck bei Osterreichischen Bundesbahnen damals BBO zu denen nach Verstaatlichung der Sudbahn noch elf Stuck als 229 5 und die zehn Maschinen der EWA als 229 8 kamen Die Polnischen Staatsbahnen PKP erhielten 22 als Reihe OKl12 die Eisenbahnen des Konigreichs der Serben Kroaten und Slowenen SHS bekamen 25 als spatere Reihe JDZ 116 und die italienischen Staatsbahnen FS funf als FS 912 Das Gros der Maschinen 145 Stuck kam nach 1918 zu den Tschechischen Staatsbahnen CSD die sie als Reihe 354 0 einordneten Als 1939 die Sudslowakei an Ungarn abgetreten wurde kamen 15 Stuck als Reihe 343 3 zu den Ungarischen Staatsbahnen MAV Von 1926 bis 1934 bauten die CSD funf ihrer 354 0 in Heissdampf Zwillingslokomotiven um die sie als 355 0 bezeichnete Diese Maschinen erhielten einen zweiten Dom und ein Verbindungsrohr zwischen den Domen Bei weiteren funf Stuck wurde von 1936 bis 1940 die hintere Laufachse durch ein Drehgestell ersetzt diese Maschinen erhielten die Bezeichnung 353 1 1944 wurde noch eine Maschine auf Heissdampf umgebaut bei der der zweite Dampfdom nicht zur Anwendung kam Nach dem Anschluss Osterreichs an das Deutsche Reich 1938 wurden die 90 Stuck 229er von der Deutschen Reichsbahn DR als 75 701 790 umgezeichnet Im Zuge der Kampfhandlungen kamen die CSD 355 0 als 75 901 905 21 Stuck PKP Okl12 als 75 851 871 sowie neun JDZ 116er als 75 791 799 ebenfalls zur DR Nach 1945 wurden noch 63 Stuck bei den Osterreichischen Bundesbahnen als Reihe 75 eingeordnet Die letzten Maschinen dieser Reihe wurden 1962 ausgeschieden Die ehemaligen 229 137 178 187 405 und 115 kamen als 354 0501 0504 und 0506 zur CSD Bei der CSD waren die 354 0 bis 1967 im Einsatz Hauptartikel CSD Baureihe 354 05 Einige ehemalige 229er kamen zur JDZ und zur PKP Literatur BearbeitenHeribert Schropfer Triebfahrzeuge osterreichischer Eisenbahnen Dampflokomotiven BBO und OBB alba Dusseldorf 1989 ISBN 3 87094 110 3 Dieter Zoubek Erhaltene Dampflokomotiven in und aus Osterreich Eigenverlag 2004 ISBN 3 200 00174 7 Johann Blieberger Josef Pospichal Die kkStB Triebfahrzeuge Band 2 Die Reihen 29 bis 760 bahnmedien at 2009 ISBN 978 3 9502648 4 5 Weblinks Bearbeiten Commons KkStB 229 Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Lokstatistik Reihe 229Reihen osterreichischer Dampflokomotiven kkStB Schnell und Personenzug Guterzug Leichte Schmalspur Dampftriebwagen Schlepptender Wasserwagen BBO Schnell und Personenzug Guterzug Leichte Schmalspur Dampftriebwagen Schlepptender OBB Dampflokomotiven Dampftriebwagen Schlepptender Alte Staatsbahnen SStB NStB OStB SoStB LVStB Tiroler StB Privatbahnen KFNB StEG ONWB SNDVB SB Sonstige k u k HB Abgerufen von https de wikipedia org w index php title KkStB 229 amp oldid 208739066, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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