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Kindheit

Édith Piaf wurde bereits einige Wochen nach ihrer Geburt (nach anderen Darstellungen im Alter von zwei Jahren) im östlichen Pariser Stadtteil Belleville von ihrer Mutter, Annetta Jacqueline Gassion, geborene Maillard, einer Kaffeehaus-Sängerin von halb italienischer, halb marokkanischer Abstammung, verlassen und wuchs zunächst bei ihrer Großmutter mütterlicherseits auf, wo sie beinahe verhungerte. Damit seine Tochter wieder zu Kräften kommen konnte, brachte sie ihr Vater Louis Alphonse Gassion 1917 bei seiner Mutter unter, die ein Bordell in Bernay in der Normandie betrieb. Édith fühlte sich dort wohler. Der Vater selbst war Akrobat und arbeitete als Schlangenmensch in einem Wanderzirkus. 1919 erkrankte Édith an einer Entzündung der Augenhornhaut. Zwei Jahre später machte ihre Großmutter mit ihr eine Wallfahrt zur Heiligen Thérèse nach Lisieux. Édith schrieb ihre anschließende Heilung dieser Wallfahrt zu. Deshalb verehrte sie die Heilige Thérèse, mit der sie weitläufig verwandt ist, ihr Leben lang und besuchte deren Grab als Erwachsene inkognito alljährlich. Sie war erst sieben, als ihr Vater sie das erste Mal mit auf Tournee nahm. Vom zehnten Lebensjahr an begleitete Édith ihren Vater, der sie als Straßensängerin schulte und sie oft verprügelte. Édith Piaf wurde stark geprägt von der Gewalttätigkeit des Milieus, in dem sie aufwuchs, und vom Alkoholismus ihres Vaters. Auch sie hatte von 1933 bis 1959 ein Alkohol-Problem.

Beginn der Karriere in Paris

Als 15-Jährige verließ sie ihren Vater und zog gemeinsam mit einer Freundin als Straßensängerin nach Paris. Kurz darauf wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt, der sie als Chanteuse in sein Kabarett holte und der jungen Frau, die lediglich 1,47 Meter groß war, den Namen gab, unter dem sie bekannt wurde: la môme piaf (der kleine Spatz).

Mit 16 wurde sie schwanger und am 11. Februar 1933, zwei Monate nach ihrem 17. Geburtstag, wurde ihre einzige Tochter Marcelle geboren. Diese wuchs bei ihrem Vater auf, Édiths Geliebtem Louis Dupont. Die kleine Marcelle starb im Alter von zwei Jahren an einer Hirnhautentzündung.

1946

1935 nahm Édith Piaf ihre erste Platte auf. Als wenig später ihr Mentor Leplée ermordet wurde, bezichtigte man sie öffentlich der Mitwisserschaft an der Tat, da die Mörder aus dem Umfeld ihrer Unterweltbekanntschaften kamen. Obwohl sie freigesprochen wurde, flüchtete sie daraufhin in die Provinz und kehrte erst 1937 wieder nach Paris zurück. Die mediale Aufmerksamkeit drohte ihren Erfolg zunächst zu gefährden. Unter der Förderung ihres neuen Mentors Raymond Asso löste sie sich aber aus dem Ursprungsmilieu. Asso schrieb auch den Text zum Chanson Mon légionnaire, das durch Piaf bekannt wurde.

Durchbruch

Boxweltmeister Marcel Cerdan
1950
Edith Piaf sang auch Blues-Artiges; hier ein berühmtes Beispiel auf Polydor

In den folgenden Jahren gelang ihr der große Durchbruch. Bühnenauftritte in ganz Europa und unzählige Schallplatten waren die Folge. Ihre Karriere schritt auch während des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzungszeit weiter voran. Das von Michel Emer geschriebene Chanson L’Accordéoniste beschreibt die Liebe einer Prostituierten vor dem Hintergrund des Krieges. 1940 wurde Piaf Patin des Kriegsgefangenen-Stammlagers Stalag III D in Berlin-Lichterfelde. 1942 wohnte Piaf in einer luxuriösen Etage eines Hauses im reichen 16. Arrondissement (heute rue Paul-Valéry) oberhalb des L’Étoile de Kléber, eines edlen Nachtclubs und Bordells im Umfeld des Gestapohauptquartiers in Paris. 1943 war sie auf einer von deutscher Seite unterstützten Konzertreise in Berlin mit weiteren Künstlern wie Loulou Gasté, Raymond Souplex, Viviane Romance und Albert Préjean und posierte dabei unter anderem vor dem Brandenburger Tor. Im Frühjahr 1944 kam es zur ersten Zusammenarbeit im Moulin Rouge und einem Liebesverhältnis mit dem aufstrebenden Sänger und Produzenten Yves Montand; sie stellte ihm unter anderem Joseph Kosma, Henri Crolla, Loulou Gasté, Jean Guigo, Henri Contet, Bob Castella und Francis Lemarque vor. Ihre Liebe zum sechs Jahre jüngeren griechischen Schauspieler Dimitris Horn blieb unerwidert.

Piaf galt damals als Kollaborateurin, entkam zum Kriegsende Sanktionen und wurde nicht mit einem Auftrittsverbot belegt, weil ihre Sekretärin Andrée Bigard sich als Mitglied der Résistance bekannte und für sie aussagte. Bilder mit Piaf bei Konzerten im Auftrag der Deutschen für kriegsgefangene französische Soldaten seien demnach genutzt worden, um gefälschte Arbeitserlaubnisse zu erstellen und einigen die Flucht zu ermöglichen. Piaf musste mehrfach vor dem französischen Säuberungsausschuss aussagen, zuletzt am 30. November 1945. Sie wurde zwar offiziell vom Kollaborationsvorwurf freigesprochen, doch hing ihr der Ruf der Nazikollaborateurin in gewissen Kreisen nach. Im Zusammenhang mit diesem Ruf als Kollaborationsverdächtige wurde etwa ein Konzert Piafs im französisch besetzten Saarbrücken am 11. April 1946 mitten im Vortrag durch den jüdischstämmigen Militärgouverneur im Saarland, Gilbert Grandval, der während der deutschen Besatzung Frankreichs als Widerstandskämpfer tätig gewesen war, unterbrochen und endete in einem lautstarken Disput zwischen Piaf und Grandval vor dem anwesenden Publikum. Die Berichterstattung zu diesem Konzert wurde behördlich unterbunden. Bereits im März 1946 waren bei der französischen Militärverwaltung Bedenken laut geworden, ob die Piaf mit ihrer Vergangenheit die Kultur der Grande Nation noch glaubwürdig im Ausland vertreten könnte.

Partnerschaften, Affären und Ehe

Sie geriet in eine schwere Krise, als ihr langjähriger Lebensgefährte, der Boxweltmeister Marcel Cerdan, im Oktober 1949 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.

Schlagzeilen machte in Frankreich auch Édith Piafs anschließende Affäre mit dem populären Radrennfahrer Louis Gérardin. „Toto“ Gérardin verließ wegen Édith Piaf seine Frau, die das Paar von einem Privatdetektiv beschatten ließ. Nach Beendigung der Affäre, die zwei Jahre dauerte, schrieb Gérardin: „Zwei Tage und zwei Nächte mit der Piaf sind anstrengender als eine Etappe der Tour de France.“ 54 Liebesbriefe, die Piaf 1951 und 1952 an Gérardin schrieb, wurden im Mai 2009 für 67.000 Euro bei Christie’s an einen unbekannten Bieter versteigert.

1952 heiratete Piaf den französischen Sänger Jacques Pills (bürgerlicher Name: René Ducos), von dem sie sich 1956 wieder scheiden ließ. Trauzeugin war Marlene Dietrich. Die beiden Sängerinnen verband eine jahrzehntelange Freundschaft. In den 1950er Jahren hatte Piaf eine kurze Liebesaffäre mit dem wesentlich jüngeren Chansonsänger Georges Moustaki. Er war es auch, der 1959 für Piaf das bekannte Chanson Milord zur Komposition von Marguerite Monnot textete, das später (veröffentlicht 1960) ihr größter Hit wurde. Bereits zu Lebzeiten große Bedeutung erhielt Non, je ne regrette rien, das von Charles Dumont und Michel Vaucaire geschrieben und 1960 veröffentlicht wurde und Piafs Leben passend zusammenfasst. Sie widmete es, wie schon frühere Lieder, der französischen Fremdenlegion, die im damals laufenden Algerienkrieg eine zentrale Rolle spielte und deren Fallschirmjäger unter anderem an einem Putsch gegen Charles de Gaulle 1961 teilnehmen sollten.

Piaf war am 20. September 1959 auf der Bühne des New Yorker Waldorf Astoria zusammengebrochen und musste wegen eines Krebsleidens zunächst alle schon für 1960 geplanten Auftritte absagen. Sie nutzte Auftritte mit Non, je ne regrette rien am Jahresende 1960, um das vor dem finanziellen Ruin stehende Olympia-Theater zu retten. Im Jahr 1961 gelang Piaf ein vielbeachtetes Comeback.

Im Oktober 1962, wenige Jahre nach ihrer Affäre mit Moustaki, heiratete sie den zwanzig Jahre jüngeren Sänger Théo Sarapo.

Schwerer Verkehrsunfall mit Moustaki und Morphiumsucht

Im September 1958 verlor ihr damaliger Geliebter Georges Moustaki auf einer Spritztour die Kontrolle über das Auto und raste in einen LKW. Piaf musste daraufhin während eines monatelangen Krankenhausaufenthaltes mehrfach operiert werden und bekam Morphium gegen die Schmerzen, was zu einer Abhängigkeit bis zu ihrem Tod führte. Sie wurde zur trockenen Alkoholikerin und litt an chronischer rheumatoider Arthritis. Während eines Konzertes in Stockholm am Ende der 1950er Jahre brach sie auf der Bühne zusammen – es wurde eine unheilbare Krebserkrankung diagnostiziert. Piaf ließ sich jedoch nicht davon beeindrucken und trat weiter auf. Auf ihren Tourneen wurde sie fortan von einer Krankenschwester begleitet, die ihr im Bedarfsfall Morphium gegen die Schmerzen verabreichte.

Talentförderung

Édith Piaf förderte aktiv den musikalischen Nachwuchs Frankreichs. Sie hatte unter anderem großen Einfluss auf die Karrieren von Charles Aznavour, Gilbert Bécaud, Eddie Constantine, Yves Montand, Georges Moustaki, Jacques Pills und Francis Lai.

Tod

Grab von Édith Piaf auf dem Cimetière du Père Lachaise

Anfang August 1963 brachten Sarapo und der Impresario Louis Barrier die bereits schwerkranke Piaf in ein abgelegenes Haus in Plascassier, in der Nähe von Grasse. Dort verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand weiter. An Piafs Seite waren ihre letzte Sekretärin, Danielle Bonel, und eine Krankenschwester; Sarapo befand sich auf Tournee. Bonel ließ ihn vom nahenden Tod seiner Frau verständigen; er traf sie jedoch nicht mehr lebend an. Piaf starb am 10. Oktober 1963. Bonel erwähnte in einer Fernsehdokumentation, Piaf sei gegen 12:45 Uhr gestorben; an den genauen Zeitpunkt könne sie sich nicht mehr erinnern.

Édith Piaf & Théo Sarapo

Der mittlerweile eingetroffene Sarapo beschloss zusammen mit Bonel und Barrier, über Piafs Ableben zunächst Stillschweigen zu bewahren und den Leichnam unbemerkt nach Paris zu überführen. Bonel besorgte einen Krankenwagen, in dem man gegen 20 Uhr die Abreise nach Paris antrat. Über den illegalen Transport erzählte Bonel: „Die Krankenschwester und Théo waren im Krankenwagen. Wären wir angehalten worden, hätten wir gesagt, sie sei gerade gestorben – unterwegs. Sie musste einfach in Paris sterben. Für sie gab es keine andere Möglichkeit. Sie hätte es mit Sicherheit so gewollt.“ Noch in derselben Nacht wurde Piafs Arzt geweckt. Er erklärte sich bereit, einen falschen Totenschein auszustellen. Offiziell für tot erklärt wurde Piaf am 11. Oktober 1963 um 8 Uhr morgens. Als Sterbeort gab der Arzt Paris an.

An diesem 11. Oktober 1963 – ein halbes Jahr nach einem Herzinfarkt – starb auch ihr Freund Jean Cocteau, der für sie 1940 extra den höchst erfolgreichen Einakter Le Bel Indifférent geschrieben hatte (welcher ihr einziges Theaterengagement blieb) und der für sie angeblich mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegte. Vielfach wurde kolportiert, dass sein Herz versagte, als er die Nachricht von Piafs Tod erhielt, zum Teil wurden die beiden in Schlagzeilen sogar als „Brautpaar des Todes“ bezeichnet. Der schwer kranke Cocteau starb aber viele Stunden nach der Todesnachricht.

40.000 Menschen nahmen an ihrem Begräbnis auf dem Friedhof Père Lachaise (Division 97, Nummer 71) teil. Noch heute wird ihr Grab, in dem auch ihr 1970 bei einem Autounfall ums Leben gekommener Ehemann Théo Sarapo und ihre Tochter liegen, ständig mit frischen Blumen geschmückt.

Das kleine Édith-Piaf-Museum in Paris (Rue Crespin du Gast) stellt persönliche Souvenirs, ein Kleid und die Porzellansammlung der Künstlerin aus. Die Pariser Place Édith Piaf wurde nach ihr benannt.

Édith Piaf als Theaterfigur

Die englische Dramatikerin Pam Gems (1925–2011) schrieb 1978 ein Theaterstück über Édith Piafs Leben mit dem Titel Piaf. Die Schauspielerin Maria Bill aus der Schweiz, seit 1978 in Wien, trat im Jahr 1982 bei einer deutschsprachigen Inszenierung des Stücks von Gems als Piaf am Volkstheater auf. Für ihre erfolgreiche Darbietung über das Leben von Édith Piaf wurde sie mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet, es folgte eine Tournee in die Schweiz und nach Deutschland. Seither gibt es bis in die Gegenwart (2018) Konzertabende mit Maria Bill singt Piaf in Wien und anderen Städten. In den Jahren von 2016 bis 2019 wurde das Stück von Gems mit Vasiliki Roussi als Piaf im Alten Schauspielhaus der Schauspielbühnen Stuttgart sowie dem Theater Trier aufgeführt.

Die deutsche Dramatikerin Juliane Kann schrieb ein Stück mit dem Titel Piaf! Keine Tränen, das am 13. Dezember 2008 am Schauspielhaus Düsseldorf durch Daniela Löffler mit Susanne Tremper als Piaf uraufgeführt wurde. Einen Durchbruch für Juliane Kanns Theaterstück gab es jedoch erst mit einer Inszenierung am Theater Paderborn mit Anne Bontemps als Édith Piaf unter der Regie von Nikolaos Boitsos.

Das britische Avantgarde-Trio The Tiger Lillies widmete sein Bühnenprogramm 2016 der Künstlerin und veröffentlichte im gleichen Jahr ein Konzeptalbum unter dem Titel Madame Piaf.

Piaf nahm über 200 Lieder auf Schallplatte auf, darunter (in Klammern das Aufnahmedatum):

  • La Java en Mineur (Oktober 1935)
  • L’Etranger (13. Januar 1936)
  • Mon Amant de la coloniale (7. Mai 1936)
  • Entre Saint-Ouen et Clignancourt (12. April 1937)
  • Correq’ et réguyer (12. April 1937)
  • Mon Cœur est au coin d’une rue (12. April 1937)
  • Paris-Méditerranée (24. Juni 1937)
  • Browning (24. Juni 1937)
  • Mon légionnaire (12. November 1937)
  • Partance (16. November 1937)
  • Le Grand Voyage du pauvre nègre (3. Oktober 1938)
  • Je n’en connais pas la fin (31. Mai 1939)
  • Elle fréquentait la rue Pigalle (31. Mai 1939)
  • Jimmy, c’est lui (5. April 1940)
  • L’Accordéoniste (La Fille de joie est triste) (27. Mai 1940)
  • Embrasse-moi (5. April 1940)
  • J’ai dansé avec l’amour (27. Mai 1941)
  • C’est un monsieur très distingué (27. Mai 1941)
  • Simple comme bonjour (25. November 1942)
  • Un Coin tout bleu (25. November 1942)
  • C’était une histoire d’amour (15. Dezember 1942)
  • J’ai qu’à l’regarder (31. Dezember 1942)
  • Le Disque usé (18. Februar 1943)
  • Le Brun et le Blond (18. Februar 1943)
  • Un Monsieur me suit dans la rue (20. Januar 1944)
  • Coup de grisou (21. Januar 1944)
  • Le Chasseur de l’hôtel (27. Januar 1944)
  • Y a pas d’printemps (4. Juli 1944)
  • Monsieur Saint-Pierre (13. Mai 1945)
  • Il riait (14. Mai 1945)
  • Regarde-moi toujours comme ça (14. Mai 1945)
  • Celui qui ne savait pas pleurer (14. Mai 1945)
  • De l’autre côté de la rue (26. Juni 1945)
  • La vie en rose (4. Januar 1947)
  • Les Amants de Paris (11. Juni 1948)
  • Amour du mois de Mai / Cousu de fil blanc (6. August 1948)
  • Paris (3. Februar 1949)
  • Le Prisonnier de la Tour (9. Februar 1949)
  • Bal dans ma rue (10. Februar 1949)
  • L’Orgue des amoureux (21. Juli 1949)
  • Hymne à l’amour (2. Mai 1950)
  • Tous les amoureux chantent (19. Juni 1950)
  • C’est un gars / C’est d’la faute à tes yeux (7. Juli 1950)
  • Si, si, si (16. April 1951)
  • La Valse de l’amour (Mai 1951)
  • Je hais les dimanches / Plus bleu que tes yeux / Padam … padam (15. Oktober 1951)
  • La Rue aux chansons (8. November 1951)
  • A l’enseigne de la fille sans cœur (23. November 1951)
  • Jézebel (November 1951)
  • Je t’ai dans la peau / Au bal de la chance (28. Juni 1952)
  • Les Croix / Pour qu’elle soit jolie ma chanson (15. Juli 1953)
  • N’y va pas Manuel (11. Dezember 1953)
  • Johnny tu n’es pas un ange (24. Dezember 1953)
  • La Goualante du pauvre Jean (16. Februar 1954)
  • Heureuse (17. Februar 1954)
  • Ça ira (10. April 1954)
  • Sous le ciel de Paris (20. Oktober 1954)
  • C’est à Hambourg (28. Februar 1955)
  • Les Amants d’un jour (3. Januar 1956)
  • Marie la française (4. Juli 1956)
  • La Foule (25. November 1957)
  • Mon manège à moi (21. März 1958)
  • Les Neiges de Finlande (September 1958)
  • Milord (8. Mai 1959)
  • Mon Dieu (1960)
  • Non, je ne regrette rien (10. November 1960)
  • L’Homme de Berlin (7. April 1963)

Silberne Schallplatte

Goldene Schallplatte

  • Frankreich Frankreich
    • 1978: für das Album Le Disque D’or Vol. 2
    • 1980: für das Album Boite Hymne A L’amour (14 33 T.)
    • 1980: für das Album Hymne A L’amour
    • 1983: für das Album Ses Grands Succès
    • 1994: für das Videoalbum 30ème Anniversaire
    • 1995: für das Album Edith Piaf
    • 1998: für das Album 35ème Anniversaire
    • 1998: für das Album Ses Plus Grands Succès
    • 2006: für das Album Opération Premium Toupargel
  • Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
    • 2013: für das Album The Legendary

2× Goldene Schallplatte

  • Frankreich Frankreich
    • 1983: für das Album Master Série – Vol. 1

Platin-Schallplatte

  • Frankreich Frankreich
    • 1988: für das Album 1937/1955–1955/1963
    • 1995: für das Album 30ème Anniversaire
    • 2007: für das Album Eternelle (Best Of)

2× Platin-Schallplatte

  • Frankreich Frankreich
    • 1989: für das Album Disque D’or

3× Platin-Schallplatte

  • Frankreich Frankreich
    • 2007: für das Videoalbum Lhymne A La Mome
Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silber Gold Platin Ver­käu­fe Quel­len
Frankreich (SNEP) 0! S 11× Gold11 8× Platin8 2.545.000 infodisc.fr snepmusique.com
Vereinigtes Königreich (BPI) Silber1 Gold1 0! P 160.000 bpi.co.uk
Insgesamt Silber1 12× Gold12 8× Platin8
Commons: Édith Piaf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Charts DE Charts AT Charts CH Charts UK Charts BEW Charts FR
  2. Édith Piaf, Encyclopedia Britannica
  3. David Bret: Piaf: a passionate life. Robson Books, 1998, S. 2.
  4. Anne Sizaire: Édith Piaf: la voix de l’émotion. Desclée de Brouwer, 1996, S. 17.
  5. Dieter Bartetzko: Jens Rosteck: Édith Piaf Bittere Träume, gesungen an den Dachrändern von Paris. In: FAZ, Feuilleton, 19. März 2013.
  6. „Ich wusste, dass ich mich zerstörte!“ von Harald Frohnwieser; Edith Piaf: Mein Leben. Rowohlt Taschenbuchverlag.
  7. „Ich wusste, dass ich mich zerstörte!“ von Harald Frohnwieser.
  8. Le mythe Piaf, Le Point 2007
  9. Edith Piaf: la Môme, la vraie. In: LL'Express. 88.2013.
  10. Robert Belleret: Piaf, un mythe français. Verlag Fayard, Paris 2013.
  11. Sous l’œil de l’Occupant, la France vue par l’Allemagne, 1940–1944. Éditions Armand Colin, Paris 2010, ISBN 978-2-200-24853-6.
  12. Edith Piaf’s love letters to Dimitris Horn auctioned in Athens. Bericht über die Versteigerung eines Briefs
  13. Myriam Chimènes, Josette Alviset: La vie musicale sous Vichy. Editions Complexe, 2001, S. 302.
  14. Frank Prial: Still No Regrets: Paris Remembers Its Piaf. In: The New York Times. 29. Januar 2004.
  15. Saarländischer Rundfunk: 1946: Edith Piaf in Saarbrücken - das mysteriöse Konzert, Internetquelle: https://www.youtube.com/watch?v=6xDX7PBhULI, abgerufen am 12. August 2021.
  16. Saarbrücker Zeitung, Der Saarbrücker Eklat mit dem Weltstar, 1. Januar 2016.
  17. Renate Franz: Der vergessene Weltmeister. Bielefeld 2007, S. 83.
  18. Des lettres de Piaf vendues à 67.000 euros. In: Liberation. 25. Juni 2009.
  19. Carolyn Burke: No Regrets: The Life of Edith Piaf, S. 202 ff.
  20. Jaime Salazar: Legion of the Lost: The True Experience of An American in the French Foreign Legion. Penguin, 2006, ISBN 978-1-101-11846-7 (google.com).
  21. Carolyn Burke, No Regrets: The Life of Édith Piaf, 2012, S. 197 f.
  22. Par Le 28 mai 2013 à 07h00: Moustaki avait eu un accident à Coignières. 28. Mai 2013, abgerufen am 19. Oktober 2021 (französisch).
  23. health.com
  24. Die letzten Tage einer Legende – Édith Piaf (siehe oben)
  25. Siehe die erwähnte Fernsehdokumentation
  26. Piaf – Sans amour, on n’est rien du tout (dt.: Piaf – Ohne Liebe ist man nichts), Dokumentation von Marianne Lamour für Arte France / France 5, Frankreich 2003.
    Anke Myrrhe: Zum 50. Todestag: Die Abgründe der Édith Piaf. Der Tagesspiegel, 10. Oktober 2013; abgerufen am 9. November 2016.
  27. Darmstädter Echo, Sonntagsecho, Samstag, 24. Oktober 2015, S. 10.
  28. Das Grab von Édith Piaf auf der Website von Klaus Nerger, abgerufen am 9. November 2016.
  29. Piaf hat mich stärker gemacht. Maria Bill im Interview mit der Wiener Zeitung, 4. September 2012.
  30. Brigitte Jähnigen: Premiere von „Piaf“ im Alten Schauspielhaus Stuttgart. Die Frau, die nichts bereut. Stuttgarter Nachrichten, 1. Mai 2016.
  31. "Piaf": Stück um Edith Piaf feiert Premiere am Theater Trier. Wochenspiegel, 22. Oktober 2018.
  32. Regine Müller: Piaf. Keine Tränen – Daniela Löffner versucht, ein Stück von Juliane Kann. Nachtkritik, 13. Dezember 2008.
  33. Holger Kosbab: Schauspiel-Trio erhält Theaterpreis. Neue Westfälische, 7. Januar 2017.
  34. Anne Bontemps in „Piaf. Keine Tränen“. Belgischer Rundfunk, 26. Januar 2015.
Personendaten
NAME Piaf, Édith
ALTERNATIVNAMEN Gassion, Édith Giovanna
KURZBESCHREIBUNG französische Chansonsängerin
GEBURTSDATUM 19. Dezember 1915
GEBURTSORT Paris
STERBEDATUM 10. Oktober 1963
STERBEORT Plascassier

Edith Piaf franzosische Sangerin 1915 1963 Sprache Beobachten Bearbeiten Piaf ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel Zur gleichnamigen Segeljolle siehe Piaf Jolle zur Automarke siehe Le Piaf Edith Piaf burgerlich Edith Giovanna Gassion 19 Dezember 1915 in Paris 10 Oktober 1963 in Plascassier war eine franzosische Sangerin deren Interpretationen von Chansons und Balladen sie weltberuhmt machten Ihr Gesangsstil schien die Tragodien ihres Lebens widerzuspiegeln 2 Zu ihren grossten Erfolgen gehoren La vie en rose Milord und Non je ne regrette rien Edith Piaf 1939 Chartplatzierungen Erklarung der DatenAlben 1 Les plus grands succes DE 8 15 12 1963 32 Wo Heart And Soul UK 58 26 09 1987 5 Wo Nein ich bereue nichts DE 74 25 10 1999 5 Wo Eternelle Best Of CH 70 26 10 2003 1 Wo BEW 26 25 10 2003 5 Wo La mome Soundtrack zu La vie en rose CH 58 25 02 2007 6 Wo BEW 13 17 02 2007 14 Wo FR 4 10 02 2007 38 Wo Une voix inoubliable FR 177 17 02 2007 3 Wo La vie en rose FR 55 24 02 2007 2 Wo L integrale a 20 CDs FR 68 24 02 2007 4 Wo Platinum Collection BEW 40 08 09 2007 6 Wo Hymne a la mome FR 90 29 09 2012 8 Wo BEW 43 06 10 2012 18 Wo Les 100 chansons eternelles d Edith Piaf FR 58 12 10 2013 4 Wo BEW 195 12 10 2013 2 Wo Les n 1 d Edith Piaf FR 92 19 10 2013 2 Wo La legende Edith Piaf FR 127 19 10 2013 1 Wo BEW 101 11 01 2014 6 Wo 100 anniversaire FR 98 26 12 2015 2 Wo BEW 140 26 12 2015 2 Wo SinglesLa vie en rose English Version US 23 21 10 1950 3 Wo Milord DE 1Template Infobox Chartplatzierungen Wartung NR1 Link 01 06 1960 32 Wo UK 24 18 05 1960 15 Wo US 88 11 03 1961 3 Wo BEW 5 01 03 1960 28 Wo Non je ne regrette rien BEW 6 01 03 1961 20 Wo A quoi ca sert l amour mit Theo Sarapo BEW 12 01 12 1962 4 Wo Les plus belles declarations Sampler Single mit Marilyn Monroe The Platters und Lucienne Delyle FR 74 28 01 2006 5 Wo Inhaltsverzeichnis 1 Leben 1 1 Kindheit 1 2 Beginn der Karriere in Paris 1 3 Durchbruch 1 4 Partnerschaften Affaren und Ehe 1 5 Schwerer Verkehrsunfall mit Moustaki und Morphiumsucht 1 6 Talentforderung 1 7 Tod 2 Erinnerung 2 1 Edith Piaf als Theaterfigur 3 Diskografie Auswahl 4 Auszeichnungen fur Musikverkaufe 5 Autobiografien 6 Filmbiografien 7 Literatur 8 Dokumentationen 9 Weblinks 10 EinzelnachweiseLeben BearbeitenKindheit Bearbeiten Edith Piaf wurde bereits einige Wochen nach ihrer Geburt nach anderen Darstellungen im Alter von zwei Jahren im ostlichen Pariser Stadtteil Belleville von ihrer Mutter Annetta Jacqueline Gassion geborene Maillard einer Kaffeehaus Sangerin von halb italienischer halb marokkanischer Abstammung 3 verlassen und wuchs zunachst bei ihrer Grossmutter mutterlicherseits auf wo sie beinahe verhungerte Damit seine Tochter wieder zu Kraften kommen konnte brachte sie ihr Vater Louis Alphonse Gassion 1917 bei seiner Mutter unter die ein Bordell in Bernay in der Normandie betrieb 4 Edith fuhlte sich dort wohler Der Vater selbst war Akrobat und arbeitete als Schlangenmensch in einem Wanderzirkus 1919 erkrankte Edith an einer Entzundung der Augenhornhaut Zwei Jahre spater machte ihre Grossmutter mit ihr eine Wallfahrt zur Heiligen Therese nach Lisieux Edith schrieb ihre anschliessende Heilung dieser Wallfahrt zu Deshalb verehrte sie die Heilige Therese mit der sie weitlaufig verwandt ist ihr Leben lang und besuchte deren Grab als Erwachsene inkognito alljahrlich Sie war erst sieben als ihr Vater sie das erste Mal mit auf Tournee nahm Vom zehnten Lebensjahr an begleitete Edith ihren Vater der sie als Strassensangerin schulte und sie oft verprugelte 5 Edith Piaf wurde stark gepragt von der Gewalttatigkeit des Milieus in dem sie aufwuchs und vom Alkoholismus ihres Vaters Auch sie hatte von 1933 bis 1959 ein Alkohol Problem 6 Beginn der Karriere in Paris Bearbeiten Als 15 Jahrige verliess sie ihren Vater und zog gemeinsam mit einer Freundin als Strassensangerin nach Paris Kurz darauf wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplee entdeckt der sie als Chanteuse in sein Kabarett holte und der jungen Frau die lediglich 1 47 Meter gross war den Namen gab unter dem sie bekannt wurde la mome piaf der kleine Spatz 7 Mit 16 wurde sie schwanger und am 11 Februar 1933 zwei Monate nach ihrem 17 Geburtstag wurde ihre einzige Tochter Marcelle geboren Diese wuchs bei ihrem Vater auf Ediths Geliebtem Louis Dupont Die kleine Marcelle starb im Alter von zwei Jahren an einer Hirnhautentzundung 1946 1935 nahm Edith Piaf ihre erste Platte auf Als wenig spater ihr Mentor Leplee ermordet wurde bezichtigte man sie offentlich der Mitwisserschaft an der Tat da die Morder aus dem Umfeld ihrer Unterweltbekanntschaften kamen Obwohl sie freigesprochen wurde fluchtete sie daraufhin in die Provinz und kehrte erst 1937 wieder nach Paris zuruck Die mediale Aufmerksamkeit drohte ihren Erfolg zunachst zu gefahrden 8 Unter der Forderung ihres neuen Mentors Raymond Asso loste sie sich aber aus dem Ursprungsmilieu Asso schrieb auch den Text zum Chanson Mon legionnaire das durch Piaf bekannt wurde Durchbruch Bearbeiten Boxweltmeister Marcel Cerdan 1950 Edith Piaf sang auch Blues Artiges hier ein beruhmtes Beispiel auf Polydor In den folgenden Jahren gelang ihr der grosse Durchbruch Buhnenauftritte in ganz Europa und unzahlige Schallplatten waren die Folge Ihre Karriere schritt auch wahrend des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzungszeit weiter voran Das von Michel Emer geschriebene Chanson L Accordeoniste beschreibt die Liebe einer Prostituierten vor dem Hintergrund des Krieges 1940 wurde Piaf Patin des Kriegsgefangenen Stammlagers Stalag III D in Berlin Lichterfelde 1942 wohnte Piaf in einer luxuriosen Etage eines Hauses im reichen 16 Arrondissement heute rue Paul Valery 9 oberhalb des L Etoile de Kleber eines edlen Nachtclubs und Bordells im Umfeld des Gestapohauptquartiers in Paris 10 1943 war sie auf einer von deutscher Seite unterstutzten Konzertreise in Berlin mit weiteren Kunstlern wie Loulou Gaste Raymond Souplex Viviane Romance und Albert Prejean und posierte dabei unter anderem vor dem Brandenburger Tor 11 Im Fruhjahr 1944 kam es zur ersten Zusammenarbeit im Moulin Rouge und einem Liebesverhaltnis mit dem aufstrebenden Sanger und Produzenten Yves Montand sie stellte ihm unter anderem Joseph Kosma Henri Crolla Loulou Gaste Jean Guigo Henri Contet Bob Castella und Francis Lemarque vor Ihre Liebe zum sechs Jahre jungeren griechischen Schauspieler Dimitris Horn blieb unerwidert 12 Piaf galt damals als Kollaborateurin entkam zum Kriegsende Sanktionen und wurde nicht mit einem Auftrittsverbot belegt weil ihre Sekretarin Andree Bigard sich als Mitglied der Resistance bekannte und fur sie aussagte 13 10 Bilder mit Piaf bei Konzerten im Auftrag der Deutschen fur kriegsgefangene franzosische Soldaten seien demnach genutzt worden um gefalschte Arbeitserlaubnisse zu erstellen und einigen die Flucht zu ermoglichen 14 Piaf musste mehrfach vor dem franzosischen Sauberungsausschuss aussagen zuletzt am 30 November 1945 Sie wurde zwar offiziell vom Kollaborationsvorwurf freigesprochen doch hing ihr der Ruf der Nazikollaborateurin in gewissen Kreisen nach Im Zusammenhang mit diesem Ruf als Kollaborationsverdachtige wurde etwa ein Konzert Piafs im franzosisch besetzten Saarbrucken am 11 April 1946 mitten im Vortrag durch den judischstammigen Militargouverneur im Saarland Gilbert Grandval der wahrend der deutschen Besatzung Frankreichs als Widerstandskampfer tatig gewesen war unterbrochen und endete in einem lautstarken Disput zwischen Piaf und Grandval vor dem anwesenden Publikum Die Berichterstattung zu diesem Konzert wurde behordlich unterbunden Bereits im Marz 1946 waren bei der franzosischen Militarverwaltung Bedenken laut geworden ob die Piaf mit ihrer Vergangenheit die Kultur der Grande Nation noch glaubwurdig im Ausland vertreten konnte 15 16 Partnerschaften Affaren und Ehe Bearbeiten Sie geriet in eine schwere Krise als ihr langjahriger Lebensgefahrte der Boxweltmeister Marcel Cerdan im Oktober 1949 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam Schlagzeilen machte in Frankreich auch Edith Piafs anschliessende Affare mit dem popularen Radrennfahrer Louis Gerardin Toto Gerardin verliess wegen Edith Piaf seine Frau die das Paar von einem Privatdetektiv beschatten liess Nach Beendigung der Affare die zwei Jahre dauerte schrieb Gerardin Zwei Tage und zwei Nachte mit der Piaf sind anstrengender als eine Etappe der Tour de France 17 54 Liebesbriefe die Piaf 1951 und 1952 an Gerardin schrieb wurden im Mai 2009 fur 67 000 Euro bei Christie s an einen unbekannten Bieter versteigert 18 1952 heiratete Piaf den franzosischen Sanger Jacques Pills burgerlicher Name Rene Ducos von dem sie sich 1956 wieder scheiden liess Trauzeugin war Marlene Dietrich Die beiden Sangerinnen verband eine jahrzehntelange Freundschaft In den 1950er Jahren hatte Piaf eine kurze Liebesaffare mit dem wesentlich jungeren Chansonsanger Georges Moustaki Er war es auch der 1959 fur Piaf das bekannte Chanson Milord zur Komposition von Marguerite Monnot textete das spater veroffentlicht 1960 ihr grosster Hit wurde Bereits zu Lebzeiten grosse Bedeutung erhielt Non je ne regrette rien das von Charles Dumont und Michel Vaucaire geschrieben und 1960 veroffentlicht wurde und Piafs Leben passend zusammenfasst 19 Sie widmete es wie schon fruhere Lieder der franzosischen Fremdenlegion die im damals laufenden Algerienkrieg eine zentrale Rolle spielte und deren Fallschirmjager unter anderem an einem Putsch gegen Charles de Gaulle 1961 teilnehmen sollten 20 Piaf war am 20 September 1959 auf der Buhne des New Yorker Waldorf Astoria zusammengebrochen und musste wegen eines Krebsleidens zunachst alle schon fur 1960 geplanten Auftritte absagen Sie nutzte Auftritte mit Non je ne regrette rien am Jahresende 1960 um das vor dem finanziellen Ruin stehende Olympia Theater zu retten 21 Im Jahr 1961 gelang Piaf ein vielbeachtetes Comeback 19 Im Oktober 1962 wenige Jahre nach ihrer Affare mit Moustaki heiratete sie den zwanzig Jahre jungeren Sanger Theo Sarapo Schwerer Verkehrsunfall mit Moustaki und Morphiumsucht Bearbeiten Im September 1958 verlor ihr damaliger Geliebter Georges Moustaki auf einer Spritztour die Kontrolle uber das Auto und raste in einen LKW 22 Piaf musste daraufhin wahrend eines monatelangen Krankenhausaufenthaltes mehrfach operiert werden und bekam Morphium gegen die Schmerzen was zu einer Abhangigkeit bis zu ihrem Tod fuhrte Sie wurde zur trockenen Alkoholikerin 6 und litt an chronischer rheumatoider Arthritis 23 Wahrend eines Konzertes in Stockholm am Ende der 1950er Jahre brach sie auf der Buhne zusammen es wurde eine unheilbare Krebserkrankung diagnostiziert Piaf liess sich jedoch nicht davon beeindrucken und trat weiter auf Auf ihren Tourneen wurde sie fortan von einer Krankenschwester begleitet die ihr im Bedarfsfall Morphium gegen die Schmerzen verabreichte Talentforderung Bearbeiten Edith Piaf forderte aktiv den musikalischen Nachwuchs Frankreichs Sie hatte unter anderem grossen Einfluss auf die Karrieren von Charles Aznavour Gilbert Becaud Eddie Constantine Yves Montand Georges Moustaki Jacques Pills und Francis Lai Tod Bearbeiten Grab von Edith Piaf auf dem Cimetiere du Pere Lachaise Anfang August 1963 brachten Sarapo und der Impresario Louis Barrier die bereits schwerkranke Piaf in ein abgelegenes Haus in Plascassier in der Nahe von Grasse Dort verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand weiter An Piafs Seite waren ihre letzte Sekretarin Danielle Bonel und eine Krankenschwester Sarapo befand sich auf Tournee Bonel liess ihn vom nahenden Tod seiner Frau verstandigen er traf sie jedoch nicht mehr lebend an Piaf starb am 10 Oktober 1963 Bonel erwahnte in einer Fernsehdokumentation 24 Piaf sei gegen 12 45 Uhr gestorben an den genauen Zeitpunkt konne sie sich nicht mehr erinnern Edith Piaf amp Theo Sarapo Der mittlerweile eingetroffene Sarapo beschloss zusammen mit Bonel und Barrier uber Piafs Ableben zunachst Stillschweigen zu bewahren und den Leichnam unbemerkt nach Paris zu uberfuhren Bonel besorgte einen Krankenwagen in dem man gegen 20 Uhr die Abreise nach Paris antrat Uber den illegalen Transport erzahlte Bonel Die Krankenschwester und Theo waren im Krankenwagen Waren wir angehalten worden hatten wir gesagt sie sei gerade gestorben unterwegs Sie musste einfach in Paris sterben Fur sie gab es keine andere Moglichkeit Sie hatte es mit Sicherheit so gewollt Noch in derselben Nacht wurde Piafs Arzt geweckt Er erklarte sich bereit einen falschen Totenschein auszustellen Offiziell fur tot erklart wurde Piaf am 11 Oktober 1963 um 8 Uhr morgens 25 Als Sterbeort gab der Arzt Paris an An diesem 11 Oktober 1963 ein halbes Jahr nach einem Herzinfarkt starb auch ihr Freund Jean Cocteau der fur sie 1940 extra den hochst erfolgreichen Einakter Le Bel Indifferent geschrieben hatte welcher ihr einziges Theaterengagement blieb und der fur sie angeblich mehr als nur freundschaftliche Gefuhle hegte Vielfach wurde kolportiert dass sein Herz versagte als er die Nachricht von Piafs Tod erhielt zum Teil wurden die beiden in Schlagzeilen sogar als Brautpaar des Todes bezeichnet Der schwer kranke Cocteau starb aber viele Stunden nach der Todesnachricht 26 40 000 Menschen nahmen an ihrem Begrabnis auf dem Friedhof Pere Lachaise Division 97 Nummer 71 27 teil Noch heute wird ihr Grab in dem auch ihr 1970 bei einem Autounfall ums Leben gekommener Ehemann Theo Sarapo und ihre Tochter liegen standig mit frischen Blumen geschmuckt 28 Erinnerung BearbeitenDas kleine Edith Piaf Museum in Paris Rue Crespin du Gast stellt personliche Souvenirs ein Kleid und die Porzellansammlung der Kunstlerin aus Die Pariser Place Edith Piaf wurde nach ihr benannt Edith Piaf als Theaterfigur Bearbeiten Die englische Dramatikerin Pam Gems 1925 2011 schrieb 1978 ein Theaterstuck uber Edith Piafs Leben mit dem Titel Piaf Die Schauspielerin Maria Bill aus der Schweiz seit 1978 in Wien trat im Jahr 1982 bei einer deutschsprachigen Inszenierung des Stucks von Gems als Piaf am Volkstheater auf 29 Fur ihre erfolgreiche Darbietung uber das Leben von Edith Piaf wurde sie mit der Kainz Medaille ausgezeichnet es folgte eine Tournee in die Schweiz und nach Deutschland Seither gibt es bis in die Gegenwart 2018 Konzertabende mit Maria Bill singt Piaf in Wien und anderen Stadten In den Jahren von 2016 bis 2019 wurde das Stuck von Gems mit Vasiliki Roussi als Piaf im Alten Schauspielhaus der Schauspielbuhnen Stuttgart 30 sowie dem Theater Trier aufgefuhrt 31 Die deutsche Dramatikerin Juliane Kann schrieb ein Stuck mit dem Titel Piaf Keine Tranen das am 13 Dezember 2008 am Schauspielhaus Dusseldorf durch Daniela Loffler mit Susanne Tremper als Piaf uraufgefuhrt wurde 32 Einen Durchbruch fur Juliane Kanns Theaterstuck gab es jedoch erst mit einer Inszenierung am Theater Paderborn mit Anne Bontemps als Edith Piaf unter der Regie von Nikolaos Boitsos 33 34 Das britische Avantgarde Trio The Tiger Lillies widmete sein Buhnenprogramm 2016 der Kunstlerin und veroffentlichte im gleichen Jahr ein Konzeptalbum unter dem Titel Madame Piaf Diskografie Auswahl BearbeitenPiaf nahm uber 200 Lieder auf Schallplatte auf darunter in Klammern das Aufnahmedatum La Java en Mineur Oktober 1935 L Etranger 13 Januar 1936 Mon Amant de la coloniale 7 Mai 1936 Entre Saint Ouen et Clignancourt 12 April 1937 Correq et reguyer 12 April 1937 Mon Cœur est au coin d une rue 12 April 1937 Paris Mediterranee 24 Juni 1937 Browning 24 Juni 1937 Mon legionnaire 12 November 1937 Partance 16 November 1937 Le Grand Voyage du pauvre negre 3 Oktober 1938 Je n en connais pas la fin 31 Mai 1939 Elle frequentait la rue Pigalle 31 Mai 1939 Jimmy c est lui 5 April 1940 L Accordeoniste La Fille de joie est triste 27 Mai 1940 Embrasse moi 5 April 1940 J ai danse avec l amour 27 Mai 1941 C est un monsieur tres distingue 27 Mai 1941 Simple comme bonjour 25 November 1942 Un Coin tout bleu 25 November 1942 C etait une histoire d amour 15 Dezember 1942 J ai qu a l regarder 31 Dezember 1942 Le Disque use 18 Februar 1943 Le Brun et le Blond 18 Februar 1943 Un Monsieur me suit dans la rue 20 Januar 1944 Coup de grisou 21 Januar 1944 Le Chasseur de l hotel 27 Januar 1944 Y a pas d printemps 4 Juli 1944 Monsieur Saint Pierre 13 Mai 1945 Il riait 14 Mai 1945 Regarde moi toujours comme ca 14 Mai 1945 Celui qui ne savait pas pleurer 14 Mai 1945 De l autre cote de la rue 26 Juni 1945 La vie en rose 4 Januar 1947 Les Amants de Paris 11 Juni 1948 Amour du mois de Mai Cousu de fil blanc 6 August 1948 Paris 3 Februar 1949 Le Prisonnier de la Tour 9 Februar 1949 Bal dans ma rue 10 Februar 1949 L Orgue des amoureux 21 Juli 1949 Hymne a l amour 2 Mai 1950 Tous les amoureux chantent 19 Juni 1950 C est un gars C est d la faute a tes yeux 7 Juli 1950 Si si si 16 April 1951 La Valse de l amour Mai 1951 Je hais les dimanches Plus bleu que tes yeux Padam padam 15 Oktober 1951 La Rue aux chansons 8 November 1951 A l enseigne de la fille sans cœur 23 November 1951 Jezebel November 1951 Je t ai dans la peau Au bal de la chance 28 Juni 1952 Les Croix Pour qu elle soit jolie ma chanson 15 Juli 1953 N y va pas Manuel 11 Dezember 1953 Johnny tu n es pas un ange 24 Dezember 1953 La Goualante du pauvre Jean 16 Februar 1954 Heureuse 17 Februar 1954 Ca ira 10 April 1954 Sous le ciel de Paris 20 Oktober 1954 C est a Hambourg 28 Februar 1955 Les Amants d un jour 3 Januar 1956 Marie la francaise 4 Juli 1956 La Foule 25 November 1957 Mon manege a moi 21 Marz 1958 Les Neiges de Finlande September 1958 Milord 8 Mai 1959 Mon Dieu 1960 Non je ne regrette rien 10 November 1960 L Homme de Berlin 7 April 1963 Auszeichnungen fur Musikverkaufe BearbeitenSilberne Schallplatte Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Konigreich 1977 fur das Album Portrait Of Piaf Goldene Schallplatte Frankreich Frankreich 1978 fur das Album Le Disque D or Vol 2 1980 fur das Album Boite Hymne A L amour 14 33 T 1980 fur das Album Hymne A L amour 1983 fur das Album Ses Grands Succes 1994 fur das Videoalbum 30eme Anniversaire 1995 fur das Album Edith Piaf 1998 fur das Album 35eme Anniversaire 1998 fur das Album Ses Plus Grands Succes 2006 fur das Album Operation Premium Toupargel Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Konigreich 2013 fur das Album The Legendary 2 Goldene Schallplatte Frankreich Frankreich 1983 fur das Album Master Serie Vol 1 Platin Schallplatte Frankreich Frankreich 1988 fur das Album 1937 1955 1955 1963 1995 fur das Album 30eme Anniversaire 2007 fur das Album Eternelle Best Of 2 Platin Schallplatte Frankreich Frankreich 1989 fur das Album Disque D or 3 Platin Schallplatte Frankreich Frankreich 2007 fur das Videoalbum Lhymne A La MomeLand Region Aus zeich nung en fur Mu sik ver kau fe Land Region Auszeichnungen Verkaufe Quellen Silber Gold Platin Ver kau fe Quel len Frankreich SNEP 0 S 11 Gold 11 8 Platin 8 2 545 000 infodisc fr snepmusique com Vereinigtes Konigreich BPI Silber 1 Gold 1 0 P 160 000 bpi co ukInsgesamt Silber 1 12 Gold 12 8 Platin 8Autobiografien BearbeitenAu bal de la chance mit einem Vorwort von Jean Cocteau 1958 Archipoche Paris 2007 ISBN 978 2 35287 021 0 Ma vie 1963 deutsch Mein Leben Rowohlt Taschenbuch Reinbek 1966 ISBN 3 499 10859 3 Filmbiografien Bearbeiten1973 Der Spatz von Paris Edith Piaf Frankreich USA Regie Guy Casaril mit Brigitte Ariel 1983 Edith und Marcel Frankreich Regie Claude Lelouch mit Evelyne Bouix 1984 Piaf TV USA mit Jane Lapotaire 1994 Une breve rencontre Edith Piaf TV Frankreich USA Regie Michel Wyn mit Sophie Arthur 2007 La vie en rose Frankreich Regie Olivier Dahan mit Marion CotillardLiteratur BearbeitenSimone Berteaut Ich hab gelebt Mylord Das unglaubliche Leben der Edith Piaf Ullstein Frankfurt 1973 ISBN 3 548 12940 4 Marc Bonel Edith Piaf Le temps d une vie Edition de Fallois Paris 1993 ISBN 2 87706 189 2 franzosisch Philippe Crocq Jean Mareska La vie pas toujours rose d Edith Piaf Editions du Rocher Paris Monaco 2007 ISBN 978 2 268 06108 5 franzosisch Matthias Henke Edith Piaf Suchtig nach Sehnsucht List Munchen 2002 ISBN 3 612 26516 4 Monique Lange Edith Piaf Die Geschichte der Piaf ihr Leben in Texten und Bildern Insel Frankfurt 2007 ISBN 978 3 458 32216 0 Andre Larue Edith Piaf L amour toujours Lafon Paris 1993 ISBN 2 908652 97 8 franzosisch Jens Rosteck Edith Piaf Hymne an das Leben Propylaen Berlin 2013 ISBN 978 3 549 07419 0 Als Taschenbuch bei List Berlin 2015 ISBN 978 3 548 61207 2 Besprechung im Deutschlandradio Kultur online Besprechung des Buches und Interview mit dem Autor Schweizer Radio Audio Datei Dokumentationen BearbeitenEdith Piaf Ohne Liebe ist man nichts von Marianne Lamour in ARTE Frankreich 2003 52 Minuten Die letzten Tage einer Legende Edith Piaf Frankreich 50 Minuten Piaf Das ideale Konzert Regie Michael Poulin Arte Frankreich 2003Weblinks Bearbeiten Commons Edith Piaf Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Edith Piaf bei Discogs Literatur von und uber Edith Piaf im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Literatur von und uber Edith Piaf im SUDOC Katalog Verbund franzosischer Universitatsbibliotheken Tondokumente von und uber Edith Piaf im Katalog der Schweizerischen Nationalphonothek Biographie bei Who s Who Edith Piaf in der Internet Movie Database englisch FemBiografie Edith Piaf mit Zitaten Links und Literaturangaben Edith Piaf Fotos Liebhaberseite mit Liedtexten Biografie Bilder VideosEinzelnachweise Bearbeiten Charts DE Charts AT Charts CH Charts UK Charts BEW Charts FR Edith Piaf Encyclopedia Britannica David Bret Piaf a passionate life Robson Books 1998 S 2 Anne Sizaire Edith Piaf la voix de l emotion Desclee de Brouwer 1996 S 17 Dieter Bartetzko Jens Rosteck Edith Piaf Bittere Traume gesungen an den Dachrandern von Paris In FAZ Feuilleton 19 Marz 2013 a b Ich wusste dass ich mich zerstorte von Harald Frohnwieser Edith Piaf Mein Leben Rowohlt Taschenbuchverlag Ich wusste dass ich mich zerstorte von Harald Frohnwieser Le mythe Piaf Le Point 2007 Edith Piaf la Mome la vraie In LL Express 88 2013 a b Robert Belleret Piaf un mythe francais Verlag Fayard Paris 2013 Sous l œil de l Occupant la France vue par l Allemagne 1940 1944 Editions Armand Colin Paris 2010 ISBN 978 2 200 24853 6 Edith Piaf s love letters to Dimitris Horn auctioned in Athens Bericht uber die Versteigerung eines Briefs Myriam Chimenes Josette Alviset La vie musicale sous Vichy Editions Complexe 2001 S 302 Frank Prial Still No Regrets Paris Remembers Its Piaf In The New York Times 29 Januar 2004 Saarlandischer Rundfunk 1946 Edith Piaf in Saarbrucken das mysteriose Konzert Internetquelle https www youtube com watch v 6xDX7PBhULI abgerufen am 12 August 2021 Saarbrucker Zeitung Der Saarbrucker Eklat mit dem Weltstar 1 Januar 2016 Renate Franz Der vergessene Weltmeister Bielefeld 2007 S 83 Des lettres de Piaf vendues a 67 000 euros In Liberation 25 Juni 2009 a b Carolyn Burke No Regrets The Life of Edith Piaf S 202 ff Jaime Salazar Legion of the Lost The True Experience of An American in the French Foreign Legion Penguin 2006 ISBN 978 1 101 11846 7 google com Carolyn Burke No Regrets The Life of Edith Piaf 2012 S 197 f Par Le 28 mai 2013 a 07h00 Moustaki avait eu un accident a Coignieres 28 Mai 2013 abgerufen am 19 Oktober 2021 franzosisch health com Die letzten Tage einer Legende Edith Piaf siehe oben Siehe die erwahnte Fernsehdokumentation Piaf Sans amour on n est rien du tout dt Piaf Ohne Liebe ist man nichts Dokumentation von Marianne Lamour fur Arte France France 5 Frankreich 2003 Anke Myrrhe Zum 50 Todestag Die Abgrunde der Edith Piaf Der Tagesspiegel 10 Oktober 2013 abgerufen am 9 November 2016 Darmstadter Echo Sonntagsecho Samstag 24 Oktober 2015 S 10 Das Grab von Edith Piaf auf der Website von Klaus Nerger abgerufen am 9 November 2016 Piaf hat mich starker gemacht Maria Bill im Interview mit der Wiener Zeitung 4 September 2012 Brigitte Jahnigen Premiere von Piaf im Alten Schauspielhaus Stuttgart Die Frau die nichts bereut Stuttgarter Nachrichten 1 Mai 2016 Piaf Stuck um Edith Piaf feiert Premiere am Theater Trier Wochenspiegel 22 Oktober 2018 Regine Muller Piaf Keine Tranen Daniela Loffner versucht ein Stuck von Juliane Kann Nachtkritik 13 Dezember 2008 Holger Kosbab Schauspiel Trio erhalt Theaterpreis Neue Westfalische 7 Januar 2017 Anne Bontemps in Piaf Keine Tranen Belgischer Rundfunk 26 Januar 2015 Normdaten Person GND 118594125 OGND AKS LCCN n50010718 NDL 00452753 VIAF 141145970358932252843 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Piaf EdithALTERNATIVNAMEN Gassion Edith GiovannaKURZBESCHREIBUNG franzosische ChansonsangerinGEBURTSDATUM 19 Dezember 1915GEBURTSORT ParisSTERBEDATUM 10 Oktober 1963STERBEORT Plascassier Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Edith Piaf amp oldid 221662865, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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