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Trichterförmige Ästuare

Trichterförmige Mündungen von Jade (Mitte links), Weser (unterhalb der Bildmitte), Elbe (rechts der Bildmitte) und Eider (oben) in die Deutsche Bucht (Nordsee)

Typische Ästuare werden unter dem Einfluss der Gezeiten­ströme gebildet, wobei die Flussmündung trichterförmig erweitert wird (Trichtermündung): In diesen tidenbeeinflussten Übergangszonen zwischen marinen und fluvialen Bereichen bewirken die Gezeiten eine Pendelbewegung von oft größerem Volumen als die seewärtige Abflussmenge des Flusswassers. Die mit der Pendelbewegung verbundenen hohen Fließgeschwindigkeiten sorgen dafür, dass die Erosion stärker ist als die Sedimentation. Das schwere Salzwasser dringt bei Flut von der See her keilförmig in den Fluss vor und wird dabei vom Süßwasser des Flusses überlagert. Dabei werden durch den starken Flutstrom das Flussbett und die Ufer erodiert, und es wird viel Material flussaufwärts transportiert.

Dieses Material kann durch den meist schwächeren Ebbestrom nicht wieder abtransportiert werden. Aus diesem Grund kann es am oberen Ende von Ästuaren zur Deltabildung kommen. Ein Rest eines derartigen Deltas ist die Aufzweigung der Elbe in Norderelbe und Süderelbe in Hamburg. Die Seeschifffahrt nutzt Ästuare seit Jahrhunderten als Naturhäfen. Hier lagen die Schiffe geschützt vor Stürmen und Piraten. Vor der Motorisierung ließ man die Fahrzeuge vom Tidenstrom zu den meist am inneren Ende des Trichters gegründeten Hafenstädten treiben, die, mitten im Land gelegen, einen großen Einzugsbereich hatten. Obwohl nicht ganz so unübersichtlich wie Deltas, erfordern auch Ästuare zumeist Lotsen.

Aufgrund der Corioliskraft wird das Meerwasser auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn abgelenkt. Je nach geographischen Gegebenheiten können die Flussufer dadurch jeweils unterschiedlich stark von Erosion und Sedimentation betroffen sein.

Im Amazonas kann man den Flutstrom bis ca. 870 km Entfernung von der Küste nachweisen.

Kennziffern von vier deutschen Ästuaren, die in die Deutsche Bucht münden
Eider Elbe Weser Ems
Einzugsgebiet oberhalb des Stauwehrs [10³·km²] 02 135 038 013
Mittlere Wasserabflussmenge [m³/s] 23 725 323 125
Mittlerer Tidenhub im Stauwehrbereich [m] 02 002,4 004,1 002,8
Länge des inneren Ästuars [km]
(ohne trichterförmigen Mündungsbereich)
21 120 070 050

Lagunenartige Ästuare

Die Unterwarnow

An Küsten ohne nennenswerten Tidenhub fehlt die Strömungsbeschleunigung durch die Gezeiten. Es fehlt also das Definitionsmerkmal „der Flut ausgesetzt“. Hier dominiert an Flussmündungen die Verlangsamung der Strömung. Dünen an der Küste bilden ein zusätzliches Strömungshindernis. An Hebungsküsten führt Sedimentation im Staubereich zu einer schnellen Verlandung und damit zur Deltabildung. An Senkungsküsten wird vor allem bei Flüssen mit geringer Geschiebefracht die Sedimentation durch den kontinuierlichen Anstieg des Meeresspiegels wettgemacht. So entstehen mikrotidale Ästuare, nicht trichter-, sondern lagunenförmig wie die Unterwarnow und an der Odermündung das Stettiner Haff. Auch eiszeitlich entstandene Buchten können zum Ästuar werden, wie die Traveförde im Mündungsbereich der Trave.

Wasserbeschaffenheit

Ästuare sind wie Deltas gekennzeichnet durch den Übergang des Süßwassers zum Salzwasser (Brackwasser), einer Stoffverfrachtung infolge der Wasserbewegungen. Dies ist abhängig von der Fließgeschwindigkeit der abfließenden Süßwassermenge des Flusses in Relation zur Tide und der damit aufströmenden Salzwassermenge. Die Tide ist wiederum abhängig vom Mondstand (siehe Springtide, Nipptide) und den jeweiligen Wetterverhältnissen (eventuelle Sturmflut) und ergibt somit auch auf Grund der dadurch begründeten durchschnittlichen Wassertemperatur einen sehr individuellen Wechsel der Tier- und Pflanzenwelt vom Flussbereich zum Meer.

Mündungstrichter

Amerika

Afrika

Macau und Hongkong, dazwischen das Perlfluss-Ästuar

Asien

Australien

Der südöstliche australische Bundesstaat New South Wales weist an mehr als 1100 Kilometern Küstenlänge mehr als 170 Ästuare auf. Seit dem Jahr 2006 wird dort staatlicherseits umfassend in 1 m Wassertiefe die Wassertemperatur gemessen. Dabei zeigt sich, dass sich das Brackwasser im Zug der menschengemachten globalen Erderwärmung überdurchschnittlich schnell erwärmt: in nicht ganz 12 Jahren um fast 2,2 K.

Europa

Deutschland
Frankreich
Irland
Niederlande
Portugal
Vereinigtes Königreich

Mündungslagune

Übergangsformen

Commons: Ästuar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Ästuar – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Mitteilungsblatt 86 (Memento vom 10. Oktober 2007 im Internet Archive): verschiedene Beiträge zur "Beschreibung und Analyse der Ästuar-Dynamik in den Seeschifffahrtsstraßen" sowie "Die mathematische Modellierung als unverzichtbare Beratungsgrundlage"
  • http://www.baw.de/downloads/publik/mitteilungsblaetter/mitteilungsblatt86/weilbeer.pdf (Link nicht abrufbar)
  1. B. Schuchardt, M. Schirmer, G. Janssen, S. Nehring, H. Leuchs: Estuaries and brackish waters. (Memento vom 31. Januar 2012 im Internet Archive) In: F. De Jong, J. F. Bakker, C. J. M. van Berkel, N. M. J. A. Dankers, K. Dahl, C. Gätje, H. Marencic, P. Potel: Wadden Sea Quality Status Report. Wadden Sea Ecosystem No. 9. Common Wadden Sea Secretariat, Trilateral Monitoring and Assessment Group, Quality Status Report Group. Wilhelmshaven 1999. (PDF; 342 kB).
  2. Frank Ahnert: Einführung in die Geomorphologie. 4. Auflage. Ulmer, 2009, ISBN 978-3-8001-2907-2, 17.2.7 Ästuardelta.
  3. Andreas Malcherek: Gezeiten und Wellen. Die Hydromechanik der Küstengewässer. Vieweg + Teubner, Wiesbaden 2010, S. 81.
  4. Unterwarnow als Ästuar. (PDF; 574 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) vzb.baw.de, archiviert vomOriginal am23. Oktober 2013; abgerufen am 3. April 2013.
  5. http://www.lung.mv-regierung.de/dateien/gewsymp_11_schernewski.pdf (Link nicht abrufbar)
  6. Klimawandel in Australien - Mündungsgebiete an der Ostküste erwärmen sich besonders schnell. Abgerufen am 12. Januar 2020 (deutsch).
Normdaten (Sachbegriff): GND:4000631-1(OGND, AKS) | LCCN:sh85045018

Astuar breite Wasserkorper an der Mundung eines Flusses oder Stroms Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel behandelt eine Form einer Flussmundung Fur eine gabunische Provinz siehe Estuaire Ein Astuar lateinisch aestuarium der Flut ausgesetzte Flussmundung oder Bucht ist der breite Wasserkorper an der Mundung eines Flusses oder Stroms an einer meist flachgrundigen Senkungskuste Die nordliche Amazonasmundung Aufnahme des Terra Satelliten der NASA Gemass der Leeuwarden Declaration werden die landwartigen Grenzen der Astuare in der Deutschen Bucht definiert als die durchschnittliche Grenze von Brackwasser zu Susswasser und die seewartigen Grenzen als die durchschnittliche Lage der 10 PSU Isohaline 1 An Gezeiten kusten findet man typische trichterformige Astuare wie die Unterelbe Aber auch die Mundungslagunen die man an Senkungskusten ohne starken Tidenhub findet werden als Astuare bezeichnet beispielsweise die Unterwarnow An Hebungskusten und oder bei grosser Geschiebe fracht herrschen dagegen Deltas vor auch bei kraftigem Tidenhub wie am Ganges Brahmaputra Delta Gezeitengepragte Deltas konnen aus Astuaren bestehen 2 wie das Amazonasdelta und der in der niederlandischen Provinz Zeeland gelegene Teil des Rhein Maas Schelde Deltas In der EU Wasserrahmenrichtlinie wurde neben Fliessgewassern Stillgewassern und Kustengewassern fur Astuare die zusatzliche Kategorie Ubergangsgewasser geschaffen Die Anwendung ist noch in Entwicklung Auch im Anhang I der FFH Richtlinie werden Astuarien als zu schutzender Lebensraumtyp gelistet In jungster Zeit wird der Begriff Astuar auch auf solche Flussmundungen angewandt die nicht alle Definitionsbedingungen erfullen So ist das Ems Astuar nicht trichterformig Unter Warnow und Unter Trave sind nicht tidenabhangig und Innen und Aussenjade sind wegen ihres hohen Salzgehalts streng genommen nicht der Unterlauf des Flusses Jade 3 Inhaltsverzeichnis 1 Entstehung und Kennzeichen 1 1 Trichterformige Astuare 1 2 Lagunenartige Astuare 1 3 Wasserbeschaffenheit 2 Flusse mit Astuaren 2 1 Mundungstrichter 2 1 1 Amerika 2 1 2 Afrika 2 1 3 Asien 2 1 4 Australien 2 1 5 Europa 2 2 Mundungslagune 2 3 Ubergangsformen 3 Siehe auch 4 Quellen 5 Weblinks 6 EinzelnachweiseEntstehung und Kennzeichen BearbeitenTrichterformige Astuare Bearbeiten Trichterformige Mundungen von Jade Mitte links Weser unterhalb der Bildmitte Elbe rechts der Bildmitte und Eider oben in die Deutsche Bucht Nordsee Typische Astuare werden unter dem Einfluss der Gezeiten strome gebildet wobei die Flussmundung trichterformig erweitert wird Trichtermundung In diesen tidenbeeinflussten Ubergangszonen zwischen marinen und fluvialen Bereichen 1 bewirken die Gezeiten eine Pendelbewegung von oft grosserem Volumen als die seewartige Abflussmenge des Flusswassers Die mit der Pendelbewegung verbundenen hohen Fliessgeschwindigkeiten sorgen dafur dass die Erosion starker ist als die Sedimentation Das schwere Salzwasser dringt bei Flut von der See her keilformig in den Fluss vor und wird dabei vom Susswasser des Flusses uberlagert Dabei werden durch den starken Flutstrom das Flussbett und die Ufer erodiert und es wird viel Material flussaufwarts transportiert Dieses Material kann durch den meist schwacheren Ebbestrom nicht wieder abtransportiert werden Aus diesem Grund kann es am oberen Ende von Astuaren zur Deltabildung kommen Ein Rest eines derartigen Deltas ist die Aufzweigung der Elbe in Norderelbe und Suderelbe in Hamburg Die Seeschifffahrt nutzt Astuare seit Jahrhunderten als Naturhafen Hier lagen die Schiffe geschutzt vor Sturmen und Piraten Vor der Motorisierung liess man die Fahrzeuge vom Tidenstrom zu den meist am inneren Ende des Trichters gegrundeten Hafenstadten treiben die mitten im Land gelegen einen grossen Einzugsbereich hatten Obwohl nicht ganz so unubersichtlich wie Deltas erfordern auch Astuare zumeist Lotsen Aufgrund der Corioliskraft wird das Meerwasser auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn und auf der Sudhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn abgelenkt Je nach geographischen Gegebenheiten konnen die Flussufer dadurch jeweils unterschiedlich stark von Erosion und Sedimentation betroffen sein Im Amazonas kann man den Flutstrom bis ca 870 km Entfernung von der Kuste nachweisen Kennziffern von vier deutschen Astuaren die in die Deutsche Bucht munden 1 Eider Elbe Weser EmsEinzugsgebiet oberhalb des Stauwehrs 10 km 0 2 135 0 38 0 13Mittlere Wasserabflussmenge m s 23 725 323 125Mittlerer Tidenhub im Stauwehrbereich m 0 2 00 2 4 00 4 1 00 2 8Lange des inneren Astuars km ohne trichterformigen Mundungsbereich 21 120 0 70 0 50Lagunenartige Astuare Bearbeiten Die Unterwarnow An Kusten ohne nennenswerten Tidenhub fehlt die Stromungsbeschleunigung durch die Gezeiten Es fehlt also das Definitionsmerkmal der Flut ausgesetzt Hier dominiert an Flussmundungen die Verlangsamung der Stromung Dunen an der Kuste bilden ein zusatzliches Stromungshindernis An Hebungskusten fuhrt Sedimentation im Staubereich zu einer schnellen Verlandung und damit zur Deltabildung An Senkungskusten wird vor allem bei Flussen mit geringer Geschiebefracht die Sedimentation durch den kontinuierlichen Anstieg des Meeresspiegels wettgemacht So entstehen mikrotidale Astuare nicht trichter sondern lagunenformig wie die Unterwarnow 4 und an der Odermundung das Stettiner Haff 5 Auch eiszeitlich entstandene Buchten konnen zum Astuar werden wie die Traveforde im Mundungsbereich der Trave Wasserbeschaffenheit Bearbeiten Astuare sind wie Deltas gekennzeichnet durch den Ubergang des Susswassers zum Salzwasser Brackwasser einer Stoffverfrachtung infolge der Wasserbewegungen Dies ist abhangig von der Fliessgeschwindigkeit der abfliessenden Susswassermenge des Flusses in Relation zur Tide und der damit aufstromenden Salzwassermenge Die Tide ist wiederum abhangig vom Mondstand siehe Springtide Nipptide und den jeweiligen Wetterverhaltnissen eventuelle Sturmflut und ergibt somit auch auf Grund der dadurch begrundeten durchschnittlichen Wassertemperatur einen sehr individuellen Wechsel der Tier und Pflanzenwelt vom Flussbereich zum Meer Flusse mit Astuaren BearbeitenMundungstrichter Bearbeiten Amerika Bearbeiten Amazonas seine nordliche Mundung kombiniert mit einem sich bildenden Unterwasserdelta Hudson Rio de la Plata gemeinsames Astuar von Parana und Uruguay Sankt Lorenz StromAfrika Bearbeiten Gambia Kongo Senegal Macau und Hongkong dazwischen das Perlfluss Astuar Asien Bearbeiten Jenissei Ob Perlfluss gemeinsames Astuar von West Ost und NordflussAustralien Bearbeiten Der sudostliche australische Bundesstaat New South Wales weist an mehr als 1100 Kilometern Kustenlange mehr als 170 Astuare auf Seit dem Jahr 2006 wird dort staatlicherseits umfassend in 1 m Wassertiefe die Wassertemperatur gemessen Dabei zeigt sich dass sich das Brackwasser im Zug der menschengemachten globalen Erderwarmung uberdurchschnittlich schnell erwarmt in nicht ganz 12 Jahren um fast 2 2 K 6 Europa Bearbeiten DeutschlandEider weitere naturliche Entwicklung inzwischen eingeschrankt durch das Eidersperrwerk Elbe Ems Oste WeserFrankreichGironde gemeinsames Astuar von Garonne und Dordogne Loire SeineIrlandShannonNiederlandeScheldePortugalTejoVereinigtes KonigreichLoughor Mersey Themse ConwyMundungslagune Bearbeiten Jeja Kamerunastuar Kuban Oder Stettiner Haff Trave WarnowUbergangsformen Bearbeiten DneprSiehe auch BearbeitenBinnendelta Liman Lagunenartige Mundungsgebiete am Schwarzen Meer Mangrove Okosystem Mundungsarm RiaQuellen BearbeitenKarl Franz Busch Hrsg Wasser BI Taschenlexikon 2 durchgesehene Auflage VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1988 ISBN 3 323 00202 4 Weblinks Bearbeiten Commons Astuar Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wiktionary Astuar Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Mitteilungsblatt 86 Memento vom 10 Oktober 2007 im Internet Archive verschiedene Beitrage zur Beschreibung und Analyse der Astuar Dynamik in den Seeschifffahrtsstrassen sowie Die mathematische Modellierung als unverzichtbare Beratungsgrundlage http www baw de downloads publik mitteilungsblaetter mitteilungsblatt86 weilbeer pdf Link nicht abrufbar Einzelnachweise Bearbeiten a b c B Schuchardt M Schirmer G Janssen S Nehring H Leuchs Estuaries and brackish waters Memento vom 31 Januar 2012 im Internet Archive In F De Jong J F Bakker C J M van Berkel N M J A Dankers K Dahl C Gatje H Marencic P Potel Wadden Sea Quality Status Report Wadden Sea Ecosystem No 9 Common Wadden Sea Secretariat Trilateral Monitoring and Assessment Group Quality Status Report Group Wilhelmshaven 1999 PDF 342 kB Frank Ahnert Einfuhrung in die Geomorphologie 4 Auflage Ulmer 2009 ISBN 978 3 8001 2907 2 17 2 7 Astuardelta Andreas Malcherek Gezeiten und Wellen Die Hydromechanik der Kustengewasser Vieweg Teubner Wiesbaden 2010 S 81 Unterwarnow als Astuar PDF 574 kB Nicht mehr online verfugbar vzb baw de archiviert vom Original am 23 Oktober 2013 abgerufen am 3 April 2013 http www lung mv regierung de dateien gewsymp 11 schernewski pdf Link nicht abrufbar Klimawandel in Australien Mundungsgebiete an der Ostkuste erwarmen sich besonders schnell Abgerufen am 12 Januar 2020 deutsch Normdaten Sachbegriff GND 4000631 1 OGND AKS LCCN sh85045018 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Astuar amp oldid 222933726, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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